Der Hartgeld Club Nürnberg versteht sich als (regionale) Initiative gegen ein Fiat-Money System und alle daraus abgeleiteten Finanzwerte.
Die
Gründe dafür werden in zahlreichen Texten, Artikeln, Links sowie den Kommentaren dargelegt



LIVECHART

30. Dezember 2011
Lohnkostenentwicklung - hier grafisch sehr schön aufbereitet.

29. Dezember 2011
Rückblick - 2011 war kein gutes Goldjahr?

Kommt darauf an, wie man es betrachtet. Das anhaltende „Geschmarr“ von der „Goldrakete“ hat bei manchen Edelmetallfreunden eventuell falsche Erwartungen ausgelöst. Der erste Kardinalfehler ist, diese Papiergeldeinheiten als Wertmaßstab heranzuziehen. Es ist Zwangsgeld mit Monopolcharakter, und im Grunde keinen Pfifferling wert. Wenn der hoheitliche „Annahmezwang“ erst einmal wegbricht, dann ist unser Geld wertfrei.


Vor Weihnachten habe ich geschrieben, dass die Schulden aus dem System geschaffen werden müssen, so oder so. Einige Zuschriften fragten nach, wie das „so oder so“ konkret aussehen soll. Dazu bedarf es ein wenig Hintergrundwissens über unser Schuldgeld. Geld entsteht durch Kredit, einem neu entstandenen Guthaben steht zunächst eine Schuld in gleicher Höhe gegenüber. Doch es kommen ja noch die Zinsen hinzu. Das Geld für die Zinsen wird wiederum erst durch einen neuen Kredit geschaffen. Die Schulden häufen sich durch diesen Mechanismus zwangsläufig immer weiter auf, und daher wird niemals genug Geld im System sein, um alle Schulden vollständig zu tilgen zu können. Eine Schuldenrückführung ist systembedingt gar nicht möglich, allen gegenteiligen Beschwörungen unserer Finanzminister.


Es geht in diesem System IMMER nur in eine Richtung, nämlich immer neue und immer mehr Schulden zu machen. Solange, bis es einfach nicht mehr weitergeht. Diesen Punkt haben wir seit einigen Jahren erreicht. Da die Schulden nicht getilgt werden können, müssen sie ausgebucht werden. Die Folge für unsere Wirtschaft wäre der deflationäre Crash. Das wollen die System-Eliten jedoch nicht. Die uneinbringlichen Forderungen wurden teilweise ausgelagert, Stichwort „Bad Bank“, oder durch andere Buchungstricks (de facto Betrug) so verschoben, dass die Bilanzen den eigentlichen Bankrott kaschieren. Hier und da wurde tatsächlich ein wenig abgeschrieben, doch diesen Löcher wurden schnell wieder durch frisches Zentralbankgeld aufgefüllt. Bei den Banken wohlgemerkt, nicht beim Kleinsparer. Stichwort hier: Lehman-Pleite.

Einige Banken hat man tatsächlich geopfert. Das waren strategische Schachzüge, keine Bereinigung nach marktwirtschaftlichen Mechanismen.
Die erste Möglichkeit, ein deflationärer Crash, vernichtet das Sparvermögen des Bürgers infolge von Massenpleiten. Schulden raus, Vermögen weg!
Die andere Möglichkeit besteht darin, das Geld einfach zu drucken, um die Schulden bzw. Forderungen zu bezahlen. Dabei dürften jedoch keine neuen Schulden entstehen. Im Prinzip müsste Vollgeld gedruckt werden. Vollgeld wird, im Gegensatz zu Kreditgeld, ohne gleichzeitiger Buchung einer Schuld geschaffen. Es muss solange Vollgeld gezeugt und ins System geschleust werden, bis alle Schulden tilgbar sind. Dieser Prozess endet jedoch in einer Hyperinflation.
Die Zentralbanken drucken zwar offiziell kein Vollgeld, aber es kommt der Sache schon ziemlich nahe. Sie nehmen die uneinbringlichen Forderungen in die eigenen Bilanzen auf, was vor einigen Jahren noch ein absolutes Tabu war.

Was uns, den Bürgern, als Finanzpolitik verkauft wird, ist ausgemachter Betrug in Reinkultur!
Diese kriminellen Machenschaften können jedoch nicht geahndet werden, da die Legislative selbst ein Teil dieses Verbrechersyndikats ist, und die Gewaltenteilung nicht wirklich funktioniert. Exekutive und Judikative setzen heutiges „Un-“Recht genauso konsequent um, wie damals die Helfer und Helfershelfer des Nazi-Regims, teilweise sogar wider besserer, eigener Erkenntnisse.

Dass die Dimension dieses „Un-Rechts“ heute vielleicht (noch) eine andere ist, darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Prinzipien nicht verändert haben.
Der Bürger muss Verträge erfüllen, denen er niemals zugestimmt hat, und die dazu noch einseitig und willkürlich geändert werden. Sieht so ein gesellschaftlicher Konsens aus?
Diese Art von Demokratie ist eine Chimäre, und das Volk glaubt an ein Fabelwesen.

Zurück zur Entwicklung der Edelmetallpreise.
Ein Investment in Edelmetall ist nicht zuletzt auch ein (Anti-) Glaubensbekenntnis, eine Abschwörung vom Glauben an dieses System.

Warum also echte Unzen in falschen Geldeinheiten aufrechnen?
Seien wir doch froh darüber, dass wir für dieses Falschgeld überhaupt noch was davon bekommen.
Und wenn schon das Edelmetall (zurück-) tauschen, dann nur gegen etwas ehrliches und handfestes.
Papiergeld dafür zu nehmen bedeutet nichts anderes, als es den Betrügern leichtfertig in die Hand zu spielen.

Wie jeder Betrug, endet auch "der große Schwindel". Sie müssen nur abwarten (aussitzen) können.

Wir hatten in den vergangenen Jahren immer wieder darüber diskutiert, dass der Edelmetallpreis kurz vor dem Ende des Papiergeldsystems nochmals brutal nach unten korrigiert würde. Es ist keine Kunst, durch das Papiergeld Märkte zu manipulieren. Das wird und wurde ständig praktiziert. Die Herde wird immer in die gewünschte Richtung getrieben. Eine Chartanalyse in einem manipulierten Markt wird gegebenenfalls zum selbstprophezeihenden Ereignis, weil die Strippenzieher hinter dem System diese Regeln ebenfalls kennen. Gold und Silber haben in der letzten Zeit eine für das System gefährliche Rolle als Reservewährung eingenommen. Dass dieser Trend gebrochen werden musste, versteht sich von selbst.
Aber was nun? Das Papiergeldsystem hat trotzdem keine andere Möglichkeiten, als die oben bereits beschriebenen.
Wenn eine Festung uneinnehmbar war, hat man es früher oft auch mit einer Belagerung versucht, in der Hoffnung, die Belagerten auszuhungern und/oder zu zermürben.

Doch die Zeit arbeitet auch gegen die Belagerer selbst. Wer hält länger durch?

[13:30] Der Boden für einen neuen Kurseinbruch an der COMEX wird gerade vorbereitet. Wetten dass?
Zugeben ist es ärgerlich, wenn man "zu früh" nachgelegt hat. Wenn man später mehr Ware für sein "Geld" bekommen würde.
Wer kürzlich ein neues Auto gekauft hat, muss sich aber noch mehr ärgern. Hier schmieren die Preise noch mehr ab...


23. Dezember 2011
Abgehakt.

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz zu Ende, trotzdem können wir feststellen, dass das Finanzsystem ein weiteres Jahr überlebt hat. Für das nächste Jahr wird es auch wieder spannend.
Totgesagte leben länger, so sagt man. Doch die Schwierigkeiten, das System weiterhin künstlich zu beatmen, steigen stetig. Um die Wirtschaftsleistung wenigsten aufrecht erhalten zu können, muss theoretisch immer mehr frisches Geld pro Zeiteinheit in den Markt gepumpt werden. Das frische Geld wird immer ineffektiver. Irgendwann würde das frische Geld nur noch für den Schuldendienst draufgehen, und für das Wirtschaften bleibt gar nix mehr. Also müssen die Schulden noch vorher irgendwie noch raus aus dem System. IRGENDWIE! Das WIE ist leider noch nicht so sicher.
Ein Geldsystem muss für die Beteiligten noch einen Vorteil bringen. Wenn die Vorteile einer Arbeitsteilung vom Geldsystem zunichte gemacht werden, ist das das Ende jedweder Produktivität.
Die Industriestaaten haben bislang versucht, dieser Entwicklung durch technischen Fortschritt entgegenzuwirken, doch auch dieser Wettlauf ist verloren. Da kann noch soviel rationalisiert werden, die Schulden steigen trotzdem.
Ich erwähne das immer wieder weil bei einigen Leuten inzwischen der Eindruck entstanden ist, es könne noch ewig so weitergehen. Das kann es nicht!
Das Ganze zieht sich – zugegeben - länger hin, als erwartet. Das Warten kann manchmal zur Ewigkeit werden. Ewig abzuwarten ist für uns meist auch nicht ganz so einfach, vor allem, weil unsere Zeit des Daseins ebenfalls begrenzt ist. Viele Generationen vor uns haben bereits für eine Sache gekämpft, in deren Genuss der Umsetzung erst die nachfolgende Generation profitiert hat.
Das Warten ist manchmal schwierig und zermürbend, und das Abwarten können fast schon eine Tugend. Die kommenden Festtage geben uns die Gelegenheit, ein wenig zur Ruhe zu kommen und gelassen über die Ereignisse nachzudenken. Die, die hinter uns liegen, und die, welche noch auf uns zukommen werden.

In diesem Sinne, Ihnen allen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Falls zwischen den Feiertagen wichtige Ereignisse eintreten, werden wir diese hier posten.
Ansonsten sehen wir uns hier am 2. Januar wieder.


22. Dezember 2011
EZB macht Druck!

Die Zentralbank ersäuft die Bankenlandschaft regelrecht mit frischer Liquidität, quasi zum Nulltarif. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Geschäftsbanken das Geld günstig weitergeben, oder dass die (im Sinne des Systems) notwendigen, neuen Kredite auch tatsächlich nachgefragt werden. Wenn sich das neue Geld einen Weg sucht, dann sind Preissteigerungen (Kaufkraftverlust) bereits vorprogrammiert. Die Wirtschaft wird sicherlich nicht so stimuliert, dass wir auch noch ein inflationsbereinigtes Wachstum generieren können. Bestenfalls können wir für 2012 eine (der gefälschten Statistik nach) Stagflation erwarten. Nullwachstum bei gleichzeitig, massiver Teuerung. Das wäre das optimistische Szenario. Worst Case: Der Euro und das Weltfinanzsystem kracht zusammen. Das ganze System existiert ohnehin nur noch deshalb, weil die Schulden durch übelste Bilanzierungstricks (= Betrug) geschönt werden. Real ist das gesamte System längst bankrott.
Wie lange der wahre Zustand durch diese Manipulationen noch aufrecht erhalten werden kann, wissen wir nicht. Wir sehen nur, dass es zunehmend schwieriger wird.

Gold und Silber können die Zentralbanken nicht drucken. Mit Futures und Zertifikaten wird der Markt zwar ebenso manipuliert, wie bei allen anderen Anlageformen, doch wenn der große Schwindel eines (nicht mehr fernen) Tages auffliegen wird, dann bleibt Hardware bestehen.
Wichtig ist, dass sich dieses Zeug tatsächlich in physischer Form unter eigener Kontrolle befindet.
Ein Zettel wo lediglich draufsteht, dass man der Besitzer von irgend etwas sei, oder dass man Anspruch auf irgend etwas hätte, sind am Ende vielleicht vollkommen wertlos.
Der Staat tut einen Teufel, die Eigentumsrechte seiner (normalen) Bürger wirkungsvoll zu schützen, ist der doch selbst ein Teil dieses Verbrechersyndikats. Na gut - es gibt viele Staaten, da ist es noch viel, viel schlimmer als bei uns. Das alleine darf aber für uns lange noch kein Grund dafür sein, systemgläubig bzw. obrigkeitshörig zu sein. Vertrauen ist hier gar nicht gut, Kontrolle dagegen ein absolutes MUSS.

In diesem Jahr wird wohl nicht mehr all zu viel passieren. Genießen Sie ein paar ruhige Tage.
Auf der anderen Seite wird eine mögliche Währungsreform wahrscheinlich just dann durchgezogen werden, wenn kaum jemand damit rechnet. Aber für uns hat dieser Aspekt ja sowieso nur Tragweite wie die Frage, ob es heuer weiße Weihnachten gibt, oder nicht. Den Gänsebraten lassen wir uns jedenfalls schmecken, so oder so...


Schlagzeilen:
Griechen und Spanier mit Lust auf Deutschland

Deutschland wird in der europäischen Schuldenkrise für Zuwanderer attraktiver. So kamen im ersten Halbjahr 2011 deutlich mehr Menschen in die Bundesrepublik, vor allem Griechen und Spanier.
Gegen eine vernünftige Zuwanderung ist generell nichts Einzuwenden, aber die Bedingungen müssen für beide Seiten passen. Einige Kulturen harmonieren offensichtlich besser miteinander als andere. Diese Differenzierung darf nicht weiter totgeschwiegen werden.


Höhere Preise fressen das Plus im Geldbeutel auf
Die Statistiker melden den schwächsten Anstieg der Reallöhne seit zwei Jahren. Das durchschnittliche Plus in der Lohntüte kommt mit den steigenden Verbraucherpreisen nicht mehr mit. In einigen Branchen landen die Arbeitnehmer bereits im Minus.
Trotz der Statistiklügen kann es nicht mehr länger kaschiert werden. In Wirklichkeit ist es noch viel schlimmer...


21. Dezember 2011
Die Staatskrake – Ähnlich strukturiert wie das „organisierte Verbrechen“?

Wenn Sie sich den Korruptionssumpf mit der Unterstützung von geschmierten Politikern ansehen, dann drängt sich der Vergleich mit der Mafia auf. Wer regiert das Land tatsächlich? Es ist sicherlich nicht der Volkswille, der zum Tragen kommt. Was ist der Unterschied einer Schutzgelderpressung zu den Zwangsabgaben unseres Systems, außer dass deren Methoden subtiler, und teilweise de jure gedeckt sind? Welche Aufgaben hat ein Staat eigentlich?
Die hoheitlichen Aufgaben beschränken sich auf den Schutz von Freiheits-, Persönlichkeits- und Eigentumsrechten seiner Bürger. Justiz und Polizei sind eigentlich dazu da, genau eben diese Rechte zu schützen. Alles andere kann durch eine Übereinkunft zwischen den beteiligten Personen bzw. Gruppen geregelt werden. Der Staat muss lediglich gewährleisten, dass die vereinbarten Spielregeln eingehalten werden.
Bei uns werden Gesetzte und Verordnungen autoritär erlassen, von Leuten die da glauben, es besser zu wissen als die Leute, welche es betrifft. Ein derartiges Verhalten ist nicht nur arrogant und anmaßend, es missachtet die Grundrechte des Einzelnen. Es ist faktisch eine Entmündigung des einzelnen Individuums. Wir kennen diese Auswüchse in der Geschichte – nicht nur anhand EINES Beispiels – und wir wissen auch, was jedes mal daraus geworden ist.

Wenn parasitäre Verbrecher und Betrüger geschützt werden, während produktive Mitmenschen teilweise kriminalisiert werden, dann ist etwas faul im Staate Dänemark.
Oder auch in Niedersachsen. Die Hannover-Camorra hat Vorbilder – überall. Nicht nur bei den Bayern-Amigos. Banken, Finanzdienstleister und Politiker sind irgendwie so miteinander verstrickt, dass sich deren Strukturen kaum mehr von einer Mafia unterscheiden. Die Opfer aber sind immer die gleichen, nämlich der brave (entmündigte) Bürger...


20. Dezember 2011
Wie lange noch?

Viele Leser stellen sich die Frage, wann es zur Kernschmelze des Systems kommt. Der Euro wackelt, und dessen Sturz wird wahrscheinlich das gesamte Finanzsystem mit in den Abgrund ziehen.
Damit das System endgültig kippt, sind jedoch zwei Faktoren notwendig:
- Das Vertrauen in Papier schwindet allgemein, Geld und andere Schuldtitel werden nicht mehr akzeptiert. Ende der Aufschuldungsorgie.
- Die Schuldsklaven verweigern die Leistung. Volksaufstand bzw. Revolution. Damit ist es mit neuen Krediten ebenfalls vorbei.
Das System ist am Ende, sobald die Gläubiger- /Schuldnerbeziehungen im Allgemeinen nicht mehr funktionieren.
Dies ist wahrscheinlich erst dann der Fall, wenn die Schuldner nicht mehr leisten können oder nicht mehr leisten wollen. Der Druck muss also von unten her kommen. In Deutschland sind wir derzeit noch weit weg. Der Leidensdruck ist noch viel zu gering.
Vor einer weiteren Rezession bzw. Depression ist hierzulande nicht viel zu machen. Wenn der Staat dann nicht mehr einspringen kann (Konjunkturprogramme, Kurzarbeit, Sozialleistungen), kocht es über...


19. Dezember 2011
Abgestumpft.

Weihnachten ist vor der Tür, und die ewige Diskussion um die Euro- und Finanzkrise bewirkt in der Bevölkerung einen gewissen Effekt von Abstumpfung. Jetzt wird auch noch unser „smarter und (ach so) sympathischer“ Bundespräsident von den Medien durch den Kakao geschleift, nur weil er sich über Beziehungen einen kleinen und günstigen Privatkredit hat geben lassen. Wer an der Quelle sitzt, der trinkt daraus. Was soll so ein Grußaugust sonst auch sonst noch so machen, außer Lobbyarbeit, und Beziehungen pflegen. Ach ja, das hat der Wulff ja auch schon als Ministerpräsident getan, warum regt Ihr euch dann so auf? Nur deswegen, weil er ein wenig Halbwahrheiten erzählt hat? Sind Lug und Betrug nicht unabdingbare Voraussetzungen dafür, um überhaupt ein politisches Amt bekleiden zu können? Alles nur ShowBiz!
Interessanter ist, was hinter den Kulissen abgeht. Es formieren sich neue politische Kräfte, die von der EU genug haben, und entgegen der „politischen Korrektheit“ lieber verstärkt nationale Interessen vertreten wollten. Dabei waren diese Herren nicht von Anfang europaskeptisch oder gar globalisierungsfeindlich. Sie haben lediglich erkannt, dass ihnen das gegenwärtige System keine weiteren Vorteile mehr bringt, und, dass dieses System sowieso gerade untergeht.

Es gibt glaubhafte Meldungen, wonach die EZB jetzt auf „High-Speed-Gelddrucken“ umgeschaltet hat und die Banken nun mit Krediten überschütten, um einer drohenden Kreditklemme entgegenzusteuern. Die Amplituden schaukeln sich durch diese Hüh-hott Geldmengensteuerung weiter auf, so dass die Aus- und Einschläge immer heftiger werden. Die Wirtschaft wird dennoch einbrechen, aber die Preise werden mit einiger Verzögerung kräftig anziehen.

Ach ja, die Statistik-Lügner werden nicht müde zu behaupten, dass der Euro in den 10 Jahren für mehr Preisstabilität gesorgt hat als noch die DM in den 10 Jahren davor.
In den letzten 10 DM-Jahren sind in der Tat Konsumgüter aufgrund der hohen Nachfrage (Nachholbedarf der Ostländer) im Preis gestiegen. In der letzten Dekade fielen die Preise von Konsumgütern wie Unterhaltungselektronik, dafür stiegen jedoch die Dinge des täglichen Bedarfs im Preis erheblich. Ich kann ganz gut ohne i-Phone und alle den anderen Elektonik-Schnickschnak leben, aber nicht ohne Brot und Butter, und nicht ohne Energie. Die ganze Statistik ist für den Arsch, wenn sie nicht differenziert ausgewertet wird.
Man muss keine hellseherischen Fähigkeiten besitzen um voraussehen zu können, dass all die überflüssigen Produkte im Verhältnis zu den essentiellen Dingen noch viel günstiger werden. Oder besser gesagt: Die Sachen des täglichen Bedarfs werden so teuer, dass es sich viele Leute gar nicht mehr leisten können. Wie günstig dann ein Flachbildschirm zu haben sein wird, interessiert solchen Leuten mit Sicherheit nicht mehr. Doch das statistische Bundesamt geht dann immer noch davon aus, dass es in jedem Haushalt mindestens 5 großformatige Flachbildfernseher, 10 Computer und 20 Mobilfunktelefone gibt. Vielleicht heißt es Weihnachten nächsten Jahres dann: Tausche Flachbildfernseher gegen Weihnachtsgans...


16. Dezember 2011
Die Allmacht des Schöpfers
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Es ist eine Sache des Glaubens. Die globale Welt scheint derzeit dem Mammon verfallen zu sein. Glauben an den Geld-Gott, doch wer sind die Götter? Warum unterwerfen sich die Leute Zwängen, die von einem bedruckten Fetzen Papier ausgeht?
Geld ist eine Übereinkunft, primär zwischen den Parteien, die sich wirtschaftlich untereinander austauschen. Geld benötigt keinen Schöpfer. Und schon gar keinen Schöpfer, der das Geld aus dem Nichts erschaffen kann und sich damit Göttlichkeit anmaßt. Doch solange die Menschen daran glauben, ist die Macht des Geldes ungebrochen.

Solange die Banken uns mit Geld versorgen, dann geht es uns gut. Wenn nicht, dann müssen wir verhungern. Sie kennen diesen Spruch wahrscheinlich.
Wenn das Volk der Souverän ist, dann kann es auch selbst entscheiden, was Geld ist.
Der Euro oder Dollar, oder irgendeine andere Währung der Welt, ist nicht von sich aus vorgegeben. Die Macht des Geldes geht nur deshalb von sich aus, weil wir es zulassen.
Wir halten uns an Konventionen die uns keinerlei Nutzen bringen, und denen wir auch nicht zugestimmt haben. Wir glauben daran, weil uns es beigebracht worden ist, dass dem so ist.
Es ist die Macht des Glaubens. Und diese Macht kann erst dann gebrochen werden, wenn die Masse der Menschheit von diesem Glauben abfällt.
So ist es bei jeder Art von Ideologie. Erst das Hinterfragen von vermeintlich unantastbaren Grundsätzlichkeiten befreit uns von Irrglauben.
Die Skeptiker der Aufklärung waren diesbezüglich fortschrittlicher als der moderne, technisierte Mensch in der heutigen Zeit.
Sapre aude – eine wichtige Voraussetzung dafür, wieder zu vernünftigen Grundsätzen zurückzufinden...


15. Dezember 2011
Edelmetalle – Ausverkaufsstimmung!

Erinnern wir uns an das Jahr 2008, Finanz- und Bankenkrise, und betrachten die Analogie dazu in diesem Jahr. In 2008 ist der Spotpreis von Gold ebenfalls um mehr als 20% eingeknickt, um sich wenige Monate später zu verdoppeln. Wenn wir die 1500 Dollarline sehen ist das absolut nichts beunruhigendes, sondern das Signal für eine Einkaufstour in Schlussverkaufslaune.

Die Fundamentaldaten haben sich absolut nicht geändert, daher können wir bei den Edelmetallen langfristig sehr optimistisch bleiben. Die neu geschaffene Geldschwemme dürfte in 2012 so richtig schön ankommen und dann auch die Edelmetallpreise treiben. Noch haben wir deflationäre Tendenzen, und das ist die Zeit, die Ernte einzufahren. Es schadet generell nicht, auch etwas zu früh zu ernten: Was man hat, das hat man. Gold fault nicht!
Wenn ich weiß, dass wir nächstes Jahr die 3000er Linie überschreiten werden, so ist mir es relativ egal ob ich 1600 Dollar oder 1400 Dollar für die Unze bezahlt habe. Und Euros? Wer zum Teufel will noch Euros? Der Euro wird - noch vor dem Dollar - von der Bildfläche verschwinden. Gold aber glänzt auch in vielen Jahren noch...

Leserfrage:
Gold verkaufen? Schön! Aber was machst Du dann mit dem Papier?


14. Dezember 2011
Achim hat uns einen neuen Beitrag gesendet:
Gefährliche Gegner (PDF)

Klassengesellschaft
Karl Marx würde staunen, was wir im 21. Jahrhundert so alles erreicht haben.
Der angestellte Geschäftsführer ist im Prinzip ebenso ein Proletarier wie die Masse der Bürger, denn außer ihrer Arbeitskraft verfügen die wenigsten über eigene (Produktions-) Mittel.
Und diejenigen die darüber verfügen, sind meist sogar noch schlimmer dran als der mittellose, aber freie Proletarier, denn sie sind meist reine Schuldsklaven, angekettet an ihren Bankkrediten. Oder kennen Sie einen Unternehmer, der ohne Fremdkapital wirtschaftet. Der gute, alte Marx hat seine Rechnung ohne dem Fiat-Money gemacht. Heute würde er den Klassenfeind sicherlich anders definieren. Willkommen im Falschgeld-Kapitalismus...


13. Dezember 2011
Chancen verpasst:
Löhne in Deutschland im EU-Vergleich niedrig
Unser Aufschwung läuft an den Arbeitnehmern vorbei. Trotz der hohen Wachstumsraten liegen die deutschen Arbeitskosten nur im europäischen Mittelfeld.

Schuften für die Schweine, selbst schuld...

Was ist los mit den Edelmetallen?

Trotz Eurokrise und der damit verbundene Schwund in das Vertrauen in die Papierwährung fällt der Edelmetallpreis. Eigentlich sollte man in diesem Umfeld eine höhere Nachfrage erwarten. Doch der dahinsiechende Euro hat noch einen anderen Effekt: Es stärkt den Dollar, und ein „starker“ Dollar ist „schlecht“ für den Goldpreis, da Rohstoffe (!) eben primär in Dollar notiert werden. Außerdem haben wir in Europa (insgesamt) eine mehr oder minder brutale Depression, was deflationär wirkt.
Um Papier-Verbindlichkeiten zu bedienen, müssen evtl. auch Hardware-Assets aufgelöst werden.
Ein Zombie-Euro schadet Europa mehr, als wenn man ihn gleich sterben lassen würde. Der lachende Dritte ist der Dollarraum, nicht, weil der Dollar fundamental besser dasteht, sondern weil unter den Blinden sogar der Einäugige König ist.
Papier-Verbindlichkeiten sind ein Teufelszeug, wenn man keinen Zugang zur Druckerpresse hat. Reale Vermögenswerte werden, falls vorhanden, in einem deflationären Umfeld gnadenlos verwertet. Besser, man hat da keine Verbindlichkeiten, oder - kein verwertbares Vermögen, auf das durchgegriffen werden könnte. Es gibt viele Idioten die glauben, sich in einer (Hyper-) Inflation bequem entschulden zu können und kaufen Anlagewerte auf Kredit. Solange man die Geldmengensteuerung nicht selbst kontrollieren kann, ist das ein gefährliches Spiel. Das gilt bei Edelmetallen ebenso wie für Betongold. In Krisenzeiten wechseln echte Vermögenswerte gerne ihren Besitzer. Wehe dem, der in die (Schulden-) Falle getappt ist.

Die augenblicklichen „Korrekturen“ am Edelmetallmarkt dürfen keineswegs als Platzen einer Blase interpretiert werden, so wie es einige Skeptiker befürchten. Was wir erleben ist ein idealer Käufermarkt, eine Gelegenheit, in mehreren Tranchen nachzukaufen, je nach dem, wie sich der Preis entwickelt. In spätestens einem Jahr wird Ihnen der jetzige Preis lächerlich gering vorkommen, selbst wenn es in der nächsten Zeit noch günstigere Gelegenheiten geben sollte.
Dem Dollar (und allen anderen Papierwährungen) droht das gleiche Schicksal wie dem Euro, und dann bleiben nur noch Gold und Silber als letzte Reservewährung übrig.


12. Dezember 2011
Endgame?

Der deutschen Konjunktur geht im 4. Quartal ebenfalls die Luft aus. Die Krise 2009 bekommt 2012 eine Neuauflage, nur dass diesmal das „Rettungspulver“ bereits verschossen ist.


Hinter den Kulissen tobt ein heftiger Streit. Es gibt Kräfte, die den Reset-Knopf jetzt drücken möchten. Das andere Lager möchte sich aus der Schuldenkrise über die Notenpresse rausinflationieren. Aus Insiderkreisen wissen wir, dass im Falle des Euro-Crashs die neue DM sowie andere nationale Währungen bereitstehen. Nach Angaben wird es im Falle einer Währungsreform eine Umstellung zunächst OHNE Schuldenschnitt gegeben, d.h. sämtliche Euroguthaben auf den Konten werden über einen Umrechnungsfaktor auf die neuen Währungen umgestellt. Die Umstellung betreffe nur private Konten von Bundesbürgern, die auch in Deutschland ihren Wohnsitz haben. Konten von Ausländern werden in Euro weitergeführt. Für Geschäftskonten von Firmen, die ausschließlich Inlandsgeschäfte tätigen, gilt die gleiche Regelung.
Für Firmen mit Auslandsbeziehungen wird es komplexer. Einzelheiten sind angeblich bekannt, konnten in der Kürze der Zeit jedoch nicht dargelegt werden. Bankkonten von nicht ansässigen Ausländern werden in EURO weitergeführt. Der Euro verschwindet offensichtlich nicht (sofort), sondern wird für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr weiter verwendet. Es kann auch sein, dass nur ein Teil der Euro-Staaten zu den nationalen Währungen zurückkehren. Dort ist die neue nationale Währung gesetzliches Zahlungsmittel. Wir wurden gewarnt, zu hohe Bargeldbestände an Euro zu horten, da diese nur bis zu einer relativ niedrigen Grenze problemlos umgetauscht werden würden. Bei höheren Beträgen müsse die Herkunft nachgewiesen werden, man setze sich dann ferner dem Verdacht der Geldwäsche aus. Über die Behandlung von Edelmetallen ist leider nichts bekannt.


Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario wurde von unserem Informanten mit 50% , eintretend in 2012, eingestuft. Es existieren mehrere Krisenpläne. Welcher Plan zum Einsatz kommt, hängt von den Ereignissen ab. Unsere Krisenvorbereitung hält unser Informant für sinnvoll, nur sollten wir kein Bargeldmenge horten, die über den Bedarf eines Monats hinausgehen.
Vorräte, Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs für mindesten 2-6 Wochen seien sinnvoll. Die Gefahr, dass die öffentliche Ordnung total zusammenbreche, sieht er nicht. Die Versorgung der Sicherheitskräfte sei auf jeden Fall gesichert. Ghettos in Städten, die heute bereits als problematisch gelten, würden jedoch notfalls aufgegeben und sich selbst überlassen werden.
In bürgerlichen Wohngegenden werde die Sicherheitslage nach Einschätzung nicht dramatisch abnehmen. Wohnviertel der vermögenden Eliten werden, soweit strategisch möglich, im Krisenfall hermetisch abgeriegelt.


Soweit die momentanen Infos aus Insiderquellen.
Offensichtlich ist man auf den Crash vorbereitet. Ob die Notfallpläne wirklich so greifen, werden wir sehen. Auch innerhalb der Führungseliten gibt es offensichtlich erhebliche Meinungsunterschiede, was die Sache nicht gerade berechenbarer macht.


9. Dezember 2011
Euro-Rettung: Erste Zweifel an Deutschlands Stärke
Der erste Tag des EU-Gipfels brachte die tiefen Gräben in Europa zum Vorschein: Cameron streitet mit Sarkozy, die EU setzt Merkel unter Druck. Unterdessen mehren sich die Zweifel, ob Deutschland den Euro überhaupt retten könnte, wenn man das wollte. Denn Deutschland ist wegen seiner Staatsverschuldung ins Gerede gekommen.

Euro-Gipfel erwartungsgemäß gescheitert.

Eine EU-Vertragsänderung wird es vorerst nicht geben.
Stattdessen soll innerhalb der Euroländer die Fiskalunion eingeführt werden, und Cameron provoziert offensichtlich den Austritt aus der EU.
Selbst wenn die beschlossenen bzw. in den Raum gestellten Maßnahmen tatsächlich durchgeführt werden sollten, dauert deren Umsetzung viel zu lange. Soviel Zeit bleibt dem Euro nicht. Sagt schon mal Tschüss zum Euro. Welche Zukunftschancen sich die Insel ausmalt, ist für uns ebenfalls nicht ganz ersichtlich. Als entfernter Wurmfortsatz der USA haben die überhaupt keine Perspektive mehr. So ein obsoleter und rudimentärer Eiterherd wird notfalls einfach abgeschnitten.

Was wir weiterhin erkennen ist die inzwischen unverhohlene
Mobilmachung gegen den Euro. Alle Welt bereitet sich auf ein Scheitern der Gemeinschaftswährung vor, natürlich nur vorsichtshalber.

Mit dem Scheitern des Euros obliegt die Geschwindigkeit des Gelddruckens dann auch wieder den nationalen Zentralbanken. Mal sehen, wer am schnellsten drucken kann, das wird eine neue Disziplin.


Einen Vorgeschmack bekommen wir bereits mit der EZB Zinssatzentscheidung:

Es gibt wieder „Freigeld“
Nicht streng im Sinne der Gesellianer, aber zu (fast) Null Zinsen. Frisches Geld für Lau. Aber nur für denjenigen, der an der Quelle sitzt. Wie „Leistung aus Leidenschaft“ aussieht, sehen wir in den Fernsehspots: 2% auf Neuanlagen. DAS nenne ich Schwundgeld.
Und, welche Probleme werden dadurch gelöst? GAR KEINE!

Ihnen allen ein besinnliches Adventswochenende. Genießen Sie die momentane Ruhe. Spätestens im neuen Jahr geht’s wieder richtig zur Sache...


8. Dezember 2011
Soap-Opera: Euro-Krisengipfel

Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass beim heutigen Gipfeltreffen etwas herauskommt, geht gegen Null. Merkel und Sarkozy sind die letzten Akteure auf der Bühne, eigentlich eine erzwungene Hass-Liebe, denn wenn dieses Duo nach außen hin keine Einigkeit mehr zur Schau stellt, dann ist die EU endgültig mausetot. England will offensichtlich ganz raus, obwohl sie den Euro ja gar nicht eingeführt haben. Wenn der aufgeblähte Bankensektor der City fällt, dann fällt die ganze Insel. Finanzprodukte sind das einzige, was die Briten überhaupt noch anbieten können. Die Amis haben wenigstens noch ihre Rüstungsindustrie sowie ein wenig anderes Hi-Tech Geraffel, was auf dem Weltmarkt nachgefragt wird. Aber egal, die EU in der jetzigen Form zerbröselt schon alleine deshalb, weil die Interessensgegensätze mittlerweile zu groß geworden sind. Und Deutschland möchte die Rolle des ewigen Zahlmeisters nicht mehr länger mitspielen. Im Grunde genommen will doch jeder raus aus der EU. Die Griechen, weil sie sich nicht mehr länger von außen diktieren lassen wollen. Die Italiener, weil sie aufs Schuldenrückzahlen keinen Bock haben. Spanien sitzt so oder so in der Bredouille, und in Portugal ist die Situation ebenfalls aussichtslos.

Wenn Sie die Diskussionen in den Mainstream-Medien verfolgen sehen Sie, dass der Ausstieg medial in der Öffentlichkeit vorbereitet wird. In den Straßeninterviews wünschen sich die meisten Befragten mittlerweile die DM zurück. Und plötzlich (ach so was!) sind sich auch alle Experten darüber einig, dass der Euro von vorneherein eine Missgeburt war.

Im Großen und Ganzen läuft alles ab, wie prognostiziert. Nur mit dem exakten Timing gibt es Probleme. Für Finanzakrobaten ist das richtige Timing ausschlaggebend, wir halten uns da besser raus. Die Gefahr, dabei auf die Schnauze zu fallen ist für den „kleinen“ Spekulanten einfach zu groß. Damit ist es für uns auch unwesentlich, ob es den Euro noch vor Weihnachten zerreißt, oder erst nächstes Jahr. Noch sind die Rahmenbedingungen für eine Erwerbstätigkeit in Deutschland nicht soo schlecht. Wer schuldenfrei ist und die „richtigen“ Rücklagen besitzt, kann das Ganze im Moment noch relativ gelassen beobachten. Für die Gefangen im System dürfte spätestens nächstes Jahr das Spießrutenlaufen beginnen.

Kürzlich hat ein Gesinnungsfreund es so formuliert: Auf dem harten Metall schläft man erstaunlicherweise verdammt gut...

7. Dezember 2011
Piraten sorgen für kontroverse Diskussionen.

Irgendwie erinnert der Auftritt dieser neuen politischen Kraft an die Anfangsphase der Grünen, die damals, wie die Piraten heute, aus einer Protestbewegung gegenüber der etablierten Politik hervorgegangen ist. Die Grünen haben sich von basisdemokratischen Grundprinzipien mittlerweile meilenweit entfernt, wenn sie bürgerfremde oder bürgerfeidliche Ideologien entgegen der Mehrheit aufzwängen meinen zu müssen. Stuttgart 21 lässt grüßen. Was als begrüßenswerter Bürgerprotest begann wird nun von einer Minderheit ideologisch hochstilisiert und in der Sache missbraucht.

Zurück zu den neuen Rebellen auf der Politbühne. Das Programm ist zweifelsohne unausgegoren, was natürlich sofort Anlass zu heftigster Kritik regelrecht provoziert. Auf der anderen Seite stellen wir fest, dass auch die Kritiker einer verkrusteten Vorstellung folgen, beeinflusst von den Mechanismen, und folglich auch den Zwängen aus dem gegenwärtig noch existierenden Finanzsystem. Dass es so nicht weitergehen kann, wissen wir. Ein Paradigmenwechsel ist überfällig, und daher darf es auch nicht bereits im Vorfeld Denkverbote geben.
Die Piraten wollen Eigentumsrechte verletzten, heißt es da, vor allem das geistige Eigentum.
Andererseits müssen auch wir eindeutig feststellen, dass dieser Schutz in der Praxis mittlerweile seltsame Auswüchse beschert hat. Da wird die Betreiberin eines Kaffees von der Firma Apple abgemahnt, weil in ihrem Logo irgendwo ein Knabe mit angebissenem Apfel in der Hand dargestellt wird. Eine Verwechslung mit dem Logo eines bekannten Computerherstellers, und einen evtl. für diesen Konzern entstehenden Nachteil daraus abzuleiten, ist nach gesundem Menschenverstand einfach nur lächerlich. Bei vielen, heutzutage erteilten Patenten ist selbst für den Fachmann eine erfindungsmäßige Innovation kaum mehr erkennbar. Die Zuteilung eines derartigen Schutzes ist oftmals eher der formaljuristischen Formulierungen eines spitzfindigen Patentanwaltes geschuldet, als der dahinterstehenden Neuerung. Die Musikindustrie schützt nicht wirklich das geistige Eigentum der Künstler (diese werden i.d.R. mit Peanuts abgespeist), sondern instrumentalisieren damit in erster Linie deren (ebenfalls leistungslose!) Profitmaximierung.

Der Zwang unseres Systems, infolge der zunehmenden Aufschuldung zuletzt auch wirklich ALLES monetarisieren zu müssen. Geistiges Eigentum ist in unserem Bankensystem nach Möglichkeit irgendwo bilanziert, das ist er eigentliche Grund der ganzen Übung. Es wird nicht mehr hinterfragt, ob bei der Sache überhaupt noch ein gesellschaftlicher Nutzen verbunden ist oder nicht. Aber genau das ist die ureigenste Angelegenheit demokratischer Politik, die Ausgewogenheit zwischen den Interessen der Gesellschaft und den Interessen des Einzelnen bzw. den Interessen der ansässigen Unternehmen zu vermitteln.


Eine bedingungslose Umverteilung ist grundsätzlich abzulehnen, da dadurch kein gesellschaftlicher Nutzen gewährleistet wird. Beim Thema Umverteilung wird gerne immer nur der Transfer von Mitteln in den Sozialbereich dargestellt. Dass der größere Batzen von Unten nach Oben umverteilt wird, wird von so manchem Umverteilungskritiker geflissentlich übersehen. Die Statistiken beweisen, dass die Umverteilungspraktiken hauptsächlich den Mittelstandsbürger belasten, die Schere zwischen den Vermögenden und den Mittellosen immer weiter auseinanderklafft. Umverteilung ist schon alleine deshalb ein Problem, weil die dahinter stehende Idee für eine soziale Gerechtigkeit sich nicht verwirklichen lässt. Soziale Gerechtigkeit ist keine definierbare Größe sondern eine sehr individuelle Vorstellung jedes Einzelnen. Daher macht es auch keinen Sinn, dieser Chimäre hinterherzulaufen. Wenn aber schon umverteilt wird muss die Frage gestattet werden, ob damit ein allgemeiner, gesellschaftlicher Nutzen verbunden ist, oder doch eher Einzelinteressen gedient wird. Und wer soll das entscheiden?

In einer Gesellschaft, in der unproduktive Bereiche wie Steuerberatung oder Rechtspflege einen derart hohen Stellenwert einnehmen, muss die Effizienz des gesamten Systems in Frage gestellt werden.


6. Dezember 2011
S&P droht mit der Herabstufung Deutschlands.
Die PIGISierung Deutschlands schreitet voran. Nachdem die Aussichten für das Topp-Rating Deutschlands für die Zukunft offen in Frage gestellt wurde, geht alles seinen Gang. Die sogenannten "Experten" rechnen mit einer weltweiten Rezession, von der auch Deutschland nicht ausgenommen sein wird. Diese "Experten"haben zwar selten Recht, was weitreichende Prognosen anbelangt, aber zumindest können sie einen bereits beginnenden Trend erkennen und linear weiterspinnen.
Der Schuss vor den Bug kann aber auch als Drohung aufgefasst werden, damit Deutschland endlich am Strang des unlimitierten Gelddruckens mitzieht.
Bitte anschnallen, der Crash hat eine neue Achterbahn...


Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Dass die Einführung des Euros mit viel zu heißer Nadel gestrickt wurde, ist den daran Beteiligten mittlerweile bewusst. Jetzt versucht die verantwortliche Politik so langsam, die Voraussetzungen für eine gemeinsame Währung schaffen zu wollen. Zu spät!
Abgesehen davon, dass dem Fiat-Schuldgeldsystem ein grundlegender, systemischer Fehler anhaftet, kann eine gemeinsame Währung nur in einem homogenen Wirtschaftsgebiet funktionieren. Europa hatte diese Voraussetzungen zu keinem Zeitpunkt. Jetzt im Nachhinein die Voraussetzungen , wie Fiskalunion, Angleichung der Sozialsysteme (Renteneintrittsalter) etc. im Schweinsgalopp unter der Führung von Merkozy durchpeitschen zu können ist lächerlich infantil.
Außerdem werden die Probleme der globalen Überschuldung damit auch nicht gelöst. Die aufgelaufenen Schulden werden das Gebäude des internationalen Finanzsystem unweigerlich zum Einsturz bringen. Was liegt näher, als dass die schwächste Säule als erstes zusammenbricht? Wenn es der Euro nicht wäre, dann eben der Dollar oder das Pfund. Es spielt im Grunde keine Rolle, wer den Anfang macht. Es stellt sich die Frage, was danach kommen wird.

Die Einführung eines neuen Goldstandards wäre zwar theoretisch denkbar, in Reinkultur aber sehr unwahrscheinlich. Man wird wieder ein Papiergeld (bzw. deren elektronische Form) einführen, dessen Geldpolitik jedoch den jeweilig nationalen Interessen folgen muss. Nach den Erfahrungen mit Kreditgeld wird diese Form wohl eine lange Zeit tabu sein. Vielleicht schöpft die Zentralbank eine Art Vollgeld, die als Kredite über die Geschäftsbanken vergeben werden können. Solche Details sind jedoch vom dann herrschenden Regime abhängig. Außenhandelsbeziehungen auf Kredit und unlimitierter Aufschuldung wird es ebenfalls nicht mehr geben. Nationale bzw. übernationale Währungen haben nur im jeweiligen Währungsgebiet eine Bedeutung, monetäre Außenbeziehungen laufen wahrscheinlich über eine (mehr oder minder internationale) Clearingstelle ab. Überschüsse werden in handfeste Dinge angelegt werden müssen, und hier liegt die große Chance und Zukunft des Goldes. Die Rolle einer Reservewährung könnte wieder das Gold einnehmen. Edelmetalle werden für den Binnenhandel als Zahlungsmittel (langfristig) keine Rolle spielen. Ob der Privatmensch seine Überschüsse in Gold oder Silber spart, hängt von der Kaufkraftstabilität der Währung ab, und natürlich davon, welch andere Alternativen sich anbieten. Uneinbringliche Kreditforderungen als Wertanlage wird es für lange Zeit nicht mehr geben, nachdem die Leute in der Währungsreform den Großteil der Ersparnisse verloren haben.
Wie es kommen wird ist derzeit reine Spekulation. Aber, auch wenn Edelmetalle ihre Rolle als Zahlungsmittel nicht wieder erlangen sollten, einen Markt dafür wird es immer geben...


5. Dezember 2011
Glauben an den Weihnachtsmann.

Es wird ziemlich viel getan, um den Zustand der allgemeinen System-Vertrottelung aufrechtzuerhalten. Dass die Geldwertstabilität nicht mehr gewährleistet ist, davon sind immer mehr Bürger überzeugt. Doch wohin damit? Zur Weihnacht bieten sich viele Gelegenheiten. Discounter Lidl bietet in seinem Online-Shop wieder einmal „günstige“ Goldmünzen an. Ein halbes Gramm Feingold von den Fidschi-Inseln für knapp 40 Euronen. Edelmetall kauft man besser nicht beim Discounter, wobei das Zeug langfristig immer noch besser dasteht als der ganze andere Konsumschrott.

Die Schwäche des Euros sind ja sowieso nur dummes Geschwätz.
Altkanzler Schmidt hat auf auf dem SPD-Parteitag für regelrechte Stimmung gesorgt.
Na ja, si tacuisses, philosophus mansisses. Mal sehen, was er auf dem nächsten Parteitag sagt. Hoffen wir doch, dass er noch ein paar Jährchen durchhält.
In einem Punkt hat er jedoch Recht: Deutschland solle sich besser nicht als Besser-Retter aufführen.
Solidarität mit unseren europäischen Nachbarn sollten wir ebenfalls zeigen. Warum lassen wir nicht auch die Sau raus? Kräftige Lohnerhöhungen? Rente mit 57! Es dauert ohnehin nicht mehr lange, bis Deutschland selbst gerettet werden muss. Entweder wird bedingungslos alimentiert, oder gar nicht.

Insofern muss man auch die (an und für sich schwachsinnige) Forderung der
Piraten nach einem bedingungslosen Grundeinkommen hinterfragen.
Wenn Deutschland für „Gott und die Welt“ Billionen locker machen kann, warum ist dann die bedingungslose Grundversorgung jedes Bundesbürgers nicht möglich?

Schon bald stellen sich derartige Fragen sowieso nicht mehr, denn mit dem Ende der Aufschuldungs orgie muss die gesamte Gesellschaft den Realitäten ins Auge sehen.

Sobald Geld nicht mehr leistungslos geschöpft werden kann, verschwindet auch das leistungslose Einkommen.
Die neu zu schaffenden Tatsachen machen die meisten heutigen Diskussionen ohnehin überflüssig.
Darum ist es besser, jetzt schon zu handeln. Der bevorstehende Paradigmenwechsel erzwingt es bald s
owieso...

2. Dezember 2011
Der Hammer! Bitte genau durchlesen (notfalls mehrmals!) was da vor sich geht. Wenn die Leute DAS kapieren würden gäbe es eine Revolution.
mmnews:
BBK Target: Ausverkauf mit der Druckerpresse

Dem ist aber noch nicht genug: Prodi will Euro-Bonds gegen Gold


Gold- und Silberpreis
herzoINVEST sieht sich duch die Einschätzung der Rohstofflegende Jim Rogers bestätigt, dass diese Edelmetalle mittelfristig konsolidieren.
Trotz der Gefahr marginaler Rückgänge werden bestehende Positionen jedoch gehalten, lediglich für den Nachkauf wird auf eine bessere Gelegenheit gewartet. Dies betrifft aber nur Leute, die bereits investiert sind. Wer noch nicht positioniert ist, der sollte die Gelegenheit SOFORT nutzen.
Der Euro und alle daraus abgeleiteten Werte sind ein Pulverfass, das jederzeit hochgehen kann. Alle Fiat-Positionen sind Risikopositionen.
Durch die vielen Gespäche mit Leuten, die sich bislang noch nicht an EM gewagt haben weiß ich, dass diese auch weiterhin nicht investieren werden.

Trotz der Eurokrise bewegte sich der Goldpreis in letzter Zeit volatil seitwärts. Solange kein erneuter Aufwärtstrend sichtbar wird, springen die Leute nicht auf. Dem Aktienmarkt wird ebenso wenig Vertrauen geschenkt, dafür jedoch den Immobilien. Wenn Sie die Berichte im Mainstream verfolgen, dann müssten Sie sogar der selbstgenutzen Immobilie als Altersvorsorge misstrauen. Es kommen in letzter Zeit vermehrt Berichte, in denen alte Rentner Zwangssanierungsmaßnahmen in einer Größenordnung von 20-50 Tsd. Euro aufgezwungen werden. Dises Geld haben sie jedoch nicht. Also müssten sie verkaufen oder neue Kredite aufnehmen. De facto sind das brutale Enteignungsmaßnahmen auf die hinterfotzige Art. Wir sehen, dass wieder einmal die Gruppen in unserer Gesellschaft geschröpft wird, die sich am wenigsten wehren können. Es wird noch nicht einmal der Bestandsschutz gewährt. Zwangssanierungsmaßnahmen noch zu Lebzeiten der Eigentumsnutzer sind moralischer NO-GO! Er würde immer noch reichen, wenn sich die erwerbsfähigen Erben damit rumschlagen müssten. Soweit sind wir bereits gesunken. Wehrt euch!

1. Dezember 2011
„Notenbanken liefern Pflaster statt Heilmittel“
Ohne massive Eingriffe in das globale Finanzsystem geht’s nicht mehr. Doch auch die Systempresse stellt inzwischen fest: Es werden nur die Symptome behandelt, die Krankheit selbst wird nicht geheilt.


Klipp und klar ohne Vernebelung.
Die anhaltenden Diskussionen auf der Straße zum Thema Eurokrise zeigen, dass der politisch korrekte „Dummsprech“ durchaus seine Wirkung entfaltet. Die Euro-Rettung findet keine allgemeine Zustimmung mehr, da sich der Bürger in der Pflicht sieht, die PIIGS mit „durchfüttern“ zu müssen. Die Bevölkerung sieht Deutschland als Zahlmeister der EU, und das muss ein Ende haben. Deutschland ist vielleicht deswegen DER Zahlmeister, weil es innerhalb der EU die größte Volkswirtschaft darstellt. Doch auch die Finnen, Holländer oder Österreicher sind davon betroffen.


Wer zu „gut“ wirtschaftet, der wird bestraft. Das ist den Leuten aber nicht zu vermitteln.
Die Griechen (bzw. die anderen Südländer) sollen endlich SPAREN, so das allgemeine Empfinden.
Sparen ist allerdings der falsche Ausdruck. Die Elite spricht zwar vom Sparen, meint jedoch was ganz anders: Die Schuldner sollen endlich LEISTEN! Was mit den Deutschen ganz gut geklappt hat, lässt sich aber offensichtlich nicht so leicht auf Nationen mit „etwas anderer“ Mentalität übertragen. So ein Schuldgeldsystem ist ein herrliches Instrument in der Hand deren, die es beherrschen. Zunächst werden großzügig Kredite vergeben, und ab einem gewissen (Über-) Schuldenstand werden die Daumenschrauben angezogen. Wer erst einmal in der Schuldenfalle sitzt, der hat nicht die Wahl einer freien Entscheidung. Mit dieser Methode wurde die sogenannte „Dritte Welt“ „entwickelt“, was aber wirklich dahintersteckte, haben wir ja gesehen.

In Deutschland (und auch anderswo auf der Welt) hat die zunehmende Verschuldung bzw. der daraus resultierende Leistungsdruck zu einem regelrechten „Rattenrennen“ geführt. Die Arbeitsbedingungen in Deutschland haben sich über die letzten Jahrzehnte schleichend verschlechtert. Entweder nimmt der Leistungsdruck bei gleicher Vergütung konstant zu, oder das Entgelt wird stetig nach unten korrigiert. Und wenn das nominal nicht mehr möglich ist, dann eben über eine inflationäre Kaufkraftentwertung. Die Überschuldung in Ländern wie Griechenland führt offensichtlich jedoch nicht dazu, dass die Bevölkerung dort endlich in „die Pötte“ kommt, im Gegenteil, die volkswirtschaftliche Leistung wird noch weiter heruntergefahren. Und wer nichts mehr hat, den kann man auch nichts mehr wegnehmen. Sollte die Freiheit am Ende darin bestehen, vollkommen mittellos zu sein?
Wir meinen, nein! Unsere Rezepte dagegen kennen Sie. Doch Leistung muss sich auch wirklich lohnen. Der inzwischen abgedroschene Spruch der Liberalen läuft aber ins Leere, solange wir dieses verdammte Geldsystem noch weiterhin füttern. Leistungsverweigerung ist zwar eine mögliche Antwort auf dieses Scheißsystem, aber das kann es ja wohl nicht sein. Die vernünftigere Antwort für Leute, die eine Leistungsgesellschaft befürworten lautet: Wehrt Euch endlich!


30. November 2011
Geldmengenwachstum dürfte wieder zunehmen.

Soviel Geld aus dem Markt abzuziehen, damit die EZB ihre Ankäufe für marode Staatsanleihen neutralisieren könnten, funktioniert nicht. Ein Kollaps der Banken sowie ein Austrocknen der Wirtschaft wäre die Folge, die sich die Zentralbank nicht leisten kann.
Falls es den Euro (und anschließend das globale Finanzsystem) nicht schon vorher zerreißt, dann werden wir ab Sommer nächsten Jahres, nach einer deflationären Zwischenstation, wieder gewaltige Inflationserscheinungen (in Form von allgemeiner Teuerung) sehen. Aber dazu müsste sich die EU und Deutschland zunächst einmal auf das unlimitiertes Gelddrucken verständigen, wie es in den USA und UK bereits seit geraumer Zeit praktiziert wird. Was Deutschland mit der bisherigen Verweigerungshaltung bezwecken will, ist nicht so ganz offensichtlich. Deutschland ist ebenso Pleite wie die anderen EU-Länder. Pleite ist Pleite, die Differenzierung zwischen ein wenig mehr oder weniger bankrott ist lächerlich. Kein Staat hat jemals seinen Schuldendienst tatsächlich geleistet, nicht einmal in den besten Zeiten. Es wurden nicht einmal die Zinsen vollends gezahlt, sondern lediglich hochgebucht (Neuverschuldung), von Tilgung und Rückführung der Schulden erst gar nicht zu sprechen. Wenn die Politiker vom Sparen reden und tatsächlich auch durchsetzen wollten, dann fordern sie etwas, das bislang noch nie funktioniert hat (weil es gar nicht funktionieren kann!). Wenn ein Politiker vom Sparen (in diesem System) redet, dann ist er entweder dumm oder ein dreister Lügner.

Unsere belgischen Nachbarn sind über ihr Rating gar nicht begeistert und rufen zum Kauf von eigenen Staatsanleihen auf. Irgendein bekannter Amerikaner hat vor Jahren sich einmal die flapsige Bemerkung erlaubt, dass die Höhe von Staatsschulden kein Problem darstellten, da die Bürger sich das Geld im Prinzip ja selbst schulden. Interessant ist in diesem Zusammenhang , wenn wir daraus die nächste Erkenntnis ableiten. Wenn wir uns das Geld selbst schulden, dann ist die Bilanzsumme daraus gleich Null! Und jetzt könnte der ein oder andere einmal genauer überlegen, woraus sein Vermögen eigentlich besteht.

Die Meldungen in der Systempresse sind mittlerweile so deutlich und katastrophal, dass ich mich wundere, dass das Volk noch soo gelassen reagiert. In der Vorweihnachtszeit werden diese Dinge wohl noch mehr verdrängt. Auch lässt sich ein gewisser Abstumpfungseffekt erkennen. Die Finanzkrise existiert nun schon seit einigen Jahren, und das System ist immer noch nicht untergegangen. Das Geheule wird erst dann richtig groß, wenn die Schulden tatsächlich aus dem System ausgebucht werden müssen, auf welche Weise auch immer.

Was momentan stark aus dem Blickwinkel geraten ist, ist die Eventualität eines neuen Krieges.
Konfliktpotenzial gibt es genügend. Beobachten, wer wo gerne zündeln möchte. Eigentlich kann sich der Westen keine militärischen Auseinandersetzungen mehr leisten, aber das konnten sich die Kriegstreiber ja noch nie. Es bleibt spannend...


29. November 2011
Stimmungsbild bei einigen Unternehmern

Nachdem wir gestern die Stimmung beim deutschen Mittelstands-Erwerbsarbeit-Michel gebracht haben, heute einige Bemerkungen aus dem Lager der Unternehmer. Die Bandbreite der Prognosen für das kommende Jahr sind hier höchst unterschiedlich und decken die Bandbreite von Euphorie bis absoluten Pessimismus ab. Die überwiegende Strategie besteht jedoch darin, momentan vorsichtshalber nur auf Sicht zu fahren und abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt. Die meisten selbstständigen Freiberufler verhalten sich nicht anders als Angestellte und stellen das Prestige in den Vordergrund. Der realistische mittelständische Unternehmer konsolidiert und trennt sein Privatvermögen in Erwartung eines Crashs sorgfältig ab. Schulden ja, aber keine, für die er mit seinem Privatvermögen haftet. Unter vorgehaltener Hand lässt man durchblicken, einen Teil des Privatvermögens schon seit längerem außerhalb von Deutschland in Sicherheit gebracht zu haben.
Einer der „alten Hasen“ wettert gegen die unternehmensfeindliche Politik in Deutschland. Während den Großkonzernen „Zucker in den Arsch geblasen wird“, wird der Mittelstandsunternehmer vom Fiskus regelrecht ausgeblutet. Die relativ geringe Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen sei auf diese verfehlte Fiskalpolitik zurückzuführen. Dann setzt er noch eins drauf: Die Regierung Schröder und Fischer habe die Interessen des deutschen Volkes verraten und den Boden für den Ausverkauf der deutschen Industrie an die internationale Großkapitalmafia ermöglicht. Er selbst habe seine Firma in Deutschland kurz nach der Jahrtausendwende verkauft und lebt seither von seinen Investments im Ausland. Etwa ein Drittel des Jahres verbringt er in seinem Wohnsitz in Bayern.
„Die Globalisierung hat seinen Höhepunkt erreicht, von nun an geht es in die entgegengesetzte Richtung. Nach einem Crash könne er sich vorstellen, wieder in Deutschland als Unternehmer zu investieren, falls das politische Umfeld stimmen sollte. „Und falls ich bis dahin nicht schon zu alt bin“, ergänzte er mit einem Lächeln. Die traditionelle deutsche Unternehmenskultur ist mittlerweile fast ausgestorben. Ob eine Renaissance möglich ist, und ob damit Deutschland zu seiner alten Stärke zurückfinden wird, steht in den Sternen.


28. November 2011
Inflation tabu, Zinssenkung nicht (n-tv)
Inflation (angeblich) kein Thema!
So einfach wie hier dargestellt, ist die Sache nicht. Es werden zur Zeit Schulden wie blöd monetarisiert. Das ist grundsätzlich inflationär.
Wo die Inflation durchschlägt, das ist eine andere Frage. Eine "Vermögenswert"-Inflation wird als solche ja nicht wahrgenommen sondern fälschlicherweise Vermögenszunahme interpretiert. Derzeit ist wieder einmal Umschichtungszeit. Raus aus den Staatsanleihen. Diese werden von den Zentralbanken gegen frisches Geld aufgekauft. Wohin das Geld wandert, wissen wir derzeit nicht. Ein Teil geht in deutsche Immobilien und treibt dort die Preise. Ein Teil wird zur Rekapitalisierung der Banken benötigt. Und der Rest? Das werden wir sehen. Wohin das Geld mit Sicherheit nicht wandert: In's Einkommen der Beschäftigten, außer in China vielleicht. Auch die Kaschierung von Deflation ist eine Inflation. Die Rechnung bezahlt, wie immer, das Volk!


Wenn ein Traum platzt...
Stimmung in der (mittelständisch geprägten) Bevölkerung:

Das Vertrauen in die Politik sinkt gewaltig. Es wird befürchtet, dass Deutschland weiterhin den Zahlmeister für Europa spielt, was sich durch höhere Steuern und Abgaben auf den Einzelnen auswirkt. Zugleich wird alles teuerer, so dass trotz Lohnerhöhungen der Lebensstandard sinkt.
Der erste Reflex auf die zu erwartende Entwicklung ist, die Sparquote zu erhöhen. Doch hier sind die Leute inzwischen stark verunsichert. Sie erkennen, dass die klassischen Anlageformen wie Lebensversicherungen oder Fonds und Festgeldkonten keinen Anreiz bieten, da entweder zu unsicher, oder die Teuerung die Zinsen mehr als nur auffressen. Diejenigen, die ein wenig Vermögen haben, wissen nicht richtig, wohin damit. Den Bankberatern traut man nicht mehr so richtig, sei denn, die machen das Betongold schmackhaft. Die Kreditinstitute haben wieder einmal umgeschwenkt und machen auf jetzt auf „seriös“, indem sie ihren verunsicherten Kunden eine Immobilie andrehen möchten. Viele, mit denen ich gesprochen habe, besitzen aber schon ein Eigenheim, oftmals nicht einmal abbezahlt. Dennoch überlegen diese Leute, in Immobilien zu investieren. Eine Wohnung oder Baugrund für die Kinder z.B., selbst wenn diese noch zuhause wohnen. Solche Gedanken sind irrational, aber die Angst, dass das Ersparte eines Tages „wertlos“ werden könnte, treibt. Dazu kommt noch die Hoffnung, dass die derzeit niedrigverzinsten Immobilienkredite später mit entwertetem Geld billig zurückgezahlt werden können. Die Leute hoffen so, der zu erwarteten Inflation ein Schnäppchen schlagen zu können. Die damit verbunden Risiken werden einfach ausgeblendet.
Gold ist nach Ansicht der Befragten derzeit viel zu teuer und hat offensichtlich seinen Höhepunkt bereits erreicht. Vor ein paar Jahren freilich wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, aber die Chance habe man eben leider verpasst. Auf was man notfalls verzichten würde, wenn es schlimmer kommt? Haus oder Wohneigentum, auf keinen Fall! Als erstes würde wohl auf Urlaubsreisen verzichtet werden bzw. billigere Reiseziele in Kauf genommen. Ausgehen kann ebenfalls reduziert werden. Beim Thema Auto scheiden sich die Geister. Bei Stadtbewohnern (bzw. Vorort mit guter öffentlicher Anbindung) der jüngeren Generation ist ein Auto kein Prestigeobjekt mehr.
Wie erwähnt, reflektiert dieses Stimmungsbild nur die typische Mittelschichtsgesellschaft. Aber schließlich ist es noch diese Säule, die unsere Gesellschaft trägt. An die Eventualität einer Währungsreform glauben (im Gegensatz zur Stimmung noch vor einem Jahr) inzwischen relativ viele. Aber dann handelt es sich um einen Ausstieg Deutschlands aus dem Euro und eine Wiedereinführung der DM ohne Haircut. Na ja, es tut sich immerhin ein wenig...


27. November 2011
Achtung: Bargeld-Spürhunde
(mmnews)
Kommentar: Wenn der Euro scheitert, werden zwangsläufig Devisenkontrollen eingeführt.
Wir haben sie schon, für den durchschnittlichen Trottelbürger aber als Maßnahme gegen Schwarzgeld und Terroristen getarnt.
Jeder Eingriff in die Freiheitsrechte des Menschens ist mit Zwangsmaßnahmen verbunden. Damit diese Zwangsmaßnahmen nicht ausgehebelt werden, sind eine Reihe von weiteren Zwangsmaßnahmen erforderlich. Am Ende steht der totalitäre Staat.
Die Deklatationsgrenze für den grenzüberschreitenden Bargeldtransport entspricht heute gerade einmal den Wert eines mickrigen Import-Kleinwagens.
Wer ein Auto in Bar bezahlt, ist demnach ein potenzieller Terrorist.

Internationaler Zahlungsverkehr mit Einschränkungen

Akkreditive für Export-/Importgeschäfte werden nach div. Meldungen wieder eingeschränkt bzw. nicht ausgestellt. Teilweise wird auf Bartergeschäfte ausgewichen. Fehlt nur noch, dass dieser Tauschhandel gegen Gold stattfindet. Dann wäre das Weltfinanzsystem entgültig im A....

Parteitag der Grünen in Kiel: Grün wird teuer
Diesem Artikel im Stern ist nichts mehr hinzuzufügen...


24. November 2011
Auktion 10-jähriger Bundesanleihen floppt!
Bei den Minizinsen will auch fast niemand mehr Bundesanleihen.
Entweder macht Merkel mit bei den Euro-Bonds (alle außer Deutschland wollen es), oder wir gehen raus aus dem Euro.
In den Medien wird der Austritt aus dem Euro ja bereits mental vorbereitet. Es bleibt spannend.
Dass Riester-Rente "Scheiße" ist, behaupten wir seit Anbeginn. Jetzt hat sich diese Erkenntnis auch in der Öffentlichkeit verbreitet. Zu spät, aus diesem Mist kommt man nicht mehr raus.
Ifo-Index überraschend gut. Das Weihnachtsgeschäft fällt voraussichtlich gut aus. Wir meinen: Katastophenhausse! (Crack-up Boom)


22. November 2011
Es tut sich zwar viel, aber nicht für uns.

Sorry für die derzeit spärlichen Updates, aber ich wüsste nicht, worüber ich berichten sollte.
Ich verfolge die uns zugänglichen Nachrichten, genauso wie ihr. Läuft da irgend etwas anders ab, als WIR es erwartet haben?
ALLES geht seinen Gang. Na schön, wir könnten Links auf die Artikel von unseren Freunden aus dem Mainstream setzen, und uns freuen und bestätigt fühlen, weil wir das alles schon viel früher wussten. Leider ist das für mich aber keine Genugtuung. Ich hätte vielmehr Grund zur Freude, wenn es doch nicht so schlimm gekommen wäre, wie wir immer befürchtet haben. Mit dem Schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen, das war doch irgendwie das Motto. Eine echte Perspektive gibt es erst wieder, wenn dieser Alptraum vorüber ist.
Eine Art Logbuch über den Verlauf des Crashs zu führen, ist irgendwie nicht mein Ding. Bitte um Verständnis! Solange es keine Trendwende gibt, die eine Anpassung an unsere Vorbereitungsstrategie erfordert, wird hier auf kleiner Flamme gekocht.


21. November 2011
Die alte Weltordnung zerbricht.

Neue Unruhen in Kairo, in Spanien regieren nun die Konservativen, Unmut in Griechenland und Portugal, EU wird immer verhasster.
Weltweit befinden wir uns in einer Umbruchstimmung. Die "alte" Weltordnung bricht derzeit zusammen. Der ehemalige Ostblock zerbröselte bereits vor zwei Jahrzehnten, nun erwischt es die westliche Welt. Wie das Neue aussehen wird, wissen wir noch nicht. Die USA werden wahrscheinlich ihre imperiale Vormachtsstellung aufgeben und sich für längere Zeit auf sich selbst besinnen. Damit zerbricht auch die Nato, und Europa in seiner heutigen Form sowieso. Die Karten werden neu gemischt, und es entstehen neue Bündnisse. Wie diese aussehen werden, ist noch reine Spekulation.
Die aufgeblähte Büroktatie wird es nicht mehr geben, da nicht mehr finanzierbar. Verordnungen werden schon deswegen nicht mehr eingehalten, da sie sowieso nicht mehr überwacht werden können. Pragmatismus ist wieder gefragt. Noch halten die Eliten fest an dem System, das jedoch unaufhaltsam untergeht. Wie weit es zu einer Katastrophe kommen wird, bleibt abzuwarten. Es wird Menschen geben, die sich einer veränderten Situation schnell anpassen können und profitieren. Die Gesellschaft ist zunehmend bereit, Veränderungen zu wagen. Vor allem in Gebieten, wo die Bevölkerung einem hohen Leidensdruck ausgesetzt ist. Das ist in Deutschland derzeit noch nicht der Fall. In den nächsten Monaten wird sich viel tun. Wir rechnen in 2012 mit einem Wendepunkt, der den Paradigmenwechsel nicht nur einläutet, sondern praktisch vollzieht.


18. November 2011
Jede Art von Leistungsversprechen muss auch einlösbar sein.

Ob Ansprüche aus Versicherungen oder unserem Finanzsystem, es handelt sich nicht primär um Werte sondern um Forderungen, die geltend und eingelöst werden müssen. Viele Zeitgenossen glauben immer noch, dass eine Einlösung bereits dann erfolgt ist, wenn eine Forderung gegen eine andere Forderung ausgetauscht wurde, aber das ist ein Irrtum. Wenn Sie eine Versicherungssumme auf ihr Konto überwiesen bekommen haben, so hat sich im Prinzip noch gar nichts geändert. Statt einer Forderung gegenüber ihrer Versocherung haben sie nun eine Forderung gegenüber ihrer Bank. Zwar hat die bisherige Erfahrung gezeigt, dass ein Guthaben bei der Bank wesentlich einfacher in Cash umgewandelt werden kann, doch eine entgültige Leistung haben sie immer noch nicht erhalten. Eine echte Leistung haben sie erst in dem Augenblick erhalten, wenn sie eine Ware oder Dienstleistung dafür bekommen. Forderungen haben nur solange einen Wert, wie deren Einlösbarkeit garantiert und, vor allem auch sichergestellt ist. Lippenbekenntnisse á la Merkel sind keine Garantie, auf die auch Verlass ist. Wenn heutzutage wegen der Überschuldungskrise von "Schuldenschnitt" die Rede ist, dann heißt das nichts anderes, als dass irgendwelche Forderungen nicht eingelöst werden (können). Forderungen kan man nicht sparen, sie müssen eingelöst werden. Das ist auch der Grund warum jetzt die Rede davon ist, dass "Sparvermögen" verloren geht. Es ist in Wirklichkeit gar kein echtes Sparvermögen.
Gutscheine, die nicht rechtzeitig eingelöst werden, verfallen irgendwann. Mit Geldvermögen ist es eben nicht anders. Betrachten sie Geldvermögen wie einen Groupon-Gutschein. Einlösen...


17. November 2011
Magazin
„Plusminus“ berichtet über die Krisenvorsorgler.(neu: Link auf Vodeothek)
Man ist auf uns aufmerksam geworden. Noch ist Krisenvorsorge ein Thema für eine Minderheit, aber der Trend weitet sich aus. Krisenvorsorge muss dabei nicht ins Extreme auslaufen. Dargestellt wurde in diesem Bericht die Gruppe der Hardcore-Vorsorger, die Vorräte für ein Jahr und mehr bunkern, und diese mit Armbrust und anderen Waffen notfalls auch zu verteidigen versuchen. Gezeigt wird auch ein Paar, das sich aus der ehemals bürgerlichen Gesellschaft zurückgezogen hat, und auf dem geerbten Bauernhof nun autark versorgen. Man kann darüber streiten, wie weit eine derartige Vorsorge gehen sollte. Schlimmer als etwaige Übertreibungen ist jedoch die Tatsache, dass die Masse der Bevölkerung überhaupt keine Vorsorgemaßnahmen in dieser Hinsicht betreibt. In der Schweiz sind die Bürger angehalten, sich für den Fall einer Katastrophe für einen Zeitraum von zwei Wochen Vorräte anzulegen. Dies sollte der Mindeststandard sein. Hierzulande gibt es wahrscheinlich bereits gravierende Probleme, wenn die Supermärkte für nur eine Woche nicht geöffnet würden. Vollkommen autark zu leben bringt zwar die maximal mögliche Unabhängigkeit, ist jedoch anstrengend und mit vielen Entbehrungen verbunden. Eine arbeitsteilige Gesellschaft wirtschaftet wesentlich effektiver. Es kann nicht das Ziel sein, dass die Familien zu einer mittelalterlichen Subsistenzwirtschaft zurückkehren, und außerdem das wäre das im großen Stil gar nicht mehr möglich. Auf der anderen Seite müssen wir erkennen, dass die von der Obrigkeit immer noch vehement verteidigten Wirtschaftsstrukturen keine Zukunft mehr haben.
Es wird sich in der Übergangszeit ganz automatisch eine Parallel- bzw. Schattenwirtschaft bilden, wie wir es am Beispiel Griechenland sehen können. Das Problem in Deutschland ist nur, dass ein Großteil der Bevölkerung hierzulande immer noch ziemlich obrigkeitshörig ist und sich der Vernunft verweigern. Viele Neubürger mit Migrationshintergrund sind in dieser Hinsicht wesentlich pragmatischer. Für viele Probleme gibt es oft sehr einfache Lösungen. Man muss sie nur tatsächlich auch umsetzen wollen...


16. November 2011
Stammtisch Review

Steffen hat kurzfristig absagen müssen, seine Präsentation konnte dennoch vorgetragen werden.
Kernpunkt ist die Einschätzung über die Entwicklung der Edelmetallpreise. Steffen sieht hier kurz- und mittelfristig eine Konsolidierung. Untermauert werden diese Aussagen durch diverse Chartanalysen. Chartanalyse betrachten viele als Kaffeesatzleserei. Dieses Argument mag zutreffen, wenn die Chartanalyse das EINZIGE Instrument zur Prognose dienen sollte. Seriöse Beobachter ziehen die Charttechnik nur als eines von vielen Hilfsmitteln für die Prognosen heran. Wie sagt Steffen immer so schön? Prognostizieren ist die Kunst zu kratzen, bevor man weiß wo es juckt. In der Tat sprechen viele Indizien darauf hin, dass wir in den nächsten Monaten deflationäre Tendenzen erleben. Eine erneute Abkühlung der Weltwirtschaft wird zunächst auch Druck auf die Preise ausüben. Geldpolitische Maßnahmen wirken erst mit einer Zeitverzögerung von 8-12 Monaten. Wenn HEUTE Geld gedruckt wird, dann bemerken WIR die Auswirkungen erst in einigen Monaten. Was Prognosen derzeit zusätzlich erschwert ist die Unberechenbarkeit der (vor allem europäischen) Politik. Positionen, die zur strategischen Absicherung dienen, sollen auf gar keinen Fall aufgelöst werden. Wahrscheinlich besteht in den nächsten Monaten sogar die Gelegenheit, mit Cash hier und da auf Schnäppchenjagd gehen zu können. Aber dies erfordert ein perfektes Timing. Der Gelegenheitszocker verliert hier in der Regel. EM gegenüber kurz-und mittelfristig neutral eingestellt zu sein, ist nicht abwegig. Beobachten wir, was passiert. Egal, welche Haltung wir einnehmen, sie muss im Endeffekt bestätigt werden...


15. November 2011
Hat die USA unser Gold geklaut?
Diese oder ähnliche Schalgzeilen finden wir mittlerweile in der Presse.
Dass wir unser in den USA gelagertes Gold wiedersehen würden, daran haben echte Hartgeldler sowieso nicht geglaubt. Abgschrieben.
Vor 5-6 Jahren war das Gold noch so richtig billig. Wenn jede Familie nur 4 Unzen an sich gebracht hätte, wäre das gesamte Bundesbankgold in der Bevölkerung absorbiert gewesen. Sagen Sie jetzt nicht, die meisten Familien hätten sich das nicht leisten können. Für Flachbild-TV, Smarphones und Autokreditraten hatten sie auch genug Geld. Selbst bei den heutigen Preisen könnten sich noch viele Familien "ihren" Anteil leisten, wenn sie nur die Prioritäten anders setzen würden. Wer einen Bock zum Gärtner bestellt, darf sich nachher auch nicht beschweren.

Die Lehren, die daraus zu ziehen sind, werden die Leute bald am eigenen Leibe verspüren. Geld ist am Ende nur das Papier wert, auf dem es gedruckt ist.
Aber die Versprechen von Politikern ist noch nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind.

Die EU-wird scheitern, weil sie scheitern muss!
Nach dem Abgang der Regierungschefs in Griechenland und Italien wurden dort Barroso-Statthalter eingesetzt.
Die Strukturen in Europa nehmen immer mehr totalitäre Züge an. Auf die Dauer geht das nicht gut. Jeder Staatenbund, der unter Zwang etabliert und zusammengehalten wird, ist bisher gescheitert. Die EU-Eliten können von der fixen Idee der "Vereinigten Staaten von Europa" nicht lassen, und weil das föderalistische Prinzip nicht greift, versucht man es über zentralistische Schiene und übersehen dabei, dass dass sie von der jeweiligen Bevölkerung keine Rückendeckung haben. Die Chance eines einiges und friedlichen Miteinanders im Konsens wurde zunichte gemacht. Die Balkanisierung Europas ist nur noch eine Frage der Zeit. Die EU-Idioten haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Was uns mehr Sorgen bereitet als die düsteren Wirtschaftsaussichten oder der Crash des Finanzsystems, sind die zunehmend faschistoiden Tendenzen im ach so freiheitlichen Westen. Dabei macht es keinen großen Unterschied, ob diese Faschisten rot oder braun angestrichen sind. Die Freiheit des Bürgers wird heute (wieder einmal) von beiden Seiten bedroht. Weimar mit Rollentausch, aber nicht weniger brisant...


14. November 2011
"Mr. Dax" über das Geldystem. Aufklärungsvideo

Politik - Rhetorik entscheidet
FDP-Parteitag in Frankfurt: Alt-Parteichef Westerwelle metzelt den Bubi Rössler glatt nieder.
Reden kann er, der Westerwelle. Auch wenn es an Inhalten fehlt. Na, ja, bei Rössler fehlt's ja an beidem. Bei öffentlichen Auftritten punktet meist derjenige, der sich besser darstellen kann. Das ist den zahlreichen Talkshows nicht anders. Michael Mross und andere Vertreter „unserer“ Sache gehen schon deshalb unter, weil nicht die Argumente zählen, sondern das Auftreten. Krass formuliert, kann man den meisten Menschen jeden Mist verkaufen, wenn er entsprechend angeboten wird. Vielleicht liegt das daran, dass sich die meisten Leute mit den Inhalten gar nicht wirklich auseinandersetzen möchten. Erstens ist es unbequem, von einer bereits gewonnenen Überzeugung Abstand zu nehmen, und zweitens ist es noch viel anstrengender, die entstandene Lücke im eigenen Weltbild wieder aufzufüllen. Manchmal frage ich mich ob es überhaupt möglich ist, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wenn Sie in eine ergebnisoffene Diskussion führen, kommen Sie in der Regel nicht viel weiter. Sachverhalte in der Gruppe zu hinterfragen klappt meistens nicht, wenn die Teilnehmer nicht von vorneherein diese ergebnisoffene Position akzeptieren. Wie haben damals die Schulen der antiken Philosophie funktionieren können? Es fehlt uns heute die Zeit! Unsere Zeit ist so schnelllebig, dass der Mensch mit dem Tempo der Veränderungen nicht mehr zurechtkommt. Wir haben nur noch die Zeit für Oberflächlichkeiten.
Der Zustand der Gesellschaft spiegelt sich im Zustand des Geldsystems wieder. Oder ist es umgekehrt? Zeit für Veränderungen...


11. November 2011
Deutschland will raus aus dem Euro!

Hinter den Kulissen tobt ein heftiger Kampf. Immer mehr Kräfte in Deutschland forcieren den Austritt Deutschlands aus dem Euro.
Nach Griechenland brennt nun auch Italien. Spanien ist zwar nicht so hoch verschuldet wie die anderen PIGS, hat jedoch mit einer schweren Rezession (Depression) und Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Nachdem inzwischen alle Pläne für den Rettungsschrim nun nur noch Makulatur sind, versucht sich die EZB als Gläubiger der letzten Instanz. Inflationieren oder untergehen. Bis das neue Geld aber in den Kreislauf kommt, dauert seine Zeit.
Bevor die Inflation die Preise treibt, kann es zunächst erst noch einmal zu Liquiditätsengpässen kommen. Der Gefahr eines deflationären Crashs will man adurch Gelddrucken zuvorkommen, aber ob die Zeit dafür reicht? Wie immer, wurde zu spät und zu zögerlich gehandelt.
Das andere Dilemma, auch Gelddrucken ist langfristig keine Lösung. Die Schuldenwährungen der Welt haben keine Zukunft mehr...


10. November 2011
Griechenland und Italien kopflos...

Zwei der PIGS stehen derzeit ohne Regierungschef da. Nachdem nun auch Italien vom Virus (Abverkauf von Staatsanleihen) befallen ist, spitzt sich die Lage zu.
Italien ist ein zu großer Brocken, über eine mögliche Rettung braucht hier erst gar nicht mehr diskutiert zu werden. Der Zerfall des Euros wird offen diskutiert und als mögliche Option akzeptiert. Wie wir aus gut informierter Stelle erfahren haben, wird es auch keinen Kern-oder Nordeuro geben (wie in den Medien angedeutet), sondern gleich ein zurück zu den nationalen Währungen.Die Umstellung ist bereits vorbereitet und wird ab Tag X ziemlich synchron in allen EU-Mitgliedsstaaten gezogen. Um es klar auszudrücken: Der Euro wurde bereits aufgegeben!
Wir haben in den letzten Tagen bereits dargelegt, dass die Notenbankpolitik ein willkürliches Steuerungsinstrument darstellt. Die geplanten Maßnahmen der EZB sowie der Bundesbank sind nicht bekannt, nur soviel, dass es verschiedene Pläne gibt. Welcher zum Einsatz kommt, hängt vom Verhalten der Marktteilnehmer ab. Ein Szenario vorauszusagen ist für den Normalbürger nahezu unmöglich. Wir wissen nicht, wie die Marktteilnehmer reagieren werden, und wir wissen nicht, wie die Planspiele der Zentralbanken ausgerichtet sind. Fest steht nur, dass je nach eintretendem Szenario ein anderer, auf die jeweilige Situation abgestimmter Notfallplan existiert.
Die Risiken sind erstens, dass nicht jede Eventualität berücksichtigt werden konnte, und zweitens, dass es nicht vorhersehbar ist, wie schnell und in welchem Ausmaß die Aktionen die erwartete Wirkung entfalten. Planspiele hin oder her, die Gefahr ist groß, dass die Situation außer Kontrolle gerät. Deswegen traut sich auch keiner den Reset-Knopf
zu drücken. Das wird erst dann der Fall sein, wenn gar nichts anders mehr hilft. Für uns bedeutet das: Gurt anlegen und die Situation verfolgen.

9. November 2011
Der politische Widerstand wächst, aber in die richtige Richtung?

Es tut sich was. Gegen die Regierung formiert sich zunehmender Widerstand. Die meisten Bundesbürger sind mit diesem „System“ nicht mehr einverstanden. Die neuen OCCPY Bewegungen haben unser Wirtschaftssystem zum Feinbild gemacht, aber wirklich kapiert haben sie rein gar nichts. Marktwirtschaft funktioniert in deren Augen nicht, ein kräftiger Linksruck ist die einzige Alternative. Oh weh! Kommen wir vom Regen in die Traufe. Die haben es tatsächlich noch nicht geschnallt, dass wir seit langem keine Marktwirtschaft mehr haben. Wie kann etwas versagen, wenn es gar nicht vorhanden ist? Dass Sozialismus in der Masse nicht funktioniert, das haben wir ja bereits gesehen. Was funktioniert ist Solidarität in einem begrenzten und überschaubaren Raum, innerhalb einer abgegrenzten Gruppe, welche ähnliche Ziele verfolgt.


Wir haben keine Marktwirtschaft, und auch keine Demokratie!
Dieser degenerierte und konsumwahnorienterte Falschgeldkapitalismus hat weder mit Marktwirtschaft, noch mit Demokratie etwas zu tun.
Endlich aufgewacht sind inzwischen auch viele Honoratioren aus der Wirtschaft, die sich allmählich gegen die EU-Diktatur auflehnen. Viele der einst reaktionär-konservativen Bosse haben die Fronten gewechselt und besinnen sich (plötzlich wieder, was Wunder!) auf basisdemokratische Grundprinzipien. Ex-BDI Präsident Henkel fordert die FDP-Abgeordenten fast schon zu so etwas wie einen Putsch auf wenn er fordert, sich der Haltung von Frank Schäffler anzuschließen.

Seit 2008 hat sich die Welt endgültig verändert. Wie lustig auch, dass diese Honoratioren, die vor ein paar Jahren öffentlich genau die gegenteiligen Positionen vertreten haben, sich plötzlich als Vordenker für eine neue Zeit und einer neuen Bewegung sehen. Spätzünder wäre da besser angebracht. Die wahren Vordenker dieser Sache wurden lange Zeit nur als Spinner abgetan.
Aber was soll es. Jede Bewegung in Richtung mehr Demokratie und mehr Marktwirtschaft verdient unsere uneingeschränkte Unterstützung, wenn wir noch Schlimmeres verhindern wollten.
Wir befinden uns in einer Zeitenwende, wo das Alte noch nicht tot genug ist, aber das Neue noch nicht geboren wurde. Solche Zeiten des Umbruchs sind insofern gefährlich, da die neue Richtung noch keineswegs festgelegt ist. Zu viele unterschiedliche Meinungen, und noch viel mehr, die überhaupt keine fundierte Meinung haben. Erleben wir wieder Zustände wie nach dem Zerfall des deutschen Kaiserreichs? Erleben wir wieder so chaotische Zustände wie in der Weimarer Republik?

Auch wenn es die Mainstream-Medien bereits deutlich hinausposaunen, der gewöhnliche Sch(l)afmichel peilt IMMER noch rein gar nix. Eine kritische Masse ist immer noch nicht erreicht.
Die Botschaft ist inzwischen zumindest bei vielen Honoratioren in der Gesellschaft angekommen.
Diese werden als Multiplikator den Trend weiter verstärken. Die Zeit für das System läuft ab...


Insidern auf den Schlips getreten?
Gerade meldete sich ein Anrufer aus dem Dunstkreis der Finanz- und Wirtschaftseliten in Deutschland und erzählte, dass die Eliten spätestens 2008 wussten, wohin die Reise gehe.
Warum änderten sie dann nicht schon damals ihre öffentliche Position, warum erst jetzt?
Wir müssen nun vermuten, dass sie so lange den Ahnungslosen gegeben haben, bis sie sich selbst für den zu erwartenden Crash aufstellen konnten. Jetzt, wo das System kurz vor dem Ende ist, werden die Fronten gewechselt. Mann will jetzt einen Reset beschleunigen und möglichst in die „richtige“ Richtung lenken. Occupy ist noch unkoordiniert, wird jedoch von den Linken besetzt. Noch mehr Sozialismus verkraftet das Land nicht, wenn der Mittelstand nicht ganz vor die Hunde gehen soll. Zumindest wissen wir jetzt, dass es jetzt zu Ende geht. Spätestens in 2012 läuten die Totenglocken.


Hinweise:

Heute: Ein neuer Kommentar von Steffen Paulik auf der Seite "Herzogenaurach"

Eine Mail mit Veranstaltungshinweis von "Du bewegst Deustchland"
Die Kampagne "Du bewegst Deutschland" ist eine Zukunftsinitiative von und für engagierte Bürger. Gemeinsam werden wir eigenverantwortlich und parteiunabhängig unsere Zukunft in Deutschland selbst in die Hand nehmen und aktiv neu gestalten. Dafür steht uns ein Netzwerk an zahlreichen, unabhängigen Top-Experten aus Wissenschaft, Politik, Medizin, Medien und Wirtschaft zur Verfügung.

Die momentane Stimmung in Deutschland ist geprägt von Verunsicherung, Angst, Resignation bis hin zu Wut und Empörung. Eine zunehmende Anzahl engagierter Bürger haben den dringenden Wunsch, Deutschland, unsere Gesellschaft und unser gesamtes System radikal zum Besseren zu verändern. Gemeinsam möchten wir nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Pflicht in Anspruch nehmen, uns in der Gestaltung der Gesellschaft, der Politik, der Kultur und der Wirtschaft Deutschlands zu engagieren. Deutschland ist ein demokratisches Land, Deutschland ist unser Land. Wir wollen hier in freier Selbstbestimmung leben und unseren Kindern und Kindeskindern ein friedliches, wohlhabendes, gerechtes, demokratisches Land freier Bürger übergeben. Hierzu laden wir alle Bürger Deutschlands herzlich ein aktiv mit zu machen.

Wir stellen nicht nur Fragen. Wir bieten Lösungen.
Kommen Sie am 19. November zum großen Zukunftskongress in Frankenthal (Nähe Mannheim): "Wirtschaft - Finanzen - Eurokrise - Demokratie"
mit Prof. Dr. Wilhelm Hankel - Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider - Andreas Popp - Prof. Dr. Jörn Kruse - Prof. Dr. Hans See und Prof. Dr. Roland Roth.

19.11.2011 von 09:00 - 19:00 Uhr in Frankenthal (Nähe Mannheim)
Weitere Infos unter
http://www.du-bewegst-deutschland.de

8. November 2011
Missverständnisse zum Thema Geld, Teil 2.

Wir haben in unserem gestrigen Beitrag dargelegt, dass die größte Gefahr für den Euro wegen der unterschiedlichen Interessen der einzelnen Euro-Mitgliedsländern ausgeht. Außer der Bundesbank hatte in früheren Zeiten in Europa kaum eine andere Notenbank ein starkes Interesse an einer Geldwertstabilität. Frankreich, Italien und Spanien richteten ihre Geldpolitik an den Beschäftigungszielen aus und nahmen dafür lieber eine Inflation in Kauf. In Deutschland hatten wir nur einen Bundeskanzler, der sich offen zur Inflation (statt Arbeitslosigkeit) bekannte, Helmut Schmidt. Die Geldpolitik wurde entweder an den Arbeitsmarktzielen ausgemacht, oder an einer Geldwertstabilität. Geldpolitik ist ein Steuerungsmechanismus, der in das Marktgeschehen massiv eingreift. Freie Marktwirtschaft und Geldmengensteuerung sind deshalb nicht mit einander vereinbar. Trotzdem waren die Verhältnisse in früheren Zeiten noch eher mit einer Marktwirtschaft zu vergleichen, da die Bundesbank einen mehr oder minder realistischen Preis (Leitzins) für das Geld vorgab. Bei hohen Zinsen bezahlt derjenige Marktteilnehmer den Preis, der das Geld am meisten benötigt. Wenigstens die Allokation für das Geld folgte (unter Einschränkungen) marktwirtschaftlichen Bedingungen. Wenn Geld keinen Preis hat (Nullzinzpolititk), dann ist das nicht mehr der Fall. Die Nullzinspolitik, angefangen von den Japanern und später von den Amis kopiert, führte zu massiven Fehlallokationen und zu einer totalen Verzerrung des Marktes. Damit war die Sache eigentlich schon gegessen. Der Anfang vom Ende war damit bereits vorgegeben.


Die Geldmengensteuerung über den Zins funktioniert heute nicht mehr, weil durch die allgemein hohe Verschuldung das System über "marktgerechte" hohe Zinsen deflationär zusammenbricht. Die Korrektur einer zuvor verfehlten Geldpolitik wollte niemand hinnehmen. Und damit wurde nur noch alles Schlimmer. Heute ist die Sache vollkommen aussichtslos, der Punkt zum Umkehren ist seit langer Zeit bereits überschritten. Die Geldmengensteuerung der Notenbanken besteht heute darin, sich als Endlagerstätte für faule Schuldentitel anzubieten. Die Entscheidung, Schuldentitel zu monetarisieren ist willkürlich und hat mit marktwirtschaftlichen Prinzipien überhaupt nichts mehr zu tun. Das Geld ist zwar billig, doch wer es bekommt unterliegt den willkürlichen Entscheidungen der Zentralbänker, die wiederum den Interessen der Politik und der übrigen Finanzelite unterworfen sind. Von Unabhängigkeit kann wohl keine Rede mehr sein.
Wir haben mittlerweile eine Planwirtschaft in Reinkultur. Geld wird de facto nicht nachgefragt sondern zugeteilt. Nachgefragt nur noch formell, wer die Kredite bekommt ist eine ganz andere Sache. Wichtig ist die Tatsache zu erkennen, dass wir mittlerweile keine funktionierende Marktwirtschaft mehr haben. Alle bekannten Regeln hierfür sind daher auch nicht mehr anwendbar.
Wie es im Detail weiterläuft, ist nur noch von den (falschen) Entscheidungen der Politikmarionetten abhängig, von denen wir nicht genau wissen, wer die Fäden zieht.
Das ist der Grund dafür, dass wir uns so weit wie möglich aus diesem System zurückziehen.
Wer überhaupt keine Kontrolle mehr über eine Sache hat, lässt am Besten die Finger davon...


7. November 2011
Missverständnisse zum Thema Geld.
Die Diskussionen zeigen, dass zum Begriff „Geld“ unterschiedliche Definitionen existieren. Im Bezug zur Eurokrise hier noch einmal kurz unsere Sichtweise:
Der Euro oder andere Währungen (Dollar etc.) werden allgemein als Geld gesehen. Unserer Auffassung nach ist es kein Geld sondern lediglich gesetzliches (verordnetes) Zahlungsmittel.
Viele Leute wissen inzwischen, dass Geld (im Sinne von Zahlungsmittel) nichts anders als Schulden darstellt. Mit zunehmender Kreditschöpfung wird die Geldmenge aufgebläht und führt daher zur Inflation. Diese Folgerung ist jedoch nicht zulässig.
Es ist zwar richtig, dass Geld (Giralgeld) durch Kredite geschaffen wird, doch nachfragewirksam (preistreibend) ist immer nur das neu geschaffene Geld (= neuer Kredit). Geld steht zwar immer einer Schuld gegenüber, jedoch nicht umgekehrt. Die Schulden bleiben stehen, da das Geld für die Zinsen nicht in den Umlauf (systembedingter Fehler!) kommt. Es existieren deshalb heute viel (sehr viel!!!!) mehr Schulden, als an Geld für die Tilgung vorhanden ist.
Um die für die Wirtschaft notwendige Geldmenge (Zahlungsmittel) im Kreislauf zu halten, müssen entweder neue Kredite vergeben werden und/oder alte (auslaufende) Schuldtitel neu monetarisiert (in Zahlungsmittel umgewandelt) werden. Alleine um die gegenwärtige Geldmenge auf dem Status Quo zu halten, weitet sich die Schuldenmenge stetig aus.
Das Endszenario in diesem Modell wäre der deflationäre Kollaps, nicht die Hyperinflation.
Damit es zur Hyperinflation kommt, muss der Staat die Möglichkeit haben, Geld selbst zu drucken.
Das kann er zwar nicht direkt, aber indirekt, wenn die Zentralbank Anleihen aufkauft. Die Haltung und die Politik der Zentralbank ist dafür entscheidend. In den USA ist es die Fed, die den Dollar „druckt“. Die europäischen Einzelsaaten können jedoch nicht mehr ihre eigene Währung drucken. Die Interessensunterschiede innerhalb der Euroländer sind so groß, dass sich dafür keine gemeinsame Zentralbankpolitik finden lässt.
Solange die Zentralbank Schulden monetarisiert und gegebenfalls „unendlich“ hochbucht, ist die Geldmengensteuerung theoretisch machbar. Der Markt wird auch dann die Währung nicht unbedingt gleich abverkaufen, solange der Wirtschaftsraum dieser Währung leistungsfähig bleibt.
Der Außenwert einer (auch wenn noch so beschissenen) Fiat-Währung wird normalerweise von der Außenhandelsbilanz des betreffenden Währungsgebietes bestimmt. Ungedecktes Fiatgeld hin oder her, solange der Tauschwert in Realgütern stimmt, ist das dem Markt vollkommen egal.
Die Märkte reagieren erst dann, wenn es für das Fiat-Geld nicht mehr die erwartete Gegenleistung gibt. Wobei Gegenleistung hier eigentlich nicht zutrifft, da eine Vorleistung bei der Geldschöfung ja gar nicht stattgefunden hat.
Der Dreh-und Angelpunkt ist, zu beobachten, welche Art von Schuldtitel, und in welchem Umfang die ZB diese monetarisiert. Da bei der EZB zu viele unterschiedliche Interessen mitspielen, ist hier nicht mit einer kalkulierbaren Strategie zu rechnen. Das wissen auch die Märkte, und das ist tödlich für den EURO.


Neu in die Linkliste aufgenommen: Du bewegst Deutschland
Die Initiativen gegen den Euro und die dafür unterstützende Politik mehren sich!


6. November 2011
So langsam dämmer's doch:
Trotz Aufschwungs sinken die Reallöhne...
Davon reden wir seit vielen Jahren, doch erst jetzt dringt dieses Bewusstsein in die Köpfe der Mainstreamschreiberlinge.
Und ein paar Schönheitsfehler besitzt diese "Betrachtung" immer noch: Es sinken nicht nur die Reallöhne, wir haben REAL nicht einmal diesen Aufschwung!
Die "zugegebene" Inflationsrate ist viel zu niedrig angesetzt. Tatsächlich inflationsbereinigt schrumpft sogar die Wirtschaftsleistung seit Jahren. Es wird nur nicht so offensichtlich, weil der Maßstab sich auf dieses FALSCH-Geld bezieht. Warum wir in Deutschland dennoch eine relativ hohe Beschäftigungsquote haben ist dem Umstand zu verdanken, dass hier (im Gegensatz zu vielen unserer europäischen Nachbarn) ein regelrechtes Lohndumping betrieben wurde.
Der frühere "Aufschwung" in den PIIGS-Staaten war lediglich ein Effekt aus der Aufschuldung. Seitdem die Schuldenobergrenze erreicht bzw. überschritten ist, geht es dort noch drastischer bergab als bei uns. Deutschland hat (relativ gesehen) konsolidiert, doch auch das reicht noch nicht aus.
Deutschland hat ebenso ein Überschuldungsproblerm, wie alle anderen Staaten. Falls wir zur DM zurückkehren und drastisch aufwerten, wird diese Konsolidierung noch schwieriger. Sie sehen also, dass es ohne Schuldenschnitt - auch in Deutschland - nicht gehen wird.
Und das wiederum bedeutet im Klartext: Haircut für ALLE (bis auf die wenigen, die rechtzeitig ihr Vermögen aus dem System rausgebracht haben).
Betrachten wir Gold als Geld: Seit über 5 Jahren sinken sowohl Löhne und Gehälter als auch die Güterpreise massiv. Das ist Depression pur.
Deutschlands Kunst als Exportmeister besteht übrigens auch darin, die Arbeitslosigkeit erfolgreich exportiert zu haben. Kennzeichen einer Depression ist immer auch eine brutal hohe Arbeitslosigkeit. Und die finden wir z.B. in den Ländern der Südschiene.
Wir haben real seit Jahren eine deflationäre Weltwirtschaftskrise, kaschiert durch das Phantom Fiat-Money...

5. November 2011
Achim begegent der alltäglichen Sinnfreiheit auf seine eigene Weise. Der skurile Schwachsinn unserer Gesellschaft wird mit skurilem Sarkasmus kommentiert.
Heute habe ich z.B. gelernt, was die Weihnachtsgänse mit unseren griechischen Freunden gemeinsam haben.
Der Club und seine Leser danken Achim an dieser Stelle für seine köstlichen Beiträge. Hier seine neueste Kreation: Schon wieder Weihnachten...


4. November 2011
EZB – Draghi setzt noch eins drauf!

Vielleicht hat er sich Heli-Ben zum Vorbild gemacht. Kaum im Amt, schon senkt er die Leitzinsen und monetarisiert (italienische!) Staatsanleihen. Ist das der Weg in die Hyperinflation?
Inzwischen distanziert sich sogar der Großmeister dieses Szenarios davon und schwenkt auf deflationären Crash ein. Falls Draghi tatsächlich die Gelddruckmaschine zum Glühen bringen sollte läuft natürlich Gefahr, dass der Euro abverkauft wird. Andererseits existiert der bereits totgesagte Dollar immer noch. Der Abwertungswettlauf zwischen den Weltwährungen muss nur gut synchronisiert werden, damit die sich die Inflationsspirale weiterdreht. Das geht dann solange gut, bis die Leute global aus den Währungen in die Sachwerte flüchten und die Preise treiben.
Das bittere Ende ist ohnehin deflationär, ob mit oder ohne hyperinflationärer Zwischenstation.

Bis es soweit ist, wird der Pfusch durch noch mehr Pfusch kaschiert. Das gesamte System muss runterkommen. Wenn Marketing keine neue Nachfrage mehr generieren kann, dann muss eben der Staat zusätzliche Nachfrage erzwingen. Unzählige Verordnungen sorgen für eine Nachfrage, die es unter Marktbedingungen gar nicht geben würde. Jüngstes Beispiel, die Legionellen-Untersuchungs-Pflicht bei größeren Warmwasseranlagen. Die maßlose und künstliche Aufblähung des unproduktiven Sektors erdrückt irgendwann noch einmal den Rest der funktionierenden Wirtschaft.
Weil der Weg zurück nicht geht (bzw. politisch nicht gewollt ist), wird der Karren gegen die Wand gefahren.


3. November 2011
Nachtrag: Griechenland Referendum abgesagt. Sobald der Falsch-Geldhahn zugedreht wird, ist offensichtlich JEDER erpressbar!
Noch ein Grund mehr für die Griechen, Deutschland zu hassen. Schuldner lieben nun mal ihre Gläubiger nicht.
Blöder gehts wirklich nimmer! Die einzige Möglichkeit dem Joch des Schuldgelds zu entrinnen ist, diesen Dreck nicht mehr als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
Das Griechische Volk wird hoffentlich auf die Barrikaden gehen und damit das Schicksal herausfordern, und letztlich ihr Schicksal akzeptieren.
Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif. Nützlich (für's Volk) ist, was dem Euro schadet. Wie Sulik es bereits sagte: Der Euro ist der Spaltpilz für Europa, nicht der gemeinsame Nenner!


Zerreißt es nun den Euro?
Die geplante Volksabstimmung in Griechenland ist die Flucht nach vorne, denn auch mit einem Schuldenschnitt wäre die Insolvenz nicht abzuwenden, sondern lediglich deren Verschleppung verlängert. Will Griechenland zurück zur Drachme? Ihre eigene Währung können die Griechen drucken, soviel sie wollen. Die Kehrseite dieses „Privilegs“, keiner kauft mehr griechische Anleihen. Kredite aus dem Ausland bleiben da wohl erst einmal fern. Importe werden teuer bzw. für viele griechische Bürger unerschwinglich. Aber das harte Sparpaket, das den Griechen auferlegt werden sollte, bedeutet einen vergleichbaren Einschnitt hinsichtlich Wohlstandsverlust. Wenn sowieso nichts mehr zu retten ist, dann doch lieber noch ein souveräner Abgang, als das Joch ewiger Schuldknechtschaft. Die neue (kommende) Armut in Griechenland lässt sich bei einem stolzen Volk wie den Griechen wesentlich besser ertragen. Lieber arm und frei, als arm und abhängig. Die Deutschen verstehen diese Mentalität nicht, da eine echte Freiheit in Deutschland keine Tradition hat. Kein Volk in Europa ist so obrigkeitshörig wie die Deutschen. Nirgendwo anderes in Europa lassen sich Arbeiter und Angestellte so quälen wie in Deutschland.

Den Griechen können wir keinen Vorwurf machen, nur weil sie anders ticken als wir.
Wer sich beschwert, dass seine Spareinlagen oder Versicherungsansprüche sich in Luft auflösen werden, dem sei gesagt: Selber schuld. Wen ich jemanden Kredit gebe, dann prüfe ich die Bonität meines Schuldners sehr genau. Banken und Versicherungen haben das nicht getan, wenn nur der Profit und der Bonus hoch genug erschien. Und wenn die Bürger ihr Geld einer korrupten Verbrecherbande anvertrauen, dann sollen sie sich doch gefälligst an denen schadlos halten.

Wie die Versicherungen arbeiten, dazu gab es erst gestern eine Reportage im Fernsehen.
Ein Bauarbeiter geht trotz Versicherung und festgestellter Arbeitsunfähigkeit leer aus, weil die Versicherungsgesellschaft die Auszahlung mit fadenscheinigen Begründungen verweigert bzw. verschleppt. Mit Gangstern mach man besser keine Geschäfte. Und der Staat kommt seiner Aufgabe nicht nach, seine Bürger vor diesen Verbrechern wirkungsvoll zu schützen. Was Wunder, wenn der doch selbst mit in diese Geschäfte verstrickt ist. Also ihr ehrlichen Leute, macht endlich einen großen Bogen um all das, was irgendwie mit Banken, Versicherungen und dem Staat zu tun hat.


2. November
Chaos perfekt!

Die Ereignisse überschlagen sich derzeit, so dass eine zeitnahe Bewertung schwierig ist.
Wirklich ALLES! ist möglich. Die Gefahr, dass das globale Finanzsystem implodiert, ist derzeit relativ hoch.
Falls dieser Super-GAU eintritt, geht alles rasend schnell. Die meisten Leute werden dann keine Zeit mehr zum Handeln haben.
Wer nicht schon entsprechend positioniert ist, wird es nicht mehr schaffen. Das ist der große Unterschied zum hyperinflationären Exitus, der kommt schleichend. Verschwenden Sie keine Zeit mit Analysen der momentanen Situation sondern überprüfen Sie, ob Ihre Vorbereitungen komplett sind. Für theoretisches Fachsimpeln ist keine Zeit.
Da einige von uns sich bereits vor Jahren! positioniert haben, ist eine Überprüfung bzw. Anpassung wieder einmal fällig.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Aktualisierung dieser Website deswegen momentan eine geringere Priorität hat.
Neben der finanziellen Vorsorge ist auch eine Grundlagensicherung notwendig. Für die Krisenvorsorge gibt es einschlägige Websites.
Beachten Sie, dass im Falle einer finanziellen Kernschmelze auch die Infrastruktur (mehr oder minder) zusammenbrechen wird.
Es kann durchaus sein, dass sich die Lage in den nächsten Tagen wieder entspannt. Wir bleiben daran. Ihnen noch eine erfolgreiche Woche...


Flucht in die Sachwerte: Gold oder Aktien? Hier ein interessanter Chart!
...und hier das Selbe mit dem DAX!

Skandal um Griechenland - SatireSong youtube

1. November 2011
Volksverarsche durch unserer Politiker hat System

Roßtäuscherei: 50% sind nicht gleich 50% (PDF) Link repariert!
Papandreou lässt außerdem das Volk über das Rettungspaket (verbunden mit Sparmaßnahmen) abstimmen. Das wird vielleicht der Genickschuß für den Euro...

31. Oktober 2011
Kuriositäten, aufgedeckt von Achim: 42! (PDF)


28. Oktober 2011
Eurokollaps wahrscheinlich vorerst abgewendet, aber...

Die monetäre Zwangsheirat Deutschlands mit dem Euro ist zum Scheitern verurteilt, weil die Strukturen der Euro-Mitgliedsländer nicht zusammenpassen. Die Südschiene samt Frankreich will die Inflation, in Deutschland ist das ein Problem, da hierzulande Inflation und Währungsreform irgendwie noch im kollektiven Volksgedächtnis verwurzelt zu sein scheint.
Wenn es mit dem gemeinsamen Euro noch eine Weile weitergeht, dann aber nur inflationär!

Folker Hellmeyer zweifelt nicht am Fortbestand des Euros, wohl aber an der Geldwertstabilität.
Bei den Mickerzinsen verliert ein Geldkonto ständig an Kaufkraft, und so empfiehlt auch Hellmeyer die Flucht in Sachwerte und spricht im TV von derzeit günstigen Aktienkursen. Na ja, wir empfehlen etwas anders. Wo Hellmeyer aber vielleicht doch Recht hat ist, dass wir noch eine Zeit lang mit dem Euro leben müssen. Dann sagen wir erst einmal einen gewaltigen Konjunktureinbruch in Deutschland für das kommende Jahr voraus, ähnlich wie in 2009 bzw. noch schlimmer, denn diesmal kommt die Staatsschuldenkrise noch hinzu. Wie diese Probleme dann gelöst werden sollen, darauf bin ich gespannt. Außer Pfusch ist nicht viel zu erwarten.

Zur Geldtheorie wird heute im Internet wesentlich mehr publiziert, als noch vor ein paar Jahren.
Dass Guthaben bzw. Forderungen auf der einen Seite gleich Schulden auf der anderen Seite darstellen, ist inzwischen kein Geheimnis mehr, wenngleich sich immer noch die wenigsten Mitbürger dafür interessieren. Da werden so manche Thesen in den Raum gestellt, dass der Sparer ja der eigentlich Schuldige an der Misere ist. Dann folgt vielleicht noch der Ruf nach negativen Zinsen etc. etc., das ganze Zeug, das wir bereits kennen.
Gegenargument: Es ist der Staat, der seine Bürger in das Schuldgeld (gesetzliches Zahlungsmittel) zwingt. Dass man Schulden nicht „sparen“ kann, ist uns voll bewusst, deswegen machen wir es ja auch nicht. Wenn der Staat die Einlösung der abstrakten Schuld „Fiat-Geld“ nicht erzwingen würde, wäre es größten Teils bereits vom Markt. Wir brauchen auch nicht das „Schwundgeld“ der Freigeldfans, sondern ein freies Marktgeld. Echtes Geld kommt ohne Annahmezwang aus. Echtes Geld muss nicht gerettet werden. Und echtes Geld kann auch gespart werden. Da wird jeder noch so komplexe Scheißdreck zur Lösung des Problems diskutiert, aber auf die einfachste und nächstliegende Lösung denkt keiner, bzw. es will keiner daran denken. Die einfachsten Strukturen waren immer schon die stabilsten...


27. Oktober 2011
Verwirrung auf breiter Front

Was die EU da inszeniert ist unkoordinierter Schwachsinn.
Wieso für Griechenland ein Schuldenerlass diskutiert wird, aber Italien seine Anleihen, nach einer kurzen Haltedauer durch eine Bank, doch wieder bei der EZB abkippt, macht finanztechnisch keinen Sinn. Ein Haircut mit Abschreibungen wirkt deflationär und kann einen Dominoeffekt auslösen. Auf der anderen Seite wird monetarisiert, dass die Druckerpresse heiß läuft.
Eigentlich hätte die EZB die Griechen weiter finanzieren können, aber dafür wurde ja im Vorfeld bereits viel zu viel „Tra-ra“ gemacht. Die Amis drucken ja auch wie wild, und der Dollar lebt immer noch. Wenn es gelingt die „Märkte“ wieder zu beruhigen, dann könnte das System unter inflationärem Vorzeichen in eine weitere Verlängerungsrunde gehen.
Wenn die „Rekapitalisierung“ (sprich: Gelddrucken) nicht so schnell funktionieren sollte, wie erforderlich, kann das System ratz-faz implodieren. Schneller Tod oder Siechtum, momentan sind immer noch beide Optionen offen.


26. Oktober 2011
Die EFSF-Hebel Verarsche

Der Öffentlichkeit wird von den Politikern sowie Regierungssprechern ständig beteuert, dass durch den Hebel sich das Haftungsrisiko für Deutschland nicht ändere, da die Summe nach wie vor auf die 211 Mrd. € begrenzt wäre. Was die Herren (oder Damen) jedoch verschweigen ist, dass durch den Kredithebel die Wahrscheinlichkeit, dass die Garantien schlagend werden, erheblich größer wird. Bislang hat man uns vertröstet und gesagt, es handele sich ja „lediglich“ um Garantien, und bislang sei ja auch kein einziger Cent geflossen. Wenn ein Rettungsfond faule Staatsanleihen aufkauft so besteht wenigstens die Hoffnung, dass bei einer „Umschuldung“ ein Teil der Forderungen erhalten bleibt. Bei einem Kredithebel fließt diese Summe in die Ersthaftung und muss komplett abgeschrieben werden. Ohne auf die Hintergründe und Mechanismen näher einzugehen sollte jedem Bürger mit gesunden Menschenverstand klar sein, dass es eine höhere Versicherungsleistung nicht zum gleichen Tarif gibt. Das widerspricht jeder praktischen Erfahrung.

Auf der anderen Seite ist es auch schon scheißegal, mit welcher Garantiezusage unserer Volksverräter hausieren gehen, wenn der Euro-Laden sowieso bald auseinanderfällt. Die Gerüchteküche brodelt derzeit ja wieder mächtig.
Das Krisenmanagement hat bisher zwar hervorragende Arbeit geleistet in dem Sinne, dass Zeit gewonnen wurde. In dieser Zeit wurde jedoch nichts unternommen, was die Krise hätte entschärfen können. Es gibt mehr Zündstoff als je zuvor. Zeit zu schinden macht nur dann Sinn, wenn diese Zeit auch genutzt wird. Wahrscheinlich wurde sie sogar genutzt, aber nicht zugunsten der Bevölkerung. Für uns hat sich die Sache nur noch zum noch Schlimmeren gewandelt.

Wann der große Knall wirklich kommt, können wir leider auch nicht vorhersagen. Der Druck im Kessel wird ständig höher, doch wir wissen nicht, wie viel der Kessel aushält. Die Anzeige ist bereits seit längerer Zeit im roten Bereich. Ein Daueralarm hat leider den Effekt, dass die Leute mit der Zeit abstumpfen. Wenn nicht in den nächsten Tagen, Wochen, dann kommendes Jahr? Es hilft alles nichts. Wir können uns erst dann anders aufstellen, wenn die neuen Voraussetzungen tatsächlich geschaffen sind. Wie diese aussehen werden, darüber gibt es nur Vermutungen.


Nachtrag: EFSF ist mit der Kanzlermehrheit mittlerweile durch, welches Modell eines Hebels zur Anwendung kommen soll, ist indes noch offen.
Merkel spricht sich jedoch ausdrücklich gegen ein "Anzapfen" der EZB aus, im Gegensatz zu den Franzosen.
Gelddrucken wäre aber die einzige Möglichkeit, einen Systemkollaps noch hinauszuschieben. Die Amis haben es doch vorgemacht.
Den ganzen Mist bei der EZB abladen und dafür neue Euros in Umlauf bringen. Flucht nach vorne, Geldwertstabilität ade. Deutschland hat doch bereits Erfahrung mit der Hyperinflation, auch wenn's die Generationen vor uns waren. Wenn der neue Einbruch die deutsche Wirtschaft erreicht wird die Merkel froh sein, ihren eigenen Schrott bei der EZB abladen zu dürfen. Aber vielleicht hält das System solange gar nicht mehr durch...


25. Oktober 2011
Rudi Ratlos

Das Krisenmanagement in Europa scheint sich allmählich von selbst aufzulösen. Am Ende versucht jeder Staat sich selbst zu retten. GB, noch nicht einmal selbst in der Eurozone, hat von der EU die Schnauze voll. Zwischen den beiden anderen großen Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich werden die Interessenskonflikte auch immer evidenter. Die EU samt Euro war ein Schönwetterkonstrukt, das ein heftigeres Gewitter nicht aushält. Die Stimmung der Bürger in der EU kippt, die Bevormundung aus Brüssel wird nicht mehr länger toleriert.

Den Eindruck von völligem Chaos erleben Sie auch in den Talkshows.
Hart aber Fair: Ich glaube, ich bin im Irrenhaus. Es schient so, als ob die geladenen Talkgäste mit der Interpretation dessen, was sich in der Wirtschaft abspielt, total überfordert sind.
Ja, die alten Mechanismen greifen nicht mehr, und einen Paradigmenwechsel kann man sich noch nicht so richtig vorstellen. Der wird aber zwangsläufig kommen.

Die böhsen böhsen Spekulanten treiben die Lebensmittelpreise nach oben.
Pfui Teufel, wie unmoralisch! Heiner Geißler distanziert sich von diesen skrupellosen Geschäftemachern. Wir haben einen gewaltigen (Kredit-) Geldüberhang. Wir postulieren immer wieder, dass die Geldmenge in etwa die Realwirtschaft abbilden müsse. Mehr ist für eine funktionierende Wirtschaft nicht nötig. Wir haben aber einen Kreditüberhang um mindestens den Faktor 10. Dass dieser Überhang irgendwo untergebracht werden muss, leuchtet sogar manchen Kindern im Vorschulalter ein, jedoch nicht unseren Politikern.
Solange der Kreditüberhang in Staatsanleihen oder Immobilien und Akten fließt, ist die Welt noch in Ordnung. Ein Überhang an Geld führt immer zur Inflation.


Eine Assetpreis-Inflation ist eine gute Inflation. Die Finanzwelt freut sich über die vermeintlichen Wertsteigerungen. Jetzt aber wandert das Geld in die Sachwerte, und – verdammt nochmal – in die Softcommodities Lebensmittel, und treibt dort die Preise. Was Wunder, wenn die anderen Blasen alle platzen. Der Bondmarkt hat nun eben auch fertig. Die steigenden Preise haben nur eine Ursache: Inflation!

Es hat nur sehr lange gedauert, bis das Geld die Lebensmittelpreise getrieben hat, aber diese Entwicklung war anzusehen! (Jedenfalls beim HGCN, nachzulesen in Artikeln vor fünf Jahren) Lebensmittel waren bislang vollkommen unterbewertet und zu billig. Verfehlte Subventionspolitik war eine Ursache dafür. Wenn es sich die EU leisten kann, Milchprodukte und Fleisch in afrikanische Entwicklungsländer zu Dumpingpreisen zu verhökern, so dass die heimische Landwirtschaft Vorort kaputt geht, so ist etwas faul im Staate Dänemark.

TK-Geflügel wurde so billig exportiert, dass die einheimischen Geflügelzüchter ihrer Grundlage zum Wirtschaften beraubt wurden. Das System ist pervers. Doch dieselben Idioten, die durch verfehlte Eingriffe (Subventionspolitik) in die Wirtschaft das Chaos erst angerichtet haben, schreien heute lautstark nach Regulierung. Sie reden von Regulierung, aber meinen Pfusch!
Schaft erst einmal das Fiat-Falschgeld ab, dann haben auch die böhsen Spekulanten weniger Futter und das „Problem“ löst sich wahrscheinlich von ganz alleine. Ohne Entziehungskur geht's eben nicht. Von der Droge billigen Kredits wollen die nicht wirklich loslassen, aber die Folgen davon verdammen, das machen sie gerne.

Eine stabile Währung muss nicht gerettet werden, und der Markt muss auch nicht reguliert werden.
Es genügt, dass die Markteilnehmer vor den Betrügern geschützt werden. Nur dafür brauchen wir einen Staat und eine Ordnung. Was hat die Regulierungswut aus Brüssel beispielsweise gebracht? Die haben uns kaputt reguliert! Wir haben keine Marktwirtschaft weil wir auch kein Marktgeld haben. Wir haben keinen Kapitalismus, weil Kapital mit dem Falschgeld konkurriert. Was wir haben ist ein kaputter Monetarismus. Und solange das nicht erkannt und akzeptiert wird, ist die ganze Diskussion drumherum vollkommen müßig.


Weitere Schlagzeilen:
Deutsche geben das Geld lieber aus.
Dieses Phänomen ist uns als "Crack-up-boom" bekannt.
Bevor das Geld "verreckt" wird es lieber ausgegeben. Die Sparquote sinkt, und damit der Wohlstand für die Zukunft.
Sparen in der Papierwelt ist jedoch sowieso nicht möglich. Wenn schon sparen, dann nur in Echtgeld. Aber das machen nur ganz wenige.
Wer jetzt immer noch in Lebensversicherungen oder Riester-Dreck drinnen ist, kann seine Ersparnisse nicht einmal mehr "auf den Kopf hauen".
Leiststung ohne Gegenleistung. Dieser Prozess ist durch unsere Geldschöpfungsmechanismen bereits vorgegeben.
Die Herren der Geldschöpfung haben diese Leistung bereits in Anspruch genommen. Nun kommt der Zahltag.
Das Geniale an diesem fiesen System ist, dass die Rechnung ganz andere präsentiert bekommen. Die Versicherten zum Beispiel.
Ein Betrug, vor dem uns der Staat nicht geschützt hat, weil er selbst daran partizipert hat.

Euro-Rettungsschirm wird gehebelt?
Was uns als genialer Finanztrick verkauft werden soll, ist Schwachsinn in Reinkultur.
Schlechtes Geld wird noch schlechterem Geld hinterhergeworfen. Der Sinn des Rettungsschirms war es ursprünglich, die Folgen des systemischen Risikos abzufedern. Durch den Hebel werden die systemischen Risiken jedoch noch ausgeweitet.
Einfach Irre, diese Logik: Weil das Wasser zum Löschen des Brandes nicht ausreicht, gießt man stattdesen Öl ins Feuer.
Wenn Politik solche Verzweiflungsaktionen durchführen muss, sind die Tage gezählt...
Nachtrag: Das Hirngespinst mit dem Hebel erledigt sich ganz von selbst, nachdem die großen institutionellen Anleger die Staatsanleihen trotz "Versicherung" nicht kaufen. Durch die ganze Aktion sind die Anleger nur noch misstrauischer geworden. Vergesst den Rettungsschirm, er funktioniert nicht.
Bleibt nur noch die EZB als letzter Aufkäufer. Damit ist der Euro endgültig ruiniert, da alle Welt daraus flüchten wird.
Hebt euch noch ein kleines Scheinchen als Andenken auf, bald ist der Euro nur noch Geschichte...


24. Oktober 2011
Helm ab zum Gebet. Sarkastisches von Achim.

Rettungsschirm reicht nicht aus, Griechenland braucht noch mehr Geld.

Die Wirtschaft in Griechenland läuft schlechter als erwartet, also reicht die Kohle wieder nicht aus.
Ein Fass ohne Boden, diesen Eindruck gewinnt auch die Bevölkerung bei uns. Der Euro wird zum Spaltpilz Europas. Genau das Gegenteil davon, für was er gedacht war.
Das Ende des Euros wird politisch-medial vorbereitet. Inzwischen dürften alle Eurostaaten eine (neue) nationale Währung eingebunkert haben. Die Eurokrise wird sich weiter verschärfen, bis ein schließlich ein Land die Notbremse ziehen muss. Momentan wird offiziell noch geheuchelt und so getan, als ob man den Euro retten wollte. Im Hintergrund geht es aber nur noch darum, welches Land unter welchen Bedingungen in die neue Ordnung hinübergeht. Freiwillig nimmt niemand die Arschkarte.

Die
„Reichen“ müssen in der Krise stärker belastet werden, dann kann sie auch überwunden werden. So ähnliche Sprüche machen derzeit wieder die Runde. Was aber zeichnet einen „Reichen“ aus? Reichtum an Papieransprüchen? Die werden sowieso nicht eingelöst, also müssen wir uns da überhaupt keine Gedanken machen. Wer mehr „Gerechtigkeit“ will, der muss zunächst einmal das Schuldgeldsystem abschaffen. Die fetten (Schein-) Gewinne wurden doch erst durch Kredite aus der dünnen Luft gehebelt. Mit einem gedeckten Echtgeld wären diese Auswüchse niemals möglich gewesen. Wer schlau war, der hat seine kreditgehebelten Scheingewinne rechtzeitig in echtes Vermögen umgewandelt. Und wenn es schief ging, dann war eben das bisschen eingesetzte Eigenkapital weg. Das Risiko blieb dann einfach irgendwo anders hängen. Ganz klar haben viele die Unzulänglichkeiten des Systems ausgenutzt. Wer an der Quelle sitzt, der trinkt daraus. Uralte Binsenweisheit. Doch wer hat denn den Bock zum Gärtner gemacht? Schafft das Fiat-Geld ab, und viel Probleme lösen sich ganz von alleine.

Altkanzler Schmidt macht Werbung für Steinbrück
Talkshow von Jauch: Der Altkanzler will seinen Schachgenossen als Kanzlerkandidaten schmackhaft machen. Zwar ist Schmidt mit seinen 92 Jahren geistig immer noch besser drauf als viele aktive Politiker, den Anschluss hat er aber trotzdem verpasst. Der Euro sei stabiler als seinerzeit die DM, so in Jauch's Sendung. Schmidt war seinerzeit in den 70ern Inflationspolitiker.
Unter seiner Regierung war die inflationsbedingte Teuerung relativ hoch, doch die Lohnzuwächse waren es nicht minder. Die Kaufkraft der Beschäftigten litt jedenfalls nicht so wie im vergangen Jahrzehnt.

Der Zins ist der Preis für das Kapital.
In der letzten Woche haben wir den Zins in seiner Eigenschaft als Risikoprämie hervorgehoben.
Daraufhin kam eine Mail, die mit dieser Definition nicht ganz einverstanden war.
Wer Kapital (Eigentum) zur Verfügung stellt, der will dafür auch etwas sehen. Egal ob Mietzins oder Zinsen auf Geld. Preise werden normalerweise am Markt gefunden. Welche Aspekte bei der Zinsvorstellung eines Kreditgebers eine Rolle spielen, ist zunächst einmal nebensächlich. Ob die Gewichtung „Verzichtsprämie“ (da das Kapital in der Zeit ja nicht anderweitig verwendet werden kann) oder „Risikoprämie“ (Teil- oder Totalverlust der Kreditforderung) für die Zinshöhe maßgeblich ist, liegt in der Betrachtung des Kreditgebers. Da für den normalen Sparer der Aspekt „Verzichtsprämie“ untergeordnet ist, haben wir das Verlustrisiko in den Vordergrund gestellt.
Der Sparer will das Geld ja nicht für Konsum oder andere Investitionen ausgeben, sondern die Kaufkraft möglichst ohne Risiko konservieren. Der Sparbuchzins wird keinem dieser Aspekte gerecht. Auf diesen Umstand wollten wir hinweisen und nicht definieren, was ein Zins ist.


22. Oktober 2011
Leserzuschrift:

da Sie sich ja mit unserem Geldsystem beschäftigen, wird es Sie womöglich interessieren, dass seit 2 Wochen die Single "Brenna tuats guat" von "Hubert von Goisern" die österreichische Hitparade anführt.

Textauszug:
"jeder woass, dass a
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma´s a nit
aber brenna tat´s guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

wo is des geld
des was überall fehlt
ja hat denn koana an genierer
wieso kemman allweil de viara
de liagn, de de wahrheit verbieg´n
und wanns nit kriagn was woll´n
dann wird´s g´stohln,
de falotten soll der teufel hol´n"

Sollten Sie Schwierigkeiten beim Textverständnis haben, helfe ich gern.

Der Musiker scheint mit diesem Lied den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Er war übrigens vorher noch nie auf Platz 1, normalerweile sind unter den "Austria Top 40" nur englisch-sprachige internationale Mainstream-Pop/Rock-Songs.


20. Oktober 2011
Ein paar Worte an die Gold-Frusties.

Der Edelmetallpreis entwickelt sich momentan nicht so, wie viele erwartet haben. Charttechnisch entwickeln sich die Aussichten ebenfalls trübe, wenn jemand an diesen Werkzeugen festhält. Eingefleischten Hardcore-Goldbugs ist das natürlich egal, aber so manchen kommen doch langsam Zweifel. Hier ein ganz nüchterner Abriss zum Thema Gold:

Gold ist eine Währung.
Wie bei allen Währungen, besteht ein Wechselkursrisiko. Das haben wir aber bei allen „Fremdwährungen“. Und gegen Kursschwankungen gibt es Instrumente zur Absicherung.
Eine Absicherung macht aber nur Sinn, wenn jemand einen genau definierten Anlagehorizont hat. Für langfristige open-end Anleger also gar kein Thema.

Vor- und Nachteile der Währung „Gold“:
Jede Art von Geldwertvermögen hat ein Ausfallrisiko. Geldwertvermögen ist ein Versprechen auf Leistung, das eingelöst werden muss. Gold verkörpert bereits erbrachte Leistung, ohne Ausfallrisiko. Je länger das System dahinsiecht, desto größer wird das Ausfallrisiko für Papier.
Zinsen müssen als Prämie für das Ausfallrisiko gesehen werden. Wo kein Risiko, da keine Prämie.
Deswegen zahlt Gold auch keine Zinsen.

Gold ist relativ stabil gegen Inflation. Wir verstehen Inflation als ungedeckte Geldmengenausweitung. Bei Papier passiert das einfach auf Knopfdruck. Um die Goldmenge zu signifikant erhöhen, ist jahrelange Schweißarbeit notwendig. Außerdem sind der Fördermenge natürliche Grenzen gesetzt. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche: Gold ist auch deflationsstabil, weil es nicht so einfach „vernichtet“ werden kann.

Den Zins, den Sie heute üblicherweise für Geldvermögen bekommen, ist einfach nur lächerlich.
Er kompensiert noch nicht einmal die Inflation. Zusammen mit dem immer höher werdenden Ausfallrisiko ist die Kompensation für Anlagen in der Papierwelt grotesk niedrig, besser gesagt negativ. Sie tragen das volle Risiko ohne Prämie, und müssen zusätzlich einen inflationsbedingten Kaufkraftverlust hinnehmen. Kein vernünftiger Mensch würde so etwas tun, wenn er erst einmal die Sache durchblickt. Dass so viele Menschen immer noch in Geldwertvermögen stecken ist nur dem Umstand geschuldet,
weil sie das System nicht verstehen!

Der EINZIGE Vorteil, den Geldvermögen in der EIGENEN Währung bietet, ist das nicht vorhandene Wechselkursrisiko. Die hohen Kosten für diesen Vorteil stehen jedoch in keinerlei Verhältnis. Doch eine „Wechselkursschwankungen“ von 10% bei Gold wird bereits als Katastrophe empfunden. Über eine Dollar/Euro Kursschwankung in dieser Größenordnung regt sich hingegen kaum jemand auf. Gold ist und bleibt eben ein Mythos, der sehr emotionsbehaftet ist.
Betrachten Sie die Sache doch einmal nüchtern, und Sie werden ein ganz anderes Verhältnis zu den Edelmetallen entwickeln. Gold ist einfach nur das bessere Geld, nicht mehr und nicht weniger.


(Wenn Sie in diesem Artikel ausnahmsweise Emotionen zulassen, würde ich lieber das behaupten: Nur Gold ist Geld, Papier ist überbewerteter Müll! Aber wir wollen heute ja sachlich bleiben)
Im Prinzip gilt das gesagte auch für den kleinen Bruder Silber. Leider verlangt hier aber nicht nur die „Wechselstube“ ihre Gebühren, auch der Staat hat noch seine fetten Finger drin. Auch Gold und Silber sind unter sich zwei verschiedene Währungen. Für welche Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Oder machen Sie es wie viele andere auch, und halten beide Währungen vor...

19. Oktober 2011
Den Bürgen wird man würgen!

Das muntere Herabstufungsspiel für Staaten und Banken läuft weiter.
Spanien sowie Italiens Banken mussten wieder einmal einen Bonitätsverlust hinnehmen. Über das Rating Frankreichs wird bereits gemunkelt. Der Rettungsschirm wird nicht nicht ausreichen, es ist davon die Rede dass die Garantiesumme auf 1000 Milliarden über einen Hebel (Ausfallversicherung) ausgeweitet werden muss. Welchem Psychopathen fällt so etwas nur ein?
Ja, ja, die Sache mit dem Hebel. Wer den Mechanismus von Kredithebeln verstanden hat, der weiß welch ein Vernichtungspotenzial dahintersteht. Unsere gesamte Wirtschaft ist durch Kredite gehebelt, und das wird auch die Ursache für den finalen Todesstoß sein. Risiken sind nicht deshalb aus der Welt, wenn sie nach irgend woandershin verschoben werden. Eine Zeit lang geht das gut, aber irgendwann ist der Globus mit finanziellen Tretminen zugepflastert. Es müssen nur einige davon in die Luft gehen, und die Kettenreaktion ist nicht mehr zu stoppen. Das globale Finanzsystem ist dafür einfach schon zu stark vernetzt, die gegenseitigen Abhängigkeiten fatal.
Deswegen dürfen diese „systemrelevante“ Institutionen auf keinen Fall kippen.
Grotesk an der Geschichte ist, dass diese Systeme gerade durch Maßnahmen gestützt werden sollen, deren Mechanismen uns erst in diese Ausgangslage gebracht haben.
Es soll Experten geben, die Brände mit einem Gegenfeuer bekämpfen können. In diesem Fall scheint man jedoch nur noch mehr Öl ins Feuer gießen zu wollen.

Zurück zum Thema: Wenn die Länder um uns herum alle ihr Toprating verlieren, bleibt nur Deutschland als ein einziger Garant für den Euro übrig. Wie heißt das Sprichwort so schön? Den Bürgen wird man würgen. Die Arme dazu werden nach uns bereits ausgestreckt.

Leserfeedback mit Hinweis: Das hier alles war etwas sehr knapp gehalten und für viele deshalb unverständlich. Sorry, meine Zeit ist manchmal zu knapp bemessen, um Romane zu schreiben.
Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, den oben angedeuteten Sachverhalt ausführlicher zu beschreiben...

Die Deutschen sind beim Geld guter Dinge
Propaganda oder einfach nur Dummheit? Wenn Sie den Atrikel lesen, ersetzen Sie gedanklich das Wort "Geldvermögen" durch "nicht einlösbare Leistungsversprechen".


18. Oktober 2011
Es ist zum Mäusemelken.

Diskussionen über die Wirtschaftslage sind manchmal frustrierend.
Die neuen
Wutbürger identifizieren sich mehr und mehr mit den sogenannten „Occupy-Demonstranten“. Kurzum, die Kapitalisten sind an allem Schuld.
Hintergründe selbst recherchieren, no way. Es ist ja auch wesentlich einfacher, den ganzen Halbwissen-Mist einfach nur nachzublubbern, als das eigene Gehirn zu bemühen.
Erstens: Wir haben keinen Kapitalismus im Sinne von freier Marktwirtschaft, sondern eine Clique von Falschgeldoligarchen, unterstützt von gewissenlosen, korrupten Helfern und Helfershelfer.
Politik ist inzwischen eine Institution zum reinen Selbstzweck, und das Wählervolk größtenteils unmündig. Einzig und alleine die produktive Leistung führt zu Wohlstand. Einzig und alleine unter marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird Produktivität honoriert und damit erst Wohlstand generiert. Sozialismus vernichtet Wohlstand! Verteilen geht nur so lange gut, bis nichts mehr da ist. Dieses Prinzip ist jedoch nicht nachhaltig sondern führt zwangsläufig in die Pleite.
Unser „Kapitalismus“ war nichts weiter als ein verkappter Sozialismus, in dem zwar kräftig umverteilt wurde, das abgeschmolzene Vermögen (bzw. Wohlstand) aber nicht abgebucht.
Möglich wurde das durch „kreative“ Buchhaltung bzw. Bilanzierungstricks, die erst durch das Schuldgeldsystem ermöglicht wurde. Es kann nur das Umverteilt werden, was vorher real erwirtschaftet worden ist. Die Ideologen der Occupy-Bewegung machen die Sache nur noch schlimmer. Was wir jetzt benötigen ist eine solide Grundlage, um Wohlstand erst wieder aufzubauen. Den vermeintlichen Kapitalismus zerschlagen zu wollen ist der infantile Versuch, die immer noch vorhandene Illusion von Reichtum endlich gerecht zu verteilen. Tut mir leid, ihr Ideologen, aber ihr seid damit einfach zu spät dran. Intelligentere Plünderer als ihr waren schon vor euch da. Aber was soll es, ihr versteht es ja doch (noch!) nicht...


Nicht „rumgackern“, handeln!

Mal ganz ehrlich, können Sie das Gerede über die Finanzkrise in den Medien noch ertragen?
Durchs „rumgackern“ wird die Krise jedenfalls nicht gelöst. Die Diskussionen sind müßig und auch sinnlos. Das einzige, was jetzt noch zählt, ist handeln.
Das grobe Szenario kennen wir bereits, aber es kann trotzdem so einige Überraschungen geben, die wir im Detail so nicht erwartet hätten.
Wir sehen einige Parallelen zur Bankenkrise in 2008. Liquidität kann also wieder knapp werden. Die deflationären Grundtendenzen können auch die Entwicklung des Edelmetallpreises dämpfen, und das Kartell wird diese Gelegenheit für zusätzliche Effekte bestimmt ausnutzen.
Die Deflation erfasst, wie an dieser Stelle immer wieder dargelegt, nicht alle Bereiche. Lebenswichtige Produkte werden teuerer, „Überflüssiges“ dagegen wird billiger. Wir müssen damit rechnen, dass auch die Arbeitskraft weiterhin „billiger“ wird. Dieser Trend wird anhalten.
Lebensmittel und Energie werden relativ zu anderen Gütern steigen. Für viele Marktteilnehmer wird überflüssiger Luxus schon alleine deshalb unerschwinglich, weil das gesamte Einkommen für die Lebenshaltung draufgeht. Für den „Lifestyle-Schnick-Schnack“ bleibt immer weniger Geld übrig. Besser gesagt, es werden immer weniger, die sich das Zeug leisten können und leisten wollen. Die Prioritäten beim Geldausgeben werden sich ändern.
Es wird zwar immer eine privilegierte Schicht geben, die sich überflüssigen Luxus leisten kann und will, doch der Markt für diese Güter wird schrumpfen, und damit - zeitversetzt - schließlich auch das Angebot. Wer Cash hält, der kann sich auf eine Schnäppchenjagd für Lifestyle-Schnickschnack freuen. Natürlich nur, falls jemand auf so etwas Wert legt. Viele von uns werden eher den Edelmetallmarkt beobachten und dort noch auf Schnäppchen hoffen.
Was extrem wichtig ist, dass jeder seinen Lebensstil an sein verfügbares Einkommen anpasst.
Kredite sind absolut tabu. Wir müssen (von glücklichen Ausnahmen abgesehen) ja weiterhin mit sinkendem Realeinkommen rechnen.

Die „Hartgeldler“ haben sich für einen Crash ja bereits mehr oder weniger positioniert, was jetzt kommt, ist ohnehin nur noch Feinarbeit oder Ausbau der Position.
Wie Sie unschwer erkennen, gibt es beim Hartgeldclub zwei Richtungen.
Alle rechnen mit einem Crash. Der eine Zweig geht verstärkt davon aus, dass mit dem Crash auch die gesamte Infrastruktur zusammenbricht und positioniert sich für eine möglichst autarke Lebensweise. Der andere Zweig geht von einen Zusammenbruch des Finanzsystems aus, bei der, nach einer Neuordnung, eine angepasste Infrastruktur relativ schnell wieder funktioniert. Versorgungsschwierigkeiten sind in diesem Szenario nur kurzfristig zu erwarten.
Die Grenzen zwischen diesen Auffassungen sind natürlich fließend, jeder kann sich irgendwo zwischen beiden Extremen positionieren.

Stammtisch: Für November möchten wir nochmals einen Stammtisch organisieren, bei dem alle Gruppierungen herzlich eingeladen sind. Nähers darüber in Kürze. In diesem Sinne, erfolgreiche Vorbereitung. Während die anderen sich noch über die Veränderungen wundern und diskutieren, packen wir's bereits an.

17. Oktober 2011
Schuldenschnitt für Griechenland nun offiziell.

Der Ober-Mafia-Banker in Deutschland soll einen Schuldenschnitt für Griechenland organisieren.
Was monatelang heftigst dementiert wurde, wird nun (was Wunder) zur Realität.
Nicht blenden lassen. Auch eine Umschuldung Griechenlands ist keine dauerhafte Lösung der Finanzkrise. Aber darum geht es ja auch gar nicht, vielleicht werden damit noch ein paar Tage Verlängerung erzielt.
Irgendwie muss man es so tricksen, dass eine 50% Abschreibung die Banken nicht ganz umhaut.
Ohne frisches Kapital von irgendwoher ist das kaum möglich, also verbleibt der größte Teil der Schulden weiterhin im System. Die Giftmülldeponie wird nur irgendwohin anders verlegt, außerhalb des gegenwärtigen Blickwinkels der Allgemeinheit. Es dauert aber nicht lange, bis auch die neue Mülldeponie auffliegt. Der Kadaver stinkt einfach schon zu stark nach Verwesung, als dass er nicht entdeckt würde.

Außerdem stellen die faulen Staatsanleihen Griechenlands nur einen ganz kleinen Bruchteil dar. Es gilt noch weitaus mehr abzuschreiben. Das hält das System nicht mehr aus!
Frankreich und auch Deutschland droht die Herabstufung. Wenn nur eine der beiden größten Volkswirtschaften ihr Toprating verlieren, gibt es ein weiteres kleines Problem. Die Zinsen und Raten für die Ausfallversicherung von Staatsanleihen werden steigen. D & F sind auf dem besten Wege dazu, den PIIGS beste Gesellschaft zu leisten. Was dann?

Die Steuerschraube weiter anzuziehen würde eine Revolution auslösen. Wir reden hier nicht von einer kosmetischen Steuererhöhung im einstelligen Prozentbereich, sondern um echte Kaliber. Und selbst wenn so etwas tatsächlich durchgezogen würde, dann drohen die düsteren Konjunkturaussichten, durch die höhere Abgabenbelastung noch zusätzlich abgewürgt, ein weiteres Schuldendesaster.

Welche Planspielchen auch immer laufen, entweder münden sie in eine deflationäre Kernschmelze des globalen Finanzsystems, oder in eine Hyperinflation. Beide Szenarien provozieren die selbe Reaktion, nämlich die Flucht aus dem Papiergeldsystem. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Massenpanik einsetzt. Nicht mehr viel Zeit. Wenn die kritische Marke überschritten ist, dann ist es nur noch eine Sache von wenigen Tagen. Ein deflationärer Crash läuft schneller ab als ein hyperinflationärer. Wie auch immer, zum Handeln wird es dann zu spät sein.

Die Masse misstraut dem Edelmetall immer noch. Die Manipulation hat seinen Zweck voll erfüllt.
Was doch ein so bisschen Konsolidierung des Preises ausmacht. Am Besten drückt man vor dem großen Finale noch mal kräftig drauf, so dass auch die letzten „Goldzitterer“ das Handtuch werfen. Was wir seit lange verlauten lassen scheint sich zu bewahrheiten: Vor dem großen und finalen Ausbruch der Edelmetalls wird es nochmals zu einer brutalen Drückung kommen. Nichts als ein Ablenkungsmanöver. Die Masse wird auf eine falsche Fährte gelockt. Dieser Trick funktioniert doch immer wieder. Die große Skepsis der Masse ist eigentlich der beste Kontraindikator dafür, dass es keine Goldblase gibt.


15. Oktober 2011
Wozu auf die „Experten“ hören, wenn man selber noch einen Funken Verstand hat?

Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass ein Großteil der Menschheit bereits verblödet ist. Viele Zusammenhänge sind gar nicht so kompliziert, wie sie immer dargestellt werden. Der größte Fehler in unserer komplexen Welt ist, dass sich viele Experten bzw. Spezialisten in den Details ihrer eingeschränkten Sichtweise verlieren. Kein Mensch kann die gesamte Informationsflut im Detail erfassen, so dass jeder Spezialist nur einen ganz kleinen Teil des Ganzen überblickt. Wir haben leider zu viele Spezialisten, und zu wenig Generalisten. Mit dem Finanzsystem zu verstehen ist ebenfalls kein Hexenwerk, solange man nicht versucht, sich in die überflüssigen Details zu verlieren. Die groben Zusammenhänge sind relativ simpel.


Ich hatte dieser Tage eine Diskussion mit einem Zweifler, der unserer Haltung zu Edelmetallen nicht ganz nachvollziehen kann.
Richtig ist, dass sich der Preis von Edelmetallen normalerweise durch Angebot und Nachfrage ergibt, und dass die Kaufkraft der EM nicht automatisch ins Unermessliche bewegt. Wir kaufen ja auch nicht EM deswegen, weil wir uns unermessliche Gewinne davon versprechen, sondern um unsere gesparte Arbeitsleistung zu retten. Dass sich dabei höchstwahrscheinlich ansehnliche Gewinne (Vermehrung der Kaufkraft) ergeben, ist ein angenehmer Nebeneffekt, aber meist nicht der eigentliche Grund für ein Investment.

Betrachten wir die Ausgangssituation nach dem Börsenchrash 2000. Nach der Aktienblase blasen die USA (auch andere Länder) eine Immobilienblase auf. Spätestens konnte jeder mit gesundem Menschenverstand sehen, dass es zu einer allgemeinen Überschuldung kommen würde. Wenn Immobilien so teuer werden, dass der Erwerber überhaupt keine Chance mehr hat, durch sein Einkommen das Haus jemals abbezahlen zu können, so ist der Schneeballeffekt absehbar. Um die Kreditsicherheit zu gewährleisten, müssen nachfolgende Bieter den Preis immer weiter in die Höhe schrauben. Wenn das allgemeine Einkommen jedoch nicht im gleichen Verhältnis wächst, ist das jähe Ende dieser Entwicklung abzusehen. Ein weiteres zu beobachtendes Phänomen war, dass sich die Staatsschulden aller entwickelten Länder ebenfalls nur auftürmten, und zwar schneller als das jeweilige Wirtschaftswachstum. Staaten können ihre Schuldendienst nur aus dem Steuersubstrat seiner Bürger leisten, abgesehen von einmaligen Sondereffekten wie das Verscherbeln von staatlichem Tafelsilber, was letztendlich aber auch eine Enteignung der Gemeinschaft darstellt.

Die Überschuldung war für jedermann rechtzeitig deutlich abzusehen, es sei denn, die Leute verdrängen die Realität. Ein kollektiver Realitätsverlust ist in der Geschichte offensichtlich ein wiederkehrendes Phänomen. Was passierte in der Geschichte am Ende der Aufschuldungsphase?
Es muss zurückgezahlt werden! Jetzt ist nur zu beachten, wer überschuldet ist. Ist es der Staat, oder sind es die Privaten. Wenn der Staat überschuldet ist, druckt er Geld oder verwässert seine Währung auf andere Weise. Folge davon war, zeitverzögert, stets die Inflation,die solange fortschreitet, bis wieder eine stabile Währung ausgegeben wurde. (Verpanschte Münzen wurden eingeschmolzen und durch neue mit definiertem Münzfuß ersetzt) Wenn vorwiegend die Privatwirtschaft verschuldet war, wurde der Kreditüberhang deflationär bereinigt, was viele Schuldner in den Ruin trieb.

Diese beiden Mechanismen liefen in der Geschichte immer wieder ab.
Im Zeitalter des Fiat-Moneys, das durch eine „unabhängige“ oder private Zentralbank ausgegeben wird, gibt es natürlich ein paar Besonderheiten, die die Sache ein wenig komplizierter werden lassen. Sowohl Staat als auch (teilweise) die Privaten sind überschuldet. Wie reagiert die Zentralbank? Hält sie am Auftrag der Geldwertstabilität fest, so erhöht sie den Leitzins und zwingt die Marktteilnehmer und Staat zur Ausgabendisziplin. Folge: Deflation, in der Geld seine Kaufkraft erhöht. Und Depression, weil die Wirtschaft Überkapazitäten abbauen muss.
In solch einer Konstellation wäre Cash halten die richtige Strategie, und zwar Zentralbankgeld.
Bankguthaben wären gefährlich, da Banken ebenfalls pleite gehen können.

Alan Greenspan, der frühere Fed-Chef, hat aber genau die Entgegengesetzte Politik gefahren, und Kredite zu billig gemacht. Die anderen Zentralbanken wurden damit ebenso zu einer Niedrigzinspolititk genötigt. Damit waren die Weichen gestellt.

Bleibt immer noch das Problem, dass Schulden auf längere Sicht abgebaut werden MÜSSEN!
Dieser Prozess ist IMMER deflationär, jedenfalls gegen stabiles und echtes Geld.
Wenn alles Zentralbankgeld auf der Welt verwässert wird ist klar, dass nur noch Edelmetalle als letzte und einzige Echtwährung übrigbleiben. Wir sehen eine Deflation gegenüber dem echten Geld, nicht mehr und nicht weniger.

Solange die Schulden nicht abgebaut sind, und die Zentralbanken nicht eine 180-Grad-Wende in ihrer Geldpolitik fahren, ändert sich daran auch nichts.

Staaten verschulden sich weiter bzw. übernehmen noch zusätzliche Risiken durch Garantien, die EZB kauft und hält immer noch faule Staatsanleihen und andere faule Papiere.

Habe ich vergessen, etwas hinzuzufügen?
Mehr als das hier muss man gar nicht verstehen um vom Engagement in Edelmetalle überzeugt zu sein.
Sollen die „Experten“ doch gackern, was sie wollen...


FutureTalk
Jeden 14. eines Monats - Reden über die Zukunft!
Morgen Freitagabend 14.10. die Kick Off- Veranstaltung
um 19:30 Uhr - Eintritt frei !
eine Veranstaltung der
Zentrifuge Akademie

Ort: Zentrifuge (Halle 14 auf AEG)
Muggenhofer Str. 141, Nürnberg ( U1 Eberhardshof )


Am 14. und 19.11 mit Martin Schmidt-Bredow als Referent

12. Oktober 2011
Die Slowakei mutiert doch noch zum EU-Speichellecker.
Sulik hat "nie" zur Aufstockung des Euro-Rettungsschirms gesagt, aber mit Hilfe der Oposition wird die zweite Abstimmung aber zum "vollen Erfolg".
Die Slowakei will nicht zum Außenseiter der Union werden, und ordnet sich unter. Der Radicova war ihr renitenter Parlamentspräsident offensichtlich peinlich. Nein - die Slowaken sind GUTE Europäer, mit Sulik haben wir nichts am Hut, der ist nicht repräsentativ für's slowakische Volk.
Doch spätestens dann, wenn die Slowaken auch zur Kasse gebeten werden, wird Sulik wahrscheinlich zum Helden...

Europas Banken müssen re-kapitalisiert werden
Schon wieder so eine Nebelkerze. Geplant ist ein "Blitz-Stresstest" bei dem "systemrelevante" Banken zweifelhafte Staatsanleihen mit dem gegenwärtigen Marktwert bilanzieren müssen. Für den privaten Unternehmer wird so etwas von vorneherein vorausgesetzt.
Falls die Eigenkapitaldecke dann nicht ausreicht, sollen die Banken zur Kapitalaufnahme gezwungen werden.
Wie denn? Über den freien Kapitalmarkt? Wer kauft schon neue Aktien?
Über neue staatliche Kredite? Risiko dann erneut beim Steuerzahler? Und wo landen diese Papiere am Ende noch?
Das notwenige Geld für diese Rekapitalisierung liegt ja nicht eben mal einfach so herum. Entweder werden dafür neue Kredite aufgenommen (wo wir wieder einmal beim Prinzip sind, Schulden mit neuen und noch höheren Schulden zu erschlagen), oder es wird dem Markt entzogen.
Ersteres löst das Schuldenproblem nicht sondern verschärft es nur noch zusätzlich, und letzteres führt in die Rezession oder Depression mit der Gefahr eines deflationären Crashs.

Die Forderung ist Schwachsinn und bestenfalls dazu geeignet das Publikum zu verarschen.
Dazu ins Bild passt auch die erneute Beteuerung, dass die Einlagen der Sparer "absolut sicher" sind!
Wahr ist nur das: Die Banken sind in Wirklichkeit Pleite, und die Staaten sind es auch.
Dem Bürger kommen so langsam die Zweifel und deshalb wird alles getan, um ihn vor einem Bankrun fernzuhalten.
Eine zusätzliche Kloppe auf den Goldpreis macht bei diesen Hintergründen durchaus Sinn, denn das Edelmetall ist eine sehr ernthafte Bedrohung für das System.

Heizkosten steigen um bis zu 35%
so die Meldung aus der Systempresse. Mietern droht eine gewaltige Nachzahlung mit der nächsten Heizkostenabrechnung.
Mit Inflation und Geldpolitik hat das natürlich alles nichts zu tun. Das sind einmal wieder die bösen. bösen Spekulanten!


Euro-Krise muss sofort gelöst werden.

Auf den mmnews finden Sie heute diesbezüglich einen Artikel, in dem führende Wirtschaftsmagnate, Bilderberger und Möchte-gern-ökonome einen deutlichen Appell an die EU richten. Es muss eine zentrale und gesamteuropäische Lösung her, die Wahrung nationaler Einzelinteressen schadet nur.
Schadet wem? Vielleicht etwa den Betrügern in Hochfinanz, die seit nunmehr knapp einem Jahrhundert das Geld der gesamten Welt kontrolliert? (Anspielung auf die amerikanische Fed, die eine PRIVATE Institution ist.)
Die Globalisierung geht streng mit der geopolitischen Finanzpolitik einher. Um es ganz klar zu sagen: Davon profitiert hat nicht die Bevölkerung, sondern nur eine kleine Clique von Privilegierten. Dieses Finanzsystem ist ein perfides Instrument zur Ausbeutung, einer modernen Art von (Schuld-) Sklaverei, das jedoch von den meisten Leuten nicht durchblickt wird. Den Deutschen geht es dabei wirtschaftlich noch relativ gut. Wir haben bislang „nur“ unsere Freiheit verloren.
Die meisten Bürger stören sich daran aber kaum, solange sie ihre Konsumbedürfnisse ausleben können. Dafür wird der Knebel der Unfreiheit und der Abhängigkeit offensichtlich gerne in Kauf genommen. Dieses System bringt es aber mit sich, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderdriftet, zwangsläufig. Was früher mit den Ländern der „dritten Welt“ passiert ist, greift mittlerweile auch auf die „alten“ Ökonomien über. Die Verelendung der Bevölkerung hat seien Anfang genommen, und dieser Prozess wird weitergehen, wenn das System nicht von selbst crasht. Europa ist momentan tatsächlich die Schwachstelle dieses Systems, die Eurokrise könnte zum Trigger werden, damit das globale Finanzsystem implodiert.
So what?
Warum sollen wir das verhindern? WIR haben nichts davon!
Sicherlich wird es zunächst einmal brutal und schmerzlich. Viele werden es als Wohlstandsverlust empfinden, tatsächlich verschwindet aber nur die Illusion von dem angeblichen Wohlstand.
Die Guthaben sind weg, die Ansprüche lösen sich in Luft auf. Real ist sowieso nichts mehr davon übrig, es ist nur die Illusion, die platzt. Die süße Droge „Konsumkredite“ wird es ebenfalls nicht mehr geben. Was wir dafür jedoch wiedergewinnen können ist - unsere Freiheit!
Die Freiheit, wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und wieder echten Wohlstand aufzubauen. Wer das System jetzt noch unterstützt jagt entweder einer Illusion hinterher, oder er gehört zu den ganz wenigen, die davon profitieren. Dass uns diese Profiteure durch Propaganda und Desinformation aufs Glatteis führen wollen, sollte den kritischen Bürger nicht entgangen sein.


Die Appelle an die Solidarität sind eine hinterhältige Farce. Wir helfen damit weder dem griechischen Volk, noch retten wir dadurch unsere Ersparnisse und Ansprüche.
Ganz im Gegenteil. Durch die „Hilfe“ an Griechenland zwingen wir die Bevölkerung dort in die "ewige" Schuldsklaverei. Wenn wir Griechenland pleite gehen lassen, so wird das zwar ein sehr schmerzhafter Einschnitt, aber es wird eine Chance für einen Neubeginn mit einer echten Perspektive. Das ist nicht nur in Griechenland überfällig, sondern in allen europäischen und westlichen Ländern. Den Crash zuzulassen ist das Bekenntnis zur Freiheit. Alles andere führt in die Unterdrückung. Einigen mag die Idee eines zentralistisch regierten, europäischen Superstaates ja gefallen, die Konsequenzen daraus möchte ICH jedoch nicht erleben. Es steht viel auf dem Spiel, wehrt euch! Am Ende ist euer Vermögen UND euere Freiheit weg...

11. Oktober 2011
Der “Kapitalismus• soll schuld sein.
Gesunder Menschenverstand ist heuzutage ein Fremdwort. Klarer Text auf "der-klare-Blick"


Barroso fordert Solidarität mit den verschuldeten Euroländern.

Und meint damit Deutschland als größte Volkswirtschaft Europas. Herhalten muss sowohl der Steuerzahler als auch der Transferleistungsempfänger, indem ersterer mehr abdrücken muss, letzterer weniger bekommt. Zusätzlich frisst noch die Inflation die Kaufkraft der Bürger auf.
In unverschämter Dreistigkeit setzt er noch eins drauf: Es ist noch kein einziger Cent geflossen, es handelt sich lediglich um Kredite und Garantien, die bislang nicht schlagend geworden sind. Risikoabdeckung gibt es also gratis?
Verweigern Sie doch einfach mal die Zahlung Ihrer KFZ-Haftpflicht mit der Begründung, dass die Versicherung bislang ja noch keinen Cent an Schäden regulieren musste. Jedes Solidaritätsprinzip wird pervertiert, wenn Verluste und Risiken sozialisiert, Gewinne (aus just diesen Risiken) aber in private Taschen fliessen. Und genau das war die Ursache der Bankenkrise. Es ist eine bodenlose Frechheit, die Ausplünderung der Bevölkerung als einen Akt von Solidarität darzustellen.

Frank Schäffler wird in der FAZ deutlich:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/standpunkt-eu-superstaatsgruendung-aus-angst-vor-crash-11187542.html


Die Slowakei muss heute als letztes EU-Mitgliedsland über die Ausweitung des Euro-rettungsschirms abstimmen.
Es besteht ein kleiner Funken an Hoffnung, dass hier in allerletzter Sekunde doch noch der Riegel vorgeschoben wird.
Hoffentlich fällt Sulik nicht um. Wir dürfen annehmen, dass die slowakischen Politiker unter massiven Druck gesetzt werden.
Wir gut, wenn man als Politiker keinen "Dreck am Stecken" hat, und damit nicht erpressbar ist. Diesen Vorzug genießen offensichtlich nur wenige...


Märkte absurd:
Wie sich die Aktienkurse gestern angesichts des Lage entwickelt haben, ist vollkommen irrational. Entweder Manipulation, oder einige Marktteilnehmer wissen bereits etwas, von dem wir nichts wissen. Steht die Entscheidung der Slowaken (s.o.) etwa bereits fest und das alles ist nur eine Inszenierung für die Öffentlichkeit?

10. Oktober 2011
ZDF-WISO-Sendung: Zwar noch als fiktives Szenario abgatan, aber ersthaft dargestellt: Schuldenschnitt Griechenlands ist die einzige Lösung.
Abschreibungsbedarf wäre für die deutschen Banken verschmerzbar. Wir meinen: Nebelkerze!


Mittlerweile ist es sogar Klein-Maxi klar, dass Griechenland Pleite ist und seine Schulden niemals zurückzahlen kann.
Man gibt also nur das zu, was ohnehin nicht mehr zu verleugnen ist. Was verschwiegen wird: Mit einem Schuldenschnitt Griechenlands ist es nicht getan.
Die angedachten Lösungsvorschläge sind keine. Der Crash wird in Salamischeibentaktik serviert.
Das ist bei uns nicht anders wie im Fall Fukushima in Japan. Es wird immer nur das zugegeben, was nicht mehr zu vertuschen ist.


Dexia wird zerschlagen.

Die insolvente belgisch-französische Bank wird verstaatlicht. Es läuft wieder einmal eine staatliche Bankenrettung an, wie bereits vor 3 Jahren. Bei der Dexia wird es nicht bleiben, es ist damit zu rechnen, dass weitere Banken verstaatlicht werden müssen.
Da drängt sich unweigerlich die Frage auf, wie viel Bankenrettung die Staaten diesmal noch vertragen? Die Risiken fauler Papiere verschwinden nicht eben mal dadurch, dass sie in einer Bad Bank ausgelagert werden. Wo soll das Endlager einer Giftmülldeponie am Ende gefunden werden?
Bei der EZB? Das Zeug findet nie und nimmer einen Markt und muss irgendwann doch abgeschrieben werden, und was dann? Die Lasten wieder einmal dem Steuerzahler aufzubrummen zu wollen ist brandgefährlich, da die Stimmung dann so langsam richtig revolutionär wird.
Und die Franzosen sind da nicht so zimperlich wenn es darum geht, auf die Straße zu gehen.
An der weiteren Verstaatlichung wackliger Banken wird man nicht drumherum kommen, aber ohne dramatische Nebenwirkungen läuft das nicht mehr. Die Höhe der Garantien, die der belgische Staat an „seinem“ Anteil der Dexia tragen soll, übersteigt alles realistisch vorstellbare.
Ohne einen Schuldenschnitt geht es nicht, und das bedeutet, dass die Spareinlagen größtenteils verloren sind. Nicht nur für die deutschen Sparer! Eine Währungsreform mit Haircut ist unausweichlich, und zwar weltweit! Die ungeklärte Frage ist noch, ob diese Währungsreformen synchronisiert werden, oder ob die Dominos nacheinander fallen. Letzeres ist wahrscheinlich.

Wie viel Zeit noch geschunden werden kann, steht in den Sternen. Falls der deflationäre Crash aufgehalten werden sollte, müssen die Zentralbanken auf Teufel komm raus jedes Mistpapier monetarisieren, was dann jedoch in eine finale Hyperinflation mündet. Vielleicht ist es aber auch bereits zu spät, um die Geldschleusen noch weiter zu öffnen. Solche Aktionen wirken immer erst mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Ausschläge sind inzwischen so heftig, dass die klassische Geldmengensteuerung der ZB nicht mehr funktioniert. Oder anders formuliert: Die Lage ist mittlerweile vollkommen außer Kontrolle. Eine andere Option als unlimitiert Geld zu drucken gibt es nun nicht mehr.

Die Krise ist nun auch bei den deutschen Unternehmern angekommen. Es wird inzwischen wieder sehr viel vorsichtiger disponiert, da mit einer erneuten Rezession bereits gerechnet wird.Wir rechnen mit dem Höhepunkt der Krise in 2012.


9. Oktober 2011
Die Schuldenkrise schlägt zurück!

In der Öffentlichkeit wird zwar immer oder hauptsächlich nur von den insolventen Griechen gesprochen, das Problem ist jedoch die weltweite Verschuldung. Die neuen Konjunktur- Aufschwungshoffnungen aus den USA sind nur geschürt, insgesamt ist die Lage dort noch dramatischer als in Europa. Griechenlands BIP ist, gemessen an der Rest-EU, unbedeutend. Der Unterschied zu den USA ist jedoch, dass es keine „Vereinigten Staaten von Europa“ gibt, und die einzelnen Euroländer ihre eigenen nationalen Interessen vertreten. Außer Deutschland vielleicht
. Die Sache mit Griechenland ist dennoch höchst brisant: Papandreou macht offensichtlich auf "Politik Brüning" der Weimarer Repuplik um zu zeigen, dass die "von außen" aufgezwungenen Sparziele nicht durchgesetzt werden können. Der Aufstand im eigenen Volk wird bewusst provoziert. In Weimar ist das, wie wir aus der Geschichte gelernt haben, nicht gutgegangen!

Deutschland dagegen war in den letzten 60 Jahren immer schon der Zahlmeister, nicht zuletzt wegen des immer noch anhaftenden WK-II Schuldkomplexes. Die heutige Generation hat mit Hitler aber genauso wenig (oder viel) zu tun wie die Franzosen mit Napoleon. Spätestens bei der zweiten Nachkriegsgeneration zieht diese Verantwortlichkeit nicht mehr. Und dass die Griechen, bei allem Verständnis für Ihren Unmut, immer wieder die alte Nazi-Karte ausspielen, macht sie bei der neuen Generation von Deutschen auch nicht gerade sympathisch. Die Jugend in Deutschland hat in den letzten Jahren ebenso gewaltige Einschnitte hinnehmen müssen, wenn sie nicht gerade finanzkräftigen Eltern im Hintergrund haben. Studiengebühren, endlose Praktika, und - trotz guter Ausbildung - oft nur schlecht bezahlte und befristete Arbeitsverträge. Deutschland hat den Wandel von der einstigen Mittelstandsgesellschaft längst in die Zwei-Klassen Gesellschaft vollzogen, wobei die missglückte Integration vieler Zuwanderer die Situation noch weiter verschärft. Das, was wir in den letzten Jahrzehnten noch als Wohlstand wahrgenommen haben, war den Ersparnissen der Nachkriegsgeneration geschuldet, diese sind inzwischen (real) aufgezehrt.

Der Virus der Überschuldung hat auch Italien und Spanien angesteckt, die kürzlich erst im Rating degradiert wurden. Ebenso Frankreich. Wie sollten solche Volkswirtschaften gerettet werden? Es ist doch so, dass JEDE Nation ihr eigenes Schuldenprobleme hat, die sie selbst nicht einmal lösen kann. Spanien befindet sich zudem auch noch in einer tiefen Depression.
Frankreich und Italien schmiert derzeit ab, und auch Deutschlands kurzer Höhenflug geht gerade zu Ende.
Wie funktioniert Solidarität, wenn Ertrinkende andere helfen sollen, die jedoch ebenfalls am Absaufen sind?
In einer solchen Situation setzt sich am Ende eine Verhaltensweise durch: Rette sich, wer kann!
Alles andere würde eine koordinierte, vernünftige und disziplinierte Handlungsweise voraussetzen, und davon sind wir meilenweit entfernt.
Ein chaotisch ablaufender Meltdown ist deshalb nicht unwahrscheinlich.

Betrachten wir doch nur einmal unseren eigenen Bevölkerungsquerschnitt: Die wenigsten betreiben eine eigenverantwortliche Vorsorge, sondern verlassen sich darauf, dass ihnen die von der Politik zugesicherten Ansprüche eingelöst werden. Dass es sich um leere Versprechen handelt, die gar nicht eingelöst werden können, interessiert die wenigsten.

Was aber nach einem Meltdown des Finanzsystems?

Hier noch eine Anmerkung zum „Vollgeld“, nach dessen Verweis auf einen Artikel auf den mmnews zahlreiche Fragen kamen.
Wir haben bereits erwähnt, dass es sich dabei auch um ein ungedecktes „Staatsgeld“ handelt.
Dennoch hat es gewisse Vorteile gegenüber dem heutigen System:
1.) Die Geldschöpfung der Geschäftsbanken wird ausgehebelt, diese könnten nur noch echte Einlagen als Kredit weitervergeben, so wie sie uns das bislang auch glaubend machen wollten!
2.) Da der Staat sowieso immer Ausgaben hat, kommen die Zinsen auch tatsächlich in den Kreislauf. Das Geld für die Zinsen wird einfach gedruckt. Von Zins kann man hier eigentlich nicht mehr reden, denn es ist keine Risikoprämie, sondern eine Art Steuer auf die Benutzung von Geld.
3.) Dieses System funktioniert zumindest theoretisch, da das Geld für die Zinsen auch geschöpft wird. In unserem System bleiben immer irgendwo Schulden stehen, weil das Geld für den Zins nicht in den Kreislauf gelangt sondern und damit eine stetige Kreditausweitung bedingt.

Wie gut so etwas funktioniert, hängt von der Geldpolitik ab.

Es handelt sich um eine Art planwirtschaftliche Steuerung, die in den Händen einer staatlichen Zentralbank liegt. Die Geschäftsbanken hätten erheblich weniger Handlungsspielraum, und solche Auswüchse wie im heutigen Investmentbanking wären unmöglich. Die Debatten mancher Politiker deuten darauf hin, dass eine Art "Staatsgeld" bereits in den Köpfen der Politik für die Zeit "danach" spukt. Wir sollten diesen Aspekt deshalb nicht unbeachtet lassen.

Wie Sie wissen, favorisieren wir weiterhin ein freies und gedecktes Marktgeld.
Dazu müssen jedoch alle Marktteilnehmer (und jeder Bürger) eine eigenverantwortliche Disziplin entwickeln. Ein Marktgeld würde die Bürger dazu schonungslos zwingen. Bei der gegenwärtig konstatierten Unselbstständigkeit der großen Masse in der Bevölkerung wird das jedoch eine Ochsentour. Wer sich nicht anpasst, geht gnadenlos unter. Ein generelles Umdenken sowie eine Umerziehung in der Bevölkerungsmasse wäre dazu notwendig.
Ideale sind die eine Seite, deren Durchsetzbarkeit eine andere.
Das Marktgeldszenario nach einem Crash ist nur eines von mehreren. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit dazu ist, kann jeder selbst festlegen. Was danach kommt, weiß keiner genau...



8. Oktober 2011
Geld regiert die Welt: Dass Fiat-Money in Wirklichkeit "legales" Falschgeld ist, wissen wir bereits.
Hier eine
Story für Verchwörungstheortiker, durchaus plausibel. Und jeder kann sich seinen eigenen Reim daraus machen, warum das Alles um uns herum so abläuft, wie wir es augenblicklich miterleben.

Alarmstufe Rot!

In den kommenden Tagen sollten Sie die Nachrichtenlage sorgfältig analysieren. Die Situation spitzt sich derzeit wieder extrem zu. Europäische Großbanken werden reihenweise herabgestuft, in der (ausländischen) Systempresse wird die Möglichkeit eines Melt-Downs offen angesprochen.
Link diepresse.com

Ich glaube fest, dass das System inoffiziell bereits aufgegeben worden ist, da sowieso nicht mehr rettbar. Die Tage sind gezählt, weil bereits das Volk in den Staaten der „entwickelten“ Ökononomie auf die Straße geht. Die USA sind - wie immer – der Trendsetter für Europa. Die Protestwelle wird auch nach Deutschland überschwappen. Ferner glaube ich weiterhin an die „Sündenbock-These“, die bereits gestern angesprochen wurde. Die verantwortlichen Eliten (Politiker) werden nach Möglichkeit einen Sündenbock präsentieren wollen, wenn es zum Crash kommt.


Obama hat für diesen Fall die Europäer derzeit auf dem Tablett, Europa könnte die Slovakei zum Schuldenbock küren, falls die Zustimmung zur Ausweitung des Rettungsschirms verweigert wird. Politik war schon immer „hinterfotzig“, und so ist es keinesfalls abwegig, die wenigen aufrichtigen Politiker ins offene Messer laufen zu lassen, damit die Meute nachher etwas zum zerfleischen hat.


Wenn Sie sich das Verhalten von so manchen bekannten Spitzenpolitikern ansehen, Beispiel der CSU Parteitag in Nürnberg, so kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie sich bereits für die Zeit „danach“ in Position bringen. Es ist die Summe von, für sich isoliert betrachtet, so vielen „unbedeutenden“ Kleinigkeiten die zwischen den Zeilen zu lesen sind, die große Umbrüche ankündigen. Parallel dazu treten bei solchen Ereignissen immer auch vermehrt „false flag“ Operationen auf den Plan, zu denen mit Sicherheit auch die „Gestaltung“ des Edelmetallpreises gehört. Derzeit passen die veröffentlichten Ereignisse einfach wieder einmal nicht zu einem logischen Gesamtbild zusammen. Je höher diese Diskrepanzen, desto lauter sollten bei uns die Alarmglocken läuten.


7. Oktober 2011
Von der Notwenigkeit einer Geldsystemreform.

Bankenkrise, drohende Staatspleiten und eine bevorstehende Weltwirtschaftskrise.
Das System bricht auseinander, und das lässt sich auch nicht vermeiden. Die Gründe sind, wie wir wissen, systemimmanent – einen Lösung gibt es nicht.
Und das wissen auch die führenden Politiker. Offensichtlich geht es jetzt nur noch darum, irgend einem Trottel die Arschlochkarte zuzustecken. Obama ermahnt nachdrücklich die Europäer, ihre Probleme schnellstens in den Griff zu bekommen, da sonst eine Weltwirtschaftskrise drohe, die jede Nation mit in den Strudel ziehen würde. Welch scheinheiliges Getue! Die Amis haben ihre eigenen hausgemachten Probleme, mit denen sie selbst nicht fertig werden. Die Bilder von den zahlreichen Demos im ganzen Land sprechen für sich.
In den Griechischen Medien werden laut Bild-Zeitung wieder einmal die Deutschen wüst beschimpft und für die Misere verantwortlich gemacht. Umgekehrt wird damit hierzulande Stimmung gegen weitere Hilfen für Griechenland geschürt.
Wenn man jetzt vorsorglich schon nach Verantwortlichen sucht, die für das Scheitern des Systems verantwortlich gemacht werden können, dann steht der Kollaps wahrscheinlich schon knapp bevor.

In letzter Zeit machen wieder Gerüchte über die Wiedereinführung der DM-2 die Runde. Nach unseren Informationen (zuverlässige Quelle!) waren die neuen Banknoten bereits letztes Jahr fertig gedruckt. Zwischenzeitlich dürften auch auch alle anderen wichtigen Nationen eine Ersatzwährung parat halten. Was noch fehlt, ist der Auslöser.

Das Image vieler Geschäftsbanken wurde in letzter Zeit wieder einmal öffentlichkeitswirksam ramponiert. Reportagen über gezielte Falschberatung, mit denen (vor allem ältere) Mitbürger mit fragwürdigen Finanzprodukten über´s Ohr gehauen wurden. Ob das alleine nur den „aufklärungswilligen“ Journalisten geschuldet ist? Oder haben die Chefredakteure bei manchen Gelegenheiten absichtlich die Zügel etwas lockerer gelassen?


Die „Bankster“ haben das Zeug dazu, als Sündenböcke herhalten zu können. Fragt sich, warum die Bankenaufsicht solche Schindluder überhaupt zugelassen haben?
In diesem Zusammenhang sei auf einen Artikel über
„Vollgeld“ heute auf den mmnews hingewiesen. In der Tat könnte sich etwas in diese Richtung anbahnen:
Vollgeld ist ist zwar auch eine reine Fiat-Währung, allerdings wird diese ausschließlich von der Zentralbank geschöpft. Die multible Geldschöpfung der Geschäftsbanken wäre damit unterbunden. Viel Buchgeldvermögen könnte auf diese Art elegant „eliminiert“ werden, und für die Verluste sind dann die „inzwischen untergetauchten“ gewissenlosen Bankster verantwortlich.


Vollgeld wäre angesichts der gegenwärtigen Situation zwar ein gewisser Fortschritt, als beständige Wertanlage jedoch ebenso ungeeignet, da er Staaten und Regierungen nicht wirklich zur Haushaltsdisziplin zwingt. Echtes Marktgeld, womöglich ein neuer Goldstandard, ist meiner Meinung nach noch nicht absehbar. Edelmetalle werden dann jedoch eine bedeutende Rolle bei der langfristigen Vermögensabsicherung spielen, weil neues Fiat-Money mehr oder minder nur noch in seiner Rolle als Zahlungsmittel akzeptiert wird – hoffentlich.

Wie es tatsächlich kommen wird, das weiß keiner. Dass sich aber schnellstens etwas ändern muss, daran besteht kein Zweifel. Weiter so ist nicht...


6. Oktober 2011
EFSF war gestern
. Ein Beitrag von Achim...


Für so etwas muss Griechenland wohl auch "gerettet" werden: Griechische Armee kauft von den Amis 400 Schrottpanzer!
Übersetzung aus einer schwedischen Tageszeitung...

Soviel zur "Pressefreiheit" in Deutschland: Bankenkritisches ZDF-Video auf YT wurde zensiert!

Juristen: Stehen DIE vielleicht auf unserer Seite? Nürnberger Kanzlei für Kapitalanlagerecht.

Idioten verkaufen ihr letztes Gold...
Viele "arme" Mitbürger verscherbeln derzeit ihr letztes Gold an die Aufkäufer.
Da wandern massive Ketten aus 585er Gold auf den Tresen, ein Handwerker legt ein paar geerbte Dukaten auf den Tisch, und freut sich über ein paar Hunderter bar Kralle. Darauf angesprochen, warum sie das tun, die gleiche Antwort. Weil der Goldpreis derzeit so furchtbar hoch ist, und bestimmt bald in den Keller geht. Also schnell noch Kasse machen, bevor der Goldpreis wieder in den Keller fährt.
Die Idioten freuen sich auch noch, dass sie SOVIEL (eigentlich aber miserabel) Geld bekommen haben.
Das Gold wandert also von den schwachen zu den starken Händen. So ist es leider einmal. Die Masse verliert immer.
Für mich der beste Kontraindikator. Wenn die dummen Leute vekaufen, muss man selbst zuschlagen.
Natürlich ist der Edelmetallpreis derzeit sehr hoch, gemessen an vergüteter Arbeitskraft. Aber wir befinden uns ja real auch in einer Depression.
Im Vergleich zu den ungedeckten Wechseln (Papiergeldinvestments) ist Edelmetall immer noch günstig.
Wer sich für sein Geld nicht anderweitig nützliche Dinge (langlebige und nützliche Güter) kaufen kann, der ist mit Edelmetall immer noch gut beraten.
Für Leute, die einen Investitionsstau haben ist es JETZT an der Zeit, sich mit nützlichen Dingen einzudecken.
Aber nicht für sinnloses Zeug. Konsum nur dazu, um Geld noch "rechtzeitig" loszuwerden ist nicht angebracht.

Mr. DAX hat kürzlich auf eine TV-Reportage hingewiesen, in der sich die MEHRZAHL der interviewten Parametarier über die Höhe der Summe für den Euro-Rettungsschirm überhaupt keine Vorstellung hatten. Und dieses nutzlose Pack entscheidet mit über unser Schicksal.
Die meisten Abgeordneten sind völlig verblödet und nutzen ihr Mandat nur dazu, um ihren eigenen Arsch warm zu halten.
Wozu brauchen wir dieses Pack überhaupt noch. Abschaffen!
Zur Ehrenrettung der ganz wenigen Abgeordneten, die ihren Job noch ernst nehmen: Ihr seid einfach zuwenig davon. Distanziert Euch von diesem Pack!

5. Oktober 2011
Die Bürger haben das Vertrauen in die Politik zwar verloren, aber sie tun nichts dagegen!

Es ist immer wieder interessant, Meinungen zu Politik und Wirtschaft auf der Straße aufzufangen. Um es vorwegzunehmen, die meisten Leute interessieren sich überhaupt nicht dafür. Deren einzige Sorge ist die Aufrechterhaltung des eigenen Konsums und damit verbundenem Status. Wohin es nächstes Jahr in den Urlaub geht ist viel viel wichtiger als die Hintergründe zur Eurorettung, und deshalb werden natürlich lieber in den Urlaubsprospekten geblättert, als einen Blick in den Vertragsentwurf zur ESM geworfen. Um die Politik kümmern sich unsere Politiker, um das Geld der Bankberater, und der Bürger kann sich ungestört um „seine“ Angelegenheiten kümmern.

Die wenigen, die sich mit Politik und Wirtschaft auseinandersetzen, sind i.d.R. zutiefst verunsichert. Sie sind zwar nicht damit einverstanden, was da momentan alles abläuft, sehen sich demgegenüber jedoch hilflos ausgeliefert. Irgendwie erahnen sie die Tragweite dieser Beschlüsse. Dass unser Geld in den PIIGS-Ländern auf Nimmerwiedersehen versickert, und dass unsere Zukunft und der unserer Kinder wohl nicht rosig aussehen wird. „Unser Geld wird sowieso kaputt“, erzählt eine selbstständige Kleinunternehmerin. „Meinen Kindern zu sagen, dass sie sparen sollen, macht deshalb gar keinen Sinn mehr“. Ob es denn nicht Möglichkeiten gäbe, seine Ersparnisse zu retten, indem man z.B. in Sachvermögen umschichtet, wollte ich wissen. „Wohin denn, der Staat holt sich doch sowieso Alles“. Sie meinte damit wohl Immobilien, die registriert und eingetragen sind. Auf das Thema Gold und Silber brauche ich dieser Tage erst gar nicht anzusprechen, nach den jüngsten „brutalen“ Kursverlusten.

Vermögensverwaltung in die eigene Hände zu nehmen, ist ja auch sooo kompliziert.
Gestern habe ich im TV einen neuen Werbespot einer Bank gesehen, in dem sich ein bestens informierter Uniprofessor mit Tablet-PC in der Hand „geoutet“ hat. Er sei zwar in jeder Hinsicht immer up-to-date, aber bei der heutigen Dynamik auf dem Finanzmarkt sei auch er schlichtweg überfordert. Um seine Finanzen kümmert sich deshalb seine Bank.
Die Botschaft ist klar: Wenn schon der Uni-Prof mit Geldgeschäften überfordert ist, so ist es der Klein-Maxi doch erst recht.

Eine andere Bank wirbt mit „sagenhaften“ 2% bei Neuanlagen, und das noch garantiert für ein Jahr.
Wie sensationell, bei der augenblicklichen Teuerung. Wer will denn da noch sparen?

Ach ja, die Griechen müssen sparen, fast hätte ich´s vergessen. Dass die Griechen sparen sollen, das höre ich auch in einer anderen Gesprächsrunde.
Wenn die Griechen endlich sparen, dann wird auch alles gut. Die Sache mit dem Euro und so. Wenn die Griechen nicht freiwillig wollen, dann muss man sie eben dazu zwingen. Die Angie wird´s schon richten.
Ist es also doch nicht so kompliziert, mit dem Geldsystem.

Zurück zu den Wurzeln: In einem Kreditgeldsystem ist SPAREN i.e.S. nicht möglich. Entweder löst man Forderungen (Geld) ein, oder man schreibt sie irgendwann ab. Die Griechen könne also nicht sparen. Was sie hingegen können ist: Weniger zu konsumieren und mehr zu arbeiten.
Ersteres geht noch relativ einfach. Mehr zu arbeiten macht nur Sinn, wenn diese Anstrengung in eine Produktivität führt, die weltmarktfähige Güter hervorbringt. Und da liegt der Hase im Pfeffer!

Ohne weitere Kredite können sich die Griechen unsere Produkte (oder die von anderen Exportländern) einfach nicht mehr leisten.

Was uns die Politik fordert, aber dem Bürger verschweigt: Die Griechen sollen zwar sparen, aber gleichzeitig weiterhin unser Zeug importieren. Wie soll das denn funktionieren. Wenn die Griechen wirklich sparen (= weniger importieren und konsumieren) sollen, dann lässt man sie am Besten Pleite gehen. Das wäre die einzig wirksame Möglichkeit, etwas zu ändern.

Die Pleite ist aus zwei Gründen nicht gewollt:
Erstens wäre der Abschreibungsbedarf bei einigen Banken so hoch, dass diese selbst Pleite gehen können, und zweitens würden damit die versteckten Subventionen der Exportindustrie entfallen.
Die Produkte sind für diesen Markt de facto viel zu teuer. Entweder müssten diese Produkte dann dort viel billiger angeboten werden (Exportindustrie müsste auf die schönen „Gewinne“ verzichten), oder der Markt dort bricht einfach weg, was auch mit einem Verzicht auf die „schönen Gewinne“ verbunden ist.

Wer diese versteckten Subventionen bezahlt sind alleine wir, die Bürger!
Nicht nur durch unser stetiges Steueraufkommen, sondern auch durch Verlust bzw. Entwertung unserer Sparvermögen.

Diese Entwertung hat bereits stattgefunden, sie wurde nur noch nicht verbucht! (Also raus aus dem System, bevor es soweit kommt!)

„Deutschland profitiert vom Euro so wie kein anders Land“, erzählt uns die Murksel.
Märchenstunde ist was für kleine Kinder, und wie diese behandelt uns die (EIGENZENSUR) auch.

Bei all diesen Hintergründen: Was macht es da schon aus, wenn der Goldpreis in einer Größenordnung von 10% auch einmal fällt? Das ist absolut bedeutungslos!
Betrachtet es als Gelegenheit, zuzugreifen. Das Edelmetall ist die einzig noch verbleibende Reservewährung auf dieser Welt, und deshalb ist der Preis dafür eher zweitrangig!

Der Tag nach dem Tag der Einheit
-> Ein
Review des letzten Edelmetallstammtisches mit Kommentar von TS lesen Sie heute unter der Rubrik "Herzogenaurach"

Ein Schlag in die Fresse: Achim meint, dass Profalla doch Recht hat...

Freiheit?
Mutter Merkel konnte es nicht lassen, gestern vor laufenden Kameras wieder einmal zu betonen, dass es "Freiheit" nicht umsonst gibt.
Recht hat sie! Der doofe Michel schaut seit Jahren tatenlos zu, wie er in punkto Freiheitsrechte Stück für Stück kastriert wird.
Die Regierung Merkel samt Vorgänger hat die Freiheit des Bürgers jedenfalls nicht verteidigt.
Zwang ist das Gegenteil von Freiheit. Von welcher Freiheit spricht die Murksel?

Von der Art von Freiheit, dass unserer Kanzlerin offensichtlich nach der Pfeife von Steuerhinterzieher Geithner tanzen muß?
Die Freiheit, ungehindert Gewerbe und Handel betreiben zu können? Die Freiheit, zwangsweise in eine marode Renten- und und Krankenversicherung einzahlen zu müssen? Unsinnige Schikanen bei Flugreisen, die unsere Reisefreiheit beeinträchtigen? Vergütung bei der Einspeisung von "erneuerbaren" Energien, die zwangsweise jeder Stromkunde mitzutragen hat? Die Freiheit, seine bevorzugten Leuchtmittel selbst bestimmen zu dürfen?
Die Freiheit, Heilpflanzen und Kräuter zu vertreiben und kaufen zu dürfen? Die Freiheit, selbst über sein Leben bestimmen zu dürfen?
Die Freiheit, ein freies Marktgeld selbst wählen zu dürfen? Die Freiheit, seine ehrliche Meinung öffentlich kundzutun, auch wenn es nicht der politischen Korrektheit entspricht (ohne Angst haben zu müssen, eine in die Fresse zu bekommen)?

Das Thema lässt sich beliebig ausdehnen. Sicherlich - es könnte alles ja noch viel schlimmer sein.
Und mit Sicherheit - es wird alles noch viel schlimmer kommen.
Angela, Deine Ansprache war ein Schlag in die Fresse für alle, die es mit der Freiheit wirklich ernst nehmen.
Wer sich mit dem damaligen DDR-Regime so gut arrangieren konnte, kann es mit Freiheitsrechten wohl nicht so ernst nehmen.


3. Oktober 2011
Tag der Einheit?

Einheit und Einigkeit, wieviel davon brauchen wir in einer pluralistischen Gesellschaft?
Sehr wenig, wenn wir nicht in einer gleichgeschalteten Einheitsgesellschaft leben möchten. Aber genau dieses Ziel wird momentan sehr hoch gesteckt. Haben Sie in den Medien mitbekommen, wie die wenigen „Abweichler“ vom ESM im Parlament regelrecht gemoppt wurden? CDU-Bosbach ist nahe dran, hinzuschmeißen und nicht mehr kandidieren zu wollen. Da steht doch irgendwo, dass unsere Abgeordneten bei Abstimmungen nur ihrem Gewissen verpflichtet seien. In der Praxis zeigt sich, dass Politiker die nicht auf der Linie sind, schnell am Ende ihrer Karriere angelangt sind.
„Abweichler“ werden im Bundestag wüst beschimpft und beleidigt.
Erinnert diese Kultur nicht ein wenig an Weimar?

Wozu benötigen wir überhaupt staatliche Gewalt oder Zwang?
Eigentlich nur dazu, um die Freiheits- und Eigentumsrechte des Einzelnen vor Übergriffen durch Dritte zu schützen. Wenn es aber der Staat ist, der eben diese Rechte nicht mehr schützt, sondern selbst massiv verletzt?

Damit Europa in Frieden und Freiheit zusammenleben kann, braucht es keiner gemeinsamen Währung. Ein freies Marktgeld würde sich von ganz alleine durchsetzen, und das Beste davon würde sicherlich im gesamten europäischen Raum als Zahlungsmittel (freiwillig) akzeptiert.

Bei all der Diskussion für und wider des ESM, erinnern wir uns an die „Funktionsweise“ von Fiat-Money. Dieses System funktioniert nur solange, wie irgendwo noch aufgeschuldet werden kann. Es müssen stetig neue Schuldner gefunden werden, damit den „alten“ Schuldner aus der Patsche geholfen wird. Neue Kredite sind für das Überleben eine absolute Notwendigkeit,ohne neue Kredite bricht das System zusammen. Die Griechen (hier stellvertretend für alle PIIGS) haben ihre „Schuldigkeit“ getan, und fleißig Kredite genommen, bis es eben nicht mehr ging. Mit Sparen ist es nicht getan, ganz im Gegenteil. Nur Pech, dass sich nirgends im Euroraum noch potenzielle Schuldner finden lassen. Alle stehen hinsichtlich ihrer Bonität bis zum Hals selbst in der Schuldenkloake. Die PIIGS können gar nicht sparen, solange es an andere Stelle keinen gibt, der hemmungslos und massenhaft neue Kredite aufnimmt. Aber es fehlt eben genau dieser Nachschuldner, und damit ist JEDES erdenkliche Konstrukt zu einer Eurostabilisierung von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Wir müssen also nicht einmal den Vertragsentwurf lesen um festzustellen, dass es nicht funktionieren kann!


Der einzige Ausweg besteht darin, die Pleite endlich zuzulassen. Alle Staaten werden ihre Verpflichtungen mehr oder minder nicht mehr einhalten können, warum wird die Insolvenz so lange verschleppt. In Wirklichkeit ist der ESM kein Rettungspaket, sondern ein Instrument zur Verschleppung von massenhaften Insolvenzen, nicht nur der von Staaten, sondern auch von Banken.
KVG wäre der bessere Name dafür, Konkurs-Verschleppungs-Gesetz!


Happy Deutsche Einheit! (Einigkeit und Recht auf Dummheit...)


1. Oktober 2011
Review zum Edelmetallstammtisch vom 27.9.2011 in Herzogenaurach:
Die wichtigsten Inhalte des ESM wurden dargelegt.
Hier der Vertragsentwurf als PDF, die wichtigsten Teile sind farblich hervorgehoben.
Wenn die EU-Faschisten damit durchkommen (Deutschland hat den Entwurf ja schon im Parlament durchgewunken), dann gute Nacht Europa!
Wer es immer noch nicht kapiert hat: Das ist der Weg in eine DIKTATUR!


30. September 2011
Deutschlands Parlamentarier gehen d'accord mit den EU Euro-Putschisten!

Der gestrige Donnertag war eine Niederlage für jeden Deutschen Bürger mit einem restlichen Sinn von Demokratie.
ALLE, wirklich alle Volksparteien haben sich gegen jedwege Legitimation für die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms ausgesprochen.
Das ist Hochverrat, und das Volk schaut noch untätig zu! Es ist einfach nicht zu fassen.
Weder die Parteien der Regierungskoalition, noch die SPD sowie die Grünen in der Opposition, sind nach dem gestrigen Tag noch wählbar!
Einzig die Linke hat geschlossen dagegen abgestimmt. Hätte nie gedacht, dass die mir Linken jemals noch sympathisch sein könnten.
Und der FDP-Schäffler steht nun auch so ziemlich isoliert da. Ganze DREI "Abweichler" in der Fraktion.
Wäre es da nicht an der Zeit, die FDP zu verlassen um eine neue Partei zu gründen?

Ich will unter diesen Umständen nicht länger deutscher Staatsbürger sein. Mit der ganzen Merkel-Kacke und dem doofen Volk, das NICHTS dagegen unternimmt, will ich NICHTS mehr zu tun haben. Herr Sulik, bekommen wir in der Slowakei eventuell Asyl? Warum haben wir in Deutschland keine Poliker (und Partei) wie Sie?
(Wer Anne Will vom Mittwoch nicht gesehen hat, hier die Links:)
http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/gaesteliste593.html

und
http://www.sulik.sk/index.php?section=4&id=124

Europa, ja. Aber nur mit den "wahren" Europäern. Die lateinische Münzunion war ein besseres Beispiel für eine "gemeinsame" Währung.
Freie Wirtschaft und freier Handel reichen aus, den Rest regelt der Markt alleine.
Eine kleine Genugtuung gegenüber diesen Drecks-EU-Dikatoren habe ich wenigstens heute: Soeben die guten alten "verbotenen" Glühbirnen (für den persönlichen Gebrauch) illegalerweise in die EU eingeführt. Und ich habe nicht ein bisschen ein schlechtes Gewissen dabei. Diese korrupten Gesetzesbrecher können mich...


21. September
Noch ein Beitrag von Achim zur Sat1-Sendung:
Null-zu-eins...

20. September 2011
Italien herabgestuft, das läuft ja wie beim Abzählreim.

Ein Staat nach dem anderen verliert seine Bonität. Dass man gegen Staaten langfristig besser keine Forderungen halten sollte, versteht sich von selbst.
Wie lange sich das Weltwährungssystem noch halten kann, ist eine sehr interessante Frage. Wenn, dann geht das alles rasend schnell. Wie schnell sich die Stimmung im Publikum verdrehen lässt, hat sich gestern Abend in der Sat1 Sendung Friedman gegen Mross gezeigt.
Zu Beginn der Sendung war ein beachtlicher Teil der Zuschauer dem Euro gegenüber noch skeptisch und sahen in Gold eine Fluchtmöglichkeit. Am Ende waren die Zuschauer jedoch regelrecht umprogrammiert worden.
Was Wunder. Friedman ist ein rhetorisches Genie und hat das Zeug zum Demagogen.
So wie das Publikum im Studio, bilden sich die Bürger keine eigene Meinung, sondern lassen sich von Stimmungen bewegen. Argumente zählen nicht. Mross (oder Spannbauer) sind keine Charismatiker, die das Volk packen können. Nüchterne Analysen kommen offensichtlich nicht an.

Wieder einmal ein Beweis, dass die plumpe Verblödelungstaktik tatsächlich funktioniert.
Die Merkel und ihr Finanzminister haben zwar lange nicht Friedmans rhetorisches Potenzial, aber in puncto dumm-dreist verlogener Agitation stehen die beiden nicht hinterher. Jeder Bürger mit einem Funken Verstand müsste dieses Spiel doch durchblicken.
Aber nein, die Leute lassen sich von der vorherrschenden Stimmung leiten und handeln nicht nach ihrer Überzeugung, weil sie offensichtlich keine haben.
Wer seine Meinung zu so grundlegenden Themen innerhalb einer Stunde ändert, hat nicht wirklich eine...


19. September 2011
Piraten drin, Liberale draußen...

In Berlin hat die neue Protestwählerpartei erstmals die 5% souverän übersprungen, während die FDP zur Bedeutungslosigkeit abgestiegen ist. Zwar haben die Piraten kein gesamtpolitisches Konzept, das funktionieren könnte, aber Signalwirkung hat es. Hat doch erst jüngst die Musikindustrie die Urheberrechte von Songs von 50 auf 70 Jahre heraufgesetzt. Dass Künstler geschützt werden ist ja an und für sich eine gute Sache, denn schließlich müssen sie von ihrer Arbeit auch leben. Das große Geld aber macht bekannterweise die Musikindustrie. Man muss sich das einmal vorstellen: Für Patente ist der maximale Schutz auf 20 Jahre begrenzt, doch die Musikgiganten habe mehr als das 3-fache lobbysieren können. Vielleicht weht nun der Wind von einer anderen Seite.

Wer auf die
Währungsreform gewartet hat wurde ein wenig enttäuscht. Vielleicht nächste Woche, oder dann übernächste? Leute, diese Spekulationen machen keinen Sinn. Mehr als dem Euro den Rücken zu kehren kann man in dieser Sache ohnehin nicht tun, und das haben unsere Leser bereits schon seit geraumer Zeit getan. Lassen wir das Ganze auf uns zukommen. Was mich persönlich mehr beunruhigt als eine bevorstehende Währungsreform ist die Tatsache, dass immer mehr Bürgerrechte verloren gehen. Die Positionierung gegen den Euro erfüllt nur dann seinen Zwecke, wenn wir „danach“ wieder eine „einigermaßen“ freie Grundordnung vorfinden. Eine Vorbereitung auf eine Situation unter einer Rahmenbedingung, die sich dann aber als ganz anders darstellt, ist eine schlechte Vorbereitung.
Ein Alleingang Deutschlands ist sowieso unwahrscheinlich. Noch heißt die Weltmacht USA, und die Merkel hat sich bislang als treues (treudoofes) Hündchen erwiesen. Bellen? Vielleicht. Aber beißen ist nicht! Erst wenn Herrchen das o.k. dazu gibt. Aller Wahrscheinlichkeit geht die Initiative von unseren Verbündeten über dem Teich aus. Sicherlich gibt es bei uns etliche Leute in Politik und höheren Bankenkreisen, die das selbst gerne lostreten möchten.
Der Röslerbubi beispielsweise ist dazu viel zu naiv. Merkel und Schäuble blicken zwar durch, bleiben wegen ihrer Machtgreilheit aber lieber auf der Linie der Hochfinanz. Die Politik ist erpressbar, und das wird rigoros ausgenutzt. Die gewählten Volksvertreter tanzen nach der Pfeife von einigen anderen, aber scheren sich nicht um das Wohl des Volkes.
Das Geldsystem spiegelt den Zustand unserer Gesellschaft wieder. Zum Scheingeld passt Scheindemokratie wunderbar zusammen...



15. September 2011
Das Endgame-Szenario kommentiert heute unser Achim:
Endspiel (PDF)

14. September 2011
Marktwirtschaft und Demokratie, wo gibt’s das denn noch?

Die Finanz- und Schuldenkrise ist das Topthema in den politischen Talkshows. Da reden „Experten“ doch tatsächlich von den „Märkten“ deren schädlichem Treiben und Bestrebungen der Riegel vorgeschoben werden muss. Die Märkte und die dahinter stehenden Spekulanten sind Schuld, wenn das Weltwirtschaftsgefüge aus den Angeln gehoben wird. Die „Märkte“ sind an den Verwerfungen schuld, und deswegen darf man den Märkten keinen freien Lauf lassen. Er muss dieser Logik zufolge kontrolliert werden.
Dies nur als Beispiel, wie die Diskussion in unserm Land geführt wird.
Sie ist vollkommen unsinnig, weil die Grundlagen derartiger Diskussionen fehlt.

Wir haben schon deswegen keine Marktwirtschaft, weil es bei uns seit langem gar kein Marktgeld mehr gibt. Alle Wirtschaftssubjekte sind von Krediten abhängig, die entweder gewährt werden, oder auch nicht. Wir sind vollkommen von den Banken abhängig. Sprudeln die Kredite, dann geht es uns gut, wird der Kredithahn zugedreht, verhungern wir. Diese Abhängigkeit ist so fatal, dass es den meisten Menschen gar nicht bewusst ist bzw. verdrängt wird.

Deutschland profitiert vom Euro, das wird uns immer wieder gesagt.
Durch die ständigen Wiederholungen wird diese Aussage aber auch nicht wahrer.
Ohne die Gemeinschaftswährung wären die exportabhängigen Arbeitsplätze gefährdet, sagt man uns. Die Griechen beispielsweise könnten sich unsere Produkte dann gar nicht leisten, wenn nicht auf billige Kredite. Was nützt uns es Produkte zu verkaufen, die nicht bezahlt werden können?
Die Nachfrage wurde künstlich erzeugt. Profitiert haben die Banken, nicht der deutsche Arbeiter, der ganz im Gegenteil, in den letzten Jahren einen gewaltigen Kaufkraftverlust hinnehmen musste. Die Exporte werden mit dem Geld unserer Bürger subventioniert, und so etwas wird uns unverschämterweise auch noch als Vorteil verkauft. Deutschland profitiert vom Euro!
Wacht endlich auf. Das alles ist nur eine dreiste Verarsche.

In einer funktionierenden Leistungsgesellschaft ist eine Umverteilung nicht nötig, um Wohlstand zu schaffen. Laissez-faire und soziale Verantwortung sind kein Widerspruch, aber Zentralbankgeld und Marktwirtschaft sind einer. Geldvermögen, die nicht eingelöst werden dürfen, sind eine Farce.
Warum sonst wird die „Kapitalflucht“ vereitelt und als solche diffamiert? Weil viele Markteilnehmer inzwischen kapiert haben, dass es Betrug ist, und deshalb ein Schlupfloch suchen.

Der Begriff FIRE-Economy ist inzwischen ja wieder aus der Mode gekommen. Schade, denn er beschreibt den Zustand unserer Wirtschaft sehr treffend. Wenn die Wirtschaft nur noch von den Faktoren Finanzen, Versicherungen und Immobilien gelenkt wird, so kann etwas nicht stimmen.
Alle drei Bereiche stürzen jetzt ein. Finito mit der Strohfeuerökonomie.

Schluss mit dem Theater!
Die Vorstellung ist zu Ende, und die dauernden Zugaben ändern auch nichts daran.
Es gibt keinen Applaus mehr...


13. September 2011
Fällt Griechenland, fällt das System!

Global gesehen, sind die Schulden Griechenlands zwar „Peanuts“, eine Pleite hat jedoch einen enormen psychologischen Effekt, der das ganze System implodieren lassen kann.
Eine Umschuldung Griechenlands bedeutet Gläubigerverzicht, bei dem insbesondere deutsche und französische Banken betroffen wären, die mit in die Insolvenz gezogen würden.
Die Griechenlandrettung ist eine verkappte Bankenrettung, nur darum geht es!

Das BGH Urteil der vergangenen Woche macht einigen Politkern Mut, sich gegen eine Daueralimentierung der PIIGS, namentlich Griechenland auszusprechen. FDP-Rösler hat es geschafft, hier wieder einmal ins politische Fettnäpfchen zu treten und zu laut zu denken, währen Schäuble solche Szenarien lieber heimlich durchspielen lässt.

Bankaktien knicken ein, und Paris dementiert die „bösen“ Gerüchte.
Wie bereits früher hier schon erwähnt, ist die Bankenkrise (Finanzkrise) zurückgekehrt.
Welche Auswirkungen das auf die Realwirtschaft hat, kennen wir aus den Jahren 2008ff.

Und doch ist heute einiges anders als damals. Staatsanleihen sind suspekt geworden, und für staatliche Konjunkturprogramme ist kein Spielraum mehr vorhanden. Eine Geld-und Kapitalflucht aus Europa hat bereits eingesetzt, z.B. in die Schweiz, so dass sich die schweizerische Nationalbank genötigt sah, den Euro zu stützen. Doch all die Flickschusterei entpuppt sich letztlich dann doch als Pfusch ohne nachhaltige Wirkung.

Und noch ein Unterschied zu 2008: Während damals nur eine handvoll Bürger unser Geldsystem tatsächlich durchblickt haben, dürften es - Aufklärung im Mainstream sei Dank - heute wesentlich mehr sein. Die Masse hat es zwar immer noch nicht kapiert, aber wir sind heute wesentlich näher an einem kritischen Punkt angelangt. Es genügt offensichtlich, wenn ein Anteil von ca. 10% der Gesellschaft infiziert sind, um eine Lawine loszutreten. Viele haben bereits reagiert und versuchen, ihre Ersparnisse in Sicherheit zu bringen. Ob Immobilien (Anlageobjekte) oder Aktien dabei eine gute Wahl sind, darf bezweifelt werden. Aber auch die Edelmetallfans sollten nicht zu euphorisch sein. Der Gedanke, nach einer Währungsreform damit billig „echte“ Werte einsammeln zu können halte ich für eine kindliche Naivität. Was billig sein wird ist all der kreditfinanzierte und überflüssige Schrott in unserer Gesellschaft, den danach aber sowieso keiner mehr haben möchte. Dann nützt auch eine Ferienimmobilie für eine Unze auf irgendeiner Mittelmeerinsel nichts, weil die notwendige Infrastruktur ebenfalls fehlen wird. Alles was nach einem Crash von Bedeutung ist, wird auch dann nur mit einem realistischen Preis zu bezahlen sein. Der einzige Vorteil der EM-Bugs wird dann aber sein, dass sie überhaupt noch über ein Tauschmittel verfügen. Die Nachfrageseite ist dann zwar dramatisch dezimiert, aber auch die Angebotsseite wird es in vielen Bereichen sein.


12. September 2011
Der Euro ist faktisch tot!

Wenn es die Spatzen (Mainstream-Medien) schon von den Dächern pfeifen, sollte man die Ohren spitzen. Angeblich führte Schäubles Ministerium bereits Planspiele für eine Griechenlandpleite durch. Das war uns bereits vorher schon klar, aber dass so etwas nach außen dringt und dann auch breit in der Presse veröffentlicht wird? Hinter den Kulissen brodelt es. Unseren Parlamentariern dürfte längst klar sein, dass das System nicht mehr zu halten ist.
Die Diskussionsinhalte dringen nach außen, die Bevölkerung soll also vorbereitet werden.
Noch wird offiziell am Euro festgehalten. Kommt die Regierung einem Crash durch eine Währungsreform bzw. Währungsumstellung zuvor?
Der Eingriff in den Wechselkurs des schweizer Frankens hat offenbart, dass das internationale Währungsgefüge auseinandergebrochen ist. Das ist jedoch keine vorübergehende Marktstörung, die durch Eingriffe gemildert werden kann, sondern der systemimmanente Fehler im Fiat-Money Konstrukt, gepaart mit eklatanter Verantwortungslosigkeit der Banken.

Die Mittel der Manipulation sind nahezu ausgeschöpft. Diesen Weg weiterzugehen macht offensichtlich, dass sich alles zu einem totalitären System entwickelt. An diesem Scheideweg gibt es bestimmt einige Kräfte, die diesen Weg nicht weiter gehen werden.

Diese Botschaften sind seit längerem breitflächig durchgesickiert, so dass jeder genügend Zeit hatte, sich zu positionieren. Zuerst musste man noch zwischen den Zeilen suchen, zuletzt stand das im Klartext im Mainstream. Die Zeit ist also abgelaufen. Das Erstaunliche ist, dass gravierende Veränderungen immer nach diesem Schema ablaufen. Die Informationen sind da und für jedermann sichtbar, nur von der Masse werden sie einfach nicht wahrgenommen.

Aufgrund der „neuen Gerüchten“ haben einige unserer Leser gefragt, wie sie sich nun konkret vorbereiten sollten. Wir sind auf solche Eventualitäten doch schon seit langem vorbereitet, somit ergibt sich für uns kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Eine kurze Überprüfung der Bestände genügt vollkommen, gegebenfalls ergänzen. Sehr viel mehr vorbereiten macht keinen Sinn. Von unnötigen (Urlaubs-) Reisen sollte man vielleicht momentan absehen. Es wäre durchaus vorstellbar, dass einschneidende Veränderungen z.B. nach der Urlaubszeit (Hauptsaison) durchgezogen werden, um nicht noch zusätzliche logistische Probleme zu schaffen...


9. September 2011
Die wichtigsten Schlagzeilen


Angriff auf den Goldpreis:
Ob London Punkt 12 Uhr eine Preiskorrektur vorbereitet, um später an der Comex weitergeführt wird? Es wird spannend, Krimizeit, wie oft am Freitag...

Bank of America muss massiv Personal abbauen:
Die Bankenkrise kommt zurück, auch bei uns!

Piraten Partei in Berlin wahrscheinlich über 5%:

Protestpotenzial in der Bevölkerung wächst. Die Piraten sind zwar gegen die EU-Diktatur, ein funktionierendes Wirtschaftskonzept haben sie allerdings nicht anzubieten.

Inflation auf Jahreshoch:
Offiziell immer noch bei 2,4 %, wer's glaubt wird selig...

Japan:
Wirtschaft schmiert ab, Lage immer ernster.

OECD: Wirtschaft (auch in Deutschland) bricht im Herbst ein.

Propagandalüge: Euro bringt mehr Wohlstand als die DM.
Wir fragen: Wem bringt der denn Euro mehr Wohlstand? Jedenfalls nicht der breiten Bevölkerung bei uns!


8. September 2011
Bundesverfassungsgericht zur Eurorettung

Haben Sie allen Ernstes etwas anderes erwartet? Immerhin haben die Karlsruher Richter die Haushaltssouveränität des Parlaments bestätigt, und damit einen Automatismus für weitere Rettungsaktionen unterbunden. Viel nützen wird das vermutlich nicht.

Nun muss der Druck von der Bevölkerung selbst kommen, indem sie ihren gewählten Volksvertretern ordentlich auf die Füße treten. Noch besser wäre natürlich mehr direkte Demokratie. Vielleicht wacht auch die Schlaf-Bevölkerung langsam auf.
Dass der Mainstream hier gar keine Aufklärung betreibt, kann nicht mehr behauptet werden.

Fast schon Klartext in den Mainstreammedien:
Plusminus-Sendung vom 7.9.2011

Auslaufmodell Staatsanleihen?
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,17yb5x0y69sb1y9g~cm.asp


Ausschnitt daraus:
Das System wackelt
Falls alle Staaten sparen, kommt sogar das ganze System ins Wanken. Denn Zinsen kann es nur geben, wenn jemand anderes Schulden macht. Geld arbeitet nicht von selbst. Jemand anderes muss es sich leihen und damit einen Mehrwert schaffen. Jeder Anleger braucht auch einen Schuldner, denn die Summe aller Geldvermögen ist gleich Null.
Zwar gehen solche Sendungen scheinbar (noch) ohne große Beachtung unter, aber es tut sich immerhin etwas. Der Redakteur scheint wohl auf solche Webseiten wie die unseren gestoßen zu sein, denn einige Aussagen gehen erstaunlich d'accord mit unseren Veröffentlichungen.


Es tut sich etwas, wenn auch langsam. Mal sehen, durch was das System am Ende zusammenbricht...


6. September 2011
JETZT GEHT ES ANS EINGEMACHTE

- Stoppt die Schuldenunion ( esm ) - Aufruf zur Reaktivierung von direkter Demokratie


Sehr geehrte Damen und Herren,
im nachfolgenden Kurzfilm wird das Thema gut aufbereitet.
http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

Goldige Grüße
Steffen Paulick


5. September 2011
Neuland

Irgendwie ähnelt die gegenwärtige Situation eines gestörten Interbankenmarktes an 2008.
Nur waren damals die Staatsanleihen nicht suspekt, die Anleger rissen sich geradezu nach den Bonds. Dass deutsche Anleihen immer noch gefragt sind hat vielleicht weniger damit zu tun, dass die „Bondaffen“ (neu-eichelburg-deutsch für institutionelle Anleger) zu blöd sind, sondern dass sie davon ausgehen, dass Deutschland seine Schulden noch eine Zeit lang zuverlässig bedienen wird,ergo die Bevölkerung weiterhin entschlossen ausgeplündert wird.
Ob das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch DEN Stein ins Rollen, steht ebenso vollkommen in den Sternen. Momentan laufen so viele Ereignisse gleichzeitig ab, dass eine sorgfältige Analyse mit resultierendem Zukunftszenario fast unmöglich ist. Alles ist möglich, doch alles ist auch reine Spekulation. Mit jeder Verschärfung der Krise ist es über die Zeit wahrscheinlicher, dass es nun endgültig kracht. Also wären wir gut beraten unsere Prognose so zu stellen, dass „es“ bis Ende des Jahres vorbei ist. Ganz sicher ist das so, oder vielleicht doch nicht so ganz?
Nachdem unsere ehrenswerten Leser zu sich umfassend selbst zu informieren wissen, überlassen wir diese Wette ebenfalls unseren Lesern selbst.
Egal was tatsächlich kommen wird, WIR werden nicht vollkommen überrascht sein.
Ihnen eine spannende Woche...

2. September 2011
Warten auf den (nächsten) Crash

Die Warnungen über eine Neuauflage der Banken- und Wirtschaftskrise flammen erneut auf. Von einer Unterkapitalisierung der Banken ist die Rede, was von denen natürlich bestritten wird.
Hat doch der Stresstest den europäischen Banken erst kürzlich eine ausreichende Eigenkapitalquote bescheinigt. Aber – darin wurden ja die Titel aus Staatsanleihen der PIIGI-Länder mitbewertet, und was deren Rückzahlbarkeit anbelangt, machen sich auch der Mainstream inzwischen keine Illusionen mehr.

Warum darüber überhaupt diskutiert wird, verstehen wir nicht. Denn in diesem real existierendem Geldsystem fehlt IMMER irgendwo Geld, was zur folge hat, dass ständig nach neuen Schuldnern gesucht werden MUSS. Und wenn das nicht mehr klappt, dann gibt es ein kleines Problemchen. Die Staaten können nicht mehr weiter aufschulden, und die Privaten offensichtlich auch nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in dem für das System erforderliche Ausmaß. Deshalb musste auch der ganze neue Rekapitalisierungsfirlefanz „erfunden“ werden.
Ob das nun ELA. ESM oder EFSF heißt, spielt keine Rolle. Der einzige Zweck dahinter ist, neues Geld, und damit neue Verbindlichkeiten zu erzeugen.
Und die Deutschen befürchten natürlich zurecht, dass diese neu entstehenden Verbindlichkeiten schließlich als reale Forderungen gegen uns gerichtet werden.

Unser Wirtschaftssystem beruht infolge dieses Geldsystems darauf, dass für erbrachte oder zu erbringende Leistungen lediglich Verbindlichkeiten bzw. Forderungen gegengerechnet werden.
Und die Forderungen (Schulden) haben sich inzwischen zu einem aberwitzigen Berg aufgetürmt, der real niemals einzulösen ist. Man muss also dafür sorgen, dass diese Forderungen (Überhang) niemals eingelöst werden, sonst implodiert das ganze System. Das ganze Spiel ist im Grunde vollkommen pervers, aber es wird beharrlich weiterbetrieben.
Die Einlösung von Forderungen muss nach Möglichkeit verhindert werden, notfalls um jeden Preis.
Es kursiert die etwas konspirative Behauptung, dass Gaddafi genau aus diesem Grunde gestürzt wurde. Der Libyenkrieg nur deshalb, weil der Diktator mit dem Abzug seiner Gelder auf den Konten europäischer Banken (hauptsächlich französischer) gedroht haben soll.
Diese Guthaben (Forderungen) können nicht eingelöst werden. Den gleichen Fehler hat bereits Saddam Hussein vorher gemacht. Die Guthaben sind eine reine Illusion, und wehe, jemand versucht sie in größerem Stil umzumünzen. Das einzige, was gegen die Guthaben auf den westlichen Banken noch „gegengeleistet“ wird, sind vielleicht ein paar überteuerte Waffen aus der Produktion in just diesen Ländern.
Wenn das „System“ Krieg gegen „unvernünftige“ Diktaturen führt, dann wird es wohl auch Krieg gegen die eigene, unvernünftige Bevölkerung führen. Und sie machen es ja bereits.


1. September 2011
Endzeitstimmung?

Was da abläuft, gefällt mir ganz und gar nicht. Die Eurokraten putschen sich an die Macht und zerstören die noch verblieben, demokratischen Strukturen vollends. „Ermächtigungsgesetz“, so wird es von Kritikern wie Peter Boehringer oder Eike Hamer (publiziert auf mmnews bzw. Goldseiten) genannt. In der Tat zeigen diese Vorgänge Parallelen zum historischen Ermächtigungsgesetz von damals, als sich Hitler an die Macht putschte. Wehret den Anfängen, heißt es – nur wehrt sich keiner. Aus den Reihen der Parlamentarier kommt, wenn überhaupt, nur vereinzelt Protest. Die Mehrheit besteht scheinbar aus reinen Abnickern, die ihrer Verantwortung in keinster Weise gerecht werden.


Vor drei Jahren haben wir im Rahmen eines Stammtischtreffs in Herzogenaurach eine Präsentation mit dem Titel „Gesellschaft im Wandel“ vorgetragen. Wir haben festgestellt, dass unser Geldsystem mit einer Marktwirtschaft inkompatibel ist, und es daher zwangsläufig zu einem Crash kommen müsse. Die andere Option wäre, unser Wirtschaftssystem an das Geldsystem anzupassen, was zunächst auf eine Planwirtschaft und – zwangsläufig – auch auf eine Gleichschaltung der Gesellschaft hinausläuft. Was damals nur als theoretisches Szenario erörtert wurde, nimmt inzwischen immer konkretere Züge in der Realität an. Planwirtschaft benötigt kein funktionierendes Geldsystem, da hier nicht nachgefragt, sondern zugeteilt (verteilt) wird.
Wie so etwas in der Praxis abläuft, haben wir ja bereits in der Geschichte gesehen.

Rückblickend gesehen, wäre es nach dem Hitlerputsch höchste Zeit gewesen, seine paar Habseligkeiten zusammenzukratzen um das Land zu verlassen. Wenn wir uns dieselbe Frage heute stellen, ergeben sich ähnliche Probleme wie damals: Wohin?

So einfach war es nicht, denn ohne großes Vermögen (oder außergewöhnliche Qualifikation) wollte kaum ein Land Deutsche als Einwanderer. Viele deutsche Juden, die ins benachbarte Ausland fliehen wollten, wurden zurückgewiesen. Aber Europa ist ja sowieso keine Alternative, aber was bleibt dann? USA oder Kanada, die klassischen Auswanderungsländer der Deutschen?
Asien, wo in vielen Ländern Ausländer nicht einmal Eigentum erwerben dürfen? Oder Staaten, wo das Wort „Korruption“ groß geschrieben wird. Eine unüberlegte Flucht birgt die Gefahr, das die zusammengerafften Goldtaler schnell in fremde Hände wandern.
Hierzubleiben und mit ansehen zu müssen, wie sich unsere Bevölkerung das Fell über die Ohren ziehen lässt, macht auch keine Freude. Dass der Crash kommt, daran besteht kein Zweifel.
Ob es jedoch so kommt, wie es sich unsere Freunde wie z.B. auf www.hartgeld.com vorstellen, oder ob erst noch ein paar Warteschleifen über totalitärem Sozialismus gezogen werden, bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Vielleicht sollten wir uns auch auf die „alternativen“ Szenarien vorbereiten und uns schon mal in Kofferpacken üben. Fehlt nur noch das richtige Ziel...


31. August 2011
Geringere Neuverschuldung, weniger Personal
Die Idioten bei uns versuchen tatsächlich einen Konsolidierungskurs, während GR-PIG sein Geld einfach selber druckt.
(http://www.faz.net/artikel/C30840/landeshaushalt-geringere-neuverschuldung-weniger-personal-30494367.html)

Die drei Monster der EU: EFSF, ESM und ELA
Der Artikel von Peter Boehringer auf den mmnews bringt es auf den Punkt.
(http://www.mmnews.de/index.php/politik/8447-die-drei-monster-der-eu-efsf-esm-und-ela)

Deutschland konsolidiert sich in einen deflationären Abschwung, während unsere europäischen Freunde ungehemmt die Notenpresse bedienen. Die Deutschen werden dadurch gleich doppelt beschissen. Die Maloche wurde früher wenigstens noch mit einem bescheidenen Wohlstand kompensiert, zukünftig werden nicht nur die Einkommen beschnitten, sondern die Kaufkraft durch eingeschleppte Inflation noch zusätzlich kastriert.


Vom Kaufkraftverlust der Sparguthaben gar nicht zu reden. Was wir hier sehen ist ein Ausverkauf der deutschen Interessen, Hochverrat! Und der Dumm-Michel schaut dabei noch tatenlos zu.
Da wird doch tatsächlich diskutiert, ob Gold jetzt nicht etwa schon zu teuer ist. Angesichts der Hintergründe ist das Edelmetall die letzte stabile und sichere Währung, die uns noch bleibt.
Eine Diskussion über den „hohen“ Preis macht überhaupt keinen Sinn mehr, da – welch abgedroschene Phrase – inzwischen absolut alternativlos.

Gold ist momentan nicht mehr ganz so stark im Visier der Mainstreammedien, da sich der Preis nicht sonderlich bewegt. Libyen und Westerwelle sorgen da schon für mehr Aufmerksamkeit.
Apropos Westerwelle: Wahrscheinlich macht's der nimmer lange als Außenminister, aber ob etwas besseres nachkommt, darf stark bezweifelt werden.

Angesichts der Quasi-Diktatur aus Brüssel fällt mir der Spruch vom ollen Kaiser Wilhelm wieder ein:
„Es ist mir vollkommen gleichgültig, ob im Reichstagkäfig rote, schwarze oder gelbe Affen rumspringen“. Stimmt, macht sowieso keinen Unterschied mehr...

Das Glühbirnenverbot, das mit dem Verschwinden der 60 Watt-Birnen aus den Regalen ab morgen in die nächste Stufe geht, möge uns an diesen ganzen Wahnsinn erinnern.
Warum verbietet man nicht auch gleich Wachskerzen? Energiesparlampen auf dem Weihnachstsbaum machen sich doch auch ganz gut...



29. August 2011
O' zapp is... (Quergedacht von Achim)

Die Diktatur des Kapitals (mmnews)
Der Zustand unserer heutigen Welt ist krank und pervers; alles ist verkehrt und auf den Kopf gestellt:

Mediziner und Ärzte zerstören Gesundheit und Leben; Lehrer und Professoren zerstören Bildung; Wissenschaftler zerstören Wissen; Richter zerstören Recht und Gesetz; Banker zerstören Währung und Geld; Politiker zerstören Freiheit und Staat; Journalisten zerstören Information. Die Welt ist so, weil die Mehrheit der Menschen es zuläßt.
Leider ein Problem, dass wir auch mit ein paar Goldunzen in der Tasche nicht lösen können.
Vielleicht macht der Total-Crash diesem Treiben ein Ende
?

26. August 2011
Unser Demokratieverständnis hierzulande.

Die Bürger wollen den Bio-Sprit E10 nicht, und deshalb wird er von der Mehrheit in der Bevölkerung boykottiert. Abstimmung mit den Füssen, nennt man das.
Unseren Volksvertreten passt diese Art von Abstimmung überhaupt nicht und wollen über Sanktionen uns ihren Willen aufzwängen. Deutlicher kann man es kaum zum Ausdruck bringen, dass der Wille des Volkes unseren Politikern im Grunde genommen scheißegal ist.
Wozu wählen wir diese Idioten überhaupt noch?

BP will E10-Kosten auf Autofahrer abwälzen
http://www.focus.de/finanzen/news/gefloppter-bio-sprit-bp-will-e10-kosten-auf-autofahrer-abwaelzen_aid_659107.html


Goldpreis
Mittlerweile obsolet, aber dennoch interessant, wie sich die Fähnchen nach dem Wind drehen:
Warum der Goldpreis absackt
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/warum-der-goldpreis-absackt/4538936.html

25. August 2011
Die Goldblase platzt!

Der Beweis für diese These liegt doch klar auf der Hand. Der Preis für eine Feinunze Gold ist innerhalb kürzester Zeit um sage und schreibe ca. 150 $ eingebrochen. In Euro sind es ca. 100 Währungseinheiten, aber 150 klingt doch viel dramatischer.
Scherz beiseite. Wer den Edelmetallmarkt kennt, der weiß auch, dass Schwankungen in dieser Größenordnung rein gar nichts bedeutet. Aber der typische Kleinanleger verkraftet diese Volatilität eben nicht und zittert um den Werterhalt seiner Anlage. Was ist, wenn diese "Systemlinge" doch Recht haben und es sich um eine Blase handelt? Was ist, wenn der Goldpreis auf die Hälfte oder auf noch weniger fällt?
Wir Goldbugs pflegen dann immer zu sagen, dass eine Unze Gold nach wie vor gut 31 Gramm wiegt. Wer es nicht glaubt, kann ja nachwiegen. Das Gold ist über Nacht nicht leichter geworden.
Aber das verstehen die nicht. Die Leute rechnen in Währungseinheiten, und nicht in Gramm Edelmetall.

Was ist denn dieser Fetzen Papier wert, der seine Kaufkraft lediglich per Dekret erlangt. Gesetzliches Zahlungsmittel, wie es offiziell heißt. Weil es per Gesetz verordnet wurde. Was einen Wert lediglich durch ein Diktat erlangt, kann per Dekret ebenso wieder "entwertet" werden. Per Währungsschnitt, vielleicht 10:1 oder so. Das geht ganz einfach auf Befehl von oben.
Mit Gold funktioniert so etwas nicht. Eine Unze bleibt eine Unze, und die wiegt nicht plötzlich nur noch 3,1 Gramm, nur weil irgend-so-ein Währungsreformer das diktiert.
Physikalische Gesetzmäßigkeiten sind erfahrungsgemäß beständiger als die juristischen, wenn nicht gerade so ein Einstein alles auf den Kopf stellt. Alles ist relativ, und Papier ist an und für sich relativ wertlos.

Wir leben in einer verkehrten Welt, in der die Begriffe und Vorstellungen von Werten und Geld auf den Kopf gestellt sind. Nicht das Papier ist das wahre Geld, sondern das Gold.
Die Kaufkraft dieses Zahlungsmittels kann leicht manipuliert werden, in dem die (Falsch-) Geldmenge in bestimmte Kanäle gelenkt bzw. von da auch abgezogen wird.
Da der Markt für Gold relativ eng ist, sind starke Schwankungen des Preises einfach zu erklären. Diesen Schwankungen hinterherzulaufen macht für den normalen Anleger keinen Sinn, solange nur der übergeordnete Trend stimmt. Die Welt erwartet, dass Diktatoren wie Gaddafi endlich abtreten. Und wir erwarten, dass das Papiergeldsystem in Kürze abtritt.

Vor ein paar Wochen, als Gold zu neuen Höhen durchstartete fragte man uns, ob man bei den "hohen" Preisen noch Gold kaufen sollte. Einige Leute hatten die Panik, dass der Goldpreis durch die Decke geht, bevor sie sich eingedeckt haben. Was ist nun, wo der Preis, bezogen auf Währung, eingebrochen ist?
Während der Profi gefallene Preise als Kaufgelegenheit sieht, bekommen die Durchschnittsbürger kalte Füße. Solange der übergeordnete Trend stimmt, kann der langfristige Anleger auch in fallende Kurse hineinkaufen. Man greift nicht in ein fallendes Messer, heißt es. Ob, und wann welche Gelegenheit optimal war, zeigt sich erst hinterher. Wer etwas vorsichtiger ist kauft in Tranchen und legt nach, wenn der Kurs noch tiefer liegt. Doch viele warten lieber ab, bis der Goldpreis wieder ein temporäres Zwischenhoch erreicht hat.
Also Leute, was ist? Ist euch der Goldpreis immer noch zu hoch?


24. August 2011
Glaubenskrieg?
Die Bevölkerung ist bezüglich Edelmetalle in zwei Lager gespalten. Gegner und Befürworter.
Dass Banker in einen Interessenkonflikt kommen, wenn sie pro Gold argumentieren, liegt auf der Hand.
Gold ist der natürliche Feind des ungedeckten Geldes, mit deren Hilfe die Banken zunächst fette (Buch-) Gewinne eingefahren haben, doch mittlerweile durch die allgemeine Überschulung selbst in ihrer Existenz bedroht sind. Goethes Zauberlehrling hat bei den Bankern gehorsame Nachahmer gefunden, und sie werden die bösen Fiat-Geister nun nicht mehr los.


Ein zurück gibt's nicht mehr, und ein vorwärts auch nicht mehr lange.
Die ganzen Argumente gegen das Gold hatten in den Zeiten, in denen das lustige Schuldenmachen noch in Mode (und möglich) war, durchaus ihre Berechtigung. Doch heutzutage haben sich die Rahmenbedingungen drastisch verändert.
Marktteilnehmer agieren nicht immer rational. Erst recht nicht, wenn in die Märkte ständig eingegriffen wird. Übertreibungen hat es schon immer gegeben, und Korrekturen auch. Der Markt hat immer Recht, langfristig gesehen. Für den cleveren Investor ist es die Kunst, Übertreibungen (egal in welcher Richtung) als solche zu erkennen. Ein Vermögen zu verwalten ist mit Arbeit verbunden. Wer dazu selbst nicht willens oder in der Lage ist, benötigt erstens einen vertrauenswürdigen Verwalter oder Berater, und muss sich zweitens bewusst sein, dass dieser Service etwas kostet. Wie naiv kann ein Mensch nur sein der den Werbesprüchen der Finanzdienstleister glauben schenkt, dass diese fremder Leute Vermögen vermehren, und das womöglich auch noch ganz uneigennützig? Vermögen vermehrt sich nicht von selbst, sondern muss erwirtschaftet werden. Und das bedeutet Arbeit!

Die Finanzdienstleister wollen bezahlt werden, und das nicht schlecht. Wovon werden denn die Gehälter und die fetten Boni bezahlt? Von denjenigen, die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen, sprich: Von den Anlegern! Wer Finanzdienstleitungen in Anspruch nimmt, sei es von der Anlegerschaft oder Kreditnehmerseite her, bezahlt auch dafür.
Das gleiche gilt natürlich auch für die Goldhändler. Aber im Gegensatz zu Finanzdienstleistern sind hier die Margen sehr transparent. Um die Händlerspanne zu errechnen müssen Sie lediglich eine der Grundrechenarten beherrschen. Bei anderen Finanzprodukten wissen sie gar nicht einmal, wie hoch die tatsächliche Spanne ist. Denn wenn Sie es wüssten, würden Sie diese Dienste wahrscheinlich gar nicht in Anspruch nehmen. Merke. Unnötige und künstliche Komplexität hat nur einen Sinn und Zweck: Etwas zu verschleiern!
In der Vergangenheit konnte man als Anleger durchaus auch mit Papier Gewinne erzielen, so dass sowohl für den Verwalter als auch für den Investor "genug" hängen blieb. Diese Gewinne waren jedoch dem dahinter stehenden Ponzi-Schema geschuldet. Gewinne durch Schulden. Höhere Gewinne durch noch mehr Schulden. Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Den letzten beißen die Hunde. Ob Gold zu teuer ist, oder auch nicht. Diese Frage stellt sich inzwischen nicht mehr.
Wenn das System kracht heißt das Gebot: Raus aus allen Papierwerten, egal zu welchem Preis.
Die Schlauen haben das rechtzeitig gemacht. Ein "zu früh" verursacht zwar auch Einbußen in der Performance, ein "zu spät" hingegen bedeutet im Extremfall den Totalverlust.

Zuletzt noch eine Bemerkung für all die Goldskeptiker:
Ist Ihnen denn noch nicht aufgefallen, dass sämtliche negativen Einschätzungen bezüglich Gold nur durch plumpe Totschlagargumente begründet werden? Die Goldbefürworter hingegen können eine logische Argumentationskette liefern, die in sich schlüssig und widerspruchsfrei ist.
Selbst eine unbefangene Gegenüberstellung von Pro und Contra spräche eine eindeutige Sprache, da muss man nicht einmal Emotionen aufkommen lassen.
Na ja, mit den einmal festgelegten Überzeugungen ist es so wie mit dem Glauben: Die Leute lassen sich nur schwer davon abbringen - egal, welche Argumente man auch anbringt.

Missionare haben in der Regel Geduld und auch viel Zeit. Den Systemgläubigen hingegen bleibt nicht mehr viel Zeit…

Noch 'n Link: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13562129/Unternehmer-bringen-Verfassungsrichter-vor-Gericht.html


23. August 2011

Goldige Zeiten
Ein Artikel in den Nordbayerischen Nachrichten, für uns Gold-bugs aber ein klarer Verriss!
Die NN befragt dazu "Bankster" und Juwelier als "Experten".


Der Sparkassen-Leiter:
Gold sei zu teuer, und der Verkaufspreis ist höher als der Ankaufspreis.
Na so etwas, beim "Finanzprodukt Gold" ist doch tatsächlich so etwas wie eine Marge fällig. Da sind wir doch so was von erleichtert, dass Lebensversicherungen und andere Finanzprodukte provisionsfrei vertrieben werden. Nicht wahr?
Ach ja, dass Gold keine Zinsen zahlt, darf auch nicht unerwähnt bleiben. Der steigende Goldpreis sei durch Spekulanten bedingt. Aktien, das ist es. (Anmerkung: So richtig unspekulativ!)
Wenn sich die Märkte beruhigt haben, gehen die Kurse wieder nach oben.
(Anmerkung: Wenn aber nicht, dann geht statt den Aktien eher das Gold durch die Decke!)
Nur die Großkopferten könnten einen Teil ihres Vermögens in Edelmetalle anlegen.
(Anmerkung: Klar doch, mit denen möchte man es sich ja nicht ganz verscheißen, gibt es mit Sicherheit auch"den Tag danach"!)

Nur ein wenig sachlicher ist eine Bankdirektorin und bestätigt die erhöhte Nachfrage, vor allem nach Krügerrands. Natürlich ist auch hier der Preis zu hoch weil wir ja fest daran glauben, dass die Finanzmärkte wieder gesunden.

Eine Goldschmiedin ist schließlich so ehrlich, den alten angefertigten Schmuck noch zu den alten (Einstands-) Preisen anzubieten, denn schließlich wolle sie sich ja schließlich nicht bereichern. Die Frau mag vielleicht eine gute Handwerkerin sein, eine gute Geschäftsfrau ist sie deswegen noch lange nicht. Ausschlaggebend für den VK sind die Wiederbeschaffungskosten der Rohstoffe, nicht der Einstandspreis.

Wenn man diesen Artikel liest ist unsereiner doch so richtig froh, dass wir uns in Investmentfragen nicht auf solche Spezialisten verlassen müssen.

Fröhliches Rattenrennen!

Der Seher im Rollstuhl

Man glaubt es kaum, aber unser FiMi sieht einen ausgeglichen Haushalt für das Jahr 2014.
So jedenfalls so hier zu lesen:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-08/steuereinnahmen-ausgleich-haushalt
Und ich glaube, er hat sogar Recht. Allerdings etwas anders, als die meisten Leute annehmen möchten.
Bis 2013 wird es sowieso keinen Euro mehr geben. Vielleicht eine neue DM, aber das ist im Prinzip ja egal. Die unseligen Fiatwährungen auf der Welt werden bis dahin ausgelöscht sein, nach dem großen und historischen Crash 2012. Die neuen Währungen sind wieder gedeckt, und wenn schon Schuldscheine, dann nur "gute" Handelswechsel. Auf Staatsanleihen sind so hohe Zinsen zu zahlen, dass auf diese Methode der Finanzierung verzichtet wird. In Deutschland ist ein ausgeglichener Haushalt durch die neue Verfassung obligatorisch, nachdem das Modell "deficit spending" nachweislich nicht funktioniert hat.
Ob diese Szenarien in der seherischen Begabung unseres FiMis eine Bedeutung hat, sei dahingestellt. Wahrscheinlicher aber gehen Politiker ihren einzigen Fähigkeiten nach, die sie naturgemäß noch haben: LÜGEN!


22. August 2011
Kurz vor der Kernschmelze?

Der Goldpreis durchbricht bald eine bedrohliche Hürde. 1900 und sogar 2000$ sind in Sichtweite.
George Soros hat sich letzte Woche angeblich wieder einmal von einem Teil seiner Goldpositionen getrennt, was natürlich gleich in den Medien berichtet wurde.
Es waren jedoch "nur" Gold-ETFs, Papiergold also. Wenn die nicht physisch unterlegt waren, dann bedeutet das rein gar nichts, da Papieransprüche im Ernstfall sowieso nichts mehr wert sind.

Die Lage ist brezliger, als es von der Allgemeinheit wahrgenommen wird. Zwar sinkt der Stern unserer Katastrophen-Angie jetzt auch in der breiten Bevölkerung, doch das wahre Ausmaß wird nicht einmal ansatzweise erkannt. Was bleibt sind hilflose Aktionen wie Eingriffe in das Wechselkursverhältnis. Yen und Franken müssen gegenüber Dollar und Euro abgewertet werden. Bringt aber alles nichts. Das Edelmetall lässt sich nicht (mehr) so leicht "abwerten", sonst hätten es "die" auch schon getan.

So langsam müsste aber ein deutliches Signal kommen, wenn das System noch einmal für ein paar Monate Aufschub erhalten sollte. Wir sind vor zwei Wochen noch davon ausgegangen, dass sich das System vor dem Meltdown noch einmal kurzfristig stabilisieren könnte, doch dann muss in den nächsten Tagen etwas passieren. Ist das System bereits außer Kontrolle? Wir wissen es nicht!

Da die Situation extrem gefährlich ist, müssen sich diejenigen, die es bislang verpennt haben, jetzt eindecken. Edelmetalle (auch wenn es teuer erscheint) und Vorräte für einige Wochen.
Selbst wenn sich die Lage noch einmal verbessern sollte, so richtig "billig" wird das Gold sowieso nicht mehr. Falls Edelmetalle korrigieren, dann wird das verschmerzbar sein. Jedenfalls besser als gar nichts mehr davon zu bekommen.

Mit dem Crash dürften die Bürgerrechte weiter massiv eingeschränkt werden. Bis hin zu Notstandsgesetzen ist alles möglich. Eine paranoide Vorsorgepanik macht aber auch keinen Sinn. Für alle Eventualitäten kann man sich nicht vorbereiten.

Ihnen allen einen guten Wochenstart…



19. August 2011
Erneute Kurseinbrüche an den Börsen, Gold steigt.

Die Furcht vor einer weltweiten Rezession haben die Börsen wieder auf Talfahrt geschickt. Die Schuldenkrise sowie die Praktiken der Zentralbanken, notfalls jeden Schrott zu monetarisieren, schwächen das Vertrauen in die Währungen, vor allem Dollar und Euro. Die einzig echte Reservewährung ist das Gold. Alle papierbasierenden Werte deflationieren gegen dieses Echtgeld.
Wir steuern mit hoher Geschwindigkeit in eine neue Weltwirtschaftskrise.
Wen wir Gold als Maßstab heranziehen, dann erkennen wir das ganze Ausmaß der Katastrophe: Minuswachstum, wohin man sieht.

Die Weltwirtschaft befindet sich - so betrachtet - bereits in der Depressionsphase. 2009 war nur ein kleiner Vorgeschmack von dem, was jetzt kommt. Ob es sich jetzt bereits um einen Durchmarsch zum endgültigen Meltdown des Systems handelt, oder ob es nochmals einen kurzen Zwischenstopp gibt, lässt sich schwer vorhersagen. Für den Fall der Fälle sollte jeder positioniert sein. Wem Gold zu teuer erscheint, sollte wenigsten eine Einkaufsliste für langlebige und nützliche Bedarfsgegenstände parat haben, und die Preisentwicklung beobachten. Viele eingefleischte Goldbugs haben diesbezüglich sowieso einen Investitionsstau, da alles verfügbare "übergebliebene" Geld vorzugsweise in EM umgemünzt wurde. Das war auch richtig so, denn früher war das Edelmetall noch so richtig billig. Die Affen jedoch, die ihre Konsumwünsche vorgezogen haben, schauen jetzt recht deppert aus der Wäsche. Wer sich jetzt erst einen Grundstock ans EM zulegt, der muss schon deutlich tiefer in die Tasche greifen. Und es wird noch teuerer - viel, viel teurer!
Solange eine Hiobsbotschaft aus Wirtschaft und Finanzen die andere jagt, wird sich an diesem Trend nichts ändern. Und eine Trendwende ist weit und breit nicht in Sicht.
Wer sich vor 5 Jahren statt eines neuen Kleinwagens lieber ein paar Unzen Gold gekauft hat, der bekäme heute dafür bereits ein Fahrzeug in der Premiumklasse. Wenn er noch ein bisschen länger wartet, bekommt er vielleicht bald eine stattliche Immobilie. Echt doof, wenn man alles verkonsumiert hat, oder sein gesamtes gespartes Geld in die falschen Anlagen gesteckt hat.
Wie immer der Crash sich weiterentwickelt: Wir sehen das auch mit
einem lachenden Auge…

17. August 2011
Merkels Kasperletheater

Der Auftritt unserer Gretel zusammen mit Zwerg Nase war mehr als lächerlich.
Den Quatsch von einer europäischen "Wirtschaftsregierung" und den Schwachsinn, dass alle Euroländer eine Schuldenobergrenze in ihre Verfassung festschrieben sollten. Wie uns die USA unlängst vorgeführt haben, funktioniert die Barriere "Schuldenobergrenze" oder hier: "Schuldenbremse" hervorragend.


Bei all den Auftritten vergessen unsere Politiker ihren Wählerauftrag. Für all den Scheiß sind sie nämlich nicht legitimiert. Der einzig demokratisch legitime Weg wäre hier die Volksabstimmung. Erinnern wir uns daran, dass bereits bei der Einführung des Euros die deutschen Bürger kein Mitspracherecht hatten. Dabei ging es ja nur um so Kleinigkeiten wie über die Entscheidungsbefugnis darüber, mit welcher Währung wir leben wollen.
Lassen wir uns nicht täuschen und die Sache auch nicht schönreden: Das ist praktisch nichts anderes als eine Diktatur mit pseudodemokratischer Legitimation. Trend: zunehmend!

Hat sich die heute-journal Redaktion am Montag etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt?

Hier nochmals die Sendung in der Mediathek, man muss das gesehen haben!
Gestern hingegen wurde die Sendung wieder mehr im Stil der gewohnten Propaganda ausgestrahlt, indem die neuesten Zahlen des statistischen Bundesamts (Nullwachstum) in Frage gestellt wurden. Zahlreiche Unternehmen wurden vorgestellt die allesamt Stein und Bein schworen, dass ihre Auftragsbücher nach wie vor voll sind. Der XXL-Aufschwung hält also ungebrochen an, da hat sich das statistische Bundesamt wohl etwas vertan. "Na ja, kann ja mal vorkommen…"


Diese Clowns wollen unser System gar nicht kapieren.

Schuldenbremse ist gleich Wachstumsbremse!
Bevor Wirtschaftswachstum entsteht, muss erst einmal neues Geld in den Kreislauf gepumt werden.
Nachdem unser Geld nur durch eine Forderung auf der anderen Seite in der Bilanz entsteht, beisst sich sprichwörtlich die Katz' in den Schwanz.
Erst Schulden, dann "Wachstum". Doch leider wachsen dabei die Schulden immer schneller als das, wovon sie bedient werden sollen bzw. können.
Am Ende können die Schulden nur noch bei den Zentralbanken abgeladen werden, und das genau passiert seit geraumer Zeit.
Die Deppen aber tun so, als sie für ein unlösbares Problem doch noch einen Ausweg finden könnten.
Die einzig echte Lösung ist ein Systemneustart (Reset). Dabei werden jedoch alle Anschein-Vermögenswerte vernichtet.
Deshalb ist es emorm wichtig, aus dem Papier rechtzeitig ausgestiegen zu sein. Natürlich können uns die Regierungsverbrecher oder andere Diebe auch Realvermögen wegnehmen. Dieses können wir aber wenigstens (versuchen zu) verteidigen. Papiervermögen verdampft hingegen gänzlich, auch ohne Gegenwehr.

Wer für seine Freiheits- und Eigentumsrechte nicht kämpft, verdient kein anderes Schicksal. Wir sind leider noch zu wenige. Bürger stehen auf, das ist unser Ziel.
Die Mehrheit folgt momentan eher dem Motto: Bürger schauen zu!
Das ist eine Schande! Ich habe in jungen Jahren der älteren Generation den Vorwurf gemacht, sich nicht ausreichend gegen die Gewaltherrschaft des Nazi-Regims zur Wehr gesetzt zu haben. Heute muss ich feststellen, dass unsere Generation sowie unsere Jugend in dieser Hinsicht nicht besser ist.

16. August 2011
Wirtschaftswachstum nun auch in Deutschland nur noch mickrig.

Ganz Europa dümpelt ohne erwähnenswertes Wirtschaftwachstum vor sich hin. Selbst bei den größten Volkswirtschaften Frankreich und Deutschland ist Ebbe.
Und die Wirtschaftsexperten wundern sich, warum die Binnennachfrage in Deutschland trotz der "guten Rahmenbedingungen" hinterherhinkt. Dass die Kaufkraft der Leute größtenteils durch die Inflation aufgefressen wird, sehen sie nicht. Es wird unterstellt, dass die Bürger ihr Geld nicht ausgeben wollen.

ZDF - heute Journal:
Ich trau' meinen Augen und Ohren nicht. Die bringen glatt einen Bericht über die Aufhebung der Dollar-Gold-Konvertibilität vor 40 Jahren, und einem Interview mit dem "Silberjungen". Thorsten Schulte glaubt da zwar nicht an die Einführung eines neuen Goldstandards, aber sieht die Notwendigkeit, die Währung mit werthaltiger Substanz zu hinterlegen. In dem Beitrag kommt ganz klar zum Ausdruck, dass die Aktion Nixons ein schwerwiegender Vertragsbruch (sic!) war, und dass der Wert des Dollars seitdem nur noch auf Vertrauen basiere.

In seiner miterweile historischen Ansprache setzt Nixon die Konvertibilität "vorübergehend" außer Kraft.
(Wir wissen alle, was "vorübergehend" bedeutet. Bismarck hatte damals die Sektsteuer eingeführt, um die Kriegsmarine zu finanzieren. Das Kaiserreich ist Geschichte, die Sektsteuer immer noch Realität) Wenn der aufmerksame Zuschauer die Ohren spitzt muss er die Aussagen dahinter klar erkennen:


a.) Unser Geld ist durch rein gar nichts mehr gedeckt und muss durch ein (wie auch immer) "gedecktes" Geld ausgetauscht werden. Und das geht nur über eine Währungsreform!

b.) Politikerversprechen sind null und nichtig. Verträge und Gesetze werden (sobald sie nicht mehr dem Regime nutzen) einfach gebrochen.


Die Aufklärung über unser System erfolgt teilweise (und mit aller Deutlichkeit!) über zahlreiche Mainstreammedien. Nicht mehr alleine durch spinöse "Verschwörungstheoretiker".
So langsam müsste es doch auch ein breiterer Bevölkerungsanteil kapieren, was bei uns abgeht.
Wann ist endlich die kritische Masse erreicht? Bei diesen Horrorberichten sollte man meinen, dass die Leute die Bankschalter einrennen und die Kohle anschließend beim Goldhändler gegen etwas Handfestes eintauschen. Was muss noch alles passieren, damit eine wirkliche Dynamik eintritt?

15. August 2011
Also doch - Euro-Bonds!
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten...
Wir alle kennen diesen Satz. Es ist schon symptomatisch, dass Politiker aller Couleur vehement abstreiten, was später doch kommt.
Verrat am deutschen Volk, so wettern einige in unserer Szene.
Die Transferunion ist bereits Realität, und die Spardoktrin somit eine Farce!
Wozu ein das ganze Tra-Ra über ein Neuverschuldungsverbot (Termin zwar immer wieder verschoben, aber immerhin), wenn Deutschlands Bonität ohnehin von den PIIGS zum Frühstück serviert wird. Zwar sitzt Deutschland ebenso wie alle anderen in der Schuldenfalle, und die Ersparnisse wären so oder so verloren, aber: Wenn schon, dann hätte sich Deutschland auch noch weiter und höher verschulden können. Das Verkehrsnetz modernisieren, oder sonstwelche Infrastruktur verbessern. Für den "Wegfall" der Ersparnisse hätte unser Volk wenigstens noch etwas davon. Die Sparer hätten, zwar unfreiwillig, aber wenigstens die Infrastruktur, Kultur oder Bildungswesen oder was-sonst-noch finanziert, aber so zerrinnt das schöne Vermögen der Deutschen für Nichts und gar NIX. Perlen vor die Säue geworfen. Was für eine Verschwendung!
Der Regierung gehört der Geldhahn zugedreht, dann das was sie macht ist Veruntreuung von Volksvermögen. Ein Steuerboykott wäre in meinen Augen gerechtfertigte Notwehr, um sich und die Nation vor diesen Plünderern zu schützen. Leider wird der Spieß bei uns umgedreht, so dass "Steuerhinterzieher" als die Verbrecher hingestellt werden.
Was an legalen (legal - was für ein Hohn! Gesetz ist inzwischen Willkür!) Mitteln bleibt ist, sein restliches Papiervermögen aus dem System zu ziehen. Sparkonten auflösen, Lebensversicherung kündigen. Wehret den Anfängen, heißt es so schön. Doch das haben wir bereits verpasst.

Heute: Volkstrauertag - 40 Jahre "Fiat-Totale" - Goldfenster wurde damals von Präsident Nixon geschlossen!

Achim's Sprechstunde bei Prof. Dr. Hankel - Ich hab' da mal ne Frage...

12. August 2011
Mythos Gold, und Märchen über Gold.

Unsereiner ist ja recht amüsiert darüber, was die Zeitungen so alles drucken.
Am Dienstag haben beispielsweise auch die Nürnberger Nachrichten sich zu einem Artikel über die "Dauerkrise" und "Gold statt Geld" hinreisen lassen.
Was lesen meine wunden Augen? Da wird doch tatsächlich die alte Geschichte aus den 80ern erwähnt, wo es schon einmal eine Goldpreisexplosion gegeben hat, uns es danach 30 Jahre gedauert hätte, bis das gelbe Metall das "alte Niveau wieder erreicht hatte". Dass damals die Fed den Dollar nur durch drastische Zinsanhebungen retten (und damit den Run auf das Gold stoppen) konnte, wird nicht erwähnt. Die USA war damals auch nicht hoch verschuldet. Heute wäre eine dramatische Zinsanhebung aufgrund der immensen Schuldenlast der sofortige Exitus. Diese "Nebensächlichleiten" werden jedoch dem Zeitungsleser vorenthalten.
Ach ja, um nicht zu vergessen: "Gold bietet weder Zinsen noch Dividenden". Die sichere Aufbewahrung kostet auch noch Geld und so weiter und so fort. Die alten Totschlag-Argumente gegen Geld werden zitiert, angeblich von einem Banker der Deutschen Bank in Nürnberg. Dass die Immobilienpreise steigen wird zwar festgestellt, aber nicht weiter bewertet. Die Quintessenz liegt vielmehr darin zu untermauern, dass das Geld (schon alleine durch die staatlichen garantierten Einlagesicherungsfonds) absolut sicher ist. Und auch die Fondsanleger müssen sich keine Gedanken um ihre Vermögenswerte machen, denn die Fondsmanager sind ja Profis die nicht gleich (im Gegensatz zu den unerfahrenen Kleinanlegern) die Nerven verlieren und am Tiefpunkt panikartig verkaufen. So etwa sinngemäß eine Anlegerschützerin. In dem Artikel kommen also Lobbyisten zu Wort, aber den wenigsten Leser dürften sich dieser Tatsache bewusst sein. Dann kann ich ja gleich die Hochglanzprospekte der Banken lesen, die sehen nett aus und kosten bis dato nicht einmal was. Von einer seriösen Tageszeitung sollte man etwas mehr Tiefgang bei seinen Schreiberlingen erwarten.

Im Ernst, hätten Sie tatsächlich etwas dagegen, wenn die so genannte "Goldblase" etwas angestochen würde. Ich jedenfalls wünsche den Drückern viel Erfolg, damit ich gegebenenfalls billig nachkaufen kann. Auch jetzt ist Gold nicht wirklich teuer. Wenn wir keine Fiat-Währung hätten, befänden wir uns in einer deflationären Depression wie 1929ff. Gemessen an Gold gingen damals auch alle Preise und Löhne in den Keller. Wir haben eben wieder einmal schwere Zeiten, in der die Arbeitskraft nicht viel wert ist, daran ist aber nicht das Gold schuld. Gold war immer schon ein zuverlässiger Maßstab. Statt über die hohen Edelmetallpreise zu sinnieren sollten wir lieber erkennen, was Gold (und Silber) darstellen.
Ein Barometer für den Zustand der Wirtschaft, und nicht zuletzt auch für den Zustand unserer Gesellschaft.

Ein schönes und "goldiges" Wochenende….

11. August 2011
Double Dip, wie erwartet!

Die Bankenkrise kehrt zurück. Wieder einmal funktioniert der Interbankenmarkt nicht, weil sich die Geldhäuser gegenseitig misstrauen. Aus gutem Grund. Wenn alle faulen Kredite ausgebucht werden müssten, wären alle Banken pleite. Im Grunde genommen gibt es nur zwei Szenarien für den Systemkollaps, entweder auf die deflationäre oder hyperinflationäre Tour. Zwar schwingt das Pendel zwischen Deflation und Inflation schon seit vielen Jahren, nur werden die Ausschläge immer heftiger, so dass Korrekturmaßnahmen (Geldpolitik) nicht mehr greifen.
Weniger als null Prozent Zinsen geht nicht, und selbst da braucht es noch eines potenziellen Schuldners mit entsprechender Bonität, von denen es - systembedingt - immer weniger gibt.

Der einzige Ausweg, damit das System nicht in Kürze deflationär an die Wand fährt besteht darin, dass die Zentralbanken (rechtzeitig!) jeden erdenklichen Mist aufkaufen, auch wenn das Vertrauen in die Währungen dadurch endgültig zerstört wird. Ist der Ruf erst ruiniert, druckt's sich völlig ungeniert.
So wie es momentan aussieht werden wir nach einem, diesmal sehr kurzen, Deflationsschock in die galoppierende Inflation überwechseln. Zeitangaben sind hier immer kritisch, wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Krise zwar zunehmend verschärft, aber ihren Höhepunkt nicht vor 2012 erreicht.
Eine Währungsreform wird erst in letzter Konsequenz kommen, wenn gar nichts mehr anders geht.
Dieses Szenario setzt voraus, dass die Machteliten willen sind, das bestehende System so lange wie möglich noch am Leben zu erhalten. Mit einem (gewollten oder auch ungewollter) vorzeitigen Abbruch muss jederzeit gerechnet werden.

Der Strohfeuer-Aufschwung in Deutschland ist vorbei, die Propaganda kommt nicht mehr an. Für weitere, großartige Rettungsversuche ist das Pulver bereits verschossen. Wohl denjenigen, die das rechtzeitig erkannt haben und Vorsorge getroffen haben. Aber auch für uns besteht kein Grund zum Jubeln, denn was danach kommt weiß keiner. Wir beobachten die Lage sehr genau und passen gegebenenfalls unsere Strategie der Situation an. Dieser Monat bleibt jedenfalls weiter äußerst kritisch…


10. August 2011
Würde ICH persönlich bei DIESEM Preis noch Gold kaufen?
Die Frage wurde mir von mehreren Leuten aus meinem Umfeld gestellt.
Meine ehrliche Antwort darauf:
Nein!
Aber: ICH habe meine Bestände (nach eigener Zielvorgabe) zur Vermögensabsicherung beisammen, die auch unangetastet bleiben.

Als Anhänger der Grenznutzentheorie habe ich momentan eine neutrale Einstellung gegenüber dem Gold.
Wenn ich Cash umwandeln wollte oder müsste, dann hätten angesichts des momentanen Goldpreises andere Sachen Priorität.

Diese Antwort ist jedoch kein Leitfaden für andere Leute. Wer z.B. noch gar nicht in Edelmetalle investiert ist, der sollte es schleunigst tun.
Dass der Goldpreis groß abstürzen wird, halte ich für unmöglich. Aber eine Korrektur für duchaus wahrscheinlich.
Es sei denn, die Kernschmelze des Finanzsystems findet in den nächsten Tagen statt, dann geht der Goldpreis durch die Decke, und das war's dann.

Warum nicht Platin? Ist derzeit sogar billiger als Gold!
Man muss aber die Zeit notfalls aussitzen können, falls Platin noch weiter in den Keller rauscht.
Nichts für Notzeiten, aber auf lange Sicht derzeit sicherlich interessanter als Gold.

Wenn ich mehr davon hätte, würde ich sogar Teile von Gold in Tranchen jetzt in Platin umschichten.
Eine pauschale Empfehlung gibt es leider nicht. Sie sehen, dass eine Entscheidung immer von den persönlichen Umständen und Präferenzen abhängt.


Heli-Ben, der Sprücheklopfer! (PDF)
Gesammelte Werke, Auszug aus dem (man staune!) Handelsblatt...


Der Crash ist verschoben!

Verschoben ist nicht ganz der richtige Ausdruck, verlängert wäre hier treffender.
Nachdem die Fed einen heiligen Schwur auf weiteres billiges Geld bis 2013 abgelegt hat, scheint sich die Börse wieder zu beruhigen. Wie Michael Mross es gestern schon auf seinen mmnews formuliert hat, beleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder kommt es zur Kernschmelze des Systems mit allen Konsequenzen, deren Szenearien wir schon oft dargelegt haben, oder die Märkte beruhigen sich mit Hilfe der Droge billiges Geld, was aber letztlich zur Hyperinflation führt.
Billiges Geld kann die Aktienkurse natürlich wieder beflügeln, und dass sich die Aktenindizes analog zur Inflation entwickeln können, ist ebenfalls keine neue Erfahrung.
Was noch bleibt ist das Schuldenproblem, aber hier haben die Zentralbanken ebenfalls bereits das Signal gesetzt, notfalls alle Schulden zu Geld zu machen.

Erst Spinner und Außenseiter, dann plötzlich Krisengewinnler.
Wir Gold-Bugs haben's auch nicht leicht. Als wir vor mehr als 5 Jahren unsere Mitbürger für ein (begründetes) Investment in Edelmetalle überzeugen wollten, wurden wir meist als Spinner abgetan. Heute, wo Gold den Euro-Lappen um das mehr als 3,5 fache übertrumpft hat, sind wir schäbige Krisengewinnler mit vielen Neidern. Lernen wir daraus. Der Großteil der Bevölkerung ist (noch) nicht bereit, eigenverantwortlich zu handeln und auch die Konsequenzen aus seinem Handeln zu ziehen.
Es ist ja auch viel einfacher, anderen das Denken zu überlassen und, im Falle des Scheiterns, andere dafür verantwortlich zu machen. Solidarität funktioniert nur in einer Gemeinschaft, in der gleiche Werte und Regeln bestehen. Diese Einsicht ist für die eigene Krisenvorsorge äußerst wichtig.
Versuchen daher Sie nicht, Mitmenschen in Ihrem unmittelbaren Umkreis missionieren zu müssen. Auch schlaue Sprüche gegenüber den Angestellten Ihrer Hausbank sind nicht ratsam. Wenn die Krise erst voll durchschlägt sind Neider das Letzte, was wir gebrauchen können.

9. August 2011
Gebremster Börsencrash?

Die Aktienmärkte hat es stark gebeutelt, doch laut Kommentatoren ist der "große Crash" ausgeblieben. Was wunder, waren die "Marktmanager" ja nicht ganz unvorbereitet. Die Herabstufung der USA war wohlweislich nicht zur Zeit des Parketthandels veröffentlicht worden, so dass für "Gegenmaßnahmen" das ganze Wochenende "Zeit zum Grübeln" war.

Unsummen wurden an den Aktienmärkten innerhalb von Stunden vernichtet. Irgendein Hirnheini plappert den bekannten Satz nach: "Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur jemand anderer!"

Wenn Sie die Finanznachrichten und Kommentare der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten beobachten, hat man den Eindruck, in der Irrenanstalt gelandet zu sein. Widersprüchlicheren Mist in konzentrierter Form erleben Sie selten!
Das Geld ist nicht weg, von wegen. Der Aktiendreck dient nicht zuletzt zur Kreditabsicherung, und wenn die Sicherheiten weniger wert sind, gibt's auch weniger Kredit bzw. folgt eine Nachschusspflicht.

Ein neuer Credit-Crunsh ist das allerletzte, was das System jetzt noch gebrauchen könnte. Jetzt, wo auch noch die Staatsanleihen suspekt wurden. Das ist der kleine, aber entscheidende Unterschied zum letzen mal. Rezession ist angesagt. Stellt sich die Frage, ob die Zentralbanken so schnell und so viel Geld "drucken" können, dass draus nicht noch eine deflationäre Depression wird, in der es auch den Goldpreis noch einmal erwischen wird.

Cash könnte für kurze Zeit tatsächlich noch einmal King sein, um auf Schnäppchenjagd gehen zu können. Liquidität halten ist jedoch auch nicht ganz risikolos, denn wer weiß schon, wann die Regierungen die "Reset-Taste" drücken, und schwupp-die-wupp haben wir über Nacht eine neue Währung. Das Zeitfenster für erfolgreiche Vermögensumschichtungen "während der Verlängerung" wird nicht besonders groß sein. Wer bereits ausreichend in EM investiert ist, kann Liquidität in der Hoffnung halten, dass es nochmals günstiger wird. Wer nichts oder zu wenig hat, dem bleibt gar nicht anderes übrig als jetzt und sofort zu kaufen, denn es wird die Zeit kommen, dass es quasi kein Angebot mehr gibt. Es ist wie bei einem Tsunami. Vor der großen Flut zieht sich das Wasser erst einmal noch zurück. Mit der Geldschwemme ist es ähnlich. Wir sehen Parallelen zu 2008, nur dass diesmal es keine staatlichen Konjunkturprogramme geben wird. Dieser Trumpf wurde bereits ausgespielt. Dann: Game over! Beim neuen Spiel werden neue Karten ausgegeben.

8. August 2011
Die Hütte brennt!

Downgrade USA, na so etwas. Eigentlich längst überfällig, ist das Ranking immer noch mehr als schmeichelhaft. Aber es ist immerhin ein Zeichen. Kein gutes, wohlgemerkt.


Die Börsen in Asien haben heute Morgen schon einmal deutlich nachgegeben, bei uns und drüben übern Teich wird es heute ebenso spannend. Vorboten eines (erneuten) Crashs?

Wir wissen ja, dass der Crash 2007/2008 nie ausgestanden war. Wenn eine Blase platzt, muss eine andere Hülle bereit stehen, um die Luft aufzunehmen. 2007/2008 waren das die Staatsanleihen.
Nach der Überschuldungsdebatte werden Anleihen der meisten Staaten gemieden. Macht nix, denn die EZB hat ja bereits angekündigt, dass sie PIIGS-Anleihen monetisieren wird. Nur - das Vertrauen in das Papiergeld (Geldwertstabilität) sollte damit eigentlich vollkommen verloren gehen.

Wohin flüchten die Anleger? Doch nicht etwa ins Gold? ($1700 ATH wurde heute bereits geknackt!)
Dem Kleinmichel wird das Edelmetall derzeit sowieso wieder madig gemacht. Zu teuer, zu unsicher, zu unmoralisch. Wenn, dann nur ein paar wenige Prozentchen als Beimischung.Wer auf Gold setzt, der wettet gegen den Euro. Dieser Satz wurde inzwischen sogar vom Mainstream aufgeschnappt. Natürlich wetten wir gegen den Euro. Das ist nicht unmoralisches, sondern logisches Handeln. Seit wann ist es unmoralisch, Dieben und Einbrechern das Leben schwer zu machen?
Die Verwässerung der Währung ist Diebstahl, eine Enteignung aller derjenigen, die für ihre Ersparnisse gearbeitet haben. Diese Eigentumsrechte zu verteidigen, wird als unmoralisch dargestellt?

Die Konsum- und Kreditjunkies haben natürlich kein Problem damit, wenn die Eigentumsrechte des Sparers verletzt werden. Eigenverantwortlichkeit ist in einer Gesellschaft mit Vollkasko-Mentalität offensichtlich keine Tugend, sondern ein Verbrechen. Das auf Kosten anderer zu leben hat einen Preis, und endete mit den Schuldenbergen, die sich der Weltwirtschaft nun als unlösbares Problem darstellt.
Jetzt Solidarität denjenigen zu zeigen, die jahrelang der Unverantwortlichkeit gefrönt haben, ist das falsche Signal. Moralische Hasardeure verdienen kein Mitleid!

Nutzen Sie die verbleibende Zeit, ihre Checklisten nochmals durchzugehen. Vorräte noch alle in Ordnung? Die meisten alteingesessenen Hartgeldler haben das Wochenende relativ entspannt verbringen können, während sich bei den bisherigen "Crashzweiflern" so langsam doch so etwas wie "Muffensausen" breitmacht. Ich habe das Telefon ausgeschaltet, nachdem mich ein aufgeregter Ex-Zweifler am Sonntag frühmorgens aus dem Bett klingelte. Alles was zu sagen war, wurde bereits gesagt, und ist auch hier nachzulesen. Auch wenn die Hütte brennt - Panik und Hektik sind selbst in einer Krise kein guter Ratgeber.


6. August
Willkommen im Club (PDF)

5. August 2011
Gewehr bei Fuß. (PDF by Achim)

Alle reden vom Gold.

Langfristige Investoren sollen dieser Tage einmal auf die Entwicklung des Platinpreises gucken.
Wir haben fast schon Parität mit Gold. Wenn Sie den langfristigen Quotienten des Gold-/Platinpreises betrachten, so pendelte dieser zwischen ca. knapp über 1 (billiger als Gold!) und 0,4 (mehr als das Doppelte). Wir erleben derzeit wieder Tiefststände für das Platin.
Eine Warnung vorweg: Platin ist kein Krisenmetall wie das Gold, sondern eher ein Industriemetall.
Für Anleger mit mehrjährigem Anlagehorizont könnte Platin sich hingegen zum Schnäppchen erweisen.
Wir trauen dem Metall zu, spätestens 5 Jahren nach einem Crash Gold wieder weit hinter sich zu lassen.

Für wen eignet sich ein Platininvestment?
Wer ein größeres Vermögen besitzt und bereits gut in Gold und Silber investiert ist.
Aufgrund der anfallenden Mehrwertsteuer ist es evtl. vorteilhaft, sich physische Bestände über eine Einkaufsgemeinschaft oder Gesellschaft zu sichern, die das Metall in einem Zollfreilager deponieren.
Für Leute mit kleinerem Vermögen kann eine Beimischung von 10% der EM-Bestände in Betracht gezogen werden. In der Krise Platin verkaufen zu müssen ist nicht lukrativ. Sie müssen diese Zeit aussitzen können. Wer diese Voraussetzungen beherzigt, wird an diesem Metall eines (vielleicht ferneren) Tages viel Freude haben…


4. August 2011
Abwertungswettlauf geht weiter.

Nun hat auch die schweizerische Nationalbank Maßnahmen getroffen, um den "überbewerteten" Franken auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen und setzte den Leitzins praktisch auf Null.
Viel gebracht hat's zwar nicht, aber es ist immerhin ein Signal.
Und für uns letztlich der Beweis, dass keine Papierwährung der Welt eine echte Fluchtmöglichkeit bietet. Gold und Silber sind nicht deshalb ein vernünftiges Investment, weil der Kurs in den letzten Jahren kräftig gestiegen ist, sondern weil es tatsächlich keine Alternative zum Papiergeld gibt, ohne auf die hohe Liquidität zu verzichten. Um Gold zu liquidieren müssen Sie keine Verkaufsanzeigen schalten, denn das Zeug wird Ihnen bereits heute buchstäblich aus den Händen gerissen. Goldaufkäufer gibt es inzwischen an jeder Straßenecke, fast schon so viele wie Bankfilialen.
Selbst wenn Ihnen einer der fieseren Aufkäufer das Zeug zu einem miserablen Kurs ausbezahlt fahren Sie in der Regel immer noch besser als wenn Sie Ihr Geld auf dem Sparbuch gebunkert hätten. Und das, obwohl Gold keine Zinsen zahlt.
Die fetten Gewinne mit Edelmetallen sind jedoch nur vordergründig. Hauptsächlich es die Papierwerte, die erodieren. Da diese Erosion von immer mehr Menschen erkannt wird, stehen den Edelmetallen ihre goldenen Zeiten erst noch bevor.

Viele Leute flüchten derzeit aber auch ins "Betongold". Die Preise sind, gemessen an der zu erzielenden Rendite, jedoch zu teuer. Die erzielbaren Mieten korrelieren mit dem Einkommen. Wenn sich die Wohnungen und Häuser niemand mehr leisten kann, dann stehen sie entweder leer, oder die Mietzahlungen werden gekürzt bzw. eingestellt. Die reale Einkommensentwicklung ist derzeit unter einem deflationären Umfeld zu sehen. Das spricht eindeutig gegen Vermietobjekte.
Außerdem kommen noch die unberechenbaren Auflagen (Sanierungsgesetze) der Regierung hinzu.
Wer dann auch noch Finanzierungskredite bei einer Bank aufnimmt, steigt nicht aus dem System aus, sondern ist in ihm gefangen.
Wenn schon eine Immobilie, dann nicht unter den Gesichtspunkten einer Rendite, sondern zur Absicherung des Grundbedarfs "Dach über dem Kopf". Und auch nur dann, wenn man sich es wirklich leisten kann.

Einschätzung zum Crash-Termin:
Wir gehen natürlich, wie immer, nur von Wahrscheinlichkeiten aus. Der Kern der Hartgeldgruppe geht davon aus, dass es erst in 2012 so richtig turbulent wird. Wir erwarten für den Herbst deflationäre Tendenzen, die bis zur ersten Jahreshälfte in eine erneute Wirtschaftskrise münden.
Aber natürlich sollte man vorbereitet sein und auch damit rechnen, dass das System bereits vorher zerbricht.


3. August 2011
Tag X, wann kommt der endlich?

Viele Hartgeldfreunde fragen sich, wann das System kracht. Anzeichen gibt es bereits seit Jahren, doch in der jüngeren Zeit kommen die Einschläge immer häufiger. Die zunehmende globale Überschuldung erweist sich als ein Problem, für die es keine Lösung (außer den finalen Crash) gibt.

Derzeit leiden vor allem der US-Dollar sowie der Euro, die Währungen schmieren regelrecht ab.
Japan denkt bereits an Eingriffe auf dem Devisenmarkt (sprich: Stützungskäufe), um die Wettbewerbsfähigkeit im eigen Lande nicht zu gefährden. Eine Transferunion mit anderen Mitteln.
Wenn Japan Dollars kauft, um damit den Export seiner Produkte in die USA zu subventionieren, kommt das ebenfalls einem Bailout von eigentlich bankrotten Staaten gleich. Devisenreserven aus bedrucktem Papier sind á la longue praktisch wertlos.

Wann das System final crasht ist letztlich vom Markt, oder besser seinen Marktteilnehmern abhängig.
Solange "gesetzliches Zahlungsmittel" als Instrument zur Ausbeutung funktioniert. Wird es von den Schöpfern des Geldes (sowie denen, die davon profitieren) nicht freiwillig aufgegeben. Der Impuls muss daher von der breiten Masse kommen. Dies erfolgt jedoch erst wenn sie kapiert, dass das Fiat-Money ihre Eigentumsrechte und Besitzstände massiv verletzt. Wenn sie erkennen, dass ihre Ansprüche nicht mehr eingelöst werden. Dann ist es für die meisten freilich schon zu spät. Der Auslöser kann jeden Moment kommen, und dann geht alles rasend schnell.

Die Berichterstattung des Mainstreams schlägt zunehmend in diese Kerbe, die das Vertrauen in das Papier allmählich zerstört. Dieser Prozess ist im Gange, und er beschleunigt sich.


Wie alles miteinander zusammenhängt ist ein so komplexes Modell, das wahrscheinlich kaum ein Mensch durchblicken kann. Wenn man jedoch für sich erkannt hat, dass ein Gebäude unweigerlich zusammenbrechen wird, so ist es besser zu früh auszusteigen, als zu spät. Die noch drinnen sind werden versuchen, die Mauern noch solange wie möglich zu stützen. Je mehr Leute einsehen, dass die Anstrengungen keinen Sinn mehr machen, desto mehr Leute werden flüchten, und desto mehr Stützen fallen weg. Die Letzten werden am Ende unter dem Schutt begraben. Das ist ein grausames Spiel, und wir wünschen niemanden, dass er sich feiwillig (oder unfreiwillig) opfern muss. Es wird aber unvermeidlich viele Opfer gegen, denn das Spiel hat niemals eine Win-Win-Situation vorgesehen.
Wer daran glaubt, hat die Regeln nicht verstanden…

Noch etwas zum "Totlachen"
Fragen und Antworten zur Euro-Stabilisierung

2. August 2011
Schuldenstreit in den USA beigelegt, Goldpreis steigt trotzdem!

Wie erwartet, wurde die Auseinandersetzung über die Anhebung der Schuldengrenze in letzter Minute durch einen Kompromiss beigelegt. Wer nun erwartet hat, dass der Goldpreis daraufhin wieder sinkt, der wurde eines besseren belehrt. Die Goldunze kostet im Straßenhandel mittlerweile um die 1200 ?uronen.

Die deutsche Wirtschaft realisiert mittlerweile eine
Abschwächung des Strohfeuerbooms. Wir sehen derzeit eine Parallele zu 2008. Das Geldmengenwachstum M1 in der Eurozone ging deutlich zurück, es bahnt sich wieder so etwas wie ein Credit-Crunsh an. Kommt uns alles irgendwie bekannt vor. Wegen der "Inflationsgefahr" fährt die EZB eine "etwas restriktivere" Geldpolitik, was aber nun zu erneuten, deflationären Tendenzen führt. Nicht etwa, dass die Geldmenge reduziert würde, die Druckgeschwindigkeit wurde lediglich etwas gedrosselt. Monetisiert wird weiterhin wie verrückt, nur nutzt es nicht mehr. Die Dosis muss immer weiter erhöht werden, um seine Wirkung zu entfalten. Wenn die ZB die Druckerpresse nicht brutalst hochfährt, dann erleben wir wieder einen Einbruch der Konjunktur wie in 2009. Wenn doch, dann ist die Hyperinflation nicht mehr zu vermeiden. Egal welche Entscheidung getroffen wird, es endet IMMER im Desaster.

Konjunkturprogramme werden diesmal wohlweislich ausbleiben müssen, da es mittlerweile auch für Deutschland enger wird mit dem Schuldenmachen. Falls auch Deutschland für seine Anleihen Zinsen auf PIGS-Niveau zahlen muss, ist es sowieso vorbei mit dem Euro. Die ganze Aktion hat also lediglich einen Aufschub von ca. 2-3 Jahren gebracht. Wie war es damals vor 90 Jahren?

Noch eine Bemerkung zur "gefühlten" Inflation.
Die Tariflöhne sind seit der Euro-Einführung nominal um ca. 15% gestiegen, wobei durch die Steuerprogression nur ein Teil davon wirklich in der eigenen Brieftasche gelandet ist. Real dürfte der deutsche Michel seit dieser Zeit einen Kaufkraftverlust beim Gehalt von mehr als 30% hingenommen haben, bei den Geldanlagen noch mehr. Der Mainstream nimmt das Wort "gefühlte Inflation" wohlweislich nicht mehr in den Mund, denn auf diese Verarsche fällt nicht einmal mehr der Dümmste herein. Der Grundstein für eine massenhafte Flucht aus dem System ist bereits gelegt. Immobilien ziehen derzeit stark an, weil dem Euro nicht mehr getraut wird.
Gold und Edelmetalle sind zwar ins Bewusstsein der Masse gerückt, als Investment und Fluchtmöglichkeit aus dem Papier wird es jedoch immer noch nicht genutzt. Schätzungsweise sind gerade einmal 2% der Bevölkerung überhaupt in EM investiert, und die meisten davon sehen EM als kleine Beimischung im Gesamtdepot, so wie es von "aufgeschlossenen" Bankberatern empfohlen wird. Trotz des deutlich gestiegen Preises kann von einer Goldblase derzeit keine Rede sein, eher überhitzt sich noch der Immobilienmarkt.


30. Juli 2011
Die wahre Inflation

Fast alle Leute sind sich einig, dass sich die Konsumentenpreise seit der Euro-Einführung im Durchschnitt verdoppelt haben.
Was zuletzt nominal in DM bezahlt wurde, ist heute in Euro fällig.
Nachgerechnet: Eine Verdoppelung der Preise nach nur 9 Jahren entspricht einer Teuerung von durchschnittlich 8% im Jahr.
Wer glaubt da immer noch an die offizielle Lügenstatistik?

28. Juli 2011
Mit Vollgas gegen die Wand?

Der Streit über die Schuldenobergrenze in den USA beunruhigt die Märkte - wieder einmal.
Es wird angenommen, dass sich der Kongress in letzter Sekunde doch noch einig wird und mit dem Präsidenten einen Kompromiss findet.
Auf der anderen Seite verdichten sich in letzter Zeit die Hinweise, dass Teile der Machtelite das System absichtlich gegen die Wand fahren wollen. Untermauert wird diese These durch vertrauliche Aussagen von einigen hochrangigen Managern, die direkt dem Vorstand verschiedener, börsennotierter Unternehmen unterstellt sind. Wir haben bislang zwei unterschiedliche, voneinander unabhängige Quellen die bestätigen, dass Geschäftsstrategien inzwischen so kurzfristig ausgelegt sind, als wenn man das Jahr 2012 bereits abgeschrieben hätte. 2012 werden wahrscheinlich viele Lichter ausgehen.
Die gegenwärtige Konjunktur ist lediglich noch ein Strohfeuer. Wehe den, der darauf hereinfällt.

Politik-Idioten.
Was unser Vizekanzler da im Moment abzieht, ist mehr als nur peinlich.
Die öffentlichen Auftritte erinnern mich an unseren damaligen Schulsprecher bei der Abiturfeier.
Nur - bei einem frischgebackenen Abiturienten wirkt ein wenig Naivität noch irgendwie charmant, für einen Spitzenpolitiker ist das beschämend.


27. Juli 2011
Die Mär vom Sparen!
Sparen funktioniert nicht. Nicht in unserem Geldsystem.


Wer so etwas von sich gibt (der Rollstuhhlfaher, beispielsweise), versteht entweder nichts von der Sache, oder führt die Leute bewusst in die Irre!

Das Ganze klingt zunächst etwas paradox. Sparen geht doch ganz einfach: Man darf nur nicht ganz soviel ausgeben als man einnimmt, und schon hat man eine positive Sparquote. Selber schuld, wenn andere über ihre Verhältnisse leben uns Schulden machen!

Halt, so einfach ist es aber nicht. Der Einzelne kann vielleicht sparen, aber nur, wenn es auf der anderen Seite irgendwo (im System) einen Schuldner gibt. Volkswirtschaftlich gesehen, ist sparen ein Ding der Unmöglichkeit. Die Griechen (hier stellvertretend für ALLE europäischen Länder, die Nation ist beliebig austauschbar) sollen doch gefälligst sparen und ihre Schulden zurückzahlen.

Doch WOMIT sollen die Griechen ihre Schulden zurückzahlen? Etwa mit Geld?
Scheiße, denn die Griechen können (oder dürfen) die schönen Euros ja nicht selber drucken, die müssen sie sich schön brav von den Banken holen, und diese (zumindest teilweise) wieder von der Zentralbank. Um die Schulden zu tilgen, muss irgendjemand vorher neue Kredite aufnehmen.
Dieser "Jemand" war letztlich der Saat, indem er Anleihen ausgegeben hat.

Der Staat konnte, im Gegensatz zu privaten Schuldnern, fast ewig anschreiben lassen. Aber nur "fast" ewig, wie wir mittlerweile festgestellt haben. Irgendwann kommen Zweifel auf, dass der Staat seine Schulden jemals wieder zurückzahlen kann. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem sich der Staat nicht weiter verschulden kann. Was macht der Staat in einem solchen Fall? Er wird böse!
Nun muss er seinen Bürgern immer mehr Geld wegnehmen, und wenn es auch nur für die Zinsen reicht. Die Bürger haben nun auch weniger Geld in der Tasche und fangen ebenfalls an zu sparen. Es wird weniger konsumiert, es werden weniger Kredite aufgenommen, so dass am Ende auch das Geld fehlt, das zur Bedienung der Schulden notwenig ist. Neues Geld gibt es nämlich nur auf Kredit, und da beißt sich die Katz' in den eigenen Schwanz. Wenn plötzlich alle das Sparen anfangen, können die Schulden erst recht nicht mehr zurückgezahlt werden.

Wenn wir sparen, können die Schulden nicht mehr bedient werden - und wenn wir Kredite aufnehmen, wächst der Schuldenberg immer weiter an. Der Fehler liegt im System und führt zwangsläufig zu dem, was wir momentan erleben. Den Kritikern des Systems war das von Anfang an bewusst, sie fanden in der Öffentlichkeit jedoch kein Gehör.

Wenn jemand wirklich sparen möchte, der tausche sein Geld gegen Edelmetalle.
Jeder Halter von Geldvermögen zwingt einen andern Marktteilnehmer automatisch in eine Schuld.
Der böse "Gold-Spekulant" handelt damit weitaus ethischer als alle "Papierfritzen", da sich hinter seinem Investment keine (unmöglichen) Forderungen verbergen.
Gold ist Besitz. Papier hingegen ist nur ein Versprechen, um dessen Einlösung Willens die Menschen bestialisch gequält, beraubt und hinterlistig enteignet werden!



Stammtisch-Review

Der letzte Stammtisch vor Sommerpause war gut besucht, der reservierte Nebenraum reichte knapp aus. Die Voranmeldungen haben den Sinn, die ungefähre Teilnehmerzahl abschätzen zu können und entsprechende Kapazitäten einzuplanen.

Diskussionsstoff gab es innerhalb der Hartgeld Fraktion genug. Die Erfahrungen gegenüber unseren "anderen" Mitbürgern ähneln sich in auffälliger Weise. Jeder von uns hat in der vergangen Zeit immer wieder Leute aus dem eigenen Bekanntenkreis auf die sich anbahnende Krise angesprochen, mit mehr oder weniger Erfolg. Nachdem sich inzwischen auch die Mainstream-Medien diesem Thema gewidmet haben, werden auch wir zumindest wahrgenommen. Unsere Meinung ist zwar gefragt, doch - handeln tut keiner. Edelmetall ist immer noch eine exotische Anlage. Wir kennen die Aussagen in unserem Umfeld. "Eigentlich müsste man jetzt Gold kaufen!". Wie oft haben wir solche Sätze gehört.
Wenn wir nach geraumer Zeit nachfragen, ob der-/diejenige inzwischen tatsächlich Gold gekauft hätte, die ernüchternde Antwort: NEIN, noch nicht. Dann kommen vielleicht noch zahlreiche Einwände die darlegen, warum noch kein Gold gekauft wurde. Die meisten fahren dann doch lieber auf Immobilien ab. Entsteht vielleicht bei uns noch eine Immobilienblase, kurz bevor es endgültig crasht?

Die Quintessenz ist, dass inzwischen die meisten Leute endlich kapiert haben, dass da "etwas" nicht stimmt, aber sie handeln nicht entsprechend. Der Irrsinn breitet sich noch weiter aus, festzustellen z.B. an der weiterhin ausufernden Bürokratie. Der Crash ist leider ein notwendiges Übel, um wieder auf eine vernünftige Basis zurückzufinden.


26. Juli 2011
Propagandamärchen: US-Schuldenobergrenze hat mit Zahlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten überhaupt nichts zu tun
(gepostet auf propagandafront.de)

Verifizieren lassen sich die Zahlen von unserer Seite natürlich nicht, aber es ist nicht abwegig, dass hinter dem ganzen Geplänkel sich ganz andere Absichten verbergen.

Das Fiat-System befindet sich definitiv in den letzten Zügen. Entweder ist das ein Machtpoker zwischen den Parteien und man einigt sich in letzter Sekunde, oder man will das System ganz bewusst implodieren lassen. Den Machteliten muss es klar sein, dass es sowieso nicht mehr lange weitergehen kann. Es macht durchaus Sinn, dieses Gebäude selbst niederzureißen bevor es unkontrolliert von selbst zusammenbricht. Wieder einmal müssen wir uns fragen: Cui bono? Wer profitiert von einer solchen Sache. Wenn die Machteliten selbst entsprechend positioniert sind und nichts mehr aus dem bestehenden System herauslutschen können, dann wird der Schalter ganz einfach umgelegt.

Wir können uns sicher sein, dass die Macher im Hintergrund bereits eine neue Weltordnung geplant haben. Ob es dann auch tatsächlich so abläuft, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dass es hinter den Kulissen abgeht, daran besteht kein Zweifel. Beobachten Sie alleine die Handlungen unserer hoch verehrten Frau Bundeskanzlerin. Verhält sich so ein Mensch, der noch souverän handeln kann, oder eher so wie jemand, der fremdgesteuert ist?

Demokrat - ja, Wähler - nein!
Unter den gegeben Umständen ist unsere Demokratie eine reine Farce, in dem das Volk selbst so gut wie keine eigenen Gestaltungsmöglichkeiten hat. Mittlerweiler stellt das Potenzial der Nichtwähler die größte Fraktion dar. Parteiprogramme sowie Wahlversprechen werden nicht mehr umgesetzt, so dass die Regierung bzw. das Parlament vom Volk nicht wirklich legitimiert ist.
Wenn schon die Gesetze (die von Regierungsvertretern selbst gebrochen werden) nicht vom Volk legitimiert sind, wie kann dann eine Rechtssprechung im Namen des Volkes stattfinden?
Unsere Strukturen sind die eines oligarchischen Diktats und lassen sich mit einer tatsächlichen demokratischen Grundordnung nicht mehr vereinbaren. Der Wählerwille wird in keinster Weise mehr respektiert, geschweige denn umgesetzt. Wenn schon die nationale Gesetzgebung nicht mehr legitimiert ist, so ist es die europäische Gesetzgebung erst recht nicht. Wir unterwerfen uns lediglich dem Diktat der Macht. Wir haben nicht nur ein "Scheingeld" sondern auch eine "Scheindemokratie".
Schein, Baby, Schein ;-)

Die Zentralbank ist also bereits zum Pfandleihhaus verkommen...
Cristiano Ronaldo als EZB-Kreditpfand
Sparkassen ziehen alle Register
Real Madrid hat sich bei Spaniens Banken Millionen geborgt, um Stars wie Cristiano Ronaldo zu kaufen.
Nun brauchen die Banken selbst Geld von der Europäischen Zentralbank - und bieten als Sicherheit indirekt Stars von Real Madrid.

Vor ein paar Jahren wäre diese Meldung nicht einmal als Aprilscherz durchgegangen.
Hat jemand noch irgendwelche Zweifel am Zustand des Finanzsystems?

Gestern auf Hartgeld.com gelesen:
Ich will mich nicht über den Unsinn des Marxismus und Leninismus auslassen. Doch allen in der DDR wurde bis zum Erbrechen eingetrichtert, worin die historische Mission der Arbeiterklasse besteht, nämlich die Kapitalisten zu enteignen und die Produktionsmittel in Volkseigentum zu überführen. Auch Angela Merkel konnte sich dieser Indoktrination nicht entziehen, zumal sie an der dunkelroten Karl-Marx-Universität zu Leipzig studiert hat und promoviert wurde, und sogar als FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda groß Karriere machen wollte (das waren die ganz Scharfen, die immer voll und ganz auf Partielinie lagen).

Aber was tut die rote Angela Merkel? Sie macht sich des schwersten Vergehens schuldig, das ein Marxist nur begehen kann: Sie plündert die "Werktätigen des Volkes" (DDR-Jargon), beraubt sie ihrer Existenzgrundlage und will sie künftig noch stärker schröpfen, nur um Griechenland und anderen bankrotten Ländern zu helfen, für die schon Marx und Engels nur Verachtung übrighatten. Letztlich fließt dieses den Werktätigen geraubte Geld als Zins und Tilgung an die Banken, also an die schlimmsten Kapitalisten, die Finanzkapitalisten. - "Ausbeutung des Menschen durch den Menschen", so geißelte es Marx, und das in einem noch nie gekannten Ausmaß. Das Pikante daran, all die Kommunisten, Kaviar-Sozialisten und linken Gutmenschen in Politik und Bürokratie bereichern sich in einer Weise, daß selbst die gierigsten Kapitalisten dagegen harmlos erscheinen.

Jetzt, da dem Kapitalismus nicht einmal mehr der Todesstoß versetzt werden muß und er von ganz allein stirbt durch das tödliche Gift des Fiskalsozialismus, des Papiergeld-Sozialismus und des kulturzerstörenden Multikulti-, Schwulen- und Gender-Sozialismus, da vermasselt die linke Leitkuh der Nation alles. Anstatt die faule Frucht des Sozialismus zu ernten, das betörte und umerzogene Volk ins gelobte Land der entwickelten sozialistischen Gesellschaft zu führen, versinkt alles in Not, Armut und Elend, ohne daß sich die Leute wenigstens für eine Weile der Illusion vom sozialistischen Schlaraffenland hingeben können, wo Bäche voller Milch und Honig fließen, wo einem gebratene Tauben in den Mund fliegen und der Faulste König wird.

Ach, wie schön könnte der Traum vom Sozialismus sein, wenn nicht diese häßliche Wirklichkeit wäre.


Diese sarkastische Satire ist so köstlich, dass wir sie einfach hier posten MÜSSEN.



25. Juli 2011
Blankoscheck für Europa!

Die Alptraum-Merkel hat's auch so geschafft. Die Kapitulation Deutschlands, diesmal ganz ohne Krieg.
Wenigstens ist uns das vorherige Gemetzel erspart geblieben, sind wir also dankbar.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Nein - kein weiterer Kommentar dazu. Ich verspüre keine Lust, die Tastatur vollzukotzen.

An all die vertrottelten Kommentatoren, die den Euro gutheißen:
Deutschland profitiert vom Euro, weil wir vom Export leben. Wie lange sollen wir uns diesen Schwachsinn noch anhören? Vom EXPORT lebt kein Land, ganz im Gegenteil!


Alleine eine ausgeglichene Handelsbeziehung zwischen den Nationen sorgt für einen höheren Lebensstandard. Hätten wir eine starke DM, würden wir in die schwachen Länder sicherlich weniger exportieren, na und? Was wir de facto machen ist nichts anderes, als unsere Exporte zu subventionieren. Macht das etwa Sinn? Bezahlt werden diese Exporte, indem die Sparguthaben (Altervorsorge) unserer Bürger vernichtet werden. Ist das die Sache wert?
Es profitieren davon nur einige ganz wenige, während die Masse die eigentliche Zeche bezahlt.

Leute, wacht endlich auf! Was da abläuft ist nicht zu euerem Besten. Ihr werdet belogen und betrogen, auf die ganz hinterlistige Art. Und das Schlimmste an der Sache ist, dass so viele Schwachköpfe die "Argumente" dieser Betrüger auch noch gedankenlos zu Eigen machen.
"Ein scharfes Messer ist gut", argumentiert das Schwein, bevor es selbst geschlachtet wird.

Wie lange hält das System noch?
In jedem Schneeballsystem werden die Gewinne der vorherigen Mitspieler durch die Einlagen der neuen Spieler finanziert. Wenn sich keine neuen Mitspieler finden lassen, bricht das System zusammen.
Neue Mitspieler lassen sich nur gewinnen, indem stetig "Profite" ausgeschüttet werden. Solange der Rubel noch rollt, bleiben auch noch viele der alten Mitspieler drin. Neue Mitspieler kommen nicht, und die verbleibenden werden durch Manipulationen hingehalten. Wenn die Masse erkennt, dass sie mit den Spareinlagen real Verluste machen, ziehen sie ihr Geld ab. Dann ist es aus. Deshalb auch die Inflationslügen. Zinsen rauf, geht nicht! (Konsumenten-) Preise nach unten prügeln, geht auch nicht mehr, und schon gar nicht dauerhaft. Es gibt keinen Ausweg aus dem Schlamassel.
Das Vertrauen in die Stabilität der Währung sinkt zunehmend, die Flucht daraus kann jederzeit einsetzen, lawinenartig.


21. Juli 2011
Die Goldpreismanipulation (PDF)
ist offensichtlich, auch wenn es nicht immer 100%ig beweisbar ist.
Hier eine anschauliche Darlegung für den interessierten Bürger...


Neues von Achim:
Kraft durch Freude 2.0 (PDF)
(...und da behaupten einige, Geschichte wiederhole sich nicht...)


Quergedanke:
(...es gibt auch jemanden der behauptet, Gold sei kein Geld...)
Wir hoffen, dass Sie Ihre Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen haben. Der Crash kann sich zwar noch eine Weile hinziehen, die Handlungsmöglichkeiten werden jedoch schon vorher zunehmend eingeschränkt.


Recall:
Was passiert bei Währungsreform?

Gut recherchierte (jedenfalls für Mainstreamverhältnisse) Titelstory im Focus vor gut einem Jahr.
Der Titel ist heute aktueller denn je. LESEN!


19. Juli 2011
Die letzten Tage des Finanzsystems.

Die brennende Lunte hat das Pulverfass fast schon erreicht. Wie es momentan aussieht, ist das System (wieder einmal) kurz vor der Implosion. Die meisten Leute haben zwar erkannt, dass hier irgendetwas nicht stimmt, aber sie verstehen die Hintergründe nicht. Richtig, die Eurokrise ist eine Schuldenkrise, die erst durch die Lage der PIIGS-Staaten offensichtlich wurde. Die Ausgaben der Staaten (einschließlich Deutschland) sind höher als die Einnahmen. Es muss gespart werden, so die einhellige Meinung in der Bevölkerung. Wir müssen sparen, und die PIIGS eben noch mehr. Doch die PIIGS wollen einfach nicht genug sparen. Weg von dieser irrtümlichen Vorstellung.


Sparen funktioniert nicht und löst das Problem nicht, weil dieses System nur in einem expotentiellen Wachstumsumfeld funktioniert. Die Verschuldung ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass das System funktioniert.
Staatsschulden sind deshalb so dramatisch, weil der Staat selber den Schuldendienst nicht leisten kann. Was er tatsächlich leistet, muss er seinen Bürgern vorher wegnehmen. Die Verquickung der Banken mit dem Staat ist fatal, da sich hier eine gegenseitige Abhängigkeit gebildet hat, die sich letzten Endes nur gegen den Bürger richten kann.

Warum informiert sich der "moderne" Mensch eigentlich nur noch hauptsächlich über die Medien?
Wie das Geldsystem funktioniert, ist in unserer Gesellschaft eine Art Geheimwissen, das in den Massenmedien tabuiert wird. Es gibt genügend literarische Werke, die ein funktionierendes Geldwesen beschreiben. Der Knackpunkt an der ganzen Sache ist lediglich der, dass wer das Geld kontrolliert, auch die Wirtschaft kontrolliert. Es dreht sich in Wirklichkeit alles nur um die Kontrolle des Geldes zum Zwecke der Machtausübung, und faktisch sogar zur Unterdrückung.

Die Geschichte des Geldes war immer auch eine Geschichte der Macht und Unterdrückung.
Gegen die Einführung eines gedeckten Geldes wird immer argumentiert, dass es die Dynamik der Wirtschaft erheblich einschränke, weil der Bedarf an Liquidität nicht gesteuert werden kann. Deswegen brauche man so etwas wie eine Zentralbank, das die Geldmenge steuert.
Eine Geldmengensteuerung ist in Wirklichkeit vollkommen unerheblich für das Funktionieren der Wirtschaft, solange - und das ist der springende Punkt - es kein Geldmonopol gibt.


Liquiditätsengpässe wurden früher beispielsweise durch die Ausstellung eines Wechsels behoben. Im Prinzip kann damit jeder Bürger eine Art umlauffähiges "Schuldgeld" selbst erzeugen, die notwenige Bonität vorausgesetzt. In früheren Zeiten hat so etwas auch ganz gut funktioniert - und die Tatsache, dass Betrügereien überall vorkommen können, disqualifiziert ein System nicht gleich von vorneherein als untauglich.

Ich möchte mich hier nicht in Einzelheiten verzetteln, weil es der Interessierte ohnehin nachlesen kann.
Über das Geldwesen haben sich bereits Generationen vor uns ausführlich Gedanken gemacht, und die schlauen Köpfe von damals waren mindesten genau so intelligent wie heute. Wichtig für uns ist aber zu erkennen, dass hinter der ganzen, gegenwärtigen Inszenierung nur ein Hintergrund steckt: Die clevere Ausbeutung der produktiven Wirtschaftsteilnehmer. Das klingt nun wieder einmal nach Verschwörungstheorie, wer sich mit dem Thema jedoch weitergehender auseinandergesetzt hat, kann zu keiner anderen Schlussfolgerung kommen. Die Frage ist immer das "cui bono", und nur so kommen wir auch wirklich weiter. Umgekehrt: Wem das Ganze nicht nützt ist, ist mit Sicherheit unserer Mittelstandsgesellschaft. Aber die hat man ja inzwischen gutmenschlich so vertrottelt, dass von dieser Seite kein Widerstand mehr zu erwarten ist. Eine Perspektive für das Bürgertum wird sich erst wieder über ein freies Marktgeld ergeben. Wenn das System gegen die Wand fährt, ergäbe sich dazu eine Chance. Die Initiative dazu muss jedoch auch von der Bevölkerung getragen werden. Ob es dazu auch kommen wird?


Links:
Boom geht an Geringverdienern vorbei
Deutschland sonnt sich im Aufschwung. Doch bei den unteren Einkommensgruppen kommt von der guten Wirtschaftsentwicklung nichts an. Sie mussten seit 2000 erhebliche Einbußen hinnehmen.

Nicht nur Geringverdiener haben die Arschkarte gezogen, das zieht sich hin bis zu den so genannten Besserverdienenden. Bis auf wenige Topverdiener haben real ALLE weniger Einkommen. Der Schein wurde nur durch die öffentlich propagandierte Scheißdrecks-Inflationslüge aufrechterhalten. Inflationsbarometer =Goldpreis. Rechnen Sie Ihr Einkommen in Gold um, dann sehen Sie es!

So viele Zeitarbeiter wie nie
Vom Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt profitiert in erster Linie die Zeitarbeitsbranche. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der abhängig Beschäftigten in Deutschland um 322.000 auf 30,9 Millionen. Von diesen neuen Jobs entfielen 182.000 und damit 57 Prozent auf Leiharbeiter. Mit einer Gesamtzahl von 742.000 Zeitarbeitern wurde damit ein neuer Rekordwert für den deutschen Arbeitsmarkt erreicht, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Das Lügengebäude bröckelt. Nichts als eine Strohfeuerkonjunktur.

Deutsche Konjunkturerwartungen sinken deutlich
Die Schuldenkrise in Europa und den USA dämpft den Optimismus für die deutsche Wirtschaft. Die Konjunkturerwartungen fielen zum fünften Mal in Folge.

Bereit für den nächsten Einbruch?
Doch diesmal ist das Pulver bereits weitgehend verschossen. Erneute Konjunkturprogramme kann der Bund nicht mehr stemmen. Diesmal wird es weitaus heftiger als in 2009. Der letzte Boom war das letzte Aufbäumen. Das war's dann wohl…

Politikversagen und Bankendämmerung
dämmert's also langsam?

Deutlich weniger Falschgeld im Umlauf
ha-ha, ist doch sowieso alles nur Falschgeld...


18. Juli 2011
Die Spareinlagen sind (auch / immer noch) sicher!

Klar doch, wissen wir doch schon. Vor gut einem Jahrzehnt hat Norbert Blüm einen ähnlichen Satz über die Renten losgelassen, der mittlerweile legendär ist. Die Renten sind seither real kontinuierlich gesunken. Was nominal auf dem "gesetzlichen" Inflationszahlungsmittel steht, ist eigentlich ohne Bedeutung. Was interessiert, ist ausschließlich und alleine die Kaufkraft.

"Neues aus Deppendorf" steht für die Assoziationen von Achim zu diesem Thema.

Altkanzler Kohl soll sich jüngst über das Merkel geäußert haben, dass "die" "sein" Europa kaputt mache.
Irgendwie scheinen einige Politiker etwas arg realitätsfremd zu sein.

Und dann noch:
Sarrazin ohne Einreisegenehmigung in Kreuzberg gestellt.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13490723/Wie-ein-gepruegelter-Hund-vom-Multikulti-Kiez-verjagt.html

Unsere türkischen Freunde geben den deutschen Gutmenschen eine Lektion, wie man mit unerwünschten Personen am besten umgeht. Genau so macht man das. Sollte uns doch ein Vorbild sein! Die Türken sind ja grundsätzlich sehr gastfreundlich, aber nicht bei missliebigen Personen.
Die Deutschen sind von Hause aus (so sagt man) eigentlich nicht so gastfreundlich, aber wenn es die politische Korrektheit so erfordert, alimentieren wir auch gerne auch diejenigen, die wir eigentlich gar nicht so gerne mögen. Ist das nicht komisch-tragisch?


17. Juli 2011
Gewinne realisieren!

Die Holzköpfe in den Börsennachrichten hinterlassen Spuren, die sich ins Gedächtnis des Publikums einbrennen. Bei einem Gespräch über Gold bekam ich neulich zu hören, dass die Gewinne bei Gold auch erst einmal "realisiert" werden müssen, bevor man "etwas davon hat".


Manchmal ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Gewinne realisieren, in was denn, bitte?


Solange die Leute nicht aufhören, den Fiat-Schrott als Wertmaßstab heranzuziehen, leben sie aus finanztechnischer Sicht immer noch in der Steinzeit.
In Fiat-Money, dem legalisierten Falschgeld, kann man rein gar nichts realisieren. Das ist eine Illusion, eine Fata Morgana, oder vielmehr sogar eine arglistige Täuschung. Ein aus der dünnen Luft erzeugtes Geld, dass keinerlei Bindung an irgendein dingliches Gut hat, durch keine physikalische Größe definiert ist, dient als anerkannter Wertmaßstab. Eine Schuld in Euro oder Dollar, was ist das überhaupt?
Eine Schuld besteht nach allgemeiner Vorstellung doch nur dann, wenn für eine Leistung die Gegenleistung noch nicht erbracht worden ist. Geld (ist gleich Schuld) entsteht aber tatsächlich ohne Leistung. Wenn keine Leistung erbracht und abgetreten worden ist, kann nach allgemeinem Rechtsverständnis in einem System mit einer freiheitlichen Grundordnung auch keine Schuld entstehen. Wenn wir meinen, dass der Feudalismus der Vergangenheit angehört, dann sollten wir unsere Situation einmal genauer überdenken. Das moderne Joch kommt lediglich in einer andern Gestalt daher.

Doch zurück zum anfänglichen Thema:
Fiat-Falschgeld ist definitiv kein echtes Geld, der als Wertmaßstab dient. Es ist immer noch (oder: inzwischen schon wieder) das Gold, das die tatsächliche Funktion des Geldes erfüllt. Das "andere" Geld ist lediglich eine Illusion. Wer unser Geldwesen durchschaut hat der weiß, dass er auch Falschgeld annimmt. Oft bleibt ja auch gar nichts anderes übrig.


Wir nehmen das Falschgeld, und wir bezahlen mit dem Falschgeld.
Es ist der imaginäre Wert des Falschgeldes, den wir realisieren müssen. Und zwar rechtzeitig, solange dieses Falschgeld noch angenommen wird. Viele von uns nehmen dieses Falschgeld (immer noch) bewusst an, aber nur weil wir wissen, dass die meisten Menschen es für echtes Geld halten.
Solange es Leute gibt die behaupten, dass Gewinne in Gold erst realisiert werden müssen, können wir mit diesen bunten Lappen noch hantieren. Stets im Bewusstsein, dass wir beim Kauf von Gold mit Fiat nicht Gewinne realisieren, sondern Verluste des Papiers minimieren.
Solange Gold (oder Silber) der einzige verbleibende Wertmaßstab ist, müssen wir gar nichts realisieren, denn das haben wir bereits. Und die anderen täten gut daran, schleunigst noch ihre verbliebenen "Illusionen" zu realisieren, bevor sie ganz zerplatzen.


Das Falschgeld-Ponzi-System bricht schon deswegen zusammen, weil sich keine neuen Mitspieler mehr finden lassen. Die Chinesen waren in diesem Spiel die letzten großen Einsteiger auf diesem Globus. Jetzt könnten uns nur noch die Marsmännchen retten.
Glauben Sie an Marsmännchen? Sehr gut! Der Euro ist nämlich sicher...


15. Juli 2011
Die Welt am Scheideweg.

Wohin geht die Reise? Dass das "Falschgeldsystem" am Ende ist, lässt sich nicht mehr verleugnen. Ein planwirtschaftliches, im Grunde genommen monopolistisches Finanzsystem verträgt sich nicht mit einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Wir sind am Scheideweg, entweder die Wirtschaftordnung an das Finanzsystem anzugleichen, oder umgekehrt. Wir hegen natürlich die Hoffnung, dass sich nach dem Kollaps des Finanzsystems wieder ein echtes Marktgeld etabliert. Es kann jedoch genauso gut in die andere Richtung gehen: Konsequente Planwirtschaft unter einem totalitärem Regime. Unter einer Planwirtschaft wird verteilt und nicht (wirklich) nachgefragt. Für eine Planwirtschaft wird deshalb auch kein echtes Geld erforderlich. Die Rolle des Geldes besteht hier lediglich darin, die Zuteilung der produzierten Güter zu regeln. Die Präferenzen des einzelnen Individuums spielt keine Rolle. Gesehen in der ehemaligen DDR, wo man auch bei vorhandenem Geld nicht das kaufen konnte, was man wollte. Autos wurden über eine Warteliste zugeteilt. Wer nicht warten wollte konnte sich bestenfalls am Graumarkt einen Gebrauchten teuer eindecken. Autobesitzer mit Verkaufsabsicht ließen damals die Seitenscheibe einen kleinen Spalt weit offen, damit Angebotsofferten eingeworfen werden konnten.
Wer damals Westdevisen hatte, war fein raus. Wollen wir etwa solchen Zeiten entgegensehen?
Ein Geldüberhang spielte in der kommunistischen Planwirtschaft keine Rolle, weil es dafür sowieso nichts zu kaufen gab. In einer Marktwirtschaft führt ein Geldmengenüberhang zur Inflation. Die Inflation wurde jedoch durch Eingriffe in den Markt so kanalisiert, dass es nicht so schnell als Teuerung erkennbar wurde. Diese Möglichkeiten sind inzwischen ausgereizt. Die Flucht aus dem Geld (bzw. den ungedeckten "Wertpapieren) kann jederzeit ausgelöst werden.
Wir sind zwar der Meinung, dass der einzige vernünftige Weg, zu einer stabilen Ordnung zurückzukehren über eine "Laissez-faire" führt, in weiten Teilen der Bevölkerung herrscht hier jedoch eine andere Vorstellung. Klar doch, haben die sich doch nie wirklich eigenverantwortlich gehandelt. Das System hat "Moral Hazard" begünstigt, und das ist auch dabei herausgekommen.
Seit nunmehr 5 Jahren fordern wir die Bürger unseres Landes auf, wenigstens ein bisschen Gold zu akkumulieren. Wenn jede Familie in dieser Zeit auch nur eine Unze pro Jahr erstanden hätte, wäre der offizielle Bestand der Bundesbank durch die Bevölkerung assimiliert worden. Das wäre zumindest ein breit angelegter Kapitalstock gewesen, der uns den Übergang in ein gedecktes Echtgeldsystem erleichtert hätte. Nachdem die breite Bevölkerungsmasse hier jedoch null investiert ist, besteht in einem z.B. goldgedeckten Echtgeldsystem kein breites Interesse. Jedenfalls nicht, solange Fiat scheinbar noch einigermaßen funktioniert. Die Gefahr, dass wir wieder ein faschistisches Regime zulassen, ist nicht von der Hand zu weisen. Der Widerstand innerhalb der Bevölkerung dagegen ist, derzeit jedenfalls, noch viel zu wenig ausgeprägt. Nur mit ein paar Unzen Edelmetall in der eigenen Tasche ist es noch lange nicht getan…


Lügen, die man gerne glaubt
Auch in der deutschen Justiz werden falsche Beschuldigungen umso lieber für wahr gehalten, je präziser sie den Erwartungen der Belogenen entsprechen.
Der Artikel bezieht sich zwar primär auf die Fehleinschätzungen in der Justiz, das Phänomen lasst sich jedoch auf alle Bereiche in unserer Gesellschaft übertragen. Vorurteile werden hauptsächlich von der eigenen Erwartungshaltung geprägt. Der Mangel an Ergebnisoffenheit zieht sich durch alle Bereiche...

14. Juli 2011
Schuster, bleib bei deinem Leisten…

Diese uralte Redensart beruht auf der Erfahrung von Generationen. In unserer arbeitsteiligen Gesellschaft gibt es nun einmal spezialisierte Fachleute auf ihrem jeweiligen Gebiet. Was für den Handwerker gilt, scheint in der Regierung ohne Bedeutung zu sein.

Dass ein Mediziner das Amt eines Gesundheitsministers begleitet, mach ja irgendwie noch Sinn.
Aber nun kommt so etwas heraus:

Rösler appelliert an Deutsche, die Ruhe zu bewahren
http://www.welt.de/wirtschaft/article13485916/Roesler-appelliert-an-Deutsche-die-Ruhe-zu-bewahren.html

Die Eurokrise springt also nicht auf Italien über, und das Problem "Griechenland" bekommen wir auch in den Griff. Bubi, wer hat dir denn diesen Blödsinn erzählt.
Dabei gibt es in deiner Partei sogar jemanden, der tatsächlich etwas von der Sache versteht. Der FDP-Querulant Frank Schäffler zum Beispiel.
Na schön, der Schäffler ist ja nur ein ganz gewöhnlicher Abgeordneter, und als praxisnaher Diplom-Betriebswirt hat er noch nicht einmal den Plagiats-Doktor.
Der Mann wäre ja auch blöd, wenn er irgendwelchen Ghostwritern einen Batzen Geld hinwirft, für die er locker zwei Kilobarren Gold erstanden haben könnte. Ein Barren Gold ist sicherlich mehr wert als ein Dr.-cap.

Sogar die Bildzeitung vermutet, dass die Welt im Schuldensumpf versinkt.
Das mit dem Fiat-Money hat der Bild-Schreiberling zwar auch noch nicht verstanden, aber seine Einschätzung ist schon wesentlich realitätsnäher als das Hohlgeschwätz eines Wirtschaftministers.
Warum lassen wir es eigentlich zu, von Schwachköpfen regiert zu werden?
Wir machen uns in der restlichen Welt bereits lächerlich. Die USA haben zwar auch ein Problem, aber dort treten wenigstens noch so charismatische Figuren wie Ron Paul auf, die dem Heli-Ben und seinem Teleprompter kräftig Pfeffer in den Arsch pustet. Die dort drüben zeigen der Welt wenigstens, dass nicht alle Politiker vollkommen verblödet sind oder sich als Marionetten hergeben.


Wo bleiben die Sprayer?
"Neue Männer braucht das Land", vielleicht wird ja der Wunsch von
Ina Deter bald Realität

Leserfrage: Was ist ein Dr. cap.? Antwort: Akronym für copy and paste!
Methode, wie manche Doktorarbeiten, vornehmlich bei Politikern, zustande gekommen sind.

13. Juli 2011
Eingehämmerte Denkmuster verlassen.

Was viele von uns als Wahrheiten oder Realität empfinden ist oft nichts anders als das Ergebnis einer langen Konditionierung. Meinungen werden zu Überzeugungen, und wenn erst einmal eine Mehrheit in der Bevölkerung eine verbreitete Meinung zum Standard erhebt, wird derjenige in einer Gesellschaft schnell zum Außenseiter, wenn er eine andere Meinung vertritt. Diesen Effekt der Massenpsychologie haben sich die jeweils herrschenden Eliten von jeher für sich zu nutzen verstanden.

Während der Epoche der Aufklärung wagte das Bildungsbürgertum den Ausbruch nach dem selbsternannten Motto: "Sapere aude", was nichts anderes als die Aufforderung ist, die alten Strukturen zu hinterfragen und sich seines eigen Verstandes zu bedienen. Das Bildungsbürgertum zu jener Zeit war nur eine relativ kleine Gruppe, denn eine gute "Bildung" konnten sich nur wenige leisten. Das gemeine Volk war mit seiner Erwerbsarbeit derart eingespannt, dass für andere Dinge schlichtweg keine Zeit mehr übrig war.

In der heutigen Zeit sollte man meinen, dass die Bildungsmöglichkeiten und Chancen schier unbegrenzt wären. Eigentlich müsste unsere Gesellschaft aufgeklärter sein, als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Warum sind dann ausgerechnet unsere Bildungseliten der heutigen Zeit so ausgesprochen systemkonform?

Eine gute Frage, die sich teilweise aus dem folgenden Artikel auf Radio Reschke beantworten lässt. Der Dreh- und Angelpunkt unserer gesellschaftlichen Ordnung basiert auf unserem Geldsystem. Erst wer das Geldsystem hinterfragt wird auch in der Lage sein, die übrigen "Standards" in unserer Gesellschaft in einem anderen Licht zu sehen.


Prof. Eberhard Hamer: Die Wahrheit über unser Geldsystem - Die Fed und ihre Hintermänner

Vollständiger Artikel mit Link zum Video mit Prof. Hamer:
http://www.radio-reschke.de/20110625_eberhard_hamer_die_wahrheit_ueber_unser_geldsystem.php


" Globalisierung (international) setzt sich zur Zeit gegen lokales, dezentrales Denken (national) durch. Gegner der Globalisierung
werden verteufelt.

" Dadurch Schwächung der Demokratie. Denn Demokratie ist nur in abgegrenzten Bereichen möglich: Kontakt zwischen Bürgern

und ihren Beauftragten unverzichtbar für demokratische Entscheidungsfindungen.

" Im großen Maßstab haben wir es inzwischen mit einer überwiegenden Mehrheit der Leistungsnehmer gegenüber den
Leistungserbringern zu tun. Daraus resultiert eine Politik der Umverteilung, die von allen Parteien gleichermaßen betrieben wird.

" Globalisierung führt zu supranationalen Instanzen und Weltorganisationen: UNO, WHO, Weltbank usw. Am wichtigsten hierbei:

Tendenz zu einer zentral geführten Weltfinanzpolitik. Hierdurch werden die lokalen Demokratien komplett entmachtet.

" Ca. 80% der politischen Entscheidungen werden nicht mehr demokratisch bestimmt, sondern von Politkommissariaten, etwa in

Brüssel, festgelegt.

" Oberhalb dieser zentralen, undemokratischen Instanzen steht das Geldsystem der Monopolfinanz. Dessen Währung ist das

ungedeckte Papiergeld US-Dollar (also bloße, wertlose Papierschnitzel, die aber aufgrund der Macht des Systems als Wert
behandelt werden und angenommen werden müssen).

" Die Monopolfinanz agiert im Verborgenen und steuert die US-Politik. Es handelt sich um einige wenige, unvorstellbar reiche

Privatiers und deren Familienclans.

" Als Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen nutzen sie internationale Netzwerke bzw. Think tanks. Deren Zahl geht in die

Tausende. Sie sind antidemokratisch, weil sie nicht dezentrale, sondern zentrale Macht anstreben und ausüben. […]
Die Kernfrage lautet: Wer ist die Spinne hinter diesen Netzwerken? Das ist die von Rothschild/Rockefeller gegründete

Privatbank FED.

" Die privaten Hintermänner der FED haben das Recht, jede Menge Geld zu drucken, die ihnen beliebt, und sich damit auch

soviel Macht zu schaffen, wie es ihnen beliebt. Dadurch hat sich die Welt-Geldmenge in den letzten 30 Jahren vervierzigfacht,
während sich die Gütermenge nur vervierfacht hat.

" Mit dem gedruckten Geld konnten sie sich einen Großteil der Sachwerte dieser Welt als Eigentum sichern und Rohstoff-

Monopole bilden - was es ihnen wiederum ermöglicht, Marktgesetze außer Kraft zu setzen und Preise, z.B. für Öl oder Eisenerz,
nach eigenem Gutdünken selbst zu bestimmen.

" Das Papiergeld der FED dient als Instrument zum Raub aller wichtigen Sachwerte und Rohstoffe der Erde, da

Dollar = Welt-Leitwährung mit Kapitalisierung von über 70% bezogen auf sämtliche Handelsvorgänge und Vermögen auf dem
Planeten. Damit hat sich die Monopolfinanz die Weltherrschaft gesichert.

" Um ihren Einfluß zu sichern, steuert die Monopolfinanz (bzw. die ihr angeschlossenen Netzwerke) alle wichtigen Medien,

Fernsehkanäle und Presseorgane, da sie auch hier finanzielle Kontrolle ausübt.

" Des weiteren gibt es keinen freien Markt in der Wirtschaft mehr, da die Monopolfinanz aufgrund des hohen Grads ihrer

Investitionen in alle großen Konzerne und Banken nach Belieben eingreifen und die Vorgänge in ihrem Sinn beeinflussen kann.

" Die gesamte, in unserer heutigen Gesellschaft als seriös und vertrauenswürdig auftretende und allseits respektierte

Finanzindustrie - dazu gehören v.a. die Banken und Versicherungen - tut nichts anderes, als ihrer Kundschaft Produkte
zu verkaufen, die letztlich bloß mit dem nichtexistenten Wert der besagten "Papierschnipsel" gedeckt, also de facto
ungedeckt sind.

" Die Rückabwicklung der künstlich erzeugten Blase aus ungedecktem Papiergeld mit Wiederherstellung einer akzeptablen Relation

zu den existierenden Werten ist nur entweder durch Inflation (schrittweise Geldentwertung) oder durch Währungsreform
(plötzliche Entwertung durch Einführung einer neuen Währung) möglich. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

" Weitere Folgen sind eine Derivatekrise, eine Aktienkrise und eine Zinskrise (steigende Zinsen, die über der Inflationsrate liegen

müssen).

" Hierdurch kommen die Banken in Schwierigkeiten (Banken- und Kreditkrise), wodurch wiederum die kreditnehmenden Firmen

geschwächt werden und zu einem großen Teil bankrott gehen. Dies führt zu hoher Massenarbeitslosigkeit und daraufhin zu
einer Konsumkrise (kein Geld zum Einkaufen).

" Sozialisten machen hierfür die Marktwirtschaft verantwortlich und fordern Verstaatlichungen und Enteignungen. Ihr Irrtum liegt

darin, daß Ursache des Problems nicht der freie Markt ist, sondern das monopolisierte Finanzsystem.


12. Juli 2011
Eine Krisensitzung, die keine war.

Aber nein doch, um Italien müssen wir uns keine Sorgen machen, kam es aus Brüssel.
Ganz so locker wir die Politiker kommentierte die Presse die Sache aber nicht. Dass italienische Anleihen in der Gunst der "Spekulanten" gefallen sind, ist alles andere als einfach nur zu ignorieren.
Italien ist zu groß, um gerettet werden zu können, so unisono das Credo verschiedener Wirtschaftsexperten. Doch Italien hat ja eine ganz andere Wirtschaftsstruktur im Vergleich zu Griechenland und wäre international wettbewerbsfähig, wenn da ein paar klitzekleine Strukturreformen rechtzeitig durchgeführt würden.

Wieder einmal Affenscheiße vom Feinsten. Das Land ist total überschuldet und verprasst Steuergelder an unpassender Stelle. Berlusconi hat bestenfalls die Großindustrie gefördert, die Mittelstandsindustrie ist, ähnlich wie auch hierzulande, die eigentlich tragende Säule der italienischen Wirtschaft. Und die hat man in den letzten Jahren arg gequält.

und überhaupt, sind wieder einmal die bösen Spekulanten schuld. Sie haben sich Italien gleichwie als Opfer ausgesucht, um es heimtückisch in die Knie zu zwingen, und sich dabei hemmungslos zu bereichern. Auch das ist Affenscheiße. Die Probleme eines jeden überschuldeten Staates sind hausgemacht. Spekulanten können herzlich wenig ausrichten, wenn die Finanzstrukturen solide wären.
Sind etwa die kreisenden Geier daran schuld, wenn unten am Boden bereits ein Kadaver liegt?
Hier werden Ursache und Wirkung wieder einmal miteinander vertauscht, aber das sind wir ja mittlerweile gewohnt.

Schwächen in einem ökonomischen Konstrukt wurden von je her von anderen Marktteilnehmern zu deren Gunsten ausgenutzt. Das ist es ja gerade, was eine Marktwirtschaft ausmacht. Einer Wirtschaft ohne Wettbewerb fehlen die Herausforderungen.

Und weil wir keine Italienkrise haben, macht auch nicht das Gespenst von den Eurobonds erneut die Runde. Egal. Die EZB hat die Leitzinsen erneut leicht angehoben, der Trend geht wieder hin zu steigenden Zinsen. Dauert nicht mehr lange, und auch das hoch verschuldete Deutschland wird deutlich höhere Zinsen anbieten müssen. Kein Ausweg in Sicht, alle Wege sind blockiert.
Das einzige noch offene Tor führt direkt in den Crash. Aus die Maus! Schuldner werden zu Getriebenen, und diejenigen, die von der Hand in den Mund leben, marschieren in die gleiche Richtung.

Das Fiat System ist umzingelt, es bleibt nur noch die Kapitulation.
Die Belagerer wissen das und können in bequemer Stellung ausharren. Schach, und Schachmatt. Andere Züge bleiben nicht mehr. Ein weiser Verlierer hätte hier bereits aufgegeben…


Goldmarkt wieder einmal gespalten:
[9:40 Uhr] Spotmarktpreis: 1113 €, Ankaufspreis bei Westgold: 1120 €
Kennen wir auch schon. Das Kartell haut wieder einmal kräftig drauf!


11. Juli 2011
Tageskommentar heute von Steffen Paulik auf den Seiten des Edelmetallstamtisch's Herzogenaurach...

Euro-Krebsgeschwür frisst sich weiter...

Die nächste Metastase hat sich in Italien gebildet. Der Eurorettungsschirm muss dringend ausgeweitet werden.
Können Sie heute alles bereits im Mainstream nachlesen. Die USA plagen derweil andere Sorgen, die Schuldenobergrenze weiter nach oben anheben zu müssen, da sonst zahlungsunfähig.
Über Chinas Statistiken zur Inflation und Wirtschaftslage darf man getrost annehmen, dass die im Fälschen noch skrupelloser sind als bei uns. In den Ballungszentren Chinas entwickelte sich eine Strohfeuerökonomie, schneller noch als zuvor in den "entwickelten" Ländern. Dem "Turbo" geht auch dort die Lust aus.

Die Falschgeldökonomie ist kurz vor dem Ende. China war die letzte Gegend auf diesem Planeten, in der so rasant "Aufgeschuldet" werden konnte. Indien sowie die asiatischen "Tiger" haben dieses Potenzial auch schon so weit ausgenutzt, dass es das Volumen der entweichenden, heißen Luft nicht aufnehmen kann.
Die Globalisierung hatte vornehmlich den Zweck, das durch unser Geldsystem vorgegebene Wachstum zu generieren, auch wenn es nur auf dem Papier steht.

Die Finanzeliten haben derzeit ein gewaltiges Problem: Unter pseudo-marktwirtschaftlichen Bedingen lässt sich kein reales Wachstum mehr generieren. Und wenn ihre Helfershelfer in den Regierungen weiterhin in die Richtung Planwirtschaft marschieren, lässt sich der Anschein einer freien Wirtschaftsordnung auch nicht mehr länger aufrecht erhalten. Wir stehen am Scheideweg. Entweder gibt man zu, dass unser Geldsystem aus aufgezwungenem Falschgeld besteht (also Crash totale mit Währungsreform), oder man driftet ab in die geplante, konsequente Zwangswirtschaft.
Damit hat die westliche Welt nur ein gewaltiges, ideologisches Problem. Nämlich genau so ein Wirtschaftsystem einzuführen, was man zuvor jahrzehntelang als zum Scheitern verurteilt angeprangert hatte.
Wir haben bereits eine verkappte Planwirtschaft, alleine deswegen, weil wir kein freies Marktgeld benutzen dürfen.
Aber die Instrumente der planwirtschaftlichen Geldpolitik reichen schon lange nicht mehr aus. Erst waren es noch Subventionen, mit denen man in den Markt eingegriffen hatte. Als das nicht mehr ausreichte, kam man mit immer mehr Zwangsverordnungen, die inzwischen diktatorischen Ausmaße angenommen haben.

Die gehirngewaschene Bevölkerung spielt (noch) mit, denn schließlich geschieht alles ja nur zu unserem Besten.
Ein "gefundenes Fressen" waren z.B. Themen wie Umweltschutz. Wenn Maßnahmen jedoch nicht mehr Mittel zum Zweck sind sondern zum (kaschierten) Selbstzweck der weiteren Aufschuldung im System (und damit zur Enteignung der Bürger führt), dann werden damit nicht ideelle Ziele zum Wohle der gesamten Bevölkerung verfolgt, sondern dienen lediglich den Vorteilen einiger weniger.

Zu diesem Zwecke haben die Eliten den sogenannten "Gutmenschen" herangezüchtet. Dieser lässt sich in die Machenschaften dieser Kreise in idealer Weise einspannen, um deren Interessen zu vertreten, ohne dass er es selbst bemerkt. Er glaubt fest daran, dass er sich für Ideale einsetzt und nimmt dabei unzählige Opfer freiwillig auf sich.
In Wahrheit hängt er an den Fäden seiner Herren wie eine Marionette, fremdgesteuert, hirnlos, und im Grunde sogar destruktiv. Wir könne nur hoffen, dass diese Leute eines Tages aufwachen und erkennen, vor welchen Karren sie sich haben spannen lassen. Die Ernüchterung wird kommen.

Ich sehe leider viele Parallelen zu den Methoden des dritten Reiches. Auch hier haben sich zahlreiche Menschen für eine wahnsinnige Ideologie und vorgegeben "höheren Zielen" missbrauchen lassen. Die Ziele sind heute zwar andere, die Methoden der Propaganda zeigen jedoch auffällig viele Gemeinsamkeiten.
Vorgegebene, "gemeinsame Ziele" sind wichtiger als das Einzelinteresse des Individuums.
"Du bist nichts, dein Volk ist alles!"
Wer die Geschichtsbücher gelesen hat, dem muss die seltsame Wandlung bei uns doch regelrecht ins Auge springen!
Sind wir wieder einmal soweit? Werden Faschisten nur dann als solche wahrgenommen, wenn sie braune Hemden tragen? Die Unterdrückung kann viele Farben haben!

Folgen Sie nicht der Herde, sondern folgen Sie Ihrem eigenen Verstand.
Eine falsch verstandene Solidarität mit Idioten führt reißt Sie mitunter selbst ins Verderben.


8. Juli 2011
The Final Countdown
EZB monetisiert PIIGS, egal was für ein Rating.

Warum die USA noch ein AAA haben, ist uns sowieso schleierhaft. Zwar scheinen die Ratingagenturen tatsächlich politisch instrumentalisiert zu sein, dass die Bonität eines Schuldners jetzt aber überhaupt keine Rolle mehr spielt, ist eine deutliche Ansage. Die Europigs drucken jetzt (eigentlich schon vorher, nur wurde es da noch verschleiert) indirekt ihr Geld selbst. Die Voraussetzungen für eine Hyperinflation sind nun voll erfüllt.
Um die Flucht aus dem Geldsystem zu unterbinden, lässt sich unsere Regierung weitere fiese Dinge einfallen:
Da wäre z.B. das neue "Geldwäschegesetz". Wenn das durchgeht, müssen Bargeldtransaktionen über einen lächerlichen Betrag von 1000,- €

"gemeldet" werden. Bargeld wird am Besten gleich vollkommen abgeschafft, das wäre doch ganz im Sinne der Banken. Wir steuern direkt auf einen Orwell'schen Staat zu.

Das nächste Beispiel, die geplante energetische Zwangssanierung von Häusern, die der Immobesitzer auch bei fehlender Rentabilität durchführen muss! Oder die unsinnige CO2 Einlagerung in den Boden, um den Gehalt der vermeintlichen Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren.
Faschismus in Reinkultur, und (fast) keiner wehrt sich dagegen.

Sind die Leute denn blind und sehen nicht, wo wir da hineinschlittern?
Das alles ist Wahnsinn mit Methode, und die Leute machen sogar noch mit.
Wir wünschen Ihnen ein weniger frustrierendes Wochenende...


Leserzuschrift zum "Geldwäschegesetz":
Panik-Ente:
der Artikel von Goldreporter (Info DE 13:30) bezüglich einer Identifikationspflicht für jedwedes Geschäft (EM-Geschäfte oder den Kauf einer Stereoanlage usw.) über 1000 Euro ist eine Fehl-Interpretation.
In der Neufassung des Gesetzes (siehe Artikel von Goldreporter) steht:

"Die Sorgfaltspflichten nach Absatz 1 gelten auch für einen Geldtransfer im Sinne des Artikels 2 Nummer 7 der Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November 2006 über die Übermittlung von Angaben zum Auftraggeber bei Geldtransfers (ABl. EU L 345 vom 8.12.2006, S. 1), soweit dieser außerhalb einer bestehenden Geschäftsbeziehung einen Betrag im Wert von 1 000 Euro oder mehr ausmacht,".

In dem referenzierten Artikel 2 Nummer 7 der Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 steht aber folgendes:

7. "Geldldtransfer": jede Transaktion, die im Namen eines Auftraggebers
über einen Zahlungsverkehrsdienstleister auf elektronischem Wege mit dem Ziel abgewickelt wird, einem Begünstigten bei einem ahlungsverkehrsdienstleister einen Geldbetrag zur Verfügung zu stellen, unabhängig davon, ob Auftraggeber und Begünstigter dieselbe Person sind;

Damit sind wohl anonyme Geldtransfers via Western Union etc. gemeint und NICHT irgendwelche baren Handelsgeschäfte !
Denn normale Bargeschäfte werden ja nicht über einen Zahlungsverkehrsdienstleister auf elektronischem Wege abgewickelt.
Also ist das meiner Meinung nach eine "Panik-Ente"!
Gruß + ein schönes WE


...gut möglich, dass einige von uns manchmal schon "Gespenster" sehen.
Tatsache ist jedoch, dass unsere Freiheits- und Eigentumsrechte sukzessive ausgehöhlt werden.

7. Juli 2011
Neues von Achim:

Eins, zwei, drei - Russischzwang an ostdeutschen Gymnasien.
Ras-Dwa-Tri...

Bugs-Bunny Immos, eine Fortsetzung der Geschichte vom 3. Juli

6. Juli 2011
Meldungen des Tages

Steuerzahler-Gedenktag. Der Rest ist für Sie.
Mehr als ein halbes Jahr haben die Deutschen für den Staat geschuftet. Erst ab dem 6. Juli bringt das eigene Gehalt wirklich etwas ein. Wo die andere Hälfte des Geldes bleibt.
http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerzahler-gedenktag-der-rest-ist-fuer-sie_aid_643132.html


Die Lawine rollt weiter…
Moody's bewertet Portugals Bonität mit Ramsch

http://www.welt.de/wirtschaft/article13470539/Moody-s-bewertet-Portugals-Bonitaet-mit-Ramsch.html


Der "Point of no Return" wurde schon lange überschritten. Was an Maßnahmen ergriffen wird ist lediglich der Versuch, die Beschleunigung des Niedergangs noch etwas zu bremsen. Nur sind auch diese Bremsen inzwischen heißgelaufen.

Deutscher Automarkt stagniert
http://www.querschuesse.de/stagnation-statt-vermeintlicher-autoboom-in-deutschland/

Querschuesse.de hat die Zahlen des KBA übersichtlich aufbereitet


Die Statistiken müssen jedoch auch entsprechend interpretiert werden.
Hier die aktuellen Zulassungsdaten der KBA.
Wir sehen, dass nach die Abwrackprämie in 2009 einen Einbruch am Automarkt weitgehend verhindert hat. Aber viele Käufe wurden nur vorgezogen. Der Einbruch kam dafür im folgenden Jahr.
Auch das erste Halbjahr dieses Jahres sieht nicht gerade berauschend aus.

Alles deutet darauf hin, dass der Wohlstand in Deutschland sinkt.

Der viel propagandierte XXL Aufschwung kam in der Bevölkerung jedenfalls nicht an, ebenso wenig wie der angebliche Aufschwung bereits vor der Finanzkrise 2008. So allmählich sollten die Leute es doch kapieren, dass sie bislang nur verarscht worden sind.
Wir stellen fest: Selbst in den allerbesten Boomphasen gelingt es dem Staat nicht, seinen Haushalt zu konsolidieren. Dafür wird die Abgabenlast des Bürgers immer weiter nach oben geschraubt, wobei gleichzeitig die Sozialleistungen für den Einzelnen immer geringer werden.
Die Rentner und andere Transfergeldbezieher haben in den letzten 10 Jahren real starke Einbußen hinnehmen müssen. Der demografische Wandel spielt dafür jedoch nur eine untergeordnete Rolle.
Ein großer Batzen der Steuereinnahmen muss inzwischen für die Bedienung der aufgelaufenen Schulden abgezweigt werden. Umverteilung zugunsten des Großkapitals im Fiat-Wunderland.
Wir brauchen nicht über die PIGS lästern, denn die sind uns lediglich ein paar Schritte voraus.



... frisch eingetrudelt: Spezialreport Gold (Erste Bank Wien)

... übrigens: Was sollen wir von einem Schreiberling halten, der offensichtlich nicht einmal den Unterschied zwischen Unze und Feinunze kennt?

Geht der Goldhausse die Luft aus? auf boerse.ARD.de (si tacuisses, philosophus mansisses)

6. Juli 2011
Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht

Heute ist der große Auftritt von Prof. Hankel, Nölling, Starbatty, und Schachschneider. Vergessen wir unseren Gauweiler nicht. Ob die Herren Erfolg haben werden darf nach allem, was wir bisher erleben durften, stark bezweifelt werden.
Das Euro-Rettungspaket war ein eindeutiger Verstoß gegen den Vertrag von Lissabon. Die Eurozone wurde entgegen den Verträgen de facto in eine Transferunion verwandelt, und das ohne Legitimation.
Dass das Volk in dieser Sache überhaupt nicht gefragt wird, kennen wir ja schon von der Einführung des Euros her. Dass jedoch quasi Haushaltsentscheidungen am Parlament vorbei alleine durch die Regierung getroffen werden, ist eine neue Dimension in dieser Bananenrepublik.
Unser System nimmt immer mehr die Züge einer Diktatur an. Viele von uns erkennen diese unheilvolle Entwicklung, doch kaum jemand nimmt seine Bürgerpflichten wahr. Nach den Statuten des Grundgesetzes wäre der Bundesbürger verpflichtet, Widerstand zu leisten. Was vor unseren Augen abläuft ist nichts anderes als eine sukzessive Aushöhlung der Demokratie, die bereits bedrohlich weit fortgeschritten ist.

Im Prinzip erleben wir ein Art Ermächtigungsgesetzt in Salamischeibentaktik. Die Parallelen zur Weimarer Zeit sind nicht zu übersehen. Und wieder einmal wird der "Gesetzesbruch" damit gerechtfertigt, eine angeblich größere "Gefahr" damit abzuwenden. Dass dieser Scheißdreck aber auch immer wieder funktioniert! Das Parlament sowie die Bürger lassen sich freiwillig kastrieren, nur weil ein paar psychotische Hirnheinis eine Gefahr heraufbeschworen haben.
Die Gefahr ist nicht die, dass der Euro verreckt, sondern dass wir unserer Eigentums- und Freiheitsrechte beraubt werden. Scheiß doch auf den Euro - wer wollte den bei uns schon haben?
Der Euro wurde dem Volk aufgezwungen, ohne uns zu fragen. Wohlweislich gab es bei uns, im Gegensatz zu einigen anderen Ländern, keine Volksabstimmung dazu.
Danach hat man uns mit falschen Versprechungen hingehalten. Der Euro wird so stark sein wie die DM.
Wir kennen die Sprüche. Es wird keine Transferzahlungen geben. Wieder eine verdammte Lüge!

Jeder Ökonom mit einem IQ über 85 hätte erkennen müssen, dass eine gemeinsame Papierwährung nur in einem homogenen Wirtschaftsraum mit einer vergleichbaren Leistungsfähigkeit funktioniert.
Selbst in der guten, alten Bundesrepublik kam es zu einem Länderfinanzausgleich. Dass es dann nicht ohne Ausgleichszehlungen in einer Eurozone gehen kann, in der die Gefälle in der Wirtschaft noch wesentlich gravierender sind, musste von Anfang an klar gewesen sein.

Wenn uns unsere Kinder und Enkelkinder eines Tages fragen, was wir dagegen gemacht haben, dann wir die Antwort wieder eine traurige sein. So wie wir unsere Großeltern gefragt haben, warum sie damals einen Hitler zuglassen haben. Es hat doch damals niemand geahnt, wie alles kommen würde.
Geahnt haben es damals bestimmt viele, doch sie wollten es nicht sehen.

Wer weiß, wie lange es noch möglich sein wird, Zeilen wie diese hier zu schreiben. Vielleicht steht in ein paar Jahren die Stasi 2.0 oder Gestapo 2.0 vor meiner Türe?
Wann wird es Zeit, die Koffer zu packen? Doch wohin?
Oder müssen wir uns unsere Bürgerrechte alle paar Generationen wieder neu erkämpfen? Und wer macht dann mit?

Momentan sieht es eher so aus, dass jeder auf sich alleine gestellt ist. Wann kapieren unsere Bürger endlich, dass sie von DIESEM Staat nichts mehr (Gutes) zu erwarten haben?
Das betrifft nicht nur Deutschland, sondern alle europäischen Staaten sowie auch die USA.

Und zuletzt wieder ein Querverweis zum Gold.
Das Engagement in das Edelmetall ist ein deutliches Bekenntnis zur Freiheit und Unabhängigkeit.
Und warum manche Kreise dieses Zeug hassen wie der Teufel das Weihwasser, sollte daher auch verständlich sein. Wir sind im Krieg. Hoffen wir, dass am Ende die Freiheit siegt…



4. Juli 2011
Produktion der öffentlichen Meinung

Wir haben in der letzten Woche hier über die widersprüchliche öffentliche Berichterstattung geschrieben. Medien werden dazu benutzt, um Meinungen zu transportieren und damit die öffentliche Meinung zu beeinflussen. So etwas wie ein öffentliches Interesse gibt es nicht, es sind immer nur Einzelinteressen, die umgesetzt werden sollen. Eine Gruppe von Leuten mit ähnlichen Interessen schließen sich zweckmäßigerweise gerne in einer Gruppe zusammen, um ihre Interessen durchzusetzen. Dies nennt sich dann Verband, Verein, Partei oder Gewerkschaft. Eine solche Gruppe hat es wesentlich einfacher, erfolgreiche Lobbyarbeit zu betreiben. Um erfolgreich Lobbyarbeit betreiben zu können benötigt man jedoch eines: Geld. Wenn die "öffentliche Meinung" sich innerhalb einer relativ kurzen Zeit ändert kann man davon ausgehen, dass "viel Geld" (und damit eine Macht) dahinter steht.

Ich habe mich zunächst gewundert, warum der ifo-Chef in den letzten Jahren mit so vielen unterschiedlichen, teilweise konträren Meinungen, aufgetreten ist. Leute wie Hans-Werner Sinn sollten für sich doch eine Haltung längst bezogen haben. Wahrheiten oder Überzeugungen ändern sich nicht über Nacht. Jetzt warnt Sinn davor, dass die Transferzahlungen an die schwächeren Euro-mitgliedssatten den Wohlstand bei uns, und vor allem die zukünftigen Rentenleistungen hierzulande schmälern wird. Was Sinn hier macht ist nichts anderes, als Druck auf die Regierung ausüben zu wollen, indem er die mächtige Wählergruppe der Rentner gegen die derzeit praktizierte Griechenlandpolitik einstimmt.
Immer dann, wenn Nachrichtenmeldungen sehen, sollte unser erster Gedanke sein: Cui bono, wem nützt das? Was soll damit transportiert werden?
Hat die deutsche Wirtschaft die PIGS als Exportraum etwa schon abgeschrieben und befürchtet eine weitere Schwächung des Binnenmarktes?

Vielleicht rührt ein "Sinn-eswandel" auch nur daher, dass die ursprünglich erhoffte Wirkung der transportierten Botschaft nicht die gewünschte Wirkung beim Publikum erzielte. Dann wechselt man eben die Strategie. Echt marketingmäßig. Es kommt nicht auf die Aussage an, sondern auf deren Wirkung. So betrachtet sind die Widersprüche gar nicht mehr so widersprüchlich. Viele Aussagen sind lediglich ein Geschwätz, dessen Inhalt gar nicht näher analysiert werden muss. Vielmehr sollten wir uns fragen: Was will er (sie) damit erreichen?

Damenfußball, der absolute Hype momentan.
Frauenfußball - früher hat sich dafür doch keine alte Sau interessiert, und nun beherrscht dieses Thema die Nachrichtensendungen. Auch hier steckte ein cleveres Marketing dahinter. Ob es nun Ablenkung á la "Brot und Spiele" ist, oder ob die Kommerzmafia der Sportverbände den Kragen nicht voll genug bekommt, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Das ist lediglich eine Feststellung.
Eine weitere Feststellung ist es, dass das Volk offensichtlich jeden Brocken frisst, den ihnen die "Marketingexperten" hinwerfen. Für mich ist das wieder ein Indiz, dass die Masse nicht eigenständig handelt, sondern gesteuert wird.

Und damit kommen wir auch schon zu unserem Lieblingsthema, dem Edelmetall. Die Preisgestaltung von Gold und Silber in der vergangen Woche hat den Appetit des Normalbürgers auf das Glitzerzeug deutlich gezügelt. Und auch der Adel hält sich vornehm zurück, wenn es um die Zurschaustellung von Glitzerzeug geht, wie der jüngste Spektakel aus Monaco gezeigt hat. Soll auch hier die Botschaft transportiert werden, dass Gold und Brillianten nicht mehr en vogue sind? Also Leute, steckt eure Kohle lieber in überteuerte Designerklamotten und schicke Autos. Gold und Diamanten, auch hier ein barbarisches Relikt vergangener Zeiten, so wie der einstige Goldstandard. Alles nur Schnee von gestern. Doch was, wenn der Winter wiederkehrt? Zieht euch lieber schon einmal warm an…


3. Juli 2011
Das Bus-Bunny-Phänomen. (by Achim)
Gestern standen wir noch kurz vor dem Abgrund. Heute sind wir ein ganzes Stück weiter gekommen...

30. Juni 2011
Widersprüchlicher können die Nachrichten nicht sein

Vor zwei Tagen (28.6.2011) haben wir noch einen Link platziert, wo euphorisch von einem guten Konsumklima die Rede war. Heute lesen wir genau das Gegenteil davon:

Einzelhandel
Kunden treten in Kaufstreik
Trotz der guten Konjunktur sitzen die Verbraucher auf ihrem Geld. Die deutschen Einzelhändler haben im Mai die stärksten Umsatzeinbußen seit vier Jahren verkraften müssen.

Aus demselben Stall kommt auch folgende Meldung:
Konjunkturifo-Institut schraubt Wachstumsprognose nach oben
Angesichts des anhaltenden Wirtschaftsbooms in Deutschland hat auch das ifo Institut seine Wachstumsprognose kräftig nach oben geschraubt.

Und von Reuters erfahren wir:
IWF mahnt USA wegen Schulden - Warnt vor globalem Schock

Das nenne ich Pluralismus. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Vergessen Sie sämtliche Prognosen. Alle Berechnungsmodelle gehen von einem weiterhin funktionierenden Fiat-Money System aus, in dem weiterhin ungehemmt aufgeschuldet werden kann.

Eurokrise:
Das verabschiedete Sparpaket Griechenlands ist reine Kosmetik, das niemals umgesetzt wird.
Die Hilfsgelder, die an Griechenland "ausbezahlt" werden, kommen auch niemals im Lande selber an sonder dienen einzig und alleine dazu, Griechenlands Gläubiger zu befriedigen.
Das ganze ist eine ausgesprochene Sauerei. Der deutsche Michel ist sauer, dass er für die Griechen blechen muss, (unser Ober-Kretin fordert ja noch lautstark die Solidarität mit unseren griechischen Nachbarn), während die Griechen auf die Deutschen sauer sind, dass sie noch höhere Verpflichtungen eingehen sollen.

Nochmals zum Mitschreiben: Wir zahlen in Wahrheit nicht für die Griechen, sondern für die Banken!
Kein einziger Cent aus dem Rettungspaket kommt den griechischen Bürgern zugute, denn die haben das Geld längst verkonsumiert. Wenn bei einem Arbeiter eine Lohnpfändung besteht, dann nützt diesem eine Gehaltserhöhung ja auch nichts!


29. Juni 2011
Kollaps überfällig! (oder: Wenn ein Volk aufgehört hat, selbst zu denken...)

Wenn ich das Meinungsbild aus eigenen Umfragen eruiere, stellen sich bei mir die Nackenhaare auf.
Die Mehrheit schient doch tatsächlich GEGEN eine Steuerentlastung zu sein. Die "überschüssigen" Steuereinnahmen sollen doch gefälligst zur Tilgung der Staatsschulden hergenommen werden.
(Damit uns nicht das gleiche Schicksal blüht wie Griechenland, oder was?)

Dabei geht es ja nicht einmal wirklich um eine echte Steuerentlastung sondern nur darum, die stetigen Steuererhöhungen der letzten Jahre zu stoppen. Der Michel ist bei den "generösen" Lohnerhöhungen schrittweise in die Steuerprogression gerutscht und musste, relativ gesehen, immer mehr an den Staat abdrücken. Das ist keine Entlastung sondern eine Bremse für den weiteren Wahnsinn. Die Absicht einiger Regierungskreise, seine Bürger nicht noch mehr abzocken zu wollen wird jedoch als eine Art großzügige Geste verkauft, fast schon als Steuergeschenk. Danke, liebe Abgeordnete der FDF, dass ihr unsere, bereits jetzt schon viel zu hohen Steuern und Abgaben, nicht noch weiter nach oben schrauben wollt.

Außerdem ist es scheißegal, wie viele Steuern unser Staat einnimmt. Er hat es bislang noch nie geschafft, tatsächlich etwas von dem Schuldenberg abzutragen. Es ist schon systembedingt, mathematisch gar nicht möglich. Eine Tilgung war auch niemals ein ernst gemeintes Ziel der verantwortlichen Politiker. Es geht immer nur darum, die Schulden (Zinsen zahlen) zu bedienen.
Und je höher die Schulden, desto besser für die Banken und Finanzinstitute.
Aber die Leute durchblicken nicht das perfide System des Fiat-Geldes, das nur den Banken nutzt.
Die Schuldenabhängigkeit ist gewollt und Teil des Plans.

Man muss sich das einmal vorstellen: Da wird etwas als Geld bezeichnet, was keinerlei Anstrengung und Leistung bedarf, und den Bürgern als "gesetzliches Zahlungsmittel" aufs Auge gedrückt. Die Banken verdienen sich dumm und dämlich, ohne selbst etwas zu leisten bzw. geleistet zu haben.

Das Fiat-Geld System ist der Schlüssel zur modernen Knechtschaft, ein Instrument zur Unterdrückung, der Unfreiheit und der Ausbeutung. Aufgezwungenes Fiat-Geld führte die Marktwirtschaft ad absurdum.
Wir haben keine Marktwirtschaft sondern ein perfides Umverteilungssystem, bei dem das Pseudo-Geld lediglich der Schlüssel zur Umverteilung ist. Diesen Schlüssel besitzen und kontrollieren jedoch nicht die Marktteilnehmer selbst, sondern die Banken, unterstützt von ihren Helfern und Helfershelfern in den Parlamenten und Wirtschaftsverbänden.

Wer über die Finanzkrise blubbert, ohne das System auch nur ansatzweise verstanden zu haben, sollte besser sein Maul halten. Aber die Leute brabbeln jeden Unsinn nach, der über die Medien in die Gehirne der Menschen eingeprägt wird.
Sapere aude? Von wegen! Wer es tatsächlich wagt, selbst zu denken, ist in unserer Gesellschaft ein Querulant - vor allem in den Augen der so genannten "Gutmenschen".
Zeit für Veränderungen…


28. Juni 2011
Fast jeder wettet gegen den Euro, doch kaum jemand setzt dagegen

Es ist schon grotesk, wie irrational sich viele Leute verhalten. Finanzkrise hin oder her, bei dem schönen Wetter ist der Besuch eines in Bayern so beliebten Biergartens manchmal aufschlussreicher als die Nachrichten in der Glotze zu verfolgen.
Kurzum, die Griechenlandtragödie hat sich auch zum Top-Thema am Wirtshaustisch entwickelt. Interessant beim Lauschen ist, dass scheinbar kaum noch jemand wirklich an den eine lange Zukunft des Euros glaubt. Die diskutieren Szenarien reichen von einer Spaltung der Gemeinschaftswährung in einen Nord- und Südeuro, oder dass Griechenland aus der Eurozone austreten müsse, bis hin zur Forderung, dass Deutschland wieder zur "guten alten" DM zurückkehren sollte. An der propagierten Stabilität des Euros glaubt jedenfalls niemand mehr.
Viele befürchten eine starke Inflation (im Sinne von Teuerung), also einen kräftigen Schwund der Kaufkraft. Was sie denn dagegen tun, wollte ich wissen?


Und nun kommt das Erstaunliche - NICHTS!
Die paar Kröten bleiben erst einmal auf dem Sparbuch liegen. Manche wollen geplante Ausgaben vorziehen, wie z.B. Autokauf oder Hausrenovierung. Die Preise von Neuwagen steigen stark an, und er wolle sich ein neues Fahrzeug kaufen, bevor sein favorisiertes Modell noch teuerer wird. Leider reichen die Ersparnisse nicht ganz, so dass ein Teil davon finanziert werden muss. Ein anderer Gesprächsteilnehmer in der Runde möchte seine Immobilie vorzeitig renovieren und ausbauen, damit das Geld weg ist. Typische Anzeichen eines beginnenden Crack-up Booms.

Und der Rest? Erst einmal abwarten.
Ja, man mache sich große Sorgen um die Geldwertstabilität, und deswegen werde man die Entwicklung sorgfältig beobachten. Dann wäre ja immer noch Zeit zu handeln. Vielleicht erledigt sich das Problem ja von ganz alleine, wenn Deutschland zurück zur DM kehrt, haben wir ja wieder eine stabile Währung!

Gold? Fehlanzeige!
Gold ist viel zu teuer und nur was für Spekulanten. Und falls die Währung wirklich crashen sollte, dann hat ja sowieso niemand mehr Geld um das Zeug kaufen zu können, darum ist Gold in einer Krise vollkommen nutzlos.
Fast alle wetten zwar gegen den Euro, aber sie setzen nicht dagegen.
Der Wetteinsatz gegen den Euro ist nun einmal das Investment in Edelmetall.


Links:
Robustes Wachstum stärkt Verbrauchervertrauen

Trotz Euro-Krise steigt das Vertrauen: Das Konsumklima dürfte sich im Juli verbessern. Für die deutsche Wirtschaft ist das eine gute Entwicklung: Der Aufschwung hängt so weniger vom Export ab.


Dumpfsinn, die Leute verballern lieber ihr Geld bevor es verreckt...


27. Juni 2011
Der Hartgeldclub kann sich abschaffen
;-)
So wie es gegenwärtig aussieht, haben die Themen des Hartgeldclubs bald ausgedient und werden Geschichte sein. Der Kollaps ist nicht mehr aufzuhalten und steht unmittelbar davor.
Über was sollen wir an dieser Stelle noch berichten, jetzt, wo unsere Themen bereits Mainstream geworden sind? Vor fünf Jahren war das noch ganz was anders. Staatsbankrott, Währungsreform - wie langweilig! Schnee von gestern!

Haben Sie gestern Abend
Anne Will geguckt?
Anfang ging's ja noch recht bla-bla-bla-gemäßigt zu, doch dann kam Dirk Müller knüppelhart zur Sache.
Die Regierung mitsamt Parlament hat ihre Legitimität verloren. Dirk Müller bezichtigt die Parlamentarier der Unfähigkeit wenn er (sinngemäß) darlegt, dass die finanzpolitische Gesetzgebung einer "Blaupause" der Deutschen Bank folgt, weil die Parlamentarier selbst keine Ahnung von der Materie hätten.

Aber es kommt noch härter.
Mr. Dax nimmt Bezug auf die Wirtschaftszyklen und lässt durchblicken, dass es am Ende immer wieder zu gesellschaftlichen Verwerfungen kommt. Dass die Schere zwischen Arm und Reich systembedingt immer weiter auseinander driftet, bis es eines Tages schließlich knallt.
Es fällt das Stichwort Lastenausgleich. Indirekt wurde sogar schon zum Bankrun aufgerufen. Hätte Dirk Müller auch noch Edelmetalle empfohlen, hätte er fast schon den Walter Eichelburg gegeben.

Dass es ohne Schuldenschnitt für Griechenland weitergeht, daran glaubt in der Runde keiner mehr. Auch wenn die Beiträge der übrigen Talkgäste sich als teilweise recht unqualifiziert darstellten, so ist eines sicher: Eine echte Hoffnung hat inzwischen keiner mehr.

Gold und Silberpreise:
Obwohl am Spotmarkt die Notierung nach unten geprügelt wurde, hat sich der Straßenpreis kaum bewegt. Gold soll nicht als Fluchtgelegenheit aus dem gerade kollabierenden Luftikus-Papiergeldsystem wahrgenommen werden. Die Massen misstrauen inzwischen zwar dem Euro, aber (natürlich gut für das System) auch dem Edelmetall. Stattdessen werden Immobilien nachgefragt, selbst wenn diese Überteuert sind. Eine Immobilie als reine Kapitalanlage ist nicht zu empfehlen. Die Gefahr einer Zwangshypothek auf Immobilien sehen wir als wahrscheinlicher an als ein kommendes Goldverbot.
Die Masse ist (immer noch) nicht in Edelmetallen investiert. Eher bringen die Leute den vererbten Goldschmuck von der Großmutter zum Goldaufkäufer als dass sie selbst kaufen. Auch wenn sich die Anzeichen verdichten, dass eine kommende Weltwährung wieder mit Gold unterlegt werden sein muss, hat die Masse kein Vertrauen in das Edelmetall. Zu teuer, zu unsicher…
Zwar Schade, für uns dennoch irgendwie beruhigend: Denn die Masse verliert immer!

Grundlagenstammtisch:
Das Thema finanzielle Absicherung dürfte für uns gegessen sein. Hier können wir nichts mehr weiter tun als abzuwarten. Der Stammtisch Schwabach hat deshalb das Thema "Selbstschutz" im Fokus. Hinsichtlich der zu erwartenden Verwerfungen dürfte dieser Aspekt nicht unbedeutend sein.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die neue Woche…

24. Juni 2011
Jugend forscht, wieder 'mal was Bissiges von Achim...

...ach, ja...
Unsere Mutter samt Gefolgschaft hat Einsehen mit der deutschen Industrie und erleichtert die Anheuerung von Ingenieuren und Fachkräften aus dem Ausland. Es gibt nämlich bei uns keine Ingenieure und Techniker mehr, weil die alle ins Ausland abgewandert sind und dort lieber als Gastarbeiter arbeiten, als sich hierzulande weiterhin das Steuer- und Abgabenfell über die Ohren ziehen zu lassen. Echt genial. Die deutschen Ingenieure arbeiten in Norwegen, dafür holen wir uns Ingeniuere aus Griechenland. Die werden dann steuerlich so geschröpft, dass damit der Griechenland-Bailout finanziert wird. So schließt sich der Kreis. Mutti, du hast's voll drauf...


22. Juni 2011
Die Deutschen haben soviel auf der hohen Kante wie niemals zuvor,

ist in der Presse zu lesen.
Auf knapp 5 Billionen sollen sie zusammen kommen, die Bundesbürger. Das meiste davon liegt bei den Banken, Versicherungen und Fonds. In Aktien soll nur 5% des deutschen Kapitals stecken.
Statistisch gesehen besitzt damit jeder Bundesbürger im Durchschnitt ein (bilanziertes Schein-) Vermögen von ca. 60.000.- €.
5 Billionen, das ist doppelt so viel wie das BIP des letzten Jahres. Im BIP sind jedoch auch alle Dienstleistungen (einschl. Finanzdienstleistungen) mit eingerechnet, keine dinglichen Werte also. Die Staatschulden liegen mittlerweile auch in der Größenordnung des BIP. Würde den Bürgern die Hälfte des Vermögens weggenommen, so wäre der Staat schuldenfrei.
Falsch gedacht, denn da gibt es noch die Pensionsverpflichtungen und nicht zuletzt die Garantien für die "alternativlose" Stabilisierung des Euros.
Man muss nicht viel Fantasie entwickeln um festzustellen, dass von diesem Vermögen nicht viel übrig bleiben wird. Die 5 Billionen € könnten zum aktuellen Goldpreis 135.000 t kaufen, das sind fast 90% der Menge, die in der gesamten Menschheitsgeschichte schätzungsweise bis heute gefördert worden ist.
Bedarf es noch irgendwelcher Argumente um darzulegen, warum ein Haircut bei den Sparern mehr als überfällig ist? Wer keine große Lust auf die "große Schafsschur" verspürt, sollte inzwischen bereits gehandelt haben, denn schon morgen könnte es dafür zu spät sein.
Jeder Schuldenschnitt auf der einen Seite ist ein Vermögensverlust auf der anderen Seite.
Deswegen raten wir auch zu Vermögenswertanlagen ohne dieses Gegenpartei-Risiko.


Reine (Welt-) Farce:
Arbeitnehmer profitieren von guter Konjunktur

Die Bruttolöhne sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal 2011 real um 2 Prozent gestiegen. Das sei der zweithöchste Anstieg seit 2008, sagen die Statistiker.
Durch die kalte Progression bleiben netto gerade einmal 2-3 Prozent nominal übrig, inflationsbereinigt also ein fettes Minusgeschäft! Wer davon profitiert ist einzig und alleine dieser schwachsinnige Behinderte...


Weitere Nebelkerze?
Regierung will Steuerlast senken! Wahrscheinlich wieder einmal nur Lippenbekenntnisse.
Bis zur nächsten Bundestagswahl hält das System ohnehin nicht mehr durch...


21. Juni 2011
Euro-Krise ist weiterhin das Top-Thema

Alle Blicke sind derzeit auf Griechenland gerichtet. Dass die Freigabe der EU-Mittel noch in Frage steht, ist eine reine Inszenierung. Die Sache wurde längst beschlossen, der geforderte "Sparkurs" wird durchgehen, und es sind wieder ein paar Tage Zeit gewonnen. Was wir erleben ist eine mediale Ausschlachtung, und wahrscheinlich ein Ablenkungsmanöver vor wesentlich dramatischeren Entwicklungen, die uns noch bevorstehen. Europa ist nur ein Nebenkriegsschauplatz. Das größere Problem ist die Finanzlage in den USA.
Dass es ein QE3 geben wird, gilt unter Kennern des Systems als so gut wie sicher.
Der Untergang des Finanzsystems wird global synchronisiert, mit allen Mitteln, was mit medialer Propaganda möglich ist. Wir befinden uns in der letzten Phase des Spiels. Die Hochfinanz hat bereits Kasse gemacht und hinterlässt nun verbrannte Erde. Das System ist weitgehend ausgehöhlt, es steht nur noch eine dünne Fassade.
Warum lässt man das System dann nicht über den Jordan gehen? Will man möglichst noch alle Spuren verwischen?
Der Mann auf der Straße ist es, der das Spiel verloren hat. Wenn er es erkennt und auf die Straße geht, wird das für die Eliten unangenehm. In Südeuropa passiert das gerade.

Wenn es kein echtes Wachstum mehr gibt, können einige Mitspieler nur dann gewinnen, wenn ein anderer verliert. Wenn der Spieler mit den schlechten Karten seine Situation erkennt und realistisch einschätzt, wird er jedoch schnell aus dem Spiel aussteigen. Das galt es zu vermeiden. Dass die Karten gezinkt waren, haben die meisten Mitspieler noch nicht erkannt. Und die Betrüger machen sich vernünftigerweise rechtzeitig aus dem Staub, bevor der Schwindel auffliegt. Ein paar Ablenkungsmanöver am Schluss können da bestimmt nicht schaden.

Das Geldsystem ist so ein Betrug. Fiat-Money und alle daraus abgeleiteten Finanzwerte sind eine substanzlose Illusion. Was wir heute erleben ist das letzte Scheingefecht um die scheinbaren Vermögenswerte, die real längst weg sind.
Was hier so öffentlichkeitswirksam verteidigt wird ist eine leere Schatzkammer, während die Plünderer ihren Vorsprung ungehindert ausbauen.


20. Juni 2011
Wer am lautesten schreit…

Bilder einer aufgebrachten Menge in Athen, die gegen die Sparmaßnahmen protestiert.
Sparen war noch nie populär, deswegen liebten Politiker Fiat-Money, das leichte Geld. Doch wehe, wenn eines Tages die Rechnung dafür kommt. Zahlen ist auch nicht populär. Doch wo bleibt der Protest bei uns?
Wie meist üblich, wenn es um Verteilungskämpfe geht, bekommt der zuerst, der am lautesten schreit. Insofern machen die lautstarken Aufmärsche vor dem griechischen Parlament durchaus Sinn, wenn man die wahren Hintergründe der Finanzkrise nicht versteht. Die griechische Bevölkerung wurde, ebenso wie alle anderen Bürger in demokratischen Staaten, wohl kaum über die Mechanismen einer Marktwirtschaft aufgeklärt. Hier wie auch dort wird (oder besser: wurde) großzügig das verteilt, was noch gar nicht erwirtschaftet wurde. Anders al bei einem privaten Kredit wurde den Leuten nicht gesagt, dass die Wohltaten zurückzuzahlen sind. Dass eines Tages die Rechnung dafür präsentiert wird, davon wollte keiner etwas wissen. Das Problem ist, das die Leute nicht aufwachen wollen. Besitzstände wollen gewahrt werden, auch wenn es sich nur um eine Illusion gehandelt hat.

Das "griechische" Problem ist auch unser Problem, in vielerlei Hinsicht.
Geht Griechenland Pleite, dann gibt es auch bei uns ein Abschreibungsproblem mit schmerzhaften Wertberichtigungen. Leistet Deutschland weiterhin Garantien oder zahlt, so ereilt uns in Kürze das gleiche Schicksal wie die anderen PIIGS.
Eigentlich ändert es sowieso nichts mehr an der Gesamtsituation. Im Prinzip sind alle Staaten bankrott da es keinen Weg gibt, die aufgetürmten Schulden jemals zu tilgen. Griechenland ist eben nur ein bisschen mehr bankrott als Deutschland. Bei Staaten ist das Ende der Fahnenstange erst dann erreicht, wenn es seine bestehenden Schulden nicht mehr überrollen kann und auch kein weiteres Aufschuldungspotenzial besteht. Die USA steht keineswegs besser da als Griechenland mit der Ausnahme, dass die Amis ihre eigne Währung besitzen und sich nicht mit dem Fehlkonstrukt einer Gemeinschaftswährung herumschlagen müssen.

Der kurze Glaube am Freitag, Griechenland und Euroland könnte vielleicht doch noch irgendwie gerettet werden, ist inzwischen wieder dahin. Die Presse artikuliert immer deutlicher und häufiger, dass das System wahrscheinlich bald schon den Bach hinuntergeht. Verwunderlich ist nur die stoische Ruhe unter der deutschen Bevölkerung. Wo bleibt das Geschrei bei uns? Die heben noch nicht einmal ihre paar verbleiben Kröten von der Bank ab und warten ab, bis die Kaufkraft der Ersparnisse vollkommen vernichtet wird.


[15:30]
Ein schwachsinniger Rollstuhlfahrer liefert den Griechen dazu noch eine Steilvorlage, um die Deutschen zum Sündenbock zu machen:
Um die Kredite an Griechenland zu rechtfertigen hat dieser jemand öffentlich immer dargelegt, dass Deutschland durch die Kreditzinsen ja verdiene, die Kredite an Griechenland spülten zusätzliche in die deutsche Staatskasse. Diese Aussagen sind natürlich Bullshit.
Deutschland verdient nicht durch Kredite, indem wir uns für selbst zu einen Zinssatz von 3% am Kreditmarkt bedienen, und für 6% unseren griechischen Freunden weitergeben. Vordergründig sieht es vielleicht so aus, dass wir 100% draufschlagen, in Wahrheit subventionieren wir den Differenzbetrag zu den echten Zinsen am (freien) Kapitalmarkt. Für Pleitekandidaten gibt es normalerweise überhaupt keinen Kredit mehr, wenn nicht der Risikoaufschlag exorbitant hoch ist. Für die mickrigen 3% Aufschlag bekommt kein Gläubiger eine Kreditausfallversicherung, schon gar nicht für Griechenland.

Die Sache ist vollkommen ausweglos. Die Deutschen täten gut daran, sich aus allen Papierwertversprechen zu verabschieden, und ebenso wie die Griechen, die Bedienung der Staatsschulden zurückzuweisen. Damit kollabiert das System zwar sofort, aber das wird es sowieso bald, auch wenn wir noch so viele retten wollten.
Ungedeckte Kredite wird es danach nicht mehr geben und der Staat wird endlich wieder lernen müssen mit dem zurechtzukommen, was er tatsächlich einnimmt. Aus dem, was in einer Volkswirtschaft tatsächlich erwirtschaftet wird. Das wird eine harte Landung. Für die weiche Landung ist es zu spät, denn eine solche hätte schon vor 10 Jahren eingeleitet werden müssen.




17. Juni 2011
Vollkommen abartig!

Haben Sie gesehen, was die Merkel zusammen mit Sarko für eine Show abziehen?
Griechenland ist also gerettet? Und die Privaten sind auch mit dabei?
Was für eine Affenscheiße ist das? Wer soll denn freiwillig eine Prolongation auslaufender und damit fälliger Grriechenlandbonds zum ursprünglich selben niedrigen Mickerzins eingehen? Die können höchstens staatsnahe Institutionen dazu erpressen, auslaufende 5-jährige gegen neue 7-jährige einzutauschen. Keine Pleite, keine Wertberichtigung! Wenn dieses Kalkül aufgehen sollte, wären die verbleibenden freien Akteure auf dem Markt ja total bescheuert. Die stoßen das Zeug ab, wenn die Risikoprämie nicht mehr stimmt. Also monetarisieren nur noch bestimmte Versicherungen, Banken und die EZB diesen Schrott, weil und wenn sie dazu genötigt werden.


Der Markt wird von Regierungen bzw. regierungsnahen Institutionen auf kriminellste Art und Weise manipuliert, und das Volk auf hinterhältigste Weise getäuscht. Das ist der größte Betrug aller Zeiten, der berüchtigte John Law war dagegen ein Waisenknabe. Was als Rettung verkauft wird ist die Vorstufe zum Supergau. Wurden die kritischen Berichterstatter der vergangenen Tage womöglich auf Anordnung von Oben zurechtgestutzt? Alles plötzlich wieder in Butter? Gibt es wieder Hoffnung? Das Wiener Modell (nein, die meinen damit nicht Hartgeld.com) als Lösung, wobei das Konzept der damaligen Ostbankenrettung mit der Situation Griechenland ja überhaupt nicht zu vergleichen ist. Wer gedacht hat, dass es nicht mehr krasser geht, der wurde heute eines Besseren belehrt. Wie lange lassen sich die Bürger noch verarschen? Bei dem Zeug, was uns heute alles aufgetischt wird, hätte es früher längst eine Revolution gegeben.

Der Bank-Run ist überfällig. Wie lange soll dieses grausame Spiel noch gehen? Aber wozu denn aufregen? WIR haben unser Klopapier ja bereits entsorgt. Gelassen bleiben und abwarten...

16. Juni 2011
Zerreißprobe Griechenland

Während sich die übrigen EU Mitgliedsstaaten sich nicht auf eine gemeinsame Linie hinsichtlich Griechenland-Rettung einigen könne, brennt es derweil in Athen. Regierungskrise. Selbst wenn es Papandreou gelingt, im Sattel zu bleiben, sind die nächsten Unruhen vorprogrammiert.
Macht nichts, der Euro ist ja sicher.


Wie
Vermögenswerte verbuddelt werden, kommentiert unser Freund Achim in seiner neuen zynischen Glosse "The Undertaker"
Wenn wir schon vom Verbuddeln reden: Auch heutzutage noch findet man hin und wieder einstmals verbuddelte Schätze aus Edelmetall, die ihren Glanz über die Zeit hinweg behalten haben. Papier verrottet eben einmal, und eignet sich deshalb ideal dazu, "bestattet" zu werden…

Anmerkung: Der ursprüngliche Link auf den Artikel wurde am 28.12.2011 auf einer Bitte hin entfernt, um Persönlichkeitsrechte zu respektieren.

15. Juni 2011
Leserzuschrift:

Mittlerweile bin ich schon seit längerer Zeit zu der Ansicht gelangt das alles pleite (Staaten, Firmen und Banken) gehen kann und es das System immer noch gibt, solange das Papier von der großen Herde nur akzeptiert wird. Und es wird von diesen Idioten akzeptiert.
Und es wird zum natürlichen Ende über die Inflation kommen, bis es schließlich nicht mehr geht.
Könnte alles viel besser ablaufen, wenn sich die dumme Masse nur ein bisschen für was anderes als den dekadenten Schmarrn interessieren würde.
Tut diese aber nicht und wird es auch nie tun. Das macht nämlich kein Spaß.
Aber ob dieser Masse die Folgen von dem jetzt Spaß machen wird?


Mittlerweile wird der absehbare Systemcrash sogar im öffentlich-rechtlichen Mainstream kommuniziert.
Dass Bürger bei diesem Geldhunger des Staates keine Planungs- und Rechtssicherheit mehr haben, zum Beispiel...
Vertrauenschutz ade! Besteuerung auch rückwirkend möglich. Knallharter Klartext, zwar nicht zu krass wie bei Eichelburg,

aber unmissverständlich so, dass es sogar jeder Dödel ohne Schulbildung kapieren müsste.
Es wird auch kein Zweifel daran gelassen, dass die Sache mit Griechenland aussichtslos ist.
Rettet man weiterhin, wird das zum Fass ohne Boden, rettet man nicht, kommt es zum Dominoeffekt.
Die offene Botschaft ist: Game over! Aus dem Mainstream wohlgemerkt, keine Verschwörungs-Spinner!
Die Botschaft zwischen den Zeilen: Raus aus dem System, vor allem in Sicherheit vor dem Zugriff der Staatskrake.
Der allgemeine Run steht unmittelbar bevor, noch etwas zögerlich, aber das ist eine neue Qualität.
Jetzt wacht langsam auch der misstrauische Teil der Masse auf. Viele Leute, die bislang quasi "beratungsresistent" waren, sind in den letzten Tagen auf uns zugekommen und möchten nun wenigstens einen Teil ihrer Ersparnisse in Hartgeld umschichten. Besser spät als zu spät!


14. Juni 2011
Staatsbankrott in Sicht

S&P hat Griechenland nun auf Ramschstatus gesetzt. Aber nicht nur Griechenland droht der Offenbarungseid, auch die anderen PIGS und noch viel dramatischer - der USA - droht der offensichtliche Bankrott. Das gibt einen schönen Dominoeffekt. Griechenland könnten die Gläubiger vielleicht noch verschmerzen, doch das dann schwindende Vertrauen in Staatsanleihen wird am Ende das ganze System einreißen.


Was wundert ist, dass die Edelmetalle in diesem Umfeld noch so relativ billig sind. Die einzig noch verbleibende Reservewährung ist nur mehr das Gold. Eigentlich müssten sich alle darauf stürzen und en Preis gewaltig nach oben befördern. Stattdessen dümpelt Gold auf Eurobasis mehr oder weniger seitwärts, und das seit Monaten. Hier ist eindeutig ein aufgestautes Nachhol-Potenzial.

Dass die entwickelten, westlichen Staaten allesamt auf einen Konkurs zusteuern, ist uns ja seit langem bewusst. Bislang haben die es immer wieder hinbekommen, durch unsaubere Tricks das System wieder zu stabilisieren, wenn auch nur über ein labiles Gleichgewicht. Momentan wackelt das Gebäude wieder einmal heftig. Es sieht so aus, als ob die ihr Pulver bereits verschossen hätten. Kommt es zum Kollaps, oder kommt noch einmal ein neues Kaninchen aus dem Zylinder?


Viele Anleger werden langsam nervös, von den Dumm-Schafen einmal abgesehen.
Wer immer noch in Papiergeldanlagen investiert ist, für den wird es langsam mehr als kritisch. Aus Versicherungen kommen sie mittlerweile so gut wie gar nicht mehr raus.

Dazu noch ein "schöner" Paragraph zur Beruhigung: (Leserzuschrift)

VAG § 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen
(1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, daß dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungs- sowie Wertpapierliefer- und -abrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten finden entsprechend Anwendung.
(2) Unter der Voraussetzung in Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn es besondere Umstände rechtfertigen, namentlich wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer als in einer anderen begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt, sonst diese unmittelbar herabgesetzt. Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.
(3) Die Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 können auf eine selbständige Abteilung des Sicherungsvermögens (§ 66 Abs. 7) beschränkt werden.

11. Juni 2011
Die geheimen Bailouts...

Die EZB betreibe einen Geheim-Bail-out der PIGS-Staaten auf Kosten Deutschlands über das elektronische Zahlungssystem Target 2 der Eurozone, meint Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Die internationale Presse zerreißt ihn dafür
Hans-Werner scheint seit einiger Zeit die Fronten gewechselt zu haben. Der Artikel ist insofern lesenswert, weil er die "Trickserei" in der Buchführung sehr schön darlegt. Es fließt Ware gegen Kredit - dieser Wahnsinn wird bis auf die Spitze getrieben.

10. Juni 2011
Die Sprossen waren's!

Erst wochenlang heilloses Chaos im EHEC-Fall, dann scheint plötzlich alles klar und eindeutig zu sein.
Irgendwie stinkt die Sache, es drängt sich der Verdacht auf, dass da wieder einmal etwas vertuscht werden soll?
Tatsache ist, dass die Berichtserstattung koordiniert und kontrolliert wurde. Dass unisono jetzt der Bio-Hof in Bienenbüttel als "alleinige" Quelle der Verseuchung genannt wird, ist schon etwas merkwürdig. Wie so vieles, was man uns auftischt, wirkt das Ganze ein wenig inszeniert. Ein Bio-Terror Anschlag wird absolut ausgeschlossen und als Fantasterien von Verschwörungstheoretiker abgetan. Seltsam, sonst erwähnt man diese "Spinner" mit keiner Silbe, aber hier scheint man diese Story gleich mehrfach dementieren zu müssen.
Was wirklich dahintersteckt, wissen wir natürlich auch nicht. Dass mit dem Sprossenzüchter ein Schuldiger gefunden wurde, mit dem die Politik samt politischer Korrektsprech noch am besten leben kann, darf auch nicht übersehen werden. Zieht man Schadensbegrenzung einer wahrheitsgemäßen Aufklärung vor? So etwas hat ja bei uns leider System.


Auch hier wird ausdrücklich betont, dass die Sprossen die Ursache waren:
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/06/110080/

"Inzwischen lässt es sich lückenlos nachweisen, dass Sprossen der Auslöser für die EHEC-Epidemie in Deutschland waren."

9. Juni 2011
Regierungen hilf- und ratlos?

Wir lästern gerne über die Unfähigkeit unserer Regierung. Unfähig ist sie tatsächlich, aber offensichtlich nicht ahnungslos. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautbart, wissen die Regierungsverantwortlichen ganz genau, wie schlecht es um das globale Finanzsystem bestell ist und das Problem systemimmanent ist. Sie wissen ganz genau, dass die ganzen Rettungsaktionen nichts anders als Zeitschinderei ist. Warum dann das Ganze?


Weil es keine (akzeptable) Lösung gibt. Nach Insiderinformationen werden seit 2008 verschiedene Planspiele eines Crashs durchexerziert. Eine der ersten Aktionen war die Bereitstellung einer Ersatzwährung für den Euro, falls dieser crashen sollte. Seit etwa Mitte 2011 sind die heimlichen Vorbereitungen dazu weitgehend abgeschlossen. Parallel dazu wurde der Katastrophenschutz auf die Eventualität von massiven Versorgungsengpässen vorbereitet. Warum man einen Crash nicht zulassen möchte hat seinen Grund schlich und einfach darin, dass die dann eintretende Situation nicht beherrschbar bzw. kontrollierbar zu sein scheint.


Es laufen derzeit Experimente, und angeblich ist auch Griechenland momentan so ein Experiment. Die unstetige Politik zwischen Rettung und Fallenlassen ist gezielt inszeniert, um die Reaktionen auszuwerten. Was die Sache jedoch erschwere seien unterschiedliche Interessen innerhalb der EU. Es gibt verschiedene Lager, die im wesentlichen entweder den französischen oder den US-amerikanischen Interessen dient. Deutschland spielt eine zentrale Rolle. Aber nicht in der Hinsicht, dass eigene nationale Interessen vertreten werde, sondern ob sich Deutschland sich unter den amerikanischen oder den französischen Hegemoniebestrebungen unterwirft. Die USA fürchtet um seine Vormachtstellung in der Welt und ist bereits stark angeschlagen. Frankreich möchte diese Schwäche nutzen, um eine Vormachtsstellung in Europa zu erlangen. Die derzeit wirtschaftliche Stäke Deutschlands ist das Hauptinteresse der beiden Blöcke.

In erster Linie geht es um die Hegemonieansprüche nach einem Crash, der als unvermeidlich gilt. Die Karten werden dann neu gemischt werden müssen. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Rolle Russlands, das ebenfalls gewisse Machtgelüste hegt. Deutschland sieht sich der Gefahr ausgesetzt, zwischen den Interessensblöcken zerrieben zu werden. Die Machtblöcke werden alles daran setzen, damit Deutschland nach einem Crash nicht als neue Macht in Europa hervorgeht. Deutschland ist derzeit wirtschaftlich noch zu stark, um einen Crash zuzulassen. Die Verschleppung dient nicht mehr dazu, dass Insider und Eliten ihr Vermögen in Sicherheit bringen (das haben sie ja bereits getan), sondern die Ausgangslage für eine neue Weltordnung zu schaffen. Die Beseitigung Gaddafis ist beispielsweise eines der strategischen Ziele, um diese neue Ordnung vorzubereiten. Alles finanziert mit dem wertlosen Papier. Solange es noch geht….


8. Juni 2011
Neue Wirtschaftsdaten aus den USA enttäuschend

Wenn schon die offiziellen Zahlen schlecht sind, wie sieht es dann erst in der Realität aus?
Warum die Merkel den "Freiheitsorden" von Obama verliehen bekommen hat, darüber lässt sich auch böse spekulieren. Ein "ausländischen" Orden wird nicht dann verliehen, wenn jemand ernsthaft die eigenen, nationalen Interessen vertreten hätte. Insofern ist dese "Ehrung" mehr als fragwürdig.

In Sachen Afghanistan hat Obama verlauten lassen, mehr Soldaten abziehen zu wollen als ursprünglich geplant. Klar doch, wo man den binLadens-Osama doch kürzlich so heldenhaft zur Strecke gebracht hat. Mit der offiziellen Beseitigung des Terror-Scheichs ist die Gefahr eines islamischen Terrorismus weitgehend gebannt. Außerdem muss ja ein Land wie Deutschland, das wirtschaftlich ja sooo erfolgreich ist, seiner Verantwortung stärker nachkommen. Was er damit wohl gemeint hat, der Obama?

Das alles ist wieder einmal nur eine schlecht gemachte Inszenierung für die Öffentlichkeit. Das globale Finanzsystem unter der Leitwährung Dollar ist am Arsch, außer verkappte Durchhalteparolen und der Zündung von weiteren Nebelkerzen fällt denen nichts mehr ein. Griechenland darf man natürlich auch nicht untergehen lassen, auch wenn's die Spatzen bereits von den Dächern pfeifen, dass Griechenland pleite ist. Mit einer, verniedlichend als "Umschuldung" bezeichnenden Aktion ist die Sache noch lange nicht gegessen. Die Verluste müssen irgendwie und irgendwo wenigstens teilweise versteckt werden, damit das System nicht implodiert. Nicht nur, dass bereits offensichtliche Bankrottstaaten nicht ordentlich abgewickelt werden, gleichzeitig werden die Bilanzen weiterhin und sogar noch mehr frisiert.
Man sucht Keller für die Leichen. Dass die Sparkassen die kaputten LBs übernehmen sollten, dient z.B. solchen Zwecken. Die Finanz-Kadaver stinken bereits zum Himmel, und das wird zunehmend zum Problem. Keiner will den Giftmüll freiwillig einlagern, und die kommunalen Sparkassen mitsamt Direktor und Bürgermeister sind im Falle eines Falles dem Zorn der Bürger schneller ausgesetzt wie den Mitarbeitern irgendeiner Großbank.

Die Quintessenz aus der gegenwärtigen Politshow ist die, dass der Untergang des Finanzsystems synchronisiert werden soll. Fällt der Euro, dann fällt der Dollar - und umgekehrt. Es ist eine tragische Schicksalsgemeinschaft. Die dem Untergang geweiht ist. Deswegen will man innerhalb Europas auch keines der PIIGS fallen lassen. Nur, wie verklickert man das dem Publikum? Bei ernsthaften Sparmaßnahmen rebelliert das Volk im eigenen Lande, und wenn nicht gespart wird, rebellieren die Sklaven in den Geberländern. Hier noch eine win-win Situation vorzugaukeln ist nahezu unmöglich.

Wie lange es dauert, bis das Papier im großen Stil abverkauft wird, wissen wir nicht. Das Vertrauen bröckelt zunehmend, bis der kritische Punkt erreicht wird. Und momentan ist es verdammt kritisch. Wenn dann auch noch die weiteren Konjunkturaussichten in Deutschland getrübt werden, wird es ganz brenzlig. Deutschland spielt insofern eine Schlüsselrolle in diesem Schmierentheater. Bei diesen grottenschlechten Schauspielern ist die Gefahr groß, dass jemand aus "versehen" patzt und die Sache vorschnell zu Ende bringt. Auf der anderen Seite sollte man die Dummheit der Zuschauer nicht unterschätzen. Viele merken bis heute nicht, dass Text und Handlung nicht zusammenpassen.
Zum Glück gibt's zur Ablenkung noch Themen wie EHEC oder Atomausstieg. Alles klar?

6. Juni 2011
Euro-Grippe oder Bienenbüttel? Diese Frage beantwortet Ihnen Achim...


Pleiten, Pech und Pannen
Wenn die Sache nicht so ernst wäre, könnte man über den Dilletantismus des deutschen EHEC- Krisenmanagements lachen. Was wir bis jetzt gesehen haben war keine zweckdienliche Vorsorge, sondern blinder Aktionismus. Eine Falschmeldung jagt die andere. Zuerst sind es spanische Gurken, dann plötzlich ein Lübecker Restaurant, und dann schließlich der Sprossen-Gemüsebauer.
Während sich keine der Verdächtigungen bislang erhärten konnten, schlägt man mit der Desinformationskeule rundum und gnadenlos zu. Gott sei Dank haben wir es (noch) nicht mit einer Katastrophe im Fukushima-Stil zu tun. Hierzulande haben manche über die Hilflosigkeit der Tepco-Manager gewitzelt, aber was hier bei uns abläuft ist auch nicht viel schmeichelhafter.
Warten wir ab, bis unser neuer Gesundheitsminister uns vor dem Verzehr von Lebensmitteln warnt.
Das Leben ist lebensgefährlich und endet meist tödlich. Diese Nonsens Weisheit hat mindestens die gleiche Qualität wie die Pressemitteilungen einiger unserer Behörden.
Ich will mich nicht weiter über dieses unglückselige Thema auslassen. Die wichtige Schlussfolgerung ist vielmehr die, dass wir im Falle eines Falles uns nicht im geringsten auf den Staat oder seinen Behörden verlassen können. Stellen wir uns einmal vor was erst passieren wird, wenn das globale Finanzsystem crasht? Oder besser - stellen wir uns das lieber nicht vor! Natürlich ist es für die Betroffenen tragisch, aber das Ausmaß dieser Verseuchung hat bislang eine sehr geringe Dimension. Über die tagtäglichen Verkehrstoten regt sich hier niemand besonders auf, dabei dürfte das statistische Risiko, beim überqueren einer Straße einen tödlichen Unfall zu erleiden mindestens genauso hoch sein, als durch den "Genuss" eines mit Sprossen garnieren Salates an EHEC zu verrecken.
Hysterie in Vollendung. Solange die Ursache der Infektion nicht hinreichend bekannt ist, sind sämtliche Vorsichtsmaßnahmen vollkommen hirnrissig.

Gut bekannt hingegen sind uns die Ursachen der Finanzkrise, die von den Offiziellen ja vorschnell als überwunden bezeichnet wurde. Wo bleibt hier die Massenhysterie? Anscheinend machen nur wir "Spinner" in die Hosen und kaufen so verrücktes Zeug wie Edelmetalle oder solchen Unsinn.
Es kommt noch dicker, wetten?

4. Juni 2011
"Meine Schulden, deine Schulden"
Mack & Weise zeigt in diesem Beitrag grafisch sehr anschaulich die "Umverteilung" der griechischen Staatschulden seit 2009 mit Ausblick. Einfach nur noch grotesker Wahnsinn.
Darum: Raus aus dem Papier!

3. Juni 2011
Experten warnen (wieder einmal) vor dem Platzen der Rohstoffblase.
Nicht verunsichern lassen, mit EM liegen Sie immer noch goldrichtig.
Das einzige, was derzeit platzt ist die Kreditblase. Sogar der Mainstream publiziert inwischen, dass Griechenland seine Schulden nie mehr zurückzahlen kann. Die EU-Politelite pumpt dennoch weiterhin Geld = Kredit in ein System, dem bereits die Luft ausgeht.

Die ganzen Aktionen verhindern jedoch nicht, dass die Kreditblase platzt. Lediglich der Druckverlust wird dadurch ein wenig verzögert.

Dass Trichet anlässlich der Karlspreisverleihnung von einem stabilen Euro spricht, der so hart ist wie einst die DM, schlägt dem Fass endgültig den Boden aus.
Raus aus dem Euro. Wem Gold und Silber bereits zu teuer ist, der kaufe sich wenigstens noch ein paar schöne Dinge.
Auf der Bank (und in den Versicherungen) verreckt der Euro. Der Teufel soll den Papierdeck holen, und Trichet mit dem übrigen Verbrecherpack gleich mit in die Hölle nehmen...


2. Juni 2011
Heute ein neuer Kommentar auf den Seiten des Stammtischs Herzogenaurach...

Leserzuschrift:
Was mir bei den meisten Menschen aufgefallen ist das diese nicht selber denken können, sondern sich nur sehr langsam den Veränderungen anpassen. Auch die erfolgreichen, die im Beruf was auf die Beine gestellt haben sind hier keine Ausnahme, sind in dieser Hinsicht auch sehr naiv.
So haben sämtliche Menschen vor 3 ½ Jahren es völlig als unmöglich erachtet das es den Euro zerreißen wird.
Und heute kommen dieselben Menschen auf mich zu und erzählen mir, das es den Euro wohl nicht mehr sehr lange geben wird. Und das sind sehr viele, eben die große Schafsherde.

Ja und meinen sie noch. Was wird den schon passieren, da gibt es dann eine Währungsreform (eine Lappalie ein Kindergeburtstag) und die Party kann weitergehen wie gewohnt. Die sind eben so gutgläubig oder auch naiv.
Inzwischen habe ich mir abgewohnt die Leute aufklären zu wollen, da dies bei der Herde ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Die müssen selber draufkommen und das geht halt bei denen langsamer vonstatten , über Blöd TV und Blöd Zeitung. Nur was hier veröffentlicht wird , wird auch geglaubt und verinnerlicht.

Nur das halt zum Schluß die Landung sehr hart werden wird, wenn Sie aus ihrer Traumwelt fallen.
Andere sind der Meinung , das es dann auch mal die Reichen betrifft, wenn die Guthaben gestrichen werden und freuen sich ohne die Folgen zu bedenken. Es ist nur gerecht wenn es die auch mal trifft, der Neid spricht aus ihnen, und die Politiker werden dies zu nutzen wissen.
Wie die kleinen Kinder. Kein Wunder das die Menschheit ins Verderben rennt und dabei von unsichtbarer Hand gelenkt werden, verhalten sie sich doch noch wie zu Kindeszeiten.


Andere Antworten waren auch
Macht ja gar nichts ich hab sowieso kein Geld, aber das die Sozialhilfe nicht mehr kommen wird, daran wird kein Gedanke verschwendet!
Na dann bekommen wir unsere DM wieder und es wird wieder alles besser. So so!
Andere bedenken sogar das es Auswirkungen haben kann aber es ist ihnen egal denn sie wollen jetzt und heute gut leben und das soll auch so bleiben. Dafür haben wir die ja, die regeln das schon für uns.

Ja genau die regeln dann wer in den Steinbruch oder auf den Acker muß.
Und dann lernen die mal was eigentlich Leben heißt, dass es beim Überleben eigentlich gar nicht auf die Party ankommt sondern das Leben auch eine ernste eine sehr ernste Seite haben kann.
Ich glaube das, das Deutsche Volk , mit zu den drei dekadentesten Völkern auf der Welt gehören neben den USA und Japan.
Das wird den Neuanfang sehr erschweren , wenn nicht gar unmöglich machen.
VIELE WERDEN WOHL, WENN ES SOWEIT IST, DEN VERSTAND VERLIEREN NICHT NUR DAS GELD!
Weil diese nur die angenehmsten Seiten des Lebens gewohnt sind, eben Party Menschen.
Die wird es am brutalsten treffen!


Die Leute wollen die Zusammenhänge gar nicht kapieren, weil sie sonst handeln MÜSSTEN!

EHEC - Ein Terroranschlag?
"Ein Szenario für biologische Anschläge": Kann EHEC als Waffe dienen?

Ehec-Anschläge bedrohen die EU
Noch spricht es niemand offiziell aus, doch für uns steht nach einer Analyse der bisherigen Faktenlage fest: Die Kontaminationen mit dem Ehec-Erreger in Deutschland, UK, Schweden, Dänemark und den Niederlanden sind möglicherweise kein Unfall - sondern die gut geplante Form des ersten bioterroristischen Anschlags auf die EU.
Link zum vollständigen Artikel:
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2011-05-28-0800&pc=s02


1. Juni 2011
"
Völlig losgelöst"
schreibt heute die Süddeutsche
Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer - die privaten Geldvermögen sind im vergangenen Jahr um acht Prozent gestiegen. Allein in Deutschland gibt es 400.000 Millionäre.
Link:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/welt-der-millionaere-voellig-losgeloest-1.1103932


Interessant in dieser Studie ist die Anmerkung, dass Sach- und Immobilienwerte hier nicht berücksichtigt wurden. Es handelt sich also in erster Linie um Phantomvermögen, Forderungen, die insgesamt niemals realisierbar sind.
Soll sich die SPD mit Ihrer Forderung nach einer Reichensteuer doch aufgeilen, denn wenn das Finanzsystem implodiert bleibt von den Forderungen nichts mehr übrig. Zu befürchten ist vielmehr, dass sich die Regierung das Geld nicht von den Reichen holt, sondern von den Mittelständlern, die noch Sachwerte besitzen. So etwas wie eine Zwangshypothek ist nicht undenkbar, ebenso wenig wie andere Schweinereien. Wenn die Illusion der Scheinvermögen eines nicht mehr fernen Tages platzt, dann gibt es ein Schlachtfest um die verbleibenden Realvermögenswerte. Die Papierfuzzies wollen dann allesamt in letzter Sekunde soviel wie möglich noch realisieren. Wer dabei leer ausgehen wird, steht auch schon fest: Der deutsche Schafsbürger mit seinen Lebensversicherungen und Sparkonten oder Schrottfonds.

Deshalb: Raus aus dem Papier, wenn er es nicht schon längst getan hat.
So wie es scheint, will die EU und Deutschland Griechenland notfalls auch alleine retten. Ein Fass ohne Boden. Die Retter werden in absehbarer Zeit selbst zum Sanierungsfall.
Die einzige logische Konsequenz für den deutschen Bürger mit (Noch-) Guthaben wäre ein Bankrun - und zwar jetzt! Oder wollt ihr tatenlos zusehen, wie euere letzten Felle davonschwimmen?
Griechenland ist nicht zu retten, Europa ist nicht zu retten, und das System kann nicht gerettet werden.
Dabei ist es noch nicht einmal Europa, das die größten Probleme hat. Die gesamte USA hat die griechische Krankheit, nur dass die noch ihre eigene Währung haben.

Abwarten, bis ein deutsches Finanzinstitut "Feuer" ruft. Was Hysterie auslösen kann, haben wir anhand der EHEC-Geschichte erlebt. Wenn erst einmal Massenpanik einsetzt, ist es zu spät.
Statt Gemüse wird dann aber das Papiergeld untergepflügt.

Gut, wenn wir davon nix mehr haben…

31. Mai 2011
Fäkalien-Dschihad?

Alternative Medien (u.a. mmnews.de) berichten darüber, dass die EHEC Verseuchung evtl. von Islamisten verursacht worden ist. Große Umschlagplätze von offenen Lebensmitteln wie Gemüse wären dazu natürlich ein idealer Ausgangspunkt. Da sich die Diskrepanzen in der europäischen Bevölkerung zwischen westlicher Kultur und Radikalislamisten zunehmen, birgt ein derartiger Verdacht eine nicht unerhebliche Brisanz für eine weitere Eskalation. Dass das Finanzsystem wieder einmal kurz vor dem Exitus ist, müssen wir nicht mehr darlegen. Die Frage ist vielmehr die, wie man es diesmal anstellen will. Über einen mehr oder minder kontrollierten Systemabbruch?
Viele Ereignisse, die zufällig zu sein scheinen, sind es nicht unbedingt. Aus den Folgen der Fiat-Money-Orgie gibt es keinen Weg zurück, die Bereinigung findet durch einen Systemkollaps statt.
Wir haben immer behauptet, dass für eine Währungsreform mit Haircut zunächst die Rahmenbedingungen gegeben sein müssen. Dis Situation und die Spannungen innerhalb einer Gesellschaft müssen zunächst eskalieren, um die Notwendigkeit zu drastischen Maßnahmen wie eine Währungsreform begründen zu können.
So wie es aussieht, braut sich hier momentan etwas zusammen.
Wenn die Zeiten schlechter werden, sucht man nach einem Sündenbock. Das war schon immer so in der Geschichte. Feindbilder werden langsam aufgebaut, und die Wut der unzufriedenen Bürger wird sich eines Tages von ganz alleine entfesseln. Dieser Zorn muss aus Sicht der Eliten irgendwie kanalisiert werden. Dass für das ganze Ungemach die Finanzwelt und deren korrupten Handlanger verantwortlich sind, darf nicht ins Bewusstsein des Volkes gelangen.

Wann genau es den entscheidenden Umbruch gibt, können wir nicht vorhersagen. Momentan sind unsere Alarmglocken auf Rot, es kann also jederzeit hereinbrechen.
Der HGCN ist dafür positioniert. Ein kleiner Check zwischendurch ist jedenfalls nicht schädlich. Wir nehmen an, dass sich die meisten von uns aus der Papierwelt weitgehend zurückgezogen haben.
Für die weitergehende Vorsorge findet morgen beim Stammtisch Schwabach eine "Survival" Veranstaltung statt. Es schadet nichts, sich zumindest gedanklich mit einer Extremsituation vertraut zu machen. Wo fängt vernünftige Vorbereitung an, ab wann ist es Hysterie? Diese Frage ist (vorher) nur schwer zu beantworten. In Gaststätten lassen viele Gäste derzeit ihren Salatteller unberührt stehen.
Ist das begründete Vorsicht oder absurde Hysterie?

Hier noch Auszüge aus einer Leserzuschrift:
[…] Werden in Deutschland Gemüsefelder (Spargel, Salatköpfe, Erdbeeren...) abgeerntet, so erfolgt dies i.d.R. durch Billigarbeitskräfte aus dem ehem. Ostblock (die Deutschen haben ja meistens Rückenbeschwerden weil die Hartz4-Last so schwer zu tragen ist). In Spanien oder Süditalien auch durch (tw.illegale) Nordafrikaner.
Hat man bei solchen Ernte-Großveranstaltungen schon jemals eine mobile Toilettenanlage gesehen? Oder eine Möglichkeit zum Händewaschen?
Ist uns beim "Vorbeifahren" jedenfalls noch nie aufgefallen.
Also, was machen die Erntehelfer wenn´s drückt? Einfach in die Furche kacken und dann ungewaschener Hände weiterernten. Der Akkord muss schließlich gehalten werden.
Und die hochqualifizierten Keksperten vom Robert-Koch-Institut suchen immer noch nach Infektionsquellen. […]


…und dann noch:
Hier Gabis (Gelbes Forum) Übersetzung (etwas holprig) zu den Hintergründen der auch auf Hartgeld.com berichteten Korruptionsaffaire:


http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=219927&page=0&category=0&order=last_answer


(Die Griechen haben doch auch schon Straßenlaternen, oder?)

andere Leserzuschrift:
Ging gestern in unserer Altstadt spazieren und entdeckte da einen Bankshop (vermittelt für verschiedene Banken, auch Metalle kann man erwerben) in dem ein Buch über den Crash der Lebensversicherungen im Schaufenster lag. Da war ich schon mal sehr verwundert.

Aber was ich dann noch im Aushang gelesen habe war mir neu :
Brauche wohl nicht zu erwähnen, das ich der einzige war der das durchgelesen hat, obwohl sehr viele unterwegs waren. Die werden alle kalt erwischt werden. Haben keinen blassen Schimmer, sind in ihrer
Traumwelt gefangen. Aufklärung interessiert die einfach nicht!
Die haben sich doch schon rechtlich für den Ernstfall abgesichert und erst in letzter Zeit den
§ 89 VAG neu geschaffen.
Das härteste
IST DER KONZERN PLEITE ODER ZAHLUNGSUNFÄHIG GIBT ES KEINEN MÜDEN EURO, ABER MAN MUSS TROTZDEM WEITER ZAHLEN. UNFASSBAR!


Link:
http://www.wissensmanufaktur.net/kapitalvernichtende-lebensversicherung


30. Mai 2011
überarbeitete Datei
Völlig losgelöst...
Wutbürger Achim gib's dem realitätsfremden Schäublino auf die ironisch-sarkastische Art.

EHEC- Bakterien und Atomausstieg beherrschen die Themen.
Die meisten TV-Glotzer interessieren sich nicht einmal für die "gefilterten" Nachrichten, auch wenn hier und da vereinzelt knallharte Berichte über den Zustand des Euros gesendet werden.
Die Leute haben zwar keinen Zweifel, dass der Euro seit der Einführung mindestens 50% seiner Kaufkraft verloren hat -"Was die Waren früher in DM gekostet haben, zahlen wir heute in Euro" - aber zum Nachrechnen reichts dann nicht mehr. Wenn seit 2002 die Preise sich verdoppelt haben, mindestens, so kommen wir mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von ca. 2 % nie und nimmer hin. 10% Inflationsbedingte Teuerung wäre da schon realistischer. Das bisschen Zinsrechnen kann doch nicht so schwer sein. Das Vertrauen in die Obrigkeit ist schafsmäßig groß.
Wenn ich bei derartigen Preisdiskussionen nachfrage, ob die Einkommen sich seit 2002 auch verdoppelt hätten. "Natürlich nicht!" Dann bedeutet das doch, dass das Realeinkommen in den letzten 9 Jahren kontinuierlich gesunken ist! Wie passt das mit den andauernden Meldungen über den Aufschwung zusammen?

Tagesgeldkonten sind wieder attraktiv, so wird suggeriert. Saumäßig hohe 2,5% Zinsen beim Tagesgeld sind bereits drin, wenn man zur richtigen Bank geht. Bei angenommenen 10% Inflation ist das immerhin nur noch ein kleiner Verlust von 7,5%, einfach genial.

Inzwischen sind einige Schafe aufgewacht, aber die Masse ist immer noch träge. Solange die Handykosten und der Döner nicht teuerer werden, bemerken manche Leute die "Inflation" gar nicht. Und solange der Dispo noch nicht ausgeschöpft ist, interessiert es sowieso nicht. Solange an der Kasse mit den Plastikkarten "bezahlt" (eigentlich: gekauft) werden kann, ist die Welt noch in Ordnung. Wozu Sorgen machen über das Morgen, wo doch Heute gelebt wird.
In Spanien, Griechenland und Italien sieht die Jugend das inzwischen nicht mehr soo entspannt.
Morgen ist immer mehr ein bisschen Heute. Bald auch bei uns!


28. Mai 2011
Es erreichten uns auch zahlreiche andere Mails, in dem sich der Wutbürger auf teilweise sehr ruppige Art ihrem Ärger Luft machen. Danke für alle Zuschriften. Wenn Zuschriften originell oder informativ (Beispiel: Achims Glossen) sind, werden sie hier gepostet. Beschimpfungen á la Stammtich richten Sie aber besser direkt an die Verantwortlichen selbst. Oder organisieren Sie sich in einer Bewegung, die sich gegen all diesen Wahnsinn richtet.
Eines wird klar: Immer mehr Bürger kriegen einen Hals wenn sie mit zusehen müssen, was in unserem Land so abgeht. Schimpfen Sie nicht nur, handeln Sie.
Den Politikern muss deutlich gemacht werden, wer der Souverän in einer Demokratie ist...

27. Mai 2011
Die bösen Öl-Multi-Oligarchen bescheißen uns!

So der vietnamesische adoptiv-deutsche Minister vor der Kamera sinngemäß.
Bei einem Spritpreis von 1,65 € sind bereits über 26 ct Mehrwertsteuer enthalten. Ziehen wir außerdem noch die Mineralölsteuer von 65,5 ct ab, bleiben noch gut 64 ct für die Mineralölkonzerne. Davon bekommen die Tankstellenpächter ein paar Krümel, und der Rohstoff und die Verarbeitung kosten auch noch ein paar Eurocent. Nehmen wir einmal an, dass uns die Ölmultis übers Ohr hauen, um welchen Spielraum handelt es sich? Nehmen wir an, sie hauen 20% auf einen (sich ohne Oligopol ergebenden) Marktpreis drauf, dann bescheißen uns die Konzerne in einer Größenordnung von 10 ct..
Der Staat haut satte 10 mal soviel drauf. Der hohe Spritpreis wird also in erster Linie von unserem nimmersatten Umverteilungsstaat getrieben. "Dieses verlogene Politikerpack soll die Fresse halten", so eine Leserreaktion aus dem gestrigen Blog.

Es gibt genügend Wutbürger, die die Schnauze voll haben, nur organisieren können sie sich (noch) nicht. Es wird Zeit für eine Veränderung.

26. Mai 2011
Drecksstaat!

Wer als Lohnsklave sich über mickrige vier-komma tarifliche Lohnerhöhung freut, soll doch einmal seinen Lohnzettel genauer ansehen. Wir alle wissen, dass der Inflationswarenkorb des statistischen Bundesamt für die Tonne ist.
Bei Sprit und Lebensmitteln landen wir inzwischen im zweistelligen Bereich.
Von vier-komma bleibt netto noch ein zwei-komma übrig, toller Inflationsausgleich!
Nur bei der Lohn- und Kirchensteuer weiß unser Staat offensichtlich ganz geanu, wie hoch die wahre Inflation ist.
Durch die kalte Progression bedient sich unser Staat samt Staatskirche ungeniert, damit wenigsten hier die Inflation ausgeglichen wird. Der größte Räuber ist unser Staat!!! Wo bleibt der Aufschrei der Wutbürger?


25. Mai 2011
heute haben wir Ihnen das aktuelle Interview von unserem sehr geschätzten
"Silberjungen" Thorsten Schulte, er war bei uns zu Gast per 08.Februar 2011
in Herzogenaurach im Hotel Ramada, als Link beigefügt. Er nimmt Stellung zur
aktuellen Lage am physischen Silbermarkt, sowie dessen Perspektive und dem
allgemeinen wirtschaftlichen Ausblick.

http://www.daf.fm/video/silberjunge-worst-case-bei-28-30-usd-jetzt-kaeufe-starten-50144539-DE000A0N62F2.html

(Link funktionierte wegen Zeilenumbruch nicht, sollte jetzt gehen)


Silberne Grüße aus Herzogenaurach (sp)

Wie es nicht weitergeht.
Weitermachen wie bisher ist nicht. Wer das glaubt hängt einer gewaltigen Illusion nach.
Wir möchten wiederholt daran erinnern, dass das Weltfinanzsystem weiterhin am seiden Faden hängt. Es ist ein Pulverfass, das jederzeit hochgehen kann.


Insider wissen längst, dass das ungedeckte Geldsystem längst ausgehöhlt ist. Was aber, wenn die Fassade auch noch bröckelt. Das ganze funktionierte nur so lange, weil die Mehrheit immer noch daran glaubt. Der Glaube daran, dass Papierversprechen eingelöst werden können. In Griechenland glauben viele Bürger nicht mehr daran und räumen ihre Konten ab, transferieren ihr Geld ins Ausland, von wo es vielleicht als Kredit wieder nach Griechenland zurückfließt.
Die Finanzwelt ist derart untereinander verflochten dass es keinen Sinn macht, innerhalb desselben Kreditgeldsystems flüchten zu wollen. Die Flucht muss aus dem System selbst stattfinden.

Das Bankensystem wird natürlich versuchen, irgendwie frisches Geld in den Kreislauf zu pumpen. Nur wie macht man das, ohne dass argwöhnischer Verdacht erweckt wird. Da wir davon ausgehen, dass ein deflationärer Kollaps um jeden Preis verhindert werden soll, bleibt nur noch die Inflation.

Dass alles teuerer wird, und zwar deutlich über der offiziell kommunizierten Inflationsrate, hat sich längst herumgesprochen. Das Misstrauen ist da. In den PIGS-Ländern wird es zuerst einen Bank-Run geben. Sobald die Einlagen abgezogen werden UND diese Mittel dem Finanzsystem auch tatsächlich entzogen werden, ist es schnell vorbei.
Wie bereits erwähnt, steht ja nur noch die Fassade. Die gibt nicht mehr viel her. Das Smart-Money sowie Teile des großen Geldes hat sein Vermögen längst in Sicherheit gebracht. Die Masse darf sich dann mit den Trümmern aus der eingestürzten Fassade zufrieden geben.



24. Mai 2011
Europa am Ende?

Erschreckende Berichte sogar schon im Mainstream. Die Sendung WISO (ARD) bringt es in ungeschminkter Deutlichkeit. Bekommt Griechenland einen (Teil-) Schuldenerlass, stehen als nächstes die Iren mit den gleichen Forderungen an. Das gibt einen Dominoeffekt. Schuldenerlass ist ein fatales Signal an die anderen PIGS, auch nicht zahlen zu müssen. Und weiter Kredite zu geben, lässt sich nicht mehr vermitteln. Nicht nur in Spanien brodelt es, aus Italien kommen inzwischen ähnliche Bilder.

Szenenwechsel: Die Infrastruktur in Deutschland zerfällt. WISO zeigt gravierende Schäden an deutschen Brücken aus den 70er Jahren, die seit Jahren sanierungsbedürftig sind. Doch dafür ist bei uns kein Geld da. Beton bröckelt aus 18 m Höhe ab und kann darunter befindende Personen erschlagen. Die Stahlarmierung von Rost zerfressen, die ursprünglich berechnete Statik ist damit mit Sicherheit nur noch Makulatur.

Europas Schwerlastverkehr rattert zu großen Teilen durch die Bundesrepublik, über marode Brücken, die jederzeit (wie vor einigen Jahren in den USA) einstürzen könnten. Deutschland als größter Nettozahler für die EU hat kein Geld, um seine eigene Infrastruktur wenigstens zu erhalten. Dafür verballert die EU die Kohle großzügig in blödsinnige Prestigeobjekte. Eine unbedeutende, kleine Insel im Atlantik (zu Portugal gehörend) bekommt großzügig eine mehrspurige Autobahn finanziert -und wie ein Schild zeigt, gefördert mit Mitteln aus der EU. Und das alles wegen ein bisschen Landwirtschaft auf einer Fläche von nicht einmal 80 x 30 km, unbedeutender Industrie und ein wenig Tourismus.
Nicht nur, dass eine ehemals idyllische Landschaft durch eine - noch nicht einmal zweckdienliche - Baumaßnahmen verschandelt wurde, es steckt auch noch so mancher Euro da drinnen, der bei uns nun fehlt. Und das ist nur eines von vielen Beispielen, wie die EU jahrelang Mittel verschwendet hat.

Der Euro ist eine Fehlkonstruktion, und die EU ist es noch schlimmer. Ein Haufen von bürokratischen Gangstern die nur eines können: Das Geld anderer Leute sinnlos zu verpulvern. Solche Institutionen gehörten längst abgeschafft. Aber nun ist es zu spät. Das Geld ist verbraten, sinnlos - und es kommt nie wieder zurück!

Erinnern wir uns, dass unser Geld lediglich eine Forderung darstellt? Ein Anspruch.
Fordern kann man viel, doch bekommen ist die andere Sache.
Von den Griechen bekommen wir jedenfalls nichts mehr, ebenso wenig wie von Irland oder Portugal.
Spanien und Italien stehen ebenfalls unmittelbar vor einer Bankrotterklärung, und damit wird auch Deutschland gerissen. Tschüss ihr lieben Spareinlagen, Ansprüche aus Lebens- oder Rentenversicherungen. Weg ist weg.
Liebe Bundesbürger, von euerm verbleibenden Geld könnt ihr ja noch einmal auf so eine schöne Ferieninsel fliegen, einen Pickel mitnehmen, und ein kleines Stück Asphalt aus der schicken, neuen Autobahn klopfen. Zuhause könnt ihr dann später sagen: Das war sie, meine Lebensversicherung. Es geht doch nichts über ein nettes, kleines Souvenir.

Aber besser noch gehen Sie aber zum nächsten Edelmetallhändler und nehmen alles, was sie noch kriegen können. Wenn Sie es nicht tun, werden es andere machen. Ein kleiner Goldbarren in der Vitrine macht sich garantiert besser als ein Asphaltbrocken.

23. Mai 2011
Prognosen sind wieder einmal schwierig. Vor allem dann, wenn sie die Zukunft betreffen!

Der Tanz auf dem Vulkan geht auch in finanzpolitischer Sicht weiter. Islands Aschewolken legen einen Teil des Flugverkehrs lahm, aber an anderer Stelle fehlt die "Asche".
Griechenlands Gläubiger sollen auf einen Teil der Schulden erlassen, damit das Land neue Kredite bekommen kann. Der Schwachsinn zeigt sich bereits in dieser verdrehten Logik. Dass es zu einem Haircut kommt, daran zweifelt wahrscheinlich niemand mehr. Hinter den Kulissen wird jedoch darum gekämpft, wer noch am glimpflichsten davonkommen darf. Wir dürfen schwer annehmen, dass - wie immer- die Verluste sozialisiert werden sollen. Soll der Dumm-Michel gefälligst noch mehr schuften, bei voller Lohnminderung natürlich.

Die PIGS sparen nicht! Und selbst wenn, dann reichen die Einsparungen hinten und vorne nicht, um den Schuldendienst nur annähernd zu bedienen. Wie auch?
Die Sache mit dem "Kaputtsparen" besitzt zwar ein Körnchen Wahrheit, ist jedoch auch nur halb gedacht. Wenn die Schulden schneller steigen als das, aus dem sie bedient werden können, ist irgendwann Sense. Es kommt auf genau diese Relation an, und die ist in einem Schuldgeldsystem immer falsch.
Was im System fehlt ist ein "neuer" Nachschuldner, und der ist momentan nicht in Sicht. Und das noch verbliebene Aufschuldungspotenzial Deutschlands wird nicht so genutzt, als dass es der eigenen Bevölkerung zu Gute kommt. Volkswirtschaftlich gesehen machen unsere Politiker so ziemlich alles falsch, was man überhaupt nur falsch machen kann. Europaweit!

Was in Nordafrika und im nahen Osten begonnen hat, schwappt nun auch auf Südeuropa rüber.
Die Anzahl an Wutbürgern steigt. Wie wir bereits gesehen haben, ist das ein Potenzial für den politischen Umsturz. Zunächst auf einige Staaten begrenzt, frisst sich das ganze weiter bis zum finalen Kollaps des globalen Finanzsystems. Der "demokratische" Stimmenkauf mit geliehenem Geld funktioniert zunehmend schlechter.

Wir sehen, dass wir (wieder einmal) an einen sehr kritischen Punkt angelangt sind. Ähnlich wie in 2008, nur verlagertem Problemen, die jedoch allesamt die gleiche Ursache haben. Leider lässt es sich auch heute nicht vorhersagen, auf welchem Weg das Finanzsystem implodiert. Auslöser gibt es viele, doch wer drückt zuerst ab? Der Showdown läuft…

22. Mai 2011
Unruhen in Spanien, aber kaum einer berichtet darüber.

Leser der alternativen Medien haben es mitbekommen, der Systempresse ist es jedoch kaum eine Zeile wert.
In Spanien brodelt es. Hohe Arbeitslosigkeit, besonders unter den Jugendlichen, birgen ein Explosionspotenzial.
Spaniens Wirtschaft befindet sich am Abgrund. Das einzige, was Spanien von den anderen PIGS unterscheidet war die Tatsache, dass die Staatsschulden dort noch vergleichsweise gering waren. Dafür sind die Bürger bis über die Ohren verschuldet.

Links dazu:
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/der-stumme-schrei-eines-landes/

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-05/spanien-wahl-proteste

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/in_spanien_hat_die_jugend_genug_1.10659102.html

Versicherungen erfinden wieder einmal neue Anlageprodukte.
Z.B. eine Art "Sparplan", wie man sich ab dem Rentenalter niedrigere Beiträge in einer privaten KV erkauft.
Man zahlt jetzt eine monatliche Summe quasi voraus, die (plus mickriger Verzinsung) im Rentenalter dann in Abzug gebracht wird. Schön blöd, wer so etwas macht. Ein Sparplan in EM ist da wesentlich sinnvoller.
Unsere Geldschöpfung zieht seinen imaginären Wert aus Schecks, die auf die Zukunft ausgestellt sind.
Wer noch nicht kapiert hat, dass dieses Prinzip seinen Zenit überschritten hat, dem ist nicht mehr zu helfen.


18. Mai 2011
Die Goldblase platzt - wieder einmal!

Eingefleischten Hartgeldlern kosten solche Meldungen aus dem Mainstream höchstens noch ein müdes lächeln.

Investmentlegenden wie Soros haben ihr Gold bereits verkauft, so heißt es zumindest.
Gerade noch rechtzeitig, so heißt es weiter. Seltsam, seltsam, außer einer Volatilität, an die sich der echte Goldinvestor längst gewöhnt haben sollte, sehe ich keine dramatischen Kursbewegungen, die eine derartige These rechtfertigen könnte. Wie sähe ein Absturz aus? Kursverluste von über 50% in mehreren Schüben. Dann müsste die Unze auf 700 US$ absacken. Im Hinblick auf den maroden Dollar erweist sich solch ein Szenario als Ammenmärchen. Gibt es wirklich so viele leichtgläubige Trottel, die nach solchen Horrormeldung sogar physisches Material shorten?

Gold ist der natürliche Feind des sich hemmungslos vermehrenden Papiergeldes. Nachdem es sonst keine stabile Fluchtwährung mehr gibt, bietet sich als Inflationsschutz nur noch das Edelmetall an.
Nicht nur die Papierwährungen werden hemmungslos vermehrt. Bei den inszenierten Shows gibt man sich ebenfalls keine große Mühe mehr, das einigermaßen authentisch aussehen zu lassen. Die DSK-Show in New York hat die Qualität einer schlecht inszenierten Seifenoper aus dem Vorabendprogramm.
Macht nichts, denn die verblödeten TV-Dauerglotz-Hirnies sind jahrzehntelang auf ein entsprechendes Niveau konditioniert worden.

Was ich meine ist, dass all der Mist, den man uns aufzutischen versucht, doch sehr durchsichtig ist.
Ich hätte es früher für unmöglich gehalten, das man das Volk mit derart primitiven Mittel so gut manipulieren kann. Wenn ich mir Dokumentarfilme aus der Nazi-Zeit ansehe muss ich sagen, dass deren Propaganda im Vergleich zu den heutigen Methoden noch verhältnismäßig intelligent aufgemacht worden ist. Damals war die Medienvielfalt mehr als eingeschränkt und es war echt schwierig, überhaupt an brauchbare Informationen heranzukommen. Die Macher der heutigen Propagandamaschinerie ist sich der Dummheit ihrer Adressaten offensichtlich so sicher, dass sie sich gar keine Mühe mehr geben müssen. Auch früher hatte man die Wahrheit zwischen den Zeilen suchen müssen, aber heute ist das so einfach wie nie zuvor. Also nutzen wir diesen kleinen Vorteil für uns…

17. Mai 2011
Zukunftsszenarien

Die Finanzpolitik des vergangenen Jahrzehnts war ein Desaster. In den USA genauso wie in Europa und vielen anderen Nationen. Die Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind, finden ihren Ursprung im vergangenen Jahrtausend. Nach dem Platzen der Aktienblase, voran des damaligen "Neuen Marktes", bot sich wahrscheinlich die letzte Gelegenheit zu einer Korrektur, die sicherlich nicht ganz unschmerzhaft verlaufen wäre. Was hat sich in den letzten zehn Jahren verändert? Nichts, außer dass sich die Fallhöhe dramatisch erhöht hat. Die große Korrektur ist ausgeblieben, oder besser formuliert - vertagt worden. Das Problem wird nun nicht gelöst, weil es keinen eleganten Ausweg mehr gibt. Was heutzutage abläuft ist ein Akt der Hilflosigkeit.


Zugegeben wird das von offizieller Seite natürlich nicht, aus gutem Grund.
Die sich bis zum Grotesken angestauten Ungleichgewichte müssen irgendwie abgebaut werden. Aber wie? Das mit einer europäischen Transferunion ist anscheinend der einzige Weg, einen Totalcrash noch zu verhindern. Nur - das ist keine Dauerlösung. Wir haben bereits festgestellt, dass der Euro-Bailout illegal war und ist. Die Gemeinschaftswährung war ein großer Fehler. Eine gemeinsame Währung funktioniert nur in einem homogenen Wirtschaftsgebiet. Die Löhne und Arbeitskosten in den PIIGS- Staaten sind zu hoch, verglichen zu Deutschland. Oder andersherum, die Lohnzurückhaltung der letzten 10 Jahre in Deutschland hat dieses Problem verschärft, wir sind einfach zu billig. Für den Euroraum und den USA, nicht aber gegenüber den BRIC-Staaten.

Ein Ausweg über starke Inflationierung in Europa, verbunden mit einer kräftigen Erhöhung des deutschen Lohnniveaus würde die Wettbewerbsfähigkeit nur innerhalb Europas wieder angleichen. Dann gibt es jedoch das Problem der Freizügigkeit bei der Wahl des Arbeitsplatzes. Ein Grieche in Athen beispielsweise würde kaum noch für 10 € Stundelohn schaffen, wenn er hier das fünf fache verdienen könnte. Egal, wie wir die Sache drehen möchten, es funktioniert nicht. Europa funktioniert nicht, jedenfalls nicht auf diese Art und Weise. Die Idee des freien und grenzenlosen Personen- und Kapitalverkehrs in Europa ist an der Realität gescheitert. In dieser Hinsicht wird sich das Rad wieder zurückdrehen, früher oder später. Der Trend und die Grundstimmung ist dazu bereits vorhanden, es wird gegenwärtig jedoch noch mit Drohungen seitens der EU unterdrückt, siehe Androhung gegen Dänemark, als sie wieder eigene Grenzkontrollen einführen wollten.
Soo dumm ist der Versuch nicht, nachdem Italien den Flüchtlingen einen Pass für die grenzenlose Weiterreise ausgehändigt hat. Solange Europas Staaten ihre Probleme nach dem St. Florians-Prinzip lösen möchten, sind Reaktionen zur Abschottung kein Wunder. Die Zonen innerhalb Europas sind einfach zu unterschiedlich, als dass eine gemeinsame Außengrenze bzw. Währung definiert werden könnte. Der Zerfall Europas ist nur noch eine Frage der Zeit…

Viele Märkte im Korrekturmodus - Liquidität nicht investieren
Kommentar von Steffen Paulick auf der Stammtischseite Herzogenaurach

16. Mai 2011
Retten bis zum Umfallen?

Bereits das nackte Überleben wird für viele Deutsche immer schwieriger. Kein Wunder, wenn die Stimmung für die Rettung maroder Volkswirtschaften in Europa auf zunehmend weniger Gegenliebe stößt. In Sendungen wie "Anne Will" versuchen die geladenen Politiker, die Verschwendung von deutschen Steuergeldern zu rechtfertigen. Lediglich so Leute wie Max Otte bieten noch ein wenig Paroli, wenn auch mit angezogener Bremse. Egal ob Staat, Unternehmen oder Privatmann. Sobald der Zustand der Überschuldung festgestellt wird gilt es als sittenwidrig, weiterhin Kredite zu gewähren.
In solchen Fällen bleibt nur noch die Bankrotterklärung, was auf einen (zumindest teilweisen) Gläubigerverzicht hinausläuft. Die dabei entstehenden Verluste für die Gläubiger sind legitim, denn schließlich sind sie (hoffentlich) bewusst ein Risiko eingegangen. Die "Risikoprämie" Zinsen haben sie jedenfalls kassiert. Wer Kredite vergibt ist in der eigenverantwortlichen Pflicht, sich seinen Schuldner genau anzusehen. Wer das nicht oder nur unzureichend macht, ist ein schlechter Investor.
Mag sein, dass bei vielen Anlegern auch die Gier das Hirn zerfressen hat, aber dann sind sie bei erlittenen Verlusten auch selber schuld.
Wenn es zum Schuldenschnitt bei Griechenland und andern Staaten kommt, gerät die Finanzwelt aus sichtbar den Fugen. Es tritt zutage, wie es wirklich steht. Davor haben die Politiker Angst.
Das ganze Ausmaß des Betrugs an den Bürgern wird ans Tageslicht kommen. Nur deshalb hält man an der Masche fest. Zeit schinden um jeden Preis, ohne an der Sache wirklich etwas zu ändern. Was da praktiziert wird, ist kriminell! Es ist Betrug von der schlimmsten Sorte. Der Staat als Räuber!

Die Steuereinnahmen sprudeln in unerwarteter Höhe, heißt es. Hohe Steuereinnahmen bedeuten nichts anders, als dass uns der Staat sehr viel Geld aus den Taschen zieht. Welche Gegenleistung erhalten wir dafür? Der Zustand unserer Straßen ist teilweise katastrophal. Sozialleistungen werden gekürzt oder gestrichen. Vom angeblichen wirtschaftlichen Aufschwung spüren wir ebenso nichts. Ganz im Gegenteil, werden die Lebenshaltungskosten immer höher, bei gleichzeitig stagnierenden Einkommen.


Wenn neue Arbeitsplätze entstehen, dann vorwiegend im Niedriglohnsektor. Der Einzelhandel klagt über schlechte Umsätze. Wie soll ein Zeitarbeiter bei dem kärglichen Lohn auch noch viel Geld in die Läden tragen können? Verwunderlich auch die Tatsache, dass das statistische Bundesamt ein so starkes BIP für das erste Quartal ausweist, wo doch in der Regel der größte Batzen daraus aus dem privaten Konsum resultiert. Auch ohne die Angaben des statistischen Bundesamts selbst verifizieren zu müssen sollte dem kritischen Bürger klar sein, dass hier etwas nicht stimmen kann. Das uns vermittelte Gesamtbild ist in sich nicht schlüssig, so dass jedem mit gesunden Menschenverstand erhebliche Zweifel aufkommen müssen.

Bürgerbewegungen für eine ehrlichere Politik sind derzeit noch nicht sonderlich erfolgreich, ebensowenig wie politische Abweichler von der Linie innerhalb der etablierten Parteien. Außer der unermüdlichen Öffentlichkeitsarbeit tut sich hier nichts, was die politische Richtung beeinflussen könnte.
So etwas wie ein Crack-up Boom spült dem Fiskus leider noch auch zusätzliche Einnahmen zu. Einnahmen, die vom System missbräuchlich verwendet werden. Wer unbedingt Papiergeld loswerden möchte, sollte das auf intelligentere Art tun.


12. Mai 2011
Nun bricht auseinander was nicht zusammengehört.

Die "ewig Gestrigem". Hinsichtlich der sich anbahnenden Entwicklung vollzieht sich auch hier ein Generationswechsel. Der Traum von einem Multi-Kulti-Europa ist wohl bald ausgeträumt. Die Dänen wollen wieder Grenzkontrollen einführen, wie gestern in den Nachrichten verlautet.
Der Trend ist eindeutig. Europa zerfällt, schon bevor es eine richtige Einheit geworden ist. Der Traum von einem Groß-Europa ist ausgeträumt. Wer noch daran festhält darf getrost zu den "neuen" ewig Gestrigen gezählt werden.
Mit der "Balkanisierung" Europas ist auch die Gemeinschaftswährung hinfällig. Eine neue, gemeinsame Währung wird nur in Staaten möglich sein, die eine vergleichbar starke Volkswirtschaft haben. Genau das war der Fehler bei der Einführung des Euros, und der wird sich nicht so schnell wiederholen.

Im Falle einer gedeckten Währung regeln sich solche Ungleichgewichte von ganz alleine. Zu Zeiten des Goldstandards gab es keine dauerhaften Handelsbilanzdefizite.

Die Trendwende ist spätestens seit Sarrazins Buch eingeläutet. Der Zeitgeist ändert sich schon alleine deshalb, weil viele Hirngespinste der Fantasten (Gutmenschen) in der Umsetzung gescheitert sind.
In der Systempresse wird von rechtspopulistischen Kräften in den einzelnen Eurostaaten gesprochen, die an Einfluss gewinnen. Das ist aber eine ganz natürliche Gegenreaktion, ausgelöst von den politischen Exzessen der Vergangenheit. Wenn Regierungen an den Interessen der eigenen Bevölkerung und Wähler ungeniert vorbeiregieren, muss man sich nicht wundern. Die Wahrung von nationalen Interessen ist nicht mit imperialen Gelüsten zu verwechseln. Gesunde, eigne Interessen zu artikulieren wird in unserer kranken Gesellschaft gleich als faschistisch bezeichnet. Wer seine Eigentumsrechte verteidigt, ist im Sprachgebrauch dieser "Räuber" bereits rechtsradikal. Das kann's doch wohl nicht sein? Das ist Zynismus vom Feinsten, und wir lassen uns das auch noch gefallen. Leute mit libertärer Gesinnung werden als rechtspopulistisch bezeichnet, ohne zu differenzieren. Wo bitte unterscheiden sich Linksfaschisten von den Rechtsfaschisten? Welche Anmaßung, wenn andere es besser wissen wollen, was für mich gut zu sein hat, und was nicht.

Doch zurück zum Thema:
Wir sehen den Trend deutlich, und der heißt Zerfall. Dieser Zerfall ist notwendig, damit etwas neues Entstehen kann. Das US-Imperium zerfällt, Euroland zerfällt, der Euro zerfällt.
In den meisten Euroländern dürfte eine nationale Währung schon bereit stehen. Um eine Währungsreform politisch durchsetzen zu können, bedarf es einen guten Grund für die Öffentlichkeit.
Die Zuspitzung der Eurokrise im Zusammenhang mit Griechenland, Portugal und Irland wären so ein Ereignis. Spätestens dann, wenn auch Staaten wie Spanien euro-rettungstechnisch Hilfe bräuchten, dürfte das Wort "alternativlos" wieder Anwendung finden. Diesmal jedoch nicht für die Euro-Rettung!

Seien Sie sich gewiss, dass eine Währungsreform für die meisten Leute vollkommne überraschend kommen wird. Sie muss es, weil sonst zu viele Leute zuvor aus dem Euro flüchten würden. So wie viele Griechen bereits Konten im Ausland eröffnet haben, um ihr Geld in eine vermeintliche Sicherheit zu bringen. Derzeit kursiert im Mainstream wieder verstärkt die Story vom Goldverbot unter Roosevelt, wahrscheinlich, um diese potenzielle Fluchtmöglichkeit aus dem Euro abzuschneiden. Je mehr ein Goldverbot in der Bevölkerung diskutiert wird, desto mehr ist das eine Kontraindikation dafür, dass so etwas tatsächlich kommen wird. Ausschließen kann man so etwas natürlich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist nach Einschätzung der gegenwärtigen Lage eher gering.

Nach der relativen Ruhe in den vorangegangenen Monaten ist die Gefahr eines Finanzcrashs wieder sehr hoch, ähnlich wie in 2008, wo die finanzielle Kernschmelze gerade noch verhindert werden konnte.
Wenn es heute wieder soweit kommt stellt sich die Frage, ob die Eliten des Big-Moneys das System diesmal überhaupt noch einmal retten wollen. Zeit genug für eine Vermögensumschichtung hatten sie ja…

10. Mai 2011
Euro-Hölle voraus!

Drachme oder nicht Drachme, das ist hier die Frage, die sich inzwischen auch die öffentlich-rechtlichen Stellen. Gestern in den Tagesthemen wurden zwei Experten dazu gehört, Prof. Max Otte und Folker Hellmeyer. Die beiden Herren dürften hier ja nicht ganz unbekannt sein.
Der Karren steck derart tief im Sumpf, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Wenn Griechenland tatsächlich zur Drachme zurückkehrt, dann ist der Dominoeffekt bereits vorgezeichnet. Das gibt ein Blutbad für die Finanzwelt. Ich teile eher Prof. Ottes Ansicht, dass mit dem Ausstieg aus dem Euro ein Ende mit Schrecken besser ist als ein Schrecken ohne Ende.
Welche Alternative bietet sich sonst?


Wahrscheinlich behält sogar Hellmeyer Recht, und die Griechen werden weiterhin mit Eurokrediten gefüttert. Aber das ist definitiv nicht die bessere Lösung, sondern lediglich ein weiterer Aufschub. Zeit gewinnen, für was denn. Der Aufschub zieht sich nun schon Jahre hin, ohne dass es inzwischen zu einer besseren Perspektive gereicht hätte. Je länger sich die Chose hinzieht, desto heftiger wird der Fall. Wenn jetzt der Euro knallt, dann wird das brutale Auswirkungen haben. Doch die letzten Ressourcen für eine aussichtslose Sache zu verballern ist noch weit aus gefährlicher.


Es bleibt nur zu hoffen, dass einige Nettozahler in der EU wirklich aussteigen. Vielleicht hat das eine Signalwirkung. Die deutsche Regierung ist dafür ja zu feige. Solange sie aus der Bevölkerung noch etwas herauspressen kann, wird sie den Weg weitergehen.
Der Übergriff auf das Privatvermögen der Deutschen hat längst begonnen, und das setzt sich systematisch fort. Und das OHNE Legitimation. Der Bevölkerung ist es wahrscheinlich noch nicht bewusst geworden, aber was wir heute haben ist inzwischen KEIN Rechtsstaat mehr. Unter diesen Umständen hätte der deutsche Bürger nicht nur das Recht zum Widerstand, es wäre vielmehr schon seine Pflicht. Es passiert aber nichts, traurig aber wahr. Ansätze wie Stuttgart 21 waren de facto ein Rohrkrepierer, bei dem der Schuss nach hinten losging.

Wieder einmal müssen wir feststellen, dass nur noch die eigenverantwortliche Vorbereitung bleibt. Jeder wird im Crash auf sich alleine gestellt sein. Leider sind das keine pessimistischen Unkenrufe. Da gibt es immer noch Leute die mich fragen, wo denn der von mir prophezeite Crash bliebe. Als wenn das hier alles noch nicht reicht? Erkläre mir irgendeiner plausibel, welchen realistischen Ausweg es noch gibt!
Ich habe selbst auch keine Sehnsucht nach einem Crash, doch den Kopf einfach in den Sand zu stecken ist keine Lösung. Wir haben mit unserer Aufklärungsarbeit einen kleinen Teil der Bevölkerung erreicht, der Teil, der sich den Realitäten gegenüber aufgeschlossen zeigt. Sehr viel mehr werden wir nicht, solange das System nicht vollends zusammengebrochen ist.


9. Mai 2011
Never Ending Story?

Die Sache mit dem Euro-Rettungsschirm wird so langsam zur grotesken Schmierenkomödie.
Die PIG(S) streiten sich um die für sie besten Konditionen und stellen Ansprüche. Man muss sich das einmal vorstellen. Leistungen für lau, geschenkt, real nie mehr rückführbar - und dann noch Bedingungen stellen. Haste mal ´nen Euro? Dann haste bestimmt auch noch `nen Euro! Unverschämtheit Der Hund beißt die Hand, die ihn füttert.
Nicht nur, dass die Sache mit dem Bailout von Anfang an ein Rechtsbruch war, die "Beschenkten" werden auch noch unverschämt. Die billigen Kredite haben den PIGS nicht gut getan. Nicht nur, dass der Außenhandel ins Ungleichgewicht gekommen ist, das bisschen funktionierende Industrie wurde gleich mit "wegrationalisiert", weil der Standort zu "teuer" wurde. Ein Scheinboom, verursacht durch Schein-Scheingeld, das, wie wir wissen, im Grunde genommen nur ein Schuldtitel ist.
Man könnte an dieser Stelle nun den Banken die Schuld geben. Ja - die Banken tragen einen großen Teil der Verantwortung, oder besser gesagt, der Verantwortungslosigkeit.
Wer an der Quelle sitzt, der schöpft daraus. Die Bankster haben nichts anderes gemacht als das, was man ihnen billigend zugestanden hat: Die Geldschöpfung aus dem NICHTS.
Jeder Schuldtitel hat sein Gegenstück, das eine Forderung oder "Guthaben" darstellt.
Wie bei jedem Pyramidenspiel bricht das System spätestens dann zusammen, wenn sich keine neuen Mitspieler mehr finden lassen. Neue Mitspieler heißt in diesem Fall, neue Nachschuldner.
Wenn Griechenland, Portugal und Irland, und später vielleicht noch Spanien tatsächlich aus dem Euro aussteigen, zerfetzt es den Euro. Die Verluste werden eine Kettenreaktion auslösen, die über die Grenzen der PIGS- Staaten hinausgehen wird. Es wird dann in kürzester Zeit wieder nationale Währungen geben. Die PIGS haben ihr Erpressungspotenzial sehr wohl erkannt. Aber ist ihnen auch bewusst, dass sie mit dem Feuer spielen? Mit dem Ausstieg und der Rückkehr zu einer eigenen Währung ist es aus mit billigen Krediten, und damit auch aus mit den billigen Importen. Der auf Pump finanzierte Wohlstand wird dort dramatisch sinken.
In Deutschland werden dann die Sozialsysteme als erstes implodieren. Auch hier dürfte der Wohlstand im Allgemeinen sinken. Betroffen sind hier vor allem Empfänger von Transferleistungen sowie der verschuldete Mittelstand. Was dann passiert, wissen die Götter. Es besteht die Gefahr, dass die Deutschen dann ihr Glück im totalen Sozialismus suchen, eventuell unter der Federführung einer grünen Mamba. Zu was das führen wird, haben wir am Beispiel DDR bereits gesehen.

Das Rezept gegen die Armut hat unsere Generation offensichtlich bereits vergessen: Sparen!
Wer sich in 2005 statt eines neuen Mitteklassenautos ein paar Goldbarren (oder Silber) gekauft hätte, hätte heute bereits ein kleines Vermögen für Krisenzeiten, wenn das Edelmetall seinen monetären Status zurückgewinnt. Zu Zeiten des Goldstandards war eine Summe von 2000 Dollar (25,- $/oz) eine beachtliche Summe, die damals z.B. einen komfortablen Lebensabend ermöglichte.
Unsere heutigen Vorsorgeprodukte fließen jedoch in Kanäle, die z.B. in Griechenland oder Portugal bereits versickert sind. Von dort kommt nichts mehr zurück, face it!
Wenn die Leute meinen, dass Gold und Silber derzeit bereist zu teuer ist: Tatsächlich ist es das Papier, das immer noch maßlos überbewertet ist. Wie lange wollen diese Leute noch warten?
Der Verfall der Währungen schreitet voran, dass es offensichtlicher nimmer geht.
Alles hat ein Ende, auch wenn es sich lange hinzieht.

PS.: Gold und Silber ziehen heute Morgen bereits wieder kräftig an.
Gibt's heute Nachmittag erneut eine Attacke für Nachkaufgelegenheiten, oder war's das am vergangenen Freitag?



8. Mai 2011
[...] Den Menschen wird Freiheit vorgegaukelt, damit sie sich selbst die Schuld an ihrem Versagen oder geringen Erfolgen geben. An einzelnen Exemplaren (Schlagersängern, Schauspielern, Tennisspielern etc.) werden ihnen neben billiger Unterhaltung Märchen von Erfolgsaussichten aufgetischt. Ein "freier Markt" stellt allen gleiche Chancen in Aussicht, wenn einer sie nur zu nutzen verstünde. Die Freiheit der Märkte ist aber längst durch die Geldschöpfung der Geldgeber hinter den scheinbar demokratisch Regierenden ad absurdum geführt und regelt die Chancen allenfalls noch auf dem Niveau von Frittenbudenbesitzern und Kleingewerbetreibenden. Die Wissenschaft wird, wo sie nicht zur Entwicklung von Waffen und Manipulationszwecken gefördert wird, zur Rechtfertigung vorgegebener politischer Zwecke missbraucht. Aber welche realen, aktiven Personen verbergen sich hinter dem passiven "Es", das, weil es nicht haftbar zu machen ist, so gern die Schuld an der Misere auf sich nimmt oder aufgeladen bekommt?
Und wo zeigte sich eine Lösung? Deutet nicht die Absurdität der Herrschenden ihre wachsende Schwäche an? Wir leben an einem Scheidepunkt der Entwicklung wie die Menschen in Jean Paul Satres Theaterstück "Die Eingeschlossenen": Die Tür geht auf, aber der freigegebene Gang ist dunkel. Mut und Moral wäre gefragt, aber wir haben uns zur Mutlosigkeit "befreien" und gewöhnen lassen. Da liegt wohl das Problem der meisten von uns.

Quelle: www.spatzseite.com

6. Mai 2011
Geiz ist geil!

Die Silberunze war heute für ca. 28,- € zu ergattern. Erste Tranche getätigt!
Falls der Preis nächste Woche unter 25,- € fällt, Affengeil, zweite Tranche!
Und bei 22,- € bliebe sogar noch genügend Papierschotter für ne Kiste Champagner!
Das hier wird der letzte größere Rücksetzer, garantiert...

Wer anderer Meinung ist, soll sein Silber bei uns abliefern! Der Gewinn liegt im Einkauf!

5. Mai 2011
Silber versilbern? Ein Kommentar von Achim

Betrugsmanöver am Silbermarkt? Ein Statement vom Silberjungen

4. Mai 2011
Hurra, hurra - bin Laden ist nicht mehr da!

Angela Merkels unverhohlener Ausdruck der Freude mit den Glückwünschen an unsere amerikanischen Freunde war mehr als nur ein peinlicher faux pas! Die Formulierung als einen ungeschickten Ausrutscher zu bezeichnen entschuldigt die Kanzlerin nicht. Was sie sich in der letzten Zeit an so alles an diplomatischen "Ausrutschern" geleistet hat, disqualifiziert sie als deutsches Regierungsoberhaupt. Mit entschlossener Wankelmütigkeit vertritt sie vehement die Interessen der deutschen Nation in Europa und in der Welt. Nein, so handelt keine Person, die noch souverän entscheiden kann. Wer sich daran erinnert, wie selbstbewusst die Merkel noch am Anfang ihrer ersten Amtsperiode aufgetreten ist muss sich fragen, was inzwischen passiert ist. Die Merkel ist nur mehr eine fremdgesteuerte Marionette, deren Fäden von anderen gezogen werden. Wer hat sie in der Hand?

Wir haben keine souveränen Wähler, und auch keine souveräne Regierung. Wer immer noch so naiv obrigkeitsgläubig ist, wird sein blaues Wunder erleben. Jeder ist auf sich alleine gestellt. Jedwedes Vertrauen in eine staatliche Institution ist unangebracht. Misstrauen in private Institutionen ist ebenso angebracht. Ob Rentenversicherung oder Werthaltigkeit der eigenen Immobilie. Darauf zu wetten ist naiv. Ein Engagement in EM ist daher tatsächlich alternativlos, auch wenn dieser Ausdruck inzwischen abgedroschen ist.

EM
Wie es weitergeht, weiß keiner so richtig. Auch die Diskussion und die Präsentation von Steffen am gestrigen Stammtisch brachte keine sichere Prognose. Die charttechnische Analyse deutet zwar auf eine Korrektur bei Silber hin, aber welche Sicherheit bringt das in einem manipulierten Markt?
Silber müsste konsolidieren, und Gold hätte einen Nachholbedarf. In der Diskussionsrunde wird festgestellt, dass das "oberirdische" Silber inzwischen verbraucht sein dürfte. Silber ist in erster Linie immer noch ein Industriemetall. Wenn es nun als Geldmetall wiederentdeckt wird, entwickelt sich hier eine gigantische Investitionsmöglichkeit. Dann könnte Silber im Vergleich zu Gold sich tatsächlich doppelt so gut entwickeln. Wird jedoch das Gold in seiner Position als Geldmetall bestärkt, dürfte Silber wieder etwas zurückfallen. Sehr "optimistische" Analysten sehen eine Konsolidierung des Silbers bei um die 30 $ für möglich. Vielleicht ist das auch der Grund, dass einige Investoren gegenwärtig ihre Silberpositionen auflösen. Silber ist derzeit eindeutig spekulativer als Gold, doch auch hier sehen wir die Chancen größer als die Risiken. Sich von physischen Beständen zu trennen ist deshalb keine Empfehlung. Wer auf fallende Kurse wettet, sollte zur Absicherung seiner Position besser auf die "papierene" Methode setzen, als später bei (vielleicht) gesunkenen Preisen wieder rückzukaufen.
Viele von uns sind der Meinung, dass eine Absicherung gar nicht notwendig ist.


3. Mai 2011
Alles wichtig - oder was?
Der Medienrummel um die britischen Royals hat sich kaum gelegt, da gibt es eine neue Sensationsmeldung. Der Top-Terrorist bin Laden wurde von einer US-Truppe erschossen und sodann auch gleich bestattet. Irgend-so-ein Prinz hat irgend-so-eine Bürgerliche geheiratet - so scheint es zu offensichtlich zu sein. Osama nun endlich tot. War er nicht vorher auch schont tot? Die Medien haben jedenfalls ihr Futter. Nun, ich kenne weder einen von diesen Royals, noch irgend einen von diesen Al Quaida Terroristen. Nicht das ich wüsste. Dieser Osama ist mir jedenfalls noch nie über den Weg gelaufen. An eine solche Figur erinnert man sich doch, oder? Ich kenne diesen Herrn bin Laden also nicht, warum soll mich sein Tod interessieren? Ich kenne auch diesen Prinz William nicht. Wen er wann und warum ehelicht, ist mir im Grunde scheißegal.

Was mich weitaus mehr interessiert sind z.B. die Energiepreise. Sprit kostet derzeit soviel wie noch nie. Was mich interessiert ist, welche Gängelung wir von der EU zukünftig zu erwarten haben. Klar, alle wollen nur mein Bestes. Aber leider habe ich so ziemlich eine sehr eigene Vorstellung darüber, was ich will. Und vor allem darüber, was ich nicht will. Beispielsweise will ich mir von Vater Staat nicht weiterhin so ungeniert in die Taschen greifen lassen. Genug ist genug. Aber bekanntlich gibt es hier sehr unterschiedliche Sichtweisen. Das Leben wird immer teuerer, während die Einnahmemöglichkeiten zunehmend fragwürdiger werden. Noch gibt es Kompensationsmöglichkeiten. Doch die Schere öffnet sich weiter und weiter. Am Ende werden alle Teilnehmer dieses Spiels zu Getriebene.

2. Mai 2011
Es gibt keine "Deutschen"

Diese Aussage kommt von einer in Deutschland geborenen Türkin, die im Raum Köln aufgewachsen ist.
Auf der Suche nach der eigenen Identität kam diese Frau auf die Erkenntnis, dass es so etwas wie einen typischen Deutschen überhaupt nicht gib. Die Mentalität der Rheinländer in NRW unterscheidet sich z.B. deutlich von denen der Bayern. Ein Kölner möchte nicht mit einem Bayern gleichgesetzt werden, und umgekehrt wahrscheinlich auch nicht. Wenn schon die Deutschen selbst damit Schwierigkeiten haben, sich als Deutsche zu identifizieren, wie soll es dann den "Deutschen" mit Migrationshintergrund ergehen? Die Dame ist in Köln aufgewachsen, und identifiziert sich mit dieser Kultur. Kölnerin oder Nordrheinländerin ja, aber Deutsche? Wie soll das funktionieren. Dass es in Bayern selbst auch noch die ethnische Gruppe der Franken gibt. Ist der NRW-Türkin vielleicht gar nicht bewusst. Aber wir müssen nicht für noch mehr Verwirrung sorgen.
Dieser Blickwinkel ist interessant. Wir erwarten von den Migranten, dass sie sich einbürgern. Auf der anderen Seite fehlen die gemeinsamen Werte, die das "Deutsche" bzw. Deutschtum überhaupt definieren. Und wie soll da eine deutsche Regierung auch noch deutsche Interessen vertreten können?
Der Deutsche hat seine Identität nach dem verlornen Weltkrieg aufgegeben. Vielleicht war er deshalb so leicht von der Idee einer "europäischen Föderation" zu begeistern. Die Sache hat nur den Haken, dass unserer europäischen Nachbarn sehr wohl eine eigene Identität besitzen, und nicht im Geringsten daran denken, diese aufgeben zu wollen. Wenn wir glauben, den "deutschen Komplex" durch Transferleistungen an unsere Nachbarn kompensieren zu können, dann müssen wir erkennen, dass diese Methode nicht funktioniert. Diese Therapie können wir uns einfach nicht mehr leisten. Die Scheckbuchdiplomatie á la "Genschman" ist passé.

Gold und Silber seitwärts auf hohem Niveau:

Wer auf ein schnelles Ende des Finanzsystems hofft, wird wahrscheinlich enttäuscht. Der Dollar stirbt langsam. Und immer mehr Schafe kratzen die Goldkettchen aus Omas Schmuckschatulle hervor, um sie bei den Goldaufkäufern zu verhökern. Solange dieser Trend noch anhält, sind wir goldrichtig positioniert. Über dieses Thema können wir uns am morgigen Stammtisch noch ausführlicher unterhalten. Ihnen allen einen guten Wochenstart nach den Osterferien…


28. April 2011
Schwanengesang auf den Dollar?

Heli-Bens Pressekonferenz (!) nach der Fed Sitzung ist der finale Offenbarungseid. Der Dollar ist hin.
Trotz Teuerung lässt er den Leitzins bei quasi null. Die Wirtschaft kurbelt er damit bestimmt nicht an, und Arbeitslose bekommt er damit auch nicht von der Straße. Strukturprobleme lassen sich nicht über die Geldpolitik lösen. Heli-Ben macht auch keinen Hehl daraus, US-Bonds aufkaufen zu wollen. USA goes Weimar. Kein Wunder, dass die Chinesen und andere Dollar-Halter ein wenig nervös werden.


Verliert einer der Player die Nerven und kippt den Dollar zu schnell ab? Dann wäre das Spiel aus.
Abwarten ist jedoch auch keine Lösung, denn die USA hat den Dollar bereits aufgegeben. Es steht außer Frage, dass sie Amis ihre Schulden nie mehr zurückbezahlen werden. Doch im Gegensatz zu den Griechen oder anderen Euro-PIGS haben die Amis das Privileg einer eigenen Währung, die zudem noch die Weltleitwährung ist. Ben kann einfach selbst drucken, die PIGS hingegen nicht.
Was die Chinesen für die Amis waren, sind die Deutschen für die PIGS. Wir kauften zwar keine Drachmen oder Escudos, die abgegebenen Garantien haben jedoch eine ähnliche Wirkung. Und bereiten uns damit auch ähnliche Probleme.


Ein anderer, für uns unangenehmer Nebeneffekt. Die Gläubiger waren in der Historie noch niemals beliebt, im Extremfall wurden sie früher von den Schuldnern einfach erschlagen. Wir werden keine Dankbarkeit erfahren, wenn Deutschland die strauchelnden Euroländer rettet, ganz im Gegenteil. In Pigiland wird Stimmung gegen die Deutschen gemacht. "Wenn die Merkel glaubt, dass sie sich in unserer Angelegenheiten einmischen kann, dann hat sie sich getäuscht!" So ähnlich tönt das jedenfalls. In jedem Wirtschaftunternehmen mit Fremdkapital haben die Gläubiger ein Wörtchen mitzureden. In einem Staatenbund gilt das offensichtlich nicht. Wenn, dann wollen die alles geschenkt.


Auf gekaufte Freundschaften kann ich im privaten Bereich gerne verzichten, warum handhaben unsere Politiker nicht diese Praxis? Ganz einfach, weil es ja nicht ihr Geld ist, das sie zum Fenster hinaus werfen. Der Staat ging und geht mit unseren Steuergeldern in einer höchst bedenklichen Art und Weise um, was einer Veruntreuung von öffentlichem Eigentum gleichzusetzen ist. Moralisch gesehen hat das Finanzamt deshalb keine Legitimation mehr, uns überhaupt noch Steuergelder abzupressen. Ich will nicht missverstanden werden. Abgaben sind in einem Staatsgebilde natürlich notwendig, um die Ordnung aufrechterhalten zu können. Diese müssen jedoch dem Zwecke bzw. dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Weder die Banken noch der Staat geht mit dem Geld anderer Leute annähernd verantwortlich um. Warum soll Steuerhinterziehung, moralisch gesehen, verwerflicher sein als Steuerverschwendung? Das geht mir (und auch anderen Leuten mit einem Rest an etwas gesundem Menschenverstand) einfach nicht in den Kopf. Es ist nur Schade, dass es erst zu dem von uns befürchteten Crash kommen muss, dass sicht das ändert.

Ob das, was danach kommt besser sein wird, werden wir sehen. Aber es ist eine Chance, neu anzufangen. Das System was wir gegenwärtig haben, bietet keine Perspektive.
Unsere Perspektive besteht darin, dieses bereits todgeweihte System in Würde sterben zu lassen und anschließend zu beerdigen. Diese unsinnigen, lebensverlängernden Maßnahmen sollten wir nicht auch noch unterstützen. Oder wollen wir abwarten, bis sich auch bei uns ähnliche Zustände wie gerade in Nordafrika einstellen?

Raus aus dem System! Gold und Silber sind immer noch eine gute Antwort auf viele Fragen.
Auf die Frage nämlich, wohin das viele neue Geld wohl wandern wird, die unser Freund Heli-Ben gerade so fleißig druckt. Wenn es den Dollar zerreist, wird der Euro auch mit untergehen…


27. April 2011
Silber absichern?

Steffen Paulick von herziINVEST hat Ihnen gestern per Infomail (sofern Sie im Verteiler gelistet sind) seine Befürchtung geäußert, dass Silber zwischenzeitlich korrigiert. Die Prognosen des Silberjungen trat bislang insofern ein, dass den Silberpreis bei 50 $ noch in der ersten Jahreshälfte erwartete, und danach auf die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur gegeben sah. Natürlich ist es nicht ratsam, sich von bereits erworbenen, physischen Beständen zu trennen. Zur Absicherung gibt es bessere Strategien, bei der unser Experte Steffen Paulick gerne behilflich ist.

Silber und Gold sind leicht eingebrochen. In wie weit sich es um eine technische Gegenreaktion nach der fast stetigen Periode des Anstiegs handelt, oder ob eine Marktmanipulation dahinter steckt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Alleine aufgrund des Verfalls der Währungen sehen wir den Edelmetallmarkt insgesamt weiterhin bullish. Wenn einige Zeitgenossen jetzt wieder vom Platzen der Gold- bzw. /Silberblase sprechen, so ist das faktischer Blödsinn, denn die Rahmenbedingungen sprechen eine ganz andere Sprache. Vielleicht ergeben sich ja ganz nette Nachkaufgelegenheiten?

Mogeln ist mittlerweile Standard.
Was uns die Bankster vorgemacht haben, hat mittlerweile in der gesamten Industrie System.
Verbraucherschützer prangern wieder einmal die Machenschafteen der Verbrauchsgüterindustrie an. Mogelpackungen sind allgegenwärtiger Standard. Irreführende Testsiegel mit Täuschungsabsichten. Großgebinde im Verhältnis erheblich teuerer als die kleinen Gebinde. Die Abbildung und Aufmachung der Verpackung stehen nicht im Einklang zum deklarierten Inhalt im Kleingedruckten.
"Mogeln", dieser Ausdruck verharmlost die Situation. Es steht eine gezielte Täuschungsabsicht dahinter, die bessert als "betrügerisch" bezeichnet werden müsste. In Großen und Ganzen ist festzustellen, dass die versprochene Leistung im Allgemeinen nicht mehr erbracht wird. Ob Inhalt auf der Verpackung, Datengeschwindigkeit des Internetproviders, oder Volumen des Treibstoffs an der Tankstelle, wo auffällig oft am untersten Limit der Eichtoleranz gezapft wird. Zu gut Deutsch: Es wird beschissen und getäuscht, wo es nur geht. Und dieser Zustand ist bei uns mittlerweile zur Normalität geworden.
Kaschiert wird dieser Umstand durch eine zur Schau gestellte Ethik, die sich bei näherer Betrachtung als eine scheinheilige Doppelmoral entpuppt. Das Verhalten dieser Gutmenschen ist ein Paradebeispiel dafür. Der Zustand unseres Geldsystems spiegelt sich tatsächlich auch in unserer Gesellschaft wieder.



26. April 2011
Der Traum von einer besseren Welt

Der Öko-Trip scheint für viele Mitbürger der Schlüssel für eine bessere Zukunft zu7 sein. Raus aus der Atomenergie, rein in die erneuerbaren. Dazu noch ein bisschen ökologischer Landbau, und die Welt ist wieder in Ordnung. Dass so etwas umsetzbar wäre, daran zweifeln diese "Idealisten" nicht. Es fehlt ja nur am politischen Willen. Gott sei Dank, die Grünen haben durch Tschernobyl und Fukushima starken Rückenwind bekommen. Grüne Umwelttechnologie schafft und sichert neue Arbeitsplätze.
Na ja, Wunschdenken alleine war noch niemals eine gute Basis, Entscheidungen zu treffen. Sicherlich braucht unser Land auch Visionäre und Pioniere, die die ausgetretenen Pfade verlassen und neue Wege suchen. Der grüne Gedanke ist bei uns jedoch zu einer Ideologie verkommen, einem Wahn, der dem von religiösen Fanatikern nicht viel nachsteht. Der ökologische Gedanke hat sicherlich seine Berechtigung, auch hinsichtlich Marktwirtschaftlicher Hinsicht. "Bio" hat sich eine Nische erobert, in und von der einige Zeitgenossen gut leben können. "Bio" ist zum kommerziellen Wirtschaftszweig geworden, bei der sich die Vermarktung in keinster Weise von den konventionellen Produkten unterscheidet.

Wenn sich so etwas auf der Grundlage von marktwirtschaftlichen Gegebenheiten durchsetzt, warum nicht? Aber dieses Konzept über die Politik der Gesellschaft zwangsweise überzustülpen zu wollen, ist Diktatur. Diktatoren meinen ja immer, dass sie die "Uneinsichtigen" zu ihrem Glück und Wohl notfalls zwingen müssen.
Die Industrialisierung hat natürlich auch Schäden verursacht, nicht nur Fortschritte gebracht. Wenn ein Weg in die Sachgasse führt heißt das nicht, dass der Weg zurück der richtige ist.
Der Deutsche hat offensichtlich Schwierigkeiten damit, pragmatisch zu handeln. Wer grün leben und grün handeln will, der soll es doch bitte tun - für SICH.
Es geht hier nicht darum, eine Anti-Grüne Position zu vertreten. Die ökologische Idee hat seine Berechtigung, sofern sie sich aufgrund von Angebot und Nachfrage durchsetzt. Dazu bedarf es keinem politischen Zwang.
Auf der anderen Seite gibt es einige "echte" Ökos, die diese Idee konsequent umsetzen möchten und in Richtung "autark Leben" gehen möchten. Aber auch diese Entscheidungsfreiheit wird einem nicht gewährt. Wer es dennoch versucht, wird schnell mit den bürokratischen Stolpersteinen Bekanntschaft machen. Das fängt schon damit an, wenn man sein selbst gezüchtetes Vieh schlachten wolle. Gegen die ausufernde EU-Bürokratie demonstrieren die Leute kaum. Hab vergessen, diese Leute sind ja wahrscheinlich Vegetarier…

Gold und Silber ist weiterhin nur für Insider ein ernstes Thema. Prognosen, wonach bei dem derzeitigen Ratio sich eines der beiden Edelmetalle besser entwickeln könnten, bleibt reine Spekulation. Silber ist derzeit auf der Überholspur. Egal was, Hauptsache raus aus dem Papier. Derweil kratzen viele Leute noch ihre letzten, geerbten Schmuckstücke hervor und verscherbeln sie beim Aufkäufer. Edelmetall wandert weiterhin von den schwachen hin zu den starken Händen. Ein Zeichen dafür, dass wir von einer Blase noch weit entfernt sind.

Michael Mross beschreibt auf seinen mmnews, wie die Deutschen im Ausland wegen der Eurorettung belächelt werden. Auch ich wurde unlängst von einem Amerikaner gefragt, ob ich keine Probleme damit hätte, dass MEIN Land (bzw. unsere Regierung) für die Südschiene bezahlt. In den USA würde kein Bundesstaat für ein anderes blechen. Deutschland wäre das einzige westliche Industrieland, das noch wettbewerbsfähig wäre und richtet sich auf diese "stupid" Weise zugrunde. Tja, man betrachtet uns als die fleißigen Idioten in der Welt. Vollkommen unverständlich. Dem kann ich nur beipflichten.
Warum die Leistungsträger in unserer Gesellschaft Deutschland nicht einfach den Rückenkehren und auswandern? Gute Frage, wohin denn? Etwa in die USA? Die haben ganz andere Probleme. Mach Amerikaner schielt dabei nach Kanada. Auch wenn die Situation in den USA nicht rosig ist, eines haben uns die Amis immer noch voraus: Der Wille und die Einstellung zur persönlichen Freiheit. Ob sie etwas draus machen, ist die andere Frage…


Ostermontag 2011
Frohe Ostern, wünscht Achim (PDF)

Ach ja, so nebenbei: Das Vertrauen in ungedeckte Papierversprechen bröckelt massiv.
Der steigende Gold- und Silberpreis zeigt es deutlich. Die vermeintlichen Gewinne sind aber in erster Linie dem Verlust des Papiers geschuldet.
Bei uns gibt's deswegen noch keinen Sekt.
Angeblich liegen die Produktionskosten für eine Unze Gold inzwischen schon bei über 1000 $.
Wenn diese Schätzung richtig sein sollte, dann ist Gold noch richtig billig im Vergleich zu anderen Alternativen.
Um 1900 herum verdiente ein Buchhalter (gutverdienender Angestellter) in Chicago ca. 10 $ in der Woche. Monatsgehalt also ca. 2 Unzen.
Soviel zur historischen Kaufkraft von echtem Geld!


Karfreitag 2011
Ende der Fastenzeit. Ein Kommentar von Achim (PDF)

21. April 2011
Vorsicht vor dem Gold
So mancher Dummschwätzer warnt derzeit wieder vor Anlagen in Gold, nur weil es eine neues ATH auf Dollarbasis erreicht hat. In Euronen ist die Unze immer noch unter 1100,- zu haben. Der "hohe" Goldpreis ist nicht die Folge einer Blasenbildung, sondern der zunehmende Vertrauensverlust in die Papierwährungen, allen voran der US-Dollar.
Die bereits viel zitierten Totschlagargumente gegen Edelmetalle können wir schon nicht mehr hören, aber zur Verunsicherung des Straßenmichels taugts wohl.
Gold zahlt keine Zinsen, ach was! Die Papierknete auf dem Sparbuch bringt wohl etwa Zinsen?
Inflationsbereinigt betrachtet schrumpft die Kaufkraft der Sparkonten zusehens. Dazu kommt noch das Risiko, dass meine Bank eines Tages Pleite geht. Einlagensicherungsfond? Wie lustig.
Wozu Zinsen? Wo kein Risiko, da auch keine Risikoprämie! Das haben die Affen offensichtlich noch nicht kapiert. Wer Anfang der 80er auf Gold gesetzt hat, musste über 20 Jahre lang warten, um wenigstens seinen Einstandspreis wiederzusehen. Ohne die historischen Hintergründe dafür zu erwähnen, ist dieses Argument eine vollkommene Irreführung. Heute könnte die Fed den Leitzins wahrscheinlich sogar auf über 15% setzen, ohne dass der Goldpreis signifikant einbricht.
Was wir heute erleben ist eine klassische Deflationskrise, aber gegenüber dem echten Geld.
Weil die Bezugslinie fehlt, erkennen die meisten Leute das nur nicht. Wovon reden wir denn die ganze Zeit? War da nicht so etwas wie eine Überschuldung?
Woher die kommt, ist ja egal. Ob durch einen verloren Krieg oder ein überbordeter Sozialstaat oder Korruption. Die Folgen sind die selben, wenn vielleicht auch in anderem Gewand.
Wir hatten das bereits mehrmals in unserer Geschichte. Wenn die Leute lieber DSDS glotzen, als in den Geschichtsbüchern zu blättern - selbst Schuld. Derweil verliert das Publikum, und das vollkommen unbemerkt, ihr sämtlich Hab und Gut. Geschichte wiederholt sich eben doch, nur die Kulisse ist neu. Das Fiat-Geld-Experiment ist gescheitert, so wie es vorausgesagt wurde. Was bleibt ist das Gold...


Wasserköpfe ade

Auf mdr wurde gestern die düstere Aussicht gestellt, dass es in (Ost-) Deutschland zukünftig zuwenig Facharbeiter in Industrie und Handwerk gibt. Metallverarbeitern fehlt der Nachwuchs. Um den Mangel auszugleichen, müssten erheblich mehr Kräfte aus dem Ausland angeworben werden, so konstatiert ein "Fachmann".

Wieso eigentlich haben wir einen Fachkräftemangel? Jahrelang wussten wir doch gar nicht, wohin wir die Leute unterbringen sollten. Es gab im produktiven Bereih einfach nicht genügend Stellen, um die Leute alle unterbringen zu können. Dienstleistungsgesellschaft, so hieß das Zauberwort noch vor 20 Jahren. Damals wurden und die Amis als Vorbild demonstriert, wie die Gesellschaftsstruktur der Zukunft auszusehen hat. Was daraus geworden ist, sehen wir ja. Die USA ist heute weitgehend de-industrialisiert. Mit Bankstern an der Wallstreet ist keine echte Wertschöpfung möglich. Die übrige Welt lässt sich nicht auf Dauer bescheißen.

Weil Arbeitsplätze im produktiven Sektor besetzt waren und sich infolge der zunehmenden Automatisierung auch nicht weiter ausbauen ließen, hat man Stellen in Verwaltung und Dienstleistung geschaffen. Im Grunde genommen war das nichts anderes als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme um die Leute von der Straße zu bringen. Da die industrielle Produktivität zu dieser Zeit rasant zunahm, konnte sich unserer Gesellschaft das noch "leisten". Allerdings darf nicht übersehen werden, dass unproduktive Teile nicht wirklich zum Wohlstand einer Gesellschaft beitragen und zwangsläufig eine immer höhere Umverteilung bedingen. Wenn wir nun an einem Punkt angekommen sind, wo Arbeitskräfte im produktiven Sektor fehlen (aus welchen Gründen auch immer ist hier vollkommen egal) dann bietet es sich doch an, den Wasserkopf entsprechend zurückzubilden und das hier freiwerdende Potenzial in Industrie und Handwerk einzusetzen. Aber nein, wir leisten uns weiterhin viel zu viele Rechtsanwälte, MBAs, Soziologen und andere -logen, Bank- und Versicherungsheinis, Vertriebsleute und Klinkenputzer, während uns die Facharbeiter so langsam ausgehen. "Fachkräfte können zukünftig ihren Lohn diktieren", wurde gesagt.

Stimmt nicht, sage ich! Für die Wasserköpfe wird zukünftig kein Geld mehr übrig bleiben, das umverteilt werden kann. Der Facharbeiter, dessen Fähigkeiten benötigt werden, wird nur besser dastehen als diejenigen, die nichts können bzw. dessen Qualifikationen nicht nachgefragt werden. Ein Arbeiter im produzierenden Gewerbe kann grundsätzlich nicht höher entlohnt werden als das, was er leistet. Eine Umverteilung rückwärts ist nicht möglich, da die Wasserköpfe ja nichts leisten. Von da kommt nichts. Und wenn von der anderen Seite auch nichts mehr kommt, dann ist die Gesellschaft am Ende. Schluss Amen - so einfach ist das.

Wir benötigen keine Zuwanderer, wenn wir nur unsere Gesellschaft umstrukturieren. Solange produktive Arbeit unattraktiv ist und die Jugend lieber Jobs mit fragwürdigem Soziaprestige anstrebt, bei denen man sich nicht "die Hände schmutzig" macht, laufen wir in die falsche Richtung. Um hier Abhilfe zu schaffen, muss erst diese krankhafte Umverteilung ein Ende finden. Erst wenn sich Leistung wieder lohnt, wird auch Leistung erbracht.

20. April 2011
Neue Höchststände bei den Edelmetallen?

Der Straßenpreis für die Unze Silber beträgt mittlerweile ca. 35,- €, Gold kostet wieder ca. 1100,-
Platin ist verhältnismäßig günstig, wenn da nur die 19% MwSt. nicht wären.
Nachdem Gold auf Eurobasis sich seit einem Jahr mehr oder minder seitwärts bewegte, ist hier eigentlich ein Nachholbedarf angesagt. Die Lage in der europäischen Wirtschaft rechtfertigt keine starke Gemeinschaftswährung. Ohne Deutschland wäre das Vertrauen längst hinüber. Nachdem der Ausblick für Amerikas Bonität negativ gesehen wird, sollte der nächste Schuss wieder auf den Euro zielen. Das Wechselspiel der Abwertung hatte zumindest in der Vergangenheit System. Die Pleite Griechenlands kommt da gerade recht.

Zinserhöhungen?
Erinnern wir uns. Vor knapp zwei Jahren tönte die Fed noch, bei Bedarf die überschüssige Liquidität wieder einzusammeln. Offensichtlich ist dieser Bedarfsfall noch nicht eingetreten, und so wie es aussieht, wird er auch nicht eintreten. Eine symbolische Zinsanhebung von ein paar Basispunkten wird auch nichts mehr großartig ausrichten können. eine deflationäre Wirkung haben Pleiten, da hier dem System Geld (gleich Schulden) dem System entzogen wird. Überschüssige Liquidität muss nicht abgeschöpft werden, sie wird ausgebucht bzw. abgeschrieben. Zur Gegensteuerung muss nach der kranken Logik des Systems neues, billiges Geld angeboten werden. Ein erneuter Deflationsschock ist daher nicht zu erwarten, aber 100%ig sicher darf man sich da nie sein. Wir kennen weder die Pläne, noch die genaue Ausgangsituation. Wer hält z.B. den Großteil der griechischen Anleihen? Haben etwa die Chinesen zugelangt, um damit indirekt den Euro zu stützen?

Mit einem normalen Marktgeschehen hat das alles nichts mehr zu tun, es handelt sich eher um eine Art psychologische Kriegsführung. Wobei hier der Krieg nicht zwischen unbedingt zwischen den Nationen stattfindet, sonder ein Krieg der Machteliten gegen die breite Bevölkerung.

Welche Strömungen haben sich entwickelt, welche davon sind inszeniert und gesteuert?
All dies wissen wir nicht und gibt den "Verschwörungstheoretikern" daher genügend Futter.
Veränderungen treten aber so oder ein, egal ob sie sich von selbst entwickeln, oder inszeniert werden.
Wir können nur auf diese Veränderungen reagieren und uns anpassen. Dazu ist es hilfreich, Trends frühzeitig zu erkennen. Überraschungen gibt es immer wieder….


19. Aüril 2011
Drei weitere Sargnägel für das Finanzsystem

Der erste ist eine kleine Sensation. S&P stuft die spitzenmäßige Kreditwürdigkeit der USA herab, wenn auch nur minimal. Na ja, angebracht wäre zwar eher ein DEFAULT, aber es ist schon einmal ein Anfang. Ein weiterer Sargnagel ist die Umschuldung Griechenlands, was die Spatzen inzwischen auch schon von den Dächern rufen. Und die letzte Schippe kommt von den Finnen, die ein klares NEIN zu Europa einleiten. Der Trend ist vorgegeben, und nicht mehr umkehrbar.


Die USA verlieren ihre wirtschaftliche Vormachstellung - nun auch offiziell. Der Euro zerbricht, und damit die gesamte EU. Die Pleite Griechenlands, verniedlichend wird es als "Umschuldung" bezeichnet, wird einen Dominoeffekt auslösen. Portugal und Italien sind weitere Wackelkandidaten. Spanien ist, bezogen auf das BIP, zwar noch relativ wenig verschuldet, dafür jedoch massiv von der Rezession getroffen. Außerdem sind die Bürger mit ihren Immobilien hoch verschuldet.
Was mit den deutschen Banken passiert, bleibt abzuwarten. Haben sie die Zeit genutzt, um die faulen Anleihen Griechenlands abzustoßen? Die Konkursverschleppung Griechenlands muss ja irgend einem Zweck dienlich gewesen sein. Oder hat man nach dem HRE-Desaster etc. wieder nichts dazugelernt.

Wir werden ja sehen. Die Jubelstimmung mit den "unerwartet" hohen Steuereinnahmen, die sprudeln, scheint auch inszeniert zu sein. Sind die Steuerschätzer wirklich so dumm, vollkommen daneben zu liegen, oder sind das wieder einmal Nebelkerzen, um das Volk zu blenden. Das Engagement Deutschlands für die Stützung des Euros muss dem Volk ja irgendwie als zielführend verkauft werden, um eine Europamüdigkeit wie in Finnland abzuwenden. Seht her, was wir durch den Euro-Stabilitätspakt erreicht haben. Deutschland profitiert ja doch vom Euro! Die Wirtschaft brummt dadurch wieder.
Ja, der Michel darf wieder das tun, was er am liebsten macht: Malochen. Das der Bürger von all dem NICHTS hat, wird unter den Teppich gekehrt. Die Steuereinnahmen mögen sprudeln, denn der Michel bezahlt ja fleißig mit einer zusätzlichen Sondersteuer: Inflation!
Vielleicht ist die Diskussion über die PKW-Maut auch nur eine gezielte Vernebelungsaktion. PKW-Maut! Das Auto ist doch die heilige Kuh des Deutschen. Die Merkel gewinnt doch sofort einige Sympathiepunkte, wenn sie eine diskutierte PKW-Maut öffentlich vom Tisch fegt. Böser, böser Ramsauer!

Dabei ist es doch vollkommen egal, wie die Regierung den Bürgern Geld aus der Tasche zieht. Sie tute es, weil es für sie keine andere Lösung mehr gibt, außer abzutreten und den Offenbarungseid zu leisten. Das Volk wird solange ausgesaugt, bis ein offener und massiver Protest von den Bürgern ausgeht. Siehe Griechenland und Portugal. Der Versuch, dort Geld aus der Bevölkerung zu pressen, ist gescheitert. Und die Finnen agieren schon einmal vorsorglich, damit es gar nicht erst so weit kommt.
Solange hier nicht die Bürger massenhaft auf die Straße gehen, wird ihnen das Fell weiterhin über die Ohren gezogen. Eine EU-Protestpartei mit realistischen Chancen wie in Finnland gibt es bei uns ja nicht. Auf parlamentarischem Wege hier etwas zu erreichen zu können deutet sich momentan jedenfalls nicht an. Wer handeln will, muss für sich allein handeln, leider! Also: Raus aus dem System!


Leserkommentar: Die Bunds gehen weg wie warme Semmeln, die Euphorie der Steuerschätzer zeigt Wirkung.
Vielleicht war das die Absicht. Kann aber auch Zufall sein und die hirntoten Bondaffen sachlagen zu.


Es grünt so grün...
Köstliche Charakterisierung eines ursprünglich deutschen Phänomens...


18. April 2011
Zuviele Dummschwätzer bestimmen die öffentliche Meinung
Es gibt drei menschliche Ursachen, warum keine rationalen Entscheidungen getroffen werden. Angst, Gier, und letztlich schlicht und einfach Dummheit.
Sonntag Abend lief die Sendung Anne Will, u. A. dabei als Talkgast: Thilo Sarrazin.. Sarrazin ist vielleicht nicht so eloquent wie manch andere in der Runde, aber seine Aussagen sind logisch begründet. Es geht noch nicht einmal darum, ob der Thilo nun Recht hat oder nicht, lediglich darum, ob seine Aussagen insgesamt schlüssig sind, und seine Argument nachvollziehbar. Warum gibt sich ein intelligenter Mensch wie Thilo Sarrazin mit einem holen Dummschwätzer wie diesen Elias Bierdel ab?
Siehe Gästeliste:
http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/gaesteliste535.html
Rhetorisch hat er zwar erheblich mehr drauf als Sarrazin, aber inhaltlich habe ich selten mehr Mist gehört. Behauptungen, die nicht einmal in sich schlüssig sind, ernten großen Applaus aus den Zuschauerrängen. Bierdel ist ein Selbstdarsteller, der nur auf die Wirkung gegenüber seines Publikums aus ist. Das zeigt er auch deutlich, indem er immer wieder seinen Nachbarn zur Rechten, Gerald Asamoah, betätschelt. Was hat ein eingebürgerter Profi-Fussballer anderer Hautfarbe schon mit dem Flüchtlingsproblem aus Nordafrika zu tun, außer dass

Emotionen für die verblödeten Gutmenschen unter den Zuschauern geweckt werden?

Es ist immer sehr einfach, mit dem Geld anderer Leute Wohltaten zu vollbringen. Und ganz nebenbei bleibt dabei auch ein nicht unerheblicher Batzen an den eigenen Händen kleben. Es ist in unserer Gesellschaft schon bezeichnend, dass ausgerechnet diejenigen, die den moralischen Gutmenschenzeigefinger heben, selbst aber zu keinen eigenen Opfern bereit sind. Applaus diesen Heuchlern, die die Welt verarschen. Wie dumm kann der Mensch nur sein. Bevor sich jemand eine Meinung bildet, und diese dazu noch nach außen hin vertritt sollte man erwarten dürfen, dass sich derjenige vorher mit der Sache auseinandergesetzt hat.


Bei uns ist die Dekadenz aber schon soweit fortgeschritten, dass man das Denken lieber anderen überlässt. Unsere Gesellschaft kann sich nicht vorstellen, dass es auch bei uns zu gewalttätigen Verteilungskämpfen kommen wird. Eine weitere und vermehrte Umverteilung wird da auch nichts mehr nützen, da die Ressourcen dazu nicht ausreichen. Konflikte haben nicht nur eine Ursache, aber die von Thilo Sarrazin angeführten sind ein gewichtiger Teil davon. Konflikte löst man auch nicht, indem man ihnen aus den Weg geht oder die Augen verschließt. Wie heißt es so schön? Wer seine Augen heute nicht zum Sehen verwendet, wird sie später zum Weinen gebrauchen. Viel zu lange schon hat sich alles in eine ungesunde Richtung entwickelt. Die Illusion des schönen Scheins währt nicht mehr allzu lange.

Bruno Bandulet rechnet (siehe Goldseitenblogg) mit dem Totalkollaps noch in diesem Jahrzehnt. Damit wird er sicherlich Recht haben, denn das neue Jahrzehnt hat ja bereits begonnen. Kurz gesagt - es kann jederzeit eintreten. Bis es soweit ist, müssen wir die Dummschwätzer, wie oben erwähnt, weiterhin noch ertragen. Ob das, was danach kommt, besser wird, steht in den Sternen. Die Realität ist manchmal grausam, aber wir werden unweigerlich wieder auf den Boden der Tatschen landen.
Vertrauen können Sie nur auf Dinge, worüber Sie selbst die Kontrolle darüber haben. Beherzigen Sie das auch bei Ihrer Geldanlage…



15. April 2011
Bangster-Story

US-Bericht zur Finanzkrise - Ohrfeige für die Deutsche Raffgierbank
Spiegel Artikel über die Machenschaften und Rolle der Deutschen Bank.
Es dauert, bis die Hintergründe zur Finanzkrise sich so langsam durch die Mainstreampresse fressen.
Nach und nach kommt es ans Licht. Und der Letzte macht das Licht aus. Der Crash ist nun in Sichtweite...


14. April 2011
Tera ist in

Bei Computerfestplatten rechnet man inzwischen mit einer Kapazität in TB. Was sich bei den verfügbaren Speicherkapazitäten fantastisch großartig anhört, sollte in einer anderen Betrachtung Anlass zur Vorsicht sein. Unsere Staatsschulden belaufen sich inzwischen auf etwas mehr als 2 T€, oder deutsche Billionen, wenn Ihnen dieser Ausdruck geläufiger ist. Bei den Amis wären es Trilions.
Irgendwie überwältigend, diese Größenordnung. Statistisch gesehen steht damit jeder Bundesbürger mit knapp 24.000 € in der Kreide.


Rechnet man die Schulden auf die Anzahl von Vollzeiterwerbstätigen, dann kommen wir auf mindestens 70.000 €. Wer anders als die Erwerbstätigen sollen die Schulden sonst bedienen? Und das ist gegenwärtig auch nur deshalb noch möglich, weil die deutschen Rentenpapiere für einen Mickerzins weggegangen sind, die bei weitem nicht einmal die allgemeine Teuerung kompensieren. Um der Inflation tatsächlich Herr zu werden, müsste der Zinssatz in einer Größenordnung von 10% steigen.

Rechnen wir mal aus: 10% Zinsen bei 70.000,- Euronen, das sind im Monat 583,- € nur für die Zinsen, die uns der Staat aus der Tasche ziehen müsste. Da der ganze restliche Apparat ja auch noch aufrechterhalten werden muss, wäre diese Größenordnung die zusätzliche Belastung für jeden Vollerwerbstätigen. Von einer Rückführung der Schulden ist hier noch nicht einmal die Rede!
Die Pensionsverpflichtungen wurden hier ebenfalls noch nicht berücksichtigt. Sie müssen nicht viel Fantasie aufbringen um zu kapieren, auf was wir zusteuern. Rette sich wer kann!

Leistung muss sich wieder lohnen!
Großmaul Westerwelle ist mit diesem Spruch angetreten. Was dabei herausgekommen ist, haben wir gesehen. Dass seine Partei in die Bedeutungslosigkeit abfällt, ist daher kein Wunder.
Bei uns lohnt sich Leistung überhaupt nicht. Was wir hier erleben ist Sozialismus in Reinkultur.
Der Mittelstand wird bei uns hemmungslos ausgebeutet. Die größte Unverfrorenheit ist, dass Leute wie Handwerksmeister oder Ingenieure als sogenannte "Besserverdienende" hingestellt werden.

Was bei den Lohnsklaven übrig bleibt, ist alleine der Nettoverdienst.
wir haben einmal anhand verschiedener Beispiele nachgerechnet. Eine angelernte Teilzeitkraft ohne besondere Qualifikation verdient, auf den Nettostundenlohn umgelegt, ebensoviel wie ein angestellter Handwerksmeister und fast soviel wie ein durchschnittlicher Ingenieur in Vollzeitbeschäftigung.
Dank Umverteilung ist das kein Problem. Wer arbeitet ist der Dumme, wer viel arbeitet ist noch dümmer.
Das ist die Botschaft. Von einer leistungsgerechten Vergütung kann keine Rede mehr sein. Viele der vermeintlich "Besserverdiener" rackern sich für einen äußerst fragwürdigen Status ab.
Wer nicht rechtzeitig umdenkt, kommt unter die Räder. Man muss jedoch auch bereit sein, die alten Zöpfe abzuschneiden.

13. April 2011
Kehrt die Inflation zurück?

Das fragt sich auch Frontal 21 in der Sendung gestern Abend im ZDF.
Ein Bäckermeister berichtet von einer 50%igen Kostensteigerung bei den Rohstoffen, die er ja irgendwie an den Kunden weitergeben müsse. Ein junges Paar sitzt in einer Beratung und fragt sich, ob der Abschluss einer Lebensversicherung bei DER mickrigen Garantieverzinsung überhaupt noch Sinn macht, wenn die (offizielle!) Teuerungsrate schon höher ist. Die Kaufkraftvernichtung wird offen angesprochen, der Michel wacht auf aus seinen Dornröschenschlaf!
Wir, die Deutschen, finanzieren die PIIGS über die Inflation und damit mit höheren Preisen für die Lebenshaltungskosten, so wird postuliert. Die Zusammenhänge dahinter werden zwar überhaupt nicht erörtert, aber diese Botschaft wird wenigstens deutlich transportiert: WIR müssen für die ANDEREN zahlen!

Rückwirkend betrachtet, waren die Konsolidierungsbemühungen der Regierung in der Vergangenheit eine reine Farce. Nicht nur, dass es sowieso nicht funktioniert hätte. Durch das frühere "Sparen" unserer Regierung wurde erst der notwenige Aufschuldungsrahmen geschaffen, den wir jetzt für die "Stabilität" (was für ein Begriff für eine Aktion, die genau das Gegenteil bewirkt) des Euros verbraten.
Oder platt ausgedrückt: Wenn wir in den letzten 10 Jahren nicht den Gürtel enger geschnallt hätten, dann wären wir so hoch verschuldet, dass selbst die PIIGS nichts bei uns holen hätten können.
Man muss ein Schwein sein auf dieser Welt...
Das schweinische daran ist, selbst total über die eigenen Verhältnisse zu leben, und dann diejenigen zur Kasse zu bitten, die sich bei der Schuldenorgie etwas mehr zurückgehalten haben.
Der Deutsche zahlt die Zeche also ein zweites mal, erst durch Sparen, jetzt durch Inflation und Kaufkraftverlust.
Wann klingelt endlich der Wecker?
Sendungen wie Frontal 21 sind zwar Mainstream, dürften deswegen aber immer noch nicht die Masse erreicht haben. Aber die Diskussion ist bereits in Gang gekommen, und zwar in der Öffentlichkeit.
Keine Hinterecken-Bloggersites, die seit Jahren auf diese Missstände hinweisen.
Das Programm wird abgespult, genauso wie wir das prognostiziert haben. Weimar lässt grüßen.

Dass das deutsche Volk so leidenswillig ist, scheint eine Frage der Mentalität zu sein. Die Griechen und Portugiesen werden gewalttätig und gehen auf die Straße, wenn gespart werden soll.
Nur wir leisten den Schuldendienst. Der Deutsche hat Angst, seine mickrigen Besitzstände zu verlieren und seinen Status aufzugeben. Das ist ein Fehler, weil nur dadurch das System weiter an Zeit gewinnt.

Mal sehen, wie der Michel reagiert, wenn er sich mit den Gefahren einer Hyperinflation konfrontiert sieht. Wir sehen "goldenen" Zeiten entgegen. Denn Gold wird wieder die Grundlage einer späteren, soliden Währung sein. Sonst käme als Zwischenstation nur noch eine totalitäre Planwirtschaft in Frage, was wir natürlich nicht hoffen möchten.
Wir glauben, dass es das Gold ist, welches die monetäre Rolle erfüllen kann und wird.
Silber spielt eine Zwitterrolle, da es vorwiegend industriell verwendet wird. Als finales Geldmetall ist es daher weniger geeignet als das Gold. Beide Edelmetalle haben noch das eigentliche gewaltige Potenzial vor sich. Jedenfalls gegenüber dem Papier. Steigen Sie aus, solange die bedruckten, bunten Scheinchen noch gerne angenommen werden. Allmählich wird sogar die Masse misstrauisch.


12. April 2011
Neues Kunstwort: Biflation

Sie kennen die Erscheinung einer nichtlinearen Inflation?
Ein Geldmengenwachstum über dem der Wirtschaftsleistung führt immer zur Inflation. Nur die Wahrnehmung der Inflation ist schizoider Natur. Das Geld sucht sich seinen Weg. Geht es primär in die Anlagegüter, so erleben wir die Inflation als Assetpreis-Inflation. Aktien, Immobilien etc. werfen immer teuerer. Diese Art von Inflation wird fälschlicherweise als Vermögensgewinn angesehen, die Leute fühlen sich immer reicher und verändern ihr Verhalten. Das Verhältnis der Konsumerpreise zu Anlageprodukten driftet immer weiter auseinander. Irgendwann kommt es zwangsläufig zu einer Korrektur. Wenn das Geld nicht durch die Abschreibung von imaginären Vermögenswerten vernichtet wird, folgt die Inflation bei den Gütern des täglichen Gebrauchs. Das ist der Punkt, bei der die Inflation auch beim Bürger wahrgenommen wird. Die eigentliche Inflation war jedoch schon lange vorher vorhanden. Die Ursachen der (inflationsbedingten) Teuerung bei Alltagsprodukten liegt bereits so lange zurück, dass die meisten Menschen den Kausalzusammenhang dahinter nicht mehr erkennen. Die Korrektur läuft ab, indem sich das Verhältnis der Anlageprodukte und der Konsumentenpreise wieder annähern. Das kann auf verschiedene Weise geschehen. Wird weiterhin an der Politik des leichten Geldes wie momentan festgehalten (die jüngste Mini-Leitzinserhöhung der EZB ist praktisch ohne jede Bedeutung), kann der nominale Absturz der Vermögenswerte noch eine Zeit lang hinausgezögert werden. Dennoch steigen Rohstoffe und damit die Preise für alle wichtigen Gebrauchsgüter schneller als die Vermögenswerte. Wenn dieser Umstand von der Masse erkannt wird, dann wird es kritisch. Es besteht die Gefahr, dass die Masse aus den verblieben Vermögensanlagen (sofern überhaupt noch vorhanden) flüchtet, da die Kaufkraft erkennbar ständig sinkt. Dies ist ein kritischer Punkt, der die Wende zur offenen Hyperinflation einläuten könnte. Die Politik wird also alles daran setzen, damit dieser Zusammenhang verschleiert wird. Daher auch die Inflationslüge der offiziellen Statistiken.
The Show must go on, doch jede Vorstellung ist irgendwann auch einmal zu Ende. Momentan erleben wir die Zugabe...


11. April 2011
Riester-Rente: Bund fordert Zuschüsse zurück
Die Lehren daraus: Finger weg von komplizierten Anlageprodukten, nicht nur bei Papierwerten.
Physisches Gold und Silber ist das unkomlizierteste Anlageprodukt überhaupt. Das evtl. Kleingedruckte auf einer Bullionmünze ist vollkommen irrelevant, solange das Feingewicht stimmt.


Best Practice (PDF), eine Feststellung von Achim...

Zinserhöhung: Um die Inflation wirksam zu bekämpfen wäre ein Leitzins in der Größenordnung von 10% plus erforderlich. Das wäre jedoch der sofortige Zusammenbruch des überschuldeten Systems. Wir sehen also, die Inflationsbekämpfung funktioniert nicht mehr, das hätte schon die Fed vor 10 Jahren einleiten müssen. Nun ist es zu spät.
Der "POINT OF NO RETURN" ist längst überschritten. Ab in die Hyperinflation!


8. April 2011
Leserzuschrift:

Solange der Glauben an das Papier der breiten Masse da ist, solange haben die Zentralbanken es in der Hand alles und jeden zu retten, das diese nur retten wollen.

Warum Lehmann nicht gerettet wurde?
Da steckt was dahinter , das werden wir wohl nie ganz erfahren?
An einen Abverkauf der Anleihen glaube ich nicht, da diese dann von den Zentralbanken aufgekauft werden.

Es gibt keine freien Märkte.
Also die Märkte können gar nichts entscheiden , die Macht liegt alleine bei den Zentralbanken.
Dieses System wird erst untergehen wenn es auch der Dümmste gemerkt hat, das da was nicht stimmen kann.
Nämlich dann wenn wir bereits in der Hyperinflation sind. Bis dahin können die alles retten, was sie retten wollen (auch Japan ,Immobilienfonds oder sogar die USA). Alles aber auch wirklich alles!
Und die Begründungen die diese liefern für dieses oder jenes höre ich dann immer genau 1 zu 1 von den Schafen wieder, warum das so sein muß.
Die sind so blöd und glauben immer wieder dieselben Lügen, die Sie schon seit 50 Jahren hören.
Also es kann durchaus noch sehr lange so gehen, solange die Macht bei diesen Druckern liegt und die breite Masse an die Macht des SCHEINES glaubt.


Kommentar: Der letzte Kreditgeber ist die Zentralbank. Diese Rolle wird sie bis zu Letzt spielen.
Wenn jedoch die ZB alle Anleihen aufkauft (teilweise tut sie das ja schon), dann kommt viel frisches ZB-Geld auf den Markt, das seinen Weg sucht.

Wohin geht es? Nicht in neue Anleihe-Emissionen. Sobald das Geld primär in die Sachwerte geht, haben wir den hyperinflationären Beginn.
Dann rennen plötzlich ALLE.

Natürlich haben wir keine freien Märkte mehr, was da abläuft ist eine Schmierenkomödie fürs Volk.


Momentan zeigt man uns - wieder einmal - die Aufschwungskarte. Rein rechnerisch (mit den falschen Inflationszahlen) mögen wir in der BRD Wachstum generieren, tatsächlich inflationsbereinigt schon eher ein Minuswachstum. Da wird wieder einmal die Hoffnung auf Lohnsteigerungen gestreut, wenngleich auch eingeräumt, dass die Teuerung einen Großteil davon wieder verschlingt.

In Wahrheit wird die Kaufkraft weiterhin sinken, wie wir es seit Jahren gesehen haben. Immer wieder die selben alten Versprechungen, um Hoffnung zu schüren und das Volk hinzuhalten. Das geht nun schon seit der Wiedervereinigung so. Und immer wieder Ausreden, warum der Wohlstand beim Volk nicht angekommen ist. Erst war es die Erblast der DDR, dann nach 2000 die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der BRD, die Zeit, in der Deutschland die rote Laterne in Europa hatte, und zuletzt war es die (ach so ganz unvorhersehbare) Finanz- und Wirtschaftskrise.

Ob Solidaritätspakt oder Schuldenabbau, immer gab es einen (vorgeschobenen) Grund, die Masse weiter zu schröpfen bzw. nicht zu entlasten. Während der letzten "Aufschwungsperiode" hatte man uns Entlastungen verweigert, weil die Rückführung der Staatsschulden (die BRD wollte damals bis 2012 die Nettokreditaufnahme gestoppt haben) Priorität hatte. Was daraus wurde, haben wir wir ja gesehen. Deutschland ist heute so hoch verschuldet wie nie zuvor. Jetzt erzählen uns diese Lügner wieder einmal die Mär vom Aufschwung.


Ich kann Ihnen versichern, dass auch diesmal nichts daraus wird. Bunte Pillen, um ein Wohlgefühl zu erzeugen, sonst nichts. Leider sind es zu bislang wenige die bereit sind, sich dagegen zu wehren. Noch!


7. April 2011
Zwei Meldungen (PDF-Download), kommentiert von Achim

Ja, es ist schon erstaunlich, wie Schlappen als Erfolg dargestellt werden.
Das ist die Taktik, um die Bevölkerung ruhig zu stellen. Es wird Stimmung gemacht, denn es ist die Stimmung, auf die der Mensch reagiert. Was sich hinter einer Meldung tatsächlich verbirgt, hinterfragen nur wenige Zeitgenossen.
Auf die Verpackung kommt es an, das wissen nicht nur die Marketing-Profis.
Blendgranaten und Nebelkerzen - wir haben uns ja schon daran gewöhnt. Die gegenwärtige Welt ist nur ein Schein, Lug und Betrug, auf der Welle von Stimmungen getragen. Dr. Goebbels war dagegen ein Weisenknabe, denn die heutigen Methoden der Manipulation oder Propaganda sind wesentlich subtiler.
Wir von der Hartgeldfraktion haben es nicht leicht, Mitbürgern die Augen zu öffenen. Selbst dass Portugal nun unter den Rettungsschirm kriecht, beunruhigt die Leute kaum noch. Abstumpfung?
Bis auf die "Inflation", die nun ein "wenig" auf über 2% gestiegen ist, hat uns die Eurokrise hierzulande noch keine großartigen, negative Einflüsse gebracht. Die "etwas" höhere Inflation ist eben der Preis für die gute Arbeitsmarktlage hier in Deutschland. Ja, ja - Deutschland, nicht mehr ein Volk der Dichter und Denker, sondern von hirntoten Arbeitstieren. Dass hinter der Idee einer Arbeitsteilung eigentlich die Vermehrung von Wohlstand steckt, ist wohl in Vergessenheit geraten. Offensichtlich ist sie heute nur noch das Instrument, um die Abhängigkeiten zu erhalten.


6. April 2011
Hebt die EZB den Leitzins an?

Aus Sichtweise der "Preisstabilität" wäre dieser Schritt überfällig, doch dann wird's für die PIIGS eng. Noch enger! Bei Griechenland wird bereits offen über eine Umschuldung diskutiert.
Wie auch immer entschieden wird - es funktioniert nicht. Eine Mini-Zinserhöhung bringt nichts, das wäre reine Kosmetik. Die Märkte sollten reagieren. Ob sie das in der erwarteten Art tun, darf bezweifelt werden. Ich rieche fast schon wieder eine weitere Sauerei der ZB oder EU, um die Marktgesetze weiter auszuhebeln. Dass Verträge und Gesetze gebrochen werden, haben wir bereits erfahren. Wir werden es sehen, der Damm ist ja bereits gebrochen. Es wird bis zuletzt manipuliert und gelogen. Solange die breite Masse sich nicht dagegen stemmt, wird nichts passieren. Die Unzufriedenheit wächst zwar, aber von einer kritischen Masse, siehe arabische Staaten, sind wir noch weit entfernt.

Rösler als neuer, designierter FDP-Chef
Dem Jungen ist dieser Schuh ein paar Nummern zu groß. Sein TV-Auftritt gestern Abend war jedenfalls mehr als erbärmlich. Den kritischen Fragen ist der Journalisten ist er ausgewichen, aber nicht souverän. Es war eigentlich so peinlich, dass man fast schon wieder Mitleid haben musste. Wenn kein Wunder geschieht, wird die FDP zur absoluten Bedeutungslosigkeit absteigen.
Von einer libertären Politik sind wir nun weiter entfernt als je zuvor. Das Attribut "liberal" kann die Partei nun endgültig streichen. Außer als Mehrheitsbeschaffer für die Union hat diese Partei keine Funktion mehr. Diese Tage sind gezählt...


5. April 2011
Ruhe vor dem nächsten Sturm?

Letzte Woche kam eine Mail herein, in der wir darauf hingewiesen worden sind, dass es um das Thema Finanzkrise und Gold bei uns und auch anderswo relativ ruhig geworden ist.
Nein, das Thema ist nicht vom Tisch! Aber das ewige Predigen hilft manchmal auch nicht weiter.
Die Schlagzeilen stehen woanders. Die Abwirtschaft der FDP, oder der Atom-Unfall in Japan sind einfach das aufregendere Tagesthema. Wobei, dass Westerwelle abtreten wird, war nach den Unruhen in den eigenen Reihen nur noch eine Frage der Zeit. Und als Außenminister ist er auch nicht mehr tragfähig. Bis sich die FDP von diesem Flurschaden erholt hat, vergeht eine Zeit. Abgehakt. Vor dem Crash kommen die eh nicht mehr ans Ruder, und was danach ist, wissen die Götter.

Dass Euroland weiter vor sich hin zerbröselt, war ebenfalls schon lange von uns erwartet worden.
Hat Portugal eben im Ranking etwas verloren. Na und? Ist ohnehin alles nur Theater.
Der Crash schleicht sich so durch, aber in Zeitlupe eben. Das macht das Ganze auch so furchtbar unspektakulär. Was sollen wir dazu noch sagen?
Die meisten von uns haben ihre Vorbereitungen längst abgeschlossen. Gold ist immer noch erstaunlich billig, nur beim Silber geht es etwas turbulenter zu.

Was mich wundert sind die Verbraucherpreise in Deutschland. So wie ich das erkenne, sind das die niedrigsten in ganz Euroland. Erstmalig ist mir aufgefallen, dass an einer EU-Grenze auf die Deklarationspflicht für die Einfuhr / Ausfuhr von Geld bei mehr als 10.000,- ? oder der Gegenwert in anderen Währungen und - explizit erwähnt - fällt darunter auch Gold. Für den Zoll ist Gold inzwischen auch eine Währung, und kein Rohstoff mehr. Sehr interessant.

Und in jeder Stadt Europas findet man auch Goldaufkäufer, die Schilder sind nicht zu übersehen. Ich habe zum Spaß einmal meine Unze Krügerrand auf den Tresen gelegt. 850 ? bar auf die Hand war etwas wenig, und so bot ich Andersherum 950,- für den Ankauf einer Unze Gold. Nein? 1000 ?? Auch nicht?
Der Händler lächelte nur. Er kaufe nur, aber verkauft nicht. Ich fragte ihn, ob er überhaupt Goldunzen oder Münzen angeboten bekäme. Er verneinte. Aber manche Leute brächten "Altgold", und er zog dabei schwere Ketten mit 18 Karat aus einer Kiste. Das wir alles eingeschmolzen und dient dann wieder Rohstoff für die Juweliere. Deshalb würde er auch für den Krügerrand nur den Schmelzpreis zahlen, obwohl er natürlich - zugegeben - viel mehr wert ist. Ich solle den Krügerrand lieber behalten, weil der Euro bald nichts mehr wert ist. Eine Weichwährung sei der Euro, wie früher die Währungen der Südschiene. Er verstehe nicht, dass die Deutschen ihre harte DM aufgegeben haben. "Deutschmark war gut, Euro ist Wasser", so der Kommentar. Auch woanders in Europa investieren einige Leute aus Angst vor der Inflation in Gold, allerdings weniger in Bullionmünzen wie bei uns, sondern in Schmuck. Aber 18 Karat muss es schon sein. 333er Goldschmuck, wie es in Deutschland angeboten wird, ist in seinen Augen kein Gold sondern nur goldhaltiges Messing.
Ein sehr aufschlussreiches Gespräch das zeigt, dass der Mythos "Euro" definitiv zu Ende ist.
Nur hierzulande glauben immer noch viele Leute daran.


25. März 2011
Merkel: Deutschland hat wie kein anderes Land vom Euro profitiert

Dreister geht's wirklich nicht mehr. Will die Alte uns verarschen?
Ziehen wir einmal die Bilanz der letzten zehn Jahre. Deutschland hat seine Produktivität deutlich gesteigert. Es wurde optimiert, rationalisiert und drangsaliert. Das Arbeitsklima hat sich dramatisch verschlechtert, Arbeiter werden gemoppt, erpresst und ausgesaugt. Wer seinen Arbeitsplatz behält macht alle Zugeständnisse der Welt, um seinen Scheißjob weiterhin machen zu dürfen.
Junge Akademiker hangeln sich von befristeten Arbeitsverträgen zu neuen prekären Arbeitsverhältnissen. Zeitarbeiter kommen ohne Aufstocken nicht mehr über die Runden.
Das durchschnittliche Einkommen ist dramatisch gesunken, die Kaufkraft der Bürger geschmolzen.
Bedingt durch die höhere Produktivität müssten die Produkte eigentlich wesentlich billiger werden. Das Gegenteil ist der Fall. Eine zeit lang wurde die Bevölkerung noch mit den Inflationslügen des statistischen Bundesamts ruhig gestellt, nach der Euroeinführung die "gefühlte" Inflation erfunden.
Alles nur Einbildung, oder was? Nur, dieser Trick zieht heute nicht mehr.
Die Preise für das Alltägliche in Euro sind nominal längst auf DM-Niveau. Nur - haben wir etwa soviel Euro in der Tasche wie damals DM vor der Umstellung?
Seit Jahren hören wir uns das Märchen vom Aufschwung an. Wo bleibt er denn?
In der Bevölkerung ist der Aufschwung jedenfalls bis heute noch nicht angekommen. Unser Wohlstand ist über die Jahre hinweg ständig gesunken.
Wer hat vom Euro profitiert? Sie vielleicht? Ich jedenfalls nicht. Und die Leute, mit denen ich rede, ebenfalls nicht.

Wo sind denn die wahren Profiteure, Frau Merkel?
Ihre Klientel, die an der Exportwirtschaft gut verdient?
Die Banker?
Die Regierung selbst etwa?

Wir - das Volk - wir haben von all dem rein gar nichts gehabt.
Wir haben den Wohlstand, den wir hart erarbeitet haben, unseren Nachbarn überlassen.
Wenn Sie wenigsten die Binnennachfrage angekurbelt hätten, damit sich der Michel auch ein wenig mehr leisten hätte können, aber nein! Welch christlicher Segen, dass wir unseren Wohlstand mit den anderen teilen durften. Vielleicht ist dieses christdemokratische "agnus dei" um unser aller Seelenheil besorgt., und wir profitieren durch unseren Verzicht?
Spontan kommt mir dabei statt "agnus" noch eher die Assoziation "vacca" in den Sinn, aber das wäre fast schon eine Beleidigung für die echten Rindviecher.

Was mich am meisten Ärgert ist jedoch, dass uns die Regierung für total bescheuert hält.
Wer uns solchen Mist verkaufen will, muss echt schon desperat sein.
Daran erkennen wir wenigstens, wie weit die Sache in Wirklichkeit schon ist...


24. März 2011
Portugal will nicht sparen - Regierung tritt zurück!

Der Sinn der Euro-Stabilisierungs-Idiotie wird nun deutlich vor Augen geführt. Was bereits hin ist, muss nicht mehr stabilisiert werden. Es wird mittelfristig nichts anders übrig bleiben, als wieder zu nationalen Währungen zurückzukehren. Der Bundesstaat Utah in den USA hat nun Gold und Silber als offizielles Zahlungsmittel zugelassen, 13 andere Bundesstaaten wollen folgen.Damit wird das Tor zu einem neuen Gold- (Silber-) Standard geöffnet. Das ist der Anfang vom Ende für das ungedeckte Papiergeld.


Es werfen Fakten geschaffen, welche die Richtung vorgeben. Wer das Ende der Schuldentitelwährungen jetzt noch nicht sieht, wird es nimmermehr sehen. Diese Leute werden erst dann aufwachen, wenn Sie von einer bereits vollzogenen Währungsreform aus den Nachrichten erfahren. Einige werden den Braten riechen und in Sachwertanlagen flüchten. Zur sowieso schon eingesetzten, inflationsgetrieben Teuerung kommt dann noch die Katastrophen-Hause hinzu. Was für ein gigantisches Potenzial sich hier aufgestaut hat, wissen Insider bereits.
Nochmals unsere Feststellung: Edelmetall ist in diesem katastrophalen Umfeld immer noch richtig billig! Das kann und wird nicht mehr lange so bleiben.

Deutsche Automobilhersteller erwägen erneut Kurzarbeit.
Japanische Zulieferer zwingen auch die Deutsche Industrie zum Bänderstopp. In wie weit hier ein Dominoeffekt entsteht, werden wird sehen. Eine erneute Krise wie in 2009 überlebt das System nicht mehr, das Pulver wurde bereits verschossen.

Krieg in Libyen, Unruhen in Nahost, Eurokrise, Japankrise - in der Summe ausreichend brisant, um das Kartenhaus endgültig zum Einsturz zu bringen. Wir können natürlich keine absolute verbindliche Prognose abgeben, aber die Wahrscheinlichkeit des von uns erwarteten Total-Crashs noch in 2011 ist hoch. Handeln Sie, solange die Wetten darauf noch relativ niedrig sind. Die Masse hat immer noch nicht begriffen...


23. März 2011
Image Deutschlands im Ausland beschädigt.

Die "weder-Fisch-noch-Fleisch" Haltung zum Thema Libyen hat das Ansehen der Deutschen im Ausland ins Lächerliche gezogen. In der arabischen Welt noch schlimmer: Deutsche Journalisten haben in Kairo Schwierigkeiten, ein Hotelzimmer zu bekommen. Die Amis, obwohl selbst tief in Schlamassel, belächeln die dummen Deutschen, weil sie ohne zu Murren für die Euro-Rettung blechen. Dass Deutschland im UN-Sicherheitsrat sich an die Seite Russlands und Chinas gestellt hat, wird ebenfalls als sehr befremdlich angesehen. Hinzu kommt noch der ruhmlose Abzug der Telekom aus den USA. Deutschland hat hervorragende Ingenieure und Maschinenbauer, aber sonst haben die nichts auf dem Kasten. So werden wir im Ausland gesehen. Vom Ruf der Merkeline als "eiserne Lady" wie noch zu Anfang ihrer Kanzlerschaft ist nichts mehr übrig geblieben. Der Gay-Minister war bereits seit Beginn an indiskutabel, der kann sein Ansehen nicht weiter beschädigen.

In Deutschland gibt es keine ernstzunehmende Opposition. Die Regierungsparteien samt SPD haben abgewirtschaftet, lediglich die Grünen oder die Linke befinden sich leicht im Aufwind. Wo bleibt unsere "Tea-Party"? Die Wahlbeteiligung ist bei uns inzwischen so niedrig, dass von einer Legitimation der Regierung durch das Volk keine Rede sein kann. Alle Versuche, eine libertäre Gegenposition einzurichten, sind bislang jedenfalls gescheitert. Hier fehlt es an Professionalität.

Im Moment kann nur jeder für sich seine Vorbereitungen treffen. Dabei ist der anhaltende Trend hin zum Sozialismus nicht auszublenden. Nur wird dieser nicht lange funktionieren. Wie lange diese Odyssee noch anhält, lasst sich leider auch nicht vorhersagen. Viele Ereignisse in der Welt wirken augenblicklich zwar destabilisierend, der kritische Schwelle ist jedoch immer noch nicht überschritten.

Der Goldpreis in Euro ist momentan immer noch relativ günstig. Bei dem, was die Zentralbanken so machen, eigentlich zu günstig. Die EZB wird die Leitzinsen faktisch nicht erhöhen können. Ein paar Basispunkte sind reine Kosmetik ohne Wirkung.


Links: (Leserhinweis)
http://www.youtube.com/watch?v=xvbuGhwLc78&feature=feedu
http://www.youtube.com/watch?v=Gsuy3ZtxqcY&feature=watch_response


22. März 2011
Euroland-Transferunion ist Realität.

Sie haben es in den Nachrichten gesehen. Der Euro-Rettungsfonds wird aufgestockt, mit Einlagen, nicht nur Bürgschaften. Dass Deutschland dabei die Hauptlast trägt, war abzusehen.
Portugal hat bereits angekündigt, unter den Rettungsschirm schlüpfen zu wollen. Andere werden folgen, und das Geld wird am Ende nicht reichen. Nicht nur, dass das Geld der Deutschen und der anderen EU-Nettozahler weg ist, die wollen noch mehr. Das wird der größte Raubzug in der Geschichte. Ein Land, das wegen seiner Wirtschaftsleistung einst bewundert wurde, lässt sich das Fell über die Ohren ziehen. Merken die Leute denn nicht, was da vor sich geht? Alles, was sich die Nachkriegsgeneration aufgebaut hat, geht den Bach entlang. Deutschland profitiert wie kein anders Eu-Land vom Euro. Mit welcher Dreistigkeit wird das Volk vergackeiert?


Das gesamte ersparte Vermögen der Deutschen ist so gut wie verdampft. Versickert im EU-Sumpf.
Die Leute haben noch nicht kapiert, dass ihre Spareinlagen, Lebens- und Rentenversicherungen nur noch aus uneinbringlichen Forderungen bestehen. Sie stehen weiterhin in den Bilanzen der Bücher, ohne Wertberichtigung. Oder glauben Sie allen ernstes, dass Sie Sachvermögen der Schuldner verwerten können? Ein paar griechische Inseln als Kompensation für die nicht mehr einzubringenden Vermögenswerte? Vergessen Sie es! Eher werden Sie in den Lauf einer Schrotflinte schauen. Denn auch unsere europäischen Nachbarn werden sich betrogen fühlen. So ist das einmal, wenn man ein und die selbe Ware mehrfach verteilt. Das ist unser Geldsystem!

Dass das Vermögen bereits verloren ist, ist jedoch nur halb so tragisch. Fatal ist, dass dem schlechten Geld noch gutes hinterher geworfen wird. Mit echtem Geld meine ich die Leistung, die unsere Volkswirtschaft immer noch erbringt. Für was rackern Sie sich überhaupt noch ab? Das System hat keine Zukunft. Was ist denn aus dem Slogan der Pseudo-Liberalen geworden? "Leistung muss sich wieder lohnen!" Tut es aber nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Warum machen wir den Buckel krumm wenn uns nichts davon übrig bleibt? Wozu Kredite für den ganzen Konsumschrott aufnehmen, wenn wir uns nicht einmal mehr anständige Lebensmittel leisten können? Wozu die Prestigekarre und die Ratenzahlungen dafür, wenn wir uns nicht einmal den Sprit dafür mehr leisten können?

Wir verhalten uns wie kleine Kinder denen man damit droht, das Spielzeug wegzunehmen.
Unsere Nachbarn in Frankreich gehen wegen jeder Kleinigkeit auf die Straße und rufen zum Generalstreik auf.

Wann wachen die Deutschen endlich auf?
Wir können nicht etwas verlieren, was wir längst nicht mehr haben!
Das europäische Spiel läuft nur noch, weil das deutsche Volk mitmacht. Wir werden hingehalten mit Lügen und leeren Versprechen.


21. März 2011
Krieg!

Nach anfänglich zögerlichem Eiertanz ging es plötzlich ganz schnell.Krieg mit Libyen.
Wie es aussieht, kam das nicht so unvorbereitet wie es in den Medien kommuniziert wurde.
Das Ganze erinnert etwas an den 1. Irak-Krieg. Wie Gaddafi jetzt war damals Saddam der böse Bube. Die "Rebellen" hätte man auch "anders" unterstützen können, aber offensichtlich kam dem Westen diese Eskalation nicht ungelegen. Krieg als Ausweg wirtschaftlicher Probleme?
Diesmal brauchen nicht nur die Amis einen Krieg, sondern auch die Europäer. Ist es Zufall, dass ausgerechnet die Staaten am intensivsten aktiv in Kampfhandlungen verwickelt sind, die die massivsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben?
Was ist Deutschlands Rolle? Zahlemann und Söhne?

Schäuble hat bereits angekündigt, dass es auf absehbare Zeit nichts wird mit Steuererleichterung. Im Klartext heißt das, es kommen sogar noch höhere Belastungen auf den Bürger zu. Die Bundesregierung vertritt eindeutig nicht mehr die Interessen des Volkes. Man kann deren Legitimation inzwischen getrost in Frage stellen. Leider gibt es noch keine Opposition, die diesen Namen auch gerecht wird. Wir stehen bereits an der Grenze zu dem, wo das Grundgesetz den Bürger eigentlich schon dazu verpflichtet, Widerstand zu leisten. Was muss noch alles passieren?

19. März 2011
Pechblende, ein Artikel von Achim...

18. März 2011
Echtgeld Diskussion
Überzogene Manager-Gehälter auf der einen Seite, prekäre Arbeitsverhältnisse auf der anderen Seite. Solche Themen sind nach wie vor Dauerbrenner bei Stammtischdiskussionen.
Wo ist der Bezug zu unserem Geldsystem? Wie schon hundertfach erwähnt, ist unser Geld Schuldgeld, das aus Kredit geschöpft wird. Um Geld zu bekommen, muss man zunächst nur Kredit erhalten. Wer in der Nähe der Kreditschöfungskette sitzt, hat in diesem System die besten Möglichkeiten. Der Arbeiter ist davon weit entfernt. Er muss arbeiten, um Geld zu bekommen.

An einen Kredit kommt er nur, wenn er Sicherheiten vorweisen kann, oder sein künftiges Gehalt verpfändet. In der Regel muss der Bürger in Vorleistung gehen, um an Geld zu kommen. Bei Managern ist das anders. Zwar sind deren Boni meist auch an Zielvereinbarungen geknüpft, aber sie bekommen dieses Geld, ohne dass zu diesem Zeitpunkt tatsächlich eine Leistung (im Sinne von Produktivität) erbracht werden musste. Wenn die Geldschöpfung der Leistung nachgeordnet wäre, dann könnte nur das verteilt werden, was tatsächlich erwirtschaftet worden ist. Eine Vorfinanzierung auf Basis ungedeckten Geldes wäre nicht möglich

Die Ausweitung der Kreditmenge zieht folgendes nach sich: Die Leute an der Quelle können sich zunächst selbst bedienen. Da die Werte für die bereits erfolgte Kreditschöpfung sich nicht erbringen lassen, wird die Kreditmenge einfach ausgeweitet. Die "da Oben" sind deshalb begünstigt, da sie mehr Ansprüche auf reale Güter erwerben, als tatsächlich geschaffen werden. Am unteren Ende der Kreditschöpfungskette ist es genau umgekehrt. Das fehlendes Geld wird einfach "nachgedruckt", der Wert des Geldes dadurch verwässert.

Für all diejenigen, die Geld nur gegen echte Leistung bekommen (Lohnempfänger, aber auch selbstständige Handwerker und Mittelständler), bedeutet das eine versteckte, heimtückische Enteignung. Das ist der Grund, warum über unserem Geldwesen der Schleier der Vernebelung liegt. Nur die wenigsten Leute blicken durch, denn dieses schäbige Geheimnis soll bewahrt werden. Helfen Sie uns dabei, diese Maske zu entreißen. Damit sich grundlegend etwas ändert ist es notwendig, wieder zu echtem Geld zurückzukehren. Nur so lassen sich all die Täuschungen und Manipulationen eindämmen. Solange wir noch "legales Falschgeld" aufgezwungen bekommen, weichen Sie auf Gold und Silber aus.


17. März 2011
Japan war gestern...

Alle Blicke richten sich auf Japan, während sich vor unserer Haustüre Ereignisse abspielen, die sonst für Top-Schlagzeilen sorgen würden. Die Euro-PIGS benötigen weiteres Kraftfutter, Euroland ist de facto und gesetzeswidrig zur Transferunion verkommen. Das größte Geberland muckt noch nicht einmal mehr auf, sondern scheint sich seinem Schicksal hinzugeben. Aber es gibt im Verbund ja auch noch andere designierte Nettozahler. Bei unseren nordischen Nachbarn in Finnland scheint es bereits eine Protestbewegung zu entwickeln. Wenn schon nicht Deutschland, so steigen vielleicht andere Nettozahler aus dem Euro aus. Wünschenswert wäre es, denn das hätte Signalwirkung.
Der Euro wird über kurz oder lang sowieso zerbröseln. Anfänglich gab es noch die Spekulation, ob die Eurozone währungstechnisch in eine Nord- und Südliga aufgeteilt würde. Diese Option ist inzwischen verspielt. Wenn Währungsreform, dann zurück zu "neuen" alten Währungen.

Libyen: Die arabische Liga stellt sich gegen Gaddafi und befürwortet eine Flugverbotszone. Europas Politiker sind auf diesem Ohr plötzlich taub und machen den Eiertanz. Das macht uns einmal wieder überdeutlich, dass unsere Politiker (sowohl deutsche als auch europäische) zwar so reden, aber dann anders handeln.

Die Konsequenzen die wir daraus ziehen müssen ist, dass wir uns nicht und niemals auf das Geschwätz unserer Volksverräter bauen können. Dass die öffentliche Ordnung noch so relativ gut funktioniert ist nicht weil wir eine Regierung haben, sondern obwohl!
Hier besteht ein enormer Handlungsbedarf für Korrekturen. Leider ist es so, dass die meisten Bürger sich immer noch nicht um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern.

Gold und Silber sind etwas eingebrochen. Nicht dramatisch. Wahrscheinlich sind einige Kreditspekulanten vorsichtshalber ausgestiegen.Gelegenheit für uns, aufzustocken oder umzuschichten.

15. März 2011
Lage unübersichtlich

Angesichts der Katastrophe von Japan treten andere Horrormeldungen, wie der Bürgerkrieg in Libyen, vollkommen in den Hintergrund. Ohne Zweifel werden die Ereignissen aus Japan einen langen Schatten werfen. Während die Börsen Einbrüche hinnehmen müssen, steigen die Solaraktien von (finanziell) kaputten Unternehmen plötzlich deutlich an.
Merkel will die ältesten AKW in Deutschland (vorübergehend) abschalten. Alles gut und schön, aber Sarkozy macht keine Anzeichen, die Meiler in Frankreich abzuschalten.


Frankreich deckt seinen Strombedarf zu rund 80% aus Nuklearanlagen und ist damit Spitzenreiter auf dem Globus. Frankreich exportiert Strom hauptsächlich nach Deutschland und Italien. Die Aussteiger steigen beim Nachbarn ein und kaufen zu, das macht Sinn!

Schon einmal nachgedacht was passieren wird, wenn so ein Dreckskasten bei unseren Nachbarn hochgehen sollte? Wir haben vorwiegend Westwind, so dass der radioaktive Fallout bevorzugt bei uns landen wird.

Wie es weitergeht und welche Auswirkungen die Geschichte haben wir, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhersagen, weil die meisten Menschen nicht rational handeln. Japan ist wirtschaftlich angezählt. In Deutschland gedeiht hirnlose Hysterie.

Geigerzähler waren bereits am Montag ausverkauft. Welch ein Schwachsinn, denn in den Händen eines Laien und ohne weitere Laborausrüstung ist das Gerät relativ nutzlos.

Auch mit der eigenmächtigen Einnahme von Jodtabletten wird man sich hierzulande eher schaden. Wer vernünftige Vorsorge treffen will, der halte sich besser an die Szenarien einer zusammenbrechenden Logistik. Ob Japan auch der Trigger zum Meltdown des internationalen Finanzsystems sein wird, bleibt abzuwarten. Eine unmittelbare und direkte Auswirkung ist unwahrscheinlich, da müssen noch einige weitere Faktoren zusammenspielen. Falls es zu einem deutlichen Einbruch der Edelmetallpreise kommen sollte, das ist eine hervorragende Nachkaufgelegenheit. Die zu erwartende und befürchtende Deflation (Japankrise) findet gegen Echtgeld statt, nicht gegen Fiat-Money. Die ZBs werden daraufhin mit Sicherheit wieder massiv Geld in den Kreislauf pumpen. Industrierohstoffe können leiden, Lebensmittel werden eher noch steigen.

14. März 2011
Flächenbrand

Zu den Unruhen in der arabischen Welt kam nun auch noch die Katastrophe in Japan, dessen Ausmaße und Tragweite bislang noch gar nicht einzuschätzen ist. Der Rest Asiens war zwar von der Naturkatastrophe nicht direkt betroffen, die Rahmenbedingungen sind jedoch auch hier alles andere als beruhigend.

China hat mit einer hohen Teuerung, vor allem bei Lebensmittel, zu kämpfen. Das schafft ein Unruhepotenzial in der Bevölkerung. Indien ist zwar momentan nicht in den Schlagzeilen, aber auch hier steigen die Lebensmittelpreise stark an. Afghanistan ist ohnehin ein Fass ohne Boden. Die Situation dort ist nicht unter Kontrolle zu bringen. Der Westen hätte hier eigentlich von den Soviets lernen können, die schon zuvor am Ende sang- und klanglos abziehen mussten. Um es kurz zu fassen: In der Welt gab es niemals zuvor so viele Konfliktpotenziale auf einmal.

Die Krise in den USA und Europa ist in Vergleich zur Situation in Japan zwar noch relativ unspektakulär, aber nichts desto weniger kritisch. Vor allem darf man in Europa nicht davon ausgehen, dass sich die Menschen hier so diszipliniert wie in Japan benehmen.
In den europäischen Piggy-Ländern gehen die Leute schon auf die Straße, wenn sie mit Sparmaßnahmen konfrontiert werden.

Der Einzelne von uns kann zur Zeit wenig ausrichten, außer eigenverantwortliche Vorsorge für sich und seine Familie zu betreiben, ggf. auszuweiten. Wir schüren zwar keine Panik, aber in der gegenwärtigen Lage ist buchstäblich ALLES möglich. Mit dem Schlimmsten rechnen und auf das Beste hoffen, mit Maß und Ziel. Wir werden die Situation weiterhin kritisch beobachten...


13. März 2011
Spezialreport Öl, (Wurde dem HGCN von der ersten Bank Wien per e-mail zugeschickt)

12. März 2011
Gibt es überhaupt ein Problem mit dem Euro? Warum diesen nicht weiterhin verwenden?
(Auszug aus dem neuen Wiki auf www.buerger-stehe-aus.de, momentan nur für Mitglieder zugänglich)

Es gibt sehr wohl ein Problem mit dem Euro.
Zwar hatte auch die DM in seiner Eigenschaft als reines Kreditgeld einen systemimmanenten Fehler, die Einführung des Euros hat die Probleme jedoch noch weiter verschärft.
Eine ungedeckte Kreditwährung funktioniert nur innerhalb einer überschaubaren Volkswirtschaft, die weitgehend homogen ist und kein Wohlstandsgefälle aufweist. Diese Voraussetzung war für Europa nicht gegeben. Auch die Bundesrepublik war zu DM-Zeiten kein homogenes Gebilde.

Zwischen den einzelnen Bundesländern gab es wirtschaftliche Ungleichgewichte, die jedoch durch Zahlungen (Finanzausgleich) zwischen den Ländern teilweise ausgeglichen wurden.

Diese Ungleichgewichte wurden durch den Beitritt der neuen Bundesländer weiter verstärkt.
Normalerweise ist es so, dass wirtschaftlich stärkere Volkswirtschaften bzw. Regionen ihre Währung gegenüber den schwächeren solange aufwerten müssten, bis sich eine ausgeglichene Handelsbilanz zwischen den beiden Volkswirtschaften einstellt. Für die schwächere Region werden Importe immer teuerer, gleichzeitig werden jedoch eigene Exportgüter immer attraktiver. Es stellt sich irgendwann ein Gleichgewicht in der Handelsbilanz ein.

Bei einer gemeinsamen Währung kann dieses Regulativ über Auf- bzw. Abwertung nicht greifen.
In der Folge finanzieren schwächere Regionen ihre Importe über Kredite, ohne eigene, marktfähige Güter entgegenstellen zu können. Die stärkere Region exportiert Ware auf Kredit, ohne dafür eine reale Gegenleistung zu erhalten. Dieses Spiel läuft solange, bis der schwächere Partner gegenüber dem stärkeren Handelspartner überschuldet ist. Spätestens dann sind Transferzahlungen fällig.
In der Bundesrepublik ist z.B. der Länderfinanzausgleich ein solches Mittel.

Bei der Einführung des Euros war ein Finanzausgleich zwischen den Eurostaaten nicht vorgesehen. Ganz im Gegenteil, es wurde diese Möglichkeit sogar vertraglich ausgeschlossen. Stichwort: Bail-out Verbot. Nun stehen wir vor einen Dilemma: Entweder die Eurozone zerfällt, oder die EU mutiert zur Transferunion.

10. März 2011
Deutschlands Weg in die Anarchie
Lesenswerter Artikel auf den mmnews
Ist Deutschland auf den Weg hin zu einem totalitären Überwachungsstaat, nur subtiler? Sozialismus in der altbekannten Prägung ist es jedenfalls auch nicht.


Die Machenschaften des Maschmeyer & Co.
Die Politmagazine der öffentlich rechtlichen ziehen derzeit arg über den AWD sowie dessen früheren Chef her. Was nach und nach ans Tageslicht kommt, ist nicht nur unmoralisch, sondern Betrug. Politiker treiben die Schafe reihenweise in die Fänge eines Wolfs. Unbedarften Leuten auf Kredit finanzierte, und dazu noch sehr riskante Anlageprodukte als sichere Altersvorsorge aufzuschwatzen, ist kriminell. Viele dieser AWD Opfer sind heute finanziell erledigt.


Dass die Leute nicht mitdenken und jeden Scheiß unterschreiben ist eine Sache. Dass aber prominente Politiker das in ihnen gesetzte Vertrauen missbrauchen und skrupellosen Finanzhaien zuspielen, ist ein Skandal. Die Leute erwarten, dass der Staat seine Bürger schützt. Setzt die Politik nicht alles daran, seine Bürger Zug um Zug zu entmündigen? Eigenverantwortung ist nicht mehr gefragt, denn wer eigenverantwortlich handelt, der denkt ja womöglich auch noch kritisch.

So etwas können unsere Politiker gar nicht gebrauchen. Dass sie aber soweit gehen, mit Betrügern gemeinsame Sache zu machen, schlägt dem Fass den Boden aus.

Eine gute Sache hat die Darstellung im Mainstream vielleicht noch. Sie trägt dazu bei, dass die Leute das Vertrauen in die Politik und in die Finanzdienstleister endgültig verlieren.

Die Opfer können einem zwar Leid tun, aber Dummheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht.
Dafür liegen Sie nun der Gemeinschaft auf der Tasche, denn verhungern lassen können wir die Opfer ja schließlich nicht. Was ich meine ist, dass solche XXXXX (Selbstzensur) wie Maschmeyer nicht nur die direkten Opfer geschädigt haben, sondern auch die Allgemeinheit. Wenn wir das Wort "Sozialschmarotzer" hören, dann denken wir in erster Linie an den kleinen asozialen Arbeitsverweigerer, der sich einen Lenz auf Kosten der Solidargemeinschaft macht. Die Sozialschmarotzer im großen Stil genießen hingegen noch ein hohes Sozialprestige. Und das ist jetzt nicht nur auf den Ex-AWD Chef zu beziehen. Die größten Sozialschmarotzer sitzen oben. Wir dürfen auf diesem Auge nicht blind sein.


9. März 2011
Plusminus: Mainstream stellt Inflation fest!
Gezeigt wurde ein Beispielhaushalt einer Familie. Die Auftragslage des Arbeitgebers ist gut, es gibt 3% mehr Lohn (Brutto, wohlgemerkt!). Gleichzeitig wird bei dem gegebenen (gleichbleibenden) Konsumverhalten der Musterfamilie eine Teuerung von ca. 6% festgestellt.
Nächste Szene: Leitzinsen müssten rauf, um der Inflation Herr zu werden. DB Chefvolkswirt Thomas Mayer spricht von 3%, die für Deutschland notwendig wären.

Szenenwechsel: Trichet spricht von der Verantwortung, für die Preisstabilität der gesamten Eurozone verantwortlich zu sein. Sarkastische Bemerkung, dass Deutschland vor noch nicht allzulanger Zeit selbst am Tropf einer Niedrigzinzpolitik hing.
Erneuter Szenenwechsel: Spanien, Arbeitslosigkeit 20%, Minuswachstum. Vorgestellt wird eine alleinerziehend Mutter mit Wohneigentum, finanziert mit variblen Zinsen!

Ich muss die Story nicht weitererzählen, wir sehen, worauf es hinausläuft.
Was der HGCN (nachzulesen unter der Textsammlung) angeprangert hat, bestätigt sich:
Eine einheitliche (Fiat-)Währung funktioniert bestenfalls in einem homogenen Wirtschaftsraum.
Der Euro muss daher scheitern, und er wird die EU gleich mit sich ins Grab nehmen..


8. März 2011
Diskussion über die politische Zukunft der Hartgeld-Fraktion
Gespräch (Ausschnitte) mit E. Tafelmeier (et) , dem Initiator des HGCN und einem Stammtischler (will hier nicht namentlich genannt werden)

vom 7. März 2011

- HGCNler: Ich habe auf der Homepage den Link auf die neue Partei "Bürger stehen auf" verfolgt und festgestellt, dass Du dich als Mitglied eingetragen hast. Was ist mit deiner Rolle als stellv. Landesvorsitzender der PDV?

- et: Ich sehe da keinen Konflikt. Erstens ist die Bewegung "Bürger-stehen-auf" noch keine politische Partei im Sinne des Parteiengesetzes, und zweitens sind die Inhalte und Ziele relativ ähnlich. Mir ist es egal, welchen Namen die Bewegung trägt, ich muss mich mit den Zielen identifizieren können. Es geht darum, eine echte Alternative zur etablierten Parteilandschaft zu finden.

- HGCNler: Wie stark ist dein Engagement bei der PDV? Ich habe auf der PDV-Homepage bislang keinen Artikel von dir entdeckt. Ralph Bärlingae (Anm.: ehem. Landesvorsitzender der PDV Bayern) veröffentlicht dort regelmäßig Artikel. Wäre das nicht auch eine Plattform für dich?

- et: Meine Plattform ist der HGCN. Ich habe von Anfang an klargestellt, dass ich mich nicht großartig für die Landespolitik Bayern engagieren möchte. Mein Fokus ist Franken. Ich habe anfänglich auf Synergie-Effekte gehofft, die sich aber leider nicht eingestellt haben.

-HGCNler: Was meinst du mit Synergie-Effekte?
Das Programm der PDV zeigt im Allgemeinen eine große Schnittmenge mit den politischen Vorstellungen vieler Hartgeld-Fans. Die Resonanz aus den Reihen des Clubs, bei der PDV mitzumachen, war jedoch zu mager. Eine Art Bezirk (die Partei spricht von Sektionen) in der Nürnberger Region zu gründen scheiterte mangels Masse. Ich habe mit zahlreichen Clubfreunden darüber diskutiert und dabei nebenbei eine Art Marketingstudie gemacht. Das Ergebnis daraus ist, dass der Auftritt (nicht das Programm!) der Partei beim Publikum nicht ankommt. Nach Einschätzung vieler Freunde präsentiert sich die PDV als elitärer, akademischer Club. Damit kann man keine Massen ansprechen. Positionen wie z.B. die Bekennung zur "Österreich'schen Schule der Nationalökonomie" sind für den Bürger einfach viel zu abstrakt. Ein weiterer Punkt ist der, dass Leute im Vorsitz als reine Selbstdarsteller gesehen werden. Wer sich mit dem System kritisch auseinandersetzt achtet natürlich in erster Linie auch darauf, wie authentisch und glaubwürdig die Führungsspitze rüberkommt. Wenn, dann wollen die Leute eine echte Veränderung auf basisdemokratischer Grundlage. Diese Überzeugung hat die Partei bislang nicht geschafft.

-HGCNler: Ist das nicht ein Thema, das Du dort anbringen und umsetzten könntest?

-et: Nein. Ich versuche einen Mittelweg, der sich weder in primitivem Gossenpolulismus, noch im elitären Elfenbeinturm ausdrückt. Ich bin Verfechter einer starken und breiten Mittelstandgesellschaft. Dass sich eine libertäre Bewegung formt, ist in unserer Zeit eine relativ neue Erscheinung. Wir werden sehen, wie sich das entwickelt. Das bessere Konzept wird am Ende auch erfolgreicher sein. Wettbewerb schadet auch hier nicht. Nur müssen wir irgendwann einmal alle zusammen am gleichen Strang ziehen. Wie sich das Ganze dann nennt, ist mir relativ egal. Es geht um die Sache und die gemeinsamen Ziele - persönliche Eitelkeiten haben da keinen Platz.

-HGCNler: Wie sind deine Prognosen zum Crash. Auch du gehörst ja zu den Crashpropheten, die seit Jahren warnen. Wie viel Zeit haben wir noch?

-et: Die Zeitschiene mit genauem Ablauf exakt vorherzusagen ist unmöglich.
Die Ausgangsbasis unserer Vorhersage war die Tatsache, dass die Finanzwerte schneller an Wert stiegen als die Realwirtschaft. Das bedeutet wiederum, dass die Schulden schneller steigen als das, aus dem sie bedient werden können. Man muss kein Experte sein um vorauszusagen, dass das nicht gut gehen kann. Griechenland wurde gestern wieder einmal im Rating herabgestuft. Ein Spielchen, um den Euro gegenüber den US-Dollar wieder einmal die Flügel zu stutzen. Die Strategie der Finanzwelt soll durch das Zünden von Nebelkerzen verschleiert werden. Viele von uns glauben zwar, die Taktik durchschaut zu haben, wir sollten uns aber immer noch auf Überraschungen gefasst machen. Eines bin ich mir ziemlich sicher: Man wird keinen Zweifel aufkommen lassen, dass der Euro nicht als Fluchtwährung oder Alternative zum Dollar taugt. Die griechische Schuldenlast ist, gemessen am Volumen Europas, fast bedeutungslos. Der Schuß von Moody's auf Griechenland war lediglich ein Signal. Die Fluchtwährung ist weiterhin Au und Ag, nicht ? oder $.


7. März 2011
Röttgen beharrt auf der Umsetzung von E10

Die Bürger boykottieren den neuen "Umweltsprit". Meldungen, dass der neue ethanolhaltige Kraftstoff auch "verträgliche" Autotypen schädigen könnten, lassen noch mehr Unsicherheit aufkommen. Parallel dazu wird diskutiert, ob das ganze ökologisch überhaupt Sinn macht. Der Verbrauch scheint in die Höhe zu gehen, einen beachtlichen Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche für Bioethanol zu "verbraten" ist sowohl aus ethischer als auch wirtschaftlicher Sicht zu hinterfragen. Dem Bürger wird etwas aufoktroyiert, was er im Grunde überhaupt nicht will. Das ist Willkürherrschaft, keine Demokratie. Wenn etwas ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist, wird sich das mit der Zeit von ganz alleine durchsetzen. Dazu bedarf es keinen Zwang. Welche Anmaßung muten sich unsere Politiker zu entscheiden zu können, was für den Bürger oder die Gesellschaft gut zu sein hat.


Wo bleibt das im Grundgesetz verankerte Selbstbestimmungsrecht des Bürgers? Was zum Wohle des Volkes ist, hat gefälligst nicht so ein Politikerarsch zu entscheiden. Und wie kann der Wille des Volkes besser zum Ausdruck kommen, als wenn das aufgezwungene Zeug einfach boykottiert wird. Gurkenverordnung, Glühbirnenverbot, E-10 Einführung. Die Sache hat allmählich System. Stuttgart-21war hoffentlich erst der Anfang. Mehr Demokratie zu wagen bedeutet, diese auch einzufordern. Umwelt und Ressourcen zu schonen ist ein sinnvolles Gebot, wenn es denn vernünftig umgesetzt würde. Einseitig bornierter Aktionismus ist nicht zielführend, zumal die Treibgastheorie ohnehin auf sehr wackligen Füßen steht. Statt den Teibstoff mit Alkohol zu verpanschen wäre es besser, dessen Verbrauch soweit wie möglich zu reduzieren. Die technischen Möglichkeiten dazu sind noch lange nicht ausgereizt. Früher einmal, da entschied der Preis darüber, wie und wo die Ressourcen eingesetzt wurden. Der Markt allein regelt zunächst auch nicht alles optimal, aber wahrscheinlich noch besser als kurzsichtige bzw. geisteskranke Machtpolitiker...

6. März 2011
Welt am Sonntag:
Deutschlands Banken droht ein Fiasko
In der Finanzbranche macht sich vor dem EU-Stresstest Angst breit. Denn es gibt kein Sicherheitsnetz mehr, um Geldhäuser zu retten

Der illegale Bailout strauchelnder Euro-Staaten hatte also den Zweck, deutschen Banken vor einem Bankrott zu bewahren. Viel zu viele Banken stechen mit viel zu hohen Krediten in den PIGS-Anleihen drinnen. Müssten diese abgeschrieben werden, wären diese Banken bankrott.
Was das Finanzsystem derzeit noch am Leben erhält ist im Grunde genommen Bilanzbetrug. Das System ist ausgehöhlt und weitgehend substanzlos.

Wenn es jetzt soagr schon in der Mainstreampresse steht, worauf warten die Leute noch?

Sparguthaben auf dem Konto zu lassen ist der pure Wahnsinn, noch dazu bei der geringen Risikoprämie, die sich Zins nennt. Nicht nur, dass trotz Verzinsung die Kaufkraft der Einlagen ständig sinkt, das zusätzliche (hohe) Ausfallrisiko lässt nur eine vernünftige Handlung zu: Raus aus dem System. Lassen sie nicht mehr Geld auf dem Girokonto stehen, als für die monatlichen Transaktionen notwendig ist. Wer auf einen Notgroschen nicht verzichten will, bunkert besser noch Bargeld, als es einer Bank anzuvertrauen. Für eine längerfristig angelegte Vorsorge kommen nur Sachwertanlagen in Frage, die kein Gegenparteirisiko aufweisen. Die Banker erzählen uns, dass Anlagen in Edelmetall mit hohem Risiko behaftet seien. Gold und Silber ist in der Tat ein hohes Risiko - für die Banken! Die Empfehlungen Ihres Finanzberaters *) bei der Bank ist angesichts der gegenwärtigen Umstände der beste Kontra-Indikator. Machen Sie das Gegenteil davon, und Sie liegen richtig!

[ *) Ausnahmen bestätigen die Regel! ]

4. März 2011
EZB "droht" mit Zinserhöhung.

Andeuten und auch tatsächlich durchführen sind zwei verschiedene Dinge. Hier wird wieder einmal in die psychologische Trickkiste gegriffen, nachdem sich die Auswirkungen der Inflation nicht mehr verleugnen lassen. Die Rohstoffpreise ziehen weltweit an, nicht nur in der Eurozone. Sollte Trichet tatsächlich einen erwähnenswerten Zinsschritt durchführen, würde der Außenwert des Euros zwar schnell ansteigen und Importe verbilligen, die aber bereits jetzt fast schon nicht mehr weltmarktfähigen Produkte einiger Eurostaaten dürften dann aber überhaupt keinen Käufer mehr finden. Deutschland müsste seine Garantien für Euroland noch viel weiter aufstocken, dabei hängt es selbst bereits am Tropf.


Wenn, dann erhöht die EZB den Leitzins bestenfalls um mickrige null-komma-fast-nix Prozentpunkte, die für eine wirksame Dämpfung der Teuerung nicht taugt. Nicht vergessen, dass die Notenbanken der Welt sich vorher auf einen Abwertungswettlauf eingelassen haben. Jetzt plötzlich wieder in die anderer Richtung zu rudern wird eine einzelne Notenbank nicht lange durchhalten, wenn die anderen nicht mitziehen. Wer gibt denn die Richtung vor? Etwa die EZB? Das wäre ja ganz was neues. Bei der gigantisch hohen Verschuldung im System bedeutet eine Zinserhöhung den sicheren (deflationären) Tod. Die Notenbanken haben kein Ass mehr im Ärmel. Außer bluffen können sie nichts mehr...

3. März 2011
Überleben in der Zivilisation?

Morgen findet in Schwabach wieder der Stammtisch "Grundlagensicherung" statt. Es geht hier weniger um "alternative" Finanzprodukte, sondern um Alternativen zu unserer gegenwärtigen Lebensweise. Unsere Lebenskultur ist sehr stark vom gegenwärtigen (Kredit-) Finanzsystem geprägt. Die "Alles-auf-Pump-kaufen" Gesellschaft bricht in den USA gerade zusammen. Nicht so, dass ich jemals ein Fan des "American Way of Living" gewesen wäre (wir haben sehr viel Scheiß unkritisch übernommen), es ist jedoch Interessant zuzusehen, wie sich die Amis aus der Situation zu befreien versuchen. Eines muss man ihnen zugestehen: Sie passen sich den veränderten Bedingungen sehr schnell an. Es ist wichtig, sich von den alten Gewohnheiten und Denkschemata rechtzeitig zu verabschieden, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.

Wir werden vielleicht vorschnell als Verschwörungstheoretiker, Esoterikspinner oder ähnliches eingestuft, die gegenteilige Geisteshaltung wäre es aber, sich mit alternativen Gedanken erst gar nicht auseinanderzusetzen und stur an dem Althergebrachten festzuhalten.
Viele alternative Ideen sind sicherlich auch blödsinnig und nicht zielführend, das ist aber keine Entschuldigung dafür, sich nicht damit auseinandersetzen. Borniertheit ist keine Tugend.

Der Stammtisch Schwabach nimmt derzeit wieder Bestellungen für die Notfallnahrung NGR-5 auf.
Diese Riegel sind mehr als 10 Jahre haltbar und erfordern keine besondere Lagerung. Auch wenn wir nicht unbedingt mit Extremsituationen rechnen, ist eine Vorratshaltung durchaus sinnvoll. Auch wenn es nicht zu einem Meltdown des Finanzsystems kommt, bei dem die Just-in-Time Logistik innerhalb von Tagen oder Stunden zusammenbricht. Unvorhergesehene Katastrophen gibt es immer wieder, und überall. Ein paar Kartons im Keller zu lagern ist genauso rational (oder irrational) wie die zahlreichen Versicherungen, die fast jeder Haushalt abgeschlossen hat.

Da werden Versicherungen gegen Feuer, Wasser, Sturmschäden oder sonst etwas abgeschlossen.
Die Eventualität, dass solch ein Schaden eintritt, ist nicht extrem hoch. Und in vielen Schadensfällen zahlt die Versicherung noch nicht einmal, weil irgend so eine Klausel im "Kleingedruckten" übersehen worden ist. Vorratshaltung ist eine Versicherung gegen den temporären Ausfall der Logistik, aus welchem Grund auch immer. Die Kosten dafür sind überschaubar und es gibt kein Kleingedrucktes, das im Falle der Fälle für unangenehme Überraschungen sorgen kann. Wie immer gilt auch hier: Man muss die Sache ja nicht übertreiben.


2. März 2011
Gigantische 2% Lohnerhöhung
Wenn es nach den Prognosen der "Experten" geht, steigen die Löhne in Deutschland dieses Jahr um rund 2%. Die offizielle Warenkorb-Statistik Teuerung ist schon höher, und die wahre Inflation ein vielfaches davon. Seit Beginn des Jahres bemerken die Leute, dass durch die gestiegenen Versicherungsbeiträge Netto noch weniger in der Tasche bleibt. Man muss kein Hellseher sein um zu erkennen, wohin die Reise geht. Reale Einkommensverluste auf breiter Front. Für die hohen Öl- und Benzinpreise kann man ja gegenwärtig noch die Unruhen im Nahen Osten verantwortlich machen.


Die Rohstoffpreise im Allgemeinen zogen aber schon Wochen vor dem "Ereignis Tunesien" an. Als Auslöser der Unruhen gelten ja die dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten in der Bevölkerung. Da wird wieder einmal (was Wunder) Ursache und Wirkung miteinander verwechselt. Für die Inflation sind die Notenbanken der Industrieländer verantwortlich, sonst niemand. Aber das wird absichtlich verschleiert. Der Nahe Osten ist nur ein Vorgeschmack auf das, was Europa demnächst ereilt.
Sinkende Reallöhne bei immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten. Der einzige Unterschied zu den arabischen Staaten ist, dass unsere Bevölkerung von einem höheren Niveau aus abstürzt, es also länger dauert, bis der harte Boden der Tatsachen erreicht wird. Die Zentralbank wird weiterhin alles monetisieren, und wahrscheinlich alle auch alle Bonds aufkaufen, falls der freie Markt (der als solcher sowieso nicht mehr existiert) diese nicht mehr haben will. Angeblich kaufen die Chinesen US-Anleihen bereits still-heimlich auf, um einen Totalabsturz zu verhindern.

Dem Dollar geht es augenblicklich nicht besonders gut, das zeigt auch der neue Rekordpreis von Gold und Silber. Auf Dollarbasis, wohlgemerkt. In Euronen ist das Glitzerzeug zwar auch nicht gerade billig, für die Goldunze haben wir jedoch schon einmal mehr hinblättern müssen. Ich weiß nicht, was es da zu feiern gibt. Edelmetalle sind die ultimative Crashwährung, der letzte Rettungsanker. Solange man auf das Zeug nicht angewiesen ist, braucht man sich nicht über neue Rekordpreise freuen. Wenn man sich unter den Goldbugs umhört, dann ist so gut wie keiner auf der Shortseite, und hat das demnächst auch nicht vor.

Wie lange sich die Währungen noch halten, wenn die Zentralbanken wie verrückt monetisieren?
Solange der Außenwert gegenüber anderen Währungen nicht dramatisch abstürzt, kann das Spiel noch eine Zeit lang weiter gehen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Untergang der Währungen synchronisiert wird. Falls der Euro gegenüber dem US-Dollar zu stark werden sollte, wird eben wieder der Euro geschwächt. Die entsprechende PIIGS-Munition ist ja bereits geladen.
Vielleicht ist der relativ starke Euro eine gute Gelegenheit, um echtes Geld nachzukaufen. Auch wenn die Sache mit den Währungen ein abgekartetes Spiel zu sein scheint, Edelmetalle kann man nicht so leicht inflationieren. Die Gefahr für die Politik der Notenbanker ist und bleibt das Edelmetall. Sobald irgend ein wichtiger Handelspartner statt Papier echtes Geld verlangt, dürfte die Sache gelaufen sein. Das wird man natürlich zu vermeiden versuchen, solange es geht. Was hinter den Kulissen tatsächlich abgeht, wissen wir nicht. Der Run auf die Sachwerte hat bereits begonnen, von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbemerkt. Hier ist liegt ein Potenzial, das eine unvorstellbare Dynamik entfalten kann: Hyperinflation. Die Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen.


Links:
FTD: Ein paar lästige Details zum Aufschwung.
Exportnachfrage gleich China, Arbeitsmarktaufschwung gleich Einkommenssprünge, Ifo-Rekorde gleich Investitionsboom. Das hört man so oft, dass es einfach stimmen muss. Nicht wahr?

1. März 2011
Marionettenkabinett

Die Vermutung, dass die BRD kein souveräner Staat ist, wird ja von mehreren Stellen behauptet.
Wir wollen diese These anhand eigener Beobachtungen verifizieren. Wenn Sie die Haltung unserer Kanzlerin über ihre Regierungszeit hinweg beobachten, dann muss man feststellen, dass sie keine konsequente politische Linie fährt. Zu Anfang ihrer Regierungszeit wurde sie noch mit der "eisernen Lady" verglichen. Am Anfang der Finanzkrise bezog sie ebenfalls noch eine eindeutige Position. Aber was danach kam, ist nur noch als Eiertanz zu bezeichnen. Ein Mensch, der nach seinen Überzeugungen handelt, hat eine erkennbare Linie, die er vertritt. Was hat die Merkel dazu bewogen, diese Haltung aufzugeben? Besseres Wissen? Oder hat ihr jemand zu verstehen gegeben, wo die Grenzen deutscher Politik liegen. Tatsache ist, dass während ihrer Kanzlerschaft irgendwann der Knick aufgetreten ist, die eine Fremdsteuerung vermuten lassen. Eine richtungslose Politik ist für das Volk aber nicht akzeptabel. Ob die Ursache dabei eine eigene Unsicherheit ist, oder ob eine Direktive von außerhalb kommt, ist in dieser Betrachtung sekundär. Souveränes Handeln ist etwas anderes. Eine Republik, dessen Regierungschef nicht souverän handelt (egal aus welchem Grund), ist alleine deswegen nicht mehr souverän.

Den
Gutti scheint es nun doch noch an den politischen Kragen zu gehen. Er ist jetzt angezählt. Nach Aufhebung der Wehrpflicht scheint es bei der Rekrutierung von Soldaten Schwierigkeiten zu geben, es kommen nicht genügend Freiwillige zusammen. (Die jungen Leute sind offensichtlich doch nicht so blöd, sich für fremde Interessen verheizen zu lassen. Was soll am Hindukusch verteidigt werden?) Also will das Verteidigungsamt eine Werbekampagne (u.a.. auch) in den Printmedien starten. Und wer soll dabei zum Zuge kommen? Der Axel Springer Verlag, weil er sich beim Draufdreschen auf den großen Boss relativ zurückhaltend gezeigt hat. Wer zahlt, schafft an. Damit ermöglicht man in der Presse auch eine Art von Zensur. Alle Anzeigenkunden sind potenzielle Zensoren, das darf man bei der Berichterstattung niemals vergessen. Wess' Brot ich ess', des Lied ich sing'.

Europa ist pleite. Es trifft demnächst auch Frankreich, Italien und Deutschland. Als Grund nennen die Experten nicht nur die nominelle Verschuldung, sondern die demografische Entwicklung und die Pensionsverpflichtungen. Das ist so in einem Schneeballsystem. In einem Kreditgeldsystem können keine echten Ersparnisse angelegt werden, es werden lediglich Ansprüche gesammelt, während die produktiv entstehenden Werte augenblicklich umverteilt werden. Bei allen Anstrengungen zur eigen Vorsorge (vor allem Altersvorsorge) muss auf diesen Punkt immer wieder mit Nachdruck hingewiesen werden. Sparen in diesem System bedeutet, Ansprüche auf Teile des gerade geschaffenen Sozialprodukts nicht einzulösen. Wenn Sie das nicht tun, machen das andere. Wer von seinen Einkünften am Ende des Monats noch was übrig hat tut gut daran, diese Ansprüche auch einzulösen, anstatt sie verfallen zu lassen. Verkonsumieren ist die eine Möglichkeit, aber damit bauen Sie keinen Kapitalstock auf, den Sie später einmal dringend gebrauchen können. Auch wenn EM vielen zu teuer erscheint, es gibt nicht viele Alternativen. Deswegen wird der Preis, abgesehen von der gewohnten Volatilität, nicht mehr runter gehen. Die dümmste aller Möglichkeiten wäre die, weiterhin im Kreditgeld-System zu verbleiben.

Kritische Selbstüberprüfung?
Auf der Wiki-Plattform
www.esowatch.com werden auch die "Verschwörungstheoretiker" unter die Lupe genommen. Auch wenn der HGCN hier nicht erwähnt wird, dürften unsere Aktivitäten in den Bereich der sogenannten "Truther-Szene" eingestuft werden. Die auf esowatch.com angeführte Skepsis gegenüber der EM-Fraktion ist durchaus berechtigt, allerdings dürften sich die Wikis auf dieser Plattform kaum intensiv mit dem Finanzsystem auseinandergestzt haben. Wir sollten derartige Kritik jedenfalls ernst nehmen, um nicht selbst über unser eigentliches Ziel hinauszuschiessen. In einer Welt von kontroversen Gegensätzen ist es nicht leicht, die Wahrheit zu finden. Was die Wahrheit wirklich ist, weiß keiner von uns. Es gibt nur so etwas, was wir für die Wahrheit halten. Eine alte Weißheit besagt, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Alles ist eben relativ.
Intereressant ist die Seite jedenfalls...


28. Februar 2011
Rette sich, wer kann!

Wenn ich mir die Meldungen der letzten Tage ansehe, ergibt sich ein eigenartiges Bild.
Gibt es überhaupt noch eine deutsche Politik, die einheimische Interessen vertritt? Die EZB monetisiert inzwischen fast so hemmungslos wie die Fed, und verwässert damit die Vermögensansprüche der Sparer. Der GEAB sieht die düstere Zukunft ohnehin nur in Form der "Vereinigten Staaten von Europa", und die Merkel scheint das Spiel in diese Richtung mitzuspielen.
Welche Kräfte da am Werk sind, und welche Richtung sich durchsetzen wird, ist momentan schwer zu durchblicken. Das deutsche Volk jedenfalls zeigt sich hinsichtlich der Gestaltung seiner eigenen Zukunft relativ teilnahmslos. Die der breiten Öffentlichkeit vorgeführten, politischen Debatten sind weitgehend irrelevant und bedeutungslos. Was wirklich interessant ist, steht jedenfalls nicht in den Schlagzeilen und wird bestenfalls mal so nebenbei erwähnt.


Wegen des umstrittenen (klarsprech: Rechtsbruch!) Euro-Rettungspakets ist ein immer noch kein höchst-richterliches Urteil in Sicht. Die Sache wird wahrscheinlich so lange verzögert (verschleppt), bis sich das "Problem" von selbst gelöst hat. Danach werden wohl erst einmal anderen Themen eine höhere Priorität eingeräumt werden, als sich mit der Frage des PIIGS-Bailout auseinanderzusetzen. Das werden später vielleicht einmal die Historiker aufarbeiten.


Es heißt immer, dass nichts zufällig geschehe. Aber lässt sich hinter dem ganzen Hick-Hack Chaos ein Plan erkennen? Das einzige was System hat, ist der Irrsinn. Das Spiel ist doch aus, eigentlich!
Wozu noch eine weitere Folge? Es ist so, als wenn man einen schlechten Film ansieht, aber man kann ihn nicht ausschalten.
Wenn die Kulisse zusammenbricht, wird jeder auf sich alleine gestellt sein. Eine vernünftige Vorsorge kann jeder nur für sich betreiben. Es ist schwierig, einen klaren Kopf zu behalten, während der Irrsinn um einem herum überhand nimmt.


Alles Lug und Betrug, was um uns herum abläuft. Früher war es noch einfacher, Situationen einzuschätzen. Was ich meine ist nicht, dass früher alles besser war, oder dass die Leute früher ehrlicher waren. Aber sie waren meist authentisch. Das sind heute nur noch wenige. Was können Sie mit Typen wie unserem Möchtegerndoktor anfangen. Seine Auftritte wirken synthetisch. Rhetorisch einwandfrei und inhaltslos. Zwischen verschiedenen Reden fehlt die Kontinuität. Es gibt keinen Zusammenhang, keinen roten Faden, der irgendwie erkennen lässt, was der Mann überhaupt will. Außer von immer sich wiederholenden Phrasen von Anstand und Moral, neuerdings dem Einräumen von einigen Fehlern, kommt nichts herüber. Und auch die Fehler werden noch populistisch aufbereitet. Ich bin einer von euch, auch mit passieren Fehler. Die vorgeheuchelte Doppelbelastung als Familienvater und Politiker. Fast schon vergleichbar mit einer alleinerziehenden Mutter, die Job, Haushalt und Kindererziehung parallel zu bewältigen hat. Guttis Ehefrau spielt ihre Rolle ebenso - eben nicht authentisch. Als ob PR-Profis es ausgesucht hätten ein Thema zu besetzen, was in der Öffentlichkeit gut ankommt.
Alles inszeniert, und das auch noch sau-miserabel.

Alles dreht sich nach dem Wind. Auf was oder wen wollen Sie sich in solchen Situationen verlassen? Der Weltsicherheitsrat verhängt Sanktionen gegen Libyen und fordert die Europäer auf, Flüchtlingen zu helfen. Jetzt plötzlich ist Gaddafi wider der Schurke, nachdem die Weltöffentlichkeit sich das letzte Jahrzehnt lang mit ihm ganz gut arrangieren konnte.
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern", soll Adenauer einmal gesagt haben. Im Prinzip hat sich bis heute daran nichts geändert. Bis auf eine Kleinigkeit: Die Politiker spielten früher ihre eigene Rolle, heute hingegen wirkt alles aufgesetzt.

Woher das Geld für die Hilfen kommen soll, darüber macht man sich auch keine Gedanken. Die europäischen Staaten sind allesamt pleite. Woher nehmen, wenn nicht drucken? Genau darauf läuft es hinaus. Mit jedem neu gedruckten Euro werden die Ansprüche der Bürger entsprechend verringert. Die (viel zu hohe) hohe Einspeisevergütung für PV-Strom dürfte sich mit zunehmender Teuerung bald relativieren. Spätestens dann, wenn der Energiepreis inflationsbedingt schon höher liegt als die Einspeisevergütung.

Wir wissen nicht, auf welche genialen Einfälle Politik und Eliten noch kommen werden. Es wird sich in diesem Jahr noch so einiges tun. Was wir tun können? Unseren Weg so weitergehen, wie bisher, ohne uns beirren zu lassen. Wenn es am Ende tatsächlich heißen wird: "Rette sich wer kann", ist die Sache vorbei. Bei all den Nebelkerzen ist es schwierig, die Orientierung zu behalten. Aber dass gehört offensichtlich zur Taktik.

In diesem Sinne, einen erfolgreichen Start in die neuer Woche...

25. Februar 2011
Bullshit mit Bildchen (Spiegel-online Artikel, Hinweis von einem HGCN-Stammtischler)
Der Aktienhändler Tobias Bosler soll mit Hilfe etlicher Journalisten und Freunde die Kurse vieler Unternehmen manipuliert haben. Es ist der größte derartige Fall, und er untergräbt zugleich die Glaubwürdigkeit des deutschen Börsengeschäfts. Die Kleinanleger sind die Dummen.
Kommentar dazu: (e.t.)
Von einigen HG Club-Freunden angesprochen muss ich sagen, dass auch ich dazu nicht mehr weiß als das, was bereits veröffentlicht wurde.
Dass Oliver Janich früher einmal für Fokus Money geschrieben hat, ist ja bekannt. Welche Börsentipps er veröffentlicht hat, lässt sich recherchieren.
Ob und welche Verstrickungen es zwischen den im Spiegel-Artikel genannten Personen gegeben hat, ist vorerst noch reine Spekulation.
Janich-Anhänger sprechen von einem Komplott gegen ihn. Das wiederum bedeutet aber eine gravierende Verfehlung bei den verantwortlichen Spiegel-Redakteuren. Egal was dabei noch herauskommen wird, es ist ein Skandal, in dem das Ansehen des deutschen Journalismus wieder einmal ramponiert wurde. Oliver Janich ist zwar der Vorsitzender der Partei der Vernunft, die Ideen dahinter, und das Programm der Partei ist jedoch nicht von einer Einzelperson abhängig. Solange Anschuldigungen nicht bewiesen sind, gilt in unserem Rechtssystem die Unschuldsvermutung. Dumm dabei nur, wenn eine Bewegung aus Idealismus heraus beschädigt wird. Mundus vult decipi, ergo decipiatur (lat.: Die Welt will betrogen werden, also soll sie betrogen werden). Immer mehr Menschen haben jedoch die Lügen satt. Deshalb stellen auch die Nichtwähler (bedauerlicherweise) inzwischen das stärkste "Wählerpotenzial" dar. Mehr Ehrlichkeit ist die einzige Chance für unsere Zukunft. Und dazu brauchen wir auch ein ehrliches Geld. Hinsichtlich der Forderung nach ehrlichem Geld verdient Herr Janich unsere uneingeschränkte Unterstützung. Alles Andere wird sich zeigen...


24. Februar 2011
Wahre Werte

Echte Werte zu schaffen ist immer nur durch Arbeit und Leistung möglich. Dieser einfache Grundsatz bewahrheitet sich letztlich doch - immer wieder.
Das hat nun auch unser Schummeldoktor *) erfahren müssen. Ohne eigene Leistung ist so ein Titel wertlos.

Ebenso wertlos sind auch die Schuldtitel, wenn die Leistung ausbleibt. Unser Geld beispielsweise besteht aus ungedeckten Schuldtiteln. Immer mehr Menschen verstehen das auch.

Warum wird Gold und Silber, Rohstoffe und Nahrung immer "teuerer"? Weil das keine leeren Versprechen sind sondern handfeste Waren, für die bereits eine Leistung erbracht wurde. Bei Papier stellt ich immer die Frage, was wirklich dahinter steckt. Solange es nicht hinterfragt wird, ist alles in scheinbarer Ordnung. Doch wehe, irgendjemand rüttelt daran. Der Glaube geht dann schnell verloren. So wie in der Sache mit der Dissertation unseres politischen Shootingstars. Solange die Leute an den Doktor glaubten, war die Fassade perfekt. Was passiert denn, wenn der Glaube an die Papierwährung verloren geht. Stellt sich dann unser Finanzminister vor die Kamera und lässt sich den Euro aberkennen? Das mit dem Doktor war ein peinlicher faux pas, der in der Gesellschaft keine sonderlichen Schäden hinterlassen wird. Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich völlig ungeniert. Ich bin wirklich gespannt, wann und wie man uns die Sache mit der Papierwährung verklickert. Irgendwann bleibt nur noch die Flucht nach vorne. Die Rückkehr zu nationalen Währungen wird bereits in den Medien angeschnitten, also kann's nicht mehr soo furchtbar lange dauern. Die Police von Ihrer Lebensversicherung können Sie sich einrahmen lassen und ins Klo hängen, für alle Fälle. Sarkasmus beiseite: Ich hoffe doch, dass Sie alle rechtzeitig umgeschichtet haben. Es ist schon frustrierend, ansehen zu müssen, wie der Rückkaufwert der Lebensversicherung ständig sinkt, obwohl man doch weiter dafür einzahlt. Alles klar?

*) "Nürnberger-Witz: "Was ist der Unterschied zwischen einem Mittelfranken und einem Oberfranken?
Antwort: "Der Söder hadd sein Diddel noch!"

23. Februar 2011
Umdenken!

Die gestrige Dokumentation Auf ARTE mit Einblicken in die Mittelstandsgesellschaft war sehr aufschlussreich. Es war eine Bestandsaufnahme, ohne jedoch die Hintergründe näher zu beleuchten. Der typische Mittelschichtler hält an alten, inzwischen überholten Paradigmen fest. Bildung alleine ist nicht mehr ein Garant dafür, zur Mittel- oder Oberschicht gehören zu dürfen. Weil das öffentliche Bildungssystem erodiert, schicken immer mehr klassenbewusste Mittelständler ihre Kinder auf private Schulen. Das ist in erster Linie nur eine Abgrenzung, die zwar gewisse Vorteile bringen hinsichtlich der Zukunftschancen bringen mag, für sich alleine genommen aber keinen Schutz vor einem sozialen Abstieg garantiert. Bildung ist teuer. Es wurden zahlreiche Familien vorgestellt, aus vordergründig gutbürgerlichen Verhältnissen. Z.B. ein Akademiker-Ehepaar mit Kindern, wovon das ältere bereits auf eine Privatschule geht. Schmuckes kleines Häuschen im Hamburger Speckgürtel, bieder-bürgerlich - kein Bonzenviertel, aber dennoch stinketeuer.
Die Kohle der Eltern, beide berufstätige "Besserverdienende", geht voll für den Lebensunterhalt und - wie solle es anders sein - natürlich für die Hypothek drauf. Rücklagen bilden ist nicht. Um die eine oder andere Unze zurücklegen zu können, dafür ist einfach kein Spielraum mehr übrig. Wobei in paar Münzen für Zukunft ihrer Kinder wahrscheinlich besser investiert wären als in das Schulgeld.
Deutschland rühmte sich früher wegen seines breiten Mittelstandes, doch dieser schrumpft zusehens. Veränderungen erleben auch unserer französischen Nachbarn, und müssen ihren gewohnten Lebensstiel anpassen. Die Lebensmitteldiscounter boomen inzwischen auch in Frankreich, weil sich immer weniger Leute die immer teuerer werdenden Lebensmittel aus den traditionellen Fachgeschäften leisten können.
Die Mittelschicht reagiert zwar auf die inzwischen offensichtliche Bedrohung ihres sozialen Abstiegs, jedoch leider nicht mit den geeigneten Mitteln. Die alten Rezepte wirken nicht mehr. Die Zeiten - oder besser gesagt: die Rahmenbedingungen - haben sich geändert. Umdenken ist angesagt. Der einstige Garant für den Wohlstand des Mittelstands - nämlich ein stabiles und funktionierendes Finanzsystem - gibt es nicht mehr. Leider haben das bislang die Wenigsten realisiert. Wenn ich an die jüngsten Berichte über die (heimlichen) Finanzspritzen der Bundesbank an unsere pigsischen Nachbarn denke, sehe ich die Höllenfahrt unserer Banken bereits vor meinen Augen. You better stay out of the heat!

22. Februar 2011
Das Krisenbewusstsein kommt an
Heute Abend läuft auf ARTE eine Dokumentation über die Stimmung des deutschen Mittelstands.
20.15 Die Mitte in Not
Während die Einkommen stagnieren, steigen die Preise. Der persönliche Wohlstand wächst nicht mehr, er muss vielmehr verteidigt werden. Das ist das Gefühl von vielen Menschen in Deutschland und Frankreich...

Diese Bewusstseinsänderung wird Folgen haben, und Zwar in der Art, wie wir bereits seit Jahren hinweisen.
Falls Sie es nicht bereits getan haben: Schließen Sie alle Vorbereitungen möglichst bald ab. Hinsichtlich der Unwissendheit gibt es eine Art Halbwertszeit. Die Zahl der "Durchblicker" wird sich in gewissen Zeitabständen verdoppeln. Wenn erst die Masse nach dem Ausgang sucht, ist es zu spät...

Trotz Inflationsangst
Deutschland shoppt sich in den Kaufrausch

Dieser Spiegel-Artikel ist natürlich Makulatur, aber lesen Sie die Kommentare dazu.
Fazit: Der Michel ist nicht mehr so blöd, jeden (Medien-) Scheiß zu fressen...


21. Februar 2011
SPD im Aufwind

Das Wahlergebnis in Hamburg war eine weitere "Watschn" für die Bundesregierung. Die Stimmung ist aber nicht nur im Norden gegen Union und Liberale. Auch hier in Bayern wächst der Unmut, auch bei eingefleischten CSU-Wählern. Gespräche zeigen, dass sich die Leute zunehmend verarscht vorkommen. Die Inflation schlägt sich als Teuerung im alltäglichen Leben durch, das bemerkt inzwischen auch das Volk. Während "die da oben" sich weiterhin die Taschen vollstopfen. Zwar durchblicken die Massen die Zusammenhänge nicht wirklich, das Vertrauen in die Eliten bröckelt aber stark. Trichet warnt vor höheren Lohnforderungen, so wie auch die deutschen Wirtschaftsverbände. Während Trichet eine Preis-Lohn-Spirale - pardon - Lohn-Preis-Spirale befürchtet, möchten die deutschen Wirtschaftskapitäne ihre, von der Bundesregierung geförderte, Exportwirtschaft nicht gefährden. Was wir von anhaltenden Exportüberhängen halten, haben wir hier bereits dargelegt. Es ist ein Export von Wohlstand, da das Geld hierzulande nicht "gewinnbringend" genug angelegt werden kann. Bevor es der Bevölkerung hierzulande zugute kommt, wird es lieber im Ausland versenkt - `tschuldigung - investiert, und später abgeschrieben.


Die Teuerung lässt sich aber auch durch Lohnzurückhaltung hierzulande nicht mehr zurückdrängen, da sie von außen importiert wird. Rohstoffpreise sind Weltmarktspreise. Das alles geht seinen vorgezeichneten Weg. "Die Geister die ich rief...", das hatte bereits der alte Goethe schon erkannt.

Zurück zur Stimmung im Volk hierzulande. Immer mehr Leute hinterfragen tatsächlich das Geldsystem. Wer das mit dem Schuldgeld verstanden hat, landet nicht selten bei den Freiwirten, oder auch umgekehrt. "A little kowledge is a dangerous thing", besagt schon eine Weisheit aus den 17. Jahrhundert. Da ist doch immer wieder vom "fehlenden Angebotszwang" die Rede, und dass man für das Geld eine "Umlaufsicherung" einrichten müsse, dann würde auch der riesige Schuldenberg, wie wir ihn derzeit erleben, nicht existieren. Angebots"zwang". Alleine das Wort "Zwang" bewirkt bei mir eine üble Assoziation. Warum muss man "Geld" einem Zwang unterwerfen? Haben wir nicht schon jetzt ein "Zwangsgeld"? Ein "Gesetzliches" Zahlungsmittel?
Jede Form von Kapital ist potenzielles Geld im Sinne von Echtgeld. Auch das "Humankapital" (welch schreckliches Wort). Wenn Kapital einem Angebotszwang auferlegt wird, und dreht das Rad ein wenig weiter, dann landen wir beim Angebotszwang für Arbeit, sprich: Arbeitszwang, - oder das Wort andersherum gestellt: Zwangsarbeit.
Das Wort "Frei"-Geld ist hier irreführend, denn es hat rein gar nichts mit Freiheit zu tun, ganz im Gegenteil. Das "Freigeld" der Freiwirte wäre auch nur ein Monopolgeld, sonst würde es nicht angenommen werden. (Siehe auch: Gresham'sches Gesetz) Warum nicht ein wirklich "freies" Geld? Ein echtes und freies Marktgeld benötigt keinen Zwang.


19. Februar 2011
Die Gutmenschen und das Gold - Ein Artikel von Achim

17. Februar 2011
E pluribus unum - summa cum laude?

Es werde Doktor. Die Zustände des Finanzwesens spiegelt sich offensichtlich auch in unserer Gesellschaft wieder. Wie Fiat-Money wird inzwischen auch der Doktortitel quasi "leistungslos" generiert. Unser Kriegsminister sieht sich derzeit dem Vorwurf konfrontiert, das seine Dissertation - zumindest teilweise - nur ein Plagiat ist. E pluribus unum: Wissenschaftliche Werke sind oftmals nur ein Sammelsurium aus verschiedensten anderen, wissenschaftlichen Quellen. Nur eines darf der Schreiberling dabei nicht vergessen. Er muss alle Quellen angeben. Dann ist die Sache - wissenschaftlich betrachtet - vollkommen in Ordnung. Ein wenig eigenes Gehirnschmalz wertet das Ganze natürlich ungemein auf, und wer die "höchsten Auszeichnung" bekommen möchte tut gut daran, sein Werk nicht nur aus Zitaten zu begleiten. Egal auch, mit der Flut an Doktortiteln ist es so wie mit dem Geld. Inflation macht das Zeug wertlos. So wie die leistungslose Geldvermehrung diejenigen schädigt, die dafür hart arbeiten müssen, so schädigt der Schmalspurdoktor all diejenigen, die tatsächlich eine (eigene) wissenschaftliche Leistung erbracht haben. Kein Wunder, dass sich jetzt einige Kollegen über den Grafen aufregen.

Und genauso sollten wir uns aufregen, wenn unser Geld durch hemmungslose Vermehrung verwässert wird. Wo bleibt unser Aufschrei? Wir, die hart für ein paar Fetzen des Papiers das sich Geld nennt arbeiten müssen, nehmen es ohne zu murren hin, dass andere das mit einem lauen Knopfdruck erledigen können. Aufwachen, der Schein trügt! (Nehmen Sie das ruhig wörtlich.)
Wenn das, was auf dem Papier steht, nicht den notwendigen Hintergrund hat, dann ist das Papier nichts wert. Außer dem inneren Wert von Papier, und der ist bekanntermaßen gering.
Doktortitel und Papiergeld haben eines gemeinsam: Es kommt immer darauf an, was dahinter steckt!


Die Unabhängigkeit der Bundesbank ist nun endgültig hin:
Weidmanns Heil (auf mmnews)

16. Februar 2011
Wieder eine Nebelkerze
ifo-Un-Sinn:
Wirtschaftserholung treibt Preise nach oben
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1112285

Es sind die ungeheueren Geldmengen die ins System gekippt wurden, um eine deflationäre Depression zu verhindern. Der Preis dafür ist die Hyperinflation.
Wenn dann auch noch die Zinsen steigen, Prost Mahlzeit! Das meiste "Vermögen" steckt im Bondmarkt, der dann aber abraucht. Was danach noch von einer Wirtschaftserholung übrig bleibt werden wir ja sehen...


Nachrichtenberichtserstattung der verkommt zur Soap-Opera

Als aufgeklärter Bürger lesen oder sehen Sie die täglichen Nachrichten. Aber einmal ehrlich, wie viel von den Inhalten ist für unser Leben wirklich relevant? Wieder einmal irgend ein Unglück irgendwo in der Welt, wobei ein paar Menschen verletzt oder umgekommen sind. Natürlich sind solche Ereignisse tragisch, aber so ist das Leben eben. Um tragische Ereignisse zu erleben, müssen wir nicht in die weite Welt sehen, das passiert tagtäglich vor unserer Haustüre. Gibt es nicht in unserer unmittelbaren Umgebung genügend Ereignisse, an denen wir tatsächlich teilnehmen können, vielleicht sogar beeinflussen oder ändern können? Haben Nachrichtensendungen nicht schon die Rolle einer Unterhaltungssendung übernommen, eine Art Pseudo-Reality-Show?
Da treten als Kommentatoren immer wieder die selben Figuren auf. Für Wirtschaftskommentare solche Schauspieler wie Wolfgang Gerke. Nichts gegen Herrn Gerke, aber auf mich wirkt er wie einer der bekannten Schauspieler, die in Fernsehfilmen und Serien einen gewissen Wiedererkennungswert aufweisen. Alles Marketing, oder was?


Wo ist denn noch der Unterschied zwischen einem Werbespot und einem Nachrichtenkommentar?
In beiden "Spots" will man uns etwas verkaufen. Vor etwas mehr als einer Woche trat doch noch so ein Nahost-Experten-Komiker auf der felsenfest überzeugt war, dass das Regime Mubarak die Situation in Kairo im Griff hätte, und Ägypten nicht mit Tunesien zu vergleichen wäre. Mubarak wäre der Garant für die Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten. Gleichzeitig orakelte unsere Kanzlerin während ihres Besuchs in Israel den gleichen Unsinn. Dass es anders gekommen ist, haben wir gesehen. Macht nichts, denn die Wendehälse wissen ganz genau, dass das Publikum ein kurzes Gedächtnis haben. Und überhaupt - wo bliebe denn die Spannung, wenn alle Einschätzungen der Nachrichtenkommentatoren und Politiker zutreffend wären. Das wäre doch langweilig. Aber schließlich heißt es ja "Nach"-Richten, nicht "Vor"-Richten. Für Prognosen ist die Sendung also gar nicht zuständig. Im Nachhinein kann man alles ganz leicht erklären. Aber wozu sehen wir dann überhaupt die Nachrichtensendung an? Weil wir aus vergangenen Ereignissen lernen wollen! Lernen bedeutet, gut zu beobachten und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Und zwar Schlussfolgerungen, die unser eigenes Leben betreffen. Die Meinungen von Kommentatoren oder Politiker haben eigentlich nur noch einen gewissen Unterhaltungswert.

Gedanken in ähnlicher Richtung macht sich derzeit auch Gerd-Lothar Reschke auf Radio Reschke
:
Reagieren auf die Reagierer
Wir sollten besser wieder mehr selbst handeln, statt zu nur noch zu reagieren. Sonst werden wir schnell zu Getriebenen.
Es lohnt sich, darüber einmal in Ruhe nachzudenken...

15. Februar 2011
Hinweis in eigener Sache: Der Update-Service fällt diese Woche leider etwas spärlicher aus.
Zwar gäbe es eine Menge zu berichten und zu kommentieren, wie z.B. der Rücktritt von BB-Chef Axel Weber, aber damit alleine ist es nicht getan.

Informationen sind zwar wichtig, noch wichtiger ist es aber, Informationen auszuwerten und zu bewerten, um daraus ein Gesamtbild zu stricken. Dies ist sehr zeitintensiv, und diese Zeit fehlt manchmal leider. Es braut sich etwas zusammen, aber eine unmittelbar bevorstehende Veränderung der Situation sehen wir nicht. Es wird alles teuerer. Die Importpreise für "ganz normale" Consumerprodukte aus China ziehen bereits an. Falls Sie vorhaben, demnächst Geräte etc. anzuschaffen, warten Sie nicht zu lange. So wie es aussieht, wird 2011 das Jahr der allgemeinen Teuerung werden.


Anonyme E-mails mit Anschuldigungen gegen bestimmte Personen:
Wir möchten zwar gerne aufklären, können das aber nicht, wenn uns e-mails über safe-mail erreichen.
Vor einer Veröffentlichung oder Warnung müssen wir die Möglichkeit haben, den Sachverhalt auf Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Rückfragen sind bei anonymen E-mails leider nicht möglich.


11. Februar 2011
Ab in die (Hyper-) Inflation? (et)

Wer den Geldschöpfungsmechanismus und die Rolle der Zentralbank versteht, der sieht auch die Problematik bei einer Geldmengensteuerung. In meinen früheren Aufsätzen habe ich dargelegt, dass der Handlungsspielraum der ZB zur Geldmengensteuerung aufgrund der zunehmenden Verschuldung immer schmaler wird, und am Ende nur noch die Wahl besteht, das System inflationär oder deflationär an die Wand zu fahren. Welche Zinspolitik eine Zentralbank auch immer einschlägt, es führt in irgend eine Art von Katastrophe. Man muss feststellen, dass die Zentralbanken inzwischen handlungsunfähig sind. Nur ein klitzekleines Stückchen an der Zinsschraube zu drehen kann bereits heftige Auswirkungen auf die Wirtschaft nach sich ziehen. Inflationsbekämpfung funktioniert nicht mehr. Das hat man gesehen, als die Zinsschraube das letzte mal ein wenig nach oben gestellt wurde. Kritiker führen an, dass die Zentralbanken jeweils zu spät reagiert haben, den Leitzins entsprechend anzupassen. Das mag zwar im Prinzip richtig sein, ist aber nur die halbe Wahrheit. Ein besseres Timing in der Zinspolitik bewirkt lediglich eine Verlängerung, einen Zeitgewinn. Ein derart fragil gewordenes Sytem lässt sich nicht mehr steuern.
Stellen Sie sich vor, die Lenkung ihres Autos wäre so empfindlich, dass der kleinste Einschlag am Lenkrad bereits genügt, um eine Kurve zu fahren. Nach kurzer Zeit werden Sie übersteueren, und die reflexartige, anschließend durchgeführte Überkorrektur macht die Sache nur noch schlimmer.
Wir haben jüngst gesehen, dass trotz der sich abzeichneten Inflationsgefahr die Zentralbanken es nicht wagen, die Zinsschraube erneut anzuziehen. Sie können und wollen es nicht riskieren, die sich gerade erholende Konjunktur nochmals abzuwürgen. Andererseits ziehen die Rohstoffpreise momentan derart an, dass sich daraus ebenfalls massive Probleme für die Wirtschaft ergeben.
Stabilität und Ruhe kann erst dann einkehren, wenn die gigantische Schuldenblase abgebaut ist.
Wie lange der geldpolitische Schlingerkurs noch durchgehalten werden kann, weiß ich nicht.
Ob und wie eine erneute Korrektur anschlägt wissen nicht einmal die Leute, die sich damit auskennen sollten. Macht nichts, solange die Bevölkerung glaubt, dass "die da oben" schon das Richtige tun werden. Ich für meine Person möchte jedoch nicht ein in Boot steigen, dass bereits leckgeschlagen ist, egal wie kompetent der Kapitän auch sein mag. Da ist mir ein stabiles Rettungsboot lieber, und zwar ohne Steuermann. Wir haben doch selbst Augen im Kopf, oder etwa nicht?

10. Februar 2010
"Silberjunge"-Review

Mit ca. 120 Gästen fand die Veranstaltung am 8. Februar mit Thorsten Schulte reges Interesse. Geballte Information, bestens recherchiert, aber für mache etwas zuviel auf einmal. Die Hartgeldfraktion hat sich ja - Gott sei Dank - bereits vorher mit dem Thema auseinandergesetzt. Der Neuling wäre nach kurzer Zeit hoffnungslos überfordert gewesen. Der Silberjunge weiß, wovon er redet. Alles kommt absolut authentisch rüber. Logisch und durch Fakten belegbar. Über die zukünftige Performance von Geld und Silber lässt sich streiten, und so teilen nicht alle Zuhörer die Meinung über das sooo gewaltige Potenzial von Silber. Darauf kommt es jedoch gar nicht an. Thorsten Schulte gesteht auch den Goldbugs ihre Berechtigung ein. Was die Einschätzung über Zukunft des Fiat-Money Systems anbelangt, sind wir uns alle einig. Die weltwirtschaftliche Entwicklung zu beobachten, ist ein absolutes Muss. Für die nächste Zeit stehen alle Ampeln auf Grün, in Richtung Inflation. Für dieses Szenario sollte man sich positionieren. Solange sich keine globale Rezession anbahnt, hat Silber sicherlich "goldene" Aussichten. Sogar besser als das Gold. Falls sich die Zeichen aber in Richtung deflationären Crash bewegen sollten, ändert sich diese Einschätzung. Torsten Schulte hat überzeugende Indikatoren vorgelegt, dass das in der absehbaren Zeit nicht passieren wird. Weder für Gold, noch für Silber gibt es Anzeichen einer Blasenbildung, wie vom Mainstream gerne suggeriert wird. Die einzig wirkliche Blase ist die Schuldenblase.

8. Februar 2011
Die Gefahr der kritischen Masse

Wir warnen seit Jahren vor einem möglichen Crash. Vor einem Totalzusammenbruch des Systems sind wir bislang verschont geblieben, die Perspektiven sind jedoch nicht besser geworden.
Das Vertrauen der Bevölkerung in den Euro, in die Politik, und in die sozialen Sicherungssysteme bröckelt. Vaclav Klaus, der tschechische Präsident nimmt sich kein Blatt in den Mund. Er bezeichnet den Euro als Fehler und stellt in Europa Vergleiche mit dem Sozialismus her, der, wie wir wissen, ja gescheitert ist. Die Ansichten von Vaclav Klaus sind zwar nicht sonderlich populistisch, dafür aber sehr realistisch. Wunschdenken ist nicht mehr angebracht.
Seit der Finanzkrise 2007 haben Banker und Politiker nichts dazugelernt. Die ursächlichen Probleme wurden nicht gelöst sondern lediglich übertüncht. Nun bröckelt die Farbe wieder ab.


Wie lange das System noch hält, wissen wir natürlich auch nicht. Wie uns Tunesien und Ägypten gezeigt hat, kann so etwas schnell gehen. Lange Zeit scheint alles ruhig und unter Kontrolle zu sein, dann plötzlich geht alles unerwartet schnell ab. Das war beim Zusammenbruch der UdSSR und der DDR ähnlich. Die Stimmung scheint auch in Deutschland langsam zu kippen. Wenn erst einmal eine kritische Masse erreicht ist, läuft fast von selbst. Noch ist alles verhältnismäßig ruhig. Wenn es losbricht, haben Sie jedoch kaum noch genügend Zeit zum Handeln. Rechnen Sie damit, dass Banken und Supermärkte temporär geschlossen werden können und die öffentliche Ordnung nicht mehr funktioniert. Für Deutschland sehen wir noch keine unmittelbar bevorstehende Gefahr. Eine gute Vorbereitung erfordert jedoch eine längere Vorlaufzeit. Wenn es bereits deutliche Anzeichen für einen unmittelbaren Crash gibt, ist es zu meist spät zum Handeln. Bedenken Sie, dass sich in diesem Fall plötzlich ALLE entsprechend positionieren wollen. Vorbereiten bedeutet nicht, dass wir bereits jetzt in Deckung gehen und die Luken dicht machen. Es genügt schon, wenn Sie der großen Masse ein paar Schritte voraus sind. Schaffen Sie sich flexible Handlungsspielräume, in denen Sie notfalls schnell reagieren können. Lösen Sie Abhängigkeiten auf, soweit es Ihnen möglich ist, denn im Extremfall sind Sie auf sich alleine gestellt. Prestigedenken ist sträflicher Leichtsinn, wenn Sie sich dadurch in eine unnötige Abhängigkeit begeben.


Die meisten Leute wollen nicht erkennen, dass ihr reales Einkommen seit Jahren gesunken ist, und haben ihren Lebensstiel noch nicht angepasst. Nur wenige haben ihr Einkommen tatsächlich steigern können, der durchschnittliche Verdienst ist eindeutig gesunken. Rechnen Sie Ihr Einkommen in Gold oder Silber um, dann verstehen Sie, was ich meine. Machen Sie auch nicht den Fehler sich reich zu fühlen, wenn der Edelmetallpreis steigt. Fiat Geld ist die falsche Bezugsgröße. Eine Unze bleibt eine Unze, sowie auch ein Barrel Öl ein Barrel Öl bleibt. Und eine Stunde Arbeit bleibt eine Stunde Arbeit. Nur, dass Sie für eine Stunde Arbeit immer weniger bekommen, von den Ausnahmen einmal abgesehen. So sieht es in der Realität aus. Wenn breite Masse das so sehen würde, vielleicht hätten wir hier bei uns auch schon "ägyptische" Verhältnisse.

Von der Regierung (egal welcher), haben wir nichts mehr (gutes) zu erwarten:
Die Parteien sind keine Bürgervertretungen mehr, sondern verfilzte, innerlich unbewegliche Intrigenkartelle, deren Funktionäre außerdem in verdeckten Interessenabhängigkeiten zu staatlichen und Konzern-Instanzen stehen. Hier steht der normale Durchschnittsbürger endgültig außen vor.
(Radio Reschke vom 5.2.2011)

4. Januar 2011
Eilmeldung - folgende Zuschrift kam heute Mittag rein:
[...] können Sie mir bitte mitteilen,wie Sie Celentes Prognose im Zusammenhang mit der "Kalten Fusion" beurteilen. Er geht davon aus,dass wegen Fortschritte( angeblich kurz vor Produktionsbeginn) bei der Nutzung dieses Phänomens es nicht zum befürchteten Zusammenbruch kommen wird, und damit Gold seine Bedeutung massiv einbüssen wird.
Nach Recherchen könnte die Info von hier stammen:
http://www.politaia.org/wirtschaft/gerald-celente-kalte-fusion-ist-der-grose-game-changer-groesste-investitionsgelegenheit-des-21-jahrhunderts/
und weiter evtl. künstliches Gold durch kalte Fusion erzeugt werden.
http://www.politaia.org/wissenschaft-forschung/technologie/universitat-von-bologna-stromerzeugung-durch-kalte-fusion-demnachst-serienreif-politaia-org/


Wir halten die Meldung für sehr konstruiert

Hintergrund zur künstlichen Herstellung von Gold: (et)
Unter den 31 denkbaren Isotopen von Gold ist nur eine stabil.
Ich sehe absolut keine Möglichkeit, (nicht einmal theoretisch!) über andrere (einigermaßen stabile!) Teilchen Gold zu erzeugen, das selbst stabil (d.h. nicht radioaktiv) wäre. Aber auch ein instabiles Goldnuklid herzustellen wäre energetisch so aufwändig, dass es sich nicht rechnen würde. (Aber mit Hilfe der kalten Fusion ist Energie ja kein Thema mehr)
. Kein weiterer Kommentar notwendig, oder?

Angst vor einer Goldblase (et)
Aus vielen Diskussionen in jüngerer Zeit stelle ich fest, dass viele Leute sich vom "Goldblasen"- Geschwätz einiger Schreiberlinge tatsächlich verunsichern lassen. Um es wieder einmal klarzustellen: Obwohl Edelmetalle nicht mehr so spottbillig wie früher sind, ist das noch keine Blase. Um die Jahrtausendwende war Gold teilweise so billig, dass kaum noch die Förderungskosten eingespielt wurden. Diese Zeiten sind vorbei. Die Goldgewinnung lohnt sich wieder. Der Faktor im Preis zwischen Kosten für die reine Gewinnung und der Preis beim Endkunden in Unzengröße liegt heute vielleicht in einer Größenordnung von 1:3. Dazwischen liegen noch einige Veredelungsschritte sowie die Logistik, und der Händler muss auch noch davon leben. Im Vergleich zu anderen Produkten, auch anderen Finanzprodukten, ist das immer noch sehr günstig. Nur Lebensmittel sind bei uns noch billiger, aber voraussichtlich nicht mehr lange.


Lebensmittel zu horten wäre wahrscheinlich das lukrativste Geschäft, wenn das Zeug nur nicht so leicht verrotten würde, und die Lagerhaltung nichts kosten würde. Die Futuremarkt-Zocker handeln deswegen ja auch nur mit Kontrakten. Das ist jedoch ein ganz anders Thema.
Um festzustellen, ob sich eine Anlage auf eine Blase zubewegt darf man nicht den Preis in Fiat Money betrachten, sondern im Vergleich mit anderen "bewertbaren" Assets. Wenn sich alle Preise gleichmäßig nach oben bewegen haben wir keine Blasenbildung sondern die klassische Inflation.
Fiat-Geld, dieses undefinierbare "Irgendetwas", ist kein Maßstab.

Jede Anlage verursacht sogenannte Opportunitätskosten, auch die Edelmetalle. Geld, das hier investiert ist, kann nicht gleichzeitig für etwas anderes verwendet werden. Diese gilt es, gegeneinander Abzuwägen. Man kann eben nicht alles gleichzeitig haben, das haben wir doch bereits als Kind gelernt.. Aber offensichtlich tun sich auch Erwachsene damit schwer.

Wir sind uns hier doch alle sicher, dass dem Fiat-Money System das nahe Ende droht, sonst wären wir ja nicht in Edelmetall. Solange diese Gefahr nicht vorbei ist (und ich erkenne keinerlei Anzeichen dafür, im Gegenteil) lautet das Motto: Halten.
Falls doch jemand auf fallende Kurse wettet, warum dann keine "Puts" als Optionscheine? Wenn nix passiert ist das Geld zwar futsch, aber dafür das Gold (oder Silber) weiterhin im eigenen, physischen Besitz. Mit physischem Material tradet man nicht, das macht keinen Sinn. Wer es unbedingt los haben möchte, nur her damit! Auf dem kommenden Symposium gibt es sicherlich genügend Leute, die Ihnen das Zeug buchstäblich aus den Händen reißen werden.

Ich möchte niemanden zu etwas überreden, ich habe schließlich rein gar nichts davon. Ich nehme für mich auch nicht in Anspruch, in allen Dingen Recht zu behalten. Ich versuche lediglich, die Sache nüchtern und logisch zu betrachten, um daraus (für mich) die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen. Was ich hier sowie unsere Clubfreunde mache(n) ist, dass wir unsere Leser an diesen Gedanken und Analysen teilhaben lassen. Es liegt uns ebenfalls fern, Andersdenkende zu beleidigen oder zu diffamieren. Solange sie uns in Ruhe lassen und nicht versuchen, unsere Freiheits- und Eigentumsrechte anzugreifen. Ich glaube dass es einem Goldbug niemals in den Sinn käme, für sich selbst um ein Bailout zu betteln, falls doch einmal etwas schief gehen sollte. "Moral Hazard" ist bei uns am wenigsten verbreitet. Wir wollen aber auch nicht die Deppen und Melkkühe für andere sein, die verantwortungslos handeln bzw. gehandelt haben.


3. Februar 2011
Die Lage in Ägypten eskaliert

Zunächst sah es so noch aus, als ob sich in Kairo eine weitgehend gewaltlose Machtübernahme abspielen könnte. Während die USA die Zeichen der Zeit noch rechtzeitig erkannt haben hielt unsere Kanzlerin Mubarak weiterhin die Stange. Nicht sehr clever, die Frau, fast schon naiv. Hinsichtlich einer Europapolitik, in der deutsche Interessen vertreten werden, können wir ebenfalls nichts erwarten. Ergo ist jeder von uns auf sich allein gestellt. Diese Erkenntnis muss auch unser Handeln prägen. Es ist zu befürchten, dass die Unruhen sich im arabischen Raum ausbreiten. Für uns hat das primär eine Auswirkung auf die Energiepreise.
Ob die revolutionäre Stimmung auch auf Europa übergreifen kann, wie es z.B. Celente vorhersieht, bleibt abzuwarten. Die Unzufriedenheit innerhalb der europäischen Bevölkerung nimmt zu, unabhängig von den Ereignissen in der arabischen Welt, und sorgt für ein höheres Konfliktpotenzial. In Deutschland wird weiterhin psychologisches Valium verteilt, und die Schafe fressen es - noch! Um so schlimmer wird es, wenn sie aufwachen.

Gold dümpelt seitwärts
Die Goldbugs sind von der augenblicklichen Performance etwas enttäuscht. Dass viel Liquidität frei wird, und nicht weiter in den Rentenmarkt fließt, war abzusehen. Aber wohin das Fiat-Geld wandert, ist Spekulation. In Gold jedenfalls nicht - im Moment. Dafür in viele andere Rohstoffe. Aber mal ehrlich, war da nicht ein gewaltiger Nachholbedarf? Nach der Konsolidierung wird auch das Edelmetall wieder zulegen. Manche denken vielleicht, dass sie in den vergangenen Monaten mit anderen Rohstoffassets besser gefahren wären. Das ist wahr. Allerdings erfüllen unter den Rohstoffen nur Gold und Silber eine Geldfunktion. Wenn wir Gold als Messlatte betrachten, haben wir seit Ende 2005 eine der brutalsten Deflationen miterlebt. Löhne und Gehälter, sowie Konsumgüter und - in etwas geringerem Ausmaß auch Lebensmittel und Energie - stürzten gegenüber dem "echten Geld" Edelmetall so richtig ab. Was wirklich lebenswichtig ist inflationiert gerade, momentan auch gegenüber Gold. Langfristig aber hauptsächlich gegen Fiat Money.


Uns war schon immer bewusst, dass Edelmetalle gegenüber den essentiellen Gütern zum Leben nicht in dem Ausmaß entwickeln werden, wie es in den Jahren nach 2000 der Fall war. Vielleicht entwickelt sich das Edelmetall ab jetzt (langfristig gesehen) auch "nur" noch parallel zu anderen, essentiellen Rohstoffen. Knappe Güter sind immer teuer. Das einzige, wofür wir keine Knappheit befürchten müssen, ist bei der Papiergeldschwemme. Edelmetall wird das einzige Geld sein, das die Kaufkraft gegenüber den essentiellen Dingen des Lebens bewahren wird. Die Zeiten, in denen das Edelmetall so krass unterbewertet war wie beispielsweise noch in 2005, sind eben vorbei. Das ist jedoch kein Grund, sich vom Metall abzuwenden. Es wird auf jeden Fall besser abschneiden als alle Fiat-Money basierenden Assets. Es wird mit Sicherheit auch Anlageformen geben, die besser abschneiden werden als Gold und Silber. Nicht vergessen: Gold und Silber ist ein sehr unkompliziertes "Finanzprodukt" das auch ein Laie verstehen kann, sofern er es will. Nicht umsonst war es über Jahrtausende hinweg ein von (fast) jedermann anerkanntes Geld. Das muss ein anderes "Finanzprodukt" erst einmal nachmachen.


Reaktion aus Leserreaktionen:
Es wurde in obigen Artikel angedeutet, dass es auch bessere Investments geben wird, als Edelmetall.
Die Frage lautet, welche? Rohstoffe vielleicht, die derzeit aufholen?
Antwort: Unsere Pro-Edelmetall Einstellung hat sich deswegen nicht geändert. Wir möchten nur vermeiden, dass Sie enttäuscht sind, falls andere Assetes zwischnzeitlich besser abschneiden. Wer genügend Spielgeld zur Verfügung hat, darf spekulieren. Die anderen sollten an ihren Edelmetallreserven festhalten.
Wie Steffen in seinem heutigen Kommentar festhielt, hält die FED, auch die EZB weiterhin an der lockeren Geldpolitik fest. Das mit der Zinserhöhung sind Lippenbekenntnisse bzw. ein Ablenkungsmanöver. Links blinken und rechts überholen. Das leichte Geld kann durchaus die Aktienmärkte weiterhin beflügeln, aber irgendwann ist Schluß damit. Die Wirtschaftskrise kehrt zurück, nach den Aktien werden dann auch die Rohstoffe wieder nachgeben. In die Soft-commodities wird zwar auch viel spekulatives Geld gesteckt, aber diese Rohstoffe kann man auch nicht unbegrenzt horten und unterliegen daher einem Angebotszwang. Wer es sich leisten kann, der wird auch satt. Edelmetall unterliegt diesem Angebotszwang nicht, da es nicht verottet. Phasen, in denen das Edelmetall schwächelt können ausgesessen werden, oder für Nachkaufgelegenheiten genutzt werden. Andere Assetes sind vielleicht lukrativer, sie müssen dann aber rechtzeitig realisert werden. Das ist etwas schwieriger als das Horten von Edelmetall.


2. Februar 2011
Wer sich seiner Sache sicher ist, lässt sich auch nicht verunsichern.
Achim nimmt heute einen Zeit-online Schreiberling auf's Korn: Wermuth's Tropfen

1. Februar 2011
Kommunen sind sichtbar Pleite
(et)
Die ARD Sendung Kontraste zeigte gestern in einem Bericht, wie sich prekäre Jobs auch im öffentlichen Dienst ausbreiten. Im öffentlichen Nahverkehr werden zunehmend Zeitarbeiter, z.B. als Busfahrer eingestellt. Zum halben Lohn wie die festangestellten Kollegen. Im Interview rechtfertigt sich der Münchner OB dafür, obwohl die SPD das Motto "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" auf ihre Fahnen geschrieben hat. Wasser predigen und Wein saufen. Und dabei ist der öffentliche Nahverkehr noch relativ gut planbar, hinsichtlich des Bedarfs an Personal. Eine schwankende Auftragslage wie in manchen Bereichen der Industrie kann hier wohl nicht als Argument für die Besetzung der Stellen durch Zeitarbeiter dienen. Der Stadtsäckl ist leer, das ist der wahre Grund.

Wir leben eigentlich in einem deflationären Umfeld, weil überall die Schulden beißen. In einer Deflation gewinnt das Geld deshalb stetig an Kaufkraft. Echtes Geld, wohlgemerkt. Fiat Money verliert, da es auf Knopfdruck vermehrt (die wahren Gründe der Inflation) wird. Der verschuldete Staat kann sich nur noch über eine Inflation und schließlich Währungsreform retten. Oder er muss die Zahlungsunfähigkeit offen deklarieren. Es erscheint für viele Leute paradox, dass Inflation und Deflation parallel auftreten. Inflation bei Gütern, die notwendig sind. Deflation bei Gütern, bei denen das Angebot sehr groß ist, oder unnötig sind. Bei Busfahrern gibt es offensichtlich ein großes Angebot. Und welche Jobs (besonders im öffentlichen Dienst) unnötig und damit überflüssig sind, werden wir auch bald sehen. Man muss nur die Zusammenhänge wahrnehmen...


Konsolidierung bei den Edelmetallen beendet?
Steffen Paulick teilt seine Einsichten heute auf der Edelmetall-Stammtischseite Herzogenaurach
. (Button links)


31. Januar 2011
Sparer, Anleger, Investoren und Spekulanten (et)
All diese Bezeichnungen stehen für einen bestimmten Stereotyp von Mensch, obwohl sich die Intentionen dahinter wahrscheinlich nicht einmal so stark voneinander unterscheiden.
Wer sein Einkommen nicht vollständig verkonsumiert, fällt zwangsläufig in eine der oben genannten Kategorien.

Mit den Begriffen wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine starke Assoziation verknüpft. Aufgefallen ist mir das wieder einmal im Rahmen der öffentlichen Berichterstattung, als es um die Inflation bei den Lebensmittelpreisen geht. Die charmante Nachrichtensprecherin hatte dann auch schon einen Grund für die Teuerung parat: Spekulanten treiben die Lebensmittelpreise in die Höhe. Dass diese Aussage für sich alleine, ohne die Hintergründe dafür ausführlich zu erörtern, vollkommen irreführend ist, wird übersehen. Genauso gut könnte der Text lauten: Investoren und Anleger treiben den Preis für Lebensmittel in die Höhe.

Wir kennen die Ursache. Das (zu) viele Geld sucht sich seinen Weg.
Wenn der Anleger in Staatsanleihen geht, dann ist er "gut". Wenn aber suspekt gewordene Anleihen verschmäht werden, dann sind "böse" Spekulanten daran schuld.

Die Definitionen der genannten Stereotypen auf Wikipedia bringt uns hier auch nicht weiter. Unter Spekulation ist dort zu finden: "Spekulation ist in der Wirtschaft eine auf Gewinnerzielung aus Preisveränderungen gerichtete Geschäftstätigkeit".
So gesehen ist jeder von uns ein Spekulant, denn wer möchte schon absichtlich Verluste machen? Auch der industrielle Unternehmer oder Investor ist insgeheim ein Spekulant. Hier besteht die erhoffte Preisveränderung darin, dass die Summe der eingesetzten Ressourcen einen niedrigeren Preis hat, als der Markt für die erzeugten Produkte zu zahlen bereits ist.


Ein "Spekulant" nach Wikepedianischer Definition sitzt lediglich zeitlich zwischen dem Erzeuger und dem Endabnehmer. Er dient als Puffer zwischen Angebot und Nachfrage, was per se keine Störung des Marktes nach sich ziehen muss. Problematisch wird das nur, wenn die Grenzen zwischen Kapital und Kredit so unscharf sind, wie in unserem real existierenden Falschgeld-Kapitalismus.
Egal ob sich jemand als Sparer, Anleger, Investor oder Spekulant sieht: Ein Verlust der Kaufkraft ist definitiv nicht sein Ziel. Wer Risiken eingeht, um dabei höhere Gewinne zu erzielen, was ist daran verwerflich? Solange jemand mit seinem eigenem Kapital spielt, ist das in Ordnung. Aber hier liegt der Hase im Pfeffer. Das bekannte Spiel, bei denen Zocker mit fremden Geld spielen. Geht's gut, wird eingesackt, wenn nicht, haben andere den Schaden.Oder etwas akademischer formuliert: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.
Das hat nichts mit Spekulation zu tun, sondern mit Betrug.
Wenn ein "ehrlicher" Spekulant Verluste macht und dabei pleite geht, so erntet er Spott und Häme, die Schadenfreude ist groß. Wenn er hingegen Gewinne verbucht, dann geifern sie, die Neider. Erstaunlich, wie leicht Stimmung gemacht werden kann, um vom eigentlichen Problem und den wahren Ursachen abzulenken. Das war schon im alten Rom so, und es hat sich bis in unsere Zeit nicht viel geändert. Warum sollte dann ausgerechnet diese Krise durch Vernunft gelöst werden können? Rationales Handeln ist nicht gefragt...

Ein paar wenige Journalisten lassen sich keinen Maulkorb verordnen:
SuperMarkt: Hungern für die Notenpresse
Böse Spekulanten werden für die stark steigenden Lebensmittelpreise gegeißelt. Sehr zur Freude der wahren Schuldigen. Dass sich agrarische Rohstoffe derart verteuern konnten, hat aber eine Reihe von Gründen.

30. Januar 2011
Die Goldzitterer konnten am Freitag Nachmittag wieder aufatmen. Nach einem kurzen Rücksetzer knapp unter 1000 € (Freitag Morgen z.B. auf Westgold) Straßenpreis festigte sich der Kurs an der Comex.
Passend dazu:
Goldrausch. So der Titel des neuen Beitrags von Achim...

28. Januar 2011
Importierte Inflation?

Ich muss fast schon schmunzeln, wenn ich das in den Mainstreamnachrichten höre. Das hört sich fast schon so als, als ob die anderen Exportländer (von denen wir importieren) daran schuld wären, wenn bei uns die Preise steigen. Die Einfuhr von Rohstoffen, besser gesagt - deren hohe Preise - sind schuld. Na ja, Deutschland hat eben selbst zuwenig Rohstoffe und muss diese folglich importieren. Aber die Schlussfolgerung ist irgendwie schon grotesk.
Jahrelang war es schließlich umgekehrt, da hat Deutschland seine Inflation exportiert - oder Deflation importiert, wenn Sie es anders herum betrachten möchten.


Die Billigwaren aus China und Indien, oder sonst-woher haben in den letzten 20 Jahren unser Preisniveau (bei Konsumgütern) relativ weit unten halten können, so dass die Inflation sich vordergründig als Assetpreisinflation darstellte. Von den Leuten (vornehmlich von unseren Finanzexperten) auch fälschlicherweise als Vermögenszuwachs interpretiert.

Diese Effekte laufen nun aus und bewirken somit eine Umkehr in der oberflächlich betrachteten Trendentwicklung. Im Prinzip ändert sich gar nicht einmal so viel, denn Ursache und Wirkung sind immer noch die gleiche. Nämlich zu viel an Geld drucken. Weil aber Ursache und Wirkung zeitlich weit auseinander klafft, erkennen die meisten Leute es nicht. Oder besser, die es eigentlich wissen müssten, sagen es lieber nicht. Statt zu sagen: Jetzt rächt es sich, das wir jahrelang hemmungslos Geld gedruckt haben heißt es nur: Die Inflation wird importiert.

Wer das System durchblickt weiß jedoch: Nun ernten wir das, was wir vorher gesät haben. Wen wundert das? Mich wundert eigentlich nur, dass es solange gedauert hat, bis diese Saat aufging! Was wir bislang sehen, sind aber nur die ersten jungen Triebe. Freuen Sie sich auf den Frühling...

27. Januar 2011
Leser-Reaktion zum Artikel "Gold-Zitterer"

[...] ich kaufe Gold und Silber nicht aus Protest gegen das Geldsystem, sondern weil ich mein Vermögen schützen möchte. Wenn der Goldpreis nicht mehr steigt fahre ich mit dem Papiergeld sogar besser, weil ich auf der Bank Zinsen bekomme. Zwar nicht viel, aber besser als gar nichts. [...]
Auch
ich kaufe Edelmetall nicht aus Idealismus, sondern verfolge die gleichen Ziele wie Sie.
Die meisten Menschen sind aber inzwischen so konditioniert, dass sie dem ungedeckten Papiergeld irgendeinen Wert zuschreiben. Jede Währung ist nur eine dimensionslose Verrechnungseinheit, die einen Anspruch begründet. Ansprüche sind aber erst dann etwas wert, wenn jemand diese auch einlöst.

Nachdem wir es gewohnt sind mit Geld zu kaufen - kaufen wohlgemerkt, nicht bezahlen! - machen wir uns darüber hinaus überhaupt keine Gedanken mehr. Geld hat keinen Wert sondern erfüllt nur die Funktion eines unmittelbaren Tauschmittels. Der Wert von Geld wird landläufig mit dem Wert der Güter assoziiert, die damit getauscht werden. Die Bezugsgröße sind jedoch die Güter, nicht das Geld selbst. Daher ist es ein sehr wichtiger Schritt, sich zunächst davon zu befreien, das Geld als Bezugsgröße anzusehen. Wenn ich Arbeitnehmer bin, dann entspricht mein Monatsgehalt einen Monat an meiner Arbeitsleistung. Wenn ich einkaufen gehe, so tausche ich (indirekt) meine Arbeitsleistung gegen Waren. Wir sind uns darüber gar nicht mehr bewusst, weil uns der Umgang mit Geld inzwischen in "Fleisch und Blut" übergegangen ist.

Nun eine Frage:
Sind Sie reicher geworden, wenn sich der Goldpreis innerhalb kurzer Zeit verdoppelt hat?
Diese Frage können Sie nur beantworten, indem Sie nicht das Geld als Bezugsgröße heranziehen, sondern die Kaufkraft ihres Goldes in Bezug zu anderen Gütern bewerten. Wer den falschen Bezug wählt, kann sehr schnell einer Illusion von Reichtum erliegen. So geschehen in den USA (oder England während der "Housing-Bubble". Die Leute fühlten sich plötzlich reicher, nur weil ihre Immobilie über Nacht viel höher bewertet wurde. Nur - der Nutzwert ist dadurch ja in keiner Hinsicht gestiegen. Man kann an diesem Beispiel sehr gut erkennen, dass der Bezugspunkt "Geld" sehr leicht den Blick für echte Werte trübt. Wenn die Leute den Preis für eine Immobilie auf Ihr Einkommen bezogen hätten, dann wäre ihnen dieser Irrsinn vielleicht aufgefallen.

Unser Geld taugt allenfalls noch als Tauchmittel, aber nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel.
Das hängt nicht einmal damit zusammen, dass unser Geld eigentlich nur Kredit ist. Auch Kreditgeld kann eine gewisse Stabilität aufweisen, wenn damit verantwortlich umgegangen worden wäre.
Solange Kredite mit entsprechenden Werten abgesichert sind, ist auch Kreditgeld werthaltig. Unser Geld ist zwar formell auch noch abgesichert, inzwischen jedoch längst nicht mehr mit echten Gütern gedeckt, sondern nur noch bilanztechnisch durch Phantomwerte gegengebucht.
Die Banken und die Finanzwirtschaft sind ihrer Verantwortung nicht nachgekommen, sondern haben sich maßlos selbst bereichert. In dem Maße aber, wie sich selbst und ungerechtfertigt bereichert hat, haben die Bankster die übrigen Marktteilnehmer geschädigt.


Was manche vielleicht verniedlichend als "kreative Buchhaltung" bezeichnen, ist nach den traditionellen Kaufmannsregeln nichts anderes als infamer Betrug.


Machen Sie in einem Spiel mit bei dem Sie wissen, dass Sie betrogen werden?
DAS ist der Grund, warum Sie aussteigen sollten. Oder glauben Sie etwa, dass Sie diese Betrüger mit ihren eigen Waffen schlagen können? Das funktioniert leider nicht, da Ihnen (so wie auch mir) die dazu notwendigen Privilegien fehlen. "Man kann den Markt nicht schlagen", lautet ein gängiges Sprichwort das gerne zitiert wird, wenn wieder einmal Verluste gemacht worden sind. Erst recht nicht, solange auf der anderen Seite diese Falschgeldbetrüger mitspielen.
Ein ehrlicher Markt benötigt ehrliches Geld. Lassen wir diese Schurken doch unter ihresgleichen.


26. Januar 2011
Doch wieder Goldzitterer?

Der Straßenpreis für eine Goldunze bewegt sich schon langsam in richtung 1000,- ?, befürchten viele. Ich bekam in den letzten Tagen wieder vermehrt Meldungen wegen eines "unguten Gefühls" von Leuten, die in der jüngeren Vergangenheit Edelmetall gekauft haben. Denn sie wissen nicht, was sie tun. Sie wollten einfach nur auf einen fahrenden Zug aufspringen, in der Hoffnung, an der Wertentwicklung zu partizipieren. Das ist die falsche Einstellung. Wenn ich Edelmetall kaufe, dann aus Überzeugung. Weil ich das Papiergeldsystem ablehne. Weil ich weiß, dass sich alle Versprechen auf Papier irgendwann in Rauch auflösen werden. Weil ich erkannt habe, dass der Halter von Systemgeld damit jemanden anderes automatisch in eine Schuld zwingt. Und nicht zuletzt, weil Edelmetall ein Stück Anarchismus verkörpert, in einer Welt, in der die Freiheitsrechte immer weiter eingeschränkt werden. Ich freue mich, wenn der Goldpreis sinkt. Weil ich dann sehe, dass wir von einer Blasenbildung noch meilenweit entfernt sind. Weil das Einkommen in meinem imaginären Edelmetallstandard wieder gestiegen ist und ich meine Sparquote erhöhen kann. Ich tu das, wovon ich überzeugt bin, unabhängig davon, was die anderen tun. Mitläufer tun sich eben schwer, denn sie wissen nie, wem sie hinterher laufen sollen. Cogito, ergo sum. Noch ist es nicht verboten, Dinge zu hinterfragen. Das ist eine der Freiheiten, die man nicht so einfach wegnehmen kann. Darum verstehe ich nicht, warum so viele Leute davon keinen Gebrauch machen wollen...

Schwarz auf Weiß - der Wallraff als Neger
Gestern Abend lief auf "Arte" dieser Dokumentarfilm, indem sich der Günter angeschmiert hat. Eigentlich war der Film schlecht aufgemacht, aber dennoch hat er mich zu ein paar Gedanken angeregt. Wallraff spielte einen Neger aus Namibia, der teilweise erfrischend naiv-offen auf die Einheimischen zuging. Dass er bei skinheadigen Fussballfans nicht auf Gegenliebe stieß, verwundert uns nicht. Aber die machten aus ihrer Ablehnung wenigsten keinen Hehl. Die Spießbürgergesellschaft konnte Wallraff als Neger genausowenig leiden.

Aber wie sich die verwunden haben um diese Ablehnung zu kaschieren, war schon erstaunlich. Dass der "Mohr" beim Sommerfest einer Gartenkolonie noch relativ offen aufgenommen wurde, hätte ich gar nicht vermutet. Als er dann aber selbst einen Schrebergarten pachten wollte, um dort Feste zu feiern und eine Sau über offenen Feuer aus frischem(!) Holz zu grillen, ging dann doch etwas zu weit. Und als der ausländische Neger noch so dreist war, sich auf einer deutschen Behörde wegen eines Jagdscheins zu erkundigen, war der Bogen endgültig überspannt.

Warum eigentlich diese Verlogenheit und Heuchelei? Wir mögen Fremde nicht - und schon gar nicht, wenn sie anders aussehen und sich anders benehmen. Warum sagen wir das nicht offen heraus? Wallraff hat den Neger offen gespielt, der aus seinen Absichten keinen Hehl gemacht hat.
Wenn diese Absichten nicht toleriert werden, warum sagt man das nicht deutlich und setzt entsprechende Grenzen? Warum ein Gesetz gegen die Diskriminierung, wenn es von der Bevölkerung ohnehin nicht angenommen wird? Ein wenig ehrliche Toleranz ist da immer noch besser als diese verlogene Heuchelei.

Warum arbeitet ein Handwerker "schwarz" anstatt sich dem Finanzamt zu erklären, dass er die Schnauze voll hat und keine Lust verspürt, sich das Fell noch weiter über die Ohren ziehen zu lassen? Warum setzen wir nicht diese Grenzen, ganz offen? Wir ziehen es lieber vor, sich in dieser verlogenen Welt durch Heuchelei zu arrangieren. Das ist im Grunde erbärmlich und des Menschen unwürdig. Diese Verlogenheit zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Gesellschaft, und was Wunder, dass wir dann auch ein entsprechendes Geldsystem haben?

Um wieder auf das anfängliche Thema zu kommen schließe ich für heute damit ab:

Gold und Silber lügen nicht! Mehr ist dem nicht hinzuzufügen...

25. Januar 2011
ACS übernimmt Hochtief mit Falschgeld!

Anhand des momentan ablaufenden Schauspiels sehen Sie, zu welchen Auswüchsen unser Geldsystem führt. Echtes Kapital ist für den Kauf von "Egal-was" ja nicht notwendig. Solange die Drecks-Banken mitspielen und sogar solch hoch verschuldeten Unternehmen wie ACS weiterhin Kredite geben, damit sich dieser am Aktienmarkt mit Hochtief-Aktien eindecken kann. Unternehmensanteile mit (zumindest einen Anteil an) realem Wert können durch (im Grunde genommen vollkommen wertloses) "Falschgeld" erworben werden.
Anhand dieses Beispiels sehen Sie wie wichtig es ist, sein Realvermögen aus dem System zu ziehen. Dazu gehört auch, es einem Angebotszwang zu entziehen. Das ist jedoch nur möglich, wenn man der alleinige Herr über Eigentums ist. Jede Fremdfinanzierung, auch wenn es nur ein kleiner Teil ist, kann zur Falle werden.


24. Januar 2011
Pro und Kontra Immobilie

Nachdem dieses Thema derzeit auf hartgeld.com sehr kontrovers diskutiert wird, reißt auch bei uns die Flut an Anfragen nicht ab. Viele Leser wollen sich mit dem Statement von Herrn Eichelburg nicht zufriedengeben. Ich möchte dazu zunächst eines deutlich klarstellen. Herr Eichelburg argumentiert aus seinem Blickwinkel heraus vollkommen richtig. Die andere Sache ist aber, dass jeder Mensch verschiedene Präferenzen hat, und somit die individuelle Entscheidung eines Einzelnen nicht logischerweise als Empfehlung auf andere übertragbar ist. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, müssen Sie zuerst Ihre Ziele definieren. Herr Eichelburg hat seine Ziele klar definiert und handelt danach. Wenn sich Ihre Ziele nicht 100% mit denen von Herrn Eichelburg decken, dann können Sie selbstverständlich auch nicht seine Strategie zu 100% übernehmen.

Ein Lebensberater sollte idealerweise die Fähigkeit zur Empathie mitbringen. Und das funktioniert auch nur dann, wenn in einem persönlichen Gespräch genügend Zeit vorhanden ist, die Wunschziele des Gegenüber ausfindig zu machen. Per Internetblog ist so etwas überhaupt nicht möglich. Hier werden Meinungen verbreitet. Ein pro und kontra absolut gibt es nicht, wenn nicht gleichzeitig die individuelle Zielsetzung berücksichtigt werden kann.

Eine Immobilie deckt zunächst einmal den Grundbedarf des Wohnens ab. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder mieten, oder kaufen. Für beides benötigt man Geld. Für den Kauf benötigt man sogar viel Geld. Wer auf Kredit kauft ist erst dann Eigentümer, wenn der Kredit abbezahlt ist.
Der Wert einer Immobilie korreliert langfristig mit dem Mietspiegel. Die erzielbaren Mieten korrelieren langfristig wiederum mit dem durchschnittlichen Einkommen. Da von dieser Seite her in der nächsten Zeit kein positiver Impuls zu erwarten ist, stellt eine Immobilie kein gutes Investment dar. Für die selbst genutzte Immobilie können andere Gesichtspunkte gelten, da es sich hier um eine Investition mit Konsumcharakter handelt. Auch wenn eine Immobilie bezahlt ist bindet sie Kapital, das für anderer Investitionen nicht mehr zur Verfügung steht. Aber auch umgekehrt steht das Kapital, das in anderen Investitionen steckt, nicht für eine eigene Immobilie zur Verfügung. Beides gleichzeitig geht nicht, deshalb muss jeder für sich Prioritäten setzen.
Hier kommt wieder die Frage der persönlichen Zielsetzung. Investition macht nur Sinn, wenn die zeitliche Präferenz eines Konsums in der Zukunft liegt. Investition als Selbstzweck macht eigentlich keinen Sinn. Sei denn jemandens einziger Lebenssinn und Befriedigung besteht darin, zu Lebzeiten ein Vermögen zu machen, das er am Ende aber nicht mehr nutzen kann. Alles Einkommen unmittelbar auf den Kopf zu hauen und für den Konsum auch noch Schulden zu machen ist das eine Extrem, und nur noch Scheffeln wie blöde das andere. Wo jemand seine Befriedigung sieht, sei jedem selbst überlassen. Nur sollte sich jeder bewusst sein, was er eigentlich tut. Letztlich muss am Ende jeder die Konsequenzen seines Handels tragen. Sich in die eigene Tasche zu lügen ändert daran nichts. Wir wollen dazu beitragen einen klaren Blick zu behalten, sowie den Vernebelungsaktionen einiger übler Zeitgenossen entgegentreten. Entscheidungen für andere abnehmen können wir nicht, und wollen wir auch gar nicht.


Das Ende des gegenwärtigen Finanzsystems ist deterministisch

Viele Leute hegen immer noch den Funken Hoffnung, dass die Eurokrise bewältigt werden könne.
Die hohen Staatsschulden sind zwar ein Problem, aber wenn man die Rückzahlung aussetzen würde? Das hat man doch schon die ganze Zeit hinweg gemacht. Hat jemals ein Staat Schulden getilgt? Es geht ja auch nicht ums Tilgen, sondern darum, die Schulden zu bedienen, sprich - Zinsen zu zahlen. Wenn weder getilgt wird, noch Zinsen bezahlt werden, dann ist die Sache für den Gläubiger uninteressant. Auch wenn die ZB oder Großbanken das Zeug kaufen, ist das keine Lösung, sondern bringt bestenfalls ein wenig Aufschub.

Die Bevölkerung wird derzeit hingehalten.
Mit XXL-Aufschwungsgefasel und der Aussicht auf Lohnzuwächse. Die gegenwärtige Inflation (was immer darunter Verstanden wird) sollte bis Ende des Jahres wieder im Griff sein, gleichzeitig würden aber das Zinsniveau wieder angehoben werden. Wie doof ist die Bevölkerung. Das deutsche Volk wird nun seit der Wiedervereinigung hingehalten und von der Politik verarscht. Zuerst mussten wir den Gürtel enger schnallen, wegen den Kosten für die Wiedervereinigung. Der Soli sollte ja auch nur eine temporäre Maßnahme sein, bis die blühenden Landschaften im Osten entstanden sind.
Der Osten ist zwar nicht wirklich erblüht, dafür der Westen verwelkt. Die Infrastruktur bei uns ist mittlerweile katastrophal.
In der vorangegangenen Legislaturperiode Union/SPD hat es ja bereits auch den großen Aufschwung gegeben. Hat die Bevölkerung davon profitiert? Nein, ihnen wurde Lohnzurückhaltung verordnet, nur um den Aufschwung ja nicht zu gefährden. Deutschland war über 10 Jahre das Schlusslicht hinsichtlich der Lohnentwicklungen innerhalb Europas.
Was heute passiert, ist die Fortsetzung das altbekannten Spiels. Hinhalten und Hoffnungen schüren. In einer Sache, die hoffnungslos verloren ist. Es wird weder Lohnzuwächse geben, noch wird es etwas wie eine Preisstabilität geben. Und, selbst wenn die Zinsen steigen sollten wird das nicht reichen, um damit auch nur die allgemeine Teuerung zu kompensieren.

Hinhalten ist das einzige, was unsere Regierungen noch machen können Der Weg ist aber vorgezeichnet, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Selbst ein Hund bemerkt ziemlich schnell, wenn er vor einmal Knochen zunächst zweimal Prügel bekommt, und wird sein Verhalten ziemlich schnell anpassen. Ein Hund ist nicht so doof, sich mit falschen und leeren Versprechen ködern zu lassen. Das bisschen Intelligenz was der Mensch besitzt, steht ihm offensichtlich auch noch selbst im Wege. Eigentlich sollte man denken, dass die plumpe Methode des Hinhaltens mit leeren Versprechen seit der Aufklärung passé wäre. Weit gefehlt...


22. Januar 2011
Warum wird manipuliert?
Silber war jahrtausendelang das am meisten verwendete Geld - und wurde abgeschafft in der ersten von zwei Stufen, die zum heutigen, reinen Papiergeldsystem führten. Warum? Weil man Geld machen wollte und Metalle sich nicht leistungslos vermehren lassen - man muss sie aus der Erde holen. Für einen echten und sauberen Metallstandard, braucht es zwei Metalle und eines wird im Gewicht des anderen ausgedrückt. Darum war der erste Schritt, Silber abzuschaffen und Papier als Referenz für das andere Geldmetall zu verwenden - das war der sogenannte Goldstandard.
-> Vollständiger Artikel
Es gibt viele Gründe, die für ein Silberinvestment sprechen. Ob Silber im Vergleich zu Gold unterbewertet ist oder nicht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Momentan liegt das Verhältnis von Silber/Gold bei unter 50:1
Wir hatten vor nicht allzulanger Zeit ein Verhältnis von 80:1. Silber ist heute also weniger unterbewertet als noch vor zwei Jahren, wenn man davon ausgeht, dass sich das Verhältnis noch weiter in diese Richtung verschiebt.
Historisch betrachtet, hatten wir vor langer Zeit sogar ein Verhältnis von ca. 15:1.
Sehen Sie sich die Charts auf markt-daten.de an, und entscheiden Sie selbst, welches Verhältnis Sie dem Silber zum Gold zutrauen. Manipuliert werden beide Metalle. Beachten Sie auch, dass Sie bei Silber wenigestens noch die 7% MwSt. einfangen müssen. Ich persönlich traue dem Silber ein Verhältnis von minimal 30:1 zu. Wie bei allen Investments sollten immer auch die möglichen Alternativen bedacht werden.
Auf dem Rohstoffsektor findet man derzeit einige weitere Produkte, die sich momentan als relativ günstig (im Verhältnis zu anderen Gütern, nicht auf Geld bezogen!!!) darstellen.


21. Januar 2011
Spitzenpolitiker hofierten Carsten Maschmeyer

Panorama zeigte gestern die Nähe von Maschmeyer (AWD-Skandal) zu deutschen Spitzenpolitkern. Maschmeyer hat den Wahlkampf von Ex-Kanzler Gerhard Schröder unterstützt, im Gegenzug ist Schröder auf einer Veranstaltung der AWD aufgetreten und medienwirksam unterstützt.
Schröder und Riester machen Werbung für den AWD nach dem Motto: Die Regierung kann Sie in Zukunft hinsichtlich Altersvorsorge nicht mehr unterstützen. Und trieb die Leute direkt in die Arme der AWD. Auch unsere sympathische Ursula von der Leyen lies sich in der Öffentlichkeit gerne mit diesem Schleimbeutel von Maschmeyer ablichten. Soviel zum Thema "Volksvertreter". Der bekannte Witz darüber ist leider traurige Realität.

Edelmetallmarkt
Gold und Silber sind wieder leicht eingebrochen - und das ist gut so. Die hohe Volatilität schreckt viele Systemidioten ab. Wir brauchen das Zeug erst für den zu erwarteten Crash. Edelmetall ist echtes Geld. Wer das verstanden hat, agiert nach dem
Greshamschen Gesetz.

Wer auf den schnellen Euro aus ist, kann u.U. bessere Gelegenheiten als Gold und Silber finden.
Wer vor zwei Jahren (Anfang der Wirtschaftskrise) Infineon-Aktien gekauft hat, kann sich über eine Performance von bis zu 1500 % freuen. Da können selbst wir Gold-Bugs oder Silber-Bugs nicht mithalten.

Aber wir sind ja nicht gierig - oder doch?
Dann sehen Sie sich 'mal diesen Chart an und beißen sich in ?...



Ich persönlich sehe das sehr gelassen. Es ist nur ein Beispiel dafür, dass es außer EM auch noch andere Gelegenheiten gibt....

20. Januar 2011
Sozial ist, was Arbeit schafft

"Alle müssen mehr arbeiten, um mehr Geld zu verdienen", meinen zumindest die Politiker und "Experten". Aber Geld entsteht nicht durch Arbeit. Es entsteht durch Schulden. Und "verdient" wird das meiste Geld auch nicht durch eigene Arbeit sondern durch die Arbeit anderer, nämlich durch Zinsen.
Na endlich springen auch andere auf den Zug auf. Es geht im Prinzip nicht um Arbeit, sondern um die Verteilung des Wohlstands. Nur darf man eines nicht vergessen: Die Kern- und Unterstützungsprozesse für die Produktivität dürfen dabei nicht vernachlässigt werden. Unser System belohnt jedoch die "Falschen", diejenigen, die kontraproduktiv arbeiten. Das muss dann noch zusäzlich aufgefangen werden. Wäre unsere Gesellschaft einigermaßen logisch organisiert, wäre auch der "demografische Faktor" kein Thema.


19. Januar 2011
Zukunftszenarien 2025
Eine Präsentation von Martin Schmidt-Bredow.

"Alternativlos"
ist das Unwort des Jahres. Angela Alternativlos, meint Achim.

Achterbahn Zentralbank
Natürlich wissen die Zentralbanker ganz genau, dass zu viel Geld drucken die Inflation anheizt. Bei der Emission der jüngsten PIGS-Anleihen hat die EZB ein wenig freundschaftlich unter die Arme gegriffen, wie sie selbst zugibt. Die Staaten drucken zwar kein Geld selbst, aber der Effekt ist der gleiche. Um die Inflationsängste zu zerstreuen lässt die Zentralbank vermelden, dass das Geld an "anderer Stelle" wieder eingesammelt wurde. Wahrscheinlich tut sie das sogar - ein wenig. Aber was heißt "Geld einsammeln"? Denselben Schmarrn hat die FED letztes Jahr auch von sich gegeben. Gebracht hat's nix.

Natürlich kann die Zentralbank die Liquidität am Markt verknappen. Die Geldmengensteuerung ist ja ihre eigentliche Aufgabe. Doch wo sammelt sie ein? Bleiben ja nur die Privaten übrig. Dann gibt's eben weniger Kredite für Unternehmen, Häuslebauer und Konsumenten.
Konjunktur im Würgegriff. Pleiten, Pech und Pannen. Good bye Aufschwung. Entweder Deflation (dann kracht die Wirtschaft) oder doch - eine Inflation zulassen? Egal was die EZB macht, es kommt nichts Gutes dabei heraus. Aber wir spüren die Auswirkungen der Geldpolitik, nicht unmittelbar, aber etwas zeitversetzt. Und die Märkte reagieren jedesmal mit, im Wechselbad der Geldpolitik.


Warum machen die meisten Leite das mit? Die einzige richtige Antwort auf die Geldpolitik der Zentralbanken ist, aus dem Geldsystem auszusteigen. Bislang haben das aber nur wenige kapiert, und noch weniger haben es konsequent umgesetzt. Kommt jetzt noch einmal eine deflationäre Zwischenphase? Nur werden diesmal die Preise für essentielle Güter nicht fallen oder stagnieren, sondern eher weiter steigen. Es geht immer nur darum, ein paar weitere Monate zu gewinnen.
Das dumme Volk kapiert rein gar nichts. Und wenn, dann ist das System bereits tot.


18. Januar 2011
Die Berliner Morgenpost bemerkt zum "Falschgeldskandal", dass Blüten nicht gegen echtes Geld ersetzt werden . So ist es. Bei all den Sparern, die sich zu lange im System aufhalten, nennt sich das "Haircut". Der Redakteur ist sich der (für uns amüsanten) Tragweite seiner Aussage zwar bestimmt nicht bewusst, aber wir stimmen ihm darin ausnahmslos zu. Also Leute, haut weg den Scheiß...

Gesellschaft
Gestern hatte ich eine interessante Diskussion mit einem Leser, von der ich einige Aspekte hier darlegen möchte. Wir wettern hier auf dieser Seite immer wieder gegen die Umverteilung. Das hat nichts mit fehlender sozialer Verantwortung zu tun, sondern ist eine logische Schlussfolgerung aus den Ursachen zum Versagen unseres Systems. Zur Sprache kam beispielsweise die Forderung des DM-Cheffs (Drogeriemarktkette) nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. So verlockend diese Idee für viele auch sein mag, es wird nicht funktionieren. Nicht, weil es theoretisch nicht funktionieren könnte, sondern weil es der Natur des "verdummten" Menschen entgegensteht.

So etwas wie ein leistungsloses Einkommen gibt es nicht, es gibt nur eine leistungslose Umverteilung. Der wirtschaftliche Vorteil (Wohlstand) in einer Gesellschaft entsteht durch Arbeitsteilung, nicht durch Umverteilung. Dabei ist es sogar unerheblich ob derjenige, der eine Leistung erbringt, dafür eine Gegenleistung (Bezahlung) erhält oder nicht. Jede sinnvolle (produktive oder kreative) Tätigkeit, die jemand erbringt, trägt zum Wohlstand in der Gesellschaft bei. Die Entlohnung (Bezahlung) ist lediglich ein Instrument der Steuerung (für das einzelne Individuum), um einer (nach den gesetzten Maßstäben dieser Gesellschaft) sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Die Idee eines leistungslosen Grundeinkommens setzt das Ideal voraus, dass der Mensch, befreit wirtschaftlichen Zwängen, von sich aus eine sinnvollen Aufgabe erfüllt.

Wahrscheinlich würde ich (oder Sie) das sogar machen (schon alleine aus dem Anspruch heraus, meinem eigenen Leben einen Sinn zu geben), aber für die Masse dürfte eher das Klischee des arbeitslosen Transfergeldbeziehers zutreffen, der mit der Tasse Kaffee, Flasche Bier und Zigaretten von früh bis spät vor der Glotze sitzt, und sonst mich sich nichts anzufangen weiß.

Auf der anderen Seite werden notwendige Arbeiten nur deshalb nicht verrichtet, weil es dafür kein (oder nicht genügend) Geld gibt. So funktioniert eine Gesellschaft nicht. So ist es auch verständlich dass viele Hartgeldler, von unserem System regelrecht schon angekotzt, eine autarke Lebensweise vorziehen würden. Wir dürfen dabei jedoch nicht übersehen, dass autarkes Leben gegenüber einer arbeitsteiligen Gesellschaft sich höchst ineffizient darstellt. Auf der anderen Seite hat unser System die Vorteile einer arbeitsteiligen Gesellschaft wieder vernichtet, und zwar durch eine (sinnlose) Umverteilung. Diese sinnlose Umverteilung setzt falsche Signale. Dies ist einer der Ursachen, warum unsere Gesellschaft nicht funktioniert. Die andere Ursache ist die, dass viele Leute inzwischen hochgradig verblödet sind, was auch durch die Medien noch gefördert wird.
Wenn Sie bedenken, dass die neue Auftaktsendung "Holt mich hier raus, ich bin ein Star" Rekordeinschaltquoten erzielt hat, dann muss uns absolut nichts mehr wundern.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen jede Art von Umverteilung. Doch so, wie es momentan gemacht wird, werden falsche Signale gesetzt, und die Gesellschaftsordnung dadurch nachhaltig zerstört.

17. Januar 2011
Falschgeld? Welches Falschgeld?
Falschgeld verursacht 3,4 Millionen Euro Schaden bei Bundesbank
Die Bundesbank teilte am Montag mit, dass sie durch Falschgeld einen Gesamtschaden von 3,4 Millionen Euro tragen muss. Besonders die 50-Euro-Noten machen fast 1,8 Millionen Euro des Schadens aus.

Seit wann ist Papier und Druckfarbe denn soo teuer? Ob zur Schwemme von "echtem" Falschgeld noch ein paar Scheine an "falschem" Falschgeld hinzukommt, ist jetzt auch schon egal ...

Polit-Schwachsinns-Diskussionen
Haben Sie gestern Abend zufällig die Sendung "Anne Will" gesehen.
Geben sich Brüderle, Lafontaine und die anderen Talk-Show-Größen nur ahnungslos, oder sind sie tatsächlich vollkommen bescheuert. Die ganze Diskussion macht unter elementarsten Grundkenntnissen über unser Falschgeldsystem überhaupt keinen Sinn. Dass sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander bewegt hat, muss uns kein Linksaußenfuzzi mit Professorentitel erklären. Dass wir weder eine soziale Marktwirtschaft, noch einen wirklichen Kapitalismus haben, hat von denen auch niemand verstanden. Lafontaine definiert Demokratie dadurch, dass der Wille der Mehrheit umgesetzt wird. Dann ist der Oskar bestimmt kein Demokrat. Und, was würde die Mehrheit denn tatsächlich wollen, sollte ihre Stimme jemals umgesetzt werden? Jeder will für sich einen möglichst guten Platz am Futtertrog. In unserem System sind das diejenigen, die möglichst nahe an der Quelle der staatlich tolerierten Falschgeldproduktion sitzen.


Nachdem Falschgeld kein echtes Kapital ist, können wir logischerweise auch nicht in einem echten Kapitalismus leben. Wenn unter Demokratie verstanden wird, dass nun der Plebs stattdessen an die Falschgeldquelle gelangen sollte, dann ändert sich im Prinzip rein gar nichts. Mir persönlich kann es im Prinzip ja egal sein, ob mir die Falschgeldoligarchen oder eine Wohlstand-für-Alle-Mehrheit durch maßlose Umverteilung das Fell über die Ohren zieht. Eine Gesellschaft wird seinen Wohlstand nicht dadurch vermehren, indem leistungslose Einkommensformen gefördert, und die (echte) Leistungsträger bestraft werden. Wenn wir beim alten "Links- Rechts" Klischee bleiben, dann unterscheiden sie sich in dieser Hinsicht überhaupt nicht voneinander.
Es werden die falschen Anreize geboten, und am Ende verlieren alle. Auch diejenigen die glauben, durch gewisse Privilegien vermeintlich im Vorteil zu sein. Nur stabile und nachhaltige Rahmenbedingungen ermöglichen ein hohes Maß an individueller Sicherheit innerhalb einer Gesellschaft. Oder, Sie müssen auf eine einsame Insel auswandern (wovon es in unser Welt kaum eine mehr gibt) , und auch dann müssen Sie selbst leisten.
Arbeitsteilung ist die einzige Möglichkeit, ein hohes Maß an Wohlstand zu generieren. Und mit Arbeitsteilung meine ich auch Arbeitsteilung, und nicht Umverteilung.

Natürlich macht es keinen Sinn von jemanden eine Leistung einzufordern, der dazu nicht in der Lage ist. Der soziale Aspekt muss deswegen nicht auf der Strecke bleiben, aber es muss sorgfältig geprüft werden, wo Umverteilung Sinn macht, und ab wann eine Umverteilung zur Farce wird.
Leider scheint es so zu sein, dass das Verständnis darüber, einen echten und nachhaltigen Wohlstand zu schaffen, in unserer Bevölkerung mittlerweile verloren gegangen ist. Keiner blickt mehr über den eigen Tellerrand hinaus. Bei einem einzelnen Individuum mag das vielleicht noch akzeptabel sein, wenn aber die gesamte Führungselite (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nicht mehr über den notwendigen Weitblick verfügt, dann können wir unsere Zukunft abhaken. Unsere Gesellschaft degeneriert noch weiter hin zur totalen Unfähigkeit. Vielleicht ist der Crash sogar notwendig, um die Evolution wieder in die richtige Richtung zu lenken. Mit oder ohne dem Menschen?

16. Januar 2011
Die Lunte brennt. Artikel auf den mmnews.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7126-geldsystem-die-lunte-brennt

Man kann sich das globale Finanzsystem wie ein Kartenhaus vorstellen: Jeder falsche Wert eines Handelspapiers wird künstlich durch den falschen Kurs eines anderen Investments gestützt.
Es ist wichtig zu verstehen, dass durch diese Eingriffe die Marktmechanismen ausgehebelt wurden.
Eine reele Preisfindung ist damit ebenfalls nicht mehr möglich. Egal was - man darf davon ausgehen, dass die Preise für alle Produkte verzerrt sind.


14. Januar 2011
Zweifel am Aufschwung

Die Leute realisieren so langsam, dass es mit dem XXL Aufschwung in 2010 wohl doch nicht so weit her sein kann. Trotz "Bombenkonjunktur" stieg die Staatsverschuldung auf Rekordhöhe, und mit Steuererleichterungen ist es deswegen (erst einmal) auch nichts.
Die Geldmengenausweitung schlägt nun ganz offensichtlich auf die Verbraucherpreise durch.
Benzin und Energie wieder auf Spitzenniveau, und die Tricks mit der versteckten Preiserhöhungen durch Mogelpackungen spricht sich auch langsam herum. Der deutsche Michel ist skeptisch geworden. Die Bevölkerung erwartet eine höhere "Inflationsrate". Ein Ende des niedrigen Zinsniveaus wurde von den Banken bereits öffentlich angekündigt.
Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in die Währung. Die anhaltende Diskussion über die möglichen Staatspleiten einiger Eurostaaten sind inzwischen auch bei der Masse angekommen.
Viele Leute denken daran, ihre Ersparnisse auszugeben, bevor "das Geld nichts mehr wert ist".
Die Angst vor einer Hyperinflation scheint bei den Deutschen noch im kollektiven Volksgedächtnis zu sitzen. Aber auch unserer südeuropäischen Nachbarn erinnern sich noch an den Wertverfall ihrer ehemaligen, nationalen Währungen, auch wenn sie keinen Totalverlust hinnehmen mussten.
Dieser Stimmungswandel ist deswegen interessant, weil damit eine Trendwende eingeläutet wurde. Es wird nicht mehr lange dauern, und die Masse wird nicht nur darüber diskutieren, sondern auch handeln. Momentan herrscht noch eine Art Schockstarre vor. Wenn dieser Schock überwunden ist, kann sich hier eine ungeheuere Dynamik entwickeln, und die Katastrophe wird schließlich zum Selbstläufer. Es gibt einige Leute, die warten ja bereits sehnsüchtig auf diesen Moment.
Vor einer Euphorie sei jedoch gewarnt. Wer ernsthaft glaubt, durch seine Positionierung als Krisengewinnler aus der Sache herausgehen zu können sollte bedenken, dass Situation sich auch als unberechenbar entwickeln kann. Das Beispiel Argentinien ist nicht unbedingt auf Deutschland zu übertragen, da schon alleine die Unterschiede in der Mentalität erheblich sind.
Andy (vom Stammtisch Schweinfurt) hat gestern diese Aspekte angeführt. Per Notstandsverordnung kann die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten werden. Man wird das wenigstens versuchen. Bevor Deutschland im anarchistischen Chaos versinkt, versucht man das Land noch eher planwirtschaftlich zu verwalten. Der Crash kommt, für viele nun aber nicht mehr ganz so überraschend, als wenn das System z.B. bereits 2008 oder 2009 über die Wupper gegangen wäre. Diese Aspekte müssen bei den überarbeiteten Planspielen berücksichtigt werden.


13. Januar 2011

Neu in der Linkliste: Bürgerstimme.com
kritische Website mit verschieden Themen, u.a. auch Wirtschaft und Soziales

Totgesagte leben länger
Die Konkursverschleppung der Eurostaaten hält an. Portugal und Co. können sich immer noch "normal" refinanziren. Auch wenn auf dem Bondmarkt unzulässige Manipulationen stattfinden zeigt sich, dass hier Profis am Werk sind. Solange das System über Manipulationen erhalten werden kann, wird dieser Zombi nicht von der Bildfläche verschwinden. Eine unmittelbare (Er-) Lösung ist immer noch nicht in Sicht. Der finale Kollaps geht wahrscheinlich von der USA aus, dann wird der Rest der westlichen Welt mit absaufen...


Szenarien und Prognosen.

Unter den Hartgeldfreunden werden die Prognosen und Szenarien der bekannten Crash Gurus diskutiert. Ob Otte, Hamer, Faber, Celente, Ulfkotte oder auch Eichelburg, jeder sucht sich offensichtlich seine "Lieblingsvariante" heraus. Ich sehe die Prognosen dieser Herren als interessanten Input, nicht um die Meinung eines Einzelnen undifferenziert 1:1 zu übernehmen und dann vehement zu vertreten, sondern als alternative Quelle zum Mainstream. Die Bewertung und Gewichtung von einzelnen Aussagen bleibt doch jedem von uns selber überlassen. Es geht auch nicht darum, wer von den Herren die besten und treffsichersten Prognosen gemacht hat oder machen wird. Eine gute Trefferquote aus der Vergangenheit bedeutet auch nicht zwangsläufig, dass zukünftige Prognosen eine ähnliche Qualität haben werden. Nehmen wir als Beispiel den GEAB.
Deren Qualität der Prognosen war vor einigen Jahren noch wesentlich besser als in der jüngeren Vergangenheit. Jeder von uns ist dazu angehalten, sich eine eigene Meinung zu bilden. Auch die hier dargebotenen Inhalte sind lediglich als Anregung für genau dieses zu verstehen. Wir publizieren Meinungen, und die stehen manchmal auch zu denen der "bekannten" Crash-Gurus in einer gewissen Kontroverse, oder werden zumindest unterschiedlich gewichtet. Oft kommen Mails mit Anfragen nach einer zweiten Meinung über eine Aussage, die an anderer Stelle gepostet wurde.
Eine "echte" eigene Meinung ist eine eigene Meinung. Diese Plattform dient dem Meinungs- bzw. Informationsaustausch. Es geht nicht darum, andere Meinungen zu dementieren (zerlegen) oder zu bestätigen, sondern offen darüber zu diskutieren. Es gibt einige (zum Glück nur) wenige Leute die mich angreifen, weil meine (zuvor gefragte) Meinung nicht mit deren Erwartungshaltung übereinstimmt. Viele Leute haben sich bereits eine Meinung gebildet, und möchten diese nur noch bestätigt wissen. Wozu dann das Ganze? Wenn jemand von einer These überzeugt ist (Miprox hat dieses Phänomen vor einigen Jahren auf seiner Website als "Überzeugung von einer Überzeugung" bezeichnet), dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. Es entwickeln sich dann genau so eingefahrene Denkschemata, wie wir sie unseren "andersdenkenden" Freunden oft vorwerfen.
Wir erheben hier nicht den Anspruch, "Recht haben" zu müssen oder zu wollen, sondern eine offene Diskussion zuzulassen. Beiträge in diesem Sinne (bitte an info[at]hgcn.de richten, Mails an andere hgcn-Adressen werden lediglich auf andere Accounts weitergeleitet) werden hier auch gerne veröffentlicht.

12. Januar 2011
Grüne wollen die "Reichen" heranziehen.

Mit einer "großzügigen" Freigrenze von 1 Million (für Singles) wollen die Grünen es sich nicht der großen Masse verscherzen. Wer kann schon eine Mille sein Eigentum nennen? Doch so locker sollte es auch der Otto-Normalbürger nicht sehen. Was zählt zum Vermögen dazu?
Die Immobilie, Lebensversicherungsansprüche, zukünftige Altersbezüge?
Die Ökos sind zwar momentan nicht in der Regierungverantwortung, es zeigt sich jedoch deutlich, dass viele politische Kräfte bei die Eigentumsrechte seiner Bürger mit Füßen treten.


Deutschland ist hart am Ruder in Richtung Staatsbankrott. Aber was hat der Bürger damit zu tun?
Wer einem Staat "Kredit" gewährt, ist eigentlich selbst schuld. Ein Staat kann nicht leisten. Aber seine Bürger. Das Wort Bürger kommt offensichtlich von "Bürge".

Können Sie sich daran erinnern, jemals einer Bürgschaft zugestimmt zu haben? Weder implizit noch explizit hat irgend einer von uns eine Willenserklärung in diese Richtung abgegeben. Politiker, die einen Kredit im "Namen des Volkes" aufnehmen, handeln damit m.E. rechtswidrig. Haben die Gründungsväter unserer Republik hier nicht einen Riegel vorgeschoben?
Sicherlich haben die meisten Staatsbürger mehr oder minder tatenlos zugesehen, dass ihre Regierungen Jahr für Jahr immer höhere Schuldentürme aufgebaut haben. Viele haben ja davon auch profitiert. Aber kann nun, wo die Karre im Dreck steckt, jeder Bundesbürger in kollektiver Schuld dafür haftbar gemacht werden? Wer ist der Täter? Wer ist der Verantwortliche?

Sämtliche Staatsschulden sollten für gegenstandslos deklariert werden. Nur eine solche Maßnahme hätte die notwendige erzieherische Wirkung, dass Staaten zukünftig keine Kredite mehr bekommen. Wer mit den Steuereinnahmen nicht haushalten kann, wird abgewählt. Jeder Privathaushalt kann auf Dauer auch nicht mehr ausgeben, als er an Einkünften erzielt. Das Risiko eines Verlustes liegt normalerweise immer beim Gläubiger, warum soll die Allgemeinheit für solche Risiken haften?
Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. So funktioniert es aber nicht!


11. Januar 2011
Outlook für das neue Jahr.

Der Mainstream spricht davon, dass dem Euro die eigentliche Bewährungsprobe noch bevorsteht.
Nett formuliert. Auch über die anstehende Pleite einiger (eigentlich: ALLER) Eurostaaten wird schon laut nachgedacht. Der DB-Chefvolkswirt Thomas Mayer gibt öffentlich von sich, dass es unbedingt an der Zeit ist, Pläne für den Fall vorzubereiten, wenn einige Eurostaaten pleite gehen sollten. Aber den Euro sieht er natürlich nicht in Gefahr. Genauso wenig wie unsere Zentralbankgrößen oder Spitzenpolitiker. Der Euro ist sicher!!! In Großbritannien wurde die Mehrwertsteuer ja auch nicht erhöht ;-)

Der Baltic-Dry Index rutscht schon in den Keller, hatten wir das nicht schon einmal?
Und was folgte darauf?

Erstaunlich die Angaben der Handelsbilanz aus China. Die Schlitzaugen sind zwar weiterhin Exportweltmeister, im letzten Jahr überstieg die Einfuhr von deutschen Produkten jedoch das Exportvolumen in die umgekehrte Richtung. Ha - neuerdings eine negative Handelsbilanz gegenüber Deutschland? Mal sehen, was das statistische Bundesamt dazu nachliefert.
Aber was wollen wir denn mit noch mehr Dollars?

Über die Zustände in den USA müssen wir nicht mehr diskutieren. Der Dollar hat fertig. Noch fertiger als der Euro. Wenn der Dollar zuerst kracht, erübrigt sich die Diskussion über das Schicksal des Euros ohnehin.

Obwohl viele Dinge recht vorhersehbar sind, bleiben einige entscheidende Unsicherheitsfaktoren.
Eine davon ist die Politik. Die SPD und die Linken scheinen sich so langsam anzunähern. Das K-Wort sorgte zwar für eine kontroverse Diskussion, ändern jedoch nichts dran, dass die Richtung allgemein nach Sozialismus zeigt. Dass politisch und gesellschaftlich einiges schief gelaufen ist, muss uns ein Herr Gysi nicht erklären. Bei all der Scheiße, die da abgelaufen ist verkennen diese Leute jedoch, dass erstens, nur das (real) umverteilt werden kann, was zuvor (real) erwirtschaftet worden ist, und dass - zweitens, Falschgeld-Scheinvermögen nicht dadurch zu Realvermögen wird, indem man es umverteilt. Den Falschgeld-Segen haben bereits die Vorgängerregierungen verteilt, da haben die Linken einfach Pech gehabt - zu spät.

Der Crash und die Immobilie
Wir werden in letzter Zeit wieder verstärkt über unsere Meinung gefragt, mit Anspielung auf das "Eichelburg-Szenario" auf Hartgeld.com.
Eine Immobilie ist primär keine Vermögenswertanlage sondern sichert den Grundbedarf des Wohnens ab. Eine selbstgenutzte Immobilie sollte abbezahlt sein, und es sollten zusätzlich ausreichend andere Vermögenswerte z.B. in Form von EM vorhanden sein. Wenn die Mittel nicht dazu nicht ausreichen, müssen die Prioritäten richtig gesetzt werden. Dass in der Krise Immobilien mit EM sehr billig zu erwerben sind, ist eine Spekulation, die gewisse Voraussetzungen bedingt.


Die "Eichelburg-Szenarien" sind zwar logisch und durchaus realistisch, müssen jedoch nicht zwangsläufig in dieser Form ablaufen. Alle erstellten Szenarien sind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu bewerten. Wenn die Kreditlinien von finanzierten Immobilien abreißen, werden diese verwertet. Soviel ist sicher. Da es neben den Schuldnern auch Gläubiger gibt, wird die "Konkursmasse" Immobilie zunächst unter den Gläubigern aufgeteilt. Ob diese die Immobilien dann an die Halter von EM billig weitergeben hängt davon ab, ob die neuen Hausherren eine Veräußerung gegen "Appel und ein Ei" nötig haben oder nicht, und welchen offiziellen Status das EM zu gerade dieser Zeit hat. Auch heute werden Sie eine Immobilie kaum mit Bargeld in einem Koffer erwerben. Genau so unwahrscheinlich wird in der Krise eine Immobilie alleine dadurch übereignet, indem der Käufer ein paar Unzen Gold auf den Tisch wirft. Jedenfalls nicht, bevor wir wieder einen offiziellen Goldstandard eingeführt haben. Und sollten wir eines Tages tatsächlich zu einem Goldstandard zurückgekehrt sein, entspannt sich die Situation automatisch.

Wer wenig Geld hat, kann natürlich alles auf die EM-Karte setzen, weil sich hier tatsächliche einmalige Chancen ergeben. Ob die Rechnung aufgeht, ist vom Timing der eintretenden Ereignisse abhängig. Die Zeitfenster der verschiedenen Anlageformen müssen sich so überlappen, dass eine optimale Umschichtung möglich ist. Es ist nicht die große Kunst, die tendenzielle Entwicklung einiger Anlageklassen vorherzusagen. Der wahre Meister beherrscht die Synchronisation der Ereignisse. Davon bin ich weit entfernt. Und ich kenne auch niemanden, der diese Kunst wirklich beherrscht. Jedenfalls hat sich mir dieser Meister noch nicht offenbart. Alle mir bekannten Prognosen waren bislang mehr oder minder zutreffend bzw. mehr oder minder daneben.
Dazu passt auch der Spruch von Walter Eichelburg: Es ungefähr richtig zu machen reicht vollkommen. Die Argumente pro und contra Immobilie sind bereits hinreichend diskutiert worden. Mit der Kristallkugel können wir leider auch nicht dienen. Ein wenig eigene Intuition sollte bei allen Entscheidungen schon auch mitspielen, anstatt sich ausschließlich auf die Meinungen von Dritten zu berufen. Viele Leute scheuen sich offensichtlich davor, eigene Entscheidungen zu treffen.
Warum eigentlich? Die Verantwortung dafür tragen Sie so oder so - nur
Sie alleine...

10. Januar 2010
Wir haben unsere Startseite etwas überarbeitet.

Sie finden nun in unserer Navigationsleiste einen direkten Link-Button zum "Schildkröten-Stammtisch" Schweinfurt. Unter dem Button "Nürnberg" finden Sie nun die ehemalige Rubrik "Club Aktuell", in dem wir eine Übersicht der zukünftig geplanten sowie der vergangenen Stammtischtreffen und Veranstaltungen geben. Es sind keine Inhalte entfernt worden, aber nun evtl. an anderer Stelle zu finden.
Viel Spaß beim Stöbern auf der neuen Blogseite vom Stammtisch Schweinfurt
.

7. Januar 2011
Währungsreform Mitte 2011?
Wir wissen es nicht. Aber so etwas kann im Ernstfall sehr schnell gehen. Die technischen Vorbereitungen dazu sind inzwischen abgeschlossen.
Unserer Textesammlung haben wir eine Analyse von Enghofer & Knospe über den Fall Argentinien zugefügt. So ähnlich kann es bei uns auch kommen...


Dein Geld, das unbekannte Wesen.

In der Vorstellung der meisten unserer Mitbürger ist Geld immer noch durch einen "Wert" gedeckt.
Dieser Mythos hält sich hartnäckig. Ein Bekannter von mir, den ich kürzlich über das Wesen von unserem Geld in stundenlanger Arbeit aufklären wollte, ist inzwischen wieder "rückfällig" geworden.
Nachdem er mit seinem Bankberater gesprochen hatte. Es ging dabei um einen Kredit, der vorzeitig abgelöst werden sollte. Das ging natürlich nicht, weil dieser Kredit ja "irgendwie" (durch Einlagen der Sparer) anderweitig gegenfinanziert wurde. Einem Kredit mit entsprechender Laufzeit steht eine Festgeldanlage mit ebenso langer Laufzeit genüber.
Mit den Kreditzinsen wird die Rendite des Anlegers finanziert, etc., etc....

[...] (bla, bla, bla) [...]

Dass die Banken Geld selbst schöpfen können, wurde schlichwegs geleugnet.
Alles bestens - manchmal (oder sogar - meistens) sind unsere Aufklärungsversuche reine Zeitverschwendung.
Mit dem kle
inen Nebeneffekt noch, dass man selbst als Spinner dargestellt wird, der obskuren Verschwörungstheorien aufgesessen ist.
Beati pauperes spiritu, nach solchen "Schlüsselerlebnissen" steigt der Frustpegel immer spürbar an.
Dass diese Schafe irgendwann kräftig geschoren werden, ist für mich keine Genugtuung. Es ist einfach nur traurig...

Ob GLR mit diesem Artikel mehr Glück hat?
Geld - Kleiner Einführungskurs für Neulinge und Einsteiger

6. Januar 2011
Money, ein beitrag von Achim...

3. Januar 2011
Jahresendflügelpuppenneujahrsansprache
Hätte eigentlich schon vor 3 Tagen gepostet werden sollen, nun mit etwas Verspätung...

auf Welt online: Beamte wollen Gold der Bundesbank verkaufen
... sollen sie doch versuchen, ist real wahrscheinlich sowieso nicht mehr vorhanden, dann kommt der Betrug wenigstens ans Tageslicht. Besser als dem Bundesbankgold hinterherzutrauern wäre es, wenn das Volk selbst das Gold aufkaufen würde. 4 Unzen pro Vollzeiterwerbstätigen sollten ausreichen. Aber ein neues Auto oder anderer Prestige-Dreck ist den Leuten ja wichtiger...


Propaganda oder Dummheit?
Jobangst der Deutschen ist verflogen

Umfrage belegt: Vor allem junge Leute blicken mit Zuversicht ins Jahr. Experten rechnen mit der "Renaissance des privaten Konsums"
Kräftige Lohnerhöhungen sind in greifbare Nähe gerückt. Teilweise soll es schon im Februar mehr Gehalt geben...

(Quelle: welt-online)

oder hier:
Fachkräftemangel
Handwerk fehlen 7000 Lehrlinge


die werden den Euro bald schon verfluchen:
Estland feiert den Euro


2. Januar 2011
Der
Jahreswechsel ist eine gern genutzte Gelegenheit, Bilanz über das vergangene Jahr, und eine Aussicht für das kommende Jahr zu erstellen. 2010 war ein ereignisreiches Jahr. Historiker zukünftiger Generationen werden es wahrscheinlich anders bewerten, als wir das heute tun.
Bezeichnet man 2008 als das Jahr der Bankenkrise, 2009 das Jahr der Wirtschaftskrise, so war 2010 das Jahr der Eurokrise. Btw, die Krisen der vorangegangen Jahre sind keineswegs dadurch gelöst. worden, weil andere Probleme stärker in den Vordergrund gerückt waren. Die "alten" Probleme wälzen wir lediglich vor uns her, während ständig neue auf uns zukommen.


Kanzlerin Merkel musste in ihrer Neujahrsansprache denn auch unbedingt die Stabilität des Euros sowie den immensen Nutzen für Deutschland beschwören.
Seltsam nur, dass solche Rituale immer dann bevorzugt exerziert werden, wenn es um die jeweilig Sache, um die es geht, nicht gerade zum Besten steht. "Bewährungsprobe" ist da noch sehr niedlich formuliert. Wie lange geben wir dem Euro noch? Überlebt er bis 2012?
Manche Esoteriker sehen bis dato ohnehin den Untergang der Welt, wegen des ablaufenden Maya-Kalenders. Na ja - ich bin mir sicher, dass sich die Erde auch noch danach dreht. Ob mit oder ohne Euro, steht dabei allerdings auf einem anderen Blatt.

Am Jahresende hatte Möbel-Höffner damit Werbung gemacht, seine dort gekauften Waren über 100 (
!) Monate Ratenzahlung zu finanzieren. Konsumentenkredite mit einer Laufzeit von mehr als 8 Jahren. Ich weiß nicht, ob Sie einen solchen Irrsinn inzwischen als normal betrachten.
Als "Durchblicker" des Fiat-Money Prinzips muss einem doch sofort durch den Kopf gehen, wer als Gegenpartei für diesen Kredit herhalten muss. Noch bevor die Möbel abbezahlt sind, haben sie bereits nur noch Schrottwert. Wie lange funktioniert das Spiel mit dem Aufschulden noch?
Schuldner müssen ihre Schuld eigentlich nicht wirklich tilgen, solange ihre Kreditlinien aufrecht erhalten werden. Der Schuldner leistet nur deshalb, weil er um seine Kreditlinie fürchtet.


Wenn es keine neuen Kredite mehr gibt, brechen alle bereits laufenden Kredite ein und werden unbedienbar. Und wenn es ohnehin keine neuen Kredite mehr gibt, warum soll der Schuldner seine alten noch bedienen, wenn er ohnehin nix mehr zu verlieren hat?
Die paar heruntergewirtschaften Möbel sind es nicht einmal mehr wert, gepfändet zu werden. Wenn sie wissen, dass hinter jedem Guthaben in diesem System eine Schuld steht, dann stellen Sie sich auch einmal vor, dass ihr "Geld" vielleicht kürzlich in einem Konsumentenkredit von Möbel-Höffner versenkt wurde. Welcher vernünftige Mensch würde schon sein eigenes, sauer verdientes Geld in einen derartigen Mist investieren? O.k., es auch Leute, die kaufen sogar Rentenpapiere.
Aber wahrscheinlich ist es nicht deren eigenes Geld. Mit dem investiert man nämlich besser in Sachwerte. Ob die Menschen überhaupt noch einen Funken an Verstand haben, das frage nicht nur
ich mich. Dazu ein sehr lesenswerter Artikel von G.L. Reschke auf seiner Webseite:
Ein Versuch, den Irrsinn der Massen zu verstehen...

1. Januar 2011
Wir wünschen allen Lesern Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr!

Regelmäßiger Update-Dienst ab 10. Januar

News 2010 Archiv
ausgelagerte Seiten von 2010 und zuvor...

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