Der Hartgeld Club Nürnberg versteht sich als (regionale) Initiative gegen ein Fiat-Money-System und alle daraus abgeleiteten Finanzwerte.
Die
Gründe dafür werden in zahlreichen Texten, Artikeln, Links sowie den Kommentaren dargelegt



LIVECHART

19 November 2017
Warum sind so viele Politiker Flachzangen?
[...] Es ist neben dem kulturmarxistischen Zeitgeist ein ganzes Bündel von Ursachen, die miteinander verknüpft ein fatales Förderprogramm der Inkompetenz ergeben. Da ist sicher die überbordende Schar von staatlich bezahlten Helferlein, die jeder Abgeordnete unterhält, und aus denen sich in der Regel zukünftige Politiker rekrutieren. Außer einem abgebrochenen Studium haben die oft keine weitere Qualifikation. Von der Schulbank ins Parlament. Der Steuerzahler züchtet mit hohem Aufwand ein parlamentarisches Prekariat heran, das von nichts, außer von Machtspielchen und Volksverdummung - sogenannter Politikvermittlung - eine Ahnung hat. [...]
Berufspolitiker sollte deshalb nur werden dürfen, der sich vorher erfolgreich in der freien Wirtschaft verdingt hat.


In den MSM (BR 5 aktuell) wird spekuliert, dass sich die Jamaikas in letzter Sekunde doch noch einigen, weil sie an die Macht wollen. Gut möglich, dennoch hätte ich von einer "öffentlich-rechtlichen" "Anstalt" nicht mit solch einer Argumentation gerechnet.

Atombombe Brexit, Enteignung auf Raten und Hyperinflation in Japan
[...] Deutsche Politiker hätten durch die Bank noch nicht begriffen, wie problematisch der Brexit ist. Das Schlimme daran: Sobald die Briten als Partner Deutschlands in der EU wegfallen, bekommen Franzosen, Italiener und Spanier ein Übergewicht und ergreifen die Initiative, indem sie Deutschland zur Transferunion zwingen. [...]
Wenn Deutschland durch den Brexit verliert, ist es nicht abwegig, dass die Briten am Ende als Gewinner dastehen.
Die überhebliche Einschätzung der Festlandeuropäer, dass sich GB mit dem Austritt aus der EU in's eigene Knie geschossen hat, wird sich erst noch zeigen müssen.
Auch die übrigen Thesen in diesem Artikel sind durchwegs plausibel. -> Lesen!


18. November 2017
Paradise Papers: Wir werden komplett verarscht!

Nichts Neues, Friedrich und Weick sprechen lediglich das aus, was Beobachter des Systems schon lange wissen.
Dass unter diesen Umständen ein Herr Fahrenschon wegen vergleichbar "Peanuts" seinen Hut nehmen musste, oder ein Uli Hoeneß in den Knast musste, ist grotesk. Da wurde für den kleinen Mann öffentlichkeitswirksam ein Exempel statuiert. Wahrscheinlich hat Fahrenschon irgendjemanden im Apparat mit Einfluss und Macht ans Bein gepisst.
In einer Mafiaorganisation bekommt der gute Mann eine Kugel verpasst, in unserem System wird er anderweitig fertiggemacht. Unser System unterscheidet sich prinzipiell nicht von einer Verbrecherorganisation, aber die Methoden sind natürlich wesentlich subtiler.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich wieder einmal meine Thesen zu Recht und Gesetz darlegen:
Meiner bescheidenen Meinung nach ist unser gesamtes Rechtswesen sittenwidrig. Keine Sau blickt da noch durch.
Ich bin durchaus der Überzeugung, dass Verträge und Vereinbarungen strikt einzuhalten sind, und Verstöße verfolgt und "bestraft" werden müssen. Sonst funktioniert ein Zusammenleben in einer Gruppe nicht.
Gesetze eines Staates bzw. einer Regierung müssen jedoch im Konsens mit seinen Bürgern getroffen werden.
Gültige Vereinbarungen bedürfen der gegenseitigen Zustimmung. Alles andere folgt dem Prinzip "Recht des Stärkeren".De facto haben wir letzteres, es wird uns jedoch als "demokratisch" (Alle Macht geht vom Volke aus) verkauft.
Dass dies aboluter Bullshit, ist, solle jeder klar denkender Bürger erkennen.

Weiterhin bin ich Verfechter des Prinzips von "Treu und Glauben".
Gesetzt und Vertäge müssen so formuliert sein, dass es auch der durchschnittliche Bürger noch verstehen kann.
Angeblich verfügt der Mensch über so etwas wie einen freien Willen. Um (rationale) Entscheidungen überhaupt treffen zu können, benötigt jeder Mensch eine gewisse Basis an Wissen und Information. Wenn Gesetze und Verträge so formuliert werden, dass ein Normalbürger selbt bei besten Willen und Bemühungen nicht mehr durchsteigen kann, dann ist das eindeutig sittenwidrig. Kein Mensch kann Verträge eingehen, die er nicht einmal ansatzweise verstehen kann. Gesetze sind ebenfalls so etwas wie Verträge zwischen dem Staat als Verteter der Gesellschaft, und dem einzelnen Bürger.

Wenn Vertäge und Vereinbarungen so formuliert sind, dass nur die eine Partei durchblickt, so ist das kein Zufall, sondern Absicht. Berüchtigtes Beispiel sind die Vertäge mit dem vielen "Kleingedruckten". I.d.R. sind diese dazu da, den Vertragspartner in bestimmten Situationen übervorteilen zu können.

Hier schließt sich der Kreis zu den Paradiese Papers. Die Schlupflöcher können nur diejenigen nutzen, die über das entsprechende Wissen verfügen. Der Kleine hat hier nicht die geringste Chance.
Die Mächtigen des Systems haben auch gar keine Absicht, Gesetze und Regeln einfacher und transparenter zu gestalten, sondern das Gegenteil. Der "Vorsprung" soll weiter ausgebaut werden, so dass der Kleine niemals die Change bekommt, hinterherzukommen. Schuld daran ist der Bürger selbt, indem er das Spiel mitmacht.
Das mit der "Schuld" muss ich ein wenig relativieren, da die meisten Bürger tatsächlich nicht durchblicken, und die für uns inszenierte Schundkomödie für bare Münze nehmen. Doch die Zahl der "Aufklärer" steigt ständig, un allmächlich sollte es doch der größte Dödel in unserem Lande kapiert haben. Weick und Friedrich sind ja nun weiß-Gott-keine Verschwörungstheoretiker, sondern inzwischen anerkannter Mainstream.


Zum Abschluss noch eine wichtige Sache: Auch wenn ich der Überzeugung bin, dass unser gesetzliches Regelwerk in der gegenwärtigen Form nicht dem Prinzip von "Treu und Glauben" entspricht, und daher als sittenwidrig betrachtet werden kann, rate ich niemanden dazu, sich deswegen nicht daran zu halten. Die Machtverhältnisse sind eindeutig, und dagegen rebellieren zu wollen hat wenig Aussicht auf Erfolg. Vielleicht kommt eines Tages die Zeit, wo sich der Bürger tatsächlich emanzipieren kann. Wenn ich mir die bisherige Menschheitgeschichte betrachte, sehe ich da keine realistischen Chancen. Nicht in diesem Leben! Wir werden wohl weiterhin damit klar kommen müssen.
Es ist schon bitter genug, die Realität akzeptieren zu müssen, dazu obenrein noch regelrecht verarscht zu werden, ist manchmal unerträglich.
(Sarkasmus Anfang) Da ist sogar die Mafia noch aufrichtiger, die verarschen dich wenigsten nicht. Da heißt es: Beugen oder Blei! (Sarkasmus Ende)

Verarsche, die Zweite
Den meisten Menschen hierzulande ist es gar nicht bewusst, wie hoch die Steuern und Abgaben tatsächlich sind.
Lohn- und Einkommensteuer oder Soli etc. sehen Sie noch, Versicherungssteuer wird auf der Beitragsrechnung auch noch ausgewiesen, bei der Mehrwertsteuer guckt bereits keiner mehr so genau hin, und die sonstwie versteckten Steuern und Abgaben registriert kaum jemand mehr.
Bei jedem Einkauf wird schon einmal die Mehrwertsteuer fällig. Wer glaubt, im Lebensmittelhandel mit erträglichen 7% besteuert zu werden, der soll sich hier einmal nicht täuschen. Auf "Genussmittel" fallen die vollen Steuern an, nebst evtl. Branntwein- oder Biersteuer u.s.w.
An der Tanke wird die Kraftstoffsteuer fällig, und diese Steuer gleich noch einmal per Mehrwertsteuer doppeltbesteuert. Haben Sie etwas auf der "hohen Kante". Dank der politisch gewollten "finanziellen Repression" (Geldentwertung) zahlen Sie ebenfalls drauf, den Kaufkraftverlust müssen Sie zusätzlich erwirtschaften, oder Ihre Ersparnisse schmelzen dahin wie Wachs in der Sonne. Nennt sich zwar nicht Steuer, ist aber im Prinzip eine Art Vermögenssteuer. Wenn Sie all diese Effekte inklusiv Quasi-Steuern zusammenaddieren, schwillt bestimmt auch Ihnen der Kamm. Und dazu muss ich mir noch die Scheiße unserer Spitzenpolitiker anhören. Angelbliche Lohnzuwächse, bei denen der Bürger jedes Jahr mehr Kaufkraft in der Tasche hat. Wer richtig nachrechnet erkennt sehr schnell, dass gerade das Gegenteil der Fall ist. Die Gebühren für den Steuerberater dürfen Sie getrost auch unter der Kategorie "Steuern und Abgaben" verbuchen. Vor etwa 20 Jahren hat ein Politiker namens Friedrich März vorgeschlagen, dass die Steurerklärung so zu reformieren sein, dass sie auf einen Bierdeckel passe. Ist also nicht so, als ob sie es nicht besser wüssten.

Die Pattex-Merkel

will, was Wunder, den Wählerauftrag (welchen Wählerauftrag?) ernstnehmen, und ist dazu (Zit.:) "fest entschlossen"!
Das einzige, zu was diese b.... K.. wirklich fest entschlossen ist: Sie will auf Biegen und Brechen an Ihrem Kanzler-Sessel kleben bleiben. Ein Staatsoberhaupt bzw. Regierunscheff sollte eigentlich eine außergewöhnlich hohe Charakterfestigkeit aufweisen, um den "gewöhnlichen" Bürgern (bzw. Stimmvieh) ein leuchtendes Vorbild zu sein.
Was mit Merkel (und auch Seehofer) abgeht, ist jedoch nur noch jämmerlich und auch peinlich.
Abgrundtiefe Verachtung ist noch das schmeichelhafteste, was ich da entgegenbringen kann.
Weshalb unsere MSM mit dem Finger z.B. auf Donald Trump deuten, ist rational nicht nachzuvollziehen.
Vor der eigenen Haustüre gäbe es genug zu kehren. Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen:
"b.K." steht selbstverständlich für "besondere Klebkraft". Ich hoffe, dass Henkel hier keine Namensrechte hat.


17. November 2017
Aufschwung ist nur ein Strohfeuer (von Hans-Werner Sinn)
Seit dem absehbaren Ende seiner Karriere wagt es der Professor, Tacheles zu reden.
Früher hattte ich mit den Statements von Hans-Werner Sinn echte Probleme, und ihn als "Un-Sinn" betitelt.
Was wir daraus lernen können ist folgendes: Traue niemals einen Karrieristen, denn da gilt das Motto: "Wess' Brot ich ess' , dess' Lied ich sing' ".
Nonkonformisten machen i.d.R. keine Karriere innerhalb des Establishments. Achten Sie daher auf Artikel bekannter Persönlichkeiten, wenn Sie bereits im Ruhestand sind. Sie haben sicherlich nicht ihre Überzeugung geändert, sondern outen sich damit erst dann, wenn sie keine Repressalien mehr befürchten müssen.

"Jamaika
"
Die kommen auf keien grünen Zweig, wie dann auch. Öl und Wasser lassen sich bekanntlich nicht mischen.
Wenn die sich doch noch einigen, dann nur, weil sie an die Futtertröge der Macht gelangen wollen, koste es, was es wolle.
Nachdem ich den meisten Politikern generell Charakterlosigkeit unterstellen darf, ist das Zuststandekommen einer Jamaika-Koalition nicht ausgeschlossen. Damit wird der "Wählerwille" vollkommen ignoriert, da sich in solch einer Konstellation überhaupt keiner der Wähler wiederfinden kann. Aber was scheren sich Politiker darum. Die berufen sich trotzdem auf einen "Wählerauftrag" den es so definitiv nicht gibt!
Leider gibt es für das Volk nur die Möglichkeit einer "Wahl", warum kann der Bürger eine Regierung nicht auch einfach abwählen?


16. November 2017
Pulverfass Nahost: Der Endkampf des Petro-Dollars
Die sich überstürzenden Ereignisse in Saudi-Arabien und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten haben das Potenzial, das globale Finanzsystem zum Einsturz zu bringen.
Irgendetwas wird den einmal Crash triggern, wir wissen nur nicht, was genau und wann.

Kevin O'Leary: Bitcoin ist keine Währung
Unter Währung versteht man normalerweise ein vom Staat definiertes und kontrollietes Zahlungsmittel, bei uns ist diese Aufgabe an die Bundesbank deligiert. Die Währung eines Landes gilt im jeweiligen Hoheitsgebiet i.d.R. als gesetztliches Zahlungsmittel.
Insofern hat O'Leary natürlich recht. Was als Tauchmittel bzw. Zahlunsmittel tatsächlich akzeptiert wird, ist eine andere Sache.

Nach dem bürgerlichen Gesetzbuch gibt es da keine Beschränkungen, sofern sich die Handelspartner einig sind. Theoretisch können Sie eine Sack Kartoffeln direkt gegen ein Unze Silber tauschen. Von Privat zu Privat mag das in kleinem Umfang noch gehen, bei gewerblichen Geschäften wird das Finanzamt schnell den Riegel vorschieben. Ein evtl. Tauschgeschäft wird dann in zwei Schritten, jeweiliger Verkauf und Ankauf über das gesetzliche Zahlugnsmittel, abgewicklet. Warum sich der Bürger sein Zahlungsmittel de facto nicht frei auswählen kann, hat einen einfachen Grund.
Der Staat will seine Besteuerungsgrundlage zu 100% kontrollieren. Alternative Zahlungsmittel werden unterdrückt, da Schwarzhandel damit vermutet und unterstellt wird. Dass der Anreiz zur "Steuervermeidung" auch mit der Höhe der Abgabenquote zu tun haben könnte, daran denkt unsere Obrigkeit nicht. Bei einer angemessenen Abgabenquote sinkt der Grenznutzen der Vermeidung sehr schnell, so dass rational handelnde Bürger sich wahrscheinlich gar nicht in die Versuchung kommen, sich der Abgabe entziehen zu wollen. Einige "schwarze Schafe" wird es aber auch dann noch geben. Es gibt einige Menschen, die begehen sogar einen Ladendiebstahl wegen eines Päckchen Kaugummis.

Bitcoin ist zweifelsohne ein Zahlugsmittel, das von einigen Marktteilnehmern akzeptiert wird. Fragt sich nur, wie lange.
Es ist ein Experiment, was daraus langfristig wird, weiß niemand. Irgendwie erinntert die Sache ein wenig an die Tulpenmania, und so kann es auch enden.

Gold und Edelmetalle:
Heute allesamt im leichten Abwärtstrend. Gemessen an der existierenden Geldmenge, erscheinen Edelmetalle derzeit alles andere als überbewertet, im Gegensatz zu manch anderen Anlageklassen. Für langfristig orientierte Anleger gilt immer noch die Weisheit: Billig kaufen, und teuer verkaufen. Oder wie die Kaufleute früher schon sagten: Der Gewinn liegt im Einkauf!
Chartechnisch läuft es bei Gold und Silber in eine Dreiecksfromation. Demnach sollte es so langsam zu ein Ausbruch kommen, wohin ist natürlich offen. Ich persönlich gehe davon aus, dass sich nichts dramatisches tut. Wer meine Kommentare kennt, der weiß, dass ich Schwankungen von plus/minus 10% bei Edelmatallen als "normale" Volatilität betrachte. Edelmetalle werden ihre Stärken erst in einer Krise ausspielen, solange die nicht wahrgenommen wird, tut sich nicht allzuviel. Wer nicht weiß wohin mit dem vielen Cash, die "Absicherung" wird derzeit verhältnismäßig günstig angeboten. Für Anleger mit kurzfristigem Anlagehorizont sind Edelmetalle nicht geeignet. Cash, das ich in den nächsten Monaten evtl. benötigen könnte, tausche ich nicht in Metall um.


14. November 2017
EU, Jamaika: Neuer Steuer-Terror
Nie zuvor hat der Staat mehr von seinen Untertanen abgepresst. Doch genug ist nicht genug. Jamaika will jetzt einen höherern Spitzensteuersatz und die EU will eine eigene Steuer - während Großkonzerne im Steuer-Bordell Luxemburg Billlionen sparen, Dank dem "System Juncker".
Dass die Arbeitnehmer und Selbstständigen hierzulande ausgepresst werden, ist offensichtlich. Aber es stört niemanden.
Wenn ich so etwas in meinenem Bekanntenkreis anspreche, dann heißt es nur: Jammern auf hohem Niveau.
"Uns geht es doch allen gut!" Die meisten Bürger leben in Wolkenkuckuksheim und sehen nicht, dass sie sich Ihren "Wohlstand" auf Basis einer Illusion gönnen. Obwohl sich die Produktivität in der Industrie (und auch Landwirtschaft) in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat, ist unser Lebensstandard nicht wirklich gestiegen. Konsum auf Pump ist alles andere als ein Zeichen von Wohlstand, sondern ein Zeichen von Dummheit.
Und weil alle das machen, ist es eine kollektive Dummheit. Ohne das hohe Steuerschröpfing könnten wir uns den gegenwärtigen Lebensstandard vielleicht auch ohne Kredite leisten. Damit hätten wir eine wesentlich bessere Perspektive für die Zukunft.

13. November 2017
Die trügerische Ruhe auf den Finanzmärkten

Nur der Nullzins lässt die Ausweitung der Schulden zu. Das Wachstum ist künstlich.
Die Rechnung geht nicht auf, da Schulden zurückgezahlt werden müssen, oder abgeschrieben. Momentan werden Schulden weder zurückgezahlt, noch abgeschrieben, sonder überrollt. Alte Schulden durch neue, noch höhrere abgelöst. Nur so lässte sich der Crash aufhalten. Die Schulden werden immer weiter in die Zukunft verlagert. Das dies nicht funktioniert, lässt sich logisch-plausibel darlegen. Schulden müssen zurückgezahlt werden. Wenn wir die gesamten Systemschulden auf die Menschen herunterbrechen, ist jeder Bürger mit einem statistischem Betrag belastet.
Da die Bilanzsumme der weltweiten Schulden höher ist als alle realen Vermögenswerte zusammengenommen, ist die Bilanz negativ.
Wollte man heute alle existierenden Schulden glattstellen, wären viel zu wenig verwertbare Sicherheiten vorhanden. Entweder würden die Preise für Güter explodieren, oder die Schulden könnten nicht bedient werden. Bei letzterem würde jeder Erdenbürger, statisisch gesehen, hoch verschuldet sein, evtl. vorhandene Vermögenswerte decken die Schulden bei Weitem nicht. Da aber irgendwer (eine Minderheit) die Forderungen hält, würden (statistisch gesehen) die Bürger diese Forderungen gegen sich selbst haben. Da das Leben eines Menschen, und erst recht seine Periode produktiven Schaffens zeitlich begrenzt ist, können die Forderungen am langen Ende niemals realisiert werden.
Das mit den Forderungen gegen sich selbst scheint vielleicht einigen Lesern etwas abstakt zu sein, bedeutet in der Praxis jedoch, dass der Einzelne (die Meisten jedenfalls) am Ende mit Nichts dastehen wird. Das "bisschen" Realvermögen verteilt sich auf einige wenige, der große Rest steht mit leeren Händen da. Einen deratigen Reset hat es z.B. nach der großen Weltwirtschaftskrise vor knapp einhundert Jahren gegeben.
Wer jung ist, kann von vorne anfangen und hat noch Zeit, echte Ersparnisse zu bilden. Alte haben ihre Ersparnisse deshalb verloren, weil sie real nie existiert haben. Sie hatten lediglich Forderungen, die am Ende gegen sich selbst gerichtet waren.
Die einzige sichere Möglichkeit zu sparen besteht darin, Vermögenswerte zu akkumulieren, welche kein Gegenparteirisiko beinhalten, unabhängig vom jeweiligen Lebensalter. Ersparnisse sind immer wichtig, entweder im Alter, um davon zu leben, oder wenn es aus anderen Gründen zeitweise keine Einkommensmöglichkeiten gibt. Auf den Staat und auf staatliche Hilfe sollte sich keiner verlassen. Trotz Rekordeinnahmen schafft er es nicht, den Schuldenberg abzutragen. Obwohl die Wirtschaft derzeit brummt! Der Staat bringt seinen Haushalt nicht in Ordnung, der Bürger legt keine echten Ersparnisse zurück. "Passieren" darf da gar nichts, und das ist nicht gerade beruhigend.
Ich rechne in diesem Jahr zwar nicht mehr damit, dass ein es zu einer Trendwende an den Märkten kommt, aber sicher ist gar nichts.
Die wirtschaftliche Stimmung war dieses Jahr noch unerwartet gut, zu gut für meinen Geschmack. Das macht viele Teilnehmer leichtsinnig.
Der Crash kam früher meistens dann, wenn niemand mehr damit gerechnet hat.
Dazu passend:
Kommt die Zinswende, dann kommt sie schnell.

11. November 2017
Söder freut sich über 1 Milliarde an Steuermehreinnahmen...

Ich nenne das Diebstahl. Statt es den Steuerknechten zurückzugeben, wachsen die Begehrlichkeiten.
Wohlstand entsteht nicht von alleine, er muss erarbeitet werden. Ich verwende ganz bewusst nicht den Ausdruck "erwirtschaftet", da unsere Ökonomie darunter auch die Generieung von Fiat-basierenden Scheinwerten versteht.
Wenn wir davon ausgehen, dass vielleicht 4 Millionen Bayern tatsächlich produktiv wirtschaften, dann wurden diese im Schnitt um ca. 250,- € "betrogen". Ohne Steuern und Abgaben funktioniert ein Staat nicht, aber die heutige Dimension der Abgabenquote ist absolute Spitzenklasse. Früher hätte es da längst Aufstände gegeben.
Formaljuristisch ist das alles zwar legal, faktisch ist es jedoch Ausbeutung und Diebstahl. Wer an der Macht ist, macht auch die Gesetze. Wenn Kriminelle an der Macht sind, werden sogar Verbrechen legal.
Aber, uns geht es doch relativ gut. Was wir uns doch alles leisten können: Elektronik vom Feinsten, Urlaub, große und neue Autos...
Ja, wir kaufen uns das alles, jedoch auf Kredit. Unsere Großväter mussten lange sparen, bevor sie sich Luxus wie ein eigenes Auto kaufen zu können. Dafür bleiben sie aber von der Schuldsklaverei heutigen Ausmaßes verschont.
Kredit gabs höchstens zur Finanzierung des Eigenheims, aber auch dann nicht ohne eine ordentliche Portion an Eigenkapital. Wenn damals Schulden, waren sie selbsttragend.


10. November 2017
Ölpreis: Ausbruch?

Wenn der Ölpreis signifikant steigt, schlägt die Teuerung auf so ziemlich alle Güter durch.
Dann haben wir die von den Zentralbanken "herbeigesehnte" Inflation. Was dann? Leitzinsen anheben? Das wird noch "lustig"...

Reich werden mit Gold?
Edelmetalle sehen wir als reine Absicherung. Niemand soll sich die Hoffnung machen, mit ein paar Unzen nach einem Crash plötzlich als Millionär dazustehen. Wenn die Fiat-Geld-Blase platzt darf man schon froh sein, wenigstens einen Teil seiner Ersparnisse retten zu können.
Gewinner wird derjenige sein, der am wenigsten verliert. Lebenswichtige Güter werden auch nach einem Crash in Relation zu Edlemetallen teuer bleiben. Die Chancen "reich" zu werden bestehen darin, nach einem Crash in die "richtigen" Assets umzuschichten und dann abzuwarten, wie sich die Sache entwickelt. Vor allem in Umbruchzeiten bestanden schon immer Gelegenheiten, Vermögen zu machen, da hier die Karten neu gemischt werden. Das funktioniert übrigens auch in einem Schuldgeldsystem. Wer den richtigen "Riecher" hat, kann sich zu jeder Zeit und immer vorteilhaft positionieren.
Wer Reserven in Edelmetall hat, für den eröffnen sich sehr wahrscheinlich Möglichkeiten, die andere nicht haben werden. Aber diese Möglichkeiten müssen auch genutzt werden, mit all den damit verbundenen Risiken. Für alle anderen bietet Edelmetall lediglich die Gewissheit, dass das Zeug niemals wertlos werden kann. Ein Totalverlust ist ausgeschlossen, sei denn, es wird einem mit Gewalt abgenommen.
Von alleine geht gar nichts. Und alle Eventualitäten kann auch niemand berücksichtigen. Es ist aber allemal besser, seine Vermögensverwaltung in die eigenen Hände zu nehmen, als es gehirngewaschenen Bankberatern anzuvertrauen, denen die Provision und der eigene Job-Erhalt wichtiger ist als Ihre Ziele oder Bedürfnisse. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, diese Verantwotlichkeit kann einem niemand abnehmen.
(Gute) Berater erfüllen lediglich den Zweck, ihr Wissen und ihre Erfahrung anzubieten, damit Sie eine Entscheidung treffen können. Investieren Sie niemals in Dinge, wovon Sie nichts verstehen. Wenn es ein Berater seinem Klientel die Sache nicht transparent und verständlich vermitteln kann, taugt er nichts.


9. November 2017
Gold, Geld und Aktien: die Prognosen von Dirk Müller und Max Otte

Hellmeyer warnt jedoch davor, den ganz großen Crash in kurzer Zeit zu erwarten: "Wir wissen: Gold ist ein Markt, der auch gemanagt wird, und das ist die diplomatischste Form, in der ich dies ausdrücken kann"
Nicht nur Gold wird "gemanaged", der Finanzmarkt insgesamt ist eine Farce, weil das Geschehen mit einem "Markt" gar nichts mehr zu tun hat.
Der Begriff "Inszenierung" trifft hier wohl besser zu. Wehe, wenn das Kartenhaus eines Tages zusammenbricht, dann gibt es für viele ein böses Erwachen. Wichtig ist, dass der Bürger endlich erkennt, dass dies alles nicht real ist, sondern reine Inszenierung.
Über die Medien läuft eine massenhafte Gehirnwäsche ab, damit die Bürger diese inszenierte Scheinwelt als Realität wahrnehmen.
In einer Welt, die massenpsychologisch manipuliert ist, verwischen die Grenzen zwischen "Verrückten" und "Normalen".
Das Absurde wird zur Norm, damit steht die Welt qausi auf dem Kopf. Was früher die Normalität war, ist heute nicht mehr konform.
In unserer Gesellschaft muss man verrückt sein, um als normal angesehen zu werden. Wer sich den Gehinwäschepraktiken entzieht, muss das Spiel dennoch mitspielen, um nicht selbst unter die Räder zu kommen. Wer heute noch klar denken kann und sich entsprechend outed, leistet sich einen Nonkonformismus, der existenzbedrohlich werden kann.

Dow Jones: Wertverlust von 97% gegenüber Gold zu erwarten
[...] Wenn man Geld druckt, das kein Ersatz für eine Ware oder eine Dienstleistung ist, dann hat es keinen Wert und kann folglich auch kein Wirtschaftswachstum generieren. Es hat mit echtem Geld nichts zu tun, sondern ist nur ein Zertifikat über Betrug und Schwindel. Der Großteil der 2,5 Billiarden $ an weltweiten Schulden, Derivaten und ausstehenden Forderungen fällt in diese Kategorie. Wenn der gigantische Bluff des globalen Währungssystems eines Tages auffliegt, werden diese 2,5 Billiarden $ in einem schwarzen Loch verschwinden, zusammen mit den Assets, deren Wert durch die Schuldenorgie künstlich aufgebläht wurde. [...]
Egon von Greyerz spricht den Knackpunkt an: "eines Tages"!
Wann dieser Tag kommt, weiß leider niemand. Aber er wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Auch wenn Hellmeyer im vorherigen Artikel den großen Crash nicht kurzfristig erwartet, es kann jeden Tag, ohne Vorwarnung eintreten.
Wahrscheinlich aber hat recht, und das Endspiel lässt noch eine ganze Weile auf sich warten. Spekulieren darauf würde ich auf keinen Fall.
Wenn der Crash kommt, dann geht das so blitzschnell, dass niemand mehr vorher seine Vermögenswerte umschichten kann.
Die kurzfristigen Gewinnaussichten in der Papierwelt mögen zwar verlockend sein, der Bogen wird aber maßlos überspannt. Wer genügend "Kohle" hat, der kann einen Teil davon im Kasino setzen. Das ist jedoch Spielgeld, dessen muss man sich bewusst sein. Wer diesen Nervenkitzel nicht braucht, sollte lieber auf Nummer sicher gehen.


8. November 2017
COP23: Bonner Klimakonferenz kostet Steuerzahler 117 Mio.

25.000 CO2-Narren aus der ganzen Welt treffen sich derzeit in Bonn, um das Klima zu retten. Das vom Steuerzahler finanzierte NGO-Happening kostet 117 Mio. Euro. Medien fördern esoterischen Klima-Alarmismus und unterstützen die Hetze gegen deutsche Kohle.
Dass es Klimaveränderungen gibt, ist unbestritten. Das "Problem" alleine auf das Kohlendioxid zu reduzieren, ist moderne Scharlatanie.
Eine Erwärmung findet statt, wenn mehr Wärmeenergie eingetragen als abgegeben wird. Was ist mit der zunehmenden Urbanisierung und Flächenverbrauch? Planzen benötigen zur Photosynthese kurzwelliges Licht, IR-Strahlung wird möglichst reflektiert, da eine unnötige Erwärmung sich nachteilig auf den Wasserhaushalt der Pflanzen auswirken würde. Urbane Fläche bzw. unbegrünte Flächen absorbieren IR wesentlich stärker, d.h. sie tragen zu einer stärkeren Erwärmung der bodennahen Schichten bei. Umgekehrt ist die Wärmeabstrahlung nachts von dunklen Flächen höher. Das sei nur als Beispiel genannt um zu zeigen, dass die Wechselwirkungen, die zu klimatischen Veränderungen führen, wesentlich komplexer sind, als es uns dargestellt wird. Uns wird erzählt, dass wir nur den CO2 Ausstoß drastisch reduzieren müssen, und alles wird gut.
Ich bin überzeugt, dass der Mensch sehr wohl mit dazu beigetragen hat, Klimaveränderungen zu bewirken. Nur weiß keiner gebnau, welcher Anteil davon menschengemacht ist, und welcher Anteil durch Einflüsse entsteht, die mit dem Menschen gar nichts zu tun hat.
Die CO2-Emmission kann sicherlich eine Auswirkung haben, aber welchen Anteil neben den vielen anderen Einflüssen dem CO2 anzulasten ist, wird nicht dargelegt. Wahrscheinlich weiß das auch gar keiner so genau. Rechenmodelle sind eben nur Modelle, die die Wirklichkeit niemals vollständig abbilden können. Warum sich die Bürger von der scheuklappenartigen CO2-Hysterie anstecken lassen, ist nur mit mangelnden gesunden Menschenverstand zu erklären. In den 70er Jahren gab es die Peak-Oil Hysterie, demzufolge wir heute keine Tropfen Erdöl mehr fördern hätten können, später dann das große Waldsterben, und heute eben den Klimawandel.
Wenn die Prognosen dazu ebenso treffsicher sind, wie damals die Peak-Oil Prognose des "Club of Rome", wäre jeder übertriebene Aktionismus dazu kontraproduktiv. CO2 ist mit Sicherheit nicht unser derzeitiges Hauptproblem. Aber es wird ganz oben aufgehängt, und das ist der eigentliche Skandal...


7. November 2017
Finanzmärkte: Achtung Schubumkehr

Bislang hat lediglich die Fed begonnen, ihre Bilanzen zu verkürzen, d.h. den "Geldhahn" zuzudrehen. Wie bereits vor einigen Tagen erwähnt, ist es vollkommen gleichgültig, wer oder was Liquidität in die Märkte pumpt. Das müssen nicht die Zentralbanken direkt sein. Die Kreditausweitung insgesamt darf nicht ins Stocken geraten. Therotisch können das auch die Privaten machen, sofern die Geschäftsbanken mitspielen. da gibt es nur einige Probleme: Die Märkte sind in vielen Bereichen gesättigt, wer will in diesem Umfeld, zumal noch bei der Aussicht auf höhere Zinsen, da noch investieren. Die Banken haben vielleicht dazugelernt und sind mit der Kreditvergabe vorsichtiger geworden. Der Bankensektor ist nach wie vor unterkapitalisiert, und solange sie sich nicht auf ein erneutes Bail-out verlassen können, spielen die wahrscheinlich nicht mehr mit dem Feuer. Was hinter den Kulissen läuft, weiß ich aber leider nicht. Praktisch gesehen kann die Liquidität, die zur Aufrechterhaltung des Systems notwenig ist, eigentlich nur von den Zentralbanken in ihrer Rolle als Kreditgeber der letzten Instanz kommen. Meiner Meinung ist die Ankündigung einer Bilanzverkürzung lediglich ein Bluff. Die Fed spielt hier ein wenig, da sie es sich momentan leisten kann. Die EZB ist ja diesbezüglich in die Bresche gesprungen. Das ganze Inszenierung hat m.E. nur den einen Zweck, die berechtigten Inflationsbefürchtungen der Märkte etwas zu dämpfen.
Wenn ich mich recht erinnere, war es der frühere Fed-Cheff Ben Bernanke, der einmal gesagt hatte, dass Inflation dann entstünde, wenn die Märkte Inflation erwarteten. Bluffs und Inszenierungen der Notenbanken sind seit Alan Greenspan an der Tagesordnung, nur so konnte das System überhaupt so lange durchhalten. Ich frage mich nur, welche Steigerung es noch geben könnte. Wenn denen keine neuen Tricks einfallen, ist es definitiv bald vorbei. Kommt doch noch ein weiteres Karnickel aus dem Zylinder? Außer Andeutungen kommt seit längerer Zeit schon nichts mehr. Das als ein Instrument einzsetzen, die Spannung noch weiter zu erhöhen, macht keinen Sinn. Wenn die tatsächlich selbst nicht mehr wissen, wie sie das Publikum hinhalten können, dann gute Nacht...


6. November 2017
Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn

Passend dazu, soll in München per Bürgerentscheid das Heizkraftwerk Nord früher abgeschalten werden.
Das Quorum einer erfolgreichen Bürgerabstimmung lag dabei bei lächerlichen 10% aller Stimmberechtigten, diese Hürde wurde knapp gerissen.
So also sieht Demokratie aus. Erschreckend auch, dass vielen (den meisten) Bürgern die Angelegenheit offensichtlich am A.... vorbeigeht, und erst gar nicht abgestimmt haben.

Auch passend, hat ein öffentlich-rechtlicher Sender am verregneten Sonntagnachmittag die CO2 Problematik in mehreren Beiträgen pseudo-dokumentarisch aufbereitet. Kaum echte Fakten, dafür aber massenhaft ergreifende Bilder. Peinlich nur, dass in zwei aufeinanderfolgenden Beiträgen, erst über Grönland, danach über Island, identische Filmsequenzen über abschmelzende Gletscher eingeblendet wurden.
So also werden Dokumentarsendungen gemacht. Man hat ein Thema, und unterlegt seine Thesen mit den "passenden" Filmsequenzen aus dem Archiv. Wer überprüfbare Fakten erwartete, wurde mit Emotionen überschüttet. So wurde z.B. ein grönländischer Schamane von einem Kameratream begleitet, der die Welt vor den Folgen des drohenden Erderwärmungs-Szenario warnt.

Später in den Nachrichten wird eine Delegation von den Fidischi-Inseln in Bonn vorgeführt, auf offener Straße folkloremäßig nur dünn bekleidet.
Vielleicht hätten sie sich in dieser Situation sogar etwas mehr Erderwärmung gewünscht, aber Bilder mit Anorak kommen emotional eben auch nicht so gut 'rüber. Ohne hier eine bestimmte Position zum Thema Klimaveränderung einnehmen zu wollen: Wenn die Bürger vorwiegend auf der emotionalen Ebene zu diesem Thema angesprochen werden, so ist da irgend etwas faul. Das ist eine "altbewährte" Methode der Überzeugungsarbeit, wenn Argumente ausgehen oder Fakten fehlen.


5. November 2017
Niedrige Zinsen, wie lange geht das noch gut?

Manfred Gburek denkt hier laut nach, ob es überhaupt einen Weg aus dem Teufelskreis gegeb könnte.
Die Anlageempfehlungen sind nur allgemeiner Art, und müssen nicht 1:1 übernommen werden. Diversifizieren ja, aber das individuelle Ziel dabei nicht aus den Augen verlieren.
Aktien sind zwar meist wie Sachvermögen, aber die Kurse sind bis jetzt schon zu lange und zu hoch gestiegen.
Edelmetalle wurden bis jetzt kaum von der Geldschwemme getrieben. Gemäß der guten, alten Drei-Speichen-Regel sollte man daher Anlagevermögen aus Aktien und Immobilien eher zugunsten von Cash und Edelmetallen umschichten.
Wer die letzten Jahre ausschließlich Edelmetalle als Reserve gehalten hatte, und zwischenzeitlich aus irgendwelchen Sachzwängen diese (hoffentlich nur teilweise) verkaufen musste, hat real leichte Verluste hinnehmen müssen. Neben Spread zwischen An- und Verkauf, wurde die "Inflation" ebenfalls nicht ausgeglichen. Falls man (unverhofft) dringend Cash benötigt, sollte man immer das zuerst verkaufen, was den besten Preis hergibt. Geld, das man eigentlich nicht (übrig) hat, kurzfristig in irgendetwas investieren zu wollen, um schnell noch Gewinne mitzunehmen, ist riskant und geht oftmals nicht gut. Investoren brauchen notfalls einen langen Atem, alles andere läuft unter dem Begriff "Zocken".

Wie es kurz- und mittelfristig weitergehen soll, weiß keiner. Die Fed hat die Zinsen erst einmal belassen, die EZB kündigt lediglich eine Kürzung des Anleihe-Aufkaufsprogramms an.
Parallel dazu gibt es nun gewisse Anzeichen dafür, dass die Gelddruck-Orgie so langsam auch auf die Verbraucherpreise (massiv) durchschlagen könnte. Dann wird es richtig spannend, denn dann müssen auch die Zentralbanken endlich Farbe bekennen.


Jamaika
Das Schauspiel ist grotesk. Die, die nun schon länger bei uns verhandeln, berufen sich darauf, den Auftrag des Wählers erfüllen zu müssen, notfalls auch unter Eingehung fauler Kompromisse. Denn Neuwahlen will der Bürger ja angeblich nicht.
Die stärkste Fraktion sucht den verkrampften Zusammenschluß mit einer vierten und fünften Kraft, weil die zweite nicht will, und die dritte nicht gewollt wird.


29. Oktober 2017
Frankreichs Denkfabrik schlägt Enteignung zur Lösung der Verschuldungsproblematik in der Eurozone vor.


EZB - die Insolvenzverschleppung und der Wahnsinn gehen weiter

Bis zum heutigen Tag hat allein die EZB über 2.188.000.000.000 Euro (2,188 Billionen Euro) in die Märkte gepumpt und nun wird bekannt, dass kein Ende in Sicht ist.
In der Grafik (siehe verlinkter Artikel) werden die Bilanzsummen der Fed, BoJ und EZB gegenübergestellt.
Währedn die Fed nach Zeiten der Expansion derzeit eher zurückhaltend ist sind die EZB und auch Japan in die Bresche gesprungen. Der Aufschuldungswahnsinn (Gelddrucken) geht munter weiter. Dabei ist es für das System im Prinzip egal, wer/wo aufschuldet. Hauptsache, es wird (in der Bilanz) neues Geld gedruckt. Ebenso ist es egal, ob Private oder Institutionen aufschulden. Der Staat ist früher immer eingesprungen, wenn die private Verschuldung ins Stocken geraten ist. Heute übernimmt diese Rolle die Zentralbank.

Nur die Bilanzsummen der Zentralbanken zu betrachten, ergibt nicht das ganze Bild. Interessant wäre, wie sich die Bilanzsummen im Ganzen aufgebläht haben. Der Theorie nach müsste das eine schöne Exponentialkurve ergeben.
Na und - mögen einige Denken, dann kann das Spiel ja ewig so weitergehen.
Tut es aber nicht, weil es da noch ein paar andere Zusammenhänge gibt:
Jede neue Währungseinheit, die in das System gelangt, generiert immer weniger an Wirtschaftswachstum.
Das bedeutet, dass die Schulden insgesamt schneller steigen als das, aus dem sie bedient werden können.
Irgendwann müssen die Schulden ausgebucht werden, und das ist gleichbedeutend mit Verlust an Geldwertvermögen.
Eine Variante des Vermögensverlusts erleben gerade die Sparerer, Dank Politik der "finanziellen Repression".
Es gibt also mehrere "Taktiken", die den Bankrott verschleppen, ohne jedoch das Problem tatsächlich zu lösen.
Die Verantwortlichen waren in der Tat diesbezüglich sehr kreativ, ich hätten ihnen das gar nicht zugetraut.
Bzw. glaubte ich nicht, wie skrupellos die vorgehen würden, und ich habe auch nicht mit der Dummheit der Bürger gerechnet, die das alles mitmachen. Trotz Aufklärung durch Leute wie Matthias Weik und Marc Friedrich, die ja nun wirklich auch im Mainstream keine Unbekannten Figuren sind.

Und die offizielle Lügenstatisik von Inflation glauben vielleicht auch noch einige Leute.
Inflation ist eine Ausweitung der Geldmenge über das Wirtschaftswachstum hinaus. Hedonische Schummelei hat in einer Statisik ebenfalls nichts zu suchen, da wir sonst nicht am technischen Fortschritt partizipieren.
Inflation kann man am besten an der Preisentwicklung von Waren erkennen, deren Qualität und Art sich über einen langen Zeitraum hinweg nicht verändert.
Wir haben noch einen alten Handwerksbäcker, der bereits sein Pensionsalter erreicht hat, aber immer noch weiter macht. Die Ausstattung und Einrichtung hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert, der alte, fast 100 Jahre alte Backofen wird immer noch mit Kohle befeuert. Nebenbei, die "Semmeln" in traditioneller Weise hergestellt, gehen seit jeher weg wie "geschnitten Brot". Kürzlich wurde der Preis auf nunmehr 35 ct angehoben.
Ich kann mich aus Jugendzeiten erinnern, dass damals der Preis bei 10 Pfennigen lag, später lange Zeit 15 Pfennige. Ca. 30 Jahre später liegen wir umgerechnet bei ca. 70 Pfennigen. Wenn das denn mal keine Inflation ist.
Ganz genau habe ich die Preisentwicklung über die Zeit nicht mehr im Kopf, aber es lässt sich nachrechen, dass über die Jahre hinweg die Teuerung im Durchschnitt bei mindestens 5% p.a. gelegen haben muss.
Und was Wunder, die Geldmengenausweitung entspricht dem gleichen Muster.

Glauben Sie deshalb nicht, wass in den Nachrichten gelogen wird, sondern machen Sie selbst die Augen auf!
Bereits vor 12 Jahren hat der Mediziner Dr. Dieter Petschow in seiner Abhandlung Per Saldo rechnerisch-empirisch dargelegt, dass ein System auf Grundlage eines exponentiell wachsenden Geldsystems zwangsläufig eines Tages an sein Ende kommen muss. Lesen Sie den Artikel und gleichen Sie die darin gemachten Aussagen mit der tatsächlich eingetretenen Entwicklung ab. Im Prinzip hat Dr. Petschow die Entwicklung treffsicher vorhergesagt, die diversen "Tricks", die zur Verschleppung angewandt wurden, konnte natürlich auch er nicht vorhersehen.
Wenn z.B. die EZB keine verbotene!!! Staatsfinanzierung betrieben hätte, wäre das das System bereits mausetot.
Um das System zu retten, wurden Rechts- und Vertragsbrüche en masse begangen. Angeblich Alternativlos!
Dass sich unser Konstrukt noch "Rechtsstaat" nennt, ist eine zynische Farce. Wenn der Bürger sich "alternativlos" über "Recht" hinwegsetzt, lassen Zwangsmaßnahmen nicht lange auf sich warten. De facto wird heute der Bürger durch subtile Maßnahmen "bestohlen", ohne dass er sich durch legale Rechtmittel dagegen wehren kann.
Quod licet Jovi, non licet bovi! Dazu braucht es also eines demokratischen Rechtsstaats.


25. Oktober 2017
EU am Scheideweg

Victor Orban hat gestern klare Kante gezeigt und bekräftigt, dass Ungarn keine Flüchtlinge aufnimmt.
Tschechien ist in der Parlamentswahl ebenfalls nach "rechts" gerückt, der designierte neue Regierungschef Babis wird mit Donald Trump verglichen. Zusammen mit Polen und Österreich bildet sich nun eine Front, die im Vergleich zur Rest-EU eine deutlich "populistischere" Richtung einschlägt. Nachdem Merkel nun auch innenpolitisch geschwächt ist, dürfte sich ihr Einfluss in der EU dramatisch verschlechtern.
Visegrad, nun auch mit Österreich im Osten und Süden, der "smarte" Macron aus dem Westen, Merkel-Deutschland ist umzingelt von Ländern mit Regierungschefs, die die neuen Machtverhältnisse zu Ihren Gunsten ausnutzen werden. Die deutsche "Regierung" ist derzeit mit sich selbst beschäftigt, vielleicht kommt ja gar keine neue Regierung zusammen und "Jamaika" scheitert. Neuwahlen im kommenden Frühjahr sind nicht ausgeschlossen. Inneres Konfliktpotenzial besteht derzeit auch in Italien und Spanien, von Griechenland (derzeit nicht ganz so stark im Fokus) gar nicht zu sprechen. Bei den Brexit-Verhandlungen geht es ebenfalls nicht voran, und Frankreichs neuer starke Mann spürt im eigenen Land auch zunehmend Gegenwind, weshalb er sich außenpolitisch als EU-Leader profilieren will und auch muss.
Die Veränderungen zeichnen sich klar ab, es bleibt also weiterhin spannend..
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24. Oktober 2017
Marc Faber: "Warum sollte ich es bereuen, historische Fakten zu nennen?"

Nach einem radikalen Kommentar gilt Investor Marc Faber als Rassist. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche kontert der Schweizer Börsenexperte den gegen ihn erhobenen Vorwurf.
Ich oute mich jetzt auch 'mal als dreckiger Rassist. Auch ich bin der Überzeugung, dass es zwischen den Rassen genetisch bedingte Unterschiede gibt, und die politisch korrekte "Gleichmacherei" eine hirnverbrannte Ideologie ist. Die schwarze Rasse ist den Weißen in manchen Eigenschaften bzw. Fähigkeiten weit überlegen. Wer räumt denn die Medaillen und Weltmeistertitel ab, wenn es um z.B. um Laufsportarten geht?
Ich nehme einmal an, dass die weiße Rasse ebenfalls Eigenschaften besitzt, die auf anderen Gebieten eine gewisse Überlegenheit darstellt. Ob Marc Faber mit seiner empirischen Feststellung richtig liegt, kann ich nicht beurteilen. Ich nehme aber an, dass er sich auf seinem Fachgebiet gut auskennt.
Was Faber postuliert ist nicht, dass gewisse Rassen gegenüber anderen minderwertig seien, sondern, dass es seiner Meinung nach Unterschiede gibt. So ein Drecksrassist...


Warum soll ich eigentlich noch Steuern zahlen? Im Reich der "Fake Markets" und der Illusionen
"Wir reden immer über Marktwirtschaft", sagt Volker Schnabel und fragt sich: "Wie ist das eigentlich vereinbar, dass wir eine Planwirtschaft auf Seiten des Geldes haben, auf der anderen Seite aber von einer Marktwirtschaft in der Wirtschaft reden? Das kann nicht miteinander kompatibel sein."
Ungedecktes (bzw. unzureichend gedecktes) Papiergeld ist das Instrument für den größten Betrug in der Menschheitsgeschichte. Das hatten Figuren wie John Law zwar auch schon praktiziert, aber die Perfektion dieser Betrugsmaschinerie ist erst in unserer Zeit gelungen. Dass unsere Währungen inzwischen ohne jedwedes Underlay akzeptiert wird, ist ein für mich unverständliches Phänomen. So dämlich waren nicht einmal unsere Vorfahren. Damals ist der Schwindel relativ schnell aufgeflogen. Unsere Gesellschaft heute ist zwar zu technischen Meisterleistungen fähig, mit dem gesunden Menschenverstand ist es jedoch anscheinend rapide zurückgegangen. Fiat-Geld und deren Derivate taugen nicht zur Wertaufbewahrung, unser Zahlungsmittel erfüllt lediglich den Zweck für zeitnahe Transaktionen in der Wirtschaft. Wäre ich Atheist, würde ich eher an Gott glauben als an der Werthaltigkeit von Fiat-Geld und deren abgeleiteten Derivaten. Tja - Glaube versetzt bekanntlich Berge, aber nur solange, bis die Menschen vom Glauben abfallen.


EZB-SitzungGeldpolitik wird noch lange viel zu locker bleiben
Auch solche Meldungen (sogar in den MSM) kann das Vertrauen (noch) nicht erschüttern. Entweder können die Leute nicht lesen, oder sie können zwar lesen, verstehen aber den Inhalt nicht.


23. Oktober 2017
Wer verschwindet schneller: Merkel oder die Demokratie?
(Must Read, gehostet auf Jürgen Fritz Blog)

Jetzt wird es richtig teuer
Sondersteuer auf Immobilien (Auszug im Manager-Magazin)


Bereitet Italien das Ende des Euro vor?
Die Ökonomenzunft hätte es wissen müssen: Die Währungsunion wird zerbrechen. Die Wege zur Staatsschuldenreduktion sind begrenzt. Wir sitzen auf einem Pulverfass.

22. Oktober 2017
China first: Die neue Weltmacht China hat noch lange nicht genug
Staatschef Xi hat den festen Willen geäußert, China auf Platz eins der Weltwirtschaft zu verhelfen. Cina ist aus seinenm früheren Status, die verlängerte Werkbank der Welt zu sein, längst hinausgewachsen. China greift inzwischen auch Technologien an, bei denen Deutschland u.a. führend war, z.B. Maschinenbau sowie Automobile.
Nun beginnt die nächste Stufe der "Emanzipation" und das sollten wir sehr ernst nehmen. China kann seinen Staatsunternehmen Geld in unendlicher Höhe zur Verfügung stellen. Wir haben bereits gesehen, dass China im Bieterstreit von interessanten Hochtechnologien Angebote macht, die weit über den "Marktwert" des Unternehmens hinausgehen. Das ist denen egal, die Chinesen wollen "Filetstücke", koste es was es wolle, während unsere Zentralbank marode Banken und Staaten finanziert, "whatever it takes"!
Die "um jeden Preis"-Politik ist nicht ohne Risiken (der GröFaZ ist damit auch gescheitert), doch Xi's Wahnsinn ist immer noch rationaler als in ein Faß ohne Boden zu investieren, ohne überhaupt einen Gegenwert dabei zu generieren. Zu teuer einkaufen ist immer noch besser, als "Geld" einfach nur wegzuwerfen.
China bringt den Westen unter Druck. Die Beendigung von QE ist sowohl in den USA, als auch in Europa vollkommen unmöglich, will man nicht den Chinesen das Feld kampflos überlassen. Ob das unsere westlichen (Funktions-) Eliten kapiert haben, wage ich zu bezweifeln. Oder besteht der "Plan B" der Elten etwa darin, das gloable Fiat-Geldsystem crashen zu lassen? Der Wahnsinn ist nämlich nur durch möglich, "Geld" ex nihilo zu schaffen.
China kann seine planwirtschaftlichen Interessen mit Zentralbank-Luftgeld wesentlich besser umsetzen als der inhomogene Westen, da es nur einen Machtapparat ohne Konkurrenz gibt. Den Anschein von Demokratie bei uns zu wahren, frisst ebenfalls enorme Ressourcen.
Um es nochmals zu verdeutlichen: Fiat-Money der Zentralbanken ist kein Markt-Geld, sondern ein planwirtschaftliches Steuerungsinstrument, Nachfrage zu generieren. China hat es einfacher, da es sich erst gar nicht den Anschein einer freien Gesellschaft geben muss. China kann ganz ungeniert Geldströme dorthin kanalisieren, wo es die KP unter Xi für "Richtig" hält. Bei uns kippt man "Geld" in den "Markt", doch so ganz scheint man es nicht unter Kontrolle zu haben, wohin die Geldströme fliessen. Die intervenierende "Marktpflege" kann zwar verhindern, dass bestimmte Segemnte sich nicht nach echten Marktmechanismen entwickeln können, das ist jedoch wesentlich uneffektiver, als wenn direkt, ohne die Fassade wahren zu müssen, ganz offen in den Markt eingegriffen wird.
Fiat-Money ist das ideale Instrument für eine planwirtschaftliche Ausrichtung, und Xi nutzt diesen "Vorteil" gnadenlos für sein System aus. Der Wesen steckt insofern in einem Dilemma, dass dieser, seit nunmehr einem Jahrhundert bestehnde Umstand geschickt verschleiert wurde, und spätestens nach der formellen Abkopplung vom Gold unkontrollierbare Zustände angenommen hat, bzw. zu den heute vorherrschenden, unkontrollierbaren Zuständen geführt hat.

Wie es weitergehen kann:
Wenn wir linear unter den gegenwärtigen Bedingungen weiterextraplieren, wird Cina die Vorherrschaft als Wirtschafts- und Militärmacht gewinnen und die USA in deren Rolle ablösen. Auch Deutschland wird als Industriestandort ebenfalls kräftig Federn lassen müssen. Damit werden die Schulden in Deutschland ebenfalls entgültig unbedienbar. Mit steigenden Zinsen um so eher. Bleibt als fragwürdiger Ausweg nur noch ein Krieg in ausgedehnter Dimension, oder Chash des globalen Finanzsystems, der nach/mit einem Krieg sowieso ausgelöst werden würde.
In welcher Form auch immer, wird der Staat seine Bürger auch in offener Form enteignen, was er auf subile Art ja bereits macht. Das Fiat-Geld System wird seit einiger Zeit ganz massiv dazu benutzt, die Ersparnisse bzw. das Vermögen der Bürger abzuschmelzen. Neben Geld aus Ersparnissen, das durch Arbeit generiert wurde, wird Nachfrage durch Kredit (aus dem Nichts) geschaffen, das mit erarbeitetem Geld konkurriert.
Inflation als Instrument der Enteignung ist nichts Neues. Sparvermögen und Anwartschaften bleiben nominal zwar erhalten, die Kaufkraft geht jedoch massiv zurück. Die Kreditblase (inflation) schlägt seit einiger Zeit auch massiv auf die Lebenshaltungskosten der Bürger durch, was an den Miet- und Immobilienpreisen deutlich sichtbar wird. Die Immo-Kreditblase ist ein ideales Aufschuldungsinstrument, da höhere Immopreise wiederum eine (vermeintlich) höhere Kreditabsicherung ermöglicht, und damit noch mehr und noch höhere Kredite gewährt werden.
Wir müssen uns auch nicht wundern, dass die Inflation derzeit nicht die Edelmetallpreise treibt. Viele echte Ersparnisse wurden bereits umgeschichtet, und als Sicherheit für Kredite wird das Zeug von den Banken nicht in vergleichbarer Weise wie z.B. Immos akzeptiert. Veruchen Sie einmal, für den Goldkauf von einer Bank Kredit zu bekommen. Um an Edelmetalle zu kommen, benötigt der brave Bürger echte Ersparnisse. Da der gemeine Bürger kaum noch über echte Ersparnisse verfügt, kommt von dieser Seite relativ wenig Nachfrage. Hinzu kommt, dass immer noch nur ein geringer Teil des Vermögens in Edelmetallen investiert ist. Investments in Edelmetall ist auch keine Form von produktiven Vermögen, d.h. es wirft keine Ertäge ab, aber das ist bei den meisten Vermögensanlagen der Bürger real derzeit auch nicht der Fall. Edelmetalle in physischer Form sind echte Ersparnisse, die jedoch seine Stärke erst beim Verdamfen des Schuldgeldsystems ausspielen kann. Und falls schon vorher, wird es das Fiat-System in kürzester Zeit zu Fall bringen, dann ist das Vertauen des Papiergeldsystems nämlich zerstört.

China hat zwei Trümpfe in der Hand: "Papier"Geld ohne Ende, und Goldreserven, das notfalls zur Deckung herhalten kann, wenn das Fiat-Money-System verdampft. Goldreserven sind für die jeweiligen Zentralbanken von enormer Wichtigkeit, da sie zur Not damit ein Underlaying glaubhaft machen können. Was bei den Militärs die atomare Abschreckung ist, ist bei den Zentralbanken die "goldene" Abschreckung. Keiner will sie wirklich einsetzen, können damit jedoch die "gegenerischen" Zentralbank unter Druck setzen. Die "goldene" Aufrüstung Chinas bzw. Russlands der vergangene Jahre hat also durchaus seinen Sinn. Aber warum sollten sie diesen Trumpf vorzeitig ausspielen, solange ihnen das Fiat-Money System dabei hilft, den hart arbeiteten Bürgern auf einfache Weise das "Geld" aus der Tasche zu ziehen? Das ist im Osten nicht anders als im Westen. Die Frage für den Bürger ist nur, wo zukünftig die größeren Krümel vom Kuchen für ihn abfallen werden? Wie immer es auxh weitergehen wird, Deutschland hat diesbezüglich seinen Peak überschritten, auch Dank der weisen Voraussicht von "denjenigen, die uns hier schon länger regieren". Die Chinesen müssen wir deshalb nicht unbedingt beneiden. Die kurzfristigen Perspektiven mögen dort zwar positiv (größer werdende Krümel) sein, aber am Ende wird auch China sein "Fett" wegbekommen.
Systemische Fehler können nirgendwo auf Ewigkeit kaschiert werden...


Nicht nur Mieten und Immopreise stiegen, auch die Nebenkosten:
Hunderttausende können ihren Strom nicht mehr bezahlen

21. Oktober 2017
Flüchtling rast mit Fahrrad auf Auto, wer zahlt den Schaden?
Hier spiegelt sich ein generelles Problem unserer Zeit bzw. unserer Gesellschaft wieder:
Gewinne werden privatisiert, Verluste (bzw. Risiken) werden sozialisiert.
Das zeigt sich auch beim Thema "Flüchtlinge", neuerdings p.c. "Geflüchtete" (was für ein Schwachsinn!) genannt.
Leser sollten meine Einstellung kennen. Grundsätzlich ist es mit egal, wenn Teile der Gesellschaft "Geflüchtete" hier aufnehmen wollen, solange sie dafür die Verantwortung übernehmen und mit ihrem vollen Vermögen bzw. erworbenene Anwartschaften dafür BÜRGEN! Es gibt Gruppierungen in unserem Land, die erheblich von den "Einwanderern" profitieren (z.B. Vermieter), bzw. sich Vorteile (billige Arbeitskräfte) davon versprechen.
Die Kosten bzw. die Risiken werden jedoch allen Bürgern aufgehalst, ob sie es wolle, oder nicht! Wenn offene Grenzen sowie die Aufnahme von Flüchtlingen beschlossen wird, so dann nur mittels Volksabstimmung mit absoluter Mehrheit bzw. qualifizierter Mehrheit. Darunter kann von einer Legitimation nicht die Rede sein. Bei uns hat eine Kanzlerin im Alleingang darüber entschieden, wobei es natürlich Abgeordnete im Bundestag gibt, die das mit unterschrieben hätten (falls sie denn gefragt worden wären).
Zurück zu unserem Fall: Wer kommt für den Schaden auf? Wer ist der Verursacher? Die "Bahnhofsklatscher" oder wer? Die Merkel persönlich? Das ist des Pudels Kern. Für die eine oder andere Sache sein und aktiv mitmachen ist die eine Seite, dafür die Verantwortung zu übernehmen die andere.


19. Oktober 2017
90 Prozent des Plastikmülls im Meer aus zehn Flüssen in Asien und Afrika
Die spinnen, die Grünen. Dafür schaffen sie die Plastiktüten bei uns ab, die sicherlich nicht in unseren Flüssen landete. Pech auch für den neuen Trend der Insektenfresser bei uns. Heute hat man gemeldet, dass die Zahl der Insekten in Deutschland dramatisch abgenommen hat. Die Viecher sind also ab heute auch tabu...


«Gefahr, dass der nächste Crash noch schlimmer wird»
Interview
Luqman Arnold hat den Crash von 1987 an vorderster Front miterlebt. Der frühere UBS-Konzernchef warnt vor dem Irrglauben, dass in der Finanzwelt alles unter Kontrolle sei.


18. Oktober 2017
Edelmetalle weiterhin schwach seitwärts...

Die Edelmetallpreise (Gold und Silber) bewegen sich weiterhin seitwärts, abgesehen von mageren Auf- und Abbewegungen innherhal einer unspektulären Bandbreite. Über das Jehr hinweg betrachtet ist der leichte Abwärtstrend immer noch nicht gebrochen, eine Trendwende nicht in Sicht.
Es feht an Impulsen. An der Zinsfront tut sich so gut wie nichts, und der Aktienmarkt gewinnt mühsam, aber stetig. Es wird Zeit, dass von irgendwo her Sand ins Getriebe geblasen wird, die relative Ruhe im System ist verdächtig. Eigentlich müssten viele Anleger langsam nervös werden. Aber die veröffentlichten Wirtschaftsdaten und Prognosen sind alles andere als beunruhigend. Fast überall in der Welt geht man von einem angenehmen Wachstum aus, mögliche Konjunktureinbrüche oder gar einen Crash sieht derzeit niemand, jedenfalls nicht im Mainstream.
Alles Bestens also? Mitnichten. Die Lage global ist ja wirklich nicht so, dass es keine Risiken und Konfliktpotenziale gäbe.
Alleine die "Unberechenbarkeit" eines Präsidenten Trump sollte eigentlich schon zu dazu führen, dass die Märkte aufgescheucht reagieren. Tun sie aber nicht. Früher gab es wegen jeder Kleinigkeit Turbulenzen, heute lassen sogar regelrechte Hiobsbotschaften die Märkte relativ kalt.

Wohnen & Haushalt 4.0
Der WLAN-Verschlüsselungsstandard WPA2 hat offensichtlich Macken und ist doch nicht so sicher, wie versprochen.
Und immer mehr Unterhaltungsgeräte und Hauhaltsgeräte sind elektronisch vernetzt. Was von dieser Art elektronischer Revolution zu halten ist, ist fraglich. Diese Art von "Technischer Fortschritt" ist zweifelsfrei nicht ohne erhebliche Risiken. Ferner frage ich mich, wozu man im privaten Haushalt diesen Krempel überhaupt benötigt? Ich jedenfalls brauche keinen Kühlschrank, der selbstständig auf Einkaufen geht.
Langfristig wird sich diese Entwicklung wahrscheinlich nicht aufhalten lassen. Ob die Leute realisieren, dass Bequemlichkeit auch seinen Preis hat?


Leserzuschriften mit interessanten Links!
An dieser Stelle, zunächst einmal herzlichen Dank für die zahlreichen Tipps zu interessanten Links.
Leider verlinke ich derzeit nur wenige davon, da mir die Zeit zu eigenen Recherchen dazu meist fehlt.
Auch wenn Artikel von anderen Bloggern ins eigene Weldbild passen mögen, wenn die Quellen unglaubwürdig sind, bzw. sich nicht verifizieren lassen, sollten wir lieber davon Abstand nehmen, bzw. Zweifel an deren Echtheit zumindest andeuten. Hier ein Beispiel:
Albert Schweitzer: "Afrikaner haben weder die intellektuellen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten, um sie mit weißen Männern in einer beliebigen Funktion unserer Zivilisation gleichzusetzen oder zu teilen." (michael-mannheimer.net) Als Quelle für das Albert Schweitzer Zitat wird genannt:
"Dr. Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger 1952 in seinem Buch 1961, From My African Notebook."

Wenn wir Dr. Google befragen, finden wir tatsächlich mehrere Einträge, die das Zitat mit den der angegebenen Quelle in Verbindung bringen. Ich wollte die zitierte Stelle in dem Originalwerk finden, und da gibt es Probleme:
Es gibt offensichtlich gar kein Buch mit dem Titel "From My African Notebook" aus dem Jahre 1961, sondern lediglich der Titel "African Notbook" von 1939, offensichtlich in 1951 neu auferlegt.
Und offensichtlich haben bereits zahlreiche Leute bereists versucht, das angebliche Zitat in diesem Buch zu finden, leider vergeblich. In zahlreichen (englischsprachigen Blogs) kommt man zu der Auffassung, dass das angebliche Zitat eine Fälschung sei. Kritiker könnten an dieser Stelle einwenden, dass das Werk Schweitzers nachträglich "gesäubert" wurde, was generell nicht auszuschließen ist. Auf der anderen Seite gibt es zuviele Widersprüche, die eine Authentität belegen. Dass Albert Schweitzer diesen Syntax bereits 1939 verwendet haben sollte, ist unwahrscheinlich, da der Stil rückblickend ein Resüme des eigenen Lebens spiegelt. 1961 wäre hier eher plausibel, aber die angebliche Quelle wurde nachweislich breits 22 Jahre vorher verfasst. Bei den weiteren Recherchen kamen jedoch Blogeinträge mit glaubwürdigen Einträgen an's Licht, die tatsächlich die Vermutung nahelegen, dass Albert Schweitzer die weiße Rasse als die überlegenere angesehen hat, jedoch daraus eine Art humanstische "Fürsorgepflicht" des Weißen gegenüber dem "Neger" abgeleitet hat. Aber lesen Sie am Besten selbst und machen sich Ihr eigenes Bild:
Albert Schweitzer And His Controversial "My African Notebook" Quotes: Setting The Record Straight

Zitate und Quellen kann man schnell nennen, wenn kritiklos aus dem Netz von irgendwo und ohne Verifizierung übernommen. Was tatsächlich wahr und an der Story dran ist, kann ich leider auch nicht auf die "Schnelle" verifizieren. Und die meisten Blogger eben auch nicht. Ich würde sehr gerne mehr interessante Links an dieser Stelle posten, würde es jedoch begrüßen, wenn der Einsender ein paar eigene Recherchen dazu gleich mitliefern würde.
Vielen Dank dafür, und vielen Dank für Ihr Verständnis, dass hier nicht alles ohne Plausibilitätsprüfung verlinkt wird.


16. Oktober 2017
Wahlen in Niedersachsen und Österreich

In Niedersachsen hat die SPD zugelegt, die Grünen jedoch soweit verloren, dass es nicht mehr zu einer Neuauflage einer Rot-Grünen Regierungsbildung kommen kann. Bemerkenswert ist auch die Schlappe der CDU. Ich bin der Meinung, dass die Absage von Schulz nach der BTW zur Beteiligung an einer GroKo der SPD Rückenwind gebracht hat. Und den Grünen, bei denen ja die Ambition an einem Jamaika-Bündnis im Bundestag vermutet werden kann, hat diese mögliche Annäherung womöglich geschadet.
Kurzum, ich führe das auf auf dem Merkel-Effekt zurück. Merkel hat trotz CDU Merheit bei der BTW abgewirtschaftet, in Wirklichkeit möchte man sie weg vom Fenster haben. Wer die Näche zu Merkel sucht, wird ebenfalls in den Sog der Abwärtsspirale gezogen, wer sich hingegen distanziert, wird belohnt. Für diese These spricht auch, dass die SPD unmittelbar nach deren Absage an Merkel viele neue Parteimitglieder gewinnen konnte.
Wer sich Verlierern anschließt, wird selbst zum Verlierer. Das mus derzeit auch Seehofer schmerzlich erfahren.
Grüne und FDP werden bei den Sondierungsgesprächen dies sicherlich auch mit im Hinterkopf behalten. Im Grunde genommen ist Merkel am Ende. Wenn es tatsächlich zu Jamaika kommen sollte, müssen sowohl FDP als auch die Grüneen befürchten, bei den nächsten Wahlen noch weiter von den Wählern abgestraft zu werden. Für die FDP, die mühesam das Comeback in den Bundestag erarbeitet haben, wäre das ein Desaster und eventuell der Beginn einen Abstiegs in die Bedeutungslosigkeit. Für die CSU steht ebenfalls viel auf dem Spiel. In Bayern steht für nächstens Jahr die Landtagswahl an. Seehofer ist als Ministerpräsident-Kandidat durch den vorhergegangenen Kuschelkurs mit Merkel inzwischen verbrannt, die Basis hat ihn bereits fallen gelassen.
In Österreich hat die ÖVP die Sozis überholt, die "Populisten" könnten auf Platz zwei knapp dahinter kommen.
Diese Entwicklung nach "Rechts" dürfte die CSU-Bayern nicht ganz ungerührt lassen, zumal die Bayern den Österreichern von der Mentalität näher liegen als zu der einer gewissen Tussi aus der fernen Uckermark. Vielleicht sollten wir uns schon einmal auf Neuwahlen einstellen? Wäre 'mal etwas Neues...

15. Oktober 2017
Das Märchen von der Eier legenden Geld-Wollmilchsau

"In der Schule haben wir gelernt, dass Gleichungen mit mehreren Unbekannten nur bedingt bis gar nicht lösbar sind. Und ausgerechnet bei den hier aufgeführten, sich im Zeitverlauf immer wieder ändernden Variablen soll das möglich sein? Natürlich ist es nicht möglich. Dennoch bekommen wir von Anlagenverkäufern der Banken und Sparkassen, von Versicherungsvertretern und allerlei Beratern penetrant das Märchen von der Eier legenden Geld-Wollmilchsau zu hören."
In einem Nullzinsumfeld lässt sich risikolos kein Geld mit Anlagen verdienen, das sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen. Erinnern wir uns an Zeiten vor der Jahrtausendwende. Jede Anlage musste mehr bringen als die (damals) als absolut sicher geltenden Bundesanleihen. "Verdienen" ließ sich real mit Bundesanleihen kaum etwas, aber wenigstens die Kaufkraft einigermaßen risikolos erhalten. Das Zinsniveau der Bundesanleihen war die absolute Nulllinie, die jedes "Investment" überschreiten musste, um auch die "Risikoprämie" abzubilden.
Heute leben wir in Zeiten der "Finanziellen Repression". Geld wird über die Zentalbanken quasi "kostenlos" angeboten, unabhängig vom Angebot des Finanzmarktes, der durch die Eingriffe der ZBen seine Funktion als "Markt" ja gar nicht mehr erfüllen kann. Nullrendite bzw. negative Verzinsung werden durch die Zentralbanken erzwungen, was bleibt sind lediglich exorbitant hohe Risikoprämien, als "Verzinsung" oder "Rendite" schöngeredet.
Die Folge des zu billigen Geldes ist die Bildung von Blasen, Überkapazitäten etc., kurzum Wirtschaftsaktivitäten, die unter normalen Bedingungen eines echten Marktes vollkommen unrentabel wären.
Wo sollen Sie da in einem derartigen Umfeld mit erarbeitem Geld ("Selbstdrucken" ist für unsereiner ja verboten) gewinnbringend investieren, wenn die staatlich legitimierte Konkurrenz "Falschgeld" ohne Limit in Umlauf bringt?
Es geht schlichtweg nicht, und Banken und Versicherungen können es mit ihren Kundengeldern ebenso wenig.
Es kann nicht nur "Nichts" erwirtschaftet werden, für die Finanzprodukte fallen zudem noch hohe Kosten an, da die Vertriebsstrukturen ebenfalls noch gefüttert werden müssen. Unterm Strich sind hohe Realverluste damit bereits vorprogrammiert. Geldvermögen können sie nur retten, indem sie (hoffentlich bereits vorher zu noch realistischen Preisen) in Sachvermögen investiert haben, oder Liquidität halten. Betrachten Sie Gold dabei als eine Art (Fremd-) Währung, als Alternative zum Fiat-Geld der Zentralbanken. Halten Sie sich immer vor Augen, dass in Zeiten einer finanziellen Repression nicht gewinnbringend investiert werden kann. Das ist erst dann wieder möglich, wenn sich das Zinsniveau normalisiert hat, und das Kapitalangebot wieder den Bedingungen eines echten Marktes unterliegt.
Also erst nach einem Crash! Ohne diesen werden wir ein "normales" Marktumfeld nicht mehr wiedersehen.
Wie lange der gegenwärtige Zustand noch künstlich am Leben erhalten werden kann, lässt sich nicht sagen.
Der "günstige" Zins hat ja nicht zum Schuldenabbau beigetragen, sondern den Schuldenberg noch weiter anwachsen lassen. Das ist auch der Knackpunkt: Wie bringt man Schulden, die real uneinbringbar sind, wieder aus dem System?
Indem man den Crash zulässt!

13. Oktober 2017
Platin als Investitionsmöglichkeit?

Historisch gesehen, ist Platin im Vergleich zu Gold derzeit zu günstig wie nie (auf die letzten 100 Jahre betrachtet).
Es könnte sein, dass der Boden bei Platin erreicht ist. Anaysten sind hier jedoch unterschiedlicher Meinung.
Der Abwärtstrend scheint noch nicht endgültig gebrochen zu sein, aber das wird man, wie immer, erst im Nachhinein mit Sicherheit feststellen können. Für langfristig orientierte Anleger könnte Platin derzeit interessant sein.
Platin geht zu rund einem Drittel in die Automobilindustrie für die Herstellung von Katalysatoren. Dafür wird auch Palladium eingesetzt, dessen Preis sich (im Gegensatz zu Platin) in der letzten Dekade eigentlich recht ordentlicht entwickelt und das Niveau von Platin inzwischen erreicht hat. Wer Palladium besitzt, sollte es nun gegen Platin eintauschen, denn für die Katalysatorentechnik wurde Palladium nur wegen des günstigeren Preises wegen bevorzugt. Außerdem geht Platin auch zum Teil in die Schmuckindustrie, ist also nicht nur ein reines Industriemetall.

29. September 2017

Derzeit keine, oder nur sporadische Updates.
Wir rechnen nicht mit kurzfristig eintretenden, dramatischen Veränderungen. Nicht so etwas wie Alarmstufe Rot!
Allerdings kommt so etwas immer unverhofft, daher sollte eine grundsätzliche Krisenvorsorge zum Standard gehören.
2 x im Jahr Vorräte und Ausrüstung überprüfen, ohne daraus Stress zu machen. Kosten und Aufwand hält sich in Grenzen. Falls es doch einmal "scheppert", ist es vorteilhaft, sich vorher Gedanken gemacht zu haben.

28. September 2017
Droht Weimar? Wie weiter an den Börsen? (auf mmnews.de)
Eine Zusamenfassung der jüngeren Ereignisse mit der Fragestellung, wo das ended.

Visionen für Deutschland und Europa

Der Ansatz von Macron, den Geist und die Idee eines geeinten Europas vorantztreiben, ist nicht grundsätzlich falsch.
(Nachtrag: Jedoch möchte er anscheinend noch mehr Steuern, vor allem von Deutschland. Kann er vergessen!)
Wir glauben jedoch, dass der Bürger (egal wo in Europa) es statt hat, sich von irgendeiner Regierung kontrollieren und bevormunden zu lassen. Brüssel hat diesbezüglich in den letzten Jahren weit über das Ziel hinausgeschossen.
So muss es z.B. keine EU-Norm für die Beschaffenheit und Form von Gemüse geben, keine Vorschriften, welche Sorten konform sind oder auch nicht. Subventionen und Umverteilung verzerrt ebenfalls einen Markt.
Der Bürger kann sehr vieles und sehr gut selbt entscheiden. Ein Staat, und das kann man auf ein Gebilde "EU" ebenso übertragen, muss lediglich für einheitliche grundsätzliche Rahmenbedingungen sorgen. Sicherheit und auch Rechtssicherheit, Schutz von Eigentum und der körperlichen Unversehrtheit.
Was nicht verstanden wurde ist der Umstand, dass die Details nicht bis ins Absurde ausgeweitete werden müssen. Schutz der körperlichen Unversehrtheit meint z.B. nicht, dass der Bürger unter allen Umständen und auf Kosten der Allgemeinheit vor allen Widrigkeiten des Lebens geschützt werden muss, sondern dass er gegenüber Fremdeinwirkung und vor gewaltsamen Übergriffen vom Staat geschützt wird. Der Staat bzw. eine EU-Gewalt muss den Bürger lediglich die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben bieten, er ist nicht dafür verantwortlich, was der einzelne Bürger aus seinen Chancen daraus macht. Chancengleichheit ist das Schlüsselwort, um so etwas wie soziale Gerechtigkeit zu ermöglichen. Daher sollte Bildung und Ausbildung grundsätzlich auch kostenlos bleiben, und von der Allgemeinheit finanziert werden. Auch hier wird wieder übertrieben. Wer das freie Bildungssystem nicht aktiv annehmen will, der muss es nicht. Ich stimme dem Psychiater (Artikel unten) durchaus zu, dass ein Mensch mit 12 Jahren seine Persönlichkeit soweit entwickelt hat, dass er ein Bildungsangebot bewusst und aktiv annehmen kann.
Man kann die Menschen bekanntlich nicht zu ihrem "Glück" zwingen. Gleichmacherei ist nicht das Ziel, da es nicht funktioniert. Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit und damit eigene Präferenzen.
Die "Gleichschaltung" ist eine absurde Ideologie aus den Gehirnen der Sozialisten. Gleiche Chancen, ja - Gleichmacherei, nein! Das ist des Pudels Kern und der Grund dafür, dass "Populisten" zulauf bekommen haben.
Die meisten Bürger wollen keine Gleichschaltung, sondern ihre Freiheit.

Psychiater im ZDF: "Heutige Migranten sind nicht integrierbar" - Politiker ignorieren Angst der Bürger
Falls dieser Psychiater richtig analysiert hat, wäre das der Supergau für Deutschland und Europa.
Sollen wir um Asyl in Polen, Tschechien oder Ungarn bitten?

27. September 2017
Macron träumt von einem europäischen Superstaat

Einige wenige Ansätze mögen durchaus in die richtige Richtung gehen. Den Visionen von Globalisten sollte man jedoch immer sehr skeptisch gegenüberstehen. Macron soll erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren und seinen Laden in Frankreich in Ordnung bringen, bevor er sich als neuer EU-Leader aufspielt. Der Rückhalt aus der eigenen Bevölkerung Macron's dürfte ebenso dürftig sein wie neuerdings der von Merkel. Lame Duck kann ruhig schnattern, durchsetzen wird er sich wohl kaum. Die EU zeigt immer noch Auflösungserscheinungen, von einer gemeinsamer Linie kann keine Rede sein. Da kann Juncker und Co. versuchen, die Angelegenheit schön zu reden, wie er will, die Stimmung in der Bevölkerung geht eher in Richtung weniger EU-Bürokratie bzw. Bevormundung durch die EU, als noch mehr.
Das derzeitige Konstrukt der EU ist nur für eine Schönwetterperiode geeignet, eine schwere Belastung hält si nicht durch. Bevor nicht jedes Mitgliedsland seine eigenen Probleme in den Griff bekommen hat, ist an einen weiteren Ausbau nicht zu denken. Ganz im Gegenteil, wer wenigstens das Grundgerüst der Baustelle EU noch erhalten möchte, sollte erst einmal einen Baustopp einlegen und die Mängel beseitigen.
Flughafen BER und die EU haben etwas gemeinsam: Totale Fehlplanung, beschi.... Ausführung, und keiner der Verantwortlichen ist im Stande, aus den Fehlern zu lernen, und die Sache vernünftig zu Ende zu bringen.

"Wir haben verstanden!"
Nach der Wahlschlappe der Union werden die Wunden geleckt.
Dass "die" wirklich was verstanden haben wolle, wäre verwunderlich. Ob Landes- Bundes- oder Europa.
"Die" alle haben noch nicht kapiert, dass sie nicht gegen die eigene Bevölkerung regieren können. Die politischen Eliten haben allesamt die Bodenhaftung verloren. Statt sich selbst zu ändern werden die versuchen, das Volk umzuerziehen, wie gehabt. Einfach die Dosis erhöhen, etwas anderes fällt denen nicht ein.
Wie in der Geldpolitik auch. Nur löst das die Probleme nicht, q.e.d.!

26. September 2017
Wie geht's nun weiter?
Im gestrigen Posting wurde erwähnt, dass die FDP näher an der AfD läge, als sie es wahr haben möchte.
Diese Aussage wurde von einigen Lesern kritisiert.
Für die nach folgende Betrachtung halten Sie sich bitte vor Augen, dass die eindimensionale Einordnung der politischen Landschaften in rechts und links historisch bedingt ist. Sie reicht aber nicht aus.
Die klassische Einteilung von links nach rechts beschreibt vor allem die wirtschaftliche Ausrichtung: Links gleich sozialistisch-planwirtschaftlich, rechts gleich kapitalistisch-marktwirtschaftlich. Der zweite, wichtige Aspekt für eine parteienpolitische Einordnung ist die Methode, wie politische Ziele durchgesetzt werden sollen.

Für die Beschreibung einer politischen Ausrichtung ist also mindestens ein zweidimensionales Diagramm notwendig, das auch eine Skala von autoritär bis libertär beinhaltet. Dies wird in der öffentlichen Diskusion überhaupt nicht wahrgenommen. Die AfD bereitet in der Tat hier einige Probleme, die sich in der diffusen Wahrnehmung in der Bevölkerung spiegelt. Das Programm der AfD ist streng marktwirtschaftlich-liberal ausgerichtet, passt aber nicht zur Rhetorik einiger Spitzenkandidaten. Entweder war die Rhetorik Mittel zum Zweck während des Wahlkampfes, oder das Wahlprogramm Deckmantel für andere Absichten. Das Duett Weidel/Gauland verkörperte im Wahlkampf genau diese konträr zueinander stehenden Positionen. Jetzt werden wir ja sehen, was tatsächlich kommt.

Peter Böhringer hat für die AfD in Bayern kandidiert. Vielen Lesern hier dürfte er bekannt sein, da er seit vielen Jahren Artikel auf den Goldseiten veröffentlicht hat. Wer Böhringers Artikel kennt der weiß, dass seine Ausrichtung konsequent libertär ist. Herrn Böhringer rechtsfaschistisches Gedankengut unterstellen zu wollen, ist definitiv der größte Schwachsinn und dient bestenfalls zur böswilligen Diffamierung.

Nachtrag 16:00 Uhr:
Soeben wird Peter Böhringer in B5 aktuell als rechtsextremer Verschwörungstheoretiker bezeichnet.

Herr Böhringer ist zweifelsohne Gegner des Establishments und plädiert seit vielen Jahren für ein gedecktes Geldsystem, sowie einer Überführung der im Ausland lagernden deutschen Goldreserven nach Deutschland.
Böhringer wird nun offensichtlich ebenso diffamiert wie z.B. Thorsten Schulte aka "Silberjunge", nur weil er das betrügerische Fiat-Money-System an den Pranger stellt. Nach dieser Logik wäre der HGCN ebenfalls alles Nazi oder was? Beide Herren sind lupenreine Vertreter und Verfechter eines libertär-liberalen demokratischen Systems, und haben sich wohl deshalb zum Feind des Establishments gemacht. Indirekt ist das ein Beweis dafür, dass unser "etabliertes System" faschistoide Züge trägt. Hier werden Fakten ins Gegenteil verdreht, eine Schande...

Der Begriff "national" ist bei uns ebenfalls negativ besetzt, leider vollkommen zu Unrecht.
Hitlers NS-Regime war zwar nationalistisch, aber gleichzeitig brutalst autoritär. Statt nationalsozialistisch wäre heutzutage der Ausdruck "nationalfaschistisch" angebrachter. Was in userer Bevölkerung vorwiegend abgelehnt wird, ist der Faschismus. Nationalismus wird (fälschlich) mit Faschismus gleichgesetzt, gleichzeitig wird übersehen, dass der Faschismus am anderen Ufer eine ebenso gefährliche Bedrohung für unsere Freiheit darstellt. Die "Globalisierungsfaschisten" sind nicht minder gefählich.

Unter einer libetär-liberalen Geisteshaltung ist nur ein vereintes Europa nach Art "Europa der Vaterländer" umsetzbar. Ein friedliches Zusammenleben, freie Beweglichkeit, und unbeschränkter Waren- und Dienstleistungsverkehr. Einheitliche Industrienormen und Regelungen sind hier sicherlich hilfreich, ebenso wie die gemeinsame Verantwortung zur Sicherung der Außengrenzen, sowie eine gemeinsame Strafverfolgungsbehörde nach Vorbild der FBI. Eine gemeinsame Zwangswährung sowie gemeinsame Schulden bzw. Haftungsgemeindschaft gehört jedoch nicht dazu.

In unserem EU-Konstukt dominiert jedoch Zwang und Autorität. Die Sache mit Katalonien gerade eben zeigt, wie Zentralisten ticken.
Nationalismus im Sinne von (gewaltlos, nicht mit Bomben!) Kampf, die eigne Kultur und damit Identität bewahren zu wollen, ist per se nichts Verwerfliches. Fremde sollen willkommen sein, solange sie die Befindlichkeiten der Einheimischen respektieren. Wenn Fremde sich mit Teilen ihrer eigenen Kultur einbringen, und nicht aufdrängen, wird das in aller Regel nicht nur akzeptiert, sondern sogar begrüßt. Einbringen heißt das Zauberwort, nicht verdrängen. Nach dem die Globalisierungsfaschisten diesen Unterschied nicht verstehen, hauen sie mit der Nazikeule auf all diejenigen (auch "Populisten" genannt), die sich gegen diese Art von Faschisten wehren.
Leider zeichnet sich derzeit noch nicht eindeutig ab, ob die sogenannten "Populisten" den liberalen Aspekt beherzigen und etablierenwerden, oder ins andere faschistische Extrem abdriften.

Wie's der Zufall will, wird gerade auch in "B5 aktuell" mit den "Popilisten" in Europa abgrechnet.
Die einzige Gemeinsamkeit der europäischen Populisten bestünde darin, europafeindliche Nationalisten und Islamhasser zu sein. Dass viele Bürger in der EU sich lediglich gegen einen Superstaat "Europa" wehren, bei dem die nationale Souveränität weitgehend aufgegeben werden soll, sehen sie nicht. Sicherlich tummeln sich unter den Populisten auch einige Nationalextremisten, verallgemeinern darf man das jedoch nicht. Die Polulisten sind die leider die einzigen, die entschieden gegen die Bildung eines "europäischen Superstaats" eintreten.
Und weiter: Nachdem Gauland am Wahlabend so etwas wie: Nun werden wir die Merkel und ihre Regierung "jagen", wurde das von B5 aktuell gleich propagandistisch interpretiert. "Jagen" könne man "Wild", nicht jedoch Menschen. Mit dem Vergleich wird unweigerlich eine Assoziation "jagen" = "töten" hergestellt. Obwohl ich Gauland äußerst kritisch gegenüberstehe, dieser Vergleich ist propagandistische Verzerrung, die einer seriösen Berichterstattung nicht würdig ist.
Wie steht's denn mit der Redewendung: "Die Polizei jagt Verbrecher"? Unterstellt man der Polizei gleich Tötungsabsichten, oder soll der Verbrecher gefasst und einer ordentlichen Gerichtbarkeit zugeführt werden?
Vor dem Hintergrund, dass einige angesehene Staatsrechtler der Merkel Rechtsbruch vorwerfen, wäre der Vergleich im Sinne von "Verbrecher jagen" sogar gerechtfertigt. Ich jedenfalls habe Gauland so verstanden, dass er mit "jagen" das "vor sich hertreiben" meint. Na und? Von einer Opposition wird das erwartet. Und wenn die Abgeordneten einer Regierungskoalition ordentliche und gewissenhafte Arbeit abliefern, dann kann denen das mit dem "jagen" so ziemlich egal sein. Treiben lässt sich nur jemand, der gepfuscht oder "Dreck am Stecken" hat.
Die Parlamentarier (so etwa 700 sollen es diesmal werden) kosten dem Steuerzahler ein Heidengeld, wir können daher zu Recht erwarten, dass sie ordentliche Arbeit machen. Was ich in den Debatten bislang vorwiegend sah, war entweder eine Schmierenkomödie, oder schwachsinnige, hirnlose Polemik. Schlechte Unterhaltung gibt's im Fernsehen zu genüge, und bei den Privaten sogar "umsonst".

Leserkommentar zum Absatz oben:

Nachdem die CSU herbe Verluste bei der BTW zugunsten der AfD erlitten hat, drischt der hörige Staatsrundfunk auf seine Gegner ein, wie von den Politschranzen befohlen:
Joachim Herrmann in der Berliner Runde:
"Die Hälfte der Sendezeit beschäftigt sich jetzt schon wieder nur mit der AFD. Die Hälfte der Sendezeit, nur mit der AFD! Das ist ein völliger Unfug. Und [direkt an ZDF-Chefredakteur Peter Frey] da kann ich Ihnen nur sagen, darüber wird in den nächsten Wochen auch noch zu diskutieren sein, in welchem Ausmaß [Martin Schulz nickt sarkastisch grinsend] die beiden öffentlich-rechtlichen Sender in den letzten Wochen massiv dazu beigetragen haben, in der Tat, nicht die AFD kleinzumachen, sondern großzumachen"
Erschütterungen und Risse nach der Bundestagswahl ermöglichen Einblicke ins System
Danke für den Link. Neutrale Berichterstattung dürfen wir von den Öffentlicht-Rechtlichen wohl auch nach der Wahl nicht erwarten. Oder, nach der Wahl ist vor der Wahl. Bei der CSU müssen die Nerven blank liegen. Einige CSUler fordern bereits den Rücktritt Seehofers.

Es ist fraglich, ob Deutschland regierungsfähig bleibt. Wenn, dann bleibt ein Jamaika-Bündnis furchtbar instabil.
Das wird Auswirkungen auf die Märkte, vor allem die in Europa haben. Wahrscheinlich ist das bislang noch gar nicht eingepreist. Das Wahlergebnis in Verbindung mit dem Ausstieg der SPD aus der Regierungsverantwortung kann der Trigger zu einem massiven Konjunktureinbruch werden, der evtl. eine Abwärtsspirale zum Crash einläutet.

Für den kommenden Vortrag von Steffen Paulick ergeben sich viele, neu hinzugekommene Aspekte!

25. September 2017
Merkel angezählt...

Damit hat Merkel wohl nicht gerechnet. Der Egomane hat auf Alles oder Nichts gesetzt, und für seine Partei die Rolle der Opposition angekündigt. SPD und Union hat deutlich Federn lassen müssen, ein deutliches Zeichen, dass eine Regierung (unter Merkel) sich am absteigenden Ast befindet.
GroKo fällt also unerwartet aus, für "Jamaika" reicht es zwar rechnerisch, jedoch liegen die Positionen von FDP und Grünen so weit auseinander, dass hier nichts zusammengehen kann, ohne dass sich zumindest einer der Parteivorsitzenden total verbiegen muss. Das werden die jeweiligen Wähler kaum verzeihen. Sowohl Grüne als auch die FDF haben kaum soviele Stimmen bekommen, damit sie der Merkel als Steigbügelhalter dienen.
Seehofer ist ebenfalls angefressen, hat er doch bereits die eigene Landtagswahl im Visier. Der will eher wieder nach rechts, als den Merkel'schen Kurs weiterhin zähneknirschend zu unterstützen.
Die AfD ist zwar drittstärkste Partei geworden, das Wahlergebnis ist dennoch etwas mager. Ich hätte weit mehr als nur die Umfrageergebnisse erwartet, da viele AfD-Wähler sich bestimmt nicht als solche geoutet haben.
Wenn wir die politische Landschaft bewerten, so liegen die Positionen der FDP weit näher an der AfD, als es Lindner zugeben würde. Nachdem die CDU über die Jahre hinweg nach links abgedriftet ist, befindet sich die FDP inzwischen ebenfalls eher an der rechten Flanke der CDU. Der "Erfolg" der FDP und "AfD" dürfte vor allem den verdrossenen Wählern der Union geschuldet sein.
Jetzt wird es spannend: Kommt tatsächlich eine Schwarz-Gelb-Grüne Koalition zustande?
Damit riskieren Gelbe und Grüne jedoch, dass sie ihr eigenes Wählerklientel vergrätzen, und bei zukünftigen Wahlen dafür abgestraft werden. Die Schulz-SPD hat sich klar von Merkel distanziert, jetzt kommt es darauf an, welchen Gegenwind die Merkel aus den eigenen Reihen bekommt. Ob sich Schulz noch lange innerhalb der SPD halten kann, ist ebenso fraglich. Die SPD hat nun die Chance, sich in der Opposition zu erneuern. Die Union hat keine Alternative, da die Merkel alle anderen "Alternativen" in ihrer Partei bereits abgesägt hat. Mit der CDU geht es bergab, und so geht es allen Koalitionspartnern, die automatisch mit in den Strudel gezogen werden.
Da gäbe es noch: Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten, oder letztlich Neuwahlen...

24. September 2017
Auf dem Weg in die Rentner-Republik

23. September 2017
Euro-Desaster: Im Wahlkampf geschickt ausgeklammert

5% Inflation bedeutet, dass sich die Kaufkraft einer Währung alle 15 Jahre halbiert!
Übrigens wird ein Zinssatz von 5% als so etwas wie der natürliche Zins angesehen. Bei einem stabilen "Echt-" Geld ist das ungefähr der historische Schwellenwert, bei dem der Mensch (Anleger) (echtes) Kapital "verleiht" und ein Risiko eingeht. Wenn jemand einen Kredit vergibt muss er das Risiko einpreisen, sein Geld nie mehr wieder zu sehen. Normalerweise waren die 5% "Rendite" immer das, was mindestens rausspringen musste, andernfallls hat der potenzielle Kreditgeber das Geld lieber "unter die Matratze" gelegt. Oder auf's Sparbuch, solange Bankeinlagen als sicher gegolten haben. Echte Renditen hat das klassiche Sparbuch früher zwar nicht gebracht, dafür jedoch einen ungefähren Inflationsausgleich. Dafür null Risiko. Sie sehen, dass der heutige Nullzins nicht mit den natürlichen Präferenzen des Menschen übereinstimmt. Die heutige Geldpolitik geht nur unter Zwang. Wenn der Bürger die freie Wahl hätte, wäre der Euro bzw. andere Fiat-Währungen mausetot.

22. September 2017
Jürgen Fritz: Ökonomische Zukunft Deutschlands liegt auf dem Rücken von nur 8 Millionen Bürgern

Nur 27 Millionen Nettosteuerzahler auf fast 83 Millionen Einwohner. Davon 12 Millionen vom Staat Abhängige, die von den verbleibenden 15 Millionen ebenfalls mitversorgt werden müssen.
Mangles begehbarer Daten bin ich selbst früher davon ausgegangen, dass nur etwa 25% der Bevölkerung tatsächlich produktiv arbeiten, und für die Generierung von Wohlstand verantwortlich sind. Um ein paar Prozent hin oder her kommt es auch gar nicht an, man sieht, dass das Verhältnis nicht stimmt.
Also brauchen wir auch gar keine Zuwanderer, die arbeitsfähigen Wasserköpfe müssen nur in einen produktiven Sektor umgeschichtet werden. Damit kompensieren wir auch das Problem des sogenannten demografischen Faktors. Wir könnten die Rentner locker gut mitfinanzieren, wenn die verbleibenden Wasserköpfe in den produktiven Bereich umgeschichtet würden. Alles unnötige Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, die heutzutage keinen Sinn mehr machen. Wir haben den notwendigen Wandel in der Gesellschaft nicht geschafft.
In einer Demokratie nach antikem, griechischen Vorbild hätten nur die besagten 15 Mios volle Bürgerrechte mit Wahlrecht. Das ist die Crux in unserem Systems. Es müsste zwei Kammern geben, wovon nur eine über den Haushalt bestimmen kann. Und diese Kammer wird ausschließlich von den Nettosteuerzahler gewählt.
Rentner und Pensionäre können ebenfalls wahlberechtigt sein, wenn sie überwiegend (z.B. mindestens zu 2/3 der Zeit) während ihrer Erwerbstätigkeit Nettosteuerzahler gewesen sind. Differenzierte Bürgerrechte machen in einer echten Demokratie durchaus Sinn, da Rechte immer auch mit entsprechenden Pflichten verbunden sind, bzw. sein sollten. Was spricht dagegen, dass jeder Bürger seine "erweiterten Rechte" sich durch eine entsprechende Leistung erst verdienen muss? Derzeit zwar nicht machbar, Demokratie aber als eine Art Selbstbedienungsladen zu betrachten und zu missbrauchen, macht das System kaputt. Es ist inzwischen bereits kaputt, nur realisiert das die Mehrheit noch nicht.

Polemisch gesprochen: In unserer "modernen und aufgeschlossenen" Gesellschaft meint jeder "Dahergelaufene", auf seine vermeintlichen Rechte bestehen zu können, weil er durch die (Geistes-) Haltung unserer Gesellschaft dazu ermutigt wird. Ansprüche werden zur Selbstverständlichkeit. Rechte und Pflichten sind untrennbar miteinander verbunden, bei uns wird Rosinenpickerei aber als soziale Gerechtigkeit verkauft.
Bei uns sieht es so aus, dass "Alle" in den Genuß kommen, viele Rechte bzw. Ansprüche geltend machen zu dürfen, aber nur wenige in die Pflicht genommen werden. Das "Alle" bewusst in Anführungsstrichen, da auch hier einige Gruppierungen "gleicher" sind als andere Gleiche.
Wenn die Phrase "Soziale Gerechtigkeit" nur als Totschlaginstrument dafür dient, um Ansprüche geltend zu machen, können wir solch Vokabular getrost in die Mülltonne treten.

Die Mietpreise explodieren
und unsere sozialistischen Politker schreien gleich wieder nach wirksamer Mietpreisbremse oder Förderung des sozialen Wohnungsbaus.
Wenn Personen oder Familien 50% ihres verfügbaren Einkommens für die Kaltmiete ausgeben müssen, bleibt logischerweise nicht mehr allzuviel für die anderen Dinge übrig. Doch keiner von den "Vorzeige-Eliten" hinterfragt die Gründe für die Explosion der Immopreise.
Da jammert die Zentralbank, dass ihre Inflationsziele nicht erreicht werden können: Da ist sie, die Inflation. Die sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht, bzw. wollen es nicht erkennen. Das mit der Warenkorbinflation ist "Scheißendreck!", und das wissen sie.
Jede Ausweitung der Geldmenge über das BIP-Wachstum hinaus ist INFLATION. Das Geld treibt eben nur die Vermögenswerte, und eben auch Immobilien, während die Geldschwemme Verbrauchsgüter und Löhne nicht erreicht. Auch die Edelmetallpreise werden davon nicht getrieben, daher sind Edelmetalle im Vergleich zu anderen Vermögenswerten als unterbewertet zu betrachten.
Opfer der Notenbankpolitik sind (wieder einmal) die kleinen Leute mit überschaubaren Einkommen. Die zahlen bereits jetzt die Zeche der verfehlten Geldpolitik. Neben den Spareren gehören sie zu den Geschädigten.

Man könnte jetzt natürlich wieder einmal auf den "Kapitalismus" als Schuldigen ausmachen und draufdreschen, oder durch "sozialpolitische" Eingriffe in den Markt gegensteuern. Pfusch kann man nicht durch anderen Pfusch kompensieren. Dem Markt gibt man überhaupt keine Chance, die Ungleichgewichte ausgleichen zu können. Entgegen der weitläufigen Meinung in der Bevölkerung haben wir keine Marktwirtschaft, in der sich nur irgendwas von selbst regulieren könnte. Die Voraussetzung für eine funktionierende Marktwirtschaft ist ein funktionierendes Geldsystem. Die Notenbankpolitik bedient sich planwirtschaftlicher Instrumentarien und ist inzwischen Eingriff totale. Planwirtschaft auf volkswirtschaftlicher Ebene hat aber noch nie richtig funktioniert, und ist in der Geschichte letztendlich immer wieder gescheitert. Entweder nix dazugelernt, oder pure Absicht. Es gibt nämlich durchaus auch Profiteure in diesem perfiden System. Es sind nicht die gewöhnlichen Bürger! Die werden momantan durch den Wahlpolit-Zirkus von den wahren Problemen und Ursachen der Misere abgelenkt. Die, mittlerweile gespaltene Gesellschaft ist mit sich selbst beschäftigt, während die Profiteure sich in's Fäustchen lachen. Das kann man natürlich wieder als Verschwörungstherorie abtun. Es gibt ein Sprichwort: Folge der Spur des Geldes! Leider gibt es dazu keine Wegweiser. Ganz im Gegenteil, die Spuren werden sorgfältig verwischt.

Was bedeuted das für uns?
Nicht viel, weil der Einzelne rein gar nichts dageben tun kann. Da ändert auch die BTW nichts daran. Konzentrieren Sie sich deshalb lieber auf ihre ganz individuelle Vorsorge. Nur das was Sie selbst in der Hand haben und auch kontrollieren können, ist einigermaßen sicher.

21. September 2017
FED kündigt Bilanzverkürzung an

Aus die Maus mit weieren Ankäufen. Die FED will nun gaaanz vorsichtig ihr Anleihe-Aufkaufprogramm beenden.
Wie dem auch sein, dem Markt wird dadurch jedenfalls Liquidität entzogen, mit all seinen daraus resultierenden "deflationären" Nebenwirkungen.
Dass es dadurch im System vermehrt wieder zu Zahlungsausfällen kommen muss, ist offensichtlich. Oder werden neue Kanäle gefunden, um wieder frisches Geld in das System zu schleusen? Oder lässt man es tatsächlich "darauf ankommen", eine Weltwirtschaftskrise zu initiieren? Lassen wir uns überraschen.
Alles ist möglich!

BTW
Kurz vor dem Wahlsonntag gibt es nochmals kräftiges AfD-Bashing von allen Seiten.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird ruiniert, falls die AfD in den Bundestag einzieht, so heißt es.
Die AfD wird so oder so in den BT einziehen, als Opposition! Ein paar Prozent mehr oder weniger werden da wohl kaum einen Einfluss auf die wirtschaftliche Standortfrage der Bundesrepublik haben. Das ist überhaupt nicht logisch, aber man versucht's halt, weil man die Wähler eh für doof hält.
Wer allzustarke Bedenken hat, sein Kreuzchen bei der AfD zu machen, kann es auch mit der Linken versuchen.
Eine starke Opposition im BT ist notwendig, damit die (wahrscheinliche künftige) GroKo nicht alles machen kann, was sie will.
So manchen Leser mag das Wahlprogramm der FDP auch nicht ganz ungefällig sein, aber außer evtl. der Steigbügelhalter für die Union zu werden, gibt es für diese Partei auch keinerlei Perspektiven.

Die AfD ist m.E. gerade deshalb wählbar, weil sie an einer Beteiligung an der Regierung vollkommen ausgeschlossen sind.
Je mehr Stimmen die AfD jedoch bekommt, desto höher wird der innerparteiliche Druck in der kommenden Legislaturperiode gegen Merkel.
Von außen kann die Merkel dertzeit nicht gestürzt werden, dafür sitzt sie viel zu fest im Sattel.
Stellen Sie sich folgende Situation vor: 25% AfD, GroKo zusammen knapp 55%, Grüne und die FDF je um die 5%, die Linke die restlichen Prozentpunkte. Das wäre DAS Horrorszenario für die Merkel, und ihr baldiges Ende. Damit würde sie kaum mehr die ganze Legislaturperiode überstehen, geschweige denn für eine nochmalige Kanzlerkandidatur in Frage kommen. Bei einem Stimmenanteil der AfD von ca. 25% würde die Union ganz schnell wieder zurückrudern zu den Positionen, die sie vor 15-20 Jahren noch vertreten hat. Die AfD würde dann von ganz alleine wieder in die Bedeutungslosigkeit verfallen, der ultrarechte Flügel weit unterhalb von 5%, der liberale-gemäßigte Flügel würde von der Union oder der FDP absorbiert. Die Politik Merkels hat die Stärke der AfD erst ermöglicht, regelrecht provoziert. Wenn die Merkel weg vom Fenster ist, wird auch die AfD obsolet. Auf Wahlplakaten der AfD ist zu lesen: Strauß würde AfD wählen. Vollkommen falsch, F.-J. Strauß hätte eine solche Partei selbst gegründet, bzw. die CSU hätte sich unter Strauß niemals in diese Richtung entwickelt.

15. September 2017
Klartext, nun auch mit Merkel...

Ich halte mich kurz. Dass Merkel dem Schulz intelligenzmäßig um Potenzen überlegen ist, ist a) bei dem Gegenkandidaten keine Kunst, und macht, b) Merkel noch lange nicht zur wählbaren Alternative. Auch wenn sie nun in vielen Punkten etwas zurückrudert, und, Fehler zwar nicht eingesteht, aber unterschwellig andeutet, dass nicht alles in der Vergangenheit optimal gelaufen sei: Merkel war für das alles verantwortlich, ein Mensch mit nur ein wenig Charakter wäre (bei solch gravierendem Versagen) beschämt zurückgetreten.

Nicht nur deutche Politiker, sondern auch die in der EU leiden an Realitästsverlust.
Juncker zu Beispiel. Er möchte doch tatsächlich allen EU-Mitgliedsländern den Euro auf's Auge drücken.
Ich verweise auf die Target2 Salden auf querschuesse.de Der Club-Med liegt weiterhin tief unter Wasser. Auf gutem Weg hingegen befinden sich Zypern und Irland. Anhand diesen Beispielen sieht man deutlich, welche "Kur" tatsächlich Wirkung zeigt.
Die Probleme der unausgeglichenen Handelsbilanzen werden aber erst nach der Wahl durchschlagen. Wer der Zahlmeister sein wird, dürfte wohl nicht schwer zu erraten sein. Neben Deutschland verzeichnen zwar Luxemburg, die Niederlande sowie Finnland ebenfalls relativ hohe, positive Target2 Salden, im Vergleich zur BRD ist das Gesamtvolumen jedoch klein. Die gemeinsame Währung funktioniert nachweislich nicht.
Zumindest müsste es zwei verschiedene "Euros" geben, je nach Wirtschaftsleistung, besser aber wieder eigenständige Währungen.
Das wird es aber nicht geben. Daher sind Ausgleichszahlungen unvermeidlich. Kommt alles noch, wie gesagt, erst NACH der Wahl.

Was in letzter Zeit noch auffällt ist, dass die Mainstreammedien nicht mehr ganz so plump manipulieren wie noch vor einigen Monaten.
Bei den sexuellen Übergriffen auf Frauen darf plötzlich erwähnt werden, dass es (wieder einmal) "Schutzsuchende" als Täter gehandelt hat.
Ich glaube kaum, dass es sich hierbei um "Einsicht" handelt, sondern dass die MSM in manchen Punkten nun die Flucht nach vorne antreten, weil sie sonst noch das letzte Bisschen an Glaubwürdigkeit verloren hätten. Wahrscheinlich wäre das anders gelaufen, wenn es nicht die alternativen Medien gegeben hätte. Ohne äußere Zwänge wird nicht zurückgerudert!
Warum Merkel in ihrer Politik vorsichtig zurückrudert, ist ebenfalls den "Alternativen" zu verdanken. Ohne bereits im Bundesparlament vertreten zu sein, hat die bloße Aussicht für den Einzug in den Bundestag schon einiges bewirkt.
Merkel ist als Kanzlerin nicht mehr zu verhindern, eine starke (bzw. immer stärker werdende) Opposition wird sie jedoch zu gewissen Korrekturen zwingen.

13. September 2017
Kanzlerkandidat Schulz leidet an Realitätsverlust

"Klartext, Herr Schulz!" im Protokoll
In der ZDF-Sendung zeigt sich deutlich, wie dieser Herr tickt. Ungeachtet den schlechten Umfrageergebnissen stellt sich Schulz bereits als der zukünftige Kanzler vor, da er ja die Wahl gewinnen werde. Was bei der Zuschauerbefragung deutlich wurde ist, dass Schulz immer gerade die Position einnimmt, die auch der Fragestelle vertritt. Jedem wird Alles versprochen. Die Empathie, die Schulz seinen jeweiligen Befragern entgegenbringt, ist sagenhaft. Leider jedoch nicht überzeugend. Vor allem dann nicht, wenn die verschiedenen Zuschauer Positionen einnehmen, die zueinander teilweise konträr sind. Schnell wird klar, Schulz vertritt selbst gar keine eigene Position (jedenfalls nicht glaubwürdig), außer dem Willen, unbedingt Kanzler werden zu wollen. Eines muss man ihm lassen, als Dampfplauderer hat er großes Talent. aber das qualifiziert ihn nicht unbedingt als zukünftigen Kanzler.
Wie in unserem Blog dieser Tage bereits erwähnt, wählen wir keine Regierung, sondern die Vertreter des zukünftigen Parlamants.
Von den beiden großen Parteien stehen die Kanzlerkandidaten bereits fest. Kandidaten, die (von uns, und großen Teilen der Bevölkerung) nicht gewollt sind. Die logische Konsequenz daraus wäre, diesen beiden "Volksparteien" die Stimme komplett zu versagen. Warum nicht irgendeine Splitterpartei wählen, die wenigstens noch eine gewisse Schnittmenge der eigenen Positionen vertritt? Gar keine Regierung ist immerhin noch besser als diese, die sich anbahnt.

12. September 2017
E-Mobilität, wie die "Lücken"-Presse Tatsachen verbiegt...

Gestern kam in der Sendung plus-minus ein Beitrag über Elektroautos, und deren Gegenüberstellung mit Verbrennern bei der CO2-Bilanz.
Nachdem es sich ja nicht mehr leugnen lässt, dass bei der Herstellung der Akkus die CO2 Bilanz für E-Autos zunächst einmal mit einer "Hypothek" belastet ist, rechnet man die Sache jetzt anderweitig schön. So wird vorgerechnet, dass selbst bei Betankung von Strom aus unserem gegenwärtigen Energiemix aus konventioneller und erneuerbarer Energie der Break-Even Punkt nach etwa 70.000 (?) km erreicht wäre.
Dass die Akkus bis dato wahrscheinlich längst hinüber sind, wird bei dieser Betrachtung ausgeblendet. Dass bei der Herstellung von erneuerbaren Energiequellen ebenfalls mit einer negativen Bilanz an den Start gegangen wird, davon ist auch keine Rede.
Ich bin zwar mehr auf dem neuesten Stand informiert, vor ein paar Jahren war es bei Photovoltaik aber so, dass eine anlage erst einmal 8-10 Jahre optimal funktionieren musste, bis eine positive Energiebilanz zu verzweichnen war. Die Herstellung der Wafer ist energetisch extrem aufwändig.
Nach gegenwärtigen Stand der Technik ist das ganz Öko-Zeugs weit weniger effizient, als es uns dargestellt wird.
Natürlich sollte man aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien sein, aber sich dabei nicht in die eigene Tasche lügen.
Das Problem der Energiespeicherung bei E-Mobilität ist derzeit noch nicht gelöst. Punkt.

EZB erhöht Tempo ihrer Anleihenkäufe
Erschreckende Zahlen. Das mit der angedachten Bilanzverkürzung funktioniert nie...

11. September 2017
Bundestagswahl

Als Wähler bestimmen Sie bestenfalls über die Zusammensetzung des Parlaments, die Regierung selbst können Sie nich wählen.
Nach aller Voraussicht wird die Union wieder enmal an der Regierung beteiligt werden, mit welchem Juniorpartner auch immer.
Außer SPD oder FDP werden keine anderen Parteien in Frage kommen. Im Prinzip kann die alte und zukünftige Regierung wieder machen, was sie will. Der Wähler hat da keinen Einfluss, die Macht des "Souveräns" ist sehr begrenzt.
Was wir jedoch tun können ist, dafür zu sorgen, dass eine möglichst starke, kritische, und für die Regierung "unbequeme" Opposition zustandekommt, welche die Rolle einer Aufsichtsfunktion im Parlament wahrnehmen kann.
Das ist auch ein Grund mit, warum gewisse Parteien, die ohnehin keine Chance haben an einer Regierung mitzuwirken, heftig bekämpft werden.
Die Regierung möchte nicht kontrolliert werden...

8. September 2017
"Prepper" im Fadenkreuz der "Justiz"

Rechtsterror-Ermittlungen: Gründer der "Prepper"-Gruppe ist Polizist
In der Sendung Panorama von Gestern kam ein Bericht, der diese "Szene" in die Nazi-Ecke stellt. Nach den "Reichsbürgern" sind jetzt wohl die "Prepper" dran. Die sogenannten "Prepper" haben ihren Ursprung in den USA und bezeichnet eine Gruppe von äußerst skeptischen Bürgern, die dem Establishment misstrauen, und sich teilweise auf Extremsituationen vorbereiten. Die Vorbereitungen der Prepper gehen soweit, dass sie den totalen Zusammenbruch des Systems als ein mit Sicherheit eintretendes Szenario einkalkulieren. Man kann natürlich darüber streiten, bis wohin eine vernünftige Vorsorge geht, und ab wann es paranoid wird. In der Hartgeld-Szene ist der Grundgedanke der Prepper zumindest im Ansatz ebenfalls vorhanden. Die meisten Leser hier dürften ebenfalls eine Vorratshaltung an den notwendigen Dingen des Lebens betreiben, was zu Großmutters Zeiten auch noch ganz normal war. Unsere Generation hat so manche Erfahrungen - Gott sei Dank - nicht selbst erleben müssen. Dass wir seit vielen Jahrzehnten hier in Deutschland relativ entspannt leben konnten, hat jedoch die meisten Leute auch leichtsinnig gemacht.
Der Normalbürger sieht Prepper, auch wenn es sich um eine "Prepper-Light" Version handeln sollte, als verschroben an.

Als ich etwa zu Beginn der 2000er langsam anfing, in Edelmetalle zu investieren, wurde ich in meinen Bekanntenkreis zunächst ebenfalls für "verrückt" erklärt. Es ist nie einfach, eine Außenseiterposition zu vertreten. Die Gründe, mich vom Papiergeldsystem langsam abzuwenden, lagen jedoch auf der Hand und konnten mit Argumenten belegt werden. Ein Buch, das mir die Augen geöffnet hatte, stammt von Dr. Paul. C. Martin und trägt den Titel "Kapitalismus - Ein System, das funktioniert". Auszüge daraus finden Sie in unserer Linkliste Literatur. Zurück zu den Edelmetallen.
Bis 2005 konnte eine Unze Gold noch für ca. 300 € erworben werden. Es gab auch zu dieser Zeit einige, meist ältere Bürger, die sich regelmäßig am Bankschalter etwas von dem Zeug zulegten. Ab 2006 legte der Edelmetallpreis eine regelrechte Rallye hin. Bei 650 € fingen einige in meinen Bekanntenkreis zögerlich an, ebenfalls in Gold zu investieren. Nur ein wenig, denn es ist ja ein Risiko! Bei 850 € wurden so langsam die Augen feucht, und bei 1000 € kam bereits so etwas wie Euphorie auf. Was ich sagen will: Die Leute folgten lediglich einem Trend, ohne sich mit den Hintergründen näher beschäftigt zu haben. Wenn ich etwas mache, dann nicht deshalb, weil alle es machen, sondern weil es einen Hintergrund hat, bei dem vorher gründlich recherchiert wurde. Natürlich lag auch ich nicht immer richtig, einige Prognosen lagen, zumindest vom Timing her, auch daneben. Das belastet mich nicht weiter, denn es geht nicht anders. Die Zukunft können wir nicht vorhersagen, und Prognosen sind schwierig, da wir nur an einen Bruchteil von wirklich relevanten Informationen herankommen. Insiderinformationen bekommen Sie nicht in den Mainstreammedien, ganz im Gegenteil. Das erhahren Sie dort immer erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Eine nicht allzuschlechte Taktik ist es daher, sich antizyklisch zu verhalten. Warum? Weil die Masse erfahrungsgemäß immer verliert. Diese Taktik ist zwar nicht ein Garant für einen wahnsinnigen Erfolg, aber so richtig auf die Schnautze fällt man damit i.d.R. auch nie. Wo sich alle tummeln, gibt es nichts mehr zu holen. Vermeiden Sie solche Umgebungen, und Sie werden zumindest nicht viel verlieren. Für den Erfolg gehört auch ein bisschen Glück.
Lassen Sie sich nicht verrückt machen, wenn Sie als Außenseiter angesehen werden. Solange Sie wissen, was sie tun, halten Sie daran fest.

Zurück zu den Preppern:
Ich persönlich finde ein vernünftiges Mittelmass als die beste Lösung. Diese Art von Krisenvorsorge ist eine Versicherung, die, wie auch bei Edelmetallen, kein Gegenparteirisiko beinhaltet. Das ist ein Aspekt, den die meisten Leute unterschätzen. In unserem System ist alles bis zum Aberwitzigen gehebelt, so dass ein Ausfallrisiko immer wahrscheinlicher wird. Ob Sie Prämien für traditionelle Versicherungen zahlen, oder Geld für die Vorsorge bzw. Vorratshaltung bereitstellen, umsonst gibt es keine Absicherung. Wo ist der Unterschied in der Denkweise, sich auf die eine oder andere Art absichern zu wollen? Wenn Sie es eigenverantwortlich tun, müssen Sie wenigstens nicht den ganzen aufgeblähten Wasserkopf dahinter mitfinanzieren. Prepper sind deshalb eine latente Gefahr für das System, weil sie aus dem System ausscheren, und damit das System nicht weiter füttern. Für Vorräte zahlen Sie zwar die Mehrwertssteuer, jedoch keine Versicherungssteuer, und indirekt auch keine Steuern, die im ganzen Apparat sonst noch wo anfallen. Direkte Eigenvorsorge ist (systembedingt) wesentlich effizienter, sie muss nur vernünftig gestaltet sein.
Wo liegt sonst noch die Gefahr, die von Preppern ausgehen könnte? Das Gegenparteirisiko wird zwar weitgehend ausgeschlossen, dafür bestehtdie Gefahr von "Enteignung", auf welche Art auch immer. Der Zustrom von Flüchtlingen fragwürdiger Herkunft, bei denen zudem auch die Gewaltbereitschaft um einiges höher als bei der einheimischen Bevölkerung zu sein scheint, machen die Sache nicht beruhigender. Die logische Konsequenz eines Preppers ist, Maßnahmen zu treffen, seine Vorräte gegenüber fremden Übergriffen notfalls verteidigen zu wollen.
Selbstschutz und die Verteidigung seines Eigentums ist per se nicht kriminell, sondern legitim. Es unterwandert jedoch das Gewaltmonopol des Staates, wobei wir hier die berechtigte Frage stellen dürfen, ob ein Monopol in dieser Hinsicht nicht ebenso fatal sein kann, als wenn es Monopole in der Wirtschaft gibt. Das ist schitzophren. Monopole in der Wirschaft werden vom Staat verhindet, aber gleichzeitig pocht er auf sein Monopol bei der Gewalt. Ein "Prepper-Bulle" ist für das System erst recht ein No-Go. Wo kommen wir denn hin, wenn ein Staatsdiener, auch noch ein Organ der Exekutive, dem eigenen System misstraut und einen "Plan B" verfolgt?
Anderes herum: Wie naiv muss man sein, dem Staat bzw. seinen Institutionen blind zu vertrauen?
Was unterscheidet eine Bananenrepublik Deutschland von Staaten wie Russland oder China? Nicht viel, denn Systemkritiker bzw. Systemskeptiker werden überall bekämpft, Unterschiede bestehen lediglich in Art und Umfang.
Wer die Autorität der Machthabenden in Frage stellt, wird bekämpft. Umso heftiger, je besser Systemkritiker organisiert sind.
In totalitäreren Staaten wie Russland oder China wird (System-) Kritik bereits im Keim erstickt, bei uns erst dann, wenn auf dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung. Hier wie dort verteidigen die Machthabenden ihr Terrain, notfalls mit Gewalt.
Von wegen, dass alle Gewalt vom Volk ausgeht. Die Demokratie in dieser Form ist als Farce entlarvt, sonst würden auch Bewegungen wie die Prepper akzeptiert und ernst genommen. Dass sich alle Gruppierungen an geltende Rechtsnormen halten müssen, steht außer Frage, da anders eine Ordnung nicht aufrecht erhalten werden kann. Dann dürfen wir aber auch keine Rechtsbeugung akzeptieren, die von Institutionen der Macht ausgehen. Stellen die Prepper eine Subkultur dar, und leben in einer Parallelgesellschaft mit eigenen Regeln? Was ist dann mit denjenigen Migrantengruppen, die (auch) nicht in unserer Gesellschaft integriert sind? Mit unterschiedlichen Messlatten kann man eine Gesellschaft ebenfalls spalten. Unsere Regierung samt Mainstream sollte einmal darüber nachdenken, warum es zu solchen Bewegungen und Ansichten innerhalb der Bevölkerung erst gekommen ist. Sicherlich nicht, weil ihr so "tolle" Arbeit geleistet habt.
Das System hat sein Vertauen verspielt, und das vollkommen zu recht. Einsicht und Korrekturmaßnahmen sind nicht einmal ansatzweise zu erkennen. Damit wandern wir ALLE (!) auf einen Pfad, der unglücklich und bedauernswert ist...

Zehn Jahre Krise und kein Ende
Die "Angst" der Prepper ist keineswegs unbegründet. Mit einem Kollaps des Finanzsystems wird auch die gewohnte Infrastruktur nicht mehr funktionieren. Die Abhängigkeit von unserer (funktionierenden) Infrastruktur ist derart hoch, dass bereits kleine Ausfälle zu einem Chaos führen können. Es muss ja nicht gleich volle Autarkie sein (ohnehin kaum zu realisieren), aber das Gegenteil davon ist ein leichtsinniges Wagnis.
Was, wenn mehrere Sachen gleichzeitig nicht mehr funktionieren? Telekommunikation, Strom? Manche Zeitgenossen gerieten fast an den Rand des Wahnsinns, als das mobilie Internet mehrere Stunden teilweise nicht mehr funtionierte. Geldkarten-Terminals funktionieren auch nur, wenn die Netzwerkstruktur intakt ist. Viele Leute führen nicht einmal mehr Bargeld mit sich und verlassen sich voll auf ihre Plastikarten. Wenn dann auch noch der Kühlschrank leer ist, haben diese Leute schlechte "Karten". Zugegeben, die Ausfälle bei uns waren bislang zeitlich begrenzt, richtig bedrohliche Ausfälle gab es nicht. Erinnern Sie sich noch an die Griechenlandkrise oder Zypern, als der Geldautomat dort nur noch sehr begrenzte Beträge ausspuckte, wenn überhaupt? Die Warenlogistik war ebenfalls bedroht, da die LKW-Fahrer teilweise nicht einmal mehr die benötigte Menge an Treibstoff beziehen konnten. Im Gegensatz zu uns, sind die Leute dort jedoch wesentlich besser mit Selbstversorgung betraut, so dass der eigene Garten als Notfallreserve herhalten konnte. Je komplexer die Strukturen, desto höher der Schaden bei Ausfall einiger Systeme.

7. September 2017
Beginn der Zinswende?

Die kanadische Notenbank hatte gestern wider der Erwartung den Leitzins um 0,25% erhöht, auf nunmehr 1%.
Das ist zwar immer noch meilenweit von einem "natürlichen" Zinssatz entfernt, aber immerhin ein Signal.
Wie verhält sich die EZB? Vorsichtige Andeutungen auf ein Ende der lockeren Geldpolitik gab es ja bereits. Der Euro ist jedoch derzeit zu stark, was sicherlich nicht nach dem Geschmack Mario Draghis ist. Wahrscheinlich tut sich bei der EZB erst einmal nichts.
Die globale Notenbankpolitik ist in einer Sackgasse. Erhöht sie die Zinsen, gibt es massenhaft Zahlungsausfälle, hält sie weiter an der Politik des "Geld umsonst" fest, werden die Blasen-Assets noch weiter gefüllt. Bei Null-Zinsen können mit Geldkapital keine Erträge erwirtschaftet werden, Pensionsfonds etc. haben daher enorme Schwierigkeiten, und damit ist auch die Versorgung der Penionäre in Gefahr, die zu Lebzeiten "angespart" haben. Auch in den MSM wird über eine Zinserhöhung und deren Auswirkungen spekuliert.
Tenhagen z.B. gab gestern im "Qualitätsfernsehen" wieder "wertvolle" Verbrauchertipps. Schnell nochmal die billigen Immobilienkredite ausnützen und zuschlagen, bevor die Zinsen wieder steigen. (Anm.: Falls sie überhaupt steigen!) Was bei hohen Zinsen mit den Immobilienpreisen passiert, das verrät der gute Tenhagen natürlich nicht. Bei höheren Finanzierungskosten geht die Nachfrage der privaten "Häuslebauer bzw. Wohnungskäufer" schnell nach unten, einfach aus dem Grund, weil sich das kaum mehr jemand leisten kann. Die Käufer sehen meist immer nur die monatliche (Anfangs-) Belastung. Entweder niedrige Zinsen, oder günstigere Preise. Beides zusammen wird nicht gehen.

Wie sich die (manipulierten) Märkte tatsächlich bewegen, ist schwer vorhersehbar. Aber alleine aufgrund der Zinsdebatte wird sich nun einiges bewegen. Hinzu kommt noch die "neue" Kapitalflucht aus den USA. Die Investoren haben anscheinend das Vertrauen in Trump verloren, bzw. sie haben realisiert, dass sich Trump nicht wirklich durchsetzen kann. Auch wenn in die "Märkte" immer wieder eingegriffen wird: Ich würde nicht darauf wetten, dass die "Kontrolle" auf Dauer funktioniert. Es kann durchaus sein, dass die Sicherungen durchschmelzen.
Seit der Finanzkrise 2008/2009 hat sich die Lage ja bekanntlich nicht verbessert, im Gegenteil, wurde die Bilanzsummen im Geldsystem drastisch weiter aufgebläht. Man hat genau das fleißig weiter betrieben, was die letzte Krise ausgelöst ausgelöst hatte. Wie oft soll diese Methode noch funktionieren? Wenn den "Experten" tatsächlich eine echte Lösung eingefallen wäre, dann hätten sie das mit Sicherheit bereits umgesetzt.
Wir sehen also: Die haben keine Lösung, und es fällt ihnen auch nichts ein!
Die einzige plausible Lösung ist die von Weik und Friedrich: "Der Crash ist die Lösung". Aber das wussten wir auch schon lange vorher.

Nürnberg will den Auftritt der AfD mit Gauland verhindern
Wir sehen das ebenfalls als "undemokratischen" Akt der Stadt. Nürnbergs OB hat daraufhin nicht nur einen massiven Shitstorm geerntet, sondern offensichtlich sogar Drohungen, die sich gegen Leib und Leben richten. Shitstorm? Einverstanden, das ist gerechtfertigt.

Was uns zu Denken geben sollte ist jedoch die Tatsache, dass die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung abnimmt. Nicht nur bei der ultralinken Antifa, sondern wahrscheinlich auch bei militanten Rechten. Ich schätze die AfD selbst zwar nicht als ultrarechts ein, aber offensichtlich gibt es einige Anhänger darunter, deren Ansichten in einer offenen und freiheitlich orientierten Gesellschaft nicht tolerierbar sind.
Dass z.B. freiheitsorientierte Leute wie Thorsten Schulze in unserem System schikaniert werden, ist skandalös genug. Gewaltandrohungen als Form des Widerstandes gegen die "Systemlinge" geht jedoch absolut nicht, das widerspricht unseren Idealen in jeder Weise.
Die Situation wird sich aufgrund der Rahmenbedingungen ohnehin zuspitzen, wir müssen nicht auch noch den Boden für Bürgerkriege bereiten.
Nach einem Crash wird es zu Verteilungskämpfen kommen. Sollen sich dann die "Linken", die "Rechten" und die "Migranten", und sonstwelche Gruppierungen gegenseitig die Köpfe einschlagen? Sie glauben, so etwas wird bei uns nicht eintreten?
Das hätte man sich bei Jugoslawien vor 1992 auch nicht vorstellen können. Oder in der Ukraine vor noch nicht allzulanger Zeit.
Entweder sind es unterschiedliche, ethnische Gruppierungen, oder unterschiedliche Ideologien innerhalb einer ethnischen Gruppe.
Wir haben alle Voraussetzungen dazu...

Abgas-Skandal: Legende vom "Drecks-Diesel": Wie die Umwelt-Lobby die Öffentlichkeit manipuliert

Interessant vor allem, von wem die DUH finanziert wird.

6. September 2017
Kanzlerin Merkel wird in die Geschihte eingehen,

wahrscheinlich als Kanzlerin, die nach Adolf Hitler ihrem Volk den größten Schaden zugefügt hat.
Um nicht missversanden zu werden, die Qualität zwischen Merkel und Hitler ist keineswegs vergleichbar. Ich drücke aber ausdrücklich aus, dass meiner Meinung nach Angela Merkel als Kanzlerin die schlechteste Regierungsarbeit seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland abgeliefert hat.
Auch wenn wir von den Zuständen des "dritten Reiches" noch meilenweit entfernt sind, wir bewegen uns in eine ähnliche Richtung.
Wehret den Anfängen. Um Adolf Hitler gab es auch einen übertriebenen Personenkult, die freie Meinungsäußerung wurde unterdrückt.
In der ehemaligen DDR herrschten ebenfalls Zustände, denen wir uns inzwischen annähern. Nach WK II hat sich Deutschland buchstäblich aus Schutt und Asche, unter Anstrengung und Entbehrungen unserer Großeltern bzw. Urgroßeltern, langsam wieder zu einem prosperierenden Staat entwickelt. Wir sind gerade dabei, dieses Erbe leichtsinnig zu verspielen.

Dass Merkel Deutschland und auch Europa eher schadet als nützt, sehen viele kritische Bürger ebenso:
Das Duell mit den Fakten (Sarrazin)
Niemand macht so viele Fehler wie Merkel, niemand siegt so sicher wie Merkel
Wahlkampf der Täuscher und Trickser

Beachten Sie auch die zahlreichen Leserkommentare in den Online-MSM, wenn es um die Kanzlerin geht.
Die Wahrnehmung der Bürger ist konträrt zu dem, wie es in den Medien dargestellt wird. Leider wird das ganze Ausmaß der Schäden, welche angerichtet wurden, erst im Nachhinein sichtbar. Die Rechnung dafür wird uns allen noch präsentiert, vielleicht schon sehr bald.
Sorgen Sie vor, indem Sie sich von System so weit wie möglich abkoppeln.

***
(Fehlerbehebung, falscher Monat wurde korrigiert, Danke für den Hinweis. Das kommt davon, wenn zuviel "paste & copy" angewandt wird ;-)
Die Seiten hier werden (oft von unterwegs aus) mit minimalem Aufwand gepflegt, Fehler lassen sich da leider nicht vermeiden.
Dafür gibt's keine lästigen Werbe-Einblendungen, die zudem auch noch die Trafficrate unnötig aufblähen.

5. September 2017
Politik-Verblödung der Bürger, Ablenkung pur.

Die Bürger werden nur mit Themen beschäftigt, die von der Politik vorgegeben werden.
Dass von unserem Einkommen mehr als 70% durch direkte und indirekte Abgaben/Steuern abgezwackt wird, erwähnt niemand.
Unser Sozialsystem ist mittlerweile pervertiert, das System für den sozialindustriellen Komplex zum Selbstbedienungsladen geworden.
Da ich derzeit in der Familie einen Pflegefall mit betreue, und Einblick in die Kostenaufstellung habe, weiß ich, wovon ich rede.
Das Kosten-/Leistungsverhältnis der Pflege steht in keinerlei Verhältnis zueinander. Für einen Betreungsaufwand von täglich maximal zwei (!) Stunden werden Kosten berechnet, die das Nettogehalt eines normalverdienenden Angestellten übertreffen. Zahlt ja "nur" die Pflege- und Krankenkasse, doch leider müssen wir das aus den Beiträgen de facto alles selbst finanzieren. Das vergessen die meisten Leute.
Weder der Staat, noch die Versicherungen schenken uns einen Cent. Wir kämen wesentlich günstiger weg, wenn wir die familiären Verpflichtungen wieder selbst übernehmen würden, und im Gegenzug dafür weniger Abgaben entrichten müssten.
Der Bürger aber schreit nach immer mehr Staat und staatlicher Leistung ohne zu realisieren, dass dieses System für ihn höchst ineffizient ist.
Der Kollaps eines (hoffentlich nicht mehr fernen) Tages ist daher als Befreiung zu sehen.
Eigenverantwortung und eigene Vorsorge sind dann wieder angesagt. Wir machen das bereits heute. Leider neigt unser System dazu, die Menschen zu bestrafen, die (eigen-) verantwortlich und vorausschauend handeln.

4. September 2017
Nachlese zum TV-Duell Merkel-Schulz

Sich die Sendung anzusehen war reine Zeitverschwendung. Zumindest für all jene, die sich Inhalte erhofft hatten.
Es gab keine inhaltliche Auseinandersetzung, keine Kontroversen kein gar nichts.
Die Fragestellungen der Moderatoren ließen eine kontroverse Auseinandersetzung erst gar nicht zu.
Dass sie es könnten, beweist der Umgang mit Vertretern von Parteien wie der AfD. Hier ist man sich um provokante Fragen nicht verlegen, um die Kandidatein aus der Reserve zu locken. Beim gestrigen Scheinduell hingegen wurden beide Kanzler-Kandidaten mit Samthandschuhen angefasst.
Was soll das? Das war kein Duell, sondern ein ausgedehnter Wahlwerbespot für die Regierungsparteien. Kontroverse Auseinadersetzung anscheinend nicht gewollt. Es scheint so, als ob die Wahl bereits entschieden ist. Eine Fortsetzung der Alternativlosigkeit, Merkel-Union an der Spitze, mit SPD-Schulzilein als Juniorpartner. Das Fell des Bären wurde bereits verteilt, bevor er erlegt wurde.
Es soll so weitergehen wie bisher. Merkel distanziert sich deutlich von der AfD, die unter keinen Umständen als Koalitionspartner in Frage käme, und macht indirekt bereits ein Angebot in Richtung SPD. Schulz macht zwar keine offene Absage an die Linke, lässt aber ebenfalls die Koalitionsbereitsschaft mit der Union durchblicken. Das war kein Auftritt zweier politischer Gegner, sondern die eines Paars, das sich bereits einig ist.
Merkel ist mit ihrer CDU inzwischen so weit nach Links gerückt, dass sie sogar Schulz übertrifft. In der Frage im Umgang zur Türkei in etwa.
Da ist Schulz näher bei Seehofer als die Merkel.
Was die Medien hier inszenieren, hat mit kritischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun. Es wird lediglich unterschieden zwischen der politisch korrekten "Einheitsmeinung" als Maß aller Dinge, und andere Meinungen, die überhaupt nicht gehen und daher bekämpft werden müssen.
In den (von uns) sogenannten totalitären Regimen ist das nicht anders. Was unterscheidet uns also von China und Russland?
Meinungsfreiheit geht nur noch soweit, solange man sich nicht öffentlich artikuliert. Inzwischen auch bei uns.
Ich muss mich korrigieren: Man darf hierzulande seine Meinung ohne weiteres öffenltlich artikulieren, sofern sie mit der politischen Korrektheit d'accord geht...

3. September 2017
TV-Duell Merkel-Schulz

20:50 Uhr, Thema Flüchtlingspolitik
Von Duell kann keine Rede sein. Schulz und Merkel spielen sich die Bälle zu, als gehörten sie zur gleichen Partei.
Schulz wörtlich, da stimme ich der Kanzlerin zu. Und die Merkel nicht immer wieder zu Ausführungen von Martin Schulz. Eine Farce...
21:10 Uhr. Auch in außenpolitischen Fragen sind sich Merkel und Schulz einig: Trump-Bashing, unisono.
Haltung zur Türkei: Merkel gibt hier sogar die bessere Sozialdemokratin...
21:15 Uhr. Soziales. Renten. Bla-Bla-bla ohne Konzept. Unterschiede nur marginal. Ohnehin nicht machbar.
Reibebaum Maut: Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe.
Diesel: Nichts Handfestes von Merkel. Schulz nicht besser. Politik ist ja nicht dran schuld... Eiertanz pur, von Beiden!
21:30 Uhr. Steuerentlastung, Kindergartengebühr. Nichts worin sich die Beiden wirklich unterscheiden.
Und es geht so weiter. Gute Voraussetzungen für eine GroKo. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
21:40 Uhr. Innere Sicherheit: Auch hier der Eindruck, dass sich Beide gemeinsam gegen die "kritischen" Fragen der Moderatoren wehren und gemeinsame Position beziehen.
Kritische Fragen sucht man ohnehin vergebens, alle Teilnehmer spielen perfekt zusammen, Friede, Freude, Eierkuchen. Alles Bestens. Warum überhaupt noch wählen, wenn es keine wirklichen Probleme gibt.
Ein Scheingefecht. Es geht um Nichts. Außer eine ernsthafte Opposition gemeinsam zu verhindern.
Insgesamt eine jämmerliche Vorstellung der Kandidaten, es sind eben de facto nur Blockparteien. Lächerlich!
Wir (das Stimmvieh) werden hoffnungslos verarscht, abgekartertes Spiel...

1. September 2017
Dirk Müller Tagesausblick vom 30.08.2017 Wir leben in einer Plutokratie mit demokratischer Fassade

Dirk Müller spricht seit einiger Zeit Klartext. Früher war er zweifelsohne Mainstream. Müller hat die Fronten gewechselt und vertritt nun eine Position, für die sich der HGCN schon lange einsetzt.

(Blogeintag vom 21. Juli 2015:)
Demokratur
Griechenland wird als Wiege der Demokratie genannt. Die "Demokraten" bei uns vergessen leider, dass im antiken Athen nur die Bürger ein Wahlrecht besaßen. Um ein Bürger zu sein, waren einige Kriterien zu erfüllen. Fremde Zuzügler hatten keine Bürgerrechte.

Der Bürger musste z.B. seine Rüstung aus eigenen Mitteln stellen.
Kurzum: Wahlrecht hatten nur einheimische, männliche "Nettosteuerzahler".
Wenn das damals Demokratie war, was haben wir jetzt? Eine oligokratische Ochlokratie? (Scheinherrschaft des Pöbels, in der jedoch die Interessen einer Minderheit durchgesetzt werden). Ich wär' so gern ein Demokrat...


O.k., die Erkenntnis setzt sich langsam durch, nur ändern wird sich leider nichts. Die, die an der Macht sind, werden nicht freiwillig davon Abstand nehmen. Da muss schon etwas gravierendes passieren. Siehe Venezuela. Dort ist die Karre derart im Dreck, die Regierung hat innerhalb der Bevölkerung überhaupt keinen Rückhalt, und trotzdem ist das Regime noch nicht tot.

Die kommende Wahl wird NICHTS verändern. Aber der Wähler könnte trotzdem ein Zeichen setzen, damit sich die zukünftige Regierung das Schild einer "demokratischen" Legitimation nicht mehr so leicht umhängen kann.

31. August 2017
Wahlwerbespots im TV

Es geht wieder los. Am Dienstag Abend habe ich erstmals zur kommenden Bundestagswahl einen Wahlwerbespot im TV gesehen.
Von welcher Partei, das ging am Anfang nicht hervor. Jedenfalls kamen gleich mehrmals die Begriffe "sozial" im Text vor, und ich erinnere mich spontan an mein zuvoriges Posting an diesem Tag (siehe letzter Satz unter Eintrag vom 29. Oktober).
Meine spontane, laute Reaktion: "Egal von welcher Partei dieser Spot auch ist, ich werde sie bestimmt NICHT wählen!"
Dann plötzlich tritt der Schulz hervor und sagt sinngemäß so etwas wie: "Bereits wir Kinder haben gelernt, zu teilen..."
Oh Gott, welche Verdummung! Innerhalb der Familie (und gegenüber Freunden und Nachbarskindern etc.) ist das Sozialverhalten ein ganz anderes.Die Familie ist das klassische Beispiel einer Solidargemeinschaft, die früher einwandfrei funktioniert hat. Das überträgt man nun auf eine zig-Millionengesellschaft? Damit sind die Kommunisten bereits gescheitert. Welche Botschaft will uns Schulz vermitteln?
Dass Makroökonomie und Mikroökonomie etwas ganz anders ist, sollte jeder Depp wissen. Warum gibt es wohl unterschiedliche Studiengänge wie Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft? Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.
Entweder hat Schulz keinen blassen Schimmer, oder er will uns mit solch hinkenden Vergleichen verarschen.
Das ist genau das, was ich am Dienstag angesprochen habe. Keine Argumente, sondern nur ein Anprechen auf der emotionalen Ebene.
Ich will Ihnen bestimmt nicht vorschreiben, was Sie zu wählen (oder nicht wählen) sollen, ich erwarte von einem mündigen Brüger aber schon, dass er seine Entscheidung aufgrund von sachlichen Inhalten trifft, und sich nicht von Dummgeschwätz übertölpeln lässt.
Diese Kritik betrifft nicht nur die SPD, der "Personenkult" um Merkel hat mit sachlichen Argumenten ebenfalls nichts zu tun.
Eine ordentliche Regierung kann keine Politik aus dem Bauch heraus betreiben, das ist harte Arbeit. So sollte es jedenfalls sein, was ich aber nicht nicht sehen kann. Stattdessen erleben wir ein Kasperletheater mit egomanen Selbstdarstellern, die ihr Publikum mit schwachsinniger Polemik "unterhalten", fernab jeder Sachlichkeit. Die eigentliche Aufgabe der Volksvertreter wäre es, eine saubere Arbeit abzuliefern. Was sie uns aber stattdessen vorführen, ist eine lächerliche Schmierenkommödie. Damit werden keine Probleme gelöst. Oder haben wir etwa keine?
Es gibt sicherlich auch Parlamentarier, die Ihre Aufgaben ernst nehmen. Unter den Spitzenkandidaten sieht es da eher düster aus. Reflektieren die Kandidaten etwa den Zustand in der Bevölkerung? Bekommt ein Volk das Oberhaupt, das es verdient? Warum ist es so, wie es ist?
Die meisten Leute, die ich kenne, sind mit der gegenwärtigen (politischen) Situation unzufrieden. Sein Kreuzchen "da" zu machen, nur weil die anderen Alternativen noch schlechter sind, das kann's ja wohl nicht sein. Dann ist was am ganzen System faul...

Liebe "Tagesschau", ist unser Land bereits ein islamischer Gottesstaat?
Ein treffender Vergleich, der uns (bzw. Medien wie der "Tagesschau") den Spiegel vor's Gesicht hält.
Es bedarf keiner "Fake-News", um die Gesellschaft zu manipulieren, das funktioniert durch Gewichtung (Auswahl) und/oder (einseitiger) Darstellung von "True-News" ebenso. Auch subtile gemachte Propaganda ist Propaganda, und sogar besonders fies, weil nicht so leicht zu durchschauen. Echte Fake-News sind mir da insofern noch lieber, als sie bei sorgfältiger Recherche als solche entlarvt werden können.

Leserkritik (Diskussion) zu "Moralische Verantwortung" (29.8.17)
"Wenn der Staat die Flüchtlinge nicht finanzieren würde, gäbe es nur eine stark eingeschränkte humanitäre Hilfe. Auf freiwilliger Basis (Spenden) kommt die dafür erforderlichen Geldhöhe nicht zustande."
So ist es. Aber gerade das kommt der Idee einer demokratischen Gesellschaft nahe, da der Bürger selbst entscheiden kann und darf.
Politiker dürfen meinetwegen in einer Ansprache das Volk gerne zu Spenden für derartige Ziele aufrufen. Wenn es tatsächlich der Wille des Volkes (Wille des Wählers) ist, dann kommen auch Gelder in der erforderlichen Höhe zusammen. Unsere Regierung hält uns für unmündig, und behandelt uns entsprechend. Das mit der "Stimme abgeben" müssen wir wörtlich nehmen. Nicht meine Vorstellung von einer Demokratie.

29. August 2017
Edelmetallpreise über Nacht gestiegen!

Auf Dollarbasis ist der Golpreis über Nacht sprunghaft über die 1300er Marke gestiegen. Dann kam die Meldung, dass der verrückte Kim wieder einmal eine seiner Raketen aufsteigen hat lassen, diesmal über Japan hinweg in den Pazifik. O.k., das wäre eine Erklärung.
Charttechnik hin oder her, exogene Ereignisse wie diese lassen sich mittels Charttechnologie nicht vorherahnen. Ich bin kein Hellseher, aber mein Gefühl sagt mir, dass sich langsam etwas bewegen könnte. In den letzten Jahren bewegte sich der Goldpreis in einem Korridor zwischen 1000,- und 1200,- €. Bitte nicht auf den Centbetrag festnageln, ich betrachte Schwankungen von +/- 5% als volatiles Hintergrundrauschen.
Auf den Goldseiten bin ich aud einen interessanten Beitrag gestoßen:
US-Banken halten Rekordmengen an Edelmetall-Futures und anderen Derivaten - Probleme vorprogrammiert
Gut, es handelt sich zwar "nur" um Derivate, aber damit kann man auch am physischen Markt die Preise bewegen. Eigentlich gehörte sich das Zeug verboten, da die gehandelten Volumina weit über das hianusgehen, was für eine Absicherung in der Realwirtschaft notwenig und sinnvoll ist.
Die Preisfindung wird nicht mehr durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern durch Zocker des Finanzkasinos. Die Geister des Fiat-Moneys, was seinerzeits der olle Goethe bereits treffsicher formuliert hatte. Bis der Spuk zuende geht, kann buchstäblich noch alles passieren.

Nichts ist unmöglich. Bis zum Tag der Abrechnung, der hoffentlich bald kommen möge. Das wird dann zwar eine sehr turbulente Zeit, aber:
Post pluviam sol lucet (Nach dem Regen scheint die Sonne). Der momentane Zustand ist für rechtschaffene Menschen ja kaum noch zu ertragen.
Was Wunder, wenn der Frustration nur noch mit Sarkasmus und Satire begegnet wird. Hier ein Artikel auf mmnews.de: Schulz hat ausgemerkelt

Moralische Verantwortung?
Moralische Pflicht: Brüssel fordert von EU-Staaten "freiwillige" Aufnahme von Flüchtlingen aus Afrika
Weder die EU, noch Deutschland haben eine Legitimation, Welt-Polizisten oder Welt-Moralisten spielen zu müssen.
Wir haben absolut kein Recht, unsere Weltanschauung auf andere Regionen dieser Welt oktroyieren zu müssen. Was für eine arrogante Anmaßung.
Es geht bei derartigen Dingen niemals nur alleine um die selbstlose Hilfe für Arme oder Verfolgte, es geht auch um eine Art von Missionierung.
Nochmals: Die Regierung ist nur, und ausschließlich nur ihren eigenen Wählern bzw. dem eigenen Volk verpflichtet. Das gilt auch für ein EU-Parlament. Gegen humanitäre Hilfeleistungen, egal wo auf der Welt, ist nicht im Geringsten etwas einzuwenden. Aber erstens, nicht im Namen der Allgemeinheit, und zweites, schon gar nicht mit dem Geld anderer Leute. Wer spenden will, der kann und soll das tun. Wer Flüchtlinge aufnehmen möchte, der soll das tun, aber bitte auf eigene Kosten und Gefahr, z.B. durch eine Bürgschaft. Wozu haben wir die Kirchen als moralische Instanzen, die zudem über ein beträchtliches Vermögen verfügen? Europa oder Deutschland ist nicht für alles Elend auf der Welt verantwortlich.
Der westliche Lebensstil ist ebenfalls nicht das Maß aller Dinge auf dem gesamten Globus, wie umgekehrt für uns auch ein islamistischer Lebensstil nicht annehmbar ist. Es geht auf beiden Seiten um die Vormachtsstellung einer Ideologie, und zwar der jeweils eigenen. Die Anhänger einer Multi-Kulti-Gesellschaft sind da nicht besser, da ebenfalls ideologisch verblendet. Wieso soll man sein Leben nicht nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten dürfen? Ideologen waren immer schon Unterdrücker der Freiheit, Ideologie und Freiheit sind nicht miteinander vereinbar.
Es gibt keine moralische Pflicht! Erst recht nicht, wenn dieser Appell aus dem Munde bornierter Ideologen stammt.
Moral ist immer auch eine Sache der Definition und der Ansicht. Ein schwammiger Begriff, so wie auch "soziale Gerechtigkeit".
Es gibt eine individuelle Verantwortung, da sollte aber bitte jeder erst einmal bei sich selbst anfangen, Verantwortung zu übernehmen.
Vorsicht vor Leuten (oder Parteien), die gerne mit Begriffen wie "sozial", "moralisch" oder "Gerechtigkeit" um sich werfen. Meist fehlen diesen (Rattenfängern) nämlich die sachlichen Argumente.

28. August 2017
Weiter wie bisher?

Die Union, namentlich Merkel und Seehofer, halten am Verbrennungsmotor (und auch Diesel) fest, zumindest im Wahlkampf.
Takisch schlau, um das eigene Wählerpotenzial nicht noch weiter zu vergrätzen. Das Problem "Zuwanderung" wird so behandelt, als wäre mittlerweile alles im Griff. Geldsorgen hat die Regierung momentan nicht, Nullzins und Arbeitsmarkt sei Dank.
Sollte die FDP genügend Stimmen einfangen, und die SPD geschwächt aus der Wahl herausgehen, dann wäre wohl eine Koalition aus CDU/CSU/FDP zu erwarten, ansonsten das alte GroKo-Modell. Grüne, AfD, und die Linken kommen zwar voraussichtlich in den Bundestag, jedoch ohne realistische Chance an einer Regierungsbeteiligung. So der gegenwärtige Stand, wenn sich in den nächsten Wochen nichts ändert.
Da müsste wirklich noch etwas gravierndes, unverhofftes passieren.

Die Probleme aber bleiben, es wird nicht besser werden.
Finanzielle Repression: Der Sparer wird Dank der Notenbankpolitik weiterhin enteignet. Oder er muss enorme Risiken im Finanzcasino eingehen.
Explodierende Kosten in Sozial- und Gesundheitsbereich, deren Finanzierbarkeit kommt an seine Grenzen.
Die lockere Geldpolitik treibt zwar die Preise für Anlagen und Anlagegüter, das Geld kommt jedoch "Unten" nicht an. Wir sehen eine asymmetrische Entwicklung von Inflation und Deflation (Stagflation). Der normale Arbeitnehmer verliert in so einem Umfeld, da seine Kaufkraft immer geringer wird.
Dabei haben wir derzeit beste Hochkonjunktur, was wird dann erst werden, wenn bei uns die Wirtschaft abkühlt?
Noch eine kleine "Merkwürdigkeit": In früheren Zeiten (und das trotz "normalem" Zinsgefüge) führte ein wirtschftlicher Boom IMMER auch zu inflationären Erscheinungen auf Verbraucherebene, Löhne und Preise stiegen gleichzeitig. Was also stimmt hier nicht?
Es deutet viel darauf hin, dass das System nicht mehr lange zu halten ist.

Was bewirkt die "Einwanderungspolik"?
In der gegenwärtigen Form ist das zweifelsohne ein Brandbeschleuniger.
Die "Einwanderer" belasten unser Sozialsystem zusätzlich, der Zusammenbruch wird demnach noch schneller erfolgen.
Von wegen, "wir schaffen das". Das Sozialsystem würde irgendwann so oder so implodieren, aber nun hat man schon einmal potenzielle Sündenböcke geschaffen. Der entmündigte Nani-Staat-Bürger hat sich auf die "Wohltaten" des Staates eingestellt, und die Umverteilung ist für ihn essentieller Bestandteil. Wenn alles zusammenbricht, soll sich die Wut der geprellten Bürger nicht an den wahrlich Schuldigen entladen.

Einige Fragen und Antworten, die aufgrund der letzten Postings eingegangen sind:
Bin ich gegen die Zuwanderung, bin ich in irgend einer Form fremdenfeindlich oder rassistisch eingestellt?
Antwort: Ja, ich bin gegen unkontrollierte Einwanderung, wie seit geraumer Zeit statt findet.
Und nein, ich sehe mich werder als fremdenfeindlich, noch als rassistisch. Ich habe nur klare Vorstellungen und Erwartungen.
Im Gegensatz zu den "Rechtsextremisten" ist mir die Herkunft relativ egal. Ich definiere eine Gesellschaft über eine Gemeinschaft von Menschen mit ähnlichen Überzeugungen und Werten. Wer neu hinzukommt, unterliegt i.d.R. immer einem Anpassungsdruck. Selbst "Bio-Deustche" (ich verwende diesen Ausdruck eigentlich nicht gerne!) müssen sich anpassen und integrieren, wenn sie z.B. in ländliche Regionen umziehen, wo bei den "Alteingesessenen" jeder jeden kennt. Der oder die Neuen sind immer in einer Bringschuld, nicht umgekehrt.
Die Anerkennung muss man sich erst "verdienen", das läuft in einer Gruppe normalerweise immer so ab. Aber anscheinend ist heutzutage rein gar nichts mehr "normal". D.h., bewährte "Normen" wurden mittlerweile über Bord geworfen, doch ohne gesellschaftliche Normen fehlt die Orientierung für ein geordnetes Zusammenleben. Wir erkennen das z.B. daran, dass unsere Gesellschaft inzwischen gespalten ist.

Diese Spaltung findet auf allen Eben statt. Innerhalb der EU ist das die Gemeischaftswährung EURO, die nicht verbindet, sondern Probleme unter den Mitgliedsstaaten schafft, sowie die Möchtegern-Zentralregierung in Brüssel, die sich in Angelegenheiten einmischt, die ihr nichts angeht.
Un daher stellt sich die Frage: Wer oder was hat ein Interesse daran, dass es so gekommen ist, und sich weiterhin so entwickelt?

27. August 2017
Ist der Islam eine friedliche Religion?

Viele unserer ("christlichen" )Bürger haben eine Meinung dazu, ohne sich jemals wirklich mit dem Koran auseinandergesetzt zu haben. Zugegeben, ich habe folgende Schrift auch nur stellenweise gelesen, aber das genügt, um sich wenigstens eine etwas qualifiziertere Meinung über den Islam machen zu können:
Al Qur'an Al-Karim - und seine ungefähre Bedeutung in deutscher Sprache
Kaufen und lesen Sie dieses Buch ruhig, und Sie werden gar nicht lange brauchen, um einige Stellen zu finden, die uns "Ungläubigen" zu denken geben sollten.
Da ich selbst nur wenige Stunden darin "quergelesen" habe, kann ich mich nicht als Experte aufspielen.
Aber Videos wie diese hier, erscheinen mir durchaus realistisch, und hat nichts mit Hetze zu tun:
Türke entlarvt Burka Trägerin und macht sie Mundtot!

Mann muss sicherlich annehmen, dass die meisten Leute hier, die als Religionszugehörigkeit "Islam" angeben, ihre Religion ebensowenig fundamentalistisch ausleben, wie das bei unseren "Christen" der Fall ist. Das ist aber noch lange kein Grund dafür, die Gefahren zu ignorieren und die Situation schönzureden. Die Sorgen sind berechtigt.
Es darf kein Tabu sein wenn wir hinterfragen, wem die Loyalität der bei uns lebenden Muslime im Zweifelsfalle gilt:
Den Werten unserer Gesellschaft, oder denen des strikten Glaubens.
Trotz Mulitkulti-Verklärung ist diese Frage von immenser Bedeutung, weil ein "Volk" sich, wenn schon nicht unbedingt über die Abstammung, dann sich zumindest über einen Konsens in den grundsätzlichen Werten definiert.
Die Multikulti-Frage muss auch in dieser Hinsicht geklärt sein, denn mit ein wenig unterhaltsamer, fremder Folklore, ist das nicht getan. Wenn die grundsätzliche Wertevorstellung nicht übereinstimmt, funktioniert auch keine pluralistische Gesellschaft. Manche Dinge sind einfach unvereinbar miteinander. Da hilft auch keine Toleranz.

Aufgepasst: Der Wohlfahrtsstaat kollabiert
(Auf miesesde.org) must read!
Der Artikel bezieht sich zwar auf die Zustände in den USA, wir können das aber auch auf unsere Verhältnisse übertragen. Eine These, die ich auch hier immer wieder nahelegen möchte, wird bestätigt:
Eine Solidargemeinschaft funktioniert nur innerhalb einer homogenen Gruppe.
Sozialstaat und Mulitkulti (aus verschiedenen Ethnien und unterschiedlichen Werten) geht nicht zusammen.
Die USA waren ursprünglich ein Einwanderungsland mit verschiedensten Ethnien, aber es gab keinen Sozialstaat.
Jeder war für sich und seinen Clan (Familie) selbst verantwortlich. Nur so hat "Multikulti" funktionert.
Die USA haben sich jedoch zwischenzeitlich ebenfalls zu einem Wohlfahrtsstaat entwickelt, und damit hausgemachte Probleme eingefangen. Deutschland konnte sich deshalb frühzeitig zu einem Wohlfahrtsstaat (soziale Marktwirtschaft!) entwickeln, da die Bevölkerung nach WK2 noch relativ homogen war.
Heute sind wird davon meilenweit entfernt, ähnlich wie die USA.
Es zeichen sich logischerweise nur zwei "Lösungen" ab:
Entweder "ethnische Säuberung" (ganz schrecklich und politisch unkorrekt, unaussprechlich, ketzerisch!),
oder die konsequente Abschaffung des Sozialstaates. Und auch diese Forderung ist politisch unkorrekt und ein derzeit absolutes Tabu. Sorry für all euch Traumtänzern, aber beides gleichzeitig kann nicht funktionieren.
An diejenigen, die mir vielleicht ans Bein pinkeln wollen: Ich stifte hier zu rein gar nichts an sondern stelle lediglich fest, dass bestimmte Kombinationen nicht gehen. Für was sich die Bevölkerung entscheidet, falls es überhaupt eine Wahlmöglichkeit dafür hat, überlasse ich den demokratischen Kräften, (falls es so etwas überhaupt noch gibt ;-)

Zitate aus dem Artikel:
[...] Finanziell untragbar. Zahlreiche Wohlfahrtsprogramme waren nur finanzierbar, weil sie Konsum in der Gegenwart auf Kosten der Zukunft betrieben.[...]
[..] Moralisch untragbar. Die Bailouts nach der Finanzkrise von 2008 waren dem Durchschnittsbürger, unabhängig von seiner Parteizugehörigkeit, unmöglich vermittelbar. [...] Beim Kapitalismus soll es um Gewinne und Verluste gehen und nicht um private Gewinne und Verluste, für die die Öffentlichkeit aufkommen muss. Die schiere Ungerechtigkeit ist unfassbar, kratzt dabei aber nur an der Oberfläche. [...]


"Regierung durch Übereinstimmung ist nur möglich, wenn man verlangt, dass die Regierung nur auf Feldern tätig wird, auf denen wir zu wahrer Übereinstimmung kommen können." [...] (Hayek)

Viele verschiedene Meinungen und starke Staaten schaffen politisch instabile Institutionen, weil die Mehrheitsbevölkerung mit den Minderheiten über die richtige Funktionsweise des Staates in Konflikt gerät.
In diesem System fühlt sich stets eine Gruppe benutzt. Irgendeine Gruppe fühlt sich immer angegriffen und durch andere ausgebeutet. So entstehen große und stetig wachsende Spannungen, die die zwei wichtigsten Ideale der Sozialdemokratie betreffen: Die Kontrolle über die Regierung und öffentliche Dienstleistungen, die alle betreffen. [...]

Um nochmals auf meine These zurückzukommen, sich entweder gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, oder den Sozialstaat abzuschaffen: Warum glauben Sie wohl, dass ich hier für eine konsequente Eigenverantwortlich und Vorsorge plädiere? Während der letzen elf! Jahre hat sich die Sache aber leider anders entwickelt, als ich mir es erwünscht hätte. Der finanzielle Crash (mit Restart) wäre das kleinere Übel gewesen.

26. August 2017
Bundestagswahl so teuer wie noch nie
Es heißt, 16% mehr als vor 4 Jahren. Bedeuted das vielleicht, 4% Inflation p.a.?

Dirk Müller, 24.8.2017: Bundestagswahl & Bertelsmann-Stiftung - Gehirnwäsche und Propagandaschlacht
Dirk Müller - Die Verarmung der Bevölkerung ist gewollt.25. August 2017
Dirk Müller - Ich habe keine Lust mehr...
Dirk Müller meint damit unsere "real existierende Demokratie", und prangert damit genau das an, war wir hier auch immer wieder posten. Sehen Sie sich die Videos von Dirk Müller an, bislang kann ich nichts finden, was sich nicht mit unterschreiben könnte. Der Mann ist genial und bringt die Sache auf den Punkt.

Die 21% des Martin Schulz



Schulz:
Warum bekommen unsere Töchter Ø 21% weniger Gehalt als unsere Söhne? Als Vater macht mich das wütend. Als Bundeskanzler will ich das ändern.
Lieber Herr Schulz. Ich leiste mehr als Ø 100%, und der Staat nimmt mir mindestens 70% davon ab. Was sind da hingegen lächerliche 21%?
Hoffentlich weitaus mehr als Ihr künftiges Wahlergebnis! Übrigens, das mit den unterschiedlichen Löhen kann ich nicht bestätigen. In allen Unternehmen, in denen ich bislang tätig war, gab's keine geschlechtsbedingten Lohnunterschiede bei GLEICHER Tätigkeit!

24. August 2017
Gerechtigkeitsdebatte: Die Dimension unseres Sozialstaates ist die größte soziale Ungerechtigkeit
"Sozialausgaben kosten Arbeitnehmer die Hälfte ihres Gehalts"
[...] Es bedarf keiner großen Phantasie, sich auszumalen, wieviel von den 1300 Milliarden an Sozialausgaben verschwendet wird. Eine ganze Sozialindustrie lebt von diesen Geldern [...]

Es gibt einfach zuviele klebrige Hände. Der sozialindustrielle Komplex ist ein Schmarotzer, der seinen Wirt aussaugt.


23. August 2017
Heute aus den MS-Nachrichten: Staat subventioniert so viel wie nie zuvor!

Als die Merkel-Union angetreten war hieß es noch, sie wolle Subvention radikal abbauen.
Soviel zu der Glauwürdigkeit von Wahlversprechen. So zu verstehen, dass sich Politiker stets "versprechen".
Demokratie in dieser Form ist eine Farce!
Seltsamerweise versteht die Regierung unter Subvention auch, gewisse Steuererleichterungen zu gewähren. In Bayern z.B. die Senkung der Erbschaftssteuer bei Betrieben und Unternehmungen, wenn sie weitergeführt werden.
In gewisser Weise werde ich dann ebenfalls vom Staat subventioniert, da er mich nicht zu 100% besteuert, und mir noch ein wenig für meinen Lebensunterhalt übrig lässt. Vielleicht etwas überspitzt, aber es zeigt deutlich die Geisteshaltung unserer Re"Gier"ung.
Grundsätzlich erhebt sie Anspruch auf alles von dem, was wir besitzen und erwirtschaften, und es ist ein "Geschenk", uns wenigstens noch ein wenig davon für uns selbst zu überlassen. Mit Freiheit hat das nichts mehr zu tun, wir sind näher an der Sklaverei als viele von uns erkennen.
Dass der Staat Abgaben benötigt, damit seine (Kern-) Aufgaben erfüllt werden können, bestreitet niemand. Wenn wir von persönlicher Freiheit überhaupt reden dürfen, darf die Abgabenqote jedoch nur 10%, maximal vielleicht 20% betragen.

Und dann noch: Unter Berufung auf Daten aus dem Umweltamt wurden in 2015 und 2016 Jahr über Bayern ca. 400 Tonnen Kerosin abgelassen.
Ob das wohl weniger schädlich als die Stickoxide ist? Aber das ist offensichtlich kein Thema, vielleicht auch deswegen, weil Elektromobilität im Flugverkehr nicht denkbar ist.

Letztlich noch ein Link:
Die dunkle Seite der EZB! Europäische Zentralbank: Kontrolle? Inflation?
https://www.youtube.com/watch?v=b-s3FA9hD6M
Die Europäische Zentralbank handelt außerhalb jeder Kontrolle. Wir zeigen Verträge, wir zeigen unsere Erfahrungen bei der EZB-Pressekonferenz am 19. Januar 2017, gehen auf die Frage von Thorsten Schulte an den EZB-Präsidenten Mario Draghi am 20. Oktober 2016 ein und zeigen im Video Besorgniserregendes.
Alle Quellen zum Video: http://www.silberjunge.de/ezb

22. August 2017
Jetzt stellt man "plötzlich" fest: Nur etwa 30% der Flüchtlinge haben einen Schulabschluß bzw. Ausbildung
...
Das also sind die "Fachkräfte", die unser Land so dringend benötigt. Es geht hier nicht um Polemik, sondern darum, dass wir von unseren Politikern für dumm verkauft wurden, und auch weiterhin werden. Rückwirkend betrachtet, entpuppt sich Merkels Politik der offenen Grenzen nun als vollkommenes Desaster. Es gibt keinen, nicht einen einzigen Grund, der das Handeln unserer Kanzlerin et al. rechtfertigt.

Zählen wir auf:
Humanitäre Hilfe: Die kann in den Herkunfstländern vor Ort besser und vor allem billger gewährleistet werden.
Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge: Wer hat den gezündelt und die Region destabilisiert? Unsere "Freunde"(!), und das mit unserer Unterstützung. Wenn es rein um Hilfe und Schutz für Verfolgte ginge, hätte man das auch anders, vor allem effizienter lösen können. Vor allem sind Flüchtlinge nicht von vorneherein als potenzielle Einwanderer zu betrachten. Vor allem, wie kann man Personen, die sich nicht ausweisen können oder wollen, frei gewähren lassen? Solange die Identität (und Integrität) nicht zweifelsfrei geklärt ist, haben die auch keine Freiheitsrechte in unserer offenen Gesellschaft. Warum sollen wir diesbezüglich eine Bringschuld haben? Aller Vernunft nach ist es genau umgekehrt!
Dringend benötigte Fachkräfte: Wenn dem so wäre, so müsste sich das beweisen. Wer als Arbeitgeber "Flüchtlinge" als dringend benötigte Arbeitskraft rekrutieren möchte, der kann das gerne tun, aber bitte auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko. Am besten mit Bürgschaft.

Was uns die Merkelsche Flüchtlingspolitik gebracht hat, sind gewaltige Kosten und Risiken, die uns Bürgern ungefragt aufgehalst worden sind.
Ganz abgesehen davon, dass Gesetze und Regeln gebrochen worden sind.
Neben den exorbitanten Kosten, die der Steuerzahler tragen muss, hat sich obendrein auch noch die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert. Anschläge und Verbrechen, Vergewaltigungen haben spürbar zugenommen, was sich nicht mehr leugnen lässt.

Und das mit der kulturellen Vielfalt?
Das hatten wir vor der "Masseneinwanderung" auch schon, alledings ohne die brutalen Nebenwirkungen.
Die Zerstörung der eigenen Bevölkerung und Kultur hat nichts mehr mit "Bereicherung" zu tun. Das ist destruktiv, ja bereits ein unerklärter Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Es ist kein Deal nach dem "Win-Win Prinzip", es ist brutalste Zerstörung und unermesslicher Schaden.

Was ist mit dem Islam?
Es ist nicht die Religion, sondern die gelebte Praxis. Wenn fanatische Hinterwäldler eindringen, bedeuted das jedenfalls nichts Gutes.
Technische und kulturelle Entwicklung hat es immer nur in Gesellschaften gegeben, die einigermaßen offen waren.
Ich möchte daran erinnern, dass es im Europa des Mittelalters hier auch nicht weit her war. Damals war uns die arabische Kultur weitaus überlegen. Das hat sich erst in der Neuzeit geändert. Die Geisteshaltung eines Volkes kann sich nur dann vorteilhaft entwickeln, wenn die Machtstrukturen das auch zulassen. Die Freiheit der Lehre hat bei uns auch erst seit der Aufklärung eine gewisse Tradition, inzwischen bewegen wir uns aber wieder rückwärts, und wenn das so weiter geht, gibt es bei uns auch wieder Hexenverbrennungen und Hinrichtungen von Ketzern.
Die Sache mit Thorsten Schulte beweist ja schon die Marschrichtung.
Von der Geisteshaltung her unterscheiden sich die islamistischen Extremisten nicht wirklich von manchen unserer "Ideologen".
Wir brauchen schon deshalb nicht noch mehr von diesen Kretins, wir haben selbst genug davon.

20. August 2017
Spiegel-Bestsellerautor Thorsten Schulte im Fadenkreuz von Justiz und Polizei. Weckruf!
(Video) Systemkritikern geht es jetzt an den Kragen. Mit Schickanen fängt es an, mit Inhaftierung und Hinrichtungen endet es.
War alles schon einmal da, wir sind auf besten Weg zurück in die Vergengenheit.
Weitere Links:
Dirk Müller, 18.8.2017: Attentat von Barcelona - die Ursachen geraten in den Hintergrund

Dirk Müller, 16.8.2017: Neue Hetze gegen Trump: Fakten spielen keine Rolle mehr!

Ähnlich auch Folker Hellmeyer: EZB belastet Euro, "Jagd" auf Trump verunsichert, Terror in Spanien
Die Nachrichten, die uns aus den USA erreichen, schockieren zunehmend. Die Jagd auf Donald Trump nimmt Formen an, die mit dem Spiel freier Kräfte in einer pluralistischen und demokratischen Struktur wenig gemein haben. Es geht hier nicht darum, die inhaltlichen Positionen Trumps auch nur in Ansätzen zu verteidigen, aber die Narrative, die von der Opposition (Demokraten) in den USA aus seinen Worten abgeleitet werden, entbehren zu großen Teilen der Sachlichkeit. Es geht hier also um eine strukturelle Betrachtung.

Kontrollverlust! Merkels Rechtsbrüche. Flüchtlinge, Bargeld, Freiheit, Euro. Was uns droht...

Elektromobilität: Hype oder Revolution?

Interessantes Video. Hier wird erklärt, warum die Chinesen auf Elektromobilität setzen. Weil sie keine Verbrennungsmotoren können.
Der Diesel wurde politisch kaputtgemacht, um Elekromobilität zu fördern. Dieselfahrzeuge sind derzeit praktisch nicht mehr zu verkaufen, da die Politik die Zukunft des Diesels offen lässt. Unsicherheiten wollen die Menschen nicht. Und, die meisten Leasingfahrzeuge sind Diesel. Da sich der Wert durch den "Skandal" nahezu halbiert hat, stehen die Leasingfirmen vor großen Problemen. (Und auch die finanzierenden Banken). Was vorher unrentabel war, wird wahrscheinlich dadurch nachgefragt: Elektroautos.
Es ist nun offensichtlich, dass der "Skandal" mit der Dieseltechnologie inszeniert! wurde. Cui bono?
Der deutschen Autoindustrie bzw. deren Angestellte (samt Vorlieferanten) sicherlich nicht!

18. August 2017
Edelmetalle

Der Spotpreis von Gold liegt derzeit bei knapp unter 1100,- € und bleibt damit immer noch in dem von uns erwarteten Korridor.
Die Spannungen zwischen Trump und dem nordkoreanischen Irren sind inzwischen zwar etwas gedämpfter, dafür gab es zwei Terroranschläge in Spanien. Ob es einen Kausalzusammenhang mit dem Schwächeln der Börsen gibt, sollen sich andere den Kopf zerbrechen. Aktien sind unserers Erachtens sowieso stark überbewertet, aus welchem Anlaß ein überfälliger Crash begründet wird, ist schließlich egal.
Was interessant wird, ist die Entwicklung der Edelmetallpreise, aber auch der Rohölpreis (derzeit sehr niedrig!).
Jedenfalls scheint nun etwas in Bewegung zu geraten, was tatsächlich zu einer (brutalen) Trendwende führen kann.
Marc Faber: Warum die Gefahr vor Cyberattacken ein Grund für den Goldbesitz ist
"Und wenn dann die Stunde der Wahrheit gekommen ist, können Sie hoffen, dass Sie nur 50% Ihres Vermögens verlieren, während Ihr Nachbar alles verliert. Relativ gesehen, wäre es Ihnen dann sehr gut ergangen."
Im Gegensatz zu anderen Sites sehen wir die Entwicklung auch nicht allzu euphorisch. Wer glaubt, mit ein paar Unzen später Millionär werden zu können, wird sich gewaltig täuschen. Gewinner der großen Krise wird derjenige sein, der am wenigsten verliert. Wirkliche Gewinne wird man erst nach dem Crash machen können, wenn man dann sein "gerettetes" Vermögen intelligent umschichtet. Viele werden dann keinen fianziellen Grundstock mehr haben, um überhaupt noch in irgendwas investieren zu können.

17. August 2017
Die Politik hält sein Stimmvieh für blöd...
Oder sind es vielleicht die Volksvertreter, die debil sind?
Jüngstes Beispiel, Diesel-Debatte:
Da labert das Bundesumweltamt von einer ungerechtfertigten "Subvention" von Dieselkraftstoff, nur weil Benzin noch etwas höher besteuert wird!
Und dass dadurch dem Bund (wieder einmal) Phantastilliarden an Steuereinnahmen durch die Lappen gehen. Der Diesel ist nicht nur eine Dreckschleuder, Dieselfahrer sind also fast schon so etwas wie Steuerhinterzieher, die der Allgemeinheit schaden. Elendige Schmarotzer!
Unter Subvention verstehe ich etwas anderes.
Zum Beispiel Flugverkehr. Auf Kerosin wird derzeit überhaupt keine Sondersteuer erhoben.
Wenn etwas subventioniert wird, sind das die Airlines. Aber davon ist natürlich keine Rede. Der Flugverkehr trägt ja bekanntlich überhaupt nicht zur Luftverschmutzung bei, ganz im Gegensatz zu dem Drecks-Diesel. So nebenbei gibt der Bund einer bankrotten Airline großzügige Kredite, damit sie nicht spontan über die Klinge springen muss, und der deutsche Platzhirsch sich die interessanten Teile aus der Konkursmasse günstig unter den Nagel reissen kann. Der Aufschrei des irischen Marktbegleiters, der Mauscheleien vermutet, ist wohl nicht ganz unbegründet.
Fast vergessen, der Kredit wurde ja deshalb gewährt, damit die "armen" Urlauber nicht auf ihrer Urlaubsinsel verrotten müssen, und auch wieder rechtzeitig an ihren Arbeitsplätzen erscheinen können. Mutti sorgt sich schon um ihre infantilen und unmündigen Kinder.
Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Wie heißt es so schön? Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihren Metzger selbst.

11. August 2017
Sensation: Grüne entwickeln Auto mit Windkraftantrieb
Ein paar Öko-Deppen würden das wahrscheinlich nicht einmal als Satire erkennen...

7. August 2017
Inszenierte Flüchtlingsrettung im Mittelmeer

28. Juli 2017
Die Weltschulden befinden sich in schwindelerregender Höhe
"Der Welt - vor allem dem entwickelten westlichen Teil - könnte also ein Vermögensverlust drohen, der für die gesamte Bevölkerung buchstäblich im Nichts endet."
Dieser Artikel fasst die Situation sowie die Rolle der Zentralbanken sehr gut zusammen.
"Nicht weniger verzerrend wirkt das Agieren der anderen Zentralbanken und diese Verzerrungen dominieren das gesamte Wirtschaftsgeschehen, da buchstäblich jeder auf das Zentralbankgeld angewiesen ist."
Die Niedrigzinsen ermöglichen es, "Zombies" am Leben zu halten. In einem normalen Zinsumfeld wären viele Unternehmen und Institutionen bereits tot. Bezahlen muss die Rechnung aber trotzdem jemand. Z.B. die Sparer und Bürger, die Anwartschaften erworben haben. Alles bereits verfüttert, nur noch nicht ausgebucht.

Trigger zum weltweiten Crash?

Die Unruhen in Jerusalem können sich heute zuspitzen, nachdem Israel alle Sicherheitsvorkehrungen wieder abgebaut hat.
Kann, muss aber nicht so kommen. Das Potenzial ist schon lange vorhanden, welcher Funke letztendlich den Crash triggert, wissen wir nicht.
Panik ist zwar nicht angesagt, aber ein offenes Auge schadet nicht. Wir müssen nur rechtzeitig erkennen, wann es ernst wird.

26. Juli 2017
Euphorische Stimmung in der Deutschen Wirtschaft

Der ifo-Geschäftsklimaindex überragend hoch, Wirtschaft weiter auf Expansion - Preise gedämpft (Hellmeyer), Griechenland platziert erfolgreich neue Anleihen, EZB kauft "alte" Portugalanleihen mit einer Laufzeit bis 9999???
Sehen Sie sich in letzterem Link die Bilanzsummen der EZB an.
Eine Krise historischen Ausmaßes, (Goldseiten), auf Seite 4 sehen Sie die Bilanzsummen aller großen Zentralbanken aufsummiert, die hat sich innerhalb der letzten 10 Jahren mehr als verdreifacht. Dass sich die Wirtschaftleistung in diesem Zeitraum auch mehr als verdreifacht hat, ist wohl kaum anzunehmen. Die Geldmengenausweitung bzw. die Schulden steigen also wesentlich schneller, als das, aus dem sie bedient werden können. Keine neue Erkenntnis, außer der, dass dieser Irrsinn ungebremst weiter läuft. Die Inflations-Deflations-Debatte führt uns nicht weiter, da beide Phänomene asymmetrisch parallel ablaufen. Das frische Zentalbankgeld treibt die Börsen und Immoblienpreise, gleichzeitig tut sich bei den Verbraucherpreisen (und auch bei den Edelmetallen) relativ wenig. Wir sehen, dass die Zentralbanken die Kontrolle bereits verloren haben, und Spielereien an der Zinsschraube nichts mehr bringen. Nachdem die Leitzinsen auf unsinnige Null-Prozent abgesenkt worden waren, bleib nur noch das Anleihe-Aufkaufprogramm. What next?
Unbestreitbar ist, dass die aufgelaufenen Schulden niemals zurückgezahlt werden können. Anlagevermögen auf Schuldenbasis (Leistungsversprechen einer dritten Partei) lösen sich irgendwann zwangläufig in Luft auf.
Verlierer ist der gewöhnliche Bürger. Löhne und Gehälter entwickeln sich ebenfalls deflationär (geldpolitisch betrachtet), gemessen am "Warenkorb" fällt das nur nicht auf. Real verliert der Bürger an bestehendem Vermögen, und aufbauen kann er sich auch keines mehr.
Bereits gebrachte Leistung (Ersparnisse), sowie die noch zu erbringende Leistung werden rigoros abgeschöpft. Wozu bzw. wofür arbeitet der Bürger eigentlich noch? Weil er das Spiel nicht durchblickt. Wenn er es würde, gäbe es am nächsten Tag einen Aufstand.
Wann das Kartenhaus zusammenstürzt, ist schwer vorhersehbar. Es wird derzeit nur noch durch Lug und Betrug zusammengehalten.
Entgegen unseren ursprünglichen Erwartungen, funktionieren diese miesen Tricks bereits seit mehreren Jahren.
Der Crash wurde vielleicht verschoben, aber er wurde definitiv nicht aufgehoben. Euphorie ist überhaupt nicht angebracht. Verhalten Sie sich defensiv, sonst werden Sie evtl. auf dem falschen Fuß erwischt.

25. Juli 2017
Gold stabil, Aktien unter Druck

Gold hat die 200-Tage-Linie überschritten? Aber nur auf Dollar-Basis. In Euronen gezählt, dümpelt Gold weiterhin seitwärts auf relativ niedrigem Niveau, betrachtet innerhalb des letzen Jahres. Die Trendwende ist für mich noch nicht sichtbar. Nich vergessen, Gold ist eine Währung, und "kämpft" daher auch mit schwankenden Wechselkursen. Wenn man Gold (EM) als Anlageklasse betrachtet, ist es im Vergleich zu den meisten anderen vergleichsweise billig.

Die deutschen Automobilhersteller sind wieder einmal in den Schlagzeilen, das Kartellamt ermittelt.
VW sieht sich zusätzlich Vorwürfen ausgesetzet, in Brasilien die damalige Militärdiktatur aktiv unterstützt zu haben.
"Schweinereien" wie diese sind an der Tagesordnung und dürfte fast alle konzerne weltweit betreffen.
Dass es ausgerechnet VW in letzter Zeit derart beutelt, ist wahrscheinlich kein Zufall. Mit der Dieselaffäre hat es angefangen.
Da hat jemand ein starkes Interesse daran, die deutsche Industrie massiv zu schwächen. Die Autoindustrie ist in Deutschland eine Schlüsseltechnologie, bei der Entwicklung von Dieselmotoren war Deutschland (und vor allem auch VW) weltweit führend.

Die Flutung mit Flüchtlingen zielt in die gleiche Richtung, nur trifft es hier die führenden Industriestaaten der EU gleichermaßen. Die Visegrad-Staaten hingegen können sich in dieser Sache erfolgreich wehren. Auch wieder nur ein Zufall?
Kürzlich wurde eine Liste der "reichsten" Staaten der Welt veröffentlicht. Nr. 1 ist demnach Russland, mit den größten Vorkommen an Bodenschätzen auf seinem Territorium. Aber auch die USA sind hier auf den vorderen Plätzen.
Deutschland hat "nur" seine Industrie. Um überleben zu können, braucht Deutschland helle Köpfe, und keine Analphabeten. Es sind Kräfte am Werk, die Deutschland systematisch kaputt machen wollen. Ein Krieg, der nie erklärt wurde. Na ja, Deustchland hat ja offiziell immer noch keinen Friedensvertrag. Normativität des Faktischen ist in Deustchland anscheinend die "Normalität".
Oh jeh, was ist aus dem "Land der Dichter und Denker" nur geworden...

24. Juli 2017
Wahlkampf in vollem Gange

Die Blockparteien machen das wieder einmal unter sich aus. Das Stimmvieh soll sich entweder für Pest oder Cholea entscheiden, andere Alternativen werden uns erst gar nicht "angeboten".

Leseranfragen: Ist mit dem baldigen Untergang (Crash und Chaos) zu rechenen?
Wir haben keine Hinweise auf ein derartiges Szenario. Wir möchten keine Alarmstufe rot ausrufen, schon alleine deswegen nicht, weil es sonst schnell zu Abnutzungserscheinungen kommt. Die von uns empfohlene Krisenvorsorge ist nicht von unmittelbar bevorstehenden Ereignissen abhängig, sondern sollte als "Grundsicherung" dauerhaft gepflegt werden. Eine gelegentliche Überprüfung und Ergänzung ist ausreichend, und macht auch nicht viel Stress. Nach der Erstanschaffung fallen für die Aufrechterhaltung und Kontrolle keine zu hohen Kosten an.
Das ist oft weniger als die Aufwendungen für eine "Versicherung" bei einer Gesellschaft. Sehen Sie sich einmal Ihre Versicherungsunterlagen an, und was Sie dafür regelmäßig aufwenden. Meist ist der Schadensfall auch noch nicht eingetreten, trotzdem kündigen Sie die Policen nicht.
Nur Versicherungen, die kein Ausfallrisiko durch Drittparteien haben, sind sicher. (Notfalls vor Zugriff "Unbefugter" zu schützen, aber das ist ein Thema für sich).

19. Juli 2017
So plündert der Staat die Einkommen der Arbeiter
Ab heute wirtschaften wir wieder in die eigene Tasche, so der Bund der Steuerzahler.
Dieser, inzwischen legendäre Stichtag verschiebt sich immer weiter nach Hinten. Quam diu? Die Schmerzgrenze sollte eigentlich längst überschritten sein. Der Michl ist zwar angefressen (was die Kommentare belegen, unbedingt ansehen), auf die Barrikaden geht er aber immer noch nicht.
Vielleicht müssen wir abwarten, bis der Stichtag auf den 31. Dezember fällt?

Das ist moderne Sklavenhaltung, was in dieser Form jedoch von den meisten Bürgern noch nicht realisiert wird.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus? Lesen Sie dazu auch diesen Artikel auf Wikipedia!
Wenn all diese Theorien mit der gängigen Praxis verglichen werden, ist das alles reine Farce.
Mit offenen Augen betrachtet, leben wir weder in einer Demokratie, noch in einem Rechtsstaat. Alles nur Fassade, um den Anschein zu erwecken.

17. Juli 2017
Werden die Deutschen Merkel wiederwählen?
Akif Pirincci hält, in seiner gewohnt derben Art, den Deutschen wieder einmal den Spiegel vor's Gesicht.
Hier wird anhand einigen Beispielen vorgerechnet, wie der Staat seine (hart arbeitenden) Bürger ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, ohne dass das Stimmvieh dageben rebelliert.
Pirincci fokusiert hier zwar die "Steuerverschwendung" anhand der Ausgaben für unsere Willkommens-Neubürger und gibt damit der Sache einen gewissen "Spin", das Verschwendungsprinzip zieht sich aber wie ein roter Faden durch die gesamte Umverteilungspolitik.
Die Regierung "kümmert" sich um Dinge, die sie im Grunde überhaupt nichts angeht. Wessen Interessen sie vertritt, wird anscheinend kaum hinterfragt. Die Interessen der Bürger werden jedenfalls nicht vertreten. Zumindest diese Botschaft Pirincci's sollte bei jedem ankommen...

Interview: "Die Notenbanken haben das Geldsystem nur augenscheinlich stabilisiert"

Der größte Fehler bei Investitionen an den Finanzmärkten ist es, sich von Emotionen treiben zu lassen. Nach unserer Einschätzung befinden sich nicht nur die Aktienmärkte, sondern mit Ausnahme der Edelmetalle nahezu alle Assets in einer Blase. Und da man nicht weiß, wann diese platzen, kann man sich nur entscheiden, ob man vor oder nach dem Platzen als "Idiot" dastehen will. Zwar meinen derzeit immer mehr Marktteilnehmer, "this time is different", doch schon der Maestro der Finanzblasen Alan Greenspan musste zugeben: "Alle Blasen platzen - alle!"

Der längerfristige, positive Trend bei Gold ist nach wie vor intakt. Lediglich das letzte Jahr war insgesamt negativ.
Auf Eurobasis konsolidert Gold gerade auf einem Niveau von ca. 1100,- die Feinunze, und bewegt sich damit innerhalb der von uns erwarteten Bandbreite. Erinnern sich an früheren Zeiten: Eine Volatilität von 10% war etwas ganz Normales. Auf heutige Zeiten gerechnet sind das Schwankungen von +/- 100,- €. Das war aber such schon früher ein Grund, warum die meisten Anleger einen Bogen um Edelmetalle machten. Der normale Mensch hält diese Schwankungsbandbreite mental nicht aus.
Übrigens: Cashewkerne sind von 1,39 oder 1,49 € auf derzeit 1,99 € über Nacht im Preis gestiegen.

12. Juli 2017
Prognose zur Preisentwicklung der Edelmetalle

Es kamen einige Anfragen herein, bei welchem Preisniveau man bei Gold (Edelmetalle) einsteigen bzw. aufstocken sollte.
Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Steffen hält es nicht für ausgeschlossen, dass bei 700,- € oder noch weniger der Bodensatz liegen wird.
Meine Erwartung ist, dass es nicht so viel unter die 1000er Marke gehen kann. Falls die Preise im Parketthandel tatsächlich brutalst abschmieren sollten, erwarte ich einen gespaltenen Markt, was wir ja schon einmal hatten. Für physisch verfügbare Ware wird der Händler wesentlich mehr verlangen, sogar der Ankaufspreis wird über dem börsennotierten Wert liegen. Aufgrund des negativen Trends im vergangenen Jahr sind vermutlich alle schwachen Hände bereits aus dem Geschäft ausgestiegen. Und die starken Hände werden das Zeug unter keinen Umständen zu Schleuderpreisen abgeben. Wenn die "Hardcore"- Anleger nicht bereits bei 1000,- € demoralisiert sind, wird das ein niedriegerer Preis auch nicht mehr schaffen. Was dann noch auf den Markt kommt, stammt von Zockern, die verkaufen müssen.
Es wird genügend Schnäppchenjäger mit entsprechender Cashposition geben, die beim Ausverkauf dabei sein wollen und nur noch auf DIE Gelegenheit warten. Da der Markt bei Gold relativ eng ist, wird hier wahrscheinlich sehr schnell eine Gegenreaktion geben.
Die Edelmetalle sind, anders als die Aktienmärkte, auch nicht überbewertet. Der Spotpreis liegt hier nicht sooo weit unter den Produktionskosten.
Dass die Preise in den letzten Jahre gesunken sind, hängt auch mit von den Energiekosten ab. Die Gewinnung ist energetisch aufwändig, mit fallenden Energiepreisen können auch die Minengesellschaften kostengünstiger fördern.
Bei einem Spotpreis von 800 $ dürfte kaum noch eine Mine profitabel arbeiten können, es sei denn, der Ölpreis fälllt ins Bodenlose.
Öl ist derzeit bereits billig. Wie weit er noch fallen kann, ist Spekulation.
Als Antizykliker kauft man nicht das, was derzeit teuer angeboten wird, sondern das, was bereits nahe am Boden liegt.
Die Fallhöhe von Aktien ist nach der Rallye der letzten Jahre enorm hoch. Was nahe am Boden liegt, hat auch weniger Luft nach unten.
Die Bodenbildung bei Edelmetallen ist derzeit keineswegs bestätigt, und eine alte Anlegerweisheit lautet: Greife niemals in ein fallendes Messer.
Auf der anderen Seite besteht natürlich die Gefahr, dass in turbulenten Zeiten es sehr schnell gehen kann. Es besteht die Gefahr, dass, wenn man den "optimalen" Zeitpunkt verpasst hat, man nicht mehr rechtzeitig hineinkommt.
Es sind viele Fakten, die Sie gegeneinander abwägen müssen. Im Übrigen gelingt es kaum jemanden, den optimalen Einstieg bzw. den optimalen Zeitpunkt zum Ausstieg zu treffen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, wird diese Limits nicht bis zum Ende ausreizen wollen, sondern verzichtet auf einen Teil seines möglichen Gewinnes. Was für Gewinnmaximierung gilt, gilt auch bei Verlustminimierung.
Fazit: Wir können zwar Daten und Einschätzungen darlegen, aber keine Entscheidungen für Sie treffen.

11. Juli 2017
Ruled by Idiots

De Maizière vergleicht Hamburger Gewalttäter mit Neonazis
Im Bericht der "Zeit online" heisst es weiter:
"Für den Bundesinnenminister seien die gewaltsamen Ausschreitungen in Hamburg im Rahmen des G20-Gipfels "unfassbar". Er verurteilte die verantwortlichen Extremisten und sagte, in deutschen Großstädten werde es weiterhin Gipfel wie diesen geben."
Anmerkung: Es wurde gefordert, dass Gipfel wie der letzte zukünftig nicht mehr in deutschen Großstädten stattfinden dürfe.
Die Antwort drauf sinngemäß: Damit hätten die Randalierer gewonnen! Das können wir nicht zulassen.
Unsere Regierungsverantwortlichen befinden sich doch tatsächlich auf der geistigen Entwicklungsstufe eines Kleinkindes. Trotzig wie ein kleines Kind nach dem Motto: "Jetzt erst recht!"
Diese infantile Geisteshaltung zeigt sich beispielsweise auch in den Reaktionen nach Terroranschlägen. "Wir lassen uns durch die (islamistischen) Anschläge nicht kleinkriegen. Wir machen weiter so im Trott um zu zeigen, dass DIE DA nicht gewonnen haben. Anstatt zielführende Konsequenzen aus den Ereignissen zu ziehen, machen unsere Politiker auf "Rumpelstilzchen". Eitelkeit und Ignoranz gehen vor Vernunft und Sachverstand. Und solche geisteskranke Idioten bestimmen das Schicksal unseres Volkes.
Deutschland ist dabei kein Einzelfall. Man denke da nur einmal an den Größenwahnsinnigen am Rande Südosteuropas. Viele unserer politischen Führer sind durchgeknalle Psychopathen.
Wir sehen den Wald vor lauter Bäume nicht, aber gleichzeitig deuten wir mit dem Zeigefinger in Richtung über den großen Teich.
Wo ist da der Unterschied? Ach ja, fast vergessen, der eine gehört (noch) nicht zum Establishment.

10. Juli 2017
Edelmetalle gehen Richtung Süden

Der Trend innerhalb des letzten Jahres lief für Edelmetalle ganz klar negativ.
Gold testet bald wieder einmal die 1000,- € Linie. Für uns kommt diese Entwicklung nicht ganz unerwartet, vielmehr wurde der Einbruch (speziell von Steffen Paulick in seinen Vorträgen beim HGCN) vorhergesagt. Auch vom Timing her liegt Steffen gut im Fenster. Ob es tatsächlich zu einem Blutbad kommt, wie prognostiziert, bleibt noch abzuwarten. Dass es Einbrüche bei den Edelmetallpreisen geben würde, darin liegen wir d'accord, doch wie weit der Fall geht, gibt es unterschiedliche Erwartungen. Keine Zweifel gibt es bei den langfristigen Perspektiven: Die "große Zeit" der Edelmetalle liegt noch vor uns. Die Positionen zur Notfallabsicherungen sollten auch in diesen Zeiten niemals aufgelöst werden, unter Umständen kommt man nach einem Erdrutsch nicht mehr rechtzeitig hinein. Mit der Mindestposition zur Absicherung spekuliert man nicht.
So schmerzlich es für manche Leser auch sein mag. Nicht ärgern, sondern Einbrüche als Gelegenheit nutzen, die "Notfallreserven" aufzustocken.
Wer über soviel Vermögen verfügt, dass er seine Anlagen breitgefächerter diversifizieren kann, für den können Steffens Prognosen hingegen sehr hilfreich sein, sein Vermögen nicht nur zu retten, sondern sogar zu vermehren.
Noch mehr Federn als Edelmetalle wird wahrscheinlich der Aktenmarkt lassen müssen. Hier warten wir auf eine kräftige Bereinigung.
Wir hatten dazu geraten, wenn möglich, die Cashpositionen kräftig aufzustocken. Ob damit zu einem späteren Zeitpunkt ein günstiger Wiedereinstieg in den Aktienmarkt (evtl. schon im Herbst 2017 ?) angezeigt ist, oder andere Anlageklassen, wird sich anhand der Entwicklung zeigen. Aktien, Anleihen und Immobilien sind für uns derzeit ein absolutens No-go. Die selbstgenutzte Immobilie kann man, sofern abbezahlt und nicht der einzige Vermögenswert, noch akzeptieren, ansonsten wäre das Klumpenrisiko sehr hoch.
Ansonsten teilen wir die Meinung von Dirk Müller (siehe Blogeintrag vom 23. Juni) dass derzeit alles zu teuer ist.
Ein interessanter Ausblick von Manfred Gburek: Es wird ungemütlich - und was Sie dagegen tun können, auch wenn wir nicht alles davon unterschreiben würden. Das große Bild stimmt m.E. auch hier. Alles optimal zu timen und richtig zu machen ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Wir sollten damit zufrieden sein, gravierende Fehler und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

G-20: Hamburg im Ausnahmezustand
Dazu ist nur ein (Halb-) Satz zu sagen: Totales Polit-und Staatsversagen!
Entweder ist das von den Strippenziehern so gewollt, oder die Clique ist unfähig. Was immer auch dahinter steckt, die heutige politische Klasse muss komplett entfernt werden. Vom Stimmvieh ist hier wohl wenig zu erwarten, auch wenn der Unmut innerhalb der Bevölkerung wächst.
Dies ist kein Aufruf zur Abschaffung der demokratischen Grundordnung, sondern vielmehr ein Weckruf dazu, die im Grundgesetz verankerte Ordnung wieder herzustellen. Wer nicht erkannt hat, dass sich Deutschland in den letzten Jahren immer weiter in Richtung eines totalitären Regimes entwickelt hat, solle schleunigst einen Augenarzt aufsuchen. Der Versuch, unsere Gesellsachaft zunehmend zu infantilisieren, ist offensichtlich Mittel zum Zweck, denn man möchte keine mündigen Bürger. Diese Entwicklung ist fatal und das krasse Gegenteil meiner Ideale für ein Leben in unserer Gesellschaft. Wer Freiheit und Eigenverantwortlichkeit fordert, wird bei uns nicht selten in die Nazi-Ecke gestellt.
Dass dies eine absolute Verdrehung der Tatsachen ist, müsste jedem eingermaßen intelligenten Menschen einleuchten.
Genau wie die heutige politische Klasse, haben die Nazi-Größen damals ebenfalls das Volk entmündigt und infantilisiert, und danch für ihre verbrecherischen Zwecke missbraucht. Die Antifa-Chaoten spielen eine ähnliche Rolle wie damals Hitler's SA-Schlägertrupp.
Die Parallelen sind doch nicht zu übersehen, oder? Faschismus ist und bleibt Faschismus, das Vorzeichen links oder rechts macht da keinen Unterschied.

3. Juli 2017
Endzeitstimmung überall

Die Perspektivlosigkeit in unserem System wird vom "Bondaffen" genial zusammenfassend beschrieben.
Die Märkte funktionieren spätestens seit der Lehman Brothers Krise nicht mehr. Freie Märkte benötigen freies Marktgeld, damit sie funktionieren.
Unsere Zentralbanken sind schon vor langem in den Planwirtschaftsmodus übergegangen. Unsere "Marktwirschaft" ist keine mehr, sondern eine verkappte Planwirtschaft, sonst hätten wir den Crash und einen Reset längst hinter uns gelassen.
Planwirtschaft geht streng einher mit Sozialismus, in dem eine individuelle Entfaltungsmöglichkeit der Bürger nicht gegeben ist.
Freiheit adé, nur mit Zwangsmaßnahmen lässt sich das System noch aufrecht erhalten, das mitlerweile getrost als faschistoid bezeichnet werden kann. Warum der Kessel noch nicht explodiert ist? Viele von uns können das nicht verstehen. Der Leidensdruck ist offensichtlich immer noch nicht groß genug. Wie der Bondaffe schon schreibt, es gibt keinen Plan "B", und Plan "A" funktioniert nicht ewig.
Wenn es tatsächlich knallt, weiß keiner genau. Es kann aber jederzeit losgehen...




Alte Einträge aus 2016 sowie 201/ bis zum 30.6.2017













Links:

Aus einer Leserzuschrift:
Klingt zwar nach Verschwörungstheorie, ist aber leider nicht ganz unplausibel, vor allem dann, wenn man die Geschehnisse insgesamt betrachtet.
Nehmen Sie sich die Zeit und klicken auf alle Links, nur so ergibt sich ein geschlossenes Bild

https://www.youtube.com/watch?v=uWuVOFFA2lY

https://www.nachrichtenspiegel.de/2017/06/13/the-devils-advocat-ronald-bernard-reloaded-interview-teil-2/

Der Unterschied zwischen Judentum und Zionismus
(auf "alles Schall und Rauch")

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Rarität für Sammler
Australien, 1/4 Unze
Lunar Serie I, komplett
an Interessenten abzugeben.
Privat/Privat
Kontakt: info@hgcn.de