Der Hartgeld Club Nürnberg versteht sich als (regionale) Initiative gegen ein Fiat-Money-System und alle daraus abgeleiteten Finanzwerte.
Die
Gründe dafür werden in zahlreichen Texten, Artikeln, Links sowie den Kommentaren dargelegt


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14. August 2018
Die Lunte brennt!

Dass eine Verschuldung, vor allem im Ausland und noch in einer Fremdwährung, tückisch sein kann, musse auch der Möchtegern-Sultan vom Bosperus erfahren. Die eigene Zentralbank kann wenig ausrichten, außer die Zinsen zu erhöhen.
Und das würgt den "Aufschwung" der letzten Jahre dramatisch ab.
Verschuldete Staaten mit renitenden Staatsoberhäuptern kann man schnell in die Knie zwingen, indem man den Geldhahn von außen einfach zudreht. Erdogan sollte in dieser Situation besser "klein beigeben" um Schlimmeres zu vermeiden. Doch solche Egomanen wie Erdogan können nicht über ihren eigenen Schatten springen.
Tsipras hatte damals mit Varoufakis zunächst ebenfalls den Aufstand erprobt, aber sich dann doch noch für das vermeintlich kleinere Übel entschieden, und auch lieber seinen Finanzminister geopfert.
Die Hochfinanz hat es letztlich in der Hand. Entweder spielen die Staaten und deren Regierungen das Spiel mit, oder eben nicht.
Venezuela ist ein schönes Beispiel dafür was passiert, wenn die Regierung nicht kooperiert.
Selbst China oder Russland können sich vom westlichen (Finanz-) System nicht vollkommen abkoppeln, sind jedoch weitaus weniger "erpressbar" als die westliche Welt einschließlich Japan.
Vielleicht glaubt Erdogan, das Lager wechseln zu können und sich künftig weiter an Russland anzunähern. Putin wird siene Vorteile aus dem Konflikt sicherlich nutzen, aber ist schlau genug, den Sultan vom Bosperus mit seinem ausgeprägten Hang zum Islamismus in dieser Hinsicht noch zu stärken. Erdogan muss sich, so oder so, mehr oder minder unterordnen. Ob den Amis, Russland oder auch China, umsonst gibt es keine "Freundschaften". Vielleicht hat Erdogan auch noch nicht kapiert, dass seine Türkei keine Weltmacht ist, sondern im schlimmsten Fall zwischen den Fronten der bestehenden Machtblöcke aufgerieben wird.
Wie es auch kommen wird, Schaden kann er genügend anrichten. Wenn eine Region aus diesem Konflikt NICHT profitiert, dann ist das Europa.


13. August 2018
Brennt die Lunte?
Die türkische Lira schmiert ab, da viele Unternehmen in der Türkei in Fremdwährungen verschuldet sind, kann das deren Ende bedeuten. Viele europäische Banken haben der Türkei Geld geliehen. Was, wenn diese Kredite platzen?
Hinter den Kulissen dürfte es bereits heftig zugehen. Waren wir ab, wie sich die Sache weiter entwickelt.
Unter diesem Hintergrund ist es nicht schlecht, routinemäßig die eigenen Vorsorgemaßnahmen zu überprüfen. Die Vorratshaltung mit haltbarer Ware aufzustocken wäre nicht die falscheste Entscheidung. Nach diesem schlechten Erntejahr weden einige Lebensmittel bei uns sehr wahrscheinlich im Preis spürbar ansteigen. Wie heißt es so schön: Der Gewinn liegt im Einkauf.
Neben essbaren Vorräten sind auch genügend Bargeldreserven anzuraten. Die Plastikkarte oder anderes digitales Geld sind gerade in einer Finanzkrise ein sehr unsicheres Zahlungsmittel. Erinnern wir uns an Zypern und Griechenland vor wenigen Jahren, als die Geldautomaten (bei Einheimischen) nur 50,- € pro Tag ausspuckten, wenn überhaupt. Die Leute bei uns sind viel zu wenig argwöhnisch und haben ein kurzes Gedächtnis. Ich bin mir sicher, dass Kreta/Griechenland damals ein nur Testballon war, uim zu prüfen, wie so etwas auch im "tatsächlichen" Ernstfall funktioniert.

9. August 2018
Natur- und Klimaschützer drehen durch
Der diesjährige Sommer ist zugegeben außergewöhnlich heiß und trocken. Dies als Beweis für den menschengemachten Klimawandel zu sehen, ist jedoch nicht logisch. Die Klimaschutz-Faschisten sprechen bereits von der beuen "Heiß-Zeit".
Die Bundesregierung müsse nun unverzüglich handen, die CO2 Emmision und Luftverschmutzung eindämmen. Dazu müssten im ersten Schritt zunächst einmal alle Braunkohlekraftwerke abgeschalten werden, und zwar umgehend.
Klar, wir können uns auch gleich zurück in die Steinzeit zurück katapultieren. Selbst wenn wir einmal annehmen, dass der Klimawandel tatsächlich durch den Menschen verursacht wird, was sollen derartige Sofortmaßnahmen bewirken?
Was kann das "kleine" Deutschland ausrichten, wenn die übrige Welt nicht die gleichen "Ideale" wie die Deutschen pflegen?
Das CO2 lässt sich von einer deutschen Grenze ebensowenig beeindrucken wie unsere "Schutzsuchenden".
Die radioakltive Wolken im Falle eines Atomkraftwerk-Supergaus bei unseren direkten, europäischen Nachbar wissen auch nicht, dass Deutschland den Atomausstieg schon vor einigen Jahren beschlossen hat.
Dieses Jahr ist es vor allem in Europa brutal heiß und trocken. Auf der globalen Wetterkarte erkennt man jedoch, dass dies in anderen Regionen der Welt nicht gleichermaßen ist. In vielen Regionen Afrika werden kaum höhere Temperaturen als im hohen Norden gemessen, und auch in den USA war der Sommer dieses Jahr nicht ungewöhnlich heiß
Unüberlegter Aktionismus bringt hier rein gar nichts, außer den bereits entstandenen Schaden möglichst noch zu maximieren.


8. August 2018
Michael Mross: Zinsen gehen auf Null
Ja, es ist unrealistisch, dass die Zentralbanken den Leitzins wieder (in normalen Bereichen) nach oben schrauben können, ohne dass die Wirtschaft einen deflationären Crash erfährt. Das Spiel kann noch eine Weile weitergehen, indem sich die Zentralbanken konsequent als "lender of the last ressort" hergeben. Was passiert aber, wenn die Zentralbanken alle Anleihen und Aktien aufgekauft haben? Dass es soweit nicht kommen kann und wird, ist klar. Daher wird es wohl eine hypothetische Frage bleiben.


7. August 2018
Ende des Wirtschaftsbooms?

Die Auftragseingänge der deutschen Wirtschaft gehen deutlich zurück, die Börse in Shanghai verliert seit Tagen, und auch der DAX entwickelt sich bescheiden seitwärts. Das könnte man vielleicht Donald Trump in die Schuhe schieben. Tatsache ist, dass eine zyklische Baisse ohnehin wieder einmal fällig wäre. In einem Umfeld exorbitanter Schulden und sowieso schon historisch niedrigen Zinsen eine sehr brisante Angelegenheit.


5. August 2018
Deutschland droht der Sozialkollaps

Letzte Woche wurde gemeldet, dass der Bund mittlerweile knapp eine Billion an Sozialausgaben stemmen muss. Darunter sind auch Zuschüsse für die Renten. Laut Expertenberechnungen stiegen die Ausgaben für Soziales gegenüber dem letzten Jahr um 3,9%. Zur Erinnerung, das geschätzte Wirtschaftswachstum von 2017 bis 2019 liegt im Durchschnitt nur halb so hoch.
Wenn die Ausgaben schneller steigen als das, aus was sie finanziert werden, na, was wohl?
Neue Schulden machen? Ändert nichts an der Problematik, da dann die Schulden ebenfsalls schneller steigen als das, aus was sie bedient werden können, selbst bei Nullzins.


Hinweise aus Leserzuschriften:
Die SZ meldet, dass inzwischen jeder vierte Einwohner einen Migrationshintergrund hat. Vor nicht langer Zeit waren es knapp 20%. Unser Leser hat in seinem Umfeld einmal nachgefragt, bei welchem Anteil sich die Bürger noch "wohl" fühlten. Offensichtlich ist die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit hinsichtlich des tatsächlichen Migrantenanteils leicht verzerrt.
(Anm. der Redaktion: Nicht der Migrantenanteil selbst ist problematisch, sondern welche Kultur diese Migranten hier pflegen wollen)

China überwacht seine Bürger nun auch durch vogelartige Drohnen mit hochauflösenden Kameras.
Die Dinger sind offensichtlich schon so weit entwickelt, dass sie dem arglosen Beobachter gar nicht als solche auffallen.
Was die Technik mittlerweile zu bieten hat, kann z.B. unter "bionic Birds" gegoogelt werden.


2. August 2018
Gold: Boden erreicht?

Der Spotpreis für die Unze Gold dümpelte in den letzten Tagen knapp unterhalb von 1150,- €, in geprägter Form am Schalter für knapp 1070,- € erhältlich. Bei langfristigem Anlagehorizont sind das Schnäppchenpreise, und im Gegesatz zu den meisten anderen, klassischen Anlageformen vollkommen unterbewertet. Termingeschäfte mit Soft-Commodities ist nicht jedermanns Sache. Ursache für den Preisverfall der letzten Wochen könnte die Erhöhung der "Margin Call" (Sicherheitsleistung) an den Terminbörsen gewesen sein. Wenn dem so war, sollte sich der Goldpreis in der nächsten Zukunft wiedermoderat erholen.


Dauerthema "Flüchtlinge und Menschlichkeit"
Dazu ein lesenswerter Blog des österreichischen Politikers Marcus Franz: -> Ein Dreschflegel namens "Menschlichkeit"
Dr. Franz rechnet sehr sachlich mit den "verblödenten Gutmenschen" (nicht ganz so sachlich, aber treffend) ab.
"You can have a welfare state or you can have open borders. But you can`t have both." (Milton Friedman)
Die "Sozial-Nazis" zerstören unter dem Deckmantel der Humanität unser Sozialsystem, das sollte jedem Bürger mit etwas Hausverstand inzwischen klar geworden sein. Ob wir das Rad unter veränderten politischen Machtverhältnissen jemals wieder zurückdrehen können, darf bezweifelt werden. Dass unser Sozialsystem aber in absehbarer Zukunft die Grätsche macht, ist offensichtlich. Damit schließt sich der Kreis mit unserem Thema "Vorsorge".

"Earth Overshoot Day"

Die Menschheit hat ihre für dieses Jahr verfügbaren Ressourcen bereits verbraucht. Der Welterschöpfungstag rückt stetig weiter nach vorn und ist sechs Tage eher erreicht als im Vorjahr. Deutschland für sich genommen war schon im April so weit.
Die Ressourcen werden nicht zuletzt dadurch unnötig vergeudet, weil es unser Geldsystem das erzwingt. Ohne ständiges Wachstum würde das System implodieren. Ständig wird darüber lamentiert, aber an die Wurzel allen Übels geht keiner ran, auch nicht unsere Öko-Faschisten. Zentralbanken abschaffen, "Falschgeld"-Kredite einstellen, und schon würde eine "schmerzhafte" Normalisierung eintreten. Auf diese Art von "Entziehungskur" haben auch unsere Öko- und Sozial-Fuzzies keinen Bock, ganz im Gegenteil. Die möchten am liebsten alles und jeden mit noch mehr von Falschgeld finanzieren, und beschleunigen damit den Overshot. Less loans, less sqandering...


1. August 2018

Begriffsrätsel "Spaltung"
Die Presse ist voll von falsch oder unklar angewendeten Begriffen. Dass dies einer politischen Absicht folgt, liegt auf der Hand. Je mehr Verwirrung geschaffen wird, desto leichter ist die Masse der Bürger zu manipulieren.
[...]
Mithin sind auch wir Deutschen letztlich ein heterogenes Mischvolk im großen eurasischen Völkergebiet. Süddeutsche unterscheiden sich von Norddeutschen ebenso wie Westdeutsche von Ostdeutschen. Ursprünglich germanische haben sich mit romanischen und slawischen Volksgruppen vermischt. Diese innere Vielfalt und Vermischtheit hat aber dem nationalen und kulturellen Selbstverständnis, der deutschen Identität, keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. Sie blieb stabil. [...]


Der Artikel grenzt die (absichjtlich?) miss-gedeuteten Begrifflichkeiten voneinander ab.
Wie hier von uns immer wieder dargelegt, ghet es in der derzeit geführten Diskussion über Einwanderer in keinster Weise um Fremdenfeindlichkeit, sondern gegen die (gezielte?) Zerstörung unserer gesellschaftlichen Ordnung.
Der hier im Blog öfters verwendete Begriff "homogene Gesellschaft" bezieht sich auch nicht auf eine genetische Homogenität (welche dann tatsächlich auch in Verbindung mit "Rassismus" gebracht werden kann) sondern um die gemeinsame Identität, zu der auch eine Übereinstimmung von grundsätzlichen Werten gehört. "Deutscher" ist nicht jemand, der hier geboren wurde, oder bestimmte genetische Grundbedingungen erfüllt, sonder der sich mit dem "kulturellen Selbstverständnis" und dem "Deutsch-sein" identifiziert. Ohne diese Identifikation kann kein Volk existieren bzw. überdauern.


Die USA war ein klassisches Einwanderungsland mit Vertretern aus verschiedensten Völkern und Ethnien.
Diese Einwanderer verstanden und identifizierten sich jedoch in erster Linie als Amerikaner, und danach erst ihrer Herkunft.
In den USA leben Amerikaner mit deutschen, italienischen, irischen und sonst-wo-her Wurzeln. Bei uns leben deutsche Staatsbürger, die aber keine "Deustchen" sein wollen. Hier liegt das Problem. Das geht so nicht!
Wer sich als Einwanderer hierzulande nicht als Deutscher identifizieren möchte, sollte gefälligst dorthin auswandern, wo er sich identifizieren kann. Diese Meinung ist weder rassistisch, noch entstammt sie nationalsozialistischem Gedankengut, wie es uns die Zerstörer Deutschlands (und auch Europas) gerne unterstellen wollen. Hier werden Begrifflichkeiten umgedeutet und als Kampfmittel eingesetzt. Diese Waffen funktionieren solange, wie wir uns darauf einlassen bzw. darauf hereinfallen.


31. Juli 2018
TV-Kolumne "Welt ohne Geld"

Die ARD-Doku über die Abschaffung des Bargeldes zeichnet eine erschreckend gläserne und bis ins Detail kontrollierte Zukunft.

30. Juli 2018
Rentenkassen zahlen Strafzinsen

Verluste in der Rentenkasse - die Folgen der EZB-Minuszinsen
Zur Sicherung des Sozialstaats muss das Geld der Beitragszahler Rendite abwerfen - doch viele Anlagen wandeln sich zum Verlustgeschäft. Anleger und Sparer sind Opfer der Zinspolitik, im Prinzip wirkt das wie eine Sondersteuer auf Vermögenswerte.
Auch der Erwerb von z.B. Immobilien oder Aktien "leidet" darunter, da die Preise (durch das Geldangebot getrieben) inflationieren.
Vorsorge, und speziell die Altersvorsorge, wird damit torpediert.

Eine weitere Auswirkung:
Der schwarze Schwan namens High-Yield
Die Gelddruckorgie der Notenbanken hat u.a. bewirkt, dass schlechte Bonitäten nicht durch einen angemessen hohen Zins ausgestattet sind und so auf die schlechte Qualität hinweisen. Doch das böse Erwachen ist nur eine Frage der Zeit.

Fazit: Die Notenbankpolitik hat das System nicht gerettet, sondern die Probleme verlagert und verschlimmert.
Das Experiment ist gescheitert, was ja auch vorhersehbar war.

Industrie jammert wegen mangelnder Fachkräfte
weswegen sie bereits Aufräge ablehen müsse. Die "Goldstücke" sind wohl doch nicht so geeignet, wie von der Industrie in 2015 noch propagiert? Die Lösung wäre schon damals einfach gewesen: Einfach die Fachkräfte besser bezahlen! Dann wandern auch nicht so viele Fachkräfte aus Deutschland ab, sondern es kommen welche hinzu. Die Löhne in Deuschland sinken inflationsbereinigt seit vielen Jahren. Das wird nur durch die Inflationslüge kaschiert. Deutschland ist für Leistungsträger nicht mehr attraktiv, aber dafür für Sozialschmaotzer umsomehr.

Integration gescheitert, weil es keinen Grund gibt, Deutscher sein zu wollen!
Kein europäisches Land hat einen größeren National-Komplex als Deustchland. Die "Fußball-Nationalmannschaft" wurde per politisch korrektem Neusprech-Deutsch ent-nationalisiert. Und auch sonst ist "Deutsch" etwas, worüber man sich schämen muss.
Dass Özil & Co. sich nicht als Deutsche fühlen können und wollen, ist vielleicht auch diesen Umständen geschuldet.
Jede andere Nationalität in Europa pflegt einen gewissen Nationalstolz. Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein ist wichtig, um mit der eigenen Identität zurechtzukommen. Ansonsten endet man als Psychopath.

27. Juli 2018
Immer mehr "Reichsbürger"
ARD Tagesschau vor einigen Tagen
Der Verfassungsschutz zählt von den 16.500 "Reichsbürgern" nur 900 als Rechtsextremisten im klassischen Sinne.
D.h. im Umkehrschluss, 95% der "Reichsbürger" sind keine Nazis "im klassischen Sinne".
Interessanterweise erkennen auch viele Migranten die Bundesrepublik nicht an, leben in ihrer Parallelwelt mit eigenen Regeln und Gesetzen, und sogar eigenem "Bankensystem" für Geldtransfers. Was sie im Gegensatz zu den Reichsbürgern cleverer machen: Sie versuchen, unterhalb des Radars zu bleiben, und den deutschen Behörden nicht aufzufallen. Die "Reichsbürger" hingegen fordern das Establishment heraus. Anhand der derzeit bestehenden Machtverhältnisse ist das absoluter Schwachsinn.
Wer tatsächlich politisch etwas verändern will, muss andere Wege gehen. Auch wenn einigen Lesern es schwer fällt, sich mit dem Estabishment abzufinden, sich der "Reichsbürgerbewegung" anzuschließen, wäre vergebene Liebesmüh'.
Borniertheit ist keine Tugend. Unsere "Einwanderer" sind diesbezüglich wesentlich pragmatischer. Und sie haben sogar noch die Unterstützung unserer nicht minder bornierten Gutmenschen. So kann das nix werden. Die einzige Chance, derziet das bestehende Establishment aufzumischen wäre, die AfD mit allen Mitteln zu unterstützen. Oder ganz einfach auch sein eigenes Süppchen kochen, und versuchen, unterhalb des Radars seine eigenen Interessen auf pragmatische Weise zu verfolgen.
Deutschland ist fürwahr kein ideales Land dafür. Von wegen ein Land, wo "wir" gut und gerne leben. Wenn wir die deutschsprachigen Regionen miteinander vergleichen, wäre Österreich, Schweiz, oder auch der hohe Norden Italiens (Südtirol) noch wesentlich besser. Ich sehe auch die Zuwanderer nicht als primäres Problem, sondern die Art und Weiese, wie unsere schwachsinnige Regierung (und auch große Teile in unserer Bevölkerung) damit umgehen. Wer keine Grenzen zeigt darf sich nicht wundern, wenn diese überschritten werden. Sie dürfen sich engagieren, aber bitte dort, wo es Sinn macht und realistische Chancen bestehen, tatsächlich etwas zu verändern. Auch wenn es von der Ideologie her keine 100% Übereinstimmung gibt, dann lieber noch nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Pragamtismus ist aber leider nicht die Stärke der Deutschen...

26. Juli 2018
In Deutschland gibt wesentlich höhere Risiken, als es von der Bevölkerung wahrgenommen wird.
Die Bilanz nach 13 Jahren Kanzlerschaft Merkel fällt gemäß vielen Experten (z.B. Daniel Stelter) katastophal aus.
Ob die missglückte Rettung Griechenlands, missglückte Energiewende, unglückselige Einwanderungspolitik - was Murksel während ihren Amtsjahren vollbracht hat war Murks, was uns teuer zu stehen kommt. Deutschland schreibt zwar eine schwarze Null, aber das hat kaum etwas mit einer tatsächlichen Leistung zu tun. Deutschland hat in den vergangenen Jahren viel zu wenig investiert (sowohl von privater als auch staatlicher Seite her), dieser Investitionssatu wird sich jedoch erst in der Zukunft rächen.
Bezahlen wird es der Steuerzahler, und wahrscheinlich auch die Vermögensbesitzer. Die Hochkonjunkturbei uns wird eher früher als später einbrechen. Auch wenn Trump mit Junker erst einmal die Gefahr eines eskalierenden Handelskrieges abgewendet haben, es ist bestenfalls ein Aufschub. Deutschland ist eines der Länder mit den höchsten Abgabelasten überhaupt, eine Ende des Bürgerschröpfings ist nicht absehbar. Die Ausgaben für Soziales steigen und steigen, woher das Geld kommen soll, interessiert offensichtlich nicht, bzw. es wird uns nicht mitgeteilt.

Eigenveratwortliche Vorsorge ist notwendiger als je zuvor seit Ende WK II. Das Aufschuldungspotenzial Deutschlands ist im Vergleich zu Ländern wie Frankreich vielleicht noch nicht ganz so stark ausgereitzt, aber sehr viel fehlt nicht mehr dafür.
Der nächste Konjunktureinbruch wird die Grenzen schmerzlich vor Augen halten, die Überschuldung (sobald diese als solche allgemein erkannt wird) führt unweigerlich zu einem deflationären Crash, der vielleicht noch über eine hyperinflationäre Runde in die Verlängerung geht. Echte Ersparnisse sollten daher, soweit möglich, außerhalb des Bankensystems geparkt werden, bis der Spuk vorbei ist. Das freilich kann auch noch längere Zeit dauern. Spekulieren Sie nicht darauf, Gewinne zu machen, sondern konzentrieren Sie sich darauf, Ihre sauer verdienten Ersparnisse in Sicherheit zu bringen. Die ausgewiesenen Gewinne innerhalb des Systems sind ohnehin nur Luftnummern, bereits jetzt nichts als reine Illusion. Das wird (vor einem Reset) auch nicht mehr besser.
Zur eigenverantwortlichen Vorsorge gehört auch eine vernünftige Vorratshaltung. Und Bargeldreserven. Bargeld ist unter den Fiat-Zahlungsmöglichkeiten immer noch das höherrangige Instrument. Warum wollte der Iran kürzlich aus seiner Bank in Deutschland nicht Unsummen in Euro-Bargeld abheben und ausfliegen? Das Giroguthaben ist im Krisenfall vielleicht wertlos.
In Griechenland und Kreta hatten die Geldautomaten seinerzeit nur bis zu 50,- € pro Tag ausgespuckt. Es kann aber auch vorkommen, dass das Plastikgeld in einer schweren Krise überhaupt nicht mehr funktioniert. Solange es noch nicht zu einer Währungsreform gekommen ist, wird Bargeld wahrscheinlich noch gerne angenommen.
Vorratshaltung kommt nicht teuer, wenn es einigermaßen überwacht wird. Der Verderb hält sich in Grenzen, auch bei Nachlässigkeit. Und was sind schon 50 bis 100 €uronen im Jahr? Einiger der vielen unsinnigen Versicherungen, die die meisten Leute abgeschlossen haben, kommen wesentlich teuerer. Seltsamer Weise klagt hier kaum jemand über die jährlichen Verluste.
Was eine Absicherung bzw. eine Versicherung wert ist, erkennen Sie meist erst im Schadensfall.

Abenteuerurlaub für Gutmenschen
Jedes Jahr gehen alleine aus Deutschland über 25.000 Menschen als Freiwillige in die ganze Welt. Am gefragtesten ist die Arbeit in Waisenhäusern. Gerade Nepal ist sehr beliebt. Oft gibt es mehr Helfer als wirklich gebraucht werden. Deswegen werden neue Waisenhäuser gegründet. Die Kinder dort sind aber oft gar keine Waisen. Das Geschäft lohnt sich. Freiwilligenhelfer bezahlen viel Geld um dort zu arbeiten. Zum Artikel -> Wenn Freiwilligenarbeit in Nepal es gut meint aber alles noch schlimmer macht


Vernichtender Leserkommentar zur heuchlerischen und mörderischen Hypermoral der "Gutmenschen"
auf Michael Mannheimer Blog
(Mannheimer ist mir in den meisten seiner Aussagen und vor allem in seiner art der Darstellung zu krass, daher verlinke ich ihn eher selten. In vielen Dingen hat er jedoch ansatzweise Recht. Ein Hyperkontrast zum Mainstream.)


25. Juli 2018
Nachrichten vom Narrenschiff
Ein paar Meldungen der letzten Tage machen deutlich, dass wir uns auf einem Narrenschiff befinden, das mit Volldampf aufs Riff zusteuert.
Leider haben das die wenigsten Deutschen auf dem Radar, und sie sind in keinster Weise auf das vorbereitet. Dafür gab es gestern in den MSM die Meldung aus dem Seehofer-Ministerium, dass die extremistische Gewalt zugernommen hat, aus allen Richtungen. Linksextremisten, Islamisten, Rechtsextremisten.Zu Letzteren werden z.B. auch die "Reichsbürger" gezählt.
Ich persönlich stecke "Reichsbürger & Co". nicht in die braune Schublade sondern nehme es zur Kenntnis, dass sich mehr und mehr "Bürger" nicht mehr mit der "Institution" Bundesrepublik identifizieren können. Wenn ich Artikel wie den oben verlinkten von mmnews lese, verwundert das nicht. Dass die "Reichsbürger" auch das Gewaltmonopol des Staates nicht respektieren, ist eigentlich die logische Konsequenz aus allen Überlegungen: "Wenn uns der Staat nicht schützen kann, dann müssen wir es selbst tun." "Wenn uns der Staat miserabel verwaltet, dann müssen wir es selbst tun!"
Die Reichsbürgerbewegung ist meiner Meinung nach keine "rechte" Gewaltszene (wobei sicherlich auch einige mit brauner Gesinnung darunter sind), sondern Putschisten, die die Konsequenzen aus dem Staatsversagen ziehen. Ich bin weder Anhänger noch Sympathisant dieser Bewegung, dass sich Leute von unserem System abkoppeln möchte, ist für mich aber nachvollziehbar.
Wer hat schon Lust, an Bord eines "Narrenschiffs" mitzufahren?

24. Juli 2018
Feind Auto: Bänder stehen still

Die Folgen der Dieselkrise erreichen die Produktionshallen. Lieferstopps allenthalben. Es soll der Schlüsselindustrie Deutschlands an den Kragen gehen. Interessant: Wo die Politiker begeistert Fahrverbote aussprechen.
An der Automobilindustrie hängen viele Zulieferer, die dann ebenfalls betroffen werden. Noch ein paar andere Faktoren dazu, und die deutsche Wirtschaft verabschiedet sich aus der Hochkonjunkturphase.

Viel Lärm um einen "deutschen" Fußballspieler mit türkischen Wurzeln.
Das war gestern das gsanz große Thema in fast allen Medien. Wir geben zu diesem Fall nicht auch noch unseren Senf dazu sondern weisen lediglich darauf hin, dass dies kein Einzelfall sondern ein weit verbreitetes Phänomen ist. Ein Mensch kann (sinnbildlich) nicht "zwei Herren gleichzeitig dienen", Loyalität geht immer nur an eine Adresse, gegenüber einer Person (Leader) oder an ein System bzw. ein Ideal oder eine Ideologie. Unsere Gesellschaft ist jedoch nicht nur durch "nicht integrierte" Migranten zerrissen, auch innerhalb der Deutschen gibt es Gruppierungen, die unterschiedlichen, teils zueinander konträren Idealen anhängen. Eine zerrissene Gesellschaft ist sehr leicht angreifbar. Multikulti funktioniert nur, wenn es alles im Überfluss gibt, und Ressorcen ohne Ende. Bei der ersten Verknappung läuft ein Verteilungskampf an Für den Fall einer Krise ist Deutschland ganz schlecht vorbereitet. Oder war es Absicht, dass wir uns heute in dieser Ausgangslage befinden?
Teil eins der Vorbereitung: Für Spaltung und Zerrissenheit sorgen. Teil zwei wäre die Einleitung einer schweren, wirtschaftlichen Krise. So sieht moderne Kriegsführung aus.

23. Juli 2018
Zentralbanken - Retter oder Totengräber des globalen Finanzsystems?
Derartige Stimmen hört man bereits auch schon im Mainstream, nur nicht so deutlich.

Trump-Bashing

"Fachleute" rechnen vor, dass das globale Wirtschaftswachstum durch Trump's Eskapaden einen Dämper erhalten wird, und auch der US-amerikanischen Wirtschaft schadet. Trump will eine ausgeglichene Handelsbilanz, alles ander seien unfaire Praktiken.
So unrecht hat er damit gar nicht, denn das ewige "Anschreiben" ist keine Dauerlösung. Das mit den Strafzöllen bei gleichzeitiger Steuersenkung ist im Prinzip gar nicht einmal so dumm. Das Argument, dass die Bürger den Preis der Strafzölle für importierte Ware (zusätzlich) bezahlen müssen, muss relativiert werden, denn durch die Steuersenkung im eigenen Land werden einheimische Produkte theoretisch ja billiger. Die Steuerausfälle werden teilweise durch Zölle kompensiert, das Handelsbilanzdefizit sollte sich eigentlich zugunsten der von Trump gewünschten Richtung verringern. Warum die restliche Welt aufschreit, hat einen anderen Grund. Trump würgt mit seinen Maßnahmen die Aufschuldung ab, was für das globale Finanzsystem brandgefährlich werden könnte. Natürlich würgt Trump auch den Konsum im eigen Land ab, wenn der Konsum auf Pump eingeschränkt wird. Jahrelang wurde den Amis vorgehalten, dass sie über ihren Verhältnissen leben. Nun kommt ein Präsident daher, der das korrigieren möchte, und dann ist es auch nicht recht.
Leider ist die Karre schon viel zu tief im Dreck, als dass man sie mit Trump'schen Maßnahmen noch aus dem Sumpf ziehen könne. Eine wirkliche Bereinigung führt nur über einen schmerzhaften Crash, alles andere ist nur Kosmetik.
Falls es Trump noch rechtzeitig schafft, sein Land wieder zu re-industriealisieren, wären zumindest die Rahmenbedingungen für einen Reset etwas komfortabler. Dazu dürfen aber nur die "wichtigen" Teile in der Wirtschaft re-industrisalisiert werden, denn die Überteibungen (Auswüchse) werdern einen Crash nicht überleben, uind für längere Zeit erst einmal vom Erdboden verschwunden bleiben.

20. Juli 2018
Irgendwie faszinierend!
Folker Hellmeyer (über Trump/Putin) auf den Goldseiten, die (fast-) Schlußbemerkung:
Hier sind wir fraglos "politisch" nicht korrekt, den qualitativen Hintergrund der wirtschaftlichen Expansion zu thematisieren. Aber wir sind korrekt, denn die"politische Korrektheit" ist per Definition unkorrekt, da sie eingeschränkt ist und damit schlussendlich Partikularinteressen bedient.
Diese Argumentation zum Thema "Politische Korrektheit" ist die beste und eleganteste, die ich bisher gelesen habe... Chapeau!

Gerechte Steuern?
Vor einigen Tagen erst wurde der diesjährige "Steuerzahler-Gedenktag" ausgerufen.
Dass ein Staat sich für die Bereitstellung hoheitlicher Dienste und Aufgaben finanzieren muss, ist jedem klar.
Wie er es macht, ist umstritten. Warum nicht die Idee einer Kopfsteuer realisieren?
Sozial total ungerecht? Nicht unbedingt! Dass jeder Bürger einen gleich hohen (Geld-) Beitrag leisten muss, unabhängig vom Vermögen oder Einkommen, lässt sich tatsächlich nur schwer vermitteln.
Warum die Besteuerungsgrundlage dann nicht nach dem guten, alten Prinzip des Frondienstes richten?
Wer es sich leisten kann, darf sich "freikaufen", und zwar durch eine Summe in Höhe der Tagessätze, die seinem Einkommen entsprechen. Wer nicht zahlen kann oder nicht will, muss eben anpacken. Tributpflichtig ist jeder arbeitfähige Einwohner, ohne Ausnahme. Gerechter kann es wohl kaum noch gehen.
Und damit hätten wir gleichzeitig das Problem mit unseren geflüchteten "Neuankömmlingen" gelöst. Tributpflicht ohne Ausnahme.
Ohne Erwerbsarbeit bleibt nur noch der Frondienst übrig, nicht zuletzt auch als Gegenleistung dafür, dass die Allgemeinheit Leute ohne Erwerbsmöglichkeit alimentiert, egal ob es ein Ur-Deutscher oder ein Fremder ist.
Nachdem der Steuerzahlergedenktag mittlerweile die Jahreshälfte deutlich überschritten hat, bedeuted dies, mindestens ein halbes Jahr "umsonst" schuften zu müssen! Ungerecht? Nein, überhaupt nicht, das müssen wir Normalbürger, die ein Einkommen erwirtschaften, doch auch! Und nun schätzen Sie einmal, wieviele der Geflüchteten bei uns unter solchen Umständen noch einreisen wollten? Nur noch die, bei denen es in ihreren Herkunftsländern tatsächlich um Leben und Tod geht.
Es gibt für alles eine pragmatische Lösung, man muss es nur wollen.
Falls wir alle tatsächlich mehr als die Hälfte des Jahres zu Frondiensten verpflichtet würden, wäre die Regierung oder die Machthabenden längst weg vom Fenster. Ich finde diese Idee einfach genial, was meinen Sie?

19. Juli 2018
Fragen waren gestern, heute kommen Antworten:

Immer mehr Deutsche flüchten aus Deutschland
Arbeiten bis 67 oder 70 oder bis der Arzt kommt. Niemals zuvor wurden deutsche Arbeitnehmer mehr vom Staat ausgepresst als heute. Die Steuerquote liegt gefühlt bei 70%. Konsequenz: Flucht aus Deutschland.
Jungen Leuten mit guter Qualifikation kann man nur raten, aus Deutschland abzuhauen. Hier gehen demnächst die Lichter aus.

Journalisten sind grün und links
Eine Studie vergleicht die politischen Einstellungen von Journalisten in 17 Ländern. Resultat: Die Redaktionen sind kein Abbild der Bevölkerung.
Dazu gleich eiene aktuelle Überleitung:
Rundfunkbeitrag nicht verfassungswidrig
Natürlich nicht! Nix anderes haben wir erwartet. Die Öffentlich Rechtlichen haben nun höchstrichterlich bestätigt bekommen, dass sie die Deutungs- und Interpretationshoheit über die Nachrichten haben. Das einzig Positive an den Zwangsabgabe-Sendern ist, dass sie sich formal nicht auf Primitivniveau herablassen. Die Interpretation ist jedoch keinesfalls neutral, sonden folgt der politischen Agenda.
Ergo: Öffentlich Rechtliche = Staatsrundfunk als links-grünes Propagandainstrument. Siehe oben...

Noch eine aktuelle Meldung von S.P.:
Die "Margin Calls" für Futures werden ab Ende des Monats im Schnitt um 100% erhöht.
Ihr wisst hoffentlich, was das bedeutet. Deshalb kein weiterer Kommentar dazu...

18. Juli 2018
Was wäre, wenn...

Eine müßige Frage, denn das Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Aber man könnte es "das nächste mal" besser machen. Nur, aus der Geschichte hat die Menscheit offensichtlich schon früher schon nicht gelernet, warum sollte sie es später tun?
Rückblende: Es gab im vergangenen Jahrhundert einen enormen technologischen Fortschritt. Leider nicht nur ziviler Art, aber auch das war schon immer so. Die Produktivität wurde um mehrere Faktoren gesteigert. Der letzte Satz sollte Sie nachdenklich machen. Was bedeuted das? Der Lebenstandard hat sich bei uns und auch weltweit im Allgemeinen verbessert. Die Stunde Null in Deustchland war das Ende des zweiten Weltkrieges, die esten 10 bis 15 Jahre des Wiederaufbaus wollen wir als Ausnahmesituation einmal außen vor lassen, doch spätestens seit den 60ern gab es einen stetigen Aufschwung, der mit einer deutlichen Verbesserung des Lebenstandards einherging. Wie hat sich die Lebensqualität aber tatsächlich im Vergleich zur Produktivitätssteigerung verbessert? Auch dieser Umbruch brachte Herausforderungen mit sich, da durch die Steigerung der Produktivität Arbeitsplätze im industriellen Bereich eingespart werden konnten. Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte mit diesem Problem zu tun. Die Gewerkschaften setzten eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit durch, Arbeitsplätze wurden im Dienstleistungssektor sowie im Verwaltungsbereich geschaffen. Das Wort "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen" wurde ein gängiger Begriff, und es gab Zeiten, in denen ältere Mitarbeiter in die Frühpensionierung regelrecht genötigt wurden. Eine weitere Lösung des "Problems" bestand darin, die Exportwirtschaft anzukurbeln, damit nicht noch mehr Arbeitsplätze bei uns wegfallen würden.
Hat dies alles tatsächlich unsere Lebensqualität verbessert? Heute sehen wir uns mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert. Der Leistungsdruck hat enorm zugenommen, der Ausdruck "Work-Life-Balance" ist z.B. dem neuen Zeitgeist geschuldet. Mit diesem kleinen "Review" lasse ich Sie nun alleine, und sie dürfen darüber nachdenken, was alles schief gelaufen ist, und wie man es hätte besser machen können.

17. Juli 2018
Staatsversagen. Schmerzhafte Erkenntnisse
Titus Gebel in "deutscher Arbeitgeberverband"

-> Lesen und weiterempfehlen.
Ein einziger Artikel, der vieles wiedergibt, was wir seit Jahren hier vermitteln möchten.
Einen Kritikpunkt haben wir dennoch: Die Demokratie im eigentlichen Sinne muss nicht zwangsläufig abgewirtschaftet haben. Was wir haben, ist keine Demokratie, sondern vielmehr eine Ochlokratie. (Herrschaft des Pöbels)
Die Wiege der Demokratie hatte ein vollkommen anderes Verständnis darüber. Wahlberechtigt war nur der (echte) Bürger, und der hatte nicht nur Rechte sondern auch viele Pflichten. Bürgerrechte müssen verdient sein bzw. verdient werden. Der Gleichheitswahn hat unsere Gesellschaft ruiniert. Gleichheit und Gerechtigkeit bedeutet nicht, dass jeder Einwohner per se gleiche Rechte hat, sondern dass alle Einwohner gleiche (faktisch nicht machbar!) deshalb korrigiert: faire Chancen bekommen. Bürgerrechte (und damit das Wahlrecht) müssen verdient (im wahrsten Sinne des Wortes) werden, dann funktioniert das auch mit der Demokratie.

Wege eines gesellschaftlichen Miteinanders gibt es viele. Die von Gebel favorisierten "privaten Städte" sind ein Modell, neben vielen anderen. Was Gebel richtig erkannt hat ist, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft keine gemeinsamen Werte gibt.
Man muss das jedoch ein wenig differenzieren. Es kann in einer pluralistischen Gesellschaft durchaus eine Schnittmenge an gemeinsamen Werten geben, den sogenannten kleinsten, gemeinsamen Nenner. Je "bunter" eine Gesellschaft ist, desto kleiner fällt diese Schnittmenge aus, in extremis gegen Null. Eine These, die ich hier immer wieder ins Gedächtnis rufen möchte ist:
"Eine Solidargemeinschaft funktioniert nur innerhalb einer Gruppe mit ähnlicher Wertevorstellung."
Gebel hat also Recht wenn er feststellt, dass der Sozialstaat bzw. unsere soziale Marktwirtschaft als Modell gescheitert ist.
Was Gebel nicht erwähnt: Als dises Wirtschaftsmodell bei uns eingeführt wurde, war die deutsche Bevölkerung noch relativ homogen. Soziale Marktwirtschaft ist nicht etwa ein Modell, das grundsätzlich nicht funktionieren kann, Deutschland erfüllt lediglich nicht mehr die Voraussetzungen dafür, dass so ein Modell funktioniert.

Gebel geht davon aus, dass in Deutschland nur etwa 15 Millionen Einwohner einer produktiven Tätigkeit nachgehen. Mein Ansatz geht davon aus, dass weniger als 50% der erwerbstätigen Einwohner im produktiven Sektor tätig sind. Die Grenzen für die Definition "produktiv" sind in einer arbeitsteiligen Gesellschaft sehr unscharf, bei der Betrachtung des grundsätzlichen Problems kommt es aber darauf gar nicht an.
"Schulden schaffen keinen Wohlstand"
Die Basis für den Wohlstand ist ausnahmslos(!) der produktive Sektor. Die Verteilung des Wohlstands erfolgt ausnahmslos(!) über Umverteilung. Diese Umverteilung kann in einer arbeitsteiligen Gesellschaft freiwillig sein, indem z.B. Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Im Ideallfall entsteht ein dynamisches Gleichgewicht, bei dem die Mischung produktiver Sektor und Dienstleistungsangebot die höchstmögliche Effizienz an Wohlstand generiert. Verwaltung und auch öffentliche Verwaltung sind Mittel zum Zweck, niemals Selbstzweck. Wir erleiden dadurch einen Wohlstandverlust, da die genannten Faktoren in keinem vernünftigen Gleichgewicht zueinander stehen.
Ergo: Wir haben keinen Mangel an Arbeitskräften, die Arbeit wurde nur falsch verteilt.
Wir haben vielleicht einen Mangel an Fachkräften, diese ist jedoch der Fehlsteuerung (falsche Anreize) geschuldet.
Aber egal, von welcher Seite man sich den Problemen annähert, als Ursache steht fest: Es handelt sich um STAATSVERSAGEN!

16. Juli 2018
Ist die Justiz nun auch schon weltfremd?

Ein "Gefährder" mit IS-Erfahrung (angeblich der Ex-Leibwächter von Osama) wurde in sein Heimaltland Tunesien abgeschoben, und ein deutsches Gericht pfeift die bereits vollzogene Auslieferung wieder zurück, weil da irgendetwas noch zu klären sei.
"Leider" steht dieser Sami A. auch in Tunesien auf der Fahndungsliste und wird dort erst einmal einkassiert. Mag sein, dass es anderswo in der Welt mit unseren (inzwischen schon idiotischen) Wertvorstellungen nicht so weit her ist, aber - "so what"!
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? Welch eine anmaßende Überheblichkeit!
Die Visegrad-Staaten haben hinsichtlich Flüchtlingsfragen keine Sympathie für das deutsche Oberlehrer-Gehabe. Und unsere anderen EU-Nachbar haben auf eine Klugscheißer-Mentalität ebenfalls keinen Bock. Man kann alles Übertreiben und auf die Spitze treiben, und dafür sorgen, dass dieses Image der Deutschen in der Welt erhalten bleibt.
In den USA habe ich einmal einen Button mit der Aufschrift gesehen: "I'm Not Opinionated, I'm Just German"
Wenig schmeichelhaft, aber leider zutreffend.
Nicht nur, dass dies wieder einmal eine Blamage für uns Deutschen ist, es kostet den Steuerzahler eine unmenge an Geld.
Die Justiz sollte sich einmal vor Augen halten, dass sie vom deutschen Steuerzahler alimentiert wird, und ergo sparsam und effizient zu arbeiten hat. Wie unsere Legislative auch, hat dieses Organ die Bodenhaftung offensichtlich verloren.
Ein weiters Beispiel:
Bußgeldkatalog Wespen
Lesen Sie selbst, eine Wespe zu erschlagen kann in extremis mit bis zu 65.000,- € Bußgeld belangt werden!!!
Die Verhältnismäßigkeit diese Strafmaßes überprüfen Sie z.B. hier: Gliedertaxe: Wieviel ist ein Körperteil wert?
Demnach ist ein menschlicher Daumen gerade einmal 20.000,- € wert. Hätten wir hier die Scharia, stünde auf 1 x Wespe erschlagen die Strafe von alle beiden Daumen abhacken.
Um die Geschichte mit der Verhältnismäßigkeit abzuschließen: Welche Strafen erhalten "privilegierte" Bevölkerungsgruppen für Vergehen, die nach gesundem Menschenverstand als "abscheulich" betrachtet werden?
Wenn Sie nun feststellen sollten, dass wir uns hier in Deutschland in einem Irrenhaus befinden, dann besitzen Sie anscheinend noch so etwas wie einen gesunden Menschenverstand. Warum lassen wir uns eigentlich von Idioten bevormunden?

14. Juli 2018
US-SCHULDENEXPLOSION UND WEIMAR II von Egon von Greyerz
[...] Doch kaum einer dieser "normalen Menschen" versteht, dass der eigene Wohlstand mehr denn je auf persönlicher Verschuldung und Staatsverschuldung basiert. Sie verstehen ebenfalls nicht, dass sie für diese Schulden, die sie nie zurückzahlen werden können, zuständig sind. [...]
Das Dilemme ist, dass auch der umsichtige Bürger die A...karte aufs Auge gedrückt bekommt. Der Staat veruntreut die Steuer, die er seinem Bürgern ab(er)presst, anstatt Rücklagen zu bilden. Um sich noch finanzieren zu können, wurde der Zinssatz auf Null gedrückt, so dass auch der Sparer keine Chancen mehr hat, für sein Alter vorzusorgen. Dafür werden die Konsumjunkies belohnt.
Allses nur, um die die Konkursverschleppung weiterhin aufrechtzuerhalten.
Was hier abgeht, ist im Grunde genommen kriminell. Da der Staat aber die Regeln bestimmt, kann man ihm (derzeit jedenfalls) nicht ans Leder. Der Staat und seine gewählten Vertreter sind nur den eigenen Wählern (Staatsbürgern) verpflichtet. Weder beschränken sie sich auf deren Interessen, noch nehmen sie dieselben wahr.
Wann hört der Bürger endlich auf damit, diese Zustände mitzutragen? Es fehlt dazu noch der Auslöser, der die Lawine ins Rollen bringt. Auf diesen Auslöser warten wir bereits seit einer Dekade. Nicht vergessen, die Rahmenbedingungen für einen Crash existierenschon lange, uns sie haben sich während der letzten 10 Jahre nicht verbessert, sondern weiter verschlechtert.
Eigentlich eine geniale Meisterleistung seitens der Akteure, überhaupt solande die Kontrolle zu behalten.
Die gewonnene Zeit wurde leider nicht dazu genutzt, um die Situation zu entspannen, sondern das Gegenteil ist eingetreten.
Die Fallhöhe ist so gigantisch wie nie zuvor, und wir steigen höher und höher. Der "Point-Of-No-Return" wurde bereits lange überschritten, also gehen wir den Weg weiter in die Hölle...

Hinweis: Der Link auf Paul C. Martins Auszüge, Blog vom 11. Juli, wurde repariert.
Für alle, die es noch nicht kennen, unbedingt lesen...
BTW, bei der Reparatur des Links habe ich festgestellt, dass der Autor der Zusammenfassung/Auszüge wieder bloggermäßig aktiv ist. Nun unter https://reissverschluss-verfahren.de/

12. Juli 2018
Schufa: Erstmals mehr als acht Millionen neue Verbraucherkredite

Verbraucherkredite sind keine selbsttragenden Investitionen, sondern ermöglichen vorgezogenen Konsum.
Auch wenn die Kreditausfälle der Privaten momentan noch gering sind, das kann sich sehr schnell ändern.
Konsumentenkredite wirken wie ein zusätzliches Konjunkturprogramm, und das in einer Zeit, wo die Konjunktur ohnehin brummt.
Die billigen Zinsen sind nicht nur für die Industrie der falsche Stimulus, auch für die Verbraucher. Es wird Geld ausgegeben, das nicht vorhanden ist, dafür hält die Kreditausweitung das System weiter über Wasser. Was den meisten Kreditnehmern nicht bewusst ist: Es müssen immer neue Nachschuldner gefunden werden, die den vorherigen aus der Patsche helfen, sonst fehlt das Geld im System, um die Schulden bedienen zu können. Schulden werden (insgesamt betrachtet) nicht getilgt, sondern überrollt.
Die Letzten beißen die Hunde, das ist immer so. Wer zuletzt bei einem Trend einsteigt, hat verloren. Es gewinnen immer nur diejenigen, die rechtzeitig vor der Trendwende aussteigen. Wohin soll der Zins-Trend gehen, wenn der bereits auf Null ist?
Negative Zinsen für Konsumentenkredite? Ich weiß nicht, ob Geschäftsbanken diesen Irrsinn mitmachen würden. Bereits die Niedrigzinsen haben das Geschäftsmodell vieler Banken ruiniert, die riskieren doch nicht ihren eigenen Untergang?
Die Gefahr ist hoch, dass das System kippt, und ein Dominoeffekt ausgelöst wird. Ein kleiner Konjunktureinbruch, ein wenig Anstieg der Arbeitslosigkeit, ein wenig mehr notleidende Kredite, und die Hölle öffnet seine Pforten. Die Euphorie kann sehr schnell in Panik umschwenken. Wenn wir davon ausgehen dürfen, dass wir uns in der Endphase des Kreditzyklus befinden, sollte jeder aus dem Spiel ausgestiegen sein, bevor es kracht. Ohne Schulden am Hals schläft es sich besser. Die Kreditler schlafen nur deshalb noch beruhigt, weil sie die Zusammenhänge gar nicht verstehen.

11. Juli 2018
Warum das Spiel mit der Aufschuldung nicht mehr weitergehen kann.

Bevor wir weiter diskutieren, lesen Sie sich bitte das erste Kapitel der Zusammenfassung bis Seite 6 durch.
Auszüge aus: Paul C. Martin "Der Kapitalismus-Ein System, das funktioniert"
Man muss dazu anmerken, dass zu Zeiten des Goldstandards sich das "Geldkapital" gesamt aus der Goldreserve (Deckung) sowie "Cirkulalationskredit" (diesen Ausdruck hat L.v. Mises verwendet) bestand. Die Kreditschöpfung (Geldschöpfung) war gedeckelt, weil ein bestimmter Prozentsatz des geschöpften Geldes durch Gold gedeckt sein musste. Heutzutage müssen Banken eine (geringe) Reserve an Zentralbankgeld halten. Dic Crux daran ist jedoch, dass Zentralbankgeld ebenfalls Fiat-Money ist. Die Bundesbank zu DM-Zeiten durfte zwar das Bargeld an die Geschäftsbanken auch nur gegen die Hinterlegung von Sicherheiten "verleihen", so dass die hinterlegten Pfänder als "Deckung" für ausgegebenes Bargeld betrachtet werden kann, aber dieses System ist längst verwässert. Spätestens seit den Anleiheaufkäufen der EZB ist das nur mehr reine Farce.
Was wir gelernt haben ist, dass der "Kapitalismus" ohne fortlaufende Aufschuldung irgendwann in einer Bereinigung endet.
Wir haben gestern dargelegt, dass die Aufschuldung dann an ihre Grenzen kommt, wenn der Mensch innerhalb seiner wirtschaftenden Phase (Lebenszeit) seine Schulden nicht mehr zurückzahlen kann. Schulden können nur aus der vorhandenen Masse, oder der noch zu erbringenden Leistung eines Menschen bedient werden. Ich fasse all diese Faktoren als Ressorcen zusammen, ohne in Grund- und Boden, Arbeitsmittel, Kapital und Human Ressources zu differenzieren.
Da die Ressorcen auf der Erde begrenzt sind, einschließlich "Humankapital", sind der Verschuldung natürliche Grenzen gesetzt.
Die mittlerweile aufgelaufenen, globalen Schulden übersteigen (nominal) den Wert aller vorhandenen Ressourcen.
Eine "Wertberichtigung" ist überfällig, und kann theoretisch über die inflationäre Schiene, oder über einen deflationären Weg erfolgen.Niemand sollte sich in der falschen Hoffnung wiegen, die Aufschuldung bis zum St. Nimmerleinstag fortführen zu können.

Noch ein Aspekt:
Zu Beginn der "Flüchtlingswelle", als insbesondere die Industrie das als DIE Gelegenheit zur Lösung des Fachkräftemangels angeshen hatte, steckte evtl. noch das Prinzip bzw. der Gedanke "Ausweitung der Human Ressources" dahinter, damit das Rad des "Kapitalismus" sich noch ein wenig weiter drehen kann. Wenn das die Hoffnung gewesen sein sollte, so hat sich das als absoluter Rohrkrepierer erwiesen. Die Ressourcen wurden nicht aufgestockt, es wurden vielmehr verbliebene Ressourcen aufgezehrt.
Diesen Schaden trägt jedoch nicht die Industrie, sondern wird auf die Bevölkerung abgewälzt.
Es muss bei der verunglückten Flüchtlingspolititk nicht unbedingt eine Verschwörung dahinterstehen, es könnte auch eine "grenzenlose" Dummheit der Funktionseleiten dahinterstehen. Fehlentscheidungen, die nicht mehr gut zu machen sind.
Was Seehofer und Co. veranstalten, ist bestenfalls Schadenbegrenzung auf niedrigem Niveau.

10. Juli 2018
Crashpropheten wieder aktiv...

Dirk Müller warnt (z.B. auf den Goldseiten) davor, dass die Crashgefahr wieder stark zugenommen hätte. Wir sehen das genauso.
Und selbstverständlich bleiben auch die Crash-Skeptiker sich treu nach dem Motto: Totgesagte leben länger.
Vorhersagen haben den höchsten Wert, wenn nicht nur das prognostizierte Ereignis tatsächlich eintrifft, sondern auch der Zeitpunkt treffsicher erkannt wird. Dass labile Zusände nicht lange halten, ist jedem klar. Ein Jongleur kann eine Stange balancieren, minutenlang, vielleicht sogar stundenlang (?), aber irgendwann lassen Kräfte und Konzentration nach. Es ist absolut vorhersehbar, dass die Stange kippt, nur der exakte Zeitpunkt dafür lässt sich nicht so leicht vorhersehen. Ähnlich verhält es sich mit unserem Finanzsystem.
Alles was derzeit erwirtschaftet wird, muss mit den bereits vorhandenen Ressourcen hergestellt werden. Nichts Neues, das hat schon der alte Marx erkannt. Die Begrifflichkeiten haben sich etwas geändert, Arbeit heißt im Neudeutsch nun "Human Ressorces", aber an den Grundlagen selbst hat sich nichts geändert. Kapital war zu jener Zeit noch Kapital, also echte und bereits vorhandene Ressourcen. Heute besthet das sogenannte Kapital aus ein wenig echten Ressorcen, und vielen, vielen Luftschlössern in Wolkenkuckucksheim. Aber die elementaren Grundlagen des Wirtschaftens haben sich seit damals dennoch nicht verändert.
Wir wiederholen: Alles was im Augenblick erwirtschaftet wird, muss mit den bereits vorhandenen Ressourcen geschaffen werden.

Als Arbeiter, Angestellter oder auch als selbstständiger Dienstleister stellen Sie Ihre Ressorce "Arbeitsleistung" zur Verfügung.
Ich unterscheide, im Gegensatz zum ollen Karl, hier nicht zwischen Kapital und Arbeit. Ihr "Kapital" sind, neben (hoffentlich) auch anderen Ressourcen, Ihre Fähigkeiten. Was Ihre Fähigkeiten wert sind, und wie Sie diese "verkaufen", steht auf einem anderen Blatt.
Auf was ich eigentlich hinaus will ist etwas anderes: Sie tauschen nicht etwa die Ressource "Arbeit" gegen eine andere Ressource oder ein entsprechendes Gut, sondern zunächst nur gegen eine Forderung. Diese ist nur solange etwas wert, wie Sie sie (noch) einlösen können. Ein Teil Ihrer Ressorcen wenden Sie für den Lebensunterhalt auf. Das, was übrig bleibt, nennt sich Ersparnisse.
Ersparnisse sollten idealerweise zu 100% aus Ressourcen bestehen, denn nur mit denen lässt sich real etwas erwirtschaften.
Luftschlösser nutzen nur solange etwas wie jemand anderes dafür bereit ist, sie gegen vorhandenen Ressourcen einzutauschen.
Sie erhalten Geld im Tausch für Ihre Ressourcen. Geld, was nichts anders darstellt als ein Versprechen auf zukünftige Ressorcen (im weitesten Sinne), die es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch gar nicht gibt. Unser System "bezahlt" mit einer Hypothek auf die Zukunft. Wir haben aber gelernt, dass nur und auschließlich mit vorhandenen Ressourcen gewirtschaftet werden kann, die aus der Zukunft stehen uns derzeit noch nicht zur Verfügung. Die Lösung, die unser System für dieses Problem parat hält ist die, einfach alles noch weiter in eine noch fernere Zukunft zu verlagern. Das Problem dabei ist: Der Mensch lebt nicht ewig. Schulden und Hypotheken müssen noch zu Lebzeiten zurückbezahlt werden, sonst kollabiert das System. Da Ihre Ressorce (Kapital) "Fähigkeiten" im Alter irgendwann zunehmend nachlassen, bleiben nur noch andere Ressorcen übrig, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Luftschlösser sind dann, wenn sie überhaupt noch akzeptiert werden, nicht mehr viel wert, schon deswegen, weil sie sich zwischenzeitlich inflationsartig vermehrt haben.
Ein Crash muss nicht unmittelbar bevorstehen, für den Fall der Fälle sollten Sie jedoch vorgesorgt haben.
Um abschließend den Begriff "Kapital" nochmals zu verwenden. Ihr Kapital ist nur soviel wert, wie es zum jeweiligen Zeitpunkt nachgefragt wird. Ob es sich um Arbeitsleistung (Fähigkeiten) oder etwas anderes handelt, spielt keine Rolle.
Sie sind es selbst, der sich zu jedem Zeitpunkt ihres weiteren Lebens versorgen muss. Sie können aber auch an die Versprechen glauben, dass Sie bis an das Ende Ihrer Tage versorgt werden. Vielleicht werden Sie das sogar, es fragt sich nur wie...

9. Juli 2018
Strafzölle - Weltwirtschaftskrise - Depression - Hyperinflation?

Experten haben ausgerechnet, dass die deutsche Automobilindustrie "nur" einen sehr geringen Bruchteil des BIP in die USA exportieren. Die Strafzölle wären zwar schmerzlich, würde die deutsche Industrie jedoch nicht umbringen. In den MSM ist von 50% die Rede, was den Anteil der Deutschen am europäischen Export von Autos in die USA ausmachen. 50% klingt dramatisch. Außer den Deutschen exportiert kaum noch ein EU-Land, Franzosen sieht man in den USA so gut wie gar nicht, Italiener mit ihren Luxusmarken, und früher auch die Schweden.
Dennoch kann der beginnende Wirschaftskrieg der Anfang vom Ende werden, und eine Lawine lostreten. Nicht der Sanktionen wegen, sondern weil das Finanzgebilde so fragil ist, dass ein kleines Windchen bereits genügen könnte.
Billigzins und Überschuldung sind die Zutaten des Giftcocktails. Durch "kostenlose" Kredite konnten sich Firmen über Wasser halten, die eigentlich schon lange bankrott sein müssten. Durch "kostenloses" Geld konnte nachgefragt werden, von Konsumenten und Auftraggebern, die es sich sonst hätten nicht leisten können. Wenn etwas die Finanzwirtschaft den Todestoß gibt, dann nicht die Strafzölle alleine, sondern die Kettenreaktion, die dadurch ausgelöst wird.
Entweder kommt nun die Kreditvergabe ins Stocken, was unmittelbar eine Deflation auslöst, den Schuldendienst teilweise unbedienbar machen wird, damit die Banken in Bedrängnis (Bankrott) bringen wird, oder die Zentralbanken "drucken" wie "blöd".
Die bereits anziehende Inflation kann sich zur Hyperinfaltion ausweiten, sobald Geldanleger aus den "überdruckten" Währungen fliehen. Trumps Politik könnte der Auslöser sein, keinesfall aber die Ursache dafür. Spielt alles keine Rollle, wenn etwas "schief geht, benötigt man einen Sündenbock dafür. Vielleicht wird uns später einmal klar, für was die ganzen Aktionen bei uns eigentlich "gut" waren? Die Lawine wird abgehen, wir wissen lediglich noch nicht, welchen Hang sie nimmt.
Mich würde brennend interessieren, als was Trump und Merkel später einmal in die Geschichte eingehen werden.
Merkel als Zerstörerin (der Einheit) Europas, Trump als Zerstörer des globalen Finanzsystems?
Nachdem Trump "wenigstens" deutsche Wurzeln hat, ist das Klischee wieder einmal perfekt...

6. Juli 2018
Schengen bald Geschichte?

Der Traum vom grenzenlosen Europa ist geplatzt. Ursache ist die Flüchtlingskrise. Merkel konnte den Rest von Europa nicht auf (ihre) Linie bringen. Sie hat von den EU-Partnern Solidarität gefordert, aber wohl eher Loyalität gemeint. Merkel dürfte nicht einmal mehr den Rückhalt in der eigenen Partei haben, von der Schwesterpartei CSU sowieso nicht.

Orban hat Merkel hinsichtlich Flüchtlingspolitik eine ordentliche Abfuhr erteilt. Dass Sichtweise der beiden Staatschefs in dieser Frage konträr ist, haben beide nicht verheimlicht. Merkel appelliert an die Humanität, die eines der europäischen Werte verkörpert.
Humanität gut und schön, aber manchmal ist es schlichtweg nicht möglich, sich an Idealen festzuklammern.
Werte und Ideale sind lobenswert, wenn es jedoch zum ideologischem Dogma wird, ist das Borniertheit.
Nochmals der Link auf -> Numbers USA ein Video, bei dem ein amerikanischer Professor einem Publikum das Problem anschaulich erklärt. Mit gutgemeinter Menschlichkeit können nicht alle Probleme gelöst werden. Unüberlegte Aktionen verschlimmbessern die Sache eher noch. Was in Ländern wie auf dem afrikanischen Kontinent abgeht, ist unbestreitbar eine humanitäre Katastrophe, ich sehe jedoch (auch) keine Lösung, die einem humanitären Gebot gerecht wird.
"Wir können die Menschen dort unten doch nicht einfach verrecken lassen". In diese Horn bließ gestern abend auch die Sendung Monitor. Europa ist dabei, die Grenzen dicht zu machen, und sucht sich dazu Verbündete auf dem afrikanischen Kontinent.
Der Gutmensch, der die Sendung verfolgte, hat sicherlich dabei abgekotzt. Ich hingegen bin eher etwas erstaunt über das ganze inszenierte Theater, das bei uns vorgeführt wird, und der Realität, wie es sich hinter den Kulissen abspielt.

5. Juli 2018
Gold-Bugs nervös?



Gold war schon immer volatil, so dass Schwankungen innerhalb einer Bandbreite von 10% als Rauchen bezeichnet werden kann. Langfistig gesehen war Gold in den vergangenen 5 Jahren eher eine lausige Investition. Mit derzeit ca. 1250,- $ pro Feinunze liegen wir noch ganz gut im Mittelfeld. Perönlich bin ich weder euphorisch, noch panisch, was den Preis anbelangt.
Gold ist wie eine Fremdwährung zu betrachten, hat aber im Gegesatz zu den Fiat-Währungen kein Gegenparteirisiko.
Als Absicherungsinstrument gegen eine Systemkrise ist ein mehr oder minder hoher Anteil an Gold im Portfolio unerlässlich.
Wer nur seine persönliche, strategische "Mindestreserve" davon hält, braucht sich um den aktuellen Preis nicht zu scheren. Mich interessiert nicht die momentane Kaufkraft zum gegenwärtigen Zeitpunkt, sondern erst dann, wenn ich das Zeug wirklich benötige.
Die Leute haben keinerlei Bedenken, wenn sie für ihr neues Eigenheim 500.000 € hinlegen, machen sich aber Sorgen darüber, ob sie ihre 5 oder 10 Unzen jetzt nicht lieber verkaufen sollten. Und die meisten sind überhaupt nicht in Edelmetall investiert, außer ein paar Schmuckstücken vielleicht. Ich kann Ihnen leider nicht vorhersagen, ob das Gold noch weiter fällt, oder ob es bereits eine Gelegenheit ist, um seine Goldreserven anzulegen bzw. aufzustocken. Je weniger Sie besitzen, desto zielstrebiger sollten Sie nachkaufen. Anders sieht es bei denen aus, die damit investieren und spekulieren, aber auch diese Leute greifen ihre "Goldreserven" niemals an.
Meiner Meinung nach wird man auch in der näheren Zukunft zwar keine Gewinne einfahren, ich glaube aber auch nicht an einen brutalen Absturz. Da sich die Wahrscheinlichkeit einer Wirtschaftskrise (Handelskriege etc.) wieder erhöht hat, steht das Theme "Absicherung" ganz oben auf der Liste. Gold ist ein wichtiger Teil davon.

3. Juli 2018
Hunderttausende fliehen aus dem Süden
Im Süden Syriens haben neue Kämpfe nach UN-Angaben Hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben. In den vergangenen zwei Wochen seien rund 270.000 Menschen geflohen, teilte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit.

Seehofer: "Ich lasse mich nicht von einer Kanzlerin entlassen, die nur wegen mir Kanzlerin ist"
Tja, Stauffenberg hatte mehr Eier...

2. Juni 2018
Showdown Merkel vs. Seehofer - Inszenierung oder Putschversuch?

Die Flüchtlingsdebatte wird in den Mainstreammedien alles andere als rational diskutiert. Eigentlich wird die Tragweite heruntergespielt, "der Flüchtlingszustrom hat inzwischen sowieso stark nachgelassen", Seehofers Forderungen wären demzufolge gar nicht mehr so wichtig, um sie durchsetzen zu müssen. O.k., sollen wir also erst abwarten, bis die Situation wieder eskaliert?

Die Argumentation (vor allem aus dem Lager der Linken und der Sozialisten) ist an Naivität nicht mehr zu übertreffen.
Beispiel Seenot-Rettung: Nach internationalem Recht ist jede Nation verpflichtet, in Seenot geratene Menschen zu retten.
Als man derartige Gesetze erlassen hatte, konnte man sich die Entwicklung wie heutzutage wohl kaum vorstellen.
Früher war es kaum denkbar, dass sich Menschen absichtlich in eine lebensbedrohliche bringen, die in Not geratenen Menschen sind sprichwörtlich in Not geraten, und haben sich nicht in Not gebracht, um eine Rettung zu erpressen.
Wenn solche Menschen schon aus dem Meer gefischt werden, sollten diese zumindest stafrechtlich belangt werden, und nicht noch belohnt werden, dass sie sich vorsätzlich (zumindest ist es bedingter Vorsatz) in eine lebensbedrohliche Lage gebracht haben.
Ein Solidaritätsgebot setzt voraus, dass die Hilfsbedürftigen unverschuldet in Not geraten sind, diese Entwicklung nicht vorhersehbar war. Versicherungen zaheln ja auch nicht, wenn Vorsatz bzw. (grobe) Fahrlässigkeit die Ursache des Schadens gewesen sein sollte.
Das Erscheichen oder das Erpressen von Leistungen wird nach dem gesunden Menschenverstand seit jeher als Delikt gewertet, und muss demzufolge Sanktionen nach sich ziehen. Die linke Gutmenschenargumentation ist nicht mehr zu ertragen. Ohne Grenzen zu definieren, und diese bei Überschreiten zu sanktionieren, funktioniert keine Gesellschaft.

Gebote, Gesetze und Verordnungen werden bei uns nicht nach dem Sinn, sondern strikt nach dem Wort ausgeübt. Dafür ist der Deutsche ja "berüchtigt". Oft muss eben anhand der Situation differenziert werden.
Beispiel Krieg: Darf man auf Kinder oder Unbewaffnete schießen? Wenn Kinder als Soldaten missbraucht werden, entsprechend bewaffnet worden sind, darf es da Hemmungen geben, sich zu wehren? Auch Kinder stellen in diesem Fall eine Bedrohung dar, unabhängig davon, ob sie für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden können.
Oder: Eine Horde unbewaffneter Eindringlinge überwindert eine Absperrung, die von nur einem (oder wenigen) bewaffneten Wächter(n) verteidigt wird. Eine Überzahl an unbewaffneten, aggressiven Menschen stellt ebenso eine Bedrohung dar.
Es gibt zwar das Gebot der Verhältnismäßigkeit, das wird bei uns jedoch stark zulasten derjenigen ausgelegt, die das Rechtsgut verteidigen wollen. Wenn die Auslegung der Verhältnismäßigkeit die "Rechtsbrecher" ermutigt, müssen wir uns nicht wundern, dass Straftaten zunehmen. Das gilt für die Verteidigung individueller Eiegntums- und Persönlichkeitsrechte ebenso wie bei der Verteidigung öffentlicher Belange, die normalerweise ein Staatswesen ausmacht.

Unsere Leser wissen ja inzwischen, was ich von der Qualität unseres Staatswesens halte. Eine verrottende Bananenrepublik unter einer Führung, die das Staatsversagen uns täglich vor Augen führt. Dass es anderswo noch schlimmere "Bananenrepubliken" geben mag, ist keine Entschuldigung. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Der eigentliche Souverän versagt wieder einmal.
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Womit wir wieder beim Thema sind....

1. Juni 2018
Wer für abweichende Haltungen nur Schweigen übrig hat, verrät das Erbe der Aufklärung
Die Toleranz endet, wo jemand die Unverschämtheit besitzt, eine andere Meinung zu haben.

Reaktion (Wikipedia)
Als politischer Begriff bezeichnet Reaktion einerseits den "Versuch, überholte gesellschaftliche Verhältnisse gegen Änderungsabsichten (reformerischer oder revolutionärer Art) zu verteidigen" und andererseits die "Gesamtheit der fortschrittsfeindlichen politischen Kräfte"
"Reaktionär" wurde zum Synonym für einen Ewiggestrigen. Oft wird "Reaktion" als Kampfbegriff und abwertend gebraucht.

Kultur und gesellschaftliche Normen haben sich in der Vergangenheit über viele Generationen hinweg entwickelt. Änderungen und Anpassungen waren den sich veränderten Rahmenbedingungen geschuldet. Die Normen wurden allerdings immer auch von der herrschenden Elite geprägt. Revolutionäre Umbrüche gab es stets nur in Zeiten, in denen die Eliten ihre Macht missbraucht haben.
In einer funktionierenden Gesellschaftsordnung gibt es wenig Bestrebungen, etwas daran zu ändern. Warum auch, wenn sich das etablierte bewährt hat. Natürlich gibt es in einer Gesellschaft auch immer Individuen und Gruppen, die sich benachteiligt fühlen.
"Progressives" Gedankengut geht immer von denjenigen aus, die sich im bestehenden System benachteiligt fühlen, oder aber aber ihre bestehende Machtstruktur festigen oder erweitern wollen.
Anpassungen der gesellschaftlichen Normen sind durchaus sinnvoll, da sich die Welt ändert, und auch umgekehrt.
Änderungen an sich bedeuten jedoch lange noch keinen Fortschritt, diesen Automatismus gibt es nicht. Veränderungen ändern etwas, ob zum Besseren oder Schlechteren, sei zunächst einmal dahingestellt.
Neuland zu betreten ist mit Risiken verbunden, vor allem dann, wenn es dazu noch keine Erfahrungswerte gibt. Änderungen sollten daher zunächst erst im Kleinen erprobt werden, bevor man sich auf Umwälzungen einlässt. Vor allem muss auch der "Progressive" erkennen und sich eingestehen können, wenn "geniale" Ideen sich später als eher suboptimal herausstellen. Konservativ kommt von "conservare", erhalten wollen.
Der Reaktionär möchte einen früheren Zustand wiederherstellen. "Konservative" gelten in den Augen der Veränderer als Bremser, die man anschubsen muss, "Reaktionäre" sind noch viel schlimmer, da sie rückwärtsgewand agieren.

Rational betrachtet sollte jede Haltung reflektiert werden. Sich gehen sinnvolle Neuerungen in einer Art Trotzreaktion zu sperren ist für eine Gesellschaft genauso kontraproduktiv wie der Voranpeitschen von Veränderungen, die weder erprobt oder sich anderswo bereits bewährt haben. Kultureller Austausch hat in der Geschichte immer Früchte getragen, und zu Veränderungen in der eigenen Gesellschaft geführt. Fortschritt bestand z.B. darin, die Dinge, die sich anderswo bewährt haben und dort Nutzen gebracht haben, zu kopieren und ggf. zu verbessern. Die Bewässerungssystem der Araber waren zu seiner Zeit sicherlich fortschrittlich, hat sich dort bereits bewährt, so dass die Europäer daraus lernen konnten.

"Progressive" Veränderungen können jedoch auch ins Verderben führen. Um dazu ein Beispiel zu finden, müssen wir gar nicht weit in die Vergangenheit zurückblicken. Hitlers "Umwälzungen" galten für einen Großteil der Bevölkerungen ebenfalls fortschrittlich.
Wohin das geführt hat, wissen wir. "Konservative" und "Reaktionäre" in der NS-Zeit wurden nicht nur mundtot gemacht.
Ähnliches gilt für den Stalinismus im damaligen Russland.

Was ist aber ein echter Fortschritt? Ganz einfach: Bewahren, was sich bewährt hat. Ändern, was verbessert werden kann.
Die Kunst dabei ist zu erkennen, was davon was darstellt. In einer offenen Gesellschaft sollten alle Kräfte gleichermaßen Gehör finden, und niemals in die Schublade irgendeiner Ideologie gepackt werden. Eine ernstgemeinte Diskussion muss stets ergebnisoffen geführt werden. Fortschritt für uns in der gegnwärtigen Situation wäre, diese Praktiken wieder zu beherzigen und auch zu leben.

30. Juni 2018
Bischof: Migration als teuflischer Plan
Athanasius Schneider, einer der profiliertesten Bischöfe der katholischen Kirche im Interview mit der italienischen Tageszeitung "Il Giornale": Hinter Masseneinwanderung steht ein Plan, europäische Völker auszutauschen. "Europäische Union ist eine Art neue Sowjetunion"
Dass unsere historisch gewachsene, kulturelle Identität bewusst zerstört werden soll, ist nicht ganz abwegig.
Der Staat hat in den letzten 50 Jahren z.B. viel dazu beigetragen, die ursprüngliche Familienstrukturen zu schwächen. Der gegenwärtige Zeitgeist lässt dem Bürger kaum noch eine Möglichkeit zu einer Identitätsfindung zu.
Die Staatskirchen sind evtl. ebenfalls infiltriert. Auffällig ist, dass die Freikirchen in Deutschland immer größeren Zulauf erfahren, während die Staatskirchen Errosionserscheinungen zeigen. Die Freikirchen verteten ein sehr konservatives, traditionell familienbetontes Weltbild, das im Vergleich zu dem gegenwärtigen Zeitgeist schon reaktionär wirkt.
Die Lücken, die Politik und Kirchen aufbohren, werden durch andere Strömungen wieder gefüllt.
Jetzt werden vielleicht einige Leser heftig protestieren, aber hinsichtlich des Weltbilds finden sich zwischen der AfD und den Freikirchen durchaus einige Parallelen.

Jubel bei der Bundesregierung: Flüchtlinge überwiesen 2016 fast 18 Milliarden Euro in die Heimat
Man sieht, das Geschäftmodell geht auf. Die Familien in den "Zu-Flüchtenden-Ländern" kratzen das Geld für die Schlepper zusammen, damit es einer aus dem Clan ins gelobte Land schafft. Dort angekommen, setzt der "Geflüchtete" das um, was man unter Investoren "Return on Investment" nennt. Was spricht dann noch dagegen, die erwiesenermaßen erfolgreiche Investmentstrategie auszuweiten? Unser Gutmenschen-Dumm-Michl investiert hingegen in überteuertes Betongold, Lebensversicherungen, oder lässt sein Geld auf dem Konto versickern. Die "Geflüchteten" führen uns tagtäglich vor Augen, dass sie noch über wesentlich mehr Hausverstand verfügen als unsere medienverblödeten, degenerierten Landsleute.
Darvin's Regel "Survival of the Fittest" ( <-- bitte lesen, auch wenn sie meinen, das alles schon zu wissen!) wird gnadenlos durchschlagen. Deutschland schafft sich ab, und die, "die schon länger hier leben" schaffen sich gleich mit dazu.
Der einzige Ausweg ist vorgegeben: Sich an die (neue) Situation anpassen, oder mit untergehen. Der Anpassungsdruck geht jedenfalls in eine vollkommen andere Richtung, als es uns der Mainstream derzeit vorgibt. Die politische Korrektheit drängt uns in ein Verhaltensmuster, die dem einer bestmöglichen Anpassung diametral entgegensteht.

25. Juni 2018
Die drei Bedrohungen der Demokratie
Dieser Artikel beschreibt sehr gut, wie eine freiheitlich gesinnte Gesellschaft unterdrückt wird, und damit das Attribut "demokratisch" verwirkt hat. Wer seine Meinung öffentlich kund tut, muss ggf. mit Restriktionen rechnen. Seltsamerweise werden frühere Tabus nicht nur gebrochen, sondern gelten inzwischen als vorbildlich. Homosexualität und Frühsexualisierung sind hipp, sich hier zu outen wird nicht sanktioniert, sondern vielmehr schon belohnt. Es geht nicht darum, Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung zu diskriminieren oder zu verfolgen, aber es muss nicht zur gesellschaftlichen Norm gehypt werden.
Wir sehen: Wenn es darum geht, unsere (bürgerliche) Gesellschaftsordnung zu zerstören, gibt es keine Denkverbote. Andersherum sehr wohl.

24. Juni 2018
Der Elefant steht schon im Zimmer

Die Folgen der von Bundeskanzlerin Merkel zu verantwortenden Masseneinwanderung sind ein Klacks im Vergleich zum drohenden Euro-Zusammenbruch. Nur mit faulen Tricks wird die Gemeinschaftswährung noch zusammen gehalten.
Zwar etwas polemisch-sarkastisch formuliert, aber wie will man den ganzen Müll sonst noch ertragen?
Der Autor sieht den Zusammenbruch innerhalb der nächsten 2 Jahre kommen, wie wir aus Erfahrungen der Vergangenheit feststellen konnten, lassen sich Terminangaben dazu leider nicht vorhersagen. Wenn es soweit sein wird, geht alles sehr schnell, so dass sich keiner mehr (anders) positionieren kann. Die "Vermögenswerte" sind eine aufgeblasene Farce, viele fühlen sich reich, sind es aber nicht. Das betrifft nicht nur Europa, dieses Problem ist nahezu global. Wer feststellen will, wie vermögend er tatsächlich ist, muss zuvor Kassensturz machen. Und das geht auch nur durch einen globalen Kassensturz, bei dem alle uneinbringlichen Forderungen ausgebucht werden müssen. Und dann müssen wir sehen wie sich das, was übrig bleibt, auf wen verteilt. Dass es hier alles andere als fair zugehen wird, liegt auf der Hand. Anwartschaften und Forderungen können sich in Luft auflösen, Vorsorgepläne jedweder Art können über Nacht sich als Makulatur erweisen. Der "Kassensturz", wir nennen es "Crash", wäre die einzige vernünftige Grundlage, um danach ein neues und wieder kalkulierbares Finanzsystem aufzubauen. Die "Vermögenswerte", dazu zählen auch Pensionsansprüche und dergleichen, sind momentan eine Art Wundertüte, bei der ein Normalbürger keine Vorstellung hat, was sich tatsächlich darin befindet. Nach einem Crash und der Neuordnung des Finanzsystemes muss alles neu bewertet werden. Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Wie sich die Kaufkraft liquidierbarer Vermögenswerte ergibt, werden wir auch erst dann mit Gewissheit sehen. Vorausstzung für eine realistische Neubewertung wäre jedoch ein freier Markt.
Die Alternative zu einem Reset wäre die unkaschierte Festlegung eines totalitären Planwirtschaftsystems mit Zuteilung und Umverteilung. Also den Weg weiterhin beschreiten, den wir jetzt schon gehen. Nur lässt sich das nicht mehr lange als Marktwirtschaft verkaufen. Falls diese Katze aus dem Sack gelassen wird, würde sich jedoch auch das Verhalten der Menschen drastisch ändern. Die ältere Generation unserer Ostbürger hat diesbezüglich noch lebendige Erinnerungen.
Entweder lässt man einen Crash mit anschließendem Reset zu, oder es gibt noch eine Verlängerung über eine ungeschminkte Planwirtschaft unter einem totalitären Regime.
Während Donald einen Crash (und Reset) provoziert, bewegt sich Europa eher auf ein Wirtschaftssystem zu, das dem chinesischen ähnelt. Wie China mit den selbst erschaffenen Blasen umgehen wird, ist aber auch noch offen.
Die haben ebenso Probleme wie wir, aber mehr Kraft, den Druck im Kessel nicht entweichen zu lassen.

22. Juni 2018
Warum Sie bald Ihr Konto räumen sollten
Jetzt geht es ans Eingemachte - die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa. Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zur Transferunion.
Mit der Einigkeit in der EU ist es ohnehin bald vorbei. Das war ein Schönwetterkonstrukt, das nur solange hält, wie es etwas "zu holen" gibt. Noch haben die "Populisten" in Europa nicht die Überhand gewonnen, doch das wird kommen. Macron und Merkel treten zum letzten Gefecht an, wobei man bei der Merkel rechnen muss, dass sie nicht mehr lange an der Spitze ist.
Neben der Bankenschieflage in Südeuropa haben wir weitere Probleme. Die Visegrád-Staaten wehren sich vehement gegen Merkels Einwanderungspolitik, Italien kippt derzeit ebenso. In der Flüchtlingspolitik wird es keine europäische Einigung geben. Das Chaos, das Merkel verursacht hat, wird man ihr anlasten.
Baustelle 2 in Deustchland: Gesundheitswesen und Altenpflege. Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Das mit dem Pflegenotstand ist Ausrede. Wenn Pfegekräfte eine attraktive Bezahlung erhalten würden, gäbe es genügend davon. Das gleiche gilt für den sogenannten Fachkräftemangel. Wer genügend zahlt, bekommt seine Fachkräfte.
Die geflüchteten "Fachkräfte" sind es offensichtlich nicht, was unsere Wirtschaft benötigt.
Baustelle 3: Falls der Handelskrieg mit den USA weiter eskaliert, wofür einiges spricht, wird der in D wichtige Industriezweig der Automobilindustrie weiter Federn lassen müssen. Die Dieselaffäre ist noch nicht ausgestanden, schon bahnt sich das nächste Disaster an. Zwar haben die deutschen Autobauer (außer Opel) in den letzten Jahren fette Gewinne gemacht, aber die werden sicherlich nicht re-investiert, wenn die Branche den Bach 'runter geht.
Baustelle 4 ergibt sich aus den Folgen der vorgenannten Baustellen: Sinkende Steuereinnahmen bei steigenden Verpflichtungen.
Auch ohne die hausgemachten Schwierigkeiten sollte man annehmen dürfen, dass ein Superkonjunkturzyklus nicht ewig hält. Deutschland hat das nicht zuletzt durch eine Art von Lohndumping im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn erreicht. Geringer Lohn bei hoher Belastung und gleichzeitig hohen Abgaben ist kein Magnet für potenzielle Leistungsträger.
Kurzum, Deutschland hat sich in eine Sackgasse manövriert. Der Staat wird sich "sein" Geld holen, solange es noch geht!
Ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht auf die Perspektiven seiner Bürger.

20. Juni 2018
Finanzmärkte: Es braut sich was zusammen
Einige Gedanken zur Entwicklung der Weltwirtschaft auf mmnews.
Das beschriebene Gesamtbild deckt sich auch mit unserer Einschätzung.

CSU wohl sauer wegen Merkel-Zusagen an Macron
Merkel hat "ihre" CDU im Laufe ihrer Regentschaft die Partei immer weiter nach links getrieben. Dass dadurch die Übereinstimmung mit der (einstigen) Schwesterpartei auseinanderdriftet, ist kein Wunder. Was verwundert ist jedoch, dass die Merkel es tatsächlich geschaft hat, alle CDUler absolut auf Linie zu trimmen. Merkel sollte eigentlich innerhalb der eigenen Reihen genug Feinde haben, damit es zu einem Sturz reicht. Die in den Medien vorgetragene Geschlossenheit innerhalb der CDU ist schwer vorstellbar. Seehofer dürfte nicht so verrückt sein einen Alleingang zu riskieren, wenn er nicht auch auf Unterstützung aus der CDU rechnen könnte. Hinter den Kulissen dürfte es mächtig brodeln. Dass Merkel nun auch in den (manipulierten) Politumfragen deutlich an Zustimmung verloren hat ist vielleicht ein Zeichen dafür, dass Merkel kurz vor dem Ende sein könnte. Zusammen mit der Merkel dürfe gleichzeitig auch der Drehhofer abdrehen. Wahrscheinlich behagt dem Horst die Rolle des Königenmörders nicht sonderlich, aber einer muss die "Drecksarbeit" tun.

19. Juni 2018
Polit-Asyl-Theater

Eine grotten-schlechte Inszenierung. Ich erspare mir weitere Kommentare.
Leider hat der einzelne Bürger in dieser Sache kaum die Möglichkeit, seine (berechtigten) Interessen durchzusetzen.

Wenden wir uns anderen Themen zu, wo wir noch in gewisser Weise selbst noch agieren können.
Vorsorge: Wenn Sie den Chart zum DAX betrachten, so haben die Deutschen Aktien seit dem letztem großen Tiefstand im März 2009 eine gute Performance hingelegt, von einigen, zwischenzeitlichen Korrekturen abgesehen.
Wir waren immer skeptisch, da sich der Aktienmarkt von dem ihm "einfach so hingeschmissenen" Geld der Notenbanken ernährte.
Edelmetalle und Rohstoffe haben während dieser Periode kaum profitiert, der Immomarkt hingegen schon.
Nun bahnt sich tatsächlich eine Trendwende an, nicht zuletzt auch wegen den steigenden Zinsen der Fed, sondern auch durch die Ankündigung der EZB, das Anleihen auslaufen zu lassen. Die Angst vor einem beginnenden Wirtschaftskrieg setzt dem eins drauf.

Das Gespenst der "Inflation" geht wieder um, Begleiterscheinungen wie Rezession nicht ausgeschlossen. Das Kofferwort "Stagflation" dürfte vielen Lesern nicht unbekannt sein. Die Kaufkraft vieler Vermögenswerte sinkt in einem solchen Umfeld.
Deutsche Aktien und Immobilien sind ausgelutscht, auf diesen Zug braucht keiner mehr aufspringen.
Nur der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle wiederholt anzumerken:
Wir sind keine Anlageberater sondern legen unseren Fokus auf Vorsorge und Krisenvorsorge. Daher beobachten wir auch die Entwicklungen an den Märkten, bzw. das, was davon noch übrig geblieben ist. Wir diskutieren hier über Möglichkeiten, Ersparnisse (ohne diese ist Vorsorge generell nicht möglich) vor drohendem Kaufkraftverlust zu schützen. Gefahren lauern überall.
Diebe und Betrüger, und nicht zu unterschätzen, der Staat. Letzterer hat ein Problem mit seinen Ausgaben. Wie lautet das Sprichwort? "Woher nehmen, wenn nicht stehlen?" Genau das ist des Pudels Kern. Ohne "Wegnehmen" funktioniert es nicht.

18. Juni 2018
Dreht sich Drehhofer erneut, oder stürzt die Kanzlerin?

Bis zum verpatzten Start der deutschen Nationalelf war dies das Tagesthema in den Medien. Die Gerüchteküche brodelt.
Seehofer hat sich weit aus dem Fenster gelehnt, wenn er vor Merkel wieder einknickt, ist seine Glaubwürdigkeit endgültig zerstört.
Eigentlich kann er nicht mehr zurück, und müsste den Machtkampf gegen Merkel nun konsequent durchziehen. In der Politik ist jedoch erfahrungsgemäß nicht unmöglich, Charakter ist ein Fremdwort. Die Grünen spekulieren bereits auf einen Bruch zwischen den Unionsparteien und biedern sich als Ersatz in einer dann CDU-SPD-Grünen Koalition an. Ekelhaft charakterlos, Macht nix, wenn es um die Macht geht! So ticken unsere Politiker eben. Egal wie es ausgehenen wird, der politische Schaden ist jedenfalls nicht mehr gut zu machen.

15. Juni 2018
Zerbricht die Regierungskoalition?

Zwischen Merkel und Seehofer gibt es scheinbar unüberwindliche Gegensätze hinsichtlich der Flüchtlingspolitik. Nur Show, oder kann das zum Platzen der Koalition führen? Einer der beiden muss nachgeben, was mit Gesichtsverlust verbunden wäre. Oder man einigt sich auf einen faulen Kompromiss, was vor allem Merkels Stil wäre. Wir werden sehen, wie die Story ausgeht. Auf jeden Fall ist es eine Gelegenheit, Merkel zu stürzen.
Interessanter entwickelt sich die Sache jenseits des großen Teiches. Strafzölle auch für China? Wie verkraften die USA die Zinserhöhungen der Fed, ohne in eine Rezession abzurutschen, und wie will Trump mit der Neuverschuldung umgehen, die durch fehlende Steuereinnahmen zwangsläufig noch schneller steigen werden. Sparen würde zwangsläufig in die Rezession führen.
Die Finanzpolitik der US-Regierung geht irgendwie nicht zusammen, das müsste auch Donald Trump wissen. Also wird er noch andere Pläne verfolgen. Wie bereits erwähnt, ist die Fußball-WM ein Ereignis, das die halbe Weltbevölkerung ablenkt. Daher sollten wir in dieser Zeit besonders aufmerksam sein...

13. Juni 2018
Review: HGCN-Veranstaltung am 12.6.2018

Der Veranstaltungsraum im Gasthaus Fasanengarten war gut gefüllt, der Hartgeldclub Nürnberg freute sich vor allem über den Besuch von neuen Zuhörern.
Referent Steffen Paulick analysierte anhand der technischen Analyse die wichtigsten Anlageklassen, wie die physischen Edelmetalle, die wichtigsten Aktienindices, diverse Währungen und ging insbesondere auf die Zinsentwicklung in Europa wie auch die in der USA ein. Darüber hinaus verwies er auf die gegenwärtigen gesellschaftlichen wie geopolitischen Spannungsfelder die die Finanzmärkte immer stärker tangieren.

Die Quintessenz aus diesem Vortrag ist das viele Anlageklassen in "Hab-acht-Stellung" sich befinden, der freie Markt passe ist.Mehr denn je auf den Aktionismus der Zentralbanken geschaut werden muss, da diese zum Grossteil mit ihren "Aktionen" die Märkte in der jüngsten Vergangenheit beeinflussten. Die Streuung von Vermögen sollte sich schwerpunktmässig über physische Edelmetalle, Agrarrohstoffe, Währungen wie russischer Rubel, indische Ruphie und chinesischen Yuan erstrecken. Zur Abrundung könnte, da das grosse politsche Schlagwort die "Digitalisierung ist, das freie Vermögen auch einen kleineren Teil von ausgesuchten Kryptowöhrungen beeinhalten. der russische Aktienmarkt mit einem günstigen KGV von ca. 6 und einer Dividenrendite im Schnitt von 5 Prozent könnten für den risikoafinen Investor eine Abrundung in seinem Vermögensportfolio darstellen.

In Kürze stehen auf jedenfall grössere Bewegungen in den diversen Anlageklassen an, da viele Chartbilder sich "zuspitzen" und aus vielen Formationen, schier nach einem Ausbruch rufen !

Latente Gefahren sind die Schuldenproblematiken in Ländern wie Italien, Griechenland und Co., wie auch der aussagekräftige negative Kursverlauf der Deutschen-Bank-Aktie den Steffen Paulick aufzeigte. Aus der Immobilienblase kann wenn sich die Nachfrage verlangsamt auch jede Menge Luft entweichen.

Wieviel nominale Rezssion die Zentralbanken zulassen werden das ist die spannende Frage in naher Zukunft und ab welchen Zeitpunkt die monetären Technokraten von der EZB, FED und BIZ wieder den Markt für sich vereinnahmen

Nach dem profunden Vortrag war im Anschluss mit einer Vielzahl der Teilnehmer eine rege Diskussionsrunde im Gange. Gegen ca. 21.30 Uhr wurde die Veranstaltung beendet. Der Hartgeldclub Nürnberg bedankt sich für die rege Teilnahme und freut sich auf das nächste Wiedersehen.

12. Juni 2018
Donald trifft Kim

Was genau bei dem bilateralen Gesprächen herausgekommen ist, weiß man nicht genau. Zeugen gibt es wohl nicht.
Alles super gelaufen, hat man den Eindruck. Zumindest konnten sich beide "Machthaber" vor der Weltöffentlichkeit medienwirksam in Szene setzen. Überbewerten sollte man das nicht, vor allem wissen wir ja inzwischen, dass beide Figuren jederzeit für neue Überraschungen gut sind.

Reset oder Teilreset?

Wir haben im gestrigen Blog die Vermutung geäußert, dass sich in Sachen "Schuldenschnitt" etwas tun könnte. Die Forderung scheint von Donald Trump zu kommen, auch wenn er das so explizit nicht ausdrückt. Aber wie anders soll man es verstehen, wenn die Länder mit Handelsbilanzüberschüssen die "Rechnung" präsentiert werden soll. Es wird dann natürlich nicht bei einem Schuldenschnitt gegenüber den USA bleiben, sondern auch auf andere Staaten übergreifen. Die Blaupause dafür hat bereits vor einigen Jahren (da war die Griechenlandkrise gerade auf dem Höhepunkt) die Boston Consulting Group geliefert, wir haben darüber berichtet. Die Idee dahinter war, dass es für alle überschuldeten Staaten in Europa einen Schuldenschnitt auf das Niveau gibt, bei dem die Schulden wieder bedient werden können. Als Zahl schwirrt hier die magische 80% Schuldenquote in Bezug auf das BIP herum, wie immer auch ausgerechnet dieser Prozentsatz noch als "gesund" angesehen wird.
Die Boston Consulting Group hat in ihrem Arbeitspapier auch dargelegt, wie der Schuldenschnitt finanziert werden kann, namlich ganz einfach, indem auf das Privatvermögen der Bürger durchgegeriffen wird. Vor lauter Asyl-Flüchtlings-Hickhack sind wir von den "guten alten" Problemen, die zwischenzeitlich in keinster Weise gelöst worden sind, vollkommen abgelenkt.
Zypern und Griechenland sind weitgehend vergessen, und nun steht auch noch die Fußball-WM an.
Eiegentlich eine ideale Zeitspanne um irgendwelche "Schweinereinen" durchzuziehen, die im Volk unpopulär sind.
Die Börsianer wunderten sich, dass nach Trumps G7-Eklat nichts passiert sei. Wenn die Anleger die Zwischenzeilen Donald Trumps genauso interpretieren wie ich, dann wäre die Flucht in Sachwerte durchaus eine logische Konsequenz. Und Aktien repräsentieren nun einmal Sachwerte, unabhängig davon, ob sie überbewertet erscheinen, oder nicht. Btw, in Edelmetalle scheinen die Marktteilnehmer immer noch nicht zu flüchten, aber das ist ein anders Kapitel.
Erinnern Sie sich wieder an die Zeit "Zypern" und "Griechenland", als es noch die Gemüter der ganzen Republik erreget hat. Vielleicht steht jetzt die Zeit an, die damals angedachten "Lösungen" durchzuziehen, jetzt, wo fast niemand mehr damit rechnet.
Zugegeben ist das nur ein Gedanke, aber verwerfen würde ich diesen nicht. Ich jedenfalls rechne mit dieser Möglichkeit.

11. Juni 2018
Trump brüskiert die übrigen G7 Teilnehmer

Entweder ist der Typ total meschugge, oder sau-genial. Trump prangert seit längerem die unausgeglichene Handelsbilanz
verschieder Länder mit den USA an. Im Prinzip hat er recht, eine dauerhaft unausgeglichene Handelsbilanz zwischen verschiedenen Volkswirtschaften führt zu Problemen, das dürfte ja nicht eine neue Erkenntnis sein. The Donald drückt sich für Kenner des Finanzsystems lediglich etwas seltsam aus. Die Überschußländer sollten die Rechnung bezahlen, da sie die USA durch unfaire Handelspraktiken übervorteilt hätten. Was meint er damit? Ganz klar, die USA wollen ihre Verbindlichen nicht zurückzahlen, aber das kann Trump so nicht sagen, ohne den Dollar gleichzeitig zu pulverisieren. Die beabsichtigte Bilanzverkürzung soll also so hingetrickst werden, dass die Überschußländer den Teil übernehmen, ohne dass das Wort "Pleite" in den Mund genommen wird.
Die Ansage ist glasklar, und wir wissen inzwischen, dass Donald meint, was er sagt.
Dass die USA praktisch zahlungsunfähig sind, sollte spätestens nach der Steuerreform/Entlastung für amerikanische Unternehmen bewusst geworden sein. Die Steuerausfälle können nur durch neue Kredite kompensiert werden, und hier liegt der Knackpunkt.
Ohne irgendeiner, gleichzeitiger Bilanzverkürzung wird das schwierig.
Rückwirkend betrachtet, wird vielleicht auch die damalige Rolle des ehemaligen Finanzministers Varoufakis in Griechenland verständlich. War das etwa ein Testballon, wie man Gläubiger unter Druck setzen könne? Varoufakis hatte während der Griechenlandkrise seine EU-Partner ebenfalls mit sehr "unkonventionellen" Vorschlägen konfrontiert, ähnlich wie das Trump heute macht. Auch Griechenland ging um eine massive Bilanzverkürzung, so ist beispielsweise die irre Forderung der Griechen gegenüber Deustchlands mit nachträglichen Reperationsforderungen aus WK2 zu verstehen. Klar, dass kein Geld geflossen wäre, aber es hätten damit griechische Verbindlichkeiten kompensiert werden können. Varoufakis ist schon deshalb gescheitert, weil Griechenland viel zu klein war, um sich gegen den Rest der EU, voran das übermächtige Deutschland, durchsetzen zu können.
Wie die Geschichte damals ausgegangen ist, wissen wir ja.

Donald Trump und die USA sind da aber ein ganz anders Kaliber. Hier liegen die Machtverhältnisse genau andersherum.
Trump nimmt die Kollateralschäden eines drohenden Handelskriegs offensichtlich billigend in Kauf. Diese Botschaft sollte von den restlichen G7-Teilnehmern eigentlich verstanden worden sein.
China hat mit der Politik Trumps zwar auch Probleme, gehen damit jedoch wesentlich pragmatischer um. Die Chinesen spielen ihr eigenes Spiel, um den drohenden Verlust so weit wie möglich zu minimieren. Und die Sonderzölle der USA auf Stahl und Aluminium trifft China nicht wirklich, der Protest Chinas und deren Entrüstung dürfte wohl eher der Inszenierung für die Weltöffentlichkeit dienen.
Trotz allen vorangegangenen Säbelrasselns scheint sich Trump auch noch mit Putin verständigen zu wollen. Aber erst einmal ist ja der Nordkoreaner "dran". So dümmlich Trump in unseren Medien auch immer dargestellt wird, Merkel und Europa haben offensichtlich noch nicht kapiert, wohin die Reise geht. Die EU hält an ihren Prinzipien fest, und hat ja auch bereits die USA vor der Welthandelsorganisation "angeschwärzt". Die WHO ist aber ein zahnloser Tiger, wenn weder die USA, China oder Russland das Spiel mitmachen. Regeln zählen nicht mehr, das Problem muss pragmatisch gelöst werden, überholte Prinzipien dabei über Bord geworfen werden. Die Gefahr, dass am Ende die EU als der große Verlierer dastehen wird, ist enorm.

Deutschland hat so viele hausgemachte Probleme, dass ein etwas heftigerer Konjunktureinbruch in D die BRD selbst in den Ruin treibt. Da nutzt auch die Position eines Gläubigers nicht mehr viel, wenn die Schuldner nicht leisten wollen.
So wie es aussieht, wollen auch die Italiener ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen. Insgesamt läuft alles auf einen bevorstehenden Reset hinaus. Von den damit verbundenen Bilanzverkürzungen dürfte Deutschland mit die meisten Wunden davontragen.
Wenn es stimmt, dass sich China über die letzten Jahre hinweg immense Goldvorräte zugelegt hat, verkraften sie notfalls auch eine Währungsreform, jedenfalls besser als Deustchland oder Japan. Das mit dem goldgedeckten Yuan hat einen gewissen Charme, was die USA in der Hinterhand hält, weiß ich nicht genau. Dass die USA die deutschen Goldreserven, die in den USA lagern, konfisziert, sofern sie überhaupt noch vorhanden sind, sollte ebenfalls klar sein. Vielleicht ist es ganau da, was Trump mit dem Begriff "die Rechnung zu zahlen" bereits angedeutet hat. Zieht Euch warm an...

Der absehbare Zerfall der Gesellschaft durch Masseneinwanderung
Dieser Artikel erklärt die Zusammenhängemit logischen Argumenten, und zeigt uns die daraus resultierenden Folgen für die Veränderungen in unserem Land. Ist es etwa das, was wir uns vorstellen oder wünschen?
Ich behaupte, das ist es nicht. Gutmenschen werden dagegen argumentieren, dass diese Befürchtungen irrational wären.
Für mich sind die Argumente einleuchtend, und es wäre irrational zu glauben, dass es anders kommen würde...

10. Juni 2018
Parteitag der Linken: Grundsatz der offene Grenzen wird festgeschrieben.

Dümmer geht's nimmer, mal sehen wie sich die Linke in der Wählergunst entwickelt.
Die Wagenknecht scheint aus der Führungsriege die einzige zu sein, die so etwas wie Verstand aufweist.
Es ist die Aufgabe und die Verantwortung jeder Staatsregierung, die Grenzen wirkungsvoll so zu schützen, dass der Bevölkerung kein Schaden entsteht, und Gefahren schon im Vorfeld abgewendet werden.
Die Geschichte des syrischen "Mörder-Flüchtlings" Ali "Sonst-Irgendein-Name", sollte der Bevölkerung eigentlich entgültig die Augen geöffnet haben. Ich will das nicht für die unsägliche "Rassismus"-Debatte instrumentalisieren, sondern es als erneuten Beweis für die verantwortungslose Politik Merkels werten. Für den ganzen Scheiß trägt sie die politische Verantwortung. Dass man Merkel nicht deswegen stürzt und wegen ihrer zahlreichen "Rechtsbeugungen" (das ist noch harmlos formuliert) zur Verantwortung zieht, ist für mich unverständlich.
Mann stelle sich vor. Ein "Schutzsuchender" flüchtet nach Deutschland, wird aber nicht anerkannt, zieht deswegen vor Gericht, wird trotz Straftaten weiterhin hier geduldet, murkst ein 14-jähriges Mädchen ab, flüchtet nun "schutzsuchend" zurück in den Irak, wird dort aufgrund der guten Kontakte zwischen Deustchland und dem Irak dort schnell verhaftet, und ebensoschnell nach Deutschland ausgeliefert. Stellen Sie sich das alles bildlich vor, und nun spielen wir das alte Spiel: Finde den Fehler!
Wenn nach BAMF-Skandal und diesem Ereignis das Faß noch nicht übergelaufen ist, was braucht es noch dazu?
Argumente zur Korrektur einer vollkommen verfehlten Politik, die irgendwie nur den leisesten Hauch von "nationalistisch" oder "populistisch" aufweisen, werden gleich in die Nazi-Ecke gestellt. Das ist nicht nur absurd, das ist krank.
Wer die Ideologie des 3. Reiches auch nur im Ansatz gut finden kann, hat nicht alle Tassen im Schrank. Das war ein Verbrecherregime, das mit Nationalismus, und strenggenommen auch mit Rassismus, nicht allzuviel am Hut hatte.
Wenn Sie sich das nationalsozialistische Ideal des germanischen Herrenmenschen ansehen, dann hätten sich die damaligen Nazi-Größen alle sofort selbt kastrieren müssen. Hitler entsprach von seinem Habitus einem Vorzeige-Arier ebensowenig wie der "Krüppel" Goebbels, und der Fettsack Göring verkörperte auch alles andere als den germanischen Athleten.
Die Naziführung bestand aus skrupellosen Verbrechern, die zwar selbst in keinerlei Hinsicht dem rassistischen Idealen entsprach, aber eben diese quasi "züchten" wollte. Wahrscheinlich nicht, damit diese zur Elite gehören, sondern dass die Elite über ein williges Heer an unterwürfigen, treu-doofen Arbeitersklaven und an Kanonenfutter verfügen können. Falls davon noch einige der ewig-gestrigen diese Art von "Rassismus" verherrlichen, dann haben die nicht kapiert, dass sie niemals vorgesehen waren, jemals selbst zur Elite zu gehören. Skave bleibt Sklave, auch wenn sie die Rolle eines Obersklaven zugesprochen bekommen hätten.

Dass Freigeister und Freiheitsanhänger (wovon es im HGCN zahlreiche gibt) sich mit dieser Ideologie nicht im geringsten anfreunden können, versteht sich von selbst.
Wenn wir uns als Deutsch oder sonst irgendwie als Nationalität verstehen wollen, dann kann man das mit jedweder Art von Rassismus nicht verbinden. "Deutschtum" ist mit einer Rasse in keinster Weise in Verbindung zu bringen, die Deutschen sind keine eigene "Rasse", sondern seit je her ein Haufen mit genetischen Einflüssen verschiedenster Herkunft, zwar mit vorwiegend weißer Hautfarbe, aber das war's auch schon.
Was uns verbindet, ist vor allem unsere Kultur und unsere gemeinsame Geschichte. Und selbst diese ist nicht homogen, geografisch streng abgegrenzt, sondern regional, auch übergreifend auf die Staatgebiete unserer Nachbarn.
Aus Studien der Verhaltungsforschung weiß man, dass eine Gesellschaft einen Anteil von ca. 10% "Fremden" vertägt, ohne dass es deswegen zu Konflikten kommen muss. Bei diesem Anteil besteht für die "Fremden" ein Anpassungsdruck, so dass spätestens nach einer Generation auch die vollkommene Integration anzunehmen ist. Die Aufnahme "neuer" Bürger funktioniert relativ gut, solange es keine Verteilungskämpfe in einer Not gibt, und die "Quote" nicht überschritten wird.
Die Geschwindigkeit für die Aufnahme von "Neubürgern" ist auch davon abhängig, wie weit entfernt deren Kultur von der unseren ist.
Wir sind NICHT grundsätzlich gegen den Zuzug von Menschen, egal aus welchen Teilen der Erde, sondern lediglich dagegen, dass dies unkontrolliert, unüberlegt, unkoordiniert, unlimitiert und auch nicht sozialverträglich passiert.
Wir plädieren für ein vernünftiges Mittelmaß, aber das gibt es bei uns offensichtlich nicht. In keiner Hinsicht!
Entweder das eine Extrem, oder das andere. Was zu befürchten ist, dass sich das tatsächlich in die extrem andere Richtung ändern könnte. Erst lassen wir alle rein, dann jagen wir alle wieder fort. Die Stimmung für das andere Extrem wird dadurch genährt, indem man das "derzeitige" Extrem überhaupt erst zugelassen hat. Interessanter Weise sind es oft die selben Leute, die sich jeweils vor den (anderen) Karren spannen lassen. Die KZ-Aufseher von gestern sind (zumindest von der Mentalität her) die Fähnchenschwinger von morgen. Auch etwas, was mich beunruhigt.
Würden die Chaoten von Antifa & Co. in der Zeitspanne vor ca. 85 Jaren gelebt haben, wären sie damals wahrscheinlich in der SA aufgegangen. Das, was sie vorgeben zu bekämpfen, betreiben sie unter anderem Vorzeichen.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Flüchtlingspolitik nicht der Unfähigkeit unserer Politiker verschuldet ist, welcher Sinn steht dann dahinter?
Eine mögliche Antwort finden Sie hier: Umvolkung: Die wahren Gründe
Der Mainstream würgt diese Thesen zwar als "rechte" Verschwörungstheorie ab, leider sind die dort dargelegten Argumente nicht ganz unlogisch, und wesentlich naheliegender als das inkonsistente, in sich widersprüchliche Geschafel der Mainstreampresse, das überhaupt keinen Sinn ergibt. Falls aber die Umvolkungstheorie tatsächlich wahr sein sollte, würde sich für uns daraus eine dramatische Pflicht ergeben.
Da wäre nicht nur einer Kriegserklärung, da Teile dieses teuflischen Plans bereits weitgehend umgesetzt worden sind, sondern tatsächlich eine Kriegsführung, die von der Masse weitgehend unbemerkt blieb.

Übrigens, auch Hitler hatte versucht, die deutsche Kultur und das deutsche Volk in seiner Ursprünglichkeit zu vernichten.
Selbst wenn er seinen unsäglichen Krieg gewonnen hätte, wäre von der wahren deutschen Kultur nichts mehr übriggeblieben.
Als sich die Sache am Ende des Krieges als aussichtslos erwies, ist die vollkommene (Selbst-) Zerstörung der Deutschen im "Endsieg"- Niedergangsgemetzel ebenfalls gescheitert, Deutschland hat sich nach dem Krieg wieder aufgerappelt. Bleibt zu hoffen, dass es diesmal ebensowenig klappt...

Gerade erreichte mich noch eine Leserzuschrift, dass ich in diesem Blog den Eindruck erwecken würde, zwischen der Machtergreifung Hitlers und dem heutigen Geschehen bestünden Parallelen. Genau so sehe ich das! Unsere Gesellschaft scheint heute ebenfalls ideologisch unterwandert zu werden. Die Unterschiede: Heute läuft es unter entgegengesetztem Vorzeichen, und es gibt (noch) keinen charismatischen, einzelnen Anführer. Deshalb ist die Angelegenheit aber nicht weniger gefährlich.
Hätte die Bevölkerung das Spiel damals rechtzeitig durchblickt und hätte beherzt gehandelt, wäre es vielleicht nicht so weit gekommen, und wir müssten uns heute nicht diesen Kapitels so unrühmlicher Geschichte schämen!
Unde nein - uns trifft keine Schuld, was damals abging, denn diese Generation ist so gut wie verstorben. Wir, die nachgekommen sind, müssen uns eines Tages vielleicht ganz anderen Fragen stellen!


Steuerung der Massen
Meldung: Verbrauch der Plastiktüten in Deutschland deutlich zurückgegangen.

Die Diskussion über Umweltsünder "Plastiktüte" ist ja nich ganz neu, seit uns immer wieder Bilder von Stränden gezeigt wird, die mit Plastikabfällen übersät sind. Oder die Meldungen von Mikroplastik in den Ozeanen, die über die Nahrungskette über Fisch wieder zum Menschen gelangen. Die Frage, warum Abfallplastik überhaupt in die Gewässer kommt, wird wenig diskutiert. In den entwickelten Ländern sollten wir eigentlich eine zuverlässige Entsorgungslogistik haben. Warum, zum Teufel, machen wir (Deutschen) den Zirkus einer peniblen Mülltrennung mit, wenn es nicht den gewünschten Zweck erfüllt?
"Mann muss die Plastiktüten deshalb verbieten, weil die Mülltrennung weltweit ja nicht so gut funktioniert wie in Deutschland"
O.k. Vielleicht sind "wir" ja gar nicht "schuld", die Mülltrennung und Recycling funktionieren (bei uns) tatsächlich, warum müssen Plastiktüten dann ausgerechnet bei uns verboten werden?
Verboten sind sie ja noch nicht, aber soweit stimatisiert, dass der Handel Einkaufstüten aus Platik mehr oder minder bereits freiwillig aus dem Angebot genommen hat. Und dort, wo sie noch verfügabr sind, traut sich der (deutsche) Kunde gar nicht mehr zugreifen, falls er sich nicht vorwurfvollen Blicken der anderen Kunden aussetzen möchte, oder gar noch "dumm" angequatscht werden will. Einkaufstüten gibt es zwar nach wie vor noch, aber entweder aus Papier, aus Baumwolle, oder stabile Taschen aus Kunststoff, die mehrmals verwendet werden können. Werden damit Ressourcen eingespart? Nein, das Problem wird lediglich verschoben. Schon tauchen die ersten Meldungen auf, dass die Bürger mit Zellstoffprodukten (Papier/Karton) sparsamer umgehen möchten. Also bald keine Einkauftüten aus Papier, die Küchenrolle wird aus dem Sortiment genommen, und Klopapier wird schließlich auch aus Umweltschutzgründen verbannt. Früher gab's das Zeug schließlich auch nicht. Ist aber schon lange, lange her.
Falls es noch lebende Zeitgenossen gibt, die sich daran erinnern können, ganz früher einmal den Hintern mit Zeitungspapier abwischen zu müssen: Selbst das war Papier. Schöne neue Welt, einfach nur noch "Scheiße"...

6. Juni 2018
Die freie Privatstadt als alternative Ordnung
Eine interessante Alternative auf Basis einer streng rationalen Betrachtungsweise. Leider ein wenig Utopia.
Die Theorien greifen deshalb nicht, da es den homo oeconomicus in der Realität nicht gibt.
Da die Menschen nicht rational handeln, ist eine Vorhersage der Entwicklungen nicht möglich, wenn die Modelle auf Rationalität aufbauen. Von Seiten der Eliten her gibt es aber auch keine großen Bestrebungen, das Volk zu mehr Rationalität hin zu erziehen, statt dessen werden Instrumente der Manipulation bzw. Massenpsychologie eingesetzt. In einem marktwirtschaftlich-kapitalisischen System würde sich langfristig rationales Handeln im Sinne eines homo oeconomicus noch am ehesten durchsetzen, da andere Verhaltenswsweisen weniger Erfolge bringen würden. Kritiker einer kapitalistischen Marktwirtschaft behaupten immer, in einem solchen System würden nur rücksichtslose Egoisten bestehen und dominieren. Gegenargument: Warum ist das in sozialistischen Systemen nicht besser, sondern eher noch schlimmer? Daran kann es also nicht liegen. Erfolge ohne Kooperation und Gemeinschaftssinn werden in einem streng marktwirtschaftlichen Umfeld sehr begrenzt sein, und sich deshalb nicht allgemein durchsetzen, ebensowenig wie sich keine Erfolge einstellen, wenn die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen überhaupt nicht (oder nur wenig) berücksichtigt werden, denn nur das ist die Voraussetzung zu jeder Motivation.

5. Juni 2018
Euro: Nicht Italien, Deutschland muss austreten!

DEXIT - Ist der Austritt Deutschlands wirklich undenkbar? Warum lässt sich Merkel dauernd von der Südschiene auf der Nase rumtanzen? Anstatt sich mit immer neuen Forderungen erpressen zu lassen sollte Berlin den Euro verlassen.
Deutschland befindet sich in einer fatalen Sackgasse. Nach jahrelangen, viel zu hohen Handelsbilanzüberschüssen ist Deutschland zum "mächtigen" Gläubiger geworden. Die Mahnungen der EU-Kommission diesbezüglich wurde in den Wind geschossen, und die (berechtigte) Kritik Donald Trumps wird ebenfalls nicht Ernst genommen. Die Sache hat auch einen psychologischen Effekt, Gläubiger sind generell beim Schuldner unbeliebt. Dabei gäbe es genügend Gelegenheit, Gegenleistungen einzufordern. Wie kürzlich berichtet, zerfällt selbst im wirtschaftlich so starken Bayern die Infrastuktur. Die Hälfte aller Brücken wären sanierungsbedürftig, das Straßennetz hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Man kann sich auch künstlich "reichrechnen", wenn der Investitionsstau auf der anderen Seite immer groteskere Züge annimmt. Aber so ist es abzusehen, dass wir die schönen, hohen Forderungen in nicht allzuferner Zukunft mehr oder minder abschreiben müssen. Das Geld wird dann weg sein, und die Baustellen werden noch mehr geworden sein.

Der angebliche Wohlstand der Deutschen ist eine propagandistische Farce, der durchschnittliche Bürger hat viel weniger, als er glaubt.
Kredit ist kein Wohlstand, sondern es sind Fesseln. Grundbedürfnisse wie Wohnen wird immer teuerer, für mache bereits unerschwinglich. In Ballungszentren wie München geht für viele der weitaus größte Teil des Einkommens für das Wohnen drauf. Anständiges Essen wird ebenfalls immer teuerer, wenn man sich nicht vorwiegend von industriell gefertigten Lebensmitteln ernähren möchte. Das sind Relationen, wie Deutschland nach dem Krieg. Das Einkommen geht für Unterkunft und dem Dach über Kopf drauf.
Dafür sind unnötige Dinge, wie Unterhaltungselektronik spottbilig. Gott sei Dank, denn damit können die Statistiker die Inflationsraten schönrechnen. Jeder Durchschnittsbürger wird bald 5 Handys und 10 Fernseher besitzen, damit die Teuerung auf das gewünschte Niveau berechnet werden kann.
Was Wunder, wenn die Wohnungskosten rapide steigen. Dafür hat schon die Bundesregierung gesorgt.
Der Wohnungsmarkt ist relativ unelastisch, so dass sich eine Erhöhung der Nachfrage innerhalb kürzester Zeit entsprechend stark auswirken wird. Zu den hausgemachten Teuerungsproblemen kommt noch hinzu, dass die Rohstoffpreise, vor allem Energie, kräftig gestiegen sind, und dieser Trend sicherlich noch weiter anhält.

Zuletzt noch eine Warnung aus der Chart-Technik an alle Goldbugs: Die längerfristigen Aufwärtstrendlinien scheinen nach Unten durchbrochen worden zu sein, jedenfalls auf Dollarbasis. Nicht unbedingt ein Grund zur Beunruhigung, aber die Hoffnung, dass der Goldpreis aus seiner Dreiecksformation jetzt nach oben ausbrechen würde, und der Weg für kräftige Kursanstiege frei wäre, ist zunächst einmal wieder vom Tisch. Angesichts der steigenden Energiepreise steigen auch die Kosten der Minenbetreiber, d.h. zu den gegenwärtigen Gold-Preisen wird der Abbau zunehmen unrentabler. Langfristig bleiben die Aussichten für steigende Notierungen daher sehr realistisch. Welche Einschläge auf denFinanzmärkten auf uns zukommen, werden wir sehen. An seinen strategischen "Goldreserven" sollte jeder beharrlich festhalten, auch wenn die Euphorie derzeit noch sehr gedämpft ist. Das kann sich sehr schnell ändern. Der Markt bei Edelmetallen ist ebenfalls eng und wenig elastisch. Wenn die Ära des "Betongoldes" zu Ende geht, kommt auch wieder die Glanzzeit des Metalls.

4. Juni 2018
Crashgefahr weiterhin gegeben...

Die neue Regierung Italiens ("Raus aus dem Euro?") ist bislang ein unberechenbarer Faktor. Weiterhin besteht ein Gerücht, dass die Deutsche Bank fallen würde. Wie oft bereits erwähnt, fehlt es nur an einem maßgeblichen Trigger, um das System zum Einsturz bringen zu können. Der drohende Handelskrieg mit den USA kann ebenfalls eskalieren. Irgendwann ist der Punkt erreicht, da nutzt auch kein "whatever it takes" mehr.

70-jährige Phase neigt sich ihrem Ende entgegen: Der anormale Zustand: Frieden, Freiheit und Wohlstand
Das heißt also, der Staatsbankrott kann jederzeit passieren und mit jedem Jahr das vergeht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er eintritt.
Die meisten Leute können sich dieses Szenario nicht einmal mehr in ihren schlimmsten Alpträumen vorstellen.
Wir wünschen uns nicht, dass es so weit kommt, aber wir dürfen diese Möglichkeit nicht einfach ausblenden.

HGCN unterstützt die "rechte" Gruppierung?
Wir sind eigentlich unpolitisch, unser Kernthema ist die finanzielle Vorsorge, Betonung auf Eigenverantwortlichkeit.
Dass diese Vorstellung mit gewissen politischen Ideologien kollidiert, liegt auf der Hand. Wir sind nicht "rechts", sondern einfach nur Anti-Sozialistisch. Sozialismus passt nicht zur, und fördert vor allem nicht die Eigenverantwortlichkeit.
Wer nicht eigenverantwortlich denkt, kann und wird auch nicht anderweitig verantwortlich denken. Freiheit und marktwirtschaftliche Prinzipien sind eng mit dem Ideal des "verantwortlichen" Handels verbunden. Das Prinzip des eigenverantwortlichen Handelns schließt ein Solidarsystem nicht aus. Gegen unverschuldete bzw. unvorhersehbare Ereignisse kann sich niemand schützen.
Ein Solidarsystem funktioniert aber nur, wenn Regeln eingehalten werden, und Missbrauch verhindert wird.
Auch wenn es viele Leute nicht gerne akzeptieren möchten, Mitleid oder Emotionen haben in einem regelwerkbasierenden Solidarsystem keinen Platz. Solche Aktionen gehen nur über Spenden und freiwillige Unterstützung.
Die Rahmenbedingungen für unsere Ideale werden von den meisten Parlamentariern im Land- bzw. Bundestag nicht hinreichend unterstützt, so dass wir uns zwangsläufig auch politisch äußern müssen. Wir sind keine Rassisten oder Anhänger einer "Herrenmensch"- Ideologie. Eine Gesellschaft kann sich zwar über eine gemeinsame Herkunft definieren, das muss jedoch gar nicht sein. Es gibt jedoch so etwas wie einen kleinsten, gemeinsammen Nenner, und das ist die Wertevorstellung. Man kann es auch Kultur nennen. Eine Kultur kann jeder Mensch annehmen, zumindest sich darum ernsthaft bemühen. Und hier kommen wir an einen Punkt, an dem uns einige ideologisch Verblendete "Fremdenfeindlichkeit" vorwerfen werden. Fremde sind willkommen, wenn sie die Bereitschaft mitbringen, sich unseren Werten anzupassen. Eine bedingungslose Akzeptanz "Fremder" lehnen wir ab, da wir eine eigene Kultur haben, eine eigene Identität besitzen, und diese nicht opfern werden. Das klappt nirgenswo auf der Welt. Alle Leute und Menschen, die neu in eine Gruppe hinzukommen und akzeptiert werden wollen, müssen sich zunächst anpassen. Das bedeutet auch nicht, dass die zunächst "Fremden" eines Tages auch Elemente ihrer ursprünglichen Kultur mit einbringen, aber das erfordert viel Zeit, und vor allem auch die Akzeptanz der "älteren" Gruppenmitglieder. Unsere Gesellschaft ist gespalten, und zwar schon lange. Vielleicht war das auch beabsichtigt. Die Stärke einer Gesellschaft steht und fällt mit ihrer Geschlossenheit.
Eine vorausschauende, eigenverantwortliche Vorsorge ist nur möglich, wenn das Umfeld berechenbar bleibt. Wir sind weit weg von diesen Rahmenbedingungen. Dass wir so vehement gegen die Merkel'sche Zuwanderunsgpolitik sind, hat mit den damit verbunden, veränderten Rahmenbedingungen zu tun. Merkel & Co. hat uns einen deutlichen Strich durch die Rechnung gemacht, unsere edlen und aufrichtigen Bemühungen gefährdet. Das können wir nicht gut heißen. Wir befinden uns wirtschaftlich gesehen, immer noch in einer Schönwetterperiode. Wir rechnen aber damit, dass sich das sehr schnell ändern kann. Sobald der Nani-Staat seine hungrigen Kinder nicht mehr versorgt, wird es zu Verteilungskämpfen kommen. Dafür ist unsere Gesellschaft nicht vorbereitet, und die alten Strukturen werden hier nicht mehr greifen. Ein Zusammenhalt in schlechten Zeiten ist nur innerhalb einer halbwegs homogenen Gruppe zu erwarten.
Besser werden die Zeiten nicht, nach der Sonne kommt der Regen. Das war schon immer so!
Wir machen uns die Positionen der soganannten "Rechten" nicht zu Eigen, aber oftmals sind deren Standpunkte wesentlich realitätsnäher als die der Linken wenn es darum geht, vorausschauend zu handeln...

3. Juni 2018
Erste Geldscheinverbote?

Bild: Krebsgefahr: Müssen alle Euro-Scheine eingestampft werden?
Hintergrund ist der Antrag eines "verrückten" Euro-Landes bei der europäischen Chemikalienagentur ECHA ,das die Einstufungvon Titandioxid, einem weit verbreiteten weißem Pigment, als krebserregend einstufen zu lassen. In fast allen weißen Farben oder weiß eingefärbten Gegenständen ist dieses Pigment enthalten, auch in Wandfarben oder Tapeten. Würde das Zeug tatsächich als krebserregend eingestuft, wären praktisch alle Wohnungen unbewohnbar, alte Tapeten und Farben müssten als Sondermüll deklariert und entsprechend entsorgt werden.
Die ganze Aktion und der Hype daraus ist Schwachsinn in höchster Vollendung, denn dieser Stoff wird seit 100 Jahren in großem Stil eingesetzt und ist mit eine der Chemikalien, die am besten bekannt und untersucht worden ist. Dieser mineralische Stoff, gilt als weitgehend physiologisch unbedenklich. Wenn er in pulverisierter Form in hohen Konzentrationen als Staub eingeatmet wird, gibt es natürlich Bedenken. Das gilt jedoch für alle Stäube. Feiner Staub aus z.B. Quarzsand ist nicht minder bedenklich, wenn er in die Lungen gelangt. Hier ein seriöser Artikel zum Thema: Krebsgefahr Titandioxid?
Was besorgniserregend ist: Wie verblödet ist unsere Gesellschaft und unsere Bürokratie mitlerweile, um einen solchen Schwachsinn zum bedrohlichen Hype ausufern zu lassen. Die Sache zunächst einmal vernünftig mit gesundem Menschenverstand anzugehen, entspricht offensichtlich nicht mehr unseren Zeitgeist. Wir befinden sich zwar am Anfang des Informationszeitalters, der Mensch scheint jedoch zu blöde zu sein, mit den vielen Informationen vernünftig umgehen zu können. Was nützen die ganzen Informationen, wenn sie nicht richtig interpretiert werden? Diese Phänomen zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschehnisse unserer Zeit.
Der gestrige Blogeintrag ist daher ebenfalls ein Beispiel dafür, dass all die "Hypes" unserer Zeit äußerst kritisch hinterfragt werden müssen...

2. Juni 2018
Erste Dieselfahrverbote

In Hamburg hat man den ersten Schritt gegen Dieselfahrer vollzogen. Die Luft mit untauglichen Mitteln sauberer machen wollen. Das politische Totalversagen bei den G-20 Krawallen können die aber damit auch nicht kompensieren.
Wobei wir heute bei den Stickoxiden und den "dreckigen" Diesel bleiben wollen.
Und tatsächlich, es gibt scheinbar eine Korrelation zwischen Stickoxidgehalt in der Luft von Großstätdten, und der Zahl an Erkrankungen von Asthma. Übereifrige Mediziner und Politiker konstruieren aus einer statistisch belegbaren Korrelation gleich einen Kausalzusammenhang. Das ist keine wissenschaftlich korrekte Arbeitsweise, sondern Pfusch.
Die meisten Chemikalien sind von Arbeitsmedizinern gründlich auf ihre, für den Menschen schädliche, Eigenschaften untersucht worden, auf diesen Erkenntnissen werden auch die MAK-Werte festgelegt.
Die AfD hat im Wahlkampf z.B. hinterfragt, warum die MAK-Werte (am Arbeitsplatz) von Stickoxiden deutlich höher liegen, als es in den Städten sein dürfte. Haben die Arbeitsmediziner den Grenzwert am Arbeitsplatz leichtsinnigerweise viel zu hoch angesetzt, oder sind die Grenzwerte in der Luft an den Straßen zu "pessimistisch" angesetzt? Spätestens hier hätte es bei einigen Leuten "klingeln" müssen.
Neue Studien weisen darauf hin, dass es nicht die Stickoxide selbst sind, die die Asthma-Statisik in die Höhe schnellen lassen, sondern der kausale(!) Grund ganz woanders liegt. In den Studien wurde nämlich festgestellt, dass Birken in "belasteter" Atmosphäre einen für Allegiker wesentlich aggressiveren Pollern ausbildet. Birkenpollen in Städten bilden Pollen mir einer Protein-Struktur aus, die sich von den "Land-" Birken deutlich unterscheidet. Die Stadt-Birken sind für Allergiker wesentlich problematischer als das Pendant auf dem Land. Dass Asthma eine Folge von Allergien aufgrund des sogenannten "Etagenwechsels" auftreten, ist ebenfalls bekannt.
Übrigens reagieren Birken nicht nur auf Stickoxide "allergisch", sondern auch auf Ozon.
Statt den Diesel aus den Städten zu verbannen, könnte man folglich ganz einfach auch die Birken fällen. (Sarkasmus Ende)
Was ich Gesellschaft und Politik aber vorwerfe ist, dass aufgrund einer äußerst dürftigen Faktenlage ein unausgegorener Aktionismus losgetreten wird, dessen Fogen wiederum ebenfalls nicht absehbar sind.
Warum die Anzahl von Allergikern in den letzten Jahren so rasant zugenommen haben, weiß scheinbar ebenfalls keiner.
Müsste am Ende hier nicht viel mehr Forschung betrieben werden?
Ernährung und Lebensgewohnheiten haben z.B. sich stark verändert, liegt hier etwa der Schlüssel?
Vielleicht will man die Ursachen der zunehmenden Allergieen gar nicht so genau wissen, weil es dann Konsequenzen geben müsste, die politisch überhaupt nicht gewollt sind?

29. Mai 2018
Zuwanderung erklärt Armut
"Zu viel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft nicht, weshalb es richtig ist, etwas dagegen zu tun.
Eine Aussage, die ich so unterschreiben kann. Natürlich gibt es verschiedene Lösungsansätze, um "Ungleichheiten" in einer Gesellschaft zu nivellieren.

Schritt 1 wäre erst einmal, einen weiteren Anstieg dieser "Ungleichheiten" nicht auch noch weiter zu fördern, d.h. Zuwanderungsbremse.
Danach könnte man die Ärmel hochkrempeln und mit der Arbeit beginnen.

Die "Rechten" sehen den Lösungsansatz darin, diese Nivellierung durch Entfernen bzw. Rückführung der "unpassenden" Zuwanderer wieder herzustellen. Von der Logik her zwar richtig, ethisch aber eher problematisch.

Der zweite Ansatz liegt darin, eine gespaltene Gesellschaft zuzulassen, die sich in Gruppen solidarisiert. Dass es dabei zu Konflikten kommen wird, ist vorprogrammiert. In einem übergeordneten Sozialstaat funktioniert es gar nicht, verschiedene Gesellschaften unter einen Hut zu bringen.

Das klappt bestenfalls dann, wenn der Staat sich auf seine elementaren Funktionen beschränkt, was auch als "Nachtwächter-Staat" bezeichnet wird. Also lediglich sich um die innere und äußere Sicherheit kümmern, und für Recht und Ordnung sorgen, ohne sich in die "privaten" Angelegenheiten seiner Bürger einzumischen.

Die Gesellschaften sind für ihre soziale Absicherung selbst verantwortlich, es gibt keine Transferzahlungen. Die einzelnenen Gesellschaften nehemen Aufgaben in die Hand die vormals der "Nani-Staat" für sie erledigte.
Klappt auch nicht, weil die Politiker die Macht bzw. Teile ihrer Macht nicht abgeben wollen, und an der Bevormundung ihrer Bürger festhalten.

Nächster Ansatz: Nivellierung durch Anhgebung der "schwächeren" Gesellschaftanteile auf ein höheres Niveau. Dieser Weg wird auch als "Integration" bezeichnet. Klappe ebenfalls nicht, weil sich viele der Betroffenen gar nicht integrieren lassen wollen.

Noch eine Möglichkeit: Das Niveau der Gesellschaft insgesamt nach unten anzupassen.
Das ist geanu das, was gegenwärtig in nicht unerheblichen Ausmaß passiert.

Egal, wie sich die Ungleichgewichte auflösen werden, soviel ist sicher: Es wird sich viel verändern, so wie es ist, kann und wird es nicht bleiben. Die "radikalren" Lösungsansätze werden spätestens dann zum Tragen kommen, wenn die Chose nicht mehr finanzierbar ist.
Wir sind von Anfang an gegen die Merkel'sche, unkoordinierte Zuwanderungspolitik gewesen. Nicht deswegen, weil wir hartherzige Nazis ohne Empathie für die "Notleidendenden" sind, sondern weil unsere bestehende Gesellschaft dies nicht verkraftet.
Aus "Wir schaffen das", wurde "Wir haben uns übernommen". Die massenhafte Aufnahme "neuer Einwohner" war ein Fehler, dessen Tragweite den Bürgern erst allmählich bewusst wird. Wir hatten es ja nicht einmal vorher geschafft, die Integration unserer vormaligen "Gastarbeiter", die zu Dauergästen wurden, in den Griff zu bekommen. Das Staats- und Politikversagen ist offensichtlich.
Sich neue Probleme aufzuhalsen, ohne die vorher bestehenden auch nur im Ansatz zu lösen, ist der blanke Wahnsinn. Nicht zu vergessen, dass Deutschland sich jahrelang überhaupt nicht um die Zuwanderunsproblematik gekümmert hat, und unsere europäischen Nachbarn mit Schengen-Grenzen im "Regen" hat stehen lassen. Unsere Regierung hat damals wohl gehofft, dass unsere Nachbarn mit Schengen-Grenzen die ganze Drecksarbeit alleine erledigen, und Deutschland sich fein raushalten kann.
Nicht vergessen, es war damals auch die Merkel, die sich mit dem EU-Außengrenzen-Problem überhaupt nicht arrangiert hatte, um später einen weiteren Kardinalfehler genau in der anderen Richtung zu begehen. Ich weiß nicht, wie die Geschichtsschreiber das einmal beurteilen werden, aber für mich ist Merkel (nach der Ära Hitler) die schlechteste Kanzlerin (nicht gegendert), die Deutschland je ertragen musste. Der von ihr angerichtete Schaden ist nicht mehr gut zu machen.

28. Mai 2018
Schein-Identität einer Nation
Eine Gemeinschaft wird über einen Pool gemeinsamer Werte definiert. In einer multi-ethnischen, multi-religiösen, multi-kulturellen Gesellschaft kommt man hier sehr schnell an natürliche Grenzen. Daher wird versucht, eine Art Gleichschaltung über die Medien zu erzielen. Es werden "Werte" definiert, die eigentlich keine mehr sind, und für den Bürger persönlich auch gar keinen Sinn machen. Die politische Agenda wird zu einer Art Ersatzreligion. Wie hier schon öfters dargelegt, kann eine Solidargemeinschaft nur innerhalb einer Gruppe mit gleichen Wertevorstellungen funktionieren. Da es an Übereinstimmungen an "echten" Werten nun zwangsläufig fehlt, ist auch das Modell des einstigen Sozialstaats hinfällig. Jeder ist auf nun sich alleine gestellt. Es macht auch keinen Sinn mehr, weiterhin in das Modell eines Sozialstaates zu investieren. Die Spaltung der Nation wird nicht, wie vom Mainstream unterstellt, durch Gruppierungen wie die AfD verursacht, sondern ist den Veränderungen unserer Gesellschaft geschuldet. Die Politik hat nicht begriffen, dass beides nicht zusammengehen kann. Entweder Sozialstaat, oder Multikulti-Gebilde. Entweder - oder! Nicht beides zusammen.
Eine der beiden Ideologien muss zwangsläufig geopfert werden, damit es überhaupt noch weitergehen kann. Eine homogene Gesellschaft haben wir schon lange nicht mehr, und dieses Rad wieder zurückzudrehen, erscheint momantan eher unwahrscheinlich.
Der Anpassungsdruck wird sich voraussichtlich anders ergeben, als sich die meisten Leute derzeit vorstellen.
Eigenvorsorge und Eigenverantwortlichkeit wird der Schlüssel für das "Überleben" sein. Wenn das Sozialsystem einmal gefallen ist, werden zwar einige neue Probleme entstehen, viele werden sich aber auch von selbst erledigen.

Übrigens soll Draghi in letzter Zeit wie verrückt italienische Staatsanleihen aufgekauft haben, um das marode EU-System zu stützen.
Staatsfinanzierung über die Zentralbank, das ist aber kein Geheimnis mehr.

Weltweit steigen die Schulden schneller, als das BIP, eine neu geschaffene Währungseinheit erzeugt immer weniger Wachstum. So langsam müsste der Punkt kommen, an dem zusätzliches Schuldenmachen keinerlei Wirkung mehr entfachen kann, der Grenznutzen von neuem Geld = Schulden überschritten ist.

Ja, ich weiß, wir predigen das seit mehr als einem Jahrzehnt, und das System ist immer noch nicht implodiert.
Ohne die planwirtschaftlichen Maßnahmen hätte das System schon lange auf Reset gehen müssen. Die Marktwirtschaft wurde real bereits geopfert, und Planwirtschaft hat eine Gesellschaft noch nie vorangebracht. Crash oder weiteres Siechtum, das sind die beiden Alternativen. Wobei letztere Variante nicht ewig funktioniert und am langen Ende der Crash vorprogrammiert ist.
Sich mit den gegenwärtigen Umständen zu arrangieren, aber sich gleichzeitig auf das "Undenkbare" vorzubereiten, das ist wohl die vernünftigste Antwort. Auch wenn viele den Umbruch nicht mehr erwarten können, und vieles inzwischen unerträglich erscheint, wir können als Einzelner nichts daran ändern. Die beste Stategie ist, seine persönlichen Ziele weiterhin möglichst unterhalb des Radars zu verfolgen. Es ist definitv eine schlechte Zeit, sich von irgendwelchen Ideologien vereinnahmen zu lassen. Nicht in dieser Zeit!
Idealistische Ziele seiner eigenen Wertevorstellung können (leider) erst dann wieder stärker verfolgt werden, wenn die Zeit dafür reif ist.
Vielleicht geht es schneller, indem die gegenwärtige "Ordnung" nicht noch "freiwillig" über das erzwungene Minimum hinaus unterstützt wird.

BAMF-Skandal: Merkel taucht ab
Es ist schließlich die Kanzlerin selbst gewesen, die bis dahin bereits eine "argumentative Blaupause" geliefert hatte. Im Spätherbst 2015 auf ihre Verantwortlichkeit für die Schutzlosigkeit der deutschen Grenzen angesprochen, erklärte sie schließlich, daß es ihr egal sei, ob sie die Verantwortliche für die Flutung des Landes mit Illegalen ist. Die seien "nun halt da". Deutschland sei "nicht mehr ihr Land", so die Kanzlerin damals, wenn sie sich dafür entschuldigen soll, ein "freundliches Gesicht" gemacht zu haben. Die Botschaft war doch eindeutig?" Ein freundliches Gesicht sticht Recht und Gesetz.

Es wäre also kein Wunder, wenn sich die "menschlich bewegten" Sachbearbeiter in einer Außenstelle des BAMF aufgrund ihrer ideologischen Merkelaffinität "quasi unausgesprochen" dazu aufgefordert gefühlt hätten, Merkels kaum verbrämte Verachtung für Recht und Gesetz als Fingerzeig zu verstehen, es der Kanzlerin gleichzutun. Gut möglich ist, daß sie sich bei ihren Rechtsbrüchen darauf verlassen haben, die Kanzlerin würde ein Publikwerden derselben schon verhindern.


Auch diese Methode hat System. In Konzernen ist es gang und gäbe, dass Mitarbeiter Anweisungen bekommen, die gegen die Compliance (manchmal auch gegen das Recht) verstoßen. Natürlich niemals schriftlich. Geht es schief, wird man vom eigenen Chef geopfert. Geht es gut, sind Chancen für die weitere Karriere gegeben. Hält man sich an die Compliance und verlangt die Anweisung in schriftlicher Form (die man natürlich nicht bekommt), ist es mit der Karriere ganz schnell vorbei.

27. Mai 2018
Medien - (Transport-) Mittel zur Propaganda und Steuerung der Masse

Es passieren unzählige Dinge, tagtäglich auf der Welt. Was ist für uns interessant und wichtig? Was spielt für unser Leben überhaupt keine Rolle? Zumindest in der westlichen Welt unter "Führung" der USA sind die Nachrichten relativ gut synchronisiert, und je nach Region werden diese mit den spezifischen, lokalen Meldungen ergänzt. Die Schlagzeilen der Welt sind überall ähnlich. Lokaler Kleinkram hat geopolitisch keine Bedeutung. Die Interessen und die Wahrnehmung der einzelnen Menschen sind normalerweise so vielfältig und unterschiedlich, dass es so etwas wie eine "Mainstream-Meinung" nicht geben könnte, wenn die Medien nicht gezielt für diese Zwecke eingesetzt werden würden. In offensichtlich totalitären Systemen läuft es auf eine Gleichschaltung durch umfassende Zensur hinaus.
Im Westen wird der Anschein eines Pluralismus gewahrt, indem neben dem "Mainstream" noch eine alternative Sichtweise gestattet wird, die i.d.R. jedoch als politisch unkorrekt gilt. Die Deutungshoheit liegt immer bei den Machthabenden, welche die Kontrolle ausüben. Echten Pluralismus gibt es bei uns nicht. Die Meinungsfreiheit ist nur zum Anschein gegeben, denn wer tatsächlich von diesem Grundrecht uneingeschränkt Gebrauch machen wollte, wird sehr schnell mit Sanktionen belegt.
Nachrichtensendungen sind heute, im Grunde genommen, eine Inszenierung für die Masse, ein Ablenkungsmanöver.
Die (eigentlich unwichtigen) Nachrichten aus der Welt beschäftigen den Bürger, da er sich viele Probleme zu eigen macht, die er eigentlich gar nicht hätte. Die meisten Dinge sind für die persönlichen Lebensziele irrelevant, bzw. lassen sich sowieso nicht durch den einzelnenen Bürger beeinflussen. Die Leute lassen sich vor einen fremden Karren spannen, und glauben, dies sei ein freiwilliger Akt in einem demokratischen Prozess. Die Stimmung im Volk kann, trotz Manipulation in eine unerwünschten Richtung abdriften. Das ist jedoch nicht weiter dramatisch, wenn es gelingt, den Unmut und den Frust der Masse zu kanalisieren.

Jüngstes Beispiel: "Sündenbock" BAMF. Der wachsende Unmut in der Bevölkerung wegen der "Masseneinwanderung" hat offensichtlich einen kritischen Punkt erreicht, so dass Handlungsbedarf entstanden ist. Es waren die BAMF-Mitarbeiter, die illegal und unberechtigt "Jeden" ins Land gelassen haben. Und der Seehofer räumt jetzt damit gnadenlos auf und zieht die Verantwortlichen zur Rechenschaft. Seine eigene Chefin kann er dafür ja kaum zur Rechenschaft ziehen, ohne dabei politischen Selbstmord zu begehen.
Diese Schema zieht sich wie ein roter Faden durch den Verlauf der gesamten Geschichte. Die "Realität der Medien" ist eine Inszenierung die dazu dient, die Intressen der Macht zu wahren, und das Volk unter Kontrolle zu halten.
Das wird sich auch niemals ändern. Wichtig ist für uns jedoch, dass wir dieses Spiel durchschauen, und uns nicht als Statisten missbrauchen lassen. Um beim Beispiel "BAMF-Skandal" zu bleiben: Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen, und die späte Einforderung, mit "Bauernopfer" "Verantwortliche" zur "Rechenschaft zu ziehen", macht die Sache auch nicht mehr rückgängig.

Nachrichten sind wichtig. Nicht, um sie ernst zu nehmen, sondern um individuelle Lehren daraus zu ziehen.
Cui bono? Wohin will man uns damit treiben? Wer in der Lage ist, dies alles richtig zu interpretieren, für den sind Nachrichten nützlich. Wir nehmen dabei nicht in Anspruch, selbst alles 100% richtig interpretieren zu können. Wer Medieninhalte (auch die Alternativen) nicht kritisch hinterfragt, liegt jedoch 100% daneben...

26. Mai 2018
Medienpause

Es geht tatsächlich (fast) auch ohne Medien, zumindest eine Zeit lang.
Was ist passiert? Eigentlich nichts. Die Erde dreht sich immer noch. Ohne ständig die Informationen aus den Medien im Hinterkopf zu haben, nimmt man die Welt bzw. die Umwelt vielleicht so wahr, wie sie tatsächlich ist. Informationen aus anderen Quellen sind zwar wichtig, wir müssen uns aber bewusst sein, dass diese auch dazu beitragen, die Welt durch eine "gefärbte" Brille zu betrachten. Was hat unser Leben z.B. mit Kim Jong-un oder Donald Trump zu tun? Eigentlich gar nichts, solange deren Spinnereien nicht auf unserer eigenen Lebensbelange durchschlagen. Aber das genau ist der springende Punkt. Wir glauben, dass es einen Einfluss haben wird, daher verfolgen wir auch jeden ihrer Schritte. Die "Idioten" aus der "Elite" beschäftigen uns mit Angelegenheiten, die nicht die unseren sind, und wir beschäftigen uns so sehr damit, dass wir unsere eigenen Belange und Interessen gar nicht mehr wahrnehmen, bzw. sie strak untergewichten. Wir leben das Leben, das uns die Medien vorgeben, und vergessen dabei, dass wir unser eigenes haben.
(Fortsetzung folgt...)

13. Mai 2018
"Es reicht": Deshalb will ein bayerischer Arzt keine Flüchtlinge mehr behandeln
Nicht nur "Flüchtlinge" missbrauchen unser Sozialsystem, denn das gesamte Sozialsystem läd regelrecht zur Korruption ein.
Nichts ist umsonst, irgendjemand muss immer dafür bezahlen. Wenn nicht sofort, dann eben später.
Ein Soliadaritätssystem, das Missbrauch fördert, ist kein solches mehr, sondern ist zum Betrugssystem mutiert.
Wir haben nichts gegen Hilfe für Bedürftige, die nicht in das System eingezahlt haben. Nur darf dies nicht über die Sozialkassen finanziert werden. Jeder (Gut-) Mensch kann von seinem Vermögen für einen sozialen Zweck soviel spenden, wie er möchte.
Nur darf er nicht über das Geld anderer Leute entscheiden. Wer mit Steuergeldern und anderen Abgaben nicht sorgfältig umgeht, macht sich der Veruntreuung und Korruption schuldig. Steuerhinterziehung wird bei uns strikt geahndet, mit Steuern und Abgaben nicht verantwortungsvoll umzugehen, bleibt i.d.R. ohne Folgen für die "Täter". Für mich macht es keinen Unterschied, ob jemand seine Abgaben nicht entrichtet, oder ob ein anderer sie verschwendet. Das Recht wird von denen definiert, die an der Macht sind.
Es ist schon schwer, so etwas wie "Gerechtigkeit" zu definieren. Und "Recht" wird zur Farce, wenn die Macht unfähig und/oder korrupt ist. Es lebe die Kleoptokratie...

9. Mai 2018
So ergeht es Flüchtlingen zurück in ihrer Heimat
Unsere Gutmenschen sowie auch viele "Geflohene" scheinen mit einer gehörigen Portion an Naivität an die Sache heranzugehen. Leider kosten solche "Fehlentscheidungen" ein Vermögen, was letztlich durch Steuersubstrat finanziert werden muss.

2. Mai 2018
Alles nur inszeniert?
Wenn ich mir die globalen Headlines in den Nachrichten ansehe, erscheint vieles eine Inszenierung für die Weltbühne zu sein. Der Besuch Macrons und Merkel bei the Donald, Korea-Kim vollzieht eine Kehrtwende um 180 Grad, Iran und Syrien machen gemeinsame Sache in Atompolitik (Nuke-Waffen?).
Und wenn dem so ist, wer schrieb das Drehbuch?

27. April 2018
Rekord: Globale Schulden steigen auf 237 Billionen
Weltweite Verschuldung steigt auf 237 Billionen, Zinsen in USA steigen auf 3% - wie soll das gehen?
IIF: Gesamtverschuldung des Planeten bei 317 Prozent des globalen BIP.

Wie soll das gehen? Antwort: Es geht nicht! Ende Gelände...

24. April 2018
Diesel-Fahrverbote: Die Tricksereien des UBA bei Luftmess­stationen
Offensichtlich will man auch eine Hardware-Nachrüstung "älterer" Diesel (Euro 5) nicht unterstützen, sondern nur noch neueste Generationen ab Euro 6d Temp zulassen.

23. April 2018
Masseneinwanderung und weitere Angriffe auf Deutschland
"In Deutschland steht man heute schon unter Rassismusverdacht, wenn man einen festen Wohnsitz hat und einen Anzug trägt. Jetzt ist Heino auch schon Nazi, weil da ein paar alte Lieder auf einer Schallplatte waren. Das ist doch völlig irre geworden!"
Man muss nicht Nazi sein um zu begreifen, dass unserer Einwanderungspolitik unsere Gesellschaft gravierend verändert.
Nicht nur kulturell, sondern auch mit handfesten ökonomischen Folgen. Unsere gutmenschenden Tier- und Naturschützer würden Amok laufen, wenn jemand hier versuchen würde, die über einen lange Zeitraum entwickelte Faunawelt radikal umzukrempeln.
Unter einer Krise versteht man, dass es innerhalb kürzester Zeit ein gewaltiger Anpassungsdruck entsteht.
Die überstürzte de facto Masseneinwanderung hat eine Krise ausgelöst. Eine Krise gedankenlos vom Zaun zu brechen ist "alternativlos", so wird es uns beigebracht. Die bodenlose Unverfrorenheit unserer Eliten besteht darin, uns die Einwanderung als Win-Win-Situation verkaufen zu wollen. Tatsächlich gibt es wenige Krisengewinnler, und viele, die die Zeche zahlen müssen.

22. April 2018
Des Pudels Kern
Wussten Sie eigentlich, dass Bundesaußenminister Heiko Maas seine beiden kleinen, süßen Zwergpudel umgebracht hat? Nicht? Und dennoch ist es so!

19. April 2018
Erwin Pelzig - Wo steht Trump zwischen Goldman Sachs, Trilateraler Kommission, Atlantik Brücke, CFR?

Realsatire-Video, lustig, aber leider mit bedenklichen Hintergründen...

18. April 2018
Weltpolitische Lage unübersichtlich und verrückt

Die Märkte reagieren seltsam, es gibt kein plausibles Gesamtbild.
Folker Hellmeyer gibt in seinem gestrigen Tageskommentar die Situation wie folgt wieder: Langsam wird es lächerlich!
Dass Dummheit ohne Folgen bleiben soll, ist aus rationaler Überlegung her unwarhscheinlich.
Die Frage, die uns beschäftigen muss, lautet so: Wann und wie lösen sich die Ungleichgewichte auf?
Vermutungen gibt es zuhauf, Gewissheit leider nicht. Es beliebt leider nur noch übrig, die Situation weiterhin zu beobachten, und hoffentlich noch rechtzeitig die Trendänderungen erkennen.

15. April 2018
Vergeltungsschlag gegen Syrien

Bevor die Untersuchungen über einen tatsächlichen Giftgasangriff Syriens abgeschlossen worden sind, kam zuvor noch die "Vergeltung". Die Details sind bekannt. Legitimiert war die "Vergeltung" nicht. Ein Mandat des Sicherheitsrats gab es nicht.

Flüchtlingspolitik
Stadt bringt Flüchtlinge in Hamburger Stadtteil unter: Nun werden Schulplätze knapp
Selbst wenn man die Sache mit der Aufnahme von "Geflüchteten" neutral betrachtet, Herz ohne Hirn ist ebenso fatal.
Wieder ein schönes Beispiel für Politikversagen. Wenn die Führungsverantwortlichen von Wirtschaftsunternehmen ebeso chaotisch handeln würden, wäre der Laden bald bankrott...

"Keine kulturellen Wurzeln" Dobrindt: Islam soll nicht prägend werden.
Die CSU provoziert einen Bruch der missglückten GroKo, wie lange hält sie durch?

Von der Stiftung Saint-Simon zu Emmanuel Macron
Das plötzliche Erscheinen von "En Marche" (Übersetzt: Vorwärts!) einer neuen politischen Partei auf der französischen Wahlbühne und die Kandidatur ihres Präsidenten, Emmanuel Macron ist keinem Zufall geschuldet. Es ist nicht der erste Versuch der Anhänger einer aus französischer Regierungskaste und den USA bestehenden Allianz.

Doku: Master of the Universe - Ex-Banker Rainer Voss packt aus (youTube)

10. April 2018
Terroranschlag in Münster, Giftgaseinsatz in Syrien?

Leider weiß der Bürger nicht mehr, was er dieser Tage überhaupt noch glauben kann.
Die Darlegungen sind allesamt widersprüchlich, sowohl die der Mainstreampresse, als auch die aus "alternativen" Medien. Das Einzige, was sicher ist: Die Gesellschaft ist gespaltener denn je. Womöglich ist das kein Zufall, sondern Kalkül. Dem ganzen technischen Fortschritt zum Trotz ist der "moderne" Mensch heute weniger informiert als je zuvor. Die Informationsflut selbst mag zwar gewaltig sein, die Inhalte dienen jedoch nicht mehr für eine Orientierung. Das ist der Punkt, der Bürger ist eigentlich orientierungslos, er kann mit den Informationen nicht wirklich etwas anfangen. Ja, man kann sich natürlich eine Meinung bilden und das herauspicken, was in sein persönliches Weltbild passt. Es gibt viele Meinungen und Überzeugungen. Und es gibt viele "Wahrheiten", und noch viel mehr Lügen.
Moskaus Börse ist abgestürzt, der Rubel abgeschmiert. Das sind zwar objektive Feststellungen, was steckt aber wirklich dahinter?
Jedenfalls scheint Bewegung in die "Sache" zu kommen. Vielleicht bahnt sich eine militärische Auseinandersetzung an?
Die Zeiten relativer Ruhe scheinen vorüber, seit auf der Hut und beobachtet sorgfältig, was auf uns zukommt.
Bei dieser Gelegenheit wäre es sinnvoll, die eigene Krisenvorsorge wieder einmal zu überprüfen. Keine Panik, erhöhte Aufmerksam sollte dieser Tage jedoch schon sein...

6. April 2018
ARD-Deutschlandtrend: Angela Merkel verliert spürbar an Zustimmung

Der Grad der Zustimmung ist immer noch um Zehnerpotenzen zu hoch...

Fall Puigdemont: Spanien reagiert zurückhaltend auf Entscheidung der deutschen Justiz
Wenigstens ist die Auslieferung wegen Rebellion vom Tisch. Dennoch, die Deutschen mussten erst einmal wieder in ein Fettnäpfchen treten, während unsere europäischen Nachbarn das Problem pragmatisch umgehen. Warum wir im Ausland (teilweise auch) als klugscheißende Oberlehrer angesehen werden, findet man anhand dieses Beispiels bestätigt.
Puigdemont: Bundesregierung sitzt in der Klemme

Trump will Importzölle für China verdreifachen
Entweder schaffen es die USA und China, sich auf höchster Ebene zu treffen und den Konflikt in letzter Minute noch abzuwenden, oder es eskaliert bis hin zu einem Status, bei dem die Folgen nicht mehr abzusehen sind.
Beides ist möglich, und vielleicht ist alles auch nur eine inszenierte Show. Wie bereits erwähnt, kann dies der Trigger zum entgültigen Crash mit anschließendem Reset sein.

4. April 2018
Handelskrieg USA vs. China gewinnt an Dynamik

Die USA will erneut Strafzölle auf weitere chinesische Produkte erheben, nachdem China auf die Stahl- und Aluminium Zölle ebenfalls mit Strafzöllen reagiert hat. So etwas nennt sich Eskalation.
Die Angelegenheit kann sich bis zu einer Weltwirstschaftkrise entwickeln. Angesichts der weltweiten Überschuldung eine brisante Sache, da in extremis das globale Finanzsystem in den abgrund gerissen werden kann. Den Akteuren ist das sicherlich bekannt.
Das will nicht heißen, dass es auch diesmal (zum x-ten Male) verhindert werden wird. Wer "richtig" positioniert ist, wird sein Realvermögen in einem Crash dramatisch vermehren können. Die Frage lautet: Sind die Eliten für dieses Szenario "richtig" vorbereitet? Um auch künftig kräftig Kasse machen zu können, muss das System crashen, denn mit Gelddrucken alleine geht es nicht mehr lange weiter. Die (Schein-) Gewinne müssen realisiert werden, und das funktioniert nicht einfach dadurch, das weiter aufgeschuldet wird.
Die finale, große Vermögensumverteilung kann nur über einen Crash des Finanzsystems ablaufen, bei denen Ansprüche und Forderungen wertlos werden.
Ob dieser Handelskrieg der Trigger sein wird, wissen wir nicht. Möglich wäre es...

3. April 2018
Empfehlung der Polizeigewerkschaft
(Leserzuschrift)
Angesichts wiederholter Messerattacken fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), gezielte Stiche gegen andere Menschen als versuchtes Tötungsdelikt einzustufen und nicht nur als gefährliche Körperverletzung. "Damit kann sofortige Untersuchungshaft angeordnet werden und im Falle, dass die Tat von einem Flüchtling ausging, auch eine konsequente Abschiebung erfolgen", teilte die DPolG mit"
Die DPolG sprach davon, dass die Zahl junger männlicher Migranten unter den Messerangreifern "auffallend" sei.
Also doch keine Einzelfälle mehr? Statt dessen auffallend oft Migranten unter den Messerangreifern? Erstaunlich.
Habe schon lange nichts mehr davon gehört, daß uns "Menschen geschenkt" werden, daß wir dringend benötigte Fachkräfte bekommen - kann aber auch an meiner subjektiven Wahrnehmung liegen.
Oder dreht sich die allg. Wahrnehmung doch?


Die Denkfehler der heutigen Christen
(Blog von Marcus Franz aus Österreich)

Ein schönes Beispiel dafür, dass es in gesellschaftlichen Fragen (dazu gehört auch Religion) niemals allgemeine und universelle Antworten gibt, sondern immer unter dem Hintergrund der gegenwärtigen (zeitlich und räumlich abhängigen) Rahmenbedingungen gesehen werden muss. Den "Albert Einstein" unter den Schwafelwissenschaftlern und Theologen gibt es offensichtlich noch nicht.
Was den Schwaflern an Einsicht fehlt hat Einstein bereits vor rund 100 Jahren entdeckt: Alles ist relativ...

Börsen: Droht Ende der Party?
Wer keine Anlagestrategie hat, sollte für seinen Aktienbestand einen 50%igen Kursrückgang errechnen. Wem der Atem stockt, hat einen zu hohen Aktienanteil. Ein Vorgeschmack war der 13%-Rückschlag in 2 Monaten seit dem Alltime-High Ende Januar.

28. März 2018
Solidatrität mit Carles Puigdemont?

Es ist für uns Deutsche eine Schande, dass ausgerechnet in unserem Lande ein demokratisch gewählter Politiker einer europäischen Regionalregierung verhaftet worden ist. Vieles spricht dafür, dass Puigdemont keine Verbrechen oder Vergehen im Sinne des allgemeinen Rechtsempfindens begangen hat, sondern aus politischen Motiven verfolgt wird. Puigdemont stellt für die Bevölkerung, insbesondere in unserem Land, keine Bedrohung dar, weswegen eine Arrestierung in keinster Weise verhältnismäßig erscheint. Wir erinnern uns: Terroristen, die den Behörden bereits als Gefährder bekannt waren, ließ man frei herumlaufen, und gab ihnen die Gelegenheit, unschuldige Bürger abzuschlachten. Puigdemont hat nach Deutschem Strafrecht bestenfalls Geld unterschlagen, und das ist zweifellhaft. Deswegen kommt er bei uns in U-Haft, potenzielle Mörder hingegen nicht.
Website der PDeCAT
mit Spendenaufruf:
"Solidaritat amb el membres del govern legitim empressonat per fer front a les despeses juridiques i a lcompanyament a les families. fes el teu donatiu al compte corrent obert per partit democratica DPeCAT"
Übersetzung:
Solidarität mit den Mitgliedern der legitimierten Regierung, die sich mit den Rechtskosten und der Unterstützung der Familien befassen. Machen Sie Ihre Spende auf das von der Demokratischen Partei DPeCAT eröffnete Konto.
IBAN: ES06 2100 5000 53 0200174122
Wie wäre es mit einer kleinen symbolischen Spende von ein paar Euro, um unser Bedauern über die Festnahme von Carles Puigdemont in Deutschland auszudrücken?

Distanzierung:
Was die Katalanen machen, geht uns nichts an. Das mit den separistischen Bestrebungen ist deren Angelegenheit.
Wir dürfen uns da nicht einmischen. Was aber überhaupt nicht geht ist, dass die Freiheit mit Füßen getreten wird.
Die Festnahme von Carles Puigdemont ist bereits eine Einmischung in Angelegenheiten, die uns nichts angehen.
Wir wollen nicht Steigbügelhalter für einen Zentralismus sein, der die Freiheit unterdrücken will. Wenn das Volk (bzw. die Bevölkerung in einer Region) durch Mehrheitsbeschluss darüber entscheiden möchte, wie es mit ihnen weitergehen soll, dann ist das in einem demokratischen System zu akzeptieren. Alles andere wäre Faschismus.
Solidarität mit Puigdemont bedeutet nicht, dass wir den separatistischen Bestrebungen der DPeCAT zustimmen, sondern dass wir jedweder faschistoiden Unterdrückung der bürgerlichen Freiheitsrechte entgegenstehen.

Die Briten haben sich von der EU ebenfalls losgesagt. So what. Ob gut oder schlecht, darüber zu urteilen seht uns ebenfalls nicht zu. Die Briten haben das in einem Referendum für sich entschieden. Das gleiche Recht sollten wir auch den Katalanen zugestehen.

Falls z.B. Bayern (oder ein anderes Bundesland) aus der Bundesrepuplik ausscheren wollte (was derzeit sicherlich nicht der Fall ist), sollte das ebenfalls akzeptiert werden, falls die ansässige Bevölkerung sich dafür mehrheitlich aussprechen sollte. Das mit dem Selbstbestimmungsrecht ist aber leider nicht ernst gemeint. Nicht, wenn es gegen den Zentralismus geht...


27. März 2018
Dr. Gottfried Curio (AfD) macht KLAR SCHIFF

Seit die AfD im Bundestag sitzt, kommt "Leben" in die Bude. Auf youtube miterleben...
(Link kommt aus einer Leserzuschrift, vielen Dank!)

26. März 2018
B5 aktuell: 65.000 "Geflüchtete" können nicht abgeschoben werden, weil sie keine Dokumente über ihre Herkunft besitzen...

Wenn man davon ausgeht, dass Kinder und Greise nicht alleine auf die Straße gehen, dann begegnen uns immerhin 1% unter den Passanten auf offener Straße, deren Identität nicht geklärt ist. Einen weiteren Kommentar erspare ich mir...

Demokratie in Gefahr (youtube-Video)

Gestapo verhaftet Puigdemont
Im Auftrag von Francos Erben? Während Deutschland Millionen Migranten und gar Terroristen ungehindert ins Land lässt, wird ein spanischer Regionalpolitiker beim Grenzübertritt verhaftet - ohne jeden Rechtsgrund. Parallelen zu 1940.
Typisch "Deutsch", kann man dazu sagen. Als wenn wir keine andern Probleme hätten. Wie blöd kann man nur sein, sich in Angelegenheiten einzumischen bei denen von vorneherein klar ist, dass man sich nur die Finger dabei verbrennt.
Puigdemont stellt für Deutschland bzw. seinen Bürger keinerlei Gefahr dar, oder will unsere Regierung etwa ein Exempel statuieren wie es einem gehen kann, der sich gegen das Establishment auflehnt?
Lasst den Mann laufen.

25. März 2018
Der Islam gehört dorthin, wo er hingehört!

Die neue Bundesregierung ist nach einem halben Jahr der Anlaufschwierigkeiten kaum im Amt, so gibt es wieder offene Kontroversen zwischen der CDU und CSU. Seehofer und Merkel beziehen bezüglich der "Islamfrage" unterschiedliche Positionen, und das öffentlich. Drehhofer hat sich zu sehr an die Kanzlerin angebiedert, was ihn nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern langfristig auch seine politische Karriere gekostet hat. In Bayern musste er bereits abdanken, und in Berlin steht sein Posten als Innenminister bereits jetzt auf töneren Füßen. Söder wird natürlich alles daran setzten, die Inhalte der CSU vor der Landtagswahl wieder in Richtung seines großen Vorbilds JFS zu trimmen. Wenn es FJS noch geben würde, soviel wäre sicher: Merkel wäre eine seiner verbittersten, politischen Gegner gewesen.
Einmal angenommen, die Landtags-CSU distanziert sich offen von der Merkel'schen Bundespolitik, und gewinnt damit in Bayern wieder die absolute Mehrheit. Wie lange hällt dann noch die Koalition zwischen den Unions-Schwestern?
Gibt der Seehofer dann den Lindner? Ab dem 15. Oktober könnte die Sollbruchstelle wirken, vielleicht sogar schon vorher? Die Hoffnung besteht, dass die Zeit der neuen Regierung nicht länger hält als die, zu deren Bildung es gedauert hat. Vielleicht besteht Seehofers letztes politisches Vermächtnis ja darin, dass er Merkel in die Wüste schickt. Nach einem Bruch wäre die Merkel politisch endgültig fertig. Der Seehoffer zwar höchstwahrscheinlich auch, doch wenn er Charakter hätte, würde er es der hinterfozigen Hexe heimzahlen.

GroKo: Auf dem Weg in die Inflations- und Schuldenunion
Der Blick in den Koalitionsvertrag verheißt nichts Gutes: Er zementiert den Weg in die Inflations- und Schuldenunion, ausgestattet mit einer "Kreditkarte", für die jeder Deutsche mit seinem Vermögen haftet.

Die GroKo muss weg. Je eher, desto besser. Gründe, siehe u.A. Eintrag unten...

24. März 2018
Geschönte Pleite (Scholz und die Sache mit der HSH, Sendung Panorama, Mediathek)
Der neue Finanzminister hat offensichtlich einschlägige Erfahrungen damit, wie man unangenehme Dinge vertuscht, z.B. unseriöse (es wird auch der Begriff "Betrug" genannt) Garantien deckt, die am Ende wiederum den Steuerzahler viel Geld kosten. Mit Olaf Scholz als FiMi dürfen wir uns also ziemlich sicher sein, weiterhin (wahrscheinlich noch viel mehr als bisher) gerupft zu werden.



20. März 2018
Die Goldman Sachs SPD

Finanzminister Scholz (SPD) ernennt Goldman-Sachs-Mann zum Staatssekretär: Ein klares Signal an die Finanzelite - denn die Zeichen an den Finanzmärkten stehen offenbar auf Sturm.
(weiterlesen auf mmnews)

Besitz vs. Eigentum
Als Investor sollte man den Unterschied kennen. Die sicherste Anlageform ist dann gegeben, wenn beide Attribute gleichzeitig erfüllt sind. Eigentum ist das Recht an einer Sache, Besitzt ist per Definition hingegen die unmittelbare Verfügungsgewalt über eine Sache. Der Begriff "rechtmäßiger Eigentümer" wäre demzufolge ein Pleonasmus, "rechtmäßiger Besitzer" hingegen nicht, denn das verdeutlicht den Idealzustand, das Recht und gleichzeitig die volle Verfügungsgewalt über eine Sache. Was wäre im Zweifelsfall wichtiger? Kommt auf die Macht, i.d.R. den Staat an. In einem Rechtsstaat schützt der Staat die Eigentumsrechte seiner Bürger, und setzt diese notfalls mit seiner Gewalt durch.
Wo es keine Staatsmacht gibt, bzw. diese Eigentumsrechte nicht ausreichend schützt, macht Eigentum keinen Sinn mehr.
Rechte, die man nicht durchsetzen und einklagen kann, sind keine Rechte mehr. In einem solchen Umfeld gilt das Recht des Stärkeren, bzw. derjenige, der die Verfügungsgewalt über eine Sache hat, kann damit machen, was er will.
Wo es keinen funktionierenden Rechtsstaat mehr gibt, kann man seinen "rechtmäßigen" Besitz nur mit Gewalt verteidigen, das "eigentliche Recht" spielt in Extremis in solchen Zeiten überhaupt keine Rolle mehr. In Krisenzeiten, wenn der Rechtsstaat versagt uns selbst keine Kontrolle mehr über die Ausübung von Recht hat, zählt nur noch der nackte Besitz. Ob man irgendwann wieder einmal seine alten Eigentumsrechte einfordern kann, ist nicht nur schwierig, sondern auch fraglich.
Wer Kriesenvorsorge betreibt, muss sich dessen, was hier gerade erörtert wurde, vollkommen bewusst sein.
Ein "nettes" Beispiel zwischen dem Unterschied zwischen Besitz und Eigentum sehen Sie hier:
Hausbesetzer auf Mallorca: Dein Haus ist jetzt mein Haus

14. März 2018
Auto würde noch 10 Jahre halten - trotzdem abgewrackt: Schrotthändlerin zeigt Diesel-Wahnsinn

Dass es am Umweltschonendsten wäre, Autos solange zu fahren, bis sie am wirklichen Ende ihres Lebenzyklus wären, ist seit langem bekannt. Die Ökobilanzen dazu wurden vor 10 Jahren veröffentlicht. Die "Umweltprämie" 2009 folgte nachweislich der politischen Agenda zur Ankurbelung der Konjunktur, alleine schon der Begriff "Umweltprämie" ist Zynismus pur.

12. März 2018
Kommt es doch zu einem Handelskrieg mit den USA?

Bisher haben wir Trump so kennengelernt, dass das, was er ankündigt, auch durchzieht.
Warum sollte er die Schutzzölle auf Stahl und Alu zurücknehmen? Womit will die EU drohen? Trump hat angedeutet, dass auch er einer Eskalation nicht aus dem Weg gehen würde, sollte die Europäer ihrereseits Strafzölle auf U.S. Waren erheben. Der Import von europäischen Autos z.B., was für Deutschland gar nicht gut wäre.
Andererseits, erinnern wir uns an den gestrigen Bloggeintrag. Warum sollen wir etwas Stoffhaltiges außer Landes schaffen, wenn wir im Gegenzug dafür nur "bedrucktes Papier" erhalten? Welthandelsbeziehungen, die dauerhaft unausgeglichen sind, müssen ebenso in Frage gestellt werden.
Das gegenwärtige System ist krank. In vielen Industriezweigen bestehen Überkapazitäten, und folglich ein Überangebot, das auf einen gesättigten Markt trifft. Zusätzliche Nachfrage kommt bestenfalls von denen, die es sich nicht leisten können. Dafür hilft man eben mit Krediten nach. Künstlicher Boom durch Aufschuldung, und das seit Jahren.
Mit der Nullzinspolitik der Zentralbanken haben alle Währungen als Wertaufbewahrungsmittel ausgedient. Die "Kapitalflucht" in Sachwerte hat hier bereits zu einer Blasenbildung geführt, und Kryptos haben sich als Geldersatz auch noch nicht bewährt.
Viele Probleme, aber keine vernünftigen Lösungsansätze.
Ohne einer sicheren Möglichkeit der Wertaufbewahrung macht es keinen Sinn zu sparen, also macht es auch keinen Sinn, über den unmittelbaren Bedarft hinweg noch etwas zu erwirtschaften. Viele Menschen auf diesem Planeten sind jedoch Schuldsklaven. Wer nicht für den unmittelbaren Lebensunterhalt kämpfen muss, muss für die Bedienung seiner Verbindlichkeiten ranklotzen.
Wie lange noch, werden wir sehen. Die Stimmung kann jederzeit kippen...

11. März 2018
"Arbeit macht frei"
Dieser Satz hat bie uns eine traurige Bekanntheit erlangt, aber "neuere" Parolen sind nicht minder zynisch.
"Sozial ist, was Arbeit schafft", hat sich z.B. die Union früher einmal zueigen gemacht. Wo die tatsächlichen Ursprünge dieses Satzes liegen, ist umstritten. Egal, darum geht es nicht.
Ich möchte heute wieder einmal ein altes Thema ansprechen, das mir bereits seit knapp zwei Jahrzehnten an Herzen liegt, und bis heute von den MSM nicht von dieser Seite beleuchtet wird. Die Rede ist von den dauerhaft unausgeglichenen Handelsbilanzdefiziten, die bereits lange vor dem Euro und TARGET-2 bejubelt wurden. Seit ich mich erinnern kann, rühmte sich unsere Politik (fast) jedes Jahr damit, wieder einmal "Exportweltmeister" gewesen zu sein. Wenn Dummheit eine Tugend ist, findet das hier seine Bestätigung. Deutschland fährt Jahr für Jahr gewaltige Handelsbilanzüberschüsse ein. Cui bono?
Aus gesamtvolkswirtschaftlicher Sicht ist das Dummheit, solange nur mit Fiat-Geld bezahlt wird. Im "alten" Europa wurden Ungleichgewichte wenigstens noch durch Wechselkursanpassungen gedämpft, was bei einer gemeinsamen Währung leider nicht mehr geht. Darum wurden ja auch "neue" Mechanismen notwenig. Kommen wir zum Kern der Sache:
Dauerhaft mehr an Waren und Dienstleistungen auszuführen als umgekehrt, macht volkswirtschaftlich keinen Sinn, da dadurch nur neue Schulden immer weiter hochgebucht werden. Die Nettoimporteure (Südschiene Europas) sind bereits seit langem überschuldet, eine Rückführung ist unmöglich geworden. Italien ist unter Wasser, was aufgrund seiner volkswirtschaftlichen Größe wesentlich dramatischer ist als die Sache mit Griechenland. Keine Sorge, die Italiener werden ihre Verbindlichkeiten bei uns niemals (vollständig) begleichen. Deutlicher Ausdruck dafür ist der Ausgang der jüngsten Wahlen in Italien.
Ich will hier auch gar kein "Bashing" gegen Südeuropäer betreiben, denn wer diese Entwicklung zulässt, trägt ebenso dafür eine Verantwortung.
Unsere Politiker tun so, als ob "sich für nix und wieder nix abzurackern" ein politisches Ziel wäre, um dem Stimmvieh einen Gefallen zu tun. Wer will denn bitteschön "Arbeit"? Arbeit ist reines Mittel zum Zweck, Wohlstand zu generieren.
Viele unter unseren geliebten "Möchtegernneubürgern" sind hier wesentlich pragmatischer und haben das Wesentliche erkannt, im Gegensatz zum deutschen "Doof-Michel". Es geht um Wohlstand, nicht um Arbeit.
Leider lässt sich Wohlstand aber nur über Arbeit generieren, womit sich Arbeiten (als Mittel zum Zweck!) durchaus als erstrebenswertes Ziel erweist. Würden Sie jedoch einer Erwerbsarbeit gehen, wenn Sie keine Gegenleistung dafür erhalten würden?
Volkwirtschaftlich gesehen, machen wir das seit vielen, vielen Jahren. Der Anteil des Handelsbilanzüberschusses ist für die "Katz", wir erbringen eine Leistung ohne Gegenleistung, und das ist genial schlau.
"Wir brauchen den Export, um unsere Arbeitsplätze zu sichern."
So what? Verzichten wir einfach auf die Handelbilanzüberschüsse, dann gehen eben einige Arbeitsplätze bei uns "flöten".
Auf der einen Seite jammern uns die Arbeitgeberverbände die Ohren voll, weil sie angeblich keine "Fachkräfte" mehr finden, auf der anderen Seite generiert man Arbeitsplätze, die rein gar nichts zum volkswirtschaftlichen (Real-) Vermögen beitragen.
Wer den Export bei uns bejubelt und unterstützt hat vielleicht noch nicht geschnallt, dass wir den Arbeitsplatz dafür selbst finanzieren. Für diese Arbeit erhalten wir uneinlösbare Ansprüche, und das soll uns zu noch mehr Arbeit motivieren?
Lasst Euch von der Politik nicht verarschen, wir sind es, die die Zeche zahlen. Vielleicht nicht alles sofort und offensichtlich, aber wir bezahlen dafür. Die Auswirkungen werden sein, dass die (bereits für das Alter) erworbenen Anwartschaften gekürzt werden, und auf die noch vorhandenne Vermögenswerte in der breiteren Bevölkerung zurückgegriffen wird.
Vater Staat ist da sehr kreativ, wenn es um Enteignung geht.
Loser in diesem System sind alle produktiv schaffenden Mitglieder dieser Gesellschaft, ob Selbstständiger oder Erwerbstätiger.
Es gibt aber auch wenige Nutznießer dieses Systems. Die zu identifiziern, überlasse ich für heute Ihnen.
Einen schönen Sonntag noch...

10. März 2018
Aufregung um TARGET-2 Salden

Es wird im Netz immer wieder dargelegt, dass Deutschland seine Exporte in andere EU-Staaten über TARGET-2 quasi selbst finanziert. Das ist jedoch nur bedingt richtig, was deren Kritiker wiederum dazu bewegt, das Gegenteil zu behaupten. So kann z.B. eine Kapitalflucht aus "problematischen" EU-Staaten ebenfalls zu einer Steigerung der TARGET Salden führen. Die Sache ist relativ komplex, und kann nicht mit Argumenten auf "Stammtischniveau" erklärt werden.
Es lohnt sich daher, sich ein wenig intensiver damit zu beschäftigen: TARGET2 (Wikipedia)
Die Schlußbemerkung im Wiki-Artikel bringt es auf den Punkt:
Bilanztechnisch entspricht ein TARGET-Defizit dem Teil des Leistungsbilanzdefizits, der nicht durch private oder fiskalische Nettokapitalimporte finanziert wurde. Bei ausgeglichener Leistungsbilanz entsteht ein TARGET-Defizit, wenn private Nettokapitalexporte vorliegen. Eine Reihe von Wissenschaftlern argumentiert, dass Kapitalflucht die TARGET-Positionen verursacht und nicht Defizite in den Leistungsbilanzen. Diese Aussage steht dem von Sinn gefundenen definitorischen Zusammenhang aber nicht entgegen, denn ein Leistungsbilanzdefizit muss nun einmal entweder durch private oder öffentliche Kapitalimporte finanziert werden, und unter den öffentlichen Kapitalimporten der Krisenländer waren die TARGET-Kredite die bei weitem wichtigsten.

Hintergrund:
Target2 Bombe: Jetzt fast 1 Bio. (Peter Boehringer auf mmnews)
und sein Kritiker (postet unter dem Namen Hans Kolpak) in den Kommentarzeilen.

Unsere Feststellung: Peter Boehringer stellt die volkswirtschaftlich "wirksamen" Effekte von Target-2 klar hervor, unterschlägt aber ein paar Kleinigkeiten, die ihn damit angreifbar machen.

8. März 2018
NO2: UBA-Studie stinkt zum Himmel

Rechtzeitig zur neuen Bundesregierung veröffentlicht das Umweltbundesamt eine Studie zur Gesundheitsbelastung durch Stickoxide, natürlich verursacht durch Drecks-Diesel. Angeblich ursächlich für 6.000 Tote in 2014 durch Herz-Kreislauf-Erkrankung, außerdem noch verantwortlich für Diabetes, Bluthochdruck und Schlaganfälle.
"Epidemiologische Studien ermöglichen zwar keine Aussagen über ursächliche Beziehungen. Jedoch liefern sie zahlreiche konsistente Ergebnisse über die statistischen Zusammenhänge zwischen negativen gesundheitlichen Auswirkungen und NO2-Belastungen." (o.k., aber wer nimmt diese Relativierung schon zur Kenntnis?)
Die Studie veröffentlicht politisch gewollte Ergebnisse, die aus naturwissenschaftlicher Sicht m.E. nicht haltbar bzw. plausibel sind.
Stickstoffdioxid reagiert mit Wasser zu Salpetersäure bzw. salpetriger Säure. Beim Einatmen von Stickstoffdioxid in höheren Konzentrationen können die Atmungsorgane und Luftwege zweifelsohne stark geschädigt werden. Kausalzusammenhänge mit derartigen Erkrankungen kann ich mir gut vorstellen, NO2 als Auslöser von Diabetes abzuleiten erscheint mir aber schon sehr "sportlich", zumal die Mechanismen der Verstoffwechslung von Salpetersäure sich als sehr überschaubar darstellen.
Der Verzehr von z.B. Räucherwaren oder Gepökeltem müsste nach dieser Logik absolut tödlich sein.
Stickoxide sind mit Sicherheit nicht gesund, diese Studie erscheint mir jedoch an den Haaren herbeigezogen zu sein und lediglich politischen Propagandazwecken zu dienen. Die bevorstehenden Dieselverbote müssen ja irgendwie begründet werden, und der Zweck rechtfertigt bekanntlich die Mittel. Lügenpresse, Lügenpolitik, alles nur noch Lüge.
Nachtrag:
Ich möchte nicht so weit gehen, dass es bei den Studien des UBAs überhapt keine Korrelation zwischen NOx und einer statistischen Häufung bestimmter Krankheitsbilder kommt, ich sehe beim besten Willen aber keinen Kausalzusammenhang. Hier einfach einmal eine Hypothese, die durch keinerlei Studien belegt ist (jedenfalls ist mir nichts bekannt): Kraftfahrzeuge emittieren neben Abgasen auch Infraschall. Für mich ist es durchwegs auch plausibel, dass die typischen Frequenzen von Dieselmotoren im Infraschallberichsich sich von Benzinern unterscheiden. Es besteht demnach durchaus auch ein Verdachtsmoment, dass durch Infraschall auch bestimmte Krankkeitserscheinungen begünstigt werden können. Ich nehme einmal an, dass es dazu keine begehbaren, wissenschaftlichen Untersuchungen gibt, die diese These stützen. Aber wer sagt denn, dass das reines Hirngespinst ist. Wer kann mit Sicherheit sagen, dass es das NOx und nicht Infraschall ist, welches kausal für die statistischen Auffälligkeiten der Studie verantwortlich ist?
Die Interpretation aus der UBA-Studie ist m.E. rein politisch motiviert. Ich habe zwar keine begehbaren Beweise, die die UBA-Studien als unseriös belegen können, aber bevor der Diesel nach Art einer mittelalterlichen Hexenverbrennung stigmatisiert wird, müssen noch viel mehr (unvoreingenommene und ergebnisoffene) Studien durchgeführt werden. Hier wäre jetzt die UBA in der Bringschuld und in der Verantwortung gegenüber der Bürger.

7. März 2018
Insider warnt: "In zwei Jahren fliegt uns das Bankensystem um die Ohren"

Markus Krall ist kein Spinner. Er berät unter anderem die Europäische Kommission. Doch die will nicht auf seine Warnungen hören. Deshalb hat Krall ein Buch geschrieben: "Der Draghi-Crash" beschreibt den Kollaps des Bankensystems. Im Interview erklärt er, warum das passieren wird.
Krall untermauert unsere Thesen des Systemfehlers mit Fakten und Beispielrechnungen, und bestätigt unser prognostiziertes Szenario, dass das System entweder deflationär, oder hyperinflationär abrauchen muss.
Einen dritten Weg gibt es nicht, d.h. es gibt keinen Weg aus der Sackgasse. Wie auch bei uns, ist bei Krall der hyperinflationäre Crash das wahrscheinlichere Szenario des Endgames. Aber 100% sicher ist das nicht. Die ZB wird eine Deflationsspirale a la 1929 mit allen Mitteln zu verhindern versuchen, was mit Fiat-Money "unlimited" theoretisch machbar wäre. Kann aber auch sein, dass die ZB die Kontrolle über das System bereits schon vorher verliert. Deshalb hatten wir schon vor Jahren vermutet, dass das System vielleicht kontrolliert abgebrochen werden würde. Wurde es aber nicht. Entweder aus Dummheit, oder aus der ignoranten Arroganz heraus, dass man alles, und das jederzeit im Griff hätte. Nachdem uns die Hochfinanz nicht in ihre Pläne eingeweiht hat, bleibt uns nur die stetige und sorgfältige Beobachtung des Trauerspiels übrig. Wenn die Würfel einmal gefallen sind, geht alles wahnsinnig schnell.

5. März 2018
GroKo, 6 Monate später...

Wie eigentlich zu erwarten war, hat die SPD-Basis der GroKo zugestimmt. Alles andere wäre dämlich gewesen, wo doch die Union dem Juniorpartner Zugeständnisse bis zum-geht-nicht-mehr gemacht hat. Inhaltlich hat sich die SPD weitgehend durchgesetzst, man darf sich getrost fragen, wer denn in dieser Koalition der Juniorpartner ist. Vielleicht stimmen die SPDler wenigsten bei der Kanzlerwahl der Merkel zu?
Ekelhaft, was so manche Politiker alles tun, nur um auf ihren Furzsesseln kleben zu bleiben dürfen.
Was das Volk davon hält, kann man z.B. hier erkennen: Ehre, Anstand, Moral...

Wahlausgang in Italien
Auch nicht gerade überraschend, Rechte und Eurokritiker gehen gestärkt aus der Wahl hervor, aber Mehrheiten für eine Regierungsbildung sind schwierig. Abwarten, was sich hier ergibt...

Trump droht mit einer Eskalation im Handelskrieg, falls z.B. Europäer ebenfalls Strafzölle uf U.S. Waren erheben sollten.
Die Börsen mögen solche Äußerungen überhaupt nicht. Handelskriege in dieser Form schaden, das ist sicher. Aber haben wir nicht bereits einen Handelskrieg sit vielen Jahren? Wie ist es denn dazu gekommen? Die Amis haben Jahrzehnte lang ihre Währung überdruckt, weil sie sich das durch den Status einer Weltleitwährung erlauben konnten. Auch die Kündigung der Goldanbindung in 1971 rüttelte an diesem Status nicht, Stichwort hier: "Petrodollar".
Außer, dass die Leitzinsen in den USA in die Höhe schossen, und die Wirtschaft damit erst einmal zu kämpfen hatte, haben sich die Wogen wieder geglättet und der Dollar wurde als Leit- und Reservewährung sogar ohne formale Deckung akzeptiert.
Mit der Niedrigzinspolitik hatte Japan in den 90er Jahren angefangen, und Japan ist bis heute nicht mehr aus dem Deflationsloch herausgekommen.
Im Gegensatz zu den USA war Japan jedoch hauptsächlich im eigenen Land verschuldet. In den USA schritt die De-Industrialisierung indessen unaufhaltsam weiter, das wichtigste Exportgut der USA waren Waffen, und eben auch der Dollar. Dass die USA sich nicht auf immer und ewig gewaltige Handelsbilanzdefizite leisten können, war jedem klar. "Rettung" bzw. Aufschub brachte z.B. der Nahostkrieg gegen Iraks Diktator Saddam Hussein und folgende Nahostkriege. Das war für die USA DIE Gelegenheit, ihren veralteten Rüstungsschrott "billig" zu entsorgen, und die Rechnung dafür auch noch ihren alliierten Verbündeten zu präsentieren. Doch Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die USA haben versucht, ihre Währung abzuwerten. Schon alleine aus dem Grund, damit die Schuldenlast im Ausland, China und Japan waren eine der Haupgläubigen der USA, zu drücken. Chinesen und Japaner haben dieses Spiel jedoch nicht mitgemacht, und ihre Währungen ebenfalls kräftig abgewertet. Seitdem befinden sich quasi alle Zentralbanken der Welt in einem Abwertungswettbewerb, und sogar die Schweiz konnte sich dem nicht entziehen.
Was ich damit darlegen will: "Handelskriege" gibt es schon lange, aber vorher eben vornehmlich über die Zentralbankpolitik.
Diese Waffen stumpfen ab, sobald jede ZB es gleichermaßen einsetzt. Fairen und freien Handel hat es kaum jemals gegeben.
Trump befindet sich in einer Sackgasse: Erst Steuern runter, was zunächst einmal Sinn macht, um die heimischen Produktionsstandorte zu stärken, und gleichzeitig die Leitzinsen (künstlich) vorsichtig nach oben ziehen, um einen Abverkauf des Dollars entgegenzuwirken.
Damit löst Trump jedoch noch nicht das Problem der Überschuldung, und auch nicht das Problem der unausgeglichenen Handelsbilanz.
Was Donald mit den Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium tatsächlich bezwecken möchte, entzieht sich derzeit meinem Verständnis. Entweder ist Trump genialer, als weithin angenommen, oder er ist tatsächlich dieser Volltrottel, wie ihn z.B. die Europäer hinstellen.
Was zweifelsohne zu erkennen ist: Trump will unbedingt raus aus dieser Sackgasse, ob seine Methoden wirksam werden, muss sich erst noch beweisen. Eigentlich ist die Strategie von "The Donald" glasklar, der Rest der Welt will da aber nicht mitspielen. Die Chinesen nicht, und die Europäer eben auch nicht.
Die brennende Frage ist die, wer sich am Ende durchsetzen kann. Vielleicht hilft uns die Frage weiter: Cui bono, wenn es soweit eskaliert, dass es zur erneuten Weltwirschaftskrise a la 1929 kommt?

3. März 2018
Trump hält Handelskriege für "gut und leicht zu gewinnen"

In "B5 aktuell" kommt promt ein Dementi von einem "Wirtschaftsguru". Bei Handelskriegen gäbe es nur Verlierer, das habe sich in der Geschichte immer wieder bewiesen. Als prominentestes Beispiel führte der "Fachmann" die Weltwirtschaftskrise 1929 an.
Ein gewisses Risiko, dass das Trump-"Trampel" ein solches erneut auslösen könnte, schließt die "Koriphäre" nicht vollkommen aus.

Freier Handel zwischen den verschiedenen Volkswirtschaften kann für alle beteiligten Handelspartner Vorteile bringen, wenn ein paar wichtige Voraussetzungen erfüllt sind. Die wichtigste von allen: "Anschreiben (lassen)" verboten.
Abgesehen davon, dass es nicht einmal offiziell ausgeglichene Handelsbilanzen gibt, in einem Fiat-Money System ist das Missbrauchspotezial dafür bereits in die Wiege gelegt. Außerdem ist es äußerst unlogisch, dass es bei Änderungen der Spielregeln nur Verlierer gäbe. Die Geschichte hat uns vielmehr gelehrt, dass es meistens Gewinner und Verlierer gibt. Bei jeder (System-) Änderung profitieren (meist wenige) Teilnehmer, währen andere (meist die Masse) verlieren.
Bisher haben die Amis ihre Importe (Handelsbilanzüberschüsse) über frisch gedruckte Dollars bezahlt. Trump will, aus welchen Gründen auch immer, dies wohl ein wenig zurückfahren. Damit sinkt jedoch der Wohlstand (auf Pump), was in der Bevölkerungnicht gerade gut ankommen dürfte. Aber langfristig führt kein Weg daran vorbei.
Trump wird von den Europäern als ein infantiler Idiot dargestellt. Wesentlich kindischer ist jedoch die Gegendrohung von Deutschland, die Einfuhr von Harleys und Whiskey zu erschweren. Es gibt nicht so viele amerikanische Waren, die bei uns tatsächlich nachgefragt werden. Damit nimmt man den Amis die letzte Möglichkeit, ihre Importschulden zu begleichen. Und wir verzichten freiwillig darauf, für unsere bereits exportierte Ware (Verlagerung von hierzulande erzeuten Wohlstand ins Ausland) überhaupt noch einen Gegenwert zu erhalten. Die Amis schulden uns quasi einen ganzen Haufen von Harleys und Whiskeys, und daher ist es ganz furchtbar schlau, darauf auch noch zu verzichten.

Dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einen absoluten Dummschwätzer als Experten auftischen, unterstreicht den oft dargelegten Vorwurf der "Lücken-Presse". Das Programm ist voll mit "Lücken". Offensichtlich kann der Bayrische Rundfunk nicht einmal einen Experten finden, der von Wirtschaft und Geschichte tatsächlich ein klein wenig Ahnung hat. Oder ist es gewollte Volksverdummung?
Dass die Ursache der Weltwirtschaftskrise 1929 nicht Handelskriege und Schutzzölle waren, sondern auf Fehlallokationen von Kapital und Krediten (wie heute auch) zurückzuführen war, dürfte sogar jedem einigermaßen aufmerksamen Oberstufenschüler bekannt sein. Wer seine Geschichtskenntnisse diesbezüglich kurz und knackig auffrischen möchte, der kann hier nachschlagen: Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1932 - Auslöser und Folgen

Ach ja noch: Nach jüngster, genialer Umfrage ist das Vertauen in die Öffentlich-Rechtlichen angeblich wieder massiv gestiegen, während das Internet als wenig vertrauenswürdig eingestuft würde. Wer diese Umfrage durchgeführt hat, hatte wohl nur Claus Kleber & Friends dafür interviewed. Was die Öffentlich-Rechtlichen uns manchmal auftischen, ist eine Beleidigung für jeden einigermaßen intelligenten Bürger oberhalb der Debilitätschwelle.

1. März 2018
Warum wir alles verlieren werden - Banken-Insider verrät die Gründe // Mission Money

(youTube-Video)
... mein Sparbuch, meine Lebensversicherung, mein Job: Bald könnte alles auf dem Spiel stehen! Im exklusiven Interview mit MISSION MONEY erklärt Banken-Insider Dr. Markus Krall, warum Europas Banken heute praktisch schon pleite sind. Warum unser Geld dadurch in akuter Gefahr ist und auch eine Pleitwelle bei europäischen Unternehmen und Massenarbeitslosigkeit droht. Natürlich benennt Krall auch die Schuldigen: Vor allem die EZB, Politiker und Aufseher kritisiert der Managin Director der Unternehmensberatung Goetzpartners scharf, und nennt den möglichen Crash deswegen den DRAGHI-CRASH. Und wie lässt sich die Katastrophe noch abwenden? Der Experte fordert den CRASH - und zwar am besten noch heute!

Diesel-Skandal
Wer oder was ist die Deutsche Umwelthilfe? Hier einige Links zum Thema:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-umwelthilfe-wie-sich-der-groesste-schreck-der-deutschen-autoindustrie-finanziert-1.3617866


https://der-auto-blogger.de/kommentar-duh-verlogen-und-pressegeil/


http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/deutsche-umwelthilfe-das-abmahngeschaeft-der-diesel-jaeger/20672616.html


https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Umwelthilfe


https://orange.handelsblatt.com/artikel/33021

27. Februar 2018
Staatsraub auf Rekordhoch - Notenbanken im Währungskrieg

Der Deutsche Michl lebt weder selbstbestimmt in Freiheit, noch in einem echten, demokratischen System.
Dank massenpsychologisch hervorragend inszenierter Gehirnwäsche wird er wie ein Sklave ausgebeutet, ohne dass ihm dieser Umstand bewusst wird. Selbst vermeintliche, eigenverantwotliche Vorsorge läuft ins Leere, da Ersparnisse gnadenlos inflationär vernichtet, oder anderweitig abgezockt werden. Die Macht findet immer Möglichkeiten, seine Untertanen zu enteignen. Auch die in diesem Artikel angesprochenen Möglichkeiten des Vermögensschutzes sind nicht vor Zugriff des Räubers sicher.
Warum sich der Doofmichel immer noch für eine Höchstleistungsmaloche hergibt, nur um dieses parasitäre System am Leben zu erhalten, ist eigentlich unbegreiflich. Es gibt für die Leistungsträger in unserem Land keine rational begründbaren Motive mehr, das Spiel weiterhin mitzumachen. Alles, was über den unmittelbaren Konsumbedarf hinausgeht, ist verlorene Liebesmühe.
Leistung lohnt sich definitv nicht mehr, wenn man die noch verbliebenen Möglichkeiten eines typischen Mittelständlers betrachtet.
Das System kann nur zu Fall gebracht werden, indem man es mit den gleichen Mitteln bekämpft. Am Besten, jeder noch produktiv wirtschaftender Bürger wechselt in ein parasitäres Arbeitsverhältnis ohne jede dahinterstehende Wertschöpfung. Z.B. könnten wir alle Politiker werden. Wenn erst einmal alle Wirte tot sind, stirbt auch auch der Schmarotzer.

26. Februar 2018
Nächster Akt im Überwachungsstaat - Koalitionsvertrag lässt Bürgerdurchleuchtung zu !!
(Ein Beitrag von Steffen Paulick)


Guten Morgen meine Damen und Herren,

seichte und sanft verpackt von Politik- und Finanzsystem, von den Massenmedien nicht artikuliert wird der "Gläserne Bürger" immer mehr zur Realität. Was auf den Davoser Weltwirtschaftsgipfel diskutiert wurde und in Kürze in Kanada und den Niederlanden als Testlauf vom Stapel rollt, schreit nach der Deintimität und Offenbarung für jeden Bürger. Das datentechnische Röntgengerät wird in Kürze in Form gegossen !!

Auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos wurde ein Bericht mit dem Titel "Der bekannte Reisende: Wie man das Potential der digitalen Identität für sicheres und reibungsloses Reisen hebt" verabschiedet, nach dem wir selbst eine Datenbank mit Informationen über uns befüllen sollen. Der Milliardärs- und Großkonzerneclub hat sich mit staatlichem Segen für die Verbesserung der Kontrolle von Reisenden zuständig erklärt, wie Dr. Norbert Häring in seinem Blog schreibt.

Dabei geht es um "unsere Reisehistorie, Bankdaten, Hotelübernachtungen, Mietwagenbuchungen, Dokumente von Universitäten, Ämtern etc. Wenn wir eine Grenze überschreiten wollen, geben wir den Behörden freiwillig einen Zugang zu diesen Daten, damit sie sich vorab überzeugen können, dass wir harmlos sind. Mittels Gesichtserkennung und unserem (idealerweise) biometrisch mit uns verknüpften Smartphone, können sie sich beim Grenzübergang davon überzeugen dass wir sind, wer wir behaupten zu sein." Als Belohnung winkt für besonders willfährige Datensammler eine bevorzugte Behandlung und nur minimale Kontrolle beim Grenzübertritt.

Ein Testlauf sollen demnächst die Grenzbehörden von Kanada und den Niederlanden machen. Bezeichnenderweise wurde das Vorhaben nicht durch die beteiligten Regierungen angekündigt, sondern durch das Weltwirtschaftsforum. Entweder wollen die Regierungen dazu nichts sagen oder sie haben nichts zu sagen.

Das Pilotprojekt betrifft nicht zufällig das Reisen. An den Grenzen ist man sowieso an Kontrollen gewöhnt, man kommt ohne Einhaltung entsprechender Vorschriften und Zwänge nicht weiter. Gleichzeitig ist die anfallende Datenmenge groß genug für eine automatisierte Mustererkennung bei den von den Reisenden selbst erhobenen und mitgebrachten Daten.

Häring schreibt: "Konzerne wie Hilton, Visa und Google engagieren sich nicht aus reinem weltbürgerlichem Pflichtgefühl, um für die Polizeibehörden auf eigene Kosten ein solches System auszuarbeiten." Ist das System erst einmal implementiert, erhalten die Datenkraken unaufhaltbar von lästigen Datenschutzverordnungen zuverlässig weiter alle Daten.

Der Grenzübertritt ist aber nur die erste Phase in einem umfassenden Plan der Preisgabe aller persönlichen Daten an die Großkonzerne. So wird im Implementierungsplan das große Potential des Konzepts über das Reisen hinaus hervorgehoben. Hat sich die Selbstüberwachung an der Grenze durchgesetzt, sollen die Bürger ihre gesammelten Daten ebenso "freiwillig" auch für alltägliche Anwendungen in Interaktion mit Unternehmen und Behörden hergeben. Gesundheit, Bildung und Erziehung, Bankwesen, humanitäre Hilfe und Wahlen werden als Beispiele genannt. Eine möglichst breite Anwendung soll schon ab 2020 erfolgen.

In diesem Zusammenhang wird es plausibel, warum die deutsche Bundesregierung mittlerweile vom "Dateneigentum" als Ersatz für Datenschutz und Privatsphäre redet. Häring schreibt: "Die Datenkrakenlobby hat sogar es geschafft, den Begriff im Koalitionsvertrag von Union und SPD zu verankern: Wir sollen selbst für unsere Daten verantwortlich sein und sie freiwillig-gezwungenermaßen den marktmächtigen Konzernen und den Behörden geben, wann immer diese danach fragen. Das soll alltäglich werden und wird die vollständigen Aktivitätsprofile von allen ermöglichen, die im Bericht des Weltwirtschaftsforums als Lohn der Anstrengung verheißen werden.

Mit dem Ende des Bretton Woods Systems begann die schleichende Entmachtung der Nationalstaaten, dem Kapital wurde überall auf der Welt nach und nach Tür und Tor geöffnet und so der Grundstein für die bisherige Globalisierung gelegt. Jetzt, rund 50 Jahre später, folgt der nächste Schritt. Und der zielt einerseits darauf, aus den privaten Daten der Bürger möglichst viel unternehmerischen Profit zu schlagen und andererseits auf deren umfassende Kontrolle. Globalisierung 4.0.

Anmerkung:
Und wenn Sie jetzt sagen, ich habe doch nichts zu verbergen, so sollten Sie dann konsequenterweise auch ihre Haus- und Wohnungstür offen stehen lassen (am besten auch gleich die WC-Tür). Und Sie sollten bedenken, dass in einem anderen Rechtssystem andere Normen Einzug halten in Bezug auf das, was Sie früher mal nicht zu verbergen hatten.



"Rassismus gegen Deutsche"

Eines muss man der AfD lassen, die Debatten im Bundestag sind seit der letzten BTW wieder interessanter geworden.
Man muss dabei nicht unbedingt mit der AfD sympathisieren, aber die Reden tragen dazu bei, das verkrustete und verlogene System zu entlarven. Die Aktionen hinterlassen Spuren: Gestern in einer TV-Reportage, wurden u.A. Mitarbeiter von Sozialämtern interviewed. Der tägliche Umgang mit denjenigen, die um Hilfe ersuchen. Eine Aussage eines Sozialamt-Mitarbeiters war dabei sehr bezeichenend. Offensichtlich wird er von deutschen Antragstellern immer häufiger damit konfrontiert, dass diese behaupten, die Flüchtlingen würden alles in den A.... geschoben bekommen, während die einheimische Bevölkerung um jeden Cent kämpfen müsse. Und wie argumentiert der Herr vom Sozialamt darauf? Er beteuert, dass er keinerlei Unterschiede zwischen Deutschen und Zuwanderen mache, jeder bekomme von ihm nur das, auf was er Anpruch hätte.
Diese Aussage lässt tief blicken. Indirket wird also zugegeben, dass es eine Ungleichbehandlung gibt.
Wenn es eine absolute Gleichbehandlung unabhängig der Herkunft gäbe, hätte ich das klar und eindeutig herausgestellt, ohne mich dabei verrenken zu müssen. Die interpretierte Leseart ist diese: Ich halte mich an die Vorschriften, was kann ich dafür, dass die Flüchtlinge mehr Rechte (=Ansprüche) haben als Deutsche.
Das alles ist gar nicht gut. Mit der Ungleichbehandlung wird in der Bevölkerung Hass aufgebaut, was sich eines Tages in Gewalt und Unruhen entladen wird. Ich vermute, dass die Spaltung unserer Gesellschaft gewollt und von Oben gesteuert wird.
Nichts geschieht zufällig, das wird von langer Hand vorbereitet.

25. Februar 2018
Saukälte, sonst nichts...

Wir erwarten für die unmittelbare Zukunft keine dramatischen Veränderungen, was das "System" insgesamt anbelangt.
Die grundlegenden Probleme unserer Zeit sind nicht gelöst worden, und werden uns somit irgendwann einholen. Es ist daher wichtig, Trendwechsel rechtzeitig zu erkennen, vor allem, wenn es aufgrund eines sich abzeichnenden Trendwechsels dringenden Handlungsbedarf gibt.
Reflektieren wir den "Ist-Zustand" unserer Gesellschaft, um die zukünftig möglichen Szenarien zu verstehen:
Zukunft in Armut und Rechtlosigkeit

16. Februar 2018
Börsen wieder zuversichtlich

Die neuesten Zahlen aus den USA werden wohl doch nicht so euphorisch interpretiert, damit ist die berechtigte Hoffnung vieler Börsinaer genährt, dass die angedeuteten Zinsanhebungen der Fed wohl eher (wieder einmal) verschoben werden.
Also, weiterhin billiges Geld, das irgendwo untergebracht werden will. Die anhaltende Geldschwemme kann sich jedoch auch anderweitig inflationäer auswirken, z.B. die Rohstoffpreise treiben, und letztlich auch Edelmetalle. Es dauert dann nicht mehr lange, bis die Inflation auch auf die Konsumentenpreise durchschlägt.
Was machen die Zentralbanken dann? Zinsen anheben? Und damit einen deflationären Crash provozieren?
Dann wäre Cash der King, und viele Kredite würden notleidend. Abwärtsspirale a la 1929.
Oder weitehin "Drucken" wie verrückt, und damit in Richtung einer Hyperinflation steuern?
In was kann man sein Erspartes noch sicher anlegen? Die Aktienkurse befinden sich heute bereits in einer Megablase, die aber auch noch weiter aufgepumpt werden kann. Anleihen sind nur dann rückzahlbar, solange weiterhin frisches Geld zur Verfügung steht. Immobilien sind (zumindest in vernünftiger Lage) viel zu teuer, das heißt aber nicht, dass nicht noch höhere Preise dafür gezahlt werden. Die große Frage, wie die Notenbanken zukünftig reagieren werden, bleibt für uns unbeantwortet.
In der letzten Dekade übten sie den Ritt auf der Rasierklinge, sich auf dem schmalen Grad zwischen Deflation und Inflation zu bewegen. Und - wider unseres Erwartens ist das denen auch gut gelungen. Nicht als Lob zu verstehen, denn die Probleme sind keineswegs gelöst, die Situation ist auswegsloser als je zuvor. Was wir jedoch lernen mussten: Offensichtlich kann man auch auf einem toten Pferd reiten. Alles nur eine Frage der Psychologie. Solange sich die Masse davon überzeugen lässt, dass das tote Pferd noch nicht tot genug ist, und wir nur noch darauf warten müssen, bis der Wunderdoktor erscheint, der das tote Pferd wieder zum Leben erweckt. Es sind irrationale Hoffnungen, die das System am Leben lassen.
Die Frage, die sich für uns stellt, ist also die: Wer oder was beißt früher ins Gras, der Anleger bzw. Sparer, oder das System?
Wenn wir das System überleben, schmiert es dann über die infaltionäre Schiene ab, oder deflationär?
Drei Szenarien, von denen eines mit Sicherheit eintreten wird, aber welches?

13. Februar 2018
Die Antifa hat keine Hemmungen

Phantasienachrichten aus Hamburg: "Aufmarsch rechter und linker Demonstranten bleibt friedlich", titelt das Hamburger Abendblatt. Die Hamburger Morgenpost will sogar den AfD-Politiker Björn Höcke am Montag abend unter den "Rechten" am Jungfernstieg ausgemacht haben.
"Alles Quatsch!" Uta Ogilvie lacht. Die junge Hamburgerin hat die Demonstration unter dem Motto "Merkel muß weg" angemeldet. "Das hat sich der Journalist aus den Fingern gesaugt. Da war kein Björn Höcke da. Und auch kein Donald Trump."

Verkehrte Welt, wer die wirklichen Faschisten sind, sollte eigentlich klar sein...
Pattex-Merkel hat Schulz quasi besiegt. Bei so einem "Gegenspieler" keine Kunst. Aufgeben will Pfusch-Merkel aber auch nicht. Den Rücktrittsforderungen begegnet sie, indem sie "Versprechen" einhalten müsste. Merkel hat dem Stimmvieh angedroht versprochen, die volle Legislaturperiode tapfer durchzuhalten. Unsere Angie opfert sich für uns auf.

Börsen-Crash wurde durch Manipulation verursacht
Wer weiß? Vielleicht dient der Manipulationsvorwurf selbst als Manipulationsversuch!
In der Mathematik geht das ganz einfach. Wenn man keine negative Zahl möchte, multipliziert man diese mit sich selbst, und zieht anschließend die Quadratwurzel...

11. Februar 2018
GroKo: Psychopathen am Werk...

GroKo im Verteilungsrausch, Inflation im Kommen und ein trickreicher Plan aus Amerika (Goldseiten)
Selbsterfahrungsgruppe Reichstag (mmnews)
Dass die Groko noch platzt bzw. nicht lange lebt ist Wunschdenken. Solange es die Bevölkerung durch externe Ereignisse (z.B. Crash) nicht kalt erwischt, wird das Stimmvieh dem Treiben noch weiter zusehen. Das andauernde Bashing der AfD durch den Mainstream zeigt beim "braven" Bürger durchaus noch Wirkung. Lieber von Idioten regiert als von "Nazis".

Auch wenn die designierte, neue Regierung beim Volk so unbeliebt ist wie nie zuvor, hält man das scheinbar für das kleinere Übel.
Die Angst vor einem Rechtsruck á la Austria ist hierzulande zu groß. Das Erstarken der Rechten in Österreich wird dadurch zu erklären versucht, dass die Alpenrepublik nach Ende von WK II im Gegensatz zu Deutschland nicht "entnazifiziert" worden ist. Das halte ich für Blödsinn, denn diese Generation ist ausgestorben. Der Grund für die Angst vor der "rechten Gefahr" hierzulande rührt eher von den über Jahrzehnte lang eingeimpften Schuldkomplexen her, und des daraus resultierenden Reflexes gegen alles "Rechte". Alles, was bei uns in Richtung konservativer Wertevorstellung und nationalem Identitätsbewusstsein deutet, wird automatisch mit "Nazi" assoziiert. Dass das damalige NS-Regime keinerlei konservativ-bürgerliche Werte (auch nicht nach dem damaligen Zeitgeist) verkörperte, sondern aus einer Bande von verbrecherischen Psychopathen bestand, wird in dieser Deutlichkeit nicht herausgestellt. Libertäre Freigeister sind keine Nazis, sonder genau das Gegenteil davon.

10. Februar 2018
Großkoalitionäre Identitätspolitik
(Link: Leserhinweis)
Die Politik wird immer übergriffiger. Die projektierte Große Koalition will jetzt einen Minister für Heimat stellen. Das erinnert in geradezu grotesker Weise an George Orwells Buch "1984". In solchen Bereichen hat der Staat in einer freiheitlichen Demokratie nichts verloren!

Quod licet Jovi, non licet Bovi!
Nach Dacharbeiten brach ein Feuer aus, das auch ein Nachbarhaus beschädigte.
Der Auftraggeber muss zahlen, entschied jetzt der BGH.

Ein Handwerker hat aus Unachtsamkeit ein Haus abgefackelt und auch ein Nachbarhaus schwer beschädigt.
Nachdem der Handwerksbetrieb bankrott ist, muss nun der Auftraggeber voll für den Schaden haften.
Ob der Auftraggeber diesen Schaden wiederum von seiner (hoffentlich vorhandenen) Haftpflichtversicherung reguliert bekommt, geht aus dem Bericht nicht hervor. Tatsache ist jedoch, dass der BGH einen Bürger für einen Schaden verantwortlich macht, den er selbst nicht zu vertreten hat. Jedenfalls nicht nach dem (Rechts-) Empfinden eines Bürgers mit gesundem Menschenverstand.

Andere Baustelle:
"Linksgrüne" Politiker fordern nun, dass Bürger, die für Flüchtlinge eine Bürgschaft eingagangen sind, von diesem Risiko befreit werden, und das "Haftungsrisiko" auf die Allgemeinheit übergehen soll. Den weiteren Kommentar dazu "schenke" ich mir.

Noch eine andere Baustelle:
Die "Bankenrettung" aus der Krise 2008/2009 wurde voll auf Kosten der Allgemeinheit (sprich: dem Steuerzahler) durchgezogen. Ebenso die ominöse "Eurorettung", sowie die Bewahrung vieler europäischer Staaten vor einer Staatspleite. Haften dafür müssen die Steuerzahler sowie die Sparer.

Fazit: In unserem System werden nicht einmal die Leute zur Verantwortung gezogen, die einen "Flächenbrand" verurscht haben, sondern all jene, von denen "was zu holen" ist, und die sich nicht wehren können.
Das ist Staatsversagen in Vollendung. Wo bleiben hier die Aufsichtsbehörden? Warum erhält ein Handerksbetrieb eine Erlaubnis, wenn keine ausreichende Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden kann? Jeder KFZ-Halter muss eine Haftplicht nachweisen, wenn er ein Fahrzeug für den Verkehr zulassen möchte. Was ist mit dem Dieselskandal? Die Typengenehmigungen für die "Cheat"-Fahrzeuge wurden von behördlicher Seite ausgestellt. So wie es aussieht, bleibt der Besitzer eines Dieselfahrzeugs auf dem (vom Käufer auch nicht zu vertretenden) Schaden sitzen. Weitere Beispiele gibt es noch und nöcher.
Der Staat schützt seine Bürger nicht (nur nicht), er plündert sie zudem auch noch aus.

Börsen: Das war kein Gewitter - eher der Trendbruch
Hier wird dargelegt, wie und warum es überhaupt soweit kommen konnte. Maßgeblich verdanken wir die Umverteilung von Unten nach Oben der Geldpolitik der "ach-so-unabhängigen" Notenbanken.

8. Februar 2018
Genial auf den Punkt gebracht:
Das Gruselkabinett aus Verlierern - der Untergang von Schulz, Merkel und der SPD!

7. Februar 2018
Crash?

An den Aktienmärkten ging es in den vergangenen Tagen volatil her. Wir nehmen an, dass der Kurssturz durch Eingriffe abgemildert wurde, um Panik zu verhindern. Uns wird erzählt, dass die Märkte intakt und in guter Verfassung seien, die Konjunktur weltweit brummt, und es sich ledigleich um eine "gesunde" Korrektur handelt. In Zeiten, in denen die Zentralbanken die Welt mit billigem Geld fluten, die Zinsen künstlich niedrig halten, massenhaft Anleihen aufkaufen (auch die Bundesbank!), kann manwohl kaum von einem Marktgeschehen sprechen.
Konzerne kauften mit "billigem" Geld eigene Aktien zurück, anstatt es zu investieren. Produktivitätssteigernd wirkt sich das nicht aus.
Was abläuft ist eine reine Zockershow, Spekulation mit billigen Krediten. Eine nachhaltige Wirtschaft gestaltet sich anders.
Wie es weiter geht, steht in den Sternen. Wahrscheinlich versucht man es weiterhin mit Manipulationen, wie lange das funktioniert, weiß keiner.
Rechnen Sie mit allen erdenklichen Möglichkeiten. Wenn das System außer Kontrolle gerät, kann alles sehr schnell gehen...

30. Januar 2018
Monkey Business

Der "Diesel-Skandal" hat einen neuen Aufguss bekommen. Menschenversuche mit Stickoxiden, und noch schlimmer, sogar Versuche mit Affen wurden durchgeführt. Die Abgase eines VW-Dieselmotors wurden in Affenkäfigen eingeleitet! Fehlt nur noch die Assoziation mit Auschwitz & Co., mit "Vergasung" hat sich Deutschland in seiner unrühmlichen Vergangenheit ja bereits bestens profiliert.
Dass die Auto-Bosse sich nun von derartigen Studien entrüstet distanzieren, ist doch das Mindeste. Aber: Cui bono?
Kaum hat sich die duetsche Automobilindustrie von den Tiefschlägen ein bisschen erholt, schon kommt die nächste Enthüllung.
Und was machen wir? Schon fast reflexartig streuen wir uns wieder einmal Asche auf unser Haupt.

Wegen was denn eigentlich?
Es heißt, dass in Europa jährlich 400.000 Menschen infolge der Luftverschmutzung vorzeitig sterben. So hat es jedenfalls die EEA berechnet.
Welche Rolle dabei die Stickoxide spielen, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen.
Um eines klar zu stellen: Unnötige Emissionen sollten auf jeden Fall vermieden werden, um die Gesundheit der Bevölkerung nicht leichtsinnig zu gefährden. Aber: Emissionen hat es schon immer gegeben, auch bereits vor dem industriellen Zeitalter.

Der MAK-Wert von Stickoxiden liegt derzeit bei 950 mg/qm Luft. Man geht also davon aus, dass ein Industriearbeiter, der an seinem Arbeitsplatz unterhalb dieses Grenzwertes belastet wird, nicht mit gesundheitlichen Folgen zu rechnen hat. Und das über 40 Stunden die Woche hinweg.
Die durchschnittliche Belastung im Straßenverkehr soll die 40 mg nicht überschreiten.

Nix genaues weiß man offensichtlich nicht. Mit Vermutungen zu leben und sein Verhalten nur aufgrund von Mutmaßungen auszurichten, ist in einem Zeitalter von "aufgeklärten" Bürgern wohl eher lächerlich. Was ist an Studien auszusetzen, die das Gefährdungspotenzial von Stickoxiden näher untersuchen möchte? Ohne begehbaren Fakten sind keine vernünftigen Entscheidungen möglich.

Dass die Autoindustrie lieber neue Studienergebnisse hätte, welche die Gefahr von Abgasemissionen nach unten relativiert, ist sicherlich klar.
Dass jetzt aber ein derartiger "Affenstall" veranstaltet wird, ist unbegreiflich. Mit Vernunft hat das nichts mehr zu tun. Viel Wirbel um rein gar nichts. Vielleicht nicht ganz. Da scheint es eine Interessengruppe zu geben, die dem Verbrennungsmotor, allem voran dem Diesel, entgültig den Garaus machen zu wollen. Und immer wieder diese DUH (Deutsche Umwelthilfe), der scheinbare Anwalt des kleinen, wehrlosen Bügers.
Wenn man recherchiert, von wem alles dieser Verein finanziert wird, dann darf man die Neutralität dieser Organisation ebenfalls schwer in Zweifel ziehen. Argument zählen nicht mehr, die Bürger werden statt dessen über die emotionale Schiene manipuliert.

Noch abschließend zur "Ethik" dieser Menschen- und Tierversuche. Wenn man vergleicht, was tagtäglich an anderen "Sauereien" vor unseren Augen abgeht, ist der Hype deswegen ebenfalls unbegreiflich. Im Vergleich zu dem alltäglichen Wahnsinn bei (und um) uns ist das noch harmlos...

16. Januar 2018
Wegen Zeitmangel wird die Seite derzeit nicht gepflegt.
Es sind zwischenzeitlich keine Ereignisse eingetreten, die eine Anpassung unserer Absicherungsstrategie notwendig machen würde.
Das System ist weiterhin fragil, die optimistischen Prognosen zum erwarteten Wirtschaftswachstum dürfen kritisch hinterfragt werden.
Für einen Crash sind alle Voraussetzungen erfüllt, es fehlt jedoch weiterhin an einem Auslöser. Konfliktpotenzial gibt es genügend.

Winterpause
Wir haben keine Updates gebracht, weil es, wie erwartet, nichts mehr Dramatisches zu berichten gab.
Allen Lesern einen guten Rutsch in's neue Jahr.

Wir melden uns im neuen Jahr wieder, oder - falls tatsächlich wichtige Ereignisse eintreten sollten - auch bereits vorher.

15. Dezember 2017
EU verlängert die Sanktionen gegenüber Russland
...
...was zu erwarten war.
Cui bono? Deutschland sicherlich nicht. Die Auswirkungen des Boykotts von Russland gingen 40% zu Lasten der deutschen Wirtschaft, wo hingegen die USA gerade einmal mit 1% betroffen sind. Frankreich und Großbritannuen tragen jeweils 4%.
Es stellt sich die Frage, ob nicht neben Russland insbesondere auch Deutschland damit geschwächt werden sollte.

Zusammen mit der Flutung der EU, insbesondere auch hier wieder Deutschland, kann man das schon als Kriegsführung gegen unsere Republik ansehen. Die Frage nach den Strippenziehern beantwortet sich, wenn man sich die "Cui bono" Frage stellt. Wenn es uns klar ist, dass in der Politik angeblich nichts zufällig passiert, haben wir auch schon die Antwort.
Und wer ist wohl dieser Agent fremder Mächte bei uns im Lande? Ach was für ein Unsinn, alles nur Verschwörungstheorie!

Gelobtes Land


14. Dezember 2017
10 Jahre Finanzkrise - Kommt bald die nächste?
Dies war am gestrigen Abend Thema in der Sendung "plusminus" im ARD.
Wenn bereits im "öffentlich-rechtlichen" Mainstream solche Sendungen ausgestrahlt werden, will das schon etwas bedeuten.
Kurzum: Die Situation hat sich seit der Krise von 2008 nicht gebessert, die Ausgangslage ist heute sogar noch gefährlicher.
Für "Hartgeldler" keine Überraschung, dennoch sehenswert, da leicht verständlich.
Am Ende wird Schweden als "Vorbild" genannt, wie durch staatliche Regulierungen "Auswüchse des Kapitalismus" eingedämmt werden können.
Obwohl die vorhergehenden Beiträge qualitativ relativ gut sind, wird am Ende doch wieder manipuliert. Die Ursache der Krise sind nicht mangelnde, staatliche Eingriffe, sondern liegt im Geldsystem selbst begründet. Will uns die ARD damit vielleicht auf einen Sozilaismus vorbereiten?
Der Crash ist nicht mehr abzuwenden, aber der angedeutete Lösungsansatz ist die falsche Antwort und wäre das Ende einer freien Gesellschaft.

Zombies vergiften das Wasser für alle
Durch die niedrigen Zinsen und das "Umherwerfen" von Geld (Krediten) durch die Banken wurden Produktionsbetriebe erschaffen bzw. künstlich am Leben erhalten, die unter einem echten, marktwirtschaftlichen Umfeld nicht existieren würden.
Unsere Wirtschaft steht auf töneren Füßen. Entweder Bereinigung durch Crash, oder totale Planwirtschaft (siehe Bezug auf "Schwedenmodell" oben).

Die Mainstreammedien (siehe oben) nennen nur teilweise Roß und Reiter, das große Bild wird nur unter Bezugnahme der Informationen aus den alternativen Medien sichtbar. "Lückenpresse" eben...

Gold:
Hartgeld-Insider vermuten eine "Bärenfalle", der Ausbruch in der vergangenen Woche nach Unten könnte ein Fehlsignal gewesen sein.
Auch ich hege die Hoffnung, dass es bei den Edelmetallen so langsam wieder nach oben gehen müsste. Die Geldschwemme der letzten Jahre hat die Edelmetalle nicht erreicht. Bislang noch nicht. Hier ist eindeutig Nachholbedarf. Trotz reißen der Unterstützungslinien bei Gold hat sich der Preis wieder stabilisiert. Auf die Charttechnologie alleine sollte man sich niemals verlassen, sondern auch die sonstigen Rahmenbedingungen mit ins Kalkül setzen. Sowohl Bauchgefühl als auch der gesunde Menschenverstand sind meist die besseren Ratgeber.
Edelmetalle und auch viele andere Rohstoffe sind derzeit alles andere als überbewertet. Bei den meisten anderen Anlageklassen muss erst einmal die heiße Luft raus, bevor darin (wieder) investiert werden sollte. Allerdings zeigt uns die Geschichte:
Keine Blase ist so groß, dass sie auch noch weiter wachsen könnte, wenn auch nur noch ein bisschen. Und keine Anlageklasse ist so unterbewertet, als dass sie auch noch weiter abschmieren könnte. Und es nützt nichts, wenn man zwar im Grunde genommen den richtigen Riecher für Investments besitzt, im Krisenfall (unerwartete Ereignisse) die Sache aber nicht aussitzen kann.

13. Dezember 2017
Das Jahr ist fast gelaufen...

Nicht ganz so wie wir das erwartet haben, aber kein Grund zur Panik.
Eigentlich hatten wir im 4. Quartal dieses Jahres mit deutlichen Einbrüchen am Aktenmarkt erwartet. Die Cashpositionen konnten nicht erwartungsgemäß genutzt werden, außer ein bischen "Spielgeld" in Bitcoins, was manche Leser auch gemacht haben. Vor gut einem Jahr haben wir spekuliert, wie es mit der Kryptowährung weitergehen sollte. Die "Gewinnerwartungen" lagen damals bei einem möglichen Kursantieg auf das 5-10 fache, bei gleichzeitig hohem Risiko eines Totalverlusts. Dass es zu einer regelrechter Manie kommt, damit hat niemend gerechnet.
Wer in Bitcoins ist oder war, für den waren die letzten Wochen Aufregung pur. Ein Bekannter hat mir erzählt, dass er letzte Woche bei einem Stand von ca. 15.000 $ die Hälfte seines Bestandes liquidiert hat, und in Au umgeschichtet. Seitdem kann er wieder ruhig schlafen. Der Kurs ist zwar immer noch am Steigen, ein großer Teil der Gewinne wuden aber realisiert, so dass bei einnem Totalabsturz von Bitcoin der "Schaden" relativiert wird. Ganz aussteigen wollte er noch nicht, da die Gier doch noch zu groß ist. Zockerfieber eben. Alles Mitzunehmen ist eine Kunst, die kaum jemand beherrschen kann. Es sei anzumerken, dass hier nur ein Betrag gesetzt wurde, der bei einem Totalverlust zwar sehr ärgerlich, aber in Relation zur insgesamten Vermögenslage nicht dramatisch gewesen wäre.

Gold...
... hat in den letzten paar Jahren eher enttäuscht, ist langfristig jedoch seine Eigenschaften als Inflationsschutz treu geblieben.
Es heißt, dass sich die Geldmenge bei den wichtigsten Währungen in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. Vor 10 Jahren konnte man Gold für etwa die Hälfte der momentanen Notierung erstehen, vor 20 Jahren für etwa ein Viertel. Wer über die letzten 20 Jahre hinweg immer beständig und regelmäßig in Gold "gespart" hat, der hat seine Kaufkraft (mehr als) erhalten. Bei Gold muss man tatsächlich einen langen Horizont bewahren.
Gemessen an anderen Anlageformen ist Edelmetall derzeit günstig. Wer mutig ist, und einen sehr langen Anlagehorizont besitzt, der sollte sich derzeit Platin ansehen. das Platin-/Goldpreisverhältnis ist so niedrig wie seit 100 Jahren nicht mehr. Auch Silber ist verhältnismäßig günstig.

10. Dezember 2017
Visualisierte Vermögenswerte weltweit...

...und hier nochmals in etwas anderer Form...
Was in der Grafik deutlich veranschaulicht wird ist, dass ein durch Gold hinterlegtes, teilgdecktes Währungssystem durchaus möglich wäre. Gold als weltweit einzige anerkannte Reservewährung, und die Disziplin wäre endlich wieder hergestellt. Nix mehr mit Handelsbilanzdefiziten, nix mehr mit Schulden ohne verwertbare Sicherheiten, und das, ohne dass der tatsächliche, gegenwärtige Wohlstand darunter leiden müsste. Dass es trotzdem zu Verwerfungen kommen würde liegt daran, dass die Illusion von Wohlstand sich plötzlich in Luft auflösen würde, und ein kreditfinanzierter Konsum nicht mehr möglich wäre.
Das gibt heftige Entzugserscheinungen, falls die Droge des billigen Geldes plötzlich nicht mehr verabreicht wird, aber es ist die einzige Möglichkeit zur Rückkehr eines nachhaltigen Systems.

9. Dezember 2017
Thema "Flüchtlinge"

Warum die "Flüchtlinge" eine der gefährlichsten und kriminellsten Menschengruppen weltweit sind
...

Bürge muss für Flüchtlinge zahlen: "Dann hätte ich mich niemals darauf eingelassen"

In Diskussionen über die Aufnahme von Flüchtlingen habe ich in den vergangenen Jahren den "Befürwortern" immer wieder die Frage gestellt, ob sie denn auch bereit wären, eine Patenschaft in Form einer Bürgschaft für die armen Schutzbedürftigen zu übernehmen, mit allen daraus entstehenden Konsequenzen.
Niemals, nicht ein einziges mal, hat einer meiner Gesprächspartner darüber nachgedacht, sondern ist meist sofort in die Gegenoffensive übergegangen: Das sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, so in dieser Art.
Wenn es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wäre, dann müsste aber auch die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung dahinter stehen, ist es aber nachweislich nicht. Sonst würde es Pegida und AfD erst gar nicht geben.
Gutmenschen sind vor allem gut darin, das Geld anderer Leute auszugeben. Wir Deutschen sind wohlhabend, also müssen wir den Armen helfen. Das ist eine Steilvorlage! Und was ist mit den Armen, die schon länger bei uns leben? Müssen wir denen nicht auch helfen? Hier kommen manchmal die absurdesten Argumente. Wie z.B., wir leben in einem Sozialstaat, auch mit Harz IV lässt es sich noch gut leben, während die armen Flüchtlinge in ihren Herkunftsländern um ihr Leben fürchten müssen. Oder noch krasser: Wer bei uns von Harz IV leben muss, hat das selbst zu verantworten. Jeder, der ernsthaft Arbeit sucht, findet bei uns auch Arbeit.
So ist der Gutmenschen-Sozialismus: Zahlen soll immer der "Andere". In einer Solidargemeinschaft gibt es aber nicht den "Anderen", es gibt nur wir "Alle". Solange Solidarität auf ein "St. Florians-Prinzip" hinauslaufen soll, lehne ich das strikt ab. Das ist Heuchelei der übelsten Sorte. "Other-Peoples-Money"-Sozialismus ist das Hinterfotzigste, was eine Gesellschaft hervorbringen kann. Ein Krebsgeschwür, das ausgemerzt werden muss.
Ich habe absolut nichts gegen eine Solidargemeinschaft, aber das funktioniert nur in einer überschaubaren Gruppe mit ähnlichen Wertevorstellungen. Wenn eine Gesellschaft inhomogen ist, deren Mitglieder weitgehend unkompatibel zueinander sind, dann funktioniert das nur auf Basis des kleinsten gemeinsammen Nenners. D.h. Jeder (jede Gruppe) ist für sich selbt verantwortlich, es gibt keine Solidargemeinschaft.
Wir stehen für absolute Eigenverantwortung, damit wäre Multi-Kulti auch kein Problem.
Das andere Extrem wäre eine Art "National"-Sozialismus, deren Bürger gleiche Werte haben "müssen".
Multi-Kulti-Sozialismus hingegen geht nicht! Wir haben die Wahl.
Mit "National"-Sozilismus habe ich nichts am Hut. Also bin ich für die andere Lösung. Mit allen notwendigen Konsequenzen.


6. Dezember 2017
Schlagzeilen:
- Trump möchte heute Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen
- Anschlag auf Theresa May vereitelt, wahrscheinlich muslimischer Attentäter.

Walter Eichelburg (hartgeld.com) wird hinsichtlich seiner Thesen von vielen belächelt, die Gefahr eines flächenübergreifenden Krieges zwischen den Religionen ist aber nicht soo abstrakt, wie es uns glaubend gemacht wird. Sich gedanklich auch mit solchen Szenarien zu beschäftigen ist zumindest angebracht. Wie es tatsächlich kommt, werden wir sehen. Wir rufen zwar nicht die Alarmstufe rot aus, einen Plan B sollte aber jeder zumindest gedanklich in der Tasche haben. Die Vorsorgemaßnahmen für eine schwere Krise sollten von Zeit zu Zeit sowieso überprüft werden. Vielleicht ist dieser Anlass eine gute Gelegenheit zu einem routinemäßigen Check. Wo ist was, und in welchem Zustand?
Manche Bürger halten das für eine Art Paranoia. Für jeden Rettungsdienst sind derartige Übungen eine Selbstversändlichkeit, auch wenn nicht jeden Tag mit einer Katastrophe zu rechnen ist. Vorbereitet zu sein bedeutet nicht, die ganze Zeit in Deckung zu verbringen und nicht am normalen Leben des Alltags unbeschwert teilzunehmen. Vorbereitet zu sein ermöglicht uns jedoch, in einer ungewöhnlichen Stresssituation gezielt und einigermaßen rational zu agieren, während die Anderen erst einmal orientierungslos sein werden.
Viele Bürger glauben leider immer noch blindlings an die Fürsorge des Staates und seinen Institutionen. Wir tun das eben nicht.
Wenn es hart auf hart kommt, ist jeder auf sich alleine gestellt.

4. Dezember 2017
DAX - Nix mit Jahres-Endrallye

DAX / Börsen: Klares Short-Signal?
Charttechnologie hin oder her, dass Ereignisse wie die Trump'sche Steuerreform (dessen Durchsetzung nicht sicher war) gewaltige Auswirkungen auf die Märkte hat, war vorauszusehen. Die Fed scheint außerdem mit der moderaten Zinsanhebung ebenfalls weitermachen zu wollen.
Interessant, wohin das führen wird. Die USA wird jedenfall aufschulden. Ob die Gläubiger nervös werden, vor allem wann, werden wir sehen.
In was die Gläubiger dann umschichten, werden wir ebenfalls sehen. Die Karten werden jedenfalls neu gemischt, und das kann auch bei den Edelmetallen einen neuen Trend einläuten. Es darf spekuliert werden.

Heute Morgen in B5 aktuell:
Deutschland ist DAS bevorzugte Land für "Schutzsuchende" innerhalb Europas.
Mehr als die Hälfte der Zuwanderer kommt nach Deutschland. Der Begriff "Schutzsuchende" ist eine volksverdummende Farce, denn wenn es tatsächlich nur um "Schutz" ginge, wäre es den Flüchtlingen relativ egal, wo sie untergebracht würden.
Das sieht ein "Blinder mit Krückstock", dass "wirtschaftliche Aspekte" eine der treibenden Motive sind, ausgerechnet hier unterkommen zu wollen.
Ferner hieß es, dass die Flüchtlinge sich auch nicht an die Regeln hielten, und nach der Antragstellung illegal in das Land ihrer Wahl weiterreisen, bevor über den Asylantrag im Aufnahmeland entschieden worden ist. Doch hierzulande darf der Bürger nicht einmal feststellen, dass einiges gewaltig aus dem Ruder läuft, ohne gleich in die rechtsextremistische Ecke gestellt zu werden.

29. November 2017
Bargeld-Studie
Warum ein Bargeld-Verbot kaum Verbrechen verhindert

Für uns nichts Neues, aber schön, dass das auch in der Wirtschaftswoche steht. In der Bild wäre es natürlich noch publikumswirksamer.
Die Banknote ist wenigstens ein verbriefter Anspruch, auch wenn nicht unbedingt eine Deckung dahintersteht. Solange das noch als "gesetzliches Zahlungsmittel" gilt, ist das immer noch die sicherste Form des Fiat-Geldes.
Was die Sicherheit anbelangt: Sicher ist nur das, worüber man zu jeder Zeit die absolute Kontolle darüber hat.

Bitcoin hebt ab, 10.000,- Dollar-Marke geknackt.

Gewinne werden erst dann zu Gewinnen, wenn man sie realisiert. Das ist ganz großes Cyberworld-Casino. Man muss rechtzeitig wieder zur Realität zurückfinden. Da wir uns hier lediglich um die langfristige Vermögensabsicherung beschäftigen, ist das nicht unser Thema.
Die hohe Nachfrage ist der Spekulation geschuldet, das Volumen der damit geahndelten Güter oder Dienstleistungen dürfte ja kaum so rasant gestiegen sein.

Messerattacke auf Bürgermeister von Altena - keine Lebensgefahr

Gewalt hat in einer zivilisierten Gesellschaft nichts zu suchen, daher ist die Tat bzw. der tätliche Angriff durch nichts zu entschuldigen.
Allerdings darf man sich sehr wohl fragen, warum deratiger Hass überhaupt erst aufkommt. Was die Gutmenschen nicht verstehen ist, dass es bei uns ebenfalls viele "Abgehängte" gibt, die sich ungerecht behandelt fühlen. Für die Flüchtlinge wird "Alles" getan, weil es der augenblickliche Zeitgeist (oder auch die Merkel-Doktrin) es so gebietet. Übersehen werden dabei aber auch unserer eigenen Hilfsbedürftigen. Angeblich wird die Fahne der Gleichberechtigung hoch aufgehängt, in Wirklichkeit wird nur das Klientel "verhätschelt", das im Fokus der Öffentlichkeit steht.
Das vor der Flüchtlingswelle auch schon so, jede Zeit hat ihre jeweiligen Hilfs- und Schutzbedürftigen definiert. Für diese musste man sich dann einsetzten, den Rest interessiert niemanden. Rettet die Wale, rettet die Delphine, rettet die Flüchtlinge, rettet die Orang-Utahs.
Alles legitim, aber erst einmal vor der eigen Haustüre kehren. Dass sich der Messerstecher offensichtlich zurückgesetzt gefühlt hat, ist offensichtlich. Vergessen wir aber nicht, dass sich "Neubürger" teilweise auch mit Gewalt nehmen möchten, wovon sie meinen, dass es ihnen zusteht. Gleichbehandlung wird bei uns nicht tatsächlich gelebt, sondern selekitv zelebriert. Das ist dumm-dekadent, ohne Weitsicht.

27. November 2017
Bitcoin & Co., das Geld der Zukunft?

Mir immer weiteren, neuen Rekordhöchstständen ist der Hype um Bitcoin perfekt.
Taugt soetwas auch zur Wertaufbewahrung? Nach unserer, konservativen Auffassung fehlt Bitcoin & Co. ein wesentliches Kriterium:
Man kann die Dinger nicht Anfassen. Wie Fiat-Giralgeld auch, sind Bitcoins eine materielose Information. Auch wenn die neue Blockchain-Technologie eine Revolution darstellt, es bleibt eine reine Informationseinheit ohne Deckung.
Bitcoin ist sicherlich ein interessantes Experiment, aber es hat keine bewährte Historie. Was langfristig daraus wird, kann heute niemand voraussagen. Als Spekulationsobjekt - ja, zur Absicherung - nein!

Auch unser herkömliches Fiat-Geld erfüllt nicht die Voraussetzungen für einen Wertspeicher. Eine Wertschöpfung kann nur durch verrichtete Arbeit entstehen. Für die Gewinnung von Gold und Silber muss vorher Arbeit verrichtet werden. Bei Kurrantgeld kommt die Arbeit vor dem Geld, bei Fiat-Schuldgeld muss die Arbeit erst nach deren Schöpfung verrichtet werden. Kreditgeld bedeutet einen Vorgriff auf eine noch zu verrichtende Arbeit, welche zu diesem Zeitpunkt noch nicht geleistet wurde. Mit Fiat-Kreditgeld kann man daher nicht sparen (keine Ersparnisse anlegen), es ist lediglich eine Akkumulation an Forderungen. Die frühere, langjährige Kritik bei Fiat-Geld war die Verzinsung. Das Geld für die Zinsen wurde nie geschöpft, kam demnach nie in den Umlauf, und kann daher auch nicht zurückgezahlt werden. Dieses "Problem" haben wir bei der gegenwärtigen Zentralbankpolitik erst einmal entschärft. Warum wachsen dann die Schulden trotzdem so rasant weiter? Weil irgendwie ja die Gewinne der Industrie (oder was auch immer) generiert werden müssen. Mit Geld lässt sich ja nichts mehr verdienen. Fiat-Money war ein Systemfehler, und wird es bleiben. Die Probleme sind nicht gelöst, sondern nur verlagert worden.

Geld arbeitet nicht, hat es noch niemals, und wird es auch niemals können. Es war und ist immer der Kreditnehmer, der arbeiten muss.
Schöpfung ohne Wertschöpfung, das hätte sich nicht einmal der olle Marx vorstellen können. Die Ausbeutung der Gesellschaft funktioniert auch ohne dem klassichen Kapitalisten, und das sogar noch viel besser.

Die meisten Sozialisten haben das aber noch nicht verstanden, und halten immer noch das alte, überholte Feindbild aufrecht. So wie Schulzilein derzeit mit Siemens. Der hat überhaupt nichts verstanden, und so etwas wollte auch noch Kanzler werden. Wobei die "Mutti" keinesfalls die bessere Alternative darstellen würde. Es ist in der Politik derzeit nicht "alternativlos", es ist aussichtslos.

23. November 2017
"Habe nicht das Gefühl, dass Frau Merkel so viel geleistet hat"

Ulrich Wensel: Ich kann mir diesen bedingungslosen Kadavergehorsam auch nicht so richtig erklären. Vermutlich liegt es an einer abgehobenen Politikerblase. Wenn ich bei uns im CDU-Kreisvorstand Düsseldorf oder in anderen Gremien die Wahlanalysen höre, frage ich mich, ob ich in einer anderen Welt lebe als viele Funktionsträger. Je höher man in die Ebene kommt, desto realitätsferner wird man wohl leider.
Bislang hatten die MSM den propagadistischen Merkel-Hype mitgetragen, Kritik an "Mutti" war früher bestenfalls in den alternativen Medien zu finden. Merkel hat nicht nur nicht "so viel geleistet", sie war mit Abstand die miserableste Kanzlerin in der Geschichte der Bundesrepublik.
Die Leistung von Regierungen werden leider meist an der aktuellen Situation gemessen, was natürlich Schwachsinn ist. Die tatsächlichen Auswirkungen der Politik zeigen sich immer erst deutlich später. Insofern ist die Perspektive für uns eher bescheiden, denn die Auswirkungen von Merkels Pfusch werden erst in den nächsten Jahren so richtig evident werden. Und das wird dann wahrscheinlich der Nachfolgeregierung in die Schuhe geschoben. Derjenige, der die Merkel beerbt, tut mir jetzt schon leid. Wer schlau ist, zeigt besser keine Ambitionen auf eine Kanzlerschaft.

22. November 2017
Lindner beklagt mangelnde Unterstützung durch Merkel

Dass Merkel die CDU weit nach links gerückt hat, dürfte wohl kaum einem ernsthaften Beobachter entgangen sein. Das dürfte sich auch als Problem für die SPD gezeigt haben, da dadurch ein abgrenzendes Profil gegenüber der Union kaum noch möglich war. Die FDP vertritt nach wie vor ihren klassischen Standpunkt. Nicht die FDP ist nach rechts abgedriftet, sondern die Union nach links, an der FDP vorbei.
Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass bei den Sondierungsgesprächen es eine größere Schnittmenge zwischen Union und Grünen gegeben haben kann, als Union und FDP. Sehen wir uns die tatsächlichen Verhältnisse aus der BTW an. Die AfD nimmt weitgehend die Position ein, die vor 20 Jahren noch die Union vertreten hatte. SPD und CDU unterscheiden sich heute kaum noch voneinander, dieses Mitte-Links Lager hat gut 50% der Wählerstimmen gewinnen können. Der liberal-konservative Block besteht aus AfD als drittstärkste Fraktion, gefolgt von der FDP. Dieser Block wurde mit knapp 24 % unterstützt. Der linke Block (Grüne/Linke) bringt es gerade einmal auf 18 % der Wählerstimmen.

Wie die Merkel da von einer Umsetzung des Wählerwillens sprechen kann, entzieht sich jeder Logik. Das ist mehr als nur dreist.
Das Wählervotum zeigt eindeutig, dass jenseits des Mitte-Links-Blocks die Gravitationskräfte in Richtung liberal-konservativ gehen. Wenn schon die AfD vollkommen außen vorgelassen wird, hätte wenigstens die Position der FDP wesentlich deutlicher gewichtet werden müssen, als beispielsweise die von den Grünen. So wie es aussieht, war es genau andersherum. Wenn Lindner behauptet, dass die FDP bei Jamaika lediglich die Rolle eines Mehrheitsbeschaffers hätte spielen sollen, dann ist das nachvollziehbar. Dass Lindner unter diesen Umständen die Merkel auflaufen hat lassen, ist verständlich.

Wie die Merkel wirklich tickt, sollte jedem Beobachter inwzwischen klar sein. Das sieht man schon alleine am Zustand ihrer eigenen Partei.
Wenn Merkel tatsächlich das Wohl des Volkes im Auge hätte, dann wäre sie spätestens nach der Jamaika-Niederlage abgetreten. Es ist mehr als offensichtlich, dass das Desaster großteils auch in der Person von Angela Merkel verantwortet wird. Statt endlich den überfälligen Abgang zu machen, will sie sich aber im Falle einer Neuwahl doch tatsächlich nochmals als Spitzenkandidatin aufstellen lassen. Will sie am Ende sogar noch Robert Mugabe toppen? Dieser Vergleich ist gar nicht einmal so weit hergeholt, zeigt es doch den wahren Zustand unserer Republik.
Dank des Klimawandels werden in Kürze sogar bei uns die Bananen wachsen...

20. November 2017
Jamaika weg, Merkel weg, Neuwahlen?
Autsch, das war eine volle Breitseite von Lindner gegen die Merkel. Den Wortlaut der Presseerklärung lesen Sie im obigen Link.
Der FDP-Cheff bemüht sich zwar vordergründig als diplomatisch, zwischen den Zeilen kann man jedoch einiges mehr hineininterpretieren:
Merkel wäre grundsätzlich zu vielen faulen Kompromissen bereitgewesen, die dem Steuerzahler viel Geld gekostet hätten. Die FDP könne das jedoch nicht mittragen. Lindner gibt sich als Mann mit Charakter, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Merkel und Seehofer soweit gegangen wären, ihre (und damit auch die deren Wähler) Prinzipien über Bord zu werfen, nur um an der Macht zu bleiben.
Was mich wundert ist, dass Lindner bei der Sondierung überhaupt noch in die Verlängerung gegangen ist, denn dieses Ergebniss hätte er auch schon viel früher präsentieren können. Man kann also den Eindruck gewinnen, dass die FDP das Spiel soweit ausgereitz hat, um Grünen und der Union den größtmöglichen Gesichtsverlust zuzufügen.

Wie lange sich Merkel noch halten kann?
CSU-Seehofer "musste" wegen der Sondierungs-Verlängerung seinen Parteitag absagen, für nix und wieder-nix! Damit gilt auch er als Versager.
Die Personaldebatte wird jetzt wohl nicht nur in der CSU geführt, sondern auch in der CDU selbst. Dass die Basis die neuerliche Schlappe ihrer Parteivorsitzenden ohne weitere Debatte hinnimmt, ist schwerlich anzunehmen. Bei der CSU scharrt Söder bereits mit den Hufen, die CDU tut sich momentan aber schwer, ein neues Zugpferd ausfindig zu machen.

SPD-Schulz hatte Merkel bereits in der Wahlnacht als Frau ohne Charakter dargestellt (Frau Merkel würde ihren potenziellen Koalitionspartnern JEDES Zugeständnis machen), Lindner hat nun noch eine Schippe draufgelegt. Wenn Neuwahlen, dann wohl kaum noch einmal mit Merkel als Spitzenkandidatin. Dem Schulz hingegen dürfte seit letzter Nacht der Geifer aus den Mundwinkeln tropfen. Sein Plan scheint aufzugehen...

19 November 2017
Warum sind so viele Politiker Flachzangen?
[...] Es ist neben dem kulturmarxistischen Zeitgeist ein ganzes Bündel von Ursachen, die miteinander verknüpft ein fatales Förderprogramm der Inkompetenz ergeben. Da ist sicher die überbordende Schar von staatlich bezahlten Helferlein, die jeder Abgeordnete unterhält, und aus denen sich in der Regel zukünftige Politiker rekrutieren. Außer einem abgebrochenen Studium haben die oft keine weitere Qualifikation. Von der Schulbank ins Parlament. Der Steuerzahler züchtet mit hohem Aufwand ein parlamentarisches Prekariat heran, das von nichts, außer von Machtspielchen und Volksverdummung - sogenannter Politikvermittlung - eine Ahnung hat. [...]
Berufspolitiker sollte deshalb nur werden dürfen, der sich vorher erfolgreich in der freien Wirtschaft verdingt hat.

In den MSM (BR 5 aktuell) wird spekuliert, dass sich die Jamaikas in letzter Sekunde doch noch einigen, weil sie an die Macht wollen. Gut möglich, dennoch hätte ich von einer "öffentlich-rechtlichen" "Anstalt" nicht mit solch einer Argumentation gerechnet.

Atombombe Brexit, Enteignung auf Raten und Hyperinflation in Japan

[...] Deutsche Politiker hätten durch die Bank noch nicht begriffen, wie problematisch der Brexit ist. Das Schlimme daran: Sobald die Briten als Partner Deutschlands in der EU wegfallen, bekommen Franzosen, Italiener und Spanier ein Übergewicht und ergreifen die Initiative, indem sie Deutschland zur Transferunion zwingen. [...]
Wenn Deutschland durch den Brexit verliert, ist es nicht abwegig, dass die Briten am Ende als Gewinner dastehen.
Die überhebliche Einschätzung der Festlandeuropäer, dass sich GB mit dem Austritt aus der EU in's eigene Knie geschossen hat, wird sich erst noch zeigen müssen.
Auch die übrigen Thesen in diesem Artikel sind durchwegs plausibel. -> Lesen!


18. November 2017
Paradise Papers: Wir werden komplett verarscht!

Nichts Neues, Friedrich und Weick sprechen lediglich das aus, was Beobachter des Systems schon lange wissen.
Dass unter diesen Umständen ein Herr Fahrenschon wegen vergleichbar "Peanuts" seinen Hut nehmen musste, oder ein Uli Hoeneß in den Knast musste, ist grotesk. Da wurde für den kleinen Mann öffentlichkeitswirksam ein Exempel statuiert. Wahrscheinlich hat Fahrenschon irgendjemanden im Apparat mit Einfluss und Macht ans Bein gepisst.
In einer Mafiaorganisation bekommt der gute Mann eine Kugel verpasst, in unserem System wird er anderweitig fertiggemacht. Unser System unterscheidet sich prinzipiell nicht von einer Verbrecherorganisation, aber die Methoden sind natürlich wesentlich subtiler.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich wieder einmal meine Thesen zu Recht und Gesetz darlegen:
Meiner bescheidenen Meinung nach ist unser gesamtes Rechtswesen sittenwidrig. Keine Sau blickt da noch durch.
Ich bin durchaus der Überzeugung, dass Verträge und Vereinbarungen strikt einzuhalten sind, und Verstöße verfolgt und "bestraft" werden müssen. Sonst funktioniert ein Zusammenleben in einer Gruppe nicht.
Gesetze eines Staates bzw. einer Regierung müssen jedoch im Konsens mit seinen Bürgern getroffen werden.
Gültige Vereinbarungen bedürfen der gegenseitigen Zustimmung. Alles andere folgt dem Prinzip "Recht des Stärkeren".De facto haben wir letzteres, es wird uns jedoch als "demokratisch" (Alle Macht geht vom Volke aus) verkauft.
Dass dies aboluter Bullshit, ist, solle jeder klar denkender Bürger erkennen.

Weiterhin bin ich Verfechter des Prinzips von "Treu und Glauben".
Gesetzt und Vertäge müssen so formuliert sein, dass es auch der durchschnittliche Bürger noch verstehen kann.
Angeblich verfügt der Mensch über so etwas wie einen freien Willen. Um (rationale) Entscheidungen überhaupt treffen zu können, benötigt jeder Mensch eine gewisse Basis an Wissen und Information. Wenn Gesetze und Verträge so formuliert werden, dass ein Normalbürger selbt bei besten Willen und Bemühungen nicht mehr durchsteigen kann, dann ist das eindeutig sittenwidrig. Kein Mensch kann Verträge eingehen, die er nicht einmal ansatzweise verstehen kann. Gesetze sind ebenfalls so etwas wie Verträge zwischen dem Staat als Verteter der Gesellschaft, und dem einzelnen Bürger.

Wenn Vertäge und Vereinbarungen so formuliert sind, dass nur die eine Partei durchblickt, so ist das kein Zufall, sondern Absicht. Berüchtigtes Beispiel sind die Vertäge mit dem vielen "Kleingedruckten". I.d.R. sind diese dazu da, den Vertragspartner in bestimmten Situationen übervorteilen zu können.

Hier schließt sich der Kreis zu den Paradiese Papers. Die Schlupflöcher können nur diejenigen nutzen, die über das entsprechende Wissen verfügen. Der Kleine hat hier nicht die geringste Chance.
Die Mächtigen des Systems haben auch gar keine Absicht, Gesetze und Regeln einfacher und transparenter zu gestalten, sondern das Gegenteil. Der "Vorsprung" soll weiter ausgebaut werden, so dass der Kleine niemals die Change bekommt, hinterherzukommen. Schuld daran ist der Bürger selbt, indem er das Spiel mitmacht.
Das mit der "Schuld" muss ich ein wenig relativieren, da die meisten Bürger tatsächlich nicht durchblicken, und die für uns inszenierte Schundkomödie für bare Münze nehmen. Doch die Zahl der "Aufklärer" steigt ständig, un allmächlich sollte es doch der größte Dödel in unserem Lande kapiert haben. Weick und Friedrich sind ja nun weiß-Gott-keine Verschwörungstheoretiker, sondern inzwischen anerkannter Mainstream.

Zum Abschluss noch eine wichtige Sache: Auch wenn ich der Überzeugung bin, dass unser gesetzliches Regelwerk in der gegenwärtigen Form nicht dem Prinzip von "Treu und Glauben" entspricht, und daher als sittenwidrig betrachtet werden kann, rate ich niemanden dazu, sich deswegen nicht daran zu halten. Die Machtverhältnisse sind eindeutig, und dagegen rebellieren zu wollen hat wenig Aussicht auf Erfolg. Vielleicht kommt eines Tages die Zeit, wo sich der Bürger tatsächlich emanzipieren kann. Wenn ich mir die bisherige Menschheitgeschichte betrachte, sehe ich da keine realistischen Chancen. Nicht in diesem Leben! Wir werden wohl weiterhin damit klar kommen müssen.
Es ist schon bitter genug, die Realität akzeptieren zu müssen, dazu obenrein noch regelrecht verarscht zu werden, ist manchmal unerträglich.
(Sarkasmus Anfang) Da ist sogar die Mafia noch aufrichtiger, die verarschen dich wenigsten nicht. Da heißt es: Beugen oder Blei! (Sarkasmus Ende)

Verarsche, die Zweite
Den meisten Menschen hierzulande ist es gar nicht bewusst, wie hoch die Steuern und Abgaben tatsächlich sind.
Lohn- und Einkommensteuer oder Soli etc. sehen Sie noch, Versicherungssteuer wird auf der Beitragsrechnung auch noch ausgewiesen, bei der Mehrwertsteuer guckt bereits keiner mehr so genau hin, und die sonstwie versteckten Steuern und Abgaben registriert kaum jemand mehr.
Bei jedem Einkauf wird schon einmal die Mehrwertsteuer fällig. Wer glaubt, im Lebensmittelhandel mit erträglichen 7% besteuert zu werden, der soll sich hier einmal nicht täuschen. Auf "Genussmittel" fallen die vollen Steuern an, nebst evtl. Branntwein- oder Biersteuer u.s.w.
An der Tanke wird die Kraftstoffsteuer fällig, und diese Steuer gleich noch einmal per Mehrwertsteuer doppeltbesteuert. Haben Sie etwas auf der "hohen Kante". Dank der politisch gewollten "finanziellen Repression" (Geldentwertung) zahlen Sie ebenfalls drauf, den Kaufkraftverlust müssen Sie zusätzlich erwirtschaften, oder Ihre Ersparnisse schmelzen dahin wie Wachs in der Sonne. Nennt sich zwar nicht Steuer, ist aber im Prinzip eine Art Vermögenssteuer. Wenn Sie all diese Effekte inklusiv Quasi-Steuern zusammenaddieren, schwillt bestimmt auch Ihnen der Kamm. Und dazu muss ich mir noch die Scheiße unserer Spitzenpolitiker anhören. Angelbliche Lohnzuwächse, bei denen der Bürger jedes Jahr mehr Kaufkraft in der Tasche hat. Wer richtig nachrechnet erkennt sehr schnell, dass gerade das Gegenteil der Fall ist. Die Gebühren für den Steuerberater dürfen Sie getrost auch unter der Kategorie "Steuern und Abgaben" verbuchen. Vor etwa 20 Jahren hat ein Politiker namens Friedrich März vorgeschlagen, dass die Steurerklärung so zu reformieren sein, dass sie auf einen Bierdeckel passe. Ist also nicht so, als ob sie es nicht besser wüssten.

Die Pattex-Merkel

will, was Wunder, den Wählerauftrag (welchen Wählerauftrag?) ernstnehmen, und ist dazu (Zit.:) "fest entschlossen"!
Das einzige, zu was diese b.... K.. wirklich fest entschlossen ist: Sie will auf Biegen und Brechen an Ihrem Kanzler-Sessel kleben bleiben. Ein Staatsoberhaupt bzw. Regierunscheff sollte eigentlich eine außergewöhnlich hohe Charakterfestigkeit aufweisen, um den "gewöhnlichen" Bürgern (bzw. Stimmvieh) ein leuchtendes Vorbild zu sein.
Was mit Merkel (und auch Seehofer) abgeht, ist jedoch nur noch jämmerlich und auch peinlich.
Abgrundtiefe Verachtung ist noch das schmeichelhafteste, was ich da entgegenbringen kann.
Weshalb unsere MSM mit dem Finger z.B. auf Donald Trump deuten, ist rational nicht nachzuvollziehen.
Vor der eigenen Haustüre gäbe es genug zu kehren. Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen:
"b.K." steht selbstverständlich für "besondere Klebkraft". Ich hoffe, dass Henkel hier keine Namensrechte hat.

17. November 2017
Aufschwung ist nur ein Strohfeuer (von Hans-Werner Sinn)
Seit dem absehbaren Ende seiner Karriere wagt es der Professor, Tacheles zu reden.
Früher hattte ich mit den Statements von Hans-Werner Sinn echte Probleme, und ihn als "Un-Sinn" betitelt.
Was wir daraus lernen können ist folgendes: Traue niemals einen Karrieristen, denn da gilt das Motto: "Wess' Brot ich ess' , dess' Lied ich sing' ".
Nonkonformisten machen i.d.R. keine Karriere innerhalb des Establishments. Achten Sie daher auf Artikel bekannter Persönlichkeiten, wenn Sie bereits im Ruhestand sind. Sie haben sicherlich nicht ihre Überzeugung geändert, sondern outen sich damit erst dann, wenn sie keine Repressalien mehr befürchten müssen.

"Jamaika
"
Die kommen auf keien grünen Zweig, wie dann auch. Öl und Wasser lassen sich bekanntlich nicht mischen.
Wenn die sich doch noch einigen, dann nur, weil sie an die Futtertröge der Macht gelangen wollen, koste es, was es wolle.
Nachdem ich den meisten Politikern generell Charakterlosigkeit unterstellen darf, ist das Zuststandekommen einer Jamaika-Koalition nicht ausgeschlossen. Damit wird der "Wählerwille" vollkommen ignoriert, da sich in solch einer Konstellation überhaupt keiner der Wähler wiederfinden kann. Aber was scheren sich Politiker darum. Die berufen sich trotzdem auf einen "Wählerauftrag" den es so definitiv nicht gibt!
Leider gibt es für das Volk nur die Möglichkeit einer "Wahl", warum kann der Bürger eine Regierung nicht auch einfach abwählen?

16. November 2017
Pulverfass Nahost: Der Endkampf des Petro-Dollars
Die sich überstürzenden Ereignisse in Saudi-Arabien und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten haben das Potenzial, das globale Finanzsystem zum Einsturz zu bringen.
Irgendetwas wird den einmal Crash triggern, wir wissen nur nicht, was genau und wann.

Kevin O'Leary: Bitcoin ist keine Währung
Unter Währung versteht man normalerweise ein vom Staat definiertes und kontrollietes Zahlungsmittel, bei uns ist diese Aufgabe an die Bundesbank deligiert. Die Währung eines Landes gilt im jeweiligen Hoheitsgebiet i.d.R. als gesetztliches Zahlungsmittel.
Insofern hat O'Leary natürlich recht. Was als Tauchmittel bzw. Zahlunsmittel tatsächlich akzeptiert wird, ist eine andere Sache.

Nach dem bürgerlichen Gesetzbuch gibt es da keine Beschränkungen, sofern sich die Handelspartner einig sind. Theoretisch können Sie eine Sack Kartoffeln direkt gegen ein Unze Silber tauschen. Von Privat zu Privat mag das in kleinem Umfang noch gehen, bei gewerblichen Geschäften wird das Finanzamt schnell den Riegel vorschieben. Ein evtl. Tauschgeschäft wird dann in zwei Schritten, jeweiliger Verkauf und Ankauf über das gesetzliche Zahlugnsmittel, abgewicklet. Warum sich der Bürger sein Zahlungsmittel de facto nicht frei auswählen kann, hat einen einfachen Grund.
Der Staat will seine Besteuerungsgrundlage zu 100% kontrollieren. Alternative Zahlungsmittel werden unterdrückt, da Schwarzhandel damit vermutet und unterstellt wird. Dass der Anreiz zur "Steuervermeidung" auch mit der Höhe der Abgabenquote zu tun haben könnte, daran denkt unsere Obrigkeit nicht. Bei einer angemessenen Abgabenquote sinkt der Grenznutzen der Vermeidung sehr schnell, so dass rational handelnde Bürger sich wahrscheinlich gar nicht in die Versuchung kommen, sich der Abgabe entziehen zu wollen. Einige "schwarze Schafe" wird es aber auch dann noch geben. Es gibt einige Menschen, die begehen sogar einen Ladendiebstahl wegen eines Päckchen Kaugummis.

Bitcoin ist zweifelsohne ein Zahlugsmittel, das von einigen Marktteilnehmern akzeptiert wird. Fragt sich nur, wie lange.
Es ist ein Experiment, was daraus langfristig wird, weiß niemand. Irgendwie erinntert die Sache ein wenig an die Tulpenmania, und so kann es auch enden.

Gold und Edelmetalle:
Heute allesamt im leichten Abwärtstrend. Gemessen an der existierenden Geldmenge, erscheinen Edelmetalle derzeit alles andere als überbewertet, im Gegensatz zu manch anderen Anlageklassen. Für langfristig orientierte Anleger gilt immer noch die Weisheit: Billig kaufen, und teuer verkaufen. Oder wie die Kaufleute früher schon sagten: Der Gewinn liegt im Einkauf!
Chartechnisch läuft es bei Gold und Silber in eine Dreiecksfromation. Demnach sollte es so langsam zu ein Ausbruch kommen, wohin ist natürlich offen. Ich persönlich gehe davon aus, dass sich nichts dramatisches tut. Wer meine Kommentare kennt, der weiß, dass ich Schwankungen von plus/minus 10% bei Edelmatallen als "normale" Volatilität betrachte. Edelmetalle werden ihre Stärken erst in einer Krise ausspielen, solange die nicht wahrgenommen wird, tut sich nicht allzuviel. Wer nicht weiß wohin mit dem vielen Cash, die "Absicherung" wird derzeit verhältnismäßig günstig angeboten. Für Anleger mit kurzfristigem Anlagehorizont sind Edelmetalle nicht geeignet. Cash, das ich in den nächsten Monaten evtl. benötigen könnte, tausche ich nicht in Metall um.

14. November 2017
EU, Jamaika: Neuer Steuer-Terror
Nie zuvor hat der Staat mehr von seinen Untertanen abgepresst. Doch genug ist nicht genug. Jamaika will jetzt einen höherern Spitzensteuersatz und die EU will eine eigene Steuer - während Großkonzerne im Steuer-Bordell Luxemburg Billlionen sparen, Dank dem "System Juncker".
Dass die Arbeitnehmer und Selbstständigen hierzulande ausgepresst werden, ist offensichtlich. Aber es stört niemanden.
Wenn ich so etwas in meinenem Bekanntenkreis anspreche, dann heißt es nur: Jammern auf hohem Niveau.
"Uns geht es doch allen gut!" Die meisten Bürger leben in Wolkenkuckuksheim und sehen nicht, dass sie sich Ihren "Wohlstand" auf Basis einer Illusion gönnen. Obwohl sich die Produktivität in der Industrie (und auch Landwirtschaft) in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat, ist unser Lebensstandard nicht wirklich gestiegen. Konsum auf Pump ist alles andere als ein Zeichen von Wohlstand, sondern ein Zeichen von Dummheit.
Und weil alle das machen, ist es eine kollektive Dummheit. Ohne das hohe Steuerschröpfing könnten wir uns den gegenwärtigen Lebensstandard vielleicht auch ohne Kredite leisten. Damit hätten wir eine wesentlich bessere Perspektive für die Zukunft.

13. November 2017
Die trügerische Ruhe auf den Finanzmärkten

Nur der Nullzins lässt die Ausweitung der Schulden zu. Das Wachstum ist künstlich.
Die Rechnung geht nicht auf, da Schulden zurückgezahlt werden müssen, oder abgeschrieben. Momentan werden Schulden weder zurückgezahlt, noch abgeschrieben, sonder überrollt. Alte Schulden durch neue, noch höhrere abgelöst. Nur so lässte sich der Crash aufhalten. Die Schulden werden immer weiter in die Zukunft verlagert. Das dies nicht funktioniert, lässt sich logisch-plausibel darlegen. Schulden müssen zurückgezahlt werden. Wenn wir die gesamten Systemschulden auf die Menschen herunterbrechen, ist jeder Bürger mit einem statistischem Betrag belastet.
Da die Bilanzsumme der weltweiten Schulden höher ist als alle realen Vermögenswerte zusammengenommen, ist die Bilanz negativ.
Wollte man heute alle existierenden Schulden glattstellen, wären viel zu wenig verwertbare Sicherheiten vorhanden. Entweder würden die Preise für Güter explodieren, oder die Schulden könnten nicht bedient werden. Bei letzterem würde jeder Erdenbürger, statisisch gesehen, hoch verschuldet sein, evtl. vorhandene Vermögenswerte decken die Schulden bei Weitem nicht. Da aber irgendwer (eine Minderheit) die Forderungen hält, würden (statistisch gesehen) die Bürger diese Forderungen gegen sich selbst haben. Da das Leben eines Menschen, und erst recht seine Periode produktiven Schaffens zeitlich begrenzt ist, können die Forderungen am langen Ende niemals realisiert werden.
Das mit den Forderungen gegen sich selbst scheint vielleicht einigen Lesern etwas abstakt zu sein, bedeutet in der Praxis jedoch, dass der Einzelne (die Meisten jedenfalls) am Ende mit Nichts dastehen wird. Das "bisschen" Realvermögen verteilt sich auf einige wenige, der große Rest steht mit leeren Händen da. Einen deratigen Reset hat es z.B. nach der großen Weltwirtschaftskrise vor knapp einhundert Jahren gegeben.
Wer jung ist, kann von vorne anfangen und hat noch Zeit, echte Ersparnisse zu bilden. Alte haben ihre Ersparnisse deshalb verloren, weil sie real nie existiert haben. Sie hatten lediglich Forderungen, die am Ende gegen sich selbst gerichtet waren.
Die einzige sichere Möglichkeit zu sparen besteht darin, Vermögenswerte zu akkumulieren, welche kein Gegenparteirisiko beinhalten, unabhängig vom jeweiligen Lebensalter. Ersparnisse sind immer wichtig, entweder im Alter, um davon zu leben, oder wenn es aus anderen Gründen zeitweise keine Einkommensmöglichkeiten gibt. Auf den Staat und auf staatliche Hilfe sollte sich keiner verlassen. Trotz Rekordeinnahmen schafft er es nicht, den Schuldenberg abzutragen. Obwohl die Wirtschaft derzeit brummt! Der Staat bringt seinen Haushalt nicht in Ordnung, der Bürger legt keine echten Ersparnisse zurück. "Passieren" darf da gar nichts, und das ist nicht gerade beruhigend.
Ich rechne in diesem Jahr zwar nicht mehr damit, dass ein es zu einer Trendwende an den Märkten kommt, aber sicher ist gar nichts.
Die wirtschaftliche Stimmung war dieses Jahr noch unerwartet gut, zu gut für meinen Geschmack. Das macht viele Teilnehmer leichtsinnig.
Der Crash kam früher meistens dann, wenn niemand mehr damit gerechnet hat.
Dazu passend: Kommt die Zinswende, dann kommt sie schnell.

11. November 2017
Söder freut sich über 1 Milliarde an Steuermehreinnahmen...

Ich nenne das Diebstahl. Statt es den Steuerknechten zurückzugeben, wachsen die Begehrlichkeiten.
Wohlstand entsteht nicht von alleine, er muss erarbeitet werden. Ich verwende ganz bewusst nicht den Ausdruck "erwirtschaftet", da unsere Ökonomie darunter auch die Generieung von Fiat-basierenden Scheinwerten versteht.
Wenn wir davon ausgehen, dass vielleicht 4 Millionen Bayern tatsächlich produktiv wirtschaften, dann wurden diese im Schnitt um ca. 250,- € "betrogen". Ohne Steuern und Abgaben funktioniert ein Staat nicht, aber die heutige Dimension der Abgabenquote ist absolute Spitzenklasse. Früher hätte es da längst Aufstände gegeben.
Formaljuristisch ist das alles zwar legal, faktisch ist es jedoch Ausbeutung und Diebstahl. Wer an der Macht ist, macht auch die Gesetze. Wenn Kriminelle an der Macht sind, werden sogar Verbrechen legal.
Aber, uns geht es doch relativ gut. Was wir uns doch alles leisten können: Elektronik vom Feinsten, Urlaub, große und neue Autos...
Ja, wir kaufen uns das alles, jedoch auf Kredit. Unsere Großväter mussten lange sparen, bevor sie sich Luxus wie ein eigenes Auto kaufen zu können. Dafür bleiben sie aber von der Schuldsklaverei heutigen Ausmaßes verschont.
Kredit gabs höchstens zur Finanzierung des Eigenheims, aber auch dann nicht ohne eine ordentliche Portion an Eigenkapital. Wenn damals Schulden, waren sie selbsttragend.

10. November 2017
Ölpreis: Ausbruch?

Wenn der Ölpreis signifikant steigt, schlägt die Teuerung auf so ziemlich alle Güter durch.
Dann haben wir die von den Zentralbanken "herbeigesehnte" Inflation. Was dann? Leitzinsen anheben? Das wird noch "lustig"...

Reich werden mit Gold?
Edelmetalle sehen wir als reine Absicherung. Niemand soll sich die Hoffnung machen, mit ein paar Unzen nach einem Crash plötzlich als Millionär dazustehen. Wenn die Fiat-Geld-Blase platzt darf man schon froh sein, wenigstens einen Teil seiner Ersparnisse retten zu können.
Gewinner wird derjenige sein, der am wenigsten verliert. Lebenswichtige Güter werden auch nach einem Crash in Relation zu Edlemetallen teuer bleiben. Die Chancen "reich" zu werden bestehen darin, nach einem Crash in die "richtigen" Assets umzuschichten und dann abzuwarten, wie sich die Sache entwickelt. Vor allem in Umbruchzeiten bestanden schon immer Gelegenheiten, Vermögen zu machen, da hier die Karten neu gemischt werden. Das funktioniert übrigens auch in einem Schuldgeldsystem. Wer den richtigen "Riecher" hat, kann sich zu jeder Zeit und immer vorteilhaft positionieren.
Wer Reserven in Edelmetall hat, für den eröffnen sich sehr wahrscheinlich Möglichkeiten, die andere nicht haben werden. Aber diese Möglichkeiten müssen auch genutzt werden, mit all den damit verbundenen Risiken. Für alle anderen bietet Edelmetall lediglich die Gewissheit, dass das Zeug niemals wertlos werden kann. Ein Totalverlust ist ausgeschlossen, sei denn, es wird einem mit Gewalt abgenommen.
Von alleine geht gar nichts. Und alle Eventualitäten kann auch niemand berücksichtigen. Es ist aber allemal besser, seine Vermögensverwaltung in die eigenen Hände zu nehmen, als es gehirngewaschenen Bankberatern anzuvertrauen, denen die Provision und der eigene Job-Erhalt wichtiger ist als Ihre Ziele oder Bedürfnisse. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, diese Verantwotlichkeit kann einem niemand abnehmen.
(Gute) Berater erfüllen lediglich den Zweck, ihr Wissen und ihre Erfahrung anzubieten, damit Sie eine Entscheidung treffen können. Investieren Sie niemals in Dinge, wovon Sie nichts verstehen. Wenn es ein Berater seinem Klientel die Sache nicht transparent und verständlich vermitteln kann, taugt er nichts.

9. November 2017
Gold, Geld und Aktien: die Prognosen von Dirk Müller und Max Otte

Hellmeyer warnt jedoch davor, den ganz großen Crash in kurzer Zeit zu erwarten: "Wir wissen: Gold ist ein Markt, der auch gemanagt wird, und das ist die diplomatischste Form, in der ich dies ausdrücken kann"
Nicht nur Gold wird "gemanaged", der Finanzmarkt insgesamt ist eine Farce, weil das Geschehen mit einem "Markt" gar nichts mehr zu tun hat.
Der Begriff "Inszenierung" trifft hier wohl besser zu. Wehe, wenn das Kartenhaus eines Tages zusammenbricht, dann gibt es für viele ein böses Erwachen. Wichtig ist, dass der Bürger endlich erkennt, dass dies alles nicht real ist, sondern reine Inszenierung.
Über die Medien läuft eine massenhafte Gehirnwäsche ab, damit die Bürger diese inszenierte Scheinwelt als Realität wahrnehmen.
In einer Welt, die massenpsychologisch manipuliert ist, verwischen die Grenzen zwischen "Verrückten" und "Normalen".
Das Absurde wird zur Norm, damit steht die Welt qausi auf dem Kopf. Was früher die Normalität war, ist heute nicht mehr konform.
In unserer Gesellschaft muss man verrückt sein, um als normal angesehen zu werden. Wer sich den Gehinwäschepraktiken entzieht, muss das Spiel dennoch mitspielen, um nicht selbst unter die Räder zu kommen. Wer heute noch klar denken kann und sich entsprechend outed, leistet sich einen Nonkonformismus, der existenzbedrohlich werden kann.

Dow Jones: Wertverlust von 97% gegenüber Gold zu erwarten
[...] Wenn man Geld druckt, das kein Ersatz für eine Ware oder eine Dienstleistung ist, dann hat es keinen Wert und kann folglich auch kein Wirtschaftswachstum generieren. Es hat mit echtem Geld nichts zu tun, sondern ist nur ein Zertifikat über Betrug und Schwindel. Der Großteil der 2,5 Billiarden $ an weltweiten Schulden, Derivaten und ausstehenden Forderungen fällt in diese Kategorie. Wenn der gigantische Bluff des globalen Währungssystems eines Tages auffliegt, werden diese 2,5 Billiarden $ in einem schwarzen Loch verschwinden, zusammen mit den Assets, deren Wert durch die Schuldenorgie künstlich aufgebläht wurde. [...]
Egon von Greyerz spricht den Knackpunkt an: "eines Tages"!
Wann dieser Tag kommt, weiß leider niemand. Aber er wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Auch wenn Hellmeyer im vorherigen Artikel den großen Crash nicht kurzfristig erwartet, es kann jeden Tag, ohne Vorwarnung eintreten.
Wahrscheinlich aber hat recht, und das Endspiel lässt noch eine ganze Weile auf sich warten. Spekulieren darauf würde ich auf keinen Fall.
Wenn der Crash kommt, dann geht das so blitzschnell, dass niemand mehr vorher seine Vermögenswerte umschichten kann.
Die kurzfristigen Gewinnaussichten in der Papierwelt mögen zwar verlockend sein, der Bogen wird aber maßlos überspannt. Wer genügend "Kohle" hat, der kann einen Teil davon im Kasino setzen. Das ist jedoch Spielgeld, dessen muss man sich bewusst sein. Wer diesen Nervenkitzel nicht braucht, sollte lieber auf Nummer sicher gehen.

8. November 2017
COP23: Bonner Klimakonferenz kostet Steuerzahler 117 Mio.

25.000 CO2-Narren aus der ganzen Welt treffen sich derzeit in Bonn, um das Klima zu retten. Das vom Steuerzahler finanzierte NGO-Happening kostet 117 Mio. Euro. Medien fördern esoterischen Klima-Alarmismus und unterstützen die Hetze gegen deutsche Kohle.
Dass es Klimaveränderungen gibt, ist unbestritten. Das "Problem" alleine auf das Kohlendioxid zu reduzieren, ist moderne Scharlatanie.
Eine Erwärmung findet statt, wenn mehr Wärmeenergie eingetragen als abgegeben wird. Was ist mit der zunehmenden Urbanisierung und Flächenverbrauch? Planzen benötigen zur Photosynthese kurzwelliges Licht, IR-Strahlung wird möglichst reflektiert, da eine unnötige Erwärmung sich nachteilig auf den Wasserhaushalt der Pflanzen auswirken würde. Urbane Fläche bzw. unbegrünte Flächen absorbieren IR wesentlich stärker, d.h. sie tragen zu einer stärkeren Erwärmung der bodennahen Schichten bei. Umgekehrt ist die Wärmeabstrahlung nachts von dunklen Flächen höher. Das sei nur als Beispiel genannt um zu zeigen, dass die Wechselwirkungen, die zu klimatischen Veränderungen führen, wesentlich komplexer sind, als es uns dargestellt wird. Uns wird erzählt, dass wir nur den CO2 Ausstoß drastisch reduzieren müssen, und alles wird gut.
Ich bin überzeugt, dass der Mensch sehr wohl mit dazu beigetragen hat, Klimaveränderungen zu bewirken. Nur weiß keiner gebnau, welcher Anteil davon menschengemacht ist, und welcher Anteil durch Einflüsse entsteht, die mit dem Menschen gar nichts zu tun hat.
Die CO2-Emmission kann sicherlich eine Auswirkung haben, aber welchen Anteil neben den vielen anderen Einflüssen dem CO2 anzulasten ist, wird nicht dargelegt. Wahrscheinlich weiß das auch gar keiner so genau. Rechenmodelle sind eben nur Modelle, die die Wirklichkeit niemals vollständig abbilden können. Warum sich die Bürger von der scheuklappenartigen CO2-Hysterie anstecken lassen, ist nur mit mangelnden gesunden Menschenverstand zu erklären. In den 70er Jahren gab es die Peak-Oil Hysterie, demzufolge wir heute keine Tropfen Erdöl mehr fördern hätten können, später dann das große Waldsterben, und heute eben den Klimawandel.
Wenn die Prognosen dazu ebenso treffsicher sind, wie damals die Peak-Oil Prognose des "Club of Rome", wäre jeder übertriebene Aktionismus dazu kontraproduktiv. CO2 ist mit Sicherheit nicht unser derzeitiges Hauptproblem. Aber es wird ganz oben aufgehängt, und das ist der eigentliche Skandal...

7. November 2017
Finanzmärkte: Achtung Schubumkehr

Bislang hat lediglich die Fed begonnen, ihre Bilanzen zu verkürzen, d.h. den "Geldhahn" zuzudrehen. Wie bereits vor einigen Tagen erwähnt, ist es vollkommen gleichgültig, wer oder was Liquidität in die Märkte pumpt. Das müssen nicht die Zentralbanken direkt sein. Die Kreditausweitung insgesamt darf nicht ins Stocken geraten. Therotisch können das auch die Privaten machen, sofern die Geschäftsbanken mitspielen. da gibt es nur einige Probleme: Die Märkte sind in vielen Bereichen gesättigt, wer will in diesem Umfeld, zumal noch bei der Aussicht auf höhere Zinsen, da noch investieren. Die Banken haben vielleicht dazugelernt und sind mit der Kreditvergabe vorsichtiger geworden. Der Bankensektor ist nach wie vor unterkapitalisiert, und solange sie sich nicht auf ein erneutes Bail-out verlassen können, spielen die wahrscheinlich nicht mehr mit dem Feuer. Was hinter den Kulissen läuft, weiß ich aber leider nicht. Praktisch gesehen kann die Liquidität, die zur Aufrechterhaltung des Systems notwenig ist, eigentlich nur von den Zentralbanken in ihrer Rolle als Kreditgeber der letzten Instanz kommen. Meiner Meinung ist die Ankündigung einer Bilanzverkürzung lediglich ein Bluff. Die Fed spielt hier ein wenig, da sie es sich momentan leisten kann. Die EZB ist ja diesbezüglich in die Bresche gesprungen. Das ganze Inszenierung hat m.E. nur den einen Zweck, die berechtigten Inflationsbefürchtungen der Märkte etwas zu dämpfen.
Wenn ich mich recht erinnere, war es der frühere Fed-Cheff Ben Bernanke, der einmal gesagt hatte, dass Inflation dann entstünde, wenn die Märkte Inflation erwarteten. Bluffs und Inszenierungen der Notenbanken sind seit Alan Greenspan an der Tagesordnung, nur so konnte das System überhaupt so lange durchhalten. Ich frage mich nur, welche Steigerung es noch geben könnte. Wenn denen keine neuen Tricks einfallen, ist es definitiv bald vorbei. Kommt doch noch ein weiteres Karnickel aus dem Zylinder? Außer Andeutungen kommt seit längerer Zeit schon nichts mehr. Das als ein Instrument einzsetzen, die Spannung noch weiter zu erhöhen, macht keinen Sinn. Wenn die tatsächlich selbst nicht mehr wissen, wie sie das Publikum hinhalten können, dann gute Nacht...

6. November 2017
Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn

Passend dazu, soll in München per Bürgerentscheid das Heizkraftwerk Nord früher abgeschalten werden.
Das Quorum einer erfolgreichen Bürgerabstimmung lag dabei bei lächerlichen 10% aller Stimmberechtigten, diese Hürde wurde knapp gerissen.
So also sieht Demokratie aus. Erschreckend auch, dass vielen (den meisten) Bürgern die Angelegenheit offensichtlich am A.... vorbeigeht, und erst gar nicht abgestimmt haben.

Auch passend, hat ein öffentlich-rechtlicher Sender am verregneten Sonntagnachmittag die CO2 Problematik in mehreren Beiträgen pseudo-dokumentarisch aufbereitet. Kaum echte Fakten, dafür aber massenhaft ergreifende Bilder. Peinlich nur, dass in zwei aufeinanderfolgenden Beiträgen, erst über Grönland, danach über Island, identische Filmsequenzen über abschmelzende Gletscher eingeblendet wurden.
So also werden Dokumentarsendungen gemacht. Man hat ein Thema, und unterlegt seine Thesen mit den "passenden" Filmsequenzen aus dem Archiv. Wer überprüfbare Fakten erwartete, wurde mit Emotionen überschüttet. So wurde z.B. ein grönländischer Schamane von einem Kameratream begleitet, der die Welt vor den Folgen des drohenden Erderwärmungs-Szenario warnt.

Später in den Nachrichten wird eine Delegation von den Fidischi-Inseln in Bonn vorgeführt, auf offener Straße folkloremäßig nur dünn bekleidet.
Vielleicht hätten sie sich in dieser Situation sogar etwas mehr Erderwärmung gewünscht, aber Bilder mit Anorak kommen emotional eben auch nicht so gut 'rüber. Ohne hier eine bestimmte Position zum Thema Klimaveränderung einnehmen zu wollen: Wenn die Bürger vorwiegend auf der emotionalen Ebene zu diesem Thema angesprochen werden, so ist da irgend etwas faul. Das ist eine "altbewährte" Methode der Überzeugungsarbeit, wenn Argumente ausgehen oder Fakten fehlen.

5. November 2017
Niedrige Zinsen, wie lange geht das noch gut?

Manfred Gburek denkt hier laut nach, ob es überhaupt einen Weg aus dem Teufelskreis gegeb könnte.
Die Anlageempfehlungen sind nur allgemeiner Art, und müssen nicht 1:1 übernommen werden. Diversifizieren ja, aber das individuelle Ziel dabei nicht aus den Augen verlieren.
Aktien sind zwar meist wie Sachvermögen, aber die Kurse sind bis jetzt schon zu lange und zu hoch gestiegen.
Edelmetalle wurden bis jetzt kaum von der Geldschwemme getrieben. Gemäß der guten, alten Drei-Speichen-Regel sollte man daher Anlagevermögen aus Aktien und Immobilien eher zugunsten von Cash und Edelmetallen umschichten.
Wer die letzten Jahre ausschließlich Edelmetalle als Reserve gehalten hatte, und zwischenzeitlich aus irgendwelchen Sachzwängen diese (hoffentlich nur teilweise) verkaufen musste, hat real leichte Verluste hinnehmen müssen. Neben Spread zwischen An- und Verkauf, wurde die "Inflation" ebenfalls nicht ausgeglichen. Falls man (unverhofft) dringend Cash benötigt, sollte man immer das zuerst verkaufen, was den besten Preis hergibt. Geld, das man eigentlich nicht (übrig) hat, kurzfristig in irgendetwas investieren zu wollen, um schnell noch Gewinne mitzunehmen, ist riskant und geht oftmals nicht gut. Investoren brauchen notfalls einen langen Atem, alles andere läuft unter dem Begriff "Zocken".

Wie es kurz- und mittelfristig weitergehen soll, weiß keiner. Die Fed hat die Zinsen erst einmal belassen, die EZB kündigt lediglich eine Kürzung des Anleihe-Aufkaufsprogramms an.
Parallel dazu gibt es nun gewisse Anzeichen dafür, dass die Gelddruck-Orgie so langsam auch auf die Verbraucherpreise (massiv) durchschlagen könnte. Dann wird es richtig spannend, denn dann müssen auch die Zentralbanken endlich Farbe bekennen.

Jamaika
Das Schauspiel ist grotesk. Die, die nun schon länger bei uns verhandeln, berufen sich darauf, den Auftrag des Wählers erfüllen zu müssen, notfalls auch unter Eingehung fauler Kompromisse. Denn Neuwahlen will der Bürger ja angeblich nicht.
Die stärkste Fraktion sucht den verkrampften Zusammenschluß mit einer vierten und fünften Kraft, weil die zweite nicht will, und die dritte nicht gewollt wird.

29. Oktober 2017
Frankreichs Denkfabrik schlägt Enteignung zur Lösung der Verschuldungsproblematik in der Eurozone vor.

EZB - die Insolvenzverschleppung und der Wahnsinn gehen weiter

Bis zum heutigen Tag hat allein die EZB über 2.188.000.000.000 Euro (2,188 Billionen Euro) in die Märkte gepumpt und nun wird bekannt, dass kein Ende in Sicht ist.
In der Grafik (siehe verlinkter Artikel) werden die Bilanzsummen der Fed, BoJ und EZB gegenübergestellt.
Währedn die Fed nach Zeiten der Expansion derzeit eher zurückhaltend ist sind die EZB und auch Japan in die Bresche gesprungen. Der Aufschuldungswahnsinn (Gelddrucken) geht munter weiter. Dabei ist es für das System im Prinzip egal, wer/wo aufschuldet. Hauptsache, es wird (in der Bilanz) neues Geld gedruckt. Ebenso ist es egal, ob Private oder Institutionen aufschulden. Der Staat ist früher immer eingesprungen, wenn die private Verschuldung ins Stocken geraten ist. Heute übernimmt diese Rolle die Zentralbank.

Nur die Bilanzsummen der Zentralbanken zu betrachten, ergibt nicht das ganze Bild. Interessant wäre, wie sich die Bilanzsummen im Ganzen aufgebläht haben. Der Theorie nach müsste das eine schöne Exponentialkurve ergeben.
Na und - mögen einige Denken, dann kann das Spiel ja ewig so weitergehen.
Tut es aber nicht, weil es da noch ein paar andere Zusammenhänge gibt:
Jede neue Währungseinheit, die in das System gelangt, generiert immer weniger an Wirtschaftswachstum.
Das bedeutet, dass die Schulden insgesamt schneller steigen als das, aus dem sie bedient werden können.
Irgendwann müssen die Schulden ausgebucht werden, und das ist gleichbedeutend mit Verlust an Geldwertvermögen.
Eine Variante des Vermögensverlusts erleben gerade die Sparerer, Dank Politik der "finanziellen Repression".
Es gibt also mehrere "Taktiken", die den Bankrott verschleppen, ohne jedoch das Problem tatsächlich zu lösen.
Die Verantwortlichen waren in der Tat diesbezüglich sehr kreativ, ich hätten ihnen das gar nicht zugetraut.
Bzw. glaubte ich nicht, wie skrupellos die vorgehen würden, und ich habe auch nicht mit der Dummheit der Bürger gerechnet, die das alles mitmachen. Trotz Aufklärung durch Leute wie Matthias Weik und Marc Friedrich, die ja nun wirklich auch im Mainstream keine Unbekannten Figuren sind.

Und die offizielle Lügenstatisik von Inflation glauben vielleicht auch noch einige Leute.
Inflation ist eine Ausweitung der Geldmenge über das Wirtschaftswachstum hinaus. Hedonische Schummelei hat in einer Statisik ebenfalls nichts zu suchen, da wir sonst nicht am technischen Fortschritt partizipieren.
Inflation kann man am besten an der Preisentwicklung von Waren erkennen, deren Qualität und Art sich über einen langen Zeitraum hinweg nicht verändert.
Wir haben noch einen alten Handwerksbäcker, der bereits sein Pensionsalter erreicht hat, aber immer noch weiter macht. Die Ausstattung und Einrichtung hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert, der alte, fast 100 Jahre alte Backofen wird immer noch mit Kohle befeuert. Nebenbei, die "Semmeln" in traditioneller Weise hergestellt, gehen seit jeher weg wie "geschnitten Brot". Kürzlich wurde der Preis auf nunmehr 35 ct angehoben.
Ich kann mich aus Jugendzeiten erinnern, dass damals der Preis bei 10 Pfennigen lag, später lange Zeit 15 Pfennige. Ca. 30 Jahre später liegen wir umgerechnet bei ca. 70 Pfennigen. Wenn das denn mal keine Inflation ist.
Ganz genau habe ich die Preisentwicklung über die Zeit nicht mehr im Kopf, aber es lässt sich nachrechen, dass über die Jahre hinweg die Teuerung im Durchschnitt bei mindestens 5% p.a. gelegen haben muss.
Und was Wunder, die Geldmengenausweitung entspricht dem gleichen Muster.

Glauben Sie deshalb nicht, wass in den Nachrichten gelogen wird, sondern machen Sie selbst die Augen auf!
Bereits vor 12 Jahren hat der Mediziner Dr. Dieter Petschow in seiner Abhandlung Per Saldo rechnerisch-empirisch dargelegt, dass ein System auf Grundlage eines exponentiell wachsenden Geldsystems zwangsläufig eines Tages an sein Ende kommen muss. Lesen Sie den Artikel und gleichen Sie die darin gemachten Aussagen mit der tatsächlich eingetretenen Entwicklung ab. Im Prinzip hat Dr. Petschow die Entwicklung treffsicher vorhergesagt, die diversen "Tricks", die zur Verschleppung angewandt wurden, konnte natürlich auch er nicht vorhersehen.
Wenn z.B. die EZB keine verbotene!!! Staatsfinanzierung betrieben hätte, wäre das das System bereits mausetot.
Um das System zu retten, wurden Rechts- und Vertragsbrüche en masse begangen. Angeblich Alternativlos!
Dass sich unser Konstrukt noch "Rechtsstaat" nennt, ist eine zynische Farce. Wenn der Bürger sich "alternativlos" über "Recht" hinwegsetzt, lassen Zwangsmaßnahmen nicht lange auf sich warten. De facto wird heute der Bürger durch subtile Maßnahmen "bestohlen", ohne dass er sich durch legale Rechtmittel dagegen wehren kann.
Quod licet Jovi, non licet bovi! Dazu braucht es also eines demokratischen Rechtsstaats.

25. Oktober 2017
EU am Scheideweg

Victor Orban hat gestern klare Kante gezeigt und bekräftigt, dass Ungarn keine Flüchtlinge aufnimmt.
Tschechien ist in der Parlamentswahl ebenfalls nach "rechts" gerückt, der designierte neue Regierungschef Babis wird mit Donald Trump verglichen. Zusammen mit Polen und Österreich bildet sich nun eine Front, die im Vergleich zur Rest-EU eine deutlich "populistischere" Richtung einschlägt. Nachdem Merkel nun auch innenpolitisch geschwächt ist, dürfte sich ihr Einfluss in der EU dramatisch verschlechtern.
Visegrad, nun auch mit Österreich im Osten und Süden, der "smarte" Macron aus dem Westen, Merkel-Deutschland ist umzingelt von Ländern mit Regierungschefs, die die neuen Machtverhältnisse zu Ihren Gunsten ausnutzen werden. Die deutsche "Regierung" ist derzeit mit sich selbst beschäftigt, vielleicht kommt ja gar keine neue Regierung zusammen und "Jamaika" scheitert. Neuwahlen im kommenden Frühjahr sind nicht ausgeschlossen. Inneres Konfliktpotenzial besteht derzeit auch in Italien und Spanien, von Griechenland (derzeit nicht ganz so stark im Fokus) gar nicht zu sprechen. Bei den Brexit-Verhandlungen geht es ebenfalls nicht voran, und Frankreichs neuer starke Mann spürt im eigenen Land auch zunehmend Gegenwind, weshalb er sich außenpolitisch als EU-Leader profilieren will und auch muss.
Die Veränderungen zeichnen sich klar ab, es bleibt also weiterhin spannend...

24. Oktober 2017
Marc Faber: "Warum sollte ich es bereuen, historische Fakten zu nennen?"

Nach einem radikalen Kommentar gilt Investor Marc Faber als Rassist. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche kontert der Schweizer Börsenexperte den gegen ihn erhobenen Vorwurf.
Ich oute mich jetzt auch 'mal als dreckiger Rassist. Auch ich bin der Überzeugung, dass es zwischen den Rassen genetisch bedingte Unterschiede gibt, und die politisch korrekte "Gleichmacherei" eine hirnverbrannte Ideologie ist. Die schwarze Rasse ist den Weißen in manchen Eigenschaften bzw. Fähigkeiten weit überlegen. Wer räumt denn die Medaillen und Weltmeistertitel ab, wenn es um z.B. um Laufsportarten geht?
Ich nehme einmal an, dass die weiße Rasse ebenfalls Eigenschaften besitzt, die auf anderen Gebieten eine gewisse Überlegenheit darstellt. Ob Marc Faber mit seiner empirischen Feststellung richtig liegt, kann ich nicht beurteilen. Ich nehme aber an, dass er sich auf seinem Fachgebiet gut auskennt.
Was Faber postuliert ist nicht, dass gewisse Rassen gegenüber anderen minderwertig seien, sondern, dass es seiner Meinung nach Unterschiede gibt. So ein Drecksrassist...

Warum soll ich eigentlich noch Steuern zahlen? Im Reich der "Fake Markets" und der Illusionen
"Wir reden immer über Marktwirtschaft", sagt Volker Schnabel und fragt sich: "Wie ist das eigentlich vereinbar, dass wir eine Planwirtschaft auf Seiten des Geldes haben, auf der anderen Seite aber von einer Marktwirtschaft in der Wirtschaft reden? Das kann nicht miteinander kompatibel sein."
Ungedecktes (bzw. unzureichend gedecktes) Papiergeld ist das Instrument für den größten Betrug in der Menschheitsgeschichte. Das hatten Figuren wie John Law zwar auch schon praktiziert, aber die Perfektion dieser Betrugsmaschinerie ist erst in unserer Zeit gelungen. Dass unsere Währungen inzwischen ohne jedwedes Underlay akzeptiert wird, ist ein für mich unverständliches Phänomen. So dämlich waren nicht einmal unsere Vorfahren. Damals ist der Schwindel relativ schnell aufgeflogen. Unsere Gesellschaft heute ist zwar zu technischen Meisterleistungen fähig, mit dem gesunden Menschenverstand ist es jedoch anscheinend rapide zurückgegangen. Fiat-Geld und deren Derivate taugen nicht zur Wertaufbewahrung, unser Zahlungsmittel erfüllt lediglich den Zweck für zeitnahe Transaktionen in der Wirtschaft. Wäre ich Atheist, würde ich eher an Gott glauben als an der Werthaltigkeit von Fiat-Geld und deren abgeleiteten Derivaten. Tja - Glaube versetzt bekanntlich Berge, aber nur solange, bis die Menschen vom Glauben abfallen.

EZB-SitzungGeldpolitik wird noch lange viel zu locker bleiben
Auch solche Meldungen (sogar in den MSM) kann das Vertrauen (noch) nicht erschüttern. Entweder können die Leute nicht lesen, oder sie können zwar lesen, verstehen aber den Inhalt nicht.

23. Oktober 2017
Wer verschwindet schneller: Merkel oder die Demokratie?
(Must Read, gehostet auf Jürgen Fritz Blog)

Jetzt wird es richtig teuer
Sondersteuer auf Immobilien (Auszug im Manager-Magazin)

Bereitet Italien das Ende des Euro vor?
Die Ökonomenzunft hätte es wissen müssen: Die Währungsunion wird zerbrechen. Die Wege zur Staatsschuldenreduktion sind begrenzt. Wir sitzen auf einem Pulverfass.

22. Oktober 2017
China first: Die neue Weltmacht China hat noch lange nicht genug
Staatschef Xi hat den festen Willen geäußert, China auf Platz eins der Weltwirtschaft zu verhelfen. Cina ist aus seinenm früheren Status, die verlängerte Werkbank der Welt zu sein, längst hinausgewachsen. China greift inzwischen auch Technologien an, bei denen Deutschland u.a. führend war, z.B. Maschinenbau sowie Automobile.
Nun beginnt die nächste Stufe der "Emanzipation" und das sollten wir sehr ernst nehmen. China kann seinen Staatsunternehmen Geld in unendlicher Höhe zur Verfügung stellen. Wir haben bereits gesehen, dass China im Bieterstreit von interessanten Hochtechnologien Angebote macht, die weit über den "Marktwert" des Unternehmens hinausgehen. Das ist denen egal, die Chinesen wollen "Filetstücke", koste es was es wolle, während unsere Zentralbank marode Banken und Staaten finanziert, "whatever it takes"!
Die "um jeden Preis"-Politik ist nicht ohne Risiken (der GröFaZ ist damit auch gescheitert), doch Xi's Wahnsinn ist immer noch rationaler als in ein Faß ohne Boden zu investieren, ohne überhaupt einen Gegenwert dabei zu generieren. Zu teuer einkaufen ist immer noch besser, als "Geld" einfach nur wegzuwerfen.
China bringt den Westen unter Druck. Die Beendigung von QE ist sowohl in den USA, als auch in Europa vollkommen unmöglich, will man nicht den Chinesen das Feld kampflos überlassen. Ob das unsere westlichen (Funktions-) Eliten kapiert haben, wage ich zu bezweifeln. Oder besteht der "Plan B" der Elten etwa darin, das gloable Fiat-Geldsystem crashen zu lassen? Der Wahnsinn ist nämlich nur durch möglich, "Geld" ex nihilo zu schaffen.
China kann seine planwirtschaftlichen Interessen mit Zentralbank-Luftgeld wesentlich besser umsetzen als der inhomogene Westen, da es nur einen Machtapparat ohne Konkurrenz gibt. Den Anschein von Demokratie bei uns zu wahren, frisst ebenfalls enorme Ressourcen.
Um es nochmals zu verdeutlichen: Fiat-Money der Zentralbanken ist kein Markt-Geld, sondern ein planwirtschaftliches Steuerungsinstrument, Nachfrage zu generieren. China hat es einfacher, da es sich erst gar nicht den Anschein einer freien Gesellschaft geben muss. China kann ganz ungeniert Geldströme dorthin kanalisieren, wo es die KP unter Xi für "Richtig" hält. Bei uns kippt man "Geld" in den "Markt", doch so ganz scheint man es nicht unter Kontrolle zu haben, wohin die Geldströme fliessen. Die intervenierende "Marktpflege" kann zwar verhindern, dass bestimmte Segemnte sich nicht nach echten Marktmechanismen entwickeln können, das ist jedoch wesentlich uneffektiver, als wenn direkt, ohne die Fassade wahren zu müssen, ganz offen in den Markt eingegriffen wird.
Fiat-Money ist das ideale Instrument für eine planwirtschaftliche Ausrichtung, und Xi nutzt diesen "Vorteil" gnadenlos für sein System aus. Der Wesen steckt insofern in einem Dilemma, dass dieser, seit nunmehr einem Jahrhundert bestehnde Umstand geschickt verschleiert wurde, und spätestens nach der formellen Abkopplung vom Gold unkontrollierbare Zustände angenommen hat, bzw. zu den heute vorherrschenden, unkontrollierbaren Zuständen geführt hat.

Wie es weitergehen kann:
Wenn wir linear unter den gegenwärtigen Bedingungen weiterextraplieren, wird Cina die Vorherrschaft als Wirtschafts- und Militärmacht gewinnen und die USA in deren Rolle ablösen. Auch Deutschland wird als Industriestandort ebenfalls kräftig Federn lassen müssen. Damit werden die Schulden in Deutschland ebenfalls entgültig unbedienbar. Mit steigenden Zinsen um so eher. Bleibt als fragwürdiger Ausweg nur noch ein Krieg in ausgedehnter Dimension, oder Chash des globalen Finanzsystems, der nach/mit einem Krieg sowieso ausgelöst werden würde.
In welcher Form auch immer, wird der Staat seine Bürger auch in offener Form enteignen, was er auf subile Art ja bereits macht. Das Fiat-Geld System wird seit einiger Zeit ganz massiv dazu benutzt, die Ersparnisse bzw. das Vermögen der Bürger abzuschmelzen. Neben Geld aus Ersparnissen, das durch Arbeit generiert wurde, wird Nachfrage durch Kredit (aus dem Nichts) geschaffen, das mit erarbeitetem Geld konkurriert.
Inflation als Instrument der Enteignung ist nichts Neues. Sparvermögen und Anwartschaften bleiben nominal zwar erhalten, die Kaufkraft geht jedoch massiv zurück. Die Kreditblase (inflation) schlägt seit einiger Zeit auch massiv auf die Lebenshaltungskosten der Bürger durch, was an den Miet- und Immobilienpreisen deutlich sichtbar wird. Die Immo-Kreditblase ist ein ideales Aufschuldungsinstrument, da höhere Immopreise wiederum eine (vermeintlich) höhere Kreditabsicherung ermöglicht, und damit noch mehr und noch höhere Kredite gewährt werden.
Wir müssen uns auch nicht wundern, dass die Inflation derzeit nicht die Edelmetallpreise treibt. Viele echte Ersparnisse wurden bereits umgeschichtet, und als Sicherheit für Kredite wird das Zeug von den Banken nicht in vergleichbarer Weise wie z.B. Immos akzeptiert. Veruchen Sie einmal, für den Goldkauf von einer Bank Kredit zu bekommen. Um an Edelmetalle zu kommen, benötigt der brave Bürger echte Ersparnisse. Da der gemeine Bürger kaum noch über echte Ersparnisse verfügt, kommt von dieser Seite relativ wenig Nachfrage. Hinzu kommt, dass immer noch nur ein geringer Teil des Vermögens in Edelmetallen investiert ist. Investments in Edelmetall ist auch keine Form von produktiven Vermögen, d.h. es wirft keine Ertäge ab, aber das ist bei den meisten Vermögensanlagen der Bürger real derzeit auch nicht der Fall. Edelmetalle in physischer Form sind echte Ersparnisse, die jedoch seine Stärke erst beim Verdamfen des Schuldgeldsystems ausspielen kann. Und falls schon vorher, wird es das Fiat-System in kürzester Zeit zu Fall bringen, dann ist das Vertauen des Papiergeldsystems nämlich zerstört.

China hat zwei Trümpfe in der Hand: "Papier"Geld ohne Ende, und Goldreserven, das notfalls zur Deckung herhalten kann, wenn das Fiat-Money-System verdampft. Goldreserven sind für die jeweiligen Zentralbanken von enormer Wichtigkeit, da sie zur Not damit ein Underlaying glaubhaft machen können. Was bei den Militärs die atomare Abschreckung ist, ist bei den Zentralbanken die "goldene" Abschreckung. Keiner will sie wirklich einsetzen, können damit jedoch die "gegenerischen" Zentralbank unter Druck setzen. Die "goldene" Aufrüstung Chinas bzw. Russlands der vergangene Jahre hat also durchaus seinen Sinn. Aber warum sollten sie diesen Trumpf vorzeitig ausspielen, solange ihnen das Fiat-Money System dabei hilft, den hart arbeiteten Bürgern auf einfache Weise das "Geld" aus der Tasche zu ziehen? Das ist im Osten nicht anders als im Westen. Die Frage für den Bürger ist nur, wo zukünftig die größeren Krümel vom Kuchen für ihn abfallen werden? Wie immer es auxh weitergehen wird, Deutschland hat diesbezüglich seinen Peak überschritten, auch Dank der weisen Voraussicht von "denjenigen, die uns hier schon länger regieren". Die Chinesen müssen wir deshalb nicht unbedingt beneiden. Die kurzfristigen Perspektiven mögen dort zwar positiv (größer werdende Krümel) sein, aber am Ende wird auch China sein "Fett" wegbekommen.
Systemische Fehler können nirgendwo auf Ewigkeit kaschiert werden...

Nicht nur Mieten und Immopreise stiegen, auch die Nebenkosten:
Hunderttausende können ihren Strom nicht mehr bezahlen

21. Oktober 2017
Flüchtling rast mit Fahrrad auf Auto, wer zahlt den Schaden?
Hier spiegelt sich ein generelles Problem unserer Zeit bzw. unserer Gesellschaft wieder:
Gewinne werden privatisiert, Verluste (bzw. Risiken) werden sozialisiert.
Das zeigt sich auch beim Thema "Flüchtlinge", neuerdings p.c. "Geflüchtete" (was für ein Schwachsinn!) genannt.
Leser sollten meine Einstellung kennen. Grundsätzlich ist es mit egal, wenn Teile der Gesellschaft "Geflüchtete" hier aufnehmen wollen, solange sie dafür die Verantwortung übernehmen und mit ihrem vollen Vermögen bzw. erworbenene Anwartschaften dafür BÜRGEN! Es gibt Gruppierungen in unserem Land, die erheblich von den "Einwanderern" profitieren (z.B. Vermieter), bzw. sich Vorteile (billige Arbeitskräfte) davon versprechen.
Die Kosten bzw. die Risiken werden jedoch allen Bürgern aufgehalst, ob sie es wolle, oder nicht! Wenn offene Grenzen sowie die Aufnahme von Flüchtlingen beschlossen wird, so dann nur mittels Volksabstimmung mit absoluter Mehrheit bzw. qualifizierter Mehrheit. Darunter kann von einer Legitimation nicht die Rede sein. Bei uns hat eine Kanzlerin im Alleingang darüber entschieden, wobei es natürlich Abgeordnete im Bundestag gibt, die das mit unterschrieben hätten (falls sie denn gefragt worden wären).
Zurück zu unserem Fall: Wer kommt für den Schaden auf? Wer ist der Verursacher? Die "Bahnhofsklatscher" oder wer? Die Merkel persönlich? Das ist des Pudels Kern. Für die eine oder andere Sache sein und aktiv mitmachen ist die eine Seite, dafür die Verantwortung zu übernehmen die andere.

19. Oktober 2017
90 Prozent des Plastikmülls im Meer aus zehn Flüssen in Asien und Afrika
Die spinnen, die Grünen. Dafür schaffen sie die Plastiktüten bei uns ab, die sicherlich nicht in unseren Flüssen landete. Pech auch für den neuen Trend der Insektenfresser bei uns. Heute hat man gemeldet, dass die Zahl der Insekten in Deutschland dramatisch abgenommen hat. Die Viecher sind also ab heute auch tabu...

«Gefahr, dass der nächste Crash noch schlimmer wird»

Interview
Luqman Arnold hat den Crash von 1987 an vorderster Front miterlebt. Der frühere UBS-Konzernchef warnt vor dem Irrglauben, dass in der Finanzwelt alles unter Kontrolle sei.


18. Oktober 2017
Edelmetalle weiterhin schwach seitwärts...

Die Edelmetallpreise (Gold und Silber) bewegen sich weiterhin seitwärts, abgesehen von mageren Auf- und Abbewegungen innherhal einer unspektulären Bandbreite. Über das Jehr hinweg betrachtet ist der leichte Abwärtstrend immer noch nicht gebrochen, eine Trendwende nicht in Sicht.
Es feht an Impulsen. An der Zinsfront tut sich so gut wie nichts, und der Aktienmarkt gewinnt mühsam, aber stetig. Es wird Zeit, dass von irgendwo her Sand ins Getriebe geblasen wird, die relative Ruhe im System ist verdächtig. Eigentlich müssten viele Anleger langsam nervös werden. Aber die veröffentlichten Wirtschaftsdaten und Prognosen sind alles andere als beunruhigend. Fast überall in der Welt geht man von einem angenehmen Wachstum aus, mögliche Konjunktureinbrüche oder gar einen Crash sieht derzeit niemand, jedenfalls nicht im Mainstream.
Alles Bestens also? Mitnichten. Die Lage global ist ja wirklich nicht so, dass es keine Risiken und Konfliktpotenziale gäbe.
Alleine die "Unberechenbarkeit" eines Präsidenten Trump sollte eigentlich schon zu dazu führen, dass die Märkte aufgescheucht reagieren. Tun sie aber nicht. Früher gab es wegen jeder Kleinigkeit Turbulenzen, heute lassen sogar regelrechte Hiobsbotschaften die Märkte relativ kalt.

Wohnen & Haushalt 4.0
Der WLAN-Verschlüsselungsstandard WPA2 hat offensichtlich Macken und ist doch nicht so sicher, wie versprochen.
Und immer mehr Unterhaltungsgeräte und Hauhaltsgeräte sind elektronisch vernetzt. Was von dieser Art elektronischer Revolution zu halten ist, ist fraglich. Diese Art von "Technischer Fortschritt" ist zweifelsfrei nicht ohne erhebliche Risiken. Ferner frage ich mich, wozu man im privaten Haushalt diesen Krempel überhaupt benötigt? Ich jedenfalls brauche keinen Kühlschrank, der selbstständig auf Einkaufen geht.
Langfristig wird sich diese Entwicklung wahrscheinlich nicht aufhalten lassen. Ob die Leute realisieren, dass Bequemlichkeit auch seinen Preis hat?

Leserzuschriften mit interessanten Links!
An dieser Stelle, zunächst einmal herzlichen Dank für die zahlreichen Tipps zu interessanten Links.
Leider verlinke ich derzeit nur wenige davon, da mir die Zeit zu eigenen Recherchen dazu meist fehlt.
Auch wenn Artikel von anderen Bloggern ins eigene Weldbild passen mögen, wenn die Quellen unglaubwürdig sind, bzw. sich nicht verifizieren lassen, sollten wir lieber davon Abstand nehmen, bzw. Zweifel an deren Echtheit zumindest andeuten. Hier ein Beispiel:
Albert Schweitzer: "Afrikaner haben weder die intellektuellen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten, um sie mit weißen Männern in einer beliebigen Funktion unserer Zivilisation gleichzusetzen oder zu teilen." (michael-mannheimer.net) Als Quelle für das Albert Schweitzer Zitat wird genannt:
"Dr. Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger 1952 in seinem Buch 1961, From My African Notebook."

Wenn wir Dr. Google befragen, finden wir tatsächlich mehrere Einträge, die das Zitat mit den der angegebenen Quelle in Verbindung bringen. Ich wollte die zitierte Stelle in dem Originalwerk finden, und da gibt es Probleme:
Es gibt offensichtlich gar kein Buch mit dem Titel "From My African Notebook" aus dem Jahre 1961, sondern lediglich der Titel "African Notbook" von 1939, offensichtlich in 1951 neu auferlegt.
Und offensichtlich haben bereits zahlreiche Leute bereists versucht, das angebliche Zitat in diesem Buch zu finden, leider vergeblich. In zahlreichen (englischsprachigen Blogs) kommt man zu der Auffassung, dass das angebliche Zitat eine Fälschung sei. Kritiker könnten an dieser Stelle einwenden, dass das Werk Schweitzers nachträglich "gesäubert" wurde, was generell nicht auszuschließen ist. Auf der anderen Seite gibt es zuviele Widersprüche, die eine Authentität belegen. Dass Albert Schweitzer diesen Syntax bereits 1939 verwendet haben sollte, ist unwahrscheinlich, da der Stil rückblickend ein Resüme des eigenen Lebens spiegelt. 1961 wäre hier eher plausibel, aber die angebliche Quelle wurde nachweislich breits 22 Jahre vorher verfasst. Bei den weiteren Recherchen kamen jedoch Blogeinträge mit glaubwürdigen Einträgen an's Licht, die tatsächlich die Vermutung nahelegen, dass Albert Schweitzer die weiße Rasse als die überlegenere angesehen hat, jedoch daraus eine Art humanstische "Fürsorgepflicht" des Weißen gegenüber dem "Neger" abgeleitet hat. Aber lesen Sie am Besten selbst und machen sich Ihr eigenes Bild:
Albert Schweitzer And His Controversial "My African Notebook" Quotes: Setting The Record Straight

Zitate und Quellen kann man schnell nennen, wenn kritiklos aus dem Netz von irgendwo und ohne Verifizierung übernommen. Was tatsächlich wahr und an der Story dran ist, kann ich leider auch nicht auf die "Schnelle" verifizieren. Und die meisten Blogger eben auch nicht. Ich würde sehr gerne mehr interessante Links an dieser Stelle posten, würde es jedoch begrüßen, wenn der Einsender ein paar eigene Recherchen dazu gleich mitliefern würde.
Vielen Dank dafür, und vielen Dank für Ihr Verständnis, dass hier nicht alles ohne Plausibilitätsprüfung verlinkt wird.

16. Oktober 2017
Wahlen in Niedersachsen und Österreich

In Niedersachsen hat die SPD zugelegt, die Grünen jedoch soweit verloren, dass es nicht mehr zu einer Neuauflage einer Rot-Grünen Regierungsbildung kommen kann. Bemerkenswert ist auch die Schlappe der CDU. Ich bin der Meinung, dass die Absage von Schulz nach der BTW zur Beteiligung an einer GroKo der SPD Rückenwind gebracht hat. Und den Grünen, bei denen ja die Ambition an einem Jamaika-Bündnis im Bundestag vermutet werden kann, hat diese mögliche Annäherung womöglich geschadet.
Kurzum, ich führe das auf auf dem Merkel-Effekt zurück. Merkel hat trotz CDU Merheit bei der BTW abgewirtschaftet, in Wirklichkeit möchte man sie weg vom Fenster haben. Wer die Näche zu Merkel sucht, wird ebenfalls in den Sog der Abwärtsspirale gezogen, wer sich hingegen distanziert, wird belohnt. Für diese These spricht auch, dass die SPD unmittelbar nach deren Absage an Merkel viele neue Parteimitglieder gewinnen konnte.
Wer sich Verlierern anschließt, wird selbst zum Verlierer. Das mus derzeit auch Seehofer schmerzlich erfahren.
Grüne und FDP werden bei den Sondierungsgesprächen dies sicherlich auch mit im Hinterkopf behalten. Im Grunde genommen ist Merkel am Ende. Wenn es tatsächlich zu Jamaika kommen sollte, müssen sowohl FDP als auch die Grüneen befürchten, bei den nächsten Wahlen noch weiter von den Wählern abgestraft zu werden. Für die FDP, die mühesam das Comeback in den Bundestag erarbeitet haben, wäre das ein Desaster und eventuell der Beginn einen Abstiegs in die Bedeutungslosigkeit. Für die CSU steht ebenfalls viel auf dem Spiel. In Bayern steht für nächstens Jahr die Landtagswahl an. Seehofer ist als Ministerpräsident-Kandidat durch den vorhergegangenen Kuschelkurs mit Merkel inzwischen verbrannt, die Basis hat ihn bereits fallen gelassen.
In Österreich hat die ÖVP die Sozis überholt, die "Populisten" könnten auf Platz zwei knapp dahinter kommen.
Diese Entwicklung nach "Rechts" dürfte die CSU-Bayern nicht ganz ungerührt lassen, zumal die Bayern den Österreichern von der Mentalität näher liegen als zu der einer gewissen Tussi aus der fernen Uckermark. Vielleicht sollten wir uns schon einmal auf Neuwahlen einstellen? Wäre 'mal etwas Neues...

15. Oktober 2017
Das Märchen von der Eier legenden Geld-Wollmilchsau

"In der Schule haben wir gelernt, dass Gleichungen mit mehreren Unbekannten nur bedingt bis gar nicht lösbar sind. Und ausgerechnet bei den hier aufgeführten, sich im Zeitverlauf immer wieder ändernden Variablen soll das möglich sein? Natürlich ist es nicht möglich. Dennoch bekommen wir von Anlagenverkäufern der Banken und Sparkassen, von Versicherungsvertretern und allerlei Beratern penetrant das Märchen von der Eier legenden Geld-Wollmilchsau zu hören."
In einem Nullzinsumfeld lässt sich risikolos kein Geld mit Anlagen verdienen, das sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen. Erinnern wir uns an Zeiten vor der Jahrtausendwende. Jede Anlage musste mehr bringen als die (damals) als absolut sicher geltenden Bundesanleihen. "Verdienen" ließ sich real mit Bundesanleihen kaum etwas, aber wenigstens die Kaufkraft einigermaßen risikolos erhalten. Das Zinsniveau der Bundesanleihen war die absolute Nulllinie, die jedes "Investment" überschreiten musste, um auch die "Risikoprämie" abzubilden.
Heute leben wir in Zeiten der "Finanziellen Repression". Geld wird über die Zentalbanken quasi "kostenlos" angeboten, unabhängig vom Angebot des Finanzmarktes, der durch die Eingriffe der ZBen seine Funktion als "Markt" ja gar nicht mehr erfüllen kann. Nullrendite bzw. negative Verzinsung werden durch die Zentralbanken erzwungen, was bleibt sind lediglich exorbitant hohe Risikoprämien, als "Verzinsung" oder "Rendite" schöngeredet.
Die Folge des zu billigen Geldes ist die Bildung von Blasen, Überkapazitäten etc., kurzum Wirtschaftsaktivitäten, die unter normalen Bedingungen eines echten Marktes vollkommen unrentabel wären.
Wo sollen Sie da in einem derartigen Umfeld mit erarbeitem Geld ("Selbstdrucken" ist für unsereiner ja verboten) gewinnbringend investieren, wenn die staatlich legitimierte Konkurrenz "Falschgeld" ohne Limit in Umlauf bringt?
Es geht schlichtweg nicht, und Banken und Versicherungen können es mit ihren Kundengeldern ebenso wenig.
Es kann nicht nur "Nichts" erwirtschaftet werden, für die Finanzprodukte fallen zudem noch hohe Kosten an, da die Vertriebsstrukturen ebenfalls noch gefüttert werden müssen. Unterm Strich sind hohe Realverluste damit bereits vorprogrammiert. Geldvermögen können sie nur retten, indem sie (hoffentlich bereits vorher zu noch realistischen Preisen) in Sachvermögen investiert haben, oder Liquidität halten. Betrachten Sie Gold dabei als eine Art (Fremd-) Währung, als Alternative zum Fiat-Geld der Zentralbanken. Halten Sie sich immer vor Augen, dass in Zeiten einer finanziellen Repression nicht gewinnbringend investiert werden kann. Das ist erst dann wieder möglich, wenn sich das Zinsniveau normalisiert hat, und das Kapitalangebot wieder den Bedingungen eines echten Marktes unterliegt.
Also erst nach einem Crash! Ohne diesen werden wir ein "normales" Marktumfeld nicht mehr wiedersehen.
Wie lange der gegenwärtige Zustand noch künstlich am Leben erhalten werden kann, lässt sich nicht sagen.
Der "günstige" Zins hat ja nicht zum Schuldenabbau beigetragen, sondern den Schuldenberg noch weiter anwachsen lassen. Das ist auch der Knackpunkt: Wie bringt man Schulden, die real uneinbringbar sind, wieder aus dem System?
Indem man den Crash zulässt!

13. Oktober 2017
Platin als Investitionsmöglichkeit?

Historisch gesehen, ist Platin im Vergleich zu Gold derzeit zu günstig wie nie (auf die letzten 100 Jahre betrachtet).
Es könnte sein, dass der Boden bei Platin erreicht ist. Anaysten sind hier jedoch unterschiedlicher Meinung.
Der Abwärtstrend scheint noch nicht endgültig gebrochen zu sein, aber das wird man, wie immer, erst im Nachhinein mit Sicherheit feststellen können. Für langfristig orientierte Anleger könnte Platin derzeit interessant sein.
Platin geht zu rund einem Drittel in die Automobilindustrie für die Herstellung von Katalysatoren. Dafür wird auch Palladium eingesetzt, dessen Preis sich (im Gegensatz zu Platin) in der letzten Dekade eigentlich recht ordentlicht entwickelt und das Niveau von Platin inzwischen erreicht hat. Wer Palladium besitzt, sollte es nun gegen Platin eintauschen, denn für die Katalysatorentechnik wurde Palladium nur wegen des günstigeren Preises wegen bevorzugt. Außerdem geht Platin auch zum Teil in die Schmuckindustrie, ist also nicht nur ein reines Industriemetall.

29. September 2017

Derzeit keine, oder nur sporadische Updates.
Wir rechnen nicht mit kurzfristig eintretenden, dramatischen Veränderungen. Nicht so etwas wie Alarmstufe Rot!
Allerdings kommt so etwas immer unverhofft, daher sollte eine grundsätzliche Krisenvorsorge zum Standard gehören.
2 x im Jahr Vorräte und Ausrüstung überprüfen, ohne daraus Stress zu machen. Kosten und Aufwand hält sich in Grenzen. Falls es doch einmal "scheppert", ist es vorteilhaft, sich vorher Gedanken gemacht zu haben.

28. September 2017
Droht Weimar? Wie weiter an den Börsen? (auf mmnews.de)
Eine Zusamenfassung der jüngeren Ereignisse mit der Fragestellung, wo das ended.

Visionen für Deutschland und Europa

Der Ansatz von Macron, den Geist und die Idee eines geeinten Europas vorantztreiben, ist nicht grundsätzlich falsch.
(Nachtrag: Jedoch möchte er anscheinend noch mehr Steuern, vor allem von Deutschland. Kann er vergessen!)
Wir glauben jedoch, dass der Bürger (egal wo in Europa) es statt hat, sich von irgendeiner Regierung kontrollieren und bevormunden zu lassen. Brüssel hat diesbezüglich in den letzten Jahren weit über das Ziel hinausgeschossen.
So muss es z.B. keine EU-Norm für die Beschaffenheit und Form von Gemüse geben, keine Vorschriften, welche Sorten konform sind oder auch nicht. Subventionen und Umverteilung verzerrt ebenfalls einen Markt.
Der Bürger kann sehr vieles und sehr gut selbt entscheiden. Ein Staat, und das kann man auf ein Gebilde "EU" ebenso übertragen, muss lediglich für einheitliche grundsätzliche Rahmenbedingungen sorgen. Sicherheit und auch Rechtssicherheit, Schutz von Eigentum und der körperlichen Unversehrtheit.
Was nicht verstanden wurde ist der Umstand, dass die Details nicht bis ins Absurde ausgeweitete werden müssen. Schutz der körperlichen Unversehrtheit meint z.B. nicht, dass der Bürger unter allen Umständen und auf Kosten der Allgemeinheit vor allen Widrigkeiten des Lebens geschützt werden muss, sondern dass er gegenüber Fremdeinwirkung und vor gewaltsamen Übergriffen vom Staat geschützt wird. Der Staat bzw. eine EU-Gewalt muss den Bürger lediglich die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben bieten, er ist nicht dafür verantwortlich, was der einzelne Bürger aus seinen Chancen daraus macht. Chancengleichheit ist das Schlüsselwort, um so etwas wie soziale Gerechtigkeit zu ermöglichen. Daher sollte Bildung und Ausbildung grundsätzlich auch kostenlos bleiben, und von der Allgemeinheit finanziert werden. Auch hier wird wieder übertrieben. Wer das freie Bildungssystem nicht aktiv annehmen will, der muss es nicht. Ich stimme dem Psychiater (Artikel unten) durchaus zu, dass ein Mensch mit 12 Jahren seine Persönlichkeit soweit entwickelt hat, dass er ein Bildungsangebot bewusst und aktiv annehmen kann.
Man kann die Menschen bekanntlich nicht zu ihrem "Glück" zwingen. Gleichmacherei ist nicht das Ziel, da es nicht funktioniert. Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit und damit eigene Präferenzen.
Die "Gleichschaltung" ist eine absurde Ideologie aus den Gehirnen der Sozialisten. Gleiche Chancen, ja - Gleichmacherei, nein! Das ist des Pudels Kern und der Grund dafür, dass "Populisten" zulauf bekommen haben.
Die meisten Bürger wollen keine Gleichschaltung, sondern ihre Freiheit.

Psychiater im ZDF: "Heutige Migranten sind nicht integrierbar" - Politiker ignorieren Angst der Bürger
Falls dieser Psychiater richtig analysiert hat, wäre das der Supergau für Deutschland und Europa.
Sollen wir um Asyl in Polen, Tschechien oder Ungarn bitten?

27. September 2017
Macron träumt von einem europäischen Superstaat

Einige wenige Ansätze mögen durchaus in die richtige Richtung gehen. Den Visionen von Globalisten sollte man jedoch immer sehr skeptisch gegenüberstehen. Macron soll erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren und seinen Laden in Frankreich in Ordnung bringen, bevor er sich als neuer EU-Leader aufspielt. Der Rückhalt aus der eigenen Bevölkerung Macron's dürfte ebenso dürftig sein wie neuerdings der von Merkel. Lame Duck kann ruhig schnattern, durchsetzen wird er sich wohl kaum. Die EU zeigt immer noch Auflösungserscheinungen, von einer gemeinsamer Linie kann keine Rede sein. Da kann Juncker und Co. versuchen, die Angelegenheit schön zu reden, wie er will, die Stimmung in der Bevölkerung geht eher in Richtung weniger EU-Bürokratie bzw. Bevormundung durch die EU, als noch mehr.
Das derzeitige Konstrukt der EU ist nur für eine Schönwetterperiode geeignet, eine schwere Belastung hält si nicht durch. Bevor nicht jedes Mitgliedsland seine eigenen Probleme in den Griff bekommen hat, ist an einen weiteren Ausbau nicht zu denken. Ganz im Gegenteil, wer wenigstens das Grundgerüst der Baustelle EU noch erhalten möchte, sollte erst einmal einen Baustopp einlegen und die Mängel beseitigen.
Flughafen BER und die EU haben etwas gemeinsam: Totale Fehlplanung, beschi.... Ausführung, und keiner der Verantwortlichen ist im Stande, aus den Fehlern zu lernen, und die Sache vernünftig zu Ende zu bringen.

"Wir haben verstanden!"
Nach der Wahlschlappe der Union werden die Wunden geleckt.
Dass "die" wirklich was verstanden haben wolle, wäre verwunderlich. Ob Landes- Bundes- oder Europa.
"Die" alle haben noch nicht kapiert, dass sie nicht gegen die eigene Bevölkerung regieren können. Die politischen Eliten haben allesamt die Bodenhaftung verloren. Statt sich selbst zu ändern werden die versuchen, das Volk umzuerziehen, wie gehabt. Einfach die Dosis erhöhen, etwas anderes fällt denen nicht ein.
Wie in der Geldpolitik auch. Nur löst das die Probleme nicht, q.e.d.!

26. September 2017
Wie geht's nun weiter?
Im gestrigen Posting wurde erwähnt, dass die FDP näher an der AfD läge, als sie es wahr haben möchte.
Diese Aussage wurde von einigen Lesern kritisiert.
Für die nach folgende Betrachtung halten Sie sich bitte vor Augen, dass die eindimensionale Einordnung der politischen Landschaften in rechts und links historisch bedingt ist. Sie reicht aber nicht aus.
Die klassische Einteilung von links nach rechts beschreibt vor allem die wirtschaftliche Ausrichtung: Links gleich sozialistisch-planwirtschaftlich, rechts gleich kapitalistisch-marktwirtschaftlich. Der zweite, wichtige Aspekt für eine parteienpolitische Einordnung ist die Methode, wie politische Ziele durchgesetzt werden sollen.

Für die Beschreibung einer politischen Ausrichtung ist also mindestens ein zweidimensionales Diagramm notwendig, das auch eine Skala von autoritär bis libertär beinhaltet. Dies wird in der öffentlichen Diskusion überhaupt nicht wahrgenommen. Die AfD bereitet in der Tat hier einige Probleme, die sich in der diffusen Wahrnehmung in der Bevölkerung spiegelt. Das Programm der AfD ist streng marktwirtschaftlich-liberal ausgerichtet, passt aber nicht zur Rhetorik einiger Spitzenkandidaten. Entweder war die Rhetorik Mittel zum Zweck während des Wahlkampfes, oder das Wahlprogramm Deckmantel für andere Absichten. Das Duett Weidel/Gauland verkörperte im Wahlkampf genau diese konträr zueinander stehenden Positionen. Jetzt werden wir ja sehen, was tatsächlich kommt.

Peter Böhringer hat für die AfD in Bayern kandidiert. Vielen Lesern hier dürfte er bekannt sein, da er seit vielen Jahren Artikel auf den Goldseiten veröffentlicht hat. Wer Böhringers Artikel kennt der weiß, dass seine Ausrichtung konsequent libertär ist. Herrn Böhringer rechtsfaschistisches Gedankengut unterstellen zu wollen, ist definitiv der größte Schwachsinn und dient bestenfalls zur böswilligen Diffamierung.

Nachtrag 16:00 Uhr:
Soeben wird Peter Böhringer in B5 aktuell als rechtsextremer Verschwörungstheoretiker bezeichnet.

Herr Böhringer ist zweifelsohne Gegner des Establishments und plädiert seit vielen Jahren für ein gedecktes Geldsystem, sowie einer Überführung der im Ausland lagernden deutschen Goldreserven nach Deutschland.
Böhringer wird nun offensichtlich ebenso diffamiert wie z.B. Thorsten Schulte aka "Silberjunge", nur weil er das betrügerische Fiat-Money-System an den Pranger stellt. Nach dieser Logik wäre der HGCN ebenfalls alles Nazi oder was? Beide Herren sind lupenreine Vertreter und Verfechter eines libertär-liberalen demokratischen Systems, und haben sich wohl deshalb zum Feind des Establishments gemacht. Indirekt ist das ein Beweis dafür, dass unser "etabliertes System" faschistoide Züge trägt. Hier werden Fakten ins Gegenteil verdreht, eine Schande...

Der Begriff "national" ist bei uns ebenfalls negativ besetzt, leider vollkommen zu Unrecht.
Hitlers NS-Regime war zwar nationalistisch, aber gleichzeitig brutalst autoritär. Statt nationalsozialistisch wäre heutzutage der Ausdruck "nationalfaschistisch" angebrachter. Was in userer Bevölkerung vorwiegend abgelehnt wird, ist der Faschismus. Nationalismus wird (fälschlich) mit Faschismus gleichgesetzt, gleichzeitig wird übersehen, dass der Faschismus am anderen Ufer eine ebenso gefährliche Bedrohung für unsere Freiheit darstellt. Die "Globalisierungsfaschisten" sind nicht minder gefählich.

Unter einer libetär-liberalen Geisteshaltung ist nur ein vereintes Europa nach Art "Europa der Vaterländer" umsetzbar. Ein friedliches Zusammenleben, freie Beweglichkeit, und unbeschränkter Waren- und Dienstleistungsverkehr. Einheitliche Industrienormen und Regelungen sind hier sicherlich hilfreich, ebenso wie die gemeinsame Verantwortung zur Sicherung der Außengrenzen, sowie eine gemeinsame Strafverfolgungsbehörde nach Vorbild der FBI. Eine gemeinsame Zwangswährung sowie gemeinsame Schulden bzw. Haftungsgemeindschaft gehört jedoch nicht dazu.

In unserem EU-Konstukt dominiert jedoch Zwang und Autorität. Die Sache mit Katalonien gerade eben zeigt, wie Zentralisten ticken.
Nationalismus im Sinne von (gewaltlos, nicht mit Bomben!) Kampf, die eigne Kultur und damit Identität bewahren zu wollen, ist per se nichts Verwerfliches. Fremde sollen willkommen sein, solange sie die Befindlichkeiten der Einheimischen respektieren. Wenn Fremde sich mit Teilen ihrer eigenen Kultur einbringen, und nicht aufdrängen, wird das in aller Regel nicht nur akzeptiert, sondern sogar begrüßt. Einbringen heißt das Zauberwort, nicht verdrängen. Nach dem die Globalisierungsfaschisten diesen Unterschied nicht verstehen, hauen sie mit der Nazikeule auf all diejenigen (auch "Populisten" genannt), die sich gegen diese Art von Faschisten wehren.
Leider zeichnet sich derzeit noch nicht eindeutig ab, ob die sogenannten "Populisten" den liberalen Aspekt beherzigen und etablierenwerden, oder ins andere faschistische Extrem abdriften.

Wie's der Zufall will, wird gerade auch in "B5 aktuell" mit den "Popilisten" in Europa abgrechnet.
Die einzige Gemeinsamkeit der europäischen Populisten bestünde darin, europafeindliche Nationalisten und Islamhasser zu sein. Dass viele Bürger in der EU sich lediglich gegen einen Superstaat "Europa" wehren, bei dem die nationale Souveränität weitgehend aufgegeben werden soll, sehen sie nicht. Sicherlich tummeln sich unter den Populisten auch einige Nationalextremisten, verallgemeinern darf man das jedoch nicht. Die Polulisten sind die leider die einzigen, die entschieden gegen die Bildung eines "europäischen Superstaats" eintreten.
Und weiter: Nachdem Gauland am Wahlabend so etwas wie: Nun werden wir die Merkel und ihre Regierung "jagen", wurde das von B5 aktuell gleich propagandistisch interpretiert. "Jagen" könne man "Wild", nicht jedoch Menschen. Mit dem Vergleich wird unweigerlich eine Assoziation "jagen" = "töten" hergestellt. Obwohl ich Gauland äußerst kritisch gegenüberstehe, dieser Vergleich ist propagandistische Verzerrung, die einer seriösen Berichterstattung nicht würdig ist.
Wie steht's denn mit der Redewendung: "Die Polizei jagt Verbrecher"? Unterstellt man der Polizei gleich Tötungsabsichten, oder soll der Verbrecher gefasst und einer ordentlichen Gerichtbarkeit zugeführt werden?
Vor dem Hintergrund, dass einige angesehene Staatsrechtler der Merkel Rechtsbruch vorwerfen, wäre der Vergleich im Sinne von "Verbrecher jagen" sogar gerechtfertigt. Ich jedenfalls habe Gauland so verstanden, dass er mit "jagen" das "vor sich hertreiben" meint. Na und? Von einer Opposition wird das erwartet. Und wenn die Abgeordneten einer Regierungskoalition ordentliche und gewissenhafte Arbeit abliefern, dann kann denen das mit dem "jagen" so ziemlich egal sein. Treiben lässt sich nur jemand, der gepfuscht oder "Dreck am Stecken" hat.
Die Parlamentarier (so etwa 700 sollen es diesmal werden) kosten dem Steuerzahler ein Heidengeld, wir können daher zu Recht erwarten, dass sie ordentliche Arbeit machen. Was ich in den Debatten bislang vorwiegend sah, war entweder eine Schmierenkomödie, oder schwachsinnige, hirnlose Polemik. Schlechte Unterhaltung gibt's im Fernsehen zu genüge, und bei den Privaten sogar "umsonst".

Leserkommentar zum Absatz oben:

Nachdem die CSU herbe Verluste bei der BTW zugunsten der AfD erlitten hat, drischt der hörige Staatsrundfunk auf seine Gegner ein, wie von den Politschranzen befohlen:
Joachim Herrmann in der Berliner Runde:
"Die Hälfte der Sendezeit beschäftigt sich jetzt schon wieder nur mit der AFD. Die Hälfte der Sendezeit, nur mit der AFD! Das ist ein völliger Unfug. Und [direkt an ZDF-Chefredakteur Peter Frey] da kann ich Ihnen nur sagen, darüber wird in den nächsten Wochen auch noch zu diskutieren sein, in welchem Ausmaß [Martin Schulz nickt sarkastisch grinsend] die beiden öffentlich-rechtlichen Sender in den letzten Wochen massiv dazu beigetragen haben, in der Tat, nicht die AFD kleinzumachen, sondern großzumachen"
Erschütterungen und Risse nach der Bundestagswahl ermöglichen Einblicke ins System
Danke für den Link. Neutrale Berichterstattung dürfen wir von den Öffentlicht-Rechtlichen wohl auch nach der Wahl nicht erwarten. Oder, nach der Wahl ist vor der Wahl. Bei der CSU müssen die Nerven blank liegen. Einige CSUler fordern bereits den Rücktritt Seehofers.

Es ist fraglich, ob Deutschland regierungsfähig bleibt. Wenn, dann bleibt ein Jamaika-Bündnis furchtbar instabil.
Das wird Auswirkungen auf die Märkte, vor allem die in Europa haben. Wahrscheinlich ist das bislang noch gar nicht eingepreist. Das Wahlergebnis in Verbindung mit dem Ausstieg der SPD aus der Regierungsverantwortung kann der Trigger zu einem massiven Konjunktureinbruch werden, der evtl. eine Abwärtsspirale zum Crash einläutet.

Für den kommenden Vortrag von Steffen Paulick ergeben sich viele, neu hinzugekommene Aspekte!

25. September 2017
Merkel angezählt...

Damit hat Merkel wohl nicht gerechnet. Der Egomane hat auf Alles oder Nichts gesetzt, und für seine Partei die Rolle der Opposition angekündigt. SPD und Union hat deutlich Federn lassen müssen, ein deutliches Zeichen, dass eine Regierung (unter Merkel) sich am absteigenden Ast befindet.
GroKo fällt also unerwartet aus, für "Jamaika" reicht es zwar rechnerisch, jedoch liegen die Positionen von FDP und Grünen so weit auseinander, dass hier nichts zusammengehen kann, ohne dass sich zumindest einer der Parteivorsitzenden total verbiegen muss. Das werden die jeweiligen Wähler kaum verzeihen. Sowohl Grüne als auch die FDF haben kaum soviele Stimmen bekommen, damit sie der Merkel als Steigbügelhalter dienen.
Seehofer ist ebenfalls angefressen, hat er doch bereits die eigene Landtagswahl im Visier. Der will eher wieder nach rechts, als den Merkel'schen Kurs weiterhin zähneknirschend zu unterstützen.
Die AfD ist zwar drittstärkste Partei geworden, das Wahlergebnis ist dennoch etwas mager. Ich hätte weit mehr als nur die Umfrageergebnisse erwartet, da viele AfD-Wähler sich bestimmt nicht als solche geoutet haben.
Wenn wir die politische Landschaft bewerten, so liegen die Positionen der FDP weit näher an der AfD, als es Lindner zugeben würde. Nachdem die CDU über die Jahre hinweg nach links abgedriftet ist, befindet sich die FDP inzwischen ebenfalls eher an der rechten Flanke der CDU. Der "Erfolg" der FDP und "AfD" dürfte vor allem den verdrossenen Wählern der Union geschuldet sein.
Jetzt wird es spannend: Kommt tatsächlich eine Schwarz-Gelb-Grüne Koalition zustande?
Damit riskieren Gelbe und Grüne jedoch, dass sie ihr eigenes Wählerklientel vergrätzen, und bei zukünftigen Wahlen dafür abgestraft werden. Die Schulz-SPD hat sich klar von Merkel distanziert, jetzt kommt es darauf an, welchen Gegenwind die Merkel aus den eigenen Reihen bekommt. Ob sich Schulz noch lange innerhalb der SPD halten kann, ist ebenso fraglich. Die SPD hat nun die Chance, sich in der Opposition zu erneuern. Die Union hat keine Alternative, da die Merkel alle anderen "Alternativen" in ihrer Partei bereits abgesägt hat. Mit der CDU geht es bergab, und so geht es allen Koalitionspartnern, die automatisch mit in den Strudel gezogen werden.
Da gäbe es noch: Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten, oder letztlich Neuwahlen...

24. September 2017
Auf dem Weg in die Rentner-Republik

23. September 2017
Euro-Desaster: Im Wahlkampf geschickt ausgeklammert

5% Inflation bedeutet, dass sich die Kaufkraft einer Währung alle 15 Jahre halbiert!
Übrigens wird ein Zinssatz von 5% als so etwas wie der natürliche Zins angesehen. Bei einem stabilen "Echt-" Geld ist das ungefähr der historische Schwellenwert, bei dem der Mensch (Anleger) (echtes) Kapital "verleiht" und ein Risiko eingeht. Wenn jemand einen Kredit vergibt muss er das Risiko einpreisen, sein Geld nie mehr wieder zu sehen. Normalerweise waren die 5% "Rendite" immer das, was mindestens rausspringen musste, andernfallls hat der potenzielle Kreditgeber das Geld lieber "unter die Matratze" gelegt. Oder auf's Sparbuch, solange Bankeinlagen als sicher gegolten haben. Echte Renditen hat das klassiche Sparbuch früher zwar nicht gebracht, dafür jedoch einen ungefähren Inflationsausgleich. Dafür null Risiko. Sie sehen, dass der heutige Nullzins nicht mit den natürlichen Präferenzen des Menschen übereinstimmt. Die heutige Geldpolitik geht nur unter Zwang. Wenn der Bürger die freie Wahl hätte, wäre der Euro bzw. andere Fiat-Währungen mausetot.

22. September 2017
Jürgen Fritz: Ökonomische Zukunft Deutschlands liegt auf dem Rücken von nur 8 Millionen Bürgern

Nur 27 Millionen Nettosteuerzahler auf fast 83 Millionen Einwohner. Davon 12 Millionen vom Staat Abhängige, die von den verbleibenden 15 Millionen ebenfalls mitversorgt werden müssen.
Mangles begehbarer Daten bin ich selbst früher davon ausgegangen, dass nur etwa 25% der Bevölkerung tatsächlich produktiv arbeiten, und für die Generierung von Wohlstand verantwortlich sind. Um ein paar Prozent hin oder her kommt es auch gar nicht an, man sieht, dass das Verhältnis nicht stimmt.
Also brauchen wir auch gar keine Zuwanderer, die arbeitsfähigen Wasserköpfe müssen nur in einen produktiven Sektor umgeschichtet werden. Damit kompensieren wir auch das Problem des sogenannten demografischen Faktors. Wir könnten die Rentner locker gut mitfinanzieren, wenn die verbleibenden Wasserköpfe in den produktiven Bereich umgeschichtet würden. Alles unnötige Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, die heutzutage keinen Sinn mehr machen. Wir haben den notwendigen Wandel in der Gesellschaft nicht geschafft.
In einer Demokratie nach antikem, griechischen Vorbild hätten nur die besagten 15 Mios volle Bürgerrechte mit Wahlrecht. Das ist die Crux in unserem Systems. Es müsste zwei Kammern geben, wovon nur eine über den Haushalt bestimmen kann. Und diese Kammer wird ausschließlich von den Nettosteuerzahler gewählt.
Rentner und Pensionäre können ebenfalls wahlberechtigt sein, wenn sie überwiegend (z.B. mindestens zu 2/3 der Zeit) während ihrer Erwerbstätigkeit Nettosteuerzahler gewesen sind. Differenzierte Bürgerrechte machen in einer echten Demokratie durchaus Sinn, da Rechte immer auch mit entsprechenden Pflichten verbunden sind, bzw. sein sollten. Was spricht dagegen, dass jeder Bürger seine "erweiterten Rechte" sich durch eine entsprechende Leistung erst verdienen muss? Derzeit zwar nicht machbar, Demokratie aber als eine Art Selbstbedienungsladen zu betrachten und zu missbrauchen, macht das System kaputt. Es ist inzwischen bereits kaputt, nur realisiert das die Mehrheit noch nicht.

Polemisch gesprochen: In unserer "modernen und aufgeschlossenen" Gesellschaft meint jeder "Dahergelaufene", auf seine vermeintlichen Rechte bestehen zu können, weil er durch die (Geistes-) Haltung unserer Gesellschaft dazu ermutigt wird. Ansprüche werden zur Selbstverständlichkeit. Rechte und Pflichten sind untrennbar miteinander verbunden, bei uns wird Rosinenpickerei aber als soziale Gerechtigkeit verkauft.
Bei uns sieht es so aus, dass "Alle" in den Genuß kommen, viele Rechte bzw. Ansprüche geltend machen zu dürfen, aber nur wenige in die Pflicht genommen werden. Das "Alle" bewusst in Anführungsstrichen, da auch hier einige Gruppierungen "gleicher" sind als andere Gleiche.
Wenn die Phrase "Soziale Gerechtigkeit" nur als Totschlaginstrument dafür dient, um Ansprüche geltend zu machen, können wir solch Vokabular getrost in die Mülltonne treten.

Die Mietpreise explodieren
und unsere sozialistischen Politker schreien gleich wieder nach wirksamer Mietpreisbremse oder Förderung des sozialen Wohnungsbaus.
Wenn Personen oder Familien 50% ihres verfügbaren Einkommens für die Kaltmiete ausgeben müssen, bleibt logischerweise nicht mehr allzuviel für die anderen Dinge übrig. Doch keiner von den "Vorzeige-Eliten" hinterfragt die Gründe für die Explosion der Immopreise.
Da jammert die Zentralbank, dass ihre Inflationsziele nicht erreicht werden können: Da ist sie, die Inflation. Die sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht, bzw. wollen es nicht erkennen. Das mit der Warenkorbinflation ist "Scheißendreck!", und das wissen sie.
Jede Ausweitung der Geldmenge über das BIP-Wachstum hinaus ist INFLATION. Das Geld treibt eben nur die Vermögenswerte, und eben auch Immobilien, während die Geldschwemme Verbrauchsgüter und Löhne nicht erreicht. Auch die Edelmetallpreise werden davon nicht getrieben, daher sind Edelmetalle im Vergleich zu anderen Vermögenswerten als unterbewertet zu betrachten.
Opfer der Notenbankpolitik sind (wieder einmal) die kleinen Leute mit überschaubaren Einkommen. Die zahlen bereits jetzt die Zeche der verfehlten Geldpolitik. Neben den Spareren gehören sie zu den Geschädigten.

Man könnte jetzt natürlich wieder einmal auf den "Kapitalismus" als Schuldigen ausmachen und draufdreschen, oder durch "sozialpolitische" Eingriffe in den Markt gegensteuern. Pfusch kann man nicht durch anderen Pfusch kompensieren. Dem Markt gibt man überhaupt keine Chance, die Ungleichgewichte ausgleichen zu können. Entgegen der weitläufigen Meinung in der Bevölkerung haben wir keine Marktwirtschaft, in der sich nur irgendwas von selbst regulieren könnte. Die Voraussetzung für eine funktionierende Marktwirtschaft ist ein funktionierendes Geldsystem. Die Notenbankpolitik bedient sich planwirtschaftlicher Instrumentarien und ist inzwischen Eingriff totale. Planwirtschaft auf volkswirtschaftlicher Ebene hat aber noch nie richtig funktioniert, und ist in der Geschichte letztendlich immer wieder gescheitert. Entweder nix dazugelernt, oder pure Absicht. Es gibt nämlich durchaus auch Profiteure in diesem perfiden System. Es sind nicht die gewöhnlichen Bürger! Die werden momantan durch den Wahlpolit-Zirkus von den wahren Problemen und Ursachen der Misere abgelenkt. Die, mittlerweile gespaltene Gesellschaft ist mit sich selbst beschäftigt, während die Profiteure sich in's Fäustchen lachen. Das kann man natürlich wieder als Verschwörungstherorie abtun. Es gibt ein Sprichwort: Folge der Spur des Geldes! Leider gibt es dazu keine Wegweiser. Ganz im Gegenteil, die Spuren werden sorgfältig verwischt.

Was bedeuted das für uns?
Nicht viel, weil der Einzelne rein gar nichts dageben tun kann. Da ändert auch die BTW nichts daran. Konzentrieren Sie sich deshalb lieber auf ihre ganz individuelle Vorsorge. Nur das was Sie selbst in der Hand haben und auch kontrollieren können, ist einigermaßen sicher.

21. September 2017
FED kündigt Bilanzverkürzung an

Aus die Maus mit weieren Ankäufen. Die FED will nun gaaanz vorsichtig ihr Anleihe-Aufkaufprogramm beenden.
Wie dem auch sein, dem Markt wird dadurch jedenfalls Liquidität entzogen, mit all seinen daraus resultierenden "deflationären" Nebenwirkungen.
Dass es dadurch im System vermehrt wieder zu Zahlungsausfällen kommen muss, ist offensichtlich. Oder werden neue Kanäle gefunden, um wieder frisches Geld in das System zu schleusen? Oder lässt man es tatsächlich "darauf ankommen", eine Weltwirtschaftskrise zu initiieren? Lassen wir uns überraschen.
Alles ist möglich!

BTW
Kurz vor dem Wahlsonntag gibt es nochmals kräftiges AfD-Bashing von allen Seiten.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird ruiniert, falls die AfD in den Bundestag einzieht, so heißt es.
Die AfD wird so oder so in den BT einziehen, als Opposition! Ein paar Prozent mehr oder weniger werden da wohl kaum einen Einfluss auf die wirtschaftliche Standortfrage der Bundesrepublik haben. Das ist überhaupt nicht logisch, aber man versucht's halt, weil man die Wähler eh für doof hält.
Wer allzustarke Bedenken hat, sein Kreuzchen bei der AfD zu machen, kann es auch mit der Linken versuchen.
Eine starke Opposition im BT ist notwendig, damit die (wahrscheinliche künftige) GroKo nicht alles machen kann, was sie will.
So manchen Leser mag das Wahlprogramm der FDP auch nicht ganz ungefällig sein, aber außer evtl. der Steigbügelhalter für die Union zu werden, gibt es für diese Partei auch keinerlei Perspektiven.

Die AfD ist m.E. gerade deshalb wählbar, weil sie an einer Beteiligung an der Regierung vollkommen ausgeschlossen sind.
Je mehr Stimmen die AfD jedoch bekommt, desto höher wird der innerparteiliche Druck in der kommenden Legislaturperiode gegen Merkel.
Von außen kann die Merkel dertzeit nicht gestürzt werden, dafür sitzt sie viel zu fest im Sattel.
Stellen Sie sich folgende Situation vor: 25% AfD, GroKo zusammen knapp 55%, Grüne und die FDF je um die 5%, die Linke die restlichen Prozentpunkte. Das wäre DAS Horrorszenario für die Merkel, und ihr baldiges Ende. Damit würde sie kaum mehr die ganze Legislaturperiode überstehen, geschweige denn für eine nochmalige Kanzlerkandidatur in Frage kommen. Bei einem Stimmenanteil der AfD von ca. 25% würde die Union ganz schnell wieder zurückrudern zu den Positionen, die sie vor 15-20 Jahren noch vertreten hat. Die AfD würde dann von ganz alleine wieder in die Bedeutungslosigkeit verfallen, der ultrarechte Flügel weit unterhalb von 5%, der liberale-gemäßigte Flügel würde von der Union oder der FDP absorbiert. Die Politik Merkels hat die Stärke der AfD erst ermöglicht, regelrecht provoziert. Wenn die Merkel weg vom Fenster ist, wird auch die AfD obsolet. Auf Wahlplakaten der AfD ist zu lesen: Strauß würde AfD wählen. Vollkommen falsch, F.-J. Strauß hätte eine solche Partei selbst gegründet, bzw. die CSU hätte sich unter Strauß niemals in diese Richtung entwickelt.

15. September 2017
Klartext, nun auch mit Merkel...

Ich halte mich kurz. Dass Merkel dem Schulz intelligenzmäßig um Potenzen überlegen ist, ist a) bei dem Gegenkandidaten keine Kunst, und macht, b) Merkel noch lange nicht zur wählbaren Alternative. Auch wenn sie nun in vielen Punkten etwas zurückrudert, und, Fehler zwar nicht eingesteht, aber unterschwellig andeutet, dass nicht alles in der Vergangenheit optimal gelaufen sei: Merkel war für das alles verantwortlich, ein Mensch mit nur ein wenig Charakter wäre (bei solch gravierendem Versagen) beschämt zurückgetreten.

Nicht nur deutche Politiker, sondern auch die in der EU leiden an Realitästsverlust.
Juncker zu Beispiel. Er möchte doch tatsächlich allen EU-Mitgliedsländern den Euro auf's Auge drücken.
Ich verweise auf die Target2 Salden auf querschuesse.de Der Club-Med liegt weiterhin tief unter Wasser. Auf gutem Weg hingegen befinden sich Zypern und Irland. Anhand diesen Beispielen sieht man deutlich, welche "Kur" tatsächlich Wirkung zeigt.
Die Probleme der unausgeglichenen Handelsbilanzen werden aber erst nach der Wahl durchschlagen. Wer der Zahlmeister sein wird, dürfte wohl nicht schwer zu erraten sein. Neben Deutschland verzeichnen zwar Luxemburg, die Niederlande sowie Finnland ebenfalls relativ hohe, positive Target2 Salden, im Vergleich zur BRD ist das Gesamtvolumen jedoch klein. Die gemeinsame Währung funktioniert nachweislich nicht.
Zumindest müsste es zwei verschiedene "Euros" geben, je nach Wirtschaftsleistung, besser aber wieder eigenständige Währungen.
Das wird es aber nicht geben. Daher sind Ausgleichszahlungen unvermeidlich. Kommt alles noch, wie gesagt, erst NACH der Wahl.

Was in letzter Zeit noch auffällt ist, dass die Mainstreammedien nicht mehr ganz so plump manipulieren wie noch vor einigen Monaten.
Bei den sexuellen Übergriffen auf Frauen darf plötzlich erwähnt werden, dass es (wieder einmal) "Schutzsuchende" als Täter gehandelt hat.
Ich glaube kaum, dass es sich hierbei um "Einsicht" handelt, sondern dass die MSM in manchen Punkten nun die Flucht nach vorne antreten, weil sie sonst noch das letzte Bisschen an Glaubwürdigkeit verloren hätten. Wahrscheinlich wäre das anders gelaufen, wenn es nicht die alternativen Medien gegeben hätte. Ohne äußere Zwänge wird nicht zurückgerudert!
Warum Merkel in ihrer Politik vorsichtig zurückrudert, ist ebenfalls den "Alternativen" zu verdanken. Ohne bereits im Bundesparlament vertreten zu sein, hat die bloße Aussicht für den Einzug in den Bundestag schon einiges bewirkt.
Merkel ist als Kanzlerin nicht mehr zu verhindern, eine starke (bzw. immer stärker werdende) Opposition wird sie jedoch zu gewissen Korrekturen zwingen.

13. September 2017
Kanzlerkandidat Schulz leidet an Realitätsverlust

"Klartext, Herr Schulz!" im Protokoll
In der ZDF-Sendung zeigt sich deutlich, wie dieser Herr tickt. Ungeachtet den schlechten Umfrageergebnissen stellt sich Schulz bereits als der zukünftige Kanzler vor, da er ja die Wahl gewinnen werde. Was bei der Zuschauerbefragung deutlich wurde ist, dass Schulz immer gerade die Position einnimmt, die auch der Fragestelle vertritt. Jedem wird Alles versprochen. Die Empathie, die Schulz seinen jeweiligen Befragern entgegenbringt, ist sagenhaft. Leider jedoch nicht überzeugend. Vor allem dann nicht, wenn die verschiedenen Zuschauer Positionen einnehmen, die zueinander teilweise konträr sind. Schnell wird klar, Schulz vertritt selbst gar keine eigene Position (jedenfalls nicht glaubwürdig), außer dem Willen, unbedingt Kanzler werden zu wollen. Eines muss man ihm lassen, als Dampfplauderer hat er großes Talent. aber das qualifiziert ihn nicht unbedingt als zukünftigen Kanzler.
Wie in unserem Blog dieser Tage bereits erwähnt, wählen wir keine Regierung, sondern die Vertreter des zukünftigen Parlamants.
Von den beiden großen Parteien stehen die Kanzlerkandidaten bereits fest. Kandidaten, die (von uns, und großen Teilen der Bevölkerung) nicht gewollt sind. Die logische Konsequenz daraus wäre, diesen beiden "Volksparteien" die Stimme komplett zu versagen. Warum nicht irgendeine Splitterpartei wählen, die wenigstens noch eine gewisse Schnittmenge der eigenen Positionen vertritt? Gar keine Regierung ist immerhin noch besser als diese, die sich anbahnt.

12. September 2017
E-Mobilität, wie die "Lücken"-Presse Tatsachen verbiegt...

Gestern kam in der Sendung plus-minus ein Beitrag über Elektroautos, und deren Gegenüberstellung mit Verbrennern bei der CO2-Bilanz.
Nachdem es sich ja nicht mehr leugnen lässt, dass bei der Herstellung der Akkus die CO2 Bilanz für E-Autos zunächst einmal mit einer "Hypothek" belastet ist, rechnet man die Sache jetzt anderweitig schön. So wird vorgerechnet, dass selbst bei Betankung von Strom aus unserem gegenwärtigen Energiemix aus konventioneller und erneuerbarer Energie der Break-Even Punkt nach etwa 70.000 (?) km erreicht wäre.
Dass die Akkus bis dato wahrscheinlich längst hinüber sind, wird bei dieser Betrachtung ausgeblendet. Dass bei der Herstellung von erneuerbaren Energiequellen ebenfalls mit einer negativen Bilanz an den Start gegangen wird, davon ist auch keine Rede.
Ich bin zwar mehr auf dem neuesten Stand informiert, vor ein paar Jahren war es bei Photovoltaik aber so, dass eine anlage erst einmal 8-10 Jahre optimal funktionieren musste, bis eine positive Energiebilanz zu verzweichnen war. Die Herstellung der Wafer ist energetisch extrem aufwändig.
Nach gegenwärtigen Stand der Technik ist das ganz Öko-Zeugs weit weniger effizient, als es uns dargestellt wird.
Natürlich sollte man aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien sein, aber sich dabei nicht in die eigene Tasche lügen.
Das Problem der Energiespeicherung bei E-Mobilität ist derzeit noch nicht gelöst. Punkt.

EZB erhöht Tempo ihrer Anleihenkäufe
Erschreckende Zahlen. Das mit der angedachten Bilanzverkürzung funktioniert nie...

11. September 2017
Bundestagswahl

Als Wähler bestimmen Sie bestenfalls über die Zusammensetzung des Parlaments, die Regierung selbst können Sie nich wählen.
Nach aller Voraussicht wird die Union wieder enmal an der Regierung beteiligt werden, mit welchem Juniorpartner auch immer.
Außer SPD oder FDP werden keine anderen Parteien in Frage kommen. Im Prinzip kann die alte und zukünftige Regierung wieder machen, was sie will. Der Wähler hat da keinen Einfluss, die Macht des "Souveräns" ist sehr begrenzt.
Was wir jedoch tun können ist, dafür zu sorgen, dass eine möglichst starke, kritische, und für die Regierung "unbequeme" Opposition zustandekommt, welche die Rolle einer Aufsichtsfunktion im Parlament wahrnehmen kann.
Das ist auch ein Grund mit, warum gewisse Parteien, die ohnehin keine Chance haben an einer Regierung mitzuwirken, heftig bekämpft werden.
Die Regierung möchte nicht kontrolliert werden...

8. September 2017
"Prepper" im Fadenkreuz der "Justiz"

Rechtsterror-Ermittlungen: Gründer der "Prepper"-Gruppe ist Polizist
In der Sendung Panorama von Gestern kam ein Bericht, der diese "Szene" in die Nazi-Ecke stellt. Nach den "Reichsbürgern" sind jetzt wohl die "Prepper" dran. Die sogenannten "Prepper" haben ihren Ursprung in den USA und bezeichnet eine Gruppe von äußerst skeptischen Bürgern, die dem Establishment misstrauen, und sich teilweise auf Extremsituationen vorbereiten. Die Vorbereitungen der Prepper gehen soweit, dass sie den totalen Zusammenbruch des Systems als ein mit Sicherheit eintretendes Szenario einkalkulieren. Man kann natürlich darüber streiten, bis wohin eine vernünftige Vorsorge geht, und ab wann es paranoid wird. In der Hartgeld-Szene ist der Grundgedanke der Prepper zumindest im Ansatz ebenfalls vorhanden. Die meisten Leser hier dürften ebenfalls eine Vorratshaltung an den notwendigen Dingen des Lebens betreiben, was zu Großmutters Zeiten auch noch ganz normal war. Unsere Generation hat so manche Erfahrungen - Gott sei Dank - nicht selbst erleben müssen. Dass wir seit vielen Jahrzehnten hier in Deutschland relativ entspannt leben konnten, hat jedoch die meisten Leute auch leichtsinnig gemacht.
Der Normalbürger sieht Prepper, auch wenn es sich um eine "Prepper-Light" Version handeln sollte, als verschroben an.

Als ich etwa zu Beginn der 2000er langsam anfing, in Edelmetalle zu investieren, wurde ich in meinen Bekanntenkreis zunächst ebenfalls für "verrückt" erklärt. Es ist nie einfach, eine Außenseiterposition zu vertreten. Die Gründe, mich vom Papiergeldsystem langsam abzuwenden, lagen jedoch auf der Hand und konnten mit Argumenten belegt werden. Ein Buch, das mir die Augen geöffnet hatte, stammt von Dr. Paul. C. Martin und trägt den Titel "Kapitalismus - Ein System, das funktioniert". Auszüge daraus finden Sie in unserer Linkliste Literatur. Zurück zu den Edelmetallen.
Bis 2005 konnte eine Unze Gold noch für ca. 300 € erworben werden. Es gab auch zu dieser Zeit einige, meist ältere Bürger, die sich regelmäßig am Bankschalter etwas von dem Zeug zulegten. Ab 2006 legte der Edelmetallpreis eine regelrechte Rallye hin. Bei 650 € fingen einige in meinen Bekanntenkreis zögerlich an, ebenfalls in Gold zu investieren. Nur ein wenig, denn es ist ja ein Risiko! Bei 850 € wurden so langsam die Augen feucht, und bei 1000 € kam bereits so etwas wie Euphorie auf. Was ich sagen will: Die Leute folgten lediglich einem Trend, ohne sich mit den Hintergründen näher beschäftigt zu haben. Wenn ich etwas mache, dann nicht deshalb, weil alle es machen, sondern weil es einen Hintergrund hat, bei dem vorher gründlich recherchiert wurde. Natürlich lag auch ich nicht immer richtig, einige Prognosen lagen, zumindest vom Timing her, auch daneben. Das belastet mich nicht weiter, denn es geht nicht anders. Die Zukunft können wir nicht vorhersagen, und Prognosen sind schwierig, da wir nur an einen Bruchteil von wirklich relevanten Informationen herankommen. Insiderinformationen bekommen Sie nicht in den Mainstreammedien, ganz im Gegenteil. Das erhahren Sie dort immer erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Eine nicht allzuschlechte Taktik ist es daher, sich antizyklisch zu verhalten. Warum? Weil die Masse erfahrungsgemäß immer verliert. Diese Taktik ist zwar nicht ein Garant für einen wahnsinnigen Erfolg, aber so richtig auf die Schnautze fällt man damit i.d.R. auch nie. Wo sich alle tummeln, gibt es nichts mehr zu holen. Vermeiden Sie solche Umgebungen, und Sie werden zumindest nicht viel verlieren. Für den Erfolg gehört auch ein bisschen Glück.
Lassen Sie sich nicht verrückt machen, wenn Sie als Außenseiter angesehen werden. Solange Sie wissen, was sie tun, halten Sie daran fest.

Zurück zu den Preppern:
Ich persönlich finde ein vernünftiges Mittelmass als die beste Lösung. Diese Art von Krisenvorsorge ist eine Versicherung, die, wie auch bei Edelmetallen, kein Gegenparteirisiko beinhaltet. Das ist ein Aspekt, den die meisten Leute unterschätzen. In unserem System ist alles bis zum Aberwitzigen gehebelt, so dass ein Ausfallrisiko immer wahrscheinlicher wird. Ob Sie Prämien für traditionelle Versicherungen zahlen, oder Geld für die Vorsorge bzw. Vorratshaltung bereitstellen, umsonst gibt es keine Absicherung. Wo ist der Unterschied in der Denkweise, sich auf die eine oder andere Art absichern zu wollen? Wenn Sie es eigenverantwortlich tun, müssen Sie wenigstens nicht den ganzen aufgeblähten Wasserkopf dahinter mitfinanzieren. Prepper sind deshalb eine latente Gefahr für das System, weil sie aus dem System ausscheren, und damit das System nicht weiter füttern. Für Vorräte zahlen Sie zwar die Mehrwertssteuer, jedoch keine Versicherungssteuer, und indirekt auch keine Steuern, die im ganzen Apparat sonst noch wo anfallen. Direkte Eigenvorsorge ist (systembedingt) wesentlich effizienter, sie muss nur vernünftig gestaltet sein.
Wo liegt sonst noch die Gefahr, die von Preppern ausgehen könnte? Das Gegenparteirisiko wird zwar weitgehend ausgeschlossen, dafür bestehtdie Gefahr von "Enteignung", auf welche Art auch immer. Der Zustrom von Flüchtlingen fragwürdiger Herkunft, bei denen zudem auch die Gewaltbereitschaft um einiges höher als bei der einheimischen Bevölkerung zu sein scheint, machen die Sache nicht beruhigender. Die logische Konsequenz eines Preppers ist, Maßnahmen zu treffen, seine Vorräte gegenüber fremden Übergriffen notfalls verteidigen zu wollen.
Selbstschutz und die Verteidigung seines Eigentums ist per se nicht kriminell, sondern legitim. Es unterwandert jedoch das Gewaltmonopol des Staates, wobei wir hier die berechtigte Frage stellen dürfen, ob ein Monopol in dieser Hinsicht nicht ebenso fatal sein kann, als wenn es Monopole in der Wirtschaft gibt. Das ist schitzophren. Monopole in der Wirschaft werden vom Staat verhindet, aber gleichzeitig pocht er auf sein Monopol bei der Gewalt. Ein "Prepper-Bulle" ist für das System erst recht ein No-Go. Wo kommen wir denn hin, wenn ein Staatsdiener, auch noch ein Organ der Exekutive, dem eigenen System misstraut und einen "Plan B" verfolgt?
Anderes herum: Wie naiv muss man sein, dem Staat bzw. seinen Institutionen blind zu vertrauen?
Was unterscheidet eine Bananenrepublik Deutschland von Staaten wie Russland oder China? Nicht viel, denn Systemkritiker bzw. Systemskeptiker werden überall bekämpft, Unterschiede bestehen lediglich in Art und Umfang.
Wer die Autorität der Machthabenden in Frage stellt, wird bekämpft. Umso heftiger, je besser Systemkritiker organisiert sind.
In totalitäreren Staaten wie Russland oder China wird (System-) Kritik bereits im Keim erstickt, bei uns erst dann, wenn auf dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung. Hier wie dort verteidigen die Machthabenden ihr Terrain, notfalls mit Gewalt.
Von wegen, dass alle Gewalt vom Volk ausgeht. Die Demokratie in dieser Form ist als Farce entlarvt, sonst würden auch Bewegungen wie die Prepper akzeptiert und ernst genommen. Dass sich alle Gruppierungen an geltende Rechtsnormen halten müssen, steht außer Frage, da anders eine Ordnung nicht aufrecht erhalten werden kann. Dann dürfen wir aber auch keine Rechtsbeugung akzeptieren, die von Institutionen der Macht ausgehen. Stellen die Prepper eine Subkultur dar, und leben in einer Parallelgesellschaft mit eigenen Regeln? Was ist dann mit denjenigen Migrantengruppen, die (auch) nicht in unserer Gesellschaft integriert sind? Mit unterschiedlichen Messlatten kann man eine Gesellschaft ebenfalls spalten. Unsere Regierung samt Mainstream sollte einmal darüber nachdenken, warum es zu solchen Bewegungen und Ansichten innerhalb der Bevölkerung erst gekommen ist. Sicherlich nicht, weil ihr so "tolle" Arbeit geleistet habt.
Das System hat sein Vertauen verspielt, und das vollkommen zu recht. Einsicht und Korrekturmaßnahmen sind nicht einmal ansatzweise zu erkennen. Damit wandern wir ALLE (!) auf einen Pfad, der unglücklich und bedauernswert ist...

Zehn Jahre Krise und kein Ende
Die "Angst" der Prepper ist keineswegs unbegründet. Mit einem Kollaps des Finanzsystems wird auch die gewohnte Infrastruktur nicht mehr funktionieren. Die Abhängigkeit von unserer (funktionierenden) Infrastruktur ist derart hoch, dass bereits kleine Ausfälle zu einem Chaos führen können. Es muss ja nicht gleich volle Autarkie sein (ohnehin kaum zu realisieren), aber das Gegenteil davon ist ein leichtsinniges Wagnis.
Was, wenn mehrere Sachen gleichzeitig nicht mehr funktionieren? Telekommunikation, Strom? Manche Zeitgenossen gerieten fast an den Rand des Wahnsinns, als das mobilie Internet mehrere Stunden teilweise nicht mehr funtionierte. Geldkarten-Terminals funktionieren auch nur, wenn die Netzwerkstruktur intakt ist. Viele Leute führen nicht einmal mehr Bargeld mit sich und verlassen sich voll auf ihre Plastikarten. Wenn dann auch noch der Kühlschrank leer ist, haben diese Leute schlechte "Karten". Zugegeben, die Ausfälle bei uns waren bislang zeitlich begrenzt, richtig bedrohliche Ausfälle gab es nicht. Erinnern Sie sich noch an die Griechenlandkrise oder Zypern, als der Geldautomat dort nur noch sehr begrenzte Beträge ausspuckte, wenn überhaupt? Die Warenlogistik war ebenfalls bedroht, da die LKW-Fahrer teilweise nicht einmal mehr die benötigte Menge an Treibstoff beziehen konnten. Im Gegensatz zu uns, sind die Leute dort jedoch wesentlich besser mit Selbstversorgung betraut, so dass der eigene Garten als Notfallreserve herhalten konnte. Je komplexer die Strukturen, desto höher der Schaden bei Ausfall einiger Systeme.

7. September 2017
Beginn der Zinswende?

Die kanadische Notenbank hatte gestern wider der Erwartung den Leitzins um 0,25% erhöht, auf nunmehr 1%.
Das ist zwar immer noch meilenweit von einem "natürlichen" Zinssatz entfernt, aber immerhin ein Signal.
Wie verhält sich die EZB? Vorsichtige Andeutungen auf ein Ende der lockeren Geldpolitik gab es ja bereits. Der Euro ist jedoch derzeit zu stark, was sicherlich nicht nach dem Geschmack Mario Draghis ist. Wahrscheinlich tut sich bei der EZB erst einmal nichts.
Die globale Notenbankpolitik ist in einer Sackgasse. Erhöht sie die Zinsen, gibt es massenhaft Zahlungsausfälle, hält sie weiter an der Politik des "Geld umsonst" fest, werden die Blasen-Assets noch weiter gefüllt. Bei Null-Zinsen können mit Geldkapital keine Erträge erwirtschaftet werden, Pensionsfonds etc. haben daher enorme Schwierigkeiten, und damit ist auch die Versorgung der Penionäre in Gefahr, die zu Lebzeiten "angespart" haben. Auch in den MSM wird über eine Zinserhöhung und deren Auswirkungen spekuliert.
Tenhagen z.B. gab gestern im "Qualitätsfernsehen" wieder "wertvolle" Verbrauchertipps. Schnell nochmal die billigen Immobilienkredite ausnützen und zuschlagen, bevor die Zinsen wieder steigen. (Anm.: Falls sie überhaupt steigen!) Was bei hohen Zinsen mit den Immobilienpreisen passiert, das verrät der gute Tenhagen natürlich nicht. Bei höheren Finanzierungskosten geht die Nachfrage der privaten "Häuslebauer bzw. Wohnungskäufer" schnell nach unten, einfach aus dem Grund, weil sich das kaum mehr jemand leisten kann. Die Käufer sehen meist immer nur die monatliche (Anfangs-) Belastung. Entweder niedrige Zinsen, oder günstigere Preise. Beides zusammen wird nicht gehen.

Wie sich die (manipulierten) Märkte tatsächlich bewegen, ist schwer vorhersehbar. Aber alleine aufgrund der Zinsdebatte wird sich nun einiges bewegen. Hinzu kommt noch die "neue" Kapitalflucht aus den USA. Die Investoren haben anscheinend das Vertrauen in Trump verloren, bzw. sie haben realisiert, dass sich Trump nicht wirklich durchsetzen kann. Auch wenn in die "Märkte" immer wieder eingegriffen wird: Ich würde nicht darauf wetten, dass die "Kontrolle" auf Dauer funktioniert. Es kann durchaus sein, dass die Sicherungen durchschmelzen.
Seit der Finanzkrise 2008/2009 hat sich die Lage ja bekanntlich nicht verbessert, im Gegenteil, wurde die Bilanzsummen im Geldsystem drastisch weiter aufgebläht. Man hat genau das fleißig weiter betrieben, was die letzte Krise ausgelöst ausgelöst hatte. Wie oft soll diese Methode noch funktionieren? Wenn den "Experten" tatsächlich eine echte Lösung eingefallen wäre, dann hätten sie das mit Sicherheit bereits umgesetzt.
Wir sehen also: Die haben keine Lösung, und es fällt ihnen auch nichts ein!
Die einzige plausible Lösung ist die von Weik und Friedrich: "Der Crash ist die Lösung". Aber das wussten wir auch schon lange vorher.

Nürnberg will den Auftritt der AfD mit Gauland verhindern
Wir sehen das ebenfalls als "undemokratischen" Akt der Stadt. Nürnbergs OB hat daraufhin nicht nur einen massiven Shitstorm geerntet, sondern offensichtlich sogar Drohungen, die sich gegen Leib und Leben richten. Shitstorm? Einverstanden, das ist gerechtfertigt.

Was uns zu Denken geben sollte ist jedoch die Tatsache, dass die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung abnimmt. Nicht nur bei der ultralinken Antifa, sondern wahrscheinlich auch bei militanten Rechten. Ich schätze die AfD selbst zwar nicht als ultrarechts ein, aber offensichtlich gibt es einige Anhänger darunter, deren Ansichten in einer offenen und freiheitlich orientierten Gesellschaft nicht tolerierbar sind.
Dass z.B. freiheitsorientierte Leute wie Thorsten Schulze in unserem System schikaniert werden, ist skandalös genug. Gewaltandrohungen als Form des Widerstandes gegen die "Systemlinge" geht jedoch absolut nicht, das widerspricht unseren Idealen in jeder Weise.
Die Situation wird sich aufgrund der Rahmenbedingungen ohnehin zuspitzen, wir müssen nicht auch noch den Boden für Bürgerkriege bereiten.
Nach einem Crash wird es zu Verteilungskämpfen kommen. Sollen sich dann die "Linken", die "Rechten" und die "Migranten", und sonstwelche Gruppierungen gegenseitig die Köpfe einschlagen? Sie glauben, so etwas wird bei uns nicht eintreten?
Das hätte man sich bei Jugoslawien vor 1992 auch nicht vorstellen können. Oder in der Ukraine vor noch nicht allzulanger Zeit.
Entweder sind es unterschiedliche, ethnische Gruppierungen, oder unterschiedliche Ideologien innerhalb einer ethnischen Gruppe.
Wir haben alle Voraussetzungen dazu...

Abgas-Skandal: Legende vom "Drecks-Diesel": Wie die Umwelt-Lobby die Öffentlichkeit manipuliert

Interessant vor allem, von wem die DUH finanziert wird.

6. September 2017
Kanzlerin Merkel wird in die Geschihte eingehen,

wahrscheinlich als Kanzlerin, die nach Adolf Hitler ihrem Volk den größten Schaden zugefügt hat.
Um nicht missversanden zu werden, die Qualität zwischen Merkel und Hitler ist keineswegs vergleichbar. Ich drücke aber ausdrücklich aus, dass meiner Meinung nach Angela Merkel als Kanzlerin die schlechteste Regierungsarbeit seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland abgeliefert hat.
Auch wenn wir von den Zuständen des "dritten Reiches" noch meilenweit entfernt sind, wir bewegen uns in eine ähnliche Richtung.
Wehret den Anfängen. Um Adolf Hitler gab es auch einen übertriebenen Personenkult, die freie Meinungsäußerung wurde unterdrückt.
In der ehemaligen DDR herrschten ebenfalls Zustände, denen wir uns inzwischen annähern. Nach WK II hat sich Deutschland buchstäblich aus Schutt und Asche, unter Anstrengung und Entbehrungen unserer Großeltern bzw. Urgroßeltern, langsam wieder zu einem prosperierenden Staat entwickelt. Wir sind gerade dabei, dieses Erbe leichtsinnig zu verspielen.

Dass Merkel Deutschland und auch Europa eher schadet als nützt, sehen viele kritische Bürger ebenso:
Das Duell mit den Fakten (Sarrazin)
Niemand macht so viele Fehler wie Merkel, niemand siegt so sicher wie Merkel
Wahlkampf der Täuscher und Trickser

Beachten Sie auch die zahlreichen Leserkommentare in den Online-MSM, wenn es um die Kanzlerin geht.
Die Wahrnehmung der Bürger ist konträrt zu dem, wie es in den Medien dargestellt wird. Leider wird das ganze Ausmaß der Schäden, welche angerichtet wurden, erst im Nachhinein sichtbar. Die Rechnung dafür wird uns allen noch präsentiert, vielleicht schon sehr bald.
Sorgen Sie vor, indem Sie sich von System so weit wie möglich abkoppeln.

***
(Fehlerbehebung, falscher Monat wurde korrigiert, Danke für den Hinweis. Das kommt davon, wenn zuviel "paste & copy" angewandt wird ;-)
Die Seiten hier werden (oft von unterwegs aus) mit minimalem Aufwand gepflegt, Fehler lassen sich da leider nicht vermeiden.
Dafür gibt's keine lästigen Werbe-Einblendungen, die zudem auch noch die Trafficrate unnötig aufblähen.

5. September 2017
Politik-Verblödung der Bürger, Ablenkung pur.

Die Bürger werden nur mit Themen beschäftigt, die von der Politik vorgegeben werden.
Dass von unserem Einkommen mehr als 70% durch direkte und indirekte Abgaben/Steuern abgezwackt wird, erwähnt niemand.
Unser Sozialsystem ist mittlerweile pervertiert, das System für den sozialindustriellen Komplex zum Selbstbedienungsladen geworden.
Da ich derzeit in der Familie einen Pflegefall mit betreue, und Einblick in die Kostenaufstellung habe, weiß ich, wovon ich rede.
Das Kosten-/Leistungsverhältnis der Pflege steht in keinerlei Verhältnis zueinander. Für einen Betreungsaufwand von täglich maximal zwei (!) Stunden werden Kosten berechnet, die das Nettogehalt eines normalverdienenden Angestellten übertreffen. Zahlt ja "nur" die Pflege- und Krankenkasse, doch leider müssen wir das aus den Beiträgen de facto alles selbst finanzieren. Das vergessen die meisten Leute.
Weder der Staat, noch die Versicherungen schenken uns einen Cent. Wir kämen wesentlich günstiger weg, wenn wir die familiären Verpflichtungen wieder selbst übernehmen würden, und im Gegenzug dafür weniger Abgaben entrichten müssten.
Der Bürger aber schreit nach immer mehr Staat und staatlicher Leistung ohne zu realisieren, dass dieses System für ihn höchst ineffizient ist.
Der Kollaps eines (hoffentlich nicht mehr fernen) Tages ist daher als Befreiung zu sehen.
Eigenverantwortung und eigene Vorsorge sind dann wieder angesagt. Wir machen das bereits heute. Leider neigt unser System dazu, die Menschen zu bestrafen, die (eigen-) verantwortlich und vorausschauend handeln.

4. September 2017
Nachlese zum TV-Duell Merkel-Schulz

Sich die Sendung anzusehen war reine Zeitverschwendung. Zumindest für all jene, die sich Inhalte erhofft hatten.
Es gab keine inhaltliche Auseinandersetzung, keine Kontroversen kein gar nichts.
Die Fragestellungen der Moderatoren ließen eine kontroverse Auseinandersetzung erst gar nicht zu.
Dass sie es könnten, beweist der Umgang mit Vertretern von Parteien wie der AfD. Hier ist man sich um provokante Fragen nicht verlegen, um die Kandidatein aus der Reserve zu locken. Beim gestrigen Scheinduell hingegen wurden beide Kanzler-Kandidaten mit Samthandschuhen angefasst.
Was soll das? Das war kein Duell, sondern ein ausgedehnter Wahlwerbespot für die Regierungsparteien. Kontroverse Auseinadersetzung anscheinend nicht gewollt. Es scheint so, als ob die Wahl bereits entschieden ist. Eine Fortsetzung der Alternativlosigkeit, Merkel-Union an der Spitze, mit SPD-Schulzilein als Juniorpartner. Das Fell des Bären wurde bereits verteilt, bevor er erlegt wurde.
Es soll so weitergehen wie bisher. Merkel distanziert sich deutlich von der AfD, die unter keinen Umständen als Koalitionspartner in Frage käme, und macht indirekt bereits ein Angebot in Richtung SPD. Schulz macht zwar keine offene Absage an die Linke, lässt aber ebenfalls die Koalitionsbereitsschaft mit der Union durchblicken. Das war kein Auftritt zweier politischer Gegner, sondern die eines Paars, das sich bereits einig ist.
Merkel ist mit ihrer CDU inzwischen so weit nach Links gerückt, dass sie sogar Schulz übertrifft. In der Frage im Umgang zur Türkei in etwa.
Da ist Schulz näher bei Seehofer als die Merkel.
Was die Medien hier inszenieren, hat mit kritischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun. Es wird lediglich unterschieden zwischen der politisch korrekten "Einheitsmeinung" als Maß aller Dinge, und andere Meinungen, die überhaupt nicht gehen und daher bekämpft werden müssen.
In den (von uns) sogenannten totalitären Regimen ist das nicht anders. Was unterscheidet uns also von China und Russland?
Meinungsfreiheit geht nur noch soweit, solange man sich nicht öffentlich artikuliert. Inzwischen auch bei uns.
Ich muss mich korrigieren: Man darf hierzulande seine Meinung ohne weiteres öffenltlich artikulieren, sofern sie mit der politischen Korrektheit d'accord geht...

3. September 2017
TV-Duell Merkel-Schulz

20:50 Uhr, Thema Flüchtlingspolitik
Von Duell kann keine Rede sein. Schulz und Merkel spielen sich die Bälle zu, als gehörten sie zur gleichen Partei.
Schulz wörtlich, da stimme ich der Kanzlerin zu. Und die Merkel nicht immer wieder zu Ausführungen von Martin Schulz. Eine Farce...
21:10 Uhr. Auch in außenpolitischen Fragen sind sich Merkel und Schulz einig: Trump-Bashing, unisono.
Haltung zur Türkei: Merkel gibt hier sogar die bessere Sozialdemokratin...
21:15 Uhr. Soziales. Renten. Bla-Bla-bla ohne Konzept. Unterschiede nur marginal. Ohnehin nicht machbar.
Reibebaum Maut: Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe.
Diesel: Nichts Handfestes von Merkel. Schulz nicht besser. Politik ist ja nicht dran schuld... Eiertanz pur, von Beiden!
21:30 Uhr. Steuerentlastung, Kindergartengebühr. Nichts worin sich die Beiden wirklich unterscheiden.
Und es geht so weiter. Gute Voraussetzungen für eine GroKo. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
21:40 Uhr. Innere Sicherheit: Auch hier der Eindruck, dass sich Beide gemeinsam gegen die "kritischen" Fragen der Moderatoren wehren und gemeinsame Position beziehen.
Kritische Fragen sucht man ohnehin vergebens, alle Teilnehmer spielen perfekt zusammen, Friede, Freude, Eierkuchen. Alles Bestens. Warum überhaupt noch wählen, wenn es keine wirklichen Probleme gibt.
Ein Scheingefecht. Es geht um Nichts. Außer eine ernsthafte Opposition gemeinsam zu verhindern.
Insgesamt eine jämmerliche Vorstellung der Kandidaten, es sind eben de facto nur Blockparteien. Lächerlich!
Wir (das Stimmvieh) werden hoffnungslos verarscht, abgekartertes Spiel...

1. September 2017
Dirk Müller Tagesausblick vom 30.08.2017 Wir leben in einer Plutokratie mit demokratischer Fassade

Dirk Müller spricht seit einiger Zeit Klartext. Früher war er zweifelsohne Mainstream. Müller hat die Fronten gewechselt und vertritt nun eine Position, für die sich der HGCN schon lange einsetzt.

(Blogeintag vom 21. Juli 2015:)
Demokratur
Griechenland wird als Wiege der Demokratie genannt. Die "Demokraten" bei uns vergessen leider, dass im antiken Athen nur die Bürger ein Wahlrecht besaßen. Um ein Bürger zu sein, waren einige Kriterien zu erfüllen. Fremde Zuzügler hatten keine Bürgerrechte.

Der Bürger musste z.B. seine Rüstung aus eigenen Mitteln stellen.
Kurzum: Wahlrecht hatten nur einheimische, männliche "Nettosteuerzahler".
Wenn das damals Demokratie war, was haben wir jetzt? Eine oligokratische Ochlokratie? (Scheinherrschaft des Pöbels, in der jedoch die Interessen einer Minderheit durchgesetzt werden). Ich wär' so gern ein Demokrat...


O.k., die Erkenntnis setzt sich langsam durch, nur ändern wird sich leider nichts. Die, die an der Macht sind, werden nicht freiwillig davon Abstand nehmen. Da muss schon etwas gravierendes passieren. Siehe Venezuela. Dort ist die Karre derart im Dreck, die Regierung hat innerhalb der Bevölkerung überhaupt keinen Rückhalt, und trotzdem ist das Regime noch nicht tot.

Die kommende Wahl wird NICHTS verändern. Aber der Wähler könnte trotzdem ein Zeichen setzen, damit sich die zukünftige Regierung das Schild einer "demokratischen" Legitimation nicht mehr so leicht umhängen kann.

31. August 2017
Wahlwerbespots im TV

Es geht wieder los. Am Dienstag Abend habe ich erstmals zur kommenden Bundestagswahl einen Wahlwerbespot im TV gesehen.
Von welcher Partei, das ging am Anfang nicht hervor. Jedenfalls kamen gleich mehrmals die Begriffe "sozial" im Text vor, und ich erinnere mich spontan an mein zuvoriges Posting an diesem Tag (siehe letzter Satz unter Eintrag vom 29. Oktober).
Meine spontane, laute Reaktion: "Egal von welcher Partei dieser Spot auch ist, ich werde sie bestimmt NICHT wählen!"
Dann plötzlich tritt der Schulz hervor und sagt sinngemäß so etwas wie: "Bereits wir Kinder haben gelernt, zu teilen..."
Oh Gott, welche Verdummung! Innerhalb der Familie (und gegenüber Freunden und Nachbarskindern etc.) ist das Sozialverhalten ein ganz anderes.Die Familie ist das klassische Beispiel einer Solidargemeinschaft, die früher einwandfrei funktioniert hat. Das überträgt man nun auf eine zig-Millionengesellschaft? Damit sind die Kommunisten bereits gescheitert. Welche Botschaft will uns Schulz vermitteln?
Dass Makroökonomie und Mikroökonomie etwas ganz anders ist, sollte jeder Depp wissen. Warum gibt es wohl unterschiedliche Studiengänge wie Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft? Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.
Entweder hat Schulz keinen blassen Schimmer, oder er will uns mit solch hinkenden Vergleichen verarschen.
Das ist genau das, was ich am Dienstag angesprochen habe. Keine Argumente, sondern nur ein Anprechen auf der emotionalen Ebene.
Ich will Ihnen bestimmt nicht vorschreiben, was Sie zu wählen (oder nicht wählen) sollen, ich erwarte von einem mündigen Brüger aber schon, dass er seine Entscheidung aufgrund von sachlichen Inhalten trifft, und sich nicht von Dummgeschwätz übertölpeln lässt.
Diese Kritik betrifft nicht nur die SPD, der "Personenkult" um Merkel hat mit sachlichen Argumenten ebenfalls nichts zu tun.
Eine ordentliche Regierung kann keine Politik aus dem Bauch heraus betreiben, das ist harte Arbeit. So sollte es jedenfalls sein, was ich aber nicht nicht sehen kann. Stattdessen erleben wir ein Kasperletheater mit egomanen Selbstdarstellern, die ihr Publikum mit schwachsinniger Polemik "unterhalten", fernab jeder Sachlichkeit. Die eigentliche Aufgabe der Volksvertreter wäre es, eine saubere Arbeit abzuliefern. Was sie uns aber stattdessen vorführen, ist eine lächerliche Schmierenkommödie. Damit werden keine Probleme gelöst. Oder haben wir etwa keine?
Es gibt sicherlich auch Parlamentarier, die Ihre Aufgaben ernst nehmen. Unter den Spitzenkandidaten sieht es da eher düster aus. Reflektieren die Kandidaten etwa den Zustand in der Bevölkerung? Bekommt ein Volk das Oberhaupt, das es verdient? Warum ist es so, wie es ist?
Die meisten Leute, die ich kenne, sind mit der gegenwärtigen (politischen) Situation unzufrieden. Sein Kreuzchen "da" zu machen, nur weil die anderen Alternativen noch schlechter sind, das kann's ja wohl nicht sein. Dann ist was am ganzen System faul...

Liebe "Tagesschau", ist unser Land bereits ein islamischer Gottesstaat?
Ein treffender Vergleich, der uns (bzw. Medien wie der "Tagesschau") den Spiegel vor's Gesicht hält.
Es bedarf keiner "Fake-News", um die Gesellschaft zu manipulieren, das funktioniert durch Gewichtung (Auswahl) und/oder (einseitiger) Darstellung von "True-News" ebenso. Auch subtile gemachte Propaganda ist Propaganda, und sogar besonders fies, weil nicht so leicht zu durchschauen. Echte Fake-News sind mir da insofern noch lieber, als sie bei sorgfältiger Recherche als solche entlarvt werden können.

Leserkritik (Diskussion) zu "Moralische Verantwortung" (29.8.17)
"Wenn der Staat die Flüchtlinge nicht finanzieren würde, gäbe es nur eine stark eingeschränkte humanitäre Hilfe. Auf freiwilliger Basis (Spenden) kommt die dafür erforderlichen Geldhöhe nicht zustande."
So ist es. Aber gerade das kommt der Idee einer demokratischen Gesellschaft nahe, da der Bürger selbst entscheiden kann und darf.
Politiker dürfen meinetwegen in einer Ansprache das Volk gerne zu Spenden für derartige Ziele aufrufen. Wenn es tatsächlich der Wille des Volkes (Wille des Wählers) ist, dann kommen auch Gelder in der erforderlichen Höhe zusammen. Unsere Regierung hält uns für unmündig, und behandelt uns entsprechend. Das mit der "Stimme abgeben" müssen wir wörtlich nehmen. Nicht meine Vorstellung von einer Demokratie.

29. August 2017
Edelmetallpreise über Nacht gestiegen!

Auf Dollarbasis ist der Golpreis über Nacht sprunghaft über die 1300er Marke gestiegen. Dann kam die Meldung, dass der verrückte Kim wieder einmal eine seiner Raketen aufsteigen hat lassen, diesmal über Japan hinweg in den Pazifik. O.k., das wäre eine Erklärung.
Charttechnik hin oder her, exogene Ereignisse wie diese lassen sich mittels Charttechnologie nicht vorherahnen. Ich bin kein Hellseher, aber mein Gefühl sagt mir, dass sich langsam etwas bewegen könnte. In den letzten Jahren bewegte sich der Goldpreis in einem Korridor zwischen 1000,- und 1200,- €. Bitte nicht auf den Centbetrag festnageln, ich betrachte Schwankungen von +/- 5% als volatiles Hintergrundrauschen.
Auf den Goldseiten bin ich aud einen interessanten Beitrag gestoßen:
US-Banken halten Rekordmengen an Edelmetall-Futures und anderen Derivaten - Probleme vorprogrammiert
Gut, es handelt sich zwar "nur" um Derivate, aber damit kann man auch am physischen Markt die Preise bewegen. Eigentlich gehörte sich das Zeug verboten, da die gehandelten Volumina weit über das hianusgehen, was für eine Absicherung in der Realwirtschaft notwenig und sinnvoll ist.
Die Preisfindung wird nicht mehr durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern durch Zocker des Finanzkasinos. Die Geister des Fiat-Moneys, was seinerzeits der olle Goethe bereits treffsicher formuliert hatte. Bis der Spuk zuende geht, kann buchstäblich noch alles passieren.

Nichts ist unmöglich. Bis zum Tag der Abrechnung, der hoffentlich bald kommen möge. Das wird dann zwar eine sehr turbulente Zeit, aber:
Post pluviam sol lucet (Nach dem Regen scheint die Sonne). Der momentane Zustand ist für rechtschaffene Menschen ja kaum noch zu ertragen.
Was Wunder, wenn der Frustration nur noch mit Sarkasmus und Satire begegnet wird. Hier ein Artikel auf mmnews.de: Schulz hat ausgemerkelt

Moralische Verantwortung?
Moralische Pflicht: Brüssel fordert von EU-Staaten "freiwillige" Aufnahme von Flüchtlingen aus Afrika
Weder die EU, noch Deutschland haben eine Legitimation, Welt-Polizisten oder Welt-Moralisten spielen zu müssen.
Wir haben absolut kein Recht, unsere Weltanschauung auf andere Regionen dieser Welt oktroyieren zu müssen. Was für eine arrogante Anmaßung.
Es geht bei derartigen Dingen niemals nur alleine um die selbstlose Hilfe für Arme oder Verfolgte, es geht auch um eine Art von Missionierung.
Nochmals: Die Regierung ist nur, und ausschließlich nur ihren eigenen Wählern bzw. dem eigenen Volk verpflichtet. Das gilt auch für ein EU-Parlament. Gegen humanitäre Hilfeleistungen, egal wo auf der Welt, ist nicht im Geringsten etwas einzuwenden. Aber erstens, nicht im Namen der Allgemeinheit, und zweites, schon gar nicht mit dem Geld anderer Leute. Wer spenden will, der kann und soll das tun. Wer Flüchtlinge aufnehmen möchte, der soll das tun, aber bitte auf eigene Kosten und Gefahr, z.B. durch eine Bürgschaft. Wozu haben wir die Kirchen als moralische Instanzen, die zudem über ein beträchtliches Vermögen verfügen? Europa oder Deutschland ist nicht für alles Elend auf der Welt verantwortlich.
Der westliche Lebensstil ist ebenfalls nicht das Maß aller Dinge auf dem gesamten Globus, wie umgekehrt für uns auch ein islamistischer Lebensstil nicht annehmbar ist. Es geht auf beiden Seiten um die Vormachtsstellung einer Ideologie, und zwar der jeweils eigenen. Die Anhänger einer Multi-Kulti-Gesellschaft sind da nicht besser, da ebenfalls ideologisch verblendet. Wieso soll man sein Leben nicht nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten dürfen? Ideologen waren immer schon Unterdrücker der Freiheit, Ideologie und Freiheit sind nicht miteinander vereinbar.
Es gibt keine moralische Pflicht! Erst recht nicht, wenn dieser Appell aus dem Munde bornierter Ideologen stammt.
Moral ist immer auch eine Sache der Definition und der Ansicht. Ein schwammiger Begriff, so wie auch "soziale Gerechtigkeit".
Es gibt eine individuelle Verantwortung, da sollte aber bitte jeder erst einmal bei sich selbst anfangen, Verantwortung zu übernehmen.
Vorsicht vor Leuten (oder Parteien), die gerne mit Begriffen wie "sozial", "moralisch" oder "Gerechtigkeit" um sich werfen. Meist fehlen diesen (Rattenfängern) nämlich die sachlichen Argumente.

28. August 2017
Weiter wie bisher?

Die Union, namentlich Merkel und Seehofer, halten am Verbrennungsmotor (und auch Diesel) fest, zumindest im Wahlkampf.
Takisch schlau, um das eigene Wählerpotenzial nicht noch weiter zu vergrätzen. Das Problem "Zuwanderung" wird so behandelt, als wäre mittlerweile alles im Griff. Geldsorgen hat die Regierung momentan nicht, Nullzins und Arbeitsmarkt sei Dank.
Sollte die FDP genügend Stimmen einfangen, und die SPD geschwächt aus der Wahl herausgehen, dann wäre wohl eine Koalition aus CDU/CSU/FDP zu erwarten, ansonsten das alte GroKo-Modell. Grüne, AfD, und die Linken kommen zwar voraussichtlich in den Bundestag, jedoch ohne realistische Chance an einer Regierungsbeteiligung. So der gegenwärtige Stand, wenn sich in den nächsten Wochen nichts ändert.
Da müsste wirklich noch etwas gravierndes, unverhofftes passieren.

Die Probleme aber bleiben, es wird nicht besser werden.
Finanzielle Repression: Der Sparer wird Dank der Notenbankpolitik weiterhin enteignet. Oder er muss enorme Risiken im Finanzcasino eingehen.
Explodierende Kosten in Sozial- und Gesundheitsbereich, deren Finanzierbarkeit kommt an seine Grenzen.
Die lockere Geldpolitik treibt zwar die Preise für Anlagen und Anlagegüter, das Geld kommt jedoch "Unten" nicht an. Wir sehen eine asymmetrische Entwicklung von Inflation und Deflation (Stagflation). Der normale Arbeitnehmer verliert in so einem Umfeld, da seine Kaufkraft immer geringer wird.
Dabei haben wir derzeit beste Hochkonjunktur, was wird dann erst werden, wenn bei uns die Wirtschaft abkühlt?
Noch eine kleine "Merkwürdigkeit": In früheren Zeiten (und das trotz "normalem" Zinsgefüge) führte ein wirtschftlicher Boom IMMER auch zu inflationären Erscheinungen auf Verbraucherebene, Löhne und Preise stiegen gleichzeitig. Was also stimmt hier nicht?
Es deutet viel darauf hin, dass das System nicht mehr lange zu halten ist.

Was bewirkt die "Einwanderungspolik"?
In der gegenwärtigen Form ist das zweifelsohne ein Brandbeschleuniger.
Die "Einwanderer" belasten unser Sozialsystem zusätzlich, der Zusammenbruch wird demnach noch schneller erfolgen.
Von wegen, "wir schaffen das". Das Sozialsystem würde irgendwann so oder so implodieren, aber nun hat man schon einmal potenzielle Sündenböcke geschaffen. Der entmündigte Nani-Staat-Bürger hat sich auf die "Wohltaten" des Staates eingestellt, und die Umverteilung ist für ihn essentieller Bestandteil. Wenn alles zusammenbricht, soll sich die Wut der geprellten Bürger nicht an den wahrlich Schuldigen entladen.

Einige Fragen und Antworten, die aufgrund der letzten Postings eingegangen sind:
Bin ich gegen die Zuwanderung, bin ich in irgend einer Form fremdenfeindlich oder rassistisch eingestellt?
Antwort: Ja, ich bin gegen unkontrollierte Einwanderung, wie seit geraumer Zeit statt findet.
Und nein, ich sehe mich werder als fremdenfeindlich, noch als rassistisch. Ich habe nur klare Vorstellungen und Erwartungen.
Im Gegensatz zu den "Rechtsextremisten" ist mir die Herkunft relativ egal. Ich definiere eine Gesellschaft über eine Gemeinschaft von Menschen mit ähnlichen Überzeugungen und Werten. Wer neu hinzukommt, unterliegt i.d.R. immer einem Anpassungsdruck. Selbst "Bio-Deustche" (ich verwende diesen Ausdruck eigentlich nicht gerne!) müssen sich anpassen und integrieren, wenn sie z.B. in ländliche Regionen umziehen, wo bei den "Alteingesessenen" jeder jeden kennt. Der oder die Neuen sind immer in einer Bringschuld, nicht umgekehrt.
Die Anerkennung muss man sich erst "verdienen", das läuft in einer Gruppe normalerweise immer so ab. Aber anscheinend ist heutzutage rein gar nichts mehr "normal". D.h., bewährte "Normen" wurden mittlerweile über Bord geworfen, doch ohne gesellschaftliche Normen fehlt die Orientierung für ein geordnetes Zusammenleben. Wir erkennen das z.B. daran, dass unsere Gesellschaft inzwischen gespalten ist.

Diese Spaltung findet auf allen Eben statt. Innerhalb der EU ist das die Gemeischaftswährung EURO, die nicht verbindet, sondern Probleme unter den Mitgliedsstaaten schafft, sowie die Möchtegern-Zentralregierung in Brüssel, die sich in Angelegenheiten einmischt, die ihr nichts angeht.
Un daher stellt sich die Frage: Wer oder was hat ein Interesse daran, dass es so gekommen ist, und sich weiterhin so entwickelt?

27. August 2017
Ist der Islam eine friedliche Religion?

Viele unserer ("christlichen" )Bürger haben eine Meinung dazu, ohne sich jemals wirklich mit dem Koran auseinandergesetzt zu haben. Zugegeben, ich habe folgende Schrift auch nur stellenweise gelesen, aber das genügt, um sich wenigstens eine etwas qualifiziertere Meinung über den Islam machen zu können:
Al Qur'an Al-Karim - und seine ungefähre Bedeutung in deutscher Sprache
Kaufen und lesen Sie dieses Buch ruhig, und Sie werden gar nicht lange brauchen, um einige Stellen zu finden, die uns "Ungläubigen" zu denken geben sollten.
Da ich selbst nur wenige Stunden darin "quergelesen" habe, kann ich mich nicht als Experte aufspielen.
Aber Videos wie diese hier, erscheinen mir durchaus realistisch, und hat nichts mit Hetze zu tun:
Türke entlarvt Burka Trägerin und macht sie Mundtot!

Mann muss sicherlich annehmen, dass die meisten Leute hier, die als Religionszugehörigkeit "Islam" angeben, ihre Religion ebensowenig fundamentalistisch ausleben, wie das bei unseren "Christen" der Fall ist. Das ist aber noch lange kein Grund dafür, die Gefahren zu ignorieren und die Situation schönzureden. Die Sorgen sind berechtigt.
Es darf kein Tabu sein wenn wir hinterfragen, wem die Loyalität der bei uns lebenden Muslime im Zweifelsfalle gilt:
Den Werten unserer Gesellschaft, oder denen des strikten Glaubens.
Trotz Mulitkulti-Verklärung ist diese Frage von immenser Bedeutung, weil ein "Volk" sich, wenn schon nicht unbedingt über die Abstammung, dann sich zumindest über einen Konsens in den grundsätzlichen Werten definiert.
Die Multikulti-Frage muss auch in dieser Hinsicht geklärt sein, denn mit ein wenig unterhaltsamer, fremder Folklore, ist das nicht getan. Wenn die grundsätzliche Wertevorstellung nicht übereinstimmt, funktioniert auch keine pluralistische Gesellschaft. Manche Dinge sind einfach unvereinbar miteinander. Da hilft auch keine Toleranz.

Aufgepasst: Der Wohlfahrtsstaat kollabiert
(Auf miesesde.org) must read!
Der Artikel bezieht sich zwar auf die Zustände in den USA, wir können das aber auch auf unsere Verhältnisse übertragen. Eine These, die ich auch hier immer wieder nahelegen möchte, wird bestätigt:
Eine Solidargemeinschaft funktioniert nur innerhalb einer homogenen Gruppe.
Sozialstaat und Mulitkulti (aus verschiedenen Ethnien und unterschiedlichen Werten) geht nicht zusammen.
Die USA waren ursprünglich ein Einwanderungsland mit verschiedensten Ethnien, aber es gab keinen Sozialstaat.
Jeder war für sich und seinen Clan (Familie) selbst verantwortlich. Nur so hat "Multikulti" funktionert.
Die USA haben sich jedoch zwischenzeitlich ebenfalls zu einem Wohlfahrtsstaat entwickelt, und damit hausgemachte Probleme eingefangen. Deutschland konnte sich deshalb frühzeitig zu einem Wohlfahrtsstaat (soziale Marktwirtschaft!) entwickeln, da die Bevölkerung nach WK2 noch relativ homogen war.
Heute sind wird davon meilenweit entfernt, ähnlich wie die USA.
Es zeichen sich logischerweise nur zwei "Lösungen" ab:
Entweder "ethnische Säuberung" (ganz schrecklich und politisch unkorrekt, unaussprechlich, ketzerisch!),
oder die konsequente Abschaffung des Sozialstaates. Und auch diese Forderung ist politisch unkorrekt und ein derzeit absolutes Tabu. Sorry für all euch Traumtänzern, aber beides gleichzeitig kann nicht funktionieren.
An diejenigen, die mir vielleicht ans Bein pinkeln wollen: Ich stifte hier zu rein gar nichts an sondern stelle lediglich fest, dass bestimmte Kombinationen nicht gehen. Für was sich die Bevölkerung entscheidet, falls es überhaupt eine Wahlmöglichkeit dafür hat, überlasse ich den demokratischen Kräften, (falls es so etwas überhaupt noch gibt ;-)

Zitate aus dem Artikel:
[...] Finanziell untragbar. Zahlreiche Wohlfahrtsprogramme waren nur finanzierbar, weil sie Konsum in der Gegenwart auf Kosten der Zukunft betrieben.[...]
[..] Moralisch untragbar. Die Bailouts nach der Finanzkrise von 2008 waren dem Durchschnittsbürger, unabhängig von seiner Parteizugehörigkeit, unmöglich vermittelbar. [...] Beim Kapitalismus soll es um Gewinne und Verluste gehen und nicht um private Gewinne und Verluste, für die die Öffentlichkeit aufkommen muss. Die schiere Ungerechtigkeit ist unfassbar, kratzt dabei aber nur an der Oberfläche. [...]


"Regierung durch Übereinstimmung ist nur möglich, wenn man verlangt, dass die Regierung nur auf Feldern tätig wird, auf denen wir zu wahrer Übereinstimmung kommen können." [...] (Hayek)

Viele verschiedene Meinungen und starke Staaten schaffen politisch instabile Institutionen, weil die Mehrheitsbevölkerung mit den Minderheiten über die richtige Funktionsweise des Staates in Konflikt gerät.
In diesem System fühlt sich stets eine Gruppe benutzt. Irgendeine Gruppe fühlt sich immer angegriffen und durch andere ausgebeutet. So entstehen große und stetig wachsende Spannungen, die die zwei wichtigsten Ideale der Sozialdemokratie betreffen: Die Kontrolle über die Regierung und öffentliche Dienstleistungen, die alle betreffen. [...]

Um nochmals auf meine These zurückzukommen, sich entweder gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, oder den Sozialstaat abzuschaffen: Warum glauben Sie wohl, dass ich hier für eine konsequente Eigenverantwortlich und Vorsorge plädiere? Während der letzen elf! Jahre hat sich die Sache aber leider anders entwickelt, als ich mir es erwünscht hätte. Der finanzielle Crash (mit Restart) wäre das kleinere Übel gewesen.

26. August 2017
Bundestagswahl so teuer wie noch nie
Es heißt, 16% mehr als vor 4 Jahren. Bedeuted das vielleicht, 4% Inflation p.a.?

Dirk Müller, 24.8.2017: Bundestagswahl & Bertelsmann-Stiftung - Gehirnwäsche und Propagandaschlacht
Dirk Müller - Die Verarmung der Bevölkerung ist gewollt.25. August 2017
Dirk Müller - Ich habe keine Lust mehr...
Dirk Müller meint damit unsere "real existierende Demokratie", und prangert damit genau das an, war wir hier auch immer wieder posten. Sehen Sie sich die Videos von Dirk Müller an, bislang kann ich nichts finden, was sich nicht mit unterschreiben könnte. Der Mann ist genial und bringt die Sache auf den Punkt.

Die 21% des Martin Schulz



Schulz:
Warum bekommen unsere Töchter Ø 21% weniger Gehalt als unsere Söhne? Als Vater macht mich das wütend. Als Bundeskanzler will ich das ändern.
Lieber Herr Schulz. Ich leiste mehr als Ø 100%, und der Staat nimmt mir mindestens 70% davon ab. Was sind da hingegen lächerliche 21%?
Hoffentlich weitaus mehr als Ihr künftiges Wahlergebnis! Übrigens, das mit den unterschiedlichen Löhen kann ich nicht bestätigen. In allen Unternehmen, in denen ich bislang tätig war, gab's keine geschlechtsbedingten Lohnunterschiede bei GLEICHER Tätigkeit!

24. August 2017
Gerechtigkeitsdebatte: Die Dimension unseres Sozialstaates ist die größte soziale Ungerechtigkeit
"Sozialausgaben kosten Arbeitnehmer die Hälfte ihres Gehalts"
[...] Es bedarf keiner großen Phantasie, sich auszumalen, wieviel von den 1300 Milliarden an Sozialausgaben verschwendet wird. Eine ganze Sozialindustrie lebt von diesen Geldern [...]

Es gibt einfach zuviele klebrige Hände. Der sozialindustrielle Komplex ist ein Schmarotzer, der seinen Wirt aussaugt.


23. August 2017
Heute aus den MS-Nachrichten: Staat subventioniert so viel wie nie zuvor!

Als die Merkel-Union angetreten war hieß es noch, sie wolle Subvention radikal abbauen.
Soviel zu der Glauwürdigkeit von Wahlversprechen. So zu verstehen, dass sich Politiker stets "versprechen".
Demokratie in dieser Form ist eine Farce!
Seltsamerweise versteht die Regierung unter Subvention auch, gewisse Steuererleichterungen zu gewähren. In Bayern z.B. die Senkung der Erbschaftssteuer bei Betrieben und Unternehmungen, wenn sie weitergeführt werden.
In gewisser Weise werde ich dann ebenfalls vom Staat subventioniert, da er mich nicht zu 100% besteuert, und mir noch ein wenig für meinen Lebensunterhalt übrig lässt. Vielleicht etwas überspitzt, aber es zeigt deutlich die Geisteshaltung unserer Re"Gier"ung.
Grundsätzlich erhebt sie Anspruch auf alles von dem, was wir besitzen und erwirtschaften, und es ist ein "Geschenk", uns wenigstens noch ein wenig davon für uns selbst zu überlassen. Mit Freiheit hat das nichts mehr zu tun, wir sind näher an der Sklaverei als viele von uns erkennen.
Dass der Staat Abgaben benötigt, damit seine (Kern-) Aufgaben erfüllt werden können, bestreitet niemand. Wenn wir von persönlicher Freiheit überhaupt reden dürfen, darf die Abgabenqote jedoch nur 10%, maximal vielleicht 20% betragen.

Und dann noch: Unter Berufung auf Daten aus dem Umweltamt wurden in 2015 und 2016 Jahr über Bayern ca. 400 Tonnen Kerosin abgelassen.
Ob das wohl weniger schädlich als die Stickoxide ist? Aber das ist offensichtlich kein Thema, vielleicht auch deswegen, weil Elektromobilität im Flugverkehr nicht denkbar ist.

Letztlich noch ein Link:
Die dunkle Seite der EZB! Europäische Zentralbank: Kontrolle? Inflation?
https://www.youtube.com/watch?v=b-s3FA9hD6M
Die Europäische Zentralbank handelt außerhalb jeder Kontrolle. Wir zeigen Verträge, wir zeigen unsere Erfahrungen bei der EZB-Pressekonferenz am 19. Januar 2017, gehen auf die Frage von Thorsten Schulte an den EZB-Präsidenten Mario Draghi am 20. Oktober 2016 ein und zeigen im Video Besorgniserregendes.
Alle Quellen zum Video: http://www.silberjunge.de/ezb

22. August 2017
Jetzt stellt man "plötzlich" fest: Nur etwa 30% der Flüchtlinge haben einen Schulabschluß bzw. Ausbildung
...
Das also sind die "Fachkräfte", die unser Land so dringend benötigt. Es geht hier nicht um Polemik, sondern darum, dass wir von unseren Politikern für dumm verkauft wurden, und auch weiterhin werden. Rückwirkend betrachtet, entpuppt sich Merkels Politik der offenen Grenzen nun als vollkommenes Desaster. Es gibt keinen, nicht einen einzigen Grund, der das Handeln unserer Kanzlerin et al. rechtfertigt.

Zählen wir auf:
Humanitäre Hilfe: Die kann in den Herkunfstländern vor Ort besser und vor allem billger gewährleistet werden.
Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge: Wer hat den gezündelt und die Region destabilisiert? Unsere "Freunde"(!), und das mit unserer Unterstützung. Wenn es rein um Hilfe und Schutz für Verfolgte ginge, hätte man das auch anders, vor allem effizienter lösen können. Vor allem sind Flüchtlinge nicht von vorneherein als potenzielle Einwanderer zu betrachten. Vor allem, wie kann man Personen, die sich nicht ausweisen können oder wollen, frei gewähren lassen? Solange die Identität (und Integrität) nicht zweifelsfrei geklärt ist, haben die auch keine Freiheitsrechte in unserer offenen Gesellschaft. Warum sollen wir diesbezüglich eine Bringschuld haben? Aller Vernunft nach ist es genau umgekehrt!
Dringend benötigte Fachkräfte: Wenn dem so wäre, so müsste sich das beweisen. Wer als Arbeitgeber "Flüchtlinge" als dringend benötigte Arbeitskraft rekrutieren möchte, der kann das gerne tun, aber bitte auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko. Am besten mit Bürgschaft.

Was uns die Merkelsche Flüchtlingspolitik gebracht hat, sind gewaltige Kosten und Risiken, die uns Bürgern ungefragt aufgehalst worden sind.
Ganz abgesehen davon, dass Gesetze und Regeln gebrochen worden sind.
Neben den exorbitanten Kosten, die der Steuerzahler tragen muss, hat sich obendrein auch noch die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert. Anschläge und Verbrechen, Vergewaltigungen haben spürbar zugenommen, was sich nicht mehr leugnen lässt.

Und das mit der kulturellen Vielfalt?
Das hatten wir vor der "Masseneinwanderung" auch schon, alledings ohne die brutalen Nebenwirkungen.
Die Zerstörung der eigenen Bevölkerung und Kultur hat nichts mehr mit "Bereicherung" zu tun. Das ist destruktiv, ja bereits ein unerklärter Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Es ist kein Deal nach dem "Win-Win Prinzip", es ist brutalste Zerstörung und unermesslicher Schaden.

Was ist mit dem Islam?
Es ist nicht die Religion, sondern die gelebte Praxis. Wenn fanatische Hinterwäldler eindringen, bedeuted das jedenfalls nichts Gutes.
Technische und kulturelle Entwicklung hat es immer nur in Gesellschaften gegeben, die einigermaßen offen waren.
Ich möchte daran erinnern, dass es im Europa des Mittelalters hier auch nicht weit her war. Damals war uns die arabische Kultur weitaus überlegen. Das hat sich erst in der Neuzeit geändert. Die Geisteshaltung eines Volkes kann sich nur dann vorteilhaft entwickeln, wenn die Machtstrukturen das auch zulassen. Die Freiheit der Lehre hat bei uns auch erst seit der Aufklärung eine gewisse Tradition, inzwischen bewegen wir uns aber wieder rückwärts, und wenn das so weiter geht, gibt es bei uns auch wieder Hexenverbrennungen und Hinrichtungen von Ketzern.
Die Sache mit Thorsten Schulte beweist ja schon die Marschrichtung.
Von der Geisteshaltung her unterscheiden sich die islamistischen Extremisten nicht wirklich von manchen unserer "Ideologen".
Wir brauchen schon deshalb nicht noch mehr von diesen Kretins, wir haben selbst genug davon.

20. August 2017
Spiegel-Bestsellerautor Thorsten Schulte im Fadenkreuz von Justiz und Polizei. Weckruf!
(Video) Systemkritikern geht es jetzt an den Kragen. Mit Schickanen fängt es an, mit Inhaftierung und Hinrichtungen endet es.
War alles schon einmal da, wir sind auf besten Weg zurück in die Vergengenheit.
Weitere Links:
Dirk Müller, 18.8.2017: Attentat von Barcelona - die Ursachen geraten in den Hintergrund

Dirk Müller, 16.8.2017: Neue Hetze gegen Trump: Fakten spielen keine Rolle mehr!

Ähnlich auch Folker Hellmeyer: EZB belastet Euro, "Jagd" auf Trump verunsichert, Terror in Spanien
Die Nachrichten, die uns aus den USA erreichen, schockieren zunehmend. Die Jagd auf Donald Trump nimmt Formen an, die mit dem Spiel freier Kräfte in einer pluralistischen und demokratischen Struktur wenig gemein haben. Es geht hier nicht darum, die inhaltlichen Positionen Trumps auch nur in Ansätzen zu verteidigen, aber die Narrative, die von der Opposition (Demokraten) in den USA aus seinen Worten abgeleitet werden, entbehren zu großen Teilen der Sachlichkeit. Es geht hier also um eine strukturelle Betrachtung.

Kontrollverlust! Merkels Rechtsbrüche. Flüchtlinge, Bargeld, Freiheit, Euro. Was uns droht...

Elektromobilität: Hype oder Revolution?

Interessantes Video. Hier wird erklärt, warum die Chinesen auf Elektromobilität setzen. Weil sie keine Verbrennungsmotoren können.
Der Diesel wurde politisch kaputtgemacht, um Elekromobilität zu fördern. Dieselfahrzeuge sind derzeit praktisch nicht mehr zu verkaufen, da die Politik die Zukunft des Diesels offen lässt. Unsicherheiten wollen die Menschen nicht. Und, die meisten Leasingfahrzeuge sind Diesel. Da sich der Wert durch den "Skandal" nahezu halbiert hat, stehen die Leasingfirmen vor großen Problemen. (Und auch die finanzierenden Banken). Was vorher unrentabel war, wird wahrscheinlich dadurch nachgefragt: Elektroautos.
Es ist nun offensichtlich, dass der "Skandal" mit der Dieseltechnologie inszeniert! wurde. Cui bono?
Der deutschen Autoindustrie bzw. deren Angestellte (samt Vorlieferanten) sicherlich nicht!

18. August 2017
Edelmetalle

Der Spotpreis von Gold liegt derzeit bei knapp unter 1100,- € und bleibt damit immer noch in dem von uns erwarteten Korridor.
Die Spannungen zwischen Trump und dem nordkoreanischen Irren sind inzwischen zwar etwas gedämpfter, dafür gab es zwei Terroranschläge in Spanien. Ob es einen Kausalzusammenhang mit dem Schwächeln der Börsen gibt, sollen sich andere den Kopf zerbrechen. Aktien sind unserers Erachtens sowieso stark überbewertet, aus welchem Anlaß ein überfälliger Crash begründet wird, ist schließlich egal.
Was interessant wird, ist die Entwicklung der Edelmetallpreise, aber auch der Rohölpreis (derzeit sehr niedrig!).
Jedenfalls scheint nun etwas in Bewegung zu geraten, was tatsächlich zu einer (brutalen) Trendwende führen kann.
Marc Faber: Warum die Gefahr vor Cyberattacken ein Grund für den Goldbesitz ist
"Und wenn dann die Stunde der Wahrheit gekommen ist, können Sie hoffen, dass Sie nur 50% Ihres Vermögens verlieren, während Ihr Nachbar alles verliert. Relativ gesehen, wäre es Ihnen dann sehr gut ergangen."
Im Gegensatz zu anderen Sites sehen wir die Entwicklung auch nicht allzu euphorisch. Wer glaubt, mit ein paar Unzen später Millionär werden zu können, wird sich gewaltig täuschen. Gewinner der großen Krise wird derjenige sein, der am wenigsten verliert. Wirkliche Gewinne wird man erst nach dem Crash machen können, wenn man dann sein "gerettetes" Vermögen intelligent umschichtet. Viele werden dann keinen fianziellen Grundstock mehr haben, um überhaupt noch in irgendwas investieren zu können.

17. August 2017
Die Politik hält sein Stimmvieh für blöd...
Oder sind es vielleicht die Volksvertreter, die debil sind?
Jüngstes Beispiel, Diesel-Debatte:
Da labert das Bundesumweltamt von einer ungerechtfertigten "Subvention" von Dieselkraftstoff, nur weil Benzin noch etwas höher besteuert wird!
Und dass dadurch dem Bund (wieder einmal) Phantastilliarden an Steuereinnahmen durch die Lappen gehen. Der Diesel ist nicht nur eine Dreckschleuder, Dieselfahrer sind also fast schon so etwas wie Steuerhinterzieher, die der Allgemeinheit schaden. Elendige Schmarotzer!
Unter Subvention verstehe ich etwas anderes.
Zum Beispiel Flugverkehr. Auf Kerosin wird derzeit überhaupt keine Sondersteuer erhoben.
Wenn etwas subventioniert wird, sind das die Airlines. Aber davon ist natürlich keine Rede. Der Flugverkehr trägt ja bekanntlich überhaupt nicht zur Luftverschmutzung bei, ganz im Gegensatz zu dem Drecks-Diesel. So nebenbei gibt der Bund einer bankrotten Airline großzügige Kredite, damit sie nicht spontan über die Klinge springen muss, und der deutsche Platzhirsch sich die interessanten Teile aus der Konkursmasse günstig unter den Nagel reissen kann. Der Aufschrei des irischen Marktbegleiters, der Mauscheleien vermutet, ist wohl nicht ganz unbegründet.
Fast vergessen, der Kredit wurde ja deshalb gewährt, damit die "armen" Urlauber nicht auf ihrer Urlaubsinsel verrotten müssen, und auch wieder rechtzeitig an ihren Arbeitsplätzen erscheinen können. Mutti sorgt sich schon um ihre infantilen und unmündigen Kinder.
Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Wie heißt es so schön? Nur die dümmsten Kälber wählen sich ihren Metzger selbst.

11. August 2017
Sensation: Grüne entwickeln Auto mit Windkraftantrieb
Ein paar Öko-Deppen würden das wahrscheinlich nicht einmal als Satire erkennen...

7. August 2017
Inszenierte Flüchtlingsrettung im Mittelmeer

28. Juli 2017
Die Weltschulden befinden sich in schwindelerregender Höhe
"Der Welt - vor allem dem entwickelten westlichen Teil - könnte also ein Vermögensverlust drohen, der für die gesamte Bevölkerung buchstäblich im Nichts endet."
Dieser Artikel fasst die Situation sowie die Rolle der Zentralbanken sehr gut zusammen.
"Nicht weniger verzerrend wirkt das Agieren der anderen Zentralbanken und diese Verzerrungen dominieren das gesamte Wirtschaftsgeschehen, da buchstäblich jeder auf das Zentralbankgeld angewiesen ist."
Die Niedrigzinsen ermöglichen es, "Zombies" am Leben zu halten. In einem normalen Zinsumfeld wären viele Unternehmen und Institutionen bereits tot. Bezahlen muss die Rechnung aber trotzdem jemand. Z.B. die Sparer und Bürger, die Anwartschaften erworben haben. Alles bereits verfüttert, nur noch nicht ausgebucht.

Trigger zum weltweiten Crash?

Die Unruhen in Jerusalem können sich heute zuspitzen, nachdem Israel alle Sicherheitsvorkehrungen wieder abgebaut hat.
Kann, muss aber nicht so kommen. Das Potenzial ist schon lange vorhanden, welcher Funke letztendlich den Crash triggert, wissen wir nicht.
Panik ist zwar nicht angesagt, aber ein offenes Auge schadet nicht. Wir müssen nur rechtzeitig erkennen, wann es ernst wird.

26. Juli 2017
Euphorische Stimmung in der Deutschen Wirtschaft

Der ifo-Geschäftsklimaindex überragend hoch, Wirtschaft weiter auf Expansion - Preise gedämpft (Hellmeyer), Griechenland platziert erfolgreich neue Anleihen, EZB kauft "alte" Portugalanleihen mit einer Laufzeit bis 9999???
Sehen Sie sich in letzterem Link die Bilanzsummen der EZB an.
Eine Krise historischen Ausmaßes, (Goldseiten), auf Seite 4 sehen Sie die Bilanzsummen aller großen Zentralbanken aufsummiert, die hat sich innerhalb der letzten 10 Jahren mehr als verdreifacht. Dass sich die Wirtschaftleistung in diesem Zeitraum auch mehr als verdreifacht hat, ist wohl kaum anzunehmen. Die Geldmengenausweitung bzw. die Schulden steigen also wesentlich schneller, als das, aus dem sie bedient werden können. Keine neue Erkenntnis, außer der, dass dieser Irrsinn ungebremst weiter läuft. Die Inflations-Deflations-Debatte führt uns nicht weiter, da beide Phänomene asymmetrisch parallel ablaufen. Das frische Zentalbankgeld treibt die Börsen und Immoblienpreise, gleichzeitig tut sich bei den Verbraucherpreisen (und auch bei den Edelmetallen) relativ wenig. Wir sehen, dass die Zentralbanken die Kontrolle bereits verloren haben, und Spielereien an der Zinsschraube nichts mehr bringen. Nachdem die Leitzinsen auf unsinnige Null-Prozent abgesenkt worden waren, bleib nur noch das Anleihe-Aufkaufprogramm. What next?
Unbestreitbar ist, dass die aufgelaufenen Schulden niemals zurückgezahlt werden können. Anlagevermögen auf Schuldenbasis (Leistungsversprechen einer dritten Partei) lösen sich irgendwann zwangläufig in Luft auf.
Verlierer ist der gewöhnliche Bürger. Löhne und Gehälter entwickeln sich ebenfalls deflationär (geldpolitisch betrachtet), gemessen am "Warenkorb" fällt das nur nicht auf. Real verliert der Bürger an bestehendem Vermögen, und aufbauen kann er sich auch keines mehr.
Bereits gebrachte Leistung (Ersparnisse), sowie die noch zu erbringende Leistung werden rigoros abgeschöpft. Wozu bzw. wofür arbeitet der Bürger eigentlich noch? Weil er das Spiel nicht durchblickt. Wenn er es würde, gäbe es am nächsten Tag einen Aufstand.
Wann das Kartenhaus zusammenstürzt, ist schwer vorhersehbar. Es wird derzeit nur noch durch Lug und Betrug zusammengehalten.
Entgegen unseren ursprünglichen Erwartungen, funktionieren diese miesen Tricks bereits seit mehreren Jahren.
Der Crash wurde vielleicht verschoben, aber er wurde definitiv nicht aufgehoben. Euphorie ist überhaupt nicht angebracht. Verhalten Sie sich defensiv, sonst werden Sie evtl. auf dem falschen Fuß erwischt.

25. Juli 2017
Gold stabil, Aktien unter Druck

Gold hat die 200-Tage-Linie überschritten? Aber nur auf Dollar-Basis. In Euronen gezählt, dümpelt Gold weiterhin seitwärts auf relativ niedrigem Niveau, betrachtet innerhalb des letzen Jahres. Die Trendwende ist für mich noch nicht sichtbar. Nich vergessen, Gold ist eine Währung, und "kämpft" daher auch mit schwankenden Wechselkursen. Wenn man Gold (EM) als Anlageklasse betrachtet, ist es im Vergleich zu den meisten anderen vergleichsweise billig.

Die deutschen Automobilhersteller sind wieder einmal in den Schlagzeilen, das Kartellamt ermittelt.
VW sieht sich zusätzlich Vorwürfen ausgesetzet, in Brasilien die damalige Militärdiktatur aktiv unterstützt zu haben.
"Schweinereien" wie diese sind an der Tagesordnung und dürfte fast alle konzerne weltweit betreffen.
Dass es ausgerechnet VW in letzter Zeit derart beutelt, ist wahrscheinlich kein Zufall. Mit der Dieselaffäre hat es angefangen.
Da hat jemand ein starkes Interesse daran, die deutsche Industrie massiv zu schwächen. Die Autoindustrie ist in Deutschland eine Schlüsseltechnologie, bei der Entwicklung von Dieselmotoren war Deutschland (und vor allem auch VW) weltweit führend.

Die Flutung mit Flüchtlingen zielt in die gleiche Richtung, nur trifft es hier die führenden Industriestaaten der EU gleichermaßen. Die Visegrad-Staaten hingegen können sich in dieser Sache erfolgreich wehren. Auch wieder nur ein Zufall?
Kürzlich wurde eine Liste der "reichsten" Staaten der Welt veröffentlicht. Nr. 1 ist demnach Russland, mit den größten Vorkommen an Bodenschätzen auf seinem Territorium. Aber auch die USA sind hier auf den vorderen Plätzen.
Deutschland hat "nur" seine Industrie. Um überleben zu können, braucht Deutschland helle Köpfe, und keine Analphabeten. Es sind Kräfte am Werk, die Deutschland systematisch kaputt machen wollen. Ein Krieg, der nie erklärt wurde. Na ja, Deustchland hat ja offiziell immer noch keinen Friedensvertrag. Normativität des Faktischen ist in Deustchland anscheinend die "Normalität".
Oh jeh, was ist aus dem "Land der Dichter und Denker" nur geworden...

24. Juli 2017
Wahlkampf in vollem Gange

Die Blockparteien machen das wieder einmal unter sich aus. Das Stimmvieh soll sich entweder für Pest oder Cholea entscheiden, andere Alternativen werden uns erst gar nicht "angeboten".

Leseranfragen: Ist mit dem baldigen Untergang (Crash und Chaos) zu rechenen?
Wir haben keine Hinweise auf ein derartiges Szenario. Wir möchten keine Alarmstufe rot ausrufen, schon alleine deswegen nicht, weil es sonst schnell zu Abnutzungserscheinungen kommt. Die von uns empfohlene Krisenvorsorge ist nicht von unmittelbar bevorstehenden Ereignissen abhängig, sondern sollte als "Grundsicherung" dauerhaft gepflegt werden. Eine gelegentliche Überprüfung und Ergänzung ist ausreichend, und macht auch nicht viel Stress. Nach der Erstanschaffung fallen für die Aufrechterhaltung und Kontrolle keine zu hohen Kosten an.
Das ist oft weniger als die Aufwendungen für eine "Versicherung" bei einer Gesellschaft. Sehen Sie sich einmal Ihre Versicherungsunterlagen an, und was Sie dafür regelmäßig aufwenden. Meist ist der Schadensfall auch noch nicht eingetreten, trotzdem kündigen Sie die Policen nicht.
Nur Versicherungen, die kein Ausfallrisiko durch Drittparteien haben, sind sicher. (Notfalls vor Zugriff "Unbefugter" zu schützen, aber das ist ein Thema für sich).

19. Juli 2017
So plündert der Staat die Einkommen der Arbeiter
Ab heute wirtschaften wir wieder in die eigene Tasche, so der Bund der Steuerzahler.
Dieser, inzwischen legendäre Stichtag verschiebt sich immer weiter nach Hinten. Quam diu? Die Schmerzgrenze sollte eigentlich längst überschritten sein. Der Michl ist zwar angefressen (was die Kommentare belegen, unbedingt ansehen), auf die Barrikaden geht er aber immer noch nicht.
Vielleicht müssen wir abwarten, bis der Stichtag auf den 31. Dezember fällt?

Das ist moderne Sklavenhaltung, was in dieser Form jedoch von den meisten Bürgern noch nicht realisiert wird.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus? Lesen Sie dazu auch diesen Artikel auf Wikipedia!
Wenn all diese Theorien mit der gängigen Praxis verglichen werden, ist das alles reine Farce.
Mit offenen Augen betrachtet, leben wir weder in einer Demokratie, noch in einem Rechtsstaat. Alles nur Fassade, um den Anschein zu erwecken.

17. Juli 2017
Werden die Deutschen Merkel wiederwählen?
Akif Pirincci hält, in seiner gewohnt derben Art, den Deutschen wieder einmal den Spiegel vor's Gesicht.
Hier wird anhand einigen Beispielen vorgerechnet, wie der Staat seine (hart arbeitenden) Bürger ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, ohne dass das Stimmvieh dageben rebelliert.
Pirincci fokusiert hier zwar die "Steuerverschwendung" anhand der Ausgaben für unsere Willkommens-Neubürger und gibt damit der Sache einen gewissen "Spin", das Verschwendungsprinzip zieht sich aber wie ein roter Faden durch die gesamte Umverteilungspolitik.
Die Regierung "kümmert" sich um Dinge, die sie im Grunde überhaupt nichts angeht. Wessen Interessen sie vertritt, wird anscheinend kaum hinterfragt. Die Interessen der Bürger werden jedenfalls nicht vertreten. Zumindest diese Botschaft Pirincci's sollte bei jedem ankommen...

Interview: "Die Notenbanken haben das Geldsystem nur augenscheinlich stabilisiert"

Der größte Fehler bei Investitionen an den Finanzmärkten ist es, sich von Emotionen treiben zu lassen. Nach unserer Einschätzung befinden sich nicht nur die Aktienmärkte, sondern mit Ausnahme der Edelmetalle nahezu alle Assets in einer Blase. Und da man nicht weiß, wann diese platzen, kann man sich nur entscheiden, ob man vor oder nach dem Platzen als "Idiot" dastehen will. Zwar meinen derzeit immer mehr Marktteilnehmer, "this time is different", doch schon der Maestro der Finanzblasen Alan Greenspan musste zugeben: "Alle Blasen platzen - alle!"

Der längerfristige, positive Trend bei Gold ist nach wie vor intakt. Lediglich das letzte Jahr war insgesamt negativ.
Auf Eurobasis konsolidert Gold gerade auf einem Niveau von ca. 1100,- die Feinunze, und bewegt sich damit innerhalb der von uns erwarteten Bandbreite. Erinnern sich an früheren Zeiten: Eine Volatilität von 10% war etwas ganz Normales. Auf heutige Zeiten gerechnet sind das Schwankungen von +/- 100,- €. Das war aber such schon früher ein Grund, warum die meisten Anleger einen Bogen um Edelmetalle machten. Der normale Mensch hält diese Schwankungsbandbreite mental nicht aus.
Übrigens: Cashewkerne sind von 1,39 oder 1,49 € auf derzeit 1,99 € über Nacht im Preis gestiegen.

12. Juli 2017
Prognose zur Preisentwicklung der Edelmetalle

Es kamen einige Anfragen herein, bei welchem Preisniveau man bei Gold (Edelmetalle) einsteigen bzw. aufstocken sollte.
Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Steffen hält es nicht für ausgeschlossen, dass bei 700,- € oder noch weniger der Bodensatz liegen wird.
Meine Erwartung ist, dass es nicht so viel unter die 1000er Marke gehen kann. Falls die Preise im Parketthandel tatsächlich brutalst abschmieren sollten, erwarte ich einen gespaltenen Markt, was wir ja schon einmal hatten. Für physisch verfügbare Ware wird der Händler wesentlich mehr verlangen, sogar der Ankaufspreis wird über dem börsennotierten Wert liegen. Aufgrund des negativen Trends im vergangenen Jahr sind vermutlich alle schwachen Hände bereits aus dem Geschäft ausgestiegen. Und die starken Hände werden das Zeug unter keinen Umständen zu Schleuderpreisen abgeben. Wenn die "Hardcore"- Anleger nicht bereits bei 1000,- € demoralisiert sind, wird das ein niedriegerer Preis auch nicht mehr schaffen. Was dann noch auf den Markt kommt, stammt von Zockern, die verkaufen müssen.
Es wird genügend Schnäppchenjäger mit entsprechender Cashposition geben, die beim Ausverkauf dabei sein wollen und nur noch auf DIE Gelegenheit warten. Da der Markt bei Gold relativ eng ist, wird hier wahrscheinlich sehr schnell eine Gegenreaktion geben.
Die Edelmetalle sind, anders als die Aktienmärkte, auch nicht überbewertet. Der Spotpreis liegt hier nicht sooo weit unter den Produktionskosten.
Dass die Preise in den letzten Jahre gesunken sind, hängt auch mit von den Energiekosten ab. Die Gewinnung ist energetisch aufwändig, mit fallenden Energiepreisen können auch die Minengesellschaften kostengünstiger fördern.
Bei einem Spotpreis von 800 $ dürfte kaum noch eine Mine profitabel arbeiten können, es sei denn, der Ölpreis fälllt ins Bodenlose.
Öl ist derzeit bereits billig. Wie weit er noch fallen kann, ist Spekulation.
Als Antizykliker kauft man nicht das, was derzeit teuer angeboten wird, sondern das, was bereits nahe am Boden liegt.
Die Fallhöhe von Aktien ist nach der Rallye der letzten Jahre enorm hoch. Was nahe am Boden liegt, hat auch weniger Luft nach unten.
Die Bodenbildung bei Edelmetallen ist derzeit keineswegs bestätigt, und eine alte Anlegerweisheit lautet: Greife niemals in ein fallendes Messer.
Auf der anderen Seite besteht natürlich die Gefahr, dass in turbulenten Zeiten es sehr schnell gehen kann. Es besteht die Gefahr, dass, wenn man den "optimalen" Zeitpunkt verpasst hat, man nicht mehr rechtzeitig hineinkommt.
Es sind viele Fakten, die Sie gegeneinander abwägen müssen. Im Übrigen gelingt es kaum jemanden, den optimalen Einstieg bzw. den optimalen Zeitpunkt zum Ausstieg zu treffen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, wird diese Limits nicht bis zum Ende ausreizen wollen, sondern verzichtet auf einen Teil seines möglichen Gewinnes. Was für Gewinnmaximierung gilt, gilt auch bei Verlustminimierung.
Fazit: Wir können zwar Daten und Einschätzungen darlegen, aber keine Entscheidungen für Sie treffen.

11. Juli 2017
Ruled by Idiots

De Maizière vergleicht Hamburger Gewalttäter mit Neonazis
Im Bericht der "Zeit online" heisst es weiter:
"Für den Bundesinnenminister seien die gewaltsamen Ausschreitungen in Hamburg im Rahmen des G20-Gipfels "unfassbar". Er verurteilte die verantwortlichen Extremisten und sagte, in deutschen Großstädten werde es weiterhin Gipfel wie diesen geben."
Anmerkung: Es wurde gefordert, dass Gipfel wie der letzte zukünftig nicht mehr in deutschen Großstädten stattfinden dürfe.
Die Antwort drauf sinngemäß: Damit hätten die Randalierer gewonnen! Das können wir nicht zulassen.
Unsere Regierungsverantwortlichen befinden sich doch tatsächlich auf der geistigen Entwicklungsstufe eines Kleinkindes. Trotzig wie ein kleines Kind nach dem Motto: "Jetzt erst recht!"
Diese infantile Geisteshaltung zeigt sich beispielsweise auch in den Reaktionen nach Terroranschlägen. "Wir lassen uns durch die (islamistischen) Anschläge nicht kleinkriegen. Wir machen weiter so im Trott um zu zeigen, dass DIE DA nicht gewonnen haben. Anstatt zielführende Konsequenzen aus den Ereignissen zu ziehen, machen unsere Politiker auf "Rumpelstilzchen". Eitelkeit und Ignoranz gehen vor Vernunft und Sachverstand. Und solche geisteskranke Idioten bestimmen das Schicksal unseres Volkes.
Deutschland ist dabei kein Einzelfall. Man denke da nur einmal an den Größenwahnsinnigen am Rande Südosteuropas. Viele unserer politischen Führer sind durchgeknalle Psychopathen.
Wir sehen den Wald vor lauter Bäume nicht, aber gleichzeitig deuten wir mit dem Zeigefinger in Richtung über den großen Teich.
Wo ist da der Unterschied? Ach ja, fast vergessen, der eine gehört (noch) nicht zum Establishment.

10. Juli 2017
Edelmetalle gehen Richtung Süden

Der Trend innerhalb des letzten Jahres lief für Edelmetalle ganz klar negativ.
Gold testet bald wieder einmal die 1000,- € Linie. Für uns kommt diese Entwicklung nicht ganz unerwartet, vielmehr wurde der Einbruch (speziell von Steffen Paulick in seinen Vorträgen beim HGCN) vorhergesagt. Auch vom Timing her liegt Steffen gut im Fenster. Ob es tatsächlich zu einem Blutbad kommt, wie prognostiziert, bleibt noch abzuwarten. Dass es Einbrüche bei den Edelmetallpreisen geben würde, darin liegen wir d'accord, doch wie weit der Fall geht, gibt es unterschiedliche Erwartungen. Keine Zweifel gibt es bei den langfristigen Perspektiven: Die "große Zeit" der Edelmetalle liegt noch vor uns. Die Positionen zur Notfallabsicherungen sollten auch in diesen Zeiten niemals aufgelöst werden, unter Umständen kommt man nach einem Erdrutsch nicht mehr rechtzeitig hinein. Mit der Mindestposition zur Absicherung spekuliert man nicht.
So schmerzlich es für manche Leser auch sein mag. Nicht ärgern, sondern Einbrüche als Gelegenheit nutzen, die "Notfallreserven" aufzustocken.
Wer über soviel Vermögen verfügt, dass er seine Anlagen breitgefächerter diversifizieren kann, für den können Steffens Prognosen hingegen sehr hilfreich sein, sein Vermögen nicht nur zu retten, sondern sogar zu vermehren.
Noch mehr Federn als Edelmetalle wird wahrscheinlich der Aktenmarkt lassen müssen. Hier warten wir auf eine kräftige Bereinigung.
Wir hatten dazu geraten, wenn möglich, die Cashpositionen kräftig aufzustocken. Ob damit zu einem späteren Zeitpunkt ein günstiger Wiedereinstieg in den Aktienmarkt (evtl. schon im Herbst 2017 ?) angezeigt ist, oder andere Anlageklassen, wird sich anhand der Entwicklung zeigen. Aktien, Anleihen und Immobilien sind für uns derzeit ein absolutens No-go. Die selbstgenutzte Immobilie kann man, sofern abbezahlt und nicht der einzige Vermögenswert, noch akzeptieren, ansonsten wäre das Klumpenrisiko sehr hoch.
Ansonsten teilen wir die Meinung von Dirk Müller (siehe Blogeintrag vom 23. Juni) dass derzeit alles zu teuer ist.
Ein interessanter Ausblick von Manfred Gburek: Es wird ungemütlich - und was Sie dagegen tun können, auch wenn wir nicht alles davon unterschreiben würden. Das große Bild stimmt m.E. auch hier. Alles optimal zu timen und richtig zu machen ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Wir sollten damit zufrieden sein, gravierende Fehler und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

G-20: Hamburg im Ausnahmezustand
Dazu ist nur ein (Halb-) Satz zu sagen: Totales Polit-und Staatsversagen!
Entweder ist das von den Strippenziehern so gewollt, oder die Clique ist unfähig. Was immer auch dahinter steckt, die heutige politische Klasse muss komplett entfernt werden. Vom Stimmvieh ist hier wohl wenig zu erwarten, auch wenn der Unmut innerhalb der Bevölkerung wächst.
Dies ist kein Aufruf zur Abschaffung der demokratischen Grundordnung, sondern vielmehr ein Weckruf dazu, die im Grundgesetz verankerte Ordnung wieder herzustellen. Wer nicht erkannt hat, dass sich Deutschland in den letzten Jahren immer weiter in Richtung eines totalitären Regimes entwickelt hat, solle schleunigst einen Augenarzt aufsuchen. Der Versuch, unsere Gesellsachaft zunehmend zu infantilisieren, ist offensichtlich Mittel zum Zweck, denn man möchte keine mündigen Bürger. Diese Entwicklung ist fatal und das krasse Gegenteil meiner Ideale für ein Leben in unserer Gesellschaft. Wer Freiheit und Eigenverantwortlichkeit fordert, wird bei uns nicht selten in die Nazi-Ecke gestellt.
Dass dies eine absolute Verdrehung der Tatsachen ist, müsste jedem eingermaßen intelligenten Menschen einleuchten.
Genau wie die heutige politische Klasse, haben die Nazi-Größen damals ebenfalls das Volk entmündigt und infantilisiert, und danch für ihre verbrecherischen Zwecke missbraucht. Die Antifa-Chaoten spielen eine ähnliche Rolle wie damals Hitler's SA-Schlägertrupp.
Die Parallelen sind doch nicht zu übersehen, oder? Faschismus ist und bleibt Faschismus, das Vorzeichen links oder rechts macht da keinen Unterschied.

3. Juli 2017
Endzeitstimmung überall

Die Perspektivlosigkeit in unserem System wird vom "Bondaffen" genial zusammenfassend beschrieben.
Die Märkte funktionieren spätestens seit der Lehman Brothers Krise nicht mehr. Freie Märkte benötigen freies Marktgeld, damit sie funktionieren.
Unsere Zentralbanken sind schon vor langem in den Planwirtschaftsmodus übergegangen. Unsere "Marktwirschaft" ist keine mehr, sondern eine verkappte Planwirtschaft, sonst hätten wir den Crash und einen Reset längst hinter uns gelassen.
Planwirtschaft geht streng einher mit Sozialismus, in dem eine individuelle Entfaltungsmöglichkeit der Bürger nicht gegeben ist.
Freiheit adé, nur mit Zwangsmaßnahmen lässt sich das System noch aufrecht erhalten, das mitlerweile getrost als faschistoid bezeichnet werden kann. Warum der Kessel noch nicht explodiert ist? Viele von uns können das nicht verstehen. Der Leidensdruck ist offensichtlich immer noch nicht groß genug. Wie der Bondaffe schon schreibt, es gibt keinen Plan "B", und Plan "A" funktioniert nicht ewig.
Wenn es tatsächlich knallt, weiß keiner genau. Es kann aber jederzeit losgehen...




Alte Einträge aus 2016 sowie 201/ bis zum 30.6.2017












Neue Veranstaltung
September 2018

Guten Tag meine Damen und Herren,

aufgrund der besonderen speziell an der Zinsfront, an den Immobilienmärkten und in der Geopolitik, könnten sich erhebliche Verwerfungen in Kürze an den Kapitalmärkten ergeben.

Die Realwirtschaft wird es diesmal voraussichtlich heftiger tangieren. Meine Analyse deutete im Mai 2018, dass der mögliche Startpunkt um das grosse Sportereignis die Fußball-WM in Russland sein könnte.

Im Rahhttps://reissverschluss-verfahren.de/men des Hartgeldclubs Nürnberg biete ich Ihnen einen Vortrag an, per 15. September 2018 Einlass ab 16.00 Uhr im Gasthaus Fasanengarten in Herzogenaurach-Niederndorf im 1. Stock.

Der Themenschwerpunkt ist die Analyse der wichtigsten Anlageklassen und damit verbunden die Prognosen für die kommenden ca. 12 Monate.


Extreme Verwerfungen um den

Jahreswechsel 2018/19:
Finanziell - Gesellschaftlich - Politisch -
aktualisierte Vermögensstrategie für 2018/19
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Referent:
Steffen Paulick
(Querdenker-unabhängiger Bankfachwirt mit
über 30-jähriger Erfahrung an den Finanzmärkten)
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15. September 2018, Samstag,

Beginn: 16.30 Uhr / Einlass ab 16.00 Uhr Wertschätzungsgebühr 30,- € pro Person
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Anmeldung erwünscht unter: mobil@herzoinvest.com
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Veranstaltungsort: Vacher Str. 20,
91074 Herzogenaurach, 1. Stock