Der Hartgeld Club Nürnberg versteht sich als (regionale) Initiative gegen ein Fiat-Money aystem und alle daraus abgeleiteten Finanzwerte.
Die
Gründe dafür werden in zahlreichen Texten, Artikeln, Links sowie den Kommentaren dargelegt



LIVECHART






23. Mai 2016
Bundespräsidentenwahl in Österreich

Ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Kandidaten, die konträrer nicht sein könnten. Ich dachte gestern abend, dass Ergebnisse endlich auf den Tisch kommen, war aber nicht so. Das Ergebnis der Briefwahl scheint ausschlaggebend zu werden.
Was meinen Puls beschleunigte war jedoch nicht das unsichere Abstimmungsergebnis sondern die Art und Weise, wie dieser Claus Kleber im ZDF Zwangsbezahlfernsehen die Sache (wieder einmal) anging. Anmaßend, wie immer. Österreich ist ein souveräner Staat und deren Wähler haben auch das Recht, so abzustimmen wie es ihnen gefällt. Sorry liebe Österreicher, wir (zumindest viele von uns) können diesen "Parade-Piefke" auch nicht ab! (schäm!)

Ach ja - das Budget für unsere Landesverteidigung reicht hinten und vorne nicht, aber dafür haben wir genug Mittel, "Sicherheitsprobleme" proaktiv ins Land zu holen.
Erdogan schickt uns dazu noch den Abschaum rüber, der nicht einmal zum Arbeiten in minderentwickelten Ländern taugt. Den wenig tatsächlich Qualifizierten wird sogar eine bereits erteilte Ausreisegenehmigung wieder entzogen. Wie blöd muss ein Volk denn sein?
Danke, Frau Merkel. Haben wir wirklich eine Regierung, die das Volk "verdient" hat?

Es läuft in der Öffentlichkeit so ziemlich alles schief, was überhaupt schief gehen kann. Das ist mehr als dramatisch.
Mich würde brennend interessieren, wie die Geschichtsschreiber in 50 Jahren unsere jetzige Zeit bewerten werden. Leider wird mir dieser fromme Wunsch verwehrt sein. Kotzen nützt nichts, und wie man diesen Wahnsinn abstellen kann, weiß ich nicht.

Wer realistische und umsetzbare Lösungswege weiß, lasse es mich wissen. Ich bin dabei...

20. Mai 2016
Gutmenschen vs. Populisten

Bei den zwangsfinanzierten "Staatssendern" laufen immer mehr "Aufklärungsbeiträge", die sich gegen die "Diffamierung" der "Gutmenschen" durch eine wachsende Gruppe von "rechten Populisten" zur Wehr setzen. Fakt ist sicherlich, dass sich die Gesellschaft zunehmend spaltet, aber dafür nur einer gewissen Gruppierung die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen, zeugt von einer äußerst einseitigen Wahrnehmung.
Einige links-grüne Politiker werden mittlerweile offen bedroht, zumindest verbal mit Hinweis auf Konsequenzen nach einem etwaigen Systemwechsel.
Dass dabei Beschimpfungen mit Ausdücken auf unterstem Niveau fallen, ist bedauerlich, auch kein Einzelfall mehr, muss aber deswegen lange noich nicht repräsentativ für die sogenannten "Populisten" aus der Ecke der AfD oder Pegida sein.
Sarrazin kann man wohl kaum vorwerfen, dass er sich einer Pöpel-Fäkal-Rethorik á la Akif Pirinçci bedient, wird in diesem Zusammenhang jedoch als geistiger Brandstifter gesehen, der dem Mob Vorschub leistet. Nebenbei, finde ich Sarrazins Argumentation fachlich sauber dargelegt, hingegen so manche pseudo-intellektuellen Ergüsse aus der "anderen Ecke" zwar gut klingen, bei näherer Betrachtung sich jedoch als substanzslose Worthülsen entpuppen, die lediglich zur Untermauerung der dahinterstehenden Ideologie dienen. Das ist die alte, gängige. Zuerst postuliert man eine Ideologie, danach erfindet man die "richtigen" Argumente zu deren Rechtfertigung. Gutmenschen bedienen sich nicht einer derben Ausdrucksweise, da sie sich selbst als intellektuell betrachten und als solche gesehen werden wollen.
Doch Scheiße bleibt Scheiße, auch wenn sie noch so hübsch verpackt wird. Vielleicht bedienen sich gerade deshalb Leute wie Pirinçci einer derben Fäkalsprache, um sich gegen diese pseudo-intellektuellen Ergüsse abzugrenzen? Schließlich kommt es auf den Inhalt an, sollte man meinen.
Dass dem nicht immer so ist, beweisen uns die Marketingprofis. Früher hieß es: "Sex sells". Vielleicht gilt Derbheit und Verrohung heute als sexy?
Donald Trump hat mit dieser Masche jedenfalls Erfolg.
Wahrscheinlich hat es die Bevölkerung satt, sich mit schön klingenden Phrasen weiterhin verarschen zu lassen. Was nützen die besten Ideologien, wenn wir bei deren Umsetzung nur verlieren können. Der einfache Bürger ist vielleicht nicht greade intellektuell, aber er ist auch nicht so blöde, dass der die Verarsche nicht merkt. Kognitive Dissonanz! Irgendwann ist der Druck so groß, dass er abgebaut werden muss.
Aber das kapieren die blöd-intellektuellen Gutmenschen nicht. Sie verkennen Ursache und Wirkung, und erst recht nicht kommt es in deren Sinn, dass am Ende sie selbst zu einer Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft beigetragen, vielleicht sogar maßgeblich verursacht haben?
Polpulisten sind zumindest baun angehaucht, haben eine Fremdenphobie, und sind intolerant gegenüber Andersdenkenden.
Ach was! Wer beansprucht denn die Meinungs- und Deutungshoheit? Doch nicht nur diese Populisten!
Intoleranz gegenüber Lesben und Schwule? Wie bei den Nationalsozilisten?
Aber muss man deswegen Homosexuelle gleich zur neuen Norm küren, gleichberechtigt (wenn icht noch mehr) neben Heterosexuellen?
Man darf Randgruppen akzeptieren, aber sie nicht als Standard anerkennen. Das nur als Beispiel. Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen.
Die Masse einer Gesellschaft braucht eine Identität, denn das macht eine Gesellschaft aus. Diese Identität, zu der ein Pool an gemeinsamen Werten gehört, wurde von realitätsfernen Ideologen zerstört.
Wahrscheinlich nicht böswillig, das möchte ich gar nicht erst unterstellen.
Und dennoch, jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich, weswegen er sein eigenes Handeln stetig überprüfen möge.
Diese Prämisse gilt für die "Gutmenschen" ebenso wie für den "Populisten". Ob sie dazu fähig sind, darf bezweifelt werden.
So wie es aussieht, bewegt sich der Bürger gerne von einem Extrem ins andere Extrem. Wenn keine Grenzen gesetzt werden, werden sie überschritten. Grenzen setzen ist daher wichtig, auch wenn es dabei auch zu Ausgrenzungen kommen kann. Das lässt sich nicht vermeiden, und das muss auch nicht um jeden Preis vermieden werden. Ideologische Chimären lassen sich in der Realität nicht umsetzen.
Schlagwörter wie "Gerechtigkeit", "Grenzlenlosigkeit", "Gleichheit" = "sozial" sind daher immer mit Vorsicht zu genießen. Meist stecken andere Begehrlichkeiten dahinter. "Other peoples money" für ideologische (Prestige-) Projekte herzunehmen ist gängige Praxis, aber dennoch verwerflich.
Ihr Gutmenschen, denkt darüber nach, soweit Ihr dazu überhaupt noch fähig seid. Die Populisten haben Euch diesen Schritt jedenfalls voraus. Ob sie aber was besserers daraus machen, wird sich noch zeigen müssen.

14. Mai 2016
Zusammenbruch als Rettung?
Schulden-Krise: "Der Crash ist schon voll im Gange"
Die Geldpolitik der EZB bringt Europa einem Finanz-Crash immer näher. Niedrigzinsen, gefährdete Renten und marode Banken sind erst der Anfang, so der Ökonom und Bestsellerautor Matthias Weik. Das Konstrukt der gemeinsamen europäischen Währung ist nicht länger tragbar. Wenn nicht bald ein völlig neues Geldsystem eingeführt wird, droht der völlige Zusammenbruch der Finanzwelt.
Das ist der monetäre Aspekt, der die Marktwirtschaft betrifft. Ein anderer ist der, den Heiko Schrang hier beschreibt:
Bargeldverbot, RFID, Bilderberger - NWO im Eiltempo? Hier die Antwort


Hier noch eine interessante Aufstellung über Staats- und Gesellschaftsform, fast 200 Jahre alt:
Der totalitäre Wohlfahrtsstaat



2. Mai 2016
Quo vadis?

Was fehlt, ist ein tragfähiges, zukunftsfähiges Konzept. Überall fehlt es.
Den AfD-Parteitag und das Parteiprogramm kommentiere ich nicht weiter, weder Fisch noch Fleisch, dafür eine Steilvorlage für die etablierten Parteien, wieder einmal geifern zu können.
KfW diskutiert, negative Zinsen auch an Kreditnehmer weiterzugeben, aber (zunächst) nur für auserwählte Projekte.
Nun sind wir so weit: Planwirtschaft in Reinkultur. Das ist das, was ich als Alternative zum Melt-Down-Crash befürchtet hatte.
Nicht mehr Angebot und Nachfrage bestimmen das marktwirtschaftliche Drumherum, sondern Zentralplanung.
Die falsche Antwort auf unser kaputtes Geldsystem. Für eine angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaft braucht man ein "ehrliches" und funktionierendes Geldsystem. Nachfrage erfolgt über (echtes) Geld, Planwirtschaft benötigt kein Marktgeld, da nicht nachgefragt wird, sondern zugeteilt.
Um die Planwirtschaft "steuern" zu können, benötigt man berechenbare Rahmenbedingungen. Dazu benötigt man auch ein gleichgeschaltetes Volk, deren Bedürfnisse von der Regierung vorgegeben werden.
Die neue E-Auto-Förderung zielt in diese Richtung. Damit keiner der "Untertanen" durch individuelle, unliebsame Präferenzen aus der Reihe tanzt, muss er kontrolliert und überwacht werden. Darum auch das Bestreben zur Abschaffung des Bargelds. Die Zeichen, wohin die Reise gehen soll, sind unübersehbar.

Jugendliche Flüchtlinge
Wir haben dazu Informationen aus erster Hand bekommen. Das sind keine "Hoffnungsträger" für den deutschen Arbeitmarkt, sondern eine Katastrophe. Die meisten sind Analphabeten und beherrschen kaum die einfachsten Grundrechenarten. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, und die präsentiert man uns medienwirksam. Alle werden mit den neuesten Markenklamotten und Smartphones ausgestattet, und mit Geld und Einkaufstouren bespaßt. Die Lehrer, die selbst nicht die neueste Generation an Technik haben, werden von den jungen Flüchtlingen dafür noch lau angemacht. Der kulturelle Hintergrund, der aus den Herkunftsländern kommt, ist mit unserer Gesellschaft nicht vereinbar.
Es gibt einige Ausnahmen, aber erschreckend gering. Die Lehrer sprechen ganz offen aus, dass die wahre Situation vertuscht wird, und sie zu dieser Vertuschung von ihrem (realitästfremden) Dienstherrn gezwungen werden. Die jugendlichen Flüchtlinge werden über verschiedene Maßnahmen und Aktionen "bespaßt", damit sie nicht auf "dumme Gedanken" kommen. Die Probleme werden mit Geld zugekleistert. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Wörtlich: "Diese Leute sind für den deutschen Arbeitsmarkt nicht geeignet, und besteht keine Hoffnung, dass sie jemals dafür fit gemacht werden können". Die meisten haben gar kein Interesse daran. Die Schulzeugnisse seien Makulatur, aber spätestens bei der Berufsausbildung, da duales Ausbildungssystem, werde das ans Licht kommen. Die Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe würden die nicht vorhandene Qualifikation nicht in dem Maße kaschieren.
Die meisten Horrormeldungen aus der Bloggerszene scheinen also zu stimmen. Das sind keine "Nazi-Verschwörungen".
Meine Quelle ist mir absolut vertrauenswürdig und war (meiner Einschätzung nach) bislang politisch eher der gemäßigten linken Strömung zuzuordnen.
Wenn diese Leute nun auch von unserer Politik angefressen sind fage ich mich, wie lange es noch dauert, bis es kracht.

26. April 2016
"Rechtsruck" auch in Österreich?

Öha, nicht nur bei uns gewinnen die "Populisten" hinzu. Anstatt dass die etablierten Parteien einmal ersthaft darüber nachdenken, warum sich die Wähler abwenden, werden die "Falschwähler" als Nazis hingestellt.

Sarrazin macht wieder von sich reden. Im Prinzip sind seine Thesen für uns nicht überraschend. Thilo Sarrazin untermauert seine Aussagen jedoch.

Mutti Merkel wird von Obama über alles gelobt. Lob von der falschen Seite sollte immer zu denken geben.

Zusammenfassung: Nix an Meldungen, was uns wirklich umhauen würde. Der "ganz normale Wahnsinn" geht einfach nur weiter.

25. April 2016
Nachlese zum Stammtischtreffen am 18.4.2016

Steffen Paulick ein langjährifer Querdenker in Sachen Finanzanlagen, berichtete im Rahmen des HGCN ca. 120 Minuten über die Perspektiven diverser Anlageklassen.

Zum Ende seiner Ausführungen ging er auch auf diverse geopolitische latente Gefahrenherde ein und deren möglichen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Dies waren der stete "Euro-Rettungsschirm" , Ukraine-Krise, globaler Terrorismus, wie auch Staatsschulden, Sozialausgaben, Zinslast und die nicht zu retuschierende Demographie. Im Kern seines Vortrages war natürlich das papierne tönerne Geldsystem, das ca. alle drei Generationen einen sehr grossen Konflikt hervorbringt.

Zu den Anlageklassen berichtete er, dass vor allem physiches Gold, Bargeld, Energieträger und die historisch real sehr günstigen Agrarrohstoffe zur nachhaltigen Vermögenssicherung aus heutiger Sicht, eine mögliche Alternative darstellen. Die ein oder andere Fremdwährung wie russische Rubel oder auch die indische Rupie sollten in einer krisenresistenten Vermögensstreuung ein wichtiger Baustein sein.

Speziell ab dem Ende des 1. Quartals 2017 sieht der Referent eine extreme Deflationsgefahr auf uns zukommen, so dass ab Herbst diesen Jahres kurzfristig die Liquidität erhöht werden sollte um dann ab dem 2. Quartal 2017 günstiger in diverse Anlageklassen zu reinvestieren. Er sagte auch für Gold und Silber extreme Preiseinbrüche voraus, die manchem Hartgeld-Fan das Blut in den Adern erfrieren lässt und das im Zuge des Deflationsschocks 2017 natürlich die Aktienindices auch sehr stark einbrechen werden. Die aktuelle Immobilienblase in Deutschland sieht er zusehends als grosse Gefahr an. Hier sollte man wie die Banken vorgehen, die Immobilien an ihre Kunden verkaufen. Der Kunde bzw. der Bürger wird wie bei dem Platzen der Aktienblase mal wieder der Dumme sein, da grosse staatliche Abgaben auf die Immobilieneigentümer zukommen werden. Beispielhaft brachte er bei den Agrarrohstoffen die Produkte Weizen und Soja (ist in den letzen Wochen schon sehr gut gelaufen) als Abrundung im zukünftigen Vermögensportfolio zur Sprache. Eine Anlage die von der Masse noch nicht wahrgenommen wird und darin liegt das Argument für diese Idee begründet, zumal Herr Paulick zum Ende seiner Präsentation vor einer historischen Krise warnte.

In jeder Krise sind die alltäglichen Dinge des Lebens wichtiger als jene Dinge die dem Luxus, dem Spass und der Dekadenz entsprechen. Ein wichtiger Aspekt ausserhalb der Finanzen sprach er ebenso an. Das Miteinander, die gegenseitige Aufrichtigkeit, das Füreinander, die Ehrlichkeit, die Moral und andere wichtige zwischenmenschliche Werte, die uns eigentlich selbstverständlich sein sollten aber in den letzten Jahren mehr denn je verlorengegangen sind.

Voraussichtlich wird Herr Paulick Mitte Oktober das nächste Referat zum Thema Kaufkraftsicherung den Mitgliedern des Hartgeldclubs Nürnberg berichten.

Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen.

Neue Website im Hartgeld-Stil:
www.bachheimer.com

10. April 2016
Finanzsystem größere Gefahr als Terrorismus?
Paul Craig Roberts rechnet in diesem Artikel gnadenlos mit dem Finanzsystem ab. Wenngleich sein Blickwinkel aus den Zuständen in den USA ausgeht, bei uns ist es nicht viel anders, und keineswegs besser.
"Das ist das Schicksal der Menschen in den sogenannten Demokratien. Jede verbliebene Kontrolle, die sie über ihr Leben noch haben, wird ihnen weggenommen."
Leider haben das die meisten Leute noch nicht begriffen. Das ist schon fast das Geniale an diesem System. Die Menschheit wurde in einem histrorisch bislang nie dagewesenen Umfang versklavt, und sie bemerken es noch nicht einmal. Hut ab von den Machern, das ist eine massenpsychologische Meisterleistung. Aber leider türmen sich die Probleme soweit auf, dass auch die besten Psycho-Tricks nichts mehr nützen. Eines Tages werden die Schafe aufwachen, aber dann wird es zu spät sein.
Dann wird die Gangart gewechselt, nicht mehr die Unterdrückung mit subtilen psychologischen Methoden, sondern in klassisch-profaner Weise, durch offene Gewalt.
Und hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den USA und Deutschland. Das Gewaltmonopol liegt zwar in ähnlicher Weise beim Staat, in den USA ist die Bevölkerung jedoch relativ gut bewaffnet. Die Wehrfähigkeit der Bürger ist, ebenso wie finanzielle Unabhängigkeit, verkörperte Freiheit.
Die Kritik und Crux daran ist, dass Freiheit und Eigenverantwortung untrennbar miteinander verknüpft sind.
Unser Staat versucht, uns beides abzunehmen. Der "Wunschbürger" ist unmündig, so dass der Staat bzw. dessen "gewählte" Vertreter seine "Fürsorgepflicht" ausüben kann. Nur einen kleinen Schönheitsfehler hat diese Modell: Der unmündige Bürger dürfte dann auch nicht wählen.

5. April 2016
Negativzins pervers

Für Insider zwar nicht neu, es kann aber nicht oft genug dargelegt werden. Es ist Betrug!
Den HGCN gibt es nun seit 10 Jahren. Zeit für einen kleinen Rückblick:
Waren unsere Prognosen seit damals zutreffend? Antwort: Teilweise!
Dreh- und Angelpunkt war und ist unsere These, dass unser Kreditgeldsystem ein Ablaufdatum hat.
Die Suprime-Krise Anfangs des zweiten Jahrtausends, ausgehend von den USA, sollte den Exitus des globalen Finanzsystems eingeläutet haben.
Vor 10 Jahren haben wir daher empfohlen, Vermögenswerte in Sachwerte umzuschichten, wobei Edelmetalle eine zentrale Rolle spielen.
Daran hat sich auch heute nichts geändert. Ein selbsgenutztets Eigenheim (Wohneigentum wurde befürwortet, solange die Mittel dafür vorhanden waren. D.h. die Immobilie sollte nicht auf Kredit finanziert werden, und nicht das einzige Investment sein (Klumpenrisiko).
Wenn das Vermögen dafür nicht ausreicht, lieber auf eine Immobilie verzichten und auf Edelmetalle konzentrieren.
Rückblickend stellen wir fest, dass sich Immoblien in "guten" Gegenden hervorragend entwickelt haben. Diese sind heute zwar hoffnungslos überbewertet, finden jedoch immer noch gute "Marktbedingungen", falls man jetzt verkaufen möchte. Auf weiteren "Wertzuwachs" zu spekulieren wäre sehr ambitioniert.
Gold und Silber haben sich zwischen 2005 und 2010 gut entwickelt. Dass eine Korrektur kommen könnte, haben wir erwartet. Dass sie aber solange dauert, haben wir nicht erwartet.
Die Gefahr einer Kernschmelze des Finanzsystems war 2007 ff akut und real. Fast wäre es auch so gekommen.
Nicht zu vergessen: Das System wurde "gerettet", indem Verträge gebrochen wurden. Dass diese Rechstbrüche in diesem Ausmaß so offensichtlich von den Regierungen zugelassen wurden, hatten wir damals nicht für möglich gehalten. Damit wurde jedes rechtsstaatliches Prinzip in seinen Grundlandlagen aus den Angeln gehoben.
Mit der Abkehr von den Prinzipien eines Rechtsstaates wurde auch die Medienlandschaft propagandistisch gleichgeschaltet.
Diese Entwicklung bzw. Möglichkeit haben wir zwar latent gesehen, tatsächlich aber unterschätzt, was die praktische Umsetzung anbelangte.
Unser bevorzugtes Szneario war, dass es zu Staatspleiten kommen würde, in Europa von Griechenland ausgehend in einem Domionoeffekt, zunächst die Südschiene, dann Frankreich und schließlich auch noch Deustchland. Game over, Reset mit Währungsreform. Neues Spiel.
Wie Sie alle wissen, ist es so nicht gekommen. Der Crash wäre die Lösung gewesen, und wenn er zugelassen worden wäre, dann dürften wir heute den Tiefpunkt der Krise bereits durchschritten haben. Wenn!
Das mit dem kontrollierten Systemabbruch war wohl nichts. Bei diesem Szenario hätte sich Europa gegenüber den USA emanzipieren können. Wahrscheinlich wäre es dann eher zu ausgeweiteten Wirtschaftsbeziehungen mit dem Osten, vor allem Russlands gekommen, mit der Bildung eines neuen eurasischen Wirtschaftsblocks. Die USA hätte sich in einem globalen Finanzcrash ebenfalls seinen Schulden erntledigen und von vorne wieder durchstarten können.
Allerdings wäre der Einflußbereich danach wesentlich geringer gewesen, mit dem Dollar als Weltleitwährung wäre es auch vorbei gewesen. Mit einer Re-Industrialisierung hätte die USA aber auch wieder hervorragende Perspektiven schaffen können, um seiner Bevölkerung wieder zu ansehnlichem Wohlstand zu verhelfen.
Da die USA weniger Probleme mit dem demografischen Faktor haben, hätten sie hier gegenüber Europa (und Deutschland) einen großen Vorteil gehabt.
Nun ja, die Vernunft und der Mut zu einem "Reset" haben sich nicht durchgesetzt. Was passiert ist, ist für den Bürger in seiner Auswirkung eher eine Politik der verbrannten Erde. Die Perspektiven sind, zumindest für Europa, grottenschlecht. Unsere Ausgangslage hat sich ohne Zweifel verschlechtert, seit das Verhältnis zu Russland durch die vorgeschobene "Ukrainekrise" zerstört wurde. Hier hätte ein wirtschaftliches Potenzial für die Industriestaaten Europas, voran Deutschland und auch Frankreich, das traditionell eine gewisse Affinität zu Russland pflegte.
Einige sagen uns nach, dass wir "Hartgeldler" mit unseren Crashvorhersagen Pessimisten und Schwarzmaler seien, da der Crash ja in dieser Form nicht eingetreten ist.
Ich möchte behaupten, dass wir eigentlich zu optimistisch waren. Der Crash wäre nämlich die Erlösung gewesen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Leider ist die Fallhöhe heute nochmals deutlich höher als noch vor 7 oder 8 Jahren. Ich sehe das auch als verlorene Zeit, die für einen vernünftigen Wiederaufbau mit einer Zukunftsperspektive nicht genutzt werden konnte.

31. März 2016
Entwicklung der Geldmengen

Wenn Sie die Grafiken der Geldmengen seit 1980 ansehen, ist ein exponentielles Wachstum nach wie vor zu erkennen.
Vor allem M1 zeigt einen schönen Verlauf, bei M2 und (mehr noch) M3 ist seit 2009 eine Delle, die sich aus heutiger Sicht lediglich als "Störung" einer, ansonsten langfristig weiterhin intakten Geldmengenausweitung darstellt. Nach Definition der Östereich'schen Schule der Ökonomie wird eine Ausweitung der Geldmenge über der Produktivität als Inflation bezeichnet. Die Produktivität im Euroraum hat mit dem Geldmengenwachstum keinesfalls Schritt halten können.
Das Preisniveau einzelner Güter steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Inflation, und, um ein allgemeines Preisniveau zu ermitteln, ist der (willkürlich definierte) Warenkorb nicht geeignet. Trotz allen Unkenrufen, die Inflation schreitet unbeirrt fort.
Wie ist dann die (fast schon) deflationäre Entwicklung bei manchen Nahrungsmitteln und Konsumgütern zu erklärten?
Geringere Nachfrage und/oder höheres Angebot. Wir können davon ausgehen, dass unser Markt mit einfachen Gebrauchs- bzw. Verbrauchsgütern weitgehend gesättigt ist. Hier wird auch eine Umverteilung nach Unten bzw. Helikoptergeld keine wesentlich höhere Nachfrage generieren. Ein Wachstumspotenzial besteht daher lediglich bei Luxus (wobei die Frage erlaubt ist, ab welchem Niveau des Lebensstandards man von Luxus sprechen kann).
Was auch der Laie sehen kann ist, dass wir momentan eine Situation vorfinden, die mit den klassischen Regeln der Marktwirtschaft nicht korrelieren. Wenn wir wieder eine echte Marktwirtschaft zulassen würden, wäre ein Ausgleich der bestehenden Ungleichgewichte die unmittelbare Folge. Über welche Kanäle sich der Ausgleich einstellen würde, lässte sich nicht vorhersagen. Dazu müssten wir wissen, welche Schritte zur Wiederherstellung marktwirtschaftlicher Rahmenbedingungen eingeleitet werden würden.
Mit dem Geld könnte man sich z.B. Produktionsmittel aneignen, die momentan aufgrund der Notenbankpolititk des billigen Geldes aber noch zu teuer sind.
Die Schlüsselfrage lautet daher, wie lange es noch billige Kredite geben wird. Und schafft man es dann noch rechtzeitig, Cash umzuschichten?
Nicht zu vergessen, Edelmetalle sind nach wie vor verhältnismäßig günstig, sofern man sein Geld nicht mit (unnützen) Konsumgütern verballern möchte.

30. März 2016
Finanzielle Massenvernichtungswaffen

No way out. Der Hinweis auf diesen Link kam gestern von einem Leser.
Der Artikel ist insofern interessant, als er dem Laien eine ungefähre Vorstellung davon gibt, wie es in der Finanzzockerwelt zugeht.
Alle Arten von Geschäften birgen ein Risiko, ohne dem geht es nicht. Dass Risiken (für den Einzelnen) durch Versicherungen bzw. Absicherungen minimiert werden können ändert nichts an der Tatsache, dass im Schadensfall Verluste (bei irgendjemanden) realisiert werden müssen. In unserem verflechteten Finanzsystem blickt aber kaum noch jemand durch, wie die einzelnen Forderungen verknüpft und verkettet sind. Versicherer sichern sich wiederum ab, diese Rückversicherer müssen sich ebenfalls irgendwie finanzieren bzw. re-finanzieren. Irgendwie ist jeder mit jedem in der Finanzwelt verknüpft, so dass der Fall einer "systemrelavanten" Institution tatsächlich den Einsturz des globalen Finnazsystems zur Folge haben kann. Wir haben erfahren, dass dies bislang verhindert worden konnte, indem andere Institutionen bzw. der Staat zusätzliche Risiken bzw. Forderungen auf sich genommen hat. Der Dominoeffekt blieb zwar aus, die Risiken sind deshalb noch lange aber nicht aus der Welt.
Das geht nur, indem die Verluste tatsächlich realisiert werden würden. Also Abschreibungen in großem Stil. Dies ist nur teilweise geschehen, und zwischenzeitlich wurden weitere, noch höhere Risiken aufgebaut. Das Derivategeschäft baut auf der Illusionen auf, dass Forderungen daraus tatsächlich bedient werden können. In Fiat-Geld kann tatsächlich jede Forderung bedient werden, sofern die "Druckerpresse" mitmacht. Draghi's Notenbankpolitik ist ein lebendes Beispiel dafür, was aber leider das Vertrauen in die Währung auf längere Sicht zerstört. Die Fed und andere Zentralbanken sind in dieser Hinsicht nicht besser. Die ZBen sind zum "lender of last resort" geworden. Dahinter gibt es nichts mehr.
Entweder die ZBen monetarisieren am Ende jeden "Scheißdreck", dann ist die Währung hin, oder es kommt zu massenhaften Abschreibungen.
Es ist schwer anzunehmen, dass im Endspiel vorher noch jeder versucht, seine Forderungen in etwas real Werthaltiges zu tauschen. Die Gefahr liegt darin, dass plötzlich alle den Notausgang aus dem System suchen. Das dies noch nicht längst geschehen ist, grenzt für mich an ein Wunder. Das ist nur so zu erklären, dass die meisten Marktteilnehmer den Sinn für Geld verloren haben.

Wie oft auf dieser Seite bereits erwähnt, war Geld traditionell immer etwas, wofür vorher Arbeit geleistet werden musste. Arbeit vor Geld.
Bei Fiat-Money ist es umgekehrt, erst kommt das Geld (nun eine Schuld), dann folgt die Arbeit. Auch das kann funktionieren, solange auf die Geldschöfung zeitnah eine entsprechend geleistete Arbeit erfolgt. Der entscheidente Faktor dabei ist die Fälligkeit, also die Zeit. Der Faktor Zeit korreliert jedoch mit dem Zins. Ohne Zins spielt die Zeit keine Rolle mehr, der Zwang zu leisten wird in die Unendlichkeit verschoben. Für den Menschen spielt Zeit jedoch eine wesentliche Rolle, denn er lebt bekanntlich nicht ewig. Die Fälligkeit muss letztlich innerhalb der zu erwarteten Lebensspanne gesetzt werden. Sonst müssen die Schulden vererbt, oder abgeschrieben werden.
War die Aufschuldung schon ein Irrweg, setzt die Nullzinspolitk dem noch eins drauf. Das Problem wird nicht gelöst, sondern in die Unendlichkeit verschoben. Theoretisch, denn solange kann der Mensch aus rein biologischen Rahmenbedingungen nicht warten. Er will "Gewinne", (oder zumindest wenigstens noch glimpfliche Verluste) rechtzeitig realisieren. Daher muss und wird das System in absehbarer Zeit kollabieren.

Flüchtlingspolitik

Wer einmal einige Zeit in nordafrikanischen Ländern (abseits der Touristenhochburgen) Erfahrungen sammeln konnte, der weiß, dass die verklärten Vorstellungen unserer Gutmenschen vollkommen illusorisch sind. Die Menschen dort ticken ganz anders als in unserem Kulturkreis, und das ganz nüchtern und ohne Wertung erwähnt.
Die unterschiedlichen Religion spielt dabei noch nicht einmal die einzige Rolle. Weder der Islam, noch deren Kultur ist mit unseren traditonellen Werten kompatibel, und wer das nicht wahrhaben will, riskiert die totale Konfrontation. Falsch verstandene Toleranz ist kein Zeichen von Weltoffenheit, sondern von ideologisch verblendetem Wahn.
Satt zu einer Integration ist es zur Bildung einer Parallelgesellschaft gekommen, Tendenz zunehmend. Die Konfrontation ist vorprogrammiert.
Am Ende wird sich jeweils eine Kultur in einem räumlichen Gebiet durchsetzen. Das hat uns die Geschichte gelehrt. Ein friedliches nebeneinder ist begrenzt möglich, solange es eine Art Symbiose zwischen den Gruppen gibt. Davon sind wir jedoch meilenweit entfernt.

29. März 2016
Ostern war gestern...

Die Feiertage sind einigermaßen unspektakulär verlaufen.
Dass die Balkanroute "dicht" ist, sehen viele Politiker insgeheim als Positivum, da unsere Ressourcen dadurch merklich weniger belastet werden.
Die Probleme sind dadurch aber noch lange nicht gelöst. In Zirndorf wurde über die Feiertage ein Wachmann niedergeschlagen, weil er offensichtlich Asylanten auf ein bestehendes Rauchverbot hinwies. Interessant auch, wie sich die Berichterstattung in den Mainstreammedien so langsam wandelt.

Dann wird da noch über die effizenteste Lohn- und Rentenanpassung seit vielen Jahren schwadroniert.
Angeblicher Kaufkraftgewinn auf breiter Front, da Teuerungsrate so gut wie nicht vorhanden. Assetpreise und vor allem Immobilien werden in dieser Betrachtung, wie immer, außen vorgelassen. Die "Warenkorb-Inflation" taugt nichts. Nicht zu vergessen, dass unsere Lebensmittel subventioniert werden. Einmal direkt, und einmal indirket über zu niedrige Zinsen. Sowohl Landwirte als auch die industrielle Lebensmittelfertigung können mit billigem Geld investieren, was teilweise zu einem Überangebot führt und damit wiederum die Preise für deren Produkte drückt. Die Investitionen zahlen sich nicht aus, die meisten Kredite können wahrscheinlich niemals zurückgezahlt werden.
Fazit: Irgendwer muss am Ende die Rechnung bezahlen, egal, wie lange und mit welchen Mitteln das verschleppt wird.
Und diese Rechnung bezahlt der normale Bürger, eines Tages. Wahrscheinlich wachen die Leute erst dann, wenn es zu spät ist.

Bananenrepublik Deutschland
Internet-Zensur: Antwort aus dem Bundesjustizministerium
Aber mit dem Finger auf Russland oder China deuten. Der einzige Unterschied bei uns: Es wird wesentlich subtiler gemacht!

23. März 2016
Der islamische Terror gehört zu Europa

Was gestern in Brüssel passiert ist, war abzusehen. Nicht im Detail, aber das große Bild. Diametrale Gegensätze lassen sich nicht mit Gutmenschen-Fantasien unter einen Hut bringen. In vielen Dingen gibt es nur ein "Entweder-Oder".
Dass es noch weitere Anschläge dieser Art geben wird, daran zweifelt wohl keiner. Panik ist nach gegenwärtiger Sachlage jedoch auch nicht angesagt. Statistisch gesehen ist es immer noch unwahrscheinlich, dass jemand von uns Opfer eines Terroranschlags wird. Die Risiken für das eigene Leben sehe ich noch immer darin, Opfer einer schweren Krankheit oder eines schweren Unfalls zu werden. Dann gibt es auch noch die "ganz normale" Kriminalität.
Die öffentliche Entrüstung über den Brüssel-Anschlag welt- und europaweit sind eher scheinheilige Bekennnisse und größtenteils inszeniert, verbunden mit Durchhalteparolen. Von wegen Verteidigung der Freiheit (welch Ironie unsere Beinahe-Diktatur mit dem Begriff "Freiheit" in Verbindung zu bringen), oder Phrasen wie: Das wird Europa nur noch enger zusammenschweißen. Mutti hat wohl das Münchhausen-Stellverteter-Syndom.
Der islamische Terror hat bei uns momentan noch eher einen psychologischen Effekt, als dass er eine tatsächliche Bedrohung ist.
Aber was nicht ist, kann noch werden. Wirklich bedrochlich wird es erst, wenn die Islamisten flächendeckend, konzertierte Aktionen durchführen würden. Ob sie das von der Logistik her schaffen könnten, ist stark zu bezweifeln. Denkbar wäre es auch, dass es in Teilen der Republik zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt. Im Gegensatz zu einem Terroranschlag passiert das aber nicht aus "heiterem Himmel", sondern entwickelt sich über mehrere Tage oder sogar Wochen.
Falls das alles inszeniert sein sollte, dann zielt man auf die psychologischen Effekte ab. Diese dürfen jedoch nicht unterschätzt werden.
Wenn man beobachtet, mit welchen irrationalen Handlungen von der Masse der Bevölkerung auf bestimmte Ereignisse reagiert wird, ist vieles möglich. Wir sehen, dass ihn vielen Bereichen die geplanten Ereignisse psychologisch lange vorher vorbereitet werden, siehe Bargeldverbot.
Wir wissen weiterhin, dass das Finanzsystem unweigerlich dem Melt-Down zusteuert. Wenn es zu Chaos kommt, müssen dafür auch Sündenböcke bereitstehen.
Die Wut in der Bevölkerung wird sich spätestens dann entladen, wenn sie erfahren müssen, dass all ihre Ersparnisse und Vermögenswerte "weg" sind.
Erst wird die Wut in der Bevölkerung aufgestaut, so wie das gegenwärtig passiert. Und wenn der Druck im Kessel hoch genung ist, nimmt man den Deckel ab.
Ein probates Mittel, dass immer wieder funktioniert. Nicht nur die Islamisten lassen sich auf diese Weise instrumentalisieren, auch die Deustschen bzw. Europäer.
Wer dahintersteckt? Folge der Spur des Geldes. Cui bono?
Das, was die Gutmenschen als humanitäre Katastrophe empfindet, ist nichts anderes, als von den Eliten einkalkulierte Kollateralschäden, wenn es überhaupt als "Schaden" gesehen wird.

21. März 2016
"Flüchtlingsabkommen" mit der Türkei ist eine Farce...

Warum kompliziert, wenn's auch einfach geht? Kompliziert, und vor allem Unkontrollierbar ist das, was die EU mit der Türkei ausgeheckt hat.
Wie es einfach, und vor allem wirksam geht, machen uns die osteuropäischen Staaten vor. Die EU ist zum Scheitern verurteilt, so kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Irgendwann sollt eas Volk auf die Barrikaden gehen.

In eigener Sache: Die Linkliste ist alt und bedarf einer Aktualisierung. Einige Links funktionieren nicht mehr. Wird überholt, sobald etwas mehr Zeit.
Wir bitten um Nachsicht!

17. März 2016
Fluchtwege abgeriegelt?

Nein, diesmal geht es nicht um die Migranten, sondern darum, wie uns Bürgern die Wege abgeschnitten werden, unser sauer verdientes (Klein-) Vermögen zu retten. Hier ein gelunger Artikel auf den mmnews: Gold: letzte Rettung?

Was will die AfD?
Nach den Landtagswahlen am letzten Sonntag machen sich die Analysten darüber her, die Sache aufzuarbeiten.
Teilweise muss ich schmunzeln, was "Politexperten" ao alles abliefern:
Die AfD will die Bürger stärker überwachen, da sie eine massive Aufstockung der Polizeibelegschaft fordert.
Aha, die wollen also einen Überwachungsstaat? Ist es nicht so, dass die meisten Verbrechen im Bereich Einbruchdiebstahl gar nicht mehr aufgedeckt bzw. ernsthaft geahndet werden, und die Polizei das mit personeller Unterbesetzung begründet?
Das die Polizei auch andere Aufgaben wahrnehmen kann als Bürger zu bespitzeln und Strafzettel zu verteilen, daran wollen diese "Anal"ysten gar nicht denken.

Die Forderung nach mehr Freiheit und Eigenverantwortlichkeit wird gleichgesetzt mit einem Abbau des Sozialstaats.
Leistungen kürzen, was für eine Horrorvorstellung! Haben die Leute immer noch nicht kapiert, dass der Staat einem nur das (und das auch nur teilweise) gibt, was er uns zuvor weggenommen hat? Der Sozialstaat in dieser Form ist nicht mehr zu finanzieren. Daran ändert sich auch nichts, wenn das Problem totgeschwiegen bzw. ignoriert oder mit unwirksamen Mitteln bekämpft wird. Freiheit geht immer nur mit Eigenverantwortlichkeit einher. Entweder - oder!

Die AfD ist rechtspopulistisch. Populismus ist ein Negativschlagwort dafür, wenn eine Partei die Meinungen, Ängste und Wünsche der Bürger aufgreift.
Das Gegenteil von "populistisch" ist im Neudeutsch-Sprech anscheinend "demokratisch", was dann in etwa bedeuten soll, dass der Wille des Volkes vollkommen egal ist, und sich darüber getrost hinwegsetzen darf. Wir da oben sagen euch da unten schon, was ihr zu denken habt. Dafür habt ihr uns ja schließlich gewählt.
Ja, die Menschen sind mittlerweile ja so bequem geworden, dass man ihnen auch noch das eigenständige Denken abnehmen muss.

Die AfD ist nationalistisch rechstkonservativ (reaktionär) aufgestellt, und will zu inzwischen längst überholten Gesellschaftsmodellen zurückkehren.
Wenn sich Experimente nicht bewährt haben, warum soll man das Rad nicht auch wieder zurückdrehen dürfen?
Nicht jede Neuerung, egal ob technischer oder gesellschaftlicher Art, ist tatsächlich ein Fortschritt.
Die Keimzelle einer funktionierenden Gesellschaft, eine intakte Familienstruktur, ist in unserer Gesellschaft weitgehend zerstört.
Der Gender-Schwachsinn hat nicht zu einer wirklichen Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern geführt, sondern beide Geschlechter in Summe geschwächt.
Durch Zerstörung der Familienbande und deren Strukuren ist der einzelne Bürger der Willkür staatlicher Fürsorge ausgeliefert.
Man muss ja nicht gleich wieder zurück zu der Rollenverteilung wie vor 100 Jahren, aber darüber nachdenken, ob der eingeschlagene Weg sinnvoll und richtig ist, wird man wohl noch dürfen.
Wie sich diese neue Partei entwickelt, muss sicherlich beobachtet werden. Der rasante Erfolg innerhalb so kurzer Zeit zeigt uns aber, dass bei uns etwas nicht stimmt.
Nachdem die Blockparteien offensichtlich keine funktionierenden Perspektiven aufzeigen können, lohnt es sich, Alternativen kritisch (!) zu prüfen.
Ein Umbau der Gesellschaft ist zwingend notwendig, der Status Quo nicht nur keine Option, sondern gar unmöglich. Sollen wir weiterhin versuchen, mit neuen Wegen und Ideologien von Utopisten weitere, fragwürdige Experimente einzugehen, oder lieber zu altbewährten Strukturen zurückkehren?
Ich meine damit, nicht das Rad komplett zurückzudrehen, sondern die Teile beizubehalten, die sich als fortschrittlich erwiesen haben, und zurück zu den Strukturen, die früher nachweislich besser waren. Mir ist bewusst, dass die "gute, alte Zeit" ebenfalls ein Mythos ist, der bei vielen Menschen heute verklärt wird.
Es gibt für Alles einen ausgewogenen Mittelweg, darüber müssen wir nachdenken.

14. März 2016
AfD zweistellig...

... was zu erwarten war. Ich möchte das Wahlergebnis gar nicht groß kommentieren, sondern auf ganz andere Umstände Hinweisen:
Ist Ihnen am Wahlabend aufgefallen, welchen Blödsinn (fast) sämtliche Spitzenpolitiker in den Medien von sich gaben? Die Kommentare über die Wahl und deren Ergebnisse waren (meist) allesamt underirdisch schwachsinnig. Von soetwas werden wir regiert?

Super-Mario hat, nach Berichten in den MSM, noch weitere Asse im Ärmel. Das, was Helikopter-Ben bereits vor über 10 Jahren als theoretische Option zur "Bekämpfung" der "Deflation" angedacht hatte, nämlich notfalls das Geld aus Helikoptern abzuwerfen, falls die Nullzinspolitik nicht fruchten sollte. Draghi ist vielleicht sogar verrückt genug, die Ideen seines offensichtlichen Vorbildes Ben Bernanke in die Tat umzusetzen. Mario wird damit als Totengräber des Euros in die Geschichte der Geldpolitik eingehen.

Warnung vor Bürgerwehren und Heimatschützern
Das BKA warnt davor, dass "besorgte" Bürger das Gewaltmonopol der Polizei ignorieren, und sich sogenannten Bürgerwehren anschließen.
Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass die Polizei sehr effektiv ist, wenn es um Strafmandate für geringe (!) Verkehrssünden geht, bei der Aufklärung von Einbruchsdiebstählen aber eher eine jämmerliche Position einnehmen. Um dem anarchistisch-unkontrollierten Wildwuchs von "Bürgerwehren" proaktiv zu begegnen, gäbe es eine ganz einfache Lösung: Die Gründung eines Verbandes, in dem erfahrene Juristen ein Regelwerk sowie einen Verhaltenskodex ausarbeiten, an dem sich alle Verbandsmitglieder zu halten haben. So ein Verband hat außerdem die Möglichkeit, Öffentlichkeitsarbeit zu gestalten und zu koordinieren.
Was Bürgerwehren und Heimatschützer alles so treiben, sollte für die Bürger transparent bleiben. Ein Monopol ist für eine Gesellschaft immer schlecht, also auch ein Gewaltmonopol Allerdings braucht es für eine "Konkurrenz" einen eindeutigen rechtlichen und gesetzlichen Rahmen. Den will die Politk aber nicht schaffen. Wieder ein Beispiel von absolutem Politversagen. Man kann es getrost so sagen: Unsere Politiker sind daran schuld, wenn es zu unkontrollierten Bewegungen kommt, und Zusände á la Weimar eintreten. Die Entwicklungen sind vorauszusehen. Man darf sie nicht ignorieren!

11. März 2016
Money For Nothing

Zumindest die Banken können sich Dank Super-Mario nun Geld umsonst leihen. Genial - daneben.
Und nebenbei wird die Staatsfinanzierung auch noch ausgeweitet. Nur bringen tut's nicht das, was sich diese "Experten" da ausgedacht haben. Liegt einmal daran, dass die Zentralbankdeppen "Inflation" mit "Preisniveau" verwechseln.

Nach der Quantitätstheorie ist das Preisniveau ein Produkt aus Geldmenge und Umlaufgeschwindigkeit. Die Geldmenge können sie (die Zentralbanker) vielleicht noch erhöhen, wenn sie Anreize zur weiteren Kreditaufnahme bieten, wie der "geniale Trick" mit der Zinssenkung.
Wichtig ist das Wort "weitere" bei den Krediten. Weiter, immer weiter?

Was aber, wenn der Kanal voll ist? Banken vergeben keine Kredite ohne Sicherheiten. Irgendwann sind aber alle Beleihungsgrenzen, egal wie hoch sie gesteckt werden, ausgeschöpft. Dann können Kredite so billig sein, wie man will, es geht trotzdem nix mehr. Die Umlaufgeschwindigkeit soll erhöht werden, indem Guthaben mit einem Negativzins belegt werden. Schwundgeld nach guter, alter Silvio Gesell-Manier. Wenigstens etwas Positives hat die Sache. Endlich wird auch im praktischen Experiment nachgewiesen, dass die Freigeldtheorie nicht funktioniert. (Sarkasmus Ende)

Für die Pensionäre in unsere Gesellschaft ist die Entwicklung aber fatal.
Junge Leute können evtl. noch Kredite aufnehmen, da sie den Rest ihres (Arbeits-) Lebens sich als Schuldsklaven verdingen können. Die Alten müssen jedoch von ihren Ersparnissen (bzw. von den Versicherungen, denen Sie ihre Kröten während ihrer Schaffensphase anvertraut haben) leben.
Und die Ersparnisse werden durch die Zinspolitik der ZB gerade vernichtet. Die Jungen werden versklavt, die Alten müssen verhungern. Geil, nicht wahr?
Wenn die Bürger wirklich kapieren würden, was da vor geht, hätten wir schon morgen eine Revolution. Dabei hat diese Entwicklung nicht erst seit gestern eingesetzt. Kluge Köpfe haben diese Entwicklung bereits vor mehr als 20 Jahren sehen kommen, aber ihre Warnungen wurden in den Wind geblasen.

10. März 2016
Ausgemerkelt...

Wozu noch weiter anzählen, die Frau ist nach dem EU-Gipfel eigentlich so gut wie fertig.
Gleich einen Tag nach "die Balkanroute ist NICHT geschlossen schafften unsere EU-Nachbarn Tatsachen, die sogar vom EU-Ratspräsidenten ausdrücklich gelobt wurden.
Einen schlimmeren Schlag in die Fresse hätte man sich kaum vorstellen können, die Kanzlerin wurde in der EU abgekanzelt.
Wenn jemanden so etwas passiert, der noch einen Restfunken an Ehrgefühl besitzt, würde sofort zurücktreten.
Unsere Regierung ist insgesamt nur noch peinlich. Die Idee eines gemeinsamen und geeinten Europas hat Deutschland zunichte gemacht.
Wir schaffen das...

Tag X-12 vor Merkels Abgang (man muss im Leben manchmal wirklich Geduld aufbringen...)
Hier ein Link aus einer Leserzuschrift:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=920010548053936&id=804133422974983

Früher durften Narren die Wahrheit aussprechen, heute versuchen das die Komödianten.
Auch wenn es politisch vollkommen inkorrekt ist, ein Körnchen Wahrheit steckt immer drin.
Nachdenken...

Tag x-11 vor Merkels Abgang
Großkanzlerin des Hühnerstalls
(auf mmnews)
Sehr guter Artikel, der die momentane Situation treffend auf den Punkt bringt.

GLR-Blog: Das jetzige politische System in Deutschland ist am Ende

Das Problem ist, dass niemand die alten Zöpfe abschneiden will. Es fehlt hierzulande ein Führer (nein, ich meine nicht den größenwahnsinnigen Irren mit dem Schnauzbärtchen aus dem letzten Jahrhundert, und auch keine neuen Clones davon), der seinen Bürgeren wieder eine Identifikation mit den eigenen Werten und Kultur ermöglicht. In unserer Gesellschaft tickt entweder die Vorstellung "Multi-Kulti-Deutschland-Selbstkastration" oder ultranationalistische Herrenmenschkultur á la Adolf Größenwahn, als wenn es nichts dazwischen gäbe. Ein gesundes Selbstbewusstsein zum Deutsch-sein, sich dazu auch bekennen zu dürfen, ist in unserer Gesellschaft tabu. Jeder Ansatz, so etwas wie ein gesundes Nationalbewusstsein anzuregen, wird sofort mit der Nazi-Keule erschlagen. Diese Haltung ist erbärmlich. Die Besinnung auf eine nationale Identität ist nicht per se fremdenfeindlich. Ich denke, dass jeder Fremde bei uns tatsächlich willkommen ist, solange er unsere Werte teilt oder wenigstens respektiert.
Alle anderen Land der Erde, selbst alle unsere europäischen Nachbarn um uns herum, bekennen sich zu ihrere Nationalität. Warum auch nicht. Nur der Deustche darf sich nicht so fühlen. Wenn schon einen Identität, dann höchstens als Europäer. Welch ein Schwachsinn. Ein Franzose würde sich niemals nur noch als Europäer identifizieren. Das eine schließt das andere nicht aus. Da die Deutschen aber einen Komplex hinsichtlich ihrer nationalen Identität haben, möchten sie eine europäische Identität, mit der sie sich identifizieren könnten, auch dem Rest der Europäer aufzwingen.
Nur haben die überhaupt keinen Bock darauf, weil sie nicht nicht diese "deutsche" Verhaltensstörung haben. Die Deutschen merken gar nicht, wie sehr sie ihren Nachbarn mit der Forcierung einer europäischen Identität, die natürlich teutonisch geprägt sein muss, auf den Sack gehen.
Nur der Deutsche will unbedingt ein Europäer werden. Ein Italiener (zum Beispiel) denkt nicht im Traum daran, "Europäer" zu werden. Warum auch?
Er ist zufrieden damit, ein Italiener innerhalb eines geeinten und friedlichen Europas zu bleiben, innerhalb deren Grenzen er sich frei bewegen darf, ohne seine Identität verleugnen zu müssen. Diesen Traum mach das deutsche Trampel mit höchstmöglicher Beharrlichkeit aber gerade zunichte, mit Unterstützung der pathologischen EU-Bürokratten in Brüssel.

Tag X-9 vor Merkels Abgang
Staat will seine Bürger wie Mastvieh halten.
Bargeld abschaffen, "bezahlt" wird einem implantierten Chip!

ZDF: Propaganda für gechipten Mensch (auf mmnews.de)

Warum werden die "Viecher" gechipt? Weil man sie dadurch total überwachen kann. Wenn das nun auch mit den Menschen gemacht werden soll, müssten bei jedem vernünftigen Bürger eigentlich die Alarmglocken schrillen.
Einkaufsgewohnheiten, Bewegungsprofile, nichts bleibt mehr anonym. Die "schöne neue Welt" ist in erschreckender Reichweite gerückt.

In totalitären Systemen gibt es weder Freiheit noch individuelle Präferenzen, sondern Gleichschaltung. In diesen Systemen gibt es keine Marktwirtschaft und keinen Markt. Der Markt ist definiert als ein Ort, an dem Angebot und Nachfrage aufeinander treffen.
Ein Handel kommt deshalb zustande, weil verschiedene Menschen den Waren einen unterschiedlichen Wert beimessen, was die ganz natürliche Folge individueller Präferenzen ist. In einer gleichgeschaltenen Gesellschaft verliert der Begriff "Markt" seine Bedeutung. Der Markt verkommt zu einer Stätte der Zuteilung bzw. Verteilung. In diesem System verliert bzw. verändert auch der Begriff "Geld" seine Bedeutung.

In einer Marktwirtschaft erfolgt die Nachfrage über Geld. In einer zentralistischen Planwirtschaft erfolgt die Zuteilung über "Geld". Die Bedürfnisse entstehen nicht mehr aufgrund unterschiedlicher, individueller Prägung und Neigung, sie werden zentral und homogen gesteuert. Märkte funktionieren nur, wenn das Geldsystem funktioniert.
Der Insider hat ja wohl mittlerweile erkannt, dass unser Geldsystem nicht mehr funktioniert. Macht nichts, schaffen wir einfach die freien Märkte ab. So einfach ist das. Unser Zentralbankgeld ist planwirtschaftlicher Natur, und daher nicht mit so etwas wie einem freien Markt kompatibel. Und noch etwas: Marktgeld ist immer etwas, was aus einer Arbeit resultiert. Arbeit kommt normalerweise VOR dem Geld. Unser "Geld" entsteht nicht aus einer Arbeit, sondern aus einer Schuld. Hier sind die Dinge verdreht, Geld kommt VOR der Arbeit. Die Schuldsklaverei ist systembedingt vorprogrammiert.

Einer, der immer wieder auf diese Umstände hinweist, und die Auswirkungen beschreibt, ist Bill Bonner.
Lesen Sie einen seiner Artikel auf Rott & Mayer: Ausflug durch das Ghetto von Baltimore.
Geld ist Information. Es sagt uns, wie viel Lohn wir verdient haben, wie viel Dinge kosten, wie viel Gewinn, wie viel Verlust wir machen, wie viel etwas wert ist, wie viel wir gespart haben, wie viel wir ausgegeben haben, wie viel wir brauchen, und wie viel wir haben.
Geld muss weder "hart" oder "weich" noch teuer oder billig sein. Aber es muss ehrlich sein. Andernfalls fährt das gesamte System in den Graben.
Aber das neue Geld war ein einziger Schwindel. Es spannte den Wagen vor das Pferd. Das war Geld, bei dem niemand schwitzen musste, um es zu bekommen. Es war nur auf Kredit basierend. Arbeit wurde vorweggenommen. Es ging nicht mehr um Arbeit, die bereits erledigt wurde. Geld repräsentierte nicht mehr Reichtum. Es repräsentiert nur noch Anti-Reichtum: Schulden.
Folglich hörte die Wirtschaft auf, wahren Reichtum zu produzieren. Die Fed konnte aus dem Nichts Geld schöpfen, das niemand jemals verdient und niemand jemals gespart hatte. Es war nicht mehr die eigentliche Sache, es war eine Fälschung. Auf diese Weise wurden auch Aufwand und Belohnung voneinander getrennt. Die arbeitenden Menschen hatten zwar noch ihre Arbeit. Aber es war der Bankier, der Spieler, der Spekulant, der Kreditgeber, der Financier, der Investor, der Politiker oder der Insider, der richtig viel Geld verdiente.


Tag X-8 vor Merkels Abgang
Murksels Umfragewerte steigen wieder? Aber klar doch! Honecker hatte auch 99% Zustimmung.

Aber nun etwas anders. Gerade WISO im ZDF Wahrheitssender gesehen. Da gibt es eine Rhode-Maschinenbaufabrik, deren Geschäftsführer verzweifelt einen Elektroingenieur sucht, die Stelle wurde bundesweit ausgeschrieben. Aber keiner will, was wieder einmal den Fachkräftemangel beweist. Und dann wird da noch in diesem Zusammenhang eine Jobbörse für Aufgedringlichte vorgestellt. Workeer.de. Irgendwo auf einem eingeblendeten Formular erkenne ich flüchtig so etwas wie 15,- €/h. Öha, 15 satte Stundeneuronen für einen Elektroingenieur? Die werden der Fabrik sicherlich die Bude einrennen. Nein, nicht schlecht gesehen. Auf workeer.de/arbeitgeberprofil/9237 wird der Stundenlohn von 15,- € bestätigt. "Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt, würde der Menschen ist unantastbar," steht da. "Würde" tatsächlich klein geschrieben, würde mich wundern, wenn anders. Alles klar? Alles klar!
Wir zahlen in unserem Betrieb 15,- Stundeneuro einem minderqualifizierten Facharbeiter mit rudimentären Deutschkenntnissen, Englisch ist überhaupt nicht, eher schon Xxxxisch, mehr bekommen wir für dieses Geld eben nicht.
Die Mär vom Fachkräftemangel habe ich schon lange festgestellt. Deckt sich in keinster Weise mit meinen Erfahrungen. Wir bekämen jede Fachkraft der Welt, falls die Bezahlung stimmt. Die deutsche Industrie will hochqualifizierte Fachkräfte für das Entgeld eines Hilfsarbeiters. So sieht es aus!
Welcome Idiots! Nur leider sind selbst die nicht so blöd! Die wissen genau wie man bei uns - ohne einen Finger krumm zu machen - wesentlich mehr Knete macht.
Diese Verlogenheit ist zum Die Bürger werden bei uns nach Strich und Faden verarscht. Lasst es Euch weitehin gefallen!

Tag X-7 vor Merkels Abgang
Nürnberg: Linksextremisten greifen Gasthaus an

Das »Engagement« der linksextremistischen Antifa erhielt erst vor wenigen Tagen eine deutliche Solidaritätsbekundung vom Vorsitzenden der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, direkt aus dem Deutschen Bundestag. Noch in derselben Nacht zerlegten die Linksextremisten ein Gasthaus in Nürnberg und richteten 10 000 Euro Sachschaden an, wegen einer geplanten Veranstaltung der Alternative für Deutschland.
Die Nazis haben damals Synagogen verwüstet...

Tag X-5 vor Merkels Abgang
"Für die tut ihr alles – für uns tut ihr nichts!"

Um den "Rechtspopulisten" den Wind aus den Segeln zu nehmen, wollen die Sozis wieder einmal kräftig umverteilen, sprich: Schulden machen.
Nicht nur die "Flüchtlinge" sollen profitien, der kleine Sozialbürger soll auch wieder in den Genuss staatlicher Wohlfahrt kommen. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Richtig, es gibt keine andere Alternative. Robin Hood hat den Reichen genommen, um es den Armen zu geben.

Unsere Regierunen schonen die wenigen Reichen (warum wohl?), schröpfen den immer ärmer werdenden Mittelstand (den es bald nicht mehr geben wird), und verteilen an die Leistungsverweigerer. Wenn die Sozis zur Finanzierung ihrer Wohltaten, egal ob neue Eindringlinge oder bereits festgezeckte Einwohner neue Schulden aufnehmen, dann bedeutet es nichts anderes, als dass jedem Bürger (ungefragt!) ein neuer Kredit aufgezwängt wird, bei dem zunächst nicht getilgt werden muss. Wohlstandsfinanzierung (Konsum auf Kredit) führt immer ins Verderben. Die einzige vernünftige Rechtfertigung für die Aufnahme eines Kredites ist eine selbsttragende Investition. Leider gibt es hier kaum noch Möglichkeiten.

Die "geniale" Idee der Sozis, die Voksseele mit Wohltaten zu beruhigen, führt in den Ruin.
Ein Staat geht nicht pleite, es sind seine Bürger, die die Rechnung am Ende zahlen müssen.
Nur die dümmsten Schweine wählen ihren Metzger selbst...

Tag X-2 vor Merkels Abgang
Unsere Kanzlerin hat durch ihre Politik der einsamen Entscheidungen definitiv an Rückhalt verloren, sowohl innerhalb der Regierung als auch in der Bevölkerung.
Warum lässt sich Merkel ihren Kurs nicht pseudodemokratisch legitimieren, und stellt die Vertrauensfrage?
Warum wird die Murksel nicht abgesetzt, wenn sie keine Mehrheit mehr hinter sich hat?
Ob es dafür nicht bereits zu spät ist, wäre eine andere Frage, aber eine Signalwirkung hätte das auf jeden Fall auch in Richtung der Länder, die Merkels bedingungslose Einladung nach Deutschland missverstanden haben.
In Diskussionen in meinem Umfeld sind die Leute zwiegespalten. Einerseits stellen sie fest, dass das Boot langsam voll ist, andererseits entfalten die Propagandabilder aus den MSM ihre Wirkung, dass den "armen Leuten" doch irgendwie geholfen werden muss.
Mit Gefühlen kommen wir bei globalen Problemen jedoch nicht weiter. Der Mensch als Gruppenwesen ist genetisch offensichtlich darauf programmiert, Empathie zu empfinden. Anders wäre ein Leben in einer Gruppe auch gar nicht praktikabel bzw. nicht möglich. Diese genetisch bedingte Eigenschaft wurde jedoch in einer Zeit ausgebildet, in der es keine elektronische Kommunikation gab, die die gesamte Erde zum globalen Dorf werden lassen konnte. Mit den angeborenen Instinkten lösen wir aber leider keine Probleme, die durch den technologischen "Fortschritt" entstanden sind.

Fakt ist, dass die natürlichen Ressourcen auf diesem Planeten begrenzt sind. Fakt ist weiterhin, dass es bei knappen Ressourcen immer zu Verteilungskämpfen kommt. Ressourcen effizienter einzusetzen ist nur dann eine Lösung, wenn auf der anderen Seite die Nachfrage nicht ins Unermessliche weiter steigt. Ansonsten ist das nur eine Verlängerung des Spiels. Nachhaltig ist nur durch ein Gleichgewicht zu erreichen.
Stellen wir uns dazu eine simple Balkenwaage vor, wenn man auf der einen Seite was drauf gibt, muss auf der anderen Seite nachgelegt werden. Und umgekehrt natürlich. Es geht hier nicht um eine ethische oder moralische Bewertung irgend einer Angelegenheit, es geht lediglich darum zu erkennen, ob etwas machbar ist, oder nicht. Moralisch hohe Ansprüche sind vielleicht anerkennenswert, deren Umsetzung mag jedoch nicht immer praktikabel sein hinsichtlich eines nachhaltigen Gleichgewichtes. Visionen sind wichtig, man darf sich dabei aber nicht in aussichtslose Unterfangen verrennen.

Zur Flüchtlingsdebatte (Armutszuwanderung) gibt es ein schönes Video unter youtube, das Sie leicht selbst finden wenn Sie "numbers USA" googeln. Vielleicht holt das den einen oder anderen Gutmenschen von seiner Wolke runter. Ich verurteile diesen "Gutmenschen" nicht pauschal, sage ihnen jedoch klipp und klar, dass ein Handeln mit Herz, aber ohne Hirn fatale Auswirkungen haben kann, und unter Umständen das Gegenteil von dem bewirkt, was diese Leute bezwecken wollten.
Gut gemeint, aber schlecht gehandelt, ist und bleibt am Ende schlecht. Leider ist es heutzutage etwas aus der Mode gekommen, dass die Verantwortung für das eigene Handeln uneingeschränkt übernommen wird.
Moral Hazard wird auch dadurch gefördert, weil andere das einfach so zulassen. Wir leben in einer Welt voller Fehlanreize, und wohin das führt, kann ein einzelner Mensch kaum noch überblicken. Gut ist das jedenfalls nicht. Die Karre sitzt so tief im Dreck, dass ich Ihnen keine Lösung anbieten kann, außer den Vorschlag, Schadensbegrenzung zu betreiben. Es gibt für die Zukunft wahrscheinliche gemütlichere Plätze auf dieser Erde, als ausgerechnet in Deutschland. Schade. Was haben wir gelernt?
Es bedarf keines Adolf Hitlers, um dieses Land in Schutt und Asche zu legen. Wir schaffen das, auch so...

Tag X vor Merkels Abgang
Inzwischen dürfte es auch den MSM langsam dämmern, dass Merkels Idiotenpolitk alternativlos gescheitert ist.
Die Kosten für die Bevölkerung sind nicht mehr seriös kalkulierbar.
Eines dürfte jedoch sicher sein: Die letzte Substanz, die (wenigstens) noch zur (teilweisen) Bedienung der Anwartschaften der einhemishcen Bevölkerung vorhanden war, wird nun restlos an unsere Neubürger verfüttert. Nur für ein kurzes konjunkurelles Strohfeuer, das dadurch angeheizt wird.
Renten weg, sowohl staatliche als auch private, und sonstiges Vermögen weg, weil konfisziert werden wird, weil muss. Alle Vermögenswerte innerhalb des Systems sind mehr oder minder abzuschreiben. Nach dem unvermeidbaren Crash werden die gegenwärtig anfallenden "Altlasten" dem Wiederaufbau entgegenstehen.
Um das zu begreifen, muss man kein Hellseher sein. Warum wollen die Briten raus aus der EU? Die sehen, was kommt, und betreiben Schadensbegenzung. Unsere Regierung hingegen betreibt Schadensmaximierung. Es wird zu massiven Verteilungskämpfen kommen. Suchen Sie sich schon einmal einen Ort, wo das Potenzial zu solchen Verteilungskämpfen geringer ist als anderswo. In einigen Gegenden wird die Lage so eskalieren, dass das Leib und Leben bedroht sein werden.
Dass der Crash des Systems vor ca. 8 Jahren verhindert wurde, ist aus heutiger Sicht eher eine Katastrophe als ein Segen. Ein Reset zur damaligen Zeit wäre zwar schmerzhaft gewesen, aber durchführbar. Wenn der Laden heute auseinanderbricht, wird es blutig!

18. Februar 2016
Leserzuschrift zur Ungleichbehandlung

1.) Ein Deutscher, der jahrelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, erhält - nach Ablauf des Arbeitslosengeldes I - kein Hartz IV, wenn er Eigentum besitzt. Ein Syrer erhält nach Unterbringung und Einleben 392 Euro pro Monat plus Wohnkosten (vermutlich Miete, Strom, Möbel, Wasser, Kommunale Abgaben etc.) - aber auch Deutschunterricht, Ausbildung, Betreuung und sonstige Hilfen. Dabei wird nicht untersucht, ob der Syrer nicht ein paar Häuser oder Bauland in Damaskus und hektarweise Ackerland im syrischen Hinterland besitzt, was nach der Krise wieder nutzbar wäre. Jeder deutsche Student, der nicht gerade reiche Eltern hat, bekommt BaFÖG, damit er leben kann, muss dies aber später zurueckzahlen. Und das ist gut so. Warum also nicht den Unterhalt der Flüchtlinge auf Darlehensbasis vergeben? Ich bin nicht so naiv, dass ich glaube, dass diese Gelder auch tatsächlich alle wieder eingetrieben werden könnten, aber diese Perspektive wärde sicherlich viele Flüchtlinge abhalten, nach Deutschland zu kommen.

2.) Ich finde es unerträglich, dass es zu vielen Demonstrationen gleichzeitig Gegen-Demos gibt. Dadurch wird die freie Meinungsäusserung der Demonstranten unterdrückt, was ausserordentlich un-demokratisch ist, zweitens kostet das Verhindern von Gewalt sehr, sehr viel Geld. Riesige Polizeiaufgebote müssen die Streithähne auseinander halten. In der Regel entsteht auch Sachschaden oder gar Personenschaden. Ich würde ein Gesetzt erlassen, dass zwischen Demo und Gegen-Demo ein räumlicher und/oder zeitlicher Abstand bestehen muss. Also könnte heute eine PEGIDA-Demo stattfinden und morgen eine Demo des Schwarzen Blocks. Oder eine PEGIDA-Demo in Leipzig und eine Demo des Schwarzen Blocks in Berlin. Das würde den Steuerzahler finanziell entlasten und demokratische Rechte würen gewährleistet. Für alle Beteiligten!
Was halten Sie von solchen Ideen? Wie kann ich solche Vorschläge laut machen, dass sie gehört werden bzw. von den massgeblichen Personen (Politikern) überdacht werden?


Warum das passiert?
Weil die Leistungsträger in unserer Gesellschaft das mit sich machen lassen!
Jeder Bürger mit gesunden Menschenverstand sieht, was da schief läuft. Vernünftige Lösungen sind hier nicht mehr gefragt.
Das Fiat-Money System ist am Ende, und die notwendige Folge ist, den Bevölkerungsanteil mit Besitzständen "offiziell" zu enteignen.
Die Vermögenswerte sind real nicht vorhanden, da die (schuldnerische) Gegenpartei nicht leisten kann. Für den Zusammenbruch benötigen die Eliten einen Sündenbock. Das ganze ist eine riesige Inszenierung, um den Bürger abzulenken und in die Irre zu führen.
Dazu wird der Hass in der Bevölkerung aufgebaut. Einheimische gegen Ausländer, Verwurzelte gegen Flüchtlinge, "Linke" gegen "Rechte".
Das Chaos wir inszeniert, damit es von den wahren Schuldigen ablenkt. Die Kosten spielen keine Rolle, da das Geld dafür die Druckerpresse liefert.
Das System wird absichtlich gegen die Wand gefahren, da die Aufrechterhaltung auf Ewigkeit systembedingt nicht möglich ist.
Maximales Ausquetsching der Bevölkerung. Die Top-Eliten "verdienen" auch bei einem Zusammenbruch. Im Aufschwung haben sie auch kräftig abgesahnt, aber, um die Motivation der Ameisen zu steigern, hat die Bevölkerung am Wohlstand mit partizipiert. Diese Art von Wachstum ist nicht mehr möglich, da eine Sättigung eingetreten ist. Also schafft man neue "Bedürfnisse", selbst wenn diese darin bestehen, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
Acuh wird wird Kasse gemacht. Wenn dann alles kurz und klein geschlagen ist, und die Bevölkerung entreichert ist, bestehen tatsächlich wieder echte Bedürfnisse, und der verlorene bzw. geopferte Wohlstand muss wieder neu erarbeitet werden. Die meisten Leute durchschauen leider nicht dieses perverse Spiel.
Cui bono? Folge der Spur des Geldes!

Valentinstag 2016
Spaltung der Gesellschaft

Wir erleben soetwas wie Weimar im letzten Jahrhundert.
Es fehlt nicht mehr viel, und es kommt zu Straßenschlachten zwischen "linken" und "rechten" Gruppen. Das ist erschreckend, denn wir wissen aus der Historie, wie das enden kann.
Natürlich bin ich kein Hellseher, wie es endet, weiß ich nicht. Die Demoktratie jedenfalls ist gefährdet, es wird wahrscheinlich zu einem totalitären Regime kommen.
Dem geht noch ein Zusammenbruch des Finanzsystems voraus. Damit kann sich auch der Staat nicht mehr re-finanzieren.
Ich versuche immer noch, die Intension des ungezügelten Flüchtlingsstroms nach Europa zu begreifen. Dazu greifen verschiedene Thesen:
1.) Das ganze ist von unseren "Feinden" gesteuert, um Deutschland bzw. Europ azu destabilisieren.
2.) Es ist die grenzenlose Dummheit unserer Regierung unter Führung einer unfähigen Kanzlerin.
3.) Durch den Flüchtlingsstrom wird eine systemverlängernde Aufschuldung inszeniert.
Das Kreditgeldsystem lebt nur weiter, indem irgendwo im System neue Kredite geschaffen werden.
Die neue "Asylindustrie" schafft zunächst einmal ein "Investionsvolumen" gigantischen Ausmaßes.
Nicht vergessen, Sozial-Industrie und (inzwischen krankhaft gewordene) "Gesundheitsindustrie zielten in die gleiche Richtung. Ebenso wie die berühmte "Abwrackprämie", sowie die nun angedachte Subvention von Elekrtroautos. Das alles ist der nackte Wahnsinn.
Die Grundentscheidung jeder sinnvollen Investition ist ein "Return", es muss sich "rechnen".
Dass die "Investition" in "Flüchtlinge" sich jemals rechnet, daran glauben inzwichen nicht einmal mehr die eingefleischesten Sozilaisten. Als Argument kann nur noch so etwas wie ein humanitärer Aspekt herhalten, aber selsbt dann wurde das Pferd von hinten aufgezäumt. Wenn es um humanitäre Hilfe ginge, gäbe es bessere, und vor allem effizientere Möglichkeiten.
Was unser Staat gemacht hat und weiterhin macht, ist eine der brutalsten Eingriffe in die Freiheits- und Eigentumsrechte seiner Bürger.
Aus den ganzen Aktionen erfolgt keinerlei ROI, wir bleiben also auf den Kosten sitzen.
Und nicht zu vergessen, sind in einem Schuldgeldsystem die Guthaben des einen die Schulden des anderen. Da die Schulden NIEMALS zurückgezahlt werden können, muss es zwangsläufig zu einer Ausbuchung kommen, was letztlich einer Enteignung der Besitzenden gleichkommt.
Vielleicht erinnern Sie sich noch an das Dossier der "Boston Consulting Group" vor einigen Jahren.
Die hatten einen Lösungsansatz, bei der die Deutschen (im Vergleich zu anderen Europäern) noch relativ günstig weggekommen wären, indem man "nur" ca. 10% aller Vermögenswerte konfiziert, und einen Reset durchführt. 10% Zwangsabgabe heute? Vergessen Sie es! Damit ist es jetzt lange nicht mehr getan, und mit jedem Tag, den wir weiter vergeuden und abwarten, wird die Situation schlimmer. Ich habe keine Ahnung, wie hoch der "Cut" heute sein müsste, wenn er denn realisiert werden würde. In einem Zinseszinssytem folgt so etwas i.d.R. einer Exponentalfunktion. Der Mensch neigt dazu, linerar zu denken, so dass das wahre Ausmaß der Katastophe wahrscheinlich nicht bewusst ist. Durch die bewusste Disinformation der "Lügenpresse" wird diese Bewustsein auch nicht vermittelt. Die Mainstreampresse wehrt sich vehement gegen die Unterstellung, sie würde die Unwahrheit verbreiten. Unter "Lügen" muss man nicht die direkte Lüge verstehen, sondern die Manipilation durch selektive und einseitige Berichterstattung, und hier können sich unsere Mainstream-Medien nicht mehr herausreden.


Ich bin erklärter Gegner unsere realen, "merkelschen" Flüchtlingspolitik.
Die "Linksidioten" werden mich deshalb als "fremdenfeindlich" abstempeln. Aber was stört mich die Meinung von debilen Schwachköpfen. Ich weiß, dass ich nicht fremdenfeindlich bin, sowenig es die meisten unserer Leser hier ebenfalls sind. Eine Gesellschaft profitiert durchaus durch einen Zuzug von Fremden, wenn er mit entsprechendem Weitblick organisiert wird. Fremde können zu einer Bereicherung werden, wenn sie in unsere Gesellschaft integriert werden, und einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Das geht aber nicht hau-ruck, unkoordiniert, und emotional-hirnlos.
Das ist ein langer Prozess, der behutsam und vorsichtig gestaltet werden muss. Eine Gesellschaft vertägt nur einen geringen Anteil an Neuankömmlingen, der erst integriert werden muss, bevor neue Ankömmlinge aufgenommen werden können. Das ist ein Prozess, der über Generationen langsam voranschreitet. Diese Gesellschaft muss sich über gemeinsame Werte definieren, wenn sie funktionieren soll. Dieser Anpassungsprozess (auf beiden Seiten) geht nicht von heute auf morgen, sei denn, wahnsinnige Ideologen veranstalten eine mehr oder minder gewaltsame Umerziehung.
Wie erkennbar, läuft dieser Umerziehungsversuch bereitst, nämlich mit uns Deutschen.
Dagegen wehre ich mich. Ich bin nicht gegen Fremde per se, aber ich bin dagegen, dass unsere Kultur und unsere Werte auf einen Schlag vernichtet werden, statt es einem natürlichen Wandel über die Zeit gestatten zu lassen. Ich habe nichts gegen Fremde, die hier Wohlstand unf Glück suchen, wenn sie dafür bereit sind, VORHER etwas zu leisten, und ihren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Das ist es nämlich, was die meisten Bürger ankotzt.
Ich will weder eine Neidkultur, noch Umverteilungsfetischisten. Wer für seinen Wohlstand etwas geleistet hat, dem sei er vergönnt, egal ob Fremder oder Einheimischer.
Das ist eine der Grundprinzipien in einer Marktwirtschaft.

Das mit der Sozialindustrie ist ein Riesengeschäft, für einige wenige jedenfalls. Gefühlsduselei ist oftmals nur ein Marketinginstrument für die Schafe, die das nicht durchblicken. Lassen Sie sich nicht einlullen, meist wird die Gutmütigkeit der Schafe nur schäbig ausgenutzt. Wenn Sie helfen wollen, dann machen Sie Ihre Augen auf und tun das direkt. Das Elend ist direkt vor Ihrer Tür, um das zu sehen, müssen Sie nicht erst die Glotze einschalten. Hilfbereistschaft verlangt auch keine Quote. Sie müssen sich nicht engagieren, wenn Sie das nicht wollen. Genauso wenig kann man in einer freien Gesellschaft von jemnden anderen verlangen, sich für andere bis zur Selbstlosigkeit aufzuopfern. Und das ist eine Sache, die jeder für sich selbst ausmachen muss.
Dem Staat geht das nichts an! Eigentlich geht dem Staat vieles nichts an. Hier liegt die Ursache allen Übels. Lassen Sie sich nicht dafür instrumentalisieren ihren Unmut gegen diejenigen zu richten, die für die ganze Misere nichts dafür können...

Aschermittwoch 2016
Alles vorbei?

Nun, die närrische Zeit (im Sinne von öffentlicher Verblödung) geht weiter.
In den Mainstream-Medien wird das, inzwischen zur Normalität gewordene Drama immer noch relativ heruntergespielt. Die Asylpolitik ist immer noch das beherrschende Thema.
Und es lenkt davon ab, dass das System den Geruch von Verwesung annimmt.
Bankenkrise (Deutsche "Derivate" Bank am Abgrund!), Griechenlandkrise, BRICS-Krise, Öl-Krise (Ironie des Schicksals: diesmal sind es die zu NIEDRIGEN Preise), Aktien-Krise, und so weiter.
Dem Hartgeldler sollte nicht entgangen sein, dass das Finanzsystem am Abgrund steht. Das war es vor 8 Jahren zwar auch schon einmal, aber diesmal ist es fraglich, wie es gerettet werden könnte.
Wobei das Wort "Rettung" sarkastischen Zynismus darstellt, zu Retten gibt's da nichts mehr, Tote sollten beerdigt werden. Die Frage stellt sich also in der Form, wie man das Zombie-System weiterhin "erhalten" will, falls man es überhaupt erhalten will.
Die Nullzinspolitik ist gescheitert, und das schwachsinnigste aller ökonomischen Experimente, das die Welt jemals gesehen hat, NEGATIVZINSEN auf GUTHABEN, wird ebenfalls nichts bringen.
Ich meine, wie soll das weitergehen? Richtig: Den Negativzins bis auf 100% anwachsen lassen!
So etwas geht aber schneller, indem man gleich eine richtige Währungsreform durchführt.
Und weil das alles in Richtung eines deflationären Crashs geht, muss zuvor natürlich auch das Bargeld abgeschafft werden. Mit Marktwirtschaft hat das natürlich nichts mehr zu tun, die Marktwirtschaft ist abgeschafft, die Ökonomen können ruhig nach Hause gehen, da die Planwirtschaftler das Ruder übernommen haben. Geld wird heute praktisch zugeteilt. Dass es hinter zu jedem neuen Kredit immer noch eine Gegenbuchung gibt, ist nur noch eine Formsache, um den Schein zu wahren. Für den kleinen Mann schaut es düster aus, fast alle Wege, seine Ersparnisse zu retten, sind abgeschnitten? Aber das ist uns ja auch nicht ganz neu, vorbereitet wurde das schon lange.
Die meisten Leute realisieren zwar, dass die derzeitige Lage nicht zum Besten ist, auf welchem Pulverfass wir sitzen, ist aber nur wenigen bewusst.

3. Februar 2016
Von lauter Vollpfosten umgeben

Hotels für Migranten: so lässt sich Berlin über den Tisch ziehen
Sind unsere Politiker "nur" vollkommen debil, oder ist das Hochverrat?

Neuer Beschäftigungsrekord
[...] Zudem werden so viele Menschen arbeiten wie noch nie. „Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten könnte um 540.000 steigen – und mit 30,74 Millionen ein Allzeithoch erreichen“, prognostiziert Weise. „Wir erleben einen sich selbst verstärkenden Prozess: Arbeit schafft Arbeit.“[...]
In B5 aktuell wurde Weise (nomen non est omen) noch etwas ausführlicher zitiert. Durch die Zuwanderer entstehen zahlreiche neue Jobs (Anmerkung: in der Sozialindustrie!), diese Leute (in den neu geschaffenen Arbritsplätzen) brauchen ein Mittagsessen und Betreuung für ihre Kinder, und generieren somit neue Jobs. Das ist also der sich selbst verstärkende Prozess.
Wie kann man nur einen solch hirnverbrannten Blödsinn verzapfen. Und schlimmer noch, wie können die Bürger solchen Schwachsinn auch noch für bare Münze nehmen. Volkswirtschaftlich gesehen, vollkommen unhaltbar!
Arbeit schafft keine Arbeit, niemals! Das einzige, was Arbeit schafft ist NACHFRAGE!
Alleine die Nachfrage schafft Arbeit, fragt sich aber immer noch, an welcher Stelle.

Und wer will schon Arbeit? Um das geht es überhaupt nicht. Keiner will wirklich Arbeit, sondern Wohlstand.
Einen kleinen Haken hat der fromme Wunsch. Um Wohlstand zu generieren, muss geleistet werden.
Ich verwende hier bewusst den Ausdruck "Leistung" und nicht "Arbeit", weil Arbeit nicht unbedingt Wohlstand schafft.
Beispiel: Die erste Schicht buddelt Löcher aus, die zweite Schicht füllt sie wieder zu. Beide haben zwar Arbeit verrichtet, aber es wurde nichts geleistet, was der Wohlstandsvermehrung in einer Gesellschaft dient.

Eine reine Dienstleistungsgesellschaft schafft ebenfalls keinen Wohlstand. Dies ist alleine dem produzierenden Gewerbe vorbehalten.
Frisöre können sich gegenseitig die Haare schneiden. Was ist per Saldo dabei gewonnen? Nichts!

Dienstleistungen machen in einer arbeitsteiligen Gesellschaft nur dann Sinn, wenn der produzierende Part dadurch entlastet wird, also mehr produzieren kann, wenn er die Dienstleistung in Anspruch nimmt.

Die Zuwanderer machen zwar Arbeit, aber sie produzieren nichts (Außer Müll. Sarkasmus aus!).
Der Effekt ist also keine Wohlstandsvermehrung, sondern, ganz im Gegenteil, eine massive Vernichtung von Wohlstand.
Nachfrage erfolgt durch Geld. In unserer Gesellschaft erfolgt die Nachfrage ausschließlich über Geld.
Normalerweise entsteht (echtes) Geld durch (eine dem Geld vorgelagerte) Leistung. Öha?
Nicht bei uns, Geld wird ex nihilo per Kredit geschöpft. Verdammte Scheiße, dass ich keine Bank bin.
Ich muss für mein Gehalt leider eine Leistung bringen. Drecksbanken!
Auch den Regierung (zumindest u.A. der deutschen) wir Geld für lau hinterhergeworfen. Drecksregierung!

Die zusätzliche Nachfrage kommt ausschließlich über leistungslos erzeugtes, frisches Geld, also Krediten!
Ohne Leistung entsteht aber kein Wohlstand. Eine leistungslose Nachfrage kann nur generiert werden, indem Ersparnisse abgeschmolzen werden.
Raten Sie einmal, welche Ersparnisse (oder Reserven, Ressourcen) angegriffen werden.

Ich begreife nicht, wie diese Schwachmaten es immer wieder schaffen, die Bevölkerung zu verarschen.
Ich meine, das ist nicht nur eine harmlose Verarsche, das ist höchst kriminell. Wieso lassen wir (das Volk) uns das gefallen?
Ich packe das nicht mehr! Wie brunz-blöd ist unsere Gesellschaft?
Was ist so kompliziert daran, die einfachsten, volkswirtschaftlichen Zusammenhänge zu begreifen?
Das ist nicht schwieriger als der Dreisatz! O.k. auch das beherrschen die meisten inzwischen auch nicht mehr. Welch eine Schande!
Ihr Blödmänner habt den eigenen Untergang mehr als verdient. (Gut, die Leser dieser Seite vielleicht ausgenommen!)
Ende - aus, ich geh jetzt kotzen...

Leserzuschrift:

die hysterische Aufregung und aufputschende Berichterstattung bzw. Meinungsmache ist unerträglich.
Sie fördert weder Demokratieverständnis, noch ist sie geeignet zu einer Versachlichung der Disskussion beizutragen.
Hier ist das Interview, auf das sich die ganze Empörung bezieht:
AFD: Frauke Petry über Kontrollen an den Grenzen sowie das Verhältnis ihrer Partei zu Gewalt und Rassismus - Sie können es nicht lassen!“

2. Februar 2016
Idiocracy

Nachtrichtensendungen und Talk-Shows anzusehen, ist inzwischen Masochismus.
Was ist echt? Was ist inszeniert?
Dass wir so tief fallen, hätte ich mir nicht vorstellen können.
Was unsterscheidet die Bundesrepublik noch von den ihr angeprangerten Schurkenstaaten? Was mich wundert ist, dass die Gehirnwäsche bei uns immer noch relativ gut funktioniert. Deutschland hat fertig. Was für ein Land! Geldmonopol, Gewaltmonopol, Meinungsbildungsmonopol.
Wie immer, wenn es eine Monopolstellung gibt, wird das gerne missbraucht. Nur eine Frage der Zeit.
Die Antwort zur letzten, möglichen Rettung ist klar: Abschaffung aller Monopole, vor allem auch die des Staates.
Wir sitzen so etwas in der Mausefalle, und die meisten von uns bemerken das nicht einmal.
Welch ein zynischer Hohn, den Russen, Chinesen oder ganz aktuell, den Saudis Missachtung der Menschenrechte vorzuwerfen.
Ich will damit nicht behaupten, dass diese Staaten besser sind, aber bevor wir anderen mit erhobene Zeigefinger begegnen, müssen wir erst vor der eigenen Haustüre kehren. Ob es dafür aber nicht bereits zu spät ist?

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass es wieder einmal zu einer globalen Rezession kommt. Ob damit der finale Crash des (Finanz-) Systems einhergeht, kann nicht mit absoluter Sicherheit prognostiziert werden. Was können die Zentralbanken noch tun? Den Wahnsinn auf die Spitze treiben? Was in Deutschland passiert, ist absehbar. Die Mittelstandsgesellschaft ist passé. Die meisten, die sich (noch) zum Mittelstand zugeghörig fühlten, sind mittlerweile Proletarier. Keine Ersparnisse, keine Produktionsmittel, sie leben quasi von der Hand in den Mund.
Ersparnisse innerhalb des Bankensystems werden gerade systematisch vernichtet. Aus die Maus...

19. Januar 2016
Finanzexperte Bill Holter: "Es ist soweit, der Kollaps ist da!"

Eine Finanzwelt mit "undedeckten Schecks" funktiniert nur, solange das "credo", der Glaube daran vorhanden ist.
Das Wort "Kredit" ist davon abgeleitet. Wenn die Derivatebombe hochgeht, und anscheinend geht sie gerade hoch, dann ist es mit unserem Kreditgeldsystem vorbei.
Es wird weltweit zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen kommen. Rette sich, wer kann. Die Welt, so wir sie momentan kennen, ist nicht zu retten.
Wie was im Detail abläuft, ist kaum absehbar. Handeln Sie nach dem Motto: Mit dem Schlimmsten rechnen, und auf das Beste hoffen!

Umfragewerte? So einfach geht das...

14. Januar 2016
Aussichten

Ich setze hier einmal voraus, dass unsere Leser sich mit den Prinzipien unseres globalen Finanzsystems hinreichend auseinandergesetzt haben. Ohne Kredite funktioniert das System nicht, alles beruht auf Vertrauen, Bonitäten und Sicherheiten. Sicherheiten sind schon lange aufgebraucht, den meisten "Wertpapieren" fehlt ein seriösen Underlaying. Die Schulden sind nur noch dadurch bedienbar, da die Zinsen für Kredite nahezu bei Null liegen. Wenn der Zentralbanker glaubte, dass durch Nullzins die Kreditmenge in bis in extremis ausgeweitet werden könnte, der sollte inzwischen eines Besseren belehrt worden sein. Die Kreditbremse heißt nicht zu hohe Zinsen, sondern zu wenig Sicherheiten. Das einzige, was die EZB noch machen konnte war, Schrottpapiere gegen Zentralbankgeld einzutauschen. Die Geschäftsbanken dürften diese Gelegenheit genutzt haben, um ihren Giftmüll bei der EZB abzuladen, und dafür ZB-Geld aufzunehmen. Das ist trotz Negativzinsen immer noch besser, als den Müll abschreiben zu müssen. Aber warum sollten die Banken das Geld weiterreichen? Sie würden es natürlich liebend gerne, um mit dem Kreditgeschäft kräftig zu verdienen, aber sie tun das nicht ohne entsprechende Sicherheiten. Warum sollten sie das auch? Die sind heilfroh, ihre Risiken weitergeschoben zu haben, warum sollten sie sich also schon wieder auf dünnes Eis begeben? Kurzum, viele Kreditinstitute kalkulieren einen bevorstehenden Crash (zumindest insgeheim) ein. Wir müssen mit einem großen Knall im Stil der Weltwirtschaftskrise 1929 rechnen, deren Ausmaß und Wirkung wahrscheinlich noch viel größer wird. Die Kreditblase, und die daraus resultierende Vermögensanlagenblase müssen platzen. Der Abschreibungsbedarf wird gigantisch sein.
Die "Vermögensverluste" (eigentlich ist es nur eine Illusion von Vermögen, denn die Vermögenswerte existieren nicht wirklich) sind aber nur die eine Sache. Wie wir aus der Geschichte zur genüge wissen, gehen gesellschaftliche und soziale Verwerfungen mit solch einer Krise einher wie siamesische Zwillinge. Es kommt zwangsläufig zu Verteilungskämpfen.
Was erschweren hinzukommt ist der ungezügelte Strom an Flüchtlingen. Ob es sich um Wirtschaftsflüchtlinge oder Schutzsuchende, potenzielle Terroristen oder potenzielle Arbeitskräfte handelt, diese Diskussion ist tatsächlich nebensächlich. Die "Zugereisten" nehmen bereits jetzt an einem Verteilungskampf gegenüber der ansässigen Bevölkerung teil. "Wir schaffen das" nicht einmal in den angeblich so guten Zeiten, was passiert dann aber erst während eines Crashs?
Nicht zu vergessen: Die zu uns kommen, sind i.d.R. krisenerfahren. Die Generation bei uns, die damit noch Erfahrung hat, ist so gut wie ausgestorben. Viellicht sollten wir einige Berater aus den Pflegeheimen rekrutieren, solange das noch geht?
Wenn Crash, dann Verteilungskampf. Und zwar in einem Ausmaß, in der das Wort "Kampf" wörtlich zu nehmen ist. Wer nicht kämpft, wird untergehen. Und schon sind wir beim nächsten Stichwort: Bürgerkrieg! Wir haben ihn längst schon, auch wenn diese Schlacht momentan (noch) hauptsächlich über die Medien ausgetragen wird. Aber das ist nur die (noch relative) Vorstufe zu dem, was uns noch bevorsteht. Wenn das Kreditsystem crasht, und das wird es eines Tages, dann geht es wirklich heftig zur Sache. Wir hatten das Potenzial zu einer Weltwirtschaftskrise in 2000, die wir wahrscheinlich noch einigermaßen entspannt überwinden hätten können, wenn wir den Crash zugelassen hätten. 2008/2009 hing das System abermals am seidenen Faden, diesmal bereits mit deutlich höherer Fallhöhe. Und was nun? Nach allem, was in der letzten Zeit geschehen ist, glaube ich an vieles, nur nicht mehr an die Möglichkeit eines kontrollierten Systemabbruchs.
Dazu hätte man andere Richtungen einschlagen müssen. Vor einigen Jahren war das "worst scenario" der Totalverlust aller Vermögenswerte. Heute müssen wir befürchten, dass es um Leib und Leben geht.

13. Januar 2016
Der Weg in den Untergang

...guter Artikel auf mmnews

12. Januar 2016
Wir haben brisante Informationen aus Kreisen innerhalb der Union erhalten, dass der Rückhalt der Kanzlerin derzeit massiv auch innerhalb der eigenen Reihen schwindet.
Es ist unwahrscheinlich, dass Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode durchhält.
Der ursprüngliche Arikel wurde auf Wunsch des Informanten entfernt. Wir bitten um Verständnis.

Es gingen zwischenzeitlich mehrere weitere Informationen bei uns ein. Nach der Auswertung ergibt sich folgendes, mutmaßliches Bild:
Für Schäuble war die Merkel schon immer eine Erzrivalin, er wäre lieber selbst Kanzler geworden.
Die Merkel wurde nur deshalb geduldet und auf den Thron gesetzt, weil sie die in der Beleibtheitsskala weit vor Schäuble lag, und damit der einzige Garant für einen Wahlsieg der Union war.
Schäuble ist auch ein vehementer Gegner der Merkel'schen Flüchtlingspolitik. Nachdem der Rückhalt der Kanzlerin in der eigenen Partei schwand, hat Schäuble (mutmaßlich) einen Putsch gegen Merkel angezettelt. Eine Gruppe um Schäuble versucht (mutmaßlich) seit einiger Zeit, die Kanzlerin zu demontieren.
Stippenzieher ist (vermutlich) jedoch W.S. Seehofer spielt (mutmaßlich) seine Rolle in Absprache von W.S. Als Gegenleistung darf sich die CSU auf weitere Bundesländer ausdehnen, angedacht sind zumindestens Thüringen und Sachsen, in der sich die CSU neben der CDU (vermutlich) zur Wahl stellen wird.
Für die CSU soll ein "Rechtsruck" demonstrativ dargestellt werden, die CDU möchte sich weiterhin in der Mitte platzieren.
Die CSU soll das Wählerpotezial der AfD abgreifen, die AfD ist einer der politischen Angstgegner. Das bürgerliche, rechte Spektrum soll in der CSU aufgehen, für die AfD soll nur noch eine braune Sumpfminderheit übrigbleiben, die politisch chancenlos bleibt.
Die Spitzenpolitker von der SPD sollen nach Möglichkeit ebenfalls diskreditiert werden, in erster Linie hat man es (vermutlich) auf Gabriel abgesehen. Steinmeier bietet zu wenig Angriffsfläche. Die Grünen und die Linke sind als politischer Gegner kein Thema. Falls die FDP bei den nächsten Bundestagswahlen die 5%-Hürde reißt, sind sie als Koalitionspartner willkommen. Man rechnet sich aus, dass eine Koalition aus CDU, CSU (bundesweit) und der FDP eine Mehrheit bei der nächsten Bundestagswahl schaffen könnte. Die politischen Gegner sind SPD und AfD, auf die wird man sich konzentrieren. Eine zukünftige Rot-Schwarz Regierung scheint absolut ausgeschlossen zu werden.
Na ja, bis dahin fließt noch viel Wasser in die Pegnitz, wie der Nürnberger zu sagen pflegt. Wenn es nach Meister Eichelburg ginge, haben wir vorher bereits wieder eine Monarchie, und schon wären die feuchten Träume des Rollstuhlfahrers damit hinfällig.
Für die meisten hier dargelegten Behauptungen liegen keine Beweise vor. Daher ist alles als reine Spekulation zu betrachten!

11. Januar 2016
Der Wind dreht sich

Kölns PP wurde Bauernopfer der verlogenen Politik. Die Verschleierung der Wahrheit wurde Albers zum Verhängnis, dabei hat er nicht anders gemacht, als was ihn sein oberster Dienstherr aufgetragen hat. Seit Neujahr haben einige MSM ihren PC-Maulkorb ein wenig gelüftet und berichten "fremdenfeindlich".
Darf die Wahrheit mittlerweile ausgesprochen werden?
Die Stimmung innerhalb der Bevölkerung kann sich innerhalb kürzester Zeit wandeln. Wenn sich die aufgestaute Wut entlädt, ist alles möglich.
Falls das Finnazsystem kracht und den Bürgern bewusst wird, dass sie alles verloren haben, wird die Situation schwer wieder unter Kontrolle zu bringen sein. Dass es dann zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt, ist (zumindest in einigen Ballungsräumen) wahrscheinlich.
Das Vertrauen in die Politik ist momentan auf einen Tiefpunkt. Lediglich Seehofer konnte in Bayern noch etwas punkten, indem er sich deutlich von Merkels Position in der Flüchtlingspolitik distanzierte. Ob die nun eingesetzte Eigendynamik aber noch zu stoppen ist, ist fraglich.
Die einstigen Parade-Gutmenschen in Skandinavien haben ebenfalls gedreht, und damit einen neuen Trend eingeläutet. Dieser lässt sich nicht mehr umkehren. Die einzige Frage, die wir uns stellen können ist folgende: Läuft der Wandel chaotisch und unkontrolliert ab, oder einigermaßen kontrolliert.
Wir wissen das (noch) nicht. Daher sollten die Vorgänge derzeit genauestens beobachtet werden. Vieles, was nun kommt, wurde auf diesen Seiten ja bereits vorweggenommen. Das alles ist keine wirkliche Überraschung, was das große Bild anbelangt. Wie es im Detail abläuft, spielt für die stategische Vorbereitung nicht die ausschlaggebende Rolle. Über die richtige Taktik muss ohnehin situativ, kurzfristig entschieden werden.


8. Januar 2016
Chinas Börse unter Kontrolle?

Es scheint wieder so etwas wie Normalität eingekehrt zu sein, die Handelsbeschränkungen seien wieder aufgehoben worden, heißt es. Die Chinesen scheinen von den Amis gelernt zu haben und betreiben wahrscheinlich "Kurspflege" aus dem Hintergrund, um ein abschmieren der Börse zu verhindern. Die Gefahr eines weltweiten Crashs ist dadurch jedoch noch nicht vom Tisch.
Die bekannten Börsenskeptiker (Mr. DAX, Mark Faber u.s.w.) sehen eine relativ hohe Crash-Wahrscheinlichkeit, aber auch die Möglichkeit, dass das Ruder noch einmal herumgerisssen werden könnte, indem mit weiteren Geldspritzen in den Markt eingegriffen wird.
Dass das aber keine Dauerlösung ist, wissen wir alle. Es besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass wieder einmal etwas Zeit "teuer" erkauft wird, und der große Crash noch auf sich warten lässt.
Vergessen Sie aber nicht: Wenn die Lawine erst einmal rollt, gibt es kein Entrinnen mehr.
Eine sichere Vermögensanlage gibt es kaum noch, i.d.R. sind die Risiken höher als die Chancen, die Masse muss daher verlieren, und sie wird es auch. Börsenwerte und Immobilien sind hoffnungslos überbewertet, die Blase kann jederzeit platzen. Eine Immobilie unter Renditegesichtspunkten zu erwerben, ist Wahnsinn. Selbst bei Null-Zins nicht mehr rentabel. Zu Zeiten, als die Märkte noch einigermaßen funktioniert hatten, durfte eine Wohnimmobilie in der Anschaffung nicht mehr als 15-20 Jahreskaltmieten ausmachen. Heute liegen wir teilweise bei 30 und sogar noch darüber. Rechnen wir noch die Instandhaltungskosten hinzu, sind die Verlustaussichten offensichtlich.
Es bleibt spannend...

Kurioses
Goldbarren und Manschettenknöpfe in Toilette entdeckt


7. Januar 2016
Es wird brenzlig

Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche wird der Börsenhandel in China ausgesetzt.
Das kann der Vorbote für einen weltweiten Bösencrash sein. Ziehen Sie die Reißleine!
Auf die Hintergründe kann aus Zeitgründen leider nicht mehr eingegangen werden. Wir haben das hier jedoch schon -zig fach durchgekaut, so dass unsere langjährigen Leser dazu keine Erläuterungen mehr benötigen.
Sie sollten nun ausschließlich nur noch in Schachwerten (Edelmetalle) und Cash positioniert sein. Krisenvorratshaltung mehr als nur ratsam, da mit einem globalen Finanzcrash auch unsere just-in-time Logistik (Infrastruktur) zusammenbrechen kann. Die beste Versicherung ist die, die man selbst in der Hand hat.
Policen jedweder Art können sich als Klopapier erweisen. Soviele Risiken, die derzeit bestehen, kann die Finanz-/Versicherungswirtschaft niemals abdecken. Den letzten beißen die Hunde...

5. Januar 2016
"China könnte die Weltwirtschaft und damit das Geldsystem in den Abgrund reißen. Ob das kommunistische Reich der Mitte seinen Ausflug in den Manchester-Kapitlismus überlebt dürfte fraglich sein. - Fällt China, fällt die Welt."
... nochmals ein interessanter Aspekt von Michael Mross.
Erinnern wir uns: Der Untergang wird letztlich durch den Kollaps des globalen Fiat-Money-Systems ausgelöst werden.
Bislang haben wir hauptsächlich immer nur auf die USA geschaut. Was letztlich der Auslöser sein wird, kann uns eigentlich ziemlich egal sein.
Viel wichtiger ist, darauf vorbereitet zu sein. Wieder einmal Zeit für einen Check...

1. Januar 2016
Wie wird 2016? (Aussichten von Michael Mross auf mmnews.de)
Ein lesenswerter Ausblick, in dem alles Wesentliche zusammengefasst wurde.
Terroranschläge: Nix war's damit, obwohl selbst die Polizei von einer hohen Bedrohungslage ausgeht.
Ob die Einschränkungen in der Informations-Infrastruktur gestern Nacht bewusst herbeigeführt wurden, oder ob es sich tatsächlich um technische Probleme wegen Überlastung gehandelt hat, darüber darf heftig spekuliert werden.
Da die "Flüchtlinge" - pardon - Schutzbedürftigen, primär per Smartphone untereinander kommunizieren, ist das deren wunder Punkt.
Auch bei Terroristen ist das soziale Netzwerk "Whats-App" wahrscheinlich eines der beliebtesten Kommunikationskanäle, nur blöde, dass auch diese Infrastruktur vom "Gegner" kontrolliert wird. Dass islamischer Terror als Trigger für einen Systemabbruch genutzt werden soll, erhärtet sich derzeit nicht.
Das System scheint die Lage (zumindest in dieser Hinsicht) noch relativ gut im Griff zu haben. Das "Siechtum" kann sich also noch länger hinziehen...

31. Dezember 2015
Sendepause?
Mal ehrlich, über die Weihnachstfeiertage ist in der Öffentlickeit nichts dramatisches passiert.
Erwartungsgemäß hat sich aber auch nichts zum Besseren geändert. Im Prinzip gelten auch zum Jahresende noch die Aussagen vom 14. Dezember.
Dass es zu Sylvester einen Terroranschlag gibt, der umgehend den globalen Zusammenbruch des Systems auslösen sollte, ist unwahrscheinlich.
Bemerkenswert ist aber, dass in einigen Hauptstädten die öffentlichen Sylvesterfeiern wegen Terrorgefahr abgesagt wurden.
In Berlin findet hingegen die größte Party statt! Glauben unsere Sicherheitsorgane etwa, die Situation vollkommen im Griff zu haben?
Wenn ja, dann sollte das den Bürger bedenklich stimmen, denn dann scheint die totale Überwachung im Orwell`schen Sinne bereits Realität zu sein.
Dass es konzertierte Anschläge der IS zu Sylvester weltweit geben kann, halte ich für ausgeschlossen. Diese logistische Leistung bringen die nicht.
Nachdem ich so oder so kein Verlangen spüre, an irgendwelchen Megaveranstaltungen teilnehmen zu wollen, sehe ich dem Jahresausklang relativ entspannt entgegen.
Im neuen Jahr wird es wieder genügend Herausforderungen für uns geben.
In diesem Sinne - Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, und einen friedlichen Neujahrstag...


17. Dezember 2015
Zinserhöhung der Fed ohne gravierende Auswirkungen

Warum auch? Erstens war die Mini-Zinserhöhung ohnehin erwartet worden, zweitens ist das sowieso nur eine symbolische Geste, damit die Fed nicht vollkommen unglaubwürdig wird. Was erfreulich ist, die Unkenrufe der Goldhasser haben sich nicht erfüllt. Gründe siehe oben.
Wer glaubt, dass die Fed oder andere Zentralbanken langsam wieder zu so etwas wie eine Zinsnormailität zurückkehren werden, sollte besser nicht darauf wetten. Mehr als ein symbolischer Akt wird es nicht werden, sei denn, die Zentralbanken wollen den Zusammenbruch provozieren.
Die Schulden wurden nicht abgebaut (wie auch!), sondern weiter angehäuft. Mit steigenden Zinsen werden die Schulden zunehmend nicht mehr bedienbar.
In unserem System muss vorne immer mehr hinein als hinten herauskommt, und das um so mehr, wie die Zinsen steigen.
Und die Aussichten auf ein rasantes Wachstum sind eher utopisch. Wie üblich, spielt die Zentalbank nur auf Zeit. Eine blödsinnige Strategie, wenn die Zeit gegen einen arbeitet.
Aber so ist es nun einmal. Reine Kosmetik, ohne auch nur den leisesten Ansatz einer Lösung zu bieten. Quam diu?


Kann uns auch noch blühen:
Dein Geld bekommst du nicht. Die Bank ist Pleite
P.S.: Gold geht niemals Pleite...


16. Dezember 2015
Über die Nachhaltigkeit von Steuereinnahmen

Nachdem zu dem gestrigen Blogeintrag zahlreiche Fragen eingereicht wurden, werden sie an dieser Stelle beantwortet.
Es wurde dargelegt, dass eine nachhaltige Besteuerungsbasis ausschließlich vom produzierenden Gewerbe bzw. der Industrie kommen kann. Alles andere sind Substanzsteuern, die ein Abschmelzen vorhandener Vermögenswerte zur Folge haben. Dienstleistungen schaffen nur dann einen abgabefähigen (im Sinne von nachhaltig), wenn diese Dienstleistung vom produktiven Sektor nachgefragt wird. Diese Dienstleistungen werden i.d.R. deshalb nachgefragt, weil sie die Produktivität des Unternehmens erhöhen. Auch wenn diese Dienstleister selbst nichts produzieren, tragen sie zur Produktivität bei. Es wurde keineswegs gefordert, dass Dienstleistungsbetriebe generell von Steuer- und Abgabenlasten befreit werden sollen, sondern lediglich dargelegt, dass es innerhalb der produktiv tätigen Kette letztendlich egal ist, an welcher Stelle die Abgaben an den Fiskus abgeführt werden.

Da der Staat chronisch klamm ist, versucht er überall eine Besteuerungsgrundlage zu finden.
Der sozial-industrielle Komplex generiert keinen Mehrwert im Sinne der fertigenden Industrie. Derzeit wird aber gerade dieser Bereich ausgeweitet, was gesellschaftlich durchaus notwendig und sinnvoll ist. Dienstleistungen in der Altenpflege tragen jedoch in keinster Weise zur Produktivität bei, was hier „erwirtschaftet“ wird, fließt aber trotzdem in die Berechnung des BIPs mit ein.

Genauso wie Dienstleistungen im Finanzsektor. Auch hier wird real nichts produziert.
Eine Arbeitsteilung ist absolut notwendig, wenn die Gesellschaft effizient wirtschaften will. Trotzdem müssen wir unterscheiden zwischen einer Arbeitsteilung innerhalb des produktiven Sektors, und dem Komplex, der Verwaltung, Sozialwesen, Unterhaltung etc. beinhaltet. Letzterer lebt nur von der (Um-) Verteilung der Mittel, die durch den produktiven Sektor erwirtschaftet wird.
Der Staat tut jedoch so, als ob alle gesellschaftlichen Bereiche, bei denen Geld fließt, tatsächlich auch etwas erwirtschaftet wird. Der Staat fördert gerade deshalb auch die Ausweitung der Dienstleistungsberufe außerhalb des produktiven Bereichs. Es werden dabei jedoch keine neuen (natürlich abgabepflichtigen!) Jobs geschaffen, die der Gesellschaft insgesamt mehr Wohlstand bringen, sondern genau das Gegenteil bewirken. Überspitzt beispielhaft arbeitet unser Staat nach folgender Masche: Als erstes wird per Gesetz verboten, dass Hausfrauen das eigene Haus bzw. die Wohnungen selbst reinigen dürfen. Es wird daher eine Putzfrau (PC-neudeutsch-genderneutral: Reinigungskraft) beauftragt. Um das Geld dafür aufzutreiben, geht die Dame des Hauses selbst, woanders auf putzen.

Was ist dabei gewonnen? Nichts! Außer für den Staat natürlich. Es werden nämlich Steuern, zumindest aber Sozialabgaben fällig. Und der Staat kann in seiner Statistik ein paar sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mehr ausweisen. Wenn der Sinn des „Jobwunders“ in Deutschland darin besteht, den Wohlstand innerhalb der breiten Bevölkerungsmehrheit drastisch abzuschmelzen, dann hat er ganze Arbeit geleistet.

Der Bürger möchte doch endlich erkennen, dass er in allen Bereichen kräftig verarscht wird.
Wer sich diesem Betrug widersetzt, wird kriminalisiert. Die hohen Abgaben zu rechtfertigen indem behauptet wird, es sei zum Wohle der breiten Gesellschaft, ist eine dreiste Lüge. Die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich sowie der Abbau der Mittelschicht sprechen eine eindeutige Sprache. Aus dem „Zum Wohle des Volkes“ ist ein „Zum Schaden des Volkes“ geworden. Unsere Regierung erfüllt den Wählerauftrag nicht, und hat damit auch keine Legitimation (im Sinne einer Demokratie) mehr.


15. Dezember 2015
Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Wenn es um Steuern und Abgaben geht, ist der Staat sehr einfallsreich.
Als ich noch zur Schule ging wurde mir gelehrt, dass unser Staat nur dort Steuern und Abgaben erhebt, wo etwas erwirtschaftet wird. Eine Substanzsteuer wäre die Ausnahme, und würde nur da erhoben, wo hohe Vermögenswerte vorhanden wären. Den normalen Bürger mit einer Substanzsteuer zu belegen wäre Diebstahl. Offensichtlich war es unser Lehrer, der noch an den Weihnachtsmann glaubte. Zumindest war unser Staat früher nicht so korrupt, als dass man einen gewissen Idealismus und Glauben an den Staat als vollkommen weltfremd ansehen musste. Aber die Zeiten ändern sich eben, und leider nicht in eine positive Richtung.

Streng genommen gibt es nur eine einzige vernünftige Abgabengrundlage, und die basiert auf dem produktiven Sektor. Nur hier wird eine reale Wertschöpfung generiert, wo der Staat "seinen Anteil" abzwacken kann. Dienstleister generieren keinen direkten Mehrwert, dieser wird infolge Arbeitsteilung ebenfalls nur vom produktiven Sektor erwirtschaftet.
Um das zu verdeutlichen, ein kleines Beispiel:
Eine Gesellschaft aus drei Frisören können sich gegenseitig die Haare schneiden, aber es wird dabei nichts produziert. (Sei denn, die abgeschnittenen Haare wären ein marktfähiges Gut und nicht Abfall). Selbst wenn jeder jeden für seine erbrachte Dienstleistung bezahlen würde, bliebe es bei einem Nullsummenspiel. Per Saldo wird nichts erwirtschaftet. Es gibt keine Besteuerungsgrundlage, außer bei einer Substanzsteuer natürlich, aber diese Einnahmequelle wäre endlich. Wenn die Friseure Steuern bezahlen sollen, dann entweder von der Substanz, oder auf Kredit. Beim Wort "Kredit" sollten den Kennern des Systems nun die Alarmglocken läuten.
Es ist tatsächlich auch das, womit die Steuern und Abgaben heute bezahlt werden!

Zurück zu den Friseuren.
Ein echter Mehrwert wird durch die Dienstleistung erst dann generiert, wenn jemand aus dem produktiven Sektor sich die Haare schneiden lässt. Dienstleistung macht daher nur in einer arbeitsteiligen Gesellschaft Sinn. Derjenige, der eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, kann sich mehr Zeit seiner produktiven Arbeit widmen, steigert dadurch die Effizienz seiner (produktiven) Arbeit. Wenn sich der (produzierende) Handwerker seine Haare schneiden lässt, erwirtschaften beide zusammen mehr, als der Handwerker alleine. Angenommen, der Handwerker würde sich umständlich vor dem Spiegel selbst die Haare schneiden, und würde dabei eine Stunde benötigen. Der Frisör schafft das innerhalb von 15 Minuten. Der Handwerker hat sich daher 45 Minuten an Zeit gespart, die für produktive Arbeit nutzen könnte. Der Mehrwert, den der Frisör indirekt geschaffen hat, liegt demnach bei 45 Minuten Arbeitszeit eines Handwerkers.
Halten wir fest: Der Frisör hat eine Leistung erbracht, die indirekt einen Mehrwert erzeugt hat. Wenn der Handwerker ihn bezahlt, kann der Frisör auch Steuern bezahlen. Die Grundlage des Steuersubstrats bleibt aber immer noch die Produktivität des Handwerkers.
Genau so gut könnte man den Frisör die Steuer erlassen, und dafür den Handwerker dafür höher besteuern. Wenn aus diesem Grund der Frisör seine Dienstleistung billiger (da steuerbefreit) anbieten könnte, dieser Preisvorteil dem Handwerker weitergegeben würde, dieser dafür mehr an den Fiskus abtreten würde, wäre das wiederum für alle Beteiligten ein Nullsummenspiel.

Was ich damit darlegen will, ist im Grunde ganz simpel. Unser Staat erhebt zahlreiche Abgaben auf Pseudoleistungen, für die es keine tatsächliche bzw. vernünftige Grundlage gibt. Der Wechsel von der linken in die rechte Tasche bringt per Saldo rein gar nichts.
Staatsbedienstete, die von Steuergeldern bezahlt werden, sind keine Steuerzahler, sondern Nettosteuerempfänger. Sämtlich Abgaben von dieser Gruppe bringen unterm Strich überhaupt nichts ein, sondern beschäftigen nur noch ein weiteres Heer an unproduktiven Verwaltungsheinis, die wiederum gefüttert werden müssen.
Dass z.B. Leute im öffentlichen Dienst überhaupt Steuern und Abgaben leisten müssen, ist im Grunde vollkommen blödsinnig und kontraproduktiv. Es wäre viel intelligenter, diese Leute von Steuern und Abgaben zu befreien, und dafür deutlich weniger zu bezahlen.
Die einzige reale Besteuerungsgrundlage bietet der produktive Sektor, daher könnte der Staat im Grunde genommen auch auf die Besteuerung des gesamten Dienstleistungssektors verzichten.

Nun wird es aber noch brenzliger, denn auch das gesamte Finanzdienstleistungsgewerbe produziert und erwirtschaftet im Grunde nichts. Wenn dort Gewinne entstehen, müssen diese ebenfalls irgendwo im produktiven Sektor erwirtschaftet worden sein. Alleine Kredite zu vergeben schafft noch lange keinen Mehrwert. Das hält unseren Staat aber keineswegs davon ab, auch hier kräftig absahne zu wollen. Was soll's, Papiergeld kann ja beliebig vermehrt werden, alles nur eine Frage der Buchführung.

Was die meisten Leute (besonders Politiker) bis heute nicht kapiert haben. Echte Vermögenswerte müssen real irgendwo erwirtschaftet worden sein, alles andere sind Luftnummern.
Die Basis für nachhaltige Steuereinnahmen ist eng begrenzt. Oder der Staat (d.h. wir alle) lebt von der Substanz.

Sie mögen an dieser Stelle einwenden, dass die Wirklichkeit viel komplexer ist als es hier vereinfacht dargestellt wird. Richtig, aber das ändert nichts am grundlegenden Prinzip, denn das ist erschreckend einfach. Auch wenn wir hier nur eine geschlossene Volkswirtschaft betrachtet haben, lässt es sich auch für die gesamte Weltwirtschaft ausdehnen. Wir können die Ströme von Waren, Dienstleistungen und Kapital sehr wohl erfassen und entsprechend behandeln. Aber dazu muss auch der Wille zu einer ausgeglichenen Handelsbilanz vorhanden sein. Mit Kreditgeld funktioniert das überhaupt nicht. Kreditgeld kann nur innerhalb einer kleinen, in sich homogenen volkswirtschaftlichen Einheit funktionieren.
Die Arbeitsteilung hat inzwischen globale Dimensionen angenommen. Damit das aber reibungslos funktioniert, dafür fehlen die Voraussetzungen. Politik, Wirtschaft und Finanzwesen sind nicht miteinander kompatibel, und erst recht nicht auf globaler Ebene. Doch keiner will die Konsequenzen daraus ziehen. Der überfällige Reset bringt ebenfalls nichts, wenn danach immer noch die selben Idioten am Ruder sein werden. Die haben bis heute nichts kapiert und nichts dazugelernt, warum sollten sie danach plötzlich eine göttliche Eingebung haben?


14. Dezember 2015
Ist das Jahr 2015 schon gelaufen?
Im Prinzip - ja! Die Weichen für 2016 sind gestellt, und hier wir einiges auf uns zukommen:
Die Weltwirtschaft trübt sich ein. Das wird auch die Konjunktur bei uns dämpfen. Die letzten Jahre waren für uns, wirtschaftlich und von den Steuereinnahmen her gesehen, fette Jahre. Trotzdem ist es nicht gelungen, den öffentlichen Haushalt in Ordnung zu bringen. Nach wie vor haben wir in vielen Bereichen einen Investitionsstau.
Eine neue Wirtschaftskrise wird Deutschland aus seiner Komfortzone drägen, und zwar heftig. Es ist zu erwarten, dass sich der Bund dann auch nicht mehr so billig refinanziern kann, und die Zinsen für Anleihen steigen.
Eine enorme Belastung werden auch die Flüchtlinge werden. Die Kosten dafür sind gewaltig. Entgegen aller Hoffnung der "Sozialisten" wird nur ein Bruchteil davon einen Job im produktiven Sektor finden. Der Rest liegt dem Sozialsystem auf der Tasche oder landet in ABM-Jobs, die nichts erwirtschaften. Unser Sozial- und Gesundheitssytem steht jetzt bereist an der Belastungsgrenze. Mit einem Einbruch der Konjunktur, verbunden mit weniger Einnahmen, ist der Kollaps vorgezeichnet.
[Nachtrag] Hier noch ein paar Zahlen dazu: Flüchtlingskrise: Ein monetärer Tsunami droht
Es geht keineswegs um Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus, wie die (verblödenten) Gutemenschen behaupten, sondern um nichts geringers als unsere Existenz.
Das Helfersyndrom scheint bei einigen Leuten den Selbsterhaltungsinstinkt zu überlagern. Schon erstaunlich, wie man Leute mittels Gehirnwäsche durch Propaganda zu Dingen bewegen kann, die jeder Vernunft widersprechen. Führer befiehl, wir folgen Dir. Heutzutage nur etwas subtiler! Wie blöd muss der Mensch sein...

Gefahr Terrorismus: Es gibt in der Szene viele, die Weihnachten und die anschließenden Feiertage als idealen Zeitpunkt für islamisch-terroristische Anschläge sehen. Diese Gefahr ist nicht abstrakt. Was aber letzlich der Trigger für einen flächendeckenden Zusammenbruch sein wird, lässt sich aus heutiger Sicht nicht sagen.
Wir wissen, dass das gesamte System sehr fragil ist. Der Crash kann jederzeit ausgelöst werden. Die Flüchtlinge werden den Crash in seinem Ablauf und von den Folgen her verschlimmern, da sie bei den dann eintretenden Verteilungskämpfen ebenfalls mitmischen werden. Und - die Flüchtlinge sind, im Gegesatz zu den (verweichtlichen) Deutschen, bereits krisenerprobt und in dieser Hinsicht (zunächst einmal) überlegen.
Die individuelle Krisenvorsorge sollte diesen Aspekt nicht ausblenden.

Von den Vermögensreserven sind Sachwerte nach wie vor die erste Wahl. Der Aktien- und Anleihemarkt ist aufgebläht, wenn die Nadel zusticht, geht sehr schnell die Luft raus.
Diese Märkte können ebenfalls jederzeit crashen. Solange das Bargeldverbot nicht wirklich umgesetzt ist, empfiehlt es sich, auch hier Reserven zu halten.
Edelmetalle sind derzeit ebenfalls günstig und sollten im eigenen Portfolio entsprechend gewichtet sein. Immobilien als Anlageprojekt sind mehr als riskant. Die Mietpreise könne n nur soweit stiegen, wie es die allgemeine Einkommensentwicklung zulässt. In dieser Hinsicht sind die Aussichten eher schlecht. Für die Unterbringung von Flüchtlingen kommt zwar der Staat auf, doch wie lange der noch zahlen kann, ist fraglich. Kurzfristig kann noch mit hohen und sicheren Einnahmen spekuliert werden. Im Fall einens Crashes wird man eine Immobilie jedoch nicht mehr rechtzeitig abstoßen können, daher lieber Finger weg.
Dass sich in diesem Jahr noch dramatische Veränderungen ergeben, die unsere Vorsorgestrategie betreffen, ist eher unwahrscheinlich.

9. Dezember
Terroristen bekämpfen, indem man unsere Freiheitsrechte wegnimmt?

Um dem IS den Geldhahn zuzudrehen, wird der Zahlungsverkehr bei uns noch stärker kontrolliert.
Das System will die totale Kontrolle über aller Transfers, nicht nur über Transaktionen innerhalb des (westlichen) Bankensystems. Bargeld und (anarchistische) Zahlungssysteme wie Bitcoin sind den Systemlingen logischerweise hier ein Dorn im Auge. Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung bekämpft die EU in Wahrheit seine Bürger. Der IS finanziert sich locker mit illegalen Ölgeschäften, und das läuft alles außerhalb des EU-Bankensystems ab. Die Verschärfung und Überwachung der Transaktionsbedingungen trifft in erster Linie den normalen Bürger, der wieder einmal ein Stück „gläserner“ wird. Wer Zahlungen anonym tätigt, ist verdächtig. Man stelle sich diese Perversion einmal vor. Eigentlich sollte es der Normalfall sein, wenn Transaktionen des täglichen Geschäfts nur zwischen den Parteien ablaufen, die unmittelbar davon betroffen sind.
Anders ist ein frei bestimmtes Leben überhaupt nicht möglich. Anonymität ist ein Stück Freiheit, und damit ein Menschenrecht. Was DIE vorhaben, ist ein abartiger Kontrollwahn, was einem Hitlerregime oder der ehemaligen DDR in nichts nachsteht. Um die Freiheitsrechte der Bürger einzuschränken, muss jedes mal das gleiche Argument herhalten: Eine Bedrohung von innen oder außen. Zuerst wird eine Bedrohung inszeniert, vor der „man“ die Bevölkerung beschützen muss.
Die Sicherheit gibt’s natürlich nicht umsonst, dafür muss das Volk schon ein wenig an Freiheit abgeben. Gestern ein bisschen, heute ein bisschen, morgen ein bisschen, und schwupps – siehe einer mal an – sind wir (wieder einmal) in einem totalitären Überwachungsstaat gelandet.
Vielleicht lässt man die vielen Flüchtlinge auch nur aus diesem Grund quasi unkontrolliert einströmen, damit die Bevölkerung Angst bekommen sollte? Hat Mutti am Ende ein Münchhausen-Syndrom? Spaß beiseite, das ist nicht mehr lustig.

Nach offizieller Darstellung wurde gestern symbolisch der einmillionste Flüchtling gefeiert. Na-ja, es könnten auch ein paar hunderttausend mehr sein. Ob sich unter ihnen einige potenzielle Terroristen darunter gemischt haben, ist keine Frage. Die Bedrohung besteht nicht nur darin, dass die hereingelassenen Extremisten hierzulande Anschläge verüben könnten, sondern, was viel noch brisanter ist, sie können unser (marodes) Sozialsystem endgültig zum Einsturz bringen.
Die Massenverarmung innerhalb der breiten Bevölkerungsschicht ist absehbar, und damit kommt es automatisch (wie die Geschichte lehrt) zu Krawallen. Zwischenzeitlich macht sich die Bevölkerung der dritten Welt auf den Weg ins Land der Verheißung, wo Milch und Honig fließt. Die Erwartungshaltung der Migranten ist gigantisch. Dass das gelobte Land nur eine Chimäre ist, wissen die noch nicht.

Gestern erreichte uns noch eine Lesermeldung mit dem Kommentar: „die Sache ist nun wirklich gelaufen. Das war es.“
Und einem Link dazu:
Sozialstaat und Einwanderung: Seid umarmt, ihr Rumänen!
Das ist Verrat an unsere Gesellschaft und allen, die unser System mit aufgebaut haben.
Die früheren "Gastarbeiter" haben ihren Beitrag geleistet und damit legitime Anwartschaften erworben.
Was nun hereinkommt sind Schmarotzer, die ihren Wirt umbringen. So oder so...


8. Dezember 2015
Fed-Zinsentscheidung

Hebt die Fed den Zins an, wie es allgemein erwartet wird?
Es ist fast eine Dekade vergangen, seit die amerikanische Zentralbank den Leitzins fast auf Null reduzierte. Es wurde in dieser Zeit auch immer wieder beteuert, dass der Leitzins wieder auf ein "normales" Niveau angehoben würde, sobald es die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erlauben würden. Obwohl seit ein paar Jahren der wirtschaftliche Aufschwung in den USA heraufbeschworen wurden, und durch (manipulierte) Statistiken wenigstens ein zaghafter Aufschwung dargelegt werden konnte, wurden alle Erwartungen eines steigenden Zinssatzes am Ende enttäuscht. Schließlich wolle man das zarte Pflänzchen der konjunkturellen Erholung nicht gleich wieder zertrampeln, indem der Zins nach oben bewegt würde.
Ein Problem hat sich die Fed dadurch aufgehalst: Sie wird langsam unglaubwürdig.
Wenn überhaupt,dann wird die Fed den Zinskorridor bestenfalls um 0,5% Punkte nach oben bewegen. Von einem marktgerechten Zinsniveau unter "Echtgeld"-Bedingungen wären wir trotzdem meilenweit entfernt. Falls wirklich eine Anhebung kommen sollte, dann handelt es sich um eine symbolische Lachnummer. Dennoch wir es Auswirkungen haben, indem z.B. wieder mehr Geld von anderen Regionen der Welt in die die USA fließt. Wenn vorher die USA mit ihrer Nullzinspolitk die anderen Zentralbanken in einen Abwertungswettlauf gezwungen hat, so sollte nun genau das Gegenteil passieren. Damit stellt sich gleich auch die nächste Frage: Wer bricht dann als erstes unter der Schuldenlast zusammen? Was immer auch passiert, es wird ein Ritt auf der Klinge mit abgründen auf beiden Seiten. Auf der einen Seite der deflationäre Crash, auf der anderen Seite der inflationäre Crash. Es bewegt sich wieder etwas. Wenn wir wüssten, was die DIE wirklich vorhaben, könnte man sich durch eine entsprechende Positionierung dumm und dämlich verdienen.
Oder auch alles verlieren. Oder besser auf Nummer sicher gehen?
Es sieht ganz so aus, als ob die Umverteilungsorgie der weltweiten Vermögenswerte in die letzte Runde ginge. Bevor die Fed das kaputte Fiat-Money-System aufgibt bzw. aufgeben muss, werden alle Register gezogen.


7. Dezember 2015
EZB-Geldschwemme
Wenn die Pferde nicht mehr saufen, muss man sie eben ertränken...

Eingefleischten Hartgeldlern muss man nicht erklären, dass man Inflationszahlen nicht anhand eines (willkürlich definierten) Warenkorbes festmachen kann. Wenn unten kein Geld ankommt, kann von unten auch keine zusätzliche Nachfrage ausgehen. Mit dem ausgeweiteten Programm von Anleiheankäufen betreibt Draghi Schindluder, hilft eher bei der Konkursverschleppung bankrotter Staaten, als dass es für Konjunktur und Wirtschaft nützlich wäre.
Aus der Nullnummer mit dem Zins kommt er nicht mehr raus, aber er hat auch keine Skrupel davor, den Punkt der absoluten Schadensmaximierung testen zu wollen. Sei's drum, das Geld- und Finanzsystem ist sowieso im Ar....
Wie lange wir auf die Rettung, sprich einen Reset warten müssen, weiß ich leider auch nicht. Sie kennen meine Einstellung: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Die letzten 7-8 Jahre waren reine Verschwendung, verlorene Zeit. Wenn wir damals den Crash mit einem anschließenden Reset des Systems zugelassen hätten, wäre das Tal der Tränen heute wahrscheinlich bereits durchschritten, und wir hätten wieder eine echte Perspektive gehabt.
O.k., wir wissen inzwischen alle, dass es anders gekommen ist. Leider!
Weniger als Nullzins geht nicht, jedenfalls nicht in der Praxis, ohne dass damit nicht noch mehr idiotische Reglementierungen verbunden sind, die zu noch weiteren Verwerfungen führen.
Geld ist bei uns Kredit, und wenn's den quasi umsonst gibt, hat Geld keinen Preis mehr. Selbst dem Laien mit einem Minimum an volkswirtschaftlichen Grundkenntnissen sollte wissen, was das bedeutet. Geld wird damit seiner elementarsten Funktion in der Wirtschaft beraubt. Nach dem Knappheitsprinzip sinkt der Wert eines Gutes gegen null, wenn seine Verfügbarkeit gegen unendlich geht. Das einzige, was der unbegrenzten Kreditaufnahme noch im Wege steht ist, dass nicht jeder (in der Privatwirtschaft) einen Kredit bekommt. Oder die, die einen Kredit bekommen würden, brauchen keinen. Welche Blase möchte man noch weiter ausdehnen?

Die Preise am Immobilienmarkt sind real ausgelutscht, eine weitere Aufblähung der Preise vernünftigerweise nicht mehr machbar. Früher einmal, als das Zinsgefüge noch realistisch war, hieß es, dass man ein Haus über ein normales Annuitätendarlehen in etwas doppelt zurückzahlt.
Das war früher auch kein großes Problem, da die "Inflation" einen Teil der Schulden abbezahlte, was sich zumindest bei fortgeschrittener Laufzeit der Tilgungen bemerkbar machte. Der Schuldendienst wurde real zunehmend leichter, wenn keine "unvorhergesehenen" Schickalsschläge (wie Krankheit, längere Arbeitslosigkeit, Ehescheidung etc.) eintraten.
Die Darlehenssumme in doppelter Höhe zurückzahlen, das könnte heutzutage so gut wie keiner mehr. Dank extrem niedrigen Finanzierungszinsen wäre das auch gar nicht mehr notwendig, solange eine Anschlussfinanzierung mit ebenso niedrigen Zinsen klappen würde. Das Problem nur, Sie müssen das Darlehen dennoch über früher oder später zurückzahlen. Wenn die Finanzierung gegenüber früheren Zeiten nichts kostete, dann dürfte theoretisch der Kaufpreis (im Verhältnis zum verfügbaren Einkommen und inflationsbereinigt) doppelt so hoch sein. Aber auch diese Rechnung geht nicht auf. Während Zeiten einer Dis-Inflation ist kaum mit nominalen Einkommenssteigerungen zu rechnen, d.h. der Schuldendienst drückt auch am Ende der Laufzeit noch so heftig wie am ersten Tag. Mit einer Wertsteigerung der Immobilie ist vernünftigerweise auch nicht mehr zu rechnen, denn es kommt (im Schnitt) niemand mehr nach, der sich noch mehr "leisten" könnte. Theoretisch und nach den Gesetzen der Vernunft, dass es kurzfristig zu vollkommen irrationalen Übertreibungen kommen kann, hat die (geplatzte) Immoblase in den USA bewiesen. Wann eine Blase platzt, weiß vorher niemand, doch wenn sie platzt, ist es für die Betroffenen zu spät.

Was für Immobilien gilt, triff auf Aktien oder andere Assetklassen ebenfalls zu. Hier kann mit billigen Krediten, falls gewährt, spekuliert werden. Nur wird die Hebelwirkung immer geringer, und das Risiko gleichzeitig immer höher. Das kann (und wird auch nicht) gutgehen.
Der einzige Weg ist, so weit wie möglich aus dem System auszusteigen, doch auch hier werden uns immer mehr Wege abgeschnitten. Teilweise aber durch eigene "die Schere im Kopf".

3. Dezember 2015
Märkte plem-plem?

Über mangelnde Krisen und Spannungen rund um den Globus brauchen wir uns momentan ja wirklich nicht beschweren. Dennoch ist der Goldpreis auf einem temporären Tiefpunkt angelangt, und in der Mainstreampresse steht geschrieben, dass Gold als Krisenwährung ausgedient hat.
Rational ist das nicht. Alles, was gestern noch gültig war, scheint heute auf dem Kopf gedreht zu sein.
Wer deswegen "die Welt nicht mehr versteht", sollte vielleicht einmal diesen Artikel auf den Goldseiten durchlesen:
Chronische Zukunftsängste
[...] Kurz gesagt werden die Maschinen angewiesen, menschliche Schwächen und Emotionen auszunutzen, indem sie Ergebnisse erzeugen, die für den menschlichen Geist nicht nachvollziehbar sind. Im Grunde heißt das, dass die erzwungenen Resultate das Gegenteil von dem sind, was der Logik oder der Vernunft zufolge geschehen müsste. Wie aber ist das möglich? Geschieht das allein mit Hilfe von Hochfrequenzhandel, der praktisch eine legalisierte Form des Skalpierens darstellt? [...]

1. Dezember 2015
Es ist Zeit, die Freiheit zu retten
Ein Artikel auf geolitico, der die Situation rund um unsere Zeit sehr gut beschreibt. Must read.
Diesen gelungen Artikel können wir in allen Punkten unterschreiben.


30. November 2015
Wandel der Zeit

Bislang war ich noch ziemlich zurückhaltend, was die Kritik gegenüber dem staatlichen Zwangs-Bezahl-Rundfunk betrifft.
Gestern musste ich wieder einmal erfahren, schlimmer geht immer! Vor zwei Jahren gab es einmal eines Kabarett-Sendung einer öffentlich-rechtlichen "Anstalt", die sich "Neues aus der Anstalt" nannte. Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an Urban Priol und Georg Schramm. Vor allem Georg Schramm scherte sich damals einen Dreck um politische Korrektheit und nahm sich die politische Szene in sarkastisch-satirischer Weise vor. Zuletz hatte er es nicht einmal nötig, diese Stilmittel einszusetzen, und sparch Klartext, allerdings im Tonfall der Satire. Na ja, kurz danach wurde er durch Erwin Pelzig (Markus Barwasser) ausgeauscht. Das Duo Priol/Barwasser spielte aber immer noch ein erstklassiges Polit-Kabarett, und legten weiterhin die Finger in die Wunden. Aber anscheinend war es den Intendanten immer noch nicht "zahm" genug.
Die Nachfolgesendung "Die Anstalt" habe ich mir lange Zeit nicht mehr angesehen, weil absolut langweilig. Gestern Abend lief auf 3sat eine Wiederholung der letzten Sendung, und in Erinnerung an die "gute, alte Zeit" zappte ich auf diese Sendung, weil eh nix besseres geboten war.
Hätte ich wohl besser sein lassen sollen, denn was mich dort erwartet hat, hat mein Weltbild gegenüber den "öffentlich-rechtlichen" nochmals gründlich erschüttert.
Witz oder Intelligenz, Fehlanzeige! Dafür linke Propaganda, dazu noch dumpf und ohne jeden Esprit. Aufhänger und Drehangelpunkt war der NSU-Skandal. Dass bei den Ermittlungen damals einiges sehr fragwürdig abgelaufen ist, steht außer Frage. Die Kabarettisten stellen jedoch den Ermittlungsapparat und die gesamte Polizei in die braune Sumpfecke, und kritische Bürger, die die Asylpolitik nicht bejubeln, werden auch gleich mit der Nazi-Keule erschlagen. Wir sind alle NSU, oder was?
Zuletzt wird eine ältere Dame aus dem Publikum missbraucht vorgeführt, die offensichtlich ein KZ der Nazis überlebt hat. Sie schildert ihre schlimme Erfahrung mit der Polizei, nicht von damals, sondern von heute. Es schien vor "Ihrer Haustüre" eine (genehmigte) Demonstration von irgendwie "rechtsgesinnten" Leuten geben zu haben, welche von linken Gegendemonstanten gestört bzw. attakiert wurde. Die ältere Dame schien dabei (aktiv) Sympathien für die linken "Störer" ergriffen zu haben, und wurde von der Polizei zurechtgewiesen. Polizei schützt die (verfassungsmäßig festgeschrieben) Rechte der "Rechten", und sind damit selbst gleich mit "rechtsgerichtet".
Illegale, linke Übergriffe werden hingegen als "Protest der Anständigen" dargestellt und somit als "rechtens" verteidigt.
Egal, ob man nun selbst die eine oder andere politische Richtung favorisiert, mit "Rechtsstaatlichkeit" hat das nichts mehr tun.
Übelste Propaganda, als Kabarett getarnt, und dazu auch noch grottenschlecht gemacht. Für so etwas werden unsere "Beiträge" verschwendet, von denen wir annehmen müssen, dass diese ebenfalls ohne einer rechtsstaatlichen Grundlage erhoben werden.
Wir sind wieder auf den Weg hin zu einer NS-ähnlichen Diktatur, nur diesmal mit umgekehrten Vorzeichen. Die "SA" nennt sich heute "Antifa", und trägt im Gegensatz zu damals, keine Uniformen. Wer die Gesinnung der linksversifften Gutmenschen nicht teilt, der wird schikaniert und kaltgestellt.
Als Pranger dienen heute Sendungen der öffentlich-unrechtlichen Rundfunkanstalten.
Was da abläuft ist kein Angriff auf rechte oder rechstsextreme Gruppierungen innerhalb unserer Gesellschaft, sondern ein Angriff auf die Freiheit und Rechtsstaatlichkeit.
Die sinn-verdrehte Verwendung der Begrifflichkeiten ist Zynismus pur, so wie es die Nazis damals auch gemacht haben.


29. November 2015
Goldpreis, wohin gehst du?

Am Freitag erhielt der Goldpreis wieder einmal einen deutlichen Dämpfer.
Damit scheint sich die Prognose von Steffen Paulick zu bestätigen, die er während der letzten HGCN-Veranstaltung erläutert hatte.
Mit Edelmetallen macht man derzeit zwar keine "Gewinne", ein Risiko ist es jedoch auch nicht. Anbetracht dessen, dass das Geldsystem nicht mehr zu retten ist, Geld auf der Bank ebenfalls keine Zinsen abwirft, ist Gold eigentlich sogar attraktiv, da es keinem Gegenpartei-Risiko unterliegt. Edelmetall kann nicht "ausfallen". Einen ordentlichen Teil seines Vermögens sollte man daher in Edelmetallen halten. Wir haben immer dazu geraten, als Zielmarke eine selbst definierte Menge festzulegen, abhängig von den persönlichen Umständen. Dieser strategische Anteil wird nicht angetastet. Was darüber hinausgeht, ist für uns der spekulative Anteil. Wie damit umgegangen wird, bleibt ebenfalls jedem selbst überlassen. Leute mit relativ geringen Vermögenswerten haben nicht die große Auswahl. Neben etwas Cash für unvorgesehene Ausgaben kann das, was übrig bleibt, in Edelmetall investiert werden. Wahrscheinlich ist das eines Tages das einzige, was übriggeblieben ist. Wir reden hier nicht von der fernen Zukunft, sondern für eine absehbare Zeitspanne. Wir behaupten auch nicht, dass das Edelmetall seine Kaufkraft ins unermessliche vervielfältigen wird. Einen zukünftigen Wert in Geldeinheiten anzugeben, macht keinen Sinn. Wichtig ist, was man im Tausch dafür bekommen kann. Der Preis in Fiat-Money drückt lediglich den Wert der verschiedenen Güter am Markt unter sich aus, als eine Art Verrechnungseinheit. Es ist kein Wertspeicher, wie es uns glaubend gemacht wird. Geld ist für wirtschaftliche Transkationen notwendig, und daher kann natürlich auch mit Geld spekuliert werden. Ein Wertspeicher als solches ist es aber trotzdem nicht, auch wenn es manchmal so erscheint.
Zuletzt noch ein lesenswerter Artikel von Manfred Gbureck auf den Goldseiten: Der Fluch der niedrigen Zinsen


27. November 2015
Cui bono?

Einer unserer Leser verweist dazu auf folgende Seite:
http://german.irib.ir/component/k2/item/293832-wem-n%C3%BCtzt-der-flugzeugabschuss-durch-die-t%C3%BCrkei


Die Fakten:
Das schuldengetriebene Finanz- und Wirtschaftssystem mit einer Geldschöpfung aus dem Nichts ist am Ende. Eine Stimulanz mit noch billigerem Geld ist nicht mehr möglich.
Die Fed redet zwar schon lange davon, die Zinsen wieder anzuheben, bislang waren das jedoch nur leere "Drohungen". Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es die westlichen Zentralbanken schaffen sollten, die Zinsen wieder auf ein "marktgerechtes" Niveau zu heben, ohne den Zusammenbruch des Finanzsystems zu provozieren.
Mit Ende der Nullzinspolitik werden die meisten Schulden nicht mehr bedienbar, ein deflationärer Kollaps des Finanzsystems mit Zuständen, schlimmer als nach 1929, wären die Folgen. Die EZB kündigt an, ihr Aufkaufprogramm sogar noch weiter auszuweiten. Die EZB betreibt eine indirekte Staatsfinanzierung, was auf das gleiche hianusläuft, als wenn die Staaten ihr Geld gleich selber drucken. Damit haben wir eine wichtige Voraussetzung zu einer Hyperinflation á la Weimar erfüllt.
Die Inflation wird bei der Bevölkerung nicht als solche erkannt, da die Verbraucherpreise für Konsumgüter und Lebensmittel weiterhin nur moderat steigen, wenn überhaupt.
Dafür wurde der DAX auf neue Höchststände getrieben, und die Immobilienpreise in deustchen Ballungszentren haben teilweise astronomisch schwindelnde Höhen erreicht.
Jedoch verläuft auch die Assetpreis-Inflation nicht linear, Rohstoffe "profitieren" von der Geldschwemme überhaupt nicht, sondern werden vielmehr von deflationären Tendenzen überlagert. Erklärbar wäre dieses Phämomen dadurch, dass eine weltweite Rezession erwartet wird, und bereits eingepreist ist.
Gelddrucken alleine reicht also nicht mehr aus, um die sogenannten "Inflationsziele" zu erreichen. Ein altbewährtes Mittel, um die Inflation kräftig anzuheizen ist - Krieg!
Kriege haben immer eine inflationäre Wirkung, und offensichtlich gibt es auf der Weltbühne einige Wahnsinnige, die diese Karte ausspielen möchten.
Sehen wir uns die Welt an: Der nahe Osten war zwar seit jeher politisch fragil, allerdings gabe es nach WK II lange Zeit so etwas wie ein labiles Gleichgewicht, wenn man von kleineren Scharmützeln und dem Irankrieg einmal absieht. So richtig destabilisiert wurde der nahe Osten erst nach dem Einmarsch der USA in den Irak und der Exekution von Saddam Hussein. Klar war er ein Dikatator, so wie Gaddafi auch, aber worin liegt hier der Unterschied zu den Saudis, wenn es alleine um "demokratische" Werte ginge?
Die Saudis haben sich niemals mit den USA angelegt, sondern in bestimmten Sachen eng kooperiert. Das saudische Königshaus hat bekannterweise gute Kontakte zur Busch-Familie und anderen politischen und wirtschaftlichen Kreisen. Hier geht es um knallharte wirtschaftliche Iinteressen, nicht um politische Ideologien.
Der nahe Osten wurde bewusst und gezielt destabilisiert, das dortige Chaos derzeit ist hausgemacht und wahrscheinlich auch beabsichtigt.

Die Ukraine ist derzeit zwar nicht im Fokus der Medien, wenn wir das ganze jedoch revue passieren lassen, erkennen wir wiederum ein uns nur all-zu-gut bekanntes Strickmuster.
Süd- bzw. Mittelamerika, naher Osten, Asien, Osteuropa. Alles nur Zufall?
Schröder war bekanntlich den Amis gegenüber nicht hörig genug, und ein wenig nach Russland geschielt, und sich sogar mit diesen bösen Putin angefreundet.
Dafür entpuppte sich die Raute als braves Schoßhündchen, als einziges "Wuff" könnte man evtl. noch "das geht gar nicht" werten, aber jüngst hieß es ja, "wir schaffen das", und dafür hat das Dingsda auch viel Zustimmung aus Übersee bekommen. Weshalb, ist eine berechtigte Frage.
Aus Deutschland und auch dem übrigen Europa ist so etwas wie eine Zustimmung zu dieser Politik eher etwas verhalten, sehr gelinde formuliert.

Wer die ISIS finanziert, oder sogar installliert hat, darüber gibt es auch einige (wüste) Spekulationen. Macht durchaus auch Sinn, wenn man das große Bild sehen will.
Frankreich ist wirtschaftlich so zielmlich am Arsch, und die Franzosen hatten traditionell eine höhere Affinität zu den Russland als zu den Angelsachsen.
Die verhängten Wirtschaftsanktionen (der EU) gegen Russland (und vice versa) haben der angeschlagenenen Hollande-Regierung noch mehr geschadet als z.B. Deutschland.
Hollande musste das Attentat von Paris für nutzen, um aus diesem Dilemma wieder rauszukommen. Bezeichnenderweise bat er die EU-Partner um militärischen Beistand im Kampf gegen den IS, und nicht die Nato. Und ganz zufällig kommt es kurze Zeit später an der syrisch-türkischen Grenze zu einem Ereigniss, das unter Umständen sogar den "Bündnisfall" getriggert hätte.

Wir sehen, dass hier verschiedenen Strippenzieher mit zueinander gegengerichten Interessen hinter den Kulissen stehen.
Das ist gar nicht gut, weil Deutschland hier mittlerweile in den Mittelpunkt eines neuen Unruhe-Herdes gerückt ist.
Dass Merkel gewisse (fremde) Interessen verfolgt und umsetzt, nicht die des eigenen Volkes, und auch nicht europäische, sieht ein Blinder mit Krückstock.
Während Europa sich emanzipiern möchte, gibt Deutschland weiterhin den treuen Vasallen.
Warum das Konstrukt EU ud der Euro so stümperhaft aufgezogen wurde, damit es von vorneherein zum Scheitern verurteil ist? Auch nur Zufall?


25. November 2015
Pulverfass!
Die derzeitige Lage ist vielleicht brisanter, als es viele unserer Mitbürger wahrhaben wollen.
Inzwischen wird in der EU offen darüber diskutiert, wie das Problem mit den Flüchtlingen in den Griff zu bekommen ist.
Merkel steht mit ihrer Flüchtlingspolitik innerhalb Europas so ziemlich alleine da, und übt schon einmal vorsichtig den Rückzug. Die EU droht zu zerbrechen, und das nicht nur an der Flüchtlingsfrage. Eine einheitliche Wirtschafts- und Finanzpolitik steht weiterhin in unerreichbarer Ferne. Die Probleme häufen sich schneller an, als dass sie gelöst werden könnten. Ein triggerndes Ereignis, und das Pulverfass geht hoch. Der neue Konflikt Russland-Türkei durch den Abschuss eines russischen Kampfjets ist naoch lange nicht beigelegt und kann eskalieren. Was Ergodan hier inszeniert hat, war vollkommen unverantwortlich. Hier wird mit dem Feuer gespielt, auf wessen Veranlassung auch immer.
Eigentlich müsste die NATO ihren Bündnispartner Türkei nach diesem Vorfall rauswerfen. Der ideologische Abstand ist zu groß, als dass ein Militärbündnis vernünftig wäre.
Aber das interessiert nicht, bzw. es ist offensichtlich, dass hier jemand ein falsches Spiel betreibt. Cui bono? Wer hat ein Interesse an einem dritten Weltkrieg?
Putin offensichtlich nicht, sonst hätte er diese Steilvorlage für sich bereits genutzt. Andereseits wird er sich auch nicht unendlich weiter provozieren lassen können.
Und Europa kann ebenfalls kein Interesse an einem Krieg gegen Russland haben, denn es würde dann zu den größten Verlieren gehören.
Wir sehen, dass derzeit viele verschiedene Optionen bestehen, um Europa und die EU fertigzumachen. Es wäre naiv zu glaube, dass nicht mindestens eine dieser Optionen auch genutzt werden. Oder anders formuliert: Wir, und hier insbesondere auch Deutschland, sitzen in der Falle. No way out...


18. November 2015
Länderspiel NL vs. D kurz vor Beginn doch noch abgesagt
Offensichtlich war ein Anschlag geplant. Über die genauen Hintergründe kann zur Zeit nur spekuliert werden.
Terroristen werden versuchen, ihre Anschläge medienwirksam zu platzieren. Massenveranstaltungen mit symbolischen Charakter sind daher ein potenzielles Ziel.
In Nürnberg gehört z.B. der weltbekannte Christkindlesmarkt dazu. Man kann solche Plätze natürlich bewusst meiden, insbesondere, wenn man ohnehin kein ausgesprochener Fan von so etwas ist. Ansonsten gilt: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Sie können vor der eigenen Haustüre ausrutschen und sich dabei - ganz unspektakulär - das Genick brechen. Fakt ist, durch terroristische Anschläge sind in Deutschland und Europa bislang verhältnismäßig wenig Menschen ums Leben gekommen. Daher ist es gegenwärtig nicht angebracht, seine Verhaltensweise deswegen zu sehr einzuschränken. Um zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, kann man nicht unbedingt selbst beeinflussen.
Es macht auch wenig Sinn, einer Gefahr auszuweichen, und sich dafür in eine andere Gefährdungssituation zu begeben. Mit etwas gesundem Menschenverstand sollte es am besten klappen.

Wirtschaft
Die Rezessionsgefahr rückt angesichts der Flüchtlings- und Terrordebatte sehr in den Hintergrund.

Dabei ist die Weltwirtschaft lange nicht in der guten Verfassung, wie sie

17. November 2015

[...] hat nun heute nacht zum ersten mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! [...]
Ich kenne weder das Drehbuch, noch weiß ich, wer es geschrieben hat. Aber die ganze Sache stinkt zum Himmel. Eine unheimliche Inszenierung.
Gegenüber dem IS sowie allen Islamisten habe ich alles andere übrig als Symphatie, aber so einfach wie es uns der Mainstream glaubend machen will, ist die Angelegenheit sicherlich nicht. Wer tatsächlich hinter den Attentaten von Paris steckt, ist für mich nicht eindeutig. Der plötzliche Schulterschluss von Hollande mit Putin ist, gelinde gesagt, ebenso merkwürdig. Man kann es drehen und wenden wie man will, es gibt einfach kein geschlossenes Gesamtbild. Die meisten Leute sind keine genialen Schauspieler. Um glaubwürdig zu bleiben, sollte man sich daher authentisch geben. Das Gestammele von Jogi Löw in den Medien wirkte auf mich jedenfalls nicht authentisch.
Viele Auftritte von Promis wirken derzeit nicht authentisch, vor allem, wenn es um politische Statements geht. Es liegt also nahe, dass Personen, die im Rampenlicht der Öffenlichkeit stehen, entsprechend "gecoacht" werden. Ich kenne die Wahrheit zwar nicht, aber das, was uns als diese verkauft wird, ist eine Lüge.
Sie haben hoffentlich Verständnis dafür, dass ich mich aus wüsten Spekulationen heraushalte, denn es würde nicht zur Wahrheitsfindung beitragen.
Selbst wenn ich etwas wüsste, ich könnte an der Sache auch nichts mehr ändern. Warum hier unnötig Energie verschwenden? Sorgen Sie für sich und Ihrer Familie vor, und verschwenden Sie keine Energie damit, sich Lügenmärchen anzuhören...


16. November 2015
Wieder einmal - die ganze Welt scheint betroffen zu sein
Und auch wieder einmal: Es gibt kein anderes Thema als die Attentate in Paris.
Was soll das? Dass es Anschläge seitens radikalislamistischer Terroristen geben wird, wurde erwartet. Eigentlich verwunderlich, dass es nicht schon früher passiert ist.
Die Frage stellt sich eher, was wurde von den Regierungen, der Polizei und Geheimdiensten getan, um so etwas zu verhindern?
Die Kanzlerin übt sich in so etwas von Betroffenheit, und ihr Vize geht gleich in die Rechtfertigungsoffensive, dass das alles in keinem Zusammenhang mit der unkontrollierten Masseneinwanderung steht. Bullshit!
Und der DFB zeigt sich ebenfalls betroffen und solidarisch zugleich, und setzt ein deutliches Signal gegen den Terrorismus, indem das bevorstehende Spiel gegen Holland NICHT abgesagt wird. Kommerzielle Gründe gibt es offensichtlich nicht.
Scheinheiligkeit und Verlogenheit bis zum geht-nicht-mehr. Für die Strippenzieher sind die Opfer wahrscheinlich nicht mehr als ein in Kauf genommener Kollateralschaden.
Statt die Grenzen zu sichern und die "Flüchtlingsströme" zu kontrollieren, werden nun lieber die Kapitalströme kontrolliert. Natürlich nur, um dem IS den Geldhan zuzudrehen, was denn sonst. Wieder einmal ein willkommener Anlass, um Freiheits- und Bürgerrechte noch weiter einzuschränken. Wer für die Freiheit eintritt, ist zukünftig eben Unterstützer und Befürworter dieser abscheulichen Terroristen. In den Massenmedien hat man uns übringens nur Betroffene vorgeführt, weltweit gibt es also nur Menschen, welche sich von solchen Anschlägen deutlich distanzieren. Wir machen uns die Welt, so wie sie uns gefällt.
Vielleicht ist das auch ein Indiz dafür, wie die Macher des Mainstreams uns Bürger sehen wollen: Als unmündige Kinder.
Das in Paris war nicht der erste, und mit Sicherheit auch nicht der letzte Anschlag dieser Art. Weitere werden folgen.
Wir müssen deshalb nicht gleich hysterisch werden. Die statistische Wahrscheinlichkeit, durch ein derartiges Massaker bei uns ums Leben zu kommen, ist immer noch sehr gering.
Aber wir sollten wachsam bleiben, und vorbereitet sein.
Bislang sehen wir die größte Bedrohung immer noch aus den eigenen Reihen kommend. Von diejenigen, die unsere Freiheits- und Eigentumsrechte weiter einschränken wollen.

10. November 2015
Nürnbergs Infrastruktur ist marode – besteht akute Lebensgefahr?


Auf www.nordbayern.de erschien am 19.7.2015 folgender Artikel:
Nürnberg braucht 100 Millionen Euro für neue Brücken
NÜRNBERG - Die großen Brücken über die Südwesttangente und den Main-Donau-Kanal müssen möglichst schnell durch Neubauten ersetzt werden.
Die Stadt sucht jetzt nach finanziellen Möglichkeiten, wie die überraschend schnell benötigten 100 Millionen Euro aufzubringen sind, damit möglichst
ab 2016 gebaut werden kann. Fünf Millionen Euro stehen derzeit für den Brückenunterhalt pro Jahr zur Verfügung.

Auf dieser Seite finden Sie auch einen Link auf den SÖR, Servicebetrieb Öffentlicher Raum, einem Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg.
Wenn Sie sich hier durchklicken, kommen Sie auf folgenden Veranstaltungshinweis:

Bürgerinformationsabende Hafenbrücken-Erneuerung
SÖR informiert an zwei Abenden im November über den Planungsstand hinsichtlich der Erneuerung der Hafenbrücken. Dazu sind die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Mittwoch, 11. November 2015, um 18 Uhr in der Turnhalle der Georg Holzbauer Schule, Saarbrückener Straße 26
Mittwoch, 18. November 2015, um 18 Uhr in der Aula des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums in der Pommernstraße 10

An dieser Stelle benötigen Sie vielleicht etwas an Hintergrundinformation
Bei den besagten Brücken im Nürnberger Hafengebiet handelt es sich um Bauwerke aus ca. den 70er Jahren, bei denen ein fehlerhafter Spannstahl verwendet wurde.
Die verwendeten Stähle (hier Sigma-Stahl) neigen zu einer sogenannten Spannungsrisskorrosion. In der Folge kann eine Spannbewehrung jederzeit zum spontanen und sofortigen Ausfall führen. Durch die Belastung eines Ausfalls kann es zu einer Kettenreaktion kommen, d.h. alle Spannbewehrungen fallen kurz nacheinander aus, die Brücke stürzt ein.

Es gibt zwei Bautypen von Spannbetonbrücken:
- mit Ankündigungsverhalten
- ohne Ankündigungsverhalten
Die Brücken im Nürnberger Hafengebiet gehören dabei zur letztgenannten Art, da hier nicht genügend „schlaffe Bewehrung“ (googeln) verbaut wurde.

Die schlaffe Bewehrung ist nicht vorgespannt, kann bei Rissen der gespannten Bewehrung die Stahlbetonkonstruktion jedoch noch „zusammenhalten“ ohne dass die Konstruktion einstürzt. Es zeigen sich lediglich Risse im Beton, was augenfällig ist.
Brücken mit Ankündigungsverhalten können damit rechtzeitig für den Verkehr gesperrt werden und werden dann auch nicht weiter belastet. Eine akute und unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ist damit nicht gegeben.

Es bestehen begründete Verdachtsmomente, dass bei den drei Großbrücken im Nürnberger Hafengebiet diese Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden kann. In der Konsequenz müssten diese daher für den Verkehr sofort gesperrt werden, zumindest die Belastung durch verkehrsberuhigende Maßnahmen verringert werden.
Mit dem Bau der Behelfsbrücken müsste unmittelbar begonnen werden. Hier arbeitet die Zeit gegen die Sicherheit und die Verkehrsteilnehmer.

Die Problem mit den Spannbetonbrücken ist seit vielen Jahren hinreichend bekannt:
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat dazu eine „Handlungsanweisung Spannungsrisskorrosion“ veröffentlicht, die unter
http://www.bast.de/DE/FB-B/Publikationen/Regelwerke/Entwurf/Handlungsanweisung-Spannungsrisskorrision-Entwurf.pdf
einsehbar ist. Bitte URL per drag&drop in ein neues Browserfenster kopieren. Verlinkung klappt hier nicht.

In dieser Handlungsanweisung werden auch sogenannte „stochastische Methoden“ zur Überprüfung des Ankündigungsverhaltens angesprochen.
Vereinfacht gesagt, wird dabei die Wahrscheinlichkeit berechnet, in der die Brücke in einem definierten Zeitraum einstürzen könnte. Die Stadt Nürnberg beruft sich hier offenbar auf stochastische Gutachten, welche zwar eine geringe Wahrscheinlichkeit eines Einsturzes bescheinigen, diese aber nicht vollkommen ausschließen können.
Das Restrisiko scheint hier billigend in Kauf genommen zu werden.

Eine sofortige Sperrung der Brücken wäre mit dramatischen Einschränkungen der Infrastruktur in diesem Gebiet verbunden, und würde
zweifelsohne einen hohen wirtschaftlichen Schaden verursachen.
Es besteht der Verdacht, dass den wirtschaftlichen Interessen gegenüber evtl. Schaden für Leib und Leben der Vorzug gegeben wird.

Dass sich die Stadt Nürnberg des brisanten Sachverhalts im Klaren ist, belegen folgende Dokumente:
https://online-service2.nuernberg.de/Eris/AgendaItemPanel/proceed?meetingId=3954&agendaItemId=52081&action=downloadAttachment&attachmentId=81777
siehe Punkt 3.1

https://online-service2.nuernberg.de/Eris/AgendaItemPanel/proceed?meetingId=3636&agendaItemId=47082&action=downloadAttachment&attachmentId=75665
siehe Punkt 5.2, Seiten 13ff

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"Unsere Regierung lässt Verbrechen gegen das deutsche Volk zu"
I have to say, this is a crime against the German people and culture committed by their own government…
Um die Wahrheit zu erfahren, muss man bei uns in den ausländischen Medien recherchieren.
So etwas sucht man im deutschen Mainstream vergebens:
Germany’s new normal: “People can’t leave their homes• “Migrants go into churches to disrupt service. They walk in and start to riot.
Der Artikel beschreibt die Zustände in Ellwangen, wo Migranten in der benachbarten Kaserne untergebracht sind.


Dafür schießt die "Lügenpresse" nun zurück.
Nachdem die Alternativmedien als Verschwörungstheoretiker "entlarvt" haben, deren Journalisten nur Geschäfte mit der Angst machen wollen, zieht der Mainstream weiterhin alle Register. Wenn Sie die Berichterstattung über AfD oder Pegida verfolgen, so sollte Ihnen auch der neue Sprachgebrauch in diesem Zusammenhang aufgefallen sein. Es sind nun keinen "Protest"- bzw. "Demonstrationszüge" mehr, sondern "Aufmärsche", wenn von der AfD oder Pegiada die Rede ist.
Der Maistream schafft durch diese Wortwahl eine Assoziation mit den Schlägertruppen Adolf Hitlers her. Dass so etwas keine objektive Berichterstattung mehr sein kann, Müsste mittlerweile sogar dem weniger kritischen Bürger auffallen.
Frei nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, goebbels' sich völlig ungeniert. Hätte früher niemals gedacht, dass ich so etwas in Deutschland je erleben würde.
So etwas kannte ich nur aus der Geschichte und aus den Erzählungen der "Alten", von denen die meisten inzwischen verstorben sind.
Nun werde ich selbst Zeitzeuge der neuen, unrühmlichen Geschichte, und ich frage mich, was ich später einmal der nachfolgenden Generation erzählen soll.
Es ist eine Schande...


9. November 2015
Kirche und Religion als Geschäftsmodell

In Fragen der Flüchtlings- Politik und Unterbringung mischen unsere Staatskirchen groß mit.
Erschütternd jedoch, wie ranghohe Vertreter sich geben. In einem Interview auf B5 aktuell (Samstag vormittag) wird ganz unverhohlen erwähnt, dass für die Unterbringung von Flüchtlingen in Liegenschaften der Kirche die ortsüblichen Mieten abkassiert werden, denn für die Unterbringung und Versorgung sei der Staat zuständig.
Der Bürger blecht also doppelt. Einmal durch sein Engagement, sei es monetärer Art oder unentgeltlicher (unterbezahlter) Arbeitsleistung, und nochmals über die Steuern und Abgaben.
Ich meine nicht die Kirchensteuer, die über die Finanzämter eingetrieben werden, sondern die Zuschüsse und Kosten die in Rechnung gestellt werden. Die Staatskirchen sind mittlerweile gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen, jedoch mit Privilegien ausgestattet, die ein privater Unternehmer nicht hat. Mit dem Verkauf von Seelenheil kann man richtig fett Kohle machen, mit christlichen Idealen hat das nichts mehr zu tun.
Nicht nur der Wohlfahrtsstaat muss dringend reformiert werden, die Staatskirchen ebenso.


6. November 2015
Eine unendliche Geschichte – Refugees!

Unsere Leser kennen wahrscheinlich meine Einstellung zu diesem Thema. Ich bin grundsätzlich nicht fremdenfeindlich, sehe es aber nicht als Aufgabe des Staates an, Flüchtlinge aus aller Welt bei uns unterbringen zu wollen. Der Staat ist nur seinen eigenen Wählern, und wenn es nach mir ginge, hauptsächlich den Netto-Steuerzahlern verpflichtet. Die vordringlichste Aufgabe des Staates ist es, für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen, und dafür die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Und dann noch, gleiche Rechte und Pflichten für jeden Bürger, nicht mehr und nicht weniger. Diese Regelungen und Gesetze können per echter demokratischer Willensbildung, in einer Übereinkunft mit seinen Bürgern, verabschiedet werden.


Kurzum, das mit der Aufnahme von Flüchtlingen kann von Privat genau so gut bzw. sogar besser organisiert werden. Jeder Bürger, der das will, kann sich dafür engagieren, mithelfen, Geld spenden, Wohnraum zur Verfügung stellen, und so weiter. Ich respektiere den freien Willen eines jeden Bürgers, und jeder kann soviel Flüchtlinge aufnehmen, wie er will. Solange er die Verantwortung dafür übernimmt, und mit seinem privaten Vermögen haftet.
Wenn ich mich so artikuliere, bekomme ich schnell zur Antwort, dass das so niemals klappen würde. Wenn die Flüchtlingsaufnahme sich ausschließlich auf private Initiative begründe, würde bestenfalls ein Bruchteil hier unterkommen. Die meisten Leute würden die Kosten und Risiken scheuen, so dass nur wenige Idealisten übrig blieben. Viel zu wenig, als dass das Flüchtlingsproblem gelöst werden könnte.


Muss hier also doch der Staat ran?
Keineswegs. Die Einschätzung, dass sich nur wenige Idealisten finden lassen, die Flüchtlinge auf eigene Kosten und Engagement unterbringen, mag durchaus realistisch sein. Doch was sagt uns das? Doch nichts anderes, als dass die überwiegende Mehrheit unserer Bevölkerung gegen die massenhafte Aufnahme von Flüchtlingen ist. Wer ist denn der Staat? Im Grunde ist es doch der Souverän selbst, jedenfalls sollte es so eigentlich sein. Wenn ich Flüchtlinge aufnehmen möchte, dann muss ich das nicht an den Staat delegieren, sondern kann das auch auf privater Initiative tun.
Aber es gibt hier tatsächlich einen kleinen, aber bedeutenden Unterschied.

Die meisten Leute sehen sich nicht selbst als Souverän, sondern den Staat als Nanni-Figur, einer Art Übermensch mit niemals versiegendem Füllhorn, aus dem grenzenlos verteilt werden kann. Alles und jeder kann vom Sozialsaat finanziert werden, es ist ja nicht „mein“ Geld, sondern immer das der anderen Leute. Dieser Gedanke ist jedoch falsch. Richtig ist, dass ich über das Geld, das ich unter Zwang an den Staat abgetreten habe, nicht mehr selbst verfügen kann. Alle Abgaben müssen jedoch vorher erwirtschaftet werden, und zwar von uns allen. Also ist es irgendwie doch noch „mein Geld“, was der Staat hier verballert.
Wenn das freiwillige Engagement nicht dem Ausmaß entspricht, wie es sich der „Staat“ (Vertreten durch die gewählte Regierung) vorstellt, dann kann das auch nie und nimmer der Volkswille sein.
Der Staat handelt demnach in Angelegenheiten, für die er keinerlei (echte, demokratische) Legitimation hat. Oder anders ausgedrückt: Der Bürger, der nach dem Staat schreit, möchte nichts anderes, als dass das, was er selbst möchte, von anderen erledigt wird.
Reißen wir dieser Scheinheiligkeit einmal die Maske herunter. „Wir müssen“ heißt im Klartext oft nichts anders als „ich will, dass IHR“.... Wenn ich etwas wirklich tun möchte, so kann ich das auch tun, und mit gutem Beispiel vorangehen. Und ich kann nicht einmal verlangen, dass mir die anderen dabei folgen.

Wenn mir jemand die Frage stellen würde, ob ich mich persönlich und freiwillig für Flüchtlinge engagieren möchte, dann werde ich klar bekennen:
icht unter diesen Umständen!
Ich erkläre mich absolut NICHT solidarisch mit Leuten, deren Wertvorstellungen zu sehr von der meinigen abweichen. Eine Solidargemeinschaft ist immer auch eine Wertegemeinschaft. Anders funktioniert eine Gesellschaft nicht. Die Toleranz gegenüber Andersdenkenden endet dann, wenn meine Rechte und meine Entfaltungsmöglichkeiten dadurch erheblich eingeschränkt werden.

Empathie ist gut und schön, wenn sich alle Beteiligten daran halten und sich gegenseitig respektieren. Unbegründeter Fremdenhass ist primitiv und eines zivilisierten Menschen unwürdig. Wer jedoch seinen Mantel nicht unbedingt mit jemanden teilen möchte, der konträre Wertevorstellungen vertritt, ist deswegen noch lange kein Rassist.

5. November 2015
Renteneintrittsalter wird bis zum Jahre 2050 schrittweise auf 55 Jahre gesenkt!

Nach den neuesten Studien des BLM sind alle bisherigen Prognosten zur demografischen Entwicklung hinfällig. Aktuelle Hochrechnung ergeben ein vollkommen anderes Bild.
Dank der Weitsicht unserer verehrten Bundeskanzlerin wird sich die Altersstruktur der Bevölkerung bei uns in den nächsten Jahren dramatisch verändern. Wir kehren zurück zur guten, alten Struktur der traditionellen Alterpyramide. Nach zuverlässigen Quellen aus dem BLM sieht die Regierung vor, in den kommenden Jahren jährlich ca. 5 bis 10 Millionen Neubürger zu integrieren, deren durchschnittliches Alter bei 20,18 Jahren liegt. Diese Verjüngungskur schafft vollkommen neue Perspektiven, von denen wir in den letzten Jahren nicht einmal zu täumen gewagt hätten. Die statistische 1,2 Kinder-Familie in Deutschland ist Schnee von gestern. Die Geburten-Versäumnisse der letzten Jahre werden wir auf geniale Weise ausgleichen. Der ganze Aufwand, in mühevoller Arbeit eigene Kinder aufzuziehen, entfällt. Bis aus den eigenen Kindern Erwachsene werden, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen können, mussten bislang ca. 20 Jahre in Aufzucht, Erziehung und Bildung investiert werden. Oftmals sogar vergeblich.
Diese Prozedur verkürzen wir nun erheblich. Junge, ausgebildete Fachkräfte zu importieren ist wesentlich effizienter, als sich mit der eigenen Brut abzugeben. Alleine die Vorstellung, dass Säuglinge und Kleinkinder ihre Notdurft ständig in Windeln verrichten. Viele Flüchtlinge benötigen dazu noch nicht einmal eine Toilette.
"Natürlich reichen die weltweiten Flüchtlinge nicht aus, um allen kränkelnden Industriestaaten genügend Nachschub an jungen Arbeitskräften zu beschaffen. Wir stehen hier im scharfen Wettbewerb zu anderen Nationen", so ein Sprecher des BLM. "Die Vision von den blühenden Landschaften ist im Begriff, zur Realität zu werden!"
Wonach diese Landschaften dann riechen werden, interessiert danach niemanden mehr.
"Die Investitionen in unsere Neubürger sind verhältnismäßig gering, und werden sich bereits in wenigen Jahren voll auszahlen."
In den Berechnungen des BLM sind einige positive Sekundäreffekte, die uns der neue Bevölkerungsreichtum beschert, noch gar nicht berücksichtigt. Die Nachfrage wird so stark steigen, wie wir uns das bislang noch gar nicht vorstellen können. Deutschland hat den Zyklus eines neuen Superbooms soeben angestoßen, und wir schaffen das.
Deutschland ist auf dem Weg, zur neuen Supernation aufzusteigen. Den Flüchtlingen sei Dank. Wir müssen jetzt nur höllisch aufpassen, dass dieses rechtsradikale, dunkelbraune Drecksgesindel wie Pegida und AfD, unsere geniale Willkommenskultur, um die uns der Rest der Welt beneidet, nicht torpediert.
Unsere Qualitätsmedien sind hier hoffentlich auf Zack. In Fontal-21 am vergangenen Dienstag haben wir die dunklen Machenschaften der sogenannten "alternativen Medien" mit all deren verrückten Verschwörungstheoretikern schonungslos offengelegt. Wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen. Und wenn, dann fressen wir in Zukunft eben Couscous...


2. November 2015
Wieder ein bisschen mehr an Schnüffelstaat

Ab diesem Monat greift das neue Meldegesetz. Neue Mieter müssen sich innerhalb von 14 Tagen bei der Behörde anmelden, und zusätzlich noch eine Bescheinigung vom Vermieter vorlegen, dass der Mieter auch tatsächlich eingezogen ist. Vermieter sind nun zum Blockwart abkommandiert, um für den Staat zu schnüffeln. Es drohen Bußgelder bis zu 50.000,- €.


Regierung bleibt wegen der Flüchtlingsfrage gespalten.
"Wir können den Flüchtlingen nicht verbieten, nach Deutschland einzureisen!" Na so was? Wie schaffen das dann andere Länder?
"Europas Außengrenzen sind groß, dass man sie nicht wirksam schützen kann!" Ach ja? Wenn das so ist, dann war das der Offenbarungseid für totales Politversagen.
Für was unterhalten wir eine Armee und eine Polizei? Der Staat gibt also zu, dass er seiner wichtigste Aufgabe, die Bevölkerung zu schützen, nicht nachkommen kann.
Das System ist verkommen und hat keine Legitimation mehr. Das ist inzwischen mehr als offensichtlich.
Was kann man dagegen tun? Leider habe ich keinen guten Ratschlag für diese Frage, ich wüsste es selbst gerne.
Was Zivilcourage sein soll, unterliegt mittelerweile auch der Deutungshoheit von ideologisch Verblendeten. Wer setzt sich heute überhaupt noch für die Freiheitsrechte der Bürger ein? Das alles läuft in die falsche Richtung. Ein Alptraum, der Wirklichkeit geworden ist.


28. Oktober 2015
Aufstand der Hirnlosen...
Systemkritiker werden allesamt mit der Nazi-Keule erschlagen. Begriffe wie "Horden", "Invasoren", selbst "Völkerwanderung" für diese "Schutzbedürftigen" dürfen nicht mehr verwendet werden, da sie (angeblich) die Menschenwürde der Flüchtlinge verletzen. AfD, Pegida, alles rechtsradikale Fremdenhasser, Rassisten, Drecks-Nazis.
Es wird zum "Aufstand der Anständigen" gegen dieses "Pack" aufgerufen, wobei inzwischen auch Gewalt ein gerechtfertigtes Mittel gegen diesen "Abschaum" sei.
Wer die Geschichte kennt, der fühlt sich unweigerlich an dunkle Zeiten erinnert.
Die "echten" Nazis hatte damals auch Schlägertrupps mit der Bezeichnung "SA" gegen Regimekritiker organisiert, und alle Kritiker (zumindest) mundtot gemacht.
Heute erleben wir das Selbe mit umgekehrten Vorzeichen. Antifa & Co. sind heute die neuen Schlägertruppen im Stil einer SA, nur tragen sie diesmal keine Uniformen, sondern sind äußerlich bestenfalls am ungepfegten Erscheinungsbild erkennbar. Die Meinungsfreiheit ist faktisch durch alleinige Duldung von PC-konformen Äußerungen aufgehoben. Nicht PC ist gleich Nazi, und der muss bekanntlich ja sofort unschädlich gemacht werden.
Wir leben inzwischen in einem totalitären System, unter dem Deckmantel von Begriffen wie "Demokratie", "Freiheit" und "Rechtsstaat".
Na klar, das ehemalige Ostdeutschland hat sich ja auch "demokratisch" bezeichnet. Was für ein Hohn!

Bestimmt ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Jedesmal, wenn nur der Hauch von einer systemkritischen Meinungsäußerung vorgebracht werden soll, wird das erst einmal mit Sätzen wie "Ich bin ja nun wirklich kein Rassist, aber...." eingeleitet.

Warum eigentlich diese Rechtfertigung, habe wir das wirklich nötig?
Müssen wir uns dafür schon entschuldigen, wenn wir lediglich unsere verbrieften Grundrechte in Anspruch nehmen wollen?
Das ist doch eine verkehrte und verdrehte Welt. Wir lassen es uns gefallen, dass DIE den Spieß einfach umdrehen, und entschuldigen uns auch noch dafür?
Wo beibt der Aufstand der wahren Anständigen? Ist es eine Schande, unsere Freiheit und unser schönes Land bewahren zu wollen?
Müssen wir uns rechtfertigen, wenn wir denen Einhalt gebieten wollen, die im Begriff sind, das alles zu zerstören, was unsere Eltern und Großeltern mühsam wieder aufgebaut haben? Lassen wir es wirklich zu, dass dieses Erbe, das uns anvertraut wurde, von Idioten (von welchen Mächten auch immer gesteuert) kaputt gemacht wird?
Wir sollten endlich raus aus dieser Defensive, denn nicht wir sind nur deswegen die Bösen, weil wir unsere Rechte in Anspruch nehmen möchten.
Ja richtig, es sind unsere Rechte, die Andere uns wegnehmen möchten. Die Nazi-Keule ist in deren Händen eine Waffe, die deshalb eingesetzt wird, weil sie funktioniert, und nicht, weil dahinter eine moralische Rechtfertigung steht. Solche Leute haben keine Moral, und schon gar keinen Anstand. Es sind verdammte Lügner, von denen man sich nicht einschüchtern lassen muss. Mag sein, dass sie auch "nur" debil sind, aber dann dürfen wir unser Schicksal erst Recht nicht solchen Verrückten überlassen.


27. Oktober 2015
HGCN-Treffen vom 26.10.2015: Eine Nachlese

Steffen Paulick präsentierte den Gästen sein favorisiertes Portfolio auf Grundlagen seiner ausführlichen Recherchen.
Wie immer, ist das eine Momentumaufnahme, jeweils den aktuellen Ereignissen angepasst.
Anhand dem Review seiner Frühjahrspräsentation konnte Steffen Paulik darlegen, dass er mit seinen Prognosen bislang relativ treffsicher war.
Der gelernte Bankfachwirt, Querdenker in seiner Branche, nutzt zwar grundsätzlich die klassischen Analysemethoden in der Finanzwirtschaft als Grundlage,
beobachtet aber ebenfalls die geopolitischen Veränderungen, die bei seinem Forecast einen wichtigen Aspekt einnehmen.
Last not least, runden numerische, und ein wenig atrologische Elemente das Gesamtbild ab.
Mit Letzterem haben vor allem Menschen mit einer streng rational-technischen Weltsicht ein wenig Probleme.
Warum eigentlich? Man muss ja nicht an "Hokos-Pokus" glauben, es jedoch von vorneherein als "Schwachsinn" abzuwerten, ist eines aufgeschlossenen Bürgers nicht würdig.
Letztendlich zählt der Erfolg und die Qualität der Prognosen, mit welchen Mitteln, ist reine Geschmacksache.


Einzelheiten über das Musterdepot werden an dieser Stelle nicht verraten.
Für Steffen Paulik ist eine Diversifikation wichtig, die Zeit der großen Gewinnchancen ist vorrüber. Nun heißt es, sein (hart erarbeitetes) Vermögen möglichst zu bewahren.

Die höchsten Verlustrisiken sieht Paulick aktuell am Aktienmarkt, und auch bei den Immobilien.

26. Oktober 2015
Paul C. Martin: Staat als Machtbastard - Warlord-Welt kommt

"Die bürgerliche Freiheit hat seit dem 19. Jahrhundert nur verloren."
[...] Staat als „organisierte Kriminalität“ oder als „mafiöse Erscheinung“.

...so ist es ...


Der Putsch von oben: Deutschland wurde von US-Merkel gekapert
...so kann man das sehen..
.

22. Oktober 2015
Anti-Islam und Fremdenphobie?


Synchronisation
Sehen wir das einmal weniger ideologisch, sondern ganz pragmatisch. Gemeinsame Grundwerte erleichtern das Zusammenspiel in einer arbeitsteiligen Gesellschaft.
Multi-Kulti wird ganz einfach die Reibungsverluste erhöhen, wenn Parallelstrukturen in der Gesellschaft entstehen.
Wenn die Arbeitswelt auf alle kulturellen Befindlichkeiten der verschiedenen Ethnien Rücksicht nimmt, "läuft der Motor nicht mehr rund".
Die Unterschiede der christlichen und islamischen Kultur zeigt sich auch im Zeittakt, es läuft nicht synchron, wie es sich z.B. bei Weihnachten und Ramadan zeigt.
In China läuft z.B. an deren Neujahrstag gar nichts mehr. Innerhalb einer Volkswirtschaft muss der Takt aber einigermaßen synchron laufen.
D.h. eine Anpassung der Zuwanderer an den hier vorhandenen Rhythmus wäre notwendig. Tatsache ist, dass Asiaten und Orthodoxe keine Probleme damit hatten, sich an unseren Rhythmus anzupassen. Deswegen muss man nicht seine kulturellen Gepflogenheiten vollkommen aufgeben.
Wenn eine Aufforderung zu dieser Anpassung als Diskriminierung angesehen wird, dann sollten sich diese Leute in Gebieten niederlassen, in denen der Takt nach deren Vorstellungen läuft. Wenn eine Gesellschaft auf alle unterschiedlichen Empfindlichkeiten Rücksicht nehmen wollte, wird die Effizienz zum Wirtschaften deutlich verringert.
Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre ist das eine Katastrophe.

Einwanderung
Deutschland ist zwar kein klassisches Einwanderungsland, es ist aber de facto eines geworden. Daher sollte es hinsichtlich den Einwanderungsbedingungen die selben Kriterien anwenden, die auch die klassischen Einwanderungsländer wie Kanada, Australien oder die USA praktizieren.
Flüchtlinge sind Flüchtlinge, Einwanderer sind Einwanderer. In diesem Punkt muss klar differenziert werden, ist bei uns aber nicht so.
Flüchtlingen kann, möglichst vor Ort bzw. in geografischer Nähe, geholfen werden. Dies ist jedoch eine Sache der internationalen Staatengemeinschaft. Die Aufnahme von Flüchtlingen (Asyl) ist eine temporäre Angelegenheit, um vorübergehend Schutz (vor was auch immer) zu bieten.

Asyl
Die Gewährung von Asyl ist eine humanitäre Geste. Für die Gewährung von Asyl sind ebenfalls strenge Kriterien anzusetzen, und auch zu überprüfen. Bewusst falsche Angaben sind als Betrugsversuch zu bewerten. Anerkannte Asylanten, die dauerhaft bleiben wollen, sind wie Einwanderer zu betrachten. Ein bedingugsloser Anspruch auf Asyl kann und darf nicht gewährt werden.

Humanitäre Leistungen kosten Geld
Eine "Wohlfahrtkultur" muss irgendwie und irgendwoher finanziert werden. Die alleinige Basis dafür ist der produktive Sektor.
Arbeit und Produktion ist der Wohlfahrt vorgelagert. Faktum ist weiterhin, dass unser Sozialstaat an seine Grenzen gekommen ist, bzw. diese inzwiscchen sogar weit überschritten hat. Potenzielle Einwanderer müssten daher für den produktiven Sektor des deutschen Arbeitsmarktes uneingeschränkt und sofort integriebar sein. Das sind sie aber nicht. Auch die im Ausland ausgebildete Fachkräfte müssten erst einmal auf hiesige Verhältnisse nach- bzw. umgeschult werden.
Nicht zu vergessen ist jedoch, dass die meisten potenziellen Einwanderer überhaupt nicht für unseren Arbeitsmarkt geeignet sind, und ausbildungstechnisch quasi von Null anfangen müssten. Ungerlerne Arbeiter werden lange nicht so viele benötigt, wie ankommen.

Die Neuankömmlinge binden zunächst einmal Ressourcen, die wir aber nicht haben. Diese Ressourcen fehlen dann aber dem produktiven Sektor.
Wir hatten es ja schon vorher geschafft, viel zu viele Ressourcen in einen aufgeblähten Verwaltungsapparat zu stecken.
Alleine diese (Un-) Verhältnismäßigkeit hätte bereits ausgereicht, das System zum Einsturz zu bringen, und wir waren ja auf bestem Weg dazu.
All die zwischenzeitlichen Reförmchen hatten bestenfalls eine Verlängerung bewirkt, der jetzige Migratenstrom hingegen wirkt als Brandbeschleuniger.
Die Hoffnung, dass die Migranten uns (besser: dem System) eines Tages den Arsch retten könnten, ist ein höchst naiver Trugschluss.
Ein ROI ist auch auf lange Sicht nicht zu erwarten, das Gegenteil ist der Fall. (Für diese Erkenntnis muss man kein Ökonom sein!)

Für diese nüchternen Fakten und Betrachtungen sind unsere Gutmenschen nicht empfänglich, man muss diesen armen Leuten doch helfen, und wir sind ja schließlich soo reich. Es geht hier keineswegs um Fremdenfeindlichkeit oder Herzlosigkeit, sondern um die Einsicht, dass unmögliche Dinge einfach nicht machbar sind.

Wer die Basis zerstört, auf deren Grundlage dieser (vielleicht sogar gutgemeinte) Aktionismus aufbaut, zerstört am Ende alles.
Der Niedergang unserer (zumindest dieser Form der gegenwärtigen) Kultur ist damit vorprogrammiert.
Einige haben das durchaus richtig kapiert, und versuchen nun hektisch, den Rückwärtsgang zu finden. Too late...

P.S.. Wer sich über die Gutmenschen ärgert, keine Sorge, die schaffen sich auch mit ab.
Es dauert nicht mehr lange, dann geht's um's nackte Überleben. Dann werden wir zusehen dürfen, wie diese
Gutmenschen den ohnehin längst fälligen Paradigmenwechsel in einer Rekordzeit vollziehen. Viele werden aber auch unter die Räder kommen.
Diese Saison ist abgehakt. Vielleicht bekommt die kommende Generation wieder eine vernünftige Perspektive, bei einem Neutstart unter einem neuen System.


21. Oktober 2015

Nachlese zu Pirincci
Lutz Bachmann entschuldigt sich für Hetze von Akif Pirinçci (Zeit-online)

daraus ein Leserkommentar:
Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass das, was Pirinçci da treibt, einen geniale Satire ist, die viel zu viele Leute viel zu ernst nehmen,
wodurch sie sich letztendlich nur selbst entlarven, quasi das Schelmenstück seines Lebens. [...]

Die meisten Leute nehmen alles wörtlich, weil sie nicht fähig sind, versteckte Botschaften zu erkennen, geschweige denn zu interpretieren.
Für Lutz Bachmann einfach eine Nummer zu groß. Pirinçci hat mit seine
r provokanten Art wahrscheinlich das erreicht, was er erreichen wollte.
Quasi über Nacht kennt ihn nun fast jeder...


20. Oktober 2015
Akif Pirincci - Arschloch oder Künstler?

Als ich das erste mal einen Artikel von Akif Pirincci las, war ich ein wenig befremded. Provozierende Inhalte, und eine noch provozierendere Sprache.
Und seit gestern nach seinem Auftritt bei der Pegida, bei der Staatsanwaltschaft der "most wanted" wegen Volksverhetzung. Dead or Alive?


Um es vorwegzunehmen, kann ich mich weder mit den Inhalten, noch mit den Stilmitteln von diesem Akif anfreunden. Aber - wer so schreibt, kann kein Idiot sein, und muss zumindest ein wenig an Intelligenz besitzen. Jedenfalls mehr als manche unserer Politiker oder der deutsche Durchschnittsmichl. Denn den nimmt Pirincci heftig auf's Korn. Spätestens nach ein paar Sätzen sollte einem Leser mit einem IQ von etwas über 80 klar sein, was der Mann eigentlich will: Provozieren!
Und das hat er geschafft. Wenn Provokation die erkennbare Intension eines Schreiberlings ist, kann ich die Inhalte nicht mehr ernst nehmen. Außer bei Leuten mit einem IQ von unter 80 natürlich. Keine Ahnung, welche Ansichten oder Weltanschauung dieser Akif tatsächlich vertritt, aber wenn ich allen Ernstes so provokante Inhalte vermitteln möchte, wähle ich dafür nicht auch noch provokante Stilmittel, sondern mach' einen auf seriös und intellektuell, und bediene mich nicht einer Fäkalsprache,mit deren Ausdrucksweise man sogar den primitivsten Hinterhof-Assi toppt.
Das einzige, was mich beim Lesen von von Akis Pirinccis Artikeln erheitert ist, dass seine Ergüsse einen heftigen Schlag in die Klöten eines jeden PC-verpeilten Gutmenschen darstellen muss. Anstatt zu erkennen, dass durch diese Provikation die eigenen, eingeschliffenen Denkmuster hinterfragt werden sollten, gehen diese Idioten diesem Akif auf den Leim. Als Deutsch-Türke, selbst einer mit "Migrationshintergrund", kann ich die Botschaft dieses Piricci nicht für bare Münze nehmen. Ob er uns Deutschen damit nur den "Spiegel vor's Gesicht" halten will, und uns zeigen will, wie verblödet-verpeilt unsere Gesellschaft ist, oder ob er tatsächlich selbst einen an der Klatsche hat, kann ich nicht beurteilen. Die Strafverfolgungsbehörden sollten jedoch besseres zu tun haben, als einen Künstler, oder Arschloch, oder was auch immer, zu verfolgen.
Die Gedanken sind frei. Na ja, mittlerweile offensichtlich nicht mehr ganz so frei...


19. Oktober 2015
Die Demontage Deutschlands

Innerhalb der EU war Deutschland in den letzten Jahren die Konjunkturlokomotive, die den ganzen Laden noch zusammenhalten konnte.
Die kleineren Länder, die wirtschaftlich ähnlich gut dastehen, spielen gesamtvolkswirtschaftlich gesehen, keine große Rolle.
Nach dem "VW-Skandal" haben wir nun auch noch einen Fußball-Skandal. Nicht zu vergessen die Deutsche Bank, die immer noch, und weiterhin unter Beschuss steht.
Der "Aufschwung" in Deutschland nach der Finanzkrise 2008 stand ohnehin auf tönernen Füßen, und ging zulasten der realen Einkommen in der breiten Masse.
Der Immobilienboom brachte neues Aufschuldungspotenzial, der Kaufkraftverlust auf den Sparkonten bewegte die Leute, das Geld lieber auszugeben; ein Effekt, der auch als "Crack-up-Boom" bekannt ist. Last not least, schwächelt nun auch noch die Konjunkturlokomotive der Weltwirtschaft, China.

Die "Wachstumsprognosen" für Deutschland werden inzwischewn ebenfalls, wenn auch von offizieller Seite nur moderat, nach unten korrigiert. Die meisten Kommunen sind (nach wie vor) so etwas von Pleite, und hatten es in der konjunkturellen Hochphase nicht geschafft, auch nur ansatzweise aus dem Schuldensumpf herauszukommen.
Unsere, derzeit massenhaft hereinströmenden "Neubürger" kosten uns zusätzlich so richtig viel Geld, das wir (die Kommunen) aber nicht haben.
Fassen wir zusammen: Wachstumsprognosen rückläufig, d.h. künftig weniger Steuern als erwartet. Dazu noch gigantische Zusatzausgaben, mit denen, was Wunder, auch wieder einmal niemand vorhersehen konnte.

Was tun? Steuern und Abgaben weiter erhöhen, oder neue Schulden aufnehmen, oder beides gleichzeitig? Wie weit lässt sich der Bürger das noch gefallen?
Dass Pegida Aufwind hat, ist nicht ganz zufällig, und auch nicht dem Zustand geschuldet, dass es plötzlich wieder so viele "Nazis" gibt. Die aufgestaute Wut im Volk sucht ein Ventil, und die rechte Szene profitiert zwangsläufig davon. Es läuft Gefahr, dass Teile der Gesellschaft von einem Extrem ins andere abdriften.

Realistisch betrachtet, gibt es schon seit längerem keine bürgerliche Mitte mehr, die durch irgendwelche Parteien im Parlament verteten ist. Wir leben in einem, vom Falschgeldkapitalismus befeuerten Sozialismus. Zwei Parasiten, die sich symbiotisch zusammengatan haben, um der traditionellen Mittelschicht (mit ihren eigentlichen Leistungsträgern) den Garaus zu machen. Die Meinungs- und Deutungshoheit wird durch die Mainstream-Medien beansprucht, welche wiederum von den parasitären Kräften kontrolliert und gesteuert wird. Die "rechte Szene" macht nichts anderes, als den Finger in diese Wunde zu legen. Weil sonst niemand da ist, der das tut.
Politiker des Hochverrats zu bezichtigen ist zwar krass formuliert, trifft aber den Sachverhalt in manchen Fällen ziemlich gut. Wie soll man es sonst bezeichnen, wenn die Systemhuren gegen die Interessen des eigenen Volkes agieren? Viele (Gutmenschen-) Bürger haben das jedoch noch nicht realisert, da die Gehirnwäsche offensichtlich funktionert. Eine gute Politik zeichnet sich dadurch aus, dass sie die verschiedenen Interessen innerhalb der gesamten, breiten Bevölkerung vernünftig ausgleicht.
Davon sind wir Lichtjahre entfernt.


Im übrigen wiederhole ich hier meine These, dass der gewählte Volksvertreter den Interessen seiner Wähler verpflichtet ist, und niemand anderes. Es gibt Gruppen die behaupten, dass die Demokratie abgewirtschaftet habe, und daher ersetzt werden müsse.
Leider haben wir hier genaussowenig eine Demokratie, wir wir einen Kapitalismus haben. Das ist alles nur Schein, der über die Medien inszeniert wird. Die wenigsten Leute durchblicken das, sie fühlen lediglich, dass hier etwas nicht stimmt.


Unsere Ordnung, von denen wir meinen, dass sie existiere, würde sich herstellen lassen:
Durch Abschaffung des betrügerischen Fiat-Money-Systems, das Geld aus dem Nichts generiert, und durch ein gedecktes Geld ersetzen.
Durch eine strenge Kopplung von Bürgerrechten mit Bürgerpflichten, denn das eine geht nicht ohne das andere. In der Konsequenz würde auch des allgemeine Wahlrecht wegfallen und durch ein differnziertes ersetzt werden. Über Budget und öffentlichen Haushalt darf nur der Anteil der Bürger bestimmen, der keine Transferleistungen aus dem Steuersubstrat bezieht.


14. Oktober 2015
Asyldebatte: Verlegt die Flüchtlingslager in die Innenstädte!

Nicht der gilt als Verfassungsfeind, der sich über europäisches Recht hinwegsetzt, sondern derjenige, der zu ihm zurückkehren will. Inversion nennt man eine Sprachfigur, die Dinge einfach umkehrt. Wir erleben gerade eine Inversion der Werte.
Keine dramatischen Neuigkeiten, aber ein interessanter Aspekt, wie durch die Rethorik der Gutmenschen Deutschland in ein Absurdistan verwandelt wird.


Es können, wie bei anderen Betrachtungen auch, nicht alle Asylanten über einen Kamm geschoren werden. Wenn aber auch nur ein Bruchteil der Horrorstories stimmt, die im Netz Verbreitung findet, dann ist das bereits zuviel. In London gibt es Stadtviertel, in denen radikale Muslime den Anspruch auf das Gebiet übernommen haben, und die einheimische Bevölkerung unter Androhung von Gewalt und Tod vertreibt. Die Alteingessenen werden aufgefordert, entweder zum Isalm zu konvertieren, oder das Viertel zu verlassen. De facto eine Vertreibung. Das ist ein Krieg, der jedoch nicht als solcher bezeichnet wird. (Dokumentationen sind auf youtube zu finden, die Bilder sind erschreckend)
In Berlin und anderen deutschen Großstädten ist das nicht viel anders. Das ist keine multikulturelle Vielfalt mehr, sondern eine Eroberung.


Der DDR näher als gedacht? (BH Rott & Frank Mayer)
Locker-flockig geschrieben, wie immer, angesichts der Lage aber leider nicht zum Lachen.


Und dann noch: Nach dem "Galgenbauer" auf der letzen Pegida-Demo wird nun geahndet. Die Strafverfolgungsbehörden machen wieder einmal "ein Faß auf", was zu erwarten war. P.S.: Auf einem Karnevalszug würde so etwas als "grober Scherz" durchgehen, bei einer Pegida-Demo sieht das System das als Aufruf zum Mord.
Zweifelsohne war das mit den Galgen etwas krass. Die Botschaft dahinter (wie ich das verstehe) ist aber nicht, Merkel und Gabriel zu töten, sondern sie aus dem Amt zu jagen.
Diese Meinung teilen sicherlich viele Bürger. Ich denke, dass die Staatsanwaltschaft und die Polizei derzeit andere Prioritäten setzen sollte, als aufgebrachte Wutbürger zu verfolgen.


13. Oktober 2015
Altersarmut in Deutschland

Die Ursachen sind vielschichtig, und nicht alleine durch den demografischen Faktor bedingt.
Die Rentenversicherungen haben in den "fetten Jahren" keine Rücklagen gebildet, sondern am Umlageverfahren festgehangen.
Die Abgaben sind so hoch gewesen, dass viele sich gar keine zusätzliche, private Vorsorge leisten konnten.
Diejenigen, die in eine private Vorsorge investieren konnten, wurden in ungeeigntete bzw. schlecht rentierende Anlageformen gedrängt.
Die Regierungsverantwortlichen haben seit jeher öffentliche Gelder bzw. die Mittel der Sozial- und Rentenkassen veruntreut, und zweckentfremdet vergeudet.
Die Bevölkerung hat nicht realisiert, dass man sich auf staatliche bzw. privatwirtschaftliche Versicherungen in einem Fiat-Money-System nicht verlassen darf.
Das ist ein Ponzi-System das zusammenbricht, sobald mehr "Spieler" das Feld verlassen, als neue hinzukommen. Ewiges Wachstum gibt es nicht, und kann es nicht geben.
Das historisch bewährte Sozialsystem über die Familien wurde vom Nanni-Staat gezielt zerstört, kann es jedoch nicht ersetzen.


12. Oktober 2015
Die Pferde saufen nicht mehr...

Unser zinseszinsbasierendes Geldsystem ist am Ende.
Das System ist überschuldet, eine vernünftige Rendite durch weitere Investitionen kaum noch zu realisieren. Das Umfeld in der Weltwirtschaft zeigt Ähnlichkeiten mit der von 1929, der großen Depression. Eigentlich ein deflationärer Crash, der bislang jedoch durch hemmungsloses Gelddrucken und Eingriffe in den Markt verhindert wurde.
Warum trotz laxer Geldpolitik die Preise der Verbrauchsgüter nicht inflationär explodieren, hat einen einfachen Grund. Das Geld wird ungleichmäßig verteilt bzw. angeboten.

Bauzinsen sind derzeit ja „günstig“ wie noch nie, jedoch bekommt nicht jeder eine Baufinanzierung. Die Banken sind vorsichtig geworden, ohne einen großen Batzen an Eigenkapital werden derzeit kaum noch günstige Kredite vergeben.
Und die Unternehmer investieren auch nicht, das günstige Angebot wird einfach nicht angeboten.
Zinsen quasi auf Null, und die Kreditaufnahme kommt dennoch nicht so in Schwung, wie es für die Aufrechterhaltung des Systems notwendig wäre.
Die Notenbanken haben keine Möglichkeiten mehr, außer Geld mit negativen Zinssatz anzubieten.
Das geht jedoch nur mit einem gleichzeitigen Bargeldverbot.

Wir laufen Gefahr einer Deflationsspirale, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes abnimmt, trotz steigender Geldmenge. (Preisniveau = Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit)
Das System versucht daher ebenfalls, das „Inflationsziel“ über die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zu erreichen. Reale Negativzinsen auf Sparkonten, sowie die Erwartung einer Geldentwertung bewirken den Effekt eines Crack-up Booms, die Leute geben ihr Geld aus, bevor es immer weniger wert ist. Doch dieser Effekt ist nicht nachhaltig. Vermögenswerte müssen irgendwie flüssig gemacht werden, und in den Umlauf kommen. Nur so kann der Staat Einnahmen generieren.
Bei jeder Transaktion von Waren und Dienstleistungen werden Steuereinnahmen generiert. Gebunkerte Vermögenswerte sind für das System eine Katastrophe.

Insofern hat auch die neue Flüchtlingspolitik eine systemverlängernde Wirkung.
Der Staat verteilt Vermögenswerte kräftig um, und zwar von der Mittelschicht zu den Reichen und Armen. Die Transfergeldempfänger und Geringverdiener geben alles aus, was sie bekommen.
Die Nutznießer des sozialindustriellen Komplexes machen satte Gewinne, die ebenfalls hoch besteuert werden können. Neue Ersparnisse müssen verhindert werden, vorhandene Ersparnisse müssen umverteilt werden, um einen Kapitalfluss zu generieren.
Das läuft solange, bis die breite Masse verarmt ist. Hofft man bis dahin, dass unsere neuen Fachkräfte genügend eigenes Aufschuldungspotenzial stellen? Das wird nicht funktionieren.

Das fatale an der Masseneinwanderung ist, dass sich die Probleme bei und nach einem Crash potenzieren. Es gibt dann noch mehr Menschen bei uns, die in einen Verteilungskampf treten.
Ein geordneter Wiederaufbau lässt sich nur bewerkstelligen, wenn die Bevölkerung diszipliniert ist.
Deutschland nach dem Krieg hat den relativ zügigen Wiederaufbau nur deshalb hinbekommen, weil das Volk eine strenge Disziplin gewohnt war. Unsere Einwanderer kann man in dieser Hinsicht vergessen, abgesehen davon, dass es mit der Disziplin bei den Deutschen auch nicht mehr so weit her ist. Das würden sie aber schnell wieder lernen (müssen).
Disziplin ist etwas, was in den Kulturen der arabischen oder afrikanischen Welt wenig ausgeprägt ist.
Wie es weiter gehen wird, weiß ich nicht. Die Perspektiven sind heute aber schlechter als je zuvor.
Je länger der bereinigende Crash verschleppt wird, desto härter wird er verlaufen. Nicht gut, gar nicht gut...


9. Oktober 2015
Bekommt unsere Volksverräterin heute den Friedensnobelpreis?

Gut möglich, sie wäre dann in bester Gesellschaft neben Obama. Der Nobelpreis ist inzwischen zur Farce geworden.

In den Mainstream-Medien wird gegen die alternative Berichterstattung geschossen. So seinen die Berichte über angebliche Vergewaltigungen von Frauen durch Asylanten frei erfunden und dienten der Hetzpropaganda. Sicherlich werden auch dieser Seite Geschichten "erfunden", um Stimmung zu machen, der Mainstream macht das aber nicht anders. Seltsamerweise berichtete gerade der Mainstream von Vergewaltigungen in Asylantenheimen gegenüber anderen Asylanten.

Wir möchten uns an derartigen Schlammschlachten nicht beteiligen, denn es gibt auch so genügend gute und rationale Argumente für eine strikte Einwanderungskontrolle und Begrenzung. Die muss nicht einmal Stimmung auf der plump-primitiven Emotionsebene geschürt werden.
Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, alle Welt bei uns aufzunehmen. Außerdem gibt es wahrscheinlich sogar eine Mehrheit in der Bevölkerung, die strikt gegen die Aufgabe unserer kulturellen Gepflogenheiten ist. Man darf Toleranz nicht mit Selbstzerfleischung verwechseln. Es gibt genügend Bürger, die der systematischen Zerstörung Deutschlands nicht länger tatenlos zusehen möchten. Die Demontage Deutschlands läuft auf vielen Ebenen ab, siehe z.B. VW-"Skandal", der eigentlich keiner ist.
Hier wird eine relativ kleine Sache, die zwar zweifelsohne in einer Art Grauzone anzusiedeln ist und damit grenzwertig ist, auf groteske Weise hochgekocht.

Es scheint so, dass ich mit den wagen Andeutungen von gestern Neugierde erweckt habe.
Dazu nur soviel: Bedingt durch einen Unfall eines Angehörigen habe ich in den letzten Wochen häufig Besuche in einer Reha-Klinik getätigt.
Da hier viele Therapien stattfinden, habe ich öfters Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, bei denen ich Gespräche mit anderen Pateienten und Besuchern geführt habe.
Im Rahmen dieser Gespräche bin ich auf Umstände gestoßen, die ich bislang noch nicht auf dem Radar hatte.
Um es kurz zu machen: Der sozialindustrielle Komplex scheint eine riesige Abzockmaschinerie zu sein. Senioren werden zunächst einmal ausgehorcht, welche Vermögenswerte vorhanden sind, und wie sie "verwertet" werden können. Viele Menschen, vorwiegend auch Senioren, müssen nach einem Unfall in eine barrierefreie Wohnung umziehen, in betreutes Wohnen, wenn es schlimm kommt, in eine Pflegeanstalt. Wie mir Angehörige von Pflegeflällen berichteten, werden Leistungen abgerechnet, die nicht erbracht werden. Leistungsbeschreibungen mit Pauschalbeträgen werden in den Vertägen bewusst unscharf formuliert, damit sie schwer einklagbar sind. Das ist zwar sittenwidrig, wird jedoch von den Behörden und Krankenversicherungen gedeckt. Die Betroffenen nehmen dies hin, weil sie sonst Repressalien befürchten.
Ich habe im Rahmen meiner Recherchen auch eine Angestellte einer Krankenkasse gefunden, die offen über die Missstände sprach. Die Pflegeversicherung ist eine Farce.
Sobald die Sätze nach oben gehen, werden die Leistungen automatisch nach oben angepasst. Pflegestufen werden nach Möglichkeit vom Gutachter nicht anerkannt, damit die Kassen Geld sparen. D.h. der Betroffene muss die Pflege aus eigenen Mitteln bestreiten, und wenn diese nicht ausreichen, übernimmt das Sozialamt, zunächst einmal, die "Deckungslücke". Dieses versucht jedoch, sich das Geld von einem unterhaltspflichtigen Familienangehörigen zurückzuholen.
Ich habe von einem Fall erfahren, bei dem die Eltern nach Demenz in einem Pflegeheim untergebracht sind. Die Rente sowie die Pflegeversicherung reicht nicht aus, das Vermögen wird herangezogen und aufgezehrt. Die betroffenen Kinder sehen nicht nur ihr Erbe dahinschmelzen, sie fürchten um ihre eigenen Ersparnisse.
Die betroffene Person hat mir berichtet, dass sie derzeit das Sparvermögen weitgehend mit der Renovierung des Eigenheims verbrät, damit später vom Sozialamt nichts zu holen sei. (Unterhaltspflicht von Kindern gegenüber den Eltern)

Die genannten Beispiele haben zwar konkret nichts mir tun, haben mir jedoch aufgezeigt, welche Eventualitäten auch mich zukünftig betreffen könnten. Wie erwähnt, hatte ich das alles vorher bei meiner Vorsorgestrategie nicht auf dem Radar.
Fakt ist, dass die Sozialmafia mit Unterstützung des Staates alle Möglichkeiten der Gewinnmaximierung ausnutzt, und diese auch weiter vorantreibt.
Der Staat betreibt über die Geldinstitute, und auch über die Wohlfahrts- und Sozialindustrie eine systematische Plünderung der deutschen Sparvermögen.
Reale Negativzinsen sind nur der eine Teil, den Rest holten sich andere "Organisationen".

Damit haben wir gleich eine Überleitung zum Thema Flüchtlingspolitik.
Auch damit lässt sich dicke Kohle machen, und wer das bezahlt, ist absehbar.
Alle Anwartschaften, die wir erworben haben, bzw. zwangsweise erwerben mussten, sind nichts mehr wert.
Dass uns die Flüchtlinge nichts kosten bzw. die Belastung für den Bürger nicht erheblich sind, ist eine infame Lüge.
Wenn nicht über direkte Kosten, dann über verdeckte. Wie das funktioniert, darüber habe ich einen guten Einblick erhalten, und Sie hoffentlich auch.
Wenn ich gestern schrieb, "rette sich, wer kann", dann ist die Dramatik nicht übertrieben.
Der Staat und die von ihm profitierende Drecksbande wird sich von denjenigen, von denen etwas zu holen ist, holen, was zu holen ist.
Die gute alte Tugend, sparsam zu leben und eigenverantwortlich vorzusorgen, wird torpediert. Man muss ein Kreditjunkie sein, um von der Abzocke verschont zu bleiben.
Na ja, nicht ganz, denn die werden von den Banken gelöffelt.
Auf jeden Fall kotzt mich das ganze dermaßen an, dass ich dieses versch.... Dreckssystem zum Teufel wünsche.
Mir machte bislang meine Arbeit "Spaß", und ich sah es als Selbstverständlichkeit an, eine gute Leistung zu erbringen.
Aber ich habe keine Lust mehr, weiterhin für dieses Dreck-Abzockerpack zu schuften.
Das sind die Folgen des Sozialismus, die Motivation zur Leistung schmilzt dahin. Wozu sich etwas für sich und seine Familie aufbauen, wenn einem das meiste davon wieder weggenommen wird? Das mag vielen gegenwärtig übertrieben vorkommen, aber wir sind genau auf diesem Weg.
Und es wird so kommen, wenn nicht ein Crash oder eine Revolution zuvor kommt.

8. Oktober 2015
Merkel hält hartnäckig an ihrer fatalen Einwanderungspolitk fest

Wer hier noch (produktiv) arbeitet, muss bekloppt sein. Die Umverteilungsmaschinerie hat hierzulande ein Ausmaß angenommen, gegen das der Sozialismus der ehemaligen DDR ein Kindergarten war. Die kalte Enteignung schreitet voran. Ersparnisse innerhalb des Systems aufzubauen ist vollkommen sinnlos, es wird uns am Ende alles weggenommen. Übrig bleibt ein Schonvermögen, das diesen Namen nicht verdient.
Aus persönlichen und strategischen Gründen werde ich die Abgründe, die ich gesehen habe, hier nicht posten.
Wie systematisch das Land zugrunde gerichtet wird, hätte ich mir vorher nie träumen lassen. Rette sich, wer kann.
Ich dachte, dass ich einigermaßen gut auf einen Crash vorbereitet gewesen wäre, stelle heute jedoch fest, dass ich einiges übersehen hatte.
Sorry, das hat nun für mich Priorität. Die Pflege dieser Seite bleibt daher weiterhin nur spartanisch...


5. Oktober 2015
Erwacht Deutschland?

Selbst in der Mainstream-Berichtserstattung wird das Politversagen immer offensichtlicher.
Bei einem erneuten Schuldenschnitt für Griechenland hat sich die Bundesregierung noch quergelegt und damit innerhalb der EU die harte Linie vertreten. Was mit dem "Flüchtlingsproblem" nun über uns hereinbricht, dagegen wäre der Schuldenerlass für Griechenland "Peanuts" gewesen.
Es formiert sich langsam ein Widerstand gegen unser Politsystem. Richtig so!
Macht dem sinnlosen Treiben ein Ende. Nubila serena succedunt. (Zit: Seneca, frei übersetzt: Nach dem Regen scheint die Sonne!)


3. Oktober 2015
Kurzes Update:

Es ist in den letzten Wochen eigentlich nichts "Neues" passiert, ausser, dass die hier bereits geposteten "Befürchtungen" inzwischen vermehrt vom Mainstream aufgegriffen werden. Siehe dazu auch den Brief eines Polizisten (Spalte rechts).
Es tritt genau das ein, was mit gesundem Menschenverstand lange vorher bereits absehbar war.
Und das hier ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Die Masse an Flüchtlingen stellt eine Völkerwanderung dar, mit der wir nicht fertig werden.
Diese Sache auch noch zu unterstützen ist sinnlos und kontraproduktiv, das System fährt so oder so gegen die Wand.

Im Gegenteil, jeder vernünftige Mensch sollte jedwede Unterstützung für das System einstellen. Je eher das System fertig hat, desto eher können wir unsere Kräfte für den Wiederaufbau verwenden.

18. September 2015
Warum es zu Kriegen kommen wird...

Die friedliche Koexistenz mit den Invasoren wird es nicht geben. Das Bild, was die Gutmenschen und Leitmedienmedien zeigen, ist eine Illusion.
Warum das nicht funktioniern kann, hat einen einfachen Grund:
Die friedlche Koexistenz verschiedener Ethnien nebeneinander ist nur solange möglich, wie genügend Ressourcen vorhanden sind.
Momentan wird die Erde ausgebeutet, im Grunde genommen lebt die Erdbevölkerung von der Substanz. Es gibt zuviele Menschen auf diesem Planeten.
Auch die Idee der "Bio-Grünen", Nachhaltigkeit mit umweltvertäglichen Lebensmittelanbau zu erreichen, evtl. unter Einschränkungen bei userem Lebensstandard, funktioniert nicht. Die Weltbevölkerung ist derzeit nur durch die Methoden der industriellen Nahrunsmittelproduktion ernährbar. Bio ist ein Luxus in den reichen Industrieländern. Bei konsequenter Berücksichtigung nachhaltiger Methoden würde ein Teil der Weltbevölkerung zwangsläufig verhungern.
Den Planeten auf nachhaltiges Wirschaften umzustellen ist möglich, aber dann reichen die Ressourcen nicht für Alle.
Es muss daher zu Verteilungskämpfen kommen. Man muss kein Hellseher sein um zu erahnen, wo die Sollbruchstelle ist.
Deutschland ist eine Art "Potemkinsches Dorf", die "Einwanderer" kommen mit vollkommen falschen und überzogenen Erwartungen.
Selbst die einheimische Bevölkerung realisiert nicht, das es hierzulande wesentlich weniger Wohlstand gibt, als es den Anschein macht.
Wir haben keine echten Ersparnisse oder Rücklagen, der Fiat-Money-Scheißdreck ist substanzloses Scheinvermögen.
Die Menschen beanspruchen in Summe mehr an Substanz, als tatsächlich vorhanden ist.
Technischer Fortschritt kann die Effizienz, d.h. den Wirkungsgrad bei der Umsetzung der vorhandenen Ressourcen zwar noch ein wenig verbessern, das ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass die Ressourcen begrenzt sind. In den "Problemländern" vermehren sich die Menschen teilweise immer noch wie die Karnickel. Wo sollen die hin?
Deutschland und andere Industrieländer mit schrumpfender Bevölkerung waren im Prinzip auf dem Weg zu einer echten Nachhaltigkeit.
Freilich wäre der Preis dafür gewesen, den Konsumwahn und den vermeintlichen Wohlstand drastisch einzuschränken. Aber es hätte klappen können.

Der gegenwärtige Weg, den wir bestreiten, sieht aber anders aus. Es ist der klassiche, den die Geschichte nur zu gut kennt.
Gegenseitig die Köpfe einzuhauen, bis die Bevölkerung auf ein Maß reduziert worden ist, damit die verbleibenden Ressourcen den Ansprüchen der Übriggebliebenen genügt.

17. September 2015
Hartgeld - derzeit nicht das Thema #1

Eigentlich haben wir uns auf die Fahne geschrieben, das Thema Vermögens- und Eigentumsschutz vorrangig zu behandeln.
Kommt dieser Aspekt durch die Flüchtlingsdebatte zu kurz?
Nein, denn die gegenwärtige Entwicklung ist eine ernstzunehmende Bedrohung für gerade dieses.
Dass die Kosten explodieren, steht außer Frage. Dass der Staat kein Geld hat, ist ebenso klar.
Der Staat kann nur dann den einen etwas geben, wenn er anderen etwas wegnimmt.
Dass es in einer Krise zur Vermögensumverteilung kommt, war uns klar, dass es auch über diese Schiene abläuft, haben die meisten nicht vorhergesehen.

Wenn beim Anblick dieser Horden von Flüchtlingen so ein flaues Gefühl von Angst auftritt, ist das mehr als begründet.
Einige Flüchtlinge greifen die (nun gesperrte) Grenze von Ungarn an. Mit Wurfgeschossen zwar "nur", aber mit Gewalt.
Die Grenze wird missachtet, und damit die Souveränität eines fremden Landes. Das ist ein Angriff.
Dass er misslungen ist, hat nichts zur Sache, es geht ums Prinzip. Es verdeutlicht, wie diese Leute ticken.
Es ist auch vollkommen egal, welcher Anteil unter den Flüchtlinen militant und gewaltbereit ist, denn schon einer ist einer zu viel.
Bislang war ich kein Orbán-Fan, aber hier hat der ungarische Premier das einzig Richtige getan, was in dieser Situation zun tun ist.
Leider ist Ungarn aber von Idioten umzingelt.

Machen wir uns keine falschen Hoffnungen: Die, die zu uns hereinkommen, werden wir nicht mehr los. Selbst wenn wir sie ausweisen möchten, würden sich die Herkunftsländer weigern, ihre Leute wieder aufzunehmen. An die möglichen Szenarien möchte ich gar nicht denken, ich hatte gehofft, diese Zeiten hätten wir längst hinter uns, und sie kommen nie wieder.

Wenn der Riegel nicht augenblicklich vorgeschoben wird, kommt es hier in Zukunft zu Verwerfungen, wie sich das kaum jemand vorstellen kann.
Und wir, wir sind unorganisiert, und auf diese Bedrohung in keinster Weise vorbereitet.
Die Polizei ist unterbesetzt, schlecht ausgerüstet, und kann uns daher nicht mehr beschützen.
Wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe. Lassen Sie sich von den verblödeten Gutmenschen nicht mit dem "Fremdenfeindlichkeits"-Quatsch einlullen.
Selbstschutz und Eigensicherung geht vor Hilfeleistung an andere, immer und ohne Ausnahmen.
Erst wenn die eigene Sicherheit gewährleistet ist, darf (oder muss ich sogar, je nach Weltanschauung) auch anderen helfen.

Einen "Hals" bekomme ich auch wenn ich sehe, dass private Flüchtlingsheim-Betreiber den Staat (also uns) abzocken, und die Behörden den Betrug mit überzogener und falschen Abrechnungen nicht einmal kontrollieren, geschweige denn ahnden.
Bezahlen Sie einmal Ihr "Knöllchen" nicht, und das mit etwas fortgesetzter Hartnäckigkeit. Dann freuen Sie sich schon einmal auf ein paar Tage Erzwingungshaft.

Vermögensverluste sind noch das geringste, was uns blühen kann. Es geht mittlerweile um Leib und Leben.
Diese Ängste und Befürchtungen können mir auch diese Beschwichtigungs-Arschlöcher nicht ausreden.
Der Gipfel der Unverfrorenheit ist aber die Behauptung, dass die Flüchtlinge bei uns zu einem neuen Wirtschaftwunder verhelfen.
Wie soll das gehen, wenn schon die Nahles sagt, dass nur ca. 10% der ankommenden Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt integrierfähig sind?
Das Land, in dem wir leben, geht vor die Hunde. Wollen wir dabei tatenlos zusehen?
Wenn jemand, der die Selbstzerfleischung unserer eigenen Nation nicht hinnehmen möchte, als Nationalist bezeichnet wird, dann bin ich eben Nationalist.
Andere Nationen sind stolz auf ihre Patrioten. Die Deutschen haben hier offensichtlich einen Komplex, der geschürt und ausgenutzt wird.
Und nochmal, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich mich für mein Vaterland einsetze und es verteidige, oder ob ich andere Völker bzw. Fremde überfalle.
Letzteres ist für jeden anständigen Bürger, ob Nationalist oder nicht, sowieso ein "no-go". Die "Nazi-Keule" beeindruckt mich überhaupt nicht.
Das eigene Land hingegen zu zerstören, ist ein abscheulicher Verrat, der nicht nur unsere Verachtung verdient.

Gewalt kann immer nur das letzte Mittel sein, ist aber in extremis notwendig, um seine eigene Freiheit zu verteidigen.
Die Freiheit des Menschen ist das höchste Gut, so wird es auch in der Menschenrechtscharta der vereinten Nationen dargelegt.
Und sorry, ihr Flüchtlinge: Meine Freiheit ist mir genau so viel wert, wie die euere für euch. Respektiert das!
Die eigenen Freiheitsrechte enden da, wo sie beginnen, anderer Freiheitsrechte zu verletzen.


15. September 2015
War bei Hitler auch nicht anders...

Flüchtlingsfrage - Kanzlerin übt Selbstjustiz: Polizei angeordnet Gesetze zu brechen
Wenn Gesetze von der Regierung willkürlich und nach Gutdünken ausgehebelt werden, kann das kein Rechtsstaat mehr sein.
Nach dem Grundgesetz hat jeder deutsche Bürger das Recht und auch die Pflicht, dagegen Widerstand zu leisten.
Von demokratischer Grundordnung kann ja wohl keine Rede mehr sein.
Ich rufe zwar nicht dazu auf, aber ein Putsch wäre meines Erachtens mittlerweile durch das Grundgesetz sogar legitimiert.
Was mich erschüttert ist vielmehr, dass wir wieder einmal so weit sind.





14. September 2015
Schengen-Abkommen ausgesetzt. Das ist der Offenbarungseid einer verfehlten Politik.
Wir schaffen das? Eben nicht.
Mögliche Folgen: Grenzen komplett dicht, mobiles Internet (zumindest für Flüchtlinge) abschalten.
Wenn es zum Crash kommt, wird das Internet abgeschaltet bzw. der Zugang stark eingeschränkt, auch (oder gerade) für Deutsche.
Die Stimmung in der Bevölkerung kippt gerade, das Ferkel hat abgewirtschaftet.

Das Spiel heißt: Alles oder nichts! Das ist die Devise der Eindringlinge.
Es ist immer ein Verteilungskampf, so etwas wie eine gerechte Aufteilung gab es noch nie, und wird es auch nie geben.
Die Ressourcen dieser Welt reichen für die Ansprüche nicht aus. Diejenigen, die hierher (ausgerechnet nach Deutschland) wollen und kommen, haben (enorme) Ansprüche, und sie werden es notfalls mit Gewalt nehmen. Win-Win kann es nur unter solch günstigen (seltenen) Rahmenbedingungen geben, wenn genügend Ressourcen vorhanden sind. Das Problem der Deutschen ist, dass sie gesättigt, träge und großteils dekadent sind. Wohlstand wird zwar beansprucht, aber die Bereitschaft zur Leistung ist nicht im gleichen Maßstab vorhanden. Alle wollen an die Futtertröge. Der Stärkere gewinnt. Der Sieger nimmt sich nicht
seinen Anteil, er nimmt sich ALLES...

Refugee Mario: The video game of the migrant crisis

12. September 2015
Nach Exportweltmeister, nun auch noch Willkommensweltmeister

Weltmeister zu sein, darauf kann man doch stolz sein. Fußballweltmeister, Exportweltmeister, und seit neuesten sogar Willkommensweltmeister.
Ja, wir, die Deutschen, sind wieder wer, und werden in aller Welt bewundert.
Sportweltmeisterschaften und Medaillen, na ja, sie nutzen unserer Nation nicht wirklich, schaden aber auch nicht wirklich.
Wir sind ja derzeit noch amtierender Fußballweltmeister, schön. Da kann man doch als Deutscher ein wenig stolz darauf sein.
Ehrlich gesagt, ich habe dazu rein gar nichts beigetragen, jedenfalls nicht bewusst. Der Sportzirkus ist vor allem eins, ein großes Geschäft, für die, die darin mitmischen.
Und bei allem, wo einige wenige das ganz große Geschäft machen, gibt es einen Gegenpart. Die, die für das alles bezahlen.
Als Spielverderber und notorischer Miesmacher setze ich jetzt noch eins drauf. Bei jeder gewonnen Meisterschaft oder Medaille muss ich daran denken, wie viel von meinen Steuergeldern oder Medien-Zwangsabgaben ich unfreiwillig als Subvention für diesen Zirkus mitfinanziert habe.


Genauso beschleichen mich ungute Gefühle, wenn wir wieder einmal den fragwürdigen Titel als Exportweltmeister einheimsen.
Wer das System durchschaut der weiß, dass Handelsbilanzüberschüsse ein Export von hierzulande erwirtschafteter Wohlstand ist, der ohne Gegenleistung einfach so abfliesst.
Und dann denke ich dran, dass von dem, was da alles "den Bach herunter geht", auch ein wenig von meiner eigene Leistung stecken wird.

Während die meisten meiner Mitbürger stolz darauf sind, einen Teil ihres erwirtschaften Wohlstands zu versenken, ohne sich dessen bewusst zu sein, ist mein Gedanke: Wie blöd muss der Mensch sein!

Der Dummheit sind keine Grenzen gesetzt. Schlimmer geht immer, es ist nicht zu glauben.
Nun sind wir sogar Willkommensweltmeister. Bilder vom jubelnden Empfang bei den ankommenden Flüchtlinge gehen über die Welt.
Die Mitleids- und Betroffenheitskultur zieht alle Register. Und wieder ziehen die Gedanken auf: Wer bezahlt die Zeche dafür?
Keine Illusion, das sind Sie und ich. Und wir füttern nicht nur die Invasoren durch, sondern auch die Rattenfänger, die an der Asylindustrie kräftig mitverdienen.

Szenenwechsel:
In unserer Familie haben wir selbst einen bedauerlichen Fall aufgrund eines schweren Unfalls.
Wer in letzter Zeit Krankenhäuser und Reha-Kliniken von innen gesehen hat, und ein wenig hinter die Kulissen blickt, dem kommt das nackte Grauen.
Ich habe erst gestern aufgrund einer ungewollten Wartezeit die Gelegenheit, mit einigen Patienten ins Gespräch zu kommen.
Manchmal hilft schon ein Hangriff, für den die Patienten dankbar sind. Ich habe z.B. gefragt, ob denn keine Pflegekraft für derartige Hilfestellungen zur Verfügung stünden: "Die haben doch alle keine Zeit". Für einige, vor allem ältere Reha-Patienten lautet die Prognose: Nächste Station Pflegeheim, oder zumindest betreutes Wohnen.
Ich will an dieser Stelle nicht in Details gehen, aber die Zustände sollten der Öffentlichkeit bekannt sein.
Unsere Gesellschaft behandelt seine eigen Alten wie Dreck, hier fragt keiner nach der Würde des Menschen.
Von den Ärtzen beantragte, weil notwenige Leistungen, werden von den Versicherungsträgern abgelehnt, oder zumindest gekürzt.
Gegen die Kürzungen muss dann Widerpruch eingelegt werden, ein zermürbendes, grausames Spiel.
Ärtze und Plegepersonal sind mehr mit Bürokratie beschäftigt, als mit ihrer eigentlichen Aufgabe. Dazu kommt, dass der sozialindustrielle Komplex auch nur eine Abzockmaschinerie ist.

Den Gutmenschen, die unseren potenziellen Neubürgern den Bauch pinseln und Zucker in den Arsch blasen sage ich:
Was seid Ihr für jämmerliche Kreaturen, die sich an den Flüchtlingen aufgeilen, und in einen Wettbewerb andere, in's Gehirn geschissene Gutmenschen überbieten wollen, währen ihr eure eigen Eltern und Großeltern in prä-palliativen Endlösungseinrichtungen dahinsiechen lässt, unter Bedingungen, die der Massentierhaltung in nichts nachsteht.

Auch wenn Ihr mich einen Nazi nennen wollt: Ich werde bestimmt keinen gesunden, jungen und kräftigen Nordafrikaner helfen, bevor die Hilfsbedürftigen unser eigenen Gesellschaft nicht ausreichend versorgt werden. Denjenigen, die dieses Land tatkräftig mit aufgebaut haben, sind vergessen, werden abgschoben, und deren Erbe wird an die Fremden verfüttert. Diese Bild des hässlichen Deutschen geht jedoch nicht um die Welt. Es ist beschämend. Wo auf der Welt geht die Bevölkerung derart verächtlich mit seinen eigenen Alten um? Die (unter den Teppich gekehrte) Entsorgungskultur auf der einen Seite steht einer verlogenen Willkommenskultur auf der andern Seite gegenüber.


Und schon wieder trete ich ins PC-Fettnäpfchen: "Alte" darf man jetzt nicht mehr sagen, die heißen heute ja "Senioren". Betitelt werden müssen sie schon korrekt, wenn schon nicht so behandelt. "Neger" für Personen anzuwenden ist ja auch nicht mehr korrekt, auch wenn diese eine dunkle Hautfarbe aufweisen, und der "N"-Name eigentlich nichts andes (ohne Abwertung) ausdrückt.


Ich empfinde es absolut nicht als Fremdenfeindlichkeit, wenn sie gegenüber den Einheimischen nicht BEVORZUGT werden.
Sind die Deutschen so hirnlos, dass es entweder nur das eine, oder das andere Extrem kennen?

Vor allem werden auch Leute, die ein vernünftiges Mittelmaß einfordern, in eine extremistische Ecke gedrängt. Das ist wirklich krank...

11. September 2015
Die Schlacht ist verloren.
Nachdem die Merkel quasi die ganze Welt eingeladen hat, hierher zu kommen, wird der Andrang grenzenlos sein.
Der halbe nahe Osten und ein viertel Afrikas wird sich bald auf den Weg zu uns machen. Die Wilkommenskultur wird schon deshalb bald abgebrochen, weil die Grenzen der Belastbarkeit schnell erreicht werden. Die Bilder mit der "Einladung" haben sich blitzartig um die Welt verbreitet, selbst im abgelegesten Kaff irgendwo auf dem Planeten nimmt man diese Einladung ernst. Die Invasion kommt, es sit nur die Frage, wann die Notbremse gezogen wird. Oder wird es dann bereits zu spät sein?
So kann man eine Nation ganz ohne Krieg zerstören. Gratuliere, Frau Merkel, fein gemacht.
Was der "Gröfaz" nicht geschaftt hat, gelingt nun unserer Politik.
Wer von Ihnen kann rechnen? Pro Flüchtling rechenet man im ersten Jahr mit einem Gesamtkostenaufwand von bis zu 40.000 €. Wieviele sollen dies Jahr kommen? Eine Million oder sogar mehr, Tendenz (exponentiell) steigend. Spätestens im nächsten Jahr kollabiert das System dann von ganz alleine.
Grenzen dicht und mit Gewalt verteidigen, das wird kommen, weil es die einzige Möglichkeit ist, die am Ende noch bleibt.
Es wird ungemütlich und alle anderen Probleme in den Schatten stellen.
Diese Pro-Asyl Propaganda kotzt mich an, nichts anders mehr in den Medien. Aber bald wird auch der deppertste Gutmensch von der Realität überholt.
Aber wir können ja gerne noch ein wenig Schadensmaximierung betreiben.
Man kann nicht an Prinzipien und Ideologien festhalten, wenn die Situation pragmatische Lösungswege erfordert.


8. September 2015
Zensur und Nachrichtensperre
Die Medien bringen nur noch ein Zerrbild von dem, was in der Realität abgeht.
Ein Polizeibeamter, der Zugang zu den internen Berichten hat, berichtet über chaotische Zustände und einem drastischen Anstieg der Kriminalität.
In den Mainstreamnachrichten wird nichts darüber berichtet. Nichts davon soll an die Öffentlichkeit.


Wie lange es noch dauert, bis die Dämme brechen?
Wenn ich mit Leuten spreche, die nichts mit der Hartgeld-Sache zu tun haben, spüre ich große Verunsicherung.
Sie spüren, dass hier etwas nicht stimmt, können es jedoch nicht richtig einordnen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten genießen immer noch ein hohes Vertrauen, das nur langsam bröckelt. Erstaunlicherweise höre ich relativ oft, dass an der Flüchtlingsmisere die Amerikaner schuld seien, weil sie durch deren Politik und militärischen Eingriffe den Nahen Osten destabilisiert hätten. Dass die Flüchtlinge eine Belastung seien, und erhebliche Kosten verursachen, ist den Leuten soweit bewusst.
Gegenüber den vermeintlichen Kriegsflüchtlingen ist die Emphatie ungebrochen hoch, man müsse den armen Leuten doch irgendwie helfen. Hier spielt der Schuldkomplex aus der NS-Vergangenheit eine große Rolle. Dass die Aufnahmekapazitäten bald erschöpft sein werden, ist ebenfalls klar. Es kann so nicht weitergehen.
Schlecht angesehen sind hingegen die vermeintlichen Wirtschaftsflüchtlinge, welche möglichst sofort wieder abgeschoben werden müssten.
Was die Leute nicht verstehen und misstrauisch macht, sind die Bilder von den zahlreichen jungen Männern. Warum flüchten vorwiegend junge Männer, und lassen Frauen und Kinder in den Kriegsgebieten zurück? Die Familie "in Stich zu lassen" trifft auf wenig Sympathie.


Es bestehen also viele Ungereimtheiten, und daher wird die Presse aufmerksam verfolgt.
Unter diesem Hintergrund sollten wir auch die Nachrichtenberichtserstattung sehen und bewerten. Es geht gar nicht mehr darum, wahrheitsgemäß zu berichten, sondern um der Bevölkerung ein Schauspiel zu inszenieren, das nicht mit ihrem Weltbild kollidiert. Die Medienlandschaft reagiert auf das Stimmungsbild in der Bevölkerung , und versucht es zu lenken bzw. zu kanalisieren. Dabei muss improviseirt werden, und so ist es nicht verwunderlich, dass Fehler gemacht werden und Widersprüche entstehen.
Den Widersprüchen versucht man nun, mit neuen, der Situation angepassten Propagandameldungen zu begegnen. Es geht also nicht darum zu berichten, sondern um die Bevölkerung zu manipulieren und sie ruhig zu stellen. Das System ist bereits insgesamt immanent instabil, nicht nur hinsichtlich des Geldsystems.
Wenn das Vertrauen in das System verloren geht, kann es zu unkontrollierten, chaotischen Zuständen kommen.
Davor haben die (Funktions-) Eliten Angst. Der Zustand unseres Systems ist wesentlich dramatischer, als es uns glaubend gemacht wird.
Die Führungseliten sind nicht ganz so blöd, dass sie es nicht verstehen würden. Die spielen das Spiel mit, weil sie einerseits dazu gezwungen werden, es andererseits aber keine andere Lösung mehr gibt als den Abbruch, oder Hinhaltetaktik und Manipulation, auch wenn es mittlerweile schon grotesk ist.

Einen Systemabbruch kann sich die Mehrheit in der Bevölkerung jedoch nicht vorstellen, deshalb wir nicht gewagt das zuende zu denken, was gedacht werden müsste.
Wer das dennoch macht, der wird bekämpft. Denn diese Leute sind ein Sicherheitsrisiko für das System. Viele müssen das Spiel mitspielen, wenn sie die eigene Existz nicht gefährden wollen. Das System hat es verstanden, die (Mehrheit in der) Bevölkerung so von sich abhängig zu machen, dass es nicht mehr frei entscheiden kann.
Wenn Sie das System abschaffen oder ändern wollen, müssen sie erst die Konformisten ändern (umpolen) oder anderweitig los werden.
Wir haben heute bereits wieder NS-Verhältnisse, aber diesmal mit umgekehrtem Vorzeichen
.

Produzierende Wirtschaft
Entgegen manchen Meldungen in den Alternativmedien kann ein Rückgang der Produktion in der deutschen Industrie derzeit nicht bestätigt werden.
Noch brummt der Laden, die Erwartungen für die Zukunft sind jedoch leicht gedämpft.
"Tote Hose" bei den Autoverkäufern kann ebenfalls nicht bestätigt werden. Die Zulassungszahlen für Neufahrzeuge (siehe kba.de) sind ebenfalls noch hoch.
Allerdings scheint die gute Konjunktur auch durch den Crack-up Boom beflügelt zu sein.


7. September 2015
Lügen und Mythen und Propaganda

Was uns die "Qualitätsmedien" auftischen, wird immer unerträglicher. Verdrehung von Tatsachen und Interpretationen von Zusammenhängen, zwischen denen keinerlei Kausalität liegt, werden als logische Argumente dargelegt. Nicht nur in der Flüchtlingsdebatte, sondern generell. Jeder klar denkende Mensch muss sich doch wie im Irrenhaus vorkommen. Ist die Masse denn wirklich so unkritisch, jeden Propagandamist, ohne zu Hinterfragen, für bare Münze zu nehmen.
Sie können mittlerweile fast schon jeden Nachrichtenkommentar zerpflücken, wenn Sie möchten. Gegenargumente und Beweise anzubringen, dass die Tatsachen propagandistisch auf groteske Weise fehlinterpretiert werden ist zwar möglich, aber ein mühsames Unterfangen, wenn sie gegenüber unseren gehirngewaschenen Mitmenschen vorgetragen werden.

Bleiben wir bei der Flüchtlingsdebatte, da gerade aktuell. In den Bayerischen Rundfunksendern wurde letztes Wochenede ein Kommentar eines ehemaligen Richters ausgestrahlt, der über Asylanträge zu entscheiden hatte. Jeder Flüchtling, der zu uns käme, hätte schwerwiegende Gründe, hierher zu kommen. (Kommentar HGCN: Was denn sonst? Welche Antwort erwartet ein Richter auf eine Befragung hin? Dass die Asyslanten aus Jux und Tollerei hierher gekommen sind? Vor Gericht wird jeder den Sachverhalt so darstellen, damit möglichste die eigenen Interessen durchgestzt werden. Die Aufgabe eines Richters ist es auch, die Wahrheit herauszufinden)
Und dann weiter, hätte Deuschland nach dem Krieg 12 Mio Vertriebene aufnehmen müssen. Diese Flüchtlinge waren mit eine Basis für den drauffolgenden Wirtschaftsaufschwung. Der Nachrichtensprecher des BR bedankt sich für das Interview mit dem eigenen Kommentar, dass er das diesen Aspekt in seiner Betrachtung noch gar nicht gesehen habe.

Ich konnte mich im Augenblick nicht entscheiden, ob diese Sendung eher Wut oder Resigantion bei mir auslösen sollte. Zunächst war es nur Schock und Empörung.
Aber Hallo, die deutschen Vertriebenen hatten allesamt christliche Wurzeln, oder jüdische, sofern sie die Katastrophe überlebt hatten.
Auf jedenfall waren Sie mit der deutschen Kultur verwurzelt, und können nicht annähernd mit den überwiegend muslimischen "Einwanderen" aus einem völlig anderen Kulturkreis verglichen werden. Der Boom des "Wirtschaftswunders" ist daraus erklärbar, dass Deutschland nach dem Krieg vollkommen zerstört war, ein absoluter Mangel in jeder Hinsicht vorlag, die Bedürfnisse sehr groß waren, sowie die Disziplin und die Leistungsbereitschaft innerhalb der Bevölkerung sehr hoch war. Deutschland der Nachkrigszeit war ein Eldorado für Investoren, und damit ein ideales Aufschuldungsgebiet. Der Boom war unter diesen Rahmenbedingugnen vorprogrammiert.
Dass die damaligen Flüchtlinge beim Aufbau mitgeholfen haben steht außer Frage, hatten sie zudem doch ein vergleichbares Bildungsniveau wie die angestammte Bevölkerung.

Die später hinzukommenden Gastarbeiter aus Südeuropa ab Ende der 60er Jahre waren meist Hilfskräfte und verrichteten Jobs, für die sich im prosperierenden Deustschland die einheimische Bevölkerung mittlerweile "zu Schade" war. Diese Gastarbeiter, von denen viele sich hier dauerhaft niedergelassen haben, haben allerdings hier auch Anwartschaften erworben, für die heute aufgekommen werden muss. Bereits damals wurden keine Rücklagen dafür aufgebaut, so dass der damalige Wohlstand auf Kosten der nachfolgenden Generation erwirtschaftet worden war. Die Gastarbeiter von damals sind heute bestens integriert, wenn sie ebenfalls chrsitliche Wurzeln hatten. Und selbst diese Integration hat einige Dekaden benötigt. Türkische Gastrabeiter von damals waren besser angepasst als heute, haben den Sprung in die vollkommene Integration, im Gegensatz zu den Einwanderen aus christlichen Herkunfstländern, nicht geschafft. Die zweite, hiergeborenen und hier lebende Generation aus Südeuropa ist von der Mentalität nicht mehr von den gleichaltrigen Ursprungsdeutschen zu unterscheiden. Eine funktionierende Gemeinschaft benötigt mindestens einen großen und gemeinsamen Nenner. Das schien hier die Religionszugehörigkeit gewesen zu sein. Wir können heute feststellen, dass die Einigung eines christlichen Europas möglich gewesen wäre, hätte man nicht den Bogen (mit Euro und unsinniger, ausufernder EU-Büroktatie) überspannt.


Die Zeiten haben sich geändert, in jeder Hinsicht.
Die Ökonomie ist gesättigt, eine Kreditmengenausweitung ist nicht mehr sinnvoll, sondern kontraproduktiv.
Das Projekt Europa und EU ist gescheitert. Sollte die gemeinsame Zwangswährung nicht der Totengräber sein, so gibt uns nun die EU-Flüchtlingspolitik den Rest.


4. September 2015
Ein Finanzsystemcrash mit Reset wäre noch das Harmloseste...

Gut vorbereitet, könnte ein Reset durchaus auch ohne massive Verwerfungen innerhalb der Gesellschaft durchgeführt werden.
Schuldenschnitt, Währungsreform und neu durchstarten. Tragfähige Wirtschaftszweige überleben den Paradigmenwechsel, auch wenn es danach weniger Kredite gibt. Der ganze Rotz jedoch, der lediglich über eine Kreditausweitung finanziert wurde, würde von der Bildfläche verschwinden. Konsumentenkredite gäbe es nicht mehr, wohl aber wieder attraktive Zinsen, und amit würde sich auch Sparen bzw. Ansparen wieder lohnen. Nach ca. fünf Jahren Hängepartie könnte es wieder aufwärts gehen.

Arbeitskräftemangel wäre überhaupt kein Thema mehr, denn verdienen lässt sich nur etwas produktiven Sektor, der mangels Konsumentenkredite auf ein vernünftiges Maß zurechtgekürzt werden wird. Die Geldillusion platzt, damit ist auch der vermeintliche Wohlstand weg. Es würden einige harte Jahre, die sich jedoch bei diszipliniertem Verhalten innerhalb der Bevölkerung überstehen lassen. Und hier sind wir bein Casus Knacksus. Disziplin ist eine typisch deutsche Tugend, wobei ich den gut integrierten Migranten bei diese Fähigheiten nicht abspreche. Disziplin ist erlernbar und anerziehbar. Was derzeit in Massen zu uns hereinströmt, macht mir jedoch alles andere als einen disziplinierten Eindruck. Die Bilder, jüngst speziell auch aus Ungarn, vermitteln eher den Eindruck von Vandalen, die auch über uns herfallen könnten.

Lassen Sie sich nicht durch die Vorzeigemigranten täuschen, die uns im Propaganda-TV vorgezeigt werden. Das sind welche aus der Bildungsschicht, die diesen Status in ihrem Land niemals errreicht hätten, wenn sie nicht ebenfals diszipliniert gewesen wären. Diese Vorzeigemigranten sind nicht repräsentativ.
Wozu die Horde an Flüchtlingen fähig ist, wenn sie nicht das bekommen was sie wollen, sehen Sie an den Bildern aus dem Balkan und Griechenland.

Ich möchte bestimmt keine übertriebenen Ängste bzw. Hass gegenüber den Fremden schüren, es ist auf der anderen Seite jedoch nicht zu übersehen, dass die Gefahren von der Regierung sowie den Mainstrem-Medien total heruntergespielt werden. Wenn z.B. bekannt wird, dass in Deutschland Sendungen mit echten und gefälschten Pässen entdeckt werden, müssen wir annehmen, dass sich unter den Flüchtlingen eine mehr oder mindere Anzahl an Kriminellen befindet. Zusammen mit den Schlepperbanden ist das Potenzial an krimineller Energie, die da über uns hereinbricht, immens. Die Prävention vor Kriminalität und Verbrechen rückt angesichts des "Helfersyndroms" in einen nicht mehr zu akzeptierenden Hintergrund.

Knickt Cameron nun auch ein?
Es ist schon verblüffend, wie schnell die Stimmung dreht, sobald sensationsgeiles ein Boulevard-Käseblatt ein ertunkenes, kurdisches Mädchen von einem türkischen Strand zeigt. Natürlich ist so etwas tragsich, aber es ist die alltägliche Realität, die weltweit und überall herrscht. Dagegen sind wir machtlos, und wir ändern auch nichts dadurch, indem wir die Grenzen aufmachen. So ergreifend Einzelschicksale auch sein mögen, wir müssen deswegen nicht jedesmal in gutmenschenmanier auf betroffen machen.
Solche traurigen Einzelschicksale geschehen in jeder Sekunde auf diesen Globus. Sie oder ich, wir sind dafür weder verantwortlich, noch können wir diese Ereignisse abwenden.
Aber die Medien greifen in diese Psycho-Trickkiste, so wie es die "Umweltschützer" auch tun, wenn sie uns z.B. Bilder von Robben-Babys vorlegen, die uns mit ihren schwarzen Kulleraugen ansehen. Es werden gezielt Instinkte des "Kindchenschemas" ausgelöst, und damit missbraucht. Dieser Instinkt mag seinen Sinn im direkten Umgang mit Babys haben, wenn er durch Bilder ausgelöst wird, entbehrt das jedoch jedweder Logik. Logisch ist das nur für diejenigen, die uns damit manipulieren möchten.

Wir verbessern die Welt nicht, indem wir Reflexen gehorchen, die wahrscheinlich sogar bewusst eingesetzt werden, um uns zu manipulieren.
Wenn wir etwas ändern möchten, müssen wir voraussehend und vernünftig handeln.

Die Thesen mancher "Verschwörungstheoretiker" finde ich inzwischen gar nicht mehr so abwegig, dass das ganze Flüchtlingstheater nur deshalb inszeniert wurde, um Europa zu destabilisieren. Zusammen mit dem Theater, das in der Ukraine abgeht, kann dahinter ein Akt der psychologischen Kriegsführung stecken.
Wenn dem so ist, wer steckt dahinter? Damit stellt sich unwideruflich auch die Frage: Cui bono?

Der Crash (des Finanzsystems) ist nicht genug? Muss es das totale Chaos sein? Ich weiß keine Antwort darauf, und diese Fragen stimmen mich nicht zuversichtlich.
Vor wenigen Jahren war ich noch der festen Überzeugung, dass ein (Gelsdsystem-) Crash bei vernünftiger Vorbereitung durchaus handelbar ist.
Wenn das so weitergeht, halte ich einen kontrollierbaren Crash als unmöglich.


3. September 2015
Und täglich grüßt das Murmeltier...

Die Federal Reserve bestätigt ein Wirtschaftswachstum in den USA und schließt daher Zinsanhebungen nicht aus, allerdings nicht sofort sondern eher etwas später, um "das zarte Pflänzchen des konjunkturellen Aufschwungs" nicht zu zertreten.
Die ewige Leier, eine Hinhaltetaktik, um die Leute im Dollar zu halten. Die Wahrheit ist, dass eine Zinserhöhung gar nicht mehr möglich ist, ohne das überschuldete System zum Einsturz zu bringen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen. Ohne Aussicht auf bessere Zinsen würden die Halter den Dollar jedoch abverkaufen. die Fed sitzt in der Falle, aus der sie nicht mehr raus kommt. Wie lange diese Hinhaltetaktik noch funktioniert, ist fraglich.
Falls die Zinsen erhöht werden, droht eine Pleitewelle mit Staatsbankrott, falls nicht, wird die Währung abverkauft. Beides wäre eine Katastophe.
Das System ist vergleichbar mit einem ins Schleudern gekommenes Fahrzeug zwischen zwei Mauerwänden. Bremsen geht nicht, wir können aber noch Wetten abschliessen, an welche der Mauern das Fahrzeug zerschellt.


Flüchtlingsdrama

Erzieherinnen (nicht gerade üppig bezahlt) möchten mehr Geld, und drohen mit neuen Streiks.
Die Kommunen sind jedoch klamm, und man lässt im Mainstream heraussickern, dass durch den Flüchtlingsansturm die Kommunen jetzt noch mehr belastet sind, so dass die Forderungen nach mehr Geld deshalb vollkommen undiskutabel sei. Es wird damit impliziert, aber natürlich nicht offen ausgesprochen, dass die Flüchtlinge an allem Schuld seien.
Natürlich hätte es auch anderweitig kein Geld gegeben, aber nun hat man wenigstens eine Schuldigen. Die Willkommenskultur kann sehr schnell ins Gegenteil umkippen, sobald der Bevölkerung klar wird, dass kein Geld mehr da ist bzw. "ihr" Geld weg ist. Die Großzügigkeit hört dann auf, wenn den Leuten bewusst wird, dass das Alles nicht mit "other peoples money", sondern aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss.


Helfen ja, aber nicht kopflos...
Die Hartgeldfraktion dürfte ziemlich geschlossen gegen die reale Asylpolitik stimmen, sind Hartgeldler deswegen auch hartherzig?
Professionelle Rettungskräfte werden geschult, bei jedem Einsatz zunächst die Eigensicherung zu überprüfen. Erst dann darf anderen geholfen werden.
Leichtsinn und unüberlegtes Handeln ist keine Heldentat, wir sind hier nicht im Kino.
Durch die unkontrollierte Völkerwanderung gefährden wir uns und und riskieren die Zerstörung unserer Werte.
Die Ideale einer friedlichen Koexistenz lassen sich in "guten" Zeiten besser verwirklichen, in der Not wird sich aber eher die Evolutionstheorie Darwin's bestätigen.
Schlechtwetterperioden verlangen nach anderen Maßnahmen, die den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen.
Wenn die Voraussetzungen zu einer Win-Win Situation fehlen, kann es nur Gewinner und Verlierer geben.


Überraschend auch die Allensbach-Umfrage, nach der die "Generation Mitte" angeblich so zufrieden sei. In der Umfrage kommt auch die naive Staatsgläubigkeit der Befragten zum Ausdruck, nach dem Motto: Die Mutti wird's schon richten. Vorsorge und Eigenverantwortlichkeit? Fehlanzeige!
Diesen Leuten sollte einmal bewusst werden, dass der Staat (prinzipiell) nicht leisten kann, nur seine Bürger. Wie man sich freiwillig in die Abhängigkeit der Obrigkeit begeben will, und seine Freiheit dafür aufgibt, ist mir absolut unverständlich.


2. September 2015
Wenn das Fass überläuft...

Fußball-Bundesmannschaft will den Rassisten die rote Karte zeigen.
Ganz offen und ehrlich, ich bin absolut dagegen, wie die Asylpolitik hier abläuft. In den Augen der Gutmensch-Idioten bin ich also ein Rassist.
Jeder, der die Prinzipien eines demokratischen Rechtsstaats ernst nimmt, muss auch das Gleichheitsprinzip ernst nehmen.
Verfassungsmäßig hat jeder Bürger die gleichen Rechte, sei denn, man beantragt Asyl.
Es steht außer Frage, dass der Grundsatz der gleichen Rechte bei uns nicht gegeben ist. Realität ist Willkür.

Der Bundesbürger muss seine Rechte einklagen. Sie kennen sicherlich genügend Fälle aus Ihrere eigenen Umgebung, bei denen Sozial- oder Versicherungsleistungen von den Trägern bzw. Behörden abgelehnt werden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Versicherungsangestellte bzw. Verwaltungsangestellte angewiesen werden, Leistungen, auf denen ein Anspruch besteht, herunterzurechnen oder (zunächst einmal) zu verweigern. Viele Bürger geben sich mit den Minderleistungen zufrieden, weil sie den Konflikt scheuen. Erst auf Nachdruck oder in einen juristischen Auseinandersetzung bekommen Sie Ihr Recht.

Der Normalbürger hat aufgrund der Komplexität überhaupt keine Chance, sich in diesem Vorschriften und Paragraphen-Dschungel zurecht zu finden.
Behörden und Versicherungen setzten bewusst auf eine Zermürbungstaktik mit dem Ziel, dass der Bürger am Ende resigniert.
Ich selbt hatte im letzten Jahr eine Auseinadersetzung mit der Zollbehörde, weil mir Abgaben in Höhe von ca. 100,- € zuviel berechnet wurden.
Es war ein Kampf mit etlichen Schriftwechseln, Recherchen, und vor allem zeitaufwändig, um nach einem Jahr die zuviel entrichteten Abgaben endlich erstattet zu bekommen. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu dem Betrag, der letztlich erstattet wurde, und das ist das Kalkül.

Der Betrag der zuviel entrichteten Abgaben, bzw. umgekehrt verweigerten Leistungen, ist i.d.R. so bemessen, dass die Bürger nicht um ihr Recht kämpfen. In der Summe kommen da stattliche Vermögenswerte zusammen. Glauben Sie nicht, dass das nur Schusselei der Angestellten bzw. Beamten ist, die werden von ihren Vorgesetzten dazu angehalten. Das ist Anstiftung zum Betrug. Warum das gemacht wird, ist offensichtlich. Weil vorne und hinten das Geld fehlt, aber der Mumm dazu fehlt, den Bankrott des Systems zuzugeben.

Die Priorität der Polizisten ist es, Strafzettel an Verkehrssünder auszustellen, damit Geld in die klammen Kassen gespült wird.
Für die Sicherheit der Bürger zu sorgen, bleibt da keine Zeit mehr. Beamte, die zuwenig Tickets austellen, werden von ihren Vorgesetzten ebenfalls "zur Brust" genommen.


Um wieder auf die Asylanten zu kommen. Leider ist es so, dass diese gegenüber den Einheimischen bevorzugt behandelt werden.
Ein Asylant lebt hier oft besser als ein Harzie, der vielleicht jahrzehnte in unser System eingezahlt hatte, und durch widrige Umstände (Krankheit) arbeitsunfähig wurde.
Bis bei uns Schwerkranken die Frührente zugesprochen wird, sind hohe Hürden zu überwinden. Die Geschichten aus alter Zeit, wo Arbeitsunwillige in die Frühverrentung flüchten konnten, das ist lange schon vorbei.


Es ist diese Ungleichbehandlung, was "das Pack" auf die Palme bringt, nicht Fremdenhass.
Die Wut der Bürger soll jedoch auf die Asylanten gelenkt werden, als zukünftige Sündenböcke vielleicht?
Die "Flüchtlinge" sind jedenfalls nicht daran schuld, wenn ihnen hierzulande Tür und Tor geöffnet, und der Hintern gepudert wird.
Die Wut der Bürger sollte sich daher auch nicht gegen die Migranten richten, sondern gegen dijenigen, die das zu verantworten haben.
Die Schuldigen sitzen mitten unter uns, und sie können ihre Untaten ungestraft durchführen, da der Mainstream über die Definition
einer "politischen Korrektheit" sie schützt.

Die PC-Ideologie wird mit allen Mitteln der Propaganda verbreitet, und von den Funktionseliten und Promis vorgelebt.
Das deutsche Mitläufertum hat keine Probleme damit, diese Nachzueifern, oder soagr noch zu übertreffen. Die Gruppen- und Herdendynamik funktioniert, wie sie auch schon in der NS-Zeit funktioniert hat. Meines Erachtens zeigen die Konformisten unserer Zeit mehr Vergleichbarkeit zu den alten Nazis als dienigen, die der rechten Protestbewegung zugeordnet werden. Die Maintream-Ideologie ist ebenso ein Blendwerk, hinter der die Masse, voran unser bekannter Stereotyp des typischen Gutmenschen, auf Linie gebracht werden soll. Das sind im Prinzip Aufmärsche wie zur NS-Zeit, nur mit anderen Mitteln und Methoden. Der Sinn und Zweck dahinter ist jedoch ähnlich. Die Staatsdoktrin ist für den Bürger die ideologisch verbindliche Vorgabe, an der sich der Bürger auszurichten soll. Individuelle, abweichende Ansicht oder Eigenständigkeit wird bestraft.

Heil Merkel, Führerin des neuen Nationalmasochismus. Sie sagt zu uns: Du bist nichts, Dein Flüchtling ist alles.
Alles schon einmal dagewesen, nur diesmal mit umgekehrten Vorzeichen.

Dazu passender Link: Sturm über Europa – Die Stunde der Patrioten

... und noch etwas von wegen Fachkräftemangel in Deustchland: (Kürzlicher Bericht im TV)
Aus Spanien wurden Krankenschwestern als Pflegekräfte angeworben, die mit falschen Versprechungen angelockt, und mit Knebelvertägen hierzulande ausgebeutet wurden. In der besagten Reportage packte eine "Betroffene" aus. Lieber wieder zurück und arbeitslos in Spanien, als weiterhin menschenunwürdige Sklavenarbeit bei uns.
(Wenn Asylanten hier so behandelt würden, stände die Flüchtlingslobby sofort auf der Matte). Was hier abgeht ist Heuchelei mit Zynismus.
So sieht die "Willkommenskultur" in der Realität aus. Willige und benötigte Fachkräfte aus der EU, die hier wie Dreck behandelt werden, bleiben selbstverständlich nicht.
Welches Bild von Deutschland vermitteln wir diesen Menschen, unseren europäischen Nachbarn "next-door"?

Und nochmals, weil es nicht oft genug erwähnt werden kann: Wie haben keinen echten Fachkräftemangel hier in Deutschland. Es gibt nur nicht genügend Menschen mit einer guten Qualifikation, die sich unter Wert anbieten wollen. Anscheinend ist Deutschland haupsächlich für potenzielle Bezieher von Transferleistungen interessant.

Wie es anders geht, kann man am Beispiel Japans sehen. Die haben dort ebenso das Problem mit der Demografie, aber die gehen das anders an.
Durch technische Innovationen, die konsequent umgesetzt werden. Kollege Roboter stellt keine Ansprüche, und erwirbt auch keine Anwartschaften. Wenn er nicht mehr funktioniert, dann wird er entsorgt. Bei uns sollen wohl eher die alten Menschen entsorgt werden, wenn sie nicht mehr können.
Ich bin kein Japan-Fan, dort gibt es genügend andere Probleme, die im Gegensatz zu uns jedoch pragamtisch angegangen werden.
Japan flutet sein Land nicht massenhaft mit kulturfremden Ausländern. Und mit seinen Alten geht es immerhin noch respektvoll um, auch wenn dort auch gespart werden muss.

Leseranfrage zu "Hartgeld"
Ist das Gold und Silber? Antwort: Ja!
Soll man das kaufen? Ich weiß nicht, es gibt immer mehr Menschen auf dieser Erde.
Ich weiß nicht, ob das Gold für Alle reicht, gibt es genug für alle?
Edelmetalle sind beliebig teilbar, damit reicht es auch für ALLE.
Es wird nur so sein, dass die Edelmetalle ungleich verteilt sind. Viele werden nichts davon haben, oder hart dafür arbeiten müssen.
"Hartgeld" hat hier eine dopplete Bedeutung im reinsten Wortsinn.
Ob man Edelmetalle kaufen soll, oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Ich möchte niemanden dazu raten, wenn er die Hintergründe dazu nicht verstanden hat.
Und dazu muss man unser gegenwärtiges Geldsystem verstehen.
Den Newbie möchte ich dazu auf unsere Literaturliste unter "Texte" verweisen. Z.B. der Artikel "Wie Geld nicht funktioniert".
Schon älter, aber immer noch gültig.
Mein grundsätzlicher Rat, an den ich mich selbst auch halte: Investiere niemals in Dinge, von denen du (absolut) NICHTS verstehst.


1. September 2015
Großes Erdgasfeld vor Ägyten entdeckt?

Neu entdeckte Rohstoffstätten wecken immer Begehrlichkeiten. Auch in Griechenland soll es ja neu entdeckte, fossile Energielagerstätten geben.
Einige Geschehnisse im geopolitischem Zirkus dürften auch den Hintergrund haben, wie die westlichen Ölmultis an diesen Stoff bequem und sicher rankommen.
Aber wahrscheinlich kapieren wir die Hintergründe so richtig erst in einigen Jahren. Vieles von dem, was vermeintlich zufällig abläuft, kann inszeniert sein.
Die Interessen des kleinen Mannes spielen hier überhaupt keine Rolle, die Macht setzt sich durch, bzw. die Mächtigen setzen rücksichtslos ihre Interessen durch.

Die Flüchtlingsthematik beherrscht derzeit bei uns die Schlagzeilen. Wir haben die Grundsätze ausreichend beleuchtet, viel mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.
Das Thema wird rein emotional angegangen, Sachlichkeit fehlt, und erst recht die gebotene Voraussicht. Es bedarf keinen hellsehrischen Fähigkeiten um zu erkennen,
dass uns die Sache über den Kopf wachsen wird (evtl. ist das so gewollt). Der innere Frieden in unserem Lande ist jedenfalls stark gefährdet.
Die Rahmenbedingungen in unserem Land werden dadurch nicht unerheblich ändern. Leider habe ich keine Patentlösung, wie dem begegnet werden kann.
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür, das lässt die Hoffnung zu, dass der Völkerwanderungsstrom etwas zurückgeht, allerdings verschärft sich dadurch gleichzeitig die
Unterbringungsmöglichkeit. Ohne rigorose Änderung der bisherigen Paradigmen wird es chaotisch werden.


Das Thema "Ukraine" ist weiterhin eine Baustelle, die Unruhe bringt, und vor allem auch Kosten verursacht.
Daneben wissen wir auch nicht wirklich, wie es mit Griechenland weiterghen soll.


All diese Faktoren zusammen und machen es unmöglich, Prognosen zu stellen. So viele Konflikte gleichzeitig, die alle aufgelöst werden müssen.
Ob es im September wirklich zu dem großen Chaos kommt, wie von einigen erwartet, werden wir sehen.
Was mich an der Sache stört ist ein Crash mit (Datums-) Ansage, bisher trat so etwas immer unerwartet ein.
Wie vorbereiten? Keine besonderen Maßnahmen, die über das hinaus gehen, was die Hartgeldfraktion seit Jahren bereits tut.
Evtl. Selbstschutzmaßnahmen bzw. Einbruchsicherungsmaßnahmen etwas mehr in den Fokus rücken. Die Polizei ist derzeit ja mit anderen Dingen beschäftigt,
und kann daher seine Bürger nicht effektiv schützen. Wenn's hart kommt, wahrscheinlich überhaupt nicht mehr.
Wichtig ist es, sich mit verschiedenen Szenarien auseinanderzusetzen, und einen Plan zu haben, wenn sich bestimmte Ereignisse absehen lassen.
Alle Eventualitäten lassen sowieso nicht vorhersehen, daher nicht zu sehr in Details verlieren.
Wichtig ist, dass Sie sich einigermaßen gut fühlen bei dem, was Sie machen. Das Sicherheitsbedürfnis ist individuell bei jedem unterschiedlich.


Verbrecherbande auf Enteignungstour
Schleichende Abschaffung: Wer Bargeld will, soll dafür eine Gebühr zahlen
Die angeführten Argumente gegen Bargeld sind hanebüchend.


28. August 2015
Diskussionen zur Flüchtlingsfrage

Wir schweifen vom Thema "Hartgeld" momantan zwar ab, aufgrund der zahlreichen Zuschriften und auch persönlichen Diskussionen lässt uns die Debatte nicht los. Einige Inhalte möchte ich hier deshalb wiedergeben:


Frage: Wie stehe ich zum Thema Flüchtlinge, wie soll konkret damit umgegangen werden?

Antwort (aus libertärer Sichtweise): Die Versorgung von Flüchtlingen ist NICHT Aufgabe des Staates, da die Regierung nur, und ausschließlich nur ihren Wählern verpflichtet ist. Die Regierung kann jedoch Richtlinien beschließen, wie damit prinzipiell umzugehen ist.

Die Versorgung von Flüchtlingen ist NGOs vorbehalten, die nicht aus Steuermitteln finanziert werden darf, sondern durch Spenden.
Es ist legitim und auch wünschenswert, dass solche NGOs innerhalb der Bevölkerung um Unterstützung werben.
Diese Organisationen müssen für einen koordinierten und geordneten Ablauf sorgen, und sind für Ihre Aktionen und daraus entstehenden Folgen in vollem Umfang verantwortlich, und bei angerichteten Schäden ggf. auch in die Haftung zu nehmen.

Diese NGOs arbeiten mit staatlichen Stellen zusammen. Der Staat definiert eindeutige Kriterien, nach denen einem Flüchtling Asyl bzw. ein Aufenthaltsrecht gewährt wird, ggf. später auch eine Einbürgerung. Wird der Asylantrag bzw. Aufenthalt abgeleht, müssen die Flüchtlinge innerhalb einer fest vorgegeben Frist das Land wieder verlassen. Für die Durchführung ist die jeweilige NGO verantwortlich, die den Flüchtling aufgenommen hat.

Flüchtlinge, die ohne gültige (Einreise-) Papiere aufgegriffen werden, sind zunächst wie Kriminelle zu behandeln und in polizeilichen Gewahrsam zunehmen, bis die Sachlage geklärt ist. Eine Überstellung an eine Flüchtlings-Hilfsorganisation ist nach Klärung des Sachverhalts möglich, sofern schwere, kriminelle Vergehen des Aufgegriffenen ausgeschlossen werden können. Kriminelle "Nichtdeutsche" müssen sofort abgeschoben werden, falls das nicht möglich ist, zwischenzeitlich interniert. Ordnungswidrigkeiten oder gerningfügige Vergehen können toleriert werden, sofern sich die Vorfälle nicht wiederholen. Eine Häufung von gerinfügigen Vergehen ist wie schwere Kriminalität zu bewerten. Asylsuchende haben keinen Rechtsanspruch auf Leistungen, diese sind daher auch nicht einklagbar.


Der Staat gewährt Flüchlingen lediglich das Recht auf körperliche Unversehrtheit innerhalb seines Hoheitsgebietes. Angriffe auf Flüchtlinge stellen einen Staftatbestand dar und werden geahndet. Psychische Gewalt gegen Asyslanten ist verboten, die Definition richtet sich jedoch nach den Maßstäben unserer Kultur. Auf kulturelle Eigenheiten der Herkunftsländer kann nach Möglichkeit, muss aber nicht Rücksicht genommen werden. Nach dem Motto: Wem es hier nicht passt, kann gerne wieder gehen.

Den Asylanten wird, wie jedem anderen Menschen auch, seine Würde dadurch gewährt, indem er von keinem Mitmenschen (aus niederen Beweggründen) angegriffen oder schikaniert wird. Dem Asylanten werden Freiheitsrechte insofern gewährt, dass er sich innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen frei entfalten darf, solange er dabei selbst nicht die Rechte anderer verletzt. Dass es hier (evtl. sogar massive) Einschränkungen gibt, versteht sich von selbst. Solange diese Einschränkungen den Umständen geschuldet sind, ist das zu akzeptieren. Beim Verdacht auf willkürlich verhängten Einschränkung kann eine Untersuchung eingeleitet werden, um Verantwortliche ggf. zur Rechenschaft zu ziehen bzw. die Verantwortlichkeit ggf. in andere Hände geben zu können. Ein Anspruch des Asylanten auf Entschädigung besteht nicht.

Wenn die (finanziellen) Mittel der Flüchtlings-NGOs nicht mehr ausreichen, muss dem durch Drosselung der Aktivitäten (Aufnahmestopp) begegnet werden.
Nimmt eine NGO chaotische Zustände in Kauf bzw. provoziert diese sogar, so dass die öffentliche Ordnung gefährdet wird, so muss der weitere Betrieb behördlich untersagt werden.


Ich grenze hier geanz bewusst die (eigentlichen) Aufgaben des Staates von denen der nichtstaatlichen Einrichtungen ab.
Der Staat hat für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu sorgen. Mehr nicht!
Die gefühlsdusseligen Gutmenschen müssen nicht nach einem Staat schreien, der sich um die Asylanten kömmern soll.
Wenn die Einbürgerungskriterien erfüllt sind, kann jeder Asylant selbstverständlich die Staatsbürgerschaft beantragen.
Jeder Staatsbürger hat dann aber auch die gleichen Pflichten und Rechte, es gibt keinen Migrantenbonus, niemals!

Entweder - oder, etwas dazwischen gibt es nicht, da so etwas nur zu sozialen Spannungen führt.

Falls jetzt von den Gutmenschen die Masche mit Mitleid (gegenüber den Flüchlingen) kommt, dann muss ich laut lachen.
Die meisten von Euch wissen haargenau, unter welchen Umständen die Masse der Textillien hergestellt wird, nämlich unter höchst menschenunwürdigen Zuständen. Klar, haben einige von euch lautstark protestiert, und die Sauereien an die Öffentlichkeit gebracht.
Aber hat sich an den Zuständen tatsächlich etwas verändert. Außer kosmetischen Effekten wohl kaum.
Die paar Feelgood Zertifikate beruhigen wohl euer Gewissen, obwohl es in der Tat bestenfalls ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein ist.
Wir sind von einer idealen Welt so fern wie eh und jeh, und daran ändern wir leider nicht viel.
Vor der eigenen Haustüre zu kehren bringt viel mehr, als sich um die Rettung der Welt zu bemühen.
Eigenes Engagement vor Ort ist gefragt, kleine und stetige Veränderungen, die uns weiter bringen.
Ihr seht das Elend der Welt, seid aber blind gegenüber dem, was direkt vor Euerer Nase passiert.

Betroffenheit und kopfloses Handeln bringt nichts.

Diejenigen, die so denken wie ich, fehle es an Empathie?
Empathie ist ein Faktor in unserer Evolution, der das Zusammeleben in der Gruppe ermöglicht, und hat daher seinen Sinn.
Empathie ist wichtig, aber man sollte wissen, wo die Grenzen sind, und ab wann nur noch sinnfreie Reflexe ablaufen.
Viele "empfindsame" Menschen brechen bei "Gefühlskino" in Tränen aus, obwohl sie wissen, dass alles nur inszeniert ist.
Durch die Medienberichtsersatttung scheint die Welt inzwischen zum Dorf geworden zu sein. Ist es aber nicht.
Empathie innerhalb des eigenen, unmittelbaren Umfelds hat seinen Grund in der Evolution, die Massenmedien zielen jedoch auf Instinkte ab, welche die Evolution für uns Menschen nicht vorgesehen hat. Wir fallen auf die Inszenierungen deshalb herein, weil wir so programmiert sind.
Und so werden wir manipuliert, ohne es zu erkennen.
Zur sachlichen Analyse der Lage muss man Gefühle unterdrücken und ausblenden können. Danach darf man auch gerne wieder "Mensch" sein, aber dann mit den richtigen Erkenntnissen, nach denen wir vernünftig handeln.


Leserzuschrift: Es müsse für Flüchtlinge staatliche Zuschüsse geben, da Spendenaufkommen dafür nicht ausreicht.
Antwort: Ach was, die deutsche Industrie wird doch diese Organisationen mit Milliarden unterstützen, wenn es so viele Fachkräfte unter den Asylanten gibt, welche die deutsche Industrie so dringend benötigt. (Sarkasmus Ende)
Wenn nicht, ist an der Aussage hinsichtlich "Fachkräften" etwas oberfaul.
Und, die vielen Gutmenschen, die in den Medien so gerne als engagierte Unterstützer dieser Sache auftreten, werden sich doch wohl nicht lumpen lassen, und kräftig in die Tasche greifen.
Parallel veranstalten die öffentlich-rechtlichen Chartity-Shows mit eingeblendeter Laufschrift, wo jeder Gutmensch sehen kann, wie viel der andere Gutmensch jeweils locker gemacht hat. (Sakasmus nun wirklich zu Ende)
Und noch eine Anmerkung zum Fachkräftemangel:
In einer freien Marktwirtschaft wird Mangel durch einen entsprechend hohen Preis signalisiert.
Anscheinend sind die Löhne hier nicht attraktiv genug, um Fachkräfte ins Land zu holen.
Oder ist es die Politik, die durch Bürokratie und hohen Abgaben potenzielle Fachkräfte vergrault?
Es gibt keinen Mangel, wenn der Preis für die Ware (gilt auch für human ressources) stimmt!
Die einzigen, die Deutschland offensichtlich attraktiv finden, sind Empfänger von Transferleistungen!
(Damit meine ich nicht nur die Asylanten)
Um nicht vollkommen polemisch zu bleiben: Ja, es gibt auch einige, die ernsthaft bemüht sind, hier etwas zu leisten.
Aber wahrscheinlich haben die unser System noch nicht durchschaut.
Ich rate jedem jungen Leistungsträger hierzulande, sich nach alternativen Jobgelegenheiten im Ausland umzusehen.
Nicht innerhalb der bescheuerten EU, aber vielleicht Kanada oder Australien?


Und noch ein Publikumshinweis:
Diese Woche lief offensichtlich ein Film über Flüchtlinge und Vertriebene nach Ende des 2ten Weltkriegs.
Die Flüchtlinge mussten (ebenfalls) über Zwangszuweisungen untergebracht werden, da sie freiwillig (obwohl auch Deutsche!) von der ansässigen Bevölkerung nicht aufgenommen wurden.
Ich weiß nicht, wass das mit dem heutigen Flüchtlingsproblem zu tun hat.
Die Infrastruktur war nach dem verlorenen Krieg vollkommen zerstört, die öffentliche Ordnung war zusammengebrochen.
Es war also die Aufgabe des Staates, in diesem Falle der Besatzungsmacht, die öffentliche Ordnung wieder herzustellen.
Heute haben wir sowohl eine (noch einigermaßen) funktionierende Infrastruktur und öffentliche Ordnung, also muss die Obrigkeit nicht eingreifen.
Indem sie das aber tut, zerstört (bzw. schwächt) sie die öffentliche Ordnung, und auch die Infrastruktur.
Ein und dieselbe Maßnahme muss nicht deshalb richtig sein, weil sie einmal unter ganz anderen Voraussetzungen erfolgreich war.
Wenn es üppig geregnet hat, muss ich meinen Garten nicht bewässern. Wenn dennoch die Pflanzen welk sind, kann das andere Ursachen (z.B. Schädlingsbefall) haben.

Kein vernünftiger Mensch würde da zu der Gießkanne greifen.
Das Thema hier ist zwar etwas komplexer, aber ein wenig nachdenken würde ebenfalls nichts schaden.
Was ich immer wieder feststelle ist, dass die Menschen oft reflexartig reagieren, und danach einer Begründung für ihr Handeln suchen.
Manche Menschen versuchen mit aller Kraft Argumente dafür zu finden, warum der Staat eingreifen müsse.
Wenn Sie allen Ersntes ein selbstbestimmtes Leben führen möchten, werden Sie keine finden...

27. August 2015
"Wir sind das Pack"

Unsere Kanzlerin wurde bei Ihrem Besuch eines Flüchtlingsheims in Heidenau nicht gerade freundlich empfangen.
Mit dem "Bekenntnis", notfalls auch als "Pack" bezeichnet, leben zu können, stumpft die "Nazi-Keule" ebenfalls ab.
Es bleibt nur zu hoffen, dass dieses neue Selbstbewusstsein nicht tatsächlich in eine rechtsradikale Richtung abdriftet, quasi von einem Extrem (dem jetzigem Mainstream) ins gegenteilige. Schön zu sehen ist allerdings, dass sich viele Leute nicht mehr durch die Gehirnwäsche-Propaganda beeindrucken lassen.
Wenn unsere Kanzlerin so was von sich gibt wie: "Es ist unsere Verpflichtung, die Flüchtllinge aufzunehmen", oder "Die Würde der Flüchtlinge muss gewahrt werden", dann sind das Aussagen von der Qualität einer Scheißhausparole.

Warum sind wir überhaupt verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen? Die Betonung auf WIR ebenso wie auf AUFNEHMEN.
Diese Ausagen werden einfach mal so in den Raum gestellt, ohne zu hinterfragen, warum.
Sie kennen diese Art von "nervigen" Kleinkindern, die uns Erwachsenen eine Frage stellen, und auf die Antwort darauf gleich wieder mit "warum?" erwidern. Wir bemühen uns, auch auf das "Warum" eine plausible Antwort zu finden, und irgendwann kommen wir an einem Punkt wo wir vielleicht Antworten: "Das ist einfach so, Punkt - Basta".
Damit hat uns das Kleinkind den Spiegel vor das Gesicht gehalten, denn viele Dinge nehmen wir einfach als gegeben hin, ohne es zu hinterfragen, oder der Sache tatsächlich auf den Grund zu gehen.

Politker suchen auch nicht wirklich den Dialog mit den Bürgern, sondern nutzen i.d.R. ihre rhetorische Überlegenheit aus, um das Stimmvieh zu überrumpeln, falls so etwas wie ein Protest aukommen sollte. Wenn uns Politker schon wie Kleinkinder behandlen, so sollten wir gefälligst diese Rolle spielen und jedesmal mit einem nervigen "warum?" kontern.

Verpflichtungen (in einer freien Gesellschaft) entstehen auf Basis einer gegenseitigen Vereinbarung bzw. Verträgen.
Welche Verträge oder Vereinbarungen hat der einzelne Bürger gegenüber Flüchtlingen getroffen? Richtig, gar keine!
Wenn die Regierung ein entsprechendes Gesetz formuliert, benötigt es (in einer ernstgenommen Demokratie) die Legitimation durch seine Wähler.
Eine mehrheitliche Zustimmung innerhalb der Bevölkerung, gegenüber Flüchtlingen verbindliche Verpflichtungen einzugehen, scheint jedenfalls nicht zu existieren.
Wenn es keine Übereinkunft gibt, haben Flüchtlinge keinerlei Rechte, die sie uns gegenüber einfordern können. Das soll nicht heißen, dass wir Flüchtlingen nicht helfen sollen, aber wenn, dann auf freiwilliger Basis. Keine Regierung, und keine Gruppierung innerhalb unserer Gesellschaft, kann für das gesamte Volk sprechen.
Wenn das Thema so brisant ist, und die Mehrheit der Deutschen sich gerne aufopfert, warum gibt's dann keine Volksabstimmung darüber?

Betrachten Sie die Größe Afrikas im Vergleich zur Bananenrepublik Deutschland auf einem Globus.
Selbst ein Kleinkind wird Ihnen daraufhin sagen können, dass all die bedauerlichen Kreaturen unmöglich alle in diesem, gelobten Ländchen Platz finden können.
Mag bedauerlich sein, aber die nauturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten lassen sich nicht durch Wunschdenken oder Betroffenheitsbekundung überlisten.
Die Natur ist nicht nett oder freundlich. Sie hat auch keine Empathie oder andere Gefühlsregungen. Die Natur zwingt uns aber, ihre Regeln einzuhalten, und uns nach ihnen zu richten. Warum also wir hier bei uns, die aufnehmen sollen oder müssen. Das ist kein Naturgesetz, und auch sonst-noch-wie nicht logisch begründbar.


Fast hätte ich's vergessen, das mit der Menschenwürde und so.
Warum sollen ausgerechnet Flüchtlingen so etwas wie eine Würde gewährt werden, wenn es nicht einmal der eigenen Bevölkerung gewährt wird.
Der Staat und die Regierung schert sich einen Dreck darum, wie ich empfinde. Dafür ist der Staat sehr einfallsreich wenn es darum geht, seine Bürger zu gängeln und einzuschränken. Natürlich alles nur zum Wohle der Allgemeinheit.


Würde, Freiheit, Gerechtigkeit und so weiter. Alles hohle Wörter und Phrasen, ohne Inhalt, ohne Bedeutung.
Diese Begriffe sind allesamt aus der Sicht des einzelnen Individuums zu betrachten, jeder versteht darunter etwas anderes.
Solche Begriffe taugen nichts, um Regeln eindeutig und unmissverständlich zu definieren. Aber sie werden eingesetzt, um Emotionen zu wecken, und mit Assoziationen zu verknüpfen.


Und nun frage ich Sie, wie wir Probleme innerhalb unserer Gesellschaft lösen sollen, wenn wir nicht sachlich darüber diskutieren dürfen.
Die Systemlinge werfen Pegida & Co. vor, nicht sachlich zu argumentieren. Ist etwa der die andere Seite sachlich oder fair?



25. August 2015
Willkommen, Probleme!

In den Mainstream-Medien ist ja bereits vom (Börsen-) Crash die Rede, wir denken bei "Crash" jedoch in einer ganz anderen Dimension.
Nicht ein Absturz um einige hundert Punkte, sondern an einen Zusammenbruch des Systems. In den Alternativmedien wird Mitte September als Datum für dieses "Ereignis" favorisiert. Ob man so etwas mit einem bestimmten Datum verknüpfen kann? Dazu braucht es entweder einer hellseherischer Begabung (an die ich nicht so recht glaube), oder man weiß, dass zu dem Datum ein auslösendes Ereignis geplant ist. Nachdem die Planer solche "geplanten Ereignisse" unter höchster Geheimhaltung vorbereiten, dürfte ein Normalsterblicher kaum etwas davon erfahren. Bleibt dann noch die Suche nach versteckten, verschlüsselten Botschaften, was aber meist auch nichts anderes als Kaffeesatz lesen ist.


Fakt ist jedoch, dass alle Faktoren für den ganz großen Crash vorhanden sind. Wenn so etwas eintritt, soll es nicht verwunderlich sein.
Falls dieses Jahr der große Knall (noch) nicht eintreten sollte, wäre mein Weltbild deshalb auch nicht zerstört. Wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe ist es das, dass die Gesellschaft nicht rational handelt. Vieles, was abläuft, ist absurd und unlogisch, und damit unberechenbar.

Das mit der Flüchtlingsdebatte zum Beispiel, ich kann es eigentlich schon nicht mehr hören. Das Verhalten vieler meiner Mitbürger ist mir jedoch unbegreiflich.
Ich betrachte mich selbst überaupt nicht als fremdenfeindlich. Wenn ich aber nicht "Hurra" schreie, stempeln mich diese vertrottelten Gutmenchen gleich als Nazi ab.
Die Flüchtlinge bereiten uns massive Probleme, jedenfalls angesichts des gegenwärtigen Zustroms.

Soll ich da laut schreien: "Probleme Willkommen"? Welcher vernünftige Mensch halst sich freiwillig, und dann auch noch mit solcher Begeisterung "Probleme" auf?
Probleme, also Störungen, die unser Wohlbefinden beeinträchtigen, treten immer wieder im Leben auf, und die logische Konsequenz daraus wäre, diese Probleme vernünftig anzugehen.
Das Ziel jeder Problem- bzw. Konfliktbewältigung ist ein Ausgleich, um das Wohlbefinden wieder herzustellen, auch wenn dafür Kompromisse einzugehen sind.
Dieser Ausgleich findet aber nicht statt, es wird polarisiert, bis die Sache schließlich eskaliert.

Die ganzen "Refugees Welcome" Gutmenschentrottel haben nur noch das eine in ihrem Fokus, den armen Flüchtlingen zu helfen.
Gegen Hilfsbereitschaft ist im Prinzip nichts einzuwenden, solange man nicht das Augenmaß verliert. Dass wir in unserer Gesellschaft selbst genügend Hilfsbedürftige haben. Wir lassen unsere "eigenen" Alten in Pflegeheimen unter Bedingungen dahinsiechen, deren Umstände bei den "Traumatisierten" sofort als menschenunwürdig und nicht als hinnehmbar eingestuft werden.

Den eigenen Obdachlosen und Gestrauchelten unserer Gesellschaft, die es aufgegeben haben, gegen die Windmühlen unserer Bürokratie anzukämpfen, überlässt man ihrem Schicksal. Unseren eigenen Landsleuten werden Sozialleistungen, auf die sie (eigentlich) Anspruch hätten, verwehrt. Weil, erstens das Geld in unseren Sozialkassen dazu fehlt, und zweitens, weil diese Gruppen in unserer Gesellschaft keine Lobby haben. Die Asylanten haben hingegen eine Lobby. Die eigen Leute lässt man verrecken, den Fremden schiebt man die Zuwendungen in den Arsch, nur weil es derzeit bei den Gutmenschen Hipp ist, sich lieber um die Asyslanten zu kümmern, als um den hilfsbedürftigen Nachbarn direkt nebenan. Dieses Getue ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten, und verdient unsere volle Verachtung.

Aggression gegen Flüchtlinge, oder Asylantenheime abzufackeln ist hingegen auch keine Lösung, die toleriert werden kann.
Dieses Verhalten ist als ebenso kriminell zu bezeichen wie das von den Gutmenschen, die auf "Nur Hereinspaziert" machen.
Wir haben bereits genügend, hausgemachte Probleme.

Dass es Leute in unserer Bevölkerung gibt, die es nicht dulden wollen, wenn uns einige Idioten noch mehr Probleme bereiten wollen, als wir ohnehin schon haben.
Die eigenen Interessen wahren zu wollen ist legitim, und dass die Freiheits- und Eigentumsrechte der Bürger geschützt werden, wäre die primäre Aufgabe eines Staates.
Unser Staat hingegen bekämpft seine eigenen Bürger, und die Idioten unter uns unterstützen das auch noch.

Das Asylantenproblem, und nichts anders als ein Problem ist das für uns, muss natürlich verünftig angegangen werden. Hier sollte jedoch bei und in den Herkunftsländern angesetzt werden. Einer dauerhaften Aufnahme von Migranten steht grundsätzlich auch nichts im Wege, wenn das mit dem erforderlichen Augenmaß passiert. Eine Einwanderung muss an Bedingungen und eindeutigen Kriterien festgemacht werden. Eine Gemeinschaft muss sich selbst schützen, wenn sie bestehen möchte.

Eine Gemeinschaft definiert sich auch nicht (nur) über die Herkunft, sondern durch eine Übereinkunft.
Grundloser Fremdenhass ist primitiv, und einer aufgeklärten, offenen Gesellschaft nicht würdig.
Aber vollkommen hirnlos Tür und Tor aufzumachen, und so zur Selbstzerstörung unserer Gesellschaft beizutragen, ist der absolute Verrat,
eines der schlimmsten Verbrechen gegen das eigene Volk überhaupt.

Bürger, die die Ordnung in unserer Gesellschaft bewahren möchten, deshalb als Rassisten zu betitteln, ist angesichts der Hochverräter auf der anderen Seite der blanke Hohn. Im übrigen sind es die Migranten (die bei uns bereits Fuß gefasst haben) selbst, welche für diese vertrottelten Gutmenschen lediglich Verachtung empfinden.
Die Idioten meinen aber allen Ernstes, dass man ihnen Dankbarkeit entgegenbringen wird.
Die offensichtliche Dummheit wird jedoch als Schwäche ausgelegt. Und das vollkommen zu recht...


Wer hätte das vom Mainstream gedacht? "Die Welt" online: Wer nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand
Immerhin schon einmal ein Anfang in die Richtung, die Dinge einigermaßen kritisch-realistisch so darzustellen, wie sie tatsächlich sind...


24. August 2015
Mehrere, akute Crashfaktoren!

China's Wirtschaft schmiert ab. Wie ernst die Lage dort ist, kann nur schwer eingeschätzt werden, da die Nachrichten aus dem Reich der Mitte von jeher gefiltert sind. Wir müssen jedoch befürchten, dass es dramatischer ist, als offiziell zugegeben. Peking startet nun ebenfalls ein QE-Programm, die Mindestreserve der Chinesischen Banken wird drastisch reduziert. Das bedeutet: Geldschwemme. Ob das was nützt, ist fraglich. Langfristig sicherlich nicht.
Börsen weltweit im Sinkflug. Die "Krankheit" ist ansteckend. Die westliche Wirtschaft war die letzten Jahre im Schlepptau von Chinas Aufschwung. Dieser Motor stottert nun nicht nur, er droht sich abzuwürgen. China erwägt außerdem, für Aktien-Stützungskäufe Staatsanleihen aus Europa und den USA verkaufen zu wollen.
Es kann zu einer Kettenreaktion kommen!
Von den BRICS gehen keine Impulse mehr aus, Wachstum adé.
In den USA dürfte die Lage ebenso viel dramatischer sein, als offiziell zugegeben. Die angebliche Trendwende zum Besseren, und damit die Aussicht auf eine Zinserhöhung, dürfte nun wohl als Wunschdenken bzw. gezielte Propaganda entlarvt sein.
In Europa sind die Zahlen ebenso geschönt. Die Südschiene liegt mit hoher Arbeitslosenquote am Boden, von einer Erholung ist real nichts zu spüren.
Von Deutschland gehen ebenfalls keine neuen Impulse aus. Das "Pulver" der Deutschen Garantiezusagen ist ebenfalls verschossen.
Und Griechenland ist derzeit quasi handlung- und regierungsunfähig.
Die Flüchtlingswelle ist zu einer regelrechten Völkerwanderung geworden. Dass es aus dem Ruder läuft, ist offensichtlich, und kann auch durch die Lügenpresse nicht mehr kaschiert werden. Dass sich Bürger wehren, und zunehmend zu drastischen Mitteln greifen, war vorhersehbar. Dass die Gesellschaft gespalten wird, hat sich ebenfalls schon lange abgezeichnet. Was passiert, wenn "Flüchtlinge" massenhaft eindringen, und auf Widerstand treffen, sieht man sehr schön am Beispiel von Mazedonien.
Falls man sich deren Zielen in den Weg stellt, werden sie gewaltsam den Zugang suchen. Die Flüchtlinge haben sich nicht auf den Weg gemacht, um kurz vo ihrem Ziel abgewimmelt zu werden. Solche Leute, die im Prinzip nichts zu verlieren haben, sind zu ALLEM entschlossen. Sie stellen, in der Masse, eine ernsthafte Bedrohung für uns dar.
Die Kommunikationsmöglichkeiten (Smartphone) machen es zudem noch sehr einfach, sich zu vernetzten und zu organisieren.
Das kann eine Zeitbombe sein, die demnächst bei uns hochgeht.
Das ist so wie mit den Heuschrecken (zoologisch). Einige wenige mögen noch einen gewissen Charme haben, wenn sie jedoch massenhaft einfallen, so wird das zur Bedrohung.
Was unserer Politik versäumt hat ist eine klare Ansage, ab welcher Menge an Zustrom die Notbremse gezogen wird. Und, wieder einmal, ist die EU nicht in der Lage, sich auf ein länderübergreifendes Konzept zu einigen. Bei uns hat man sowieso kein Konzept, außer den schwachsinnigen Aussagen einiger Politiker, dass Deutschland mit der Aufnahme von Flüchtlingen nicht überfordert sei. Diese Idioten provozieren einen Bürgerkrieg. Unsere Regierung sowie Administration ist überfordert, und unfähig dazu.
Um zu erkennen, wann das Boot voll ist, muss es vorher erst kentern.


21. August 2015
"Es gibt keine Pflicht, Flüchtlinge aufzunehmen"
Ein Interview mit Richard Sulik.
Sulik ist einer der wenigen Europa-Politiker, die über einen gesunden Menschenverstand verfügen, und ihre Meinung auch offen kundtun.
Schade, dass ICH ihn als Politiker hier nicht wählen kann...


Heute morgen kam in BR5 ein Beitrag eines Tschechischen Politikers bzw. Regierungsmitglied, ich habe leider den Namen und die Funktion nicht mehr mitbekommen, und später wurde der Beitrag abgesetzt. Aber sinngemäß war diese Aussage, an Flüchtlinge gerichtet, so:
"Wir haben euch nicht eingeladen, aber wenn ihr schon hier seid, dann habt ihr euch gefälligst an UNSERE Regeln zu halten. Wenn euch das nicht passt, könnt ihr gerne wieder gehen..." Eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Bei uns offensichtlich nicht.


Und selbst die legendäre, arabische Gastfreundschaft differenziert. Ein Sprichwort dort besagt, dass ein Gast wie ein Fisch sei. Am dritten Tag fängt er an zu stinken...


19. August 2015
Das Elend ist absehbar...

Griechenlandrettung (Bankenrettung), Euro-"Fass-ohne-Boden", Asylanten-Alimentierung, Energiewende, aufgeblähte Bürokratie, Ukraine-Abenteuer.
Wer soll das bezahlen? Der Steuerbürger natürlich!
Doch dabei bleibt es nicht. Neben den laufenden Abgaben wird zusätzlich noch eine Hypothek auf die Zukunft gezogen. In Form von Garantieleistungen, Ausplündern der Sozialkassen durch Finanzierung versicherungsfremder Leistungen, fehlende Investition für die Instandhaltung der Infrastruktur.
Wer meint, dass das oben erwähnte sich selbst finanziert, der irrt. Soziale Verwerfungen sind absehbar, die Altersarmut wird kommen. Nicht deshalb, weil der "demografische Faktor" daran schuld ist, sondern weil in den "guten Zeiten" keine echten Rücklagen gebildet wurden.
Innerhalb eines Fiat-Money Systems können keine echten Ersparnisse gebildet werden, und die meisten sachwertbezogenen Investitionsgüter befinden sich in einer Blase.
Die Sozial- und Rentensysteme werden krachen, das hält man auch nicht nicht dadurch auf, indem man massenhaft potenzielle Low-Performer ins Land strömen lässt. Die restliche, noch vorhandene Substanz wird vollkommen aufgezehrt. Ersparnisse sind der einzige Garant für zukünftigen Wohlstand. Aber es lohnt sich für die meisten Leute nicht mehr, Ersparnisse aufzubauen. Das "gute alte" Sparbuch ist inzwischen eine Guthaben-Vernichtungsmaschine, Versicherungen jedweder Art ebenso, und die meisten andern Investments ein erhebliches Risiko. Anhand der hausgemachten Misere auch noch großzügig die Spendierhosen gegenüber "Einwanderern" anzuhaben, ist mehr als nur verantwortungslos. Es macht keinen Sinn, außer, dass man nachher - nach dem Kollaps - einen Schuldigen benötigt.
Das Geld bzw. die Ersparnisse der Bürger sind bereits weg. Durch die Politik wird alles nur noch schlimmer. Anstatt rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, steuert man mit Vollgas gegen die Wand. Die meisten Leute in Lohn und Brot leben von der Hand in den Mund, und diejenigen, die Rücklagen bilden könnten, leben meist über ihre Verhältnisse.
Wohin das führt, sollte jedem von uns klar sein. Die irre Vorstellung, dass der Staat für einen schon sorgen wird, ist abenteuerlich naiv.
Auch wenn's weh tut, Sie müssen Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Gegen den Strom schwimmen, und sich vom Mainstream abkoppeln.
Die Lemminge sind kurz vor der Klippe, ohne es zu bemerken...


ARD Maischberger: Til Schweiger fordert Flüchtlings-Soli
Wenn die Schönwetterperiodevorüber ist, und der Sturm über uns hereinbricht, heißt es: Rette sich, wer kann!

Ich war vor vielen Jahren in Nordafrika unterwegs, und habe Einheimische abseits der Touristenorte kennengelernt. Jeder ist sich dort selbst der nächste, Solidarität existiert nur innerhalb des eigenen Familienclans. Die Mentalität von dort ist mit unserer Gesellschaft nicht kompatibel. Disziplin ist ein Fremdwort. Die Bilder der Flüchtlige, die über Südosteuropa zu uns gelangen, sind bezeichnend. Dass sich die Leute gegenseitig aus den überfüllten Zügen zerren und stoßen, um selbst Platz zu finden, entspricht voll den dort üblichen Verhältnissen. Wenn wir diese Leute massenhaft bei uns reinlassen, müssen wir auch die Folgen bedenken. Wie wollen wir diese vielen Leute in dieser kurzen Zeit integrieren? Radiale "Umerziehung" wird wohl nicht akzeptiert. Sollen wir uns an afrikanische Verhältnisse geöhnen und unsere Gesellschaft "umerziehen"? Das kann's ja wohl nicht sein, aber darauf läuft es momentan hinaus. Die idiotischen Betroffenheits-Gutmenschen bei uns wissen gar nicht, auf was sie sich da einlassen. Wenn das so weiter geht, bedeutet das nichts anders als die Zerstörung unserer Kultur und unserer Gesellschaft. Die "Einwanderer" ticken ganz anders als wir. Einige wenige Zuwanderer über eine längeren Zeitrahmen unterliegen einem Anpassungsdruck an unsere Kultur. Eine Integration ist unter diesen Bedingungen möglich.
Was hier abläuft ist nicht mehr zu kontrollieren und führt daher zwangsläufig in ein Chaos. Man bedenke, dass es jahrzehnte lang gedauert hat, um mit den unterschiedlichen Mentalitäten innerhalb Europas zurechtkommen. Hier muss noch gesagt werden, dass die gemeinsame, christlich-religiöse Herkunft wenigstens ein gemeinsamer Nenner war, welches als Bindeglied unterschiedlcher Kulturen Brücken schaffte. Ohne einer gemeinsamen Basis, und ohne ausreichende Zeit über Dekaden hinweg funktioniert eine Integration (Annäherung von beiden Seiten) niemals. Parallelgesellschaften sind vorgezeichnet, und damit funktionert auch ein übergreifendes Solidaritätssystem nicht mehr.
Die USA als multikulturelles Einwanderungsland hatte nur deshalb eine Chance, weil es ursprünglich libertär geprägt war, und jeder auf sich alleine gestellt war.
Ohne unserer "Wohlfahrtsstaat-Kultur" würden wahrscheinlich kaum noch Flüchtlinge zu uns kommen. Wer es sich zutraut zu uns zu kommen, und ohne Hilfe auf eigene Füßen stehen kann, mag tatsächlich eine Bereicherung für unsere Gesellschaft werden.


13. August 2015
Crash im Herbst?

Für Prognosen müssen manchmal auch abenteuerliche Argumente herhalten, die teilweise schon ins Esoterische abdriften.
Ich halte von Prognosen, die ein konkretes Datum bzw. einen eng definierten Zeitraum nennen, sehr wenig. Solche Vorhersagen sind nur möglich, wenn man den Prozess dahinter genau kennt und versteht, oder es sich um eine naturwissenschaftliche Gestzmäßigkeit handelt.
Der Physiker kann z.B. genau vorhersagen (brechnen), nach welcher Zeit eine bestimmte Menge an Wasser bei einer bestimmten Zufuhr an Energie kocht.
Selbst die ausgeklügelsten Rechenmodelle können nicht sämtliche Faktoren berücksichtigen, die ein solch komplexes System wie die Wirtschaft abbildet.
Man kann Trends erkennen, und logische Schlußfolgerungen daraus ziehen, wie sich die Sache weiter entwickeln könnte. Es ergeben sich verschiedene Szenarien, die alle mit einer mehr oder minder hohen Wahrscheinlichkeit eintreten können. Und, es ergeben sich laufend Ereignisse, die in einer Neubewertung der Szenarien einbezogen werden müssen. Die Situation ändert sich ständig. Bewährtes Handeln muss solange nicht geändert werden, solange sich die Ausgangslage noch nicht geändert hat.
Man sollte sich lediglich Gedanken machen was zu tun ist, wenn sich die Lage so ändert, dass die bisherige Strategie nicht mehr zu den gewünschten Resultaten führt.
Ideal ist es dann, wenn man bei Veränderungen der Bedingungen einen Plan B, und möglichst noch eine weitere Option zum Handeln bereitgelegt hat.
Anpassungen sind immer notwendig. Wichtig ist es auch, die Kriterien vorher schon festzulegen, ab wann die Strategie geändert werden soll.
Die meiste Zeit verbringen wir damit, die Lage zu beobachten. Die Kunst ist es, rechtzeitig - richtig - zu handeln.
Den optimalen Zeitpunkt dafür zu erwischen ist Glücksache. Im unpassenden Augenblick das Falsche zu machen, kann hingegen fatale Folgen haben.
Meist bewegen wir uns zwischen den beiden Extremen. Wir dürfen bereits zufrieden sein, wenn wir mehr richtig machen, als falsch. Wer wenig Fehler macht, gehört zu den Erfolgreichen. Weniger Fehler zu machen, ist mit einem Lernprozess verbunden. Aber Vorsicht, man kann sich auch falsche Verhaltensmuster antrainieren.
Siehe: Pawlowscher Hund
Also, den Sachverhalt immer schön hinterfragen. Für einen Crash vorbereitet zu sein, und einen Plan B in der Schublade zu haben, ist gut.
Sein Handeln jedoch alleine daraufhin auszurichten, dass ein bestimmtes Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt eintreffen wird, kann unerwünschte Folge nach sich ziehen.
Der Landwirt kann zwar Sonnenaufgang und Sonnenuntergang exakt voraussehen, jedoch nicht die Witterung auf längere Sicht.
Mit der gegenwärtigen Hitze und Trockenheit hat wahrscheinlich kaum jemand gerechnet, da es aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren unwahrscheinlich war.
Wenn von derartigen "Überraschungen" jedoch die eigene Existenz gefährdet ist, wird das schnell zu einem gewaltigen Problem.
Auf einen Crash zu einem fest definierten Zeitpunkt zu setzen ist nicht angebracht. Was, wenn der er ausbleibt oder erst später kommt?


10. August 2015
BIZ: Es braut sich was zusammen

Gibt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) jetzt den Startschuss zum “Reset•? BIZ-Chefökonom: „Aktuell sieht alles zwar sehr gut aus, aber es baut sich möglicherweise ein schmerzhafter und sehr zerstörerischer Umschwung auf".
Die Geister, die ich rief...
Wenn das eine Ankündigung für den Reset sein sollte (Überfällig wäre er ja), dann können wir uns die Folgen daraus einigermaßen gut vorstellen.
Die meisten Leute wird es vollkommen unvorbereitet treffen. Ablenkungsmanöver gibt es derzeit auch genügend. Was noch fehlt, ist der "Trigger"...
Wann? Jederzeit möglich! Wir (die HG-Gemeinschaft) hatten jedenfalls genügend Vorlaufzeit und sollten gewarnt (und auch positioniert) sein.
W.K. Eichelburg meint ja, der Umbruch stünde unmittelbar (in den nächsten paar Wochen) bevor. Ich kann mir jedoch auch vorstellen, dass es noch länger dauern könnte.
Ein oder zwei Jahre noch, bis die Zustände eskalieren, sind m.E. auch noch denkbar. Das soll nicht heißen, dass noch genügend Zeit für die Vorbereitung bliebe.
Wenn nämlich der Triger ausgelöst ist, geht alles sehr, sehr schnell.


9. August 2015
Gold wird vom Ende der Geldillusion profitieren

Wenn das Vertrauen in das ungedeckte Papiergeld verloren geht, kann das Ende sehr schnell gehen. Dann wird es kaum noch möglich sein, sich mit EM zu vernünftigen Preisen einzudecken. Dass die Rohstoffpreise momentan am Boden sind, und nicht von der Geldschwemme "profitieren", kann nur einen Grund haben: Die Weltwirschaft ist in weitaus schlechterer Verfassung als es uns dargestellt wird. Fiat-Money ist die moderne Variante der wertlosen Glasperlen, mit denen die Naturvölker zu Zeiten der Kolonialisierung "bezahlt" wurden. Die haben auch zu spät bemerkt, dass mann das Zeug massenhaft zu niedrigen Kosten vermehren kann. Und Fiat-Money hat dabei noch weniger intristischen Wert als Glas. Massenware taugt nichts zur Wertaufbewahrung, grundsätzlich nicht. Das haben die Menschen in ihrer Geschichte immer wieder leidvoll erkennen müssen.
Lesen Sie auf Wikipedia Tulpenmanie, und erkennen Sie die Parallelen vor fast 500 Jahren und unserer Gegenwart.
Damals hat sich ein Großteil der Bevölkerung freiwillig (aus Gier) auf diese riskanten Geschäfte eingelassen und wurden schließlich ruiniert, heute zwingt der Staat seine Bürger in solch eine Blasenökonomie. Alle Anwartschaften (Renten, Versicherungen etc.) sind auf tönernen Füßen. Das Erwachen wird fürchterlich sein.
Als die Tulpenblase geplatzt war, nahmen sich viele verzweifelte Bürger in Holland das Leben, nachdem sie vollkommen ruiniert waren. Einige wenige, die das Platzen der Blase rechtzeitig vorhergesehen haben, wurden indessen unvorstellbar reich.


7. August 2015
Gold: der Anfang vom Ende?
Endpunkt der Goldbaisse erreicht - oder Beginn einer neuen Abwärtswelle? Fundamentale und makroökonomische Analysen sind rundum bullish für Gold.
Dennoch: Charttechnischer Ausbruch nach unten.
Gold und Silber existieren auch dann noch, wenn das Papiergeldsystem längst abgefackelt ist. Wie lange geben Sie dem System noch?
Überschüssiges Geld, für das Sie kurz- oder mittelfristig keine sinnvolle Verwendung sehen, dürfen Sie getrost in Edelmetall ummünzen.
Sie sollten immer so viel an Liquidität halten, um alle Verbindlichkeiten bedienen können, ohne auch nur eine Unze verkaufen zu müssen.
Es gibt bei einigen Leuten Befürchtungen, dass Edelmetalle nach einem Crash auch nichts mehr wert sind, wenn es zu einer Art Goldverbot kommen sollte.
Falls so etwas eintreten sollte können Sie jedoch auch davon ausgehen, dass alle anderen Wertanlagen ebenfalls nicht mehr liquidierbar sein werden, oder konfisziert werden.
Die absolute Sicherheit gibt es nicht. Außerdem können Sie schon morgen tot umfallen (was ich niemanden wünsche), dann nützen Ihnen sämtliche Wertanlagen auch nichts mehr. Es geht in der heutigen Zeit darum, seine Ersparnisse zu retten. Mit Edelmetallen haben Sie eine hohe Wahrscheinlichkeit, nicht nur Ihr Vermögen über einen Crash hinaus zu bewahren, sondern sogar noch besser als heute dazustehen. Und wenn nicht, hat der am meisten gewonnen, der am wenigsten verloren hat.
Verlassen Sie sich auf Ihren Verstand, auf ein gutes Bauchgefühl, und ignorieren Sie den Mainstream.
Das derzeitige Gold-Bashing im Mainstream stimmt mich sogar relativ zuversichtlich. Noch mehr, dass jetzt sogar wieder Stimmung für Aktien gemacht wird.
Wenn Lieschen Müller demnächst ein Aktiendepot eröffnet, ist das der beste Kontraindikator für diese Anlageklasse.
Diese uralte Regel gilt immer noch. Als in 2011 die Masse das Gold für sich entdeckt hatte, hätte ich es wissen sollen. Nur war mir damals die Sache zu heiß, weil wir immer mit einem drohenden Crash zu rechnen hatten. Aber heute stimmen die Vorzeichen. Es passt alles zusammen...


6. August 2015
Gold seitwärts

Für alle, die sich ihre strategischen Reserven noch nicht aufgebaut haben, jetzt ist die Gelegenheit.
Nicht ärgern, wenn sich der Preis in nächster Zukunft nicht nach oben bewegen sollte.
Auf einschlägigen Goldseiten ist von "Backwardation" die Rede, d.h. Kassamarktpreis liegt über den der Futures, was eine Anomalie darstellt.
Verfügbares Gold ist teuerer als zukünftiges, und das trotz der Lagerhaltungskosten. Die Nachfrage nach "Physischem" ist also relativ hoch.
In manipuilerten Märkten kann man daraus leider keine Schlußfolgerungen für die mittelfristige Entwicklung ableiten.
Eines Tages wird es kein "Physisches" mehr zu den ausgewiesenen Preisen geben, und dann ist es zu spät.
Unbestritten ist nach oben mehr Luft als nach unten. Die Goldzocker dürften mittlerweile vergrätzt sein, und für die gibt es momentan auch keine Kaufsignale.
Für den lanfristig orientierten Anleger ergibt sich jedoch ein anders Bild. Wer nicht kauft, sollte wenigstens gut beobachten...

Crashrichtung: Derzeit deflationär!
Einbrüche in der Wirtschaft und an den Börsen wirken deflationär. In unserem wackligen System kann das jederzeit in Extremis abschmieren.
Ob die Zentalbanker die Situation im Griff haben, bezweifle ich. Wenn sie einen deflationären Crash verhindern möchten, dann müssten sie langsam in den (Hyper-) Inflationsmodus wechseln.


Verlogen Doppelmoral
300.000 Deutsche ohne Wohnung, darunter 30.000 Kinder
Pech gehabt, die haben hier keine (Gutemenschen-) Lobby, und man kann an denen demzufolge auch nichts "verdienen"...


„Smartphone-Buschtrommel“ funktioniert – Weniger Illegale kommen nach Dänemark

Die ganze Asyl-Debatte ist eine Farce. Wenn ein Verfolgter um sein Leben fürchten muss, dann ist es ihm egal, wo und zu welchen Bedingungen der Schutz bekommt.
Verfolgte des NS-Regimes stellten als Flüchtinge überhaupt keine Ansprüche und wurden trotzdem wieder zurückgeschickt. Denen ging es damals nur noch um's nackte Überleben. Hierzulande wird darüber diskutiert, wieviel Geld und Zuwendungen man einen Asylanten geben muss, damit der HIER (nach unseren Standards) "menschenwürdig" leben kann.
J.F.K. in seiner Antrittsrede: “And so, my fellow Americans: ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country.
My fellow citizens of the world: ask not what America will do for you, but what together we can do for the freedom of man.•
Das Anspruchsdenken der Umverteiler-Gutmenschen ist schon nicht mehr hinnehmbar, damit die "Einwanderer" noch zu infizieren, ist skandalös.
Warum fragt niemand nach einer Bringschuld seitens der Asylanten? So etwas ist heute nicht mehr en vogue. Wird Zeit, dass auch Deutschland bald den Staatsbankrott anmeldet. Wenn's so weiter geht, dauert's eh nicht mehr lange. Italien ist kurz vor der Klippe, Frankreich knapp dahinter, und mit Deutschland ist's dann auch bald vorbei.
Welcome Refugees Default!


Flüchtlingsstrom als Folge externer, unternehmerischer Kosten, die nun von der Bevölkerung getragen werden soll.
Wer ist an den Zuständen schuld, die in den Herkunftsländern unserer Flüchtlinge herrschen? Die Diktaturen wurden z.B. durch Waffenlieferungen aus den Industrieländern erst ermöglicht. Multinationale Konzerne beuten das Land aus und hinterlassen Strukturschäden von unermesslichem Ausmaß.
Wenn es nach dem Verursacherprinzip gehen würde, müssten nun diese Konzerne die Rechnung dafür zahlen. Das machen sie aber nicht freiwillig.
Von unseren Regierungs-Politikern brauchen wir in dieser Hinsicht gar nichts erwarten, denn die werden von der Industrie bzw. den Multis durch deren Lobby gesteuert.
Afrika wurde ausgebeutet, der nahe Osten destabilisiert.


5. August 2015
Demokratie ade

Das mit dem "Mind Control" wurde anhand von vielen, zunächst auf dem ersten Blick belangslosen, Einzelthemen sytematisch durchgezogen.
Der Dummbürger wurde über die Jahre langam daraufhin konditioniert, eigenständiges Denken abzulegen.
Vor 3 Jahrzehneten wären die Bürger massenhaft auf die Straßen gegangen, wenn sie mit den gegenwärtigen Umständen konfrontiert gewesen wären. Heute wird Kritik mundtot gemacht. In Essen findet in den nächsten Tagen die Spielemesse statt. Wen man sich das Angebot ansieht muss man befürchten, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung in solche virtuellen Welten abtaucht, und sich nicht mehr der Realität stellt. Keine Zeit mehr, um über das wirkliche Leben nachzudenken.
Der andere Teil der Bevölkerung wird mit Arbeit so zugesch...., dass er mangels Zeit zum Nachdenken ebenfalls keine Gefahr mehr darstellt.
Schwupps-di-wupps, wachen wir unter einem totalitären Regime auf, und die meisten merken's noch nicht einmal.
Wir sind bereits in einem fortgeschrittenen Stadium dieses Prozesses. Point of no Return überschritten?


3. August 2015
Die Rechnung geht nicht auf...

Wer Flüchtlinge willkommen heißt, sollte sich auch der Folgen bewusst sein.
Es geht hier nicht um Gefühlsduseleien, egal von welcher Seite, sondern um eine nüchterne Betrachtung der Lage:
Die Schweiz ist da realsitischer als viele andere: Nach Einschätzung der Eidgenossen werden ca. 70% der Flüchtlinge dem Sozialstaat auf der Tasche liegen. "Fachkräfte" aus Eritrea sind zu 95% nicht für den Arbeitsmarkt geeignet, die müssen, samt nachziehender Familie, alimentiert werden.
Fazit: Unser "demografisches Problem" können wir mit den Flüchtlingen nicht lösen, ganz im Gegenteil.
Fakt ist, dass unser Sozialsystem auch ohne Zuwanderer abschmiert. Um den erhofften Ausgleich zu schaffen, müssten 90-95% aller zugereisten "Fachkräfte" uneingeschränkt für unseren Arbeitsmarkt geeignet sein und integriert werden. Bei "nur" 70% würde vielleicht der break-even Punkt erreicht sein, d.h. die Zugereisten versorgen sich statistisch gesehen selber. Bei den angenommen 30% der Immigranten, die sich voll in unseren Arbeitsmarkt integrieren lassen, beschleuigt sich der Zusammenbruch immens.
Wie erwähnt, das soll keine Stimmungsmache gegen Asylanten sein, das sind nur die logischen Konsequensen daraus, wenn wir die gegenwärtige Politik nicht ändern.
Ich möchte niemanden davon abhalten, wenn er das christliche Gebot der Nächstenliebe ernst nimmt und helfen will.
Aber ich möchte davor warnen, ohne Nachzudenken einen Blankoscheck zu unterschreiben. Über die Folgen machen sich die meisten Leute viel zu wenig Gedanken. Die selben Leute, die heute die vielen Flüchtlinge Willkommen heißen, sind wahrscheinlich auch die ersten, die diese Menschen verfolgen werden, wenn unser Wohlfahrtsstaat erst einmal zusammengebrochen ist. Es ist auf jeden Fall aufrichtiger, die Grenzen rechtzeitig zu setzen. Nicht zuletzt sollten wir auch darüber nachdenken, wer oder was überhaupt dazu beigetragen hat, dass die Situation in den Herkunftsländern dieser Flüchtlinge so ist, wie sie ist.
Die, den den Schaden angerichtet haben, stehlen sich nämlich aus der Verantwortung. Die Rechnung sollen, wieder einmal, die Unbeteiligten bezahlen.
Helft den Flüchtlingen, indem ihr den Profiteueren das Geld wegnehmt, und es zurückgebt an die, welche ausgebeutet wurden.
Wir, die Masse der Bevölkerung, sind selbst Opfer des Systems. Dass es anderen noch schlechter geht, ist kein Argument für noch weitere Opfer.
Packt endlich die wahren Verantwortlichen...


31. Juli 2015
Generalbundesanwalt: General-Angriff auf die Pressefreiheit
Erstmals geht der Staat gegen einen Blog vor. Vorwurf: Landesverrat. (mmnews)
Die Zeichen in Richtung totalitäres Regime mehren sich, das ist beängstigend.
Landesverrat und Hochverrat zu ahnden, scheint wieder in Mode zu kommen.
Hat z.B. Hitler mit seinen politischen Gegnern auch so gemacht. Sind wir wieder einmal so weit?


Crash-Prognosen
Die, seit Jahren vertretene HGCN-Thesen zu den möglichen Crashvarianten sind unseren Lesern bekannt.
Das System schmiert eines Tages (zwangsläufig) ab, und zwar entweder:
- Hyperinflationär mit anschließender Währungsreform
- Deflationär, was mit einem Staatsbankrott einhergeht
- Unkontrolliert, Zusammenbruch der Ordnung und chaotischen Zuständen
Ursprünglich prognostizierter Zeitpunkt: 2015 plus/minus x, spätestens ab der Lehman-Pleite evident.


Martin Schweiger kommt zu relativ ähnlichen Ergebnissen, und, er zieht Gedankenspiele durch, indem er sich in die Lage von Zentralbankern und Politikern versetzt, und damit deren zueinander konträren Interessen logisch nachvollzieht. Einfach genial, auch wenn damit immer noch nicht klar ist, wie und wann das alles passieren wird.
Wann kommt der Finanzcrash im Euro und wie sieht er aus?


30. Juli 2015
Varoufakis droht Anklage wegen Hochverrats
Varoufakis hat sich nach seinem Abgang als Finanzminister durch seine "Indiskretionen" mit dem System angelegt, nun schlägt das Imperium zurück. Köhler & Co. dagegen haben nach ihrem Abgang lieber die Klappe gehalten. Entweder ist Varoufakis dumm-naiv, lebensmüde, oder er hat mächtige "Beschützer" im Hintergrund.
Ich schätze Varoufakis weder als dumm, noch als lebensüberdrüssig ein. Steht uns ein Paradigmenwechsel unmittelbar bevor? Werden die bisherigen Systemlinge (Funktionseliten) bald selbst entmachtet? Und, in welchem Auftrag handelt Varoufakis, wer sind die Strippenzieher hinter ihm?


Bargeldverbot? Hier eine Online-Petition dagegen: Bargeldverbot stoppen

Gleiches Recht für Alle?
Die Asylanten-Frage spaltet die Bevölkerung. Da gibt es auf der einen Seite die "Flüchtlings-Versteher", auf der anderen Seite die "Wer betrügt der fliegt"- Fraktion, angeführt von der CSU. In der Talk-Show "Anne Will" (gestern im Ersten) treffen Vertreter beider Lager aufeinander.
Strauß-Tochter Monika Hohlmeier, berichtet von Asylmissbrauch durch "Flüchtlinge" mit gefäschten Pässen. NRW-Innenminister Ralf Jäger zeigt Verständnis dafür, und deklariert die (Wirtschafts-) Flüchtlinge mit gefälschten Pässen als Opfer der Schlepperbanden, von denen sie die Papiere gekauft haben. Der Zweck heiligt also die Mittel?
Das wird brandgefährlich, solche Argumentation. Dokumentenfälschung ist und bleibt ein strafbares Delikt.
Die deutsche "Obrigkeit" kriminalisiert seine eigenen Bürger z.B. bereits wegen einer Ordnungswidrigkeit, und toleriert gleichzeitig Straftaten bei Ausländern?
Wie soll das vermittelt werden? Asylantenheime abzufackeln ist sicherlich kein Kavalierdelikt, einige Medien sprechen bereits von Terrorismus.
Stellte man sich auf die Seite der "Zündler-Versteher", könnte man das ohne weiteres auch als "Notwehr" deklarieren.

Schon irgendwie lustig, aus welcher Perspektive man Gruppen zu "Terroristen" erklärt. Die Terroristen selbst sehen sich als Freiheitskämpfer, die sich gegen die Unterdrückung eines totalitären Staatsaparates zur Wehr setzen. Heiligt auch hier der Zweck die Mittel? Diese Frage muss sich jeder stellen, egal, auf welcher Seite er nun steht.
Fakt ist, dass die Sache langsam eskaliert. Nicht zuletzt auch dadurch bedingt, dass unsere Volksvertreter den Willen ihrer Wähler nicht ernstnehmen, bzw. erst gar nicht interessiert. Es besteht vielmehr der - berechtigte - Eindruck, dass die (politische) Meinungsbildung ausschließlich von Oben über die Mainstream-Medien der Bevölkerung aufoktroyiert werden soll, und, wenn die Basis trotzdem aufmuckt, die PC-Keule ausgepackt wird. Das ist eine Diktatur mit pseudodemokratischer Legitimation.
Und hier schließt sich der Kreis wieder apropos Freiheitskämpfer bzw. Terrorismus.
Was war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Wenn der Staat die Freiheits- und Eigentumsrechte seiner Bürger nicht schützt, wer dann?

29. Juli 2015
Irrsinn mit System, wie lange noch?

Ich wundere mich, wie weit der politisch-gesellschaftliche Irrsin noch weiter gehen kann, ohne dass die Bürger (Stimmvieh) ihren Vertretern die Grenzen aufzeigen.
Solche Artikel wie "Akif Pirincci: Der letzte deutsche Sommer" sollten den Blutdruck des deutschen Michels eigentlich "auf 180" bringen.
Hat sich jemals einer von uns darüber Gedanken gemacht, warum (innerhalb der EU) ausgerechnet Deutschland eine prosperierende Wirtschaft mit relativ wenig Arbeitslose vorweist? Am überragenden Bildungsniveau kann es wohl nicht liegen. Vielleicht eher daran, dass Deutschland es wieder einmal geschafft hat, die Dinge, auch wenn sie pervers sind, zu perfektionieren. Kann es nicht sein, dass Deutschland die Rahmenbedingungen für die Ausbeutung seiner Bevölkerung perfektioniert hat?
Prekäre Arbeitsverhältnisse, Billiglohnjobs, bei gleichzeitiger Abgabenmaximierung. Deustchland, das Land der Lohn-, Arbeits- und Schuldsklaven?
Heute früh in B5 aktuell wird über die ausgebeuteten Bauarbeiter aus Südosteuropa berichtet, die zwar per Entsendegesetz bei und beschäftigt werden, deren Einhaltung jedoch praktisch nicht überprüft wird. (Heute abend soll darüber in der TV-Sendung "Kontrovers" berichtet werden).
Ausbeutung auf der einen Seite, und die (Steuer-) Mittel dafür anderen in den Allerwertesten blasen auf der anderen Seite, das fördert das Gerechtigkeitsgefühl in der Bevölkerung ungemein.

Unser Ministerpräsident Seehofer hält nun schon Reden, in der er die immensen Kosten der Flüchtlingsunterbringung anspricht, und davon, dass das nicht mehr weiter finanzierbar sein wird, ohne an anderen Stellen drastisch zu sparen, oder neue Schulden aufzunehmen. Also hat Markus Söder vor einigen Wochen nur einen Testballon steigen lassen mit seiner Äußerung, den (Schein-) Asylanten das Taschengeld kürzen zu wollen. Diese Methode hat auch System. Söder muss mit unpolulären bzw. nicht PC-konformen Äußerungen an die Öffentlichkeit und bekommt promt dafür u.A. auch vom eigenen Chef eines auf die Mütze. Sobald sich der Rauch verzogen hat, wird das Thema dann zur Chefsache.

Die Ausbeutung der Bevölkerung, einhergehend mit der Bereicherung weniger Profiteure, hat ebenfalls System und erfolgt nach dem gleichen Strickmuster:
Gewinne (und wenn sie noch so dubios entstehen) werden privatisiert, Verluste werden dem Volk aufgetragen. Und diese Art von Korruption wird von der Justitz auch noch gedeckt. Wir haben hier weder einen Rechtsstaat, noch eine Demokratie, noch eine Marktwirtschaft. Wer an so etwas noch glaubt, ist naiv.
Wir haben einen mafiös operierenden Machtaparat, dessen Strippenzieher im Hintergrund sitzen. Was wir sehen sind deren korrupte Helfer und Helfershelfer, und dann noch viele nützliche Idioten, die sich zu deren Interessen unbewusst und freiwillig instrumentalisieren lassen.
Dass es bald richtig "scheppert", wird derzeit mit alllen Kräften provoziert. Dass es zu Unruhen kommt, ist gewollt. Cui bono?

28. Juli 2015
Deflation trotz Gelddruck-Orgie?

Während der Finanzsektor immer weiter aufgebläht wurde, Aktien und Immobilien vom billigen Geld getrieben wurden, zeigt sich bei den Rohstoffen ein ganz anderes Bild.
Sehen Sie sich die Charts über die letzen 5 Jahre an. Bis auf wenige Ausnahmen schwächelt zur Zeit fast alles. Die Weltwirtschaft zeigt sich offensichtlich nicht in dem Zustand, der so gerne beschworen wird. Was nun? Die Notenbanken haben ihr Pulver verschossen. Die Nullzinspolitik bringt nichts mehr. Es werden nun bald auch die Fehlinvestitionen sichtbar, die das billige Geld verursacht hat. Auch hier besteht ein Korrekturbedarf, die überschüssigen Kapazitäten müssen wieder abgebaut werden.
Es riecht förmlich nach einem deflationären Crash. Wir vermuten, dass die Notenbanken noch einmal alles in die Waagschale werfen werden, um das zu verhindern.
Auch wenn die Edelmetalle, wie die Rohstoffe "Federn gelassen" haben. EM schützt sowohl gegen einen inflationären, als auch deflationären Crash.
Im deflationären Crash müssen Schulden massenhaft ausgebucht werden, Papiervermögenswerte werden, zum größten Teil jedenfalls, völlig wertlos.
Anders herum behält bzw. steigert EM seine Kaufkraft in einer Inflation. Was wir deutlich sehen ist die nicht-lineare Wirkung der Geldvermehrung. Das Geld verteilt sich nicht gleichmäßig, sondern bleibt in der Finanzwirtschaft hängen. Finanztitel sind daher vollkommen überbewertet. Die Relation zwischen Finanz- und Realwirtschaft driftet asynchron auseinander. Ausschlaggebend für die Schaffung echter Werte ist aber immer die Realwirtschaft. Die gegenwärtige Verzerrung muss sich, irgendwann(!) auflösen.
Gutes Krisenmanagement bedeutet, Zeit zu gewinnen, um den erforderlichen Ausgleich behutsam ablaufen zu lassen. Nichts dergleichen wurde gemacht, ganz im Gegenteil. Es wurde Zeit gewonnen, um die Ungleichgewichte noch zu verschärfen. Crash bedeutet: Veränderungen innerhalb kürzester Zeit. Da ein behutsamer Ausgleich nicht eingeleitet wurde, fällt der kommende Crash um so heftiger aus.


Leserergänzung: Das Krisenmanagement funktionier sehr wohl, ist aber auf die Eliten abgestimmt, damit die Zeit gewinnen [...]
Ja - das gemeine Volk wird dabei immer geopfert. Vieles, was wir derzeit sehen, dürften Nebelkerzen sein, um die Bevölkerung zu verunsichern.
Die wichtigsten Informationen werden uns vorenthalten. Uns spielt man ein Theater vor.


Noch eine Leseranfrage: Jetzt zukaufen oder noch abwarten?
Der HGCN ist kein Anlageberater! Wir beleuchten nur die Hintergründe, die evtl. auch zu einer Anlagestrategie führen kann, was jedoch jeder für sich und auf eigene Verantwortung treffen muss. Wer seine Entscheidungen nicht selbst treffen will, ist hier fehl am Platz.
Wir empfehlen eine gewisse Menge an Edelmetallen in erster Linie zur strategischen Absicherung, für diesen Zweck ist der Kaufpreis sekundär.
Wie hoch diese Menge ist, muss jeder für sich entscheiden. Dieser Grundstock sollte, nach den individuellen Möglichkeiten (Geld, das nicht zum Leben benötigt wird) so schnell wie möglich aufgebaut werden. Wer darüber hinaus noch liquide Mittel zur Verfügung hat oder freimachen kann, darf zocken (spekulieren).
Ob der Preis noch weiter fällt, wissen auch wir nicht. Unserer Meinung nach sind Edelmetalle im Vergleich zu anderen Anlageklassen unterbewertet, und daher günstig.
Ob günstig oder saugünstig eingekauft wurde, zeigt sich immer erst hinterher. Aber auch bereits billige Assets können im Preis noch weiter fallen. Spekulieren reflektiert die eigene Erwartungshaltung darüber, wie sich die Sachlage in der Zukunft entwickeln bzw. verändern könnte. Es gibt viele gute Argumente und Gründe, die eine Prognose rechtfertigen. Niemand kennt aber alle Faktoren, die für das Eintreffen bestimmter Ereignisse maßgeblich sind. Die besser Informierten werden i.d.R. besser abschneiden, so einfach ist das. Eine Garantie gegen Fehltritte gibt es nicht. Lernen aus der Erfahrung bewirkt lediglich, dass die Fehlentscheidungen weniger werden.
Hier sind die "Alten" etwas im Vorteil, sofern sie auch tatsächlich lernfähig sind. Wer noch jung ist, kann von den Erfahrungen der Älteren durchaus profitieren. Sie brauchen dann aber etwas Menschenkenntnis um zu beurteilen, ob die "Alten" wirklich aus der Erfahrung etwas gelernt haben, oder ob sie nur an Meinungen festhalten, die noch nicht einmal deren eigene sein muss.


27. Juli 2015
Den Mainstream-Lemmingen hinterher rennen, oder eine eigene Meinung haben?

Wenn Sie die Meinungs- und Interpretationshoheit des Mainstreams anerkennen, dann verkaufen Sie schleunigst Ihr Edelmetall, bevor es noch vollkommen wertlos wird.
Kaufen Sie dafür noch schnell negativ-verzinste Staatsanleihen, bevor die Zinsen, wie zumindest in den USA angekündigt, steigen. Über steigende Zinsen freuen sich die alten Anleihen nämlich ganz besonders. Oder lieber schnell noch eine Immobilie bei uns hier kaufen? Oder auf's Sparbuch mit dem Geld, wenn wir nicht wissen, wohin damit.
Zu guter letzt noch, verjubeln können Sie das Geld natürlich auch noch.

Wer aber Sicherheit und Vorsorge nicht aus den Augen verliert, und die Sache versteht, den lässt die derzeitige Debatte über EM-Preise vollkommen kalt.

Dazu passend:
Gold Manipulation - Minen Kapitulation?
Das alles nicht als Durchhalteparolen verstehen, es sind nüchterne Analysen, die weitgehend emotionslos erstellt wurden.
Was hier läuft, ist eine großanlgelegte, konzertierte Aktion, um die Freiheits- und Eigentumsrechte der Menschen auszuhebeln.
Die Fiat-Money-Mafia zieht hier alle Register, und sie wird diesen Kampf nicht freiwillig aufgeben. Es geht um alles oder nichts.


23. Juli 2015
Einige Edelmetallanleger genervt
Der gegenwärtige Kurs spiegelt bei Weitem nicht das wieder, was einige Anleger erwarten.
Trotz weltweiter Krisen reagiert der Goldpreis nicht, und wenn eher in die "falsche" Richtung.
Gerade auch den jüngeren Leuten rate ich dazu, bereits jetzt für Ihr Alter vorzusorgen, indem übrigbleibendes Einkommen in physisches Edelmatall umgemünzt wird.
Die Rentenversicherungen, gesetzlich oder privat, werden in dieser Form untergehen. Das "Eingezahlte" wird nicht angespart, sondern gleich wieder ausgegeben. So funktioniert ein umlagefinanziertes System. Schon jetzt reicht es nicht mehr, der Staat "subventioniert" die gesetzliche Rente aus Steuermitteln, nach guter alter "linke Tasche - rechte Tasche"-Manier. Gespart (im eigentlichen Sinn) wird übrigens auch bei privaten Rentenversicherung nicht. Die erleiden das gleiche Schicksal wie derzeit die "kapitalbildenden" Lebensversicherungen, die früher viele Leute ebenfalls zur privaten Altersvorsorge sich aufschwatzen haben lassen.
Innerhalb eines Schuldgeldsystems kann man nicht wirklich sparen, es geht nicht, weil systembedingt erst gar nicht möglich. In einem Ponzi-Systzem muss vorne immer mehr reingesteckt werden, als hinten herauskommen kommen kann. Sobald das mit dem "Wachstum" vorbei ist, fallen solche Systeme in sich zusammen.
In jedem Ponzi-System gilt die Regel: Die Ersten sahnen noch gut ab, die Letzten beißen die Hunde. Und jeder Tag kann der "letzte" sein.
Auch wenn das System bereits länger überstanden hat, als viele von uns gedacht. Es wird scheitern, weil es scheitern muss.
Die Politik scheint den Systemabbruch bereits vorzubereiten, indem (soziale) Spannungen aufgebaut bzw. zugelassen werden.
In einem Crash benötigt man Schuldige, Sündenböcke, auf die man die aufgestaute Wut der aufgebrachten Bevölkerung ableiten kann.
Wer noch jüngeren Alters ist, der muss sich überhaupt keine Sorgen darüber machen, dass er (statistisch gesehen) den Crash nicht mehr erlebt.
Und den Crash selbst werden nur die echten Erspanisse überleben. Und der älteren Generation sage ich: Wenn Sie selbst nicht mehr in den "Genuss" kommen werden, den Crash noch zu erleben, dann mit Sicherheit Ihre Kinder. Machen Sie Ihren Kindern rechtzeitig klar, um was es hier geht. Wenn Sie nicht schwerkrank oder hochbetagt sind, werden Sie "das Finale" mit hoher Wahrscheinlichkeit miterleben "dürfen". Was eine Absicherung nützt erfahren Sie immer erst dann, wenn der Schadensfall eingetreten ist.
Gute, erfolgreiche Strategen denken meist antizyklisch und entscheiden/agieren selbst. Das war in der Vergangenheit so, und das wird auch immer so bleiben. Loser lassen sich führen, oft auch ins eigene Verderben. Mitläufer können profitieren, wenn sie clever genug sind. Das ist jedoch nicht mein Ideal...


21. Juli 2015
Gold (und Silber) unter Druck

Dass der Goldpreis manipuliert wird, ist offensichtlich. Welcher vernünftige Investor kippt schon Unmengen an (Papier-) Gold zu den handelsschwächsten Zeiten auf einmal ab, so dass er keinen guten Preis mehr erzielen kann? Das macht keinen Sinn, außer jemand hat ein starkes Interesse daran, dass die Kurse fallen. Wir vom HGCN haben stets erwartet, dass vor dem finalen Crash die Preise für Edelmetall noch einmal kräftig nach unten geprügelt werden. Wenn wir tatsächlich vor dem Ende stehen sollten, kann der Spotpreis noch weiter absacken. Dann allerdings wird sich Gold in Backwardation bewegen, d.h. der Preis für physisches Material liegt (deutlich) über Spot. Dann werden sogar die Händlerankaufpreise für Gold deutlich über Kassamarkt liegen. Sie sollten in den nächsten Tagen beobachten, wie weit Papierpreise und physiches Material auseinanderdriften.

The new debt trap(PDF-Download)
Datenmaterial, das belegen soll, warum ein (globaler) Schuldenerlass (Jubeljahr) wieder einmal fällig ist...

Demokratur
Griechenland wird als Wiege der Demokratie genannt. Die "Demokraten" bei uns vergessen leider, dass im antiken Athen nur die Bürger ein Wahlrecht besaßen.
Um ein Bürger zu sein, waren einige Kriterien zu erfüllen. Fremde Zuzügler hatten keine Bürgerrechte. Der Bürger musste z.B. seine Rüstung aus eigenen Mitteln stellen.
Kurzum: Wahlrecht hatten nur einheimische, männliche "Nettosteuerzahler".
Wenn das damals Demokratie war, was haben wir jetzt? Eine oligokratische Ochlokratie? (Scheinherrschaft des Pöbels, in der jedoch die Interessen einer Minderheit durchgesetzt werden). Ich wär' so gern ein Demokrat...


16. Juli 2015
Unser Kreditgeldsystem – der Knebel für moderne Sklaven

Wer es bislang nicht mitbekommen hat, nach dem Griechenland-Debakel müsste nun jeder mitbekommen haben, was die Hochfinanz

mit ihrem Finanzsystem tatsächlich bezwecken wollen.

Obwohl Griechenland absolut zahlungsunfähig ist, lässt man den Bankrott nicht zu, sondern möchte man es weiterhin mit Kreditverträgen knebeln. Die Griechen werden vor den Augen der Weltöffentlichkeit als die totalen Schuldsklaven vorgeführt. Was da abgeht, ist unmoralisch und sittenwidrig. Es geht nur noch um die Ausübung von Macht und um Unterdrückung.

Wir sind vollkommen anhängig von den Krediten der Banken. Ohne Kredit geht absolut nichts mehr. Das betrifft jeden von uns. Wenn die Banken uns den Kredithahn zudrehen, geht´s uns uns genau so schlecht wie den Griechen. Auch wir sind abhängig, und damit erpressbar.
Der Deutsche hat sich bislang die Daumenschrauben immer enger anlegen lassen, ohne zu murren.
Obwohl die Abgaben immer höher werden, immer weniger von dem übrig bleibt, was erwirtschaftet wird, protestiert der Michel (noch) nicht. Keine falschen Hoffnungen, auch bei uns geht das „Ausquetsching“ immer weiter. Die Griechen haben versucht, das Joch der Schuldenlast abzustreifen, zumindest etwas abzumildern. Ohne Erfolg. Lieber hat man zugesehen, wie die wenig verbleibenden Reste einer noch funktionierenden Wirtschaft auch noch den Bach hinuntergehen.

Haben die bösen, bösen Griechen nicht doch etwas über ihre Verhältnisse gelebt?
Zweifelsohne, das haben sie. Aber haben sie deswegen schuldhaft gehandelt?
Sie haben den vergifteten Köder geschluckt, den man ihnen hingeworfen hat. Blöd gelaufen.
Wenn ich einem Penner auf der Straße 10 € Kredit gebe, kann ich den Betrag gleich abschreiben.
Jeder seriöse Kreditgeber prüft vor der Vergabe, ob eine fristgerechte Rückzahlung überhaupt möglich ist, und, ob verwertbare Sicherheiten vorhanden sind, falls der Schuldner nicht mehr zahlen kann. Sklaverei ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte (siehe UN-Charta). Für Schuldsklaverei trifft das aber offensichtlich nicht zu. Wer Kredite ohne Sicherheiten vergibt, ist selbst in der Verantwortung des Risikos. Natürlich hat der Schuldner die Verpflichtung, seine Kredite zu bedienen. Aber wenn er Pleite ist, und er alle seine Vermögenswerte verloren hat, ist Ende.
Was darüber hinaus geht, ist Schuldsklaverei.

Wenn ein Staat bankrott ist, so darf nicht auf das Privatvermögen seiner Bürger durchgegriffen werden. Dafür bedarf es einer expliziten Bürgschaft, die kaum jemand freiwillig leistet. Daher sind Staatsschulden unserer Auffassung nach null und nichtig. Wenn Staatsbetriebe in den Konkurs gehen, so sind diese nach den Regeln der Privatwirtschaft abzuwicklen.
Unser Staat hat keinen legitimen Finanzierungsbedarf auf Kredit, der über die Finanzierung staatlicher Betriebe (Investitionen) hinausgeht. Alles andere muss aus den laufenden Steuereinnahmen finanziert werden, wenn Artikel 115 des GG ernst genommen worden wäre.
Im Prinzip macht sich ein Kreditgeber mit schuldig, wenn der den Staat (hier BRD) gesetzeswidrig finanziert.

Wer das Geldsystem versteht, der erkennt die Gefahren dahinter.
Wann fangen die Leute endlich an, Leistungen für den Schuldendienst zu verweigern, für Kredite, die sie weder selbst aufgenommen haben, noch dafür gebürgt haben.
Ein Staat kann nicht bürgen, da seine gewählten Vertreter nicht im Namen aller seiner Bürger handeln kann. Und auch eine 100% ige Zustimmung in einem Votum zu erreichen, ist kaum möglich. Politiker handeln eigenmächtig, ohne Mandat. Dafür tragen sie selbst die volle Verantwortung.
Gestern wurde der ehemalige SS-Mann Oskar Gröning zu vier Jahren Haft verurteilt, nicht weil er selbst jemanden umgebracht hat, sondern Teil des Systems war, das die KZ-Insassen hingerichtet hat. Machen wir uns jetzt ebenfalls schuldig, wenn wir ein Teil des Systems sind?
Ein System, das die Unterwerfung der Menschen in ein Schuldsklaventum erst ermöglicht?


14. Juli 2015
Schäubles Plan: Deutschland muss raus aus dieser Euro-Zone

Diesen Artikel auf den DWN unbedingt lesen, das erklärt einiges...
Sofern Schäubles Plan nicht aufgehen sollte, hat er wenigstens den Zerfall der EU eingeläutet.
Zurück zu souveränen Staaten mit eigenen Währungen, eigener Fiskal- Sozial- und Haushaltspolitik.

Die EU als das, was sie früher war, als reine Wirtschaftsunion.
Eines steht jedenfalls fest: Die EU, wie sie vorher einmal war, gibt es seit dem letzten Debakel nocht mehr.
In den nächsten Wochen und Monaten wird es einige überraschende Veränderungen geben.

Griechenland zahlt erneut seine fälligen Schulden an den IWF nicht zurück
... wie auch, Pleite ist Pleite.
Das ganze, erneute Rettungspaket ist eine Farce, ob die Parlamente noch zustimmen oder nicht, tut nichts mehr zur Schache.
Es kamen Meldungen, dass Varoufakis den GREXIT vorbereiten wollte, indem er IOUs drucken wollte. (Damit unabhängig von der EZB)
Eine offizielle Staatspleite wäre der einzige "anständige" Weg gewesen. Danach der geordnete Neuanfang.
Eine Konkursverschleppung bei Unternehmen wäre strafbar. Was die EU-Verantwortlichen machen ist offensichtlich kriminell.


Noch ein Link zum Thema:
Showdown in Brüssel: Putsch in Athen
Die Hochfinanz spielt die Völker gegeneinander aus, um Kasse zu machen. Der wahre Gegener versteckt sich hinter dem Bankensystem...
Die Griechen werden momentan "geschlachtet", das gleiche Schicksal droht auch uns, nur etwas später.
Zu blöd, dass die Menschen (unabhängig welcher Nation) dieses perfide Spiel nicht durchblicken.


Anti-Deutsche Stimmung in der EU
Im Netz wird aus Protest zur Deutschen "Erpressung" von GR zum Boykott deutscher Waren aufgerufen.
Finde icht toll, soll uns vor allem die Süd-Liga kräftig boykottieren, dann müssen wir unsere Ware wenigstens nicht weiterhin "verschenken".
Im Gegenzug sollten wir in Deutschland soviel wie möglich aus diesen Ländern IMPORTIEREN, bis die unsinnigen Handelsbilanzüberschüsse endlich ausgeglichen sind!
Und die deutschen Banken sollten uns im Endgame noch Konsumentenkredite bis zum Abwinken gewähren, so dass wir uns auf das gleiche Schuldenniveau wie die PIGFS begeben können. Deutschland ist einfach nicht pigy genug.
P.S.: Vom Exportüberschuß hat die deutsche Bevölkerung rein gar nichts, das bleibt auch in den Fängen der Hochfinanz hängen.
Was uns bleibt sind z.B. Target II Salden, die eines Tages abgeschrieben werden können.
Auch der Deutsche schuftet, um am Ende mit leeeren Händen dazustehen.


13. Juli 2015
EU mit Auflösungserscheinungen

Das gegenwärtige Griechenlanddebakel zeigt, wie zerrüttet die EU inzwischen ist. Aktuell ist die EU in zwei Lager gespalten. Die "Nordliga" die auf Haushaltsdisziplin pocht, und die Südschiene inklusiv Frankreich, die mit einer Austeritätspolitk Schwierigkeiten haben. Diese Bruchlinie zeichnet sich deutlich ab. Es war ursprünglich niemals gedacht, dass die EU in eine Art Transferunion ausartet. Ein souveräner Staat darf keinen anderen, souveränen Staat finanzieren. Der finanzierende Staat veruntreut damit das Steuersubstrat seiner Bürger. Auf der anderen Seite gibt es niemals Kredite ohne Auflagen. Wenn ein Staat Kredite von einem anderen Staat annimmt, gibt er seine Souveränität auf.
Eine Gläubiger-Schuldner-Beziehung ist niemals entspannt. Für den Schuldner ist der Kreditgeber kein Wohltäter, sondern "pain in the ass", und niemals beliebt.
Der große Fehler im Konstrukt der EU war, dass er zwar als Staatenbund gegründet wurde, jedoch wie ein Bundesstaat behandelt werden sollte.
Damit sollte offensichtlich die Idee von so etwas wie die Vereinigten Staaten von Europa durch die Hintertüre erzwungen werden.
Wie wir gerade sehen, geht das mächtig in die Hosen. Was wir im Fokus behalten sollten ist nicht die Frage, GREXIT oder Nicht-GREXIT, sondern Spaltung der EU in eine Liga Nord und Liga Süd. Mit der Folge eines "Euro-Süd" und "Euro-Nord", oder sogar Wiedereinführung der DM. Wenn Deustchland aus dem Euro aussteigt, werden einige andere Staaten (wie Finnland) ebenfalls den Euro verlassen. Vielleicht steigen ja sogar die Finnen zuerst aus?
Kann sein, dass in der Griechenlandfragediese Woche noch schnell ein fauler Kompromiss gefunden wird. Es muss hier etwas passieren, andernfalls kollabiert die Wirtschaft in GR vollends. Das aufgezwungene Geldmonopol zeigt hier gerade seine ganz hässliche Fratze. Deshalb plädieren wir ja auch für die Einführung eines freien Marktgeldes, so dass die Marktteilnehmer selbst entscheiden können, was sie als Zahlungsmittel wählen.


Was uns Griechenland lehrt ist, dass es sinnvoll ist, so viele Vorräte zu bunkern, dass man damit einige Wochen über die Runden kommen kann.
Wenn die Banken zu sind, sind bald darauf auch die Läden leer. Vorräte an Lebensmittel, Wasser und dringend benötigte Medikamente sollten daher für ein paar Wochen ausreichen. Man muss hier nicht übertreiben, das Notwendigste für das Überleben vorrätig zu halten reicht aus. Eingeschränkter Komfort ist hinnehmbar.
Die Investition in Notvorräten ist übrigens günstiger, als so manche (unsinnige) Versicherung, und die im Ernstfall vielleicht sowieso nicht leistet.
Von eingezahlten Versicherungsprämien hat man ebenfalls nichts, solange der Schadensfall nicht eintritt. Betrachten Sie die Kosten für eine Vorratshaltung wie eine Versicherungsprämie. Falls der "Schadensfall" nicht eintreten sollte, freuen Sie sich lieber darüber.


"Braune Zecken"
"Lächerliche Vereinigung" – Shirt-Händler wehrt sich gegen Pegida
(ohne weiteren Kommentar)
Dazu passend: „Anti“-rassistischer Fußballcup in Ulbersdorf: „Love sport, hate Germany“


Multikulti & Einwanderung - Was uns von klassischen Einwanderungsländern unterscheidet
Deutschland und Einwanderunsgland?
De facto ist es das. Was hierzulande jedoch kaum berücksichtigt wird, sind die feinen Unterschiede im System.


Nehmen wir die USA im letzten Jahrhunderten als Beispiel.
Die USA verfolgten stets eine kontrollierte Einwanderung, illegale Einwanderer wurden und werden verfolgt, inhaftiert und abgeschoben, ohne wenn und aber.
Eine Solidaritätsgemeinschaft in einem Wohlfahrtsstaat benötigt eine Übereinkunft der Werte. Multikulti ist dort möglich, wo sich der Staat aus jeglicher Fürsorge heraushält. Wenn alle ethnischen Gruppen auf sich alleine gestellt sind, müssen sie sich untereinander engagieren, und stellen keine Ansprüche an die übrige Gesellschaft.
Das Problem bei uns ist, dass genau diese Ansprüche gestellt werden.

J.F. Kennedy hat in seiner Antrittsrede folgenden Satz geprägt:
"And so, my fellow Americans: ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country"
Wer Bürger eines Einwanderungslandes werden will, hat zunächst eine Bringschuld.

Bei (echten) Flüchtlingen muss unterschieden werden, ob sie temporären Schutz suchen, oder einwandern, sprich: dauerhaft bleiben wollen.
Hilfe wird nicht verweigert, sollte jedoch sehr bald als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden, nicht auf dauerhafte Alimentierung ausgerichtet sein.

Multikulti funktioniert dann, wenn kulturelle Unterschiede in gegenseitiger Toleranz akzeptiert werden. Nicht durch politisch verordneten Zwang, sondern auf freiwilliger Basis.
Kulturelle Entwicklung ist ein dynamischer Prozess, der sich auf Generationen erstreckt. In jeder etablierten Gruppierung gilt die Regel, dass sich Neuankömmlinge erst einmal hinten anzustellen haben.

Der Staat als übergeornete Instanz für alle Gruppierungen muss jedoch einige, fundamentlae Werte definieren, die für alle Einwohner gelten und akzeptiert werden.
Wenn dieses Minimum an gemeinsamen Werten nicht akzpetiert wird, spaltet sich die Gesellschaft. Eine gespaltene Gesellschaft kann aber nicht durch einen einzigen Staat repräsentiert werden. Eine Parallelgesellschaft ohne gemeinsame Basis an Wertevorstellungen kann in einem Staat nicht dauerhaft und friedlich existieren.
Je höher der Wunsch bzw. auch Zwang zur Solidariität, desto höher muss die Schnittmenge an gemeinsamen sein. Sozialstaat und Multikulti schließen sich daher gegenseitig aus.

Nicht die Einwanderer und Flüchtlinge sind es, die Unruhe in unser System bringen, es ist die Verblendung und der Realitätsverlust unserer Regierungsverantwortlichen. Es wächst nicht zusammen, was nicht zusammen gehört. Extrem unterschiedliche Wertvorstellungen lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Wer diese extremen Unterschiede zulässt, zerstört die Gesellschaft. Eine "Bereicherung" ist dann eine Bereicherung, wenn es vom überwiegenden Anteil in der Gesellschaft auch so empfunden wird. Wenn die Medien die tatsächlich vorhandene, öffentliche Meinung nicht mehr real abbilden, sondern zu propagandistischen Zwecken verzerren, dann ist das ein alarmierendes Signal. Armes Deutschland...


11. Juli 2015
Bargeld:

Was die Abschaffung oder Beschränkung bedeutet.
Jeder verantwortungsbewusste Kaufmann bzw. Unternehmer muss ausreichende Liquidität vorhalten, um einen reibungslosen Betrieb gewährleisten zu können. Er muss jederzeit seinen Zahlungsverpflichtunen nachkommen können. Solannge nicht unvorhergesehene Ereignisse eintreten, sind die Termine für fällige lange vorher Zahlungen bekannt. Zahlungen nicht rechtzeitig leisten zu können, bringt jedes Unternehmen (wie auch Privatleute) in Schwierigkeiten. Illiquidität muss vermieden werden, da sonst schnell der Verdacht aufkommt, nicht nur illiquide (vorübergehend zahlungsunfähig) zu sein, sondern bereits insolvent (bankrott, tatsächlich zahlungsunfähig). Giralgeldgutaben auf Konten gelten weithin als liquide Mittel, ohne jedoch gesetztliches Zahlungsmittel zu sein. Der Haken dabei, man ist vollkommen von den Banken abhängig. Wenn Unternehmen und Privatleute nicht an ihr Giralgeld herankommen, wie in Griechenland (und vorher Zypern) passiert, ist man schnell illiquide. Von Guthaben auf Sparkonten erst gar nicht zu reden, denn die sind sowieso nicht jederzeit verfügbar. Sparbucheinlagen sind Kredite an die Bank, und evtl. verloren, wenn die Bank pleite geht.
Der einzige sichere Weg, jederzeit über liqide Mittel zu verfügen, ist: Bargeld zu halten.
Ein Bargeldverbot bzw. Einschränkung bedeutet die vollkommene Abhängigkeit von den Banken.
Ein Bargeldverbot zwingt die Bürger dazu, ihr Geld einer Bank zu überlassen und von dieser verwalten zu lassen. Solche Praktiken sind mit einem freien Markt unvereinbar.
Früher einmal bekamen Arbeiter und Angestellte ihren Lohn oder Gehalt in der Lohntüte.
Ein Arbeitnehmer benötigte zu dieser Zeit noch nicht einmal ein Bankkonto. Heute geht ohne Girokonto faktisch gar nichts mehr, sei denn, jemand verzichtet auf viele bequeme Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs. Die Möglichkeit, bargeldlosen Zahlungsverkehr zu nutzen, ist vollkommen in Ordnung, solange dies auf einer freiwilligen Übereinkunft geschieht.

Weiterhin sind nur Banknoten und Münzen gesetzliches Zahlungsmittel. Wenn ein Gläubiger seine Forderungen in Bargeld stellt, ist das sein gutes Recht, denn er muss von der Rechtslage her nichts anderes akzeptieren. Ein Verbot bzw. Einschränkung bedeutet, dass dieses Recht nicht mehr ausgeübt werden kann. Was von unserem "Rechtssystem" zu halten ist, erfahren wir ja ohnehin täglich aufs neue. In den drei Säulen unseres "Rechstssystems" bewegen sich immer mehr Hochverräter. Kaum etwas von dem, was umgesetzt wird, wurde vom Volk legitimiert.
10. Juli 2015
EU-Irrenhaus

Tsipras hat gestern Abend "auf dem letzten Drücker" noch Reformvorschläge eingereicht, damit nun über (weitere) ESM-Kredite verhandelt werden kann. Nach ersten Meldungen liest es sich so, als ob Tsipras eingeknickt wäre, und man staune, sogar das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre erhöhen will. Auf der anderen Seite tönt die Merkel, dass ein Schuldenschnitt für Griechenland nicht in Frage käme. Doch ohne Schuldenschnitt geht es nicht. Das Land ist pleite, (eigentlich!) sogar ganz formal, nachdem die fällige Zahlung an den IWF Ende letzen Monats nicht geleistet werden konnte. Und weitere Kredite können (eigentlich!) nur dann gewährt werden, wenn eine Aussicht auf Rückzahlbarkeit besteht. Kommt nun doch noch eine politische gewollte Rettung GR-Rettung in Gange, wo (eigentlich!) gar nichts mehr gerettet werden kann?

Derweil China auch nichts besseres einfällt, als nach dem horrenten Einbruch der Aktien, massiv am Markt zu intervenieren.
In China will die Luft ebenflass raus aus der Blase, dann kommt schnell ein Pflaster drauf, und alles wird gut.
"Analysten" sprechen bereits davon, dass nach der "Korrektur" sich die chinesischen Aktien bereits wieder auf Kaufniveau befinden.
Was ist das denn für eine "Marktbereinigung", die man nicht zulässt?


8. Juli 2015
Monkey Business

Im Papier-Gold ist alles möglich
"Barrick Gold, der weltgrößte Goldproduzent, wird im laufenden Jahr voraussichtlich 6,5 Millionen Unzen Gold produzieren. Es wurde also binnen von 4,5 Stunden zweimal die Jahresproduktion von Barrick Gold in Papierform gehandelt. Das ist krank!"
hier der vollständige Artikel auf goldseiten.de
Die Preisbildung auf dem sogenannten Markt ist eine Farce, das hat mit der Realität nichts mehr zu tun. Das ist eine Spielwiese für Zocker und Betrüger.


Und wieder einmal ein neues Griechenland-Ultimatum
Es wird langsam lächerlich. Wenn in der Wirtschaft Fristen nicht eingehalten werden müssen, braucht man überhaupt nicht mehr wirtschaften, da sinnlos.
Alle Güter im Wirtschaftskreislauf müssen zum (vereinbarten) Termin erscheinen. Falls Termine hierfür keine Rolle spielen, wird das betroffene Gut auch nicht gebraucht.
Ob die GR-Kredite zurückgezahlt bzw. verlängert werden oder nicht, spielt für das Wirtschaften an sich also überhaupt keine Rolle. Es geht um die Macht und die Durchsetzung von Interessen einzelner Akteure. Ein Totalreset des gesamten Finanzsystems, und die Wirtschaft würde wieder laufen.
Freilich wäre danach der Wohlstand anders verteilt. Und auch die Arbeit...


7. Juli 2015
Patt oder Schachmatt?

Die Tragödie geht weiter. Die EU will den Griechen keine Kredithilfe mehr anbieten, solange Tsipras keine verhandlungsfähigen
Vorschläge unterbreitet. Im Klartext heißt das, entweder setzt sich Tsipras über die Ergebnisse der von ihm selbst veranlasste
Volksabstimmung hinweg, oder den Griechen bleibt (liquiditätsmäßig) der Schnabel trocken.

Besser kann man sich nicht in eine Sackgasse manövrieren. Varoufakis hatte seinen Auftritt, spielte seine Rolle hervorragend gut,
in welchem Interesse auch immer, und machte sich flux aus dem Staub. Einfach genial, genial blöd! Oder genial inszeniert von
denjeneigen, die das so gewollt haben.
Hellas dürfte jedenfalls eine Gegend werden, wo es sich vorübergehend nicht besonders gut leben lässt.
Ohne frische Liquidität seitens der EZB trocknet die Wirtschaft aus. Die EZB darf in der gegenwärtigen Situation
den griechischen Banken überhaupt kein Geld mehr geben, sei denn, es werden (wieder einmal) Regelungen und Gesetze
gebrochen. Alternativlos alternativlos. Das letzte Wort mag vielleicht noch nicht gesprochen sein.
Nur kann sich keine Partei auch nur noch um Zentimeterbreite bewegen, wenn sie Gesicht bewahren möchte.
Die wage Hoffnung besteht darin, dass Politiker sich um Gesichtswahrung ohnehin einen feuchten Kehricht scheren.

Wie es auch sei, ohne baldiges und frisches €-ZB-Geld gehen in GR bald die Lichter aus.
Bliebe da nur noch die Option, wieder (schnell noch) eigenes Geld in Umlauf zu bringen, sprich GREXIT.


Alles Andere ist Wischi-waschi-gaga, nicht einer öffentlichen Diskussion wert.
Die für uns sichtbaren Parteien und Akteure haben verloren, die echten (Krisen-) Gewinner sitzen im Hintergrund.
Über was soll - bitteschön - noch verhandelt werden?
Ja doch, keiner wollte die Katastrophe, es war wieder einmal, alternativlos.
Übrigens, den 1.WK wollte offensichtlich auch niemand wirklich, ist eben dumm gelaufen.

Ach ja, vor lauter Griechenland haben wir die anderen Baustellen fast aus den Augen verloren.
Das mit der Ukraine ist immer noch eine heiße Sache, und in China läuft die Wirtschaft auch nicht mehr rund.
Wenn es global kein Aufschuldungspotenzial mehr gibt, um das Finanz-Ponzi-System am Leben zu
erhalten, muss eben der Stecker gezogen werden.
Griechenland ist von der Größenordnung her zwar vollkommen irrelevant um das System (sofern gesund) zu gefährden,
es könnte jedoch der Trigger sein, der das gesamte Kartenhaus zum Einsturz bringt.


6. Juli 2015
Griechenland hat mit "Nein" abgestimmt, Varoufakis tritt zurück

Kommentar: Varoufakis ist nicht blöd! Er weiß was nun kommt, und zieht sich deshalb aus der Schusslinie.
Wie es genau weitergehen wird, ist derzeit vollkommen offen. Eine Lösung gibt es nicht, außer die Tatsachen zu akzeptieren.
Griechenland ist ein lehrreiches Beispiel dafür, was kommen kann.
Solange die Banken fleißig Kredite vergeben, geht es uns gut. Wenn nicht, verhungern wir. Das ist das Dilemma eines Kreditgeldsystems.
Solange es das Fiat-Money Monopol-Geld gibt, bleiben die Bürger in dieser Abhängigkeit gefangen. Daran würde sich auch nichts geändert haben, wenn Griechenland bei der Drachme geblieben wäre. Zwar wäre der Schuldenexzess in diesem Ausmaß nie entstanden, dafür wäre die Währung vorher schon drastisch abgewertet worden.
Das Grundproblem für jede Bevölkerung, die von Kreditgeld abhängig ist, bleibt bestehen. Ohne neue Kredite geht nichts mehr in der Wirtschaft bzw im betroffen Wirtschaftsraum. Mit gedecktem Marktgeld können die Marktteilnehmer wählen, mit was sie bezahlt werden wollen. Es wird sich das "beste" Geld durchsetzen.
Bei konkurrierenden Fiat-Währungen wird sich das stabilste Geld durchsetzen, zumindest beim Horten. Wenn es den Euro nie gegeben hätte, würden die Griechen jetzt wahrscheinlich DM horten. Selbst wenn die eigene Währung den Bach hinüber gehen sollte, mit einer stabilen Fremdwährung geht es immer.
Mit einer kaputten Währung kann nicht mehr gewirtschaftet werden. Wenn die Akteure schlau genug sind, wird rechtzeitig eine Währungsreform durchgezogen, bevor die Wirtschaft vollkommen abschmiert. Die Sparguthaben in der betroffenen Währung sind dann natürlich futsch.
Eine Währungsreform will man bei uns allerdings nicht, jedenfalls nicht offiziell. Daher versucht man das mit dem Bargeldverbot. Das wird langfristig aber ebenfalls nicht funktionieren. Die Menschen werden immer auf das "bessere" Geld ausweichen, sobald sie Problematik mit der eigenen Währung erkannt haben. Die Flucht aus der Währung wird jedoch durch Zwangsmaßnahmen unterbunden, sobald psychologische Tricks nicht mehr helfen. Leute, die sich nicht enteignen lassen wollen, werden kriminalisiert.
Der ehrlichste Weg wäre es nun, den Euro komplett zu kippen und eine Währungsreform in ganz Europa durchzuziehen, vollkommen unerwartet.
Ob ein derartiger Reset zugelassen wird, ist die berechtigte Frage. Momentan deutet vieles darauf hin, dass die "Verbrecher" ihr Spiel weiterhin durchziehen möchten.
Wenn das passiert, sind griechische Verhältnisse vielleicht nicht morgen, aber spätestens übermorgen auch bei uns.
Alles ist möglich. Was wir hinsichtlich der Griechenlandshow präsentiert bekommen, ist wahrscheinlich nur eine "flase flag operation".
Eine Lösung für die Krise wird nicht breit öffentlich vorbereitet, sie muss überraschend kommen, sonst greift es nicht.
Es bleibt spannend...


1. Juli 2015
Kaputte Märkte durch Leerverkäufe

Goldseiten: Extreme Leerverkäufe von Gold- und Silberfutures
Bei Leerverkäufen scheiden sich die Geister. Die einen meinen, dass Leerverkäufe, i.d.R. Wetten auf sinkende Preise, keinen längerfristigen Einfluss auf die Preisbildung ausübt, da die Shortpositionen irgendwann ja wieder eingedeckt werden müssen.
Diese Argumantation wäre ebenso unsinnig wie die Aussage, dass Gelddrucken (ungebremste Kreditvergabe) keinen Einfluss auf die Inflation (im Sinne: Teuerung Infolge der Geldmengenausweitung) habe, da die Kredite ja irgendwann zurückgezahlt werden müssen.
Da in unserem System alle Kontrakte (Kredite) scheinbar bis in die Unendlichkeit überrollt, und nicht erfüllt werden, trifft diese Argumentation nicht mehr zu. Es werden dauerhaft falsche Signale an den Markt gegeben, eine marktgerechte Preisbildung findet nicht mehr statt.
Vor allem ungedeckte Leerverkäufe (naked shorts) sind meiner Meinung nach Betrug, da am Markt Güter angeboten werden, die nicht existieren, und in absehbarer Zeit auch nicht erscheinen werden. Und da bei den Kontrakten nur ein Bruchteil des gehandelten Wertes als Sicherheit hinterlegt werden muss, wird nicht nur der mögliche Gewinn bzw. Verlust gehebelt, der Hebel wirkt sich ebenso auf die Preisverzerrung aus. Spekulation auf Kredit gehört verboten, da dadurch die ernsthaften Marktteilnehmer, d.h. diejenigen Marktteilnehmer, die ein realwirtschaftliches Interesse an den Gütern haben, enorm geschädigt werden können. Preisverzerrungen setzten sich in der gesamten Lieferantenkette fort, so dass am Ende auch der Endverbraucher geschädigt wird.
Es wird in der Öffentlichkeit zwar nicht so wahrgenommen, aber das ist nichts anderes als massiver Betrug auf höchstem Niveau. Die feinen Herren im Nadelstreifenanzug kommen jedoch i.d.R. alle ungeschoren davon. Bestenfalls opfert man ab und zu einmal einen Promi vom Kaliber eines Uli Hoeneß wegen weitaus geringerer Verbrechen.
Das Volk bemerkt lediglich instinktiv, dass es betrogen wird. Daher werden rechtzeitig Sündenböcke aufgebaut, an denen sich die aufgestaute Wut der Bürger entlädt, wenn es zu den Verwerfungen kommt, die zwangsläufig eintreten müssen. Ein Scheiß-Spiel, das mit leicht abgeänderten Spielregeln leider immer wieder aufs Neue funktioniert.
Hinzu kommt, dass mit den heutigen, technischen Möglichkeiten diese Betrugs- und Ablenkungsmaschinerie fast schon bis zur Perfektion ausgereizt wurde. Von der Dimension sprengt das alles bisher dagewesene um ein Vielfaches. Wenn Ihnen nun ein wenig flau im Magen wird, dieses Gefühl ist leider berechtigt.
Dass sich am Ende solcher Entwicklungen die Leute gegenseitig wieder die Köpfe einschlagen, ist nicht die Ausnahme. Und damit haben sich die Strippenzieher und Brandstifter gleich noch eines weiteren Problems entledigt. Eine drastische Reduktion der Weltbevölkerung ist sicherlich mit ein Kalkül, da die Ressorcen dieser Erde für eine nachhaltige Entwicklung schon lange nicht mehr ausreichen. Carpe diem...

Griechenland
Da das Land seine Schulden nicht bedient, ist faktisch der Default bereits eingetreten. Die Gläubiger, hier IWF, halten jedoch noch still.
Egal wie das Referendum am Wochenende ausfallen wird, die Regierung wird bei einem "Ja" zu den Bedingungen den Wählerwillen nicht durchführen, sondern eher zurücktreten. Bis eine neue Regierung gewählt ist, vergeht wieder Zeit. Game (eigentlich) over!


29. Juni 2015
Banken in Griechenland geschlossen

Nachdem es zunächst so ausgesehen hatte, dass sich Griechenland in letzter Minute doch noch mit den "Geldgebern" einigt, stehen die Zeichen nun wieder extrem auf GREXIT. Mich vewundert nur, dass es so lange gedauert hat, bis Kapitalverkehrskontollen eingesetzt wurden. Die Griechen dürften ihre Konten in den letzten Wochen weitgehend abgeräumt haben. Nicht vergessen, es handelt sich um eine systemische Krise, die nicht auf Griechenland beschränkt ist.
Ob im Falle eines Bankruns in Deutschland uns ebenfalls eine so lange Zeit gewährt würde, bis die Schotten dicht gemacht werden, wage einmal ich stark zu bezweifeln.
Das Geld auf der Bank zu belassen ist ein Risiko, egal wo. Hinter den Versuchen zur Bargeldabschaffung steckt ein anderes Kalkül, als man uns vorgibt.
Das Geldsystem hat insgesamt fertig. Diesen Umständen müssen wir ganz einfach Rechnung tragen. Was im Einzelnen für Maßnahmen kommen, tut nichts zur Sache.
Die Geldwertvermögen sind verloren. Es geht nur noch darum, auf welche Art man es uns beibringen soll. Es wird jedenfalls unkomfortabel.
Mit Turbulenzen ist zu rechnen, denn das hier könnte der Anfang vom Ende sein...


25. Juni 2015
Die Nibelungentreue der Deutschen zum Gold (welt)

"Münzen, Barren und Schmuck finden kaum Käufer, der Goldpreis sinkt. Nur die Deutschen sind dem Edelmetall treu.
Sie denken an die Euro-Krise – doch die wirkt sich kaum auf den Goldpreis aus."
Unser Kommentar:
Der Titel wurde nachträglich geändert, anfangs lautete er noch: "Die naive Liebe der Deutschen zum Gold". Der Textinhalt scheint sich hingegen nicht geändert zu haben.
Obwohl der Artikel nicht einmal schlecht recherchiert ist, die Autoren haben sich mit dem Thema tatsächlich auseinandergesetzt, ist die beabsichtigte Botschaft eindeutig: Finger weg vom Gold! Der ursprüngliche Titel spricht Bände und war offensichtlich so plump, dass es auch die "Naiven" durchblicken.
Daher wurde der Titel nachträglich auch etwas "entschärft". Die Gold-bugs werden etwas lächerlich gemacht, wenn z.B. jemand zitiert wird, der den uns allen bekannte Mises-Spruch "Gold ist Geld, alles andere ist Kredit" daherbringt.
Die Situation für Anleger ist alles andere als rosig, der Anlagenotstand ist eine Tatsache, und dass Gold nicht die Performance hinlegt, wie es sich einige wünschen, ist ebenfalls nicht zu übersehen. Im Banken- und Geldsystem zu verbleiben macht jedenfalls überhaupt keinen Sinn mehr. Doch wohin ausweichen?
Anleihen werden am Ende nicht mehr zurückgezahlt, nämlich dann, sobald die Schulden nicht mehr überrollt werden können. Aktuelles Drama mit Griechenland.
Den letzten beißen die Hunde. In aufgeblasenen Sachwertinvestments ist die "Wertanlage" ebenso fraglich.
Für den schaffenden Bürger sind seine Ersparnisse echte Ersaprnisse. Die nützen ihm jedoch wenig, wenn gleichzeitig die Banken das Geld aus dem Nichts schöpfen können, und das auch exzessiv ausnützen. Der Wert seiner Ersparnisse wird dadurch verwässert, was im Prinzip einem Diebstahl gleichkommt.
Gold kann wenigstens nicht leistungslos vermehrt werden. Dann gibt es ja noch den "Markt" den, es eigentlich nicht mehr gibt.
Marktpreise? Können Sie vergessen! Überall gibt es Preisabsprachen, sogar bei den Zinsen. Wenn es keine Kartelle geben würde, bräuchte es auch keine Aufsichten, die das verhindern sollen. Wie viel von diesen "Sauereien" tatsächlich aufgedeckt wird, darüber kann man nur spekulieren. Die Dunkelziffer muss hoch sein, denn die Kartelle lassen sich auch von den teilweise drastisch hohen Strafen nicht abschrecken. Diese Risiken werden ja "eingepreist", also muss das Risiko entsprechend gering sein.
Gold macht keinen Sinn, nicht mehr innerhalb des bestehenden Systems. Daher sind die Analysen, seien sie noch so sorgfältig recherchert, ebenfalls keine Sinn.
Wie sich die Finanzwelt nach dem überfälligen Paradigmenwechsel entwickelt, wissen wir nicht. Die alten "Werte" werden dann jedoch nichts mehr wert sein.
Das Vertrauen in ein neues Fiat-Geld sollte dann erst einmal nachhaltig zerstört sein. Aber vielleicht unterschätze ich auch die Dummheit der Masse in der Bevölkerung
?

24. Juni 2015
Verwirrung und Unsicherheit pur...

Jeden Tag wird eine andere Sau durchs griechische Dorf getrieben.
Proteste hier, Gegenproteste dort, Zugeständnisse hier, Dementis derselben dort.
Das ist keine Informationspolitk, sondern Desinformation, die zur Destabilisierung der Lage beiträgt.
Am Besten gar nicht weiter beachten, wozu auch? Wir werden ohnehin vor vollendete Tatsachen gestellt - wenn es soweit ist!

Asylflüchtlinge
Ein Thema, das zum Politikum "verkommen" ist.
Wir meinen, dass der Staat nur und ausschließlich seiner eigenen Bevölkerung bzw. seinen Wählern verpflichtet ist.
Für die Finanzierung von Flüchtlingen ist er nicht zuständig, allenfalls für Rahmenbedingungen zu einer geordneten Abwicklung zu sorgen.
Das kann man privaten bzw. karitativen Organisationen überlassen. Wer helfen will, ist frei, dies zu tun. Bei uns wird jedoch die gesamte Gesellschaft verplichtet, eine PC-konforme, einheitliche Linie zu vertreten. Das widerspricht der Freiheit des Einzelnen. Jeder Mensch sollte frei sein in seiner Entscheidung, wie er sich positioniert.
Mit der Aufnahme von Flüchtlingen geht auch eine Verantwortung einher, gegenüber dem Aufgenommen ebenso wie gegenüber dem Rest der Gesellschaft.
Früher, und in anderen Ländern war es durchaus üblich, dass ein einheimischer Bürger für einen Einwanderer bürgen musste.
Auch die Industrie kann von mir aus soviele "Fachkräfte" anwerben, wie sie will, wenn sie für die negative Folgen bzw. Schäden daraus haftet.
Wir leben in einer "Moral Hazard" Gesellschaft, in der die Verantwortlichkeiten wie bei "Schwarzer Peter" weitergeschoben werden.
Der eine schafft an, der andere muss mit den Folgen daraus klarkommen. So geht es einfach nicht.
Das gute, altbewährte Verursacher-Haftungs-Prinzip scheint heute nicht mehr zu gelten.
Wenn ein System an seine Grenzen kommt, ob privat oder staatlich, dann ist es eben so. Dies zu ignorieren ist grob fahrlässig.
Jeder (politische) Wille benötigt ein ordentliches Konzept zu dessen Durchführung, sonst ist das Projekt zum Scheitern verurteilt.
Hier wie überall, nur noch Pfusch...


19. Juni 2015
Tsipras heute bei Putin in St. Petersburg

Auf dem Wirtschaftsfrorum in Russland wird über die neue Gasleitung "Turkish-Stream", die weiter über Griechenland verlaufenen soll, verhandelt.
Vielleicht wird dabei nebenbei gleich etwas mehr vereinbart? Sucht Griechenland sein Heil im Osten?

Der „Urzins“ ist stets positiv, er kann niemals negativ sein.

Wirtschafttheoertisches von Prof. Polleit.

Anmerkung: Warum soll jemand in etwas investieren, wenn dabei keine Rendite erwirtschaftet werden kann?
Und wozu soll man sparen, wenn man in nichts Vernünftiges mehr investieren kann?


Das macht alles keinen Sinn mehr, zumal die Falschgeldkapitalisten sich die Produktionsmittel auch einfach "so" aneignen können.
Die Falschgeldkapitalisten wandeln ihr Falschgeld in echtes Kapital um. Da kann der Normalbürger nicht mithalten.

Echte Ersparnisse machen auch deshalb keinen Sinn, weil das "Falschgeld" billiger angeboten wird.
Echte Ersparnisse werden am Markt niemals mit negativen Zinsen angeboten. Das können nur die Fälscher.
Dass ZB-Geld zu negativen Zinssätzen angeboten wird beweist somit indirekt, dass es nicht "echt" sein kann!


18. Juni 2015
Bitte selbst nachdenken, und auch selbst entscheiden...

Der mögliche, kurz bevorstehende Grexit beunruhigt viele Anleger.
Wie sicher ist mein Geld auf der Bank? Soll ich mein Geld abheben und in Bar bunkern? Soll ich Edelmetalle kaufen?
Wir sind keine Hellseher. Was mit Griechenland passiert, wissen wir nicht.
Unser derzeitiges Papiergeldsystem muss irgendwann untergehen. Zu vielen Ansprüchen (aus diesem System) steht viel zu wenig Substanz entgegen.
Der Wert von "Papier" (bzw. den digitalen Pendants) beruht lediglich auf dem Vertrauen, dass die Ansprüche daraus jederzeit eingelöst werden können.
Das können sie jedoch nicht, die tatsächliche Einlösbarkeit verlagert sich immer weiter in die Zukunft, und damit sind die Ansprüche de facto nicht mehr einlösbar.
Die Griechen trauen derzeit dem System nicht mehr und plündern daher ihre Konten. Mit dem Horten von Bargeld alleine ist es aber nicht getan.
Genau wie die Bankeinlagen (= Anspruch auf Bargeld) auch, stellt Bargeld wiederum lediglich einen Anspruch dar. Als gesetzliches Zahlungsmittel besteht allerdings für einen Gläubiger ein Annahmezwang für Bargeld. Aber dazu muss zuvor erst einmal ein Schuldverhältnis entstanden sein.
Ein Verkäufer kann nicht gezwungen werden, seine Ware gegen Geld einzutauschen. Notfalls wird die Ware am Markt einfach nicht angeboten.
Im Nachkriegs-Deutschland, unmittelbar vor der Währungsreform, waren die Läden leer, nach der Reform plötzlich wieder gefüllt. Hier nützt auch ein Annahmezwang nicht viel.
Ein natürlicher Angebotszwang besteht lediglich bei verderblichen Waren.
Bargeld steht im Rang zwar über den Bankeinlagen, aber es muss letztlich als Tauschmittel akzeptiert werden.
Edelmetalle stehen in dieser Beziehung übrigens vor dem gleichen Problem, dass es akzeptiert werden muss.
Wenn Sie mit Geld Edelmetalle kaufen, haben Sie zwar zunächst einmal Ihre Ansprüche realisieren können, haben aber immer noch keine Gewähr dafür, dass es auch als Tauschmittel akzeptiert wird. In unserer Gesellschaft wird es als Tauchmittel derzeit NICHT akzeptiert, sie müssen, von wenigen Ausnahmefällen abgesehen, immer den Umweg über das Geld nehmen. Nur eines haben Sie mit Sicherheit: Sie haben Ihre Ansprüche realisiert, bevor sie verfallen, und damit wertlos geworden sind.
Papiergeld hat ein Verfallsdatum, das aber leider nicht aufgedruckt ist. Edelmetalle sind ewig beständig und "verfallen" nie.
Wer seine Vermögensansprüche retten will, muss es rechtzeitig in handfeste Dinge realisieren.
Die Papiergeldwelt besteht nur aus Vermögensansprüchen, real ist da nichts, oder nur sehr wenig vorhanden.
Der momentane "Aufschwung" in Deutschland wird vom Konsum getragen, da macht nicht einmal der Mainstream einen Hehl daraus.
Die Leute realisieren Ihre Ansprüche, weils sie Angst haben, dass sie verfallen, bzw. sie sich verringern. Diese Angst vor einem Kaufkraftverlust führt zu einer sogenannten Katastrophenhausse, oder Crack-up Boom. Diese Art von Boom ist äußerst ungesund, weil dafür die Ersparnisse abgeschmolzen werden. Außerdem ist so ein Aufschwung auch nicht nachhaltig. Ob das Problem Griechenland besteht oder nicht, wir schlittern auch so in die Sch.....
Das Griechenlandproblem kann die Sache lediglich beschleunigen, und zwar sehr massiv beschleunigen. Die Zeit läuft ab.
Kann sein, dass das Problem mit Griechenland gelöst wird, und damit wieder etwas mehr Zeit gewonnen wird, aber dennoch tickt die Uhr weiter.
Sie können Ihre Ersparnisse entweder rechtzeitig verkonsumieren, oder umschichten. Das liegt ganz bei Ihnen.
Aber verfallen lassen, das wäre absolut blöd.


GREXIT?
Welche Trümpfe hat die griechische Regierung in der Hand, damit sie es riskieren könnte?
Eigentlich nur heimliche Absprachen mit den Russen, die Griechenland danach "übernehmen" würden.
Raus aus dem Euro und der EU, und eine Anbindung an die BRICS. Das geht aber nur durch fremde, sprich: russicher Hilfe.
Von der Kultur her sind sich diese Länder ja gar nicht soo fremd, ein Wechsel der Fronten wäre von daher denkbar, allerdings zur Zeit noch sehr riskant.
Die Amis würden hier wahrscheinlich nicht ganz tatenlos zusehen.

Neues Wettrüsten?
Treiben die Russen nun das gleiche Spielchen wie die Amis vormals mit der Sowjetunion?
Durch maßlose Aufrüstung den Gegner in den Bankrott zu treiben? Die Amis sind, im Gegensatz zu Russland, hoch verschuldet.
Bei einem Wettrüsten hätten die Russen zwar diesmal die besseren Karten, müssen dafür aber den dringend notwendigen Strukturwandel hinsichtlich Industrialisierung vernachlässigen. Ob die russische Bevölkerung so leidensfähig ist, das alles hinzunehmen? Butter oder Kanonen, beides gleichzeitig geht nicht...
Was ist Putin zuzutrauen? Ich halte Putin für intelligent und fast schon genial, doch leider liegen Genialität und Wahnsinn oft nicht weit entfernt.
Reicht schon, dass die "Anderen" wahnsinnig sind.


17. Juni 2015
Droht ein Dominoeffekt?

Die Spekulationen um Griechenlands Schicksal ist in aller Munde.
Hier noch eine Betrachtung von Michael Mross: Dexit: Deutschland raus!
Würde mich nicht wundern, wenn diese Variante von den Eliten ernsthaft in Erwägung gezogen wird.
Mit so etwas rechnet die Masse überhaupt nicht. Was passiert aber bei einer Rückkehr zur DM?
Werden die Konten dann von € wieder in DM umgestellt? Wenn so etwas passiert, dann würden die Bankguthaben wahrscheinlich gestaffelt umgestellt. Ein Teil, etwa bis 10.000,- € zum "regulären" Umtauschkurs, der Rest entsprechend, gestaffelt niedriger. Das wäre dann eine echte Währungsreform, nicht nur eine Währungsumstellung.
Egal was passiert, ohne Federn zu lassen, funktioniert es nicht. Irgend jemand muss die Zeche bezahlen, und die Griechen sind es wohl nicht.
Bankguthaben über 10.000,- sind nicht sicher. Wie hoch der "Schonbetrag" tatsächlich ausfallen wird, ist nicht bekannt. Es muss jedoch so hoch sein, dass die Geschäfte mit den entsprechenden Zahlungsverpflichtungen erst einmal weiterlaufen können.
Eine Währungsreform D ist zwar nicht ausgeschlossen, trotzdem tippe ich eher auf den Verbleib in der Eurozone, und zwar von D und GR gemeinsam.
GR rauszuwerfen birgt das Risiko eines eintretenten Dominoeffekts. Mit verstäkten Kapitalverkehrskontrollen muss aber ohnehin gerechnet werden.
Deshalb: Raus aus dem (Banken-) System, soweit es geht. Geld in (ungedeckten) Währungseinheiten nur in dem Maße, wie es zum Wirtschaften notwendig ist.
Wer die Zeche zahlt, ist im Prinzip vorhersehbar. Die Vermögen werden da abgeschöpft, wo sie am einfachsten zu holen sind, und dann ohne Vorwarnung.


16. Juni 2015
Der Krieg gegen das Bargeld: Offiziell sanktionierter Diebstahl

Hintergründe zu dem, was das Thema "Finanzielle Repression" betrifft. Bargeldabschaffung ist dabei nur ein Rädchen im Getriebe.
Der Falschgeldkapitalismus ist eine der fiesesten "Erfindungen", der sich gegen die freien Bürger richtet. Es ermöglicht eine gigantische Umverteilungsmaschinerie, an deren Ende die Welt in zwei Lager gespalten wird: Einige wenige Superreiche, denen faktisch alles gehört, und die Masse an besitzlosen Lohnsklaven, einem neuen Proletariat.
Unsere Mittelstandsgesellschaft gibt es nicht mehr. Das Vermögen der Bürger, die, die noch was haben, kann jederzeit "entzogen" werden.
Und die anderen, die zwar den Eindruck eines bürgerlichen Mittelstands vorgeben, sind in Wirklichkeit bereits Proletarier. Haus und Autos gehören de facto der Bank.
Diese Leute haben weder Produktionsmittel, noch nennenswerte Ersparnisse.

Leserfragen zur Wahrscheinlichkeit eines GREXITs:
Ich persönlich gehe davon aus, dass, trotz des ganzen Theaters, in letzter Sekunde eine "Einigung" stattfindet. Solch ein Ereignis findet normalerweise nicht mit Ansage statt.
Kann sein, dass der GREXIT erst danach kommt, dann aber für die Masse überraschend.
Außerdem sehe ich das Problem nicht wegen Griechenland. Das Land und deren Wirtschaft ist viel zu klein, als dass es ins Gewicht fällt.
Die Gefahr geht vielmehr von Deutschland und Frankreich aus. Wenn es hier zu "Störungen" in der Wirtschaft kommt, ist der Ofen aus. Die expliziten Staatsschulden mögen zwar noch "erträglich" erscheinen, aber die impliziten Verbindlichkeiten übersteigen jedes Maß an Verantwortung. Die impliziten Schulden dürften ein vielfaches von denen der "offizellen" betragen. Die nächste Wirtschaftkrise in Deutschland und/oder Frankreich dürfte den wahren EU-EXIT auslösen.
Solange könnte man auch Griechenland getrost noch "über Wasser halten". Das mit dem GREXIT ist eine inszenierte Show, die bestenfalls als Trigger für einen geplanten Systemabbruch genutzt werden kann. Leider kenne ich die Pläne der Eliten nicht.
Vielleicht brennt in Griechenland die Lunte, die Sprengladung befindet sich jedoch hier.


DAX auf Talfahrt
Der Aufwärtstrend ist nun nachhaltig gebrochen. Wie weit es runter geht? Wir werden sehen.
Wir waren uns ja ohnehin einig, dass Aktien überbewertet waren.


15. Juni 2015
Systemkrise um Griechenland

Wie wahrscheinlich ist der GREXIT? Sind die Diskussionen in der Öffentlichkeit eine mediale Vorbereitung, oder ist das wieder einmal eine Nebelkerze?
Die Fakten: Griechenland ist so etwas von Pleite, dass es ohne Umschuldung und Schuldenschnitt nicht geht. Griechenland hat nichte mehr anzubieten, denn alles, was für ausländische Kreditgeber von Interesse wäre, wurde bereits verpfändet.
Um was geht es dann? Griechenland soll natürlich im Euroverbund bleiben, wenn die Regierung "sparen" würde. Für die Sozialisten sind Rentenkürzungen etc. derzeit jedoch ein no-go. Ich sehe das als Pokerspiel. Fliegt Griechenland aus dem Euro, würden sich die Rentenkürzungen automatisch über den neuen Wechselkurs ergeben. Das weiß Tsipras natürlich auch. Eine Staatspleite würde Griechenland nicht wirklich helfen, da dann die verpfändeten Sicherheiten, die zwar hinten und vorne nicht ausreichen, verwertet werden würden. Griechenland müsste bei Null anfangen. Oder die Besitztümer ausländischer Investoren verstaatlichen, was dann jedoch zu einer vollkommen Isolation Griechenlands führen würde. Griechenland müsste sich dann vollkommen mit den Russen verbandeln. Diese Idee hat insofern einen gewissen Charme, weil wir dann ein bankrottes Griechenland gegen eine noch bankrottere Ukraine eintauschen. Für die Russen ein Sieg nach Punkten, was das Imperium jenseits des Teiches jedoch niemals zulassen würde.
Tzipras kann nicht alle Register ziehen, und die EU erst recht nicht. Und wenn, dann eskaliert die Sache, mit unabsehbaren Folgen.
Es geht, wie vorher erwähnt, um einen Machtpoker. Doch wer verliert dabei am Ende das Gesicht? Es gibt keinen Königsweg.
Ob sich die Griechenlandkrise zur absoluten Systemkrise ausweitet? Wer weiß? Alles ist möglich.
Spezifische Vorbereitung auf einen GREXIT gibt es nicht, es gelten die allgemeinen Vorsorgemaßnahmen für den Fall einer Krise.
Unsere Leser sind hier im Allgemeinen bereits mehr oder minder gut aufgestellt.


12. Juni 2015
Erkaufte Macht

Sicherlich lesen Sie ebenfalls immer wieder Berichte, bei denen sich Macht und Einfluß mit Hilfe von Geldkoffern "erkauft" wurde.
Ich will hier keine Details wiedergeben, aber deutlich darauf hinweisen, dass ein solches System hauptsächlich durch Fiat-Money gestützt wird.
Macht konnte man sich im Laufe der Historie schon immer erkaufen, nur musste derjenige erst einmal an den nötigen Zaster rankommen.
Eigentumsrechte sind auch früher schon missachtet worden, notfalls nimmt sich der Stärkere einfach das, was er will. Doch er muss mit Widerstand und Gegenwehr rechnen. Das mit dem "Wegnehmen" ist nicht ganz ohne Risiko. In einem Fiat-Money System kann dem Volk sein Vermögen wegnehmen, ohne dass es das (rechtzeitig) merkt.
Einfach das "Geld drucken" und damit die Macht erkaufen. Man muss den Leuten dazu nicht bereits im Vorfeld etwas wegnehmen, und weil das nicht im Vorfeld passiert, wehren sich die Leute auch gar nicht dagegen. Sie bemerken es nicht einmal, jedenfalls nicht sofort. Der Kontostand weist ja immer noch die gleiche Höhe aus.
Der Diebstahl wird erst dann entdeckt, wenn die Kaufkraft merklich sinkt. Und selbst dann erkennen die Leute nicht, wer der eigentliche Räuber war.
Das ist das heimtückische an leistungslos vermehrbarem Geld, das inflationiert wird. Die Leute werden bestohlen, ohne dass ihnen mit (offen erkennbarerer) Gewalt etwas weggenommen werden muss. Dieser subtilen Methode des Diebstals kann nur durch einer subtilen Methode einer Gegenwehr begegnet werden.
Oder das öffentliche Bewusstsein verbreiten, was es mit dem Fiat Geld eigentlich auf sich hat. Fiat-Geld abschaffen und durch ehrliches Geld ersetzen.
Aber dieser Druck muss von Unten her kommen. Kommt aber nicht, solange die Regierungen auch ihre Wählerstimmen erkaufen können.
Das Volk lässt sich mit Geld bestochen, das man ihnen zwar zu dem Zeitpunkt noch nicht weggenommen hat, ihnen aber wegnehmen wird.
Bei jedem empfangenen Wahlgeschenk "unterschreibt" der Bürger einen Kreditvertrag, dessen Höhe ein mehrfaches von dem beträgt, als er just glaubt bekommen zu haben.
Auf solche Geschenke kann man drauf sch.....
Wer die Korruption tatsächlich eindämmen will, muss das Fiat-Geld abschaffen und Echtgeld einführen. Ein Bargeldverbot nützt hier gar nichts sondern, ganz im Gegenteil, wird dem Bürger noch ein weiteres Stückchen Freiheit weggenommen.


11. Juni 2015
GREXIT Theorie: Plan B für Griechenland?

Hans-Werner Sinn beschreibt hier ein Szenario, das aus dem griechischen Blickwinkel heraus durchaus Sinn macht.
Nicht ein Ende mit Schrecken, sondern ein Ende (des Euros für Griechenland), bei dem noch so viel wie möglich rausgeschunden wird.

Dann gibt es noch die Theorie, dass der Grexit als Trigger für den Systemabbruch genutzt und absichtlich zugelassen wird.

Als weitere Variante ein Szenario, dass der Plan B (wie von Prof. Sinn beschrieben) von Griechenland gegenüber der EU und den Geldgebern nur als Druckmittel eingesetzt wird, um eine gute Verhandlungsposition bei einer "Umschuldung" zu erreichen. Einigung in letzter Sekunde, wie bereits gehabt?

Wie auch immer, der (EU-) Bürger zahlt die Zeche. Ob durch Abschreibung der Schulden, oder über inflationäres Gelddrucken.
Es gibt keine Weg, ungeschoren aus der Sache herauszukommen. Es gibt nur noch die Möglichkeit sich so zu positionieren, damit man auf der "relativen" Gewinnerseite steht.
Auch wenn die Umverteiler etwas anders behaupten sollten: Es ist legitim, sein erarbeitetes (und bereits einmal versteuertes) Vermögen vor weiteren Diebstahl in Sicherheit zu bringen. Die meisten von uns haben ihre Ersparnisse nicht leistungslos aufgebaut. Aber genau die wird der Neid und der Hass treffen, wenn ein Crash Alles dahinrafft. Die Falschgeld-Systemprofiteure werden versuchen, selbst ungeschoren davonzukommen, und werden mit den Fingern auf diejenigen zeigen, die ersichtlich noch was retten konnten.


10. Juni 2015
Comex knapp am Default vorbeigeschrabbt?

Bericht: Fed verhinderte Kollaps des New Yorker Goldhandels
Die Lagerbestände sind sehr knapp. Wie im Bericht erwähnt, kommen die meisten Verträge im Goldhandel nicht zur Auslieferung, sondern werden überrollt (verlängert) bzw. durch Geld ausgeglichen. Es wird quasi eine Ware ohne die Ware selbst gehandelt, und das nennt sich dann Preisfindung durch Angebot und Nachfrage.
Die Gold-bugs warten bereits seit Jahren darauf, dass es an der COMEX kracht und nicht ausliefern kann. Offensichtlich wäre das beinahe passiert, und ist nur durch geheime Interventionen verhindert worden. Falls der befürchtete Default tatsächlich eintritt, geht der physische Preis für Gold zunächst einmal durch die Decke. De facto wird dann am Markt nichts mehr erhältlich sein.
Der (individuelle) Bestand an strategischen Vorräten zur Absicherung sollte also bereits (bzw. schon längst) angelegt sein.
Es gibt kein zu bald, höchstens ein zu spät! Der Preis für das Edelmetall, wenn es der strategischen Absicherung dienen soll, ist hier eigentlich sekundär.
Natürlich darf man sich freuen, wenn man billig eingekauft hat. Wer sich aber durch etwaige Verluste in Währungseinheiten blenden lässt, der hat die Sache nicht verstanden.
Der eine Punkt ist die Absicherung, der andere Punkt ist die Spekulation. Wer in Edelmetall geht muss wissen, aus welchem Grund er das macht.


Möglicher Grexit?
Die Medien reden wieder davon, falls das diesmal zugelassen wird, war das jedoch beschissen vorbereitet.
Die Griechen haben die Bankonten bereits geplündert, die Schlupflöcher wurden nicht rechtzeitig dichtgemacht. War die "Übung" á la Zypern etwa umsonst, oder steckt wieder einmal etwas ganz anderes dahinter als der Mainstream vermutet? Es wird derzeit soviel über einen möglichen Grexit berichtet, dass er schon wieder als unwahrscheinlich einzuschätzen ist. Solche Ereignisse kommen normalerweise immer überraschend.


Börsen schwächeln, platzt nun die Blase?
Gut möglich. Auf jedenfall ist die Börse heißgelaufen. Alles ist da, um sich die Finger zu verbrennen.

G7-Gipfel, ein voller Erfolg, der gefeiert werden muss!

Mal ehrlich, haben
Sie von den Mainstream-Medien irgendetwas gehört, was von Bedeutung gewesen sein könnte?
Schade um das viele Geld, da hätten wir viele Asylantenvillen dafür bauen können ;-)

8. Juni 2015
Top-Banker ist sich sicher: Russland und China gewinnen gegen die USA
Und damit fällt auch die Hegemonie des Dollars...
Das westliche Bankensystem läuft ab. Dafür ist Gold im Vergleich zu anderen Assets billig. Sparen ist auch in der heutigen Zeit nicht unmöglich.


1. Juni 2015
Läuft die Zeit aus?

Die immer wieder, und häufig gestellte Frage an uns lautet: Wann kommt der Crash? Wie lange haben wir noch Zeit?
Und die Antwort ist nach wie vor: Wir sind mitten drin!
Nicht mit einem Rumms á la 1929, sondern á la Salami-Aufschnitt.
Viele von rechneten mit einem plötzlichen Systemabbruch. So etwas ist möglich, und zwar überraschend und zu jeder Zeit.
Gegenwärtig kippt das System jedoch eher "kontrolliert". Dass es ohne Schuldenschnitt und damit "Enteignung" nicht geht, ist allen von uns hoffentlich klar. Wobei ich bei dem "Enteignung" immer etwas schmunzeln muss. Man kann nichts wegnehmen, was real gar nicht existiert. Aber darum geht es auch gar nicht.
Die meisten Leute haben für ihre Ersparnisse, falls sie in unserer Zeit überhaupt welche haben, hart dafür arbeiten müssen.
Und diese Ersparnisse wurden versenkt, durch die Regierungen und auch durch dem Finanzsektor. Es geht jetzt nur noch darum, diese Verluste zu realisieren.
Der erste Trick war der mit der finanziellen Repression, indem Sparguthaben unterhalb der Inflationsrate verzinst wurden.
Das Spiel mit Nullzinsen oder Negativzinsen funktioniert aber nicht mehr, solange es noch das Bargeld gibt.
Also Bargeld abschaffen, und gläserne Konten einführen. Damit kann der Kapitalverkehr kontrolliert werden.
Als nächstes kommen Einschränkungen bei Finanztransktionen. Sie können über Ihr "Geld" nicht mehr frei verfügen, sondern müssen mit dem auskommen, was Ihnen zugeteilt wird. Es wird Limits bei den Tansaktionen geben.
Damit ist das marktwirtschaftliche Prinzip der freien Nachfrage praktisch ausgehebelt. Sie dürfen zwar noch nachfragen, jedoch nur in dem Maß, das Ihnen zugestanden wird.
Das ist keine Marktwirtschaft, sondern Planwirtschaft. Kennzeichen einer Planwirtschaft ist die Zuteilung.
Zwar wird die Produktion (das Angebot) noch nicht ganz zentral geplant (was über Subventionen etc. im Ansatz ohnehin schon usus ist), es wird aber von der Nachfrageseite her massiv eingegriffen. Der Staat bestimmt, wieviel Geld der Bürger ausgeben darf, und auch für was. Anonyme Ausgaben sind nicht mehr möglich, so wird sich der Bürger mit seinen Ausgaben auf das beschränken, was die politische Korrektheit gebietet.
Und falls nicht, gibt es immer noch die Möglichkeit zu weiteren Verboten, siehe Glühbirne.
Alle planwirtschaftlichen Systeme funktionieren nur unter einem (mehr oder weniger) totalitärem System. Das ist keine Horrorvision, sondern bereits Realität.
Perversionen und andere Abartigkeiten sind mittlerweile bei uns schon gesellschaftsfähig, so dass auch Prostituierte künftig ohne Weiteres mit Kreditkarten bezahlt werden können. Soll der Entzug der Freiheit durch ein Bargeldverbot etwa durch einen allgemeinen (PC-konformen) Sittenverfall kompensiert werden?
Brot und Spiele? Soll ja schon einmal funktioniert haben, bis das System schließlich doch untergegangen ist.


28. Mai 2015
Korruption ohne Ende

Was bei der FIFA abgeht, ist fassungslos. Kein weiterer Kommentar dazu, das macht schon der Mainstream.
Und die Schweiz schafft das Bankgeheimnis endgültig ab. Dann kann das Bargeldverbot ja kommen.
Geschickt eingefädelt, das Ganze.
Die Korruption ist ein guter Vorwand, Bargeld und Bankgeheimnis abzuschaffen.
Griechenland könnte seine Schulden problemlos bedienen, wenn es seine ausstehenden Steuerschulden eintreiben könnte, so in den Medien.
Die Korruption ist also Schuld daran, wenn Griechenland pleite geht! Wirklich geschickt eingefädelt. Der Bürger wird total verarscht.
Was macht es denn so einfach, dass die Korruption sich ungehindert ausbreitet? Ist es nicht zuletzt auch die Geldschöpfung aus dem Nichts?
Der erste Schritt in der Kette an Korruptionen ist es doch, ungedecktes Geld herauszugeben. Es entsteht ein "Vermögen", das leistungslos entstanden ist.
Es ist die korrupte Bande rund um den Prozess der Geldschöpfung, die sich leistungsloses Vermögen aneignet. Da in einem Schuldgeldsystem jedem (Geldwert) Vermögen eine gleichhohe Schuld entgegensteht, ensteht bei den Schuldnern ein Zwang zur Leistung, und zwar NACH der Geldschöpfung. Geld kommt vor Leistung!
Nach konservativer Vorstellung entsteht Vermögen erst durch Leistung und SPAREN!
Wenn wir ein wertgedecktes Geld hätten, könnte nur das verteilt werden, was vorher tatsächlich erwirtschaftet worden ist. Damit wäre auch das mögliche Ausmaß der Korruption eingeschränkt. Eingeschränkt wohlgemerkt, nicht verhindert. Korruption lässt sich niemals vollkommen unterbinden.
Schwarzgeld, Schmiergeld, Bestechungsgeld. Es ist deshalb alles so einfach, weil Geld auf Knopfdruck geschaffen werden kann. Unser Prinzip der Geldschöpfung fordert die Korruption doch regelrecht heraus. Die Konsequenzen, die daraus gezogen werden, setzen jedoch nicht an der Ursache des Übels an, sondern an den Folgen.
Der gläserne Bürger ohne Bargeld wird keine finanzielle Freiheit mehr haben, egal ob korrupt oder nicht.
Die Merheit, die es trifft, ist unschuldig. Die Argumente, die uns aufgetischt werden, sind fadenscheinig. Der erste Schritt zur Bekämpfung der Korruption müsste lauten, zu einem ehrlichen Geldsystem zurückzufinden. Danach können wir weitersehen, was an Gesetzen und Transparenz überhaupt noch notwendig sein wird.
Unter einem "ehrlichen" Geld- und Finanzsystem schwinden auch viele Anreize zur Korruption. Wenn z.B. die Steuer- und Abgabenlast in einer vernünftigen Relation zu dem steht, was erwirtschaftet wird, lohnt sich auch die sogenannte "Steuerhinterziehung" nicht. Das Risiko steht dann nicht mehr im Verhältnis zu den "Einsparungen".
Korruptionsbekämpfung? Gerne! Aber bitte alle Köpfe der Hydra abschlagen, denn hier liegt das Problem. Die Köpfe wachsen deshalb nach, weil unser System bzw. Geldordnung das ermöglicht.


27. Mai 2015
Das System hat auch dieses Pfingstfest wieder einmal überlebt...

Kaugummicrash, es zieht sich dahin. Griechenland vor der offiziellen Staatspleite?
Wie lange geht das Trauerspiel mit der Hinhaltetaktik denn noch? Löcher zu flicken ist keine Lösung. Es gibt keine Lösung außer zu akzeptieren, dass uneinbringliche Forderungen abzuschreiben sind. Und damit ist unser Finanzsystem hinüber.
Es ist bereits hinüber, und daher gewinnt auch das bereits diskutierte Bargeldverbot an Bedeutung.
Ein Bargeldverbot kommt einem Offenbarungseid gleich. Bargeldlose Zahlungssysteme mögen zwar bequem erscheinen, bedeuten jedoch eine absolute Abhängigkeit vom System. Wir sind zwar auch von einer funktionierenden Bargeldversorgung abhängig, doch ohne ist die Freiheit noch wesentlich stärker eingeschränkt. Umlaufendes Bargeld kann immerhin noch im Wirtschaftskreislauf zirkulieren, ohne dass es den Weg über die Kreditinstitute nehmen muss. In der Praxis kommt das zwar kaum noch vor, da alle Geschäfte ihre Kassenbestände am Abend weitgehend einzahlen und nur Wechselgeld vorhalten, aber theoretisch könnten sie das Bargeld auch zur Bedienung von Forderungen direkt benutzen. Wie erwähnt, das kommt in der Praxis kaum noch vor, außer bei kleinen Betrieben vielleicht.
Jede Transaktion über ein elektronisches Zahlungssystem erfolgt jedoch ausschließlich über ein Kreditinstitut bzw. über das System.
Solange Bargeld als Tauschmittel akzeptiert wird, kann es theroretisch ewig zirkulieren, ohne jemals eine Bank wieder zu sehen.
Wer Bargeld hält, dem muss man es physisch abnehmen, um ihm die Kaufkraft wegzunehmen (Inflationseffekte einmal außen vor). Bei elektronischen Zahlungssystemen genügt der Knopfdruck aus der Ferne. Auch ohne Vorsatz, solche Systeme sind müssen zuverlässig funktionieren, was sie nicht immer tun. Da genügt bereits ein kleiner Stromausfall oder Fehler im Datennetz, und Nichts geht mehr.

Bargeld ist, wenn auch nur ein Stück Papier, ein bischen etwas an der Freiheit, die uns noch verblieben ist.
Lassen wir es nicht wegnehmen...

Weiterführende Links:
zivilekoalition.de
www.abgeordneten-check.de/kampagnen/bargeld-erhalten/startseite/


8. Mai 2015
Volker Pispers über das Geldsystem, Zinseszins und Fiat-Money (youTube)
Geniales Kabarett! Die Lacher im Publikum zeigen, dass es das Ganze für eine Satire hält.
Dabei ist es die nackte und nüchterne Wahrheit, lediglich locker-flockig vorgetragen.
Ich wette, mindestens 9 von 10 Leuten kapieren den Inhalt nicht wirklich.
Einfacher und deutlicher kann man dem Publikum nicht den Spiegel vor's Gesicht halten.
Ein umfassender Krisen-Crashkurs in nur 15 Minuten, für die, die's verstehen...


6. Mai 2015
Gold und Silber empfehlen? Besser nicht!

Edelmetalle rentieren sich nicht, so sieht es momentan aus. Das gute, alte Sparbuch rentiert zwar auch nicht, aber das kennt der Bürger. Mit so etwas mit Opportunitätskosten kommen Sie erst gar nicht, das macht die Sache ja noch schlimmer. Der Deutsche Aktienmarkt hat seine jüngste Rallye ebenfalls beendet, und am Rentenmarkt sieht‘s ebenfalls traurig aus.


Hach – Immos, da wird immer noch von Mangel und steigender Nachfrage geredet, zumindest in den industriellen Ballungsräumen. Und die Finanzierungskosten sind ja sooo niedrig.

Vielleicht ist die Idee mit den Immos gar nicht einmal so schlecht, wenn wir an die vielen Flüchtlinge denken, die über uns hereinbrechen werden. Solange die öffentliche Hand das auch noch alles finanziert? Sind die Kommunen nicht sowieso schon blank?
Oder investieren Sie lieber in Sicherheitstechnik? Unsere zugereisten Fachkräfte hebeln so eine Balkontüre ja in null-komma-nix auf. Flinke Burschen.
Ob uns der Staat ausnimmt wie eine Weihnachtsgans, oder die Verbrecherbanden? Unsere Obrigkeit kann uns Bürger nicht mehr beschützen, weil sie zu wenig Geld hat?
Das Alles ist so unheimlich grotesk, dass man es eigentlich gar nicht glauben kann.

Nur ein Alptraum? Leider nicht! Da läuft definitiv der falsche Film ab, doch wir können nicht raus!
Und noch nicht einmal unsere Pfaffen sind d‘raufgekommen, dass sie den Begriff „Hölle“ nicht mehr definieren müssen.

Edelmetalle kann man nicht empfehlen, man muss es zu verstehen lernen.
Gold ist Geld. Die ältesten und bewährtesten Währung der Welt. Etwas in Vergessenheit geraten, weil die meisten von uns nichts anderes als dieses Fiat-Geld kennen.
Die meisten Leute wissen auch nicht mehr, was Ersparnisse bedeuten, und nicht, worin sich echte Ersparnisse von reinen Tauschmitteln (bzw. elektr. Tauschsystemen) unterscheiden.

Was wir hier immer wieder zu vermitteln versuchen ist die Erkenntnis, dass eine Akkumulation von Ansprüchen mit echten Ersparnissen nichts zu tun hat. Diese Art von „Sparen“ belegt lediglich die auch schon fast in Vergessenheit geratene Tugend, weniger Geld auszugeben, als man an Einnahmen hat. Und selbst das soll den Bürgern nun vermiest werden, siehe finanzielle Repression.

Es wird unter Insidern viel gemunkelt, dass etliche Zentralbanken seit geraumer Zeit wieder Gold zukaufen, statt, wie früher, auf den Markt zu werfen.
Eines ist jedenfalls sicher: Zustände des Ungleichgewichts haben sich immer wieder ausgeglichen.
Je stärker das Ungleichgewicht, desto höher der Druck. Auf die lange Sicht ist es daher nicht schwierig, sich richtig zu positionieren. Das Problem beim Menschen liegt aber darin, dass seine Lebensabschnitte (wie auch das Leben selbst) in einem jeweiligen Zeitfenster begrenzt sind. Das Timing ist wichtig! Der Markt ist nicht rational, solange die Marktteilnehmer nicht rational handeln.

Doch der Markt hat immer Recht.
Rationales Handeln, oder selbstbestimmtes Handeln im Allgemeinen, kann auch mit höheren Opportunitätskosten verbunden sein. Doch das macht nichts, solange man seine eigenen, individuellen Prioritäten und Präferenzen mit dem eigenen Handeln in Einklang bringt. Man muss sich nur entscheiden können, und dafür bedarf es einer soliden Entscheidungsgrundlage. Die heißt Information und Wissen. Und hier erkennen wir schon den nächsten Knackpunkt:
An Information und Wissen ist nicht mehr so einfach heranzukommen, trotz allen technischen Möglichkeiten. Falschinformationen sind Mittel zum Zweck. Die Desinformation, und damit die Desorientierung des Bürgers, ist offensichtlich gewollt. Die „Lügenpresse“ ist sicherlich kein Zufall. Letztlich ist alles nur noch reine Glaubenssache.
Unter diesen widrigen Umständen müssen Sie die für „Sie“ richtigen Entscheidungen treffen.
Keine leichte Aufgabe. Und dann wollen Sie auch noch für Andere entscheiden? Besser nicht!



3. Mai 2015
Deutschland braucht Flüchtlinge

Hendrik Müller beschreibt in seiner Kolumne die Chance, welche sich für Deutschland aus dem Flüchtlingsstrom ergibt.
Im Titelbild sehen wir eine "junge Person" (politisch korrekt ohne Gender- oder Rassemerkmale) die mit einem Schweißgerät hantiert.
Ich beobachte seit einiger Zeit ebenfalls Leute, die offensichtlich Flüchtlinge sind. Diese treten meist in Gruppen auf, und sind offensichtlich gelangweilt, weil sie keiner Beschäftigung nachgehen dürfen. Diese Leute haben für mich jedoch ein ganz anderes Erscheinungsbild als in den Medien.
Wieder einmal das bekannte Phänomen, dass Berichterstattung und eigene Beobachtungen nicht miteinander übereinstimmen.
Hier lesen wir das: Maschinen könnten 18 Millionen Arbeitnehmer verdrängen
Die Auswirkungen des technologischen Wandels sind in Deutschland dramatisch. Mehr als die Hälfte der Jobs könnte zukünftig von Maschinen erledigt werden – die Entwicklung ist eine soziale Bombe.
Wie war das mit dem Bevölkerungsschwund hierzulande in den nächsten Jahrzehnten?
Man rechnet mit etwa diesen 18 Millionen, dann wäre es im Falle dieser Prognose ein Nullsummenspiel, was benötigte Arbeitskräfte anbelangt.
Was in diesem Artikel nicht erwähnt wird ist meine Betrachtung, dass ein enormes Arbeitskräftepotezial noch zusätzlich durch die Abschaffung unnötiger Bürokratie und unnützen Institutionen freigesetzt werden könnte.
Aus dem Artikel geht hervor, dass vor allem unqualifizierte Arbeitskräfte durch die Automatisation ersetzt werden.
In welche Kategorie teilen Sie die Mehrzahl der Einwanderungswilligen ein? Ungelernt oder hochqualifiziert?
In den Medien werden uns oft Akademiker in weißem Hemd, Anzug und Familie vorgeführt. Das reale Bild sieht anders aus.
Tatsache ist auch, dass ausländische Studenten nach Ende ihrer Ausbildung meist wieder in ihre Herkunftsläner zurückkehren möchten.
Deutschland ist für Hochqualifizerte im Vergleich zu vielen anderen Industrieländer relativ unattraktiv.
Wer was kann, kommt sogar! in Australien oder Kanada problemlos unter.
Die, die zu uns kommen wollen, brauchen wir nicht. Und die, die wir brauchen könnten, kommen nicht zu uns.
Na schön, dann drücken wir eben auf die Tränendrüse und öffnen unser Herz (in Wirklichkeit interessiert nur die Geldbörse!) für all die armen Kreaturen.
Bei den tränenverquollenen Augen sehen wir auch gar nicht, dass die vielen Helferlein drum-herum oft sehr klebrige Hände haben.
Wer möchtel, kann Spenden oder sich eherenamtlich engagieren (am Besten gleich vor Ort, wo die Probleme ihren Ursprung haben) soviel er will.
Aber das ist nicht Aufgabe des Staates oder der Regierung. Die Regierung ist nur und ausschließlich ihrer eigenen Bevölkerung und ihren Wählern verpflichtet.

Von mir aus kann auch unser Bundesgrüßaugust Reparationszahlungen leisten soviel er will, aber bitte aus eigener Tasche.
Spendenaufrufe von Prominenten, auch Politikern ist o.k. Aber keine derartige Leistung aus Steuersubstrat.
Warum ist z.B. die Rentenkasse heute leer? Weil unsere Politiker sich früher daraus bedient haben, versicherungsfremde Leistungen damit zu finanzieren, anstatt die Überschüsse kapitalbildend zu investieren. Verantwortungslosen Ratten, die sich zudem in erster Linie erst selbst bedienen und Ihre "Freund" berücksichtigen, darf man kein Geld anvertrauen.


30. April 2015
Demographie für Lineardenker II

Der gestrige Blog sorgte für einige Diskussion, deren Inhalte ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
Einwand: Das umlagefinanzierte Rentensystem kommt an seine Grenzen, wenn immer weniger werdende Einzahler immer mehr Rentner versorgen müssen. Entweder müssen die Rentenbeiträge erhöht werden, und/oder die Rentenbezüge gekürzt werden, oder die fehlenden Beiträge werden durch Zuwanderer ausgeglichen. Genau das ist die Mainstreamdenkweise die uns eingetrichtert wird, ohne nach Alternativen zu fragen.
Mit Zahlenspielereien wird das ja auch deutlich dargelegt, praktisch als Beweis dieser These.
Wenn wir die gegenwärtige Entwicklung linear extrapolieren, ist das auch sicherlich richtig.
Denken wir in Dimensionen und Verhältnissen, dann sieht die Angelegenheit schon ganz anders aus.
Was sind die Voraussetzungen, um zu wirtschaften? Kapital! Und zwar reales Kapital!


Wenn die Ressourcen zum Wirtschaften vorhanden sind, benötigt man in einer spezialisierten und arbeitsteiligen Gesellschaft noch ein universelles Tauschmittel, nämlich Geld. Und zwar echtes Geld! Kredite spielen in der Wirtschaft ebenso eine Rolle. Doch Kredite müssen zurückgezahlt werden, und nicht, wie in unserem System, ständig nur überrollt werden. Das Übel ist das Fiat-Falschgeld, das die Banken ex nihilo erzeugen. Mit dem Fiat-Falschgeld werden Ressourcen beansprucht, Ansprüche ohne reale Grundlage. Weil die Kredite nie zurückgezahlt werden, steht einer Leistung keine Gegenleistung gegenüber. Was viele immer noch nicht kapiert haben, das System ist aufgrund dieser Tatsache per se betrügerisch, Leistung ohne Gegenleistung wird in einer zivilisierten Gesellschaft von je her als sittenwidrig empfunden.

Die notwendigen Wirtschaftsfaktoren sind bei uns vorhanden, auch wenn die natürlichen Ressourcen zwangsläufig begrenzt sind. Der technische Fortschritt erlaubt es uns, gegenüber früheren Zeiten bei wesentlich geringerer Humanleistung sogar noch höheren Wohlstand zu erzeugen. Ich kann und will das hier nicht anhand von sowieso untauglichen Zahlen-Jonglierereien beweisen, das lediglich eine Betrachtung anhand eines Vergleich der Relationen.

Das gegenwärtige System ermöglicht es einer privilegierten Gruppe an Systemparasiten, sich leistungslos zu bereichern. Wie gestern bereits erwähnt, der Knackpunkt legt darin, wie sich die Ansprüche einer Verteilung (Ressourcen und erzeugte Güter) begründen.
Was bei einer linearen Weiterführung der momentanen Verhältnisse nicht funktioniert ist, dass wir nicht die Rentner UND die Systemparasiten nebeneinander so weiter alimentieren können.
Viele Rentner haben, im Gegensatz zu den Systemparasiten, der Gesellschaft wenigstens in früheren Jahren eine Leistung erbracht, und haben deshalb zumindest einen moralischen Anspruch auf eine, nunmehr leistungslose Alimentierung. Leider ist es so, dass Umlageverfahren ein Prinzip „von der Hand in den Mund“ darstellen, es werden keine Ersparnisse aufgezehrt. Es können keine Ersparnisse aufgezehrt werden, da unser System das nicht vorsieht, bzw. es in einem Kreditgeldsystem kaum möglich ist. Der einzige Ausweg aus dem Dilemma besteht in einer Akkumulation von Sachwerten, aber das muss der Einzelne selbst tun.

Ich bin der festen Überzeugung, dass das „Demographieproblem“ weitgehend auch ohne massive Zuwanderer gelöst werden könnte. Dazu müsste jedoch das Finanzsystem revolutioniert werden. Und das passt den Systemschmarotzern nicht in den Kram. Denen geht es nur darum, möglichst viele Schuldsklaven zu generieren, die dann ausgebeutet werden können. Die Gehirnwäsche funktioniert fast perfekt. Auf der einen Seite werden irrationale Bedürfnisse geweckt, und auf der anderen Seite unbegründete Ängste geschürt. Dieser Giftmix wirkt phänomenal.
Ich wundere mich immer wieder, wie so etwas in unserer, ach-so-hochtechnisierten Gesellschaft, so relativ einfach möglich ist. Die Methoden der Manipulation sind insgesamt zwar komplex, aber dennoch primitiv und immer noch auf den gleichen Grundlagen basieren wie in frühesten, überlieferten Menschheitsgeschichte.


29. April 2015
Demographie für Lineardenker

Der Mainstream projiziert wieder einmal Horrorszenarien.
In ein paar Jahrzehnten schrumpft die Bevölkerung um vielleicht 20%, jeder zweiter oder dritter Einwohner wird dann über 65 Jahre alt sein. Deswegen brauchen wir Zuwanderer. Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Vor allem brauchen wir nicht JEDEN Zuwanderer, und schon gar nicht nach dem Motto: Koste es, was es wolle. Das ist wieder einmal die typische Denke von Leuten, die im Ausgeben von Geld anderer Leute keine Probleme haben.

Ich habe hier vielmals bereits plausibel dargelegt, dass im produktiven Sektor aufgrund des technischen Fortschritts immer weniger (Arbeits-) Kräfte benötigt werden. Warum wir hier so etwas wie „Vollbeschäftigung“ haben ist der Tatsache zu verdanken, dass (unnötige) „Arbeitsplätze“ erfunden wurden. Es geht darum, dass diese Leute via Lohnzahlung Anspruch auf einen Stück des Kuchens erhalten, der von ANDEREN erwirtschaftet worden ist. Es geht um Verteilung, oder Umverteilung. Das ist so, war so, und wird es immer bleiben.

Das Schlüsselwort ist VERTEILUNG.
Ein Arbeiter hebt tagsüber Löcher aus dem Boden aus, ein anderer Kollege schüttet sie Nachts wieder zu. Gearbeitet haben beide, erwirtschaftet wurde aber NICHTS.
Die Politik will immer auf „Teufel komm raus“ Arbeitsplätze schaffen. Das ist, für sich alleine betrachtet, Unfug. Das Ziel und die Aufgabe der Politik ist nicht, irgendwelche Jobs künstlich zu schaffen, sondern die Rahmenbedingungen für ein möglichst effizientes Wirtschaften zu schaffen.
Danach erst geht es ans Verteilen. Nach welchem Verteilungsschlüssel das geschehen soll, lassen wir hier einmal außen vor.

Es wird in einer Volkswirtschaft insgesamt Grundbedarf sowie Wohlstand bzw. Luxus generiert und erwirtschaftet, der irgendwie verteilt wird.
Die natürlichen Ressourcen in einem Gebiet, Staat oder Wirtschaftsraum, sind endlich und begrenzt.
Was ist nun so nachteilig daran, wenn die Anzahl der Personen in diesem Raum abnimmt, die Anspruch auf diese Ressourcen stellen könnten. Der Druck im Verteilungskampf um diese Ressourcen nimm ab, da weniger Leute (im Verhältnis betrachtet) einem „Mehr“ an natürlichen Ressourcen gegenüberstehen. Diese natürlichen, begrenzten Ressourcen sind und werden wertvoller als ein wachsendes Heer an „Humankapital“. Leute, deren Arbeitskraft zwar nicht gebraucht wird, aber dafür mit um die vorhandenen Ressourcen kämpfen werden.

Die „Alten“ sind in diesem Aspekt das kleinere „Übel“, denn dieses „Problem“ erledigt sich über die Zeit ganz von alleine. Die „Alten“ beteiligen sich auch weniger heftig an den Verteilungskämpfen sondern werden froh sein, bis zum Ende ihrer Tage durchgefüttert zu werden.

Für die junge und nachfolgende Generation stellt sich die Frage, ob sie sich im Verteilungskampf lieber mit Zuwanderern (mit teilweise hohem Aggressionspotenzial) auseinandersetzen, oder das Heer der Rentner dulden. Die „Alten“ sind außer Konkurrenz, die jungen Zuwanderer hingegen stehen im direkten Wettbewerb. Welcher Weg insgesamt einen höheren Wohlstand verspricht, darüber darf nun spekuliert werden.

Nochmals zur Erinnerung: Es geht IMMER nur um Verteilung.
Und wieder einmal die Frage: Cui bono?
Wem nützt das eine Modell, und wem das andere?
Die Ängste, die geschürt werden, sind rational nicht nachvollziehbar.
Es gibt zum derzeitigen Verteilungsschema etliche Alternativen, bei der die breite Bevölkerung nicht unbedingt Nachteile erleiden muss, weder die junge Generation, noch die ältere.

Über Alternativen darf aber nicht nachgedacht werden, wir werden über die Medien in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt.
Wer steckt dahinter? Folge dem Geldstrom.

Ich erhebe nicht den Anspruch alles zu Durchblicken, oder dass meine Grundannahmen absolut richtig sind. Es ist jedoch offensichtlich, dass wir über die Propagandamedien manipuliert werden.
Das, was dort verbreitet wird, ist weder logisch, noch vernünftig. Jedenfalls nicht, wenn es mit den Interessen der Bevölkerung abgeglichen werden muss.
Was wir tun sollen, bzw. zu was wir gedrängt werden, ist nicht in unserem eigenen Interesse.
Warum machen wir es dann?


27. April 2015
Raum ohne Volk?

Deutschland benötigt Zuwanderer, da sonst die „Alten“ aufgrund der demografischen Entwicklung nicht mehr durchgefüttert werden können. So heißt es...
Warum nehmen die meisten Bürger dieses Statement so einfach hin, ohne es zu hinterfragen?
Deutschland soll so um die 85 Millionen Einwohner haben. Vor 100 Jahren hatte das Deutsche Reich, deutlich größer als die heutige Bundesrepublik, wesentlich weniger Einwohner, und wenig später behauptete ein verrückter, zugereister Emporkömmling aus der Alpenregion, dass die Deutschen ein Volk ohne Raum sei. Heute scheint es genau umgekehrt zu sein.


Gut, die deutsche Bevölkerungspyramide, die keine mehr ist, kann schon beängstigend wirken.
Japan hat das gleiche Problem, mindestens, wenn nicht noch größer, aber sie gehen anders damit um wie wir. Japan setzt und vertraut voll auf den technologischen Fortschritt.
Warum hat ausgerechnet Deutschland ein Demografieproblem?
Zunächst müssen wir uns vor Augen führen, dass die gesamte Welt ein Überschuldungsproblem hat, das seinen Ursprung im Finanzsystem, der grenzenlosen Kreditschöpfung, findet.

Immer mehr Schulden lassen sich nur auf dann auftürmen, wenn auch immer mehr Nachschuldner folgen. Das Problem mit den „Alten“ ist schlichtweg der, dass, weil sie (statistisch gesehen) ja irgendwann in absehbarer Zukunft den Löffel abgeben müssen, keine neuen Kredite mehr bekommen. Aus der Kiste heraus hat noch niemand seine Schulden bedient.

Das Kreditgeldsystem ist mit einer alternden Gesellschaft inkompatibel, vor allem dann, wenn sie auch noch gesättigt ist.
Überlegen Sie, wie viele Arbeitsplätze bei uns übrigbleiben, wenn wir die Bürokratie, die Umverteilungsindustrie und andere, unproduktive Bereiche gründlich ausmisten würden?
Der enorme technische Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte ermöglicht es uns theoretisch, gegenüber früheren Zeiten einen deutlich höheren Lebensstandard bei gleichzeitig immer weniger Arbeit zu pflegen. Die „Alten“, die in den produktiven Bereichen (Bürokratie wurde ja gründlich abgespeckt) nicht mehr benötigt werden, können getrost aus der Erwerbstätigkeit entlassen werden und alimentiert werden. Das heißt nicht, dass die „rüstigen Rentner“ bzw. Vorruheständler keine gesellschaftlichen Aufgaben mehr übernehmen brauchen oder müssen.

Aufgaben wird es außerhalb (oder nach) der Erwerbstätigkeit zur Genüge geben.
Wozu muss es für alle gesellschaftlichen Belange gleich eine staatliche Institution geben, die in erster Linie nur Steuergelder frisst. Ich stelle hier einfach einmal in den Raum, dass eine große Zahl an neuen Ruheständlern, die aus der Erwerbsarbeit ausscheiden, sich für „ehrenamtliche“ Aufgaben zur Verfügung stellen. Da es hier keinen Leistungsdruck gibt, können die Pensionäre sogar bis ins hohe Alter, entsprechend ihrer körperlichen und geistigen Verfassung, sich für die Gesellschaft noch nützlich machen.
Die überflüssigen Aufgaben vieler Wichtigtuer in öffentlichen Institutionen können ebenso gut auch von aktiven Ruheständlern übernommen werden. Und die dort freiwerdenden Kräfte dürfen sich für das verwenden, was den Namen „Arbeit“ auch verdient.
Vergessen sie nicht, dass Forschung, Kunst oder Geisteswissenschaften früher einmal von „privaten“ Leuten betrieben bzw. finanziert wurden, die das Privileg hatten, keiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen. Denkmäler, Theater oder andere der Öffentlichkeit gewidmete Einrichtungen wurden ebenfalls von den vermögenderen Bürgern gestiftet, und nicht vom Staat finanziert.

Es ist leicht, mit fremden Geld umherzuwerfen. Aber es fördert nicht das Verantwortungsbewusstsein.
Eine geordnete Zuwanderung kann für eine Gesellschaft auch Vorteile bringen. Aber unüberlegter Aktionismus spontan aus der Situation heraus ist dumm.
Und wenn Deutschland ein Demografieproblem hat, warum kommen die meisten Flüchtlinge dann ausgerechnet aus Gegenden, wo diese Struktur „noch in Ordnung“ ist?
Kann es nicht sein, dass dort etwas ganz anderes „schief“ gelaufen ist. Und warum läuft dort etwas aus dem Ruder. Und, wer oder was ist die Ursache dafür?
Nur die Symptome zu behandeln ist kurzsichtig und stümperhaft, es müssen dauerhafte und nachhaltige Lösungen her.



22. April 2015
Finanzsystem: Crash, Währungsreform, Neuanfang

Ein interessantes Szenario darüber, wie es ablaufen könnte.
Alles hat seinen Preis, Güter, Kapital, und auch Liquidität (Geld). Der (hohe) Preis signalisiert Knappheit.
Kredite ohne Zins (der Preis für das Geld) kann es in einem natürlichen Markt nicht geben. Kredit ohne Limit kann es normalerweise nicht geben.
Der Grund ist so simpel wie einleuchtend: Die natürlichen Resourcen (Kapital = Faktoren, die zum Wirtschaften notwenig sind) sind nämlich begrenzt und endlich.
Dann gibt es noch so etwas wie den Begriff des (Link->) Grenznutzens. Das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens ist bei Wikipedia an einem Beispiel gut beschrieben.
Bei einem "Zuviel des Guten" kann der Grenznutzen auch negativ sein. Denken Sie jetzt einmal an die Geldpolitik der EZB und anderen Zentralbanken.
Einen stark abnehmenden Grenznutzen ihrer Arbeitsleistung erleben auch die Leistungsträger in unserer Gesellschaft, speziell die im Angestelltenverhältnis.
Mehr Leistung bringt keinen weiteren Nutzen, Dank Ausbeutungs Abgabenpolitik. Sparen (das was nach Abzug der Lebenshaltungskosten übrig bleiben könnte) macht auch keinen Sinn, da Sparvermögen permanent an Kaufkraft verliert. Sich in einen blödsinnigen Überflußkonsum treiben zu lassen, kann es wohl nicht sein.
Viele Bürger (davon nehme ich mich nicht aus) besitzen Dinge, die eigentlich überflüssig sind, und nicht wirklich zu einer Vebesserung der Lebensqualität beitragen.
Welche Motivation besteht noch, Leistung zu erbringen? Keine!
Sparen macht keine Sinn, weil das Ersparte weggenommen wird, und (noch mehr) Konsum macht auch keinen Sinn, da Grenznutzen abnehmend.
Nur wer Kredite bedienen muss, hat keine Wahl. Eine Schuld zieht immer einen Zwang zur Leistung nach sich, jedenfalls bei den privaten Schuldnern.
Öffentliche Schulden werden niemals zurückgezahlt, da der Staat selbst nicht leisten kann, und seine Brürger kann er nicht unendlich hoch ausquetschen.
Wir haben hier die Situation von den soganannten Besserverdienenten beschrieben. Aber auch Geringverdiener haben das Problem des abnehmenden Grenznutzens. Wenn das Nettoeinkommen kaum höher als die Grundsicherung ist, lohnt sich Arbeit aus rein ökonomischer Sicht nicht mehr.
Wenn die Bevölkerung in einen allgemeinen Leistungsverweigerungsmodus überwechseln würde, wäre dieses System fertig.
Sie kann es aber nicht, da die Rücklagen fehlen, und die Schulden zur Leistungsbereitschaft zwingen. Statt "passiven" Widerstandes durch Leistungsverweigerung kommt es eher noch zu Aufständen, wenn sich die Situation weiter zuspitzt.


Wie die Finanzmärkte die Politik beherrschen
Ein weiterer Link, der uns wichtige Einblicke verschaffen sollte.
Die Finanzmärkte sind derart aufgebläht, so dass deren Bilanzsummen ein vielfaches der realen Wirtschaft entspricht.
Bei gedeckten Finanzprodukten können diese maximal die Realwirschaft 1:1 abbilden, um die Wirtschaft mit Geld zu versorgen, ist sogar nur ein Bruchteil davon notwendig.
Heute wird der Kuchen wird verteilt, bevor er gebacken wurde. Der imaginär realisierbare "Return" wird immer weiter in die Zukunft verschoben, so dass er de facto nicht mehr zu realisieren ist. Die Folge wird sein, dass bei einer Korrektur im System etliche Leute leer ausgehen werden, es geht gar nicht anders.
Den Letzten beissen die Hunde, wer zu lange am Pokertisch des Systems sitzen bleibt, muss verlieren. Er verliert deswegen, weil sich zum Schluß nur noch Falschgeld auf demTisch in der Runde befindet. Da hilft auch das beste Blatt nichts mehr. Der große Bluff besteht darin: Es sind nicht nur die Karten gezinkt, auch das Geld ist falsch.
Die wahren Insider wissen das, und steigen rechtzeitig aus. Leider wissen wir nicht, wann die letzte Runde gespielt wird. Wenn wir es wissen werden, ist es schon zu spät.
Raus aus dem System, und zwar bevor es zu spät ist. Lieber auf die letzten Gewinnmöglichkeiten in diesem Kasino verzichten, als am Ende Alles zu verlieren.
Sicher sind alleine Sachwertvermögensanlagen, die sich der Staat nicht so leicht aneignen kann. Sachwertvermögen überlebt jeden Crash. Es bleibt nur die Frage, in welchen Händen es final landen wird. Und bitte nicht mehr in Fiat-Währungseinheiten rechnen. Fiat-Money hat keine Bezugsgröße. Eine realistische Wertbeimessung von Gütern und Anlagevermögen in Währungseinheiten ist nicht möglich, da das Geld unterschiedlich verteilt (zugeteilt = Planwirtschaft) wird.
Realistische Preise (Marktpreise) können sich nur in unmanipulierten Märkten bilden, und zwar mit Geld, das ebenfalls den Marktbedingungen gehorcht.
Vergessen Sie hierbei die Edelmetalle nicht. Gold (evtl. auch Silber) ist die einzig verbleibende, echte Währung, wenngleich auch dessen Preis manipuliert ist.


Grexit - wird laut den Mainstreammedien immer wahrscheinlicher
Wir rechnen schon seite geraumer Zeit mit einem möglichen Grexit, als das für den Mainstream noch vollkommen undenkbar war.
Ist das nun die mediale Vorbereitung, oder eine flalse flag Operation?
Scheißegal, denn die "griechsche Krankheit" ist sowieso nur ein Symptom. Ob mit oder ohne GREXIT, der Patient EU (bzw. der Euro) wird dadurch nicht geheilt.
Und wenn es soweit kommt, who's next? Vielleicht dient der Grexit als Trigger für den Systemabbruch?
Die Tausend-und-einste Folge einer miserablen Schmierenkomödie, wie kotzig.

Ab und zu trägt die Mainstreampresse zu allgemeine Erheiterung bei. Die Wiedereinführug der Drachme benötige eine logistische Vorlaufzeit von mindestens 18 Monaten und sei deshalb nicht auf die "Schnelle" zu machen. Ha-ha, die Vorlaufzeit beträgt inzwischen mehr als 5 Jahre. Seit der Finanzkrise ist klar, dass eine Rückkehr zu nationalen Währungen in Europa nicht mehr auszuschließen ist. Selbst zu DM-Zeiten hatte die BuBa heimlich eine Ersatzwährung gebunkert.
Nicht in erster Linie, um damit eine Währungsreform durchzuführen, sondern als Backup im Falle eines Angriffs von Außen auf die Währung.
Während des kalten Krieges rechneten unsere Verantwortlichen (damals gab es wahrscheinlich noch einige unter den Funktionseliten, die den Namen verdienten) damit, dass der Feind auch versucht, die Wirtschaft zu schwächen, indem die (feindliche) Währung massenhaft durch technisch einwandfreien Blüten "verdünnt" wird.
Andererseits hat man das heutzutage gar nicht mehr nötig, denn das Vertrauen der Währung wird schon durch die Politik der EZB beschädigt.
Dazu bedarf es keinen äußeren Feindes mehr. "Spaß" beiseite, Ersatzwährungen dürften trotzdem bereits gedruckt und gebunkert sein. Auch die neue Drachme.


21. April 2015
Asyl-Katastrophe: Das Rettungs-Dilemma
Die Asylanten-Katastrophe im Mittelmeer war programmiert. Sie wird von einer Politik gefördert, welche Rettung in Aussicht stellt, die aber niemals vollständig gewährleistet werden kann. Damit ist die Politik verantwortlich für Tausendfachen Tod auf den Weltmeeren.
(Michael Mross auf mmnews.de)


Über Solidarität und Wertegemeinschaft
haben wir bereits gestern geschrieben, und postuliert, dass eine funktionierende Solidargemeinschaft gleichzeitig eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Werten sein muss.
Kein Mensch unterstützt oder fördert Dinge, die sich nicht mit den eigenen Werten decken.
Nach den Sanktionen gegen Russland ist der Lebensstandard in der Bevölkerung zunächst einmal spürbar gesunken. Könnten Sie sich hierzulande eine Spendenaktion zur Unterstützung der notleidenden, russischen Bevölkerung vorstellen? Wohl kaum! Dabei ist das „gemeine“ Volk in Russland an den Umständen ebenso wenig schuld wie die „gewöhnliche“ Bevölkerung in der Ukraine. Solidarität mit dem Feind, oder mit einer (mitunter auch unschuldigen) Gruppe, die propagandistisch zum Feind erkoren wurde, ist undenkbar. Das liegt in der Natur des Menschen.

Wenn wir Solidarität mit einer (anderen) Gruppe bezeugen, signalisieren wir damit zumindest unbewussst, dass wir miteinander die gleichen Werte teilen. Wenn dem nicht so ist, kann die Spannung nur dadurch gelöst werden, indem entweder der „Begünstigte“ die Werte des „Gönners“ annimmt, oder auch umgekehrt.
Eine Solidartitäsbezeugung gegenüber Andersdenkenden kann den Hintergedanken einer Missionierung beinhalten. Wir helfen dir, und als „Gegenleistung“ nimmst du unsere Wertevorstellungen an. Bei der Globalisierung und den Hilfsangeboten der Weltbank bzw. des IWF steckt genau diese Geisteshaltung dahinter. Die „Hilfen“ sind nicht bedingungslos, in vielen Fällen kann man vermuten, dass die Hilfsangebote in Wirklichkeit eine Falle waren, um eigene Interessen durchzusetzen.

Neben Solidargemeinschaften gibt es auch Zweckgemeinschaften. Bei Zweckgemeinschaften muss es keine Übereinkunft allgemeiner Werte geben, sondern es entsteht im Idealfall eine dauerhafte Win-win Situation für alle beteiligten Gruppen. Durch diese Art von Gemeinschaften muss ein Vorteil für alle daran Beteiligten herausspringen, sonst ist der Sinn nicht gegeben, und die Gemeinschaft zerbricht wieder.

Ein mehr oder minder angeborener Reflex des Menschen ist es, Fremde (Personen oder Gruppen außerhalb der eigenen) einschätzen zu müssen, in die Schublade „Freund“, „Feind“, oder „Neutral“.
Vom „Freund“ erhofft man sich Vorteile, vom „Feind“ geht eine Bedrohung aus, und das Attribut „Neutral“ bedeutet uninteressant.

Die hier dargelegten Grundprinzipien menschlicher Gruppenbildung lässt sich auch auf die EU bzw. der Flüchtlingsdebatte anwenden. Das Konstrukt EU war als eine Zweckgemeinschaft gedacht, nicht als eine Solidargemeinschaft. Ersteres hätte funktionieren können, letzteres ist de facto bereits gescheitert.

In Fragen der Flüchtlingspolitik ist unsere Gesellschaft tief gespalten. Der natürliche Reflex bei einer unkontrollierten Einwanderer- bzw. Asylantenflut ist zunächst das Empfinden als „Bedrohung“. Veränderungen und Anpassung in einer Gruppe ist ein Prozess, der Zeit benötigt. Aber auch hier lassen sich Werte nicht aufzwingen, wie es die Politik versucht zu tun.
Die Politik spaltet nicht nur die EU, sie spaltet sogar unsere eigene Gesellschaft.
Zum Schluss dieser Betrachtungen werfe ich wieder einmal die Frage auf: Cui bono?
Welche Kräfte haben ein Interesse daran, dass unsere Gesellschaft gespalten wird?


20. April 2015
Politik aus Sicht des Libertären

Vernunft ist nicht gerade das, was momentan im Mainstream kommuniziert wird.
Der Hartgeldler bejaht i.d.R. das Primat der Selbstverantwortlichkeit, und diesem Primat hat sich auch der Staat bzw. die Politik zu unterwerfen. Wir wissen und sehen, dass wir von diesen Vorstellungen in der Realität meilenweit entfernt sind. Aufgabe des Staates ist es, für die Gesellschaft und seine Bürger Rahmenbedingungen zu schaffen, in der sie möglichst ungestört, vernünftig wirtschaften können. Schutz der individuellen Freiheit, Schutz auf Unversehrtheit, Schutz der Eigentumsrechte. Unter Freiheitsrechte verstehen wir nicht eine Beliebigkeit, bei der jeder tun und lassen kann was er will, sondern gleichzeitig ein verantwortlicher Umgang. Freiheit und Verantwortung sind siamesische Zwillinge, das eine geht nicht ohne das andere.


Der libertäre Gedanke steht nicht im Widerspruch zum Solidaritätsprinzip. Solidarität wird befürwortet, um bei unvorhersehbaren Ereignissen einander beizustehen und Hilfe zu leisten. Gegen vorhersehbare Ereignisse kann im Rahmen eigenverantwortlicher Vorsorge selbst gehandelt werden. Eine Fürsorgepflicht besteht nur gegenüber Menschen, die sich nicht selbst helfen können. Das sind in der Regel Kinder, oder Menschen mit erheblichen Handycaps. Altersbedingte Einschränkungen sind z.B. vorhersehbar, und jeder erwachsene Mensch ist in seiner Schaffens- und Leistungsphase angehalten, rechtzeitig dafür vorzusorgen.


Nun gibt es so etwas wie gesetzliche Versicherungen, die teilweise Pflichtversicherungen darstellen. Aber auch private Versicherungen sind mittlerweile von Gesetzes wegen verpflichtend. Die einzige Rechtfertigung, Versicherungsschutz gesetzlich vorzuschreiben besteht bei Umständen, bei der die Allgemeinheit bzw. Dritte erheblich geschädigt werden können, und zwar in einer Schadenshöhe, die nicht durch das Privatvermögen des Verursachers (Haftungsvermögen) abgedeckt werden kann.
Statt zur Eigenverantwortung erzieht der Saat jedoch seine Bürger lieber zur Unselbstständigkeit, und begründet das mit seiner Fürsorgepflicht. Wir sehen das als unzulässigen Eingriff in die Freiheitsrechte. Durch diese Art von „Fürsorge“ hat sich ein sozial-industrieller Komplex etabliert, dessen Arbeitsprinzip als korrupt und unverantwortlich betrachtet werden muss.

Wenn Institutionen nicht einem vernünftigen Zweck dienen, uns schon der Selbstzweck im Fokus liegt, dann stinkt die Sache gewaltig. Verwaltung und Bürokratie ist, bis zu einem gewissen Grad, notwendig und auch sinnvoll. Wenn dadurch aber die Effizienz einer Volkswirtschaft verringert wird, ist das Ziel und der Zweck absolut verfehlt.
Um vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen, sind nur wenige Grundsätze und Gesetze notwendig. Komplexität ist ein Indiz für Korruption, und dient nicht der (sozialen) Gerechtigkeit.

Regeln und Gesetze müssen für jedermann verständlich sein. Komplexe Regeln dienen im allgemeinen nur dem Zweck, denjenigen (Wirtschafts-) Teilnehmer zu übervorteilen, der das Regelwerk nicht versteht. Verträge und Regelungen müssen den Grundprinzipien von „Treu und Glauben“ genügen, ansonsten sind sie moralisch zwar nicht bindend, werden aber von der (diktatorischen) Macht durchgesetzt und erzwungen. Ein Rechtssystem, das sich nicht mehr mit der Moral und das Empfinden seiner Bürger im Einklang befindet, ist fragwürdig.

Moral und Empfindung einer Bevölkerung ist streng mit deren Wertevorstellungen verbunden.
Jede Gruppe benötigt eine gewisse Schnittmenge an gemeinsamen Werten, und nur innerhalb solcher Gruppen funktioniert das Solidaritätsprinzip. Eine funktionierende Solidargemeinschaft ist nur, und ausschließlich nur, innerhalb einer Gruppe mit ähnlichen Wertevorstellungen möglich.
Diese kann nicht von oben, also auch nicht staatlich, einfach übergestülpt werden. Der Solidaritätsgedanke muss einer inneren Überzeugung innerhalb einer Gruppe entspringen, er darf nicht von außen erzwungen werden. Das funktioniert nicht.


Menschlichkeit ist ein Gebot, und Empathie ein Kennzeichen der kulturellen Entwicklungsstufe. Aber es kann niemals gegen andere Überzeugungen erzwungen werden. Wir beurteilen Kulturen, bei denen die Empathie gegenüber anderen und andersdenkenden wenig oder nicht ausgeprägt ist, als barbarisch. Wir verändern aber sie Sachlage nicht, wenn wir diesen Kulturen unsere Wertevorstellungen aufzwingen wollen. Oftmals wir aus einem funktionierendem System, das zwar nicht unseren Wertvorstellungen entspricht, ein nicht mehr funktionierendes System, das noch weniger unseren Vorstellungen entspricht.

Es ist die Arroganz der westlichen Welt, deren Wertevorstellungen als die einzig wahre auf der Welt anzusehen. Das vordergründige Helfersyndrom dient nicht letztlich auch dazu, die moralische Überlegenheit des westlichen Wertesystems unter Beweis stellen zu wollen, wobei der Zynismus einer Doppelmoral eigentlich jedem mit gesunden Menschenverstand offensichtlich sein sollte.
Ein bestimmter Kulturkreis bzw. eine einzelne Wertgemeinschaft ist nicht für alle Missstände auf diesem Globus verantwortlich. Das in Anspruch nehmen zu wollen ist bereits eine arrogante Anmaßung, und etwas was sowieso zum Scheitern verurteilt ist. Statt einer unliebsammen Situation entspannend zu begegnen, werden die Konflikte noch weiter angeheizt und verstärkt.

Unsere Funktionselieten kennen offenbar nicht mehr den Unterschied zwischen tatsächlich „Helfen“ und (unangemessenem) Einmischen in Dinge, welche sie nichts angehen.
Toleranz und Respekt gegenüber eines Dritten gebietet es, sich ggf. auch aus bestimmten Dingen rauszuhalten. „Moral Hazard“ zu fördern, ist nicht im Sinne eines Libertären. Erst Recht nicht wenn wir sehen, wohin uns diese Haltung bereits geführt hat. Wer hohe Risiken bewusst und billigend in Kauf nimmt, hat moralisch seinen Anspruch auf Solidarität verwirkt. Das gilt in jeder Hinsicht.


17. April 2015
HGCN - Nachlese zum gestrigen Vortrag von Steffen Paulick:
Eine erfolgreiche Vermögensverwaltung ist nicht einfach in diesen Tagen. Dem kleinen Mann werden derzeit immer noch Immobilien empfohlen, obwohl der Markt, zumindest in einigen Ballungsgebieten, schon ziemlich heißgelaufen ist. Und das Vertrauen in Aktien ist bei Otto Normalverbraucher immer noch tief erschüttert. Jetzt noch auf diesen Zug aufzuspringen birgt, zurecht befürchtet, erhebliche Risiken.
Steffen Paulik nutzt Charttechniken, um Trends zu analysieren. Wohl bewusst, dass Marktbewegungen gesteuert und manipuliert werden können, und Fehlausbrüche bewusst provoziert werden können, um die Marktteilnehmer in die Irre zu führen. Dennoch, mit oder ohne Manipulationen, Trendbewegungen gibt es trotzdem.
Es ist viel Arbeit, Trendbewegungen zu anaysieren und dann noch treffsicher zu prognstizieren.
Marktanalysen und Trendvorhersagen dienen als Werkzeug, um Anlagentscheidungen zu treffen. Es ist immer eine Momentumaufnahme, ein dynamischer Prozess, der ständig verifiziert und angepasst werden muss. Paulick: "Der Gewinn liegt im Einkauf".
Wer von uns, der mit seiner Erwerbstätigeit i.d.R. ausgelastet ist, hat die Zeit, solche Analysen selbst durchzuführen und zu aktualisieren?
(Steffen Paulik, Bankfachwirt mit 30 jähriger Berufserfahrung, ist nach seiner Rückkehr ins Frankenland wieder erreichbar unter paulick@hgcn.de)


16. April 2015
Raus aus dem System, aber wie?

Dass es, bedingt durch die Politik der Notenbanken, mittlerweile einen bedrohlichen Anlagenotstand gibt, wird sogar in den Mainstream-Medien berichtet. Das billige Geld überschwemmt die Märkte und inflationiert vor allem den Aktien-, und in Deutschland auch den Immobilienmarkt.
Mit konservative Geldanlagen sind nur noch Verluste zu machen, nicht nur real, sondern inzwischen sogar nominal.
Früher hatte ich behauptet, dass unter solchen Rahmenbedingungen die Anleger aus den Währungen flüchten würden, mit all den unschönen Konsequenzen daraus.
Es ist verrückt, wie sich die Marktteilnehmer verhalten: Aktien zu kaufen, deren KGV jenseits von Gut und Böse liegt, oder in Immobilien zu investieren, deren Kaufpreis 30 Jahres-Kaltmieten übersteigt. Schon der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, dass sich solche Anlagen nie und nimmer rentieren können.
Auf Blasen-Bullen zu reiten ist eine gefährliche Sache. Entweder muss der Anleger unverhältnismäßig hohe Risiken eingehen, oder das Vermögen schmilzt buchstäblich unter seinen Händen weg. Bedanken Sie sich bei den Verbrechern bei EZB & Co. Die von den Zentralbanken initiierte finanzielle Repression ist nichts anderes als eine hinterfotzige Form der Enteignung, poltisch gewollt und geduldet. Die massenhafte Enteignung seiner Bürger nimmt der Staat zumindestens billigend in Kauf.
Und es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Wir haben den Crash, entgegen unseren ursprünglichen Vermutungen jedoch in Salamitaktik und in Zeitlupe ablaufend. Und es wird noch viel brutaler. Wir können das mit ziemlicher Sicherheit behaupten, weil wir den Boden sehen. Und auf den Boden der Tatsachen werden wir zurückkehren. Alles andere ist Realitätsverlust, ein nicht wahrhaben wollen. Die unangenehme Wahrheit wird uns von den Eliten verschwiegen, und viele Bürger wollen es auch gar nicht wissen. Nicht wissen wollen, und erst recht nicht handeln wollen. Durch diese Haltung sind wir da angekommen, wo wir derzeit stehen. Kritische Zeitgenossen nennen dieses Phänomen auch kollektive Korruption. Sie können sich diesem System nicht vollkommen entziehen, aber Sie müssen auch nicht alles mitmachen.
Sie können sich teiweise absichern, unter Berücksichtigung von "echtem" Geld, einer vernünftigen und angemessenen Vorratshaltung, und weiteren Vorsorgemaßnahmen, die dem eigenen Schutz dienen. Die momentane Situation erfordert eine defensive Grundhaltung.
Jede Zeit erfordert eine jeweilige Anpassung. Und dann muss man auch noch durchhalten können, und abwarten. Post nubila phoebus.
In diesem Sinne, viel Erfolg...


14. April 2015
Gefangen im System, Teil II

Wir sind nicht nur in einem ökonomischen Modell der Schuldenwirtschaft gefangen, sondern auch in einem Denkmuster, den diese Art von Ökonomie hervorgebracht hat. Unser System verlangt nach einer stetigen Kreditausweitung, da sonst die alten Schulden nicht mehr bedient werden können.
Man sollte annehmen, dass eine Ökonomie irgendwann gesättigt sein sollte, dass irgendwann alle Bedürfnisse einmal befriedigt sein werden, und es dann auch keines Wachstums mehr bedarf.


Damit die Bedürfnisse aber niemals abreisen, hat man schließlich das moderne Marketing „erfunden“. Wenn es keine Bedürfnisse mehr gibt, müssen welche geschaffen werden. Es entsteht, zumindest partiell, eine Überflussgesellschaft. Kennzeichnend für solche Gesellschaften ist immer eine Verschwendung von Ressourcen, Dekadenz und eine Abkehr von jeglicher Vernunft.

Handlungen dienen keinem Zweck, sondern mutieren zum Selbstzweck. Trotz allen technischen Fortschritten der jüngeren Zeit hat sich die Gesellschaft nicht weiterentwickelt, weder mental, noch intellektuell. In der Renaissance wurden die antiken Philosophien wieder ausgegraben, später während der Aufklärung dem Zeitgeist angepasst, um schließlich bei den Humanisten die vorläufig letzte Entwicklungsstufe zu erfahren. Bereits in der Antike stelle ein bekannter, in manchen Punkten jedoch umstrittener Philosoph fest, dass Bedürfnisse in drei Kategorien einzuteilen wären:
Die, die natürlich und notwendig sind. Die, welche natürlich sind, jedoch nicht notwendig - und schließlich die, die lediglich einer „leeren Meinung“ entspringen.

Dass natürliche und notwendige Bedürfnisse befriedigt werden müssen, drückt Paul C. Martin in seiner These von der „Urschuld“ des Menschen aus. Diese Urschuld spielt in der Betrachtung von Martin‘s populär gemachten „Debitismus“ eine zentrale Rolle. Martin definiert übrigens unsere (real existierende) Volkswirtschaft als Summe aller Schuldverhältnisse, nicht als Summe aller Güter und Dienstleistungen. Wir werden später noch darauf zurück kommen.
Wenn wir das Handeln der Menschen im Allgemeinen betrachten, so dürfte als Antrieb des Handelns, dem Bedürfnis, in den meisten Fällen eine „leere Meinung“ dahinterstehen. In der Antike war Vernunft bzw. vernünftiges Handeln eine Tugend. Die Vernunft gebietet es, rational zu handeln.
Die (rational unbegründete) „leere Meinung“ kann demnach auch schädliche Auswirkungen bewirken. Eine gedanklich vollgemüllte Gesellschaft ist inhaltlich hohl, und höhlt sich weiter aus.

Eine durch Fremdsteuerung indizierte Lenkung der Bedürfnisse lässt sich so streuen, dass die unterschiedlichen, gesellschaftlichen Gruppierungen zu keinem Konsens mehr finden. Eine Gesellschaft kann sich nur über verbindende, gemeinsame Werte definieren.
Es stellt sich die Frage, welche persönlichen Konsequenzen jeder für sich daraus zieht. Die Fragen sind nicht neu, sie werden seit der Antike gestellt, und fast zu jeder Zeit scheinen die Leute in ihrem jeweiligen System gefangen gewesen zu sein. Neu hingegen scheint zu sein, dass heute selbst die Bildungselite (bzw. diejenigen, die sich dafür halten) sich ihrer wahren Situation gar nicht bewusst sind.

Um am Ende nochmals auf die Abhandlung des Debitismus zurückzukommen:
Die Ökonomie als Summe aller Schuldverhältnisse zu betrachten macht theoretisch Sinn, solange es kein Limit bei den Schulden gibt. In der Realität gibt sich eine Barriere die da heißt, dass Schulden (irgendwann) zurückzuzahlen (bzw. die Forderungen abzuschreiben) sind. Am Ende reduziert sich die Ökonomie doch wieder auf die Summe aller Güter und Dienstleistungen. Alles andere sind Luftblasen, die platzen werden.
Wenn die Illusion und der Glaube zerstört ist, wird die Menschheit auf den Boden der Tatschen zurückkehren. Die Bedürfnisse werden sich wieder auf das das Natürliche, teilweise sogar auf das Notwendige reduzieren. Das Schuldenwirtschaftssystem und die Auswirkungen auf die Gesellschaft sind eng miteinander verknüpft. Eine Änderung hier (sprich: Crash) wird eine Änderung dort (sprich: Gesellschaft) zwangsläufig mit sich bringen.



12. April 2015
Link: Zerstörung nationaler Identität


9. April 2015
Gefangen im System

Was bewegt Leute, bestimmte Dinge zu tun?
Zunächst muss ich mich ebenfalls fragen, warum ich Dinge tue, oder eben nicht.
Ist es rationales Handeln? Wenn ich mir die Welt so betrachte, dann eher nicht. Ich ertappe mich oft selbst ebenso dabei, nicht rational zu handeln. Ich kann versuchen mir einzureden, dass es einen Grund gäbe, und irgend etwas Sinnvolles stehe schon dahinter. Wirklich?
Wenn es das wäre, dann gäbe es wahrscheinlich effizientere Wege. Gemachten Blödsinn kann man bestenfalls noch unter dem Konto „Erfahrungen“ auf seiner „Haben-Seite“ verbuchen, aber auch jeweils nur einmal.

Unser Geld geht vor die Hunde, dieses Gefühl haben mittlerweile die meisten Leute.
Vor zehn Jahren war das noch anders, da glaubten die meisten noch an den Euro. Und daran, dass die Regierung in absehbarer Zukunft einen ausgeglichenen Haushalt ohne neue Schulden hinbekommt, und an die Zukunft Europas.

Heute machen sich Leute mit Sparguthaben eher Sorgen, wohin mit dem Geld. Dass die finanzielle Repression das Geld auf den Konten auffrisst, hat sich herumgesprochen.
Sparen, einfach so, macht keinen Sinn. Die „Besserverdiener“ sind so mit ihrer Erwerbsarbeit beschäftigt, dass sie das Geld gar nicht richtig ausgeben können. Außer, sich eine überteuerte Immobilie zu gönnen, überdimensionierte Autos zu fahren (um in die Arbeit zu gelangen und seine Einkäufe zu erledigen benötigt man in der Stadt schon ein Offroad-Vehikel mit vielen Pferdchen unter der Haube. Nachdem man das sauer verdiente Geld nicht verrecken lassen will, bringt man es lieber schnell noch unter die Leute.

Eigentum anzuhäufen, um in schlechten Zeiten oder im Alter davon zehren zu können, das war der ursprüngliche Sinn des Hortens. Mutige horten nicht bzw. weniger, und investieren lieber.
Der Unterschied zwischen Sparen und Investieren liegt darin, dass mit investiertem Kapital gewirtschaftet wird, mit allen dazu gehörenden Chancen und Risiken.

Was sich noch nicht ganz so deutlich herumgesprochen hat: Echte Vermögenswerte können nur aus Eigentum bestehen. Geld ist ein Schuldtitel, kein verbrieftes Eigentum.
Titel einzureiben, egal ob Eigentumsansprüche oder Schulden, bedarf immer auch einer Macht.
Bei Schuldtiteln, die nicht einbringbar sind, weil der Schuldner über kein Eigentum (mehr) verfügt, hilft auch die Macht (hinter dem Gläubiger) nicht mehr. Die Macht wird auch nur dann aktiv, wenn sie von einen der Parteien „bezahlt“ werden kann. Die Macht hält sich immer schadlos.
Damit ist alles Wichtige bereits gesagt. Handeln müssen Sie selbst.
Die sicherste Anlageform ist die, über welche sie selbst die absolute Macht und neingeschränkte Kontrolle darüber ausüben können.

Bei Ansprüchen und Anwartschaften muss es IMMER eine Gegenpartei geben, die diese Einlösen.
Solange mehr Leute in so ein System eintreten, als austreten, funktioniert dieses Spiel sehr gut. Sobald sich das Verhältnis umdreht, bricht es zusammen.

Die Bevölkerung ist jedoch nicht nur im gesellschaftlichen oder monetären System gefangen, sondern auch mental in ihrer Gedankenwelt. Davon im nächsten Beitrag...


31. März 2015
Eigentum verpflichtet? Zum Betrug!

Soros investiert 1 Mrd in die Ukraine, aber NUR wenn wir alle dafür haften
Diese Story ist exemplarisch dafür, wie es oftmals abläuft. Den Investoren sind die Risiken bewusst, und möchten sie deswegen nicht eingegehen.
Auf der anderen Seite möchten sie die Chancen auch nicht verpassen. Freeman hat kürzlich sinngemäß definiert:
Sozialismus: Gewinne werden sozialisiert, und Verluste werden sozialisiert.
Kapitalismus: Gewinne werden privatisiert, Verluste werden privatisiert.
Wobei Finanzprodukte es durchaus ermöglichen, dass Gewinne und Verluste bei unterschiedlichen, privaten Parteien auflaufen. Das ist das Prinzip, nach dem Hedgefonds
arbeiten. Wenn hinter der "privaten" Partei jedoch arglose Sparer oder Versicherungen (welche die Risiken des normalen Bürgers absichern sollen) stehen, dann nimmt das Ganze betrügerische Dimensionen an. Es ist im Sinne der Freiheit nichts dagegen einzuwenden, wenn Zocker unter sich bleiben, wenn sie derartige Geschäfte machen wollen.
Der Sparer oder der Versicherte will jedoch keine Risiken eingehen, sondern eben diese vermeiden. Das ist der Sinn einer Versicherung.
Nicht umsonst war früher der Bereich Investmenbanking abgetrennt von den Geschäftsbanken.
Es muss auch nicht verwundern, dass die Reichen immer reicher werden, und die Masse immer weniger besitzt.
Das Betrugssystem ist so einfach, wie auch effektiv: Gewinnchancen und Verlustrisiken werden asymmetrisch aufgeteilt, den Rest erledigt die Zeit.
Der kleine Mann kann in einem solchen System en long nur verlieren, egal was er tut. Die einzige Change wäre es, aus dem System komplett auszusteigen.
Dass das nicht geht, dafür sorgt schon unser Staat. Da ein Komplettausstieg nicht nicht praktikabel ist, bleibt nur der partielle Ausstieg. So etwas wie eine sichere Anlage gibt es nicht mehr, nicht in einem manipulierten Markt. Der einzige Vorteil liegt noch bei denen, die die Manipuilationen erkennen, und entsprechend handeln.
Die Gegner von Kapitalismus, oder auch Sozialismus, betrachten bei Ihren Überlegungen meist nicht, dass weder beim einen, noch beim anderen System die Spielregeln eingehalten wurden. Betrug und Korruption und Machtmissbrauch bringen jedes System zu Fall.


27. März 2015
Saudi Arabien bombardiert den Jemen, Griechenland droht immer noch die Staatspleite...

Der GW-Abstrurz hat andere Schlagzeilen in den Hintergrund gedrängt. In der arabischen Welt ergibt sich ein weiteres Spannungsfeld, das militärische Ausweitungen mit sich bringt. Der Nahe Osten ist fragil wie lange nicht mehr. Auswirkungen auf Europa sind nicht nur anzunehmen, sie sind so gut wie sicher. Die zunehmende Instabilität Europas kann auch nicht mehr verleugnet werden. Nach den Griechen wird Frankreich seine ökonomischen Probleme servieren. Das gibt der Eurokrise eine neue Dimension. England indessen scheint sich von der EU vollkommen abkoppeln zu wollen.
Prognose: EU und der Euro sind tot.

Stichpunkte zum Germanwings-Absturz:
Jedes neue Ereignis muss zunächst anhand der bisherigen Erfahrungen eingeschätzt werden. Das Szenario mit der höchsten Wahrscheinlichkeit wird mit höchster Priorität verfolgt. Wenn ein Flieger abstürzt, ist menschliches oder technisches Versagen die erste Annahme. Ein Attentat wäre erst die nächste Vermutung in der Wahrscheinlichkeit.
Den Berichten zufolge geht man nun davon aus, dass der Airbus absichtlich gecrasht wurde. Was fehlt, ist ein plausibles Motiv.
Piloten sind keine debilen Deppen, die nicht wissen, was sie tun. Es muss also ein Motiv geben. Depression mit Suizit als Folge ist zu mager, da muss es mehr geben.
Der Pilot hat mindestens eine weitere Person an Bord bewusst in den Tod mitnehmen wollen. Kolateralschäden werden in Kauf genommen, wenn es ein Anschlag war, dann hat der irgendjemanden oder irgendwas gegolten.
Wer sagt eigentlich, dass es unbedingt der Co-Pilot gewesen sein muss? Konzentrieren sich die Ermittlungen die falsche Richtung?

Dann gibt es noch weitere Merkwürdigkeiten. Die Ergebnisse des Voicerecorders wurden offensichtlich "geleaked", die NYT hat etwas losgetreten, was sonst vielleicht vertuscht worden hätte sollen. Für meinen Geschmack steht der Schuldige ein wenig zu früh fest, man hat der Öffentlichkeit jemanden präsentiert, damit Ruhe ist.
Nebelkerzen, um von der Wahrheit abzulenken? Wäre ja nicht das erste mal. Pech nur, dass in der Hektik meist immer Fehler gemacht werden.


26. März 2015
Edelmetalle behaupten sich

Gold hat heute morgen die 1200 $ Marke zurückerobert, in € liegen wir bei etwas unter 1100,-
Damit bestätigt sich unsere bereists länger gehegte Einschätzung, dass der Goldpreis so um die 1200,- $ "gemanaged" werden soll.
Für Zocker sind Assets, die sich nicht bewegen, vollkommen uninteressant. Schwankungen von +/- 10% bedeuten am Edelmetallmarkt absolut nichts.
Wer den Markt kennt und langfristig beobachtet hat, weiß, dass eine Volatilität in dieser Bandbreite "normal" ist und keinen Trend signalisiert.
Bei Einsteigern lösen solche Veränderungen bei der Kursentwicklung teilweise schon Panik aus.
Börsenkommentare über Aktenindizes sind manchmal ebenso sinnfrei. DAX ein paar Punkte rauf oder runter am Tag ist für den Normalanleger ebenso bedeutungslos.
Da gibt es noch so etwas, das sich Hochfrequenzhandel nennt. Müsste m.E. unterbunden werden, da es keinerlei ökonomischen Sinn für die Realwirtschaft macht.
Ein paar Zocker am Markt schaden der Realwirtschaft wahrscheinlich nicht. Bedenklich wird es immer erst dann, wenn Finanzinstrumente keinen Bezug mehr zur Realwirtschaft haben.

Germanwings Tragödie:
Nach eigenen Recherchen (NUE) sind keine Auffälligkeiten im Bereich Gepäck- oder Passagierabfertigung zu erkennen.
Dass sich Terroristen unter den Fluggästen befanden, ist demnach unwahrscheinlich. Wenn, dann nur innerhalb der Crew.
Nach den Meldungen befand sich der Flieger vor dem Absturz in einem "kontrollierten Sinkflug". 1000 m/min, das sind etwa 3300 ft/min, sind schon etwas heftig, doppelt so stark wie ein gewöhnlicher Sinkflug. Plausibler Grund für einen solchen "kontollierten" Sinkflug ist eigentlich nur ein Druckverlust in den Kabinen.
Aber warum dann gleich auf 2000 m? Für eine (gerade noch) ausreichende Sauerstoffversorgung, und anbetrachts der Tatsache, dass auf alpines Gebiet zugeflogen wird, sollten 3500 bis 4000 m keinesfalls unterschritten werden. Zynischerweise könnte man hier eher von einem "kontrollierten Absturz" reden.
Nun aber genug davon, sonst geht es stark in Richtung wilde Spekulation. Warten wir ab, was noch alles ans Tageslicht kommt.

Nachtrag 9:00 Uhr:
In den Medien wird berichtet, dass einer der Piloten das Cockpit verlassen hatte und danach quasi ausgesperrt war. Die ganze Sache stinkt langsam doch...

Nachtrag 16:00 Uhr:
Laut Mainstreammedien ist es nun Gewissheit, dass der Co-Pilot die Kontrolle über die Maschine erlangte und absichtlich zum Absturz brachte.
Damit ergibt sich für die Angelegenheit eine vollkommen neue Brisanz. Selbstmord-Attentäter? Riecht streng nach islamistischen Hintergrund!
IS-Gotteskrieger-Schläfer mitten in unserer Gesellschaft? Und warum wussten die Amis als erstes, was passiert war?
War die Aktion am Ende von westlichen Geheimdiensten initiiert worden. Was soll damit ausgelöst werden? War PEGIDA etwa auch kein Zufall?
Ist mit der MH 370 das gleiche passiert? Es darf spekuliert werden, jetzt gibt es tatsächlich viele, viele ungeklärte Fragen...

25. März 2015
Topthema: A 320 Absturz

Alle gackern, aber keiner weiß etwas Genaues.
In den deutschen Mainstream-Medien Sondersendungen und Reportagen, die Alternativmedien wittern gar schon einen Terroranschlag.
Merkel macht auf betroffen, und ein paar Bundesminister müssen auch gleich schnell vor Ort sein - um was zu tun?
Genau, was sollen sie tun? In den Trümmern rumstochern und mithelfen ganz bestimmt nicht. Dafür gibt es Einsatzkräfte.
Viel Rummel, für wenig!
O.k., da ist wieder einmal ein Flieger abgestürzt. Für Familien und Angehörige, die davon betroffen isnd, ist das sicherlich tragisch.
Für die Allgemeinheit? So what. Verkehrstote sind nichts außergewöhnliches, die Benutzung von Technik fordert einen Tribut. Und die Nichtbenutzung erst Recht.
Rein statistisch gesehen (hatten wir das nicht erst gestern?) ist so etwas ab und zu eben fällig. Genauso wie Erdbeben, Überschwemmungen, und wer weiß nicht Alles.
Nicht alles ist beherrschbar oder kontrollierbar. Ein Restrisiko bleibt immer. Viele Unfälle wären vielleicht vermeidbar gewesen, hinterher ist man immer schlauer.
Und so macht es auch durchaus Sinn, die Absturzursachen zu erforschen. Nicht, um das Geschehene Rückgängig machen zu können, sondern um zu Lernen und Risiken für die Zukunft weiter zu reduzieren.


Manchmal frage ich mich aber, ob solche Lerneffekte oder Erfahrungen überhaupt umgesetzt werden? 150 Unfalltote sind bedauerlich, aber was ist das in Relation zu den Toten, die absichtlich ins Jenseits befördert werden? Durch Kriege und Verbrechen? Dagegen sind wir inzwischen so abgestumpft, dass uns das kaum noch berührt.
Ich haben keine Ahnung, warum die Kiste von Germanwings abgestürzt ist. Dass uns die Medien hemmungslos belügen, ist leider auch eine traurige Tatsache.
Das heißt jedoch nicht, dass die Alternativmedien mit teilweise recht wagemutigen Theorien der Wahrheit näher kommen.
Es gibt keine glaubwürdige Instanz für die Wahrheit, und das ist sehr traurig angesichts der technischen Möglichkeiten, die wir heutzutage haben.
Falls an der These "Terroristen an Bord" etwas dran sein sollte, und die Medien verschweigen uns das, dann sollten zumindest die Sicherheitskontrollen am Boden seit gestern massiv verschärft sein. Das kann ich jedoch, bislang jedenfalls, nicht feststellen.
Wie gesagt, ich weiß nichts, rein gar nichts. Wie und woher auch? Aber ich frage mich: Wie wichtig ist es für mich zu wissen, was da genau abläuft?
Falsche Informationen sind für jemanden dann fatal, wenn er aufgrund dieser Informationen Entscheidungen trifft, die für sein weiteres Leben erhebliche Auswirkungen hat.
Erfreuen wir uns an den schönen Dingen, die uns bleiben: Sol lucet omnibus...


24. März 2015
Ein himmelschreiender Schwachsinn - Susanne Kablitz-Blog anlsässlich des „equal pay day“
Statistik-Fetischisten sind ein Greul für jeden Individualisten. Was interessiert mich ein statistischer Mittelwert bei Belangen, von denen (nur) ich betroffen bin?
Wenn statistisch gesehen, soundsoviel Männer mit soundsoviel Jahren einen Herzinfarkt erleiden, gehöre ich (vielleicht irgendwann) entweder zu dieser bedaurlichen Gruppe, oder eben nicht. Dass die Gleichmacher-Idioten nicht fordern, dass aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit jeder erwachsene Mann je einen Drittel an Herzinfarkt erleiden sollte, ist schon erstaunlich. Statisiken sind nützlich, um Trends zu erkennen und Prozesse zu lenken. Die Gleichmacher missbrauchen solche Instrument jedoch, um ihren Wahnsinn durchzusetzen. Einheit statt Vielfalt - wie einfältig! Dass Männer im Durchschnitt mehr verdienen als Frauen muss statsistisch nicht belegt werden, das ist offensichtlich.
Offensichtlich ist aber auch, dass es wesentlich mehr Versorgungsansprüche von Frauen gegenüber Männern gibt, als umgekehrt.
Wenn schon so schwachsinnige Vergleiche herangezogen werden dann wenigstens nicht einseitig.
Gehalt von Männern minus Versorgungsausgleich vs. Gehalt von Frauen plus Versorgungsausgleich. Diese Rechnung macht wohl niemend auf?
Die Familie als Institution und Keimzelle einer funktionerenden Gesellschaft hat ausgedient. So zerstört man eine Gesellschaft, ganz ohne Waffengewalt.
Die Etablierung von Vollidioten innerhalb unserer Gesellschaft ist offensichtlich die neue Geheimwaffe, und es funktioniert anscheinend sogar...


23. März 2015
Wir wollen Demokratie ohne Faschismus

Interessante Betrachtung von "Freeman", wobei ich in diesem Zusammenhang nicht unbedingt den Begriff "Faschismus" verwenden möchte.
Worin Freeman Recht hat ist die Tatsache, dass es sich bei unserem System um eine gigantische Betrugsmaschinerie handelt, in der Risiken und Chancen konträr zueinander aufgeteilt sind. Leider durchblicken die meisten Leute das System nicht, und die Wut entläd sich gegenüber Leuten und Institutionen, die dafür gar nicht verantwortlich sind.


20. März 2015
Blackout wegen Sonnenfinsternis?

Dies als Trigger für den Systemabbruch zu sehen, ist schon sehr ambitioniert.
Besondere Vorbereitungen habe ich deswegen nicht getroffen. Dass die Infrastruktur irgendwann einmal zusammenbrechen kann, damit rechnen wir sowieso.
Ob heute oder morgen, wer weiß das schon genau? Wichtig ist nur, damit umgehen zu können, wenn es denn eintreten sollte.
Wer sich damit gedanklich bereits vorher auseinander gesetzt hat, und auch gewisse Vorsorgemaßnahmen getroffen hat, ist im Vorteil.
Fatal ist nur die Einstellung, dass ungewöhnliche Ereignisse nicht eintreten können, und, dass uns der Staat schon bestützten oder retten wird.


18. März 2015
Der Untergang unseres Finanzsystems

eine kurze, nüchterne Zusammenfassung der gegenwärtigen Ist-Situation.


11. März 2015
Euro schmiert gegenüber dem Dollar ab

Das "Anwerfen der Notenpresse" durch Draghi scheint nicht spurlos zu gehen.
Den Untergang des Euros zu prokalmieren, wäre noch etwas zu früh. Erstens war der Kurs des Euros nach dessen Einführung auch grottenschlecht, zu Beginn des neuen Jahrtausends sogar deutlich unter Parität, zweitens sind die Fundamentaldaten in Amiland keineswegs besser als in Europa. Hier spielt die Marktpsychologie eine Rolle, die Erwartungshaltung der Akteure, und natürlich die Strippenzieher an den Finanzmärkten, die die Märkte manipulieren.
Zum richtigen Crash braucht es noch weiterer Auslöser. Bisher funktioniert die Salamitaktik noch. Für den Euro-Bürger heißt es vorerst, den weiteren, schleichenden Kaufkraftverlust hinehmen zu müssen. Die Effekte des niedrigen Ölpreises sind inzwischen verpufft.


10. März 2015
Geldmenge M3, Entwicklung seit 1998

hier noch die Linkadresse, wo diese Charts generiert werden können:
http://www.ariva.de/geldmenge_m3/chart (nicht verlinkt, muss per copy & paste in den Browser übertragen werden)




Bis ca. 2009 ist die Geldmenge M3 stetig (exponetiell) gestiegen, ab 2012 wieder moderat. Bitte beachten, dass die Ordinate nicht linear ist.
Verbraucherpreisindex sowie Börsenindizes sind relativ dazu. Die Verbraucherpreise korrelieren dabei relativ gut mit der Geldmenge.
Eine neue Dynamik bei der Geldmengenausweitung scheint sich gerade abzuzeichnen.


9. März 2015
Athen wartet auf Geld...

Ohne Einblick in die Bücher auch keine Überweisung der nächsten Tranche. Die Gefahr der deklarierten Staatspleite, und damit verbunden, Euro-Austritt ist noch nicht vom Tisch.

- Euro fällt gegenüber dem Dollar, Parität in Sichtweite.
- Nemzow-Möder gefasst? Ging etwas sehr schnell. Islamisten? Viele Fragezeichen!
- Deutschlands Exportmotor (in EU) stottert etwas, das Jahr hat schwach angefangen...
- ... aber dafür startet Draghi ab heute das Wahnsinns-Anleihen-Aufkauf-Spiel. Sintflut des frischen Geldes. Den Aktienkursen tut das "gut"!

Britischer Forscher: EU-Politik in der Ukraine war „Dummheit im großen Stil
“ (DWN)
Putin habe kein Interesse an einem Krieg - das sei das letzte, was er braucht.
Natürlich braucht Russland keinen Krieg, die hätten genug damit zu tun, das Land auf westlichen Standard zu industrialisieren.
Ursprünglich hatte Putin eine Partnerschaft mit Deutschland und den führenden Industrieländern Europas im Sinn. China ist nur die 2te Wahl.
Wer den Krieg braucht, sind die Amis, weil sie wirtschaftlich am Arsch sind, und weil sie dabei sind, ihre Vormachtstellung in der Welt zu verlieren.
Wirtschaftlich gesehen, wäre Russland der bessere Partner für Deutschland gewesen. Wir haben die Technik, Russland die Rohstoffe.
Das hätte für die nächsten Jahrzehnte für beide Seiten eine win-win-Situation ergeben können.
Die Ukraine wurde ganz bewusst destabilisiert, die Masche und die Handschrift dahinter kennen wir anhand zahlreichen Beispielen.
Stattdessen haben wir nun TTIP und andere Krätze. Wer es noch nicht bemerkt haben sollte: Europa wird gerade ebenso destabilisiert.
So saublöd können sich Politiker normalerweise gar nicht sein, als dass sie das nicht durchblicken würden. Alles inszeniert. Und die "Lügenpresse" hilft dabei.


5. März 2015
Deutschland 2017: Monarchie oder Autokratie?
Dieser Artikel steht nicht auf hartgeld.com, sondern wurde bei opposition24.de gefunden.
Monarchisten hat es bei uns schon immer gegeben, unabhängig von einer etwaigen Demokratiemüdigkeit.
Das System hat abgewirtschaftet, ein Paradigmenwechsel steht zweifelsohne bevor. Dass es ausgerechnet in diese Richtung gehen sollte, ist zwar nicht vollkommen ausgeschlossen, zeichnet sich aber derzeit nicht ab. Der gegenwärtige Trend geht immer noch in Richtung totalitärer "Sozialismus" unter einer planwirtschaftlichen Finanzpolitik.
Was unsere Grundordnung faktisch nicht (mehr) ist: Weder freiheitlich, noch demoktartisch! Das steht nur noch auf dem Papier, die Realität sieht anders aus.
Die Bevölkerung ist mehrheitlich wahrscheinlich nicht einmal demoktratiemüde, sie erkennen nur, dass Wahlen nichts verändern.
Was außerdem derzeit noch verloren geht, ist die "Ordnung". Der Staat nimmt seinen primären Aufgaben nicht mehr wahr. Die Ordnung ist dem Deutschen wichtiger als die Freiheit, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Wenn Chaos herrscht, nimmt das Volk jede Herrschaftsform an, die eine Wiederherstellung der Ordnung verspricht. Sollte der Crash chaotisch ablaufen, ist alles möglich.


4. März 2015
Deutschland profitierte vom Euro wie kaum ein anderes EU-Land?

Diese Aussage wird von manchen unserer Politiker immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragen. Kommt darauf an, wie man es sieht.
Die Bundesregierung(en) haben in gewisser Weise davon tatsächlich "profitiert", indem, neben Geld (das der Bevölkerung), auch die hauseigenen Probleme exportiert wurden. Vor 15 Jahren sah es mit dem Bundeshaushalt noch ganz anders aus. Ohne Effekte, die mit der Währungsunion einhergingen, stünde Deustchland nicht so "gut" da, wäre selbst am Rande der Pleite wie nun Griechenland. Deutschland kann sich heute quasi zinslos finanzieren, dem Euro sei Dank. Deustchland hat auch eine verhältnismäßig niedrige Arbeitslosenquote, Dank "Lohndumping" und - natürlich auch dem Euro, der die Exporte unterstützte. Profitiert hat nicht Deutschland als solches, jedenfalls nicht seine Bürger, sondern die hier ansässigen, multinationalen Konzerne, und auch ein wenig noch, die mittelständische Exportwirtschaft.
Vor ca. 15 Jahren sah der lieare Forecast für unsere Republik noch ganz anders aus, hier ein Link zu einem Artikel, dem diese Annahmen zugrunde lagen:
"Der Tsatziki-Effekt"
Ironischerweise ist der Titel heute passend zu den aktuellen Ereignissen, wenn auch damals nicht so gedacht.
Wenn Sie diesen Artikel durchlesen werden Sie vielleicht denken, dass die damalige Projektion in die Zukunft vollkommen daneben lag.
Ist es aber nicht, denn die Probleme sind tatsächlich so eingetreten, wenn auch in verlagerter Form.
Die Union hat vor langer Zeit einmal den Wahlslogan gebracht: "Sozial ist, was Arbeit schaft!" Arbeit haben die uns genug "geschaffen", nur leider nicht den dazugehörenden Wohlstand. Arbeitslohn auf Sozialhilfenieveau, teilweise darunter. Ich bin kein Fan von Umverteilung oder Sozialismus, aber das hier hätten wir ohne "Vollbeschäftigung" auch erreicht. Arbeit muss sich lohnen, tut es aber nicht. Wir sind auf die Griechen "sauer", weil die "nichts arbeiten" und wir sie durchfüttern müssen, und die Griechen sind auf uns sauer, weil wir genügend Arbeit haben (ihnen die Arbeit wegnehmen) und uns, vermeindlich, im Wohlstand "suhlen".
Wir sehen, der Euro war ein geniales Projekt: Um alle EU-Bürger insgesamt zu schädigen!

Bald hauen wir uns die Köpfe gegenseitig ein, während sich die Profiteure heimlich aus dem Staub machen.

2. März 2015
Wer hat Nemozow ermorden lassen?

Außer Gerüchte gibt es bislang nichts. Un ob der Fall jemals geklärt werden wird, steht in den Sternen.
Lässt Putin seine politischen Gegner beseitigen? Welche Rolle spielte Nemozow wirklich? Hatte die CIA ihre Finger im Spiel?
Dass Russland keine echte Demokratie ist, und Putin kein waschechter Demokrat, sollte uns klar sein. Denn wäre Russland eine echte Demokratie, wäre sie inzwischen ebenso vom Möchtegern-Imperium infiltriert. Die "goldene Kamera" für das verbrecherischte Regime kann den derzeitigen Machtblöcken gleichermaßen verliehen werden.
Auf der Strecke bleiben, so oder so, immer nur die jeweiligen Bürger dieser Staaten.


Inflation in Sicht
Die Teuerungsrate hat wieder zugenommen, obwohl Heizöl und Sprit immer noch relativ günstig ist.
Wenn nun auch noch der Ölpries anzieht, haben wir wieder eine ordentliche "Warenkorb"-Inflation. Langfristig schlägt die Gelddruckorgie auch auf die Verbraucherpreise durch.
Was macht die EZB dann? Etwa die Zinsen anheben? Für die verhunzte Geldpolitik gibt es keine Rettung, einzige Lösung, man gibt es auf.


Wirtschaftsheorie:
Was machen unsere lieben Freunde von der Freigeld-Fraktion? Erstaunlich still ist es geworden, nun, wo wir faktisch tatsächlich Minuszinsen haben.
Ach ja, es fehlt ja noch die Bodenreform. Kommt vielleicht auch noch, löst dann aber ebenfalls nicht die Probleme...


24. Februar 2015
Neues Geld

In den Medien wurde die Einführung der neuen 20 € Banknoten angekündigt. Ein Leser fragte daraufhin, welchen Sinn das machen würde.
Als offizieller Grund für das neuen Design wird die Fälschungssicherheit genannt. Ist irgendwie ja auch plausibel, oder nicht?
Der Insider und Kenner des Geldsystems vermutet in seiner "Verschwörungstheorie-Paranoia", dass noch mehr dahinter stehen könnte.
Die Logistik der Geldscheindruckereien hat sich gemäß Insiderinfos nach 2008/2009 erhöht. Es steht fest, dass an neuen Banknotendesigns gearbeitet wurde. Nicht 100%ig bestätigt hingegen wurde der Verdacht, dass die nationalen Notenbanken "heimlich" bereits neue, nationale Währungen als Backup für den Fall eines Euro-Crashs drucken haben lassen. Es währe ein Wahnsinn, wenn sie es nicht getan hätten. Die erste These wäre: Die neuen Banknoten dienen als Alibi.
Die Zentralbanken haben ein Monopol auf das Drucken von "Fiat-Falschgeld". Nachdem die Notenbanken sowieso hemmungslos "drucken" und die Währung damit gegen die Wand fahren, ist der volkswirtschaftliche Schaden durch das "zusätzliche Falschgeld" eher gering. Beide Produkte werden ohne einer Wertdeckung in Umlauf gebracht, wobei das "falsche" Falschgeld wenigstens nicht noch den Nachteil hat, irgendwo als Schuldentitel verbucht werden zu müssen. Der Besitzer einer gefälschten Banknote läuft aber Gefahr, dass er das Ding abschreiben muss, wenn offensichtlich. Soll das neue Banknotendesign den Bürger davor schützen? Lassen wir das einmal als zweite These so stehen.
Dann aber noch die folgende Überlegung: Die Fraktion der "Bargeld-verbieten-woller" sollten ein Interesse daran haben, dass die Fälschungssicherheit, und damit das Vertrauen der Bürger in Bargeld-Noten gering ist. Vertrauen ist das A&O bei Papierwährungen, und das insbesondere bei "Fiat".
Das veranlasst uns zu These 3, Ablenkungsmanöver, damit der grottenschlechte Gesamtzustand dieser Kunstwährung nicht gar so arg in Augenlicht fällt.
Egal ob neue oder alte Scheine, die Qualität ändert sich dadurch nicht wirklich...


Anlagenotstand, wirklich?
Als nach der Finanzkrise auch die EZB mit QE begann, rätzelten wir, wohin das neue Geld gehen würde.
Nachdem es vorher den Bondmarkt erwischt hatte, schlossen wir diese Assetgruppe aus. Blieben Edelmetall und Aktien, in Ländern wir Deutschland auch der Immomarkt. Wie wir heute wissen, haben die Edelmetalle davon nicht profitiert. Insofern besteht hier ein Nachholbedarf, hingegen beim Aktienmarkt und bei den Immobilien eine Blasenbildung zu vermuten ist, die jederzeit platzen kann. Antizyklisch agierende Anleger sollten demzufolge den Edelmetallsektor favorisieren. Wann die Rallye bei den Aktien oder Immos endet, weiß natürlich niemand von uns. Otto-Normalo findet so langsam wieder Gefalllen an Aktien, während er Edelmetall weiterhin verschmäht. (Hat bei Gold 1400,- € plus zugeschlagen, und ist bei unter 1000,- € inzwischen wieder ausgestiegen.) Der Normal-Depp steigt ein, wenn sich die Kurse kurz vor dem Höhepunkt befinden, das ist schon fast wie eine Bauernregel.


23. Februar 2015
Alles in Olivenöl?

Nach den letzten Meldungen der Maintream-Medien könnte man annehmen, bei dem Ding mit Griechland wäre nun alles in Butter.
Die "Anschlussfinanzierung" scheint ja so gut wie sicher zu sein, wenigstens eine Überbrückung für die nächsten 4 Monate.
Doch derweil tickert folgende Meldung im Netz: Wie das griechische Statistikamt ELSTAT mitteilte, ist der unbereinigte nominale Umsatz in der griechischen Industrie im Dezember 2014, um -8,9% zum Vorjahresmonat gesunken.
Wie will ein überschuldeter Staat, dessen Wirtschaft gerade vollkommen abschmiert, seinen Schuldendienst leisten?
Der GREXIT ist die einzig sinnvolle Lösung, aber offensichtlich will man den nicht, zumindest nicht mit Vorankündigung (siehe Blog vom 17. Februar)
Für mich ist diese Option noch lange nicht vom Tisch, doch wenn das kommt, dann wieder einmal vollkommen überraschend. Das Spiel kennen wir ja bereits.

Eine B5 aktuell Meldung, die auch nicht gerade zuversichtlich stimmt: Man möchte den Zivilschutz ausbauen, der seit dem Ende des kalten Krieges vernachlässigt wurde.
Wer rechnen kann: Ausbau von Zivilschutz plus Aufrüstung ist gleich Kriegsvorbereitungen.

Dann noch in B5aktuell: Jugendämter in Deutschland nehmen immer mehr Kinder aus "Problemfamilien" weg und geben sie in "staatliche" Obhut.
Nicht nur, dass sich der Drecks-Nanny-Staat in inzwischen in viele Sachen einmischt, die ihn nichts angehen, er veruntreut auch noch Steuergelder und schustert diese der Sozialkomplex-Mafia zu. Die "entführten" Kinder werden nämlich nicht von staatlichen Stellen betreut, sondern an private Trägerorganisationen weitergereicht. Im BR5 Beispiel wurde von einem 15-jährigen Mädchen berichtet, das bei "Pflegeeltern" in Polen abgeladen wurde. (Das Mädchen hatte keinerlei Bezug zu Polen!). Die Sozialmafia kassiert bis zu 6000,- € pro Kind vom Staat, die polnischen "Betreuer" erhalten davon etwa 10%. Tolles Geschäftsmodell, könnte auch von der Camorra stammen.
6000 Eier zahlt das Jugendamt pro Kind, das hat nicht einmal ein sogenannter "Besserverdiener" bar Kralle, und muss damit noch seine gesamte Familie versorgen.
Der ganze sozialindustrielle Komplex ist mafiös und gehört abgeschafft, die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.
Der Staat (sowie das mit ihm verbandelte Finanzsystem) hat als Institution abgewirtschaftet.


19. Februar 2015
Moskaus Problem: Es muss mit Schwachköpfen und Vasallen verhandeln!

Man muss für Putin nicht unbedingt Sympathien hegen, aber eines muss man ihm zugestehen: Er ist wenigstens intelligent!
Als "Putin-Versteher" meine ich, dass ich nachvollziehen kann, was dieser Mann sagt und was er tut, auch wenn ich damit nicht einverstanden sein sollte.
Bei manch anderen Politikern muss ich feststellen, dass ich sogar mit meinem Hund mehr gemeinsame Denke habe als mit diesen Kretins.

17. Februar 2015
GREXIT mit Ankündigung?

Bislang keine Einigung mit der Eurogruppe. Wie es mit Griechenland weiter gehen sollt, ist scheinbar vollkommen offen. Scheinbar!
Derweil plündern die Sparer ihre Konten und legen sich die Euros lieber "unter die Matratze". Falls es zu einer Wiedereinführung der Drachme kommen sollte, würde diese dramatisch gegenüber dem Euro abwerten. Der "Gag" an einer Währungsreform ist aber, dass sie für die Bevölkerung überraschend kommen muss, um die bestmögliche "Effizienz" zu entfalten. Die Quasi-Ankündigung lässt also folgende Schlussfolgerungen zu: a) Der GREXIT ist keine Option und wird daher nicht stattfinden - oder b) die Auswirkungen des Bankruns werden in Kauf genommen bzw. sind sogar gewollt. Nach einer Währungsreform besitzen die Euro-Horter Kaufkraft, was auch eine Devisenkontrolle nicht ganz verhindern kann. Da müsste es schon zu einem totalen Euro-Bargeldverbot kommen. Oder möchte man, dass die verbliebenen Euros in Griechenland zu Investitionszwecken eingesetzt werden? Dann müsste sich die Regierung aber schon etwas einfallen lassen. Etwas, was sie bislang nicht geschafft hat.
Jedenfalls ist es "beruhigend", dass seit der letzten Krise das Schuldenrisiko Griechenlands von den Banken und Investoren auf den (europäischen) Steuerzahler übergegangen ist. Und unsere Regierung hat dies alles mitgetragen, gegen die Interessen des eigenen (Wähler-) Volkes, dem es eigentlich verpflichtet gewesen wäre.
Dass unsere Volksverrätertreter sich vornehmlich "anderen" Interessen unterordnen, ist kein Geheimnis.
Was passiert nun mit Griechenland? Wer die Macht hat das durchzusetzen, was in seinem Interesse ist, wird es wissen. Und, was immer das sein mag, es sind nicht die Interessen des deutschen Bürgers. Das Tragische daran ist, wir haben kaum eine Möglichkeit dazu, dem zu entgehen, außer unser "eigenes Süppchen" zu kochen.


Nügida am Rosenmontag - eine Farce
Dort hinzugehen, wäre reine Zeitverschwendung gewesen. Dresden war ein interessantes Experiment, und für Ableger ist die Zeit noch nicht gekommen.
Der Leidensdruck in der breiten Masse ist einfach noch nicht groß genug. Statt Druck abzulassen wartet man lieber, bis der Kessel platzt.
Hoffen wir, dass die Gutmenschen am meisten davon "profitieren", wenn es so weit kommt. Wir können unsere persönlichen Konsequenzen draus ziehen und danach handeln.
Weltverbesserer spielen zu wollen macht meist keinen Sinn. Wenn wir bereits sind, Verantwortung für unser eigens Handeln zu übernehmen, dann dürfen wir das auch den anderen Mitgliedern unserer Gesellschaft zumuten. Unsere Gesellschaft ist gespalten, nehmen wir das als Faktum hin. Und so etwas wie Solidarität funktioniert nur in einer Gruppe von Menschen, die eine ähnliche Wertevorstellung haben. Gegenseitig die Köpfe einschlagen, bringt aber auch nichts. Wir werden also noch eine Zeit lang in einer Parallelgesellschaft leben müssen. Die Auflösung der damit verbundenen Spannungen kann sehr unschön verlaufen, besser das Ganze aus sicherer Entfernung ansehen.
Jedwedes Helfersyndrom vermeiden und ablegen. Die Gesellschaft und deren Ordnung muss sich erst selbst zerstören, um wieder aufgebaut werden zu können. Kräfte und Ressourcen sparen, wir benötigen diese für einen Wiederaufbau, der dann hoffentlich konstruktiv verläuft.
Das Pferd ist tot! Versucht erst gar nicht, es zu reiten...


16. Februar 2015
Waffenstillstand in der Ukraine hält weitgehend?

Offiziell ja, alternative Quellen behaupten etwas anderes.

Islamistischer Terror in Dänemark. Braunschweig sagt Karnevalszug wegen Anschlagsgefahr ab.
Pegida hat einen Stein ins Rollen gebracht. Noch ein wenig weiterer Terror aus der Islam-Ecke, und die vertrottelten Antifa-Gutmenschen
sind diskreditiert.

AfD zieht in die Hamburger Bürgerschaft ein. Aber auch die FDP meldet sich zurück.
Die liberal-libertären Kräfte müssten sich jedoch bündeln, um etwas zu bewerkstelligen.

GREXIT nicht vom Tisch
Prof. Sinn (ifo-Institut) rät den Griechen sogar zum Austritt.
Im Mainstream werden die Stimmen lauter, dass der Euro ein Fehler war. Das Ende des Euro wird also medial schon einmal vorbereitet.
Wir sollten auch vorbereitet sein. Ansprüche aus Zirkulationskredit (das, was sich unzutreffend "Geld" nennt) und alle Derivate daraus soweit wie möglich realisieren.

Vorräte und Notversorgung einplanen. Es ist unaufwändiger und kostengünstiger, als es für manche Zeitgenossen erscheint.
Bei einer First-in, First-out Lagerhaltung ist die Gefahr von Verderb/Verlust gering.
Eine vernünftige Vorratshaltung spart unnötige Gänge/Fahrten zum Supermarkt, falls "wieder einmal etwas vergessen wurde". Alle notwendigen Dinge des Haushalts/Alltags sind vorhanden, unabhängig von Ladenöffnungszeiten. Bei Vorratswirtschaft können Angbote besser ausgenutzt werden und ist daher auch wirtschaftlich.
Der einzige Nachteil für notorisch "klamme" Leute ist, dass das Zeug vorfinanziert werden muss.
Für haltbare Ware, die nicht gekühlt werden muss, gibt es keine vernünftige Ausrede gegen eine Vorratshaltung.
Haltbare Alternativen zu Frischwaren, z.B. Milchpulver, werden i.d.R. nicht als Ersatz für Frischwaren verwendet. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass hier abgelaufene Ware schon einmal entsorgt worden musste. Die Kosten dafür halten sich jedoch in Grenzen und liegen weit unterhalb denen von manch einer unsinnigen Versicherung. Der Knackpunkt einer effektiven Vorratshaltung ist der, sein Verhalten und seine Gewohnheiten entsprechend anzupassen. Zum Backen oder Kochen kann z.B. Milchpulver ohne Weiteres als Frischmilch-Alternative verwendet werden. Es muss unter "normalen" Zeiten ja nicht für den Cappuccino herhalten.
Eine vernünftige Vorratshaltung (ohne paranoider Übertreibung) ermöglicht weiterhin eine ganz normale Lebensführung und Lebensqualität, ohne zusätzlichen Aufwand.
Mit der Zeit spielt sich die angepasste Verhaltensweise ein, so dass sie ganz automatisch abläuft. Die Lebensqualität muss darunter überhaupt nicht leiden.
Denken Sie daran, dass diese Art von Versicherung fast nichts kostet, und Sie im "Schadensfalle" nicht darauf vertrauen müssen, ob die Gesellschaft auch tatsächlich leistet.
So gut unsere just-in-time Logistik auch zu sein scheint, so anfällig ist sie auch. "Tausend mal ist nichts passiert", bis es dann vielleicht doch einmal "zoom" macht.
Wie bereits erwähnt, muss man die Sache nicht unbedingt gleich übertreiben. Es gibt eine enorme Bandbreite zwischen Leichtsinn und Paranoia. Den richtigen Punkt muss jeder für sich entschieden. Die Annahme, dass immer Alles funktioniert ist ebenso unrealistisch wie die Annahme, dass absolut gar nichts mehr geht.


10. Februar 2015
Schicksalsjahr 2015?

Mutti wirbt bei Obama, den Ukrainekonflikt diplomatisch lösen zu wollen, da militärisch nicht zu lösen. "Die "diplomatische" Antwort vom Herrn im Weißen Haus, dass, wenn die Diplomatie versagt, andere Optionen geprüft und eingesetzt werden müssen. In gleiche Horn bläst auch der Kanadier, sogar noch etwas deutlicher.
NA ist geografisch weit genug von der Ukraine entfernt, so dass dort die Bereitschaft zu Zündeln größer ist als hier in Europa. Dass Polen und das Baltikum ebenfalls die eher harte Linie gegenüber Russland bevorzugt, ist beängstigend.
Offen ist ebenfalls noch, wie es mit Griechenland weitergeht. Der GREXIT und ein danch weitergehende Bruch innerhalb der EU ist nicht ausgeschlossen.

Zypern arbeitet militärisch weiterhin mit Russland zusammen, entsprechende Vereinbarungen wurden jetzt verlängert. Vom ebenfalls orthodoxen Griechenland ist ebenfalls eine natürliche Affinität zu den Russen anzunehmen. Die alte, historische Bruchstelle des ehemaligen West- und Oströmischen Reiches darf nicht ganz unterschätzt werden. Diese kulturellen Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten sind immer noch vorhanden.

Das Potenzial für eine Eskalation ist hoch.

Pegida & Co. ist ausgebremst
Der Leibziger OB hat die Legida durch Vorschieben fadenscheiniger Argumente quasi verboten. Auch in den anderen Städen haben die Anti-Pegida Demonstrationen die Oberhand gewonnen, wodurch bedingt auch immer. Fazit: Pegida ist momentan tot. Eine Wiederbelebung macht keinen Sinn, solange es keine Art von "islamischen Terror" bei uns gibt.


Zurück zur Monarchie?
Ich habe bereits gepostet, dass wir das Thema hier eigentlich nicht breit-treten möchten.
Da zur Zeit jedoch wieder einige Leser-Mails diesbezüglich eintrudeln, nun doch ein Statement.
Das Ding mit der Monarchie wird bekanntlich von Herrn Eichelburg auf www.hartgeld.com hochgehalten. W.E. polarisiert hier offensichtlich die Hartgeldgemeinde in Befürworter und Gegner. Ich bin zwar kein Fan und Befürworter eines neuen Feudalsystems, aber ich halte W.E. nicht deshalb für eine "Art von Spinner", weil er zur Zeit sehr vehement die Rückkehr des Feudalsystems in Europa verkündet. Wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich diese Vision auch sein mag, es sollte nicht dazu führen, dass wir uns selbst Denkverbote auferlegen. W.E. trifft zunächst einmal mit seiner Grundthese, die auch ich teile, ins Schwarze: "Die Demokratie (in der gegenwärtigen Form) hat abgewirtschaftet.
Daher ist die Frage, was danach kommt, vollkommen legitim. Wie zuverlässig die Quellen (v.E.) von W.E. sind, kann ich nicht beurteilen. Es gibt sicherlich Monarchisten, die das als Wunschdenken hegen. Betrachten Sie die Angelegenheit doch einmal locker. In jedem System kann man eine Sache entweder gut machen, oder miserabel.
Das gegenwärtige Problem liegt darin, dass unser System de facto hundsmiserabel geworden ist. Sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit den "Kleinigkeiten" Staatsform in die Wolle zu kriegen, bringt uns nicht wirklich weiter. Warten wir ab, was kommen wird. Ein Re-Lauch der Monarchie gehört bislang nicht zu unseren bevorzugten Szenarien, aber ausgeschlossen ist rein gar nichts. Anstatt das voreilig als Schwachsinn abzutun sollten wir uns zumindest gedanklich mit dieser Eventualität auseinandersetzen.
Vor 10 Jahren wurden wir noch als Spinner angesehen, als wir auf die Fiat-Money Problematik und der Geldschöpfung aus dem Nichts hingewisesn haben. Inzwischen ist diese Erkenntnis fast schon Mainstream.


Die ach so mutigen Hassknechte im Süden Europas
Deutschen-Bashing ist zum beliebten Volkssport geworden in den Schuldenstaaten Südeuropas. Statt ihre korrupten Eliten zur Verantwortung zu ziehen, werden Deutsche für ihr "Spardiktat" verunglimpft.
Warum ist Deutschland nicht bereits aus dem Euro ausgestiegen? Die Deutschen haben schon fast einen Hang zum perversen Masochismus.


6. Februar 2015
Soap-Opera statt Krimi?

Varoufakis macht zumindest eine bessere Figur als Schäuble. Zumindest außerhalb Deutschlands dürfte der Grieche mehr Sympathiepunkte bekommen als der Gremlin.
Griechenland ist pleite, das weiß doch jeder. Varoufakis leistete im Prinzip den Offenbarungseid, allerdings will die Rest-EU das nicht so hinnehmen. Die "Griechenland-Rettung" war von vorneherein schwachsinnig, bzw. diente nur dazu, die Banken auf Kosten der Steuerzahler zu entlasten. Einem Schuldner weitere Kredite zu gewähren, nur um die Zinsen für die bestehenden Kredite bedienen zu können, ist sittenwidrig. Kein vernünftiger Privatmensch würde tilgen, wenn er damit die Schuldenlast nicht verringern kann.
In einer solchen Situation ist es gängige Praxis, umzuschulden. Pacta sunt servanda, solange dies möglich ist. Der "Fehler" war, den Griechen überhaupt die hohen Kredite zu gewähren. Das Risiko war bekannt, und die Zinsaufschläge für diese Risiken waren nicht ganz ohne. Da haben sich "Einige" "dumm und dämlich" verdient. Diese "Investoren" sind jedoch rechtzeitig ausgestiegen, und haben die Risiken "anderen" überlassen. Die Verluste sollen nun die Steuerzahler realisieren.
Dass Schäuble auf Vertragstreue besteht (wegen "Vertrauen" uns so), ist eine Farce. Hat nicht auch die EU und die EZB Verträge gebrochen? Von wegen, dass kein EU-Land für die Schulden eines anderen haftet. Von wegen, dass die EZB keine Staatsfinanzierung betreiben darf. Sie, Herr Schäuble, haben diese Vertragsbrüche ebenfalls mitgetragen, und damit das Vertrauen der deutschen Wähler auf's schändlichste missbraucht. Die Regierungen haben das Volk belogen, getäuscht, und betrogen!
Diese Scheinheiligkeit ist nur noch ekelhaft. Einem Hund erst die Wurst hinzuwerfen und danach prügeln, wenn er sie gefressen hat.

Die EZB akzeptiert zwar keine GR-Bonds mehr als Sicherheit, kurze Zeit später genehmigt sie jedoch Notkredite in Milliardenhöhe.
Ich weiß nicht, welches Spiel hier gespielt werden soll, habe jedoch so eine böse Vorahnung, dass es für den Bürger sehr schlecht ausgehen wird.
Wie die Umfrageergebnisse des ARD-DeutschlandTREND zustande gekommen sind, ist mir schleierhaft. Es ist das herausgekommen, was herauskommen sollte.


und ganz nebenbei noch erwähnt:
Die Target-2 Salden haben sich sprunghaft auf ca. 550 Mrd. Euronen erhöht.
Kommen auf jeden Bundesbürger 6,5 Tsd. Euronen an hier erwirtschafteter Leistung, sprich Wohlstand, der unseren Bürgern vorenthalten wurde. Pro Familie entspricht das einem Klein- bzw. Mittelklassefahrzeug, das wir großzügig den PIGS überlassen haben. Und Target-2 ist nur ein Teil des Leistungsbilanzüberschusses. Die Austeritästpolitik der Regierung sowie den Vorgängerregierungen hat unserer Bevölkerung viel Wohlstand gekostet. Wir durften zwar nicht mit auf die Party, aber die Zeche dafür sollen wir schon bezahlen. Die Kopfschmerzen kommen schon noch! Den PIGS geht's zwar keineswegs besser, aber wir bekommen einen "Kater", ohne gesoffen zu haben!
Prost Mahlzeit...


5. Februar 2015
Achtung! Die Sache Griechenland und EU könnte eskalieren, mit unabsehbaren Folgen.

Heute Morgen in B5 aktuell: EZB akzeptiert keine griechischen Staatsanleihen mehr als Kreditsicherheit.
Vor allem griechische Banken, die Griechenland-Bonds halten, könnten massive Probleme kriegen.
Ob das nur eine kurzfristige Droh-Kulisse ist, um die griechische Regierung wieder auf EU-Linie zu bringen, oder eine echte Eskalation, wissen wir nicht.
Jedenfalls kann die Sache aus dem Ruder laufen. Und vielleicht ist das sogar gewollt? Wer kennt das Drehbuch? Ein Echtzeitkrimi, besser geht's nicht.
Leider hängt so viel dran, dass es für uns gar nicht lustig ist. Endstation Crash, soviel ist klar. Besser vorher aussteigen!


Nichts Neues, aber wieder einmal zur Auffrischung:
Welt: 200 Billionen Schulden
Eine Schuldenlast von 200 Bio. Dollar lastet auf dem Globus. Das zeigt eine McKinsey-Studie. Besonders beängstigend ist der Anstieg der Schulden im letzten Jahrzehnt. Experten geben sich fassunglos. Für Geldsystemkenner ist diese Entwicklung jedoch wenig überraschend.
Die mathematisch begründete Dynamik des Finanzsystem ist mit den naturwissenschaftlich begründeten Rahmenbedingungen auf diesem (realen) Globus nicht kompatibel.
Darüber kann auch das inszenierte Affentheater nicht hinwegtäuschen. Es kommt so, wie es kommen muss. Ich hoffe, dass alle Leser hier verstehen, was ich meine.
Wenn nicht, dann bitte in unserer Textesammlung stöbern. Es ist extrem WICHTIG, das (Geld-) System zu verstehen. Das ist der Dreh- und Angelpunkt.
Wer es nicht verstanden hat, kann auch die Ereignisse drum-herum nicht richtig interpretieren. Die meisten von uns waren früher auch absolut ahnungslos.
Nicht aufgeben, irgendwann macht es den berühmten "Klick". Diese Erfahrung kann ich sowie alle anderen Hartgeld-Fans bestätigen.
Das ist ungefähr so, als wenn Blinde plötzlich sehen können. (Gut, diesen Vergleich kenne ich nicht wirklich, stelle mir das aber so vor)


4. Februar 2015
Kraftfahrtbundesamt KBA - Neuzulassungen unspektakulär
Erinnern Sie sich noch an die "Abwrackprämie" aus dem Jahr 2009 nach der Finanzkrise?
Die Anzahl der Neuzulassungen stieg rapide an, um in den Folgejahren wieder deutlich einzubrechen.
Mittlerweile ergibt sich wieder ein Muster, das relativ unspektakulär ist. Andererseits haben wir gesehen, dass staatliche Eingriffe en long nichts bringen.


Zur Erinnerung, da die alten Charts mittlerweile nicht mehr abrufbar sind...
Strohfeuer


2. Februar 2015
Zerbricht der Euro und die EU?

In den Mainstream-Medien werden die Folgen des griechischen Konfrontationskurses heftig diskutiert. Die gegenwärtige Hoffnung besteht darin, dass sich die EU (und Troika) in letzter Minute doch noch auf einen Kompromiss einigen. Das "Undenkbare" ist undenkbar, so die Botschaft. Griechenland will aus dem Schuldenkerker raus, ob es sich mit "Hafterleichterung" zufrieden gibt, ist bislang vollkommen offen. Aber auch eine Aussetzung der Schuldenrückzahlung ist keine Lösung. Es läuft Gefahr, dass dann andere Staaten wie Italien dem griechischen Beispiel folgen werden. Die Staatsschulden sind ohnehin nie mehr rückführbar, nirgendwo, auch nicht in Deutschland. Der neue, griechische Finanzminister sprach von einem Schneeballsystem. Und auch die andreren Finanzminister (und führenden Politiker) in der EU wissen ganz genau, wie das System tickt.
Also ist das wieder einmal nur eine Inszenierung für's Volk. Es gibt keine Lösung, außer den Crash. Ob das ganze Theater eine Vorbereitung für den gewollten Abbruch ist, wissen wir derzeit noch nicht. Warum die Investoren aber bislang noch nicht aus den Papierwährungen (Anleihen) geflüchtet sind, ist ebenfalls ein Rätsel. Wissen die mehr?
Oder pokern sie nur sehr hoch? Es ist der nackte Wahnsinn. Ein Systemabbruch ist jederzeit möglich, ob gewollt, oder weil die Lage unkontrollierbar wird.

Einige Leute witzeln über Griechenland und deren Annäherung an Russland. Da tun sich zwei Pleitiers zusammen.
Irrtum: Grichenland ist bankrott, Russland aber "nur" nicht flüssig. Das ist ein großer Unterschied. Gegen Russland läuft ein erbarmungsloser Finanzkrieg, der aber auch nur deshalb möglich ist, weil das Finanzsystem derzeit (noch) von den USA kontrolliert wird. Auch hier wurde das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Ob Tsipras die Nähe zu Russland aus taktischen oder ideologischen Gründen gesucht hat, ist für uns leider noch nicht ersichtlich.
Alles ist möglich. Und es kann alles ganz plötzlich über uns hereinbrechen. Wer noch nicht gehandelt hat, sollte es JETZT tun.
Raus aus dem System! So viele Crashfaktoren wie derzeit hat es noch nie gegeben, die Lehman-Pleite war dagegen das reinste Kinderspiel.


Wieder einmal zum Thema Fachkräftemangel
In den Medien wird gelogen, bis sich die Balken biegen. Falls Sie in einem Betrieb mit Angestellen tätig sind, dann fragen Sie Ihren Personalchef einmal, ob er jemals Probleme bei der Rekrutierung von Fachkräften hatte. Wenn ich Bewerbungsunterlagen für vakante Stellen auf den Tisch bekomme, ist die Auswahl mehr als ausreichend, und dabei wurde bereits vorselektiert. Frische Akademiker von der Hochschule, ohne Berufserfahrung, drängen genug auf den Arbeitsmarkt.
Mythos Fachkräftemangel: Wie die Zuwanderung herbeigelogen wird (Kopp Verlag)
Fazit: Wie inzwischen fast überall schon, korrelieren die Medienberichte nicht mehr mit den eigenen, gemachten Beobachtungen.
Die "Lügenpresse" hält uns für schwachsinnig...


Totschlag oder Abschlachten?
Fürth: Mann an U-Bahnhof erstochen
Eine brutale Blutspur von vielleicht 100 Metern! Das ist kein Totschlag sondern brutalstes Abschlachten á la IS-Barbarei. Die Bilder sind sehr aufschlussreich.
Von den drei Tatverdächtigen sind zumindest die zwei Mittäter bereits wieder auf freiem Fuß.
Der bisherige Polizeibericht verharmlost die Sache, wieder einmal. Ist ja nur ein kleiner Totschlag, versehentlich von ein paar Kids begangen, nicht weiter tragisch...


29. Januar 2015
Meinungsfreiheit ade - Wie unsere Grundrechte schleichend abgeschafft werden

Auf den mmnews ist heute ein Artikel von Michael Mross, den Sie unbedingt lesen sollten:
Claudia Roth: Auf den Spuren von Joseph Goebbels?


Pegida-Bashing: Ist diese Bewegung am Ende?
Wenn Sie gestern die Nachrichtenberichterstattung von ZDF und ARD verfolgt haben, ist Ihnen vielleicht ein kleiner Unterschied in der Wortwahl aufgefallen?
Das ZDF spricht von der "islamfeindlichen Pegida", die ARD von einer "islamkritischen Pegida".
Bewertend sind beide Attribute, eindeutig manipulativ und durch Nichts zu entschuldigen ist die Wortwahl des ZDF-Sprechers. Auch von von Goebbles gelernt?
Die Bewegung wird dadurch geschwächt bzw. verdünnt, indem man das bürgerliche Lager von dem "rechtsgerichteten" abspaltet.

Die größte, heimliche Fraktion ist die der potenziellen Nichtwähler. Klar, dass die sich nicht auf eine Linie einigen darf!

Marktkommentar, von Steffen Paulick, herzoINVEST (Auszüge)
Wir stehen aufgrund von meiner Analyse vor größeren Trendwenden, es bilden sich
scheinbar gegenwärtig viele Hochs aus. Hochs sehe ich in vielen Aktienindices,
US-Dollar, Schweizer Franken, Anleihen und auch Edelmetallen. Die Ausnahme sind
der Euro, das Öl und die Körner. Es könnte sein das sich die Hochs bis ca. in
die 1. Märzhälfte hinziehen, um dann in ein großes Tief bis Mitte April zu
fallen. Wir befinden uns im finanziellen Sozialismus, schauen Sie sich die
Frankenaufwertung per 15.01.15 an. Innerhalb von ca. 1 Stunde eine Aufwertung
von über 20 Prozent und das obwohl der Chef der Schweizer Nationalbank eine
Woche zuvor noch hoch und heilig versprochen hat den Kurs des Schweizer Franken
zum Euro zu verteidigen. [...]
Schauen wir auf die USA, hier steigen die Renditen bei allen
Laufzeiten bis auf die 30-jährigen Anleihen, was brandgefährlich ist bei den
vielen Schulden der USA. Die Belebung der US-Wirtschaft bei Mr. Obama wurde
nicht erreicht, auch wenn "Yes-We-Can" etwas anderes verkündet. IBM will in
Kürze 112.000 Mitarbeiter !!! entlassen, das ist ein Viertel der gesamten
Belegschaft. Das hat Signalwirkung. Der Ölverbrauch fiel 2012 auf den tiefsten
Stand seit 16 Jahren, sogar tiefer als in der Rezession 2008\09. Das ist der
Beweis, dass die USA spätestens seit 2012 in einer neuen Rezession steckt.


Blubber-di-blubb - Deflation in Deutschland
Ökonome bescheinigen einen Rückgang der Verbraucherpreise, was in erster Line den gesunkenen Energiepreisen geschuldet ist.
Ja, der Verbraucher hat daher mehr Geld in der Tasche, was für Konsumgüter ausgegeben werden könnte.
(Ich unterstelle hier einmal, dass die Nachfrage an Lebensmitteln und Verbrauchsgütern im Haushalt deshalb nicht steigt)
Der Effekt kommt einer Gehaltserhöhung gleich, die Kaufkraft steigt, auch wenn die meisten Güter nicht billiger werden.
Und unsere die Politiker rechnen sich daher gleich einmal das zukünftige Wachstum schön. Der Außenwert der Schrottwährung €uro
hat sich ebenfalls verringert, was die Exportchancen in den Nicht-Euro Raum verbessern sollte.
Glänzende Aussichten für die heimische Wirtschaft also?
Die Lineardenker werden wieder einmal eines auf die Mütze bekommen. Die Kaufkraft, die hierzulande zunächst einmal steigt,
fehlt in den Energie-Exportländern. Dieser Effekt hat früher, mit umgekehrtem Vorzeigen, auch die steigenden Energiepreise
relativiert. Der gesunkene Energiepreis hat auch eine Rückkopplung, die bei uns konjunkturdämpfend wirkt.
Dazu kommt noch, dass der schwache Euro Importe verteuert. Kurzfristige Trends dürfen nicht linear extrapoliert werden.
Einiges davon sind kurzfristige Effekte, Rückkopplungen aber wirken erst mit zeitlicher Verzögerung.


Eine echte Deflation kann es in einem Schuldgeldsystem nicht geben, da sonst der Kollaps in kürzester Zeit eintritt.
In einer Deflation werden die Schulden zunehmend nicht mehr bedienbar, da die Schuldenlast real steigt.
Eine Deflationsspirale kann in extremis soweit laufen, bis alle Schulden unbedienbar geworden sind, und am Ende
ausgebucht werden müssen. In einem Echtgeldsystem bewirkt eine Deflation die Rückführung von Schulden, zurück
auf ein erträgliches Maß. Schulden verschwinden, genau so wie korrespondierende Vermögenstitel auf der anderen Seite.
Übrig bleiben Realwerte und echtes, gedecktes Geld. Weiter kann die Deflationsspirale hier nicht laufen.
In einem Schuldgeldsystem führt eine Deflationsspirale zum Crash. Was in einem Echtgeldsystem eine Korrektur bewirkt,
bedeutet in einem Schuldensystem das Ende. Ein Schuldgeldsystem kann nicht bereinigt werden, sondern nur abgebrochen.

28. Januar 2015
Griechenlandwahl - es passiert was, und das rasend schnell

Öha - Regierungsbildung im Atomtempo, mit Yanis Varoufakis als Finanzminister, einem Mann mit Durchblick und der genau weiß, wie das System tickt.
Die neue Regierung besteht nicht aus den bisherigen Systemlingen. Griechenland sitzt tief in der Schuldenfalle, und die EU hat nicht wirklich ein Interesse daran, dass sich das ändert. Die ganzen Hilfsgelder und Kredite dienten vornehmlich der Bankenrettung (außerhalb GR).
Dann wurde tatsächlich die Anzahl der Ministerien radikal zusammengestrichen, ein notwendiger und vernünftiger Schritt.
Und weiter, Griechenland stimmt der EU nicht für weitere Sanktionen gegen Russland zu. Bedeutet die Stimmenthaltung mehr, als es zunächst aussieht?
Was ist, wenn Griechenland aus der EU komplett ausschert? Alleine schaffen sie das nicht, wenn aber Putin ihnen dabei hilft, besteht eine realistische Chance.
Welche Verhandlungen laufen bereits heimlich, hinter den Kulissen ab? Es bleibt spannend...


26. Januar 2015
Griechenlandwahl - was passiert jetzt?
Die linke Syriza ging als eindeutiger Wahlsieger hervor. Aber was nun?
Alexis Tsipras wird zwar verhandeln, was dabei herauskommt, ist aber noch vollkommen offen.
Eigentlich ist die Situation so festgefahren, dass es gar keine vernünftige Lösung geben kann, außer die ganz radikale: Staatsbankrott und Austritt aus dem Euro.
Unmittelbar danach wird es dem griechischen Volk aber keinesfalls besser gehen. Griechenland ist nicht autark und deshalb abhängig, so oder so.
Tsipras ist in einer denkbar schlechten Position, er kann nicht liefern. Auf der anderen Seite kann die EU und die Troika nicht nachgeben, wenn sie noch einen Rest an Glaubwürdigkeit erhalten will. Wahrscheinlich läuft es auf einen faulen Kompromis hinaus, der sowohl die EU als auch Griechenland schädigt.
Sparen geht nicht, der gewohnte Schlendrian geht auch nicht. Das nährt den Spaltpilz innerhalb der EU, und schwächt das Ansehen der Gemeinschaftswährung noch weiter.
Der Tod kommt langsam und qualvoll daher. Ob GREXIT oder nicht, jeder sollte seinen persönlichen EXIT vorbereitet haben.


Die Euro-Notenpresse läuft zwar auf Hochtouren, aber das Geld wird kaum Unten ankommen. Die Verbraucherpreise werden dem Anstieg der Vermögenswerte weiterhin hinterherhinken. Die weitere Entwicklung im Bezug Griechenland wird spannend, und es kann zu Überraschungen kommen. Die Abkopplung der Schweizer vom Euro kam für die meisten Teilnehmer vollkommen überraschend. Achten Sie auf das, was von allen Seiten am heftigsten dementiert wird, und rechnen Sie dann genau mit diesem.
Lügen und Ablenkungsmanöver haben derzeit Hochkonjunktur, und eine Trendwende ist nicht abzusehen. Viel Glück...

25. Januar 2015
Enteignung – alternativlos!
Umverteilung funktioniert immer so: Man nimmt jemanden etwas weg, um es anderen zu geben.
Ganz Robin Hood oder was? Den Reichen wegnehmen, um den Armen zu geben?
Mitnichten. Den Eliten sind die Mittellosen scheißegal, es geht nur darum, die eigen Taschen zu stopfen. Werte können prinzipiell nur durch Arbeit und Leistung erschaffen werden. Wohlstand kommt nicht von alleine, und auch vorhandenes Vermögen vermehrt sich nicht von alleine.
Zahlreiche Statistiken belegen eindeutig, dass die Reichen immer reicher werden, und die Armen immer weniger haben. Die Schere öffnet sich sich. Immer weiter, bis es eines Tages kracht.


Im Vergleich zu ein einigen anderen EU-Staaten war das Aufbegehren gegen das herrschende System in Deutschland so gut wie nicht vorhanden. Auf politischer Ebene war die Gründung der AfD ein zaghafter Versuch, das System zu in eine andere Richtung zu lenken, und auf bürgerlicher Ebene sind das Pegida und Co. Zwar sehen die wenigsten Protestler das große Bild, sie haben jedoch bemerkt, dass sie (wir!) gewaltig verarscht werden.
Das gewaltigste Betrugs- und Abzockinstrument ist das Fiat-Money Bankensystem, das Geld aus dem Nichts schöpft. Wer das Geldsystem nicht verstanden hat, erkennt auch die anderen Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft nicht. Der Mensch muss zunächst einmal wirtschaften, um zu überleben. Die ersten Grundbedürfnisse sind Essen und Wohnen. Das nächste Grundbedürfnis ist Sicherheit. Was danach kommt ist bereits Luxus.
Das Sicherheitsbedürfnis unterteilt sich in Schutzmaßnahmen gegenüber dem eigenem Leib und Leben (bzw. der eigenen Familie bzw. des eignen Clans), sowie Absicherungen gegenüber wirtschaftlichen Unwägbarkeiten. In unserer Gesellschaft meint der Staat, dass dies eine hoheitliche Angelegenheit wäre. Eine Clan- oder Sippenstruktur, wie es früher der Normalfall war, existiert bei uns nicht mehr. Es funktioniert bei uns nicht einmal die kleinste Zelle, die zum Überleben notwendig wäre, nämlich die Familien. Warum diese Strukturen zerstört wurden, hat einen Grund: Abhängigkeiten zu schaffen. Ohne Bindung in diesen Strukturen hat das Individuum wenig Sicherheit und ist damit leichter angreifbar. Bei vielen Einwanderer-Kulturen ist der Sinn für Familie und Sippe noch vorhanden, daher sind sie von der Struktur uns gegenüber überlegen.
Das stellt zwar in gewisser Weise für uns eine Bedrohung dar, wir können diesen Kulturen jedoch kaum vorwerfen, dass wir selbst so blöd waren, diese Strukturen zur Selbstsicherung freiwillig aufzugeben. In dieser Hinsicht können wir von den Einwanderern sogar lernen, wie wir unsere eigen Strukturen wieder stärken. Und das geht nicht ohne Abkehr vom System.

Den Eliten müsste eigentlich daran gelegen sein, die Familienbanden der Einwanderer ebenfalls zu zerstören. Das nennt sich dann Integration. Mit den integrierten und eingebürgerten Zuzüglern hat man dann ebenso ein leichtes Spiel wie mit uns. Pegida und Co. gibt sich ja nicht grundsätzlich fremdenfeindlich, sonder richten sich gegen jene Gruppierung, die nicht in unser System passen.
Erhöht die Pegida den Druck auf diese Gruppen, sich anzupassen, oder wird schon einmal vorsorglich Hass aufgebaut, um später irgendeinmal diese Gruppen auszuschließen bzw. auszuweisen? Vorrangiges Ziel scheint es zu sein, die Einwanderer systemkonform umzuprogrammieren. Ist die unterschwellige Botschaft der Gutmenschen (Willkommenskultur) an die Einwanderer etwa diese? Passt euch an, und wir beschützen euch vor diesen bösen Nazis!
Hat der plötzliche Schulterschluss der muslimischen Zentralverbände mit den Gutmenschen etwa tiefere Hintergründe, als wir vermuten?

Nach diesen Abschweifungen zurück zu den menschlichen Grundbedürfnissen:
Wirtschaftliche Absicherung gehört dazu, die Methode dafür heißt Vorsorge.
Im bürgerlichen Deutschland waren das hauptsächlich Sparbuch und Versicherung. Da haben sich beachtliche Vermögenswerte angesammelt, was natürlich Begehrlichkeiten auslöst, oder besser: ausgelöst hat.

Szenenwechsel
Es ist noch nicht einmal lange her, da wurden im Investmentbanking Eigenkapitalrenditen von 30% und mehr „erwirtschaftet“. Auf dem Papier wohlgemerkt, denn real war das unmöglich.
Die Ersparnisse des kleinen Mannes waren jedoch real erwirtschaftet. Für die Buchführung in einem Fiat-Money Schuldgeldsystem zunächst einmal gar kein Problem. Zum Problem wird das erst, wenn der Tag der Abrechnung kommt, wenn Guthaben und Gewinne realisiert werden müssen. Wenn eine Bilanzverlängerung nicht möglich ist, muss abgeschrieben und ausgebucht werden. Fragt sich nur, bei wem.

Demografischer Faktor, Überalterung der Bevölkerung:
Das eigentliche Problem besteht darin, dass, wenn Ersparnisse im Alter realisiert werden sollen, das mit der Bilanzverlängerung nicht mehr hinhaut. Das System muss „Verluste“ (bzw. Gewinne, die es real nie gegeben hat) realisieren. Lebensversicherungen ade, „kapitalgedeckte“ Rentenversicherung ebenfalls ade. Die „Gewinne“ wurden bereits von den Bankern – rechtzeitig – realisiert.
Einwanderer braucht man nur zum Zweck der Bilanzverlängerung, damit der Betrug weiterhin kaschiert wird. Echte Ersparnisse bleiben auch ohne Bilanzverlängerung erhalten. Dafür braucht es keine Einwanderer.

Nullzinspolitik, ein Widerspruch jeden realen Wirtschaftens
Wirtschaften ohne Ertrag macht keinen Sinn. Dann wird Kapital nicht für das Wirtschaften eingesetzt. Der Nullzins ist deshalb keine wirtschaftliche Notwendigkeit, auch nicht in der gegenwärtigen Situation, sondern ein von den Eliten gewolltes Enteignungsinstrument gegenüber den Sparern und Haltern von Anwartschaften.

Sozialpolitik – Umverteilung, (auch) zugunsten der Wirtschaft.
Geld zu Horten passt der Wirtschaft nicht in den Kram, denn das schmälert die Gewinne.
Am Besten verteilt man das Geld an diejenigen, die alles gleich auf den Kopf hauen. Da macht es Sinn, die zur Sparsamkeit neigenden Bürger an dieser „perversen“ Neigung zu hindern, und das Geld abzuschöpfen, bevor es überhaupt auf's Sparbuch kommen kann. Und wenn's doch noch einige schaffen, verdampfen die Ersparnisse durch reale Negativzinsen.
Die Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, richtig. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Arbeit macht keinen Sinn, wenn nichts davon übrigbleibt. Arbeit dient einem ganz bestimmten Zweck. Grundlagensicherung und, möglichst angenehme Lebensbedingungen, sprich Wohlstand.
Kein vernünftiger Mensch arbeitet um der Arbeit willen. Es gab einmal den Wahlwerbesolgan, sozial ist, was Arbeit schafft. Gemeint war aber: Arbeit für Alle, Wohlstand für wenige.
Wenn nicht mehr gespart werden kann, bzw. Sparen bestraft wird, kann auch kein Wohlstand erzielt werden. Arbeit dient zunehmend nur noch als Mittel zum erleben, Konsum auf Pump darf nicht mit Wohlstand verwechselt werden. Arbeiten für den Export (Überschuss) bedeutet Export von hier im Lande (von uns!) geschaffenen Wohlstand. Es profitiert (anteilmäßig) nur der Exporteur, und der Falschgeldinvestor, i.d.R. die Banken.

Profite macht auch der sozialindustrielle Komplex, je mehr „Sozialismus“, desto mehr Profit.
Gut davon leben auch viele, die für diesen sozialindustriellen Komplex „arbeiten“. Auch die leben von der Umverteilung, und ergo fördern sie diesen, solange ein großer Batzen davon für sie selbst übrigbleibt. Soziales und politisches Engagement ist oft nur Heuchelei. Von der Einwanderung profitiert auch, und nicht unerheblich, der sozialindustrielle Kompelex.

Überalterung, was macht Japan?
Wenn eine Nation diesbezüglich Probleme hat, dann insbesondere auch Japan.
Japan verfolgt jedoch eine sehr restriktive Einwanderungspolitik. Japan erkennt, dass Alter hauptsächlich mit körperlichen Beeinträchtigungen verbinden ist, und setzt daher auf Automatisierung und Robotertechnik. Diese Technik kann auch von den „Alten“ gesteuert werden.
Ob das funktioniert, wird sich zeigen. Ob unsere Taktik funktioniert, wird sich ebenfalls zeigen.
Jedenfalls gibt es immer Alternativen, auch zur Einwanderung.


Die Mär vom Fachkräftemangel
Industrieverbände malen immer wieder das Gespenst vom Fachkräftemangel an die Wand, die nur durch Zuzug von qualifizierten Fachkräften begegnet werden könne. Plausibler wäre das Argument, durch ein Überangebot von Arbeitskräften die Löhne deckeln zu können.
Es gilt, wie überall, das Gebot der Knappheit. Hohe Preise signalisieren Knappheit, und umgekehrt.
Solange Deutschland Nettoexporteur ist, brauchen wir, aus volkswirtschaftlicher Sicht, keine Zuwanderer. Natürlich werden die Löhne und Inlandspreise steigen, solange, bis die Handelsbilanz ausgeglichen ist. Dann kann man immer noch über Zuwanderung (qualifizierter Kräfte) nachdenken, was aufgrund des dann hohen Lohnniveaus hierzulande kein Problem sein dürfte.
Beachten Sie, dass viele Hochqualifizierte aus Deutschland abwandern, nicht ohne Grund.

Zentralbankpolitik und QE
Draghi betreibt Staatsfinanzierung und Bankenrettung, die EZB ist zur Bad Bank verkommen.
Die Währung Euro wird damit systematisch an die Wand gefahren. Mich wundert, warum der Euro nicht massenhaft abverkauft wird, nachdem sogar die Schweizer mittlerweile die Reißleine gezogen haben.

Mutti und der Davos-Testballon
Hat da Mutti nicht den Vorschlag gemacht, eine eurasische Freihandelszone voranzutreiben?
Kurz darauf zwar schnell wieder relativiert, sollte das uns zu denken geben. Dass die Sanktionen gegen Russland für Europa ein Eigentor war, ist offensichtlich. Russland und Europa verlieren dabei, USA, und ein wenig auch die Chinesen, entpuppen sich als „lachende Dritte“. Dass die Chinesen die USA noch nicht fallen lassen (obwohl sie es theoretisch könnten), hat wohl handfeste Gründe. Sollte China umschwenken, hat es gegenüber Russland eine bessere Verhandlungsposition.
Für China ist auch Indien ein Störfaktor in einem Konstrukt „BRICS“, die stören sich am I.
Lieber wäre denen wahrscheinlich ein BREUCS.

Alles sehr spekulativ, ich weiß. Und kaum einer weiß, was tatsächlich hinter den Kulissen abgeht.
Jedenfalls wird die „Lügenpresse“ uns bestimmt nicht darüber aufklären.
Das große Theater wird wohl noch etwas andauern. Lassen Sie sich nicht davon täuschen...


22. Januar 2015
Ist Planwirtschaft planbar?

Eine Marktwirtschaft organisiert sich selbst, außer den (einmal) gesetzten Rahmenbedingungen sollten keine Eingriffe notwendig sein.
Treibendes Element der Marktwirtschaft ist die Nachfrage, um nachzufragen, benötigt man (freies Markt-) Geld. Bereits hier sehen wir den ersten Systemfehler.
Das Monopolgeld der Zentralbanken ist im jeweiligen Währungsgebiet einzig verbindlich. Der Austausch von Gütern zwischen den Währungsgebieten unterliegt ebenfalls keinen marktwirtschaftlichen Prinzipien, solange in die Wechselkurse eingegriffen wird. Dann haben wir noch den Umstand, dass der US-$ immer noch die Weltleitwährung darstellt.
Es spricht im Prinzip nichts gegen eine Weltleitwährung, nur darf diese dann eben nicht manipuliert werden. Fiat-Geld fordert diese Manipulationen jedoch regelrecht heraus. Das ist ungefähr so, als würde man einem dreijährigen Kind eine Hand mit Süßigkeiten hinstrecken und sagen, dass es die Süßigkeiten nur ansehen darf.
Banker müssen zwar nicht unbedingt infantil sein, Skrupellosigkleit und Gier sind jedoch auch nicht besser.
Wenn die EZB Anleihekäufe tätigt, dann teilt sie faktisch Geld zu. Wenn (Geschäfts-) Banken Kredite vergeben, dann teilen sie im Prinzip ebenfalls (geschöpftes) Geld zu.
Zuteilung ist das eindeutige Kennzeichen für eine Planwirtschaft. In einer Planwirtschaft wird nicht nachgefragt, sondern zugeteilt. Nicht Bottom-up, sondern Top-down ist das vorherrschende Prinzip. Sie glauben, dass sie mit ihrem Geld tatsächlich nach marktwirtschaftlichen Regeln frei nachfragen können? Mitnichten! Sie sind in Ihrern Wahlmöglichkeiten stark eingeschränkt, da auch der Markt stark reguliert ist. Glühbirnenvberbot ist noch das harmloseste Beispiel dafür. Ihre Nachfragemöglichkeiten sind gesteuert und kanalisiert. Die Auswahlmöglichkeit, ob Sie Ihr Auto in grüner oder roter Farbe lackiert haben möchten, gaugelt nur eine nicht vorhandene Freiheit vor.
Die angebotene Vielfältigkeit an Verbrauchs- und Gebrauchsgütern ist in Wirklichkeit geringer, als es uns dargestellt wird. Tausend verschiedene Verpackungen an Frühstückscerialien dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Prinzip überall nur Getreide und Zucker drin ist. Wenn Sie ein neues Smartphone wollen, können Sie zwischen Android und iOS wählen. Die Auswahl erscheint zwar gigantisch, bei näherer und rationaler Betrachtung reduzieren sich die Unterschiede hinsichtlich des tatsächlichen Gebrauchswerts auf ein erschreckendes Minimum. Und wenn Sie die TV-Kiste einschalten, haben sie zwar die Auswahlmöglichkeit von hundert Kanälen, nur nützt das wenig, wenn überall der gleiche Schrott läuft. Durch die Globalisierung ist die Vielfalt nicht etwa größer geworden, sie wurde reduziert. Alter Wein in neuen Schläuchen, der gleiche Mist, nur anders angestrichen. Oligopole durch Konzerne, und ein Monopol der Finanzwirtschaft. Und so etwas wie eine Meinungsfreiheit passt in ein planwirtschaftliches Oligopolsystem auch nicht hinein. Ein Top-down Management ist in Konzernen mittlerweile die Regel, Top-down in Politik, bei der Medienberichtserstattung, und fast überall in unserem Alltag.
Wir sind Gefangene dieses Systems, und so frei wie ein Fisch im Aquarium. Ja, wir haben die Freiheit, über vollkommen belanglose Dinge selbst entscheiden zu dürfen.
Wo Planwirtschaft vorherrscht, ist die Vielfältigkeit dahin. Individualität wird bekämpft, Konformität hingegen gefördert.
Der Mensch als Einheitsdepp, ohne eigenen Willen. Ist das das neue Ideal, so wie sich die Eliten das vorstellen? Nicht für mich.
Wann wacht die Masse endlich auf? Ich will nicht im Strom von gehirngewaschenen Idioten mitschwimmen müssen. Wer schwimmt mit, gegen diesen Strom?
Das Problem ist, dass Individualisten selten in die gleiche Richtung gehen, dafür aber Gefahr laufen, von der Herde niedergetrampelt zu werden.
Um hier etwas zu verändern, müssen vielleicht ein paar Wertvorstellungen, zumindest vorübergehend, geopfert werden. Es bleiben nicht viel Möglichkeiten:
Mitlaufen, flüchten und untertauchen, oder sich entgegenstellen. In unserer Komfortecke können wir jedenfalls nicht länger verweilen.
Und nein, mir gefällt das auch Alles überhaupt nicht...


21. Januar 2015
Neues aus der Hexenküche
Mometan braut sich ein richtiger Giftcocktail zusammen, hier die Zutaten:
- Griechenland: Nach den Neuwahlen findet tatsächlich der befürchtete GREXIT statt
- Draghi: Der Eiertanz um Ankäufe von Staatsanleihen vergrätzt nicht nur die SNB sondern weitere Akteure
- Goldpreis: Nach Testen der 1300 $ Marke erfolgt ein Anlauf zu einem neuen ATH. Das Jahr hat erst begonnen...
- Legida: 40.000 oder mehr Demonstranten? Und Pegida wird das bald noch toppen?
- Aus der islamistischen Ecke könnte noch die "fehlende Würze" kommen?
- Die Ukraine erweist sich als Fass ohne Boden.
- Die "Lügenpresse" disktreditiert sich selbst...
- Der Ölpreis dreht nach einiger Zeit des Tiefstands in's andere Extrem.
Und es müssen nicht einmal alle Zutaten ausgewählt werden, damit das Gebräu toxisch wirkt. Das Jahr 2015 hat das Potenzial für die große Wende...


19. Januar 2015
Pegida-Demo verboten, aus "Sicherheitsgründen
"
Von wem müssen Pegida-Demonstanten geschützt werden? Von Terror-Islamisten, oder vielmehr von unseren eigenen Links-Extremisten.
Die den öffentlichen Äußerungen unserer hochverehrten Frau Bundeskanzlerin zur Pegida versteht der linke Mobb als Freibrief dafür, Pegida-Anhänger für vogelfrei zu erklären.
So etwas hatten wir zuletzt während der Machtergreifung der Nazis, allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen. Damals wurden die Bürgerlichen, zusammen mit den Sozialdemokraten in die Kommunistenecke gedrängt und danach verfolgt.


Abkehr vom wahren Glauben?

Wer gestern im Vorabendprogramm auf ZDF die pseudowissenschaftliche Reportage "Terra X" gesehen hat, der muss sich sehr gewundert haben.
Klimaänderungen hat es in der Geschichte der Erde, und sogar innerhalb der letzen zweieinhalb Jahrtausende, zahlreiche gegeben.
Und Schuld daran war nicht das böse CO2, sondern die unterschiedlichen Sonnenaktivitäten sowie die Umlaufbahnen der Erde um die Sonne.
Ab und zu trugen auch Naturkatastrophen, wie gigantische Vulkanausbrüche zu globalen Klimaveränderungen bei.
Und, vor allem in den Warmzeiten der Erde kam es zu Prosperität und kultureller Blüte.
Ich konnte es nicht glauben, bis am Ende der Sendung ein kurzes Statement vom Sprecher kam, dass in jüngster Zeit der Mensch für das Klimageschehen verantwortlich sei, was unbedingt korrigiert werden müsse. Machte nach den vorangegangenen Ausführungen zwar überhaupt keinen (logischen) Sinn mehr, sei denn, man
musste der politischen Korrektheit einen Tribut zollen.

16. Januar 2015

Euro verliert eine weitere Stütze

Die Schweizer haben den Wecheslkurs ihrer Währung nach 3 Jahren wieder freigegeben, mit der Folge, dass der Euro erneut abstürzt.
Da es sich dabei faktisch um eine Anbindung an den Euro handelte, ist die Schweiz damit quasi aus dem Euroverbund ausgetreten.
Die daraus resultierende, deutliche Aufwertung des Franken schmälert zwar den Export in den Euroraum, dafür werden Importe billiger. Vor allem muss die Schweiz den Euro nicht mehr länger "subventionieren". Das mit der Wechselkursbegrenzung war wohl ein Schuß in den Ofen, sonst hätte man die Reißleine nicht ziehen müssen.
Aus der Reaktion der Schweizer kann man die Schlußfolgerung ziehen, dass der Verbleib Deutschlands in der Gemeinschaftwährung alles andere als vorteilhaft für unsere Volkswirtschaft ist. Von wegen "alternativlos". Unsere Nachbarn zeigen uns, dass es immer Alternativen gibt.
'Mal ehrlich, wer hätte diese überraschende Entscheidung für möglich gehalten? Das kam wie der Blitz aus heiterem Himmel.
Klar doch, wenn vorher etwas durchgesickert wäre, hätten Spekulanten sich eine goldene Nase verdienen können.
Ich will jedoch auf etwas ganz anderes hinaus. Genauso, wie die Aufhebung der Wechslkursbegrenzung für die Masse vollkommen überraschend kam, so werden auch Aktionen wie eine Währungsreform die Masse unvorbereitet treffen. Man muss kein Hellseher sein um zu erahnen, dass eine Wette gegen den Euro nicht die schlechteste Positionierung darstellt. Am besten wettet man gleich gegen das gesamte, ungedeckte Papiergeldsystem. Ich weiß, totgesagte leben länger. Diese Erfahrung müssen auch wir bestätigen.
Vertrauen in ein Zombie-System kann man jedoch nicht mehr aufbauen. Durch diese gruselige Zeit müssen wir eben durch...

Schweizer Vollbremsung vor dem Ruin: Die SNB-Währungs-Planwirtschaft kapituliert

14. Januar 2015
Lügenpresse? Wohl jemanden auf den Schlips getreten?

Zum "Unwort" des Jahres gekürt, welch eine "Ehre". Und was für eine Farce!
Ich habe es zuerst durch den Nachrichtensender BR5 erfahren, bei der die Sprecherin während des Verkündens dieser "frohen Botschaft" gleich einmal einen Seitenhieb auf Pegida loswurde. Die Pegida würde damit die Presse im Allgemeinen diffamieren, als eine Art Racheakt dafür, dass die Medien (und die Öffentlichkeit) so über die Pegida herfallen. So ähnlich kam die Botschaft jedenfalls rüber.
Seltsamerweise wurde der Ruf "Lügenpresse" bereits zu Zeiten laut, in denen die Medien Pegida noch hartnäckig ignoriert hatten.
Der Schlachtruf kann sich also kaum auf die Medienberichterstattung über die Pegida beziehen.
Ach ja - und natürlich musste gleich einmal wieder der Bezug zu den Nazis hergestellt werden, da offensichtlich ein Herr Goebbels dieses Vokabular ebenfalls einmal in den Mund genommen hatte. Bei dieser Gelegenheit könnten wir vorsorglich gleich einmal alle Wörter verbieten, die Joseph jemals in dem Mund genommen hat.
Es ist unschwer zu erkennen, dass ein "System" existiert, und die Medienlandschaft sich diesem unterordnet. Dieses System wird jedoch, im Gegensatz zum "System DDR", nicht von einem definierbaren und abgegrenzten Regime beherrscht, sondern von verdeckten Strippenziehern. Unser "Regime" besteht aus Marionetten. Fürs Volk wird ein Kasperletheater inszeniert. Und die Medien sind leider ein Teil dieses Systems, werden vom System kontrolliert bzw. ordnen sich dem System unter.
Dass die Presse nicht wirklich frei ist, dürfte außerhalb jeden Zweifels liegen. Dass Medienberichte so gesteuert und eingesetzet werden könne, dass Botschaften Manipulationszwecken zu dienen, ist auch nichts Neues. Um Menschen zu manipulieren muss man nicht unbedingt lügen. Die Presse pauschal der Lügen zu bezichtigen, ist wahrscheinlich auch gar nicht gemeint. Ob durch Lüge oder anderen Methoden, im Grunde geht es darum, dass die Medien keinesfalls ein differenziertes Weltbild darlegen, sondern uns in ein bestimmtes Gedankenmuster hineinzwängen möchten. Dieses Muster zeigt so starke Ähnlichkeiten, dass eine Art Gleichschaltung der Medien ebenfalls unverkennbar ist. "Lügenpresse" ist die direkte und unverblümte Antwort, warum ein Blatt vor den Mund nehmen, wenn dem so ist?
Kein Journalist ist frei, solange es einen Chefredakteur über ihn gibt. Und der Chefredaktuer hat ebenfalls jemanden, der sein Gehalt an ihn überweist.
Alte Weistheit: "Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'." Diesen Zwängen müssen sich auch die Presseleute (mehr oder minder) unterordnen.
Frei ist nur derjenige, der vollkommen unabhängig ist. Aber so etwas möchte unserer "Nanny-Staat" ja mit allen Mitteln unterbinden.
Wir alle wissen, "wo der Hund begraben ist", aber keiner (bzw. es sind bislang zuwenige) will wirklich an die Sache ran.


Der Wahrheit verpflichtet? Hinter den Kulissen sieht es so aus:
Lügenpresse: ARD und ZDF täuschen und belügen die Zuschauer über Massendemo in Paris


12. Januar 2015
Wir sind alle Charlie? Von Wegen...

Der dämonstrative Schulterschluss aller wichtigen Staatsmänner (ach ja, Merkel war ja auch darunter) in Paris hat wieder einmal den Gipfel der Scheinheiligkeit übertroffen. Dass es mit der Meinungsfreiheit nicht so weit her ist, erleben wir täglich. Karikaturen im Stile der französischen im Lande der begrenzten Unmöglichkeiten zu veröffentlichen? Undenkbar! Die Pegida wird bei uns mundtot gemacht, weil sie Grenzen gegen die (Radikal-) Islamisierung setzen will. Karikaturen an der Grenze zur Geschmacklosigkeit verkörpern hingegen westliche Werte? Das ist grotesk. Was steckt hinter dieser Heuchelei?
Ganz einfach: Charlie Hebdo war kein Globalisierungsgegner, die Pegida zeigt im Gegensatz hier jedoch sehr wohl einige Ansätze.
Einige "Verschwörungstheoretiker" behaupten ja sowieso, dass der islamische Terror in Wirklichkeit von westlichen Geheimdiensten inszeniert worden ist.
Diese These ist nicht ganz abwegig, und lässt sich logisch begründen. Viele islamischen Staaten stellen sich gegen eine von den USA dominierte Globalisierung.
Dass die USA andere Staaten zu destabilisieren versuchen, die nicht auf "Linie" sind, ist ja wahrlich keine ganz neue Erkenntnis.
In diesem Sinne sind auch Russland und China nicht auf Linie. Was die Konsequenzen daraus sind, sehen wir ja.
Die westliche Deutungshoheit sieht momentan so aus: Globalisierungsbefürworter - die Guten. Globalisierungsgegner - die Bösen.
Wozu TTIP gut ist, deren vertraglichen Inhalte der Öffentlichkeit ja nichts angeht, dürfen Sie vermuten. Soviel zur Transparenz bei uns hier.
Die Gewährung von Freiheitsrechten im Westen ist davon abhängig, ob es dem "Ziel" dienlich ist, oder nicht.
Doppelmaral ist ein perfides Instrument, das gezielt eingestetzt wird. Die Heuchelei ist ein sichtbares Zeichen. Pfui Teufel...

IT-Sicherheit
Diese Thema wird hier eigentlich nicht behandelt. Wir gehen heute nur ausnahmsweise darauf ein, weil ein "frustrierter" Hartgeldler uns angeschrieben hat, der auf der führenden Website zum Thema Hartgeld nicht die gewünschte Zustimmung für "Linux" bekommen hat.
Zunächts möchte ich festhalten, dass jeder einzelne für sich selbst verantwortlich ist und seine Entscheidungen treffen muss.
Wenn jemand eine bestimmte Sache befürwortet oder auch ablehnt, ist das ebenfalls eine persönliche Angelegenheit, die man respektieren sollte. Keiner ist gezwungen, Meinungen zu übernehmen.
Windows ist bislang das erfolgreichste und verbreiteste Betriebssystem, gefolgt von Apple, und mit weitem Abstand - Linux.
Nicht zu vergessen ist, dass das weit verbreitetete Android-Betriebssystem für Smartphones ebenfalls auf Linux basiert.
Bei Desktopsystemen bzw. Notebooks ist Linux kaum verbreitet. Zur Jahrtausendwende waren Linuxdistributionen nur etwas für "Freaks", da der Anwender sehr oft über die Kommandozeilen Befehle eingeben musste, um vernünftig arbeiten zu können. Das hat sich inzwischen jedoch geändert.
Moderne Linux-Distributionen sind mittlerweile auf für den laienhaften Anwender zu beherrschen, und keinesfalls komplizierter als Windows.
Etwaige Vorurteile hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit stammen offensichtlich aus den Erfahrungen längst vergangener Tage.

Ich selbst verwende Linux parallel zu Windows auf einem alten Notebook, vormals mit einem OEM-Vista bestückt.
In Ermangelung von Win-7 Treibern für diesen Rechner ist für mich Linux hier die bessere Alternative.
Der Vorteil: Open Source und (meist) kostenlos.
Der Nachteil: mehr oder minder eingeschränkter Komfort und Funktionsumfang gegenüber kommerziellen Systemen.
Wer zuhause noch einen alten Computer mit dem nicht mehr unterstützten Windows-XP hat, für den bietet sich z.B. Linux Mint an.
Linux Mint lässt sich ähnlich wie das alte Windows bedienen. Wer auf die Benutzeroberfläche von Smartphones oder Tablets steht, kann sich auch evtl. mit Ubuntu anfreunden.
Um im Internet damit zu surfen, tut es Linux allemal. Die Installation von Linux-Mint ist i.d.R. sogar einfacher als ein Windows neu auf einen Rechner aufzusetzen.
Wenn die Hardware nicht brandneu bzw. exotisch ist, erkennt die Installations-DVD die vorhandene Hardware ohne zusätzliche Treiber.
Die ISO-Datei für die Installation kann aus dem Internet heruntergeladen werden, und auf DVD gebrannt werden.
Legen Sie die Installations-DVD (bzw. CD) in ihren alten, ausgedienten Rechner ein und booten Sie vom optischen Laufwerk aus. Die Installation ist menügesteuert und läuft nach der Eingabe einiger weniger Vorgaben vollautomatisch ab.

Was hat das mit IT-Sicherheit zu tun?
Die meisten Angriffe erfolgen über das Internet. Um "nur" eben einmal im Internet zu surfen, benötige ich nicht (m)einen Arbeitsrechner.
Falls ich befürchte, dass der (Zweit-) Rechner doch einmal kontaminiert sein sollte, wird das System einfach neu aufgespielt.
Übrigens verwenden in meinem Bekanntenkreis einige Leute inzwischen Linux Mint (da einfach zu bedienende, win-ähnliche Oberfläche) privat auf ausrangierten Windows Rechnern. Die vorrangige Anwendung zuhause ist das Surfen im Internet, gefolgt von ein wenig Textverarbeitung. Hier ist die Intension nicht Sicherheit, sondern Sparsamkeit.
Die Auswahl des Beriebssystems sollte aus pragmatischen Gründen erfolgen, nicht aus ideologischen. Allgemeingültige Empfehlungen kann es nicht geben.
Was möchte ich selber haben bzw. erreichen? Jedes System hat sowohl seine spezifischen Vor-, als auch Nachteile. Und die darf man diskutieren dürfen.
Dafür gibt es jedoch andere und bessere Diskussionplattformen als hier. Die Diskussion über ein, für die Krise bestgeeignetes Betriebssystem ist wenig hilfreich. Das größere Problem besteht darin, ob das Internet in der Zukunft noch einigermaßen frei sein wird, oder ob es kontrolliert und zenziert wird.


9. Januar 2015
Düstere Aussichten von Gerald Celente

Man verkauft uns die Transatlantische Partnerschaft und ihre europäische Schwester, das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) als wären sie Handelsabkommen, was sie aber nicht sind. Sie sind eine Übernahme durch die Multinationalen. Bestehende Handelsabkommen gibt ja schon reichlich; man schätzt, dass nur sehr, sehr wenige Seiten dieser neuen Abkommen überhaupt irgendetwas mit Handel zu tun haben.
Allerdings kennen wir die Details nicht, denn wir sind das Volk - und das in einem Land, das angeblich Demokratie exportiert und Leuchtturm der Freiheit ist. Wir dürfen uns dieses Abkommen nicht anschauen, auch unsere Senatoren und Kongressabgeordneten nicht. An der Ausarbeitung sind allein multinationale Konzerne beteiligt.
Das Abkommen bringt Folgendes: Den Nationen werden die Hoheitsrechte entzogen, diese werden durch multinationale Bestimmungen und Gesetze außer Kraft gesetzt. Die multinationalen Konzerne werden Ihr Land beherrschen - nicht nur in Bezug auf den Handel und die Finanzen, sondern auch hinsichtlich der grundlegendsten staatlich garantierten Freiheitsreche, bis hin zur Meinungsfreiheit.

Celete ist Trendforscher und schreibt begonnene Entwicklungen linear fort.
Dass Banken und multinationale Konzerne einen großen Teil unseres Planeten bereits kontrollieren, ist schon jetzt Realität. Dreh und-Angelpunkt dieses Systems ist jedoch das Fiat-Money System, das an seine Grenzen gestoßen ist. Aus den alternativen Medien können entnehmen, dass Russland nach wie vor an einem eurasischen Wirtschaftsabkommen interessiert ist, der die EU mit einbindet. Ein Projekt Eurasien hat mehr Perspektiven zu bieten als die kaputte USA.

Ein alternatives Szenario würde so aussehen:
Das Fiat-Money Bankensystem implodiert, womit die Dollar-Hegemonie automatisch beendet wäre. Neue Banken und neue Währungen werden wieder an die Goldleine gelegt, mit einem dynamischen Reserveanteil. Gold dient als Reserve, nicht als Handelswährung. Russland und China hätten aufgrund der hohen Reserven die Basis zu einer starken Währung. Deutschland kann seine Forderungen gegenüber der USA komplett abschreiben, ist dafür aber in der angenehmen Position, exportfähige Güter zu haben.
Deutschland kann seine Währungsreserven sukzessive wieder aufbauen, wie nach WK II, dafür muss es aber Leistung bringen.
Demografischer Faktor oder Überalterung der Bevölkerung ist kein großes Thema, allerdings werden die meisten Rentner auf Sozialhilfeniveau leben, und sich ggf. die Rente durch Zuarbeit aufstocken müssen.

Der ausgeuferte, sozialindustrielle Komplex wird zerfallen müssen, da nicht mehr finanzierbar. Der Islam wird in Europa keine Bedrohung darstellen, da Muslime immer noch eine Mindeheit darstellen. Muslime werden dann froh sein, wenn man sie in Ruhe lässt. Die überzogenen Ansprüche der Muslime und anderen Minderheiten kamen ja nur dadurch zustande, weil die PC-Gutmenschen das Anspruchsdenken födern, statt Grenzen zu setzet. Nach dem Zerfall des sozialindustriellen Komplexes werden auch die Gutmenschen von der Bildfläche verschwinden. Asylanten und Zuwanderer sind nicht per se eine Bedrohung, sie ergreifen nur die Gelegenheiten, die ihnen geboten (regelrecht aufgezwängt) werden. Viele von denen, die sich als Sozialschmarotzer hier einnisten erklären ganz offen, dass die Deutschen (gemeint sind die Gutmenschen) naiv und dumm sind.
Wenn die Grenzen deutlich gesetzt werden, erledigen sich deise Probleme von ganz alleine. Auch die christlichen Kirchen werden reformieren müssen und sich aus der Sozialindustrie verabschieden. Die Biebelinhalte werden zukünftig ein wenig anders interpretiert werden. Auch nicht wirklich ein Problem, da die Auslegungsbandbreite enorm ist.
Die Deutungshoheit muss nur in andere Hände gelegt werden.

Gegen einen Eurasischen Block werden sich am ehesten die Briten wehren, da der angelsächsische Einfluss verloren geht. Frankreich ist schon von der Historie her eher russlandfreundlich, und vor allem schon immer skpetisch gegen angelsächsischen Einfüsse gewesen. Deutschland würde in einenem eurasischem Block nicht die dominante Rolle spielen, was der französichen Seele schmeicheln würde. Allerdings müsste sich die "Grande Nation" ebenfalls Hinten anstellen.
Wie sich was entwickeln könnte, ist reine Spekulation. Ein Kollaps des monetären Systems würde die Welt nicht automatisch in ein Chaos stürzen, es gäbe genügend andere Perspektiven.


8. Januar 2015
Islamischer Terror hat nun Europa endgültig erfasst

Der gestrige Anschlag in Paris hat für die Franzosen ein Trauma vergleichbar mit 9/11 ausgelöst.
Ungeachtet der nicht ganz vergleichbaren Dimension der Attentate, die Symbolkraft ist eneorm. Paris könnte als der Trigger für die Kehrtwende in die Geschichte eingehen.
Die ganze Welt verurteilt den Anschlag als Angriff auf die Werte unserer Demokratie, einer Gesellschaft, in der das Recht auf eine freie Meinungsäußerung ein unverletzliches Grundrecht darstellt. Unsere Merkeline hat das gestern auch ausdrücklich hervorgehoben. Dass ich nicht lache. Wie ernst nimmt sie das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn es um die PEGIDA geht? Wohlgemerkt, die tragen noch nicht einmal Kalaschnikows mit sich umher. (Zynismus Ende)
Nebenbei, ich bin kein Unterstützer der PEGIDA, aber ich verurteile das ungerechtfertigte "Bashing" und die Lügen in der Öffentlichkeit gegen diese Bewegung.
Es ist zwar tragisch, aber der Anschlag in Paris ist in gewisser Art Wasser auf die Mühlen aller Islamgegener bei uns.
Die Illusion eines friedlichen Miteinanders dürfte spätestes ab jetzt zerstört sein. Ich wage sogar zu behaupten, dass dieser Riss in unserer Gesellschaft sogar noch weitergeht.
Es besteht die Gefahr, dass es zu einem regelrechten "Glaubenskrieg" kommen wird, zwischen Islamisten auf der einen Seite, und (einer radikalisierten) Wertegesellschaft auf der anderen. Ich rede hier nicht von "Christen", da bei uns der religiöse Fanatismus noch nicht so ausgeprägt ist, bzw. der (existierende) Fanatismus nicht mit Waffengewalt ausgetragen wird. Machen wir uns nichts vor. Es ist die Realität, dass eine Anti-Islamische Stimmung im Trend liegt. Die überzogene Toleranz früher Tage kann nun (leider) ins andere Extrem umkippen. Wie werden sich dann unsere "friedlichen" Muslime verhalten? Schlagen sie sich auf die radikale Seite und kämpfen gegen uns, oder bekennen sie sich zu den westlichen, "christlichen" Werten, konvertieren am Ende vielleicht sogar? Die wahrscheinlichere Alternative kennen Sie selbst.
Das hier ist keine (von mir erwünschte) Prophezeiung, sondern eine Befürchtung von der ich hoffe, dass sie tatsächlich niemals eintreten möge.
Auf der anderen Seite musste ich aber schon miterleben, wozu scheinbar zivilisierte Menschen alles fähig sein können. Was im Balkankrieg passierte, kann auch bei uns passieren.
Wenn Sie sich noch an weitaus frühere Zeiten zurückerinnern, haben sich früher in Nordirland sogar Christen gegenseitig die Köpfe eingeschlagen.
Gauben Sie also nicht, so etwas könnte (oder wird) es bei uns nicht mehr geben. Machen Sie sich vorsichtshalber schon einmal Gedanken, auf welcher Seite des Grabens Sie dann stehen wollen. In Extremis wird man Ihnen es nicht gestatten, eine neutrale Position einzunehmen. In einer radikalisierten, gespaltenen Gesellschaft gibt es nur noch Schwarz oder Weiß, die Vernunft bleibt dabei auf der Strecke. Und die Gräben tun sich nicht nur zwischen den Religionsgemeinschaften auf, die Polarisierung zwischen Ost und West (der neue, kalte Krieg) wird parallel dazu vorangetrieben. Die Kräfte, die sich für einen Ausgleich bemühen, werden weniger.
Wie gesagt, noch ist es nur ein Trend, wohin er führen kann ist aber nicht lustig. Der Kollaps unseres Finanzsystems ist nicht die schlimmste Bedrohung.


Treffender Vergleich von Michael Mross:
Man stelle sich einmal vor, auf einer Pegida-Demo würde es zu Gewalt kommen. Ein paar Durchgeknallte würde gar zur Waffe greifen. Würden deutsche Presse und Politik dann sagen: "Das hat nichts mit Pegida zu tun - es war die Tat Einzelner?"


Leserhinweis:
Der Anschlag in Paris könnte auch eine flase flag Operation der Geheimdienste gewesen sein, wie auch bei 9/11 vermutet wird.
Möglich ist Alles. Das Resultat ist, dass sich die Gräben zwischen den Fronten vertiefen. An der Rissbildung und Polarisierung haben einige mächtige Kreise sicherlich ein Interesse und schüren das auch aktiv. Dabei gibt es jedoch zwei Möglichkeiten: Entweder werden zufällige Ereignisse medial so aufbereitet, dass sich die erwünschte Wirkung in der Öffentlichkeit entfacht, oder es wird dieses Ereignis absichtlich inszeniert und medial ausgeschlachtet. Die erste Methode ist eleganter, bei inszenierten Ereignissen besteht die Gefahr, dass doch etwas ans Tageslicht (etwa durch Schlamperei) durchsickert. Dann muss mit allen Mitteln vertuscht werden, und das ist nicht so einfach.
Wenn die Indizien für Vertuschungsversuche sehr stark sind, kann man davon ausgehen, dass die Sache gewaltig stinkt.
Ob iszeniert oder nicht, wenn die unmittelbaren Auswirkungen identisch sind, spielt das zunächst keine Rolle. Das wird dann eine Sache der Historiker sein, sich damit auseinaderzusetzen. Krieg ist Krieg. Wer mitten drin ist hat keine Zeit zu nicht fragen, wer damit angefangen hat.


Schon einmal was von einer "Kern-Deflation" gehört?
Mich verwundert, dass unsere Starökonome momentan bei der Kreation von schwachsinnigen Begriffen einer schöpferischen Pause unterliegen.
Erinnern Sie sich noch daran, als damals die steigenden Energiepreise unseren Inflationsstatistikern einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Die "Warenkorb-Inflation"
stieg zu schnell an, und nach den idiotischen Regeln der Notenbänker hätte sich konsequenterweise auch deren Zinspolitik ändern müssen.
Hat man aber nicht, und schnell wurde der Begriff "Kern-Inflationsrate" geboren, um die steigenden Energiekosten aus der "Inflationsrate" herauszurechnen.
Gut, momentan haben wir das gegenteilge "Problem", die Rohölpreise sind im Keller, und die Bänker malen das Deflationsgespenst an die Wand.
Abgesehen davon, dass die Gehirnwasch-Neusprech-Terminologie über Deflation und Inflation die Hintergründe dieser idiotischen Geldpolitik übertünchen sollen, ist eine Dynamik bei den Preisen ein ganz natürliches Marktphänomen. Teuerung bzw. Preisverfall einzelner Warengruppen hat nichts mit Inflation oder Deflation zu tun.
Fakt ist zwar, dass die Preise auf dem Energiesektor auf zahlreiche Warengruppen durchschlagen kann, aber das ist eben auch "Markt".
Marktmanipulationen durch andere Marktmanipulationen kompensieren zu wollen, wie abartig kann ein Notenbänker noch sein? Die Geldpolitik der Notenbank dient nur noch zu Manipulationszwecken, reden wir nicht mehr von einem Markt, den es gar nicht gibt. Die ganze Diskussion dient nur noch dem Zweck, der Öffentlichkeit eine Rechtfertigung für die zahlreichen Verbrechen der Notenbanken zu liefern. Wie "gut", dass die Mehrheit der Bevölkerung das Geldsystem nicht durchblickt.


7. Januar 2015
Augenzeugebericht aus Dresden

Die PEGIDA-Demos laufen friedlich ab, Publikum aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten.
Die Teilnehmer werden angehalten, sich ruhig zu verhalten und sich nicht provozieren zu lassen. Jedwede Gewalt oder Nötigung sind tabu. Von Interviews mit den Presseorganen wird dringend abgeraten, da die Inhalte ge- bzw. verfälscht wiedegegeben würden.
Es gibt einige wenige Leute unter den Teilnehmern, die Transparente mit "rechtsprovokativen" Inhalten ausbringen wollen. Diese werden jedoch von den übrigen Teilnehmern dran gehindert. Es findet eine Art "Selbstkontrolle" statt. Neben Forderungen nach einer geordneten Zuwanderungspolitik wird auch der (unangemessene) Umgang mit Russland thematisiert. Studenten der TU-Dresden wurden vom Dekan aufgefordert, sich nicht an den Pegida-Demonstartionen zu beteiligen. Wer mit der Pegida sympathisiert, muss mit "Konsequenzen" rechnen. (Siehe auch -> Link) Pegida-Demonstranten wird der Zugang zur Innenstadt verwehrt, während es den Pegida-Gegendemonstranten gestattet wird. Fazit: Der Pegida-Anhänger werden an der Wahrung ihrer demokratischen Grundrechte gehindert. Pegida-Gegner wenden Methoden an, wie früher bereits die SA, um Pegida-Sympathisanten, sprich: den politischen (bzw. ideologischen) Gegner, einzuschüchtern. Jeder kann zur Pegida stehen, wie er will. Was aber derzeit von deren Gegnern abgezogen wird, steht im krassen Gegenzug zu einer offenen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Wer hier wen die Freiheitsrechte entzieht bzw. einschränkt, sieht man an den Taten.

"Eigenartige" Umfrage-Ergebnisse beim mdr: Glauben Sie, dass Pegida der Stadt Dresden schadet?
Ja-Stimmen: 7% (Natürlich, die Pegida-Aktivisten rücken die Stadt in ein falsches Licht. Sie vergraulen Gäste aus aller Welt.)
Nein-Stimmen: 92% (Nein, warum denn? Endlich traut sich jemand, die unbequeme Wahrheit zu sagen.)
Die Ergebnisse passen (schon wieder 'mal, nach denen des BR, siehe 2. Januar) mit der Berichterstattung irgendwie nicht zusammen.



Klausurtagungen der etablierten Parteien
Einzig die CSU scheint bestrebt zu sein, einige Positionen der AfD bzw. Pegida zueigen zu machen.
Will sie ihr "rechtes" Profil schärfen, um dieses Wählerpotenzial auszuschöpfen?
Die FDP hat derweil das Problem, überhaupt noch als Partei mit einem eigenen Profil erkannt zu werden.


Griechenland und der Euro
Derzeit sind alle Optionen denkbar. Eines ist jedoch schon jetzt klar: Dem Euro hat alleine die Debatte bereits großen Schaden zugefügt.
Das System hängt jetzt alleine noch am Dollar. Vorbei ist's erst, wenn auch der Dollar fällt. Ziel der Amis ist bereits erreicht: Der Euro ist global als Reservewährung nun vollkommen uninteressant. Der Rubel ist derzeit am Boden, und die Chinesen fordern die USA währungspolitisch auch nicht wirklich heraus.
Welche Aktionen im Hintergrund ablaufen, ist derzeit nicht ganz ersichtlich. Es wird hoch gepokert, und der Verlierer dabei ist, wie immer, das Volk.


Rückkehr der Monarchie in Europa?
Dass ein Paradigmenwechsel überfällig ist, steht zwar außer Frage, die Sache mit der Monarchie kommt derzeit aber offensichtlich nur aus einer Quelle.
Wir haben keinerlei Hinweise dafür und halten uns daher aus dieser Debatte raus, bringt uns ohnehin nicht weiter. Welche Marionetten an den Strippen der Hochfinanz hängen, ist sowieso unerheblich.

Nur soviel: Dies gehört definitiv nicht zu unseren bevorzugten Szenarien.

6. Januar 2015
Montag war gestern?

Die Pegida hatte in gestern in Dresden 18.000 Anhänger mobilisieren können. In anderen Städten schienen deren Gegner die Überzahl gestellt zu haben.
Fokus: 18.000 Pegida-Anhänger in Dresden, Abbruch in Köln
Unter Tausenden Gegendemonstranten brach Jubel aus. Es war ihr ausdrückliches Ziel gewesen, eine Demonstration von Kögida - so nennt sich die Bewegung in Köln - zu verhindern. Deren Aufruf waren nur einige Hundert Anhänger gefolgt. Als Zeichen gegen Islam- und Ausländerfeindlichkeit hatten viele große Kölner Gebäude die Beleuchtung abgeschaltet, darunter auch der Dom.
So sieht es mit der Toleranz also wirklich aus. Weil die Kögida nicht ins Weltbild der PC-vertrottelten Gutmenschen passt, wird sie mundtot gemacht. So ein Verhalten ist nicht nur undemokratisch, sondern in höchstem Maß bereits faschistoid.

In den Nachrichten hat man einen Inhaber (Deutschtürke in 2. Generation) einer Fahrschule vorgeführt, der sich besorgt über die anti-islamische Bewegung zeigt. "Aber vielleicht meint die Pegida ja gar nicht Leute, wie ihn." Immerhin fügt der Sprecher diesen Satz noch an.
Was soll das? Der Interviewte ist voll integriert, ohne ausländichen Akzent, voll westlich gekleidet. Nur der Name verrät noch seine Wurzeln.

Haben ausgerechnet die Kölner vergessen, wie das alles anfing?
Vergessen die Bilder, die uns der Mainstream noch vor einem Jahr aufgetischt hat? Bärtige Salafisten, die an Informationsständen den Koran ausgeteilt haben? Verzweifelte Mütter vor der Kamera, deren Söhne DIESEN Rattenfängern in die Hände gelangten, und als Gotteskrieger im IS-Krieg verheizt worden sind? Alles bereits vergessen?
Vergessen, dass es zunächst die Pro-NRW (im Raum Köln!) war, die sich mit den islamistischen Salafisten (handfest) anlegten?
Traurig, dass es erst einer Gruppierung mit rechtsextremer Gesinnung braucht, um der Bevölkerung den Spiegel vor's Gesicht zu halten.

Es gab (und es gibt immer noch) Ansätze von radikalen Islamisten, Europa "erobern" zu wollen. Hier ist die rote Linie jeder Toleranz eindeutig überschritten. Aber das Gedächtnis in der Bevölkerung reicht anscheinend nicht über die Ereignisse der vergangenen Woche hinaus.
Der Protest der Pegida richtet sich nicht gegen Muslime allgemein, sondern gegen Versuche der radikalen Islamisten, unsere Kultur zerstören zu wollen. Wer von uns will hier in Deutschland (oder Europa) einen islamistischen Gottesstaat etablieren? Die Salafisten wollen das.
Wer sich dagegen wehrt, ist ein Nazi. Verkehrte Welt.

Die Rolle und die Haltung der christlichen Kirchenführer ist in dieser Hinsicht ebenfalls zu hinterfragen. Welchem Herrn dienen sie tatsächlich?
Bischof will Christen zum Islam konvertieren


Nicht nur einige Pfaffen sind vollkommen realitätsfremd, die EU-Junta ist es nicht minder:
Wie unwiderruflich sind Euro und EU? (mmnews)
Zu der aufkeimenden Euro-Austrittsdebatte um Griechenland hat das Politbüro in Brüssel ein Machtwort gesprochen: eine Mitgliedschaft in der Eurozone sei "unwiderruflich". - Damit entblößt sich die EU als lupenreine Diktatur.
Und wer befreit uns diesmal?


5. Januar 2015
Nachtigall, ick hör' dir trapsen...

Bundesregierung bereitet medial den Austritt Griechenlands aus der Eurozone vor.
Ganz neue Töne aus Berlin, plötzlich wäre ein GREXIT verkraftbar. Angela Alternativlos und ihr Gnom gehen in die Offensive.
Berlins Einladung an Euro-Spekulanten: „Euro-Austritt Griechenlands ist kein Problem“
(Eine gute Analyse und Zusammenstellung auf "Querschuesse.de")


Griechenland bald raus aus dem Euro?
[...] Der Hintergrund ist klar! Die europäischen Banken haben ihren griechischen Anleihe-Giftmüll abgeladen und an die EZB verkauft. Es ging in der Euro-Krise nicht um Griechenland, Spanien, Portugal oder gar die Menschen, die dort Leben, sondern einzig und allein darum, ein Chaos im Finanz- und Bankensektor zu vermeiden.
Nun hat die EZB mit frisch erzeugten Euros die Anleihen von den Banken abgekauft und den Schaden bei einem Euro-Austritt Griechenlands werden die europäischen Steuerzahler bezahlen und nicht die Banken! Sollten die Griechen austreten, würde die neue Währung gegen den Euro massiv abwerten (50% - 75% gut möglich) und die Schulden auf Euro-Basis sind für die Griechen niemals zurückzuzahlen. Ein Schuldenschnitt und weitere Währungsabwertungen sollten folgen.

So ist es. Politiker und Banken treiben miteinander ein perfides Spiel gegen die (steuerzahlenden) Bürger.
Die Banken finanzieren den Staat, der Staat schützt im Gegenzug die Banken. Die Interessen sind zu offensichtlich.

Edelmetall
Der Euro hat seine Talfahrt gegenüber dem Dollar, wie vermutet, fortgesetzt. Der Straßenpreis für die Goldunze liegt wieder deutlich über der 1000,-€ Marke. Befürchtungen gehen in Richtung Dollar-Parität, was den Goldpreis dann "automatisch" auf ca. 1200,- € anheben sollte, falls die Notierung in US-Dollar in etwa halten wird.

Russland
Erstaunlich ruhig ist es um das Thema Ukraine und Russland. Putin hält sich mit Äußerungen zurück, zumindest werden keine veröffentlicht.

2. Januar 2015
Kippt die
Schweigespirale?
Der Maulkorb "Politische Korrektheit" verliert seine Wirkung. Die Medien reflektieren nicht mehr die Meinung der Bürger, bzw. die Bürger wagen es, eine Meinung abseits des Mainstreams zu artikulieren.
Hier eine Abstimmung über PEGIDA, die der Bayerische Rundfunk online durchgeführt hat.
Verstehen Sie die Pegida-Demonstranten?
Falls der Link gelöscht werden sollte, hier die Ergebnisse auf die Frage:
In immer mehr Städten formieren sich Bewegungen gegen Ausländer, gehen Menschen auf die Straße und demonstrieren. Haben Sie Verständnis für solche Demonstrationen?

Nein, die machen mir Angst: 12,8%
Ja, da würde ich auch mitgehen: 81,7%
Das sind doch alles Spinner: 5,5%

Diese Ergebnisse decken sich mit denen meiner kleinen Mini-Umfrage auf einem Weihnachstmarkt vor wenigen Wochen. (21.12)
Natürlich war meine Umfrage noch weniger repräsentativ als die des BR, der krasse Gegensatz zu den Darstellungen der "System-Medien" ist jedoch nicht zufällig. Beachtenswert, dass es nun auch bei der CSU ein Positionspapier gibt, deren Forderungen in Richtung AfD oder PEGIDA gehen.

Wir stellen (mit Genugtuung) fest, dass die Leitmedien in Deutschland ihre Glaubwürdigkeit verspielt haben.
Dieses Vertrauen war bisher eine wichtige Säule für die PC-Propaganda. Wie entwickelt sich diese Angelegenheit weiter?
Kommt bei uns auch so etwas wie eine "Neue Offenheit"? Oder Wird die öffentliche Meinung mit den Mitteln eines totalitären Staats wie z.Zt. in China unterdrückt und kontrolliert?


1. Januar 2015
Prosit Neujahr

2014 war ein ereignisreiches Jahr. Das Jahr für Lügen und plumper Propaganda. Es ist ja nicht so, dass die Gestaltung der „öffentliche Meinungsbildung“ ein neues Phänomen ist, aber so platt und unverfroren wie im letzten Jahr, ging es seit Zusammenbruch des NS-Regimes in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr zu. Zur Manipulation der Märkte kam letztes Jahr hinzu, den „kalten Krieg“ á la Sowjetunion gegen Russland wieder auferstehen zu lassen. Entspannung war gestern, heute ist Säbelrasseln wieder in. Wie weit das noch führen soll, und wo es enden wird, weiß ich nicht. Für mehr Zuversicht in das neue Jahr sorgt es sicherlich nicht.


Und die Märkte? Wie soll sich ein Markt entwickeln, den es real nicht mehr gibt? Fakt ist, dass die bedeutenden Zentralbanken der Welt ungeniert intervenieren, mit Geld, das sie in unbegrenzter Menge erzeugen können. Wie will der normale Bürger, sei es als Sparer oder Investor, hier dagegen noch anstinken? Es heißt unter den Investmentprofis, dass man den Markt nicht schlagen kann. Unter den gegebenen Umständen bedeutet das, dass der Bürger gegen die Fiat-Zentralbanken keine Chance hat. Raus aus dem Fiat-Geld System? Zurück zu Gold und Silber, das die Zentralbanken nicht generieren können? Leider wird mit Fiat-Geld auch hier eingegriffen. Solange das Fiat-System noch nicht kollabiert ist, sollte auch der EM-Horter keine großen Ambitionen hegen.
Das Edelmetall ist eine Wette drauf, dass das Fiat-Geld System (eines Tages) implodiert. Und viele warten seit Jahren (leider bislang vergebens) darauf. Die erfreuliche Nachricht: Wir sind nun wieder einmal ein Jahr näher an diesem Ereignis dran. Und, kippt das System in diesem Jahr? Wer weiß?


Die Chancen dafür sind sooo schlecht auch wieder nicht, aber mit welchen Nebenwirkungen das einhergehen wird, ist bestimmt auch nicht lustig. Die Entwicklung der nächsten Monate wird nicht unbedeutend sein. Konfliktpotenziale gibt es genügend. Beobachten wir, wie die sich entwickeln. Welcher Fork davon sich soweit weiterentwickelt, dass er einen Systemcrash auslösen kann, lässt sich zur Zeit leider nicht vorhersagen. Das neue Jahr wird, wieder einmal, spannend werden. Der große Krimi läuft in Echtzeit und in der Realität ab...



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